Samstag, 20. Juni 2009

WE151III: Da war natürlich wieder der Heimschiedsrichter am Werk...

VfB 07 Lettin 2:1 SV Askania Nietleben II
Samstag, 20. Juni 2009 - Anstoßzeit 15.00
Stadtoberliga Halle (9. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 2:1 nach 90 Min. (45/45) - Halbzeit 2:1
Tore: 1:0 25. Elfmeter Nr. 7, 2:0 33. Nr. 7, 2:1 41. (?)
Verwarnungen: 1x Gelb Nietleben
Platzverweise: keine
Sportplatz: Sportanlage VfB 07 (Kap. 2.000)
Zuschauer: 45 (15 Gästefans)
Spielqualität: 6,5/10 (O.K. - Besonders in 2. Halbzeit spannend)
Zum letzten Spieltag der Stadtoberliga Halle fanden wir uns in Lettin ein. Auch dort wurde man mal wieder um 2€ erleichtert. Genauso maßlos wie der Eintritt waren auch die Essenspreise: 1,50€ für eine stinknormale Bockwurst. Das ging unter der Woche in Ammendorf weitaus billiger.
Das Spiel war dafür besser als in Ammendorf, wobei die Gäste, die hier unbedingt einen Sieg brauchten und selbst dann nicht sicher sein konnten, den Abstieg vermieden zu haben, anfangs nur mit katastrophalen Fehlpässen glänzten. Aber die im Mittelfeld steckende Heimmannschaft machte immerhin ordentlich Druck aufs Tor. Der leider anfangs enorm kleinliche Schiri ließ sich dann von dummen Zwischenbemerkungen des zahlreichen Gästeanhangs - sie stellten ein Drittel der Zuschauer - nicht beirren, und gab nach 25 Minuten einen Elfmeter für die Heimmannschaft. Dieser war auch berechtigt. Der Lettiner mit der Nr. 7 verwandelte sicher und legte sogar acht Minuten später gleich noch einen drauf: ein toller Freistoß aus 22 Metern halbhoch ins Eck. Nietleben wurde jetzt etwas besser und spielte den Anschlusstreffer schön heraus.
In der zweiten Halbzeit machten hauptsächlich die Gäste Druck, wobei nicht nur die Spieler aufs Lettiner Tor drückten, sondern auch die Gästefans und -betreuer Druck auf das Schiedsrichtergespann ausübten. Teilweise pfiffen die drei ja recht kleinlich, aber meistens war das Gemecker völlig an den Haaren herbeigezogen. Für die ständige „Handspiel-“Reklamiererei hätte man den Trainer rausschmeißen und mehrere Spieler verwarnen müssen: dafür, dass man dem Gegner gegen den Oberschenkel oder die Schulter geschossen hat, bekommt man nur von den dümmsten oder kriminellsten Schiris einen Freistoß.
Was dann wirklich dumm war vom Schiri, war der Schlusspfiff. Der erfolgte trotz mehrminütiger Unterbrechungen in der zweiten Halbzeit ganz pünktlich. Da hätten drei Minuten mindestens nachgespielt werden müssen. Aber Nietleben hätte auch noch 30 Minuten spielen können: die waren auch einfach zu schlecht, um den Ball mehr als einmal im Tor unterzubringen. Da Aufbau Tasmania 2:2 spielte, stieg die 2. Mannschaft von Askania Nietleben in die Stadtliga ab.
Alles in allem war das Spiel wirklich lohnend anzuschauen, da es besonders in der zweiten Halbzeit enorm spannend war.
Mit dem Wissen abgestiegen zu sein, wurde noch mal dem Schiedsrichtergespann etwas Freundliches mitgegeben „Die Verletzungspausen hast du nicht nachspielen lassen, ja?! Du Votze!!“ Wobei die wirklich etwas unglückliche Niederlage auf den „Heimschiedsrichter“ zu schieben wirklich lächerlich war.
Statistik:
Ground Nr. 327 (ein neuer Ground; diese Saison: 97 neue)
Sportveranstaltung Nr. 829 (diese Saison: 196)
Tageskilometer: 50 Rad
Saisonkilometer: 26.130 (12.810 Auto; 5.370 Öffentliche Verkehrsmittel; 4.990 Fahrrad; 2.960 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 34
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 151

Fotos unter:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090620%20VfB%2007%20Lettin%202-1%20Nietlebener%20SV%20Askania%20II/

1 Kommentar:

fan.aus.einer.merseburger.arbeitersiedlung hat gesagt…

Askania Nietleben ist doch nicht abgestiegen: Warum? Siehe hier: http://merseburg-groundhopping.blogspot.com/2009/07/kommentar-x-skandal-in-der-halleschen.html