Montag, 29. April 2013

W352II-IV: Drei Tage, drei Spiele, drei Bundesländer

In 13 der 16 deutschen Bundesländer haben wir schon Fußball gesehen, nun wollten wir doch auch mal in den anderen drei je ein Spiel sehen. Ein Freitagsspiel in Rheinland-Pfalz, ein Samstagsspiel im Saarland und ein Sonntagsspiel in Baden-Württemberg. Zentral für die Planung war das Samstagsspiel der 3. Liga – Zeitdruck und Routenplanung führten dann zu folgendem Spielplan:
Besichtigungen:

Teil 1: Erst Bundesliga-Spitze, dann QSL-Spitze, nun Abstiegsplatz in der Verbandsliga – Das Ailton!

Binger Fußball-Vereinigung Hassia ------------------------- 0
SV Alemannia 1910 Waldalgesheim ------------------------- 4
- Datum: Freitag, 26. April 2013 – Anstoß: 19.30
- Wettbewerb: Verbandsliga Südwest (6. Liga, 1. Amateurliga; südliches Rheinland-Pfalz)
- Ergebnis: 0-4 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 0-1 48. Patrick Walther (Foulelfmeter), 0-2 50. Glody Kuba (Eigentor), 0-3 57. Arlind Mulaj, 0-4 73. Axel Neumann
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Stadion am Hessenhaus (Kap. 5.000, davon 500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 800 (darunter 775 zahlende und ca. 200 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Recht einseitiges, aber v.a. in der zweiten Hälfte gutes Spiel)
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Photos with English Commentary:

Der oben beschriebene Plan, die drei fehlenden Bundesländer Rheinland-Pfalz, Saarland und Baden-Württemberg mit Spielbesuchen zu beglücken, ließ sich leider sehr mühsam an. 6 Stunden vor Anpfiff losgekommen, nach den ersten Staus im Raum Frankfurt den Plan aufgegeben, die Burg in Bingen zu besichtigen und im zusammengebrochenen Verkehr zwischen Mainz und Bingen schon nur noch mit der zweiten Halbzeit gerechnet. Sowie die Engstelle (von drei auf eine Spur) passiert war, konnte man aber 150 fahren und kam zügig am Bingener Sportzentrum an, wo ich mich einfach so in eine Parklücke quetschte, dass der Idiot, der neben mir so schräg eingeparkt hatte, nach dem Spiel nicht durch die Fahrertür einsteigen konnte. Noch ein Wagen auf der anderen Seite und schon musste der durch den Kofferraum einsteigen, was dem Begriff „Fünftürer endlich einen Sinn gibt. Ein Kumpel hatte ihn mal verständlicherweise als Schwachsinn bezeichne; Zitat: „Das heißt Viertürer! Ich steige jedenfalls nicht durch den Kofferraum ein...“

Wir hatten erst 9 Spielminuten verpasst und kamen für halbwegs angemessene 5€ (ermäßigt 3€) – Hassia scheint gelernt zu haben: Ailton-Aufschlag und Karten für 8€ gab es keinen mehr – in das schöne, kleine Stadion am Hessenhaus. Das Hessenhaus ist eine Gaststätte an die eine hoch gebaute weiße Steintribüne mit roten Schalensitzen und ein Gebäude mit Terrasse, von der auch einige zuguckten, gebaut sind. Davor befinden sich vier Stehreihen dunkle Steinstufen, die an einem Ende (bei der Anzeigetafel) etwas mit Rhododendron zugewuchert sind. Gegenüber sind die Stehstufen doppelt so hoch und mit Bäumen beschattet. Die meisten Fans fanden sich aber auf der Hauptseite ein, wo es auch die teure doch sehr gute und lange Bratwurst (2,50€ für so eine 30-40cm lange Roster) gab.

Die gut 800 Zuschauer von denen locker ein Viertel aus dem nahegelegenen Waldalgesheim gekommen war, gingen nicht sonderlich emotional mit und das Spiel war auch in Sachen Zweikämpfe sehr zurückhaltend für so ein „Derby“. Waldalgesheim steht knapp vor Schott Mainz auf dem Aufstiegsplatz, während Bingen nur Vorletzter ist, wobei vom 16. und Letzten bis zum 12. alle im Kampf gegen den Abstieg sind und Ailtons Club somit noch lange nicht weg ist.

In der ersten Hälfte gab es schon die eine oder andere gute Szene – v.a. von den Gästen – doch außer einem Pfostentreffer gab es nichts Spektakuläres. Das war in der zweiten Hälfte ganz anders: Waldalgesheim wurde jetzt richtig wach, überrannte die Abwehr der Hassia und ging mit einem Doppelschlag in Führung. Erst ein souverän verwandelter Elfmeter, den das sehr sichere und absolut korrekt agierende Schiedsrichtergespann völlig zu Recht verhängt hatte, dann ein unglückliches Eigentor, bei dem ein Verteidiger in einen Querpass eines Gästestürmers hineinläuft. Das 0:3 war ein mäßiger Abschluss nach einem starken Sturmlauf, der dem Torwart durch die Beine rutschte. Das 0:4 wurde nach einem Standard schön unter die Latte geköpft. Als in der 80. Minute das Ailton eingewechselt wurde, war es natürlich längst zu spät. Er kam nur einmal wirklich an den Ball und latschte sonst nur dümmlich über den Platz, die hämischen Kommentare der Gästefans über sich ergehen lassend...

Nach Abpfiff schauten wir noch in den weitläufigen Anlagen des Bingener Sportzentrums umher, da uns Licht in der Rundsporthalle aufgefallen war. Die Bingener Rundsporthalle, in der eine Amateurhandballmannschaft trainierte als wir auf die Empore kletterten, ist deutlich kleiner und nicht so spektakulär und vom Tribünenbau symmetrisch wie in Baunatal, aber auch ein sehr schöner Bau.
Ein Zwischenstopp beim Pissgelben M und dann waren wir um Mitternacht endlich im F1-Hotel Merlebach – auf der französischen Seite der Grenze bei Saarbrücken, da in Frankreich ein paar Sachen doch billiger sind als in Deutschland. Wo kann man im Saarland oder woanders in Deutschland schon für 37€ pro Doppelzimmer und Nacht (mit Frühstück) übernachten?!
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Statistik:
- Grounds: 905 (heute 1 neuer; diese Saison: 137 neue)
- Sportveranstaltungen: 1.771 (heute 1, diese Saison: 194)
- Tageskilometer: 600 (600 Auto)
- Saisonkilometer: 47.580 (38.420 Auto/ 6.500 Flugzeug/ 2.800 Fahrrad/ 170 Bahn, Bus, Tram/ 90 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 58 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 352

Teil 2: Das schönste Stadion der 3. Liga

1. FC Saarbrücken ---------------------------------------------- 1
F.C. Hansa Rostock --------------------------------------------- 1
- Datum: Samstag, 27. April 2013 – Anstoß: 14.00
- Wettbewerb: 3. Liga (3. Profifußballliga)
- Ergebnis: 1-1 nach 92 Min. (45/47) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 1-0 51. Marcel Ziemer, 1-1 70. Manfred Starke
- Verwarnungen: Sven Sökler, Tim Stegerer (Saarbrücken); Matthias Holst, Tom Weilandt, Julien Humbert (Rostock)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Ludwigsparkstadion (Kap. 35.303, davon 8.303 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 5.500 (darunter 4.609 zahlende und ca. 1.100 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Saumäßige erste Hälfte und gute zweite Halbzeit)
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Photos with English Commentary:

Heute war das kleinste Flächenbundesland und strukturschwächste Gebiet Deutschlands mit Fußball und Sightseeing dran. Im Saarland war ich ja noch überhaupt nicht, was bei den wenigen Sehenswürdigkeiten und dem kaum vorhandenen überregionalen Sport auch nicht verwundert.

Das Sightseeing begannen wir in Köllerbach, einem Kaff in dem einige der besten Ringer Deutschlands trainieren und kämpfen, das neben einer weniger spektakulären Kirche auch eine Schlossruine mit Fußballplatz zu bieten hat. Vom quadratischen Schlossbau mit vier Ecktürmen stehen nur noch zwei Türme und etliche Grundmauern.
Die Landeshauptstadt Saarbrücken ist eine nicht sonderlich attraktive Ansammlung hässlicher Häuser, die einen ganz ansehnlichen alten Stadtkern umringen und sich an der Saar entlang ziehen, die sich, wie jeder andere Fluss in dieser Situation auch, trübe durch die zugebaute Landschaft schlängelt. Der Stadtkern wurde nach Kriegszerstörung wieder aufgebaut, was gut gelungen ist. Das zweiflüglige Barockschloss wurde aber etwas stark überformt und zwischen dem Schloss und dem besonders sehenswerten Ludwigsplatz mit den zwei Kirchen, stehen auch einige hässliche 1960er- oder 1970er-Wohnbauten. Die mittig auf dem Ludwigsplatz stehende Kirche ist besonders innen sehenswert mit dem völlig in weiß gehaltenen barocken Raum mit Emporen, Logen und Kanzelaltar.

Der beste Ort dieser Landeshauptstadt, die im Vergleich mit den Landeshauptstädten der ebenso strukturschwachen Bundesländer Brandenburg (Potsdam) und Mecklenburg-Vorpommern (Schwerin) mehr oder weniger klar unterliegt, ist aber das Stadion Ludwigspark. Wer Ahnung hat, bezeichnet es als schönstes Stadion der 3. Liga! Ein absolut asymmetrischer Bau mit vier völlig unterschiedlichen Tribünen, die auch untereinander keinesfalls gleichförmig aufgebaut sind. Wir nahmen für 17€ (ermäßigt 15€) auf der Gegentribüne, dem größten und schönsten Tribünenbau, Platz. Die Vortribüne ist sogar noch mit Holzbänken in blau bestückt, die Reihen unter dem Tribünendach des Oberranges sind rotbraune Kunststoffbänke. Die Heimkurve ist eine riesige Stehtribüne aus deren Betonstufen vielerorts Gras wächst. Die Kurve mit dem Marathontor und der Anzeigtafel ist deutlich niedriger. Die Haupttribüne ist mit den blauen Schalensitzen die modernste der vier und wirkt auch auf den ersten Blick symmetrisch, doch auch hier brechen wieder bestimmte Elemente die Regelmäßigkeit: die drei Kabinen hinter der letzten Reihe sind alle unterschiedlich gestaltet. Die massive Gegentribüne, die sinnloserweise „Victor’s Tribüne“ heißt, beherbergt übrigens auch veraltete Scheißhäuser und eine Polizeistelle, die anscheinend auch eine Arrestzelle bereitstellt. Um das Stadion herum ist die übliche grüne, baumbestandene, bergige Landschaft des Saarlandes, die dem an architektonischen Sehenswürdigkeiten nicht sonderlich reichen Bundesland an Popularität verhilft.
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Ob die Polizei irgendjemand dort festgehalten hat, konnte ich nicht sehen, doch die Grünen Männchen und Frauchen hatten so einige Probleme, als wir uns an das Kassenhäuschen stellten. Der Komiker mit dem Hörgerät an der Kasse kassierte fleißig ab, doch niemand wurde auf die Tribüne gelassen, da die Sicherheitskräfte hektisch versuchten die Hansa-Fans in ihrem Gästeblock (rechter Bereich der Gegentribüne und schräg rechts darunter die Kurve) ruhig zu stellen. Da sie damit Schwierigkeiten hatten, wurden die Saarbrücker ungehalten und pöbelten mit Recht herum, dass sie rein wollten. Keine fünf Minuten vor Anstoß, nach über 15 Minuten Warten im Regen, kamen wir in unseren Sektor. Also die Sicherheitskräfte haben sich vielleicht blöd angestellt dort!

Von unserem Platz aus hatte man eine prima Sicht und nachdem ich die ersten 10 Minuten fast nur im sehr leeren Stadion herum fotografierte, widmete ich mich auch mal dem Spiel. Das war aber über weite Strecke weniger interessant als das herrliche Stadion. Nicht einmal die Stimmung wusste zu überzeugen, da nur 250 Saarbrücker weitestgehend ohne Unterbrechung anfeuerten, der Rest (um die 4.000) nicht die Gusche aufbekam und die mindestens 1.000 Rostocker auch immer wieder ruhig wurden. Bei dem Spiel ihrer Mannschaft war das auch kein Wunder, wobei die Rostocker in diesen ersten 45 (grauenhaften) Minuten sogar noch die weniger schlechte Mannschaft waren.

Nach dem Seitenwechsel ging dann endlich mal was auf dem Feld: Saabrücken machte jetzt Betrieb und riss das Spiel an sich. Mit einem klasse Kopfball gingen sie auch in Führung. Erst nach 60 Minuten kam Hansa in Fahrt, wobei es nach 70 Minuten ein haltbarer Treffer des deutsch-namibianischen Rostockers (der mit seiner Nationalmannschaft von Namibia übrigens genauso erfolglos kickt wie mit Hansa) ins Eck war, der zum insgesamt verdienten 1:1 führte. Dieses gerechte Resultat blieb dann auch so, da Saarbrücken mit ihrer besten Aktion nach dem Tor nur den Pfosten traf und die beiden Torhüter noch einige gefährliche Angriffe der jeweiligen Seiten stoppten.

Dass Hansa mit solchen Leistungen als Zwölfter 8 Punkte Vorsprung auf den Abstiegsbereich hat, zeigt nur wie schwach die 3. Liga ist. Saarbrücken war kaum besser wenn überhaupt und steht mit 4 Punkten mehr 4 Plätze höher.
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Nach diesem insgesamt doch noch erträglichen Kick fuhren wir weiter durchs Saarland. Die bekanntesten und besten Sights neben der gehypten Völklinger Hütte befinden sich wohl in der Ecke um Merzig (die Burgen dort und die Saarschleife), doch dafür war heute bei Dauerregen und wie immer vollen Straßen keine Zeit mehr.
Kirkel hat mit der ehemaligen Reichsfeste ja auch eine ganz ordentliche Burgruine in schöner, aber leider zersiedelter Berglandschaft zu bieten. Homburg (Saar) ist ausgesprochen hässlich, aber über dieser Häuseransammlung thronen wenigstens die Reste einer gewaltigen Festung. Für die Gänge nimmt man am besten eine Taschenlampe mit...
Schließlich waren wir noch in Ottweiler, das vom ADAC-Atlas zwar völlig überbewertet wurde, aber mit ein bisschen Fachwerk, einer interessanten Kirche mit Stadtturm und drei, vier Renaissancegebäuden (u.a. einem verbauten Schloss), ganz ansehnlich war.

Übernachtet wurde noch mal im benachbarten Frankreich, ehe es Sonntag nach Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg für Sightseeing bzw. Fußball ging.
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Statistik:
- Grounds: 906 (heute 1 neuer; diese Saison: 138 neue)
- Sportveranstaltungen: 1.772 (heute 1, diese Saison: 195)
- Tageskilometer: 210 (210 Auto)
- Saisonkilometer: 47.790 (38.630 Auto/ 6.500 Flugzeug/ 2.800 Fahrrad/ 170 Bahn, Bus, Tram/ 90 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 59 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 352

Teil 3: Fußball nun auch in Baden-Württemberg

TSV Affalterbach 1909 ---------------------------------------- 2
SV Salamander Kornwestheim II --------------------------- 0
- Datum: Sonntag, 28. April 2013 – Anstoß: 15.00
- Wettbewerb: Kreisliga A 1, Bezirk Enz/ Murr (9. Liga, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-0 nach 91 Min. (45/46) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 7. Luca Maurici, 2-0 70. Jürgen Stopfer
- Verwarnungen: Luca Maurici (Affalterbach); Nr. 13 (Kornwestheim)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportzentrum in den Holzäckern (Kap. 2.030, davon 30 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 80 (darunter ca. 6 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,5/10 (Allenfalls mittelmäßiges Spiel)
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Photos with English Commentary:

Am Sonntag besichtigten wir noch einige Sehenswürdigkeiten im Süden von Rheinland-Pfalz, ehe wir das nächstbeste Spiel in BaWü aufsuchten, um auch in diesem Bundesland mal Fußball gesehen zu haben.

Zweibrücken war unser erstes Besichtigungsziel, doch die sehr hässliche Innenstadt, in der ein kleines Schloss steht, zeigte mal wieder nur zu deutlich: Rheinland-Pfalz ist nur deshalb so ein sehenswertes Bundesland, da es auf jedem Berg und jedem Hügel eine Burganlage oder Schloss in schöner Landschaft zu bieten hat. Die Städte sind so scheiße wie im Saarland und taugen somit (fast) alle nichts. Also auf zu bekannteren Burgen auf dem Weg! Mit den rekonstruierten Anlagen von Trifels und Landeck hatten wir uns eindrucksvolle Exemplare in spektakulärer Landschaft (Trifels noch deutlich mehr als Landeck) ausgesucht, doch beide Burgen sind alles andere als „echt“. Zwar ganz guter Historismus, aber kein Vergleich zu den Burgen in Tschechien oder dem Nahen Osten, weswegen es kein Wunder ist, dass man Rheinland-Pfalz mit seinen ganzen Kitschburgen als Burgenland klar hinter Böhmen einordnen muss.

In Baden-Württemberg angekommen, fuhren wir durch Billigheim und Marbach am Neckar, wobei v.a. letztgenannter Ort lohnte: nicht nur das Geburtshaus von Schiller sieht gut aus dort! Dann saßen wir die nächsten zwei Stunden auf dem Sportplatz am Rande von Affalterbach rum und sahen den 8. gegen den 4. der Kreisliga kicken. Pervers, dass 3€ Eintritt normal sind in BaWü. Immerhin hat man eine kleine Tribüne in Form von Steinstufen an einem Graswall auf einer Längsseite.

Das Spiel war recht arm an Höhepunkten, also kaum Kreisligadurchschnitt. Die Heimelf ging früh in Führung. Das frühere Werksteam der Salamander Schuhfabrik aus Kornwestheim kam kaum zum Zuge. Nach dem Seitenwechsel gelang Mitte der zweiten Hälfte die Entscheidung mit einem gut heraus gespielten 2:0. Der 13er von Kornwestheim fing dann an zu hucken, zog einem Gegenspieler im Rücken des sicheren Schiedsrichters an den Haaren. Foul auf Niveau Frauenkreisklasse Saalekreis... Der Schiri ließ sich nie aus der Ruhe bringen, brachte immer mal ein paar flotte Sprüche in seinem fürchterlichen Schwäbisch, sodass sich das Spiel schnell wieder beruhigte. Interessant war übrigens, dass es in dieser Liga einen Stadionsprecher gab, der auch ziemlich viel ansagte. Der war übrigens auch für Ostdeutsche gut verständlich: wer den als Muttersprachler nicht verstanden hat, muss schon sehr doof sein...

Nach dem Spiel beim, wie der Stadionsprecher es aussprach: „DSV Affaldä’bach“, fuhren wir durch das Hohenloher Land. Mit einem Abstecher zu einem rekonstruierten Limes-Wachturm beim Dorf Grab, ging es nach Schwäbisch Hall. Das Wehrkloster im Ortsteil Comburg ist ein sehr eindrucksvoller Bau mit Wehrgängen, Festungsmauern, Wohngebäuden und einer großen Kirche. Die eigentliche Stadt Schwäbisch Hall lohnt sich wegen ihres von Fachwerk, Renaissance und Barock geprägten Stadtzentrums. Comburg eingerechnet ist Schwäbisch Hall in Deutschland unter den 30, 40 sehenswertesten Orten einzuordnen. In Baden-Württemberg war er bisher der schönste!

Zurück waren wir dann 23 Uhr. Montag und Dienstagfrüh war Uni angesagt und am Dienstagabend schon wieder Fußball...
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Statistik:
- Grounds: 907 (heute 1 neuer; diese Saison: 139 neue)
- Sportveranstaltungen: 1.773 (heute 1, diese Saison: 196)
- Tageskilometer: 730 (730 Auto)
- Saisonkilometer: 48.520 (37.350 Auto/ 6.500 Flugzeug/ 2.800 Fahrrad/ 170 Bahn, Bus, Tram/ 90 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 60 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 352

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Donnerstag, 25. April 2013

W352I: Nicht überragend, aber erfolgreich – Leuna zieht ins Finale des Kreispokals ein

Sportverein Großgräfendorf ---------------------------------- 1
TSV Leuna 1919 ------------------------------------------------- 4
- Datum: Mittwoch, 24. April 2013 – Anstoß: 17.45
- Wettbewerb: Halbfinale des Kreispokals Saalekreis (sogenannter „Krombacher“ Saalkreispokal); Kreisliga Saalekreis Staffel 1 gegen Landesklasse Sachsen-Anhalt Staffel 6 (10. Liga gegen 8. Liga)
- Ergebnis: 1-4 nach 91 Min. (45/46) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 0-1 48. Nino Hammerschmidt, 0-2 60. Kevin Degner, 0-3 63. Nino Hammerschmidt, 1-3 90. Nico Scheffel, 1-4 Toni Feist
- Verwarnungen: Christian Bergner, Tino Rendke (Großgräfendorf); Franz Motz (Leuna)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz Großgräfendorf (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 140 (darunter 121 zahlende und ca. 35 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Schwache erste Hälfte, 45.-65. richtig guter Fußball, nach Durchhänger gute Schlussphase)
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Photos with English Commentary:

Vernünftige Verbände haben die Halbfinals im Kreispokal auf den 1. Mai und das Finale ans Ende Saison (Mitte oder Ende Juni) gelegt, doch der Saalekreis muss seinen von der Krombacher Plörre gesponserten Pott unbedingt schon am 1. Mai vergeben, sodass die Halbfinals eine Woche vorher, am Mittwochabend um kurz vor 18 Uhr ausgetragen wurden. In 25 Minuten vom Orientinstitut zum Sportplatz von Großgräfendorf war aber erfreulich zügig. Die Spieler waren da unpünktlicher, sodass es erst 17.45 los ging...

Der SV Großgräfendorf dümpelt im Mittelfeld der Kreisliga, der TSV Leuna steht in der Landesklasse schlecht da. Der Finaleinzug war also absolute Pflicht für die Mannschaft in Grün. Von Anfang an war Leuna auch die Spiel bestimmende Mannschaft, doch der Gastgeber verteidigte gut. Je länger das Spiel dauerte, desto weniger Angriffe der Leunaer kamen durch und die ersten Offensivaktionen der Gräfendorfer fanden statt. Das Spielniveau war zwar schwach, aber die weit über 100 Zuschauer, die für absolut angemessene 1,50€ zusahen, schauten ein ausgesprochen faires Duell: Großgräfendorf ist eine der übelsten Tretermannschaften des Kreises und Leuna lässt sich zu gerne von so was provozieren – doch bis zur 45. gab es kaum Fouls, keine Pöbeleien und auch keine, schon kurz nach Anpfiff scherzhaft geforderte, Schubserei...

Das Trainergespann Thomas Müller/ Detlef Brose hatte in der Halbzeitpause wohl mal kräftig auf den Tisch gehauen, denn die zweite Hälfte dominierte Leuna bis zur 65. völlig: mit zwei schön heraus gespielten Treffern – erst Nino, dann Kevin – und einem prima Freistoß ins lange Eck – wieder Nino, wobei ein Großgräfendorfer noch mit dem Kopf verlängerte – gingen sie 0:3 in Führung. Sie ließen sich dann aber entsprechend zurückfallen, während das Spiel härter wurde. Endlich bewies Großgräfendorf, warum sie als Kloppertruppe verschrien sind: Beinstellen, in die Hacke latschen, Schubsen... Dass es nur zwei gelbe Karten gegen den Gastgeber und eine (zudem lächerliche) Gelbe für den Gast, der natürlich viel meckerte und schimpfte, gab, muss als unangemessen bezeichnet werden. Das erfahrene Schiedsrichtergespann brachte ja schon eine ordentliche Leistung, aber ob sie bei 90 Minuten Gräfendorfer Härte noch den Überblick behalten hätten, bezweifle ich. Zum Glück der Schiedsrichter – und auch Leunaer – war Großgräfendorf aber recht zurückhaltend heute, was in den anderen beiden Spielen des SVG, die ich gesehen habe, nicht der Fall war. Selbst Tino Rendke sah nur eine gelbe Karte und holzte nur zwei, drei Mal rein. Bei diesem Typen, den ein fähiges Sportgericht eines vernünftigen Kreisverbandes für eine ganze Saison aus dem Verkehr gezogen und ein anständiger Verein dauerhaft ausgeschlossen hätte, muss man ja schon froh sein, wenn man als Gegenspieler nicht gleich zusammengeschlagen wird... 

Leuna kassierte jedenfalls nach einem Abstimmungsfehler in der Schlussphase dann einen Gegentreffer, doch nur Sekunden später mit dem ersten Angriff nach dem Anstoß, traf Toni Feist zum 1:4. Überzeugend war die Leistung des TSV natürlich nicht, doch wenn 20 Minuten guter Fußball im Kreispokal reichen um ins Finale einzusehen, ist es zwar für neutrale Fans ärgerlich und für den Leunaer Anhang nicht begeisternd, doch unter „die Prioritäten richtig gesetzt“ einzusortieren. Es gibt noch wichtigere Spiele in den nächsten englischen Wochen, sodass man sich in einem Mittwochsspiel, das man kontrolliert mit 4:1 ohne großen Aufwand gewinnen kann, nicht volle Kanne kaputt rennen muss, nur um einem schwächeren Gegner zu beweisen, dass man ihn auch 8:0 abschießen kann.
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Statistik:
- Grounds: 904 (heute 0 neue; diese Saison: 136 neue)
- Sportveranstaltungen: 1.770 (heute 1, diese Saison: 193)
- Tageskilometer: 60 (60 Auto)
- Saisonkilometer: 46.980 (37.820 Auto/ 6.500 Flugzeug/ 2.800 Fahrrad/ 170 Bahn, Bus, Tram/ 90 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 57 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 352

Sonntag, 21. April 2013

W351IV: Nächster Punktgewinn für Leunas E-Jugend, und Not gegen Elend in Piesteritz

TSV Leuna 1919 E ----------------------------------------------- 2
SV Beuna 1916 E ------------------------------------------------ 2
- Datum: Sonntag, 21. April 2013 – Anstoß: 9.00
- Wettbewerb: 1. Kreisklasse Saalekreis E-Junioren, Staffel 1 (U11-Liga)
- Ergebnis: 2-2 nach 50 Min. (25/25) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 1-0 15. Kevin Werner, 1-1 17. Nr. 2 (Neunmeter), 1-2 26. Nr. 2 (?), 2-2 40. Kevin Werner
- Freundschafts-Neunmeterschießen: Beuna gewinnt 6:9 nach je 12 Schützen
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportstätte der Jugend, Platz 2 (Kap. 500, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (darunter ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Sehr spannendes und gutes Spiel)

FC Grün-Weiß Piesteritz --------------------------------------- 2
FSV Wacker 03 Gotha ------------------------------------------ 1
- Datum: Sonntag, 21. April 2013 – Anstoß: 13.30
- Wettbewerb: NOFV-Oberliga, Nordost-Süd (5. Spielklasse, 2. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 2-1 nach 94 Min. (46/48) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 29. Oliver Hinkelmann (Foulelfmeter), 2-0 53. Jeffrey Neumann, 2-1 82. Bastian Bischof
- Verwarnungen: Jeffrey Neumann, Ladislav Stefke, Ronny Mende (Piesteritz); 2x Dat Le Duc (Gotha)
- Platzverweise: 87. Dat Le Duc (Gotha), wegen wiederholten Foulspiels
- Spielort: Stadion im Volkspark Piesteritz (Kap. 4.000, davon 100 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 250 (davon 189 zahlende, darunter ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 3,0/10 (Not gegen Elend, aber wenigstens ein paar schöne Szenen)
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Photos with English Commentary:
a) Under-11 Youth League: TSV Leuna v SV Beuna

Der Bericht habe ich zwar diesmal nicht Korrektur gelesen, aber ich muss ja morgen schon um 8 in die Uni, da ist jetzt keine Zeit mehr... Aber Zeitdruck kennt man bei Leunas Jugend ja nun auch: Englische Woche für die E-Jugend. Krank, oder? Jedenfalls machte den Auftakt das Sonntagsspiel gegen den Tabellennachbarn aus Beuna, der das Hinspiel zwar 8:5 gewann, aber im Rückspiel große Probleme bekam. Ein offener Schlagabtausch mit mehr Chancen für den TSV in den ersten 15 Minuten, dann auch der Führungstreffer mit Flachschuss ins lange Eck durch Kevin Werner. Kurz darauf gab es wohl ein Handspiel oder was auch immer im Strafraum der Leunaer. Der zweifelhafte Strafstoß wurde sicher verwandelt.

Nach der Pause kam Leuna nicht aus dem Knick – wie der Trainer das auch schon befürchtet hatte. Doch der TSV ließ nur einen Glückstreffer (maximal 1cm über die Linie) zu und kam wie aus dem Nichts zurück. Ein herrlicher Sturmlauf von Kevin Werner, gegen vier Feldspieler und den Torwart abgezogen und wieder ins lange Eck! In den letzten Minuten war nur noch der TSV am Drücker, doch konnte keinen weiteren Treffer mehr erzielen.

Das 2:2 war jetzt nicht völlig unverdient für die Beunaer Mannschaft, doch über das gesamte Spiel gesehen war der Gastgeber aktiver vorm Tor und während auf der einen Seite zwei toll heraus gespielte Treffer standen, stand auf der anderen ein zweifelhafter Strafstoß und ein komischer Treffer, bei dem der Ball kaum im vollen Umfang über die Linie ging. Nicht zuletzt ist auch der Schiedsrichter, der offensichtlich (warum auch immer) aus den Reihen der Beunaer kam, hier angesprochen, der sich z.B. mal überlegen sollte, wie ein ballführender Spieler dem in die Hacken gelatscht wird Foul spielen kann oder wie eine Annahme mit der Brust Handspiel sein kann. Dass er parteiisch war kann man natürlich nicht sagen, aber einseitig gepfiffen hat er auf jeden Fall und souverän ist auch was anderes!
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Eine reichliche Stunde durch den Sonntagsverkehr gedrängelt und schon waren wir in der Industriesiedlung der Lutherstadt Wittenberg, Piesteritz. Abstiegskampf in der Oberliga gab es a im Volkspark zu sehen: der 13. gegen den 15. von 16, wobei drei Teams absteigen und beide 4 Punkte auseinander liegen. Der Volkspark ist ein recht weitläufiger Sportkomplex mit einem ganz ansehnlichen Stadion als Hauptplatz. Die Haupttribüne hat fünf Stehstufen und einen schönen Sprecherturm, die Gegentribüne beherbergt den hoch umzäunten Gästesektor und hat ebenfalls nur Stehstufen zu bieten. Die Graswälle hinter den Toren sind ausbautenlos aber mit ein paar Bänken versehen.

Das sonstige Drumherum überzeugte dann genauso wenig wie das Spiel. Normalerweise bekommen in der Oberliga auch Studenten und Schüler Ermäßigung – nicht nur Rentner und Kinder unter 14 Jahren. Aber in Piesteritz brechen wahrscheinlich alle die Schule ab... Also grenzwertige 6€ entrichtet und dann noch mal je 1,50€ für eine interessante Fassbrause von einem lokalen Hersteller (Zahna) und eine sehr schlecht Bratwurst auf die man auch noch ewig warten musste, weil die Trottel am Grill nicht organisieren konnten. Im Übrigen war dann auch noch die Stimmung scheiße: von den mindestens 250 Zuschauern waren nur 5 aus Gotha und resignierten schon vor dem 1:0 – warum die überhaupt mitgefahren sind, wenn die das Spiel so gelangweilt hinnehmen?! – und ein kleines Grüppchen Heimfans grölte immer mal rum, wobei das meistens nur einer von den 20, 30 Leuten war.

Dieser eine Fan hatte aber schon recht, als er mit seiner biergeölten Kehle „wir gewinnen sowieso, ihr Wichser“ durch den totenstillen Volkspark brüllte. Die weniger schlechte Mannschaft zweier pseudo-halbprofessioneller, langweilig spielender besserer Amateurtruppen traf mit einem etwas lächerlichen Elfer nach einer halben Stunde zum ersten Mal und mit einem Konter kurz nach Wiederanpfiff zum zweiten Mal. Nur mit einem Elfmeter in der Schlussphase traf die völlig überforderte da auseinandergefallene Mannschaft aus Gotha – einen Großteil der Pseudoprofis kann Wacker nämlich nicht mehr bezahlen, weswegen die Söldner weiter gezogen sind – und verabschiedete sich dann mit 10 Mann aus dem Volkspark: ihr Vietnamese wurde in der 65. eingewechselt und ging nur 22 Minuten später mit Gelb-Rot vom Platz...

Das war alles in allem mal wieder typische Oberligascheiße. Unattraktiver Anti-Fußball mit hoher 0:0-Gefahr. Drei Tore heute war deutlich über dem Schnitt! Wozu schaut man sich eigentlich diese scheiß Halbprofiligen an? Den Spielern und Teams fehlt alles, was man im Profifußball braucht und auch fast jedes Amateurspiel von der Landesliga bis zur Kreisklasse ist sehenswerter als ein normales Ober- oder Regionalligaspiel.

Nach diesem Dreckskick gingen wir noch durch die Gartenstadt von Piesteritz, dem wohl deutschlandweit besten Beispiel für diese Arbeiterwohnstädte der 1920er Jahre, und testeten den Sportplatz von Dölbitz.
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Statistik:
- Grounds: 904 (heute 1 neuer; diese Saison: 136 neue)
- Sportveranstaltungen: 1.769 (heute 2, diese Saison: 192)
- Tageskilometer: 260 (240 Auto, 20 Fahrrad)
- Saisonkilometer: 46.920 (37.760 Auto/ 6.500 Flugzeug/ 2.800 Fahrrad/ 170 Bahn, Bus, Tram/ 90 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 56 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 351

W351III: Klarer Sieg in der Radrennbahn für die F-Jugend und wieder ein Fußballplatz mit Halde in MSH

SV Merseburg 99 F ---------------------------------------------- 2
TSV Leuna 1919 F ----------------------------------------------- 7
- Datum: Samstag, 20. April 2013 – Anstoß: 9.00
- Wettbewerb: 1. Kreisklasse Saalekreis F-Junioren, Staffel 1 (U9-Liga)
- Ergebnis: 2-7 nach 41 Min. (20/21) – Halbzeit: 0-4
- Tore: 0-1 1. (5), 0-2 7. (7), 0-3 16. (7), 0-4 19. (7), 0-5 21. (7), 0-6 23. (5), 0-7 26. (5), 1-7 28. (10), 2-7 34. (10)
- Freundschafts-Neunmeterschießen: Merseburg 99 gewinnt 6:5
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Merseburger Radrennbahn, Platz 1 (Kap. 2.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (darunter ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Leuna klar besser, Merseburg ziemlich überfordert)

SSV 1882 Klostermansfeld/ Mansfelder SV Eisleben II - 2
SG Traktor Sandersleben -------------------------------------- 3
- Datum: Samstag, 20. April 2013 – Anstoß: 15.00
- Wettbewerb: Kreisliga Mansfeld-Südharz, Nordost (10. Spielklasse, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-3 nach 95 Min. (47/48) – Halbzeit: 1-2
- Tore: 0-1 19. Robert Trenkel, 0-2 21. Thomas Grimm, 1-2 37. Hendrik Westphal, 1-3 39. Thomas Grimm (Foulelfmeter), 2-3 91. Sebastian Keck
- Vergebener Elfmeter: 73. Marco Saar (Sandersleben-TW) hält Handelfmeter von Jörg Sommereisen
- Verwarnungen: Andreas Heise, Thomas Retting (beide Klostermansfeld)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz Klostermansfeld (Kap. 1.030, davon 30 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 50 (darunter 45 zahlende und ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 (Kein besonders gutes Spiel, aber einige schöne Treffer)
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Photos with English Commentary:
a) Amateur Football: Klostermansfeld/ Eisleben II v Traktor Sandersleben (Including Pictures of Klostermansfeld Romanesque Church and Benndorf Railway Museum)
b) Under-9 Youth Football: Merseburg 99 v TSV Leuna

Der Samstag begann mit einem Spiel der Leunaer F-Jugend (die Mannschaft ist immerhin 6. und hat 22 Punkte bei 37:34 Toren) beim Tabellenletzten SV Merseburg 99 (13 Spiele, 0 Punkte, 5:133) in der altehrwürdigen Radrennbahn. Interessanterweise wurde diesmal auf dem vorderen Kleinfeld (Platz 1) gespielt – bei meinem einzigen Spielbesuch in dieser Spielstätte hatte ich ein Spiel auf dem hinteren Platz gesehen. Wie auch immer: das Oval mit der alten Betonradrennbahn und der rundherum laufenden Stehtribüne, die in der Mitte der Westseite etwas größer ausgebaut ist, ist eine der interessantesten Anlagen des Landkreises.

Das Hinspiel ging übrigens 8:0 aus und mein Tipp vor Anpfiff, der 7:0 lautete, war gar nicht so unpassend. Merseburg 99 kam nämlich gar nicht mit dem Spiel zurecht, musste sich dauernd Leunaer Angriffen erwehren, kam aber selbst kaum in die Nähe des gegnerischen Tores. Bei Halbzeit führte der TSV schon 0:4, wobei der zweite Treffer ein toller Schuss aus 10m in den Winkel und der vierte eine direkt verwandelte Ecke war, die natürlich nicht ohne Unaufmerksamkeit der Torhüterin hineingegangen wäre.

Nach der Pause machte Leuna da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten, und zogen schnell auf 0:7 davon, wobei der jugendliche Schiedsrichter den falschen Einwurf, der dem letzten Treffer vorausging, hätte abpfeifen müssen. Freundlicherweise stellten die Leunaer dann das Fußballspielen fast völlig ein, damit die Merseburger noch zu zwei Ehrentreffern kommen konnten. Die letzte Viertelstunde verlief insgesamt reichlich kopflos. Aber immerhin erzielte Leuna einen deutlichen Sieg, wofür man der Truppe nur gratulieren kann!
 Anja fuhr dann weiter nach Leuna, wo die II. Mannschaft gegen 8 Klobikauer bei Halbzeit 7:0 führte und die Gäste nicht mehr zur zweiten Hälfte antreten, und die I. Mannschaft ein 2:2 gegen klar besser platzierte Sporaer erzielte und dabei auch noch Pech hatte, dass sie kurz vor Schluss mit einem wohl unberechtigten Freistoß den Ausgleich hinnehmen mussten und zuvor einen wohl regulären Treffer aberkannt bekamen. Der Schiedsrichter Ußfeller aus Halle samt Fahnenwinker war wohl ohnehin ein Totalausfall, was zu zünftigen Beschimpfungen führte...
Dieses spannende Spiel sah ich übrigens u.a. deshalb nicht, da der Abteilungsleiter meint, nicht auf meinen Vorschlag (und ich war nicht der Einzige, der diese Meinung vertritt) eingehen zu müssen, die Eintrittspreise wie früher wieder fair zu staffeln. Bleibt der stur, bleib ich natürlich auch bei meinem Boykott von Heimspielen. Boykottieren würde ich übrigens auch jedem Fan von Gastmannschaften, die bei unserer II. Mannschaft antreten, raten: die Frechheit muss man auch erstmal besitzen für Kreisklassegekicke 3€ haben zu wollen, nur weil das als Vorspiel zum Besuch der II. Mannschaft berechtigen soll. Zum Glück sind diese Vorspiele nicht so oft, doch warum man es nicht wie z.B. bei Wacker Helbra oder Rot-Weiß Staßfurt hinkriegt, wo nur ein einziger Ordner (und wir haben mindestens 4!) dort den Überblick behält, wer nur das Vorspiel (halber Preis) und wer auch das Hauptspiel guckt?! Wenn unsere dazu zu blöd sind, wird halt wie in Algerien angesetzt: Reserve um 12, Hauptspiel um 15 Uhr – genug Zeit vorm Hauptspiel das Stadion zu räumen – was ist daran eigentlich so schwer, Leute?!
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Der andere Grund, warum ich nicht Leuna gegen Spora guckte, war die Ansetzung im Mansfelder Land, durch die wir die erste Radtour in diesem Jahr die über 100km lang wurde, machen konnten. Auf dem Sportplatz in Klostermansfeld, einem heruntergekommen Nest mit vielen versoffenen Rentnern und dämlich glotzender Dorfbevölkerung im Stadtbild (auf dem Sportplatz war’s angenehmer), aber einer umso interessanteren romanischen Kirche, gab es eine Kreisligapartie zu sehen. Die üblichen, völlig überzogenen 2€ musste man für den Platz mit dem tollen Haldenpanorama – die Abraumhalde beginnt direkt hinter dem Tor! – und einigen Verschlägen und Containern, die u.a. als Umkleiden und Sportlerheim dienten, entrichten.

Im Schatten der Halde trafen die Spielgemeinschaft aus dem Spiel- und Sportverein 1882 Klostermansfeld (1. Mannschaft) und dem Mansfelder Sportverein Eisleben (2. Mannschaft) und die SG Traktor Sandersleben, einem der kleinsten Orte Deutschlands mit Stadtrecht, aufeinander. Das Spitzenspiel des Dritten gegen den Fünften, wobei ohnehin beide eigentlich keine Chance mehr haben, die enteilten VSG Helmsdorf und Grün-Weiß Wimmelburg, die sich um den Aufstiegsplatz 1 streiten, einzuholen, hielt nicht annähernd das, was man hätte erwarten können. Ein mieser Kick mit wenigen Torszenen, ehe ein Doppelschlag von Sandersleben die Heimelf in Schwierigkeiten brachte. Zuerst setzten sie nach einem abgefälschten Freistoß nach, dann ein prima Heber über den Torwart. Völlig aus dem nichts traf der sehr schwache Gastgeber, der bis zur 37. nur durch Fouls und Meckern aufgefallen war zum 1:2. Gleich im Gegenzug ein Foul im Strafraum, ein Pfiff des sicheren Schiri, der aber manchmal etwas lasch agierte, ein Elfmeter und ein souveräner Treffer. Bis zur Pause bemühten sich dann beide noch rätlich, doch setzten das leider nicht nach Wiederanpfiff fort.

Sandersleben machte in der zweiten Hälfte gar nichts mehr und Klostermansfeld kriegte sich langsam ein. Leider vergaben sie viel zu viele Chancen, verschossen sogar einen Handelfmeter kläglich und trafen erst mit ihrer letzten Szene in der Nachspielzeit noch ein zweites Mal. Ein schönes Tor, aber das war natürlich zu wenig. Somit dürfte jetzt endgültig klar sein, dass nur noch Wimmelburg und Helmsdorf die Sache unter sich ausmachen.
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Statistik:
- Grounds: 903 (heute 2 neue; diese Saison: 135 neue)
- Sportveranstaltungen: 1.767 (heute 2, diese Saison: 190)
- Tageskilometer: 120 (120 Fahrrad)
- Saisonkilometer: 46.860 (37.520 Auto/ 6.500 Flugzeug/ 2.780 Fahrrad/ 170 Bahn, Bus, Tram/ 90 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 54 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 351

Freitag, 19. April 2013

W351II: Unentschieden zwischen den beiden TSVs

TSV Leuna 1919 AH -------------------------------------------- 2
TSV 1893 Großkorbetha AH ---------------------------------- 2
- Datum: Freitag, 19. April 2013 – Anstoß: 18.00
- Wettbewerb: Freundschaftsspiel Alte Herren
- Ergebnis: 2-2 nach 65 Min. (35/30) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 0-1 8. (Nr. 18), 1-1 23. Heiko Hunold, 2-1 41. Lars Harnisch (Foulelfmeter), 2-2 58. (Nr. 2)
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportstätte der Jugend (Kap. 1.000, davon 15 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 15 (darunter ca. 2 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes und spannendes Spiel zweier gleichstarker Teams)
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Photos with English Commentary:

Nach einer Niederlage im ersten Heimspiel schaffte Leuna diesmal ein Unentschieden. Gewonnen wurde bisher nur auswärts, aber mal sehen ob das im Mai nicht besser aussieht zuhause...

Auf der Sportstätte der Jugend war heute jedenfalls der TSV Großkorbetha zugast und zeigte sich als ebenbürtiger Gegner. Den besseren Start erwischten auch die Gäste aus dem Weißenfelser Ortsteil. Die Leunaer Abwehr war zweimal in den ersten acht Spielminuten nicht auf dem Posten und einmal konnte Thomas Hähnel im Tor nichts machen.

Nach dem Rückstand kam Leuna aber besser ins Spiel. Bei diesem für ein Altherrenspiel recht temporeichen Aufeinandertreffen ließen die Hausherren dann aber doch einige Torchancen liegen, ehe nach 23 Minuten Heiko Hunold per Kopf hoch ins Netz traf.

Nach dem Seitenwechsel zog Leuna das Tempo noch mal an und zwang Großkorbetha zu einem Foulspiel im eigenen Strafraum. Mario Melchior wurde das Bein gestellt und Lars Harnisch donnerte den Elfmeter nicht übermäßig platziert ins Netz, aber verlud dabei den Torwart.

Ein grober Abwehrfehler sorgte dann allerdings doch für den 2:2 Ausgleich, der aus Nahdistanz eingeschoben wurde. Großkorbetha hatte sich dieses Unentschieden aber verdient. Zwei gute Mannschaften lieferten hier ein gutes Spiel ab, das mit dem gerechten Ergebnis von 2:2 endete.
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Statistik:
- Grounds: 901 (heute 0 neue; diese Saison: 133 neue)
- Sportveranstaltungen: 1.765 (heute 1, diese Saison: 188)
- Tageskilometer: 20 (20 Fahrrad)
- Saisonkilometer: 46.740 (37.520 Auto/ 6.500 Flugzeug/ 2.460 Fahrrad/ 170 Bahn, Bus, Tram/ 90 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 52 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 351

Donnerstag, 18. April 2013

W351I: Erfolgreich gestaltetes Mittwochabend-Nachholspiel

SV Beuna 1916 --------------------------------------------------- 2
TSV Leuna 1919 ------------------------------------------------- 4
- Datum: Mittwoch, 17. April 2013 – Anstoß: 18.00
- Wettbewerb: Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 6 (8. Liga, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-4 nach 94 Min. (46/48) – Halbzeit: 1-2
- Tore: 0-1 29. Kevin Degner, 1-1 33. Andre Schröder, 1-2 40. Rene Lorber, 1-3 60. Michael Schulze, 2-3 64. Felix Kuhnert, 2-4 91. Kevin Degner
- Verwarnungen: Rene Müller, Andre Schröder (Beuna); Franz Motz (Leuna)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Glück-Auf-Kampfbahn (Kap. 1.200 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 150 (darunter angeblich nur 68 zahlende; Gästefans: ca. 50)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Spannendes Spiel, nach halber Stunde auch auf ordentlichem Niveau)
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Photos with English Commentary:

Eigentlich ein typischer Mittwoch: erst ein interessantes aber mit drei Stunden sehr langes Seminar am Orientinstitut, dann ein fast genauso langer Kaffeehausbesuch mit einer syrischen Kommilitonin. Wir haben uns zwar sehr schnell angefreundet, aber auch genauso schnell ein kritisches Thema gefunden. Ist ja auch schlimm, dass man mit Syrern immer irgendwann über syrische Politik redet! Markige Sprüche habe ich aber ausnahmsweise stecken lassen, da ich noch öfter von ihr eingeladen werden will... Mit ihr als typischer Oberschichtendame, die den Syrienkonflikt neutral betrachtet und aus Angst vor finanziellen und sozialen Veränderungen die Revolution zwar nicht behindert, aber schon gar nicht unterstützt, teile ich nur die syrisch-nationalistischen Ansichten. Richtigen arabischen Nationalismus interessiert nämlich keine ethnische und religiöse Herkunft, sondern nur die Identifikation mit dem Land. Und die ist bei mir aus bekannten Gründen so hoch, dass ich genauso gerne wie ein großer Teil meiner syrischen Freunde auch, den Assad-Clan und seine Entourage (die auch nur auf eine dreistellige Anzahl von Leuten kommt) neben seinen russischen, libanesischen und iranischen Unterstützern, die einen normalen Aufstand erst zum Bürgerkrieg haben eskalieren lassen, hängen sehen würde, da die Nachfolger gar nicht schlimmer sein können und ohne Machtwechsel ein Wiederaufbau unmöglich ist.
Aber bevor noch jemand denkt, ich wollte den bewaffneten Kampf unterstützen – ey, ich will ja mal ehrlich das Land wieder mit aufbauen; da ist es ungünstig vorher selber noch was einzureißen – kommen wir mal lieber zum Hauptanliegen dieses Blogeintrags. Denn nach dem Kaffeetrinken war ein Mittwochabendnachholspiel angesagt. Das erste von einer ganzen Reihe solcher an sich unnötiger, für den Fan aber schöner, Spiele.

Mit der Bahn nach Merseburg, dem Rad nach Beuna und dort noch deutlich vorm Anstoß auf der Glück-Auf-Kampfbahn erschienen.
Der Eintritt ist mit 2,50€ unterm Ligadurchschnitt, Bulette für 1,50€ ist auch angemessen.
Es hieß vorderes gegen hinteres Mittelfeld, was man vor der Saison so nicht absehen konnte: Leuna bisher erschreckend schwach und Beuna erstaunlich gut für eine Mannschaft mit so beschränkten Mitteln und Ressourcen.
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Das Spiel kam nur langsam in Gang, wobei Beuna die etwas besseren aber wenigeren Möglichkeiten hatte. Nach einer halben Stunde traf aber Kevin Degner zum ersten Mal in dieser Partie. Ein Freistoß von rechts, der von einem Beunaer verlängert und von Nino Hammerschmidt vor der Linie berührt wurde (ohne dass der Ball jedoch nennenswert die Richtung änderte, weswegen es kein Eigentor war) sorgte allerdings schnell für den Ausgleich. Nun vergingen jedoch wieder nur wenige Minuten, ehe Leuna traf: Rene Lorber von links zum 1:2!

In einer besseren zweiten Hälfte nahmen die dummen Sprüche der Heimmannschaft zu: da wird ein Leunaer mit beiden Armen umgerissen und da diskutieren trotzdem zwei Beunaer Bauern mit dem sehr sicheren Schiedsrichter, der schon im Zweifel eher die Karten stecken ließ, dass es „Körpereinsatz“ gewesen sei. Wobei das Highlight natürlich der alte SV-Klopper war, der einem TSV-Spieler von hinten in die Knochen stieg aber nur sich selber dabei verletzte. Da hat es wirklich mal den richtigen erwischt... Nach dem 1:3 durch einen herrlichen Freistoß in den Winkel von Michael Schulze, konnte Beuna noch einmal treffen. In den letzten 15 Minuten waren die Gastgeber auch sehr aktiv und drauf und dran den Ausgleich zu machen. In der Nachspielzeit legte jedoch Toni Feist für Kevin Degner auf, der per Kopf das entscheidende 4:2 markierte.

Mit diesen wichtigen drei Punkten konnte sich Leuna schon mal wieder ein bisschen Luft nach unten verschaffen. Nächsten Samstag steht ein schweres Spiel gegen Spora, einem ebenfalls unerwartet stark spielenden und im vorderen Tabellenbereich anzutreffenden Team mit herb-ländlicher Spielweise, an.
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Statistik:
- Grounds: 901 (heute 0 neue; diese Saison: 133 neue)
- Sportveranstaltungen: 1.764 (heute 1, diese Saison: 187)
- Tageskilometer: 20 (20 Fahrrad)
- Saisonkilometer: 46.720 (37.520 Auto/ 6.500 Flugzeug/ 2.440 Fahrrad/ 170 Bahn, Bus, Tram/ 90 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 51 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 351