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Freitag, 5. September 2014

W423II: Erwarteter Ausgang und erwartet schwache Kulisse beim Landespokal

TuS 1860 Magdeburg-Neustadt ....................................... 0
Hallescher Fußball Club .................................................. 5
- Datum: Mittwoch, 3. September 2014 – Anstoß: 18.00
- Wettbewerb: 1. Runde Landespokal Sachsen-Anhalt (Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 2; 8. Liga, 3. Amateurliga gegen 3. Liga; 3. Profispielklasse)
- Ergebnis: 0-5 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-4
- Tore: 0-1 5. Florian Krebs, 0-2 25. Akaki Gogia, 0-3 29. Sascha Pfeffer, 0-4 37. Marcel Baude, 0-5 65. Akaki Gogia (Foulelfmeter)
- Verwarnungen: David Genzel (MD-Neustadt); Alexander Schmitt (Halle)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Heinrich-Germer-Stadion (Kap. 8.000 davon 4.999 freigegeben; davon wiederum 250 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 600 (davon mindestens 80 Hallenser, zahlende Zuschauer: angeblich nur 354)
- Unterhaltungswert: 4,5/10 (Durchschnittliches Testspiel)  
Photos with English Commentary:
a) Regional Cup of Saxony-Anhalt: TuS Magdeburg-Neustadt (8th Division) v Hallescher Fußballclub (3rd Division)
b) More Photos: My new Dacia Duster on and off the roads in Saxony-Anhalt and the old Dacia Sandero Stepway off the roads in Germany, Kosovo, Bosnia, Morocco and Mauritania

Mal wieder großes Kino im Landespokal: weil völlig idiotischer- und unfairerweise die professionellen Drittligisten an Landespokalen teilnehmen dürfen, gibt es zwar interessante Begegnungen, aber mitunter Sicherheitsprobleme. Keine Karten am Spieltag (zumindest zuerst so herausgegeben und dann aber doch was verkauft) und in Halle im Vorverkauf natürlich nur für den Gästesektor. Also einfach mal Anja losgeschickt, von Staßfurt (FCM-Zone) aus unverdächtig zwei Karten zu bestellen. Pseudo-professionell verlangte der Landesklassevertreter TuS Neustadt eine Überweisung mit je 1€ Aufschlag auf die ohnehin schon recht teuren Karten (5-8€) und verschickte die Karten dann am Dienstag, kaum 30 Stunden vor dem Spiel. Kartenreservierungen annehmen und die Tickets am Spieltag an mehreren Kassen, die man am besten mit welchen von der Reservemannschaft oder so besetzt, nach Vorlage einer Reservierungsbestätigung ausgeben – auf das einfachste kommt wohl keiner in Magdeburg bei Verein oder Sicherheitsorganen...

Am Stadion 60 Minuten vor Anpfiff angekommen, waren noch weniger Zuschauer da, als zu dieser Zeit erwartet. Außer uns nämlich erstmal nur rund 20. Bis zur Mitte der ersten Hälfte strömten die „Massen“ in kleinen Gruppen herein und brachten die Zahl auf gut 600. Gerechnet hatte ich eigentlich trotz des beschissenen Termins und eher sinnlosen Spiels mit rund 1000. Gemeldet wurden dann auch nur 354, wobei da offensichtlich die ermäßigten Karten und jene, die über den HFC abgingen, herausgelassen wurden. Die Saalefront war im Gästesektor recht zahlreich vertreten, dazu noch ein paar andere Fangruppen und Individuelle, sodass man aber auch nur auf etwas weniger als 100 HFCer kam. Stimmung gab es bis auf einzelne Pöbeleien von FCM-Spasten aber keine.

Das Spiel lud auch nicht sonderlich zum Mitgehen ein, da der HFC die erste Hälfte derartig dominierte, wie das bei fünf Klassen Unterschied sein muss. Einzig an der Chancenverwertung haperte es, da TuS Neustadt sich gut hinten reinstellte und diszipliniert verteidigte. An den vier Gegentreffern war rein gar nichts zu verhindern: für solche Spielzüge, die zu solchen Toren führen, bekommen die aus Halle schließlich Geld. Nach der Pause dann noch ein klares Foul im Strafraum und der arrogant lässig verwandelte Heber-Elfmeter zum 0:5. Danach war die Luft draußen und aus einem Kick mit gutem Testspielcharakter, wurde einer mit langweiligem Trainingsspielniveau.  
Auf dem Weg nach Staßfurt habe ich übrigens noch ausführlich das neue Auto eingefahren: es war meine erste Tour mit dem Dacia Duster. Optik, Ausstattung, Straßenlage, Beschleunigung – fast alles mehr als eine Klasse besser als beim Sandero Stepway, den ich zuvor hatte. Auch Allrad ist zuschaltbar und mit dem Dieselmotor verbraucht man auch deutlich weniger (6,8l im Schnitt) als mit dem Benziner (9,0l).

Dafür kostet aber der Duster Laureate 4WD Diesel fast 3.000€ mehr als die Benzinervariante. Ohne Allrad wäre noch mal 3.000€ billiger gekommen, aber wozu kauft man sich ein Auto dieser Gewichtsklasse, wenn es dann kein Allrad hat? Nach einem Sprint im sechsten Gang auf der Autobahn 143 westlich von Halle bis zur Maximalgeschwindigkeit von 170km/h (keine Windanfälligkeit aufgefallen) und den normalen Tempowechseln auf den kurvenreichen Landstraßen, testete ich auch das Allradgetriebe aus. In Rumpin den matschigen Grasweg zum Kirchberg hoch, fuhr ich aus Versehen mit Vorderantrieb – mit Schwierigkeiten und durchdrehenden Reifen ging es im Schritttempo auch. Noch mal das Gleiche mit Allrad und siehe da: kein durchrutschen und im 2. Gang war bei 20 und im 3. Gang bei 30 das Passieren des engen Grasweges möglich.

Auf den schwersten Stücken – Fahrwege und Offroad an Feldrändern und Wiesen in der Nähe von Schackstedt, Osmannstedt bzw. Staßfurt – schlingerte der Wagen auch im Allradmodus und setzte zwei Mal leicht auf, aber er blieb weder stecken, noch würgte ich ihn ab (selbst untertourig im 3. Gang, wo er zu schieben anfing) und Schäden hat er erstrecht nicht davongetragen. Auch am Tag darauf im Raum Querfurt bei einer weiteren Testfahrt auf den steilen Schotter- und Graswegen bei Grockstädt überzeugte der Wagen auch bei hohen Geschwindigkeiten auf Asphalt und genauso bei niedrigem Tempo auf matschigen, unebenen und schwierigen Wald- und Feldwegen. Nur hat unser Dacia jetzt statt städtischem mattglänzendem Schwarz einen ländlichen braun-schwarzen Schlammspritzer-Look...  
Statistik:
- Grounds: 1.176 (heute kein neuer; diese Saison: 22 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.145 (heute 1; diese Saison: 33)
- Tageskilometer: 270 (270km Auto)
- Saisonkilometer: 10.390 (6.340 Auto/ 3.600 Flugzeug/ 350 Fahrrad/ 80 öffentliche Verkehrsmittel/ 20 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 125 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 423

Sonntag, 2. Dezember 2012

W331II: Leuna liegt nach 0:1 niemehr zurück beim MSV und siegt entsprechend – und: Kuriose Szenen beim Frauenhandball

Merseburger SV Buna Schkopau FR-II ------------- 17
TSG Gymnasium Querfurt FR ------------------------ 15
Datum: Sonntag, 2. Dezember 2012 – Anwurf: 9.45
Wettbewerb: Kreisklasse Saalekreis, Frauen (6. und unterste Liga im Frauenhandball)
Ergebnis: 17-15 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 8-10
Torfolge: 0-1, 1-1, 1-3, 3-3, 3-4, 4-4, 4-5, 5-5, 5-6, 6-6, 6-7, 7-7, 7-10, 8-10/ 8-11, 10-11, 10-12, 11-12, 11-15(!), 17-15(!!!)
 Siebenmeter: Buna verwandelte 6 von 11, Gymnasium 3 von 4 
Gelbe Karten: 1x Buna; 1x Gymnasium
Zwei-Minuten-Strafen: Buna = 0 Minuten; Gymnasium = 10 Minuten)
Platzverweise: keine
Spielort: Rischmühlenhalle (Kap. 1.000 Sitzplätze, davon heute 400 freigegeben)
Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 3,5/10 (Mittelmäßiges Spiel mit kuriosen Szenen und unverdientem Sieger)

Merseburger SV Buna Schkopau II ------------------ 19
TSV Leuna 1919 ------------------------------------------ 22
Datum: Sonntag, 2. Dezember 2012 – Anwurf: 11.15
Wettbewerb: Bezirksklasse Sachsen-Anhalt Süd (8. Handballliga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 19-22 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 7-12
Torfolge: 1-0, 1-2, 2-2, 2-3, 3-3, 3-8 (!), 4-8, 4-10, 5-10, 5-11, 6-11, 6-12, 7-12/ 7-13, 8-13, 8-16 (!), 9-16, 9-17, 10-17, 10-18, 12-18, 12-19, 14-19, 14-20, 15-20, 15-21, 19-21 (!), 19-22
Torschützen von Leuna: 8x Sven, 5x Schmidtn, 2x Holchi, 2x Fünfer, 2x Nr. 11, 1x Dry, 1x Frank, 1x Nr. 55 
Siebenmeter: Buna verwandelt 2 von 5, Leuna 4 von 4 
Gelbe Karten: Nr. 2, Nr. 6 (Buna); Dry, Nr. 11 (Leuna)
Zwei-Minuten-Strafen: Nr. 7 (Buna = 2 Minuten); Holchi (Leuna = 2 Minuten)
Platzverweise: keine
Spielort: Rischmühlenhalle (Kap. 1.000 Sitzplätze, davon heute 400 freigegeben)
Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 15 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes und trotz dauernder Führung des TSV ab Minute 7, erst in der Schlussminute entschiedenes Spiel)
IMG_4988 Photos with English Commentary:

Um sicher zu gehen, nicht für ein Spiel der Reserve den überzogenen Eintritt bei den Bunesen zahlen zu müssen, gingen wir gleich zum ersten Spiel des Sonntags. Dass es bei diesem Spiel zweier Mittelfeldmannschaften der untersten Frauenliga mehrere Szenen geben sollte, die ich so noch nie oder zumindest selten erlebt habe, hätte ich nicht gedacht. 

Die erste kuriose Szene war leider auch ein negatives Highlight – und das nach nur etwa 20 Minuten. Zahnverletzungen sind beim Handball ja sehr selten und ich verstehe auch nicht, wie die Schkopauerin da zwei Zähne verlieren konnte. So eine Szene habe ich auch noch nie gesehen! Die Schkopauerin trabte (das war zügiges Gehen, nicht mal Rennen!) im Mittelkreis in eine körperlich klar überlegene Querfurterin hinein und fiel auf den Boden. Eigentlich waren das nicht mal zwei Minuten, auch wenn die Folgen des Zusammenpralls erschreckend waren. Dann gab es einen Torwartfehler von Bunas zweiter Frau, den ich so noch nicht einmal bei der E-Jugend gesehen habe: ein Zuspiel am eigenen Wurfkreis kommt nicht mal über fünf Meter Entfernung an und eine Querfurterin staubt ab. 

Dass Buna selbst mit solchen Aussetzern und nach einer 0:4-Serie in der zweiten Halbzeit noch das Spiel gewann und durch eine 6:0-Serie drehte, war leider nur deshalb kurios, da hier nicht das Können ausschlaggebend war, sondern zum einen (wieder einmal) Schiedsrichterentscheidungen und zum anderen pures Glück. Ich habe schon ewig nicht mehr – da es das beim Handball auch kaum gibt – erlebt, dass eine Mannschaft wirklich unverdient gewinnt. Aber bei allen Siegen einer Mannschaft, die schwächer als ihr Gegner war, waren die Schiedsrichter beteiligt. So auch diesmal das Gespann aus Queis, deren plötzlich auftretenden Fehlentscheidungen ab Minute 45 – die ausnahmslos zugunsten von Buna ausfielen (v.a. unberechtigte Zeitstrafen gegen Querfurt und lächerliche Siebenmeter für Buna) – das Spiel noch erheblich für die Heimmannschaft beeinflussten. Oder um die Schiedsrichterleistung der Queiser mit den Worten eines Landsberger Handballfans auszudrücken, der von dem Dorfverein aus der Nähe seiner Landstadt nicht so viel hält: „SG Queis – so ein Scheiß!“ IMG_5010 Ich befürchtete schon Schlimmes, da nach dem Frauenspiel genau dasselbe Gespann auch noch das Männerspiel leiten durfte, doch außer eine einzigen Fehlentscheidung (eine unberechtigte Zeitstrafe gegen Leuna – das war nicht mal Gelb, dieses Halten dort), die sich rein gar nicht auf den Spielverlauf auswirkte, leiteten sie die Partei richtig gut. In dieser Liga war es sogar seit langem die souveränste Leistung eines Unparteiischengespannes! Also doch kein Scheiß, da aus Queis! 

Das Spiel war auch wirklich gut, wobei sich Leuna als diejenige Mannschaft herauskristallisierte, die genauer und wuchtiger Werfen konnte. Nach dem 1:0 und den ausgeglichenen Spielständen von 1:1, 2:2 und 3:3 führte Leuna unablässig. Mehrere Serien von 3:0 oder gar 5:0 sorgten für komfortabel erscheinende Führungen von bis zu 8 Toren. Doch im Laufe der zweiten Hälfte sollte es noch einmal richtig eng und spannend werden, als Buna in der Schlussphase wiederum ein paar Serien hinlegte und nur noch mit drei Treffern in Rückstand war. Nach zwei starken Tempogegenstößen konnten dann allerdings die 15 Leunaer Anhänger siegesgewiss jubeln, während die 15 Heimfans eine 19:22-Niederlage eingestehen mussten. 

Neben der erfreulichen Geschlossenheit der Mannschaftsleistung und der hervorragenden 100%-Siebenmeter-Quote und hohen Zahl der Feldtreffer von Sven, muss vor allem die Torwartleistung von Uwe Beyer hervorgehoben werden. Der Abteilungsleiter stand heute ununterbrochen im Kasten, glänzte bei Würfen von der Seite und parierte sogar drei Siebenmeter. Bei einem Drei-Tore-Sieg kann man sich ja denken, wie wichtig allein diese Unterschiede in der Siebenmeterquote der beiden Teams waren! IMG_5017 Statistik:
Grounds: 829 (heute kein neuer; diese Saison: 61 neue)
Sportveranstaltungen: 1.668 (heute 2, diese Saison: 91)
Tageskilometer: 10 (10 Fahrrad)
Saisonkilometer: 20.580 (19.040 Auto/ 1.410 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 50 Bahn, Bus, Tram/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 11 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 331

Sonntag, 19. Februar 2012

W290IIIa: Nachbarvereine Bad Dürrenberg und Leuna am Stärksten bei Altherrenmeisterschaft

Hallenfußballkreismeisterschaft Saalekreis,
Finalrunde der Alten Herren
Datum: Samstag, 18. Februar 2012 – Beginn: 8.00
Wettbewerb: Finalrunde der Hallenfußballkreismeisterschaft des Saalekreises für Alte Herren (Spielzeit: 1x12 Minuten)
Teilnehmer: Ü-35 Mannschaften (Freundschaftsspielbetrieb)
Sieger: SV Eintracht Bad Dürrenberg 1990
Spielort: Sporthalle Querfurt (Kap. 400 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 45 (davon ca. 15 Leuna-Fans, 5 Merseburger, 3 Schafstädter, 3 Dürrenberger)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Wirklich gutes, sehenswertes und spannendes Turnier)
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Photos and English Version:

Die Tabellen der Gruppen
1. Eintracht Bad Dürrenberg ... 11:2 / 7
2. TSV Leuna 1919 ................... 8:2 / 7
3. VfB IMO Merseburg ............. 4:9 / 3
4. ESV/ PNVG Merseburg ...... 3:13 / 0

1. SV Germania Schafstädt ........ 6:2 / 9
2. SV Braunsbedra ..................... 4:3 / 6
3. SG Spergau ............................. 4:5 / 3
4. SV Beuna 1916 ....................... 3:7 / 0

Die Ergebnisse der Gruppenspiele:
IMO Merseburg 1:3 Bad Dürrenberg
ESV Merseburg 1:3 TSV Leuna 1919
ESV Merseburg 0:7 Bad Dürrenberg
TSV Leuna 1919 4:0 IMO Merseburg
IMO Merseburg 3:2 ESV Merseburg
Bad Dürrenberg 1:1 TSV Leuna 1919

SG Spergau 1:2 Germania Schafstädt
SV Beuna 1916 1:2 SV Braunsbedra
SV Beuna 1:2 Germania Schafstädt
SV Braunsbedra 2:0 SG Spergau
SG Spergau 3:1 SV Beuna 1916
Germ. Schafstädt 2:0 SV Braunsbedra

Halbfinals:
Bad Dürrenberg 5:4 (2:2, 3:2 n. 9m) Braunsbedra
SV Germania Schafstädt 0:4 TSV Leuna 1919

Spiel um Platz 3:
SV Braunsbedra 2:1 SV Germania Schafstädt

Finale:
Eintracht Bad Dürrenberg 2:1 TSV Leuna 1919
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Turnier-Statistik:
Anzahl der Tore: 67 in 16 Spielen
Torschnitt: 4,2 Treffer pro Spiel
Anzahl der Strafen: 1 (2 Min.: Huhnold, Leuna)
Torreichstes Spiel: Bad Dürrenberg 7-0 ESV Merseburg
Torärmste Spiele: Bad Dürrenberg 1-1 Leuna, Spergau 0-2 Braunsbedra, Schafstädt 2-0 Braunsbedra
Häufigstes Ergebnis: 2-1 bzw. 1-2; 5x in 16 Spielen
Deutlichstes Ergebnis: Bad Dürrenberg 7-0 ESV Merseburg
Bestes Spiel: Halbfinale Schafstädt 0-4 Leuna (8,0/10)
Schwächstes Spiel: Schafstädt 2-0 Braunsbedra (4,0/10)
Größte Fangruppe: Leuna (mind. 15 von ca. 45 Zuschauern)

Torschützen für den TSV Leuna:
Rene Schmidt 4, Ingo Witzel 4, Mario Melchior 3, Frank Fulde 2
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Die Spiele im Einzelnen:
8 Uhr morgens das Altherrenfinale im Hallenfußball in Querfurt auszutragen, ist natürlich die letzte Schnapsidee. Typisch KFV! Aber für uns wäre auch 4 Uhr morgens nicht zu früh gewesen, um die Leunaer Ü-35 (oder Ü-40) zu unterstützen. Der TSV stellte übrigens auch die größte Fangruppe. Passend zum unpassenden Turnierort war auch die Turnierleitung ziemlich inkompetent: die Frauen konnten sich nicht ordentlich und verständlich artikulieren am Mikrofon – der Mann, der für die Musikanlage verantwortlich war, kam erst weder mit Lautstärke noch mit Funktion zurecht und als er dann die richtigen Regler gefunden hatte, legte er nur Scheiße wie Xavier Naidoo auf.
Dafür konnte man sich aber wieder einmal gar nicht darüber beschweren, auf welchem Niveau die Spiele abliefen. Da war kein richtig schlechtes Spiel dabei und die Mehrheit der Spiele war gut bis sehr gut!

IMO Merseburg 1:3 Eintr. Bad Dürrenberg
(Spiel 1, Unterhaltungswert: 7,5/10)
Zusammenfassung: In einem wirklich guten Eröffnungsspiel erwischte Bad Dürrenberg den besseren Start. Nach langem Gleichstand konnten die späteren Turniersieger noch kurz vor Schluss per Doppelschlag zum Sieg kommen.
Tore: 0-1 2. Ahmed Shoshaj, 1-1 5. Volker Werner, 1-2 10. Ahmed Shoshaj, 1-3 11. Frank Gebhardt
Strafen: keine

ESV Merseburg 1:3 TSV Leuna 1919
(Spiel 2, Unterhaltungswert: 6,0/10)
Zusammenfassung: Leuna kam im ersten Spiel erst mal nicht aus dem Knick und kassierte sogar einen schnellen Gegentreffer gegen den Underdog. Doch Schmidt und Witzel lenkten mit einem Doppelschlag die Wende ein. Um einen Treffer Leunas gab es etwas Theater, da der Eisenbahner im Tor, der ab der 3. Minute auf Spielverzögerung aus war, wegen eines angeblich irregulären Einschießens (also quasi falscher Einwurf) vor dem Treffer herumtobte.
Tore: 1-0 1. Niederhausen (?), 1-1 6. Rene Schmidt, 1-2 6. Ingo Witzel, 1-3 11. Rene Schmidt
Strafen: keine

SG Spergau 1:2 Germania Schafstädt
(Spiel 3, Unterhaltungswert: 7,0/10)
Zusammenfassung: Schafstädt spielte ein überzeugendes Spiel. Spergau konnte erst kurz vor Schluss einen Treffer erzielen.
Tore: 0-1 5. Kobylka, 0-2 7. Thormann (?), 1-2 11. (Nr. 7)
Strafen: keine

SV Beuna 1:2 SV Braunsbedra
(Spiel 4, Unterhaltungswert: 6,0/10)
Zusammenfassung: Der Spielverlauf war derselbe wie im vorangegangenen Duell; Braunsbedra bestimmte erwartungsgemäß das Geschehen gegen Beuna.
Tore: 0-1 5. (Nr. 5), 0-2 7. (Nr. 4), 1-2 10. Gröschel (?)
Strafen: keine

ESV Merseburg 0:7 Bad Dürrenberg
(Spiel 5, Unterhaltungswert: 7,0/10)
Zusammenfassung: Bad Dürrenberg nahm ESV/ PNVG nach allen Regeln der Kunst auseinander. Altherrenfußball vom Feinsten, nur leider äußerst einseitig!
Tore: 0-1 2. Manfred Beitlich, 0-2 3. Ahmed Shoshaj, 0-3 4. Frank Gebhardt, 0-4 4. Steffen Beck, 0-5 6. Ahmed Shoshaj, 0-6 10. Ahmed Shoshaj, 0-7 11. Frank Vogel
Strafen: keine

TSV Leuna 4:0 VfB IMO Merseburg
(Spiel 6, Unterhaltungswert: 8,0/10)
Zusammenfassung: In einem klasse Spiel spielte sich Leuna so richtig in Fahrt! Eine ganz schnelle Führung und dann überlegen geführte 11 Minuten.
Tore: 1-0 1. Frank Fulde, 2-0 4. Frank Fulde, 3-0 7. Mario Melchior, 4-0 8. Ingo Witzel
Strafen: keine

SV Beuna 1:2 Germania Schafstädt
(Spiel 7, Unterhaltungswert: 7,0/10)
Zusammenfassung: Schafstädt bestimmte die meiste Zeit über dieses Spiel, doch auch hier traf Beuna kurz vorm Ende noch einmal den Kasten.
Tore: 0-1 4. Ingo Schmidt, 0-2 9. (Nr. 14), 1-2 11. (Nr. 4)
Strafen: keine

SV Braunsbedra 2:0 SG Spergau
(Spiel 8, Unterhaltungswert: 6,0/10)
Zusammenfassung: Braunsbedra spielte sich mit diesem wenig spektakulären aber verdienten Sieg ins Halbfinale.
Tore: 1-0 4. Ullrich (?), 2-0 7. Kaiser (?)
Strafen: keine

IMO Merseburg 3:2 ESV Merseburg
(Spiel 9, Unterhaltungswert: 6,5/10)
Zusammenfassung: Die Eisenbahner machten lange das Spiel und waren mindestens gleichstark, doch am Ende siegte die technisch bessere Truppe doch noch.
Tore: 0-1 2. Niederhausen, 1-1 4. Mario Felske, 1-2 9. Niederhausen, 2-2 10. (Nr. 6), 3-2 11. (Nr. 8)
Strafen: keine

Eintr. Bad Dürrenberg 1:1 TSV Leuna
(Spiel 10, Unterhaltungswert: 6,5/10)
Zusammenfassung: Spannendes, gutes und ausgeglichenes Spiel. Der Dürrenberger Kosovare Shoshaj erzielte wieder einmal ein hervorragendes Tor, Mario Melchior glich aus Nahdistanz aus.
Tore: 1-0 5. Ahmed Shoshaj, 1-1 8. Mario Melchior
Strafen: Heiko Hunold (TSV)

SG Spergau 3:1 SV Beuna 1916
(Spiel 11, Unterhaltungswert: 6,0/10)
Zusammenfassung: Beuna verlor auch das dritte Spiel, doch dieses mal statt 1:2 mal 1:3.
Tore: 1-0 2. Meinert (?), 1-1 5. (Nr. 2), 2-1 7. Herfurth (?), 3-1 12. Peukert (?)
Strafen: keine

Germania Schafstädt 2:0 SV Braunsbedra
(Spiel 12, Unterhaltungswert: 4,0/10)
Zusammenfassung: Im schwächsten Spiel des Turniers stellten sich beide Mannschaften reichlich dämlich an, doch irgendwie ging der Ball dann doch noch ins Braunsbedraer Netz. Und das sogar gleich zwei Mal...
Tore: 1-0 10. Kobylka, 2-0 11. (Nr. 3)
Strafen: keine
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Bad Dürrenberg 5:4 (2:2, 3:2 n.9m) SV Braunsbedra
(Spiel 13, Halbfinale 1; Unterhaltungswert: 8,0/10)
Zusammenfassung: In einem richtig spannenden Spiel sah Braunsbedra schon mit etwas Dusel als der Sieger aus, doch Dürrenberg glich noch drei Sekunden vor Abpfiff aus. Im Neunmeterschießen siegte Dürrenberg mit 3:2, nachdem der dritte Braunsbedraer den Schuss nicht weit genug ins Eck platzierte, sodass der starke Dürrenberger Keeper parieren konnte.
Tore: 0-1 2. (Nr. 4), 1-1 3. Frank Vogel, 1-2 10. (Nr. 10), 2-2 12. Ahmed Shoshaj
Neunmeterschießen: 1-0 Jürgen Reding (Torwart), 1-1 (Nr. 3), 2-1 Ahmed Shoshaj, 2-2 (Nr. 5), 3-2 Steffen Beck, Reding hält Neunmeter von Nr. 4
Strafen: keine

SV Germania Schafstädt 0:4 TSV Leuna 1919
(Spiel 14, Halbfinale 2; Unterhaltungswert: 8,0/10)
Zusammenfassung: Im Halbfinale nahm Leuna Schafstädt nach allen Regeln der Kunst in einem tollen Spiel auseinander!
Tore: 0-1 3. Mario Melchior, 0-2 5. Ingo Witzel, 0-3 10. Ingo Witzel, 0-4 12. Rene Schmidt
Strafen: keine

SV Braunsbedra 2:1 SV Germania Schafstädt
(Spiel 15, Spiel um Platz 3; Unterhaltungswert: 6,5/10)
Zusammenfassung: Den dritten Platz sicherten sich die Braunsbedraer als das glücklichere der beiden gleichwertigen und guten Teams. Der entscheidende Treffer fiel 10 Sekunden vor der Schlusssirene.
Tore: 1-0 5. (Nr. 4), 1-1 8. Kobylka, 2-1 12. (Nr. 5)
Strafen: keine

Eintracht Bad Dürrenberg 2:1 TSV Leuna 1919
(Spiel 16, Finale; Unterhaltungswert: 8,0/10)
Zusammenfassung: In einem hochklassigen und spannenden Finalspiel konnte sich Bad Dürrenberg mehrfach erfolgreich durch die Leunaer Abwehr spielen. Leuna gelang nur noch ein Treffer.
Tore: 1-0 2. Ahmed Shoshaj, 2-0 6. Ahmed Shoshaj, 2-1 10. Rene Schmidt
Strafen: keine

Gratulation an die Eintracht aus Bad Dürrenberg zu diesem insgesamt doch verdienten Turniersieg! Mit Ahmed Shoshaj hatten sie den besten Spieler und Torschützen des Turniers in ihren Reihen, wobei nicht nur allein seine Leistung den Meistertitel rechtfertigt!
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Statistik:
Grounds: 703 (heute 1 neuer; diese Saison: 109 neue)
Sportveranstaltungen: 1.468 (heute 2, diese Saison: 154)
Tageskilometer: 100 (100 Auto)
Saisonkilometer: 30.400 (21.830 Auto/ 6.600 Flugzeug/ 1.960 Fahrrad/ 10 Bahn, Bus, Tram/ 0 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 33
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 290

Samstag, 4. Februar 2012

W288I: Drei Siege, drei Spiele und kein einziges Gegentor

Hallenfußballkreismeisterschaft Saalekreis,
Vorrunde der Alten Herren (Gruppe 3)
Datum: Samstag, 4. Februar 2012 – Beginn: 14.30
Wettbewerb: Vorrunde der Hallenfußballkreismeisterschaft des Saalekreises für Alte Herren, Turniergruppe 3 (Spielzeit: 1x10 Minuten)
Teilnehmer: Ü-35 Mannschaften (Freundschaftsspielbetrieb)
Qualifiziert für Endrunde: TSV Leuna 1919, SV Germania Schafstädt
Spielort: Sporthalle Querfurt (Kap. 400 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 15 für Stahl Merseburg, 7 Leunaer, 3 Querfurter, 3 Schochwitzer und 2 Schafstädter)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Durchweg gute Spiele!)
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Photos and English Version:

Die Tabelle:
1. TSV Leuna 1919 ......................... 9:0 / 9
2. SV Germania Schafstädt .............. 5:3 / 6
3. VfB IMO Merseburg (Stahl) ......... 3:4 / 3
4. TSV 1990 Schochwitz ............... 1:11 / 0
5. SV Merseburg 99 .......... nicht angetreten
6. VfL Querfurt ................ nicht angetreten

Die Ergebnisse:
TSV Leuna 2:0 Germania Schafstädt
TSV Schochwitz 0:3 Stahl Merseburg
Germania Schafstädt 4:1 TSV Schochwitz
Germania Schafstädt 1:0 Stahl Merseburg
TSV Leuna 4:0 TSV Schochwitz
TSV Leuna 3:0 Stahl Merseburg

Turnier-Statistik:
Anzahl der Tore: 18 in 6 Spielen
Torschnitt: 3,0 Treffer pro Spiel
Anzahl der Strafen: keine
Torreichstes Spiel: Schafstädt 4:1 Schochwitz
Torärmstes Spiel: Schafstädt 1:0 Stahl
Häufigstes Ergebnis: 3-0 bzw. 0-3; 2x in 6 Spielen
Bestes Spiel: Leuna 4-0 Schochwitz (7,5/10)
Schwächstes Spiel: Schochwitz 0-3 Stahl (6,5/10)
Größte Fangruppe: Stahl/ IMO Merseburg (15 von ca. 30 Zuschauern)

Torschützen für den TSV Leuna:
Uwe Illner 4, Mario Melchior 3, Ingo Witzel 1,5 (Schochwitzer Torwart 0,5)
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Die Spiele im Einzelnen:
Siebeneinhalb Stunden Altherrenfußball unterm Hallendach. In Querfurt war diesmal richtig was los in Sachen Ü-35! Obwohl das Turnier in Querfurt stattfand, trat übrigens der VfL Querfurt nicht an. Dass das eine Lachnummer ist, fanden auch einige andere Anwesende außer mir... Da auch die ohnehin unzuverlässige Mannschaft vom SV Merseburg 99 nicht erschien, gab es statt 15 Spielen nur 6 Spiele in Gruppe 3 zu sehen. Und diese von 14.30 bis 15.45 spielende 3. Turniergruppe war die einzige, die mich interessierte, da der TSV Leuna dort teilnahm.

Bevor ich wieder auf jedes einzelne Spiel eingehe, muss ich noch mal los werden, dass ich überhaupt kein Verständnis für die diesen Samstag aus Witterungsbedingungen getätigten Absagen von Testspielen habe! Ich habe von 11.45 Uhr bis 12.45 Uhr in Blösien trainiert – die Anlage war absolut bespielbar (nur etwa 4cm Schnee) und die Temperaturen von knapp unter Null Grad fühlten sich nach 10 Minuten Bewegung ganz normal an. Diese Bedingungen galten für die ganze Region – wieso dann im Saalekreis und allen Nachbarkreisen fast 90% der Spiele ausfielen, ist mir völlig schleierhaft. Aber diese Idiotie, wegen ein bisschen Kälte und Schnee alle Spiele abzusagen, scheint doch schon wieder Einzug zu halten. Also wer Angst vor Zerrungen (durch richtiges Aufwärmen zu 95% vermeidbar) und Stürzen (passiert auch bei guten Platzverhältnissen) hat, sollte halt Tischtennis spielen!

TSV Leuna 2:0 Germania Schafstädt
(Spiel 1, Unterhaltungswert: 7,0/10)
Zusammenfassung: Ein starker Beginn des TSV; Schafstädt spielte ja nicht schlecht, aber am Strafraum war Schluss. Germania hatte nicht eine Torchance, da Leuna konsequent verteidigte. Nach vorne sah es für den TSV auch nicht schlecht aus: Illner traf bereits nach drei Minuten und Witzel legte nach feinem Doppelpassspiel mit Illner kurz vor Ablauf der zehn Minuten nach.
Tore: 1-0 3. Uwe Illner, 2-0 8. Ingo Witzel
Strafen: keine

TSV Schochwitz 0:3 Stahl Merseburg
(Spiel 2, Unterhaltungswert: 6,5/10)
Zusammenfassung: In einem wirklich guten Turnier war das Spiel noch das am wenigsten sehenswerte. Doch auch diese einseitige Partie war nicht schlecht! Schochwitz war völlig unterlegen und kam zu keinem Torschuss, während IMO recht locker vor sich hin spielte. Erst in den letzten vier Minuten trafen sie, um ihren einzigen Sieg dieses Turniers in trockene Tücher zu bringen.
Tore: 0-1 6. Steffen Rudolph, 0-2 7. Dirk Jünemann, 0-3 10. Dirk Jünemann
Strafen: keine

Germania Schafstädt 4:1 TSV Schochwitz
(Spiel 3, Unterhaltungswert: 7,0/10)
Zusammenfassung: Schafstädt führte Schochwitz hier von der ersten bis zur siebten Minute richtig vor, wobei die Schochwitzer noch zwei Chancen zum Spielende hin hatten, von denen sie die erste gleich zum Ehrentreffer (ihrem einzigen im gesamten Turnier) verwandelten: ein schöner langer Pass und dann am Torwart vorbei ins Netz gehoben!
Tore: 1-0 1. (Nr. 4), 2-0 6. (Nr. 6), 3-0 6. (Nr. 6), 4-0 7. Bartmuß (?), 4-1 8. Dirk Gottschalk
Strafen: keine

Germania Schafstädt 1:0 Stahl Merseburg
(Spiel 4, Unterhaltungswert: 7,0/10)
Zusammenfassung: In einem guten und ausgeglichenen Spiel setzte sich die etwas bessere Mannschaft durch. Das goldene Tor war ein schöner Flachschuss ins rechte Eck.
Tor: 1-0 4. Kobylka
Strafen: keine

TSV Leuna 4:0 TSV Schochwitz
(Spiel 5, Unterhaltungswert: 7,5/10)
Zusammenfassung: Leuna brauchte zwar eine Weile um das Tor, das sie die gesamten zehn Spielminuten unablässig bearbeiteten, zu treffen, doch nachdem Melchior das erste Mal ins Netz getroffen hatte, ging es munter weiter. Zwei Mal Illner und ein Mal Witzel und schon hieß es 4:0. Das Tor von Witzel war allerdings sehr kurios und eigentlich ein halbes Eigentor: er schoss auf den Kasten, der Torwart wehrt ab, er schießt noch mal aus spitzem Winkel und trifft Schochwitz sein Keeper am Rücken. Der Ball wäre ohne die Berührung des Torhüters vorbei gegangen, ein richtiges Eigentor war es jedoch nicht, da Witzel den Schlussmann offensichtlich willentlich als Bande benutzte um den Ball im Tor unterzubringen. Deshalb habe ich das Tor beiden Spielern angerechnet. Eine andere kuriose Szene war der Hackentorschuss des Schochwitzer Stürmers, der mit dem geschickten Hackentrick bereits Torwart Hähnel überwunden hatte, aber am auf der Linie klärenden Verteidiger Melchior scheiterte. Ein weiterer Schuss auf Leunas Tor und das richtig gute Spiel war auch schon vorbei!
Tore: 1-0 5. Mario Melchior, 2-0 6. Uwe Illner, 3-0 8. Ingo Witzel + Schochwitzer Torwart, 4-0 9. Uwe Illner
Strafen: keine

TSV Leuna 3:0 Stahl Merseburg
(Spiel 6, Unterhaltungswert: 7,5/10)
Zusammenfassung: Leuna steigerte sich in diesem Spiel noch einmal. Der einzige Fehler des ganzen Spiels war ein Wechselchaos kurz vorm Ende der Partie – Glück gehabt, dass die Schiedsrichter da gepennt hatten, sodass niemand eine Zeitstrafe bekam. Ansonsten beherrschte der TSV die Stahler klar: noch ein Treffer von Illner und zwei von Melchior und die Merseburger waren ausgeschieden.
Tore: 1-0 5. Uwe Illner, 2-0 7. Mario Melchior, 3-0 8. Mario Melchior
Strafen: keine

Die Leistung der Leunaer war wie erhofft wieder richtig gut! Souveräner als mit 9:0 Toren und 9 Punkten kann man sich kaum durchsetzen in 3 Spielen! In zwei Wochen ist das Finale (unverständlicherweise wieder in Querfurt) – da bin ich mal gespannt, ob die Titelverteidigung wieder drin ist!
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Statistik:
Grounds: 697 (heute kein neuer; diese Saison: 103 neue)
Sportveranstaltungen: 1.458 (heute 1, diese Saison: 144)
Tageskilometer: 90 (90 Auto)
Saisonkilometer: 27.790 (19.240 Auto/ 6.600 Flugzeug/ 1.940 Fahrrad/ 10 Bahn, Bus, Tram/ 0 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 30
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 288

Donnerstag, 12. Januar 2012

W284IV: Leuna mit fünf Siegen zur Finalrunde – und: Ausgleich in Delitzsch bei 59.53!

Hallenkreismeisterschaft Saalekreis, Zwischenrunde
Datum: Sonntag, 8. Januar 2012 – Beginn: 8.00
Wettbewerb: Zwischenrunde der Hallenfußballkreismeisterschaft des Saalekreises, Turniergruppe 5
Teilnehmer aus: Landesklasse (8. Liga, 3. Amateurliga), Kreisoberliga (9. Liga), 1. Kreisklasse (11. Liga), 2. Kreisklasse (12. Liga) und 3. Kreisklasse (13. und unterste Liga)
Qualifiziert für Endrunde: TSV Leuna 1919 (Landesklasse)
Spielort: Sporthalle Querfurt (Kap. 400 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 50 (davon ca. 15 Leunaer, 10 Braunsbedraer, 10 Dürrenberger, je 3-4 Schafstädter, Barnstädter und Gatterstädter)
Unterhaltungswert: 7,5/10 (Seit Jahren das beste Hallenfußballturnier was ich gesehen habe! Flotte Spiele, prima Tore und die ein oder anderen Emotionen...)
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Photos and English Version:

Die Tabelle:
1. TSV Leuna 1919 (Landesklasse) ...... 14:3 / 15
2. SV Braunsbedra III (2. Kreisklasse) 18:10 / 10
3. E. Bad Dürrenberg (1. Kreisklasse) .. 13:10 / 8
4. Germ. Schafstädt (Kreisoberliga) ....... 13:8 / 7
5. SV Barnstädt (Kreisoberliga) ........... 10:14 / 3
6. Gatterstädter SV (3. Kreisklasse) ....... 0:23 / 0

Die Ergebnisse:
Leuna 3:0 Gatterstädt
Barnstädt 2:3 Bad Dürrenberg
Schafstädt 1:2 Braunsbedra
Leuna 2:1 Barnstädt
Braunsbedra 8:0 Gatterstädt
Bad Dürrenberg 1:1 Schafstädt
Braunsbedra 0:3 Leuna
Gatterstädt 0:3 Bad Dürrenberg
Barnstädt 2:5 Schafstädt
Bad Dürrenberg 4:4 Braunsbedra
Gatterstädt 0:3 Barnstädt
Schafstädt 0:3 Leuna
Barnstädt 2:4 Braunsbedra
Leuna 3:2 Bad Dürrenberg
Schafstädt 6:0 Gatterstädt

Turnier-Statistik:
Anzahl der Tore: 68 in 15 Spielen
Torschnitt: 4,5 Treffer pro Spiel
Anzahl der Strafen: 10 Strafminuten, 1 Rote Karte (2 Minuten + 1 Rote Karte Schafstädt, 4 Min. Bad Dürrenberg, 2 Min. Braunsbedra, 2 Min. Barnstädt, keine Strafen für Leuna und Gatterstädt)
Torreichste Spiele: Braunsbedra 8:0 Gatterstädt und Bad Dürrenberg 4:4 Braunsbedra
Torärmstes Spiel: Schafstädt 1:1 Bad Dürrenberg
Häufigstes Ergebnis: 3-0 bzw. 0-3; 5x in 15 Spielen
Bestes Spiel: Leuna 2:1 Barnstädt (8,0/10)
Schwächstes Spiel: Gatterstädt 0:3 Barnstädt (5,0/10)
Größte Fangruppe: TSV Leuna (15 von ca. 50 Zuschauern)

Torschützen für den TSV Leuna:
3x Rene Lorber, 3x Ronny Wenzel, 3x Toni Feist, 3x Nino Hammerschmidt, 1x Jens Heinecke, 1x Christian Sporbert
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Die Spiele im Einzelnen:
Insgesamt wusste das Turnier mit seinen 15 Partien (je 1x12 Minuten) durch die hohe Anzahl sehenswerter und spannender Spiele mit schönen Toren und dem nötigen Kampfgeist bei vielen Mannschaften sehr zu überzeugen. Der Status dieses Turniers ist übrigens, da sich der Sieger für die Finalrunde qualifiziert, in einem zusammengesetzten Substantiv mit acht Elementen und 62 Buchstaben zu beschreiben: es ist ein
„Hallenfußballkreismeisterschaftsfinalrundenqualifikationsturnier“ ...
Vorab; die Teilnehmer sind im richtigen Fußball, also auf dem Feld, folgendermaßen platziert: Leuna ist in der Landesklasse 4., Barnstädt in der Kreisoberliga 6., Schafstädt in der Kreisoberliga 12. von 16, Bad Dürrenberg ist Spitzenreiter der 1. Kreisklasse Staffel 1, Braunsbedra III alias Großkayna I Tabellenführer der 2. Kreisklasse Staffel 1 und schließlich SV Gatterstädt in der 3. Kreisklasse nur 9. von 11. Dass Gatterstädt Letzter wurde und Leuna Erster verwunderte da nicht so sehr, doch das Abschneiden der Kreisoberligisten war auffällig schwach.

TSV Leuna 1919 3:0 Gatterstädter SV 1952
(Spiel 1, Unterhaltungswert: 7,0/10)
Zusammenfassung: Leuna brauchte eine Weile um sich gegen die verständlicherweise sehr defensiv eingestellten Underdogs einzuschießen. Nach der Hälfte der Spielzeit gelang ein erster Treffer, dem zwei weitere zu einem lockeren Auftakt in einem sehenswerten Spiel folgten.
Tore: 1-0 6. Feist, 2-0 9. Heinecke, 3-0 10. Hammerschmidt
Strafen: keine

SV 46 Barnstädt 2:3 SV Eintracht Bad Dürrenberg
(Spiel 2, Unterhaltungswert: 7,5/10)
Zusammenfassung: Bad Dürrenberg ging mit dem ersten Torschuss in Führung und Barnstädt glich gleich vom Anstoßpunkt per Weitschuss aus. Was ein Beginn! Danach ließen sich die Favoriten vom SV 46 noch die Führung nehmen und verloren 2:3.
Tore: 0-1 (1.), 1-1 (1.), 2-1 (5.), 2-2 (6.), 2-3 (10.)
Strafen: keine

SV Germania Schafstädt 1:2 SV Braunsbedra III
(Spiel 3, Unterhaltungswert: 6,5/10)
Zusammenfassung: Trotz schneller Führung verlor auch hier der überschätzte Kreisoberligist mit einem Treffer. Großkayna I bzw. Braunsbedra III spielte einfach auch den schöneren Fußball!
Tore: 1-0 (2.), 1-1 (8.), 1-2 (10.)
Strafen: keine

TSV Leuna 1919 2:1 SV 46 Barnstädt
(Spiel 4, Unterhaltungswert: 8,0/10)
Zusammenfassung: Ein richtig schönes, schnelles und spannendes Spiel! Nach schneller Führung für den Klassentieferen, waren Sporbert und Lorber mit zwei herrlichen Treffern zur Stelle.
Tore: 0-1 2. Mikat, 1-1 5. Sporbert, 1-2 10. Lorber
Strafen: keine

SV Braunsbedra III 8:0 Gatterstädter SV 1952
(Spiel 5, Unterhaltungswert: 6,0/10)
Zusammenfassung: Braunsbedra nahm Gatterstädt nach allen Regeln der Kunst auseinander – die Tore wurde mal locker heraus gespielt, mal richtig reingezimmert. Starke Leistung der Großkaynaer!
Tore: 1-0 (1.), 2-0 (2.), 3-0 (3.), 4-0 (3.), 5-0 (7., Unterzahl), 6-0 (9.), 7-0 (9.), 8-0 (11.)
Strafen: 2 Minuten für Braunsbedra

SV Eintracht Bad Dürrenberg 1:1 SV Germania Schafstädt
(Spiel 6, Unterhaltungswert: 7,0/10)
Zusammenfassung: Ein wirklich spannendes und ausgeglichenes Spiel. Schafstädt glich in der letzten Minute noch einen 1:0-Rückstand aus, nachdem sie wenige Minuten zuvor einen klaren Handstrafstoß verweigert bekamen. Mit der Härte des Spiels hatten die Schiedsrichter – bei zwei der unparteiischen Sportkameraden wunderte mich das auch überhaupt nicht! – einige Probleme. Doch richtig Härte kam erst durch den Hammelhausener Dorfdepp mit der 10 hinein: der fing nach Abpfiff, statt sich über den späten Ausgleich zu freuen, grundlos eine zünftige Streiterei an. Für den Griff an die Gurgel, der wirklich alle Spieler beider Teams zum hektischen Aufspringen und Rudelbilden bewegte, wurde er auch mit Recht für den Rest des Turniers an die Seite verbannt. Der Tumult steigerte den Unterhaltungswert des Spiels, für das ich eigentlich nur 6,0/10 veranschlagt hatte, noch einmal ungemein – so was wollen wir doch auch sehen, auf den Sportplätzen und in den Hallen! Na... wo bleibt der MZ-Artikel, Frau Losack?!
Tore: 1-0 (4.), 1-1 (12.)
Strafen: 4 Minuten für Bad Dürrenberg, 2 Minuten und 1 Rote Karte (= Turnierausschluss für betreffenden Spieler) für Schafstädt

SV Braunsbedra III 0:3 TSV Leuna 1919
(Spiel 7, Unterhaltungswert: 7,0/10)
Zusammenfassung: Großkayna hielt lange prima mit und zwang Torwart Lenzen zu der ein oder anderen Abwehr, doch drei Tore in drei Minuten zogen Braunsbedra/ Großkayna den Nerv. Feist mit einem Doppelschlag, wobei der erste Treffer sehr billig war: Braunsbedra diskutiert über eine Freistoßentscheidung, der Schiri hat schon freigegeben und Schimpf und Feist stürmen einfach aufs Tor zu – Matti auf Toni: 1-0. Natürlich regten die Kreisklassekicker sich darüber auf, aber wenn man nur rummault anstatt aufmerksam zu spielen, braucht man sich über so billige (und auch noch völlig regelkonforme) Gegentore nicht zu wundern! Kaum eine Minute später hämmerte Feist auch einen zweiten Treffer halbhoch ins lange Eck – das war dann ein richtig herrlicher Treffer und völlig anders als das Führungstor! Hammerschmidt legte mit dem nächsten Hammer-Schuss gleich zum 3:0 nach. Die Großkaynaer maulten nach Abpfiff immer noch die nicht immer souveränen, aber nie völlig daneben liegenden Unparteiischen voll. Richtig lächerlich – insbesondere der Spieler mit der Nr. 11!
Tore: 0-1 8. Feist, 0-2 9. Feist, 0-3 10. Hammerschmidt
Strafen: keine

SV Gatterstädt 1952 0:3 SV Eintracht Bad Dürrenberg
(Spiel 8, Unterhaltungswert: 5,0/10)
Zusammenfassung: Ein souveräner aber nicht sonderlich sehenswerter Sieg des SV Eintracht.
Tore: 0-1 (6.), 0-2 (7.), 0-3 (10.)
Strafen: keine

SV Barnstädt 2:5 SV Germania Schafstädt
(Spiel 9, Unterhaltungswert: 6,0/10)
Zusammenfassung: Schafstädt hatte sich erwartungsgemäß eingekriegt und zeigte nun ein gutes Spiel gegen den nach wie vor ziemlich überforderten SV Barnstädt.
Tore: 0-1 (2.), 1-1 (2.), 1-2 (7.), 1-3 (8.), 1-4 (10.), 2-4 (10., Unterzahl), 2-5 (11., Überzahl)
Strafen: 2 Minuten SV Barnstädt

SV Eintracht Bad Dürrenberg 4:4 SV Braunsbedra III
(Spiel 10, Unterhaltungswert: 7,5/10)
Zusammenfassung: Wieder ein sehr sehenswertes Spiel der Bad Dürrenberger! Das war auch ein Spiel der Doppelschläge: auf das 1-0 folgte das Braunsbedraer 1-1 noch in derselben (ersten!) Spielminute. In der zweiten ging Braunsbedra in Führung und nur 30 Sekunden später glich Großkayna aus. So ging es munter weiter mit je zwei Treffern in der 7. und der 11. Minute, bis bei der Schlusssirene dann vier Tore bei beiden Seiten standen.
Tore: 1-0 (1.), 1-1 (1.), 1-2 (2.), 2-2 (3.), 3-2 (7.), 3-3 (7.), 4-3 (11.), 4-4 (11.)
Strafen: keine

Gatterstädter SV 1952 0:3 SV Barnstädt
(Spiel 11, Unterhaltungswert: 5,0/10)
Zusammenfassung: Gegen Gatterstädt holte selbst Barnstädt noch drei Punkte...
Tore: 0-1 (3.), 0-2 (7.), 0-3 (12.)
Strafen: keine

SV Germania Schafstädt 0:3 TSV Leuna 1919
(Spiel 12, Unterhaltungswert: 6,5/10)
Zusammenfassung: Ein sehr lässiger Beginn des TSV, doch ein Doppelschlag nach 4 und 5 Minuten sorgte für die Vorentscheidung. Mit diesem recht lockeren Sieg war der TSV Leuna dann auch schon für die Finalrunde qualifiziert!
Tore: 0-1 4. Lorber, 0-2 5. Wenzel, 0-3 10. Wenzel
Strafen: keine

SV 46 Barnstädt 2:4 SV Braunsbedra III
(Spiel 13, Unterhaltungswert: 6,5/10)
Zusammenfassung: Die beste Szene in diesem Durchschnittsspiel, das schon fast erwartungsgemäß der Kreisoberligist gegen den Tabellenführer der 2. Kreisklasse (3 Ligen tiefer!) verlor, war die direkt verwandelte Ecke des einen (ansonsten ganz schwachen!) Barnstädter Stürmers zum 2-4.
Tore: 0-1 (1.), 1-1 (3.), 1-2 (9.), 1-3 (11.), 1-4 (11.), 2-4 (12.)
Strafen: keine

TSV Leuna 1919 3:2 SV Eintracht Bad Dürrenberg
(Spiel 14, Unterhaltungswert: 6,5/10)
Zusammenfassung: Leuna spielte locker auf zum fünften Sieg im fünften Spiel. Nach dem 3:0 ließen sie es aber zu locker angehen und fingen noch zwei Tore.
Tore: 1-0 5. Lorber, 2-0 10. Hammerschmidt, 3-0 10. Wenzel, 3-1 11. Duarte de Jesús, 3-2 12. Heklau
Strafen: keine

SV Germania Schafstädt 6:0 Gatterstädter SV
(Spiel 15, Unterhaltungswert: 6,5/10)
Zusammenfassung: Zum Abschluss dieses wirklich gelungenen Turniers wurde Gatterstädt leider noch mal abgeschossen. Schafstädt ging schnell 4-0 in Führung, das 6-0 war auch in der Höhe OK. Aber ich hätte nach der Aktion nach Spiel Nr. 6 gerne mal gesehen, was los gewesen wäre, wenn Gatterstädt beim Stande von 1-0 einen unberechtigten Neunmeter zum 1-1 in der 12. Minute bejubelt hätte...
Tore: 1-0 (2.), 2-0 (4.), 3-0 (5., Neunmeter), 4-0 (6.), 5-0 (9.), 6-0 (10.)
Strafen: keine

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SG DHfK Leipzig II/ NHV Concordia Delitzsch I
29:29 (15:12) SV Kondensatorenwerk Görlitz
Datum: Sonntag, 8. Januar 2012 – Anwurf: 17.00
Wettbewerb: Sachsenliga (5. Handballliga, 2. Amateurliga)
Ergebnis: 29:29 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 15:12
Tore: Jacob Schlichter 8, Andreas Weikert 5, Maik Wolf 5, Jens Groeschel 4, Marcel Ulrich 4, Ivo Doberenz 1 (DHfK/ NHV); Radim Vanek 11, Fabrice Türkowsky 4, Eric Besser-Wilke 4, Petr Masat 2, Marco Brendler 2, Hiroki Kuwano 2, Markus Noack 1, Danilo Krause 1 (Koweg)
Gelbe Karten: Marcel Ulrich, Eric Thomas, Maik Wolf (DHfK/ NHV); Eric Besser-Wilke, Radim Vanek, Petr Masat (Koweg)
Zeitstrafen: 2x Marcel Ulrich, 2x Jacob Schlichter, Eric Thomas, Ivo Doberenz, Christian Bräuer, Frank Bönke (DHfK/ NHV = 16 Minuten); Eric Besser-Wilke, Marc Rechner, Marco Brendler (Koweg = 6 Minuten)
Rote Karten: Maik Wolf (DHfK/ NHV, nach Spielschluss wegen Schiedsrichterbeleidigung)
Spielort: Sporthalle Artur Becker, Delitzsch (Kap. 380 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 200 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 8,0/10 (Sehr gutes und spannendes Spiel, das mit einem leistungsgerechten Unentschieden endete)
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Photos and English Version:

Video:

Nachdem wir Anja noch die Querfurter Burg und Altstadt gezeigt und dort gegessen hatten, fuhren wir nach Delitzsch, wo wir nach einem Rundgang durch die Altstadt mit den Stadttürmen und dem sehenswerten Barockschloss ein sehr interessantes Handballspiel guckten.

Die Sporthalle im Kultur- und Sportzentrum, ein bunter, zusammengepfriemelter 0815-Bau, war vor allem zu Bundesligazeiten die Heimstatt des HV Concordia. Nachdem sie zum wiederholten Mal bankrott gegangen waren, hatten sie in der Sachsenliga eigentlich sportlich schon alles verloren und waren durchgereicht worden, doch eine Fusion mit der Reserve des DHfK ermöglichte den Klassenerhalt. Diese für den Handballsport in Delitzsch, dem bisher jegliche Nachhaltigkeit und Intelligenz abging (wie wenig hinter dem Verein steckt, sieht man an dem Absturz – alle Söldner weg = fast niemand mehr da – und den verhältnismäßig niedrigen Zuschauerzahlen), überlebensnotwendige Spielgemeinschaft trägt die Spiele aber (zumindest teilweise) in der schönen, alten Sporthalle der Artur-Becker-Schule aus. Das Schulgelände insgesamt ist Architektur der späteren Phase der DDR. Die Halle macht schon von außen einen tollen Eindruck mit der Mischung aus neuen Graffiti und alten DDR-Wandmalereien. Der Kasten ist innen dann noch schöner, doch für Zuschauer nur bedingt angenehm. Die Beleuchtung ist verrottet und ungleichmäßig und am besten sieht man in der ersten Reihe und auf ganz bestimmten Plätzen der weiteren Reihen ab Reihe 3, die so zu den Balken vor der mit Holzbänken bestückten Tribüne liegen, dass man an diesen vorbeigucken kann. Rechterhand der Tribüne befindet sich ein Sprecherturm, links sind die uralten Klos, die nicht etwa mit „Männer“ und „Frauen“ beschriftet sind, sondern (da diese Sporthalle v.a. für Schul- und Jugendsport gedacht war) mit „Jungen“ und „Mädchen“.

Die Spielgemeinschaft der Reservemannschaft der Handballabteilung der Deutschen Hochschule für Körperkultur Leipzig und der ersten Mannschaft des Bankrottclubs Neuer Handball Verein Concordia Delitzsch trat gegen ein anderes Team mit recht kuriosem Namen an: die ehemalige BWSG (Betriebs- und Wohnsportgemeinschaft) des Kondensatorenwerks (Koweg) der ostsächsischen Grenzstadt Görlitz. Der Vierte spielte gegen den Fünften, was eigentlich ein Spitzenspiel sein sollte und auch absolut nicht enttäuschte!

In diesem sehr sehenswerten und auch sehr spannenden Duell lieferten sich beide Teams ein schnelles Hin- und Her mit einigen recht harten Einlagen (mehr von Seiten der Delitzscher, aber nicht so viele mehr wie die Strafenverteilung meinen lässt), das nie eine Vorentscheidung durchschimmern ließ. Vor der Pause ging Delitzsch mal mit drei Toren durch geniale Gegenstöße in Führung, doch dieser Vorsprung schwand nach dem Seitenwechsel ganz schnell. Mitte der zweiten Hälfte lag sogar das Kondensatorenwerk Görlitz, das von immerhin 10 Fans mit ein paar Trommeln und regelmäßigen Zurufen unterstützt wurden, mehrfach in Führung. Aber die stets nur ein Tor betragenden Vorsprünge waren nie von langer Dauer. In der Schlussminute hieß es dann 27:26 für DHfK/ NHV und der Torwart der Heimsieben zeigte eine tolle Parade – doch dann passierte ihm ein einziger Patzer: ein Fehlabspiel und ein Wurf sieben Sekunden vor Ende der Spielzeit landete zum 27:27 Ausgleich im Tor. Da verstummten auch die eifrigen Trommler der Delitzscher, die mal etwas bessere Rhythmen als „bumm-bumm-bumm“ aufspielten und der Rest des Heimanhangs stimmte in das allgemeine „das kann doch nicht sein, ey!“ ein.

So ärgerlich diese Torwartpanne auch war, so verdient war das Unentschieden! Zudem dürfen die Heimfans nicht vergessen, dass ihr Torhüter 59 Minuten lang eine prima Leistung brachte. Viele andere Schlussmänner hätten da öfter hinter sich gegriffen und so nicht einmal einen Punkt festgehalten – das Video dieser Torszene musste ich aber trotzdem oben einstellen...
Aber die, die am lautesten meckerten, waren so wie so die ganze Zeit diese Handball-Analphabeten links neben mehr, die 90% der Spielzeit nur über Schiedsrichterentscheidungen schimpften. Mal abgesehen davon, dass die Schiedsrichter nicht schlecht (wenn auch nicht immer sicher und korrekt – also durchschnittlich) waren; wo bleibt da die Unterstützung der eigenen Mannschaft?! Aber von den „Helden“ leistete sich ja auch einer noch nach Abpfiff eine dumme Bemerkung zu den Schiedsrichtern, was ihm noch eine rote Karte einbrachte...

Jedenfalls wieder mal ein richtig lohnender Sporttag, mit zwei herrlichen Veranstaltungen in zwei sehenswerten Kleinstädten!
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Statistik:
Grounds: 689 (heute 1 neuer; diese Saison: 95 neue)
Sportveranstaltungen: 1.443 (heute 2, diese Saison: 129)
Tageskilometer: 170 (170 Auto)
Saisonkilometer: 26.550 (18.030 Auto/ 6.600 Flugzeug/ 1.910 Fahrrad/ 10 Bahn, Bus, Tram/ 0 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 28
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 284