Samstag, 4. Juli 2020

W0006I: Rheinbach mit Pech in Pech – Niederlage im ersten A-Jugend-Spiel seit Anfang März

FC Pech A ........................................................... 3
SC Rheinbach 1913 A ........................................ 2
- Datum: Samstag, 3. Juli 2020 – Beginn: 19.00
- Wettbewerb: Testspiel (beide A-Junioren Sonderliga Kreis Bonn, 5. U19-Liga)
- Ergebnis: 3-2 nach 92 (45/47) Minuten – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 33. NN, 1-1 56. NN, 2-1 61. NN, 3-1 86. NN, 3-2 89. NN
- Gelbe Karten: Nr. 1, 10? (Pech), Trainer (Rheinbach)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Pech (Kap.: 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 45 (wegen der Coronahysterie auf 100 beschränkt, Gästefans: ca. 10)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 FC Pech A 3:2 SC Rheinbach 1913 APhotos with English commentary:
a) Pre-Season friendly in Wachtberg-Pech: FC Pech U19 vs. SC Rheinbach U19
b) Some Scenes from Bonn City and my new mountain-bike

Ich hatte ja am 21.6. einen großen Defekt am alten Mountainbike und wollte mir ab dem 22.6. ein neues besorgen. In keinem Radladen in Bonn gab es Mountainbikes unter 1.300€ - wegen der Chinesengrippe haben alle möglichen Spaste, die sonst Bahn fahren und auf der Straße lieber ein Dreirad nutzen sollten, die Radgeschäfte leer gekauft. Natürlich die billigsten Modellen zuerst – und für mich kommen obszöne Preise wie mehr als 500€ für ein Fahrrad aus Prinzip und Sparsamkeit nicht in Frage. Wie üblich wenn der Fachhandel vor Ort mal wieder versagt: ab ins Internet! Bei einem Berliner Balkan-Radladen „KCP Bikes“ bin ich schnell fündig geworden. Auch dort nicht mehr viel Auswahl, aber ich habe ein 330€ Mountainbike bestellen können. Die billigsten vergleichbaren Modelle lagen bei 270€, die teuersten bei 515€. OK: 330€ per Vorkasse überwiesen, 2 Tage Bearbeitungsdauer, alles nach Einloggen gut nachverfolgbar – nur die Drecks-DHL hat natürlich satte 6 Werktage zum Versand gebraucht...
Naja, dann hatte ich das Teil aber am Dienstagabend im Sperrgutpaket erhalten. Vorderrad, Lenker, Pedalen und Sattel mussten noch montiert werden, Gangschaltung und Bremsen nachjustiert – ich hatte zudem noch viele Aufbauten (Gepäckträger, Lenkertasche, Radcomputer, Klingel, Front- und Rückleuchten, Schutzbleche und – das Wichtigste neben der Lenkertasche mit integriertem Sichtfenster für Handynavigation – eine weitere 115-Dezibel-Drucklufthupe von Airzound so wie ich sie schon erfolgreich an meinen Trekkingrad einsetze) zu montieren. Das Rad an sich fahrbereit zu machen kostete mich eine Stunde. Die Aufbauten dranbauen zwei...
Ich war mir sehr unsicher, was ich zu erwarten hätte bei einem Internetkauf, doch wenn ich sehe, was ich z. B. für ein unterirdisch schlechtes Trekkingrad (Gudereit) für über 400€ von einem eigentlich guten Radhändler bekommen habe und wie schnell auch gute Treckingräder nach 7, 8 Jahren nicht mehr brauchbar sind bzw. wie viel Geld man in ein mehr als 10 Jahre altes Mountainbike vom Fachhändler vor Ort reinstecken muss – da konnte die Billig-Eigenmarke Chrisson ja kaum noch schlechter sein...
Die Montage war mit Ausnahme der Pedalen gar kein Problem, solche Umbauten hatte ich eh schon gemacht. Mir gefiel nur der Rennradmäßige Sattel nicht, also einfach den bequemen vom alten Mountainbike angeschraubt! Aber die Pedalgewinde oder die Gewinde der Kurbeln sind schief und minderwertig, sodass die Pedalen nicht ganz so sitzen, wie sie sollten. Vielleicht kriege ich ja die Pedalen samt Kurbel von dem alten Mountainbike noch ab. Ob die Pedalen noch zu Problemen führen oder ob weitere Probleme bei diesem neuen Rad auftreten, werde ich im Blog berichten, wenn es sich anbietet. Ich kann nur sagen: die erste Tour mit Fahrt zur Arbeit und dann 30km-Runde nach Pech zum Fußball verlief ereignislos. Dass die Kette in manchen Gängen schleift, kriegt mir auch kein Händler abgestellt und ist ein normales Dauerproblem bei so gut wie jedem, auch teurem Rad. Vielleicht sind die Scheibenbremsen etwas zu eng und noch nicht gut genug eingebremst und wie gesagt überzeugen mich die Pedalen so nicht – aber OK, zumindest ist das „Chrisson Cutter 1.0“ nicht schon im Kottenforst auseinandergefallen, was einem ein Radhändler vor Ort sicherlich prophezeit hätte... FC Pech A 3:2 SC Rheinbach 1913 ANach Wachtberg-Pech ging es also. Dort stieg das erste Testspiel im Jugendbereich. Seit dem 1.7. werden auch Schiris wieder offiziell angesetzt und pfeifen nicht mehr auf eigene Gefahr oder unter Lebensgefahr – gerade in NRW bei so mancher Assimannschaft eine Lachnummer, wenn man als Schiri vor der Chinesischen Grippe mit ihrer Letalität von wahrscheinlich unter 1% Schiss hat und nicht vor den aggressiven Spielern...

Zwei A-Jugend-Teams der sogenannten Kreissonderliga (keine Sonderschülerliga, in Sachsen-Anhalt ist das z. B. Kreisoberliga, woanders heißt das eher Kreisliga A oder 1. Kreisliga) traten gegeneinander an. Ganz guter Zuspruch an handdesinfizierten und handschriftlich in eine Liste eingetragenen Zuschauern/ Angehörigen. Die 100er-Kapazität war aber kaum halb ausgelastet.

Es war ein flottes und sehenswertes Spiel. Beide Teams mit Chancen, Rheinbach mit etwas mehr Spielanteilen und Torszenen und somit auch einer verdienten 0:1 Pausenführung. Nach der Pause jedoch ein ähnlich wie das 0:1 gearteter Ausgleich aus Nahdistanz, dann zur Abwechslung ein toller Weitschuss zum 2:1 und sogar kurz vor dem Ende –trotz mehr Chancen und Spielanteilen für den Gast – das 3:1 aus spitzem Winkel reingezwirbelt. Schnell danach zwar das 3:2 mit einem Heber aus abseitsverdächtiger Position, doch Rheinbach schaffte den Ausgleich nicht mehr. Ein etwas glücklicher Sieg für Pech. Sehr zum Ärger des cholerischen Gästetrainers, der sich immer mal mit dem großspurigen und nicht immer sicheren Schiri anlegte. Ein paar Gästespieler legten sich dann noch mit dem 6er von Pech an, wobei der Spieler mal eine ordentliche Ansage machte und dann doch keiner von den zuvor großmäulig pöbelnden Gästen die offerierte physische Auseinandersetzung suchte... FC Pech A 3:2 SC Rheinbach 1913 AStatistik:
- Grounds: 2.656 (0; diese Saison: 211 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.879 (1; diese Saison: 230)
- Tourkilometer: 30km (30km Rad)
- Saisonkilometer: 92.370 (62.440 Flugzeug/ 26.010 Auto, davon 7.160 Mietwagen/ 3.940 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 43 [letzte Serie: 41, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 6 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Donnerstag, 2. Juli 2020

W0005III: Fußball in Fischenich & Tennis in der grünen Chemieoase sowie im Hauptort von Erftstadt

TC Blau-Weiß Lechenich (H30) ......................... 5
TC Colonius (Köln) [H30] ................................... 1
- Datum: Sonntag, 28. Juni 2020 – Beginn: 14.45
- Wettbewerb: Herren 30 1. Verbandsliga Mittelrhein Gr. 015 (nominell 4. Liga im Tennis der Ü30-Herren, faktisch 3. Liga)
- Ergebnis: 5-1 Matches, 10-2 Sätze und 68-48 Spiele nach 6 Einzeln (3 Doppel nicht ausgetragen und nicht gewertet) sowie ca. 240 Minuten
- Statistiken: https://tvm.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTENDE.woa/wa/meetingReport?meeting=10119063&federation=TVM&championship=TVM+Sommer+2020
- Austragungsort: Tennisanlagen Blau-Weiß Lechenich (Kapazität: Court 1: 100 Sitzplätze / Court 2: 60 Stehplätze / Court 3: 100 Stehplätze)
- Zuschauer: bis zu 35 (davon keine Gästefans? / wegen Coronahysterie beschränkt auf max. 100
- Unterhaltungswert: 6,0/10

VfR Fischenich 1930 ........................................... 4
Turn- und Fechtgemeinde Köln-Nippes 1878 .. 3
- Datum: Sonntag, 28. Juni 2020 – Beginn: 13.00
- Wettbewerb: Testspiel (Kreisliga B Rhein-Erft, Staffel 3; 9. Liga, 5. Amateurliga gegen Kreisliga C Köln, Staffel 3; 10. Liga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 4-3 nach 92 (45/47) Minuten – Halbzeit: 3-1
- Tore: 1-0 1. Löhmann, 1-1 30. Ülger, 2-1 35. Löhmann, 3-1 41. Marino, 3-2 54. Schneider, 3-3 80. Schneider, 4-3 82. Münch
- Gelbe Karten: Kabak (Nippes)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Fischenich (Kap.: 2.025, davon 25 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 75 (wegen der Coronahysterie auf 100 beschränkt, Gästefans: ca. 5, Groundhopper und andere Neutrale: mind. 30)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

TC Knapsack (D) ................................................. 4
TC Grün-Weiß Brüser Berg (D) ......................... 2
- Datum: Sonntag, 28. Juni 2020 – Beginn: 9.30
- Wettbewerb: Damen 1.Bezirksliga Linksrheinisch 4er Gr. 063 (7. Liga im Frauentennis, faktisch derzeit 5. Spielklasse)
- Ergebnis: 4-2 Matches, 8-5 Sätze und 51-45 Spiele nach 4 Einzeln und 1 Doppel (1 Doppel nicht ausgespielt) sowie ca. 200 Minuten
- Statistiken: https://tvm.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTENDE.woa/wa/meetingReport?meeting=10117083&federation=TVM&championship=LRH+S+2020
- Austragungsort: Tennisanlagen Knapsack (Kapazität: Court 1: 330, davon 30 Sitzplätze / Court 2: 330, davon 30 Sitzplätze [Court 3 und 4: je 30 Stehplätze]
- Zuschauer: 1 (nur ich; wegen Coronahysterie beschränkt auf max. 100)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 VfR Fischenich 1930 4:3 TFG Köln-Nippes 1878Photos with English commentary:
a) Football: Fischenich vs. TFG Nippes
b) Tennis: Knapsack vs. Brüser Berg (Ladies) and Lechenich vs. Colonius (Men’s 30+)
c) Brühl Region: Alt-Hürth, Fischenich, view on Wesseling

Am Sonntag ging es wieder früh auf die Piste. In Hürth ging es zuerst in „die grüne Oase am Chemiepark“, wie es so schön auf der Website des TC Knapsack heißt. Inmitten der hässlichen Ein- und Mehrfamilienhäuser der Hürther Industriegegend gegenüber dem Chemiewerk befindet sich eine in der Tat die Bezeichnung „Oase“ verdienende, sehr schöne Tennisanlage mit 7 Plätzen und 2 Hallen (je 2 Plätze). Die Plätze 1 und 2 liegen an einem steilen Hang, außerdem ist Court 5 mit der Tribüne noch sehenswert. Ich schaute aber nur auf 1 und 2 beim Damen-Bezirksligaspiel zu – als einziger Zuschauer. Das Herrenspiel war kurzfristig abgesagt worden. Dort ist der TC Knapsack auch leider völlig überfordert. Bei den Damen hingegen zeigten sie nach ausgeglichenen Einzeln und etwas Glück, dass hier eine Gästespielerin kein Doppel spielen konnte, mehr Erfolg: 4-2 am Ende für Knapsack. TC Knapsack D 4:2 TC GW Brüser Berg DIch konnte nicht bis zum Ende bleiben, da im Ortsteil Fischenich das nun immerhin 7. oder 8. Fußballtestspiel in der Region stieg. Für mich auch schon der 2. Testspielbesuch seit Ausbruch der Chinagrippe-Hysterie. Von Normalität noch weit entfernt das alles, aber die Atmosphäre beim VfR Fischenich war ganz normal. Eintritt wurde keiner verlangt, obwohl da fast die Hälfte der Zuschauer (erwartungsgemäß) Groundhopper waren. Da in den Niederlanden erst ab 1.7. der Ball rollen soll, waren für dieses Spiel zwischen Teams der Kreisliga B und C auch mehrere Holländer angereist. Dieser Sportverbotswahnsinn in vielen Regionen treibt immer krassere Blüten...

Die Sportanlage auf der Landau ist übrigens nicht so unansehnlich. Ganz am Ortsrand gelegen, Bäume drumherum (das Waldstück Ville grenzt an), Kunstrasen, auf zwei Seiten Graswall, ziemlich hässlich aussehendes Sportlerheim, aber ein paar Bänke und einige Stufen auf der Mitte des längsseitigen Walles.

Das Spiel war auch erfreulich gut. Der Gast von der Turn- und Fechtgemeinde aus dem Kölner Stadtteil Nippes passte einmal nicht auf und schon stand es 1:0. Per Kopf glichen sie zwar aus, gerieten vor der Pause aber noch mit 3:1 ins Hintertreffen. Nach dem Seitenwechsel erzielten sie mühevoll in einem doch ziemlich guten Spiel den Ausgleich, gerieten aber kurz nach dem 3:3 wieder ins Hintertreffen. Es blieb dann beim 4:3. VfR Fischenich 1930 4:3 TFG Köln-Nippes 1878Zum Abschluss des Tages ging es noch mal zum Tennis. Den Rückweg legte ich über Erftstadt-Lechenich. Gleich mal am Fußballstadion gucken: Nein, natürlich war die Tribüne immer noch nicht fertig... Dafür ist die enge zweireihige Tribüne am Center Court schon längst fertig. Die anderen Plätze haben aber keinen Ausbau, nur Court 3 liegt noch ganz nett an einem steilen Wall. Das Clubhaus sieht zumindest besser aus als das Sportlerheim von Fischenich... Insgesamt eher eine durchschnittliche Anlage. Ganz modern aber: Hier kann man sich entweder (wie ich) in die Anwesenheitsliste per Hand eintragen oder eben mit seinem Smartphone an QR-Codes ein- und ausloggen. Schienen auch ein paar gemacht zu haben, die anderen hatten wohl genauso wenig wie ich diese alberne App heruntergeladen...

Zu sehen gab es hier Ü30-Verbandsliga und zwar zwischen TC Blau-Weiß Lechenich und TC Colonius Köln. Einige richtig gute Spiele, schöne Ballwechsel und etliches Geschrei ob vergeigter Spielzüge. Hier wurde gutes Tennis gezeigt. Leider aber auch hier eine sehr einseitige Angelegenheit: bis auf ein Einzel gewann Lechenich alles. Beide Teams einigten sich darauf, die Doppel nicht auszuspielen, sodass der Spielstand nach Ende der Einzel (5:1) auch gleichzeitig der Endstand ist, obwohl normalerweise immer 9 und nicht nur 6 Punkte in einer 6er-Liga zu vergeben sind.

Ich ging noch bei einem sehr guten griechischen Imbiss in Lechenich essen – war ein etwas anderes Publikum dort, als auf dem Tennisplatz, so Vögel hingen ja nicht mal beim Fußball vorhin rum, aber tat der Qualität des Essens und der Bedienung ja keinen Abbruch – und fuhr dann über Weilerswist und Rösberg zurück nach Bonn. TC BW Lechenich 5:1 TC Colonius [Köln]Statistik:
- Grounds: 2.656 (6; diese Saison: 211 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.878 (3; diese Saison: 229)
- Tourkilometer: 80km (80km Rad)
- Saisonkilometer: 92.340 (62.440 Flugzeug/ 26.010 Auto, davon 7.160 Mietwagen/ 3.910 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 42 [letzte Serie: 41, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 5 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

W0005II: Klatsche für die Damenmannschaft aus Mutterstadt

HTC Bad Neuenahr (D) ..................................... 19
TC Mutterstadt (D) .............................................. 2
- Datum: Samstag, 27. Juni 2020 – Beginn: 10.15
- Wettbewerb: Damen Oberliga Rheinland-Pfalz/ Saar (nominell 4. Liga im Frauentennis, derzeit faktisch 2. Liga)
- Ergebnis: 19-2 Matchpunkte, 8-1 Matches, 16-3 Sätze und 101-44 Spiele nach 6 Einzeln und 2 Doppeln (1x Verletzungsaufgabe) sowie ca. 330 Minuten
- Statistiken: https://tvrp.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTENDE.woa/wa/meetingReport?meeting=10197603&federation=RPF&championship=RPF+2020
- Austragungsort: Tennisanlagen Bad Neuenahr (Kapazität: Court 9, 10 und 11: jeweils 200, davon 80 Sitzplätze)
- Zuschauer: bis zu 25 (davon 1 Gästefan/ wegen Coronahysterie beschränkt auf max. 250)
- Unterhaltungswert: 4,5/10 HTC Bad Neuenahr D 19:2 TC Mutterstadt D Photos with English commentary:
a) Tennis in der Eifel: Bad Neuenahr vs. Mutterstadt (Ladies)
b) Sightseeing Ahrgebirge: Bad Neuenahr Old Town, Spa, Tower, Jewish Cemetery

Diesmal nur ein Tennisspiel, da es in Bad Neuenahr auch einiges zu sehen gibt, reichte das auch. Bad Neuenahr-Ahrweiler ist eine Ortschaft im Ahrtal in Rheinland-Pfalz und wie viele Orte in RLP in schöne, bewaldete Gebirgslandschaft eingebettet. Es gibt hier aufwändige Kurarchitektur (Casino, Sanatorium usw.), mehrere interessante Kirchen, einige historische Gebäude und auch einen Aussichtsturm, der auf den Resten einer Burganlage errichtet wurde. Sehenswert sind auch die Sportanlagen: beim Fußball habe ich alle Plätze durch, selbst im Ortsteil Ahrweiler, aber es sollte ja zum Tennis gehen und originellerweise befinden sich die Anlagen des Hockey- und Tennisclubs Bad Neuenahr in einem Teil des Kurparks... Bad Neuenahr Etwa 14 Courts, davon recht viele mit kleinen Tribünen oder wenigstens Wällen flankiert, und ein Clubhaus sowie mehrere Pavillons, ein Veranstaltungsgebäude und zwei Boules-Bahnen liegen von Bäumen umgeben und teils mit Blick in die Berglandschaft frei zugänglich im Park. Die meisten Sitzbänke und auch beste Bebauung drumherum hat Court 1, der aber laut den Aushängen fast nie für den Wettkampfbetrieb genutzt wird. Ganz seltsam. Fast alle Medenspiele finden auf den Courts 9, 10 und 11 statt – und die haben alle auf einer Längsseite Graswall und auf der anderen eine zweireihige Sitztribüne. Court 9 liegt direkt am Clubhaus.

Heute traten hier die Damenmannschaften vom HTC Bad Neuenahr und dem TC Mutterstadt in der Oberliga gegeneinander an. Zuschauer kamen nur sehr wenige. Das Niveau war aber nicht schlecht. Es zeigte sich nur schon nach den ersten drei Einzeln, dass der Gastgeber klar besser war. Die Muttis wurden deutlich bezwungen und konnten auch nur zu zwei Doppeln antreten, da eine Spielerin zu angeschlagen war um Doppel zu zocken. Am Ende durch die beknackte Zählung in Rheinland-Pfalz ein 19:2 (2:0 für Einzel- und 3:0 für Doppelsiege) – in den meisten anderen Bundesländern wäre das ein 8:1. Klingt auch deutlich genug... HTC Bad Neuenahr D 19:2 TC Mutterstadt D Statistik:
- Grounds: 2.650 (3; diese Saison: 205 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.875 (1; diese Saison: 226)
- Tourkilometer: 80km (80km Rad)
- Saisonkilometer: 92.260 (62.440 Flugzeug/ 26.010 Auto, davon 7.160 Mietwagen/ 3.830 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 41 [letzte Serie: 41, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 5 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Donnerstag, 25. Juni 2020

W0005I: Das erste Fußballspiel seit 107 Tagen...

Oberkasseler FV 1910 ......................................... 3
VfR Hangelar 1912 .............................................. 1
- Datum: Dienstag, 23. Juni 2020 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Testspiel (beide Teams Bezirksliga Mittelrhein, Staffel 2; 7. Liga, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 3-1 nach 90 (45/45) Minuten – Halbzeit: 2-1
- Tore: 0-1 19. Schwarz (Eigentor), 1-1 27. Sommer, 2-1 32. Defang, 3-1 82. Defang
- Gelbe Karten: Sommer (OFV); Bär? (VfR)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportanlage Oberkassel – Platz 1 (Kap.: 1.600 Stehplätze)
- Zuschauer: 100 („ausverkauft“ wegen der Beschränkungen aufgrund der Coronahysterie, Gästefans: ca. 15)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 Oberkasseler FV 3:1 VfR HangelarPhotos with English commentary:
a) Pre-Season Friendly: Oberkassel vs. Hangelar (first regional friendly after 15 weeks forced break due to Chinese Flu)
b) Bonn: Oberkassel cliffs and castle ruin

Am Sonntag, dem 8.3. habe ich noch ein Kreisliga-D-Spiel in Buchholz/ Westerwald geguckt, am 10.3. war die Coronahysterie schon vollends ausgebrochen, aber ein Handballspiel in Köln war noch drin. Danach gab es 82 Tage Zwangspause wegen dem Theater von Politikern und Labormedizinern um die Chinesische Grippe. Es folgten zwei Wochen mit Pferdesport in Mecklenburg-Vorpommern und nun zwei Wochen mit Tennis in NRW. In der fünften Woche nach der (ersten?) Coronazwangspause folgte nun das erste Fußballspiel. Es gab zwar schon vereinzelte Testkicks am Wochenende (ich glaube 2 in Köln und 1 in Rhein-Erft, zumindest bei letzterem mit offensichtlich überdurchschnittlichem Zuschaueraufkommen) – aber da schaute ich lieber Tennis.

Nun, am 107. Tag nach dem letzten Fußballspiel, fuhr ich aber doch mal nach der Arbeit nach Oberkassel. Da das Tourenrad beim Händler ist und das Mountainbike im Arsch fuhr ich also mit dem Auto. Wegen des frühen Dienstschlusses natürlich viel zu früh da, aber genug Zeit um sich die neue Aussichtsplattform „Oberkasseler Mensch“, benannt nach der Fundstelle von zwei steinzeitlichen Menschen und einem ebenso alten domestizierten Hund, und die Ruine eines befestigten Hauses aus dem Hochmittelalter (schön zwischen Autobahn und Fußballplatz gelegen) anzuschauen. Oberkasseler FV 3:1 VfR Hangelar : Oberkasseler FV 3:1 VfR Hangelar Auf der Facebookseite schrieb der Oberkasseler FV: „Erstes Amateur-Spiel nach Corona! ... Am Dienstag (19.30 Uhr, Stingenberg) findet in Oberkassel das erste Spiel im Mittelrhein-Verband nach Corona statt. ... Maximal 100 Zuschauer können, unter dem erarbeiten Hygienekonzept, dem Spiel beiwohnen. "Wir werden den Zuschauerbereich extra markieren und sorgen mit unserem Ordnungspersonal für die nötigen Abstände", verspricht OFV-Vorsitzender Joe Körbs einen reibungslosen Ablauf des Testspiels.“
Man durfte also weniger auf das Spielniveau des ersten Testspiels auf überkreislicher Ebene im FVM (nicht wie es anklingt dem ersten Spiel in der Region Mittelrhein überhaupt! Das waren am Samstag schon die Deutzer, dann am Sonntag BW Köln und Gruhlwerk Brühl!) gespannt sein, sondern vielmehr darauf, wie der FV Oberkassel die Schikanen des Hygieneregimes umsetzen würde. Begrenzung auf 100 Zuschauer, Abstandsklamauk (nur Familien und Wohngemeinschaften durften nahe beisammen stehen), Hände am Eingang desinfizieren, dort Personalien wegen Infektionsrückverfolgung eintragen – und das in Zeiten der langsam wieder einkehrenden Vernunft, wo in halb Europa vor Zuschauern gespielt wird: ob in Weißrussland, Litauen, Polen, Ungarn, Island, Färöer, Kroatien, Finnland oder Serbien – mittlerweile ziehen ja auch Länder wie Australien und Neuseeland nach oder spielen bereits seit Wochen vor Zuschauern, wie mein letzter Länderpunkt: Nordzypern (siehe vor allem gegen Ende des Berichts).  Und natürlich gibt es auch in Türkisch-Zypern Hygienemaßnahmen, die denen in Mittelrhein ähneln – nur eben keine extrem niedrigen Zuschauerzahlen, keine Anwesenheitslisten oder desinfektionsmittelgetränkte Fußbälle... 

Von den Zuschauern in Oberkassel war wie erwartet vielleicht die Hälfte vom Verein, eine kleinere Gruppe kam aus Hangelar mit, ansonsten gut 30 Hopper und andere Neutrale. Ich war gut 40 Minuten vor Anpfiff schon an der Kasse um die fairen 3€ zu löhnen – meine Karte wurde mit der 38 bekrakelt. Zusammen mit den zahlreichen Ordnern und Betreuern waren selbst vorm Eintreten der Mannschaften zu diesem Zeitpunkt sicher gut 60 Leute drin – und das wie gesagt 40 Minuten vorher. Also die ersten 30 Zuschauer hatten bestimmt große Sorgen, dass sie das Spiel nur durchs Gestrüpp am Zaun verfolgen können, wenn sie nicht mindestens 45 Minuten vorher kommen...

Das Spiel lohnte erfreulicherweise doch das Kommen. Nicht nur aus Prinzip, weil Oberkassel und Hangelar ein Spiel mit komplettem Schirigespann (selbst organisiert, da bis 1.7. Schiris nur freiwillig antreten und nicht offiziell gestellt werden) auf die Beine stellten, in einer Zeit, in der fast gar kein Verein seinen Aufgaben in Bezug auf den Wettkampfbetrieb nachkommt. Und nicht nur wegen des schönen Panoramas mit den Basaltsteinbrüchen am Platz. Sondern auch wegen des flotten Spiels, das von zwei motivierten und spielerisch guten Mannschaften gezeigt wurde. Beide Teams bemühten sich um Treffer, wobei es ein Torwartfehler nach einem Rückpass eines Mitspielers war, der Hangelar den Führungstreffer bescherte. Oberkassel brauchte aber nicht allzu lange um vom Punkt auszugleichen und danach einen schönen Schuss ins Eck zu setzen. Der Gastgeber war ab der 25. Minute die bessere Mannschaft. Hangelar kam dann auch nicht mehr so gut ins Spiel, hatte zwar etliche Chancen, bekam aber keinen Treffer mehr zustande. Oberkassel legte hingegen noch mit einem Kopfball zum 3:1 Endstand nach. Auch in der Höhe absolut verdient – vor dem (vermeintlichen) Saisonabbruch stand Oberkassel auf Platz 7 und Hangelar auf Platz 5 in derselben Bezirksliga.

Nach 107 Tagen ohne Fußball also einen ganz guten Einstand geschafft. Wann es das erste Fußball-Pflichtspiel für mich gibt? Wahrscheinlich in einem Monat im Ausland. Bis dahin verfolge ich natürlich, wie in der Region Mittelrhein/ Rheinland und auch in Ostdeutschland der Testspielbetrieb zur Überbrückung der Zeit zur teilweise nicht einmal in Grundzügen angesetzten Saison 2020/21 abläuft. Auf dem Blog hier wird es also noch den ein oder anderen Hoppingbericht zu Testkicks geben – dazu aber auch weiterhin Touren zum Tennis oder vielleicht auch wieder Motorsport. Oberkasseler FV 3:1 VfR Hangelar Statistik:
- Grounds: 2.647 (0; diese Saison: 202 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.874 (1; diese Saison: 225)
- Tourkilometer: 20km (20km Auto)
- Saisonkilometer: 92.180 (62.440 Flugzeug/ 26.010 Auto, davon 7.160 Mietwagen/ 3.750 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 40 [letzte Serie: 41, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 4 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

W0004I-II: Ein weiteres Tenniswochenende in Bonn und der Region

* Samstag: Ü40 in Bonn-Beuel *

Bonner SV Roleber 1919 (H40) .......................... 5
TK Am Stadtwald Rheinbach (H40) II .............. 4
- Datum: Samstag, 20. Juni 2020 – Beginn: 9.15
- Wettbewerb: Herren 2.Bezirksliga Linksrheinisch Gr. 025 (6. Liga der Ü40-Herren)
- Ergebnis: 5-4 Matches, 10-9 Sätze und 78-72 Spiele nach 6 Einzeln und 3 Doppeln sowie ca. 315 Minuten
- Statistiken: https://tvm.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTENDE.woa/wa/meetingReport?meeting=10116618&federation=TVM&championship=LRH+S+2020
- Austragungsort: Tennisanlagen Roleber (Kapazität: Court 1: 64, davon 4 Sitzplätze / Court 2: 14, davon 4 Sitzplätze plus 20 Stehplätze außerhalb der Anlage, Court 3: 0 Plätze + 20 Stehplätze außerhalb der Anlage)
- Zuschauer: bis zu 9 (davon 1 Gästefan/ wegen Coronahysterie beschränkt auf max. 100, die hier gar nicht normal auf die Anlage gehen würden)
- Unterhaltungswert: 4,5/10

TC Blau-Weiß Bonn-Beuel (H40) ...................... 0
Tennis- und Hockey-Club Brühl (H40) II ......... 9
- Datum: Samstag, 20. Juni 2020 – Beginn: 14.45
- Wettbewerb: Herren 1.Bezirksliga Linksrheinisch Gr. 023 (5. Liga der Ü40-Herren)
- Ergebnis: 0-9 Matches, 0-18 [0-12] Sätze und 23-110 [23-74] Spiele nach 6 Einzeln (3 Doppel nicht ausgespielt) sowie ca. 200 Minuten
- Statistiken: https://tvm.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTENDE.woa/wa/meetingReport?meeting=10116820&federation=TVM&championship=LRH+S+2020
- Austragungsort: Tennisanlagen Limpericher Str. 145/ Blau-Weiß Bonn (Kapazität: Court 1: 60 Stehplätze / Court 2: 75 Stehplätze, Court 3: 64 Plätze, davon 4 Sitzplätze)
- Zuschauer: bis zu 8 (keine Gästefans/ wegen Coronahysterie beschränkt auf max. 100)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 SV Altenahr H40 7:7 TC Vallendar 83 H40Photos with English commentary:
a) Tennis in Bonn: Roleber vs. Stadtwald Rheinbach II (40+) and Blau-Weiss Beuel vs. THC Brühl II (40+)
b) Bonn: Tram Turning Loop Beuel Limperich

Während in Sachsen einige Fußballpokalspiele ohne Fans bzw. vor Zaungästen stattfanden, wurden die ersten Fußballtestspiele mit Publikum in NRW ausgetragen. Alle angesetzten Jugendpartien wurden wieder abgesetzt. Stattgefunden haben lediglich drei, vier Männerspiele, darunter vereinsinterne Kicks wie Deutz 05 II gegen I. Das war mir aber im Vorfeld alles zu unsicher, da nicht davon auszugehen war, dass überhaupt irgendwo der Ball rollt und bevor ich einen Revisit auf einem mittelmäßigen Fußballplatz wie Gruhlwerk Brühl mache, fahre ich lieber weiter Tennisplätze ab und verbringe da entsprechend viele Stunden. Vielleicht schaue ich nächste Woche mal bei einem Testspiel vorbei. Nachdem die ersten den Anfang gemacht haben, kriegen vielleicht ein paar andere Vereine/ Teams/ Spieler auch den Arsch hoch. Was Verbände, Vereine, aber auch Spieler in fast allen Sportarten hierzulande abziehen ist unter aller Sau. Wer keine Vorerkrankungen hat und wegen der Chinagrippe nicht Fußball, Hockey oder Handball spielen will, muss echt seinen letzten Rest Hirnmasse irgendwo zwischen Homeoffice und virtuellem Raum verloren haben. Und wer Vorerkrankungen hat sollte eh bei Wettkampfsport sehr vorsichtig sein. Herz- und Lungenschwächen und dann Fußball oder Handball spielen? Ganz schlechte Idee: habe ich bei einem Weißenfelser Fußballer auch schon erleben müssen in Leuna. Aber wie gesagt: Tennis ist seit anderthalb Wochen der einzige Zuschauersport in einigen Teilen Deutschlands – und davon machte ich weiter regen Gebrauch. Bonner SV Roleber 1919 H40 5:4 TK Am Stadtwald Rheinbach H40 IIAm Samstag ging es erst einmal ganz lässig zum Bonner SV Roleber 1919. Hinterm Fußballplatz gibt es eine zweiteilige Anlage mit fünf ausbautenlosen Tennisplätzen. Die drei Plätze vorm schönen, teils aus Fachwerk errichteten Clubhaus, sind für den Wettkampfbetrieb. Court 3 kann aber nur von außerhalb der Anlage richtig eingesehen werden. Selbst Court 1 ist ziemlich beengt, aber alles schön von Bäumen umgeben.

Atmosphäre auch entspannt, hier von beiden Vereinen auch wirklich gesprächiger und freundlicher Anhang. Am lustigsten war aber der ehemalige Spieler der Bonn Gamecocks, der sich als Tennisfan outete und die überwiegend nur mittelmäßigen Partien begeistert verfolgte – beim Spiel war er allerdings nur anwesend, da er gerade zuhause einen Platzverweis erhalten hatte... Bonner SV Roleber 1919 H40 5:4 TK Am Stadtwald Rheinbach H40 IIAuch bei Blau-Weiß Bonn-Beuel waren die Zuschauer sehr gesprächig und die Atmosphäre sehr freundlich. Hier wurde mir nur gesagt, dass weniger Leute als sonst da gewesen seien, mehrere Mannschaften v. a. deshalb abgemeldet wurden, da sie keinen Bock auf Wettkampfspiele ohne anschließendes geselliges Beisammensein (auch jetzt hat das winzige Clubhaus keinen Gastrobetrieb und die Terrasse ist bei Chinagrippe-Mindestabständen nicht von zwei Mannschaften zu belegen) hatten. OK, diese Ausrede für Mannschaftsrückzüge ist nicht ganz so idiotisch, wie Angst vor der Infektion mit der Chinagrippe, aber wenn man ein bisschen einfallsreich ist, dann kann man sogar unter Beachtung der Abstandsspielregeln ein geselliges Beisammensein auf der Anlage organisieren: z. B. jeder hockt sich wie ein Beduine mit Essen und Trinken auf sein Handtuch in 1,5m Abständen auf dem Court 1...

Wie auch immer: Gegen den favorisierten Gast hatte Blau-Weiß keine Chance. Den einzigen Ehrenpunkt vergab ein an sich gut spielender Beueler nach einer 5:1-Führung mit 5:7/ 0:6. Brühl II führte Beuel hier wirklich vor. Was ich nicht leiden kann, ist die Unsitte, nach einem 1:5 oder wie hier 0:6 nach den Einzeln rum zu sülzen und keine Doppel mehr spielen zu wollen. Man ließ die 0:9 Niederlage also am Ende kampflos über sich ergehen. Dennoch ist mir Blau-Weiß Beuel vom Umfeld her ein sympathischer Verein und die Anlage ist auch sehr schön. Zwar auch hier kein Platz mit Tribüne ausgestattet, aber hohe Bäume schirmen von Straßen und hässlichen Wohnhäusern ab und diverse kleinere Büsche, Bäume und andere dekorative Pflanzen runden die Anlagen ästhetisch wirklich schön ab. TC Blau-Weiß Bonn-Beuel H40 0:9 THC Brühl H40 IIMeine Eltern hatten übrigens in Rostock einen schwierigeren Tennistag; Es schiffte wie Sau, daher wurden die Verbandsligaspiele in Warnemünde in die Tennishalle Schmarl verlegt. Dort fuhren sie als Anhalter mit einem Offiziellen im Kleinbus hin... Den Tag drauf kreuzte mein Vater dann weitere Rostocker Tennisgrounds: ohne Regen, draußen, unweit des Ostseestadions...

* Sonntag: Im Ahrtal und auf der Hardthöhe *

SV Altenahr (H40) ............................................... 7
TC Vallendar 83 (H40) ........................................ 7
- Datum: Sonntag, 21. Juni 2020 – Beginn: 9.30
- Wettbewerb: Herren 40 B-Klasse Rheinland Gruppe 089 (nominell 6. Liga, derzeit 5. Liga der Ü40-Altherren)
- Ergebnis: 7-7 Teampunkte nach 3-3 Matches, 7-6 Sätzen und 47-51 Spielen nach 4 Einzeln und 2 Doppeln sowie ca. 285 Minuten
- Statistiken: https://rl-tvrp.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTENDE.woa/wa/meetingReport?meeting=10198909&federation=RPF&championship=RL+2020
- Austragungsort: Tennisanlagen Altenahr (Kapazität: Court 1: 90, davon 10 Sitzplätze / Court 2: 70 Stehplätze, davon 4 Sitzplätze)
- Zuschauer: bis zu 6 zzgl. bis zu 4 pausierenden Spielern (keine Gästefans/ wegen Coronahysterie beschränkt auf max. 250, die gar nicht auf die Anlage passen)
- Unterhaltungswert: 4,0/10

TC Blau-Weiß Duisdorf (H30) ........................... 5
TC Bayer Dormagen (H30) ................................. 4
- Datum: Sonntag, 21. Juni 2020 – Beginn: 14.45
- Wettbewerb: Herren 30 2. Bezirksliga Mittelrhein, Gruppe 015 (6. Liga der Ü30-Altherren)
- Ergebnis: 5-4 Matches, 10-13 Sätze und 74-95 Spiele nach 6 Einzeln und 3 Doppeln sowie ca. 360 Minuten
- Statistiken: https://tvm.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTENDE.woa/wa/meetingReport?meeting=10116632&federation=TVM&championship=LRH+S+2020
- Austragungsort: Tennisanlagen Wesselheideweg/ Blau-Weiß Duisdorf (Kapazität: Court 2: 70 Stehplätze, Court 4: 40 Stehplätze, Court 6: 50 Stehplätze)
- Zuschauer: bis zu 10 (keine Gästefans/ wegen Coronahysterie beschränkt auf max. 100)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 TC Blau-Weiß Bonn-Beuel H40 0:9 THC Brühl H40 IIPhotos with English commentary:
a) Tennis in der Eifel und dem Ahrgebirge: Altenahr vs. Vallendar (30+)
b) Tennis in Bonn: BW Duisdorf vs. Bayer Dormagen (40+)

Sonntag ging dann erstmals wieder eine Tour ziemlich schief. Ich hatte eine knallharte Tour geplant, klappte auch mit 5 Uhr 30 aufs Rad, schaffte es aber nur 16km bis Röttgen. Dann war die Luft raus – aus dem Hinterreifen... Also auf der Felge zurück und aufs Auto umgestiegen. Zusammen mit den anderen Mängeln des mittlerweile 20 Jahre (!!!) alten Mountainbikes (wackliger Steuerkopf, verschlissene Kette/ Kassette, unmögliche Schaltung) entschloss ich mich noch auf der Rückfahrt bei nächster Gelegenheit ein neues Mountainbike anzuschaffen. Mit was für Schwierigkeiten das in den Zeiten der Chinesischen Grippe verbunden ist, beschreibe ich mal bei Gelegenheit in einem anderen Spielbericht.

Dann ging auch noch Folgendes schief. Ich komme mit dem Auto also 9.30 Uhr (30 Minuten nach angesetztem Beginn bei diesem Scheißverein TuWi Adenau an – und, genau: keine Sau da. Als ich 14.45 noch mal am Platz aufkreuze, packen die Spieler hingegen zusammen: die Deppen sind erst gegen 10 Uhr am Platz gewesen, haben dann so einen Rotz gespielt, dass Bad Breisig in Rekordzeit gewann und waren so trotz einer selbst für Rheinländer extremen Verspätung des Beginns kaum nach dem Ende der Vormittagspartie in Altenahr fertig. Diese Partie besuchte ich aber. TC Blau-Weiß Duisdorf H30 5:4 TC Bayer Dormagen H30Von Adenau war ich entsprechend verärgert um 9.30 wieder nach Altenahr zurückgefahren und dort noch vor 10 also gegen Ende der ersten Sätze der ersten Einzel bei einer Ü40 (mal wieder!) Partie angekommen. SV Altenahr traf auf TC Vallendar. Eine recht unterhaltsame aber etwas langatmige Partie. Jedes der 4er Teams gewann ja 2 Einzel und dann teilten sie sich auch in den Doppeln die Siege gerecht auf. Ein spannendes Unentschieden also. Die Jungs aus Altenahr waren sympathische Gastgeber gegenüber den wenigen Fans bzw. dem einzigen Neutralen – mir. Auf dem Feld ging es teilweise etwas gereizt zu, was v.a. an dem Gemaule der russlanddeutschen Spätaussiedler lag: Vallendar spielte mit 3 Russlanddeutschen, die sich immer wieder mal über verdeckte Schläge beim Doppel oder lauten Ausrufen, obwohl der Ball angeblich noch spielbar war, beschwerten...

Das Highlight war dennoch die Anlage. Drei Tennisplätze und ein Schuppen als Vereinsheim und das in einem Talkessel der Ahr, von Bäumen umgeben und von Felsen eingerahmt unterhalb der Burgruine Altenahr, zu der man einen freien Blick hat, bzw. von der aus man auch die Tennisplätze toll sieht. Außerdem führt noch die Eisenbahn über die Brücke direkt am Platz vorbei. Und apropos Brücke: die Zufahrt zu den Plätzen ist nur für Pkw unter 1,90 Breite geeignet – mein Dacia (1,80m Radstand, von Außenspiegel zu Außenspiegel 2m) passte nur gerade so da durch – die Spiegel lagen direkt über dem Geländer, das zum Glück niedrig genug war, sonst wären die Spiegel weg gewesen... Bei einem Auto auf dem Parkplatz hätte ich übrigens gerne die Spiegel abgetreten: ein Firmenwagen der Mobilcom Debitel. Noch läuft ja mein Vertrag bei diesem Sauhaufen, aber nicht mehr lange. Die beiden Spieler, die da am Platz ab und an telefoniert hatten, hatten sicher kein mobilcom – denn ich hatte mal wieder keinen Empfang im Ahrtal mit dieser Drecksfirma... TC Blau-Weiß Duisdorf H30 5:4 TC Bayer Dormagen H30Von dieser sehr originellen Anlage ging es dann zum nächstbesten gescheiten Spiel in Bonn, das auf dem Rückweg lag. Leider nun von einer wirklich tollen Anlage direkt auf eine total öde: So ein schönes Fußballstadion da im Wesselheideweg in direkter Nachbarschaft zu den Tennisplätzen des TC Blau-Weiß Duisdorf, aber so langweilige Tennisplätze! Keine Tribüne, nicht mal Bänke und alles völlig steril. Nur die Anlage in Geislar ist noch hässlicher!

Das Spielniveau war auch teils enttäuschend – ich hatte dieselbe Liga deutlich besser noch am letzten Sonntag im Siebengebirge gesehen – doch nach über lange Strecken öde Partien gab es noch wirklich tolle Doppel zu sehen. 4 Siege für Duisdorfs Ü30, 2 Siege für Bayer Dormagen – doch die ersten beiden Doppel wurden von den Gästen gewonnen und erst im Champions Tiebreak holte Duisdorf sich den entscheidenden Punktgewinn im dritten Doppel. Durch die hohen Niederlagen der beiden unterlegenen Einzel- bzw. Doppelspieler der Bonner kam es auch zu der kuriosen Statistik, dass Dormagen mehr Sätze und deutlich mehr Spiele holte, als der Sieger Duisdorf. SV Altenahr H40 7:7 TC Vallendar 83 H40Statistik:
- Grounds: 2.647 (11; diese Saison: 202 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.873 (4; diese Saison: 224)
- Tourkilometer: 210km (Sa 20km Rad, So 30km Rad + 160km Auto)
- Saisonkilometer: 92.160 (62.440 Flugzeug/ 25.990 Auto, davon 7.160 Mietwagen/ 3.750 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 40 [letzte Serie: 41, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 4 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Mittwoch, 17. Juni 2020

W0003I-III: Endlich wieder legal Sport gucken – Tennis in der Region Mittelrhein...

TC Grün Weiß Am Kreuzberg Bonn Lengsdorf 9
Tennisclub Wachtberg (Berkum) ........................ 0
- Datum: Donnerstag, 11. Juni 2020 – Beginn: 9.00
- Wettbewerb: Herren 1.Bezirksliga Linksrheinisch Gr. 001 (nominell 7. Liga, 4. Amateurliga; faktisch derzeit 5. Liga)
- Ergebnis: 9-0 Matches, 18-2 Sätze und 107-42 Spiele nach 6 Einzeln und 3 Doppeln sowie ca. 300 Minuten
- Statistiken: https://tvm.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTENDE.woa/wa/meetingReport?meeting=10116742&federation=TVM&championship=LRH+S+2020
- Austragungsort: Tennisanlagen Am Kreuzberg (Kapazität: Court 1: 200, davon 120 Sitzplätze / Court 2: 25 Stehplätze, Court 3: 10 Stehplätze + 100 Stehplätze außerhalb der Anlage)
- Zuschauer: bis zu 25 (davon ca. 5 Gästefans/ wegen Coronahysterie beschränkt auf max. 100)
- Unterhaltungswert: 6,0/10

Wesselinger THC Kronenbusch H40 ................. 8
Tennisclub Wachtberg (Berkum) H40-IV ......... 1
- Datum: Donnerstag, 11. Juni 2020 – Beginn: 14.30
- Wettbewerb: Herren 40 2.Kreisliga Linksrheinisch Gr. 034 (8. und unterste Liga der Ü40-Herren)
- Ergebnis: 8-1 Matches, 17-2 Sätze und 107-34 Spiele nach 6 Einzeln und 3 Doppeln sowie ca. 240 Minuten
- Statistiken: https://tvm.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTENDE.woa/wa/meetingReport?meeting=10116841&federation=TVM&championship=LRH+S+2020
- Austragungsort: Tennisanlagen am Kronenbusch (Kapazität: Court 1: 600 Stehplätze, Court 2: 150 Stehplätze, Court 3: 150 Stehplätze / [Court 4: 50 Stehplätze/ Court 5: 50 Stehplätze, Court 6: 50 Stehplätze])
- Zuschauer: bis zu 10 (keine Gästefans?/ wegen Coronahysterie beschränkt auf max. 100)
- Unterhaltungswert: 1,0/10

Tennisverein Grün-Weiß Dransdorf D18 .......... 0
TC Ville Bornheim-Waldorf D18 ....................... 6
- Datum: Samstag, 13. Juni 2020 – Beginn: 9.15
- Wettbewerb: Juniorinnen 18 1.Bezirksliga 4-er Gr. 116 (5. Liga der U18-Juniorinnen)
- Ergebnis: 0-6 Matches, 0-12 Sätze und 12-72 Spiele nach 4 Einzeln und 2 Doppeln sowie ca. 190 Minuten
- Statistiken: https://tvm.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTENDE.woa/wa/meetingReport?meeting=10117555&federation=TVM&championship=LRH+S+2020
- Austragungsort: Tennisanlagen Dransdorf (Kapazität: Court 1: 100 Stehplätze, Court 2: 100 Stehplätze, Court 3: 150 Stehplätze / Court 4: 150 Stehplätze)
- Zuschauer: bis zu 4 (davon bis zu 2 Gästefans/ wegen Coronahysterie beschränkt auf max. 100)
- Unterhaltungswert: 2,5/10

Tennisclub Wachtberg (Berkum) H40 .............. 5
TC Rot-Weiß Geilenkirchen H40 ...................... 4
- Datum: Samstag, 13. Juni 2020 – Beginn: 14.30
- Wettbewerb: Herren 40 Oberliga Mittelrhein Gr. 002 (2. Liga der Ü40-Herren)
- Ergebnis: 5-4 Matches, 11-10 Sätze und 91-88 Spiele nach 6 Einzeln und 3 Doppeln sowie ca. 360 Minuten
- Statistiken: https://tvm.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTENDE.woa/wa/meetingReport?meeting=10119254&federation=TVM&championship=TVM+Sommer+2020
- Austragungsort: Tennisanlagen Wachtberg (Kapazität: Court 1: 100 Stehplätze, Court 2: 100 Stehplätze, Court 7: 175, davon 25 Sitzplätze)
- Zuschauer: bis zu 40 (keine Gästefans?/ wegen Coronahysterie beschränkt auf max. 100)
- Unterhaltungswert: 7,0/10

Tennisclub Wachtberg (Berkum) H40-III ....... 6
SV Schwarz-Weiß Friesheim H40 ..................... 3
- Datum: Samstag, 13. Juni 2020 – Beginn: 14.45
- Wettbewerb: Herren 40 1.Bezirksliga Linksrheinisch Gr. 023 (5. Liga der Ü40-Herren)
- Ergebnis: 6-3 Matches, 14-6 Sätze und 98-49 Spiele nach 6 Einzeln und 3 Doppeln sowie ca. 400 Minuten
- Statistiken: https://tvm.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTENDE.woa/wa/meetingReport?meeting=10116747&federation=TVM&championship=LRH+S+2020
- Austragungsort: Tennisanlagen Wachtberg (Kapazität: Court 4: 75, davon 15 Sitzplätze, Court 5: 60 Stehplätze, Court 6: 100, davon 25 Sitzplätze)
- Zuschauer: bis zu 12 (keine Gästefans?/ wegen Coronahysterie beschränkt auf max. 100)
- Unterhaltungswert: 4,5/10

TC Rot-Weiß Bad Honnef .................................. 3
TC Grün-Weiß Königsforst II ........................... 6
- Datum: Sonntag, 14. Juni 2020 – Beginn: 9.15
- Wettbewerb: Herren 1.Verbandsliga Gr. 005 (nominell 5. Liga, 2. Amateurliga; faktisch derzeit 3. Liga)
- Ergebnis: 3-6 Matches, 7-13 Sätze und 71-93 Spiele nach 6 Einzeln und 3 Doppeln sowie ca. 315 Minuten
- Statistiken: https://tvm.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTENDE.woa/wa/meetingReport?meeting=10119061&federation=TVM&championship=TVM+Sommer+2020
- Austragungsort: Tennisanlagen Grafenwerth (Kapazität: Court 1: 200, davon 50 Sitzplätze, Court 2: 110, davon 10 Sitzplätze, Court 3: 50 Stehplätze)
- Zuschauer: bis zu 25 (keine Gästefans?/ wegen Coronahysterie beschränkt auf max. 100)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

TC Grün-Weiss Gut Buschhof H30 .................. 6
Turnverein Rosbach 1965 H30 .......................... 3
- Datum: Sonntag, 14. Juni 2020 – Beginn: 14.45
- Wettbewerb: Herren 30 1.Bezirksliga Gr. 011 (5. Liga der Ü30)
- Ergebnis: 6-3 Matches, 14-7 Sätze und 103-67 Spiele nach 6 Einzeln und 3 Doppeln sowie ca. 330 Minuten
- Statistiken: https://tvm.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTENDE.woa/wa/meetingReport?meeting=10117713&federation=TVM&championship=RRH+S+2020
- Austragungsort: Tennisanlagen Gut Buschhof (Königswinter-Thomasberg; Kapazität: Court 4: 450, davon 350 Sitzplätze, Court 6: 100 Stehplätze, Court 7: 70 Stehplätze, Court 8: 30, davon 8 Sitzplätze, Court 9: 80 Stehplätze)
- Zuschauer: bis zu 20 (keine Gästefans?/ wegen Coronahysterie beschränkt auf max. 100)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 TC GW Am Kreuzberg Bonn-Lengsdorf 9:0 TC Wachtberg Photos with English commentary:
a) Tennis in Bonn: Am Kreuzberg vs. Wachtberg (Men), Dransdorf vs. Ville (U18 Girls)
b) Tennis in Wesseling, Wachtberg und dem Vorgebirge: Wesseling vs. Wachtberg IV (40+), Wachtberg vs. Geilenkirchen (40+), Wachtberg III vs. Friesheim (40+)
c) Tennis zwischen Sieg und Siebengebirge: Bad Honnef vs. Königsforst (Men), GUT BUSCHHOF VS. ROSBACH (30+)
d) Bonn & Surroundings: Dransdorf, Berkum
e) Wesseling: Industrial Town
f) Siebengebirge: Bad Honnef Grafenwerth Rhine River Islet, Rosenau Castle Ruin

Im Gegensatz zu den Pferdesportidioten, die deutschlandweit „Geisterturniere“ durchführen, haben viele Tennislandesverbände den jeweiligen Landesdiktaturen aus dem Kreuz geleiert, dass unter Wahrung der Spielregeln der Hygienediktatur je nach Anlage und Bundesland zwischen einer Handvoll und mehreren Hundert Zuschauern erlaubt sind (z. B. NRW bis zu 100, Rheinland-Pfalz bis zu 250 und Mecklenburg-Vorpommern ohne Beschränkung, solange Abstand gehalten werden kann (also faktisch zwischen 20 und 500 je nach Anlage)). Negative Ausnahmen sind z. B. Sachsen (Spielbetrieb bis mindestens 29.6. ohne Zuschauer) oder Sachsen-Anhalt (kein Spielbetrieb vor 1.7.)
In NRW fing der Spielbetrieb in etlichen Ligen bereits diesen Donnerstag an – der Feiertag „Fronleichnam“ macht es möglich – und bei den dortigen Matches waren wie gesagt bis zu 100 Zuschauer erlaubt. Ich denke, zu keinem einzigen dieser Knallerspiele (ob Männerbezirksliga, Frauen-Ü40-Kreisliga oder Herren-Ü50-Verbandsliga) kamen auch nur halb so viele Zuschauer zusammen...
Aber Hauptsache für den Tennis-Breitensport wurden halbwegs vernünftige Regelungen gefunden. Während die Profis unter Ausschluss der Öffentlichkeit irgendwelche Privatturniere spielen, die beiden Bundesligen abgesagt wurden und die halbprofessionellen Regionalligen (3. Ebenen) nur teilweise spielen können wegen vieler Mannschaftsrückzüge, ist alles ab Oberliga abwärts derzeit das Einzige an Sport, dass der geneigte Fan in ganz Deutschland besuchen darf (zumindest bis einschließlich diesem Wochenende). Diese Tennisspiele sind nicht nur die einzigen Wettkämpfe mit Zuschauern, sie sind kostenlos, man betritt die Anlage nach Desinfizierung der Hände am Eingang und dort erfolgender Angabe von Personalien wegen der Rückverfolgung eventueller Infektionen – aber muss eben keinen Klamauk machen mit über den Zaun gucken oder auf die Anlage schleichen wie beim Pferdesport. So ist also an Fronleichnam nicht nur der Leichnam froh, sondern auch der Tennisfan... TC GW Am Kreuzberg Bonn-Lengsdorf 9:0 TC Wachtberg Ich konzentrierte mich am Donnerstag, Samstag und Sonntag auf Spiele in Bonn und Umgebung. In Bonn gibt es 20 Tennisanlagen und 3 Tennishallen, in denen Spielbetrieb stattfindet. 1 Tennisanlage (ITC Bad Godesberg) wird keinen Spielbetrieb diesen Sommer organisieren, 1 (THC Blau-Weiß/ am Wasserland) hatte ich bereits vor drei Jahren mal bei einem Oberligaspiel besucht, aber von den anderen 18 Anlagen habe ich binnen 3 Tagen dann auch doch nur 2 abgehakt, da ich noch mehr ins Umland zu landschaftlich schöneren Anlagen bin, doch mit der laut Vereinswebsite „schönsten Anlage Bonns“, der Tennisanlage am Kreuzberg, fing ich am Fronleichnamsmorgen an.

Da oben am Kreuzberg – oberhalb vom Fußballplatz und unterhalb der Kapelle – angekommen, stellte ich fest, dass diese Anlage (trotzdessen die Anlagen am Wasserland baulich aufwendiger und insgesamt auch sehr schön sind) wirklich die schönsten Tennisplätze Bonns hat. Landschaftlich sehr nett gelegen und wenigstens Court 1 mit einer schönen Tribüne mit Sitzbänken und einer Art Terrasse mit Bänken und Baumbestand. Die anderen Plätze haben kaum Zuschauerkapazitäten.

Wegen eines Schauers zuvor bummelten die Spieler etwas und die Matches begannen erst gegen 9.30 Uhr. Drei Einzel parallel, dann noch mal 3 Einzel parallel. In nur zwei der sechs Einzel holte Wachtberg mal auch nur einen Satz. Verloren haben sie alle.
Besonders beim ersten Einzel auf Court 1 gab es richtig gute Ballwechsel zu sehen, flottes Spiel, teilweise auch Emotionen bis hin zu fußballtypischen Aufforderungen wie „halt doch mal die Fresse, du Spast“... War schon nicht schlecht, der Wettkampf dort! Die Doppel schaute ich aber trotzdem nicht an, da so gebummelt wurde, dass ich sonst viel später in Wesseling angekommen wäre. Nach den 6 verlorenen Einzeln war für Wachtberg eh nichts mehr zu holen. Ich las dann im Internet später, dass sie in der Tat vom TC GW Am Kreuzberg 9:0 abgeschossen wurden – die Höchststrafe!
Wesselinger THC Kronenbusch H40 8:1 TC Wachtberg H40Danach ging es wie gesagt nach Wesseling, wo unweit der drei größten Fußballplätze und der größten Sporthalle der Leunaer Partnerstadt eine wirklich ansehnliche Tennisanlage mit 7 Plätzen liegt. Der Hauptplatz (Court 1) hat eine vierreihige Betontribüne, die Terrasse vom Sportlerheim sorgt für einen tollen Überblick und die Bäume drumherum sind sehr schön. Weniger schön ist die Geräuschkulisse von der direkt an der Westseite vorbeiführenden Autobahn...

Überhaupt nicht schön war dann leider das Spielniveau. OK, ich war halt hier, weil ich mal die Anlage fotografieren wollte. 40+ Kreisliga; klar dass das nicht mit der Bezirksliga von vorhin mithalten konnte. Aber Aufschläge ins eigene Feld anderthalb Meter vors Netz?! 2 Stunden für ein Zweisatzdoppel plus Champions-Tiebreak mit fast keinen längeren Ballwechseln sondern v.a. Fehlerorgien?! Naja, egal. Wesseling demontierte Wachtberg mit 8:1 (nur ein Doppel ging im Champions Tiebreak mit 10:8 verloren, ansonsten wurde nicht ein einziger Satz abgegeben), die Atmosphäre war nett, ein paar Wesselinger waren interessiert, dass sich zu der Handvoll Clubfreunde auch mal ein Auswärtiger zum Zugucken hinzusetzt – und selbst dieses bisher schwächste Tennisspiel, das ich live gesehen habe (diesen zweifelhaften Rang hatte bisher eine Partie der TSV Leuna Damenmannschaft inne) ist allemal besser, als Sport im Fernsehen (v.a. wenn auch noch ohne Zuschauer ausgetragen) zu schauen. Aber schon kurios: Die beiden schwächsten von mir besuchten Tenniswettkämpfe fanden in den Partnerstädten Leuna und Wesseling statt... TV Grün-Weiß Dransdorf D18 0:6 TC Ville Bornheim D18Am Freitag war arbeiten angesagt – und das nicht zu knapp, was nach der ganzen Kurzarbeit ja auch sehr erfreulich ist.

Am Samstag ging es wieder aufs Rad. Erst einmal die Burg (ein ergrautes und als Musikschule genutztes Wasserschloss) und Kirche (moderner weißer Bau) von Bonn-Dransdorf ablichten. Und dann zum TC Grün-Weiß Dransdorf, der eine von Bäumen und Häusern umgebene, leider unspektakuläre und ausbautenlose Anlage hat. Samstagvormittag spielt meist nur die Jugend und die ist diese Saison leider sehr ausgedünnt. Überhaupt nicht nachvollziehbar! Haben doch eh kaum Schule die U18, U15 und U12...

So gab es in ganz Bonn nur zwei Vormittagsspiele, beide U18-Mädchen-Ligen. Hier in Dransdorf war der TC Ville aus Bornheim-Waldorf zu Gast. Unterhalb dieser Bezirksliga gibt es noch zwei Spielklassen – war bei dem Niveau der Spielerinnen, v.a. dem der Dransdorferinnern, nicht zu verstehen... Nach vier Einzeln mit je nur zwei Sätzen war alles klar: 0-4 für Ville. Die Doppel spielten die Gäste auch locker runter: 0-6 bei 0-12 Sätzen. Gerade einmal 12 Spiele holte Dransdorf (72 holte Ville). Wachtberg BerkumNominell sehr hochklassig war dann meine zweite Sportveranstaltung heute: die 40+ Herrenmannschaften von Wachtberg und Geilenkirchen trafen in der Oberliga aufeinander. Parallel dazu spielte auch die III. 40+ Mannschaft vom TC Wachtberg gegen den SV Schwarz-Weiß Friesheim, sodass ich immer wieder nach einigen Spielen oder einem beendeten Satz zwischen den insgesamt 6 bespielten Plätzen hin und her lief. Die Anlage ist groß und weitläufig, einige der Plätze sind wenig attraktiv, doch die Landschaft drumherum ist schön und die Courts 3, 4, 6 und 7 haben Wälle bzw. kleine Tribünen oder Bankkonstruktionen für ein schönes Zuschauen. In Wachtberg-Berkum war ich ja schon zum Fußball, hatte damals aber das Wasserschloss vergessen zu fotografieren. Das liegt aber auch schön gegenüber den Tennisplätzen und der Innenhof darf betreten werden.

Zurück auf die Anlage: Die wirklich sehr gutklassige Oberligapartie verfolgte ich natürlich länger und ausgiebiger als die immer noch recht ansehnliche Bezirksligapartie der III. Mannschaft. Die Oberligapaarung war auch spannender, denn Wachtberg I und Geilenkirchen gewannen je 3 Einzel, es gab drei Tiebreaks und zwei Paarungen endschieden sich erst im Champions-Tiebreak. Nachdem ein Doppel klar an Geilenkirchen ging, brauchten die anderen beiden Doppelpaarungen recht lange zur Entscheidungsfindung. Nach gut 2 Stunden hatten sich dann aber doch noch die Wachtberger mit zwei Siegen und somit insgesamt 5:4 Punkten durchgesetzt – die entscheidende Partie endete auch erst mit einem Champions Tiebreak.
Die III. Mannschaft von Wachtberg hatte nach 4 gewonnen Einzeln eine gute Ausgangsposition und schon nach dem ersten beendeten Doppel stand ihr Sieg fest. Als das letzte Doppel zuende war, stand es 6:3 für Wachtberg III – nach gut 400 Minuten um 21.25 Uhr! Im Clubhaus war noch unter Wahrung des Hygieneregimes reger Betrieb um diese Zeit. Ich fuhr dann nach Bonn zurück.

Im Übrigen ging die Tennissaison heute auch in Mecklenburg-Vorpommern los und meine Eltern fuhren dafür extra mit dem Zug von Rostock nach Stralsund. Dort kamen sie mit den Vereinsangehörigen besser ins Gespräch als ich hier im Rheinland. Interessant war die in Stralsund geäußerte Kritik an Vorgaben der Politik, an dem Herumdiskutierenmüssen um Selbstverständlichkeiten wie Doppelspielen und der ungewöhnlich hohen Anzahl zurückgezogener Mannschaften. In Mecklenburg-Vorpommern waren es wohl 20%, in der Region Mittelrhein war im Internet gar von 26-27% die Rede. Hier auf den Plätzen am Mittelrhein hörte ich aber kein Unverständnis gegenüber den Behörden heraus: Hier scheint man völlig zufrieden zu sein mit Unsinnsvorgaben wie dem Desinfizieren der Spielerbänke vor jedem Match. Lecken die sonst an den Bänken, oder wieso ist das ein angeblicher Infektionsherd? Aber unsere Politiker und Medienmenschen haben ja auch als eine der tollen Losungen neben „Abstand halten“, „zuhause bleiben“ und „alles auf virtuell umstellen“ auch noch „demütig sein“ ausgegeben. Da sind wohl am Mittelrhein alle voller Demut, dass sie überhaupt legal Tennis und das sogar mit Zuschauern spielen dürfen, sodass sie die unnötigen Schikanen der Behörden hinnehmen. TC Wachtberg H40 III 6:3 SC Schwarz-Weiß Friesheim H40Samstagabend/ -nacht änderte ich noch meine Pläne, zwei weitere Spiele in Bonn zu besuchen: Es gibt nämlich im Spielbezirk Rechtsrheinisch viel sehenswertere Anlagen als in der Stadt. Ganz besonders die in Königswinter-Thomasberg.
Doch zuerst ging es den Rhein entlang nach Bad Honnef auf die Rheininsel Grafenwerth. Dort befindet sich die Tennisanlage mit einem sehr modernen Klubhaus und ein paar Zuschauerrängen an Court 1 sowie einem Wall an Court 2 und außerdem tollen Bäumen. In dieser schönen Insellage spielte der TC Rot-Weiß Bad Honnef in der Verbandsliga der Herren gegen die Reserve vom Kölner Grün-Weiß Königsforst. Die Gäste schienen im Allgemeinen stärker, schneller, jünger und dadurch erfolgreicher. Immerhin holte Bad Honnef 2 Einzel, doch eines der Doppel verloren sie ganz schnell. Am Ende verloren sie noch ein zweites Doppel und somit 3:6 die Gesamtwertung. TC RW Bad Honnef 3:6 TC GW Königsforst IIDas gleiche Resultat mit 4 Einzeln und 2 Doppeln an den Sieger, hier aber für den Gastgeber, dem TC Grün-Weiß Gut Buschhof aus Thomasberg, gab es dann am Nachmittagsspiel bei der 30+ Bezirksliga. Zugast war hier der TV Windeck-Rosbach. Die erfreulich guten, manchmal etwas langatmigen Partien dauerten bis kurz nach 20 Uhr und wussten zu gefallen. Richtig genial und Grund für das Kommen war jedoch die Anlage. Es gibt auch andere spektakuläre Anlagen, v.a. in Rheinland-Pfalz, Bayern, Thüringen oder Sachsen, ich habe auch schon sehr exponierte Plätze in anderen Ländern gesehen (z. B. in Marokko oder dem Libanon) – aber hier im Siebengebirge die Tennisplätze terrassenartig in den Hang zu bauen, davon einer mit steiler neunreihiger Sitztribüne, ein anderer mit ganz steilen Stehmöglichkeiten und einer Sitzbank mit Bierabstellfläche und einem Court am Clubhaus, von dessen Zuschauerbereich man bis Wesseling und Köln schauen kann: GENIAL! Wie vom Club beschrieben; die wohl schönste Anlage im Rheinland! 

Ein verlängertes Tenniswochenende ging also nach über 1500 Minuten bzw. fast 26 Stunden in 7 Wettspielen auf 6 Anlagen mit zusammen 24 bespielten Courts zu Ende. Hat auch mal Spaß gemacht und wird ja wohl nicht das letzte Mal auf den Tennisplätzen der Region sein, gerade auch in diesem Sommer nicht das letze Mal – selbst wenn es vereinzelt demnächst wieder Amateurfußball mit Zuschauern geben sollte. NRW lässt ja 100 Zuschauer bei Testspielen zu – da müssen sich die Vereine nur mal aus ihrer Corona-Panik-Lethargie herausbewegen und einen funktionierenden Spielbetrieb bzw. flächendecken Test- und Turnierspiele austragen. Die NRW-Landesregierung von Laschet schafft ja immerhin Möglichkeiten dafür – im Gegensatz zu Söder und seinen Separatisten aus Bayern, dem SED-Spinner in Thüringen, dem Haseldoof-Regime bei uns in Sachsen-Anhalt oder dem, wie er letzthin so toll bezeichnet wurde, „dümmsten Hammel im ganzen Freistaat Sachsen“, wo Fußballspiele schon seit zwei Wochen ausgetragen werden, doch dann vor 0 Zuschauern im Stadion aber schon mal 100 Zaungästen, wie hier von den Groundhoppingkollegen aus Meißen beschrieben... 

Tennis ist bei so mancher schöner Anlage und bei dem Mannschaftswettspielmodus aber ein akzeptabler Ersatz für Fußball, lieber wäre es mir jedoch als Ergänzung zum Fußball: 9-12h Tennis, 12.30-14.30 und 15-17h Fußball, 17.30-21h noch mal Tennis – das wäre der ideale Sporttag!

Mittlerweile habe ich also bei einigen Tennisklubs meine Daten für 1 Monat hinterlegt. Mit jedem weiteren Klub steigt die Chance, mal endlich angerufen zu werden, dass man in Quarantäne müsse, weil irgendein Coronaverdachtsfall am Klubhaus vorbeigelaufen oder am Zaun vor der Anlage genießt hat...
Wer solche Anrufe vermeiden will kann natürlich entweder die Anlage so betreten, dass er unauffällig die Eintragung in die ausliegenden Listen umgeht oder auch falsche Angaben machen – nachprüfen kann das keiner: es gibt keine Pflicht, seinen Ausweis mitzuführen (falls Bullen oder Hilfssheriffs mal kontrollieren kommen, kann man das denen auch sagen) und den Ausweis muss man schon gar nicht jemandem vom Verein zeigen. Die Coronabeauftragten der Tennisklubs fordern sowas auch nicht ein. Man sollte halt nur für sich selber überlegen, ob man wirklich eine falsche Telefonnummer oder Adresse hinterlegen will – die Daten wird kein Klub zu missbrauchen wagen und es ist extrem unwahrscheinlich, noch viel unwahrscheinlicher als nach einem Restaurantbesuch (dort müssen ja auch oft Daten angegeben werden), dass man tatsächlich kontaktiert wird.
Wenn man sich zur Angabe einer falschen Adresse entscheidet, finde ich das aber auch nachvollziehbar und ich denke, die Coronabeauftragten rechnen mit so etwas ebenfalls und können es nachvollziehen. Man sollte es aber bitte nicht übertreiben. Also „Bergstraße 77“ statt echte Adresse „Talstraße 77“ oder „Bergstraße 11“ – OK, OK. Aber nur Vollpfosten tragen in die Besucherliste das ein, was der Bekannte eines bei einem der Spiele in der Nähe von mir stehenden Zuschauers so (oder so ähnlich) in einer Gaststätte angegeben haben soll: „Eduard Eiermann/ Arschaffenburger Allee 1234, 00815 Pimmelberg/ Tel.: 0190 666 666“... TC Grün-Weiß Gut Buschhof H30 6:3 TV Rosbach H30Statistik:
- Grounds: 2.636 (24; diese Saison: 191 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.869 (7; diese Saison: 220)
- Tourkilometer: 140km (Do 40km Rad, Sa 50km Rad, So 50km Rad)
- Saisonkilometer: 91.950 (62.440 Flugzeug/ 25.830 Auto, davon 7.160 Mietwagen/ 3.700 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 40 [letzte Serie: 41, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 3 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].