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Montag, 15. Februar 2010

W185I: Beim „kleinen Bruder“ des MBC und: ganz wichtiger Sieg im Tie-Break!

SSV Einheit Weißenfels 71:77 BG GutsMuths Quedlinburg/ Aschersleben Tigers II
Samstag, 13. Februar 2010 - Tip-off 15.00
Oberliga Sachsen-Anhalt (6. Basketballliga, 1. Amateurdivision)
Ergebnis: 71:77 nach 40 Min. – Viertelergebnisse: 15:12, 18:24, 20:14, 18:27
Punkte: ? / Fouls: ? / 5. Foul: ?
Spielort: Sporthalle Schloßgarten (Kap. 50 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 30
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Schnell und kampfstark geführtes, aber fehlerbehaftetes Spiel)

VC Bad Dürrenberg/ Spergau 3:2 Wuppertal Titans
Samstag, 13. Februar 2010 - Beginn 19.30
1. Volleyballbundesliga (Profi- und Halbprofiliga)
Ergebnis: 3:2 nach 122 Min. – Sätze: 20-25, 26-24, 23-25, 25-19, 18-16
Besondere Vorkommnisse: keine
Spielort: Jahrhunderthalle Spergau (Kap. 1.200 Sitzplätze)
Zuschauer: 680 (davon 2 Gästefans)
Unterhaltungswert: 5,5/10 (Nicht gut, aber sehr spannend)
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Photos and English version:
1st Merseburg: Refraction
2nd Weißenfels: Basketball
3rd Spergau: Volleyball

Eigentlich war eine schöne Tour nach Nebra geplant: erst mal die Altstadt mit der Burg besichtigen, dann zum Fußball: 1. FC Nebra gegen TSV Leuna 1919 – aber bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schnee auf dem Platz wird panisch jedes Spiel in Sachsen-Anhalt (positive Ausnahme: Staßfurt) abgesetzt. Mal schauen, wann die Spiele nachgeholt werden: sollte sich diesmal bis in den Juli hinziehen...

Die Tour nach Weißenfels war dann aber auch O.K. – Basketball in Weißenfels ist eigentlich fest mit dem Mitteldeutschen BC, der ja mittlerweile wieder 1. Liga spielt, verbunden, doch die Meisten wissen noch, dass der MBC aus dem SSV Einheit Weißenfels hervorging. Dieser spielt weiterhin als Amateurverein auf der höchsten Landesebene. Leider ist man dort nur Vorletzter – einzig der Magdeburger SV Börde ist schwächer, das aber auch deutlich – und hat mit der Zweitvertretung des Halbprofiteams Aschersleben Tigers (in Spielgemeinschaft mit GutsMuths Quedlinburg) den Viertplatzierten zu Gast. Bizarrerweise haben die Tiger ein schwächeres Punkteverhältnis (-131 bei 8 Siegen und 7 Niederlagen!!!) als die Weißenfelser (-124, 5:10). Da haben eine 102:57 Niederlage gegen Spitzenreiter USV Halle, der die Liga dominiert (Einheit Weißenfels verlor da „nur“ 66:101), und ein 105:60 beim BBC Halle (6. von 10) zu beigetragen.

Zwischen einem Amateur-Spiel in Weißenfels und einem Spiel der darüber liegenden Regionalliga oder gar der professionellen Bundesligen, liegen Welten. SSV Einheit spielte vor gerade einmal um die 30 Zuschauern, doch viel mehr wären in diese Schulturnhalle (Baujahr ca. 1960, aber vor einigen Jahren sicherlich mal renoviert worden) nicht reingegangen. Die Halle ist für Handball etwas zu eng, für Basketball völlig ausreichend. Auf einer Längsseite befinden sich die Spieler- und Zeitnehmerbänke, die außen von je einer Zuschauerbank flankiert sind (Turnhallenbänke für je 10 Leute). Schräg hinter den Körben gab es noch einmal eine Bank auf der einen und eine Reihe Hocker auf der anderen Seite, auf der auch wir uns niederließen. Die andere Längsseite ist für Zuschauer unbenutzbar.

Das Spiel begann sehr flott, verlor jedoch nach drei Minuten erheblich an Fahrt und offenbarte amateurtypische technische Fehler. Teilweise wurde auch noch am Boden liegend um den Ball gerungen. Eine knappe Führung für Weißenfels nach dem ersten Viertel, da einer der Einheit-Spieler noch Sekunden vor dem Ende einen prima Dreipunktewurf versenkte.
Das zweite Viertel war besser, die Spieler wurden treffsicherer und vor allem die Gäste aus Quedlinburg bzw. Aschersleben zeigten nun, dass sie auch prima mit Zuspielen hinter dem Rücken und No-Look-Pass arbeiten können. Nun wurde allerdings auch mehr gestritten: ein besonders mitfiebernder Weißenfelser Fan ärgerte immer wieder Gästespieler, was einige von ihnen mit Mittelfingergeste oder frechen Antworten quittierten – und auch die Aktiven untereinander attackierten sich. Zum Seitenwechsel stand es jedenfalls 33:36.
Zum Glück blieben die Schiedsrichter bei ihrer laschen Linie: hätten sie jeden Regelverstoß gepfiffen, wäre es ein zerfahrenes und völlig zerpfiffenes Spiel geworden. Gerade im dritten und vierten Viertel wurde viel geschubst und gefoult, doch es fielen auch immer mehr Punkte. Auch starke Dreipunktewürfe wurden nun verstärkt gezeigt. Weißenfels führte übrigens mit bis zu sechs Punkten, doch ein 12:0-Run der Gäste drehte das Spiel. Von diesem Run im letzten Viertel erholten sich die Gastgeber nicht mehr, sodass es am Ende 71:77 hieß.
Auch gerade durch die Emotionen und das teilweise Ignorieren der Vorschriften zum körperlosen Spiel, aber auch wegen der dichten Atmosphäre: näher am Spielfeld geht echt nicht, da man dann selber draufstehen würde, musste man hier von einem wirklich sehenswerten und unterhaltsamen Spiel reden. Diese Basketballamateurligen kann man sich ruhig mal ab und an angucken!
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Wir fuhren mit dem letzten Tageslicht nach Bad Dürrenberg und aßen da bei einem lustigen Dönerladen in der Leipziger Straße. Schwarzer Tee gratis und dann noch eine Weile Lig TV (ein Sender, der in Sachen Werbung der asozialste Dreck ist, den ich je erlebt habe: viel schlimmer noch als auf DSF sind die andauernd eingeblendeten Werbelaufbänder und Banner, wie sonst nur auf miesen Internetseiten) mit dem Spiel Gaziantepspor gegen Beşiktaş geguckt (wir sahen das 1:0, der Endstand war 2:0) und die teils bizarren Gäste erlebt: kommt da so ein Rechtsradikaler mit Bomberjacke mit eindeutigem Aufnäher rein und bestellt ganz gesittet einen Döner...

Weiter ins benachbarte Spergau, wo nun Volleyball anstand, wobei es dort lustig war, dass wirklich jeder der mit uns bekannten Leute wie der Kartenkontrolleur oder die Dame an der Theke bemerkte, dass ich ja beim letzten Spiel, einem Mittwochsspiel, wegen meiner Arabisch-Prüfung nicht da war: Kontrolleur: „...und? Wie lief’s?“ Ich: „Ach, ganz gut... Durchschnitt war 3,1 oder so – ich habe 1,7...“ Er wieder: „Na, dann hat es sich ja gelohnt!“
Nun denn: bei diesem Samstagsspiel zur gewohnt späten Zeit war purer Abstiegskampf bzw. -krampf zu erwarten. Der 10. spielte gegen den 12. und damit Letzten der Tabelle. Was die gastierenden „Titanen“ auf ihrer Website (www.wuppertal-titans.de) betreiben, ist wohl Selbstironie: „Bei unseren Heimspielen ist großartige Stimmung! Dies zeigen die Zuschauerzahlen.” Darunter findet man die Zuschauerzahlen aufgelistet: mit maximal 635 Zuschauern (Kapazität der Bayer-Halle: 3.000) und fast immer unter 500, teilweise sogar nur 270, ist das eine der schlechtesten Zuschauerstatistiken der Liga (der VC hat mit 900 im Schnitt eine klar bessere, aber immer noch schwache Zahl). Unter „Alle Berichte rund um Heimspiele - vorher und nachher!” findet man einen einzigen Bericht: vom ersten Heimspiel der Titans nämlich. Auch die Fans haben die Lust verloren, ihre Website zu pflegen: das steckten sie schon nach Spieltag sechs auf. Aber in der Halle von Spergau waren heute immerhin zwei Gästefans zugegen, die 680 Heimfans, die – vor allem vom Stimmungsblock der „Wild Pirates“ ausgehend – teils wieder sehr soliden Support ablieferten, gegen sich hatten.

Die Mannschaft der Titans, die vom Hallensprecher mit wahrscheinlich purer Absicht andauernd „Tittaahns“ ausgesprochen worden, scheint jedoch noch nicht aufgesteckt zu haben, denn trotz teilweise fünf Punkten Rückstand drehten sie noch den ersten Satz auf einen für den VCBDS peinlichen Fünfpunkte-Sieg.
Der zweite Satz war schwach, wobei der VC BDS jetzt seinen Durchhänger überspielen konnte, indem er einfach einen starken Schlussspurt setzte. 26:24.
Der dritte Satz war auch alles andere als Spitzenvolleyball und diesmal siegten die Titans knapp, die die wenigen sehenswerten Ballwechsel, also jene, die mal über mehr als einmal hin und her hinausgingen, alle für sich entschieden.
Der vierte Satz war dann wieder etwas besser und vom VC Bad Dürrenberg/ Spergau auch der souveränste. So retteten sie sich trotz mäßiger Leistung in den packenden Tie-Break, der nach 13:11-Führung erst gewonnen und dann nach 14:15-Rückstand verloren schien, doch schließlich mit 18:16 an den VC ging.
Die angenehmste Überraschung heute war Esteban Simao aus Argentinien, also der Zuspieler, der in den ersten Saisonspielen, die ich von ihm gesehen habe, durchweg Müll spielte und jetzt mit konstanten Leistungen und teils wirklich hervorragenden Aktionen glänzte. Besonders gut heute auch der Serbe Bojan Gluvajic.
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Statistik:
Ground Nr. 390 (ein neuer Ground; diese Saison: 59 neue)
Sportveranstaltung Nr. 953 (diese Saison: 95)
Tageskilometer: 60 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 16.270 (12.120 Auto/ 2.100 öffentliche Verkehrsmittel/ 2.050 Fahrrad/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 46
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 185

Sonntag, 17. Januar 2010

W181I: Der erste Heimsieg der Saison für den VCBDS – davor: ein enttäuschendes Handballspiel in Braunsbedra

SG Saaletal Reichardtswerben/ Prittitz II 24:28 VfB Bad Lauchstädt
Samstag, 16. Januar 2010 - Anwurf 16.00
Bezirksliga Sachsen-Anhalt Süd (6. Handball-Liga, 3. Amateurliga)
Ergebnis: 24:28 nach 60 Min. – Halbzeit: 15:13
Torschützen: sind mir unbekannt
Zeitstrafen: Saaletal 10 Minuten; VfB 10 Minuten
Platzverweise: Nr. 10 Bad Lauchstädt (21. Minute, 3. Zweiminutenstrafe)
Spielort: Geiseltalhalle St. Barbara Braunsbedra (Kap. 350 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 60 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 2,5/10 (Ziemlich Schwach)

VC Bad Dürrenberg/ Spergau 3:0 Moerser SC
Samstag, 16. Januar 2010 - Beginn 19.30
1. Volleyballbundesliga (Profi- und Halbprofiliga)
Ergebnis: 3:0 nach 89 Min. – Sätze: 28:26, 25:20, 30:28
Besondere Vorkommnisse: keine
Spielort: Jahrhunderthalle Spergau (Kap. 1.200 Sitzplätze)
Zuschauer: 862 (davon ca. 8 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Wirklich Gutklassig)
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Photos and English version: Handball in Braunsbedra and Volleyball in Spergau

Die SG Saaletal ist die Spielgemeinschaft, die sich vorher auf die Vereine SKV Prittitz und Frisch Auf Reichardtswerben aufteilte, mehrerer kleiner Orte unter 3.000 Einwohnern im Saaletal zwischen Weißenfels und Merseburg. Meist wird in Plotha-Plennschütz gespielt, doch auch die wenig sehenswerte Geiseltalhalle St. Barbara (die Schutzheilige der Bergarbeiter: eine Ikone aus Stein hängt an der Mauer links vom Eingang) in Braunsbedra – hinter dem stinklangweiligen Stadion, das vor allem wegen dem alljährlich dort stattfindenden Kreispokalfinalspiel des Saalekreises (früher Merseburg-Querfurt) bekannt ist – wird von diesem Verein mit immerhin vier Männer und mehrerer Frauen- und Jugendmannschaften genutzt. So auch diesmal, wobei nur die II. und die I. Männer in Aktion traten.

Wir traten dann aber auch nur bei den II. Männern in Aktion, da am Abend noch mal Volleyball geguckt werden wollte. Außer uns waren dann immerhin noch so 60 Zuschauer in der Halle, die allerdings eine erschreckende Langeweile ausstrahlten. Man muss ihnen aber auch zugutehalten, dass man bei einem derart schwachen Spiel wie zwischen dem Tabellenletzten (11.) und dem 6. auch nicht so enorme Anfeuerungen loslassen muss. Dass, was auf der Platte ablief, war größtenteils wirklich nicht einer Bezirksligapartie würdig. Die thüringer Kreisklasse in der Vorwoche war technisch und spielerisch klar besser und läuferisch ebenbürtig. Das Spiel in Braunsbedra stand dann allerdings zwischenzeitlich wegen der dünnen Personaldecke der Gäste (waren wohl viele Spieler krank oder anderweitig verhindert) auf der Kippe. Zumindest nach der lächerlichen roten Karte gegen den 10er von Bad Lauchstädt. Aber in der Pause wechselte sich der Trainer ein und ein weiterer Spieler erreichte die Halle. In der ersten Halbzeit war der Tabellenletzte, der von neun Spielen nur eines gewinnen konnte, die bessere Mannschaft. In der zweiten Hälfte jedoch wendete sich das Blatt: die SG Saaletal II brauchte ganze zehn Minuten, ehe sie ihr erstes Tor in Halbzeit zwei erzielten. Ab der 42. führte dann der Gast aus der Goethestadt nur noch. Sie hielten dies bis zum Ende mit der viel schwächeren Personaldecke durch. Respekt dafür und für den 24:28-Sieg.
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Normalerweise nehmen wir die Räder für eine läppische 16km-Distanz wie Merseburg – Braunsbedra, doch die scheiß Gemeinden räumen ja kaum die Straßen. Also waren wir erst mit dem Bus, der seine Kurvenschneiderei unfallfrei hinbekam, unterwegs und stiegen dann, zurück in Merseburg, erst wieder auf das Fahrrad um. Weiter nach Spergau. Auf dem Weg dahin war dann wenigstens ab Leuna geräumt. Andere Orte kriegen ja in der Hinsicht nie den Arsch hoch.

Beim VC BDS gab es ja letzte Woche einen peinlichen Ausfall, da die Halle völlig unsinnig wegen Schnee gesperrt war. Ob das dem verletzungsgeschwächten VC jetzt recht kam oder nicht, ist mir in dem Fall egal. Wettbewerbsverzerrung heiße ich da nicht gut – egal ob zugunsten oder zuungunsten der Sachsen-Anhalter. Jetzt war die Schneelast zwar immer noch nicht geringer, aber auch die blödesten Aktionisten hielten Ruhe, sodass gegen Moers aus der 106.000-Einwohner-Stadt am Rande des hässlichen Ruhrpotts gespielt werden konnte. Moers mit zwei Minuspunkten mehr und zwei Satzpunkten schlechter als der VC BDS. Beide Mannschaften in der Pflicht zu siegen, da die Gäste den letzten und der Gastgeber den drittletzten Platz belegten. Die Zuschauerzahl nicht ganz so hoch wie zu Spitzenspielen, die Stimmung jedoch so solide wie immer. Auch der Hallensprecher gut drauf wie immer, das Büffet wie immer und die VIP-Tribüne mir Getränken überschüttet und verklebt wie immer. Manche lernen es halt einfach nicht – oder erst dann, wenn mal das Glas aus der Hand über die Brüstung und einem darunter stehenden Balljungen auf den Kopf fällt.

Was nicht wie immer bzw. nicht wie immer in der letzten Zeit war, war das Spiel. Nur zu Anfang mit Fehlern durchsetzt und zuungunsten des Gastgebers verlaufend, nahm es schnell an Qualität zu und wendete sich zugunsten des VCBDS. Die Moerser führten allerdings bis zu ihrem ersten Satzball konstant, doch die Schlussphase des ersten Spielabschnitts gehörte dem VC.
Den zweiten Satz dominierten sie dann klar, wenn auch Moers nie ganz chancenlos war.
Der dritte Satz sollte der letzte sein, wenn es auch lange Zeit mal wieder nicht danach aussah, als ob die sogenannten Piraten zum Erfolg kommen würden. Diesmal lagen sie sogar in der Verlängerung hinten und schafften aber 30 zu 28 Punkte.
Der Sieg war – wenn auch drei höchst zweifelhafte Entscheidungen gegen die Gäste entschieden worden – verdient. Die schönsten Ballwechsel holten zwar stets die Moerser, aber schon allein dafür, dass sie jede Szene anzweifelten, als ob sie hemmungslos verschoben werden würden, haben sie das Pech, zwei Sätze in der Verlängerung verloren zu haben, verdient.

Die Gäste waren sichtlich niedergeschlagen, wobei deren Fans schon im ersten Satz aufgegeben zuhaben schienen. Bei Moers dürften also so langsam die Lichter ausgehen und für Liga 2 geplant werden.
Die Pressekonferenz der „Pirates“ nach dem Spiel war also erfreulich locker und lustig gestaltet. Die Volleyballer hatten ja auch genug Grund zum Feiern gehabt. Der erste Heimsieg in dieser Saison und das erste gute Spiel, das ich seit Monaten von ihnen gesehen habe!
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Statistik:
Ground Nr. 386 (ein neuer Ground; diese Saison: 55 neue)
Sportveranstaltung Nr. 944 (diese Saison: 86)
Tageskilometer: 50 (30 Bus, 20 Fahrrad)
Saisonkilometer: 15.960 (12.120 Auto/ 2.000 öffentliche Verkehrsmittel/ 1.840 Fahrrad/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 46
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 181

Donnerstag, 9. April 2009

WE141I: Nächstes Jahr spielen wir Europacup! Dieses Jahr war Endstation im Play-off Viertelfinale...

VC Bad Dürrenberg/ Spergau 1:3 Generali Haching*
Mittwoch, 8. April 2009 - Beginn 19.30
1. Volleyballbundesliga Play-off Viertelfinale (Spiel 2)
Ergebnis: 1:3 nach 98 Min.
Sätze: 25-22, 16-25, 21-25, 18-25
Serie: 0-2 (1-6 Sätze; Ende da Best-of-3)
Besondere Vorkommnisse: keine
Sporthalle: Jahrhunderthalle Spergau (Kap. 1.200 Sitzplätze)
Zuschauer: 700 (6 Gästefans)
Spielqualität: 7,0/10 (gut!)

* Eigentlich: TSV Unterhaching

Beim ersten und zugleich erwartungsgemäß letzten Play-off Viertelfinalspiels waren so wenige Zuschauer wie nie in dieser Saison anwesend. Dem schwachsinnigen Mittwochstermin war dies geschuldet. Auch ich musste zusehen, wie ich möglichst schnell nach Jassims Arabischstunde vom Melanchtonianum der Uni Halle in die Jahrhunderthalle Spergau komme. Schließlich habe ich die komplette Strecke mit dem Rad bewältigt und bin trotzdem (Unterrichtsende 17.45, Ankunft in der Halle nach 30km 19.10 Uhr) noch rechtzeitig vorm Spiel da gewesen. Bis zum Einmarsch der Mannschaften beschäftigte ich mich erst einmal mit Büffet leer essen. Kaum kamen die Spieler rein, lief ich auch auf die Tribüne, wo eine ganz bestimmte Unsitte wieder einmal auffiel. [Anmerkung von Groundhopping Merseburg: Ich wurde nachvollziehbarerweise gebeten, eine etwas seichtere Kritik an dieser Stelle anzubringen].
Das Spiel ging erstaunlich gut los. Die Stimmung war - trotz weniger Zuschauer - so gut wie noch nie in der Saison, wenn auch natürlich keine richtig krasse Supportaction zu Stande kam. Und die Spieler des VCBDS taten ihr Bestes, um den Fans wenigstens einen Satzgewinn zu präsentieren. Im ersten Satz führte man teilweise mit 5 Punkten, am Ende rettete man 3 über die Zeit. Das 25:22 war klar verdient.
Ebenso klar verdient war die 16:25 Niederlage im zweiten Satz. Da lief nicht mehr so viel zusammen wie im Eröffnungssatz. Einige spektakuläre Ballwechsel waren trotzdem dabei.
Spektakulär blieb es auch im dritten Satz. Dumme Schiedsrichterentscheidungen wie im zweiten Satz blieben allerdings aus. Haching gewann natürlich trotzdem diesen Satz und zwar mit 21:25.
Erwartungsgemäß war nach dem vierten Satz dann Schluss. Das zeichnete sich auch schon bald ab, denn Haching führt teilweise mit 8 Punkten, ehe Bad Dürrenberg/ Spergau noch einmal herankam, um aus dem 4 Punkte Abstand noch einen 7 Punkte Abstand werden zu lassen.
Nachdem die Trainer interviewt und der Manager noch was zu sagen hatte, wurden die Spielertrikots - zumeist für 50€ - an Fans versteigert.
Danach hieß es für meinen Vater und mich, uns von den Leuten im VIP-Raum zu verabschieden. Dabei fielen übrigens auch noch Bemerkungen, dass zwischen dem Etat von SCC Berlin, Friedrichshafen und Haching und dem von VCBDS oder Rottenburg, Welten lägen. Würde jedenfalls die Dominanz dieser drei erklären. Und selbst bei dieser nur halbprofessionellen Bundesliga im Volleyball, dürften doch auch mit fünf- und sechsstelligen Beträgen gewirtschaftet werden.

Nach dieser größtenteils wirklich schönen und verfolgenswerten Saison, freut man sich doch auf die nächste kostenlose VIP-Dauerkarte, um ab Oktober 2009 wieder regelmäßig die "Piraten" zu besuchen. Das mit dem Europacup ist natürlich Unsinn, aber nach diesem Einzug in die Play-offs darf man ja wohl mal hoffen, nächste Saison einen Grund zu haben, in Städte wie Athen oder Moskau zu reisen. Denn da kommen die ganz großen Europacupgegner her. Und da wird richtig Spitzenvolleyball gespielt. Und da, da brennt die Hütte dank den Fans...

Statistik:
Ground Nr. 293 (kein neuer Ground; diese Saison: 63 neue)
Sportveranstaltung Nr. 782 (diese Saison: 149)
Tageskilometer: 70 (50 Rad, 20 Bahn)
Saisonkilometer: 21.500 (12.000 Auto/ 3.490 Fahrrad/ 3.050 Bahn/ 2.960 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 2
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 141

Fotos unter:
VC BDS gegen Unterhaching

Mittwoch, 25. März 2009

WE139I: Tuesday Night Match; VC BDS vs SCC

VC Bad Dürrenberg/ Spergau 0:3 SC Charlottenburg
Tuesday, 24th March 2009 - 20.15
1st Volleyball Bundesliga
Result: 0:3 after 65 min.
Sets: 13-25, 17-25, 15-25 (45-75)
Sports hall: Jahrhunderthalle Spergau (cap. 1,200 seated)
Attendance: 900 (20 away fans)
Match quality: 4.5/10 (some nice scenes but extremely one-sided)
The 23rd match day of the 1st Volleyball Bundesliga, that match and another one remaining: VC Bad Dürrenberg/ Spergau had to mess with SC Charlottenburg from Berlin. VC BDS is ranked 8th, while SCC is ranked 2nd. Although Bad Dürrenberg rocked Friedrichshafen and Haching that season, I expected a loss. When I took my seat in the hall which was well-stocked, I saw an excellent playing SCC and an inferior VC BDS. After 5 minutes were played, SCC lead by 1:8 points. 3:10, 4:13…
The defeat was just a matter of time.
0:3.
65 minutes.
Clean and fair.
But the most important thing is: VC BDS managed to make their way to the play-offs, despite that defeat. In two weeks they will play their home match - and I’m curious on how the importance of that match will be reflected in the number and the support of the visitors.
Statistics:
Ground No. 288 (not a new ground; this season: 58 new ones)
Sporting event No. 774 (this season: 141)
Kilometres that day: 20 (bike)
Km this season: 18,660 (9,270 car/ 3,400 bike/ 3,030 public transport/ 2,960 plane)
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 139

For more photos see:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090324%20Volley%20BDS%200-3%20SC%20Charlottenburg/

Samstag, 21. Februar 2009

WE134I: Man kann auch bei Regen spielen - und: eine unterirdische Leistung zweier Volleyballmannschaften

TSV Leuna 1919 6:2 SC Herrengosserstedt 1925
Samstag, 21. Februar 2009 - Anstoßzeit 14.00
Testspiel zweier Landesklassemannschaften (8. Liga, 4. Amateurliga)
Ergebnis: 6:2 nach 90 Min. (45/45) - Halbzeit 2:1
Tore: 1:0 8. Nino Hammerschmidt (Foulelfmeter), 2:0 12. Carsten Arndt, 2:1 27. B. Hackbart, 2:2 52. B. Hackbart, 3:2 63. Rene Lorbeer, 4:2 71. Nino Hammerschmidt, 5:2 82. Rene Lorbeer, 6:2 85. Nicki Lorbeer
Verwarnungen: keine
Platzverweise: keine
Stadion: Hockeystadion, Kunstrasenplatz Stadion des Friedens (Kap. 2.000, davon 150 Sitzplätze)
Zuschauer: 25 (keine Gästefans)
Spielqualität: 5,0/10 (Durchschnitt)

VC Bad Dürrenberg/ Spergau 1:3 TV 1861 Rottenburg*
Samstag, 21. Februar 2009 - Beginn 19.30
1.Volleyballbundesliga
Ergebnis: 1:3 nach rund 100 Min.
Satzergebnisse: 20:25, 25:21, 20:25, 19:25
Besondere Vorkommnisse: keine
Sporthalle: Jahrhunderthalle Spergau (Kap. 1.200 Sitzplätze)
Zuschauer: 750 (3 Gästefans)
Spielqualität: 1,0/10 (Der letzte Dreck)

* Mittlerweile wird der Vereinsname von einem Sponsorenname verunstaltet. Dieser wird von mir im folgenden Bericht allerdings keine Erwähnung finden

Nachdem wir uns vergewisserten, dass das Kreispokalviertelfinalspiel des ESV Merseburg gegen den SC Obhausen zum zweiten Mal, diesmal auf unbestimmte Zeit, verlegt wurde - der Grund war natürlich Regen auf eisigen Boden, wobei man das kaum als Grund sondern vielmehr nur als Ausrede gelten lassen kann - fuhren wir nach Leuna weiter und sahen dort auf dem rutschigen und extrem feuchten Kunstrasenplatz das Saisonvorbereitungsspiel TSV Leuna gegen SC Herrengosserstedt, beides Spitzenmannschaften der Landesklasse - Leuna in Staffel 9, Herrengosserstedt in Staffel 8.
Das Spiel sah schon nach acht Minuten den ersten Treffer und zwar durch Leunas derzeitigen Toptorjäger - ob er auch mal Grobe ablösen kann, der mit bis zu 40 Toren pro Saison glänzte? - Nino Hammerschmidt, der einen ziemlich lächerlichen Foulelfmeter verwandelte. Vier Minuten später legte Carsten Arndt nach. In der Mitte der ersten Halbzeit erzielte ein Spieler mit dem schönen Nachnamen Hackbart den Anschlusstreffer für die Gäste. 2:1 sollte auch der Pausenstand sein.
Kurz nach Wiederanpfiff, der Regen wurde nun stärker, erzielte Herrengosserstedt durch einen Abwehrfehler bedingt mit einem starken Durchlauf den Ausgleich. Torschütze erneut der Hackbart. Ein Verwandter oder Namensvetter von ihm stand übrigens im Tor der Gäste. Leuna konnte reichliche 10 Minuten später auf den Gegentreffer reagieren und kam durch Rene Lorbeer zum 3:2 Führungstreffer. Keine 10 Minuten später traf wieder einmal Nino. Die Führung sollte durch Rene Lorbeer noch ausgebaut werden und ein diesmal viel eindeutiger Foulelfmeter fünf Minuten vorm Ende führte zum 6:2 Endstand. Torschütze diesmal Nicki Lorbeer.

Wir fuhren zwischendurch noch einmal nach Hause und dann wieder gen Süden los, durch Leuna hindurch und kamen kurz vor Spielbeginn in Spergau an.
Mittlerweile ist es zur Unsitte geworden, dass das Büffet erst während des ersten Satzes reingeräumt wird. Schlecht kalkuliert war es heute auch, aber immerhin bekam ich in der ersten Pause noch vier Brötchen - mit dem Ansturm auf den VIP-Sektor hat wohl niemand gerechnet. Da waren Leute da, die ich überhaupt nicht kannte.

Das Spiel bestand von Anfang an nur aus Fehlern, Aufschlägen ins Netz oder meterweit ins Aus schlagen, seinem Mitspieler den Ball vorm Netz so fehlerhaft zuspielen, dass dieser ihn nicht richtig erwischte und der Ball im eigenen Feld landete, sowie ganz mieser Arbeit vom Block. Und es waren beide Mannschaften, die Scheiße spielten. Eine schlechter als die andere!
Selbst die Schiedsrichter passten sich phasenweise an und trafen von Zeit zu Zeit höchst zweifelhafte bis augenscheinlich falsche Entscheidungen.
Wer ein Highlight bei den Gästen war, war der Trainer, der hauptamtlich übrigens Religions- und Deutschlehrer ist. Der sprang immer aufgedreht an der Seite herum, heizte seine Spieler an und lobte selbst billigste Glückstreffer und Fehler der Gäste, die zu Punkten für Rottenburg führten, mit „toll, sehr schön, super Jungs!“
Die Stimmung war entsprechend schlechter als sonst.
Es war definitiv das schlechteste Volleyballspiel, was ich je gesehen habe!
Man sollte aber nicht den Fehler machen und das überbewerten. Vor allem der VC Bad Dürrenberg/ Spergau hat seine Sache in dieser Saison zumeist gut gemacht und auch sensationelle Siege eingefahren - vor allem gegen Friedrichshafen und Haching. Wenn sie demnächst gegen SC Charlottenburg spielen, werde ich sie natürlich wieder unterstützen, aber es ist schon schade, dass viele Leute 7€ gezahlt haben und dann die Mannschaft so einen schlechten Tag hatte. Und dann waren die Gäste auch nicht besser!
Die Spielbewertung „1.0/10 (Der letzte Dreck)“ muss also leider so und nicht anders ausfallen. Das Wetter war nach dem Spiel übrigens auch der letzte Dreck...

Statistik:
Ground Nr. 279 (kein neuer Ground; diese Saison: 49 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 753/ 754 (diese Saison: 117)
Tageskilometer: 40km per Fahrrad
Saisonkilometer: 17.775, genauer 9.270 Auto/ 2.960 Flugzeug/ 2.805 Fahrrad/ 2.740 Bahn, Anmerkung: Der Vorsprung der Fahrradkilometer auf die Bahnkilometer wächst!
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 6
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 134

Fotos unter:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/090221a%20TSV%20Leuna%206-2%20SC%20Herrengosserstedt/

Am Mittwoch schon sind diese Bilder entstanden:

Samstag, 7. Februar 2009

WE132II: Endlich wieder Fußball - und: endlich wieder ein Sieg des VCBDS gegen einen Abstiegskandidaten

TSV Leuna 5:2 SV Kali Rossleben
Samstag, 7.Febrauer 2008 - Anstoßzeit 14.00
Testspiel Landesklasse (Sachsen-Anhalt) gegen Bezirksliga (Thüringen; beides 8. Liga, 3. Amateurebene)
Ergebnis: 5:2 nach 93 Min. (45/48) - Halbzeit 2:1
Tore: 0:1 16. (?), 1:1 33. Nino Hammerschmidt, 2:1 40. Nino Hammerschmidt, 3:1 47. Prorok, 4:1 52. Jens Heinecke, 4:2 54. Stock (Handelfmeter), 5:2 63. René Lorbeer.
Verwarnungen: Keine
Platzverweise: Keine
Stadion: Hockeystadion (Kunstrasen-Nebenplatz Stadion des Friedens, Kap. 2.000, davon 120 Sitzplätze)
Zuschauer: 45 (keine Gästefans)
Spielqualität: 7,0/10 (Gut)
Vor dem Spiel verpassten wir die 1:2-Niederlage der 2.Männermannschaft gegen eine Leipziger Mannschaft. Wir hatten uns aber so wie so nur das Spiel der 1.Mannschaft vorgenommen, was wir schon zur Pause als recht lohnend bezeichneten. Immerhin waren schon drei Tore gefallen, wobei das 1:1 von Nino mal wieder ein sehr schöner Treffer von ihm war.
In der zweiten Hälfte wurde das Spiel noch besser, wobei vor allem in den ersten zehn Minuten nach der Pause ein Torsegen herab kam. Eröffnet wurde dieser von Prorok, der aus 25m auf gut Glück abzog und mit viel Mithilfe des Torwarts - tut mir ja Leid, dass sagen zu müssen, aber so einen Fliegenfänger habe ich ja schon lange nicht mehr erlebt: in der ersten Halbzeit hatte er schon das 2:1 mitverschuldet und beinahe noch zwei weitere Tore selbst reingelegt - den Ball ins Netz bracht. Fünf Minuten später erhöhte Heinecke mit einem schön ins Eck gezirkelten Ball, den der Torwart allerdings auch hätte haben müssen - er schlug unkoordiniert mit einer Faust am Ball vorbei - auf 4:1. Nur zwei weitere Minuten vergingen, ehe ein weiteres Tor fiel, wobei diesmal in der Abwehr unserer Leunaer gepennt wurde und ein versehentliches Handspiel im Strafraum zustande kam. Der Elfmeter wurde sicher verwandelt.
In der 63. fiel das letzte Tor der Partie, obwohl auch nach der 63. noch viele große Torchancen - teilweise wurde am leeren Tor vorbei geschlenzt - vergeben wurden. Da konnte der Gästetorwart aber mal nichts dazu...
Nach diesem wirklich guten Spiel bekam ich noch mit, welche Probleme kleine Amateurvereine wie TSV Leuna haben, eine eigene Website zu betreiben: Trainer Schikki fragte mich, ob ich nicht Zeit hätte, regelmäßig für die Website des Vereins zu schreiben, was ich leider wegen der Uni absagen musste. Aber es findet sich natürlich auch sonst so schnell keiner, der Zeit hat, eine solche Vereinswebsite zu betreiben. Fast jeder Kreisklasseverein hat eine Seite, aber bei weitem nicht alle eine regelmäßig gepflegte. Der TSV hat leider auch keine besonders aktuelle. Für die sei an dieser Stelle aber trotzdem einmal geworben:
http://fussball.tsv-leuna.net/
Nach dem Spiel fuhren wir noch am Eisenbahnerstadion in Merseburg vorbei, wo wir eine weitere Ansetzung für den kommenden Sonntag fanden.
Bad Dürrenberg/ Spergau 3:1 Giesen/ Hildesheim
Samstag, 7.Februar 2008 - Beginn 19.30
1. Volleyballbundesliga
Ergebnis: 3:1 nach ca. 100 Min.
Sätze: 27:29, 25:16, 25:21, 25:21
Besondere Vorkommnisse: Keine
Halle: Jahrhunderthalle Spergau (Kap. 1.200 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 700 (4 Gästefans)
Spielqualität: 4,5/10 (Allenfalls Durchschnitt)

Nachdem wir noch zwei Stunden zu Hause waren, fuhren wir wieder Richtung Leuna, aber diesmal nicht zum TSV sondern ein paar Kilometer weiter zum VC BDS. Diese spielten gegen einen Abstiegskandidaten, den TSV Giesen/ Hildesheim, eine Fusionsmannschaft, die 2007 aus dem TSV Giesen und dem MTV Hildesheim gebildet wurde, und sollte erwartungsgemäß dilettantisch den ersten Satz trotz zeitweise fünf Punkte Führung abgeben.
Der zweite Satz war dann deutlich besser geführt, aber auch durchsetzt von Anfängerfehlern, die hauptsächlich von den Gästen, die streckenweise kaum Regionalliganiveau hatten, gemacht wurden. Danach wurde mir immer langweiliger, obwohl keineswegs die Wende so wirklich abzusehen war.
Zum Glück gewann der VC dann doch recht souverän aber ohne wirklich etwas Tolles gezeigt zu haben, mit 3:1 nach Sätzen. Ich will die Leistung des VC nun wirklich nicht schlecht reden - bei den Gästen gibt es ohnehin nicht viel zum schlecht reden, da sie kaum was zeigten, - aber ich weiß nicht, warum viele das Spiel so gut fanden. Der VC BDS hat gewonnen, was die Hauptsache aber meines Erachtens auch einzig Gute an dem Abend war. Von einem guten Spiel kann hier nicht die Rede sein!
Von guter Stimmung aber schon. Aber hauptsächlich wirkte das monotone Geklatsche ohne wirklich hörbare Sprechchöre einschläfernd. Wobei es so schon besser war, als Tennislautstärke... Nur wann die Piratencrew es wohl mal schafft, derlei Darbietungen
http://www.youtube.com/watch?v=WaQcZmd_0SQ zu zeigen? So viele Fans wie in dem Fanblock von Iraklis Thessaloniki sitzen ja auch im „Piratenblock.“ Aber auf Griechisch klingt das ohnehin besser, als wenn auf Deutsch nach diesem Rhythmus vielleicht lang gezogen „eeeeehhhhhhhhhhhh oh ja VCcccccceh! Oh mein VC!“ gerufen werden würde.

Statistik:
Ground Nr. 277 (keine neuen Grounds; diese Saison: 47 neue)
Sportveranstaltung Nr. 744-745 (diese Saison: 112)
Tageskilometer: 35 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 17.580 (9.270 Auto/ 2.960 Flugzeug/ 2.710 Zug/ 2.640 Fahrrad)
Anzahl der Fußballspiele hintereinander ohne 0-0: 3
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 132

Mehr Fotos unter:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/090207a%20TSV%20Leuna%205-2%20SV%20Kali%20Rossleben/
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/090207b%20VC%20BDS%203-1%20Giesen%20-%20Hildesheim/

Sonntag, 11. Januar 2009

WE128II: The next sensational victory of VC Bad Dürrenberg/ Spergau

VC Bad Dürrenberg/ Spergau 3:1 Generali Haching
10th January 2009, 19.30
1. Bundesliga (1st level)
Result: 3:1 after 100 min.
Sets: 25-21, 25-19, 17-25, 25-19
Unusual happenings: none
Sports hall: Jahrhunderthalle (cap. 1,200 seated)
Attendance: ca. 700 (3 away fans)
Match quality: 8.0/10 (very high)

We went by bike to Spergau, despite the low temperature of minus 8°C, and despite expecting a clean defeat.
After the usual stupid entrance theme - by the way: the announcer and his stupid “come on VC fans” announcing were as disturbing as never, a wonder, that this traitor was in Spergau, but if that bunch of losers, VC Leipzig, does not play, VC BDS is good enough for him - VC Bad Dürrenberg/ Spergau surprised its watchers. 25:21 against that team ranked fourth in the table; one of the championship favourites.
They even won the second set - not less than six points difference - so that not few fans expected another sensation after they beat Friedrichshafen 3:2 about a month ago.
Nonetheless the third set went to Haching, only celebrated by their three fans that attended them to at least five hours away Spergau.
The fourth set was hopefully expected by all the visitors and VC BDS was always in front with three points. At the end, they even lead by six points which made 700 fans shout for joy. It has been a excellent volleyball match with an unexpected and therefore wonderful result.
Unexpected and wonderful just because the team played unexpectedly wonderful!
Finally, the fans should be mentioned positively, because they made a lot of noise and were positively mentioned by the home as well as the away team. As always, the fans that deserve the title “fans” the most, were the “pirates crew.” They are named like that because of the nick-name - you could call it unofficial or advertisement name, too - of the team: Volleyball Club “The Pirates” Bad Dürrenberg/ Spergau.
I just think about how it would be to bring an own banner the next match: “Fanclub Somalia”…
It may look like pictured below:

* And fans: please remember; the colours of our team are blue and white. Wouldn't it be a good idea to paint such a flag? *

Statistics
Ground No. 275 (not a new ground; this season: 45)
Sporting event No. 729 (this season: 96)
Kilometres that day: 20 (bike)
Km this season: 17,160 (9,270 car/ 2,960 plane/ 2,630 public transport/ 2,300 bike)
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 128

For more photos see:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/090110%20VC%20BDS%203-1%20Generali%20Haching/

Sonntag, 7. Dezember 2008

WE123III: Als hätte der FSV Zwickau Bayern München aus dem Pokal geschossen: Bad Dürrenberg/ Spergau besiegt Friedrichshafen!

VC Bad Dürrenberg/ Spergau 3:2 VfB Friedrichshafen
Sonntag, 7. Dezember 2008 - Beginn 16.00
1. Volleyballbundesliga
Ergebnis: 3:2 nach 111 Min
Sätze: 20:25, 25:23, 16:25, 25:23, 15:13
Sporthalle: Jahrhunderthalle (Kap. 1.200)
Zuschauer: angeblich 1.000* (keine Gästefans)
Unterhaltungswert: 8,0/10 (sehr hoch)

*Fragwürdig. Sah nach maximal 700 Zuschauern aus; mehr als sonst waren es nämlich nicht.

Ground Nr. 269 (kein neuer Ground; diese Saison: 39 neue)
Sportveranstaltung Nr. 716 (diese Saison: 83)
Tageskilometer: 20 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 9.785 (5.380 Auto, 2.260 Bahn, 2.245 Fahrrad)
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 123

Vor diesem nominell völlig ungleichen Spiel der 1. Volleyballbundesliga hätte jeder normal tickende Volleyballfan auf ein 0:3 für Friedrichshafen getippt. Ich rechnete so sehr mit diesem Ergebnis, dass ich es schon in der Vorschauspalte meines blogs eintrug. Im ersten Satz, den ich mir mit leerem Magen angucken musste, da das Buffet bis zum zweiten Satz nur aus Dresdner Stollen bestand, sah es auch nach dem 0:3 aus, denn auch wenn Friedrichshafen nicht immer so sicher schmetterte - und etwas anderes als Schmettern zeigten sie im ersten Satz nicht; eine einzige Ballstafette war mal sehenswert, ansonsten nur unterbelichtetes Gezimmere - waren sie stets nach Punkten vorne. Allerdings: der zweite Satz lief etwas anders. Immer wieder hervorragende Aktionen der Gastgeber, immer wieder Unkonzentriertheiten der Gäste. Auch die Schiedsrichter hatten, mehr sogar zugunsten der Friedsrichshafener, Aussetzer, die die Fans in Wallung brachten, doch die letzte Fehlentscheidung brachte Spergau den erhofften und auch verdienten Satzgewinn ein. Danach konnte ich dann auch endlich Wiener und Brötchen essen.
Im dritten Satz waren die Gäste wieder so überlegen, wie man es gewohnt war. 16:25 war das verdiente Resultat und es drohte langweilig zu werden, doch Unkonzentriertheit und entweder Konditionsschwäche oder Großspurigkeit führten dazu, dass der VfB den vierten Satz erneut mit 25:23 gewann. Und wie uns nachher Kronseder im VIP-Raum bestätigen sollte; danach ging ein Ruck durch das Team der Bad Dürrenberger und Spergauer, der sie an einen Sieg glauben ließ. Die Fans wurden nun auch immer lauter, wobei man sagen muss, dass es ein Armutszeugnis für den Dauermeister ist, keine Fans mitgebracht zu haben, doch waren ja genug Fans der Heimmannschaft da. Es ging hin und her im Tiebreak und zum Schluss, als es 13:13 stand, schafften die VCBDSler das unmöglich geglaubte und holten zwei Punkte hintereinander.
Es war als hätte Oberligist FSV Zwickau den FC Bayern im DFB-Pokal nach Verlängerung besiegt. Ein Vergleich wie Cottbus und Bayern wäre noch viel zu milde in Anbetracht der völligen Überlegenheit des VfB Friedrichshafen. 9 Meistertitel in den 90er Jahren und diesem Jahrzehnt, davon die letzten vier Jahre in Serie und 10 Pokalsiege, 1x die Championsleague geholt.
Man kann den Spielern des VC Bad Dürrenberg/ Spergau somit nur tiefsten Respekt ausdrücken. Den drückten übrigens auch die unterlegenen Friedsrichshafener aus.

Fotos:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081207%20VC%20BDS%203-2%20VFB%20FRIEDRICHSHAFEN/


Sonntag, 23. November 2008

WE121I: Football in Weißenfels, Volleyball in Spergau


VfB Nessa II --:-- SV Großgrimma III
planned: Saturday, 22nd November 2008 - beginning 11.30
Kreisklasse (11th level, 7th amateur level)
** Match called-off **

1.FC Weißenfels II 3:1 Rot-Weiß Weißenfels II
Saturday, 22nd November 2008 - beginning 12.00
Kreisliga (10th level, 6th amateur level)
Result: 3:1 after 92 min. (45/47) - Halftime 1:1
Goals: ???
Bookings: ???
Sent-offs: None.
Ground: Stadion an der Beuditzstraße Platz II (cap. 1,000)
Attendance: 20 (no away fans)
Match quality: 4.0/10 (slightly below average)

1.FC Weißenfels 4:2 SV Merseburg 99
Saturday, 22nd November 2008 - beginning 14.00
Landesliga (7th level, 3rd amateur level)
Result: 4:2 after 90 min. (45/45) - Halftime 3:1
Goals: 1:0 9th Kapp, 2:0 29th Schütze, 3:0 33rd Schütze, 3:1 44th Rausch; 3:2 70th Pöhland, 4:2 74th Kapp.
Bookings: two for each team
Sent-offs: none
Stadium: Stadion an der Beuditzstraße (cap. 4,000; 1,000 seated, 50 covered)
Attendance: 100 (10 away fans)
Match quality: 5.0/10 (average)

VC Bad Dürrenberg/ Spergau 2:3 VC Olympia Berlin*
Saturday, 22nd November 2008 - beginning 19.30
1. Volleyballbundesliga (1st level)
Result: 2:3 after 113 min.
Sets: 25:21, 17:25, 25:20, 21:25, 11:15
Gym: Jahrhunderthalle Spergau (cap. 1,200 seated)
Attendance: 850 (8 away fans)
Match quality: 4.0/10 (below average)

* There is no need to mention the full name of that club because it is one of the bad examples of exaggerated commercial interests in German volleyball. Neither will I mention the unofficial name of VC Bad Dürrenberg/ Spergau (The Pirates), nor the official name (the club’s sponsor name) of VCO in the following text.

We had an unwell feeling when we went to Nessa, situated several kilometres south to Weißenfels. There had been light snowfall in the early morning, a reason for many football playing sissies, to refuse to play. So it was in Nessa, where we arrived after 33 unpleasant kilometres. Actually it will take you 30km by bike to that village, but there is a misleading sign behind Langendorf.
Because those bunch of sissies in Nessa did not play, we went directly back to Weißenfels so we caught the pre-match of that match, we already planned to watch.
In the pre-match, 1.FC Weißenfels II took on their town rivals Rot-Weiß Weißenfels. We missed the first 20 minutes and with them two goals. One for each team. The ground was muddy and of less quality compared to that one in Nessa. But no-one complained about the ground when numerous chances went begging. And everybody wanted to play, although many players played just incapably.
In the second half, 1.FC showed right from the beginning that they are better and scored a nice goal. They made everything clear in the middle of the second half. 3:1 was the final result in a quite lame derby. Compared to the last derby of the I. Teams of these to clubs, a match that was almost suspended due to fans throwing waste bins on the ground, it was really lame.
Even worse was the support in the second match. Just 100 fans, some of them partially swearing at the referee or players - but their name “Weißenfels Mob” is just ridiculous - and almost no away supporters. However the match was better than that before; of course compared to the higher level. Just the referee of the first match was better than his colleague in the second one who decided a lot of strange offside positions and stopped the match for ridiculous reasons.
Weißenfels was clearly stronger than Merseburg in the first half, consequently leading by 3:0 goals after 34 minutes. Especially the first goal was worth watching when the banana shot by Kapp went down to the angle. One lucky goal by Merseburg shortly before the break could be seen too.
In the second half it was the other way around concerning shots on goal and other scenes: Merseburg had the overwhelmingly majority of standards and chances now. Nonetheless they did not manage to score more than one goal, while Weißenfels scored another time. The final result was - deservedly - 4:2.

We went home then by train due to the damaged chain of my dad’s bike and after one and a half hour, we started again: with other bikes to Spergau.
We arrived punctually enough to eat a lot of snacks in the VIP-sector and did not miss the first rally neither.
While the first set gave hope to the 850 VC BDS fans - Bad Dürrenberg played better and more engaged - the second set was a catastrophe. Berlin, or more concrete: VCO - there is another team, a far stronger team from Berlin; SCC - was clearly better. Consequently they won that set with eight points in front.
Set number three then was dominated by VC BDS, but the high error rate became disturbingly obvious now. Set number four was even worse and this time VC BDS made so many mistakes that SCO was able to equalise.
Finally, the tie-break decided the match. Both teams played great shit in that tie-break, but VC Bad Dürrenberg/ Spergau was even weaker. 11:15 was the deserved result of that. All in all it was the second weakest volleyball match I ever saw, so that’s why I was one of the fans who did not give applause to the players after the final rally, but just booed at them.
That performance was so weak that I really wonder how they want to remain at the top level.

Statistics
Grounds: 268 (one new ground; this season: 38)
Sporting events: 708 (this season: 75)
Kilometres that day: 95 (75 by bike, 20 by train)
Km this season: 9,100 (5,380 car; 1,780 train; 1,940 bike)
Number of football matches since the last goalless draw: 11
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 121

For more photos see:
Weißenfels II.
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081122a%20FC%20Weissenfels%20II%203-1%20RW%20Weissenfels%20II/
Weißenfels - SV 99 http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081122b%20FC%20Weissenfels%204-2%20SV%20Merseburg%2099/
VCBDS - VCO http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081122c%20VC%20BDS%202-3%20VC%20Olympia%20Berlin/
Der Fanblock des VC Bad Dürrenberg/ Spergau.

Montag, 10. November 2008

WE120I: Bundesliga-Montag

VC Bad Dürrenberg/ Spergau 1:3 Wuppertal Titans
Montag, 10.November 2008 - Beginn 20.15
1. Volleyballbundesliga
Ergebnis: 1:3 (88:95)
Satzstände: 18:25, 25:20, 22:25, 23:25
Besondere Vorkommnisse: keine
Halle: Jahrhunderthalle Spergau (Kap. 1.200)
Zuschauer: 700 (4 Gästefans)
Spielqualität: 7,0/10 (gut)

Ground Nr. 264 (kein neuer Ground; diese Saison: 34 neue)
Sportveranstaltung Nr. 700 (diese Saison: 67)
Tageskilometer: 20 (Auto)
Saisonkilometer: 8.870 (5.380 Auto, 1.760 Bahn, 1.730 Fahrrad)
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 120

Ausnahmsweise nahm ich mal ein Montagsspiel wahr, da noch der Mietwagen verfügbar war. Kaum waren also die Arabisch- und die Hebräischhausaufgaben erledigt, schon ging es gen Spergau zum Montagsspiel der 1.Volleyballbundesliga.
Der VC Bad Dürrenberg/ Spergau ging nicht unbedingt als Favorit in die Partie gegen die Wuppertal Titans, doch man hatte sich von den Pirates mehr erhofft, als sie letztendlich zeigten.
Der erste Satz war von streckenweise katastrophalen Fehlern der Hausherren gekennzeichnet, doch vor allem waren es auch die Gäste, die einfach mal nur gutes Volleyball spielten.
Auch im zweiten Satz, den die Piraten allerdings für sich entscheiden konnten, holten die Wuppertaler einige eigentlich schon verloren geglaubten Bälle mehrere Metern außerhalb des Feldes und schmetterten sie in das Feld der Bad Dürrenberger und Spergauer.
Im dritten Satz zeichnete sich das Ende der Partie ab, nachdem sich am Spielverlauf der im ersten Satz auffiel, nicht wirklich etwas änderte.
Schließlich sorgten vor allem die Fehler der Gastgeber auch im vierten Satz für den Erfolg der Gäste, der vor allem von dem Gästefan mittleren Alters, der nach dem letzten Ballwechsel gleich mal das Spielfeld stürmte, frenetisch gefeiert wurde. So lohnte es sich doch auch für die vier Wuppertaler, nach Spergau gefahren zu sein...
Die Schiedsrichter sind noch eine Erwähnung wert, denn diese wirkten absolut regelsicher und gerecht in ihren Entscheidungen.
Die Stimmung unter den Fans war schließlich wie immer. Nur diesmal hörte man sogar ab und an Zwischenrufe ,,Titans’’, die den Gästespielern galten. Ansonsten mal wieder Respekt an die Trommler des VC.
Respekt auch an die dritte der drei Aufführungen des Tanzstudios Merseburg-Meuschau. Sehr gute artistische Einlagen mit Pyramidenbau!

Mehr Fotos unter:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081110%20VC%20Bad%20Duerrenberg%20Spergau%201-3%20Wuppertal/

Sonntag, 19. Oktober 2008

WE116II: Endlich wieder ein Heimsieg für den VC Bad Dürrenberg/ Spergau - und das Rätsel um den unbekannten Hallensprecher...

VC Bad Dürrenberg/ Spergau 3:0 Eschenbacher Eltmann
Samstag, 18.Oktober 2008 - Beginn 19.30
1. Bundesliga
Ergebnis: 3:0 nach 74 Minuten
Sätze: 25:23, 25:22, 25:21
Besondere Vorkommnisse: Keine
Halle: Jahrhunderthalle (Kap. 1.200)
Zuschauer: 800 (1 Gästefan)
Spielqualität: 7,0/10 (gut)
Vorm Spiel:
Siehe die beiden Berichte unter diesem!

Das Spiel:
In der Woche vor diesem Spiel wurde lange um die Spielstärke der Gastmannschaft gerätselt. Von schwach konnte keine Rede sein, von überragend aber erst recht nicht. Beide Mannschaften spielten folgerichtig sehr ausgeglichen, was zu einem spannenden Spiel führte.
Stets hatte aber der Gastgeber den Vorteil. Der erste Satz wurde knapp mit zwei Punkten Vorsprung, der zweite mit drei Punkten und der dritte schließlich mit vier Punkten Unterschied gewonnen.
Alles in allem also ein glatter 3:0 Sieg für Spergau.

Eintritt, Catering und Zuschauer:
Für uns war natürlich der Eintritt wieder frei, im VIP-Raum konnten wir auch gleich das Büffet abräumen. Die meisten anderen der 800 Zuschauer hatten natürlich nichts bei den belegten Brötchen zu suchen. Diese machten aber erstaunlichen Lärm mit nicht wirklich rhythmischen aber konstanten und lauten Klatschen sowie einigen Trommeln und Tröten. Irgendwann sollte man auch mal Sprechchöre 100stimmig oder nochbesser 500stimmig vortragen können - geht ja in Südosteuropa beim Volleyball auch - und nicht etwa, wie hierzulande nur 10stimmig und dann auch noch während die anderen Zuschauer mit Klatschen und Tröten beschäftigt sind... Aber Respekt an die Leute, die ihre Mannschaft unterstützen!
Seltsam war aber, wer heute am Mikrofon saß. Der Hallensprecher und DJ war derartig unbeholfen und schlecht, dass einer der VC BDS-Offiziellen ihn vor der Mannschaftsvorstellung ablöste, sodass er nur noch die Musik auflegen musste. Dass der reguläre Hallensprecher wegen des besseren finanziellen Angebotes dieses Möchtegern-Spitzenvereins VC Leipzig, immer wieder statt in Spergau in Leipzig die Stimmung anheizt ist ja bekannt. Krank sein darf der Hallensprecher auch mal. Aber bitte nicht so einen schwachen Ersatz!

Nach dem Spiel:
Wir sahen natürlich zu, so schnell wie möglich nach Hause zu kommen.

Mehr Fotos unter:
Mücheln:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081018a%20Sportring%20Muecheln%20II%203-1%20Buna%20Schkopau/
Krumpa: http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081018b%20Krumpaer%20SV%20Luetzkendorf%202-1%20SV%20Groest/
Spergau: http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081018c%20VC%20BDS%203-0%20Eschenbacher%20Eltmann/

Grounds Nr. 256 und 257 (2 neue Ground; diese Saison: 27 neue)
Sportveranstaltung Nr. 681-83 (diese Saison: 50)
Tageskilometer: 70 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 7.940 (4.810 Auto, 1.760 öffentliche Verkehrsmittel, 1.370 Fahrrad)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 94
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 116

Sonntag, 5. Oktober 2008

WE114III: Hallescher FC II und VC BDS

Hallescher FC II 1:1 Grün-Weiß Piesteritz
Sonntag, 5. Oktober 2008 - Anstoßzeit 11.00
Verbandsliga (6. Liga, 2. Amateurliga)
Ergebnis: 1:1 nach 90 Min. (45/45) - Halbzeit 1:1
Tore: 0:1 8. (?), 1:1 10. (?)
Verwarnungen: Je eine für beide Teams
Platzverweise: Keine
Stadion: Stadion am Böllberger Weg (Kap. 5.000)
Zuschauer: 100 (7 Gästefans)
Spielqualität: 7,5/10 (gut bis sehr gut)

VC Bad Dürrenberg/ Spergau 2:3 evivo Düren
Sonntag, 5. Oktober 2008 - Beginn 16.00
1. Volleyball-Bundesliga
Ergebnis: 2:3 nach 110 Min.
Satzergebnisse: 25:20, 21:25, 25:23, 22:25, 11:15
Besondere Vorkommnisse: Keine
Sporthalle: Jahrhunderthalle Spergau (Kap. 1.000)
Zuschauer: 700 (7 Gästefans)
Spielqualität: 6,0/10 (Überm Durchschnitt)

Ground Nr. 254 (keine neuen Grounds; diese Saison: 24 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 674 und 675 (diese Saison: 41/42)
Tageskilometer: 65 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 7.760 (4.810 Auto, 1.760 öffentliche Verkehrsmittel, 1.190 Fahrrad)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 89
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 114

Wir hatten keine Probleme innerhalb von 40 Minuten das 15,5 Kilometer von uns entfernt liegende Stadion am Böllberger Weg zu erreichen. Auf den Straßen war noch recht wenig los am windigen und kühlen Sonntagmorgen, doch vorm Stadion hatten sich schon sechs Ordner aufgebaut. Deren dummes Gelaber habe ich dann mit der barschen Forderung nach zwei Karten unterbrochen und nachdem auch die Kassiererin noch ein Machtwort gesprochen hatte, kamen wir ohne jegliche Kontrolle ins Stadion. Wozu standen diese Kasper eigentlich dann da rum?

Egal, denn das Spiel begann furios. Nach einigen Chancen auf beiden Seiten und starken Zweikämpfen, Laufduellen und Kopfballduellen schafften es die Gäste aus einem Abwehr- und Torwartfehler zu profitieren. Nur acht Minuten waren da vorüber.
Und nur weitere zwei Minuten später hämmerte ein Hallenser wunderbar einen Freistoß in den Winkel. Sicher hat da auch der Wind nachgeholfen, aber der Ball wäre auch ohne Wind gefährlich gekommen.
Nach 20 Minuten wurde das Spiel etwas weniger aufreibend, doch konnte man weiterhin nichts kritisieren.
Der Wind machte den Spielern in der zweiten Halbzeit dann noch mehr zu schaffen, wobei das Spiel weiterhin auf hohem Niveau stattfand. Der HFC erzielte noch ein Abseitstor, das natürlich aberkannt wurde.
Das Unentschieden geht so wirklich in Ordnung.

3,00€ Eintritt - zwar keine Ermäßigung, aber eben nur 3€ - sind für ein Verbandsligaspiel sehr wenig. Catering gab es irgendwie gar keines. War sonst aber immer verfügbar.

Die 100 Zuschauer machten sich nur bei Toren bemerkbar. Ansonsten kann man nur von emotionslosem Verfolgen des Spieles sprechen. Das konnte man der Gästebank nicht attestieren, denn die nervte immer wieder mit dummen Zurufen gegen HFC-Spieler oder den Schiedsrichter.
Letzterer war übrigens einer der sichersten Kollegen, den ich seit langem gesehen habe. Eine sehr fragwürdige Entscheidung; die gelbe Karte für den Spieler der Heimmannschaft, der, allerdings nur durch das minutenlange Gerede des Schiedsrichters, einen Freistoß zwei Mal ohne Freigabe ausführte, war absolut lächerlich - doch alles in allem leitete er streng wie souverän und fehlerfrei die Partie.
Die Bemerkung des Tages stammte auch vom Schiri, nachdem ein Piesteritzer einen HFCer über die Schulter fliegen ließ: ,,Na so eine Scheiße muss doch nicht sein!’’

Während fast alle nach Abpfiff nach links in Richtung Kurt-Wabbel-Stadion zogen, da die Erste Mannschaft gegen Türkiyemspor spielte, machten wir uns nach rechts, nach Merseburg zurück. Kurzer Zwischenstopp, der unter anderem für diese Zeilen reichte, und dann weiter nach Spergau.

Das Spiel begann mit einer besseren Heimmannschaft: der VC Bad Dürrenberg/ Spergau war im ersten Satz besser und konnte verdientermaßen mit 25:21 gewinnen.
Im zweiten Satz war die ehemalige Spitzenmannschaft Düren dann wieder besser ins Spiel gekommen und gewann verdient.
Der dritte Satz war erneut vom VCBDS bestimmt und gewonnen worden, jedoch der vierte war dann dilettantisch und leichtfertig vergeben worden.
Im Tiebreak verlor der VC erwartungsgemäß. Düren, ein heißer Abstiegskandidat, siegte also mehr oder weniger verdient in Spergau, einem noch heißeren Anwärter auf die 2. Bundesliga. Die Leistungen der beiden Mannschaften stagnieren derzeit, während sich die der meisten anderen Erstligisten verbessert hat.

Kaum 700 Zuschauer fanden sich in der Halle ein. Vielleicht 7 nahmen den weiten weg aus Düren auf sich. Von toller Stimmung kann man nicht reden, doch die Trommler gaben ihr Bestes und hoben den Lärmpegel merklich. Auch das ausdauernde Klatschen klappte sehr gut.
Das Catering im VIP-Raum war wie immer sehr gut - wehe auch, wenn mal nicht die Schnitten frisch sind, die Wiener zu lange im Wasser oder gar die heute allerdings erst gar nicht vorhandenen Fleischgerichte versalzen...
Was teilweise eine Katastrophe war, war die Leistung der Schiedsrichter. Einseitig und unzutreffend pfiffen die beiden Übergewichtigen leider immer wieder. Wie man übersehen kann, dass ein Dürener fast 2 Sekunden lang den Ball zwischen seinen Fingern einklemmt, ehe er ihn übers Netz spielt, frage ich mich wirklich. Bei weniger auffälligen Situationen dieser Art auf Spergauer Seite wurde sofort unsauberes Spiel gepfiffen.
Was mir auch gar nicht gefallen hat, war das Pausenprogramm. Dort haben die Kleinsten des Tanzstudios Merseburg-Meuschau mit unbedarftem Gehoppse das Piratentum glorifiziert (allerdings nur, weil der VC BDS sich ,,The Pirates’’ nennt) und dann zu dümmlichsten Kinderliedern im Reigen getanzt.
Das ist der Showtanz der Erwachsenen- oder Jugendlichengruppe deutlich ansprechender.

Nach dem Spiel sorgten wir dafür so schnell wie möglich nach Hause zu kommen. Am darauf folgenden Tag war schließlich mein Einstand an der Uni zu meistern.

Mehr Fotos unter:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081005a%20Hallescher%20FC%20II%201-1%20GW%20Piesteritz/
bzw.
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081005b%20VC%20Bad%20Duerrenberg-Spergau%202-3%20evivoDueren/

Freitag, 5. September 2008

WE110 II: Auf in eine neue Saison - der VCBDS lädt ein.

VC Bad Dürrenberg/ Spergau 4:0 VCA Niederösterreich

Freitag, 5. September 2008 - 1. Angabe 18.00
Saisonvorbereitungsspiel (1. deutsche gegen 1. österreichische Volleyball-Liga)
Ergebnis: 4:0 (25:19, 25:20, 27:25, 25:19) nach 110 Min.
Besondere Vorkommnisse: Es wurde auf einen 4. Satz verlängert.
Halle: Jahrhunderthalle Spergau (Kap. 400, reduziert, nur Sitzplätze)
Zuschauer: 80 (0 Gästefans)
Spielqualität: 5,5/10 (Durchschnitt)

So langsam bahnt sich eine neue Volleyballsaison an - und so langsam müssten wir wieder unsere kostenlosen VIP-Tickets zugeschickt bekommen. Aber die werden wahrscheinlich nicht früher zugeschickt werden, als mein Studentenausweis der Uni Halle. Wie dem auch sei: wir kamen ja wieder gratis rein dank einer Einladung. Nicht, dass wir dem VC seine Einnahmen nicht gönnen würden, aber wir hätten dann eher die ESV Old Stars bei den Alten Herren von Delitz am Berge geguckt, anstatt den ersten Tag dieses Vorbereitungsturniers.
Zuerst einmal aber wurde die Mannschaft vorgestellt. Erst ein Fotoshooting auf der vorgeschobenen Tribünen - welcher Vollhorst ist eigentlich auf die Idee gekommen, wegen der lächerlichen Regelung der lichten Höhe, die Tribünen so auseinander zu ziehen, dass aus einer 2.000 Zuschauer fassenden Halle, eine für 1.200 wurde? - und dann noch eine Einzelvorstellung mit kurzer Pressekonferenz und ordentlichem kalten Büffet im VIP-Raum. Mit den Zuschauerkapazitäten war es ja im Übrigen unproblematisch am heutigen Tage - da war es sogar locker möglich, mehr als die Hälfte der Plätze abzusperren - doch wie es bei Bundesligaspielen gegen den VC Leipzig gehen soll, ist mir schleierhaft.
Wie auch immer, ein ordentliches Volleyballspiel nahm seinen Lauf. Die Gäste des VC Amstetten Niederösterreich (eigentlich tragen die noch einen Sponsorennamen - wie fast alle österreichischen Sportvereine bis hinunter in die Kreisebene; absolut pervers was da in unserem Nachbarstaat abläuft - aber der tut hier nichts zur Sache) waren nicht deutlich unterlegen, doch stets einen Tick weniger routiniert und technisch oder taktisch bewandert als die ,,Provinzmannschaft’’ vom VC Bad Dürrenberg Spergau. Diese gewannen in drei Sätzen mit 25:19, 25:20 und 27:25. Da noch genug Zeit war bis 20.00 Uhr - dann sollte erst das zweite Spiel stattfinden - einigte man sich zwecks zusätzlichem Training auf einem vierten Satz. So kam es zu dem eigentlich nicht möglichen Ergebnis von 4:0.

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VC Leipzig 3:0 SKV Ustí nad Labem

Freitag, 5. September 2008 - 1. Angabe 20.15
Saisonvorbereitungsspiel (1. deutsche gegen 1. tschechische Volleyball-Liga)
Ergebnis: 3:0 (25:21, 25:21, 25:21) nach 90 Min.
Besondere Vorkommnisse: Alle drei Sätze endeten mit dem gleichen Resultat.
Halle: Jahrhunderthalle Spergau (Kap. 400, reduziert, nur Sitzplätze)
Zuschauer: 60 (0 Gästefans)
Spielqualität: 6,0/10 (Leicht überm Durchschnitt)

Auch im zweiten Spiel, welches meines Erachtens - vor allem in der Endphase des dritten Satzes - mehr Schnelligkeit und Dynamik vorweisen konnte als das Spiel des VC Bad Dürrenberg/ Spergau, war die deutsche Mannschaft erfolgreicher und auch leicht überlegen. Allerdings machten die Tschechen aus Aussig an der Elbe, also Ustí nad Labem - eine der wenigen Städte der Tschechischen Republik die ich nicht sonderlich zu schätzen weiß - einen weitaus besseren Eindruck als die Österreicher aus Amstetten. Warum man den Ort Amstetten kennen müsste, bemerke ich jetzt besser nicht an dieser Stelle.

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Ground Nr. 243 (Kein neuer Ground; diese Saison: 13 neue)
Sportveranstaltung Nr. 653 (diese Saison: 20)
Tageskilometer: 25 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 6.525; 4.810 Auto/ 1.210 öffentliche Verkehrsmittel/ 480 Fahrrad.
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 110.

Mehr Fotos unter:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/080905a%20VC%20Bad%20Dbg%20Spergau%20Mannschaftsvorstellung/
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/080905b%20VC%20BDS%204-0%20VC%20Amstetten%20Niederoesterreich/
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/080905c%20VC%20Leipzig%203-0%20SKV%20Usti%20nad%20Labem/