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Mittwoch, 28. Juli 2010

W209II: Ein Ehrentreffer in der 90. Minute

FSV Eintracht Serbitz/ Thräna 1923 1:14 1. FC Lok Leipzig
Mittwoch, 28. Juli 2010 – Anstoß 18.30
Testspiel (Regionalliga Borna-Geithain, 9. Liga, 4. Amateurliga gegen Oberliga Nordost-Süd, 5. Liga, 2. Halbprofiliga)
Ergebnis: 1:14 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit 0:5
Tore: 0:1 14. Heusel (Foulelfmeter), 0:2 22. Heusel (Foulelfmeter), 0:3 33. Jackisch, 0:4 37. Seipel, 0:5 J. Adam, 0:6 48. Frauenholz, 0:7 55. K. Adam, 0:8 59. Brumme, 0:9 63. J. Adam, 0:10 65. Brumme, 0:11 67. J. Adam, 0:12 74. Brumme, 0:13 75. K. Adam, 0:14 78. J. Adam, 1:14 90. Winkelmeyer (Foulelfmeter)
Besondere Vorkommnisse: Torwart von Serbitz/ Thräna pariert Handelfmeter von Heusel (44. Minute)
Verwarnungen: keine, Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Serbitz (Kap. 1.020, davon 20 überdachte Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 300 (davon ca. 100 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Typisches Testspiel mit großem Klassenunterschied: aber am Ende hat der unterlegene Amateurtrupp dann noch mal getroffen!)
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Photos and English version:
Windischleuba Palace
Serbitz/ Thräna vs. Lok Leipzig

So eine geographische Lage gibt es nicht so schnell noch einmal: der FSV Eintracht Serbitz/ Thräna 1923 spielt auf einem Fußballplatz in Thüringen Spiele der sächsischen Kreisliga Borna-Geithain aus. Durch eine Kreisreform kam nach der Wende der Landkreis Altenburg zu Thüringen und nun waren die beiden zusammengehörenden Dörfer Serbitz und Thräna durch die Landesgrenze getrennt. Natürlich behielt man die Spielgemeinschaft bei und man entschied sich auch, im sächsischen Landesverband weiter zu spielen. Aus guten Gründen also, findet man den Internetauftritt des Clubs als „Laenderauswahl.DE“.

Die Länderauswahl vermied letzte Saison den Abstieg in die Regionalklasse nur knapp während Lok im Mittelfeld der Oberliga rumgammelte. Die erste halbe Stunde lang hatten beide Mannschaften zwar ein unterhaltsames Spiel abgeliefert, aber das Niveau war 1. Kreisklasse gegen Bezirksklasse. Lok kam durch zwei Elfmeter – beide Male nach klaren und ungeschickten Fouls im Strafraum – und einem schön heraus gespielten und hoch ins Eck gezimmerten Ball dennoch in dieser Zeit zur Führung. Diese bauten sie durch zwei weitere gute Schüsse – nun auch spielerisch langsam auf das Niveau einer sich Geld verdienenden Mannschaft kommend – aus. Vor der Pause vergaben sie dann ihren dritten Elfer: ein dümmeres Handspiel habe ich noch nie gesehen – doch irgendwie war es ganz schön, dass Heusel nicht auch noch einen dritten Elfer verwandelte, sondern der Torwart – deshalb war es schön, denn die Serbitzer kassierten ja noch genug Treffer – abwehrte.

In der zweiten Halbzeit brach Serbitz/ Thräna stark ein und kassierte neun Tore – meist im Strafraum geschickt hin und her und heraus gespielt – in Folge. Einen vierten Elfmeter gab es dann auch noch, doch diesmal nach einem Foul vom Loktorwart an einem Serbitzer. Ein Spieler der Heimmannschaft namens Winkelmeyer traf dann mit einem starken Schuss unter die Latte zum hoch verdienten Ehrentreffer: 1-14. Das Spiel sah wenige Fouls, auch wenn es vier Elfmeter gab. Die unsaubersten Aktionen setzten übrigens Lokspieler, die nach Schulter- oder Ellbogenstößen Gegenspieler angifteten, gefälligst aufzustehen. Aber auch das kam nur zwei, drei Mal vor.
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Noch ein paar Worte zu Spielfeld und Umfeld: der Platz liegt kahl zwischen Äckern, Wiesen und einfacher Bebauung. Das Sportlerheim sieht frisch saniert aus und ist ein ansehnlicher Bau, der neben einer kleinen Tribüne aus weißem Wellblech, Metallgestängen und gepolsterten Holzstühlen, auf denen nur die „VIPs“ der Heimmannschaft platz nehmen dürfen, steht. Die Tribüne macht den Dorfanger zu einem richtigen Stadion. 4€ Eintritt sind trotzdem angesichts der 3€ im nahegelegenen Rositz, die man dort im Spiel gegen FC Sachsen für weitaus bessere Plätze verlangte, etwas überzogen. Bessere Roster hatte ich auch schon mal gegessen – nur die Getränke waren löblich niedrig im Preis.

Über Lok-Fans werden ja alle möglichen bösen Sachen gesagt, die man auch zum Teil nicht von der Hand weisen kann, doch in einem Testspiel braucht man – das machte man heute in Serbitz vor – weder Polizei noch Ordnungskräfte, die die als Hooligans, Rowdys und Neonazis verschrienen Gäste zurückhalten. Als Lok-Fans outeten sich bei diesem Spiel nämlich nicht nur tätowierte Glatzköpfe mit Thor-Steinar-Kapuzenshirt, sondern auch sehr seriös wirkende Familien mit Kindern im D- und C-Jugendalter oder noch jünger und auch sachliche ältere Herren. Der einzige, der durch rechtsradikales Gesabbel auffiel, war ein Dorfdepp der Marke „Große Fresse, aber wenn die Leute anrücken, die er als „Scheiß Kanaken“ bezeichnet, verpisst er sich schnell“, der eindeutig zum Heimverein gehörte. Aber wie schon angedeutet: wenn ich so was höre, wie von einem von meinem Verein, der meinte, er würde nie Lok einladen zu einem Testspiel, da diese Rowdys (sprich: „Roffdies“) das Stadion zerlegen würden, kann ich nur an die Stirn tippen und sagen: „Meinst du das ernst?!“ Die Atmosphäre bei einem Testkick von Lok ist so locker und friedlich, wie bei jedem anderen normalen Testspiel auch.

Nach dem Spiel ging es schnell nach Hause, doch vor dem Spiel hatten wir uns noch das Wasserschloss in Windischleuba angeguckt. Windischleuba liegt zwischen Altenburg und Serbitz und ist ein wirklich hervorragendes Beispiel für den Renaissancestil und weißt zudem noch spätgotische Elemente (den Hauptturm) auf. Das Schloss ist als Jugendherberge wenigstens halbwegs sinnvoll genutzt. Ich muss schon sagen, dass ich selten ein schöneres Schloss in diesem Baustil gesehen habe!
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Statistik:
Ground Nr. 452 (ein neuer Ground; diese Saison: 2 neue)
Sportveranstaltung Nr. 1.040 (diese Saison: 2)
Tageskilometer: 170 (Auto)
Saisonkilometer: 240 (170 Auto/ 70 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Bus, Bahn, Tram/ 0 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 31
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 209

Sonntag, 27. Juni 2010

W204III: Statt Public-Viewing schaut der Groundhopper Motoball!

MBC 70/90 Halle 2:4 SV Bergfried Leverkusen
Sonntag, 27. Juni 2010 - Anstoßzeit 15.30
1. Motoball-Bundesliga Nord
Ergebnis: 2:4 nach 80 Min. (4x20) - Viertel: 0:1, 0:2, 0:0, 2:1
Tore: 0:1 14. Obliers, 0:2 21. Obliers, 0:3 34. Grebe, 1:3 67. Hellwig, 1:4 75. Obliers, 2:4 80. Wochatz
Grüne Karten (2 Minuten): Wochatz (MBC)
Gelbe Karten (5 Minuten): Schwiebs (MBC), Häfner, Obliers, Sinn (SVB)
Platzverweise: keine
Besondere Vorkommnisse: Wochatz (MBC) schießt Elfmeter an die Latte, Elfmeter muss wegen Regelverstoß SVB wiederholt werden, Wochatz schießt Wiederholungsschuss vorbei
Sportanlage: Motoballplatz Bildungszentrum (Kap. 500 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 80 (keine Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Spiel war O.K. aber der Tabellenführer spielte außer in der Defensive gar nicht so toll wie er sollte)
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Photos and English Version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157624370291212/detail/

Da Livesport vor Fernsehgucken geht, besuchten wir als zwei der diesmal nur 80 Zuschauer ein Spiel der Motoballbundesliga. Da wurde völlig stur und unflexibel darauf bestanden, das Spiel um 15 Uhr (schließlich wurde mal wieder 15.30 draus) anzupfeifen, obwohl Deutschland gegen England bei der Fußball-WM spielte. Aber immerhin gab es einen Fernseher und der Stadionsprecher sagte auch an, wenn was Wichtiges beim Fußball passierte. Zudem überraschte uns der Stadionsprecher mit einem lobenden Gruß an die Betreiber dieses Blogs.

In der Nordgruppe der ersten und einzigen Bundesliga führt Leverkusen mit acht Siegen und einer Niederlage. Halle hat den sechsten von acht Plätzen vorerst sicher, da der Rücktand auf Pattensen fünf und der Vorsprung auf Seelze vier Punkte beträgt. Letzter ist Kobra Malchin, die leider immer noch null Punkte haben. Dort spielte Halle in der Vorwoche und siegte mit 5:13.

Die Rollenverteilung eigentlich klar, nur merkte man das nach der kurzen Abtastphase nicht mehr. Halle hatte mehr Spielanteile, war feldüberlegen und hatte auch die besseren und zahlreicheren Chancen. Leider lies die Chancenverwertung zu wünschen übrig, was aber weniger an Unfähigkeit sondern vielmehr an der starken Defensive – insbesondere muss man hier den Leverkusener Torwart hervorheben! – lag. Nach einer knappen Viertelstunde nutzte Leverkusen eine seiner wenigen Möglichkeiten zum 0:1. Ein Kopfballtor – das ist ziemlich selten – des Goalgetters der Gäste war das! Nach der ersten Viertelpause ließ Halle leider nach. Leverkusen machte mehr Druck und erzielte zwei Tore. Kurz vor der Halbzeit erstarkte der MBC 70/90 allerdings wieder und bekam einen Elfmeter zugesprochen. In doppelter Überzahl mittlerweile, wurde leider ein Elfer vergeben und auch die Wiederholung (ein Leverkusener hatte sich zu früh in die Szene einmischen wollen, deshalb wurde der Lattentreffer nicht gezählt) landete nicht im Tor.

Die wenigen Minuten doppelte Überzahl in Hälfte zwei konnte der MBC leider auch nicht nutzen. Bis zur dritten und letzten Spielpause fiel sogar gar kein Treffer mehr. Nach über einer Stunde traf ein Hallenser dann endlich hoch verdient ins lange Eck. Doch das Spiel war nach dem 0:3 nach 34 Minuten quasi entschieden worden. Leverkusen setzte noch einen aus Nahdistanz drauf. Ein schöner Treffer in der Schlussminute schließlich, milderte das Ergebnis etwas ab. Wegen der 2:4-Niederlage braucht sich der MBC Halle aber wirklich nicht zu schämen! Der Tabellenführer war vor allem aufgrund seiner Defensivarbeit erfolgreich, was für den Zuschauer nicht immer attraktiv war. Die anderen Motoballspiele beim MBC (letzte Saison hatte ich drei gesehen) hatten mir alle besser gefallen. Was mir bei beiden Mannschaften allerdings doch gefallen hat, war die Emotionalität der Spieler. Manch ein Sportfreund mag es zwar schrecklich finden, wenn sich Spieler und Zuschauer mit „Lutscher“ und „Wichser“ betiteln, aber ich finde es viel schrecklicher, dass solche notwendigen Emotionen immer stärker reglementiert werden. Mittlerweile würde man bei einigen Fußball- und noch mehr Handball- oder Hallenradsportvereinen beim ersten derben Zwischenruf dieser Art, mit Hallen- bzw. Stadionverweis bedroht werden. Da kann man nur sagen: solche Weicheier haben doch den Arsch offen! Aber beim Motoball ist die Welt noch in Ordnung und die Atmosphäre gut!

Auf dem Rückweg fuhren wir dann doch mal die 300m in Benkendorf (bei Schkopau gelegen, zu Teutschenthal gehörend) nach links vom Radweg ab. Wenn man das macht, wird man zwar misstrauisch von allen möglichen Dorfdeppen begafft – die kommen da in den Vorgarten gelaufen, wenn man vorm Schloss steht: haben die noch nie Fremde gesehen? Wie hätten die denn geguckt, wenn da jemand „exotisches“ wie ein Schwarzafrikaner gestanden hätte? – aber am im 18. Jahrhundert errichteten Schloss kann man trotzdem mal vorbei schauen.
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Statistik:
Ground Nr. 438 (kein neuer Ground; diese Saison: 107 neue)
Sportveranstaltung Nr. 1.025 (diese Saison: 168)
Tageskilometer: 40 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 35.760 (22.580 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 3.910 Fahrrad/ 3.270 Bus, Bahn, Tram/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 17
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 204

Montag, 10. Mai 2010

W197III: Schönes Spiel in schöner Landschaft: 6:1 in der Zschopauer Sandgrube

BSG Motor Zschopau II 3:0 FV Krokusblüte Drebach II Sonntag, 9. Mai 2010 – Anstoß 13.00 Kreisliga Mittleres Erzgebirge (9. Liga, 4. Amateurliga) Ergebnis: 3:0 nach 90+ Min. (45/45+) – Halbzeit ?:? Tore: 1:0 Steven Bergt, 2:0 Benjamin Uhlig, 3:0 Frank Seefeld Verwarnungen: ?, Platzverweise: keine Spielort: Sportkomplex in der Sandgrube, Platz I (Kap. 3.000 Stehplätze) Zuschauer: ca. 60 (davon ca. 5 Gästefans) Unterhaltungswert: -,-/10 (Keine Wertung) BSG Motor Zschopau 6:1 FSV Motor Marienberg Sonntag, 9. Mai 2010 – Anstoß 15.00 Bezirksklasse Chemnitz, Staffel 3 (8. Liga, 3. Amateurliga) Ergebnis: 6:1 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit 3:1 Tore: 1:0 4. Steve Schüler (Elfmeter), 2:0 8. Dirk Ruttloff, 2:1 24. Stephan Müller, 3:1 31. Dirk Ruttloff, 4:1 53. Sebastian Gillert, 5:1 58. Sebastian Gillert, 6:1 63. Sebastian Gillert Verwarnungen: wenige, Platzverweise: keine Spielort: Sportkomplex in der Sandgrube, Platz II (Kap. 1.500 Stehplätze) Zuschauer: ca. 180 (davon ca. 20 Gästefans) Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes Spiel mit ordentlicher Torquote) DSC07728 Photos and English Version: Castles in Klaffenbach and Zschopau Football in Zschopau „Einen schönen Aufenthalt und trinkt nicht so viel“ – das wünschte die Zugbegleiterin von Leipzig nach Chemnitz, als sie sich von den Fahrgästen des hässlichen Regionalexpresses im ebenso hässlichen Chemnitz verabschiedete. Hatte die ne Wette verloren oder selbst zu viel getrunken? Jedenfalls waren wir froh, bald aus dieser unmöglichen Stadt herausgefunden zu haben und in Klaffenbach angekommen zu sein. Klaffenbach ist für ein Renaissance-Wasserschloss berühmt, dessen Innenhof und Äußeres viel Eindrucksvoller als sein Innenraum ist. Das Museum lohnt absolut nicht, die zusätzlich kostenden Ausstellungen in den Wirtschaftshäusern haben wir nicht besucht, aber einmal rundherum zu laufen lohnt aufgrund der Beispielhaftigkeit dieses Baus für diese Stilepoche auf jeden Fall. So eine hervorragend hergerichtete und sehenswerte Schlossanlage findet man so schnell nicht wieder. In der Umgebung von Chemnitz wird man in vielen Orten für die Stadt entlohnt. Die Strecke nach Zschopau hält eine schöne Landschaft mit den ein oder anderen idyllischen Käffern, schönen Burgen und Schlössern und tollen Straßen bereit. Radfahren ist hier sehr hart und nichts für Schönwetter-Ökolahmarsch-Radler: bei den befahrenen Straßen muss man sich oft mangels Radweg – die Infrastruktur am Rande von Chemnitz ist nicht doll: vor allem die Beschilderung ist noch fast so schlimm wie in der DDR – die Straße mit Autofahrern teilen, die sich untereinander und gegenüber unmotorisierten Verkehrsteilnehmern unangenehm bis asozial verhalten. Solche Ansammlungen von Vollidioten im Straßenverkehr wie in der Gegend um Chemnitz findet man in Deutschland so schnell nicht noch mal – und außerdem sind die Andauernden Steigungen und Gefälle echt hart: erst schleicht man da 15% mit 5-10 km/h hoch – und dann geht’s auf der anderen Seite ebenfalls mindestens 10% mit 40-60 km/h wieder runter. Gut, dass in Einsiedel in der 30er-Zone keine Polizei die Geschwindigkeit kontrollierte... DSC07612 Endlich in Zschopau – die Straßenwege dahin sind doppelt so lange wie die Luftlinie – besuchten wir den schönen Marktplatz, der gleich zwei Rathäuser und eine große, aber derzeit in Renovierung befindliche Kirche zu bieten hat, und dann die Burg Wildeck, die ein wirkliches Kleinod der Burgenbaukunst der Renaissance darstellt. Die Bonsai-Ausstellung sowie die Zschopauer Motorräder klangen zwar interessanter, als die moderne Kunst-Kacke in Klaffenbach, aber wir bestiegen nur den Turm, der einen schönen Blick auf den herrlich zwischen bewaldeten Höhenzügen im Flusstal der Zschopau liegenden 10.000-Einwohner-Ort freigibt. Am Rande des Ortes am Ufer der Zschopau unterhalb toller, dicht bewaldeter Felsklippen, liegt der Sportkomplex in der Sandgrube. Nein, kein Beach-Fußball, sondern erst noch die Schlussphase der Kreisliga A: kaum waren wir da, setzte Motor Zschopau II gegen Krokusblüte Drebach II noch einen Treffer zum 3:0 drauf: schön herausgespielt und über den Torwart geschlenzt. Dann verschoss Zschopaus Zweite auch noch einen Elfmeter. 3:0 der Endstand. Danach wurde auf den kleineren Platz II gewechselt – eine Liga höher, aber dann auf dem kürzeren Platz spielen: häh??? – der im Gegensatz zum Hauptplatz keine Überdachung hat. Die Überdachung des Hauptplatzes ist aber auch nur recht klein und bietet für höchstens 1.500 Leute Stehplätze auf drei Stufen an. Der Sprecherturm scheint nicht mehr genutzt zu werden. Immerhin ist der Graswall von Platz II höher, wo ich mich auch gleich positionierte. Motor Zschopau I ist vor Krokusblüte Drebach I 5. – der heutige Gegner – Motor Marienberg – auf Platz 3. DSC07743 Der Start war furios: nach zwei Minuten ein grenzwertiges Einsteigen des Marienberger Torwarts im Strafraum, doch kein Elfmeter. Nach vier Minuten semmelt ein Marientaler Verteidiger einen Zschopauer Stürmer um: dann Elfmeter, der sicher verwandelt wird. Kurz darauf ein herrliches Freistoßtor aus 25 oder mehr Metern: eine tolle Flugbahn ins lange Eck hatte der Ball! Marienberg kommt bald darauf heran mit einem gut heraus gespielten Treffer, doch Zschopau kann noch reichlich vor der Pause mit einem Drehschuss aus Nahdistanz nachlegen. Mit 3:1 ging das technisch akzeptable und läuferisch wie kämpferisch starke und offensive Spiel in die Pause. In der zweiten Hälfte ging es so weiter, wobei Zschopau durch eine gute Chancenverwertung und mehr Selbstvertrauen in der Offensive zu drei prima Treffern kam. Das 6:1 war am Ende sehr deutlich, aber nicht unverdient in der Höhe. Zschopau war die deutlich bessere Mannschaft. Das Spiel hätte mehr Zuschauer verdient – in dem Landkreis kommen manchmal bis zu 2.000 Fans zu Kreisliga- oder Bezirksklassederbys – wobei ich nicht unbedingt mehr von der Sorte junge Kerle mit Thor-Steinar-Kapuzenshirt brauche, die jedoch nicht unvernünftiger waren als manche der Rentner. Aber Bemerkungen wie: „Du dumme Sau! Das war doch ein ganz faires Foul!“ sprühen so vor Originalität, dass ich so was nur gutheißen kann. Da es ab der 70. zu Regnen begann, fuhren wir nicht groß mit den Rädern weiter, sondern stiegen schon in Zschopau in den Zug ein, statt erst in Chemnitz. Also: trotz dreimaligem Umsteigen keinen Anschluss verpasst – Respekt! DSC07798 Statistik: Grounds Nr. 422 und 423 (zwei neue Grounds; diese Saison: 92 neue) Sportveranstaltungen Nr. 998 und 999 (diese Saison: 141) Tageskilometer: 350 (300 Bahn, 50 Fahrrad) Saisonkilometer: 33.820 (21.720 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 3.250 Bus, Bahn, Tram/ 2.850 Fahrrad/ weniger als 10 Schiff) Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 82 Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 197

Samstag, 1. Mai 2010

W196II: Schneller Rückstand für Dürrröhrsdorf-Dittersbach.

SV Wesenitztal (Dürrröhrsdorf-Dittersbach) 2:4 Hoyerswerdaer SV 1919
Freitag, 30. April 2010 – Anstoß 18.15
Bezirksliga Dresden (7. Liga, 2. Amateurliga)
Ergebnis: 2:4 nach 91 Min. (45/46) – Halbzeit 1:2
Tore: 0:1 2. Christopher Heinze, 0:2 4. Erik Goldmann (Elfmeter), 1:2 23. Robyn Steglich (Elfmeter), 1:3 60. Ron Schuster, 1:4 76. Ron Schuster, 2:4 80. Robyn Steglich
Verwarnungen: Jiri Vencel, Peter Werner, Andre Walter (SVW), Alexander Marchl, Kai Schönwald, Maik Schönwald (HSV)
Platzverweise: keine
Spielort: Stadion am Quellenberg (Kap.750, davon 250 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 250 (davon ca. 10 Gästefans; offiziell: 180 Zuschauer)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gut und unterhaltsam)
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Photos and English Version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157623964981346/detail/

Über verstopfte Autobahnen, wie die mit Baustellen, die Baupfusch beseitigen müssen, übersäte A14, fuhren wir gen Osten und kamen nach weit mehr als den kalkulierten zwei Stunden – aber noch rechtzeitig vorm Spiel – im osterzgebirgischen Dürrröhrsdorf-Dittersbach, ganz nah bei Dresden, an. Dieser Ort hat 4.400 Einwohner und ist mit dem Verein SV Wesenitztal (die Wesenitz ist ein Fluss, der durch die Gemeinde fließt) in der zweithöchsten Amateurliga vertreten. Heute gab es mal ein ungewöhnliches Freitagsspiel (normalerweise wird sonntags gespielt). Der Gegner war der Hoyerswerdaer SV 1919, der aus der mittelgroßen Stadt in der Lausitz (fast schon in Brandenburg und Polen ist auch nicht mehr weit) stammt. Hoyerswerda hat übrigens fast zehnmal so viele Einwohner wie Dürrröhrsdorf-Dittersbach und auch noch einen zweiten Verein, den FC Lausitz, in dieser Bezirksliga Dresden, wobei der FC schon mehrere Jahre Oberliga gespielt hat. Die Stadt hat übrigens zwar nicht gerade die beste Reputation, aber man findet einen kleinen Altstadtkern, ein Schloss und einige wirklich gute Beispiele für die Architektur des Sozialismus.

Nun gut: zum Spiel. Die 3,50€ Eintritt, die der pumpe Kassenwart verlangte (nein, der trat nicht so plump auf, weil ich die Preise kritisiert hätte), wirkten zwar ziemlich überzogen auf mich – auch die Cateringpreise waren trotz der hohen Qualität der Würste fragwürdig: das mittlerweile in manchen Dingen völlig verwestlichte Dresden ist wohl einfach zu nah –, doch schnell war ich durch das furios startende Spiel zwischen dem 8. und dem 7. zufriedengestellt: Nach einer Minute die erste Chance für Wesenitztal, nach nur zwei Minuten war die Abwehr der Hausherren ausgespielt und es stand 0:1, dann je ein Angriff auf jedes der beiden Toren und nach vier Minuten gab es dann schon einen berechtigten Strafstoß für die Gäste: Torwart verladen – 0:2. Ein Schockzustand im Stadion am Quellenberg. Erst nach 10 Minuten kamen die Zuschauer aus dem Knick. Vor allem die Jugendspieler vor mir glänzten dann mit lustigen Bemerkungen zum Spiel wie nach einem leichten Foul an einem Gästespieler: „Lass ihn liegen! Der springt eh gleich wieder über den Platz, der Spast!“ oder „Eh, der hält sich das Gesicht und dann fängt der an zu humpeln! Wo tut’s dem nun weh, dem Honk?!“ Aber auch auf der schönen wellblechüberdachten Tribüne, die mit ihren Holzbänken auch einige Kilometer weiter östlich in der Tschechischen Republik stehen könnte, kamen langsam die Leute in Wallung.
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Das war wohl auch ein Hauptgrund für das Erstarken der Gastgeber, die noch Mitte der ersten Halbzeit nach einem zu harten Einsteigen im Sechzehner einen berechtigten Elfmeter verwandelten. Nach der Pause dann etliche große Chancen für Dürrröhrsdorf-Dittersbach, doch die teilweise auf der Linie von Feldspielern der Hoyerswerdaer abgewehrten Schüsse, waren allesamt erfolglos und leiteten nur den entscheidenden Treffer für die Lausitzer nach einer Stunde ein. Dann ein Durchhänger und Hoyerswerda erhöhte auf 1:4. Doch die Wesenitztaler steckten nicht auf und kamen noch zum Anschlusstreffer, in dessen Folge auch noch mehrere gute Chancen ausgelassen wurden. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg, doch über ein 4:4 oder 2:2 hätte sich niemand beschweren dürfen.

Nach oder vor einem Spiel in Dürrröhrsdorf-Dittersbach sollte man sich Zeit für Schloss- und Burganlagen der Gegend nehmen. Wir hatten an diesem Freitag leider kaum Zeit zur Verfügung, sodass wir bloß das nicht zugängliche, aber derzeit in Renovierung (scheint zumindest außen so halbfertig zu sein) befindliche Schloss Dittersbach nebst zugehörigem Park mit Tempel und Belvedere (der ist innen wohl äußerst sehenswert) begutachteten. Das Schloss wurde in der DDR-Zeit als LPG herabgewirtschaftet und ist mittlerweile sehr stilvoll von einem Billigsupermarkt und einer Kläranlage flankiert. Ansonsten kann man sich ja noch bei verfügbarer Zeit Festung Königsstein und die Schlösser Rathen, Pirna und Pillnitz angucken.
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Statistik:
Ground Nr. 417 (ein neuer Ground; diese Saison: 86 neue)
Sportveranstaltung Nr. 991 (diese Saison: 133)
Tageskilometer: 400 (Auto)
Saisonkilometer: 32.680 (21.000 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 2.950 Bus, Bahn, Tram/ 2.730 Fahrrad/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 74
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 196

Sonntag, 28. Juni 2009

28.07.2009: 41. Merseburger Schlossfest

Am Sonntag ging es mal nicht zum Sport, sondern zu Frei auf den Turm. Gut, wenn man die richtigen Leute kennt, die einen auf die Stadtmauer lassen: Mit seiner Wohnung in einem Wehrturm dürfte Frei die interessanteste Wohnung in ganz Merseburg haben. In der schönsten Ecke der Stadt gelegen, äußerlich auch eines der attraktivsten Gebäude, und dann noch mit Blick auf den alljährlich stattfindenden Festumzug. Klar, dass sich da auch der MZ-Pressefotograf zu uns gesellte und schließlich auch kurz ein Paar, dass wohl meinte, es sei Tag des offenen Denkmals.
Zum alljährlichen Festumzug kann man nicht viel sagen: es war dasselbe Spiel wie jedes Jahr. Nur letztes Jahr war alles größer und interessanter, da es Teil des Sachsen-Anhalttages war. Damals trabten übrigens die mittlerweile berüchtigten "militärhistorischen" Karnevalisten in ihren SS-Uniformen herum, die zum Schlossfest natürlich nicht eingeladen waren. Seit über einer Woche ist der Auftritt dieser komischen Gestalten beim Sachsen-Anhalttag in Thale das Lieblingsthema der Mitteldeutschen Zeitung. Die Berichterstattung darüber ist ein Armutszeugnis für diese Regionalzeitung. Das Niveau wird immer unterirdischer bei diesem Blatt.
So wirklich herausragend war allerdings auch das Niveau des Schlossfestes nicht.
Bilder vom Umzug gibt es hier.

Donnerstag, 26. März 2009

25.03.09: Castlehopping

Da es der Geburtstag meiner Mutter war, war statt Castlehopping als Begleithobby zum Groundhopping nur das Besichtigen von Burg-, Schloss- und anderen Wehr- und Befestigungsanlagen angesagt.
Was heute nicht angesagt war, waren meine fahrerischen Dienste, denn Seik konnte uns diesmal nicht die „Young Drivers’ Charge“ erlassen. Diese Gebühr beträgt 25€ pro Anmietung. Für die Tagesmiete lohnt sich das nicht. Also durfte ich erst am darauf folgenden Wochenende (Bericht dazu wahrscheinlich Montagabend oder Dienstagmittag hier im Blog) einen Mietwagen bewegen. War mal wieder ein Beispiel dafür, wie man als Fahranfänger verarscht und abgezockt wird. Die nicht minder unfallgefährdeten Rentner dürfen in Deutschland Autos mieten wie sie lustig sind (in Marokko z.B. sind 70 Jahre die Obergrenze; Ausnahmen natürlich vorbehalten) und zahlen den normalen Versicherungsbeitrag - Fahranfänger dürfen nur mit Aufpreis, nach zwei Jahren oder unter der Hand ans Mietwagensteuer und zahlen 250% der ohnehin schon völlig überhöhte Versicherungsbeiträge.

Wie dem auch sei: dann fuhr halt mein Vater nach Schkölen im Saaleholzlandkreis, wo es eine beachtliche Wasserburg und eine schöne Barockkirche zu besichtigen gibt. Letztere war natürlich verschlossen, erstere gegen 2€ Eintritt zu besichtigen. Highlights der gut hergerichteten spätmittelalterlichen Anlage sind ein Fachwerkwehrgang, die Zugbrücke und zwei dicke Türme. In einem der Türme ist ein kleines Cafe untergebracht, im anderen die Toiletten, die spektakulär ins mittelalterliche Gewölbe eingepasst wurden.

Noch eine Spur schärfer als die schon wirklich schöne Burg Schkölen waren natürlich die Burg- und Schlossanlagen Dornburg. Spektakulär auf einem teils senkrecht nach unten stürzenden Sandsteinfelsen thronen drei herrschaftliche Bauten. Ein Renaissanceschloss, ein Rokokoschloss und eine spätmittelalterliche Burg, die ich - aufgrund von Baustil und va. Farbgebung - schon mal irgendwo in Polen oder der Tschechischen Republik gesehen haben muss. Auf jeden Fall ist neben der exponierten Lage auch die Fassadengestaltung - besonders des Rokokobaus - sehr eindrucksvoll.
Der anschließende Marktplatz mit Kirche ist auch ganz nett. Zur anderen Seite des Parks liegt hinter einer Häuserreihe der schmucklose Fußballplatz vom TSV 1860 Dornburg. Im Tal - mit Blick zu den Schlössern - liegt übrigens der Platz vom Nachbarort Dorndorf-Steudnitz und dessen Club VfB Steudnitz 1990.

Weiter ging es nach Camburg. Dort hatten wir zwei Sehenswürdigkeiten nicht mehr geschafft als wir zwei Wochen zuvor vom Handball in Freyburg nach Camburg zur Kirchenruine St. Cyriakis fuhren, dann die Burg ansahen und schließlich zum Fußball nach Schmiedehausen fuhren.
Zum einen ist es das Schloss Tümpling gewesen, das vor allem mit einem schönen, verschachtelten Turm aufwarten kann und ansonsten ein durchschnittliches Barockschloss des drittklassigen Landadels ist und im Übrigen noch heute von einer Adligen bewohnt wird, und zum anderen das in der Nähe des Schlosses befindliche Klausloch. Dort soll ein Einsiedler aus religiösen Gründen gelebt haben, was von der Größe der Höhle hinkommen kann. Die Deckenhöhe liegt an der höchsten Stelle bei gut 4m, die Haupthöhle dürfte vom Eingang bis zur hinteren Wand auch immerhin 10m in der Länge messen und die Nebenhöhle geht noch mal fast eben so lang in den Fels, bis sie auf 50cm Höhe vor einer Querfelswand endet.

Der letzte Besichtigungspunkt an dem Tag war die Sonnenburg bei Bad Sulza. Baujahr 1907. Das Baujahr sagt uns was? Nein, nicht 907. 1907! Richtig: bei der Burg handelt es sich um eine historistische Mistbude. Ein Ausflugslokal zieht die Burganlage gänzlich ins Lächerliche.
Schließlich gingen wir noch ganz ordentlich deftig im Landgasthof Gieckau bei Naumburg essen. Alles in Allem war das wieder eine gelungene Fahrt. 4 Grounds - ach nein: Castles - wurden geschafft. Alle in Thüringen, wo es mein Ziel ist, 86 Burgen, Schlösser, Festungen, Wehrkirchen und Ähnliches zu besichtigen. 30 haben wir mittlerweile. Die Sonnenburg erinnerte mich übrigens an eine gleichnamige Burganlage in Syrien (قلعة شميميس‎ - Qalaat Shmaymys), die ich - wenn möglich - im März nächsten Jahres besuchen will, die allerdings alles andere als historistisch ist: verfallene hochmittelalterliche Mauern auf einem Vulkankegel in der Steppe. Neben dieser Sonnenburg sind noch ein paar andere der etwa 150 besichtigenswerten historischen Orte Syriens geplant. Zum Vergleich: in Sachsen finden sich 36 ua. Burgen in meiner Liste, von denen wir 12 bereits besucht haben und in Sachsen-Anhalt habe ich ua. mithilfe von burgenwelt.de beinahe jeden Mist aufgelistet, sodass ich auf 103 Anlagen komme. Mit 56 davon habe ich aber auch schon über die Hälfte gesehen. Von 88 in Tunesien zum Ziel gesetzten Burgen und Ruinenstädten habe ich z.B. 21 besucht, in der Tschechischen Republik und der Slowakei gibt es noch mehr zu tun: da habe ich auch 21 Burganlagen abgeklappert, doch dort umfasst die gemeinsame Liste dieser Länder 198 Punkte.