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Montag, 15. Februar 2010

W185I: Beim „kleinen Bruder“ des MBC und: ganz wichtiger Sieg im Tie-Break!

SSV Einheit Weißenfels 71:77 BG GutsMuths Quedlinburg/ Aschersleben Tigers II
Samstag, 13. Februar 2010 - Tip-off 15.00
Oberliga Sachsen-Anhalt (6. Basketballliga, 1. Amateurdivision)
Ergebnis: 71:77 nach 40 Min. – Viertelergebnisse: 15:12, 18:24, 20:14, 18:27
Punkte: ? / Fouls: ? / 5. Foul: ?
Spielort: Sporthalle Schloßgarten (Kap. 50 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 30
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Schnell und kampfstark geführtes, aber fehlerbehaftetes Spiel)

VC Bad Dürrenberg/ Spergau 3:2 Wuppertal Titans
Samstag, 13. Februar 2010 - Beginn 19.30
1. Volleyballbundesliga (Profi- und Halbprofiliga)
Ergebnis: 3:2 nach 122 Min. – Sätze: 20-25, 26-24, 23-25, 25-19, 18-16
Besondere Vorkommnisse: keine
Spielort: Jahrhunderthalle Spergau (Kap. 1.200 Sitzplätze)
Zuschauer: 680 (davon 2 Gästefans)
Unterhaltungswert: 5,5/10 (Nicht gut, aber sehr spannend)
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Photos and English version:
1st Merseburg: Refraction
2nd Weißenfels: Basketball
3rd Spergau: Volleyball

Eigentlich war eine schöne Tour nach Nebra geplant: erst mal die Altstadt mit der Burg besichtigen, dann zum Fußball: 1. FC Nebra gegen TSV Leuna 1919 – aber bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schnee auf dem Platz wird panisch jedes Spiel in Sachsen-Anhalt (positive Ausnahme: Staßfurt) abgesetzt. Mal schauen, wann die Spiele nachgeholt werden: sollte sich diesmal bis in den Juli hinziehen...

Die Tour nach Weißenfels war dann aber auch O.K. – Basketball in Weißenfels ist eigentlich fest mit dem Mitteldeutschen BC, der ja mittlerweile wieder 1. Liga spielt, verbunden, doch die Meisten wissen noch, dass der MBC aus dem SSV Einheit Weißenfels hervorging. Dieser spielt weiterhin als Amateurverein auf der höchsten Landesebene. Leider ist man dort nur Vorletzter – einzig der Magdeburger SV Börde ist schwächer, das aber auch deutlich – und hat mit der Zweitvertretung des Halbprofiteams Aschersleben Tigers (in Spielgemeinschaft mit GutsMuths Quedlinburg) den Viertplatzierten zu Gast. Bizarrerweise haben die Tiger ein schwächeres Punkteverhältnis (-131 bei 8 Siegen und 7 Niederlagen!!!) als die Weißenfelser (-124, 5:10). Da haben eine 102:57 Niederlage gegen Spitzenreiter USV Halle, der die Liga dominiert (Einheit Weißenfels verlor da „nur“ 66:101), und ein 105:60 beim BBC Halle (6. von 10) zu beigetragen.

Zwischen einem Amateur-Spiel in Weißenfels und einem Spiel der darüber liegenden Regionalliga oder gar der professionellen Bundesligen, liegen Welten. SSV Einheit spielte vor gerade einmal um die 30 Zuschauern, doch viel mehr wären in diese Schulturnhalle (Baujahr ca. 1960, aber vor einigen Jahren sicherlich mal renoviert worden) nicht reingegangen. Die Halle ist für Handball etwas zu eng, für Basketball völlig ausreichend. Auf einer Längsseite befinden sich die Spieler- und Zeitnehmerbänke, die außen von je einer Zuschauerbank flankiert sind (Turnhallenbänke für je 10 Leute). Schräg hinter den Körben gab es noch einmal eine Bank auf der einen und eine Reihe Hocker auf der anderen Seite, auf der auch wir uns niederließen. Die andere Längsseite ist für Zuschauer unbenutzbar.

Das Spiel begann sehr flott, verlor jedoch nach drei Minuten erheblich an Fahrt und offenbarte amateurtypische technische Fehler. Teilweise wurde auch noch am Boden liegend um den Ball gerungen. Eine knappe Führung für Weißenfels nach dem ersten Viertel, da einer der Einheit-Spieler noch Sekunden vor dem Ende einen prima Dreipunktewurf versenkte.
Das zweite Viertel war besser, die Spieler wurden treffsicherer und vor allem die Gäste aus Quedlinburg bzw. Aschersleben zeigten nun, dass sie auch prima mit Zuspielen hinter dem Rücken und No-Look-Pass arbeiten können. Nun wurde allerdings auch mehr gestritten: ein besonders mitfiebernder Weißenfelser Fan ärgerte immer wieder Gästespieler, was einige von ihnen mit Mittelfingergeste oder frechen Antworten quittierten – und auch die Aktiven untereinander attackierten sich. Zum Seitenwechsel stand es jedenfalls 33:36.
Zum Glück blieben die Schiedsrichter bei ihrer laschen Linie: hätten sie jeden Regelverstoß gepfiffen, wäre es ein zerfahrenes und völlig zerpfiffenes Spiel geworden. Gerade im dritten und vierten Viertel wurde viel geschubst und gefoult, doch es fielen auch immer mehr Punkte. Auch starke Dreipunktewürfe wurden nun verstärkt gezeigt. Weißenfels führte übrigens mit bis zu sechs Punkten, doch ein 12:0-Run der Gäste drehte das Spiel. Von diesem Run im letzten Viertel erholten sich die Gastgeber nicht mehr, sodass es am Ende 71:77 hieß.
Auch gerade durch die Emotionen und das teilweise Ignorieren der Vorschriften zum körperlosen Spiel, aber auch wegen der dichten Atmosphäre: näher am Spielfeld geht echt nicht, da man dann selber draufstehen würde, musste man hier von einem wirklich sehenswerten und unterhaltsamen Spiel reden. Diese Basketballamateurligen kann man sich ruhig mal ab und an angucken!
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Wir fuhren mit dem letzten Tageslicht nach Bad Dürrenberg und aßen da bei einem lustigen Dönerladen in der Leipziger Straße. Schwarzer Tee gratis und dann noch eine Weile Lig TV (ein Sender, der in Sachen Werbung der asozialste Dreck ist, den ich je erlebt habe: viel schlimmer noch als auf DSF sind die andauernd eingeblendeten Werbelaufbänder und Banner, wie sonst nur auf miesen Internetseiten) mit dem Spiel Gaziantepspor gegen Beşiktaş geguckt (wir sahen das 1:0, der Endstand war 2:0) und die teils bizarren Gäste erlebt: kommt da so ein Rechtsradikaler mit Bomberjacke mit eindeutigem Aufnäher rein und bestellt ganz gesittet einen Döner...

Weiter ins benachbarte Spergau, wo nun Volleyball anstand, wobei es dort lustig war, dass wirklich jeder der mit uns bekannten Leute wie der Kartenkontrolleur oder die Dame an der Theke bemerkte, dass ich ja beim letzten Spiel, einem Mittwochsspiel, wegen meiner Arabisch-Prüfung nicht da war: Kontrolleur: „...und? Wie lief’s?“ Ich: „Ach, ganz gut... Durchschnitt war 3,1 oder so – ich habe 1,7...“ Er wieder: „Na, dann hat es sich ja gelohnt!“
Nun denn: bei diesem Samstagsspiel zur gewohnt späten Zeit war purer Abstiegskampf bzw. -krampf zu erwarten. Der 10. spielte gegen den 12. und damit Letzten der Tabelle. Was die gastierenden „Titanen“ auf ihrer Website (www.wuppertal-titans.de) betreiben, ist wohl Selbstironie: „Bei unseren Heimspielen ist großartige Stimmung! Dies zeigen die Zuschauerzahlen.” Darunter findet man die Zuschauerzahlen aufgelistet: mit maximal 635 Zuschauern (Kapazität der Bayer-Halle: 3.000) und fast immer unter 500, teilweise sogar nur 270, ist das eine der schlechtesten Zuschauerstatistiken der Liga (der VC hat mit 900 im Schnitt eine klar bessere, aber immer noch schwache Zahl). Unter „Alle Berichte rund um Heimspiele - vorher und nachher!” findet man einen einzigen Bericht: vom ersten Heimspiel der Titans nämlich. Auch die Fans haben die Lust verloren, ihre Website zu pflegen: das steckten sie schon nach Spieltag sechs auf. Aber in der Halle von Spergau waren heute immerhin zwei Gästefans zugegen, die 680 Heimfans, die – vor allem vom Stimmungsblock der „Wild Pirates“ ausgehend – teils wieder sehr soliden Support ablieferten, gegen sich hatten.

Die Mannschaft der Titans, die vom Hallensprecher mit wahrscheinlich purer Absicht andauernd „Tittaahns“ ausgesprochen worden, scheint jedoch noch nicht aufgesteckt zu haben, denn trotz teilweise fünf Punkten Rückstand drehten sie noch den ersten Satz auf einen für den VCBDS peinlichen Fünfpunkte-Sieg.
Der zweite Satz war schwach, wobei der VC BDS jetzt seinen Durchhänger überspielen konnte, indem er einfach einen starken Schlussspurt setzte. 26:24.
Der dritte Satz war auch alles andere als Spitzenvolleyball und diesmal siegten die Titans knapp, die die wenigen sehenswerten Ballwechsel, also jene, die mal über mehr als einmal hin und her hinausgingen, alle für sich entschieden.
Der vierte Satz war dann wieder etwas besser und vom VC Bad Dürrenberg/ Spergau auch der souveränste. So retteten sie sich trotz mäßiger Leistung in den packenden Tie-Break, der nach 13:11-Führung erst gewonnen und dann nach 14:15-Rückstand verloren schien, doch schließlich mit 18:16 an den VC ging.
Die angenehmste Überraschung heute war Esteban Simao aus Argentinien, also der Zuspieler, der in den ersten Saisonspielen, die ich von ihm gesehen habe, durchweg Müll spielte und jetzt mit konstanten Leistungen und teils wirklich hervorragenden Aktionen glänzte. Besonders gut heute auch der Serbe Bojan Gluvajic.
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Statistik:
Ground Nr. 390 (ein neuer Ground; diese Saison: 59 neue)
Sportveranstaltung Nr. 953 (diese Saison: 95)
Tageskilometer: 60 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 16.270 (12.120 Auto/ 2.100 öffentliche Verkehrsmittel/ 2.050 Fahrrad/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 46
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 185

Samstag, 28. Februar 2009

WE135II: Ein Tag, an dem man am Sinn des Groundhoppings per Rad zweifelt... aber immerhin ein packendes Landesklassespiel erlebt

Blau-Weiß Zorbau 2:2 Rot-Weiß Weißenfels
Samstag, 28. Februar 2009 - Anstoßzeit 14.00
Landesklasse (8. Liga, 4. Amateurliga)
Ergebnis: 2:2 nach 92 Min. (45/47) - Halbzeit 0:0
Tore: 1-0 48. (Elfmeter, ?), 1-1 72. (?), 2-1 85. (?), 2-2 90. (Elfmeter, ?)
Verwarnungen: 3-4
Platzverweise: 2 der 3 Verwarnungen für Zorbau waren für ein und denselben Spieler, der in der 63. daraufhin vom Feld flog (wiederholtes Foulspiel)
Stadion: Sportplatz Zorbau (Kap. 1.000, davon 70 Sitzplätze)
Zuschauer: 90 (10 Gästefans)
Spielqualität: 6,5/10 (Ordentliche Leistung)
Wir brachen gegen 10.30 auf, da wir eigentlich ein Spiel zwischen Dehlitz II und Reichardtswerben II sehen wollten, doch schon nach 1,5km trat der erste Defekt auf. Wir tauschten dann mein Tourenrad zuhause gegen das Rad meiner Mutter aus, das erwartungsgemäß das einzige Rad sein sollte, das an diesem Tag keinen Ärger bereitete. Aber was will man auch bei einem Tourenrad von Diamant erwarten? Made in Chemnitz! Da kann ja eigentlich nur Scheiße bei rauskommen...
Wir fuhren gleich nach Zorbau weiter, was insofern gut war, weil das Spiel in Dehlitz ausfiel - schon lächerlich, wie sich solche mickrigen Vereine wie SV Dehlitz um ihren Acker sorgen, sodass bei Regen nur ein Spiel, also das der 1. Mannschaft (Dehlitz verlor 1:4 gegen Großgrimma II laut fussball.de), stattfindet.
Dort in Zorbau angekommen machte ich erst einmal ein paar Fotos der schönen, kleinen Dorfkirche. Dann ging es zum Platz weiter. Noch ein paar Minuten sahen wir die 2. Mannschaft auf dem Kunstrasennebenplatz gegen Burgwerben kicken (4:1 Sieg), dann konnten wir erfreut feststellen, dass die 1. Mannschaft doch auf dem Hauptplatz spielen sollte. Der Hauptplatz kann aufgrund seiner kleinen Tribüne zu den Stadien - also nicht zu den Sportplätzen, da diese ausbautenlose Sportanlagen mit maximal einer Reihe Bänke oder Stufen bezeichnen - gezählt werden. Diese zweireihige Tribüne war beim leichten Dauerregen auch sehr angenehm. Auf den klotzigen Holzbänken wurde man geschützt von Wellblech und Dachpappe nicht nass.
Das Spiel fing gut an. Einige vergebene Chancen auf beiden Seiten. Einmal schoss der Gästetorwart im Strafraum einen Stürmer an, der den Ball beinahe ins Tor lenkte. Es gab etliche sehenswerte Zweikämpfe. Nach 25 Minuten schlief das Spiel jedoch ein, wobei die alte Schrulle, die vor uns rumhockte, deutlich zu hohe Maßstäbe „da spielt ja Not gegen Elend“ ansetzte. Die sollte mal nicht so oft Bundesliga gucken. In der Landesklasse hat man halt etwas weniger talentierte Spieler, die auch mit nem Kasten Bier und nem Fuffi entlohnt werden und nicht fünf Millionen auf ein Schweizer Konto bekommen...
Zweite Halbzeit und schon ging’s rund: Foul im Strafraum von Weißenfels. Elfmeter - nicht zwingend aber ratsam zu geben - und Zorbaus 5er verwandelte locker. Daraufhin gab es etliche tolle Zweikämpfe. Das Spiel wurde jetzt richtig gut. Es ging hin und her. Weißenfels hatte jetzt etwas mehr Chancen, doch nutzte sie nicht, und auch Zorbau zeigte gute Angriffe. In der 63. flog ein Zorbauer, nachdem er zum wiederholten Male kräftig einen Gegenspieler umgeholzt hatte, vom Platz. Da spielte Zorbau plötzlich noch besser. Weißenfels bekam kaum noch etwas Anständiges auf die Reihe. Doch eine Ecke nach 72 Minuten sorgte für den Ausgleich - wenn man auch drei Leute frei herumlaufen lässt im Strafraum... Nur 13 Minuten später hämmerte Zorbau einen fantastischen Freistoß aus 25m per Aufsetzer ins Netz der Gäste. In der 90. Minute dann große Aufregung als es nach einem Kopfballduell im Strafraum Elfmeter für Weißenfels gab, was reichlich kleinlich war, aber der unbewegliche Unparteiische war ohnehin an Kleinlichkeit kaum zu überbieten - und die Heinis an der Auslinie winkten auch ständig. Die Zuschauer brachte das natürlich in Wallung - ausgenommen die 10 Gästefans. Es wurde in einer Ecke der Tribüne recht laut, was nur noch getoppt wurde, als der Schiri in der zweiten Minute der Nachspielzeit ein Foul im Strafraum der Weißenfelser ignorierte und einfach das Spiel abpfiff. Da mag das Spielergebnis natürlich gerecht gewesen sein, doch da hätte er mal gleich nach dem 2:2 abpfeifen sollen, statt diesen eindeutigen Elfmeter nicht zu geben. Schließlich: wenn eine Mannschaft einen Sieg verdient hätte, wären es die Zorbauer gewesen. Diese kriegten sich dann schnell wieder ein und schimpften nur etwas gegen den Schiedsrichter und wir sahen zu in die Kneipe zu kommen. Da gab es Würstchen und Premiere.
Wir fuhren allerdings nach einer halben Stunde weiter und wären zu einem Handballspiel in Plotha/ Plennschütz gefahren, wenn mein Vater nicht auf einem völlig verdreckten Feldweg, der von diesen Vollidioten vom Straßenbauamt als Radweg ausgeschildert wurde, einen Ast überfahren hätte, der für einen Schaden der Aufhängung der Schaltung sorgte. Teils rolltend, teils laufend bewegten wir uns die vier Kilometer zum Weißenfelser Bahnhof und nahmen den Zug nach Merseburg. Zu Fährrädern kann ich aufgrund diverser Ärgernisse der letzten Monate nur sagen: 1. Räder von Diamant verschleißen schneller als andere; auch als Ossi sollte man nicht diese Marke nehmen - am besten gefällt mir das Rad von Giant, 2. wenn man mehrere Reifenpannen innerhalb von zwei Wochen hat, sollte man die Reifendecke wechseln, 3. Apropos Reifendecke: immer Schwalbe unplattbar - keine von einer Billigmarke wie auf meinem Diamantrad und 4. wirklich einmal pro Jahr die Karre zur Wartung bringen; die Durchsicht kostet etwa 30€ und ist meist sinnvoll, da abgefahrene Bremsklötze und Reifendecken oder angerissene Schaltungsdrähte schnell bemerkt und ausgetauscht werden können.
Nun ja, wären solche Radfahrten nicht aufgrund der Verpflichtungen unter der Woche die einzige Möglichkeit regelmäßig Sport zu machen und wäre da nicht der Ansporn, mehr Saisonkilometer per Rad als mit Bahn zurückzulegen, hätten wir schon längst alles Geld zusammengenommen und die Räder verkauft um genug für ein Auto zusammenzubekommen, um Groundhopping, wie jeder andere normale Hopper auch, nur mit Bahn und Auto zu betreiben. Aber so bleiben wir halt bei der stilvollen Mischung aus Autofahren (so legen wir ja immer noch die meisten Saisonkilometer zurück), Bahn fahren und Radfahren. Aber irgendwie brauchen wir auch die Radfahrten, vor allem die Touren, die 80km und mehr gehen oder im strömenden Regen bewältigt werden. Groundhopping ist halt - weder per Auto, noch per Bahn und erstrecht per Rad - nix für Lutscher...

Statistik:
Ground Nr. 282 (neuer Ground; diese Saison: 52 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 759 (diese Saison: 126)
Tageskilometer: 40 Fahrrad, 20 Bahn
Saisonkilometer: 18.000, genauer 9.270 Auto/ 2.960 Flugzeug/ 2.910 Fahrrad/ 2.860 Bahn
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 2
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 135

Fotos vom Spiel und dem Dorf:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/090228BW%20Zorbau2-2RW%20Weissenfels_und%20Fotos%20vom%20Ort/

Sonntag, 8. Februar 2009

WE132III: Football and Handball in Merseburg and Weißenfels

ESV Merseburg 1:2 BSV Ammendorf II
Sunday, 8th February 2008 - kick-off time 11.00
Friendly match (10th vs 9th level)
Result: 1:2 after 89 min. (45/44) - Halftime 1:0
Goals: 1:0 12th (?), 1:1 48th (?), 1:2 61st (?)
Bookings: None
Sent-offs: None
Stadium: Eisenbahnerstadion (cap. 700)
Attendance: 20 (3 away fans)
Match quality: 2.5/10 (Weak)

We did not know of that match until the evening of the day before when we came by from a match in Leuna.
Although the ground in the idyllic but wrecked Railwaymen-Stadium was muddy, both the teams played a friendly match. The good thing of a muddy and wet ground is that they players have to show all their skills. Unfortunately, the players of both teams did not have many skills. Of course they don’t need to have so, but the match was weak even compared to other in that low amateur level.
In the first half, the railwaymen were better and had more chances. Some nice tackling were shown too, and after a short while, ESV Merseburg scored easily after a mistake in the defence of the team from Halle-Ammendorf that plays one league higher.
In the second half, Ammendorf managed to use two of their ten chances, so they won two on one goal. ESV wasted about 10 chances and the second and 12 in the first half. The second half was weaker by both teams, by the way, than the first one.
There is no need to lose any words about the visitors, officials or catering, I just must repeat that Eisenbahnerstadion is really worth a visit although, unfortunately, it is not used regularly. The biggest problem is that the pitch is a bit large (110x65m), but if they would carry the goals a bit inside the field and mark the lines according to it, they would have a 90x45m ground which is ideal for lower amateur league, leisure time and old boy’s matches. Now in winter, by the by, the stands hold about 700 people, while in summer, the capacity is weakened to about 300 places due to lush vegetation.

We needed more than an hour by bike to arrive in Weißenfels, a city that cannot be recommended for bike tourism but for basketball- and castle-hopping.
This time, we watched handball matches inside a sports hall that were unknown to us until that day.

Weißenfelser HV III 35:31 HSV Naumburg-Stößen IV
Sunday, 8th February 2008 - kick-off time 14.00
1.Kreisklasse (8th level, lowest amateur level)
Result: 35:31 after 60 min. - Halftime 20:18
Goals: (?)
Yellow Cards: (?)
Two-minutes time penalties: 2-1
Sent-offs: None
Sports hall: Sporthalle Weißenfels West (cap. 350; 250 seated)
Attendance: 60 (no away fans)
Match quality: 5.0/10 (average)

We arrived almost 15 minutes too late to the first match, a match of the men’s lowest division that was characterised by beginners’ mistakes but interesting though. There were many goals scored and it was an even match until five minutes before the end and a fair match all the time, just disturbed by stupid remarks of players and officials from Naumburg from time to time.
Most of the fans remained silent and the catering we tried after that match was not so good.
Weißenfelser HV 23:23 Lok Schönebeck
Sunday, 8th February 2008 - kick-off time 16.00
Ladies’ Oberliga (3rd level)
Result: 23:23 after 60 min. - Halftime 12:11
Goals: (?)
Yellow Cards: (?)
Two-minutes time penalties: 5-3
Sent-offs: 1 (Weißenfels, 59th; rude foul play)
Sports hall: Sporthalle Weißenfels West (cap. 350; 250 seated)
Attendance: 80 (4 away fans)
Match quality: 5.5/10 (average)

Afterwards, the women played their match in the third division. It was an even match, but Weißenfelser played a bit better. Just their goalkeeper was disturbingly week. Compared to other women’s matches, it was a good one. The usual women’s division problem - below the highest or the two highest levels, women sports is lame - is among others true for handball.
The most thrilling moment of the match was the end. Furthermore, it was the loudest and most emotional. Three minutes before the final whistle, Weißenfels had scored 22 goals, Lok 20. Then Schönebeck was awarded a 7m-penalty which was successfully scored. The equalised shortly after that, but WHV went on top once again. Then they got a two-minute time-penalty and a ridiculous red card. Finally, Lok Schönebeck even got another penalty donated, which made some home fans angry. The penalty was scored and 23 all was the final result.

Statistics
Ground No. 278 (new ground; this season: 48)
Sporting events No. 746-748 (this season: 112)
Kilometres that day: 50 (by bike)
Km this season: 17,630 (9,270 car/ 2,960 plane/ 2,710 public transport/ 2,690 bike)
Number of football matches since the last goalless draw: 4
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 132

For more photos see
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/090208a%20ESV%20Merseburg%201-2%20BSV%20Ammendorf%20II/
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/090208b%202%20Handballspiele%20beim%20Weissenfelser%20HV/

Sonntag, 1. Februar 2009

WE131I: A fast-paced match with impressive away support; the Eastern-German Basketball Derby

Mitteldeutscher BC 88:78 BV Chemnitz 99
Saturday, 31st January 2008 - tip-off time 19.30
2. Basketballbundesliga (2nd level)
Result: 88:78 after 40 min. - Halftime: 48:39
Quarter results: 22:20, 26:19, 27:16, 13:23
Scorers MBC*: Moore 17, Leutloff 17, Bernard 16, Gilbert 15, Chavis 9, Cardenas 8, Ides 4, Schmidt 2
Scorers 99*: Gerwig 20, Pfeiffer 15, Baker 13, Khartchenkov 12, Harbut 10, Seruggs 4, Worenz 2, Buchmiller 2
Sent-offs*: Chavis 35:12 (fifth foul)
Sports hall: Stadthalle Weißenfels (cap. 3,000; 2,500 seated)
Attendance: 2,800 (400 away fans)
Overall quality: 9.0/10 (Excellent!)

* The credits go to my dad, and not to that useless page “Die Junge Liga” who perverts the copyright-hysteria to a new level by protecting their scribble.

Pictured: The away supporters, really deserving the title “best fans of the league”

The MBC webpage called that duel between the “Wolves (Wölfe)” and the “Niners“ the great Eastern-German derby” and the Chemnitz 99ers page a “jubilee match” because they are playing their 200th match in the 2nd professional division. So both sides had a lot of expectations before the match; Chemnitz supporters were expected to rock the hall with 400 fans and both teams going for the victory.
To my surprise, Chemnitz’s support did not belie the expectations: 400 fans and a lot of them were active right before the start of the game: dozens of sparklers burning in the darkened hall during the entrance, then some paper rolls thrown on the court and during the whole match the 400 were louder than the hosts. They also had the better texts and moved a lot. Sometimes they even went vulgar: chants like “Hu-Hu-Hu-Hurensohn - son of a bitch” or “Schwuler, Schwuler - Gay” were also used.
MBC support proved once more that they are just average now. Therefore there was a banner reading “40 minutes opponents but friendship will win”, clearly indicating, that MBC fans did not want verbal confrontation because they are just too inferior. Three different chants “Von der Saale bis zur Nordsee, immer wieder MBC” (usually sang by about 30 fans), “Hier regiert der MBC” (100 voices) and “Defense!” (500 voices) were chanted by the home fans. A shame, that there are still some claiming that Weißenfels has the best fans in the Bundesliga. Once they had them - during the good old times when they played in the top-flight - but today it’s just average.
Luckily, the team is really not just average. Well, until the 17th minute, MBC never went ahead by more than three points, but there was a slight advantage visible for Weißenfels as it ought to be due to their table-topping position. Chemnitz, ranked 6th, had some difficulties to stand the high pace and great technique by the host from 17th to 33rd minute. MBC then was in front by up to 20 points. But nonetheless the advantage decreased in the fourth quarter. Partially the lead seven points ahead, only. One and a half minute before the end, the victory seemed to be clear then. 10 points ahead. The final result consequently was 88:78. In one of the best basketball matches - not just great due to the atmosphere which had been extraordinary great compared to other matches in Germany - also due to the great sports value of that thrilling match.
To sum it up: That match really deserves the title “great derby”! I never saw such a great basketball match in Germany before and never saw or heard of such great atmosphere in a German basketball hall. Maybe we will find the way to the basketball hall in Chemnitz this or next season, although we dislike that ugly town… But you must pay respect to the players for the performance and last but not least: to their fans for the great show!

Pictured: A nice scene from the beginning of the match.

Statistics:
Ground No. 276 (not a new ground; this season: 46 new ones)
Sporting event No. 740 (this season: 107)
Kilometres that day: 45 by bike
Km this season: 17,445 (9,270 car/ 2,960 plane/ 2,710 train/ 2,505 bike)
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 131

For more photos see:

http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/090131%20MITTELDEUTSCHER%20BC%2088-78%20BV%20CHEMNITZ%2099/

Sonntag, 23. November 2008

WE121I: Football in Weißenfels, Volleyball in Spergau


VfB Nessa II --:-- SV Großgrimma III
planned: Saturday, 22nd November 2008 - beginning 11.30
Kreisklasse (11th level, 7th amateur level)
** Match called-off **

1.FC Weißenfels II 3:1 Rot-Weiß Weißenfels II
Saturday, 22nd November 2008 - beginning 12.00
Kreisliga (10th level, 6th amateur level)
Result: 3:1 after 92 min. (45/47) - Halftime 1:1
Goals: ???
Bookings: ???
Sent-offs: None.
Ground: Stadion an der Beuditzstraße Platz II (cap. 1,000)
Attendance: 20 (no away fans)
Match quality: 4.0/10 (slightly below average)

1.FC Weißenfels 4:2 SV Merseburg 99
Saturday, 22nd November 2008 - beginning 14.00
Landesliga (7th level, 3rd amateur level)
Result: 4:2 after 90 min. (45/45) - Halftime 3:1
Goals: 1:0 9th Kapp, 2:0 29th Schütze, 3:0 33rd Schütze, 3:1 44th Rausch; 3:2 70th Pöhland, 4:2 74th Kapp.
Bookings: two for each team
Sent-offs: none
Stadium: Stadion an der Beuditzstraße (cap. 4,000; 1,000 seated, 50 covered)
Attendance: 100 (10 away fans)
Match quality: 5.0/10 (average)

VC Bad Dürrenberg/ Spergau 2:3 VC Olympia Berlin*
Saturday, 22nd November 2008 - beginning 19.30
1. Volleyballbundesliga (1st level)
Result: 2:3 after 113 min.
Sets: 25:21, 17:25, 25:20, 21:25, 11:15
Gym: Jahrhunderthalle Spergau (cap. 1,200 seated)
Attendance: 850 (8 away fans)
Match quality: 4.0/10 (below average)

* There is no need to mention the full name of that club because it is one of the bad examples of exaggerated commercial interests in German volleyball. Neither will I mention the unofficial name of VC Bad Dürrenberg/ Spergau (The Pirates), nor the official name (the club’s sponsor name) of VCO in the following text.

We had an unwell feeling when we went to Nessa, situated several kilometres south to Weißenfels. There had been light snowfall in the early morning, a reason for many football playing sissies, to refuse to play. So it was in Nessa, where we arrived after 33 unpleasant kilometres. Actually it will take you 30km by bike to that village, but there is a misleading sign behind Langendorf.
Because those bunch of sissies in Nessa did not play, we went directly back to Weißenfels so we caught the pre-match of that match, we already planned to watch.
In the pre-match, 1.FC Weißenfels II took on their town rivals Rot-Weiß Weißenfels. We missed the first 20 minutes and with them two goals. One for each team. The ground was muddy and of less quality compared to that one in Nessa. But no-one complained about the ground when numerous chances went begging. And everybody wanted to play, although many players played just incapably.
In the second half, 1.FC showed right from the beginning that they are better and scored a nice goal. They made everything clear in the middle of the second half. 3:1 was the final result in a quite lame derby. Compared to the last derby of the I. Teams of these to clubs, a match that was almost suspended due to fans throwing waste bins on the ground, it was really lame.
Even worse was the support in the second match. Just 100 fans, some of them partially swearing at the referee or players - but their name “Weißenfels Mob” is just ridiculous - and almost no away supporters. However the match was better than that before; of course compared to the higher level. Just the referee of the first match was better than his colleague in the second one who decided a lot of strange offside positions and stopped the match for ridiculous reasons.
Weißenfels was clearly stronger than Merseburg in the first half, consequently leading by 3:0 goals after 34 minutes. Especially the first goal was worth watching when the banana shot by Kapp went down to the angle. One lucky goal by Merseburg shortly before the break could be seen too.
In the second half it was the other way around concerning shots on goal and other scenes: Merseburg had the overwhelmingly majority of standards and chances now. Nonetheless they did not manage to score more than one goal, while Weißenfels scored another time. The final result was - deservedly - 4:2.

We went home then by train due to the damaged chain of my dad’s bike and after one and a half hour, we started again: with other bikes to Spergau.
We arrived punctually enough to eat a lot of snacks in the VIP-sector and did not miss the first rally neither.
While the first set gave hope to the 850 VC BDS fans - Bad Dürrenberg played better and more engaged - the second set was a catastrophe. Berlin, or more concrete: VCO - there is another team, a far stronger team from Berlin; SCC - was clearly better. Consequently they won that set with eight points in front.
Set number three then was dominated by VC BDS, but the high error rate became disturbingly obvious now. Set number four was even worse and this time VC BDS made so many mistakes that SCO was able to equalise.
Finally, the tie-break decided the match. Both teams played great shit in that tie-break, but VC Bad Dürrenberg/ Spergau was even weaker. 11:15 was the deserved result of that. All in all it was the second weakest volleyball match I ever saw, so that’s why I was one of the fans who did not give applause to the players after the final rally, but just booed at them.
That performance was so weak that I really wonder how they want to remain at the top level.

Statistics
Grounds: 268 (one new ground; this season: 38)
Sporting events: 708 (this season: 75)
Kilometres that day: 95 (75 by bike, 20 by train)
Km this season: 9,100 (5,380 car; 1,780 train; 1,940 bike)
Number of football matches since the last goalless draw: 11
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 121

For more photos see:
Weißenfels II.
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081122a%20FC%20Weissenfels%20II%203-1%20RW%20Weissenfels%20II/
Weißenfels - SV 99 http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081122b%20FC%20Weissenfels%204-2%20SV%20Merseburg%2099/
VCBDS - VCO http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081122c%20VC%20BDS%202-3%20VC%20Olympia%20Berlin/
Der Fanblock des VC Bad Dürrenberg/ Spergau.

Samstag, 15. November 2008

WE120II: Lahmende Wölfe und eine Hundertschaft Gästefans, die die besten und lautesten Fans der Liga übertönt

Mitteldeutscher BC 58:87 BBC Bayreuth
Freitag, 14. November 2008 - Tip-off 19.30
2. Basketballbundesliga
Ergebnis: 58:87 nach 40 Min.
Viertelergebnisse: 12:16, 17:28, 18:23, 11:20
Scorer MBC: Gilbert 14, Burks 11, Leutloff 9, Diestelhorst 7, Cardenas 6, Grübler 4, Schmidt 3, Bernard 2, Chavis 2
Scorer BBC: Sheffield 19, Oppland 17, Holcomb-Faye 14, Hamilton 12, Harris 11, Raffington 6, Greene 4, Tetzner 4
Verweise durch 5. Foul: Gilbert (MBC) und Raffington (BBC)
Halle: Stadthalle Weißenfels (Kap. 3.000; 2.500 Sitzplätze)
Zuschauer: 2.800 (100 Gästefans)
Spielqualität: 6,5/10 (Weit überm Durchschnitt)

Als wir mit den Rädern gen Süden fuhren war es schon längst dunkel. Den Mietwagen für den Tunesienaufenthalt hatten wir da gerade per Telefon gebucht. Fast eine Stunde vor Beginn kamen wir an der Halle an. Nachdem mein Studentenausweis von der Schrulle am Computer hinter dem Kartenschalter beglotzt wurde, wurde mir eine für deutsche Verhältnisse unglaublich hohe Ermäßigung gewährt: 4,50€ statt 8€ für die Stehplatzkarte.
Das Catering war mal wieder typisch Hallensport: meine Laugenstange war nicht richtig aufgebacken...
Beim Essen bekamen wir dann das neue Vereinslied zu hören, was an Dämlichkeit leider kaum zu überbieten ist. Der Sänger ist selbst für Kuschelrock zu lahm: für einen Vereinssong braucht man einen der ins Mikrofon brüllt.
Wer gut gebrüllt hat, waren etliche der rund 100 Gästefans. Sogar ein paar dekorative Schwenkfahnen, einige Trommeln und nicht zuletzt dutzende Wunderkerzen, die bei zum Einlauf abgedunkelter Halle entzündet wurden. Und dann fast Dauersupport und fast immer lauter als die selbsternannten lautesten Fans der Liga. Dieses Prädikat hatten sie allerdings eine Weile zu Recht inne. Wie dem auch sei, das Spiel verlief auch nicht so, als dass die Heimfans hätten richtig abgehen können. Bis zur Pause war man schon enorm in Rückstand geraten, was an plumpen und unsicheren Spielern lag. Nach zwei Minuten im dritten Viertel war das Spiel - Bayreuth hatte 23 Punkte Vorsprung - entschieden. Fehlpässe, verlangsamtes Spiel und plumpe Bewegungen der Mitteldeutschen auf der einen, Spielfreude, Tempo und tolle Treffer bei Bayreuth auf der anderen. Wäre das Basketballpublikum in Weißenfels nicht so fein - oder doch eher: lahm?, hätte man solchen tollen Sprüchen wie: ,,Haut diese Lutscher von der Platte oder wir stürmen das Spielfeld!’’ lauschen können.
Allerdings gab es doch nach Abpfiff dieser Partie 1. gegen 2. - ja, der an diesem Tag wie eine Mittelfeldmannschaft spielende Mitteldeutsche Basketballklub führte bis dahin die Tabelle der 2. Bundesliga an - tatsächlich ein paar Jugendliche, die ein paar Franken noch hinterher pöbelten.
Es sei hier noch einmal darauf hingewiesen, dass nicht nur die Bayreuther Mannschaft an diesem Tag besser war, sondern die Gästefans eine sehr gute Stimmung verbreiteten. Außergewöhnliche Supporteinlagen gab es zwar nicht (weder Wunderkerzen, noch Flaggen, noch die Seven Nations Army oder Defense, Defense sind etwas Besonderes), aber eben konstante und vernehmbare Unterstützung.
Der Rückweg verlief ohne Probleme oder besondere Vorkommnisse.

Die Statistik mit den Scorern hat übrigens mein Vater mithilfe der Durchsagen des Hallensprechers erstellt, der auch drei Minuten vor Schluss beim Stande von 50:78 noch Parolen nach dem Motto: Da geht noch was - rausgehauen hat. Die Statistik wurde als nicht von der BBL übernommen, die sich erdreistet, die Verbreitung ihres Geschreibsels - auch ohne kommerziellen Hintergrund - unter Strafe zu stellen. Die Perversion des Begriffes ,,Urheberrecht’’ nimmt immer schlimmere Züge an. Man darf diese Statistiken eigentlich nicht einmal abspeichern, um auch in 10 Jahren noch herausfinden zu können, wie die Ergebnisse der Lieblingsmannschaft in der und der Saison waren, da das ja ,,Einarbeitung in Datenverarbeitungssysteme’’ ist.
Nun ja, in vielen Ländern wird man bestraft, wenn man den amtierenden Präsidenten in seinem Blog dumm macht, in anderen Ländern braucht man nur einmal von der falschen Quelle abschreiben. Man kann ja noch froh sein, wenn man keine Unterlassensklage von den ,,feinen’’ Herren und ,,Damen’’ bekommt, wenn man die Namen BBL oder MBC hier hinein schreibt...


Statistik:
Ground Nr. 264 (kein neuer Ground; diese Saison: 34 neue)
Sportveranstaltung Nr. 701 (diese Saison: 68)
Tageskilometer: 45 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 8.915 (5.380 Auto, 1.760 Bahn. 1.775 Fahrrad*)
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 120

*Ja, wir haben mehr Kilometer mit dem Rad als mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt!

Mehr Fotos unter:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081114%20Mitteldeutscher%20BC%2058-87%20BBC%20Bayreuth/