Donnerstag, 21. November 2019

W695I: Handballpokal am Mittwochabend

Poppelsdorfer HV Bonn .......................................... 24
TuS Niederpleis 1901 Sankt Augustin .................... 32
- Datum: Mittwoch, 20. November 2019 – Beginn: 20.00
- Wettbewerb: Kreispokal Bonn-Euskirchen-Sieg (Viertelfinale; 1. Kreisklasse Bonn-Euskirchen-Sieg; 9. Handballliga, 6. Amateurliga gegen Landsliga Mittelrhein; 7. Handballliga; 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 24-31 nach 60 (30/30) Minuten – Halbzeit: 11-18
- Tore: NN
- Gelbe Karten: NN
- Zeistrafen: NN
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sporthalle der Gewerblichen Bildungsanstalten Bonn (Kapazität: 120, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 12 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 Poppelsdorfer HV Bonn 24:32 TuS Niederpleis Sankt AugustinPhotos with English commentary:
Handball, District Cup: PHV Bonn vs. TuS Niederpleis

Gerade noch rechtzeitig fand ich am Dienstagabend heraus, dass Mittwochabend ein Handballkreispokalspiel in der Sporthalle der Gewerblichen Bildungsanstalten stattfindet. Die Halle wird als Ausweichstätte vom Poppelsdorfer HV genutzt. Meist nur für Jugendspiele, aber heute eben Männerpokal gegen den zwei Klassen höher spielenden TuS Niederpleis. Wegen notwendiger Überstunden im Büro passte es haargenau, kurz vor 20 Uhr dort direkt von der Arbeit hinzufahren.
Die außen etwas zugesprayte Halle liegt abseits der Autostraßen zwischen der mit Lärmschutzwänden abgeschirmten Autobahn und den Sportplätzen von Boluspor, nördlich vom Sportpark Nord. Will man also mit dem Auto dorthin, parkt man an der Josefshöhe auf dem großen Schotterparkplätz und geht den Fußweg zwischen Kunstrasen und Hartplatz entlang auf die Fußgänger und Radfahrerbrücke zu. Innen ist die Halle genauso idiotisch gebaut wie in Tannenbusch oder die in der Hindenburgallee: völlig ausreichend Platz für Handball, ganz ordentliche lichte Höhe, im Gegensatz zu den beiden anderen genannten Halle gibt es auch noch eine verglaste Empore vor den Kabinen von der aus man auch zugucken kann, aber egal wo man zuguckt: das Ergebnis ist nur für die Spieler auf dem Feld zusehen, da auf der Gegenseite nicht genug Platz gelassen wurde für ein Kampfgericht, obwohl das von den Markierungen her machbar gewesen wäre. Wenn man unten Sitz, sitzen zudem die Wechselspieler ständig im Weg rum.
Das Spiel war allerdings auch nicht so sehenswert. Für 9. gegen 7. Liga im Pokal hätte es auch besser sein können, war aber sehr langsam und niveauarm. Der unterklassige Gastgeber ging erst 3:0 in Führung, geriet dann aber schnell ins Hintertreffen und lag 11:18 bei Pause vor den gerade einmal 12 Zuschauern bei selbstverständlich freiem Eintritt hinten. Nach der Pause hatte Poppelsdorf auch mal wieder eine starke Phase, in der sie auf 3 Tore Rückstand verkürzen konnten, aber kurz darauf kassierten sie wieder 4 Buden am Stück und unterlagen trotz besserer und ausgeglichener zweiter Halbzeit mit 24:32. Poppelsdorfer HV Bonn 24:32 TuS Niederpleis Sankt AugustinStatistik:
- Grounds: 2.536 (1; diese Saison: 93 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.774 (1; diese Saison: 125)
- Tourkilometer: 20 (20km Rad)
- Saisonkilometer: 72.240 (56.340 Flugzeug/ 14.540 Auto, davon 4.670 Mietwagen/ 1.320 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 0 [letzte Serie: 41, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 695

Montag, 18. November 2019

W694IV: Drei Tore aber keine Treffer auf dem Katzenberg

SG Eintracht Eifel (Nöthen/ Pesch/ Harzheim/
Bad Münstereifel/ Iversheim) ........................ 0
SG Arminia Blankenheimerdorf ................... 0
- Datum: Sonntag, 17. November 2019 – Beginn: 14.30
- Wettbewerb: Kreisliga B, Euskirchen, Staffel 2 (9. Fußballliga, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-0 nach 95 (45/50) Minuten – Halbzeit: 0-0
- Tore: keine
- Gelbe Karten: NN (Eifel); Schumacher, Hilgers, NN (Blankenheimerdorf)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz auf dem Katzenberg (Iversheim; Kapazität: 1.525, davon 25 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 100 (davon ca. 25 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 SG Eintracht Eifel 0:0 Arminia BlankenheimerdorfPhotos with English commentary:
a) 9th Division Football: SG Eintracht Eifel vs. Arminia Blankenheimerdorf (in Iversheim)
b) Ruhreifel: Kreuzweingarten Church, Iversheim Church, Frame-Work Houses and Private Protestant Cemetery

Sonntag dann wieder eine Radtour trotz nur 2-5 Grad und teilweise Regen. Es fuhr sich auch dennoch ganz gut über die Felder und durch kleine Dörfer bis nach Kreuzweingarten und dann Iversheim. In Kreuzweingarten gibt es eine schöne Kirche, die Innen v.a. durch einen modernen Kreuzweg mit Tafeln und eine seltene Mariendarstellung (Maria vom Siege mit Drachen, eine Anspielung auf Offenbarungen 12, die einige wirklich sehr seltsame Bilder des Bösen/ Teufels zeichnen...) aufwartet. In Iversheim ist die Kirche eher 0815 und auch nur durch eine Gittertür zu betrachten. Dafür gibt es da etwas mehr Fachwerk, enge Gassen und einen ungewöhnlichen Friedhof: Dieser ist eine private protestantische Begräbnisstätte, da noch 1918 sich sowohl Katholen als auch Juden weigerten, Angehörige einer zugezogenen protestantischen Familie auf ihren Friedhöfen beizusetzen. IversheimDieser Friedhof befindet sich auch völlig außerhalb des Ortes an einem unbefestigten Weg. Auch weit außerhalb bzw. oberhalb befindet sich der Fußballplatz, auf der Gemarkung mit dem schönen Namen „Katzenberg“. Ob da jetzt Wald- bzw. Wildkatzen oder der Germanenstamm der Chatten gemeint ist, weiß ich nicht, aber man hat einen schönen Blick in die Eifellandschaft, da oben liegen auch idyllische Datschen und der Hartplatz ist von einem Graswall bzw. Hang flankiert. Eine wirklich schöne Anlage! Seltsam ist nur, dass das Spielfeld etwas verkürzt wurde. Etwa 10 Meter vor dem eigentlichen Tor auf der Seite zur Weide hin wurde die Torauslinie abmarkiert und ein nicht im Boden verankertes Tor aufgestellt.

Auch das Spiel der Kreisliga B zwischen der SG Eintracht Eifel und der SG Arminia Blankenheimerdorf war sehenswert. Es war schnell, es gab viele Zweikämpfe, das Zusammenspiel sah eigentlich ganz gut aus und Torszenen gab es v.a. in Hälfte zwei einige – doch leider waren alle 20 Feldspieler plus Wechsler zu blöd eine Bude zu machen. Und das 95 Minuten lang, denn der (vom Akzent her) russlanddeutsche Spätaussiedler an der Pfeife lies aufgrund des dreisten Zeitschindens der abstiegsbedrohten Gäste deutlich länger als zuerst angekündigt nachspielen. Das Spiel wurde vom Gastgeber bestimmt – es war völlig indiskutabel, dass da kein Tor erzielt wurde! Was mir als neutraler aber viel mehr auf den Sack geht, ist dass die Blankenheimer Dorfdeppen so ein 0:0 abfeiern wie einen Auswärtssieg, weil die einfach nicht das Niveau für diese Liga haben und mit jedem popligen Punkt zufrieden sind. Egal wie unverdient der zusammengestümpert wurde. Für so ein Verhalten wünsche ich denen wirklich den Abstieg in die Kreisliga C! SG Eintracht Eifel 0:0 Arminia BlankenheimerdorfStatistik:
- Grounds: 2.535 (1; diese Saison: 92 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.773 (1; diese Saison: 124)
- Tourkilometer: 80 (80km Rad)
- Saisonkilometer: 72.220 (56.340 Flugzeug/ 14.540 Auto, davon 4.670 Mietwagen/ 1.300 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 0 [letzte Serie: 41, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 694

Sonntag, 17. November 2019

W694III: Jugendfußball vor der Vulkan-Brauerei und Frauenhandball in Weibern

SG Eintracht Mendig-Bell C .............................. 1
JSG Vulkaneifel Ettringen/ Kottenheim C II ... 2
- Datum: Samstag, 16. November 2019 – Beginn: 14.45
- Wettbewerb: C-Junioren Kreisklasse Rhein-Ahr, Staffel 3 (5. und unterste U15-Fußballliga)
- Ergebnis: 1-2 nach 79 (35/44) Minuten – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 30. NN, 0-2 60. NN, 1-2 70.+1 NN
- Gelbe Karten: Nr. 20, 22 (Vulkaneifel)
- Rote Karten: NN von Mendig (Rot nach Spielschluss wegen Beleidigung)
- Austragungsort: Junkers-Proff-Stadion (Kapazität: 2.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,5/10

TuS Weibern 1920 FR .................................. 24
TuS 05 Daun FR ............................................ 11
- Datum: Samstag, 16. November 2019 – Beginn: 17.30
- Wettbewerb: Rheinlandliga Frauen (5. Frauenhandballliga)
- Ergebnis: 24-11 nach 60 (2x30) Minuten – Halbzeit: 7-5
- Statistiken: https://hvrheinland-handball.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaDokumentHBDE.woa/wa/nuDokument?dokument=meetingReportHB&meeting=6491317&etag=1e38b134-6ecd-4107-b91f-379818d4fb41
- Austragungsort: Robert-Wolff-Sporthalle (Kapazität: 350 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 90 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 3,5/10 WeibernPhotos with English commentary:
a) Under-15 Football: Mendig-Bell vs. Kottenheim-Ettringen II
b) Women’s Handball: Weibern vs. Daun
c) Ahr Mountains: Weibern Church
d) Vulkaneifel: Mendig Village

Am Samstag ging mal wieder einiges schief, jedenfalls zu Beginn der Tour mit dem Auto. Kurz vor Remagen war die B9 plötzlich gesperrt, die Ortsdurchfahrt Remagen aber auch. Die Bullen laberten was von halbe Stunde warten, denen traute ich natürlich nicht, weil ich mittlerweile weiß, wie viele Kollegen der Sorte Schnittlauch (außen grün, innen hohl) hier leider bei der NRW-Polizei rumlaufen. Es stellte sich auch als richtig heraus, dann über Oedingen (wo ich den Sportplatz dann noch mal bei Helligkeit aufnahm) nach Bad Bodendorf (wo ich dasselbe vorhatte) zu fahren. Denn die B9 zwischen Sinzig und Remagen war wegen eines Naziaufmarsches in Remagen und den dazugehörigen Gegendemonstrationen gesperrt

In Sinzig war dann trotz Ansetzung samt Schiri kein Spiel auf dem Hartplatz des Stadions. Warum die Idioten der JSG Sinzig und JSG Baar nicht gespielt haben, bleibt unklar. Bei fussball.de steht falsch „Absetzung“. Dieser Hinweis kam erst gut 24 Stunden später! Das ist dann keine Absetzung, da so etwas im Vorfeld passieren muss. Da hat aber wohl mehr als nur eine Seite, also nicht nur einer der beiden Vereine oder Schiri versagt! SG Mendig-Bell C 1:2 JSG Vulkaneifel Ettringen/ Kottenheim C IIAls Ersatz war aber schnell eine Partie in Mendig gefunden. Im Junkers-Proff-Stadion, das sehenswert an einem Hang unterhalb einer Brauerei mit Blick in die Vulkaneifel liegt, fand ein Spiel der C-Junioren statt. Mendig und Bell bilden dabei eine Spielgemeinschaft und Ettringen und Kottenheim. Alle vier Orte liegen dabei zueinander benachbart. Die Eltern verhielten sich fair, gingen aber teilweise gut mit. Der Gästetrainer blieb völlig sachlich, lies sich auch nicht vom ständig und oft auch zu Unrecht meckernden Heimtrainer provozieren. Einige der Spieler hatten sich natürlich als pubertierende Jugendliche nicht ganz so im Griff, was dann nach Ende der neunminütigen Nachspielzeit auch noch zu einem Platzverweis wegen Beleidigung führte...
Warum 9 Minuten Nachspielzeit? Weil der Schiri die Uhr nicht richtig ablesen konnte! Der sehr junge Unparteiische war leider insgesamt sehr unsicher und traf immer wieder zweifelhafte bis klar falsche Entscheidungen, die am Ende aber keinem Team schadeten. Was er dafür sehr genau sah, war das drei Spieler der Gäste in der Pause Kaugummi in die Gusche gesteckt hatten – die mussten dann einige Minuten nach Beginn selbige in einen Papierkorb am Spielfeldrand rotzen...

Die Anfangsphase des Spiels war übrigens extrem schlecht. Wirklich extrem schlechtes Niveau und Mendig traf nicht mal vom Elfmeterpunkt. Die schlechten Schüsse der Gastgeber zogen sich bis zum Abpfiff durch, aber der Gast wurde besser, ging mit einer ihrer wenigen Chancen per Kopf in Führung und baute diese nach der Pause mit einem Konter aus. Wenig Aufwand, viel Erfolg – während Mendig vorm Tor Chance um Chance in einem nun immerhin flotten Spiel vergeigte. Erst kurz vor Schluss brachten sie einen Schuss aufs Tor, der erst hinter der Linie abgewehrt wurde. Zuvor gab es noch ein riesiges Hin und Her mit dreimaliger Abwehr auf der Linie durch Verteidiger. SG Mendig-Bell C 1:2 JSG Vulkaneifel Ettringen/ Kottenheim C IIIch schaute mir dann kurz das Dorf Mendig an und fuhr dann nach Weibern weiter. Da war ich letzte Woche schon mal wegen des aufgegebenen Sportplatzes, nun schaute ich die sehenswerten Kirchen (also eigentlich die Kirche, sie hat nur einen Eingang aber zwei Schiffe) an. Auch Weibern ist durch dunkle Häuser aus vulkanischem Gestein geprägt. TuS Weibern FR 24:11 TuS 05 Daun FRSchließlich ging es nach Weibern zum Handball. Außer Handball wird in dem Ort kein Wettkampfsport betrieben. Die Halle wirkt durch die Bauweise mit dem Metallträgergerüst und dem leicht spitzen Dach sowie dem Anbau an eine Feuerwache eher wie im Osten. Diese Bauweise, inklusive leicht eingerückter Sitztribüne (Untertribüne), kenne ich sonst eher aus Sachsen. Das Publikum war zwar sehr ruhig, aber ein paar Einzelne hätte ich von der Kleidung her auch eher nach Sachsen eingeordnet, wenn mir nicht wieder eingefallen wäre, dass beim letzten Handballspiel in der Region ein eindeutig tätowierter Spieler mit der Rückennummer 88 dabei war...

TuS Weibern war, wie man an alten Spielplakaten im interessanten Foyer, das u.a. ein Kreuz über dem Halleneingang und eine Messingplatte mit Burgen und Kirchen sowie dem Vereinswappen drauf hat, sehen kann, früher mal sehr viel erfolgreicher. Im Wikipedia-Artikel (https://de.wikipedia.org/wiki/TuS_Weibern) heißt es z.B.: „Die 1. Männermannschaft spielt jahrelang sehr erfolgreich in der jeweils höchsten Spielklasse des Handball-Verbandes Rheinland. Ihre Blütezeit erlebten die Handballherren nach einer Reihe von Vizemeisterschaften in der Oberliga Rheinland, nachdem sie sich dann 1997 mit 43:1 Punkten die Rheinlandmeisterschaft sicherten. In den Folgejahren spielten die Herren in der damaligen Regionalliga West, Staffel Süd [...] In der anschließend eingleisigen Regionalliga West mussten die Weiberner dann jedoch 2004 den Weg zurück in die Oberliga Rheinland antreten und spielten anschließend nach einem erneuten Abstieg ab 2006 in der Rheinlandliga. 2013 hat sich der TuS Weibern wegen Personalproblemen freiwillig in die Verbandsliga zurückgezogen.

Passend zu einem Ort mit dem Namen Weibern, schaute ich aber deren Frauenmannschaft. Und die hat einen noch viel krasseren Absturz hinter sich. Wieder Wikipedia: Fast ein halbes Jahrhundert nach Vereinsgründung, nämlich im Jahre 1968, wurde eine Damenhandballmannschaft ins Leben gerufen. Zunächst spielten die Frauen auf einem Kleinfeld [wohl auf dem alten Sportplatz] nach den Hallenregeln um Meisterschaftspunkte. 1975 erfolgte in Weibern die Fertigstellung der Sporthalle und damit der endgültige Durchbruch des Hallenhandballs. [...] Aufstieg in die Oberliga, Durchmarsch in die Regionalliga und schließlich 1999 der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Nachdem man auch dort in den ersten drei Jahren durchweg Spitzenplätze belegt hatte, gelang im Jahre 2003 sogar der Aufstieg in die 1. Bundesliga. Als Dorfverein ohne großen finanziellen Spielraum dauerte die Erstligazugehörigkeit zwei Jahre an, ehe die Niederlagen in den Play-Down-Spielen gegen die SG 09 Kirchhof (25:34, 24:29) den Abstieg in die Zweite Liga bedeuteten. [...N]ach einem aus finanziellen Gründen bewussten Aufstiegsverzicht in die Bundesliga 2010 wagten sie 2012 den Schritt in die Erstklassigkeit, als der TuS den 2. Platz in der neugeschaffenen eingleisigen 2. Bundesliga belegte, wodurch die Mannschaft direkt in die 1. Bundesliga aufstieg. Verbunden mit dem Aufstieg entschied sich der Verein dann neue Wege zu gehen. Die Robert-Wolff-Halle erfüllte in Sachen Zuschauerkapazität, Lichtstärke, Hallenboden nicht mehr die gestellten Anforderungen an die Bundesliga. Die Sportstätte für Heimspiele ist nun die Conlog Arena in Koblenz. Mit dem Umzug wurden aus den Frauen des TuS Weibern, die den Namen Vulkan-Ladies als Beinamen bereits zwei Jahre führten, auch offiziell die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern. Auf Anhieb wurde die durchschnittliche Zuschauerzahl von 345 auf knapp 1100 verdreifacht, dem viertbesten Schnitt der Saison 2012/13 in der Liga. Die Saison 2014/2015 schloss man mit 9:43 Punkten (3 Siege, 3 Unentschieden, 20 Niederlagen) ab, und stieg nach 3 Jahren Oberhaus als Tabellenletzter in die 2. Bundesliga ab. Am 23. März 2016 gab man bei einer Pressekonferenz bekannt, dass man für die Saison 2016/17 keine Lizenz für die 2. Bundesliga beantragen wird. In der Runde 2019/20 tritt die Mannschaft in der Rheinlandliga an, der fünften Spielebene.

Und diese Rheinlandliga hatte, so muss man sagen, ein erschreckendes Niveau. So sehr ich die vergangenen Leistungen von TuS Weibern hoch schätze – aber dass da nur Spielerinnen aus Weibern und Umgebung (und Koblenz ist nicht mehr Umgebung!) gespielt haben, kann mir keiner erzählen. Diese nun lokal aufgestellte Mannschaft kann ja kaum primitivste Spielzüge gescheit durchführen, wirft auch wenige Tore und steht trotzdem in dieser offensichtlich sehr schwachen Rheinlandliga auf einem guten Tabellenplatz. Noch schlimmer war der Gast aus Daun: der traf nicht mal alle fünf Minuten und ist dabei ein Tabellennachbar! Wenn ich das mit dem letzten Frauenhandballspiel nur eine Liga höher in Thüringen vergleiche: ach du Scheiße! Sorry, aber so schlechten Handball habe ich ja wirklich lange nicht mehr gesehen – und das war letztes oder vorletztes Jahr in einer Frauenkreisliga in NRW...

Nach einem Einkauf beim Lidl in Weibern, der von Leuten aus umliegenden Dörfern selbst nach 19 Uhr noch gut frequentiert wurde, fuhr ich nach Bonn zurück. Diesmal auch ohne Probleme durch Remagen durch, da die Nazis sich verpisst hatten... TuS Weibern FR 24:11 TuS 05 Daun FRStatistik:
- Grounds: 2.534 (2; diese Saison: 91 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.772 (2; diese Saison: 123)
- Tourkilometer: 140 (140km Auto)
- Saisonkilometer: 72.140 (56.340 Flugzeug/ 14.540 Auto, davon 4.670 Mietwagen/ 1.220 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 41 [letzte Serie: 72, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 694

Samstag, 16. November 2019

W694I-II: Basketball in Bad Honnef

Dragons Röhndorf (Bad Honnef) II ................ 88
Telekom Baskets Bonn III ................................ 69
- Datum: Montag, 11. November 2019 – Beginn: 20.30
- Wettbewerb: Oberliga NRW 1 (6. Basketballliga, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 88-69 nach 40 (4x10) Minuten – Viertel: 26-24, 23-21, 20-14, 19-10
- Statistiken: https://www.basketball-bund.net/public/ergebnisDetails.jsp?type=1&spielplan_id=1895861&liga_id=28273&defaultview=1
- Austragungsort: Schloss Hagerhof, Sporthalle II (Kapazität: 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 35 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,5/10

Dragons Röhndorf (Bad Honnef) V ................ 65
TSV Seelscheid .................................................. 40
- Datum: Freitag, 15. November 2019 – Beginn: 20.30
- Wettbewerb: 1. Kreisliga Bonn (10. Basketballliga, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 65-40 nach 40 (4x10) Minuten – Viertel: 15-13, 25-6, 11-5, 14-16
- Statistiken: https://www.basketball-bund.net/public/ergebnisDetails.jsp?type=1&spielplan_id=1918369&liga_id=29073&defaultview=1
- Austragungsort: Siebengebirgsgymnasium, Sporthalle II (Kapazität: 80, davon 30 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 9 (davon ca. 1 Gästefan)
- Unterhaltungswert: 2,5/10 Dragons Rhöndorf II 88:69 Telekom Baskets Bonn IIIPhotos with English commentary:
a) 1st Amateur Tier at Hagerhof Boarding School: Dragons Röhndorf II vs. Telekom Baskets Bonn III
b) 4th Amateur Tier at Siebengebirg’s Grammar School: Dragons Röhndorf V vs. Seelscheid I

Zum Anfang und zum Ende der Arbeitswoche ergab es sich, Basketballspiele der Bad Honnefer Dragons Rhöndorf zu schauen. Deren I. Mannschaft spielt immerhin 1. Regionalliga (4. Liga) in der Sporthalle Menzenberg; dort war ich aber schon mal zum Handball... Daher besuchte ich zwei weniger häufig bespielte Hallen: Sporthalle II Hagerhof und Sporthalle II des Siebengebirgsgymnasiums. Erstere ist die größere der beiden aneinander gebauten Schulsporthallen des Internats im historistischen Schloss Hagerhof. Ein ganz ansehnlicher Bau – also das Schloss. Denn die Halle ist 0815 und wie üblich unnötig knapp bemessen. Man sitzt auf Turnbänken auf einer Längsseite: die Plätze waren auch recht gut belegt am Montagabend um 20.30 Uhr. Letztere ist die etwas außerhalb des Schulgeländes gelegene Halle des Siebengebirgsgymnasiums, die man von oben durch einen auffällig gestalteten Eingang mit Vordach betritt. Unten dann wie üblich nur Turnbänke, aber das Feld ist großzügig angelegt und die lichte Höhe ganz ordentlich. Dragons Rhöndorf II 88:69 Telekom Baskets Bonn IIIDas Spiel der II. Mannschaft der Dragons Rhöndorf in der Oberliga gegen die III. von den Telekom Baskets Bonn war eher Durchschnitt. Einige meckerten über das angeblich unterdurchschnittliche Niveau, aber die sehr jungen Spieler hängten sich schön rein. Jedes Viertel wurde jedoch von den Gastgebern gewonnen, sodass spätestens Anfang des letzten Viertels klar wurde, dass hier nur Rhöndorf II gewinnen wird. Am Ende hatten sie immerhin 19 Punkte Vorsprung auf die TBB III.

Am Freitag dem 15.11. fand dann noch ein Spiel der V. Mannschaft in der 1. Kreisliga statt. Auf ein ausgeglichenes erstes Viertel mäßigen Niveaus folgte ein schwächeres zweites Viertel, in dem der Gast aus Seelscheid nach wenigen Minuten plötzlich völlig einknickte. Die Gastgeber zeigten auch ab und an ganz gute Spielzüge, u.a. mehrere Dreier. Die beiden letzten Viertel waren dann richtig schlecht und am Ende gewann Bad Honnef V mit 65:40. Dragons Rhöndorf V 65:40 TSV SeelscheidStatistik:
- Grounds: 2.532 (Mo 1, Fr 1; diese Saison: 89 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.770 (Mo 1, Fr 1; diese Saison: 121)
- Tourkilometer: 80 (Mo 40km Rad, Fr 40km Rad)
- Saisonkilometer: 72.000 (56.340 Flugzeug/ 14.400 Auto, davon 4.670 Mietwagen/ 1.220 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 40 [letzte Serie: 72, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 694

Donnerstag, 14. November 2019

W693III: Erste Heimniederlage nach anderthalb Jahren und Platzverweis 8 Minuten nach der Auswechslung

1. FC Spich 1911 .................................................. 0
VfL Alfter 1925 .................................................... 1
- Datum: Sonntag, 10. November 2019 – Beginn: 14.30
- Wettbewerb: Landesliga Mittelrhein, Staffel 1 (6. Fußballliga, 2. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-1 nach 95 (46/49) Minuten – Halbzeit: 0-0
- Tor: 0-1 80. Dogan
- Gelbe Karten: 2x Zoller, Klein, TW Pastoors, El Tahiri, Oventrop, Kebe (Spich); Delijaj, Harrach, Flohe, Arndt, Pietrek, Prangenberg (Alfter)
- Rote Karten: Zoller (81. Min.; Gelb-Rot wg. Pöbelns auf der Wechselbank)
- Austragungsort: Waldstadion Spicher Höhen (Kapazität: 950, davon 150 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 220 (davon 150 zahlende und ca. 20 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 1. FC Spich 0:1 VfL Alfter Photos with English commentary:
a) 2nd Amateur League: 1. FC Spich vs. Vfl Alfter
b) Rhine-Sieg-District: Sieglar Church

Sonntag fuhr ich für Fotos im Hellen erstmal diverse Grounds in der Gegend von Troisdorf ab, die ich nur zu Flutlichtspielen besucht hatte. Dann ging es zum Waldstadion in Spich. Dort hatte ich schon mal auf dem Nebenplatz geguckt, heute wurde auf dem Hauptplatz gespielt. Der ist sehr schön von Bäumen umgeben, am Rand steht ein schönes Vereinsheim mit Gaststätte (das Gebäude ist aus Fachwerk und Backstein) und es wurden gelbe und schwarze Sitzreihen am Spielfeldrand verteilt.

Das Spiel der Landesliga zwischen den Spitzenteams aus Spich und Alfter war gut und spannend. Spich hatte deutlich mehr Chancen, vergab diese aber alle. Alfter war in der zweiten Hälfte etwas offensiver als in der ersten, konnte so auch endlich nach 80 Minuten den einzigen Treffer der Partie erzielen. Spich traf nur einmal aus Abseitsposition und tat sich sonst außer mit katastrophaler Chancenverwertung mit Meckern hervor. Allerdings war die Schiedsrichterleistung inklusive mehrerer unberechtigter gelber Karten auch nicht sonderlich gut. Was genau auf der Bank vorgefallen war, habe ich nicht gehört – aber ein einige Minuten zuvor ausgewechselter Spicher pöbelte wohl nach dem 0:1, da dort eventuell ein Handspiel bei der Ballannahme vorm Treffer vorlag, rum, sodass er Gelb-Rot sah...

Für Spich war es laut deren Website die erste Heimniederlage nach 1,5 Jahren – für Alfter bedeutet dieser sehr glückliche Sieg die Tabellenführung. 1. FC Spich 0:1 VfL Alfter Statistik:
- Grounds: 2.530 (1; diese Saison: 87 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.768 (1; diese Saison: 119)
- Tourkilometer: 60 (60km Rad)
- Saisonkilometer: 71.920 (56.340 Flugzeug/ 14.400 Auto, davon 4.670 Mietwagen/ 1.140 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 40 [letzte Serie: 72, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 693

W693II: Drei Spiele in verschiedenen Teilen der Eifel

Hocheifel Reifferscheid-Adenau-Leimbach II ... 1
SG Eintracht Mendig-Bell III ............................. 5
- Datum: Samstag, 9. November 2019 – Beginn: 18.00
- Wettbewerb: Kreisliga D, Rhein-Ahr/ Süd (11. und unterste Fußballliga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-5 nach 90 (45/45) Minuten – Halbzeit: 0-2
- Tore: 0-1 23. Stein, 0-2 39. Rhein, 1-2 66. Hoffmann, 1-3 73. Degen, 1-4 81. Stein, 1-5 89. Rieser
- Gelbe Karten: 2x Hocheifel
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Reifferscheid (Kapazität: 620, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 9 (davon ca. 4 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10

SG Obere Kyll/ Gönnersdorf II .......................... 1
FC Kirchweiler 1925 II ........................................ 6
- Datum: Samstag, 9. November 2019 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Kreisliga D, Eifel, Staffel 1 (11. und unterste Fußballliga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-7 nach 95 (47/48) Minuten – Halbzeit: 1-2
- Tore: 0-1 4. Runge, 1-1 6. Busch, 1-2 38. Weber, 1-3 61. Görgen, 1-4 80. Weber, 1-5 85. Weber, 1-6 87. Weber
- Gelbe Karten: 1x Obere Kyll, 3x Kirchweiler
- Rote Karten: NN von Kirchweiler (89. Gelb-Rot wg. wdh. Foulspiels)
- Austragungsort: Sportplatz Jünkerath, sogenannte Fairplay-Arena (Kapazität: 1.200 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 17 (davon ca. 8 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,0/10

Kempenich/ Spessart/ Rieden/ Volkesfeld E II 0
SV Alzheim 1920 E II ........................................ 5
- Datum: Samstag, 9. November 2019 – Beginn: 12.30
- Wettbewerb: E-Junioren Kreisklasse Rhein-Ahr, Staffel 9 (2. und unterste U11-Fußballliga)
- Ergebnis: 0-5 nach 50 (25/25) Minuten – Halbzeit: 0-3
- Tore: 0-1 4. Mußweiler, 0-2 6. Schüller, 0-3 22. Mußweiler, 0-4 38. Mußweiler, 0-5 40. Mußweiler
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Rieden/ Am Schorenberg (Kapazität: 750 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 SG Kempenich/ Spessart/ Volkesfeld/ Rieden E II 0:5 SV Alzheim E II Photos with English commentary:
a) Under-11 in Rieden: SG Kempenich II vs. Alzheim II
b) Men’s 11th Division in Jünkerath: Obere Kyll Gönnersdorf II vs. Kirchweiler II
c) Men’s 11th Division in Reifferscheid: SG Hocheifel II vs. Mendig-Bell III
d) Ahrgebirge/ Rureifel: Reifferscheid, Volkesfeld
e) Vulkaneifel: Jünkerath

Samstag fuhr ich eine große Runde durch die Eifel, genauer die Ahr- und Vulkaneifel. Viele Sehenswürdigkeiten habe ich dabei nicht besucht. Interessant waren die aufgegebenen Sportplätze von Weibern und Volkesfeld, wobei es bei letzterem wirklich Schade ist, dass kein Spielbetrieb mehr besteht und er auch noch deutlich schwerer als der ebenfalls nur über enge, unbefestigte Wege erreichbare Platz in Weibern anzufahren ist. Der Volkesfelder Hartplatz liegt völlig abgelegen oberhalb des Dorfes im Wald – der Weg ist eng, teilweise etwas ausgefahren und bei schlechtem Wetter rutschig und matschig.

Sehenswert war aber die Wasserburgruine Glaadt in Jünkerath: die ist frei zugänglich mitten im Dorf gelegen. Die Kirche von Reifferscheid/ Ahrweiler war leider zu, sodass ich sie nur von außen bzw. vom Sportplatz aus aufnehmen konnte. Jünkerath Bevor ich aber den Sportplatz von Reifferscheid aufsuchte, fuhr ich nach Rieden. Im Nachbarort von Volkesfeld spielen ganz selten Jugendmannschaften der SG Kempenich/ Spessart/ Volkesfeld und Rieden. Alle vier Plätze sind sehenswert, am unattraktivsten ist dabei noch der in Spessart, aber der in Rieden ist der beste von allen: vor einem Felsen, dem Schorenberg, liegt der Hartplatz mit bestem Blick in die Landschaft von einem der Felsen hinter dem Tor aus...

Die heutige Partie wie ein Spiel der E-2 der JSG Kempenich und der E-2 vom SV Alzheim. Wenigstens keine Fairplayliga ohne Ergebnismeldung, aber dennoch derbes Pillepalle mit eingesprungenen Einwürfen, die mitunter hinter dem Kopf runterfielen und frisch-fromm-fröhlich-freien Fehlschüssen – passend zum großen Turnerkreuz hinter dem einen Grofeldtor... Alzheim war durch ein, zwei gute Spieler deutlich besser und gewann 0:5. SG Obere Kyll/ Gönnersdorf II 1:6 FC Kirchweiler II Auch Spiel 2 war alles andere als sehenswert. Die Sportanlage dafür umso mehr: hier wurde ein Kunstrasen auf den ehemaligen Hartplatz oberhalb des Ortes in den Hang gebaut. Auch hier ein schöner Blick in die Eifel und Klettermöglichkeiten zwischen Hagebutten und Farnen auf einem grasbewachsenen Hang (in Rieden war es ja zwischen Eichen und Pilzen auf nackten Felsen). Die Anlage ist aufgrund der Leichtathletikanlagen aber sehr weitläufig.

Die SG Obere Kyll-Gönnersdorf ist eine Spielgemeinschaft aus dem SV Oberkyll (Jünkerath und umliegende Weiler, ehemalige Verbandsgemeinde Obere Kyll, nun Teil der VG Gerolstein) und den Sportfreunden Gönnersdorf (Gönnersdorf/ Eifel, bei Gerolstein in der Vulkaneifel). Wie überall in der Eifel ist auch in der Vulkaneifel kaum noch ein Verein ohne Spielgemeinschaft überlebensfähig. Der Gast aus Kirchweiler schien aber für sich alleine zu spielen. Beide hier sogar mit der II. Mannschaft. Der Kick war aber nach sehr flottem Beginn und zwei schnellen Toren auf ein furchtbares Niveau abgesackt. Nach und nach wurde der Gast besser, führte 1:3 – und zog dann in der wieder guten Schlussphase auf 1:6 davon. SG Hocheifel Adenau/ Leimbach/ Reifferscheid II 1:5 Eintracht Mendig/ Bell III Auf dem Weg nach Jünkerath hatte ich den Sportplatz Reifferscheid/ Ahrweiler bereits im Tageslicht fotografiert: Bick zur Kirche, viele Bäume, ganz nettes Sportlerheim und originelle Bänke neben den Treppenaufgängen – ganz nett, aber kein Blick in die Landschaft...

Als ich nun bei Dunkelheit ankam, war eh keine Landschaft mehr zu sehen und es erwartete mich ein Schneeschauer. Als der abgeklungen war, ging das über weite Strecken v.a. der ersten Halbzeit recht flotte Spiel der Kreisliga D zwischen der II. der SG Hocheifel (Adenau/ Leimbach/ Reifferscheid) und der III. der SG Mendig-Bell los. Hier waren beim Gast klare Vorteile auszumachen und dementsprechend schafften sie es auch, mit 0:2 in die Pause zu gehen. Durch eine zweifelhafte Szene an der Auslinie kam der Gastgeber nach der Pause zu einem erfolgreichen Angriff. Bald wurden sie aber stark eingeschnürt und es hieß schnell und letztendlich 1:5. SG Hocheifel Adenau/ Leimbach/ Reifferscheid II 1:5 Eintracht Mendig/ Bell III Statistik:
- Grounds: 2.529 (3; diese Saison: 86 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.767 (3; diese Saison: 118)
- Tourkilometer: 210 (210km Auto)
- Saisonkilometer: 71.860 (56.340 Flugzeug/ 14.400 Auto, davon 4.670 Mietwagen/ 1.080 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 39 [letzte Serie: 72, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 693

Samstag, 9. November 2019

W693I: Tischtennis in Rhein-Sieg

TTC Troisdorf ...................................................... 9
TTG Sankt Augustin III ...................................... 7
- Datum: Freitag, 8. November 2019 – Beginn: 20.00
- Wettbewerb: Bezirksklasse Mittelrhein, Staffel 3 (10. Tischtennisliga, 7. Amateurliga)
- Ergebnis: 9-7 Spiele, xx-xx Sätze und xxx-xxx Bälle nach ca. 190 Minuten
- Statistiken: https://www.mytischtennis.de/clicktt/WTTV/19-20/ligen/Herren-Bezirksklasse-5/gruppe/356637/mannschaft/2228038/TTC-Troisdorf/spielerbilanzen/vr/
- Austragungsort: Sporthalle Kriegsdorfer Straße/ GGS Sternenschule (Troisdorf-Spich; Kapazität: 60, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: 1 (ich)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 TTC Troisdorf 9:7 TTG St. Augustin IIIPhotos with English commentary:
Table Tennis in Rhine-Sieg District: TTC Troisdorf vs. TTG St. Augustin III

Am Freitag zog es mich doch mal wieder zum Tischtennis raus. In Bonn habe ich ja fast alle Vereine schon mal besucht, also einfach mal in den Nachbarkreis gefahren. In Troisdorf-Spich liegt etwas versteckt in einer der potthässlichen Siedlungen eine ganz ansehnliche Schulsporthalle (sehr eng, aber mit schicker Fensterfront und ganz gut ausgestattet), welche Heimstätte des TTC Troisdorf ist. Die befinden sich in der Bezirksklasse genauso in Abstiegsgefahr wie der heutige Gast aus Sankt Augustin (die III. der TTG). Die Spiele waren dadurch eng und spannend, wobei man da natürlich nicht das allerhöchste Niveau erwarten kann. Nach etwas über drei Stunden hieß es 9:7 für den Gastgeber. Es waren also alle 16 Spiele inklusive des Schlussdoppels notwendig, um hier einen Sieger zu finden. Es war auch nicht langweilig trotz der ziemlich langen Spieldauer – bei diesen unterklassigen Tischtennisspielen wo ich, wie es heute ja leider der Fall war, manchmal der einzige Zuschauer und immer der einzige Zuschauer ohne Vereinsbindung bin, kommt man so wie so irgendwann mit pausierenden Spielern ins Gespräch, was heute auch besonders interessant war. Hier wurde mir auch angeboten, zum Mitspielen und Trainieren vorbeizukommen – nur fürchte ich hier, dass ich nach der Arbeit nicht noch regelmäßig 15km weit zum Training fahren kann. Aber ich kann mir gut vorstellen, auch mal ernsthafter Tischtennis zu spielen, als ich es bisher sporadisch gemacht habe. TTC Troisdorf 9:7 TTG St. Augustin IIIStatistik:
- Grounds: 2.526 (1; diese Saison: 83 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.764 (1; diese Saison: 115)
- Tourkilometer: 20 (20km Rad)
- Saisonkilometer: 71.650 (56.340 Flugzeug/ 14.190 Auto, davon 4.670 Mietwagen/ 1.080 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 36 [letzte Serie: 72, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 693

Donnerstag, 7. November 2019

J

Jarmen (1): Wilhelm-Fleck-Sportanlagen, Motoballplatz Jarmen (Motorsportclub Jarmen) - 1.000 (0/ 1.000); 3,5 
Jena (1): Große Halle im Sporthallenkomplex Werner Seelenbinder in Jena Lobeda-West (u.a. Rollstuhlbasketball Jena Caputs u. Basketball Science City Jena) - 800 (800/ 0); 9,0
Jena (1): Sporthalle des Staatlichen Berufsbildenden Schulzentrums Jena-Göschwitz (u.a. Futsal Carl Zeiss Jena) – 150 (70/ 80); 2,5 
Jena (2): USV Sportzentrum Oberaue/ Platz II (ehemals Rugby Jena) – 1.000 (0/ 1.000); 3,5
Jena (1): USV Sportzentrum Oberaue/ Platz III (Rugby Jena u. a.); 1.000 (0/ 1.000); 3,5
Jessen (1):
Sporthalle Gymnasium Jessen (Handball Jessener SV 53) – 300 (224/ 76); 4,0

W692IV: Erster Saisonsieg für Carl Zeiss Jena – natürlich gegen Hansa Rostock...

FC Carl Zeiss Jena ............................................... 3
F.C. Hansa Rostock .............................................. 1
- Datum: Sonntag, 3. November 2019 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: 3. Liga (3. deutsche Profifußballliga)
- Ergebnis: 3-1 nach 95 (45/50) Minuten – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 43. Donkor, 1-1 54. Sonnenberg, 2-1 61. Käuper, 3-1 69. Bock
- Gelbe Karten: Donkor, Bock (CZJ); Vollmann, Nartey (FCH)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Ernst-Abbe-Sportfeld (Kapazität: 10.445, davon 6.540 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 8.000 (davon 7.353 zahlende und ca. 1.300 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

FC Carl Zeiss Jena ............................................... 2
VfL 05 Hohenstein-Ernstthal ............................ 18
- Datum: Sonntag, 3. November 2019 – Beginn: 16.30
- Wettbewerb: NOFV-Futsal-Regionalliga (1. deutsche Futsalliga)
- Ergebnis: 2-18 nach 40 (2x20) Minuten – Halbzeit: 0-8
- Tore: 0-1 4. Costa, 0-2 8. Mazurkiewicz, 0-3 10. Costa, 0-4 14. Costa, 0-5 14. Jeremejev, 0-6 16. Salak, 0-7 17. Valente, 0-8 19. Valente, 0-9 22. Jeremejev, 0-10 22. Salak, 0-11 26. Valente, 0-12 26. Costa, 0-13 29. Salak, 0-14 29. Costa, 0-15 30. Belej, 1-15 35. Schöppe, 1-16 36. Belej, 1-17 38. Jeremejev, 1-18 38. Belej, 2-18 40. Thie
- Gelbe Karten: keine
- Zeitstrafen: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Berufsschulzentrum Jena-Göschwitz (Kapazität: 150, davon 70 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 80 (davon ca. 20 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10

FC Thüringen Jena C .......................................... 2
SV Blau-Weiß 90 Neustadt/ Orla C .................... 0
- Datum: Sonntag, 3. November 2019 – Beginn: 10.30
- Wettbewerb: C-Junioren Verbandsliga Thüringen, Staffel 1 (2. U15-Fußballliga)
- Ergebnis: 2-0 nach 71 (35/36) Minuten – Halbzeit: 0-0
- Tore: 1-0 50. (7), 2-0 68. (2)
- Gelbe Karten: Nr. 7, 13
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Kunstrasen am Jenzig (Kapazität: 750 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 35 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 Jena: view from Kernberge on Ernst-Abbe-SportfeldPhotos with English commentary:
a) Professional Football 3rd Division: Carl Zeiss Jena vs. Hansa Rostock
b) Futsal 1st Division: Carl Zeiss Jena vs. Hohenstein-Ernstthal
c) Under-15 Football: Thüringen Jena vs. Neustadt/ Orla
d) Sightseeing in Jena: Kernberge mountains and look-out, Landgrafen look-out, Jenzig mountain and look-out, St. John’s Cemetery (St. Johannis Friedhof), historic university buildings 

Am Sonntag dann nach dem sehr guten Frühstück in der Herberge ab auf die Kernberge und das Ernst-Abbe-Sportfeld (und die Innenstadt natürlich auch) von oben fotografiert. Dann aufs andere Ende beim Landgrafen hoch zum Fernblick-Fotografieren. Unterhalb des Landgrafen befinden sich einige interessante Unigebäude am Rande der Innenstadt und der sehr sehenswerte Johannisfriedhof mit der St.-Johannis-Kirche und der Friedenskirche daneben. Jena: Landgrafen look-outDas erste Spiel gab es um 10.30 auf der Sportanlage am Jenzig. Dort gibt es einen ausbautenlosen Rasen, einen Rasen mit Laufbahn und zwei Stehtribünen und einen Kunstrasen mit zwei Stehtribünen. Auf letzterem finden natürlich fast alle Spiele des FC Thüringen Jena statt. Aber immerhin haben alle einen guten Blick zum markanten Berg Jenzig, der der höchste der Berge um Jena herum ist. Das Spiel zwischen einem Spitzenteam der C-Juniorenverbandsliga und dem Vorletzten aus Neustadt/ Orla blieb aufgrund der ganz schwachen Chancenverwertung der Jenaer lange torlos. Erst in der 53. fiel das 1:0. Nur ein weiteres Tor wurde dann zum 2:0 erzielt. Aber die Partie war wirklich nicht schlecht!

Hinterher stieg ich noch auf den Jenzig hoch mit bestem Blick auf die 200m tiefer liegenden Sportanlagen. Thüringen Jena C 2:0 Blau-Weiß Neustadt/ Orla CVor dem Spiel im Ernst-Abbe-Sportfeld machte ich mal noch neue Fotos der Unisportanlagen auf den ich auch schon mehrere Spiele Anfang der 2000er-Jahre gesehen hatte. Bei Carl Zeiss im EAS war ich glaube ich 2010 das letzte Mal. Geändert hat sich da aber schon was, da die für die 2. Liga genutzte temporäre Obertribüne auf der Gegenseite abgebaut wurde. Aber für die gegenwärtige Situation reicht das, denn in der 3. Liga spielt Carl Zeiss großen Scheiß: 2 Punkte aus 13 Spielen, 9:28 Tore und natürlich Letzter – 11 Punkte Rückstand auf Karl-Marx-Stadt auf dem letzten Nichtabstiegsplatz. Hansa hingegen hat in den letzten Wochen eine starke Serie von 7 Spielen ohne Niederlage hingelegt. Da die Liga so extrem eng beieinander ist und selbst der Tabellenführer Halle nur 25 Punkte (7 Siege, 4 Unentschieden, 2 Niederlagen) hat, hat Hansa als 6. nur 3 Punkte (aber 12 Tore!) Rückstand auf Platz 1. Mit einer Niederlage und entsprechend blöden Ergebnissen anderer Teams, könnte der FCH aber schon wieder auf Platz 10 fallen... Und was war? Na klar, der Ex-Rostocker Donkor bringt die bis dahin spielerisch und auf dem Feld und vor dem Tor unterlegenen Jenaer 1:0 in Führung und außer einem Treffer von Sonnenberg kommt von Hansa in Hälfte zwei nur der ein oder andere gefährlich Angriff und ein Lattentreffer, während Jena aus vier Chancen zwei weitere Tore erzielt und glücklich 3:1 gewinnt. Gewinnen wie ein Tabellenführer – unverdient und mit Dusel, aber eben siegreich. Gegen jeden anderen Gegner hätte mich das gefreut für den Verein mit einem der schönsten Stadien aus einer wirklich schönen und landschaftlich toll gelegenen Stadt und mit einem ganz angenehmen Publikum. Allerdings ist die Stimmung bei Carl Zeiss schon immer recht schwach gewesen, so war auch heute wieder der Gästesektor lauter und aktiver und zeigte auch das spektakulärere Intro. Für den besagten Gästesektor hatte ich keine Karten bekommen, sondern nur für die Gegentribüne. Dort ist ein vernünftiges, durchmischtes Publikum: Normalos, einheimische und ausländische Studenten, junge Paare, Meckerrentner, Dorfprolls aus dem Saale-Holzland-Kreis... Alles ganz normal und von daher völlig daneben, dass man beim Kartenkauf gewarnt wird auf der Website: „Gäste-Fans nutzen den Block O. Der Veranstalter behält sich vor, Gästefans aus Heimbereichen [d.h. dem kompletten Stadion inkl. Haupttribüne!] in Block O zu verweisen“ – diese Regelung kenne ich in Deutschland sonst nur von Kackvereinen wie 1860 München oder Oberkackvereinen wie SV Meppen. Carl Zeiss Jena 3:1 Hansa RostockZiemlich bekackt ist auch die Sporthalle der Berufsschule Göschwitz. Abgeschrankter Parkplatz und alle parken daher falsch entlang der Zuwegung, hässlicher Betonbau, hirnlos verbaute Obertribüne mit nur einer Sitz- und einer Stehreihe in teils hässlichen Farben... Leider der übliche Dreck an Sporthallen, die nach der Wende bei uns gebaut wurden. Sind nach der DDR außer in Dessau und Roßlau überhaupt irgendwo gescheite und zuschauerfreundliche oder architektonisch ansprechende Hallen im Osten gebaut worden? Im Westen waren es ja auch nur wenige, aber wenigstens noch ein paar gescheite!

Nun ja, was will ich in so einer Dreckshalle: genau, erste Liga im Futsal beim FC Carl Zeiss Jena gucken! Der Gast aus Hohenstein-Ernstthal hat seit 2013 jede NOFV-Futsalmeisterschaft gewonnen und 2018 sogar die deutschlandweite Meisterschaft (die Sieger der 5 (erstklassigen) Regionalligen spielen nämlich nach Saisonende ein Finalturnier aus) – Carl Zeiss Jenas Team ist hingegen ein Aufsteiger und als 11. mit nur einem Sieg und einem Unentschieden aus 8 Spielen sowie 23:57 ein Abstiegskandidat. Allerdings verlieren die Teams auf den drei Plätzen hinter Jena im Gegensatz zu CZJ fast jedes Spiel zweistellig. Im Übrigen sind sowieso vor allem in der NOFV-Staffel die Ergebnisse pervers: letzte Saison besiegte CFC Hertha Berlin Kine em Halle mit 101:1 (gewertet 99:1) – und nicht nur die Kurdenmannschaft aus Ha-Neu verlor so heftig, auch z.B. Eintracht Magdeburg verlor fast alles zweistellig und meist mit mehr als 20 Toren (maximal ein 0:32). Auch diese Saison wieder wahnsinnige Leistungsunterschiede: Berlin City 31:0 Jeetze Salzwedel, 1894 Berlin 45:0 Eintracht Magdeburg, Eintracht Magdeburg 0:38 Hohenstein-Ernstthal... In den anderen Staffeln gibt es nicht solche kranken Resultate!

Auch heute wieder ein Schützenfest. Diesmal also auch Jena zweistellig untergegangen. Hohenstein-Ernstthal spielte ein hohes Tempo, war kaum vom Ball zu trennen und lieferte ein tolles Match ab. Jena verteidigte mit vollem Einsatz, geriet aber schon nach 4 Minuten in Rückstand und kam erst beim Stand von 0:15 fünf Minuten vor Schluss zu immerhin zwei Torerfolgen. Am Ende hieß es 2:18. Schon eine starke Show – aber vor leider nur knapp 80 Zuschauern.

Für mich hieß es danach wieder ab nach Bonn, was auch durch Umfahren von Autobahnstaus ganz gut und zügig gelang. Nach Jena komme ich gerne wieder, auch wenn es dazu natürlich schon einen Anlass braucht. Und ob der bei den nächsten Fahrten zum TSV Leuna dann am folgenden oder vorhergehenden Tag wirklich gegeben, bezweifle ich etwas – leider wird es nächste Saison sicher kein weiteres Duell Jena gegen Hansa mehr geben. FC Carl Zeiss Jena 2:18 VfL Hohenstein-ErnstthalStatistik:
- Grounds: 2.525 (2; diese Saison: 82 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.763 (3; diese Saison: 114)
- Tourkilometer: 400 (400km Auto)
- Saisonkilometer: 71.630 (56.340 Flugzeug/ 14.190 Auto, davon 4.670 Mietwagen/ 1.060 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 36 [letzte Serie: 72, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 692

Mittwoch, 6. November 2019

W692III: Unentschieden im Topspiel in Merseburg, Sieg der Zweiten im Ortsderby, hohe Niederlage für die U11

SV 1916 Beuna E .................................................. 8
TSV Leuna 1919 E ............................................... 2
- Datum: Samstag, 2. November 2019 – Beginn: 10.00
- Wettbewerb: 1. Kreisklasse Saalekreis, E-Junioren, Staffel 1 (1. und einzige U11-Fußballliga)
- Ergebnis: 8-2 nach 50 (25/25) Minuten – Halbzeit: 5-0
- Tore: 1-0, 2-0, 3-0, 4-0, 5-0/ 5-1, 5-2, 6-2, 7-2, 8-2
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Glück-Auf-Kampfbahn, Platz 3 (Kapazität: 520, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 35 (davon ca. 13 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10

TSV Leuna 1919 II ............................................... 2
SV Germania Kötzschau 1932 ............................ 0
- Datum: Samstag, 2. November 2019 – Beginn: 11.30
- Wettbewerb: Kreisliga Saalekreis, Staffel 2 (10. Fußballliga, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-0 nach 94 (48/46) Minuten – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 28. Fazliji, 2-0 54. Kokot (Eigentor)
- Gelbe Karten: Kokot (Kötzschau)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportstätte der Jugend (Kapazität: 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 15 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10

1. FC Merseburg II .............................................. 1
TSV Leuna 1919 ................................................... 1
- Datum: Samstag, 2. November 2019 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 7 (8. Fußballliga, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-1 nach 96 (48/48) Minuten – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 27. Degner, 1-1 63. Deumer
- Gelbe Karten: Mittler (Merseburg); Mandache (Leuna)
- Rote Karten: Gumbrecht von Leuna (70. Min., Rot wg. angeblich groben Foulspiels)
- Austragungsort: Stadtstadion Merseburg (Kapazität: 10.000, davon 200 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 120 (davon 100 zahlende und ca. 50 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 8,0/10

HSV Apolda/ Fortuna Großschwabhausen FR 25
HC Burgenland (Naumburg) FR ...................... 35
- Datum: Samstag, 2. November 2019 – Beginn: 17.30
- Wettbewerb: sogenannte Mitteldeutsche Oberliga der Frauen (4. Frauenhandballliga)
- Ergebnis: 25-35 nach 60 (2x30) Minuten – Halbzeit: 11-18
- Statistiken: https://thv-handball.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaDokumentHBDE.woa/wa/nuDokument?dokument=meetingReportHB&meeting=6416918&etag=037e29e3-829d-4c86-aebc-f21901e11248
- Austragungsort: Sporthalle am Sportpark Apolda (Kapazität: 550, davon 450 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 55 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 1. FC Merseburg II 1:1 TSV Leuna 1919Photos with English commentary:
a) TSV Leuna Under-11: SV Beuna 8-2 TSV Leuna 1919
b) TSV Leuna Reserves: TSV Leuna 1919 Reserves 2-0 Germania Kötzschau
c) TSV Leuna First XI: 1.FC Merseburg Reserves 1-1 TSV Leuna 1919
d) Handball in Apolda: Apolda/ Großschwabhausen Women vs. Burgenland Women

Der TSV-Tag begann diesmal bei der E-Jugend, die in Beuna zu Gast war. Gespielt wurde auf dem dümmlich eingezäunten Platz 3. Leuna und Beuna sind Tabellennachbarn, aber Beuna hatte im Vorfeld die klar bessere Bilanz. Sie zeigten auch schon wirklich gute Schüsse und ein gescheites Zusammenspiel. So gab es u.a. eine Bogenlampe aus 15-20m mit dem Wind und eine Direktabnahme von der Strafraumgrenze (9-10m) ins lange Eck zu bestaunen. Drei weitere Treffer sorgten für den 5:0 Pausenstand. Nach der Pause legte Leuna los und verkürzte auf 5:2, ließ sich jedoch dann wieder von Beuna auch mit dem Wind hinten rein drücken und kassierte drei weitere Treffer zum 8:2 Endstand. SV Beuna 1916 E 8:2 TSV Leuna 1919 EDann ging es nach Leuna rüber. Es gab nur ein Heimspiel – diesmal auf der Sportstätte der Jugend. Die Zweete war letztes Wochenende nur Vorletzter, aber nur der Letzte steigt ab. Heute ist Siegen also Pflicht, da Kötzschau als Drittletzter mit einem noch schlechteren Torverhältnis nur 2 Punkte voraus ist.

Vor nur knapp 40 Zuschauern bemühten sich beide Teams im Ortsderby um Tore. Leuna hatte die gefährlicheren Chancen in diesem schon ganz flotten Spiel und ging dann mit einem tollen Weitschuss in den Winkel durch Izmet 1:0 in Führung. Schon kurz nach der Pause legte Leuna mit einem erkämpften Eigentor – ich weiß leider nicht, wer den Verteidiger so geschickt angeschossen hat, dass er den Ball ins eigene Netz lenkte – nach. Mit Chancen auf beiden Seiten – nach wie vor mehr auf Seiten der Gastgeber – ging diese mittlerweile teils etwas ruppige, aber von einem sicheren Schiri geleitete Partie zu Ende. Mit diesem Sieg und dem Sieg am Reformationstag in Spergau ist Leuna II mittlerweile auf Rang 9 mit sechs Punkten Vorsprung auf Schlusslicht Tollwitz. Weiter so! TSV Leuna 1919 II 2:0 Germania KötzschauNach einem Essensstopp beim nach wie vor sehr guten Palast Döner Leuna ging es zum Merseburger Stadtstadion. 3,50€ Eintritt gezahlt und zu den Leunaern gesetzt – prima, dass mir Holger und Catrin unterm Sprecherturm was freigelassen hatten... Wettergeschützt und mit guter Sicht konnte man so das gutklassige und spannende Spitzenspiel zwischen dem souveränem Tabellenführer (7 Siege und 2 Unentschieden aus 9 Spielen/ 30:14) und dem Dritten (5 Siege, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen aus 9 Spielen/ 19:11) sehen. Zum ersten Mal sehe ich aber den 1.FC Merseburg, der ja erst im Juli diesen Jahres als Fusionsprodukt von SV Merseburg 1899 + VfB Industriemontagen Merseburg (letztere waren ja schon eine Fusion der IMO und der BSG Stahl nach der Wende) sind.

Mit Chancen auf beiden Seiten und vielen starken Laufduellen und Zweikämpfen blieb es fast eine halbe Stunde torlos, doch dann erzielte Kevin einen klasse Treffer aufs kurze Eck zum 0:1. In der zweiten Halbzeit schnürte Merseburg Leuna ziemlich ein, kam dann nach über einer Stunde auch zum Ausgleich. Richtig kritisch wurde es von Leuna, als einer der Linienrichter offenbar gewollt Einfluss aufs Spiel nahm. Billy foulte im Mittelfeld beim Versuch den Ball wegzugrätschen einen Merseburger – klare gelbe Karte, schien der nicht immer sichere und sehr junge Schiri auch zeigen zu wollen; aber der Beknackte mit der Fahne zitiert ihn zu sich und fordert rot. Der Schiri hätte diese Situation auch ohne Linienrichter sehen müssen, da er näher dran war und es bei Gelb belassen müssen – nun war Leuna in Unterzahl und Billy wird eine unberechtigte Sperre von 2 Spielen wegen eines vermeintlich groben Fouls erhalten. Dass ich da ziemlich laut wurde in der hinteren Reihe und ein anderer von unseren Leunaer Fans gleich mal zur Rufe gerufen werden musste, weil er zynisch kommentierte: „und da wundorn die sich noch wennse n poar vor de Larve grieschn“ – das konnte man dann wirklich verstehen bei so einer Entscheidung! Dennoch gelang es Leuna mit einem Mann weniger und nun sehr verunsichertem Schiedsrichter wenigstens den Punkt zu ergattern. Mehr wäre auch nicht verdient gewesen, muss ich als TSV-Anhänger leider auch zugeben. Die letzte Chance der Partie hatte allerdings unsere Mannschaft und wäre der reingegangen, hätten das alle gefeiert! So blieb es aber wie gesagt beim gerechten 1:1. Mal schauen, wie sich der TSV hier entwickelt – vor Mitte der Rückrunde werde ich wahrscheinlich nicht noch mal kommen können. 1. FC Merseburg II 1:1 TSV Leuna 1919Ich fuhr dann wegen des Hansa-Spiels am Sonntag schon nach Jena. Auf dem Weg lag noch ein Handballspiel in Apolda. Die Halle befindet sich hinterm Ernst-Greupel-Stadion (Bilder vom Stadion - der Spielbesuch blieb mir v.a. wegen der schlechtesten Roster aller Zeiten in Erinnerung...) und ist recht geräumig und ganz originell gebaut. Es gibt eine primitiv zusammengesteckte Untertribüne und eine massive Obertribüne mit toilettensitzflachen Schalensitzen sowie zwei Stehblöcken. Die Farben sind gelb, schwarz und grün für die Stadt Apolda. Für 5,50€ gab es Mitteldeutsche Oberliga der Frauen – von nur 10 Mannschaften ist die SG Apolda/ Großschwabhausen 8. und der 4. vom HC Burgenland aus Naumburg war zu Gast. Wie üblich hatte die Truppe deutlich mehr Strafen kassiert als der Gastgeber – man kann bei der MOL auch erfreulicherweise noch sehen, wer welche bekommen hat; in manchen Verbänden ist diese sinnvolle und keineswegs vertrauliche Information schon irgendwelchen Datenwahnvorstellungen zum Opfer gefallen – aber auch erwartungsgemäß mehr Tore geworfen. Besonders typisch für die Naumburgerinnen war dabei aber ein Tor: eine Naumburgerin macht einen Sprungwurf, die Apoldaer Torhüterin wehrt ab, die Naumburgerin fällt in den Kreis, bleibt angeblich verletzt liegen, die Apoldaerin kümmert sich um die Spielerin und eine weitere Naumburgerin schnappt sich währenddessen den Ball, der aus dem Wurfkreis fiel, und wirft ihn ins Tor. Meines Wissens steht dem Schiedsrichtergespann hier offen, das Tor nicht zu zählen und mit einem Freiwurf am Kreis für Naumburg weiterzumachen, weil die korrekte Weiterführung des Spiels aufgrund der Verletzungssituation nicht fair möglich war und die Torhüterin durch die Aktion im Wurfkreis unsportlich behindert wurde. Die Schiris sahen das Tor leider als regulär. Da es am Ende komfortable 10 Tore Vorsprung für den HC Burgenland waren, war diese dreiste Aktion nicht weiter bedeutend. Aber dieser Verein ist echt das Letzte – jedes Mal, wenn ich irgendeine Mannschaft von denen sehe, gibt es niveaulose Beleidigungen, grobe Fouls, unsportliche Aktionen wie dieses Tor oder fahrlässige bis mutwillige Verletzungen von Gegenspielern bis hin zum Beckenbruch...

In Jena checkte ich über einen einwandfrei funktionierenden Automaten in die Jugendherberge am Herrenberg ein. Schöne, abseitige Lage – für 30€ mit Frühstück in dieser im Hotelbereich völlig überteuerten Gegend das mit Abstand günstigste Angebot! SG Apolda/ Großschwabhausen FR 25:35 HC Burgenland FR [in Apolda]Statistik:
- Grounds: 2.523 (1; diese Saison: 80 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.760 (4; diese Saison: 111)
- Tourkilometer: 180 (180km Auto)
- Saisonkilometer: 71.230 (56.340 Flugzeug/ 13.790 Auto, davon 4.670 Mietwagen/ 1.060 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 34 [letzte Serie: 72, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 692