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Sonntag, 2. Dezember 2012

W331II: Leuna liegt nach 0:1 niemehr zurück beim MSV und siegt entsprechend – und: Kuriose Szenen beim Frauenhandball

Merseburger SV Buna Schkopau FR-II ------------- 17
TSG Gymnasium Querfurt FR ------------------------ 15
Datum: Sonntag, 2. Dezember 2012 – Anwurf: 9.45
Wettbewerb: Kreisklasse Saalekreis, Frauen (6. und unterste Liga im Frauenhandball)
Ergebnis: 17-15 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 8-10
Torfolge: 0-1, 1-1, 1-3, 3-3, 3-4, 4-4, 4-5, 5-5, 5-6, 6-6, 6-7, 7-7, 7-10, 8-10/ 8-11, 10-11, 10-12, 11-12, 11-15(!), 17-15(!!!)
 Siebenmeter: Buna verwandelte 6 von 11, Gymnasium 3 von 4 
Gelbe Karten: 1x Buna; 1x Gymnasium
Zwei-Minuten-Strafen: Buna = 0 Minuten; Gymnasium = 10 Minuten)
Platzverweise: keine
Spielort: Rischmühlenhalle (Kap. 1.000 Sitzplätze, davon heute 400 freigegeben)
Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 3,5/10 (Mittelmäßiges Spiel mit kuriosen Szenen und unverdientem Sieger)

Merseburger SV Buna Schkopau II ------------------ 19
TSV Leuna 1919 ------------------------------------------ 22
Datum: Sonntag, 2. Dezember 2012 – Anwurf: 11.15
Wettbewerb: Bezirksklasse Sachsen-Anhalt Süd (8. Handballliga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 19-22 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 7-12
Torfolge: 1-0, 1-2, 2-2, 2-3, 3-3, 3-8 (!), 4-8, 4-10, 5-10, 5-11, 6-11, 6-12, 7-12/ 7-13, 8-13, 8-16 (!), 9-16, 9-17, 10-17, 10-18, 12-18, 12-19, 14-19, 14-20, 15-20, 15-21, 19-21 (!), 19-22
Torschützen von Leuna: 8x Sven, 5x Schmidtn, 2x Holchi, 2x Fünfer, 2x Nr. 11, 1x Dry, 1x Frank, 1x Nr. 55 
Siebenmeter: Buna verwandelt 2 von 5, Leuna 4 von 4 
Gelbe Karten: Nr. 2, Nr. 6 (Buna); Dry, Nr. 11 (Leuna)
Zwei-Minuten-Strafen: Nr. 7 (Buna = 2 Minuten); Holchi (Leuna = 2 Minuten)
Platzverweise: keine
Spielort: Rischmühlenhalle (Kap. 1.000 Sitzplätze, davon heute 400 freigegeben)
Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 15 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes und trotz dauernder Führung des TSV ab Minute 7, erst in der Schlussminute entschiedenes Spiel)
IMG_4988 Photos with English Commentary:

Um sicher zu gehen, nicht für ein Spiel der Reserve den überzogenen Eintritt bei den Bunesen zahlen zu müssen, gingen wir gleich zum ersten Spiel des Sonntags. Dass es bei diesem Spiel zweier Mittelfeldmannschaften der untersten Frauenliga mehrere Szenen geben sollte, die ich so noch nie oder zumindest selten erlebt habe, hätte ich nicht gedacht. 

Die erste kuriose Szene war leider auch ein negatives Highlight – und das nach nur etwa 20 Minuten. Zahnverletzungen sind beim Handball ja sehr selten und ich verstehe auch nicht, wie die Schkopauerin da zwei Zähne verlieren konnte. So eine Szene habe ich auch noch nie gesehen! Die Schkopauerin trabte (das war zügiges Gehen, nicht mal Rennen!) im Mittelkreis in eine körperlich klar überlegene Querfurterin hinein und fiel auf den Boden. Eigentlich waren das nicht mal zwei Minuten, auch wenn die Folgen des Zusammenpralls erschreckend waren. Dann gab es einen Torwartfehler von Bunas zweiter Frau, den ich so noch nicht einmal bei der E-Jugend gesehen habe: ein Zuspiel am eigenen Wurfkreis kommt nicht mal über fünf Meter Entfernung an und eine Querfurterin staubt ab. 

Dass Buna selbst mit solchen Aussetzern und nach einer 0:4-Serie in der zweiten Halbzeit noch das Spiel gewann und durch eine 6:0-Serie drehte, war leider nur deshalb kurios, da hier nicht das Können ausschlaggebend war, sondern zum einen (wieder einmal) Schiedsrichterentscheidungen und zum anderen pures Glück. Ich habe schon ewig nicht mehr – da es das beim Handball auch kaum gibt – erlebt, dass eine Mannschaft wirklich unverdient gewinnt. Aber bei allen Siegen einer Mannschaft, die schwächer als ihr Gegner war, waren die Schiedsrichter beteiligt. So auch diesmal das Gespann aus Queis, deren plötzlich auftretenden Fehlentscheidungen ab Minute 45 – die ausnahmslos zugunsten von Buna ausfielen (v.a. unberechtigte Zeitstrafen gegen Querfurt und lächerliche Siebenmeter für Buna) – das Spiel noch erheblich für die Heimmannschaft beeinflussten. Oder um die Schiedsrichterleistung der Queiser mit den Worten eines Landsberger Handballfans auszudrücken, der von dem Dorfverein aus der Nähe seiner Landstadt nicht so viel hält: „SG Queis – so ein Scheiß!“ IMG_5010 Ich befürchtete schon Schlimmes, da nach dem Frauenspiel genau dasselbe Gespann auch noch das Männerspiel leiten durfte, doch außer eine einzigen Fehlentscheidung (eine unberechtigte Zeitstrafe gegen Leuna – das war nicht mal Gelb, dieses Halten dort), die sich rein gar nicht auf den Spielverlauf auswirkte, leiteten sie die Partei richtig gut. In dieser Liga war es sogar seit langem die souveränste Leistung eines Unparteiischengespannes! Also doch kein Scheiß, da aus Queis! 

Das Spiel war auch wirklich gut, wobei sich Leuna als diejenige Mannschaft herauskristallisierte, die genauer und wuchtiger Werfen konnte. Nach dem 1:0 und den ausgeglichenen Spielständen von 1:1, 2:2 und 3:3 führte Leuna unablässig. Mehrere Serien von 3:0 oder gar 5:0 sorgten für komfortabel erscheinende Führungen von bis zu 8 Toren. Doch im Laufe der zweiten Hälfte sollte es noch einmal richtig eng und spannend werden, als Buna in der Schlussphase wiederum ein paar Serien hinlegte und nur noch mit drei Treffern in Rückstand war. Nach zwei starken Tempogegenstößen konnten dann allerdings die 15 Leunaer Anhänger siegesgewiss jubeln, während die 15 Heimfans eine 19:22-Niederlage eingestehen mussten. 

Neben der erfreulichen Geschlossenheit der Mannschaftsleistung und der hervorragenden 100%-Siebenmeter-Quote und hohen Zahl der Feldtreffer von Sven, muss vor allem die Torwartleistung von Uwe Beyer hervorgehoben werden. Der Abteilungsleiter stand heute ununterbrochen im Kasten, glänzte bei Würfen von der Seite und parierte sogar drei Siebenmeter. Bei einem Drei-Tore-Sieg kann man sich ja denken, wie wichtig allein diese Unterschiede in der Siebenmeterquote der beiden Teams waren! IMG_5017 Statistik:
Grounds: 829 (heute kein neuer; diese Saison: 61 neue)
Sportveranstaltungen: 1.668 (heute 2, diese Saison: 91)
Tageskilometer: 10 (10 Fahrrad)
Saisonkilometer: 20.580 (19.040 Auto/ 1.410 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 50 Bahn, Bus, Tram/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 11 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 331

Freitag, 15. April 2011

W246I: In Überzahl gewinnen auch die Alten Eisenbahner mal wieder...

ESV/ PNVG Merseburg 3:2 1. FC Lindner Kötzschen
Datum: Freitag, 15. April 2011 – Anstoß: 18.00
Wettbewerb: Freundschaftsspiel Alte Herren gegen Freizeitmannschaft
Ergebnis: 3:2 nach 70 Min. (35/35) – Halbzeit: 3:1
Tore: 1-0 5. Nr. 12, 2-0 11. Nr. 11, 3-0 29. Nr. 12, 3-1 32. Eigentor, 3-2 57. Nr. 5
Verwarnungen: keine, Platzverweise: keine
Spielort: Scheitplatz (Kap. 700 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 4,5/10 (Ziemliches Gebolze mit einigen kuriosen und sehenswerten Szenen und Höhepunkten)
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Photos and English version:

Auf dem Scheitplatz fand an diesem Freitag ein nominell ungleiches Duell statt: die Spielgemeinschaft der Alten Herren des Eisenbahner Sportvereins Merseburg und der Firmenmannschaft der Personennahverkehrsgesellschaft traf auf das renommierte Freizeitteam 1. FC Lindner. Auf dem Platz war es wirklich ein ziemlich ungleiches Duell, aber durch die Zwei-Mann-Unterzahl des FC Lindner mit Vorteil für den ESV. Nach nur vier Minuten landete ein Flachschuss aus ziemlicher Distanz – absolut haltbar, aber was will man von einem Feldspieler auf der Ersatztorwartposition erwarten – zum 1:0 im Eck. Mit einem weiteren haltbaren Weitschuss baute der ESV die Führung auf 2:0 aus. Der Schuss zum 3:0 war mal richtig gut und kaum zu halten.

Vor der Pause natürlich das beste Tor der Partie: Rückpass aus 25m auf den 5m vorm Tor stehenden ESV Torwart. Der Ball huppt langsam auf dem unebenen Rasen auf den Torwart zu, ich meine noch zu Anja „3:1, wetten dr senst drübber? – und siehe da: der Torwart senst drüber und es steht nur noch 3:1.
Nach der Pause war es dann durch die Verstärkung für den 1. FC Lindner – der Torwart kam und sein Ersatzmann durfte wieder ins Feld – wieder ein Spiel mit den erwartet klaren Chancen für die Gäste. Doch die Kötzschener vergaben kläglich Chance um Chance und konnten nur noch auf 3:2 verkürzen (Schuss aufs kurze Eck, der vom Torwartschienbein ins Netz abprallt). Wie der chaotisch durch seinen Fünfmeterraum segelnde ESV-Torwart den Sieg festhalten konnte, war verwunderlich.

Jedenfalls hat’s mich gefreut, dass die Eisenbahner und Busfahrer mal wieder gewonnen haben. Kommt ja selten genug vor... Auch wenn’s in Überzahl war: wenigstens 3:2 für ESV/ PNVG!
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Statistik:
Grounds: 548 (heute kein neuer Ground; diese Saison: 98 neue)
Sportveranstaltungen: 1.254 (heute eine, diese Saison: 141)
Tageskilometer: 20 (20 Fahrrad)
Saisonkilometer: 36.640 (17.560 Auto/ 10.200 Flugzeug/ 4.820 Bahn, Bus, Tram/ 3.250 Fahrrad/ 810 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 18
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 246

Montag, 24. Mai 2010

W200I: Erneut überraschender Punktgewinn für TSV II – und: Dreck-am-Stecken-Syndrom bei Buna Schkopau

TSV Leuna 1919 II 2:2 VfL Querfurt
Montag, 24. Mai 2010 – Anstoß 11.00
Kreisoberliga Saalekreis (9. Liga, 4. Amateurliga)
Ergebnis: 2:2 nach 92 Min. (46/46) – Halbzeit 0:2
Tore: 0:1 3. (?), 0:2 35. Martini, 1:2 63. Schmidt (Foulelfmeter), 2:2 87. Pires (Handelfmeter)
Verwarnungen: Pires, Hunold, Grulich (TSV), Otto (VfL)
Platzverweise: keine
Spielort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 70 (davon ca. 25 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Das Spiel schien entschieden, doch Leuna sorgte mit Kampfgeist für sehr spannende letzte 30 Minuten)

Merseburger SV Buna Schkopau 6:1 SpVgg Weißenschirmbach-Vitzenburg 1999
Montag, 24. Mai 2010 – Anstoß 14.00
1. Kreisklasse Saalekreis, Staffel 1 (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 6:1 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit 3:0
Tore: 1:0 8. Nr. 5, 2:0 39. Nr. 11, 3:0 40. Nr. 7, 3:1 64. Nr. 11, 4:1 67. Nr. 9, 5:1 85. Nr. 10, 6:1 87. Nr. 9
Verwarnungen: Nr. 3 (MSV), Nr. 3 (SpVgg)
Platzverweise: keine
Spielort: Stadtstadion, Platz II (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 4,0/10 (Aufbau... äh: Buna hat guten Fußball gespielt, Weißenschirmbach war chancenlos – große Anerkennung für Auf... ach ja: Buna hab ich aber nicht übrig)
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Photos and English Version:
TSV Leuna II vs Querfurt
MSV Buna vs Weißenschirmbach

Ich weiß nicht, ob die Vollpfosten bei der Wettervorhersage besoffen waren oder ob
es wirklich so schwer ist, das Wetter 12 Stunden im Voraus anzukündigen. Da aber nicht nur die Wettervorhersage derartig schlecht und zudem auch noch am Morgen Regen gefallen war, was die regnerische Vorhersage glaubhaft erscheinen ließ, sondern ich auch noch erkältet war, war es naheliegend, statt in Rötha nur in der direkten Umgebung zu gucken. Und Leunas zweite Mannschaft spielte ja zum Glück ein wichtiges und interessantes Spiel zuhause im Stadion des Friedens.

Heute war der Tabellenführer zu Gast und Leuna somit – wie in Zscherben beim vorletzten Spiel auch – wieder in der Rolle des Underdogs. Querfurt legte auch gleich los und erzielt nach knapp drei Minuten per Kopf das 1:0. Eine halbe Stunde später gelang Querfurt unter gütiger Mithilfe unseres Torwarts das 2:0.

Bis zur 60. hatte Leuna nicht eine richtige Torchance, aber Torwart Melzer massig Zeit, seinen Fehler wieder auszubügeln: die Paraden, die er jetzt zeigte, ließen den groben Aussetzer in der 35. vergessen. Wie gesagt kam so ca. in der 60. die Wende des Spiels, als Querfurt enorm abbaute. Die waren zwar alle mal besser als der Zweitplatzierte Zscherben, aber jetzt gerieten sie ins Straucheln: nach 67. Minuten ein Foul an Hase und Rene Schmidt verwandelt den fälligen Elfmeter ganz sicher zum 1:2 Anschlusstreffer. Leuna war in der Folgezeit aktiver, wenn auch Querfurt immer wieder den ein oder anderen gefährlichen Angriff aufs Gastgebertor brachte. Kurz vor Schluss gab es dann eine ganz brenzlige Situation: einem Querfurter wird im eigenen Strafraum an die Hand geschossen – der Schiri pfeift Elfmeter. Rene Schmidt wurde aber kurz zuvor ausgewechselt. Nun gut: dann musste halt Joao Pires ran, der im Spiel ständig zugestellt war und dadurch kaum in Erscheinung trat, der dann aber auch zeigte, wie ein Elfmeter auszusehen hat. 2:2!

In der 90. Minuten landete der Ball noch einmal im Querfurter Tor, doch der Schiri hatte zuvor ein Foul gesehen. Das war aber möglicherweise eher vom Querfurter, als umgekehrt. Aber egal, denn schon dieser eine Punkt war äußerst respektabel (es verstärkten nur drei Spieler der ersten Mannschaft unsere Zweite) – und 2:2 war der aufgrund des starken Abbaus der Querfurter - aber auch der damit einhergehenden kämpferischen Leistung der Leunaer - verdiente Endstand. Jetzt heißt es für Leuna II mit einem Sieg gegen Löbejün an Teutschenthal vorbeizuziehen, um den Abstiegsplatz – es steigen doch vier Mannschaften ab, weil man die Ligastärke reduzieren will; im letzten Bericht kam nicht rüber, weil ich vor zwei Wochen noch eine veraltete Regelung im Kopf hatte – zu verlassen.

Für Querfurt heißt es, den perversen Spielplan durchzustehen, um nicht doch noch den ersten Platz an Zscherben zu verlieren: 6 Spiele in 12 Tagen durch die Schwachsinnsvorgabe, vor der WM 2010 die Saison zu Ende zu spielen!
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Da es terminlich gut lag, fuhren wir zum Merseburger SV Buna Schkopau, einem Verein, der neben der merseburger und schkopauer Komponente nun auch einen halleschen Teil aufweisen kann. Vor allem durch die hallesche Beteiligung sind sie Tabellenführer – die Gäste aus Weißenschirmbach – die mit ihrem Nachbarort Vitzenburg zusammen spielen –, einem zu Querfurt gehörenden 1.000-Einwohnerdorf, wo ich schon etliche Male mehr oder weniger gute, aber immer interessante Spiele gesehen habe, sind 7. von 14, was für die junge Mannschaft wirklich respektabel ist. Respektabel auch der Punktgewinn in dem erst vor zwei Wochen ausgetragenen Nachholspiel aus der Hinrunde gegen eben jenen MSV Buna: Schirmbach spielte da 1:1.

In diesem Spiel heute hatten sie leider keine Chance: das 1:0 fiel recht früh und ein Doppelschlag kurz vor der Pause entschied das Spiel. Zwar erzielte Weißenschirmbach mit ihrer dritten Chance im Spiel (die 1. in der 30. Minute, die 2. in der 50.) den Ehrentreffer, doch Schkopau schaffte es dann, noch drei weitere Tore durch schönen, guten, druckvollen Offensivfußball zu erzielen, wobei die guten Chancen (allein die Latten- und Pfostentreffer) auch für 10 bis 12 Tore gereicht hätten.

Das Spiel war nicht wirklich interessant, doch interessant sind die Hintergründe zu diesem Spiel bzw. zum Gastgeber. Eigentlich gäbe es die Fußballabteilung von MSV Buna unter normalen Umständen nicht im Spielbetrieb. Der Spielermangel vor der Saison war enorm und im Juni und Juli hörte man überall während der Saisonvorbereitung auf den Fußballplätzen des Kreises von den Insidern: Saline Bad Dürrenberg und Buna Schkopau treten nicht mehr an. Erstere mussten leider wirklich den geregelten Spielbetrieb aufgeben, letztere jedoch erhielten Verstärkung aus der Stadtoberliga Halle. Auf der Website von Buna findet man die Namen von neun ehemaligen Spielern von Aufbau Tasmania, die wegen einer Spielabsprache – die gab es zwar mehrfach in den letzten Spielzeiten in der halleschen Stadtoberliga, aber Aufbau Tasmania stellte sich am blödesten an – erst zwangsrelegiert, dann völlig schwachsinnig vom Landesverband wieder eingegliedert wurden und nach dem entsprechend harten Protest von Stadtverband und gegnerischen Mannschaften aus der Stadtoberliga zurückzogen. Die Selbstreinigung bei Aufbau Tasmania, die jetzt in der Stadtklasse spielen, hat funktioniert. Außerdem gab es ein paar Sperren – und Buna kann sich freuen, die nicht gesperrten Spieler in Hülle und Fülle von Aufbau bekommen zu haben.

Ein besonders fähiger Schwung von Spielern kam nach der Halbserienpause. Seitdem räumt Buna reihenweise die Gegner vom Feld. Man muss ihnen auch wirklich lassen: sie spielen gut und attraktiv – und weil da etwas schief gelaufen ist in der Vergangenheit und vor allem ihr Trainer ein oder mehr Spiele verzockt hat, muss man diese guten Spieler nun wirklich nicht am Fußballspielen hindern. Doch der Beigeschmack der massiven Wettbewerbsverzerrung bleibt dann doch. Wie Red Bull „Leipzig“ mit enormen Finanzmitteln im Halbprofibereich der Oberliga den Wettbewerb erfolgreich verzerrte, so schafft Buna es ohne nennenswerte Geldmittel mit Amateurspielern, die eigentlich nicht in diese 1. Kreisklasse gehören. Für die beiden Roßbacher Zuschauer war es natürlich ärgerlich, da ihre Mannschaft nun zum dritten Mal in Folge knapp am Aufstieg scheitern wird – und dass sie die starke Leistung der Schkopauer/ Merseburger/ Hallenser Spieler ungern und nur zähneknirschend würdigten, kann ich absolut nachvollziehen.

Was bei mir nicht nur Zähneknirschen, sondern eher Zähnefletschen hervorruft, sind Typen wie der MSV Buna-Abteilungsleiter: der spielt sich als Ordner auf und bepöbelt den Schiri – trotz seiner Ordnerbinde (mit der entsprechenden Verantwortung) am Arm – und will mir dann nach 75 Spielminuten weis machen, dass ich eigentlich fürs Fotografieren vorher eine Genehmigung hätte einholen müssen oder eine Pressekarte. Der Schwachsinn kam mir bekannt vor. Woher? Von Aufbau Tasmania, wo man mir dasselbe vorhielt, aber dann nach entsprechendem Konter von mir schnell den Schwanz einzog. Man hatte mich einfach fälschlich für einen Schnüffler vom Platzbesitzer oder auch einen Pressevertreter gehalten. Vor letzteren hatte Aufbau Tasmania Angst, da ihr Betrugsfall – nicht immer so differenziert – durch die Lokalmedien ging. Vor Presse oder ähnlichen Organen scheint man auch bei Buna Angst zu haben. Aber eigentlich weis jeder, den es interessiert, von den Hintergründen bei Buna Schkopau. In der Kreisklasse hat das jeder – von Weißenschirmbach bis Blösien und von Rossbach bis Delitz am Berge – unlängst mitgekriegt, wobei niemand Boykottaktionen oder Attacken in Erwägung zieht, sodass Buna eigentlich gar keinen Grund hat, vor jeder Kamera derartig neurotische Angst zuhaben. Aber derlei Aktionen wie diese Unterredung mit dem Abteilungsleiter, der erfolglos versuchte meinem Vater – einem Juristen – mit erfundenen Paragraphen (würde es den herbeiphantasierten Paragraph geben, dann wäre er ein Widerspruch zum Zivilrecht, was das Fotografieren bei Massenveranstaltung wie jeglicher Art von Sportevents uneingeschränkt [inklusive der nicht-kommerziellen Veröffentlichung] erlaubt) beizukommen, zeugen von dem klassischen und sehr unangenehmen Dreck-am-Stecken-Syndrom. Zu verbergen haben sie sicherlich nichts. Zumindest nichts Ernstzunehmendes. Aber so ganz wohl scheint es Buna nicht zu sein in ihrer Haut. Dieser Umstand macht das von dem Roßbacher Fan vorgezeichnete Szenario noch wahrscheinlicher: „...die neun Aufbau Tasmania Spieler verlassen den Verein MSV Buna Schkopau nach der Saison und gehen zu einem höherklassigen Klub. Mal sehen, wie Buna da noch eine Mannschaft in der Saison 2010/ 2011 melden will.“

Und selbst wenn sie eine melden würden: von 79 in der MSV-Torstatistik verzeichneten Treffern, wurden 52 von Aufbau Tasmania-Spielern erzielt. Ohne nennenswerte Verstärkung – und wo sollte diese herkommen? – dürfte Buna ohne ihre Hallenser in der Kreisliga aufgeschmissen sein. Ich wünsche schon mal viel Spaß bei Niederlagen in Nempitz, Klobikau und Kötzschau! Vielleicht fotografiere ich euch da mal bei einem der Spiele...
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Statistik:
Ground Nr. 428 (kein neuer Ground; diese Saison: 97 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 1.007 und 1.008 (diese Saison: 150)
Tageskilometer: 20 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 34.230 (21.720 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 3.260 Fahrrad/ 3.250 Bus, Bahn, Tram/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 2
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 200

Donnerstag, 29. Oktober 2009

WE168II: Dann halt zwei Handballspiele, statt zwei Fußballspiele...

Merseburger SV Buna Schkopau 23:30 Dessau-Roßlauer HV 06 II
Sonntag, 18. Oktober 2009 - Anwurf 14.00
Verbandsliga Sachsen-Anhalt, Staffel Süd (5. Liga, 2. Amateurliga)
Ergebnis: 23:30 nach 60 Min. - Halbzeit 9:13
Tore: (?)
Strafminuten: 8–12, Platzverweise: keine
Spielort: Rischmühlen-Halle (Kap. 1.000 Sitzplätze, heute nur 400 freigegeben)
Zuschauer: ca. 80 (davon ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 4,0/10 (Spiel war nicht einmal Durchschnitt)

Merseburger SV Buna Schkopau Fr 32:29 SG Seehausen Fr
Sonntag, 18. Oktober 2009 - Anwurf 16.00
Frauen-Oberliga Sachsen-Anhalt (3. Liga Frauen, Amateurliga)
Ergebnis: 32:29 nach 60 Min. - Halbzeit 12:13
Tore: (?)
Strafminuten: 12–8, Platzverweise: keine
Spielort: Rischmühlen-Halle (Kap. 1.000 Sitzplätze, heute nur 400 freigegeben)
Zuschauer: ca. 80 (davon ca. 4 Gästefans)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Durchschnitt)
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Photos and English version: Click here. Eigentlich waren zwei Fußballspiele der 1. Saalekreisklasse geplant, da in den Nachbarort Dieskau und Döllnitz gespielt werden sollte. Doch da die Gegner des FSV Dieskau, Blau-Weiß Brachstedt II, wegen zu weniger Spieler nicht antraten, was bei einem Verein wie Brachstedt schon bedenklich ist, wird dieses Spiel 3:0 für Dieskau gewertet werden. Und wir fuhren die 15km wieder zurück nach Merseburg und schauten in der Rischmühlenhalle zwei Handballspiele an.

Besagte Rischmühle heißt nach der Halbinsel, auf der einst eine große Mühle stand, die aber vor wenigen Jahrzehnten abgerissen wurde. Da steht nun die Sporthalle und sonst fast nichts weiter auf der Landzunge. Die Halle ist sehr modern, standardmäßig zwar mit einer ausgebauten Tribünenseite, die in drei Elementen zu je 300 Sitzplätzen auf Kunststoffbänken unterteilt ist, aber nicht ganz so langweilig, wie manche andere Sportanlagen aus der gleichen Bauzeit. Der Eintritt zu den heutigen Spielen war frei (sonst muss man die standardmäßigen 2€ zahlen), die Würstchen und Getränke sehr billig (je 1€) und die Stimmung – wie immer beim MSV Buna Schkopau – nicht vorhanden. Da kommen a) kaum Zuschauer und b) die, die kommen, klatschen nur nach guten Aktionen und rufen ab und an dazwischen. Am lautesten waren noch Spielerinnen der Frauenmannschaft und Freundinnen der Spieler, die allerdings auch nur mit dummen Zwischenrufen glänzten.

Zuerst spielten die Männer, wobei Buna Schkopau auf dem vierten und Dessau-Roßlaus 2. Mannschaft auf dem zehnten von 14 Plätzen stand. Davon war allerdings nichts zu merken und in einem Spiel, das von den technischen Fertigkeiten, den Torszenen und dem Zweikampfverhalten auch in der Kreisliga so oder gar besser hätte ablaufen können, setzte sich der Gast verdient mit sieben Toren Vorsprung durch. Bei dieser peinlichen Leistung der Schkopauer kann ich deren Trainer, der phasenweise eine Mimik darbot, die man sonst eher bei Flusspferden als Imponiergehabe vorfindet, schon verstehen. Wobei der Trainer sich nicht gegenüber den Schiedsrichtern hätte aufspielen müssen, denn die Unparteiischen verdienten wirklich einmal ihren Namen, was beim Handball alles andere als selbstverständlich ist.
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Dann waren die Frauen dran: hier stand Buna auf Rang drei und Seehausen auf Rang 13 von 14. Auch hier waren die Bunesen nicht das bessere Team, da nach einer kurzen Druckphase der Gastgeberinnen, die zu einem 3:0 führte, immer mehr die Altmärkerinnen – die SG kommt aus der Stadt bei Stendal, nicht aus Seehausen/ Börde oder Seehausen/ Kyffhäuser oder so – zum Zuge kamen. Die Tabellenvorletztinnen führten sogar immer wieder und einzig einem halbwegs guten Schlussspurt kann Buna Schkopau für den Sieg danken. Am Ende war der Sieg natürlich verdient, aber unter dem Niveau was man von den Schkopauerinnen erwarten kann und muss. Alles in allem war das Spiel schlicht durchschnittlich, da die üblichen Fehler passierten. Immer wieder gab es zwar sehenswerte Aktionen: herrlich in den Wurfkreis gesprungen und ins Eck gezimmert den Ball – aber erwartungsgemäß war die Dynamik in der Frauenoberliga so wie in der Männerkreisliga. Wie beim Fußball sind nur die allerhöchsten Frauenklassen (sprich: Bundesligen) sehr sehenswert. Unter diesen höchsten Ligen setzt ein enormer Leistungsabfall ein.

Insgesamt gesehen – Döllnitz II verlor gegen Raßnitz II 0:1 und dieses Spiel hätten wir geguckt, wäre Brachstedt angetreten – hat sich der Besuch beim Handball aber schon gelohnt. Obschon Buna Schkopau echt nicht mein Verein ist: Amateurhandball ist auf den Dörfern viel stimmungsvoller und oft – wohl auch gerade durch die bessere Stimmung – spielerisch besser. Wüsste nicht, je ein gutes Spiel von Buna Schkopau gesehen zu haben.

Statistik:
Ground Nr. 365 (kein neuer Ground; diese Saison: 34 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 904 (diese Saison: 46)
Tageskilometer: 40 (Rad)
Saisonkilometer: 12.220 (10.920 Auto/ 1.120 Fahrrad/ 280 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 27
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 168

Freitag, 20. März 2009

20.03.09 Fotos aus der überfluteten Saaleaue

Fotos aus der überfluteten Saaleaue

Aus Merseburg kommend fährt man gen Norden auf Halle/ Saale zu. Vor Halle-Ammendorf geht erstens ein unscheinbarer und gesperrter Weg nach rechts ab und zweitens ein gleich darauf spitzwinklig abknickender und freigegebener Weg. Beide führen nach Kollenbey, ein nach Schkopau - Merseburgs nördliche Nachbargemeinde (von Nachbarstadt kann man bei einer Ansammlung von Dörfern, die nur zu einem weiteren Dorf (Schkopau) gehören, wohl kaum sprechen) - eingemeindetes Dorf mit nur knapp 100 Einwohnern.

Samstag, 7. März 2009

WE136I: A thrilling draw in Großkorbetha

Originally we planned to watch two football matches in Burgwerben and Reichardtswerben, respectively, but - although the pitches were proper playable - the matches were called-off. A bit of mud and slight rain is enough for those German sissies to postpone a match. TSV Großkorbetha II 19:25 Friesen Frankleben III Saturday, 7th March 2009 - kick-off time 15.00 1. Kreisklasse (8th level, lowest amateur level) Result: 19:25 after 60 min. - Halftime 9:14 Goals: no idea Time penalties: 4-6 minutes Sent-offs: none Sports hall: Werner-Giersch-Halle (cap. 250; 220 seated) Attendance: 25 (no away fans) Match quality: 3.0/10 (lame) TSV Großkorbetha I 20:20 MSV Buna Schkopau II Saturday, 7th March 2009 - kick-off time 17.00 Kreisliga (7th level, 2nd lowest amateur level) Result: 20:20 after 60 min. - Halftime 10:10 Goals: no idea Bookings: 6-8 minutes Sent-offs: Block (Buna Schkopau, 44:57 min.) due to harsh foul play Sports hall: Werner-Giersch-Halle (cap. 250; 220 seated) Attendance: 85 (no away fans) Match quality: 7.0/10 (very entertaining)

We had so much time due to those unjustifiable match postponements that we could stop for a bite to eat in a quite good Chinese restaurant that offers nice dishes to reasonable prices, in Weißenfels. It was one of the very few facilities in Weißenfels which had open doors on 1 p.m. on that Saturday. That dirty town really is a village! Then we went to the sports hall in Großkorbetha, a small village between Weißenfels and Leuna, for watching handball. The first one of the two handball matches - TSV Großkorbetha II vs Friesen Frankleben III - was a match of the lowest division. But even compared to other matches of the Kreisklasse, it was really weak. So many mistakes and so lame, that even the referee had no problems in following the match. Luckily, the players threw some nice goals from time to time. Further description is not needed here. That team at the bottom of the table that lost 13 matches in a row, lost a 14th match and that team ranked 3rd asserted its rank. Frankleben won 25:19. The second match - TSV Großkorbetha vs Merseburger SV Buna Schkopau II - was just one level higher on paper, but three or four levels higher in view. It was fast paced and hard played right from the beginning, and although the players did not score so often, it was a great match. After 18 minutes, the result was just 4:3. But after Großkorbetha scored two more goals until minute 20, there were far more goals per minute scored, than before. 10:10 at half-time. In the second half, the match was even better. Really, it was a thrilling match and of good quality. Großkorbetha used some shortcomings of Schkopau for scoring three goals. 15:12. After Schkopau almost equalised (15:14), the only player familiar to me - Ronny Block, an old school mate of mine, playing for Schkopau - was sent off due to harsh foul play. He was almost every minute in the match and did good work at the throwing circle, but one mistake - pulling an opponent down who was broken through the circle, directly in front of the goalkeeper - and he had the red card in front of his face. The only ridiculous decision made by the referees: the first referee, that one who had been quite close to the scene, sent Ronny off with a two-minute time penalty (that was absolutely justified!) but the second one ran to the scene from 25m behind and showed him the red card just after several fans of the hosting team shouted: “Sent him off! Show him the red card!” A handball-typical arbitrary decision. But even the next lead of three goals was not enough for Großkorbetha. Schkopau equalised after they caught three goals in a row that led to a 20:17 lead for TSV 1893. The 20:20 equaliser was scored about 30 seconds before the end, and in a heated final phase, Schkopau maintained the draw. Nonetheless, by the way, respect to the referees, that did not make more than one dubious decision. Especially the last minutes were difficult to manage. I just had liked if they had sent-off that provocateur from Großkorbetha with the number 6. If they show Ronny the red card for the shit he did, that guy had deserved his third two-minute time-penalty (that is also a sent-off for the rest of the match) after 48 minutes. All in all, he even deserved five time-penalties due to playing foul, bitching and provoking other players. Other people who should be mentioned, are the fans. Well, two of them: the guy with the drum and that one with the horn. They were always supporting. It has been another nice handball match and a deserved draw. Statistics Ground No. 283 (new ground; this season: 53) Sporting event No. 762/ 763 (this season: 130) Kilometres that day: 50 (bike) Km this season: 18,120; i.e. 9,270 car/ 3,030 bike/ 2,960 plane/ 2,860 train Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 136 For more photos see: http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/090307%20Handball%20Grosskorbetha%20-%20Friesen3%20und%20MSV2/

Sonntag, 19. Oktober 2008

WE116II: Der 1. Teil eines kostenlosen Spieletrippels

Sportring Mücheln II 3:1 Merseburger SV Buna Schkopau
Samstag, 18.Oktober 2008 - Anstoßzeit 13.00
1.Kreisklasse (11. Liga, 7. Amateurliga)
Ergebnis: 3:1 nach 93 Min. (45/48) - Halbzeit 2:0
Tore: 1:0 11. Seidel, 2:0 38. (11m) Brinke, 3:0 71. Scharschmidt, 3:1 85. Matthias Thamm
Verwarnungen: 2 für Mücheln
Platzverweise: Keine
Stadion: Am Eptinger Rain (Kap. 1.500)
Zuschauer: 50 (6 Gästefans)
Spielqualität: 6,0/10 (Etwas überm Durchschnitt)
Vorm Spiel:
Es ging mal wieder mit den Rädern los, den altbekannten Weg am Geiseltalsee entlang in die kleine Stadt Mücheln. Nur noch einen Kilometer steil bergauf - Mücheln liegt nämlich wirklich sehr schön und deren Sportanlagen sinnvollerweise auf einem der höchsten Punkte - und wir waren auch schon am Eptinger Rain, den wir sonst eher wegen Radball aufsuchen.

Das Spiel:
So kam ein neuer Ground zustande - dass ich da schon einmal in der E-Jugend oder so gespielt habe, spielt für die Statistik keine Rolle - und das dazugehörige Spiel war eines der 2. Männermannschaft von Sportring Mücheln. Gegner: Buna Schkopau.
Es entwickelt sich von Beginn an ein sehenswertes und ziemlich schnelles Spiel. Nach nur 11 Minuten zimmerte ein Müchelner den Ball nach einem Alleingang geschickt ins Eck. Nach 38 Minuten gab es einen berechtigten Foulelfmeter, der natürlich sachlich von den Gästespielern und deren Trainer - aber der war mir ohnehin schon einmal negativ aufgefallen und sein Betreuer stand gar schon einmal in der Zeitung, da er einem Betreuer einer anderen Mannschaft eine Eckfahne über dem Kopf zerschlagen hatte - in etwa: ,,Ey Schiri, du Vogel! Wo war denn das Elfmeter, ey?!’’ - aber trotzdem sicher verwandelt wurde.
In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel merklich schwächer, doch wurde es nie ganz schwach. Im zweiten Teil der zweiten Halbzeit nutzte Mücheln einen Abwehrfehler zum 3:0. Kurz vor Ende der Partie schoss Schkopau doch noch einen Treffer, in dem sie einen Freistoß ins Netz semmelten. Der Torschütze war übrigens einer von vier Schkopauer Spielern, die auf den Nachnamen Thamm hören.

Eintritt und Zuschauer:
Eintritt frei und 50 weitestgehend emotionslose Zuschauer. Und wenn Emotionen, dann unsachliche der Art: (zu einem gefoulten Spieler): ,,Steh auf du Lutscher!’’ oder zum Schiri: ,,Der war im Aus, du Penner!’’

Catering:
Man begann etwas spät mit dem Catering, da ja noch ein Spiel der ersten Mannschaft anstand, sodass ich nichts über die Qualität sagen kann.

Schiedsrichter:
Der aus dem hohen Norden des Landkreises angereiste Mann leitete das Spiel ohne Probleme. Man kann ihm eine wirklich gute Leistung attestieren.

Nach dem Spiel:
Wir bewegten uns zügig (das heißt mit bis zu 45 km/h) gen Westen, also Braunsbedra. Deren Ortsteil Krumpa war unser nächstes Ziel.