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Donnerstag, 24. September 2015

W478II: Erlebnis Ostblock im Ostseestadion

F.C. Hansa Rostock ....................................... 1
1. FC Magdeburg ........................................... 1
- Datum: Mittwoch, 23. September 2015 – Beginn: 20.30
- Wettbewerb: 3. Liga (3. Profifußballliga)
- Ergebnis: 1-1 nach 92 Min. (44/48) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 1-0 48. Andre Hainault (Eigentor, angeschossen von Hansas Julius Perstaller), 1-1 69. Burak Altıparmak
- Verwarnungen: Tobias Jänicke, Michael Gardawski, Dennis Erdmann (Hansa); Burak Altıparmak, Nicolas Hebig (FCM)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Ostseestadion (Kap. 29.000, davon 23.000 Sitzplätze)
- Zuschauer: 16.300 (davon ca. 2.000 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Viel Action durch das anwesende Bruchvolk, Getrete der Magdeburger Bauernfußballer, Hansa nicht fähig als in allen Belangen bessere Mannschaft zu gewinnen) Hansa Rostock v 1.FC Magdeburg Photos with English Commentary:
3rd Division: FC Hansa Rostock v 1.FC Magdeburg

Noch vor der Abreise nach Libanon und Jordanien (Bericht direkt unter diesem Spielbericht!) hatten wir uns Karten für das 3.Liga-Spiel gegen Magdeburg gesichert. Im Vorfeld natürlich etwas Derbyhype, da man ja alle Spiele zwischen ostdeutschen Teams als Ostderby bezeichnen muss. Dumm wie ostdeutsche Fans nunmal meist sind, ziehen sie sich an Rivalitäten innerhalb des Ostens auf, anstatt geschlossen dem Westen mal aufs Maul zu hauen... Insofern ist Derby, wenn man Randale als unabdingbaren Bestandteil eines Derbys sieht, schon ein treffender Begriff für so ein Problemspiel wie zwischen Hansa und dem FCM.

Wir stellten jedoch eine Stunde vor Anpfiff bei Erreichen des Stadionvorplatzes fest, dass die Polizei für ein solches Problemspiel nicht so sehr präsent war. So konnten 30-40 Magdeburger Hools vor die Nordtribüne spazieren, für Fotos posieren und dann mit Feuerwerk rumschmeißen und eine Schlägerei vom Zaun brechen. Erst als es auf dem Vorplatz schon hoch her ging, kam Polizei an und griff ein. Im Stadion ging es dann sofort zu Beginn richtig rund: zum Intro interessante, kalt-blau brennende Fackeln neben einer Schalparade auf Gästeseite – ein nettes Banner, dass man auf Pyroverbote scheißt, zusammen mit Rauch in Vereinsfarben und eindrucksvoll geschlossener Schalparade samt Überzieher für alle Fans in Vereinsfarben auf der Südseite (Suptras Rostock u.a.)

Warum der Schiri aus Bremen, Jablonski, da überhaupt anpfiff, wusste er wohl selber nicht, denn er merkte nach anderthalb Minuten, dass die feucht-kalte Herbstluft den Pyronebel im Stadion hält. Nach knapp 5 Minuten Unterbrechung spielte er weiter, doch die Magdedorfer Asis hantierten nun mit Bengalos und offenem Feuer und begannen, Leuchtspuren in Rostocker Fangruppen zu schießen. Eine ging auch gezielt auf die unbeteiligte Osttribüne, anstatt gegen die Suptras auf der Süd. Die ließen sich dann auch nicht zweimal bitten und beschossen ihrerseits das Bördepack im Gäste-Stehblock. Die Randale-Gaudi ging minutenlang so – die Polizei hielt sich zurück und riskierte kein Geknüppel gegen die Magdedorfer; bei dem engen Stehplatzblock hätte man natürlich hervorragend den Gästefans eine Abreibung verpassen können: alle Ausgänge blockieren und dann mit Gummigeschossen minutenlang reinfeuern... Aber die Polizei ließ Vernunft walten und die Situation beruhigte sich in den fast 15 Minuten in denen Spieler, Betreuer und Unparteiische in den Kabinen waren.

Danach gab es auch tatsächlich noch ein Fußballspiel, wobei das lange nicht die horrenden 18€ Eintritt wert war. Hansa mit einigen Torchancen, aber nicht ansatzweise jene Sturmqualität, die für eine gute Platzierung in Liga 3 nötig ist. Der FCM kaum präsent und wenn, dann durch dreckige Fouls, die vom inkompetenten Schiedsrichtergespann mitunter nicht geahndet wurden. Hansa bekam dafür zwei lächerliche gelbe Karten, was die Magdedorfer Treter natürlich als Freibrief verstanden. Rostock hielt allerdings auch körperlich ungewohnt gut dagegen und suchte auch den Kontakt zum Schiedsrichter über Rudelbildung. Der ansich als Stürmer völlig deplatzierte Perstaller schoss dann kurz nach der Pause einen Magdedorfer an, der den Ball nur noch ins eigene Tor lenken konnte. Die hochverdiente Führung baute Hansa fast noch aus, doch das Arschloch mit der Fahne winkte Abseits. Mit dem zweiten Schuss aufs Tor gelang den Gästen der Ausgleich: ein schöner Freistoß, aber völlig absehbar und daher nicht unhaltbar für Schuhen, durch den türkischen Stürmer mit dem kuriosen Nachnamen „Sechsfinger“ (Altıparmak). Der völlig unverdiente Punktgewinn für den scheiß FCM trübte den Abend doch etwas – dass die Pyroaktionen und Tumulte den Abend getrübt hätten, würde ich nicht behaupten. Aber es ist schon ein Unterschied, ob man wie die Suptras kontrolliert Rauchbomben und Bengalos abbrennt oder diese wie das asoziale Bördebauernpack durch die Gegend auf andere Tribünen schießt. Hansa Rostock v 1.FC Magdeburg Statistik:
- Grounds: 1.462 (0 neue; diese Saison: 47 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.489 (1; diese Saison: 55)
- Tageskilometer: 30 (30km Fahrrad)
- Saisonkilometer: 18.110 (9.650 Auto, davon 4.200 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 1.200 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 650 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 50 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 478.

Donnerstag, 25. September 2014

W426I: FCM-Jugend siegt zweistellig

1. FC Magdeburg E-Jugend ............................................ 10
Roter Stern Sudenburg D II .............................................. 2
- Datum: Mittwoch, 24. September 2014 – Anstoß: 17.30
- Wettbewerb: D-Junioren Stadtklasse Magdeburg (2. und unterste Spielklasse der U13)
- Ergebnis: 10-2 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 6-1
- Tore: 1-0 3. (8), 2-0 5. (16), 2-1 8. (Nr. 8), 3-1 10. (16), 4-1 11. (18), 5-1 11. (3), 6-1 25. (3), 6-2 34. (Nr. 11), 7-2 36. (11), 8-2 43. (13), 9-2 56. (9), 10-2 56. (10)
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Ernst-Grube-Stadion, Kunstrasenplatz 4 bzw. Nebenplatz 4 der sogenannten MDCC-„Arena” (Kap. 1.250 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Über weite Strecken gutes Spiel)  
Photos with English Commentary:
Under-13 League: FC Magdeburg U11 v Roter Stern Sudenburg U13 Reserves

Kurz vorm Umzug fuhr ich noch mal auf Besuch nach Staßfurt und von dort mit Anja nach Magdeburg. Fürs Spiel vom SC Magdeburg haben wir keine Karten besorgt, aber bereits um 17.30 spielten die Junioren des FC Magdeburg.

Die E-Junioren spielen sehr erfolgreich in der D-Jugend Stadtklasse mit. Die Reserve von Roter Stern Sudenburg war heute zu Gast. Gekickt wurde auf einem der sechs ausbautenlosen Nebenplätze des Heinrich-Germer-Stadions, das oft als „MDCC-Arena“ verunglimpft wird. Die Nebenplätze kann man gar nicht verunglimpgen: alles ausbautenlose, uninteressante und langweilige Rasen- bzw. Kunstrasenplätze.

Das Spiel recht unterhaltsam und fing rasant an: FCM nahm die Abwehr der Gäste auseinander, fing sich einen Konter ein und überrollte dann die Sudenburger regelrecht. Der Torwart der Gäste schien von der Armhaltung beim Handball angefangen zu haben: er kassierte natürlich trotzdem 5 Tore in nur 11 Minuten. Nach dem turbulenten Beginn stand Sudenburg aber besser in der Abwehr und der FCM schaltete etwas zurück. Erst kurz vor der Pause fiel ein weiteres Tor: das 6-1. Nach dem Seitenwechsel dann immer wieder gute Phasen und Leerlauf. Magdeburg war klar besser und konnte mit einem Doppelschlag kurz vor Schluss noch ein zweistelliges Ergebnis erzielen: das 10-2 war auch in der Höhe verdient.  
Statistik:
- Grounds: 1.189 (heute 1 neuer; diese Saison: 35 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.167 (heute 1; diese Saison: 55)
- Tageskilometer: 260 (260km Auto)
- Saisonkilometer: 14.200 (9.870 Auto/ 3.600 Flugzeug/ 630 Fahrrad/ 80 öffentliche Verkehrsmittel/ 20 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 143 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 426

Freitag, 5. September 2014

W423II: Erwarteter Ausgang und erwartet schwache Kulisse beim Landespokal

TuS 1860 Magdeburg-Neustadt ....................................... 0
Hallescher Fußball Club .................................................. 5
- Datum: Mittwoch, 3. September 2014 – Anstoß: 18.00
- Wettbewerb: 1. Runde Landespokal Sachsen-Anhalt (Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 2; 8. Liga, 3. Amateurliga gegen 3. Liga; 3. Profispielklasse)
- Ergebnis: 0-5 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-4
- Tore: 0-1 5. Florian Krebs, 0-2 25. Akaki Gogia, 0-3 29. Sascha Pfeffer, 0-4 37. Marcel Baude, 0-5 65. Akaki Gogia (Foulelfmeter)
- Verwarnungen: David Genzel (MD-Neustadt); Alexander Schmitt (Halle)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Heinrich-Germer-Stadion (Kap. 8.000 davon 4.999 freigegeben; davon wiederum 250 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 600 (davon mindestens 80 Hallenser, zahlende Zuschauer: angeblich nur 354)
- Unterhaltungswert: 4,5/10 (Durchschnittliches Testspiel)  
Photos with English Commentary:
a) Regional Cup of Saxony-Anhalt: TuS Magdeburg-Neustadt (8th Division) v Hallescher Fußballclub (3rd Division)
b) More Photos: My new Dacia Duster on and off the roads in Saxony-Anhalt and the old Dacia Sandero Stepway off the roads in Germany, Kosovo, Bosnia, Morocco and Mauritania

Mal wieder großes Kino im Landespokal: weil völlig idiotischer- und unfairerweise die professionellen Drittligisten an Landespokalen teilnehmen dürfen, gibt es zwar interessante Begegnungen, aber mitunter Sicherheitsprobleme. Keine Karten am Spieltag (zumindest zuerst so herausgegeben und dann aber doch was verkauft) und in Halle im Vorverkauf natürlich nur für den Gästesektor. Also einfach mal Anja losgeschickt, von Staßfurt (FCM-Zone) aus unverdächtig zwei Karten zu bestellen. Pseudo-professionell verlangte der Landesklassevertreter TuS Neustadt eine Überweisung mit je 1€ Aufschlag auf die ohnehin schon recht teuren Karten (5-8€) und verschickte die Karten dann am Dienstag, kaum 30 Stunden vor dem Spiel. Kartenreservierungen annehmen und die Tickets am Spieltag an mehreren Kassen, die man am besten mit welchen von der Reservemannschaft oder so besetzt, nach Vorlage einer Reservierungsbestätigung ausgeben – auf das einfachste kommt wohl keiner in Magdeburg bei Verein oder Sicherheitsorganen...

Am Stadion 60 Minuten vor Anpfiff angekommen, waren noch weniger Zuschauer da, als zu dieser Zeit erwartet. Außer uns nämlich erstmal nur rund 20. Bis zur Mitte der ersten Hälfte strömten die „Massen“ in kleinen Gruppen herein und brachten die Zahl auf gut 600. Gerechnet hatte ich eigentlich trotz des beschissenen Termins und eher sinnlosen Spiels mit rund 1000. Gemeldet wurden dann auch nur 354, wobei da offensichtlich die ermäßigten Karten und jene, die über den HFC abgingen, herausgelassen wurden. Die Saalefront war im Gästesektor recht zahlreich vertreten, dazu noch ein paar andere Fangruppen und Individuelle, sodass man aber auch nur auf etwas weniger als 100 HFCer kam. Stimmung gab es bis auf einzelne Pöbeleien von FCM-Spasten aber keine.

Das Spiel lud auch nicht sonderlich zum Mitgehen ein, da der HFC die erste Hälfte derartig dominierte, wie das bei fünf Klassen Unterschied sein muss. Einzig an der Chancenverwertung haperte es, da TuS Neustadt sich gut hinten reinstellte und diszipliniert verteidigte. An den vier Gegentreffern war rein gar nichts zu verhindern: für solche Spielzüge, die zu solchen Toren führen, bekommen die aus Halle schließlich Geld. Nach der Pause dann noch ein klares Foul im Strafraum und der arrogant lässig verwandelte Heber-Elfmeter zum 0:5. Danach war die Luft draußen und aus einem Kick mit gutem Testspielcharakter, wurde einer mit langweiligem Trainingsspielniveau.  
Auf dem Weg nach Staßfurt habe ich übrigens noch ausführlich das neue Auto eingefahren: es war meine erste Tour mit dem Dacia Duster. Optik, Ausstattung, Straßenlage, Beschleunigung – fast alles mehr als eine Klasse besser als beim Sandero Stepway, den ich zuvor hatte. Auch Allrad ist zuschaltbar und mit dem Dieselmotor verbraucht man auch deutlich weniger (6,8l im Schnitt) als mit dem Benziner (9,0l).

Dafür kostet aber der Duster Laureate 4WD Diesel fast 3.000€ mehr als die Benzinervariante. Ohne Allrad wäre noch mal 3.000€ billiger gekommen, aber wozu kauft man sich ein Auto dieser Gewichtsklasse, wenn es dann kein Allrad hat? Nach einem Sprint im sechsten Gang auf der Autobahn 143 westlich von Halle bis zur Maximalgeschwindigkeit von 170km/h (keine Windanfälligkeit aufgefallen) und den normalen Tempowechseln auf den kurvenreichen Landstraßen, testete ich auch das Allradgetriebe aus. In Rumpin den matschigen Grasweg zum Kirchberg hoch, fuhr ich aus Versehen mit Vorderantrieb – mit Schwierigkeiten und durchdrehenden Reifen ging es im Schritttempo auch. Noch mal das Gleiche mit Allrad und siehe da: kein durchrutschen und im 2. Gang war bei 20 und im 3. Gang bei 30 das Passieren des engen Grasweges möglich.

Auf den schwersten Stücken – Fahrwege und Offroad an Feldrändern und Wiesen in der Nähe von Schackstedt, Osmannstedt bzw. Staßfurt – schlingerte der Wagen auch im Allradmodus und setzte zwei Mal leicht auf, aber er blieb weder stecken, noch würgte ich ihn ab (selbst untertourig im 3. Gang, wo er zu schieben anfing) und Schäden hat er erstrecht nicht davongetragen. Auch am Tag darauf im Raum Querfurt bei einer weiteren Testfahrt auf den steilen Schotter- und Graswegen bei Grockstädt überzeugte der Wagen auch bei hohen Geschwindigkeiten auf Asphalt und genauso bei niedrigem Tempo auf matschigen, unebenen und schwierigen Wald- und Feldwegen. Nur hat unser Dacia jetzt statt städtischem mattglänzendem Schwarz einen ländlichen braun-schwarzen Schlammspritzer-Look...  
Statistik:
- Grounds: 1.176 (heute kein neuer; diese Saison: 22 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.145 (heute 1; diese Saison: 33)
- Tageskilometer: 270 (270km Auto)
- Saisonkilometer: 10.390 (6.340 Auto/ 3.600 Flugzeug/ 350 Fahrrad/ 80 öffentliche Verkehrsmittel/ 20 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 125 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 423

Donnerstag, 31. Juli 2014

W418II: Von Brumby, Barby, Plötzky und einem Testspiel in der Magdeburger Neuen Welt

Spielgemeinschaft Aufbau Empor Ost/ Polizeisportverein 1990 Magdeburg ................................................................. 5
Germania Olvenstedt II...................................................... 0
- Datum: Mittwoch, 30. Juli 2014 – Anstoß: 19.00
- Wettbewerb: Freundschaftsspiel Stadtoberliga Magdeburg (9. Spielklasse, 4. Amateurliga) gegen Stadtliga Magdeburg (10. Spielklasse, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 5-0 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 3-0
- Tore: 1-0 7. (2), 2-0 9. (?), 3-0 37. (8), 4-0 75. (17), 5-0 76. (7 oder Eigentor TW-1)
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Stadion Neue Welt (Kap. 1.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 12 (davon ca. 2 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Durchschnittliches Spiel)  
Photos and English Commentary:
a) Stadion Neue Welt: AEO/ PSV MD defeat Germania Olvenstedt Reserves (Pre-Season Friendly in Magdeburg)
b) Salzland District: Nalpke Church Ruin, Brumby Church and Castle, Barby Old Town and Palace, Wartenberg (Calbe), Eickendorf Ground, Großmühlingen Palace, Alsleben Water Tower

Für ein weiteres Testspiel fuhr ich am Mittwoch nach Staßfurt und nach dem Mittagessen mit einem guten Sightseeingprogramm nach Plötzky. Von Staßfurt ging es also erstmal über Feldwege weiter nach Nalpke, einer Wüstung bei der Gemeinde Borne, von der nur noch die Mauerreste (genauer gesagt ist es der Turm) einer Kirche stehen. Über Eickendorf fuhren wir nach Großmühlingen, wo hinterm Fußballplatz ein halbwegs saniertes Schloss mit verwildertem Park steht. Über den Wartenberg, wo ein eindrucksvoller Wasserturm, der einer mittelalterlichen Warte oder eines Bergfriedes nachempfunden ist, steht, ging es nach Brumby. Brumby ist einer der sehenswertesten Ortes des Salzlandkreises, denn außer den geringen Resten eines Schlosses und einer Burg findet man auch noch eine herausragende Kirche mit interessanter Turmhaube und eindrucksvoller Innenausstattung (Deckenbemalung, Emporen, Loge, sehr gelungener Altar). Auch das ähnlich klingende Barby hat viel zu bieten: ein Schloss mit Nebengebäuden, mehrere Stadttürme, zwei Kirchen, die Stadtmauer und historische Anlagen zur Pegelmessung der Elbe.  
Schließlich, 10 Minuten vor 19 Uhr in Plötzky am Waldstadion – einem ausbautenlosen aber schön gelegenen Fußballplatz – angekommen, stellten wir durch ebenfalls verärgerte da umsonst zum Platz rausgefahrene Rentner fest, dass das anvisierte Testspiel zwischen Eintracht Plötzky und der Zweiten Mannschaft des 1. FC Magdeburg kurzfristig abgesagt wurde. Das bei fussball.de reinzustellen, ist für die Magdedorfer Bauern wohl zu viel verlangt. Aber die Analphabeten in Plötzky hätten das ja auch machen können. Ob FCM der komplette Erwachsenenunterbau wegbricht und nur noch die Jugend und die Alten Herren neben der Halbprofimannschaft bleiben, ist zwar noch unklar – aber wenn die nicht mal eine II. Mannschaft zusammenbekommen…

Jedenfalls schlugen wir die Fahrtrichtung Magdeburg ein, sahen dass Gommern und Heyrothsberge ausgestorben waren und stellten dann ganz im Osten der Landeshauptstadt erfreut fest, dass der Parkplatz im Stadion Neue Welt zugeparkt war. Auf dem Nebenplatz sahen wir auch gleich, dass gekickt wurde – doch da wir dort schon mal ein Spiel gesehen hatten, liefen wir gleich durch das Vereinsheim auf den Hauptplatz durch. Dort gab es auch die höherklassigere Partie zwischen der 1. Mannschaft vom Polizei SV Magdeburg (jetzt in Spielgemeinschaft mit Aufbau Einheit Ost) und der Reserve von Germania Olvenstedt.

Das Stadion Neue Welt wurde in den 1930ern angelegt, allerdings ist fast nichts mehr von den Ausbauten übrig: die Stelen zwischen Neben- und Hauptplatz sind so ziemlich das einzige. Der Hauptplatz ist noch komplett von niedrigen Graswällen umgeben, wobei zur der Seite mit der Ruine des Schwimmstadions hin, selbst von den Wällen kaum noch etwas steht. Das alte Vereinsheim ist eine ausgebrannte Ruine und der Sozialtrakt mit den Umkleiden ein ziemlich ordentlicher Flachbau.

Das Testspiel verlief sehr einseitig und die Hausherren gingen schnell 2:0 in Führung. Nachdem der erste Gewitterschauer durchgezogen war, erhöhte die SG AEO/ PSV auf 3:0. Kurz vor dem Seitenwechsel vergaben sie noch einen Elfmeter, der knapp halbhoch rechts am Pfosten vorbeiging. Das 4:0 fiel erst 15 Minuten vor dem Ende, wobei sofort mit dem nächsten Angriff der 5:0 Endstand hergestellt wurde. Es gab zwar ein paar Fouls und etwas Gemecker, aber insgesamt war das Spiel fair und sauber. Spielerisch aber auch nicht mehr als Durchschnitt.

Ehe ich unspektakulär nach Merseburg zurückkam, musste ich gut gegensteuern um (den Wagen bei Aquaplaning in einer extrem scharfen Kurven-Abfahrt der B71 schräg zur Fahrtrichtung lenkend) nicht noch ein Verkehrsschild mitzunehmen, gingen noch am Hasselbachplatz im Bingöl-Grill essen und stellten in der ausgestorbenen Ortsdurchfahrt von Dodendorf fest, dass die Geschwindigkeitsanzeigetafel tatsächlich auch dreistellige Geschwindigkeiten anzeigt…  
Statistik:
- Grounds: 1.155 (heute 1 neuer; diese Saison: 2 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.114 (heute 2; diese Saison: 2)
- Tageskilometer: 330 (330km Auto)
- Saisonkilometer: 600 (600 Auto/ 0 Fahrrad/ 0 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 96 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 418

Donnerstag, 17. Juli 2014

W415IV-V: C-Junioren und Männer-Testspiele, von Kalbe bis Schackstedt

Schackstedter Sportverein ............................................. 7
Sportverein Bräunrode .................................................. 1
- Datum: Sonntag, 13. Juli 2014 – Anstoß: 14.00
- Wettbewerb: Testspiel Landesklasse Sachsen-Anhalt Staffel 3 (8. Spielklasse, 3. Amateurliga) gegen Kreisoberliga Mansfeld-Südharz (9. Spielklasse, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 7-1 nach 89 Min. (46/43) – Halbzeit: 3-1
- Tore: 0-1 7. (Nr. 17), 1-1 29. (9 durch „Foul”elfmeter), 2-1 44. (12), 3-1 45.+1 (16), 4-1 51. (14), 5-1 71. (9), 6-1 74. (15), 7-1 88. (4)
- Verwarnungen: Nr. 16 (Schackstedt)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz am Fuchsloch Schackstedt (Kap. 1.050, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 75 (davon ca. 7 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Wirklich gutes Testspiel, das in der 2. Halbzeit leider etwas zu einseitig wurde)

Börde Cup beim Magdeburger SV Börde
- Datum: Sonntag, 13. Juli 2014 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: C-Junioren-Turnier beim Magdeburger SV Börde mit Mannschaften der Regionalliga Nord (1. Liga: Hannover 96), Sachsen-Anhalt Liga (2. Liga; Hallescher FC, 1. FC Magdeburg) und Landesliga Sachsen-Anhalt, Staffel 1 (3. Liga, MSV Börde)
- Platzierung: unklar
- Ergebnisse: MSV Börde 0:2 Hannover 96, 1. FC Magdeburg 1:0 Hallescher FC, Rest unklar
- Strafen: keine?
- Spielort: Guts-Muths-Stadion (Kap. 1.700, davon 200 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 150 (davon je ca. 15-30 Fans der drei Gastmannschaften)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Die ersten beiden Spiele machten einen guten Eindruck, wobei das Spiel zwischen MSV Börde und Hannover 96 besser war als das „Derby“)

VfL Kalbe/ Milde 1926 .................................................... 1
Altmärkischer SV Blau-Weiß 2001 Stendal .................. 2
- Datum: Samstag, 12. Juli 2014 – Anstoß: 14.00
- Wettbewerb: Testspiel Kreisoberliga Altmark-West (9. Spielklasse, 4. Amateurliga – Absteiger aus der Landesklasse) gegen Kreisliga Altmark-Ost (10. Spielklasse, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-2 nach 92 Min. (45/47) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 18. (11), 0-2 71. (11), 1-2 83. (Nr. 13)
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz II Kalbe, Sportanlage an der Badeanstalt (Kap. 750, davon 150 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Ganz gutes Spiel mit überraschendem Sieger)

VfB Germania Halberstadt C ....................................... 2
Braunschweiger Sport-Club Acosta C ......................... 3
- Datum: Samstag, 12. Juli 2014 – Anstoß: 10.30
- Wettbewerb: Testspiel C-Junioren Verbandsliga Sachsen-Anhalt (2. Spielklasse der U15) gegen C-Junioren Landesliga Niedersachsen, Bezirk Braunschweig (2. Spielklasse der U15)
- Ergebnis: 2-3 nach 63 Min. (21/ 21/ 21) – 1. Drittel: 0-2, 2. Drittel: 2-0, 3. Drittel: 0-1
- Tore: 0-1 5. (?), 0-2 20. (9), 1-2 30. (Nr. ?), 2-2 40. (Nr. ?), 2-3 52. (9)
- Verwarnungen: Nr. 15 (Halberstadt)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportforum Hamersleben (Hamersleben; Kap. 1.000, davon 100 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 60 (davon ca. 15 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Ordentliches Testspiel – aber warum die immer nur in das eine der beiden Tore getroffen haben…)  
Photos with English Commentary:
a) Under-15: Germania Halberstadt lost to Acosta Braunschweig at Hamersleben
b) Pre-Season: VfL Kalbe lost to ASV Blau-Weiß Stendal (Sportanlage an der Badeanstalt)

c) Under-15 Tournament: Magdeburger SV Börde, 1. FC Magdeburg, Hallescher FC, Hannover 96
d) Pre-Season: SV Schackstedt defeat SV Bräunrode

e) Börde Region: Hamersleben Monastery, Peseckendorf Palace, Ampfurth Palace
f) Altmark: Kalbe/ Milde Castle, Gardelegen Old Town, Letzlingen Palace
g) A Village in Staßfurt Municipality: Warmsdorf and its Memorial, Hotel-Church and Estate

h) Mansfeld Region: Piesdorf Palace, and the villages of Ihlewitz and Freist

Für ein paar mehr oder weniger interessante Testspiele und mehr oder weniger interessante Grounds verbrachte ich das zweite Juliwochenende in Staßfurt. Die ständigen Absagen waren wirklich unter aller Sau – aber immerhin kamen die Spielabsagen und -verlegungen rechtzeitig. Jedenfalls war die Planung nicht Hamersleben + Kalbe und Magdeburg + Schackstedt, sondern Klinze und Plötzkau und dieses und jenes – aber egal: es gab einige Tore, einen aufgrund seiner vor den Sozialtrakt gebauten Tribüne sehr ungewöhnlichen Ground, ein gut besetztes Junioren-Turnier und ein flottes Spiel auf einem interessanten Dorfplatz…  
Nachdem ich mich Samstagfrüh mit Anja traf, fuhren wir über Peseckendorf – dort gibt es ein komisches neobarockes (oder was sollte das darstellen?) Schloss – und Ampfurth – da kann man ein Burgschloss mit Renaissancekern und verfallenem Gehöft besichtigen – nach Hamersleben. Dieses Dorf ist für ein Kloster bekannt, das zwar eine spektakuläre Stiftskirche aufweisen kann, aber ansonsten sehr verfallen ist.

Aufgrund der beschissenen Ausschilderung in der Börde, erreichten wir den Ground – das sogenannte Sportforum, das eigentlich nur ein Acker mit einigen Bäumen, Sportlerheim und ein paar Bänken drumherum ist – erst zur 5. Spielminute, als der Gast gerade in Führung ging. Wir schlichen uns hinten herein, da ich auch 1€ nicht zu zahlen einsehe, wenn da die C-Jugend von Germania Halberstadt und die C-Jugend von Acosta Braunschweig auf einem neutralen Platz ein Testspiel (ja: es ist ein Testspiel und trotzdem sollte 1€ entrichtet werden!) austragen…

Das Spiel wurde ungewöhnlicherweise in drei Drittel geteilt und war ganz gut, aber verlief etwas seltsam. Die Mannschaft aus der Niedersachsenliga war erst klar überlegen, hatte mehrere Latten- bzw. Pfostentreffer und ging mit 0:2 in Führung. Nach dem ersten Seitenwechsel riss Halberstadt das Match an sich und glich mit zwei geschickten Toren – u.a. ein Heber aus über 20m – aus. Als BSC Acosta wieder das Tor vor dem Festzelt angriff, netzten sie noch ein weiteres Mal ein und schlugen den Sachsen-Anhalt-Ligisten somit 2:3. Warum kaum eine Aktion vor dem Tor vorm Sportlerheim stattfand und sich immer alles – unabhängig von der Mannschaft – vor dem Kasten vorm Festzelt abspielte, war mir schleierhaft. Also hätten die noch mal 20 Minuten drangehängt und auch Halberstadt noch ein zweites Mal auf dieses tolle Tor spielenlassen, wäre das Spiel bestimmt 3:3 ausgegangen…  
Wir hatten zwei Spielpaarungen im Kopf, da ich die Ansetzung „VfL Kalbe geg. BW Stendal, 14h auf Platz II“ für falsch hielt. Nach Gardelegen zurückzufahren und dort 15 Uhr das Testspiel des SSV zu gucken, blieb uns aber erspart. Nicht, dass sich das Stadion an den Rieselwiesen nicht lohnen würde oder das Spiel in Gardelegen weniger gut gewesen wäre (wahrscheinlich war es qualitativ sogar klar besser) aber nachdem ich bei meinem ersten Besuch in Kalbe nur den Platz I mit dem Tribünenneubau besuchen konnte, wollte ich doch lieber ein Spiel auf Platz II, dessen Kabinentrakt jetzt wieder repariert ist, sehen. Das Schöne an Platz II ist die Tribüne vor dem Sozialtrakt: zwei Reihen Holzbänke auf Steinsockeln und niedrigen Steinstufen, überdacht mit leicht löchrigem, pissgelbem Wellblech. Auch ein Sprecherturm ist vorhanden, doch bei einem Spiel vor so wenigen Zuschauern wird der genauso wenig wie ein Kassenwart gebraucht.

Dafür, dass viele der Kalbenser Zuschauer wieder die üblichen, unangenehmen, unfreundlichen bis aggressiven Altmark-Arschgeigen waren – was da im Altmarkkreis Salzwedel rumläuft ist echt schlimm: ich dachte, meine dumme Mitschülerin aus dieser Ecke sei eine negative Ausnahme, aber die ist ja richtig sympathisch im Vergleich zu den Leuten, die ich bei meinem ersten Spielbesuch in SAW (also in Klötze) getroffen habe… – ging es sehr gesittet zu. Das lag nicht nur am sympathischeren Gästeanhang, sondern auch daran, dass beide Teams weitestgehend auf Fouls verzichteten, sodass es außer einer Schubserei in Hälfte zwei keine Unsportlichkeiten gab.

Die Gäste aus Stendal, die erfreulicherweise mit einer für Sachen-Anhalt sehr hohen Zahl an Ausländern (Vietnamesen und Araber) spielten, waren anfangs klar besser und gingen durch ihren kleinsten Akteur auf dem Platz in Führung. Der beherrschte die Ballführung wirklich toll und schob nach einer reichlichen Viertelstunde an Abwehr und Torwart vorbei zum 0:1 ein. In der Halbzeit wechselte Kalbe fast die ganze Mannschaft aus, kam dann auch zu etlichen Torchancen, aber konnte trotzdem nicht den Ausgleich erreichen. Schließlich war es sogar wieder der kleine 11er, der zum 0:2 nachlegte. Erst in der Schlussphase gelang es Kalbe einen Ball mit Heber über den Stendaler Schlussmann zum Ehrentreffer im Gehäuse unterzubringen. Der Sieg für den Gast war v.a. in Anbetracht der ersten Hälfte verdient.

Wir fuhren über Gardelegen, Magdeburg, Egeln und Schneidlingen nach Staßfurt zurück.  
Am Sonntag ging es wieder nach Norden: von Staßfurt aus nach Magdeburg. Diesmal machten wir den Ground in der Harsdorfer Straße, das Guts-Muths-Stadion: und zwar bei freiem Eintritt. Die Eintrittspreise haben die Arschlöcher vom MSV Börde auf ihrer Kackwebsite immer noch nicht korrigiert – letztes Jahr waren wir nämlich mal umgedreht, da völlig maßlos überzogene 3,50€ für einen Kick auf dem Nebenplatz verlangt wurden und sind gleich zu einem anderen Verein weitergefahren. Diesmal wurde auf dem Hauptplatz gespielt und das sogar mit recht hoch einzuschätzenden Jugendmannschaften!

Das Guts-Muths-Stadion hat neben einem Gedenkstein für den Namensgeber und diesem gesichtslosen Kunstrasenplatz II auch einen weitläufigen Rasenplatz mit leichten Graswällen und drei Blöcken doppelreihiger Bänke zu bieten. Dort standen sich zuerst die C-Junioren des Gastgebers und jene von Hannover 96 gegenüber. Von Alter und Spielanlage her sicherlich eine D I oder C II Jugend und nicht die Regionalligisten, aber gut haben sie trotzdem gespielt und den aufopferungsvoll verteidigenden Gastgebern zwei Tore eingeschenkt.

Das zweite Spiel des Turniers war auch ganz gut, doch bei allem Tempo und Einsatz: FC Magdeburg (C II?) und Hallescher FC (C II?) blockierten sich wie die Männermannschaften das immer tun. Die Magdeburger waren auch die klar bessere Mannschaft: während der HFC nur zu einer Torchance in den ganzen 30 Minuten kam, war der FCM viel aktiver vorm Kasten und netzte auch einmal ein. Allerdings war die Regelauslegung durch das Magdeburger Schiedsrichtergespann sehr einseitig zugunsten der Magdeburger. Also der übliche Landesverbands-Klüngel mal wieder…

Wir verließen den Platz schon nach diesem zweiten Spiel – so hatten wir aber immerhin alle vier beteiligten Mannschaften gesehen – und fuhren über Staßfurt nach Schackstedt, einem ganz ansehnlichen, 440 Einwohner zählenden Ortsteil der Stadt Aschersleben. Der Sportplatz war zwar gut besucht, aber so ausgestorben wie sonst das Dorf war, würde ich ja gerne mal wissen, wie viele der Landesklasse-Spieler da wirklich aus Schackstedt kommen und wie viele da mit Prämien aus Aschersleben und Umgebung weggelockt werden…  
Bei so einem asozialen Eintrittspreis von 3€ für einen Testkick gegen einen Kreisoberligisten aus dem Südharz scheinen Prämiengelder ja reichlich fließen zu müssen… Aber dass die in Schackstedt eine Schacke haben, wundert mich nicht. Wobei man sagen muss, dass „Schacke“ in den Ortsnamen wie Schackstedt, Schackenthal und Schackendorf mit Ackerfurchen zu tun hat – und nicht damit, dass die Bewohner eine Schacke (Synonym: Macke, Meise, Ei am wandern, Arsch offen) haben...

Immerhin hat man 10 bequeme Holzbänke direkt am Spielfeldrand und ist bei der Enge des Sportplatzes immer direkt an der Reling dran. Der Sportplatz am Fuchsloch liegt auch idyllisch zwischen einem Teich, Bäumen und an einen Berganhang gebauten Häusern.

Einen Klassenunterschied zwischen Schackstedt und Bräunrode sah man bis zur 40. Minute nicht. Im Gegenteil: Schackstedt spielte zwar ansprechend in diesem intensiven und schnellen Spiel, aber Bräunrode ging mit einem genialen Freistoßtor – aus über 20m in den Winkel – in Führung und hielte diese auch bis zu einem völlig unberechtigten Foulelfmeter nach 29 Minuten durch offensivere und bessere Spielweise. Nach dem extrem glücklichen Ausgleich kam Bräunrode aber kaum noch zurecht und Schackstedt riss langsam das Spiel an sich. Vor der Pause gelang die Vorentscheidung mit einem Doppelschlag. Nach dem Seitenwechsel hieß es schnell 4:1 und in einem dann nicht mehr so guten, da sehr einseitigem Spiel, siegte Schackstedt noch mit 7:1.  
Ich brachte Anja noch nach Staßfurt zurück und fuhr dann statt der gewohnten Route über Güsten, Alsleben, Friedeburg, Salzmünde, eine weiter östlich angesetzte Route nach Merseburg zurück. Die beiden Schackstedter Sportplätze – der Großfeldplatz am Fuchsloch und der Kleinfeldplatz am Hoppberg (heißt nach dem Hopfenanbau und nicht nach dem Macher von Hoffenheim) – liegen jeweils an Feldwegen in Nachbarorte, die bei Niederschlag nur mit einem Allradfahrzeug sicher passierbar sind: vom Fuchsloch geht es nach Roda, vom Hoppberg nach Belleben. Ich bin auch ohne Allrad durchgekommen nach Belleben, war aber kritisch bei den Graspassagen und den bis zu 20cm tiefen Pfützen…

Belleben ist ein sehr verfallenes Dorf mit ungeordnet wirkender Bebauung und sehr schlechten Straßen. Im benachbarten Piesdorf, einem Ortsteil von Könnern, sieht es, bis auf die Straßen, besser aus: das große Schloß aus dem 19. Jh. mit der neogotischen Kirche ist saniert. Leider in Privatbesitz und deshalb nicht zugänglich, aber immerhin in sehr gutem Zustand!

Im benachbarten Mansfeld fuhr ich durch das recht heruntergekommene Ihlewitz, wo ich noch einen alten Sportplatz (ehemals BSG bzw. SV Traktor Ihlewitz) entdeckte und dann durch Freist, wo es außer einem alten Sportplatz auch eine alte Kirche mit vielen historischen Grabsteinen gibt.

Zum Finale der Fußball-WM war ich rechtzeitig in Merseburg. Die Böller von Silvester sind jetzt jedenfalls aufgebraucht – man macht sich sehr beliebt, wenn man sie direkt unter dem Schlafzimmerfenster von fußballuninteressierten Schnarchnasen zündet… – und vor allem muss ich nach diesem tollen und völlig verdienten Titelgewinn unserer deutschen Nationalmannschaft nicht nur noch einmal darauf hinweisen, dass ich lieber meine andere Mannschaft, also Algerien (was halt aufgrund der Losung nicht ging), als diese Pferdearschgesichter aus Argentinien als Finalgegner gesehen hätte, und dass man mit Löw eben doch Titel holen kann!
  
Statistik:
- Grounds: 1.145 (Samstag 2 neue, Sonntag 2 neue; diese Saison: 174 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.099 (Samstag 2, Sonntag 2; diese Saison: 243)
- Tageskilometer: 600 (Samstag 380km Auto, Sonntag 220km Auto)
- Saisonkilometer: 65.800 (63.300 Auto/ 2.230 Fahrrad/ 160 Schiff, Fähre/ 110 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 86 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 415

Donnerstag, 9. August 2012

W315II: Landesliga gewinnt gegen Regionalliga

Burger Ballspielclub 1908 3:2 1. FC Magdeburg A
Datum: Mittwoch, 8. August 2012 – Anstoß: 18.30
Wettbewerb: Testspiel Landesliga Sachsen-Anhalt Nord (7. Liga, 2. Amateurliga/ Aufsteiger aus Landesklasse, St. 1) gegen A-Junioren NOFV-Regionalliga (2. Liga der 16- bis 18jährigen)
Ergebnis: 3-2 nach 92 Min. (45/47) – Halbzeit: 1-0
Tore: 1-0 29. Gädke (?), 1-1 47. Nr. 11, 2-1 57. Boßmann, 3-1 84. Nr. 15, 3-2 88. Nr. 4
Verwarnungen: Nr. 10 (BBC)
Platzverweise: keine
Spielort: Stadion Flickschupark (Kap. 3.000, davon 100 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 130 (davon ca. 20 Gästefans)
Unterhaltungswert: 4,0/10 (Nach ganz schwacher erster, mittelmäßige zweite Hälfte)
IMG_5569 Photos with English Commentary:

Am Mittwoch brachen wir von Staßfurt aus zu einer interessanten Testpartie in Burg, zwischen den Männern des Burger BC aus der zweiten Amateurliga und den Jugendlichen vom FC Magdeburg aus der zweiten deutschlandweiten U19-Liga, auf.

Zuerst besichtigten wir aber Gommern, eine ganz ansehnliche Kleinstadt im Jerichower Land, die eine schöne Wasserburg und eine Kirche – dazwischen ein paar kleinere Häuser aus verschiedenen Bauepochen – vorzuweisen hat, und schauten uns noch in Burg, einer doch ziemlich sehenswerten Kleinstadt, die die Kreishauptstadt des Jerichower Landes ist und mit Jugendstil- und Fachwerkhäusern sowie etlichen romanischen Baudenkmalen einiges zu bieten hat, etwas um.

Das Stadion im Flickschupark, der von einem Industrieellen und Stadtrat des 19. Jahrhunderts mit ebendiesem Namen gestiftet wurde, ist auch nicht schlecht. Drei Plätze, davon zwei mit Ausbauten. Die Anlage liegt zwischen dem sehr gepflegten und schön angelegten Park, Reihenhäusern und Industrieruinen. Der Hauptplatz ist komplett von einem niedrigen Graswall umgeben, der auf einer Längsseite ausgebaut ist. Die vierstufige Betontribüne hat in der Mitte auch zwei Reihen Sitzbänke und dahinter einen schönen Sprecherturm mit kleiner Anzeigtafel.

Für niedrige, aber andererseits auch einfach nur angemessene 1€ Eintritt war man dabei bei diesem Testspiel zwischen dem Landesligisten und den Regionalliga A-Junioren. Erwartungsgemäß waren die Männer routinierter und in allen Belangen leicht überlegen. Bis zur 29. – als endlich das erste Tor fiel – war das Spiel trotzdem schwach und unattraktiv. Erst nach der Pause besserte sich das Niveau, wobei das zuerst einmal am guten Start der jungen Gäste lag. Sie kamen auch zum Ausgleich, doch Burg zog dann richtig an und konnte mit einem Freistoß und einem Konter auf 3:1 davonziehen. FCM rannte kurz vor Schluss noch mal durch die Abwehr und erzielte so das 3:2, doch zu mehr reichte es nicht für den FCM-Nachwuchs. Das Ergebnis hatte ich so erwartet und es war insgesamt auch sehr gerecht – gerechter als so manche Schiedsrichterentscheidung: Burg bekam eine gelbe Karte, doch der FCM keine, da sie beim Unparteiischen einen Kinderbonus hatten, der sie vor drei eindeutigen gelben Karten bewahrte. IMG_5576 Statistik:
Grounds: 774 (heute 1 neuer; diese Saison: 6 neue)
Sportveranstaltungen: 1.586 (heute 1, diese Saison: 9)
Tageskilometer: 150 (150 Auto)
Saisonkilometer: 1.340 (1.170 Auto/ 170 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Bahn, Bus, Tram/ 0 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 123
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 315

Sonntag, 15. Juli 2012

W311II: Zerbst hielt Testspiel gegen FCM lange offen

TSV Rot-Weiß Zerbst 2:6 1. FC Magdeburg
Datum: Samstag, 14. Juli 2012 – Anstoß: 15.00
Wettbewerb: Testspiel Landesklasse, Staffel 2 (8. Liga, 3. Amateurliga) gegen Regionalliga Nordost (4. Liga, 1. Halbprofiliga)
Ergebnis: 2-6 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 1-1
Tore: 1-0 18. Sens (Foulelfmeter), 1-1 26. Koschwitz, 1-2 62. Sowislo, 1-3 73. Hackenberg, 1-4 74. Harrer, 1-5 80. Hackenberg, 2-5 83. Ernst, 2-6 87. Harrer
Verwarnungen: keine
Platzverweise: keine
Spielort: Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion (Kap. 3.000, davon 160 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 1.500 (davon 1.220 zahlende und ca. 1.100 Gästefans)
Unterhaltungswert: 8,0/10 (Sehr gutes Testspiel, dass der Underdog bis 20 Minuten vor Ende offen hielt)
IMG_2905 Photos with English Commentary:

Was macht man, wenn man Freitag und Sonntag keine Möglichkeit zum Radfahren hat, aber einmal pro Wochenende eine Tour fahren will? Samstag fahren! Und wenn es einfach zu lang und zeitlich zu ausgiebig ist? Einen Teil mit dem Auto und dem Rad hinten drin zurücklegen! Und wenn man zu zweit ist und das Auto zu klein für zwei Räder: Dann nimmt man halt die scheiß Bahn...

So fuhren wir nach Köthen mit einem Hopperticket und bis Aken mit dem Fahrrad, querten per Fähre die Elbe (1€ pro Richtung und Fahrradfahrer ist schon dreist, aber mit dem Auto lohnt sich das finanziell überhaupt nicht: unbedingt meiden und über Dessau fahren!) und fuhren weiter bis Zerbst. Zerbst/ Anhalt ist eine wirklich sehenswerte Stadt, aber da wir den Ort schon ausgiebig besichtigt hatten (siehe oben verlinkte Bilder!), fuhren wir direkt zum Stadion.

Das Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion hat einen hässlichen Kunstrasennebenplatz auf dem noch das Kreispokalfinale der B-Junioren zwischen Rot-Weiß Zerbst und Germania Roßlau, welches Zerbst 3:6 verlor, lief, als wir ankamen. Aber das Hauptstadion mit dem Rasenplatz ist wirklich schön mit seinen beiden vierreihigen Betontribünen – auf der einen Tribüne sind auch 160 lehnenlose Sitzschalen angebracht – und vielen Bäumen und Sträuchern drum herum. Ein Bach umfließt die Sportanlage.

Zum Testspiel zwischen den Rot-Weißen vom TSV Zerbst und den Blau-Weißen vom FC Magdeburg fanden sich gut anderthalb tausend Zuschauer ein, von denen sich die meisten zum FCM bekannten.

Die vier Klassen höher spielenden Gäste waren natürlich aktiver, schneller und hatten viel mehr Angriffe auf den Kasten zu verbuchen – doch sie taten sich schwer gegen einen richtig guten Torwart der Zerbster und eine geschlossen auftretende, leistungsstarke Amateurmannschaft. Zerbst ging sogar in Führung, da ihr zweiter Angriff innerhalb der ersten 20 Minuten mit einem Foul gestoppt wurde. Der Elfer wurde sicher ins linke Eck gezimmert. Ein Schuss hoch unter den Querbalken sollte dann der einzige Gegentreffer des wirklich starken Schlussmannes von Rot-Weiß sein. Erst als sein Kollege in der 60. ins Tor ging, erzielte der FCM im Minutentakt Treffer. Das lag allerdings trotzdem nicht am Schlussmann – im Gegensatz zu den Behauptungen der Dreckwänster rechts neben mir die noch überhaupt keine Ahnung vom Fußball haben, es aber meinen, nur weil sie in der F-Jugend Bankwärmer sein dürfen – sondern an der nun überforderten Abwehr. Nach dem der FCM innerhalb von 18 Minuten auf 1:5 davongezogen war, gelang einem Zerbster ein genialer Weitschusstreffer aus über 30 Metern fast in den linken Winkel. Das beste Tor des Nachmittags! FCM legte allerdings noch einen drauf: 2-6 war der Endstand.
IMG_2996 Statistik:
Grounds: 758 (heute 1 neuer; diese Saison: 163 neue)
Sportveranstaltungen: 1.565 (heute 1, diese Saison: 251)
Tageskilometer: 170 (100 Bahn, 70 Rad, <10 Fähre)
Saisonkilometer: 60.750 (31.090 Auto/ 23.120 Flugzeug/ 3.390 Fahrrad/ 3.130 Bahn, Bus, Tram/ 20 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 106
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 311

Donnerstag, 31. März 2011

W244I: Ein erstaunlich faires Derby mit einem erstaunlich fairen Ende – der Bessere und Fairere siegte nach Verlängerung

Hallescher FC 1:0 (n.V.) 1. FC Magdeburg
Datum: Mittwoch, 30. März 2011 – Anstoß: 16.00
Wettbewerb: Landespokal Sachsen-Anhalt, Viertelfinale (Beide Vereine Regionalliga Nord, 4. Liga, 1. Halbprofiliga)
Ergebnis: 1:0 nach 122 Min. (45/45; 15/17) – Halbzeit: 0-0, Regulär: 0-0, 1. HZ Verlängerung: 0-0, 2. HZ Verlängerung: 1-0
Tor: 1-0 117. Boltze
Verwarnungen: Aydemir, Boltze (HFC); Ujazdowski, Halke (FCM)
Platzverweise: Biran (89. Tätlichkeit)
Spielort: Stadion im Bildungszentrum (Halle-Neustadt, Kap. 5.010, davon 3.084 Sitzplätze; heute aus „Sicherheitsgründen“ reduziert auf 4.000, davon 3.000 Sitzplätze)
Zuschauer: mindestens 4.500 (davon ca. 400 Gästefans, zudem mind. 50 Zaungäste/ offiziell: 3.612)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Spiel nicht einmal Durchschnitt, aber packende Schlussphase, Unfairness der Magdeburger und hallesche Reaktionen darauf immer wieder spannend zu beobachten, Stimmung verhältnismäßig schwach)
IMG_9448 Hallescher FC vs. 1. FC Magdeburg (Landespokal/ Cup of Saxony-Anhalt)
Photos and English version:
Derby of Saxony-Anhalt in the Regional Cup’s Quarterfinal: Hallescher FC Defeat 1. FC Magdeburg 1-0 after Extra Time!

Nachholspiel Mittwoch 16 Uhr – mal wieder ein echt genialer Termin. Aber was hat man in den Semesterferien schon Mittwochnachmittag zu tun? Da kann man sich ja seine Univorbereitungen prima einteilen und das ewig junge Sachsen-Anhalt-Derby gucken!

Im Vorfeld natürlich die übliche Panikmache, Kontroll- und Sicherheitswahn ohne Ende, durch Stadionumbau und Sicherheitswahn ein Minusrekord für dieses Spiel, auf den Websites der jeweiligen Vereine sowie in den entsprechenden Medientexten das übliche Gesülze „fair play, fair play, nichts geht über fair play“ und außer ein paar kleinen Rauchbömbchen nach Abpfiff, wenige an den Spielfeldrand geworfene Gegenstände und derbe Pöbeleien war das Publikum auch reichlich lahm – bei allen Anfeuerungen: das war schon erheblich eindrucksvoller früher! – doch die Gästespieler hatten mit Fairplay wenig am Hut.

Von Beginn an fielen die Magdeburger durch offene und versteckte Fouls auf, die den ohnehin fast ausgetrockneten Spielfluss der Hallenser zerstören sollten. Der FCM erarbeitete sich kaum Chancen, aber offensichtlich Sympathien beim Schiedsrichtergespann, die abartig einseitig für den FCM pfiffen und viele der Fouls mit Verletzungsabsicht durchgehen ließen und im Zweifel stets für den FCM entschieden. Dass es sich bei den Blindgängern um Dorfdeppen aus dem hintersten Salzlandkreis (bekanntes FCM-Fangebiet) handelte, verwunderte niemanden: der Fußballverband wollte den FCM mal wieder ins Finale und zum Titel hieven – doch zum Glück sollte das nicht klappen.

Die 14 Gegner des über weite Strecken zu ungenau und harmlos spielenden HFC wurden kurz vor Schluss der regulären Spielzeit auf 13 reduziert. Der erst fünf Minuten zuvor eingewechselt Biran machte dem Ruf der „Magdedorfer Bauern“ alle Ehre: erst mit einer Schwalbe Elfmeter schinden wollen und dann auf den pöbelnden Teixera losgehen. Biran verpasst Teixera einen Kopfstoß, der für ordentlichen Tumult auf dem Platz sorgte. Da konnte selbst dieser „Un“parteiische nicht anders, als die Rote Karte zu ziehen – und bei allem Schrott, den der Kerl pfiff: man muss ihm 0,5/10 Punkten geben, da er noch weit von der 0,0/10 Pkt. Leistung des Gunnar Melms entfernt ist, der das Pokalfinale 2009 massiv und offensichtlich mutwillig verschob.
IMG_9495 Hallescher FC vs. 1. FC Magdeburg (Landespokal/ Cup of Saxony-Anhalt)
In der Verlängerung sollte sich die nur zwei Mann betragende Unterzahl des HFC noch auszahlen: nach mehreren vergebenen Chancen, flankte David in den 16er und Boltze köpfte aus Nahdistanz, kaum zu halten, ein. Noch fünf Minuten sollten danach gespielt werden und in diesen war dann der bis dato extrem schwache FCM, der sich wirklich nur aufs Zerstören des Spiels durch seine Unsportlichkeiten beschränkte, mehrfach gefährlich vor dem HFC-Tor. Den völlig unverdienten Ausgleich erzielten sie völlig gerechterweise nicht mehr.

Während HFC-Spieler und -Fans in Jubel ausbrachen, fingen mehrere Magdeburger mit Provozieren an und zettelten ein kleines Handgemenge in der Spielfeldmitte an. Wirklich selbst nach 122 Minuten Spielzeit noch asozial drauf, die Blau-Weißen! Die „Scheiß Verlierer“-Sprechchöre hallten durchs Stadion und während sich die Schiris in die Kabinen verzogen, zwei mickrige Rauchbomben gezündet wurden (Scheiß Pyrotechnikverbote! Gehört doch dazu – sagen sogar etliche aktive und ehemalige Spieler!) und Unmengen Sicherheitskräfte die Fans auf den Rängen hielten, ging es auf dem Platz dann ruhiger zu. Aber wie der FCM immer wieder foulte und sich dann nicht einmal entschuldigte – kein Schulterklopfen, kein Händereichen: und der Idiot von Schiri hält die nicht einmal zu Fairness an, sondern unterstützt die auch noch mit seinen hirnrissigen Entscheidungen! – und sogar nach Abpfiff noch Streit suchte, war schon heftig. Der 400 Mann starke und nicht sonderlich eindrucksvolle, aber sicher auch unter Repressalien leidende Gästeanhang verhielt sich – zumindest IM Stadion – erheblich fairer, als ihre Spieler das taten.

Auch Trainer Sandhowe entblödete sich nicht, auf der Pressekonferenz weiter zu stänkern und zu schwafeln, die „glücklichere Mannschaft“ hätte gewonnen oder zu behaupten, Halle sei „nicht besser“ gewesen. Wer so verblendet ist, sollte maximal einen Kreisklasseverein trainieren. Aber auch in der 3. Kreisklasse haben viel Trainer in dieser Hinsicht mehr Niveau als der Abstiegskandidatentrainer Sandhowe. Wäre ich HFC-Trainer (bin ich zum Glück nicht und wollte ich auch nie sein in so einer auf Anti-Fußball ausgerichteten Liga) hätte ich den Sandhowe öffentlich zur Sau gemacht, aber HFC-Trainer Köhler blieb fair und meinte: „Am Ende wurden wir für unser immer druckvoller werdendes Spiel belohnt. Die Magdeburger haben aber auch in Unterzahl lange Zeit dagegengehalten“ (Nachzulesen unter www.hallescherfc.de).

Was das fußballerische Niveau anging, muss man aber hervorheben, dass in der ersten Hälfte erstaunlich viel in den Strafräumen abging und in der Verlängerung auch viele Szenen vor den Toren gezeigt wurden. Nur die zweite Halbzeit war der übliche erbärmliche Bolzplatzfußball der Halbprofis, der mich wieder einmal daran erinnerte, warum ich sonst lieber Amateurfußball gucke. Und schließlich ist noch hervorzuheben, dass irgendwie auch wieder die Unfairness des 1. FCM ein Highlight war – wenn die Fans schon fast nichts boten bzw. bieten konnten, dann wenigstens die Spieler...
IMG_9523 Hallescher FC vs. 1. FC Magdeburg (Landespokal/ Cup of Saxony-Anhalt)
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IMG_9528 Hallescher FC vs. 1. FC Magdeburg (Landespokal/ Cup of Saxony-Anhalt)
Statistik:
Grounds: 543 (heute kein neuer Ground; diese Saison: 93 neue)
Sportveranstaltungen: 1.246 (heute eine, diese Saison: 133)
Tageskilometer: 50 (50 Fahrrad)
Saisonkilometer: 34.950 (16.080 Auto/ 10.200 Flugzeug/ 4.820 Bahn, Bus, Tram/ 3.050 Fahrrad/ 810 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 10
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 244

Samstag, 26. September 2009

WE165II: Ein gerechtes Unentschieden im Sachsen-Anhalt Derby: Die Fans warben mehr für einen Besuch im KWS, als es die Spieler taten.

Hallescher FC 1:1 1. FC Magdeburg
Samstag, 26. September 2009 - Anstoßzeit 13.30
Regionalliga Nord (4. Liga, Halbprofiliga)
Ergebnis: 1:1 nach 94 Min. (47/47) - Halbzeit 0:0
Tore: 1-0 58. Schubert, 1-1 75. Watzka
Verwarnungen: Stark (HFC), Watzka, Racanel, Fuchs, Vujanovic (FCM)
Platzverweise: Bauer (FCM; Nachtreten)
Besondere Vorkommnisse: 5 Minuten Spielunterbrechung wegen Böllerwurf (70.)
Spielort: Kurt-Wabbel-Stadion (Kap. 13.322, davon 4.072 Sitzplätze)
Zuschauer: 10.254 (davon 3.000 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Ganz O.K. - Atmosphäre besser als Spiel)

Photos and English version: [
LINK!]

Über 8.000 Karten waren im Kartenvorverkauf weggegangen, was eine Zuschauerzahl erahnen ließ, die es in der ganzen Regionalligasaison noch nicht gab. Nicht selten finden die Spiele dieser Liga nämlich vor weniger als 1.000 Zuschauern statt – ausgenommen sind dabei Magdeburg und Halle. Die Sicherheitsauflagen waren diesmal noch pingeliger: u. a. war das Mitnehmen von jeglichen Taschen verboten.
Im Vorfeld gab ich folgenden Tipp für den Spielverlauf ab: 1-0 Sieg in einem mäßigen Spiel mit zwei Tumult-bedingten Unterbrechungen für den HFC. 49. Minute: Neubert grätscht in einen verunglückten Torschuss rein, den er unhaltbar über den Torwart unter das Tordach bolzt.
Was im Vorfeld auch noch lustig war, war das Theater um das Theaterstück „Ultras“ – da konnte sich die Presse ihr Maul zerreißen über den angeblichen Antisemitismus und die polizeifeindlichen und Gewalt relativierenden Aussagen, die nun wirklich nicht unbewusst in diesem Stück vorkamen. Aber wenn „Juden-Jena“ Rufe mit dem Hinweis auf „Zigeunerschnitzel“ auf deutschen Speisekarten relativiert werden, sieht halt mancher Schwachkopf sofort Antisemitismus. Aber die „Negerküsse“ sind ganz sicher keine Herabwürdigung von Schwarzen. Dass viele Roma und auch andere der fahrenden Völker die Bezeichnung „Zigeuner“ als genauso schlimm aufnehmen, wie ein Schwarzafrikaner die Bezeichnung „Neger“, kommt den Wichtigtuern dabei auch nicht in den Sinn.

Diesmal hatten wir Karten für die Fankurve geholt. Dort positionierten wir uns am Marathontor. Bevor die Mannschaften kamen, zeigte die HFC-Fankurve eine wirklich gute Choreographie, die die Problematik der kaputten Flutlichtmasten thematisierte. Vor allem die aus Pappe, Klebeband und Kunststoffrohren gefertigten Flutlichtmasten waren originell. Der Wechsel der Folien von Rot auf Silber war zwar etwas langsam vonstatten gegangen, aber schließlich gab es nach ein paar Sekunden das gewünschte Bild. 7,0 Punkte. Wieder einmal ein positives Beispiel für die Aktivitäten der Ultras. Auch positiv war das später erfolgte Erinnern, an den vor einem Jahr von einem russland-deutschen Intensivtäter grundlos erschlagenen HFC-Hausmeister und –Fan.
Beim FCM hatte man sich im Block in blauen Klamotten – fast alle 3.000 hatten etwas Blaues an – hinter einem Banner mit der Aufschrift „Für unsere Stadt 3000 für unsere Farben“ aufgestellt. Die 3000 wurde übrigens im selben Stil geschrieben, wie auf Plakaten und Artikeln des so genannten Historienfilms „300“. Nicht ganz so eindrucksvoll, diese Aktion, aber auch gut: 6,5 Punkte.
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Das Spiel fing zackiger an als erwartet. Nach ein paar sehenswerten Situation schlief das Spiel aber ein. Man wurde erst wach, als ein Magdeburger (namens) Bauer vom Feld musste. Er hatte, unbemerkt von 90% der Fans, ein Foul von Stark mit Nachtreten gerächt. Bis zur Pause traf keine der beiden Mannschaften in einem mäßigen Spiel. Von einer Überzahl des HFC war nichts zu merken. Ob nun 11 gegen 10, 11 gegen 11 oder 13 gegen 13: da war kein Unterschied. Die einzigen Aufreger waren ganz vereinzelte Torschüsse und ein paar Schauspieleinlagen von FCM-Spielern, woraufhin HFC-Spieler stets den Ball aus falschem Fair-play Verständnis ins Aus schossen, während der Schiri vernünftigerweise weiterlaufen lassen lies.

Nach der Pause zeigten die Heimfans wieder eine schöne Choreo: im ersten Drittel der Fankurve wurden Zettel mit einem weißen H auf roten Grund hochgehalten, im Mitteldrittel waren es weiße Zettel mit roten Fs und im dritten Drittel rote Zettel mit weißen Cs. Die HFC Zettel wurden dann noch mit rot-weißem Rauch unterlegt, was wiederum mit unerträglichem Gesülze des Stadionsprechers, der bis zu diesem Zeitpunkt wirklich gut seinen Job gemacht hatte, unterlegt. Keine neue Idee der halleschen Szene, aber gut gelungene Choreo: 6,5! Leider zog der Gästeanhang nicht nach, bzw. durfte nicht nachziehen.

Spielerisch wurde der HFC besser und schaffte es somit, auf das gleiche mittelmäßige Niveau des FCM zu kommen. Ein Fehlpass vorm eigenen Strafraum und ein toller Schuss von Schubert brachten den Landeshauptort in Rückstand. Großer Jubel natürlich auch von uns. Jetzt wurde das komplette Stadion laut. Sonst waren nur die Hälfte der Heimkurve und große Teile von Block A für die Hallenser bzw. ein Großteil des Gästeblocks für die Magdeburger zu hören.
In der 70. Minute foulte der Magdeburger Racanel, regte sich darüber auf, bekam gelb und provozierte daraufhin, vom Schiedsrichter ungeahndet, die HFC-Kurve mit Gesten. Der Böller, der ihm galt, explodierte leider so nah beim Linienrichter, dass dieser um eine Spielunterbrechung bat. Während dieser fünf Minuten wimmerte der Stadionsprecher mehrfach über die Lautsprecher und die Zuschauer fachsimpelten, ob der Böller nun 10 Meter oder 10 Zentimeter vom Linienrichter entfernt hochging.
Wie auch immer, das Spiel war nach der 70. – entgegen der trainerlichen Aussagen nach Abpfiff – genauso wie von der 45. bis 70. Minute. Der FCM schaffte dann nach einem Abwehrfehler nach einer Ecke noch den verdienten Ausgleich. Die Gäste waren alles in allem sogar noch leicht besser, was man als HFC-Sympathisant, wie ich einer bin, anerkennen muss, und als HFC-Fan nicht anerkennen brauch.

Nachdem in der Nachspielzeit noch eine große Chance der Hallenser vergeben wurde, konnte man gelassen den Block verlassen, noch etwas zu Essen holen und sich dann der Tumulte vor dem Stadion erfreuen. Die Leute, die auf der Straße vorm Kurveneingang herumstanden und –liefen, waren allerdings fast nur Schaulustige. Das waren sogar so viele, dass ich gar keinen Platz zum Fotografieren bekam. Aber egal: nach ein paar Böllern, Leuchtraketen und römischen Lichtern gen Polizei und einer kurzen Offensive ihrerseits war auch schon alles vorbei. Es schien auch nichts weiter passiert zu sein.
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Ich komme dann mal abschließend noch zu den Stimmen der Anderen. Diesmal war es ja unglaublich, was man sich für eine Scheiße anhören musste. Einzig Thomas vom Fanclub Mücheln hatte das Spiel ähnlich wie ich gesehen.
Anders der mdr*:

„Leidenschaft von Beginn an“ sollte ja wohl ein Sarkasmus sein. Oder sich nur auf die Fans beziehen. Aber selbst die waren nicht so der Wahnsinn. Wie immer wurde nur von Teilen der Kurve richtig gut supportet und die anderen Fans zogen ab und an mal mit. Wären um mich herum mehr stimmungsgewaltige Zuschauer gewesen, hätte ich auch noch mehr angefeuert. Aber die 7.000 Hallenser waren nicht annährend so stimm- und stimmungsgewaltig wie z.B. die gleiche Zahl Śląsk Wrocław oder Taraji Tunis Fans. Die zieht aber auch die komplette Haupttribüne mit. In Halle hat man ja sogar die Magdeburger immer wieder im entgegen gesetzten Ende des Stadions gehört. Ansonsten traf Thomas’ „da fehlte das Herz“ wirklich zu, was die angeblich Leidenschaft der Spieler anging.

„In der Schlussviertelstunde passierte dann nicht mehr viel, beide Teams riskierten den Punkt nicht mehr [...]“ Das sagt doch schon Alles zur vermeintlichen Leidenschaftlichkeit der Spieler.

Steffen Baumgart (Magdeburg): "Wir sahen ein interessantes und gutklassiges Derby. Beide Mannschaften spielten mit viel Einsatz und wollten von Beginn an den Sieg.“ Als der noch beim FC Hansa war, hat der nicht so viel unnötig übertriebenen Sülz erzählt. Das Spiel war zwar nicht schlecht, aber erstrecht nicht gut.

Sven Köhler (Halle): "Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe und mit viel Respekt.“ Richtig! Aber die letzte Aussage hätte echt nicht sein müssen: „Unsere eigenen Fans haben es schließlich geschafft, uns durch die Spielunterbrechung aus dem Rhythmus zu bringen." Die Aufregung über den Böllerwurf ist zwar absolut nachvollziehbar, leider kommt Racanels Rolle dabei zu kurz, doch die Aussage mit dem Rhythmus soll doch nur von der Unfähigkeit der Mannschaft, einen Sieg in Überzahl herauszuspielen, ablenken.

Der mdr** weiterhin:
„Beide Teams begeisterten das Publikum mit tollem Fußball und schönen Toren.“ Was hat der für ein Spiel gesehen??? Vielleicht lege ich ja die Messlatte bei den Regionalligisten zu hoch. Ich erwarte ja auch kein Niveau der Bundesliga, Premier League oder Ligue 1 – weder der Ligue 1 von Frankreich, noch der von Tunesien. Aber das Spiel wird hier völlig unangebracht in den Himmel gehoben. So ein Spiel mit nur vereinzelten spielerischen Höhepunkten war wirklich keine Werbung für den Fußball. Die Fans in den Kurven und Block A waren die Einzigen, die Leidenschaft in dieses Derby brachten und somit auch die Einzigen, die Werbung für einen Besuch im KWS machten. Wer den eigentümlichen Charakter eines Fußballderbys – oder auch mancher Handball- oder noch seltener: Basketballderbys hierzulande oder in manchen anderen Ländern auch noch viel stärker in solchen Hallensportarten – nicht schätzen kann und in jedem kontrollierten Feuerwerkseinsatz (ich will damit in keinster Weise den Böllerwurf gen Schiedsrichterassistent rechtfertigen: der war nämlich unkontrolliert und unnötig) gleich „Randale“ oder eine „Gefährdung für Leib und Leben“ sieht, der muss sich halt bei Live-Sport auf Kegeln, Synchronschwimmen und Tischtennis verlegen.

Nachtrag: der unglaublich schlechte Artikel in der MZ vom Montag behauptet, dass bei der kleinen Straßenschlacht "mehrere" Polizisten verletzt worden sein. Also war meine unsichere Aussage, dass wohl nichts passiert sei, doch nicht richtig. Allerdings steht weder zur Schwere, noch der Art der Verletzungen etwas, weswegen man nicht zu viel auf diese Pressemeldung geben sollte. Ohnehin sollte man auf die Aussagen dieses Artikels nichts geben, denn es geht auf einer halben Seite eigentlich nur um den Böllerwurf. Unglaublich, was dem für eine Bedeutung zugemessen wird und wie von Seiten des HFC - sogar mit Unterstützung des FCM; dieses Anbandeln ist direkt wiederlich - von der Unfähigkeit der Spieler, einen Sieg über 10 Magdeburger zu erringen, abgelenkt wird. Dass der Schreiberling nicht gemerkt hat, dass der FCM schon vor der Unterbrechung besser war, ist wirklich ein Armutszeugnis. Oder er war nicht beim Spiel. Aber dann ist es natürlich auch nicht in Ordnung, so schlechte Artikel zu schreiben.

Stimmen: *
Link 1 ** Link 2
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Statistik:
Ground Nr. 357 (kein neuer Ground; diese Saison: 26 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 892 (diese Saison: 34)
Tageskilometer: 30 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 10.450 (9.550 Auto/ 810 Fahrrad/ 90 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug) Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 19
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 165

Fotos: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157622460043526/