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Sonntag, 30. November 2014

W435III: Handballsonntag in Leuna und Halle

SV Union Halle-Neustadt ............................................... 37
SGH Rosengarten-Buchholz .......................................... 34
- Datum: Sonntag, 30. November 2014 – Anwurf: 16.00
- Wettbewerb: 2. Frauenhandballbundesliga (2. Spielklasse der Frauen)
- Ergebnis: 37-34 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 20-15
- Tore: Jacqueline Hummel 14, Martyna Rupp 6, Eileen Uhlig 6, Stefanie Hummel 4, Dagmar Stuparicova 3, Linda Jäger 2, Elisa Möschter 1, Swantje Heimburg 1 (Halle); Lisa Prior 7, Sabine Heusdens 6, Sarah Lamp 5, Nina Schilk 5, Melissa Luschnat 3, Elena Nendza 3, Lareen Gräser 2, Nicole Steinfurt 2, Isabell Kaiser 1 (Rosengarten)
- Siebenmeterquote: Halle 83% (5 von 6); Rosengarten 75% (6 von 8)
- Gelbe Karten: Martyna Rupp, Linda Jäger, Stefanie Hummel (Halle); Isabell Kaiser, Laura Schultze, Sabine Heusdens (Rosengarten)
- Zeitstrafen: 2x Linda Jäger, Eileen Uhlig, Linda Umbusch (Halle = 8 Minuten); 2x Isabell Kaiser, Nicole Steinfurt (Rosengarten = 6 Minuten)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Erdgas Sportarena (Kap. 1.200, davon 945 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 750 (davon ca. 4 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Sehr gutes und spannendes Spiel)

TSV Leuna 1919 mJB ..................................................... 27
SV Friesen Frankleben mJB .......................................... 39
- Datum: Sonntag, 30. November 2014 – Anwurf: 12.30
- Wettbewerb: Bezirksliga männliche Jugend B, Sachsen-Anhalt Süd (2. und unterste Spielklasse der U18)
- Ergebnis: 27-39 nach 50 Min. (25/25) – Halbzeit: 15-22
- Tore: k.A.
- Siebenmeterquote: Leuna 0; Frankleben 75% (3 von 4)
- Verwarnungen: 2x Gelb (Leuna); 3x Gelb + Trainer (Frankleben)
- Zeitstrafen: 2x Nr. 10 (Leuna = 4 Minuten); 2x Nr. 2, 2x Nr. 13, Nr. 7 (Frankleben = 10 Minuten)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sporthalle Leuna (Kap. 200 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 55 (davon ca. 20 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes Spiel mit verdientem Sieg für Frankleben)

TSV Leuna 1919 mJC ..................................................... 24
SV Friesen Frankleben mJC .......................................... 20
- Datum: Sonntag, 30. November 2014 – Anwurf: 11.00
- Wettbewerb: Bezirksliga männliche Jugend C, Sachsen-Anhalt Süd (Spielklasse der U15)
- Ergebnis: 24-20 nach 50 Min. (25/25) – Halbzeit: 10-10
- Tore: k.A.
- Siebenmeterquote: Leuna 100% (1 von 1); Frankleben 63% (7 von 11)
- Verwarnungen: 2x Gelb + Trainer (Frankleben); 3x Gelb (Leuna)
- Zeitstrafen: 1x Nr. 9 + Rot Nr. 9 (Frankleben = 4 Minuten)
- Platzverweise: Nr. 9 von Frankleben (49. Min., grobes Foul)
- Spielort: Sporthalle Leuna (Kap. 200 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 45 (davon ca. 15 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Pflichtsieg der Leunaer in einem durchwachsenen und durch das Schiedsrichtergespann unnötig spannend gemachten Spiel)  
Photos with English Commentary:
a) Youth Handball in Leuna: TSV Leuna v Friesen Frankleben U15 and U18
b) Women’s Handball in Halle: 2nd Division Union Halle-Neustadt v SGH Rosengarten-Buchholz

Sonntag war Handballtag in Leuna. Vor dem Hauptspiel der I. Männermannschaft in der Bezirksliga traten die II. Männer (Kreisklasse) und die beiden Juniorenteams (C und B) an.

Zuerst die C-Jugend, die als Drittletzter auf den Tabellenletzten aus Frankleben traf. In den ersten Minuten war Leuna die bessere Mannschaft und hielt die Friesen auf Distanz, doch nach sieben oder acht Minuten gab Leuna nach und nach das Match aus der Hand. Das Schiedsrichtergespann vom Halleschen SC tat sein Übriges und warf Friesen Frankleben Siebenmeter hinterher ohne gleiche Vergehen der Gäste zu ahnden. In den letzten Minuten vor der Pause kämpfte sich der TSV aber zurück und glich aus. Nach der Pause führte Leuna ständig, doch hatte auch hier Probleme den absehbaren Pflichtsieg zu sichern, da die (Un?)parteiischen nach wie vor durch einseitige Regelauslegung auffielen. Was der Kotzbrocken auf der Friesen-Bank da noch an den Schiris zu meckern hatte?! Sein Team bekam ja 11 zu 1 Siebenmeter – und das als die unterlegene Mannschaft! Da Leuna aber in diesem durchwachsenen Spiel in den meisten Punkten besser als Frankleben agierte, hieß es am Ende 24:20 für den TSV.

Das gleiche Duell gab es auch bei der B-Jugend, wobei hier die Vorzeichen komplett anders waren: Leuna auf Platz 4, Frankleben auf Platz 2 ohne Verlustpunkt. Leuna spielte gut, doch Frankleben sehr gut. Nach einer furiosen Anfangsphase wurde das Spiel etwas ruhiger, doch es war stets ein riesiger Leistungsunterschied im Vergleich mit der C-Jugend festzustellen. Auch zwischen diesen beiden B-Jugendteams war der Unterschied deutlich. Leuna hielt gut gegen und konnte die Niederlage in Grenzen halten: 27-39.  
Ich blieb nicht zu den Männerspielen, da ich mit Khatereh in Halle verabredet war und dort die zweite neue Sporthalle (Freitag hatte ich ja schon die neue Eissporthalle gekreuzt) wartete: die sogenannte Erdgas Sportarena. Diese scheiß Erdgas-Namen nerven langsam wirklich: Erdgas Sportpark und ganz dumm Erdgas-Werfertage, bei denen wohl mit Erdgas statt mit Speeren und Hämmern geworfen wird... Man muss aber sagen: diese Mehrzwecksporthalle ist anscheinend seit langem das erste richtig gelungene Bauprojekt in Sachsen-Anhalt! Von außen dunkle gehalten und die übliche Blechbüchsenform, aber von innen zwei leicht erhöhte Untertribüne in angenehmen hellen Farbtönen, hinter dem einen Tor eine Empore mit weiteren Stehplätze (die anderen befinden sich hinter den letzten Sitzreihen auf beiden Tribünenseiten. Und interessant ist auch die balkonartig oberhalb der einen Sitztribüne angebrachte VIP-Loge mit Polstersitzen.

Das wirklich gute Spiel sollte einen überraschenden aber völlig verdienten Ausgang erfahren: die sogenannten Wildcats des SV Union Halle-Neustadt sind wie immer nur im hinteren Mittelfeld der 2. Bundesliga zu finden, während die SG Handball Rosengarten-Buchholz (das liegt in Niedersachsen direkt südlich von Hamburg) einen starken dritten Platz innehat. Doch die Hallenserinnen führten von Beginn an und gaben die Führung nie wieder aus der Hand. 3:0 in der Eröffnungsphase des Spiels, dann konstant mit bis zu sechs Treffern in Front. Erst, teils auch durch zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen (in einer Szene auch mit der Unfairness der Gastmannschaft gepaart, die nach einem klaren Foul einfach frei aufs Tor zu rennt und einwirft) bedingt, in der Schlussphase kommt Rosengarten wirklich noch einmal gefährlich heran, doch am Ende hielt die Konzentration und Halle siegte mit dem gerade im Frauenhandball spektakulären Ergebnis von 37:34!  
Statistik:
- Grounds: 1.241 (heute 1 neuer; diese Saison: 87 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.238 (heute 3; diese Saison: 126)
- Tageskilometer: 50 (50km Auto)
- Saisonkilometer: 23.100 (17.610 Auto/ 3.600 Flugzeug/ 1.190 Fahrrad/ 700 öffentliche Verkehrsmittel/ 20 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 11 [letzte Serie: 1, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 435

Dienstag, 10. Juni 2014

W410I: Lange Suche nach einem Altherrenspiel

SV Beuna 1916 AH ........................................................ 0
SV Friesen Frankleben .................................................. 3
- Datum: Freitag, 6. Juni 2014 – Anstoß: 18.00
- Wettbewerb: Freundschaftsspiel Alte Herren gegen Freizeitmannschaft
- Ergebnis: 0-3 nach 70 Min. (35/35) – Halbzeit: 0-2
- Tor: 0-1 x. (?), 0-2 20. (10), 0-3 70. (5)
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Glück-Auf-Kampfbahn (Kap. 1.200 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 15 (davon keine Gästefans?)
- Unterhaltungswert: 3,5/10 (Sehr einseitiges und eher höhepunktarmes Spiel)  
Photos with English Commentary:
Veterans’ Friendly Match: SV Beuna lost to Friesen Frankleben

Wie (fast) jeden Freitag war der Besuch eines Altherrenspiels des TSV Leuna angedacht – dass Leuna wegen zu dünner Spielerdecke abgesagt hatte, hatten wir nicht mitbekommen. In Mücheln standen wir also im leeren Stadion am Eptinger Rain und mussten uns auf die Suche nach einem Ersatz begeben. Auf dem Weg nach Merseburg liegen fünf Sportstätten, wobei wir Krumpa gar nicht erst anfuhren, sondern gleich in Braunsbedra schauten. Auch da war nichts los. In Frankleben war total tote Hose, doch ein Dorf weiter trat die Freizeitmannschaft des SV Friesen Frankleben tatsächlich vor den Ball: in Beuna.

Also wieder wie letzte Woche: ein wenig attraktives Spiel im nach Merseburg eingemeindeten Kaff im Geiseltal. Das erste Tor war bereits gefallen – und zwar für den Gast. Die Partie entwickelte sich völlig einseitig zugunsten der Franklebener, die Mitte der ersten Hälfte die Abwehr umkurvten und zum 0:2 einnetzten. Erst nach der Pause kam Beuna mal zu ein paar Torchancen, doch einzig Frankleben sollte heute treffen. Nach mehreren vergeblichen Versuchen wurde aus spitzem Winkel über den Torwart zum 0:3 eingeschossen.

Höhepunkt des Tages war der Besuch von Osman, der mit Kollege Freyer vom Frankfurter Flughafen gekommen war. Unser algerischer Freund zeigte sich keineswegs müde, obwohl er schon ohne große Pausen seit 4 Uhr morgens unterwegs war. Von Sétif nach Algier und Frankfurt nach Naumburg und Merseburg. Die Strecke kennen wir aber auch schon – v.a. mit weniger pünktlichen Verkehrsmitteln…  
Statistik:
- Grounds: 1.124 (heute kein neuer; diese Saison: 153 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.068 (heute: 1; diese Saison: 212)
- Tageskilometer: 40 (40km Auto)
- Saisonkilometer: 59.900 (57.910 Auto/ 1.810 Fahrrad/ 160 Schiff, Fähre/ 20 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 61 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 410

Montag, 30. Januar 2012

W287III: Hallenhockey, wie es schlechter kaum sein könnte – und; munteres Siebenmeterwerfen in Kühnau

TSV Leuna 1919 4:4 SC Charlottenburg Berlin
Datum: Sonntag, 29. Januar 2012 – Beginn: 11.00
Wettbewerb: 2. Bundesliga Ost, Hallenhockey
Ergebnis: 4:4 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 4:3
Tore: 1-0 6. Christian Zeiger, 1-1 9. Benjamin Borchardt, 1-2 19. Benjamin Borchardt (Ecke), 2-2 13. Nils Poczatek, 3-2 24. Christian Zeiger, 3-3 25. Phillip Kröger, 4-3 29. Nils Poczatek, 4-4 42. Moritz Barckhausen (Überzahl)
Grüne Karten: Christoph Ruttkies, Stefan Münzner (Leuna)
Gelbe Karten (2 Minuten): Michael Franz (Leuna), Moritz Barckhausen (SCC)
Rote Karten (Platzverweis): keine
Spielort: Sporthalle Leuna (Kap. 200 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 100 (keine Gästefans darunter)
Unterhaltungswert: 1,5/10 (Richtig schlechtes Spiel beider Mannschaften, unmögliches Schiedsrichtergespann, kaum Zuschauer – unterstes Hallenhockeyniveau! Da kann man ja gleich Feldhockey schauen!)

SG Kühnau 26:28 SV Friesen Frankleben
Datum: Sonntag, 29. Januar 2012 – Beginn: 16.00
Wettbewerb: Verbandsliga Sachsen-Anhalt Süd (6. Handballliga, 3. Amateurspielklasse)
Ergebnis: 26:28 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 13:13
Tore: k.A. (Kühnau); Wasner 11, Holzapfel 7, Graßmeyer 4, [Nr. 3] 3, Berg 2, [Nr. 5] 1 (Frankleben)
Siebenmeter: Kühnau 4 von 9, Frankleben 9 von 10
Gelbe Karten: Nr. 15, Nr. 10, Nr. 2 (Kühnau); Nr. 3, Nr. 14 (Frankleben)
Zeitstrafen: 2x Nr. 10, Nr. 2, Nr. 6, Nr. 13, Rot Nr. 15 (Kühnau = 12 Minuten); 3x Nr. 11, 2x Nr. 3, Nr. 5, Nr. 9 (Frankleben = 14 Minuten)
Disqualifikationen: Nr. 15 Kühnau (59., angeblich „Tätlichkeit“); Nr. 11 Frankleben (52., dritte Zeitstrafe)
Spielort: Sporthalle Friedensschule Dessau-Ziebigk (Kap. 200 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 150 (davon Gästefans: ca. 5)
Unterhaltungswert: 5,5/10 (Mittelmäßiges, aber spannendes Spiel)
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Photos and English Version:
a) Indoor Hockey: Leuna v Charlottenburg

Da fragt man sich, wieso man sich schon am frühen Morgen aufgemacht hat, um bei Schneeglätte in die hässliche Leunaer Sporthalle zu gurken, dort für überhöhte 3,50€ die immer gleichen hässlichen Eintrittskarten und das immer gleiche schlecht gemachte „Programm“ (eine A4-Seite als Faltblatt, das nur Informationen zum TSV hat und nie zu einer Gastmannschaft) entgegenzunehmen, um sich dann in die erste Reihe – der einzigen Reihe auf dieser scheiß Tribüne, von der aus man das Spielfeld (mit ein paar Verrenkungen) komplett einsehen kann – zu hocken, um die Mannschaft anzufeuern.

Heute fanden sich so wenige Fans wie schon ewig nicht mehr zum Hockey ein. Knapp 100 Leunaer wollten sich das Spiel gegen den Tabellennachbarn Charlottenburg (die Westberliner haben auf Rang zwei stehend zwei Punkte mehr auf dem Konto als Leuna) nicht entgehen lassen. Aber so ein Gegurke hätte eigentlich nicht einmal 10 Zuschauer verdient gehabt!

Ich lästerte auch schon, als die Berliner (!) Schiedsrichter Luft und Bütschek vor Beginn bei Charlottenburgern standen und mit denen quatschten, dass da wohl Spielabsprachen getroffen werden würden. Was im Spaß gesagt war, sollte sich als gar nicht so abwegig zeigen: wenn von diesem hirnlosen Verband Berliner Schiedsrichtern in einem Spiel einer Berliner Mannschaft bei einer sachsen-anhaltischen angesetzt werden, hat das halt wenig mit einer unparteiischen Spielleitung zu tun. Aber beide Mannschaften hätten auch auf 0:0 spielen können: dieses Spiel war von Taktiererei, Ball Hin-und-Her-Geschiebe und Zustellen an der Bande geprägt, dass es klar war, dass hier beide nur nicht verlieren wollten. Das Unentschieden war ab Mitte der zweiten Hälfte augenscheinlich abgemachte Sache. Mitte der ersten Hälfte waren bereits alle Schiedsrichterentscheidungen gegen Leuna abgemachte Sache.

Meine Wertung von 1,5 Punkten gibt es nur deshalb, da im ersten Spielabschnitt einige Aktionen von Zeiger, Poczatek und Reichardt sehenswert waren. Auch die Charlottenburger zeigten ab und an mal, dass sie wenigstens ein bisschen mehr können, als das, was heute auf dem Feld ablief. Aber ansonsten war es symptomatisch, wie Leuna den Ausgleich kassierte: ein Charlottenburger sperrt den schon lange nicht mehr bundesligareifen Franz von den „Un“parteiischen völlig ungestraft im Mittelfeld – Franz verhält sich natürlich unheimlich intelligent, indem er dem Berliner in dem Magen schlägt. Mit Gelb war er noch gut bedient, doch in den zwei Minuten Unterzahl, kassierte Leuna auch prompt den Ausgleich. Man sollte also auch das Augenmerk auf die Schwachpunkte wie v.a. Franz und Ruttkies legen, anstatt sich nur über die Schiris aufzuregen, deren zweitgröbste Fehlentscheidung (Zeiger wird gefoult (Check in den Rücken), daraufhin ein Regelverstoß der Leunaer (Fußspiel) begangen, woraufhin es statt Freischlag für Leuna eine Strafecke für den Gast gab) die zwischenzeitliche 1:2 Führung der Berliner verursachte. Die gröbste Fehlentscheidung weckte auch die ruhigere Sorte Fans noch etwas auf: 30 Sekunden vor Abpfiff ein mindestens gelbwürdiges, taktisches Foul eines Berliners gegen einen auf den Flügel durchbrechenden Leunaer, der nach dem Beinstellen auf den Ball fiel. Die Schiedsrichter gaben Fußspiel und Freistoß für Berlin, was fast noch zu Tumulten führte, da auch Spieler und Trainer des TSV nun richtig sauer waren.

Eine abartigere Schiedsrichterleistung habe ich noch nicht gesehen im Hallenhockey. Auch ein schlechteres und langweiligeres Spiel noch nicht. Zum Glück ist Leuna jetzt wirklich gesichert, da Güstrow wieder verloren hat. Für 2. Liga reicht es ja dann doch!
Allerdings muss man, wenn man ehrlich ist – und das wird die Leunaer Mannschaft auch akzeptieren, da es ihnen nichts bringt, wenn man sie nur aus Sympathie übertrieben lobt – klar und deutlich sagen, dass die Mehrheit der Spieler dieser Mannschaft (heute war es ganz besonders auffällig: nach Hochmuth, Zeiger und Poczatek kommt lange nichts) kaum durchschnittliches Niveau bringt und vor allem die Mehrheit der Spiele des TSV unterdurchschnittlich sehenswert sind. So ein Wahnsinnsspiel wie in Köthen kommt so wie so nur alle 10 Jahre mal vor und so ein Spiel wie heute ist näher dran an der normalen Leistung der Mannschaft, als das vor drei Wochen. Ob ich nächste Saison dafür die überdurchschnittlich hohen 3,50€ mehr als ein einziges Mal den stets mit dem Kassieren überforderten Hockeymädchen an der Kasse hinblättere, überlege ich mir gut. Im Rückblick hat es sich bei der Mehrheit der in den letzten beiden Spielzeiten besuchten Hockeyspiele des TSV nicht gelohnt!
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Erheblich besser als dieses grauenhafte Hallenhockeyspiel war das Spitzenspiel der Handball Verbandsliga zwischen dem Zweiten und dem Dritten der Tabelle. In der letzthin mal wieder von leichten ethnischen Unruhen erschütterten, ohnehin verrufenen, wie auch wenig sehenswerten Mittelstadt Dessau wurde in der Sporthalle der passenderweise „Friedensschule“ genannten Sekundarschule im Stadtteil Ziebigk gespielt. Die Halle ist farblich sehr gut gelungen, die Beleuchtung ist gut und die Zuschauer sitzen direkt am Spielfeld, aber die dreireihige Holz- und Aluminiumtribüne steigt zu niedrig an und sieht auch ziemlich mies aus. Auf der Tribüne hatten sich immerhin etwa 150 Fans eingefunden, von denen natürlich fast alle für die Heimmannschaft waren. Großartig Stimmung kam aber nicht auf.

In einem mittelmäßigen und sehr ausgeglichenen Spiel setzte sich Friesen Frankleben erst zum Ende der zweiten Halbzeit hin entscheidend ab. Teilweise fünf Tore Vorsprung waren es da, die erst in den letzten beiden Minuten wieder teilweise von der SG Kühnau aufgeholt wurden. 26:28 war kein ungerechtes Resultat, wobei die Franklebener in erster Linie einfach nur die besseren Siebenmeterschützen waren. In diesem Siebenmeterfestival von Dessau verwandelten sie 9 von 10 Siebenmetern, während Kühnau nur 4 von 9 versenken konnte. Das Spiel war übrigens – trotz 19 Siebenmetern – nicht überhart, aber beide Abwehrreihen hatten schon so ihre Probleme gegen die starken Angreifer der jeweils anderen Seite mitzuhalten. Nur dadurch, dass die Torhüter beider Teams – besonders der Gästekeeper Küster – so stark waren, bleiben beide Mannschaften unter der 30-Treffer-Marke.

Von beiden Mannschaften wurde übrigens je ein Spieler kurz vor dem Ende des Feldes verwiesen: bei Frankleben war es halt der unsauberste Akteur, der sich als Verteidiger oft nur mit Fouls behelfen konnte – bei Kühnau jedoch flog einer zu Unrecht vom Platz, der einen Gegenspieler weggeschubst hatte und für dieses Zwei-Minuten-würdige Foul vom inkompetenten Magdeburger Schiedsrichtergespann gleich Rot sah. Die Magdeburger waren uns übrigens schon vor einigen Wochen in Halle negativ aufgefallen: dort pfiffen sie völlig einseitig zugunsten der Seehausener Mannschaft, die ohne Schiedsrichterhilfe wahrscheinlich nicht gewonnen hätten. In der ersten Halbzeit lieferten die beiden Pfeifen auch wieder eine grauenhafte Leistung ab, wobei auffälligerweise immer Frankleben die Angeschissenen waren. Mehrere unberechtigte Zeitstrafen gegen Friesen, während mehrere Male die Kühnauer trotz Stürmerfoul aufs Tor werfen oder trotz Verteidigerfouls einen Tempogegenstoß einleiten durften. Bis zur 55. oder 56. Minute gab es in der zweiten Halbzeit aber plötzlich keine einzige Willkürentscheidung gegen Friesen mehr: nur zwei lachhafte Siebenmeter für (ja: für!) Frankleben. In der vorletzten Minute gab es ja sogar noch einen unberechtigten Platzverweis für den Gastgeber. Ganz komische Leistung, aber vom Gespann Wolf/ Schwibbe kann man nichts anderes erwarten. Sachsen-Anhaltische Handballschiedsrichter halt...

Ohnehin war dieses Wochenende katastrophal in Sachen Schiedsrichter: einer schlechter als der andere – in allen fünf Partien dieses Wochenendes! Ich hoffe, dass ich die Unparteiischen in den nächsten Spielen mehr loben kann: schließlich gibt es in den allermeisten Sportarten über die Mehrheit der Schiedsrichter nicht viel zu meckern – meistens haben sie Recht mit ihren Entscheidungen! Und beim Handball trifft das wenigstens so auf jedes dritte Gespann zu...
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Statistik:
Grounds: 697 (heute 1 neuer; diese Saison: 103 neue)
Sportveranstaltungen: 1.457 (heute 2, diese Saison: 143)
Tageskilometer: 180 (180 Auto)
Saisonkilometer: 27.700 (19.150 Auto/ 6.600 Flugzeug/ 1.940 Fahrrad/ 10 Bahn, Bus, Tram/ 0 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 30
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 287

Samstag, 25. Juni 2011

W256III: Spergau im Kleinfeldhandball souverän

Kleinfeld-Rasenhandball-Turnier: XVI. Seuma-Cup
Datum: Samstag, 25. Juni – Beginn 11.00
Wettbewerb: Kleinfeld-Rasenhandball-Turnier für Mannschaften aus Verbands-, Bezirks- und Kreisebene (Spiele je 2x12 Minuten)
Sieger: SG Spergau
Bestes Spiel: SG Spergau 18:13 TSV Großkorbetha I (6,5/10)
Schwächstes Spiel: Friesen Frankleben 16:5 TSV Großkorbetha II (2,5/10)
Anzahl Tore: 227 in 10 Spielen
Durchschnitt: 22,7 Tore pro Spiel
7-Meter: 26 von 31 verwandelt (84% Quote)
Torreichste Spiele: je 31 Treffer bei Spergau 18:13 Großkorbetha I, Saaletal 17:14 Großkorbetha I
Torärmstes Spiel: 20 Treffer bei Frankleben 12:8 Großkorbetha I
Anzahl Strafen: 8 Zeitstrafen (4 Frankleben, 4 Großkorbetha I; Strafzeit = 1 Minute)
Austragungsort: Wilhelm-Kaiser-Stadion (Kap. 600, davon 200 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 20 Fans + 30 Aktive
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Kein Vergleich zum Narodni hazena, aber mit Spergau und Saaletal wenigstens zwei gute Mannschaften dabei)
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Photos and English version:

Nachdem das Steherrennen um den 81. Preis der Stadt Leipzig abgesagt wurde (mal schauen, ob die nächsten Samstag fahren), fuhren wir kurz entschlossen nach Großkorbetha. Das Kleinfeldhandballturnier in Erdeborn hatten wir ja verpasst, also war dieser Termin im Weißenfelser Ortsteil, der an Leuna grenzt, nur willkommen. Der Name des Wettbewerbs klingt zwar etwas dämlich – „Seuma-Cup“ – aber der Sponsor ist wenigstens zuverlässig und lokal: die Spezialmaschinenbau GmbH Kurz Seume (Seuma). Gespielt wurde jeder gegen jeden je 2x12 Minuten. Austragungsort war natürlich das Willi-Kaiser-Stadion, wo wir das letzte Mal am 20.3. 1999 waren: damals spielte TSV Leuna Fußball dort gegen den TSV Großkorbetha Landesklasse und verlor überraschend mit 2:0. In den 12 Jahren hat sich einiges geändert an der Anlage. Die blau verkleidete Halle war glaube ich noch nicht da und deshalb gab es sicher auch noch nicht die zweireihige Sitztribüne mit Hartplastebänken auf Steinstufen an der Hallenmauer. Die kleine Tribüne ist übrigens überdacht vom überkragenden Dach der Sporthalle und flankiert von einer Terrasse. Die anderen Seiten der Anlage sind ausbautenlos und relativ kahl. Gegenüber geht der Blick in die Saaleaue, wo sich auch Platz II, ein total spartanischer Großfeldrasenplatz, befindet.

Das Turnier mit zwei Großkorbethaer Teams und drei Mannschaften aus der näheren Umgebung wurde von einem Sprecher, der sich natürlich nicht verkneifen konnte, noch mal was gegen die „Zwangseingemeindung“ zu stänkern (so ein albernes Schauspiel wie Großkorbetha hat so gut wie keine Dorf, das vor der Eingemeindung stand, veranstaltet), eröffnet. Das Niveau der Spiele war insgesamt gesehen nicht sonderlich hoch, doch richtig schlecht war keines der zehn Spiele. Mit dem tschechischen Feldhandball Narodni hazena kann so ein Spaßturnier allerdings absolut nicht mithalten.
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Großkorbetha zeigte sich als zu netter Gastgeber: sie überließen die ersten drei Plätzen den Gastvereinen. Die 10 Spiele waren wie folgt [Unterhaltungswert]:

TSV Großkorbetha II 8:16 TSV Großkorbetha I [4,0/10]
- Die erste Mannschaft des Gastgebers nahm die Reserve, die mir in der Halle schon mal negativ als extrem spielschwach aufgefallen war, erwartungsgemäß ziemlich auseinander

SG Saaletal 11:10 Friesen Frankleben [5,5/10]
- In einem ziemlich ausgeglichenen Spiel schien Saaletal schon mehrfach auf der Siegerstraße, aber Frankleben kam immer wieder ran

TSV Großkorbetha I 13:18 SG Spergau [6,5/10]
- In einem guten Spiel zeigte Spergau eine durchgängig starke Leistung, doch auch Großkorbetha lieferte hier seine beste Leistung ab
- Für einen engeren Spielverlauf reichte die Großkorbethaer Leistung allerdings nicht: nachdem sie in den ersten Minuten in Führung lagen, liefen sie dauernd Rückständen hinterher

Friesen Frankleben 16:5 TSV Großkorbetha II [2,5/10]
- Ein schwaches Spiel und extrem einseitig

SG Saaletal 11:13 SG Spergau [5,0/10]
- Lange führte Saaletal, doch zum Ende hin trat die Truppe aus dem Leunaer Ortsteil mal ordentlich aufs Gaspedal: aus bis zu drei Toren Rückstand machten die Spergauer einen zwei Tore Vorsprung

Friesen Frankleben 12:8 TSV Großkorbetha I [5,0/10]
- Hier gab es dann auch mal ordentlich Zeitstrafen: allein vier für Frankleben und auch eine für Großkorbetha
- Trotz Unterzahl drehten die Friesen-Spieler aber einen knappen Rückstand noch in einen vier-Tore-Sieg

TSV Großkorbetha II 9:20 SG Spergau [4,0/10]
- Spergau dominierte erwartungsgemäß, wobei die meisten Szenen nicht sonderlich überzeugend waren und mit angezogener Handbremse Handball gespielt wurde

TSV Großkorbetha I 14:17 SG Saaletal [6,0/10]
- Das Spiel war mal ziemlich eng und spannend
- Saaletal hatte aber die besseren Aktionen am gegnerischen Wurfkreis und erzielte drei Treffer mehr

Friesen Frankleben 13:16 SG Spergau [6,0/10]
- Für dieses Spiel gilt dasselbe, wie für das vorherige – nur statt Saaletal muss man Spergau einsetzen...

TSV Großkorbetha II 8:18 SG Saaletal [4,5/10]
- Zum Abschluss noch mal ein deutlicher Sieg der Spielgemeinschaft von Prittitz/ Reichardtwerben, die meist in Plotha-Plennschütz und sonst in Braunsbedra spielt: gegen den überforderten II. Gastgeber war das auch kein Kunststück

Das Ganze ergibt folgenden Endstand:
1. SG Spergau ................................... 4 4-0-0 67:46 8
2. Saaletal Reichardtswerben/ Prittitz 4 3-0-1 57:45 6
3. SV Friesen Frankleben .................. 4 2-0-2 51:40 4
4. TSV Großkorbetha I ...................... 4 1-0-3 51:55 2
5. TSV Großkorbetha II ..................... 4 0-0-4 30:70 0
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Statistik:
Grounds: 585 (heute kein neuer Ground; diese Saison: 134 neue)
Sportveranstaltungen: 1.302 (heute eine, diese Saison: 189)
Tageskilometer: 30 (30 Fahrrad)
Saisonkilometer: 43.270 (21.990 Auto/ 10.200 Flugzeug/ 5.660 Bahn, Bus, Tram/ 4.630 Fahrrad/ 810 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 36
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 256

Samstag, 7. März 2009

WE136I: A thrilling draw in Großkorbetha

Originally we planned to watch two football matches in Burgwerben and Reichardtswerben, respectively, but - although the pitches were proper playable - the matches were called-off. A bit of mud and slight rain is enough for those German sissies to postpone a match. TSV Großkorbetha II 19:25 Friesen Frankleben III Saturday, 7th March 2009 - kick-off time 15.00 1. Kreisklasse (8th level, lowest amateur level) Result: 19:25 after 60 min. - Halftime 9:14 Goals: no idea Time penalties: 4-6 minutes Sent-offs: none Sports hall: Werner-Giersch-Halle (cap. 250; 220 seated) Attendance: 25 (no away fans) Match quality: 3.0/10 (lame) TSV Großkorbetha I 20:20 MSV Buna Schkopau II Saturday, 7th March 2009 - kick-off time 17.00 Kreisliga (7th level, 2nd lowest amateur level) Result: 20:20 after 60 min. - Halftime 10:10 Goals: no idea Bookings: 6-8 minutes Sent-offs: Block (Buna Schkopau, 44:57 min.) due to harsh foul play Sports hall: Werner-Giersch-Halle (cap. 250; 220 seated) Attendance: 85 (no away fans) Match quality: 7.0/10 (very entertaining)

We had so much time due to those unjustifiable match postponements that we could stop for a bite to eat in a quite good Chinese restaurant that offers nice dishes to reasonable prices, in Weißenfels. It was one of the very few facilities in Weißenfels which had open doors on 1 p.m. on that Saturday. That dirty town really is a village! Then we went to the sports hall in Großkorbetha, a small village between Weißenfels and Leuna, for watching handball. The first one of the two handball matches - TSV Großkorbetha II vs Friesen Frankleben III - was a match of the lowest division. But even compared to other matches of the Kreisklasse, it was really weak. So many mistakes and so lame, that even the referee had no problems in following the match. Luckily, the players threw some nice goals from time to time. Further description is not needed here. That team at the bottom of the table that lost 13 matches in a row, lost a 14th match and that team ranked 3rd asserted its rank. Frankleben won 25:19. The second match - TSV Großkorbetha vs Merseburger SV Buna Schkopau II - was just one level higher on paper, but three or four levels higher in view. It was fast paced and hard played right from the beginning, and although the players did not score so often, it was a great match. After 18 minutes, the result was just 4:3. But after Großkorbetha scored two more goals until minute 20, there were far more goals per minute scored, than before. 10:10 at half-time. In the second half, the match was even better. Really, it was a thrilling match and of good quality. Großkorbetha used some shortcomings of Schkopau for scoring three goals. 15:12. After Schkopau almost equalised (15:14), the only player familiar to me - Ronny Block, an old school mate of mine, playing for Schkopau - was sent off due to harsh foul play. He was almost every minute in the match and did good work at the throwing circle, but one mistake - pulling an opponent down who was broken through the circle, directly in front of the goalkeeper - and he had the red card in front of his face. The only ridiculous decision made by the referees: the first referee, that one who had been quite close to the scene, sent Ronny off with a two-minute time penalty (that was absolutely justified!) but the second one ran to the scene from 25m behind and showed him the red card just after several fans of the hosting team shouted: “Sent him off! Show him the red card!” A handball-typical arbitrary decision. But even the next lead of three goals was not enough for Großkorbetha. Schkopau equalised after they caught three goals in a row that led to a 20:17 lead for TSV 1893. The 20:20 equaliser was scored about 30 seconds before the end, and in a heated final phase, Schkopau maintained the draw. Nonetheless, by the way, respect to the referees, that did not make more than one dubious decision. Especially the last minutes were difficult to manage. I just had liked if they had sent-off that provocateur from Großkorbetha with the number 6. If they show Ronny the red card for the shit he did, that guy had deserved his third two-minute time-penalty (that is also a sent-off for the rest of the match) after 48 minutes. All in all, he even deserved five time-penalties due to playing foul, bitching and provoking other players. Other people who should be mentioned, are the fans. Well, two of them: the guy with the drum and that one with the horn. They were always supporting. It has been another nice handball match and a deserved draw. Statistics Ground No. 283 (new ground; this season: 53) Sporting event No. 762/ 763 (this season: 130) Kilometres that day: 50 (bike) Km this season: 18,120; i.e. 9,270 car/ 3,030 bike/ 2,960 plane/ 2,860 train Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 136 For more photos see: http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/090307%20Handball%20Grosskorbetha%20-%20Friesen3%20und%20MSV2/

Sonntag, 14. Dezember 2008

WE124II: Wenn die Fußballer nicht ausgeschlafen haben und nur Holzer trifft

TSV Leuna 1919 7:10 Berliner HC
Sonntag, 14. Dezember 2008 - Anstoß 13.00
1. Hallenhockeybundesliga
Resultat: 7:10 nach 60 Min. - Halbzeit 4:5
Tore: 1:0 2. Zeiger, 1:1 4. Zwicker, 1:2 5. Pehlke, 2:2 7. Poczatek, 2:3 8. Pirsch, 3:3 15. Ahlberg, 4:3 16. Ahlberg, 4:4 26. Cartsburg, 4:5 29. (Strafecke) Arnold, 4:6 31. Zwicker, 5:6 35. (Strafecke) Zeiger, 5:7 38. Zwicker, 5:8 41. (Strafecke) Arnold, 5:9 52. Pehlke, 6:9 57. (Strafstoß) Zeiger, 7:9 58. Zeiger, 7:10 59. Lim
Grüne Karten 0:1
Gelbe Karten 0:4
Rote Karten 0:0
Strafecken 3:4
Strafstöße 1:0
Sporthalle: Neue Ringerhalle Leuna (200 Sitzplätze)
Zuschauer: 150 (1 Gästefan)
Spielqualität: 6,0/10 (O.K.)

SG Spergau 40:25 Friesen Frankleben
Sonntag, 14. Dezember 2008 - Anwurf 16.00
Oberliga (4. Liga, 2. Amateurliga)
Resultat: 40:25 nach 60 Min. - Halbzeit 20:10
Tore Spergau: Weber, Pöritz je 7, Abocki 6, Rohde 5, Hesse, Gruhn je 4, Schwarz 3, Voigt, Dankert je 1
Tore Frankleben: Holzapfel 14, Graßmeyer 3, Wasner 2, J. Schindler, N. Schindler, Fischer, Schmidt je 1
Strafminuten: 12:26
Feldverweise: 39. Gora (Frankleben; 3x2 Minuten)
Sporthalle: Jahrhunderthalle (400 Sitzplätze)
Zuschauer: 250 (20 Gästefans)
Spielqualität: 4,0/10 (völlig einseitig aber nicht schwach)

Ground Nr. 269 (kein einziger neuer Ground; diese Saison: 39 neue)
Sportveranstaltung Nr. 719 (diese Saison: 86)
Tageskilometer: 20 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 9.820 (5.380 Auto, 2.280 Fahrrad, 2.260 Bahn)
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 124


Am Sonntagmittag stand das zweite Spiel des Doppelspieltags der Hallenhockeybundesliga an. Leunas Chancen wurden sehr gering eingeschätzt, im Spiel gegen den Berliner HC zu punkten. Die Fußballer waren teilweise nicht aus dem Bett gekommen, manche mussten arbeiten, die Feuerwehrleute hatten auch Dienst und ansonsten wollten wohl einige nicht mehr. Nur 150 Zuschauer fanden sich ein, also gut 80 weniger als am Vortag und diese sahen für ihre 3,50€ wieder einmal einen Treffer von Zeiger. 1:0 hieß es für Leuna, doch im Gegensatz zum Vortag, wo man 3:0 in Führung ging, erzielte Berlin schnell den Ausgleich und sogar gleich darauf mit einem hervorragenden Tor nach einem wahnsinnig schnellen Spielzug das 1:2. Zwar fiel nur wenige Minuten später schon der Ausgleich, doch im Gegenzug ging Berlin wieder in Führung.
Die Stimmung wurde heute von den Hockeydamen gemacht, was natürlich nicht so eindrucksvoll war, wie wenn die Fußballer krakeelen. Dem Schiedsrichtergespann konnte es nur recht sein, denn es waren dieselben wie gestern. Will ja nicht wissen, wie Rene, wäre er den da gewesen, auf die erneute Anwesenheit der beiden reagiert hätte... Interessanterweise legten die beiden die Regeln diesmal nicht so kleinlich aus. Böse Bemerkung dazu von einem Fan: „Heute war Leuna ja auch von vorneherein chancenlos. Gestern gegen Zehlendorf waren sie gleichwertig, also brauchte man schon Schiedsrichterhilfe für die Berliner.“ Eine unsachliche Äußerung, aber die Umstände waren wirklich verdächtig.
Bis zur Pause glich Leuna zwar noch einmal aus und ging sogar mit 4:3 in Führung, doch das 4:4 und 4:5 fielen auch noch vor der Pause.
Dann der übliche Tanzauftritt und in der zweiten Halbzeit gleich ein Treffer der Gäste. Nach 41 Minuten fiel mit dem 5:8 dann die Entscheidung. Danach gab es noch für beide Teams je zwei Treffer. 7:10 der verdiente Endstand. Leuna hielt sich achtbar gegen eins der besten Hockeyteams Deutschlands.
Nach dem Spiel fuhren wir gleich weiter gen Spergau, aßen dort ein paar Wiener (4 Stück mit 2 Brötchen für 3€ - OK) und zahlten dann mal ausnahmsweise Eintritt (4€, ermäßigt 3€ - überhöht).
Im Spiel vor 250 Zuschauern, von denen nur ein paar vereinzelte mit Trommeln und Zwischenrufen lärmten, zeichnete sich schnell ab, wer gewinnen wird. Frankleben spielte einfach so derartig schlecht - Holzapfel ausgenommen; der war der beste Mann auf der Platte! Auch besser als alle Spergauer Spieler! - dass Spergau einfach nur gewinnen konnte. 20:10 bei Pause. Friesen hätte eigentlich in der Kabine bleiben können, doch sie warfen noch ein paar Tore. Also Holzapfel warf sie fast alleine...
Das Spiel war zwar nicht schlecht, aber wirklich herausragend auch nicht. Und dann so derartig einseitig!
Wir machten uns dann zügig nach Hause.
Ein vom fan- und sympathiemäßigen Bezug her erfolgloses Wochenende war vorüber. Wir blickten nach vorne gen Süden. Nach Tunesien.

Bilder:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081214a%20TSV%20Leuna%207-10%20Berliner%20Hockey%20Club/
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081214b%20SG%20Spergau%2040-25%20Friesen%20Frankleben/

Samstag, 6. Dezember 2008

WE123II: Ein erneuter Ausbruch der Spielabsageseuche und ein schöner Handballtag in Frankleben

SG Einheit Halle II --:-- SG HTB Halle
Samstag, 6.Dezember 2008 - Anstoßzeit 12.00
1. Stadtliga (10. Liga, 6. Amateurliga)
*Ausfall wegen leichtem Regen*

Friesen Frankleben C 35:11 TuS Dieskau C
Samstag, 6.Dezember 2008 - Anwurfzeit 12.30
Männliche Jugend B, Kreis (2. Liga)
Ergebnis: 35:11 nach 50 Min. (25/25) - Halbzeit 15:3
Tore: ???
Verwarnungen: 4:0 Strafminuten
Platzverweise: keine
Halle: Harry-Kaßler-Halle (Kap. 120 Sitzplätze)
Zuschauer: 25 (10 Gästefans)
Spielqualität: 6,0/10 (ordentlich)

Friesen Frankleben B 29:12 BSV Klostermansfeld B
Samstag, 6.Dezember 2008 - Anwurfzeit 14.00
Männliche Jugend B, Land (2. Liga)
Ergebnis: 29:12 nach 50 Min. (25/25) - Halbzeit 17:3
Tore: ???
Verwarnungen: 6:6 Strafminuten
Platzverweise: keine
Halle: Harry-Kaßler-Halle (Kap. 120 Sitzplätze)
Zuschauer: 15 (keine Gästefans)
Spielqualität: 5,5/10 (ganz OK)

Friesen Frankleben 24:24 Eintracht Glinde II
Samstag, 6.Dezember 2008 - Anwurfzeit 16.30
Oberliga (4. Liga, 2. Amateurliga)
Ergebnis: 24:24 nach 60 Min. (30/30) - Halbzeit 13:13
Tore Frankleben: Holzapfel und Schindler je 8, Berg und Waßner je 3, Graßmeyer 2, Küster 1
Tore Glinde II: ?
Verwarnungen: 6:18 Strafminuten
Platzverweise: 3x2 Minuten für die 11 von Glinde
Halle: Harry-Kaßler-Halle (Kap. 120 Sitzplätze)
Zuschauer: 120 (keine Gästefans)
Spielqualität: 7,0/10 (gut)

Ground Nr. 269 (kein neuer Ground; diese Saison: 39 neue)
Sportveranstaltung Nr. 715 (diese Saison: 82)
Tageskilometer: 45 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 9.765 (5.380 Auto, 2.260 Bahn, 2.225 Fahrrad)
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 123
Zwar bis vier Uhr morgens wach, aber um 11 Uhr schon wieder auf dem Rad und zwar auf dem Weg nach Halle. Wegen Temperaturen von unter 10° und leichtem Nieselregen wurden allerdings 80% der Spiele abgesagt, so auch das von uns geplante Stadtligaspiel. Man fragt sich doch langsam wirklich, wie verblödet und verweichlicht man mittlerweile hierzulande geworden ist. Es fehlen einem wirklich die Worte, wenn reihenweise Spiele abgesagt werden, nur weil es - und das auch wirklich nur geringfügig - regnet. Wie man sich so der Lächerlichkeit preisgeben kann, ist mir ein Rätsel. Hirnloser als der deutsche Fußball geht doch echt nicht mehr, wobei der hallesche auch noch besonders hirnlos ist...
Wenigstens spielte man in Frankleben Handball. Die ersten beiden Spiele verpassten wir zwar, aber nach fünf Spielminuten des C-Jugendspiels zwischen Friesen Frankleben und TuS Dieskau kamen wir in die Halle. Es stand tatsächlich noch 0:0, doch der nächste Wurf auf den Hänfling im Dieskauer Tor saß. So sollte es auch weitergehen. Beim Stande von 15:3 zur Pause war wohl klar, dass Frankleben hier siegreich sein würde. Die zumeist auch körperlich überlegenen Frankleber trafen nach Belieben, während Dieskau kaum einen Ball aufs Tor brachte.
In der zweiten Halbzeit sah es nicht mehr ganz so schlimm aus, da Dieskau jetzt etwas besser mithielt, doch mehr als 11 Tore waren nicht drin und dann dabei auch noch 35 Tore kassiert zu haben, ist schon heftig. Jugendhandball halt...
Wir gingen ein paar Würstchen essen und ließen uns dann weiter von der unterbelichteten Dorfjugend auf der Tribüne beglotzen.
Das nächste Spiel war eines der B-Jugend. Gegner von Frankleben war Klostermansfeld. Auch da zeigte sich schnell, dass nichts zu holen war für die Gäste obwohl diese nach sechs Minuten gerade einmal 5:2 hinten lagen und die Torfolge bis dahin 0:1, 1:1, 1:2, 2:2 war. Bei Pause stand es einfach mal 17:3. Selbige nutzte dann die komische Zuschauerin um uns wegen dem Fotografieren und Statistikführen anzusprechen: „Na, was macht den ihr da Schönes?“ - „Na Handball gucken!“ Kurz darauf sprach uns allerdings mal jemand vernünftiges an, der schon einmal Menschen gesehen hat, die nicht aus Frankleben kommend den Weg in die winzige, schlecht beleuchtete und zugige Halle finden: der Vereinspräsident und Kreissportbundvizevorsitzende Jürgen Pohle. Der schenkte uns sogar ein Jubiläumsheft vom Verein, der letztes Jahr sage und schreibe 120 Jahre alt wurde. Handball wird dort immerhin schon seit nun mehr 90 Jahren gespielt. Die neben den Turnern gleich mit gegründeten Trommler und Pfeifer gibt es allerdings nicht mehr als Abteilung... und die Fußballer sind bis heute nicht über die Freitagabendfreizeit- und Altherrenligen hinausgekommen.
Das Spiel ging weiter und Frankleben nahm sich jetzt etwas zurück, während Klostermansfeld besser in Aktion trat. Doch das Endergebnis von 29:12 war wieder sehr deutlich.
Dass es danach bei den Männern nicht so zugehen sollte, war uns schon klar.
Erst einmal die 3€ entrichten und dann auf die schlechteren Plätze hinter dem Tor verwiesen werden. Die Halle ist wirklich scheiße in Frankleben! Das Spiel war es keineswegs. Frankleben konnte bis zum zweiten Drittel der ersten Hälfte einen beachtlichen Vorsprung herausholen. Immer wieder waren sie mit mehreren Toren in Front: 4-1, 6-3, schließlich 13-8, doch dann machte Glinde fünf Tore am Stück während Frankleben ohne Ende Torchancen versemmelte. 13:13 der Pausenstand und nach der Pause keine Besserung. Zwar wurden die Laufduelle und Wurfkreisrangelei immer besser, doch die Frankleber Angriffsformation nicht. Glinde ging schließlich in Führung. 13:14, 13:16, 20:22. In den letzten fünf Minuten glich Friesen aus. 23:23.
Dann eine Zweiminutenstrafe für Frankleben, doch sie trafen zum 24:23. In der letzten Minuten dann der erneute Ausgleich für Glinde II, obwohl nun mittlerweile diese in Unterzahl spielten. Holzapfel, der heute mit Recht aufgrund seiner Eigensinnigkeit und Abschlussschwäche - 8 Tore hin oder her, der ist sonst besser! - in der Kritik stand, mit einem Heber über den Torwart. Latte! Zum nunmehr fünften Mal in den letzten drei Minuten für Frankleben. Der Tempogegenstoß war allerdings nicht erfolgreich, sodass es wenigstens beim eigentlich aber enttäuschenden 24:24 blieb.
Nach diesem spannenden Spiel fuhren wir im leichten Regen heimwärts. Respekt den beiden Mannschaften und auch Respekt den Fans, die immer wieder mit einfachen Sprechchören und Klatschrhythmen für erstaunlich gute Stimmung sorgten.

Fotos:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081206abc%20Handball%20in%20Frankleben/