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Mittwoch, 8. Februar 2012

W289I: Basketball und Besichtigungen in Schlesien

WKS Śląsk Wrocław 82:60 MKP Kotwica Kołobrzeg
Datum: Montag, 6. Februar 2012 – Tip-off: 19.00
Wettbewerb: sogenannte „Tauron Basket Liga“ (1. polnische Profi-Basketballliga)
Ergebnis: 82:60 nach 40Min. – Viertelergebnisse: 24:19, 22:17, 15:9, 21:15
Punkte: Paul Graham 16, Aleksandar Mladenović 14, Qa’rrann Calhoun 13, Piotr Niedźwiedzki 9, Adam Wójcik 7, Robert Skibniewski 7, Slavica Bogavac 7, Akselis Vairogs 5, Bartosz Bochno 3, Bartosz Diduszko 1 (Wrocław); Darrell Harris 19, Jessie Sapp 9, Demetrius Brown 8, Łukasz Diduszko 8, Łukasz Wichniarz 6, Marko Djurić 5, Tomasz Kęsicki 3, Szymon Rduch 2 (Kołobrzeg)
Fouls: Aleksandar Mladenović 4, Piotr Niedźwiedzki 4, Bartosz Diduszko 3, Qa’rrann Calhoun 3, Paul Graham 3, Adam Wójcik 2, Kacper Sęk 1, Akselis Vairogs 1, Slavica Bogavac 1 (Wrocław); Demetrius Brown 5, Szymon Rduch 3, Michał Kwiatkowski 3, Łukasz Wichniarz 3, Jessie Sapp 2, Marko Djurić 2, Tomasz Kęsicki 2, Wojciech Złoty 1, Darrell Harris 1 (Kołobrzeg)
Freiwürfe: 16 von 28 (Wrocław = 57%), 9 von 18 (Kołobrzeg = 50%); Gesamtquote 25 von 46 (= 54%)
Spielort: Hala Orbita (Kap. 4.000 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 2.000 (Gästefans: ca. 6)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Wrocław war das ganze mittelmäßige Spiel über überlegen)
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Photos and English Version:

Am Montagmorgen besichtigten wir trotz nach wie vor 12 Grad unter Null die kleine polnische Grenzstadt in der wir übernachtet hatten. Die polnische Seite von Cieszyn macht ganz gut was daher mit mehreren ansehnlichen Kirchen, einem großen barocken Kloster, einem schönen Marktplatz sowie einem teilweise erhaltenen Festungskomplex.

Wir fuhren nach Bielsko Biała weiter: die Stadt ist ziemlich heruntergekommen, aber das Schloss ist hervorragend saniert. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die etwas versteckt liegende und sehr ansehnliche Holzkirche.

Schöner noch ist Pszczyna, wo es einen richtig hässlichen modernen Teil und einen sehr schönen alten Teil gibt. Im alten Stadtteil gibt es ein wuchtiges Schloss aus dem 19. Jahrhundert, das einen sehr weitläufigen Park, an den auch interessante Einrichtungen wie ein Wisentgehege und eine verrottete Sporthalle angrenzen, vorweisen kann. Außerdem ist der Markplatz von mehreren ansehnlichen Gebäuden gesäumt.

Schließlich guckten wir uns noch die wenig attraktive Burgruine von Chudów bei Gierałtowice an. Die Sicherungsarbeiten scheinen dort aber sehr ernst genommen zu werden, sodass die Schuttberge und Plasteplanen in der Ruine der spätmittelalterlichen Burg vielleicht in ein paar Jahren weg sind. Kurios ist übrigens auch der Fußballplatz von Chudów: hinter der Spielerbank der Heimelf erhebt sich ein riesiges Grabmal in Kreuzform vom angrenzenden Friedhof – und der Nebenplatz ist mitten auf einem Acker gelegen und vom umliegenden Feld nicht zu unterscheiden. Hinter der einen Eckfahne erhebt sich auch noch ein massiver Strommast. Panorama Marke „Einöde“!
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Nach einem Zwischenstopp an einer Autobahnraststätte kamen wir über eine Stunde vor Beginn des Basketballspiels in Wrocław an. Gespielt wurde in der Hala Orbita (Sporthalle Orbit/ Umlaufbahn): diese befindet sich direkt an der Millenniumsbrücke. Die Parkplätze befinden sich sogar genau unter dieser Brücke. Karten gab es in einem angrenzenden grauen Plattenbau, dem Trainingszentrum. Die Halle selbst ist architektonisch sehr interessant: außen unregelmäßige geometrische Stahl-, Beton- und Glasfassaden – innen hingegen ganz symmetrisch eine Kuppelform und zwei Tribünen auf den Längsseiten, die der konischen Form der Halle entsprechend eingepasst sind. Unterhalb der Glasfront der Sprecherkabinen befindet sich beim Basketball noch eine Zusatztribüne, gegenüber hinter dem anderen Korb gibt es drei kleinere Zusatztribünen. Zudem sind noch zwei Vortribünen vor den Haupttribünen aufgestellt, sodass man auf 4.000 Sitzplätze kommt – von denen alle in Türkis gehalten sind. Bis auf die komischen Farben und die Zusatztribünen ist die Halle wirklich sehr schön!

In dieser Sporthalle spielten dann der 8. Śląsk Wrocław (Schlesien Breslau) gegen den 7. Kotwica Kołobrzeg (Anker Kolberg) der ersten polnischen Basketballliga. Nach ziemlich ausgeglichenen sieben Minuten begann Wrocław langsam aber sicher davon zuziehen. Die Gastgeber aus Schlesien waren einfach treffsicherer als die Gäste von der Ostseeküste. Bei Halbzeit waren es schon 10 Punkte. Im sehr punktarmen dritten Viertel fiel die Entscheidung. Besonders die Freiwurfquote der Gäste trug dazu bei, dass sie dieses Spiel mit 22 Punkten Rückstand doch etwas deutlicher verloren. Allerdings verwandelte auch Wrocław nur etwas mehr als die Hälfte ihrer Freiwürfe. Insgesamt gesehen gewann hier auch die technisch bessere Mannschaft. Auffällig war übrigens, dass die besten Werfer beider Teams US-Amerikaner und Serben waren. Darunter auch ein Afroamerikaner in Diensten von Wrocław mit dem sehr nach Nation of Islam klingenden Namen Qa’rrann Calhoun...

Dieser Spielbesuch hat zwar Spaß gemacht, aber verglichen mit dem letzten Basketballspiel in Polen war das gar nichts. Als ich vor vier Jahren mal bei Turów Zgorzelec (Görlitz-Ost) geguckt hatte, spielten in einer alten, überfüllten Halle – ich hatte nur einen Platz auf einer Treppe bekommen, wie viele andere auch – vor richtig gut feiernden Fans Zgorzelec und Wrocław ein hervorragendes und spannendes Spiel mit enormer Dreier-Wurfquote. Selbst die Cheerleader legten eine bessere Show hin als die heute in Wrocław. Alles in allem kann ich also folgendes empfehlen: wer mal Basketball in Polen gucken will – ab nach Zgorzelec!
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Statistik:
Grounds: 699 (heute 1 neuer; diese Saison: 105 neue)
Sportveranstaltungen: 1.460 (heute 1, diese Saison: 146)
Tageskilometer: 750 (750 Auto)
Saisonkilometer: 29.260 (20.710 Auto/ 6.600 Flugzeug/ 1.940 Fahrrad/ 10 Bahn, Bus, Tram/ 0 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 30
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 289

Dienstag, 3. August 2010

W209VI: Ein unwürdiger Abschluss

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Photos and English version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157624515838853/

Der letzte Tag lief dann nicht ganz so ab wie geplant.
Von Wrocław aus ging es zwar planmäßig und problemlos nach Żmigród weiter. Dort gibt es einen Markplatz mit Kirche, einen schönen Wasserturm und vor allem einen großen Schlosspark mit einer spektakulären Schossruine zu sehen.
Weiter ging es nach Góra, wo die Kirche ganz ansehnlich und das Schloss total versifft ist.

Dann waren wir in Czernina bei einer weiteren Schlossruine, neben der auch eine Kirchenruine, die zehn Meter weiter von einer neuen Kirche ersetzt wurde, steht. Dieses Wasserschloss ist auch ganz sehenswert, aber innen nicht zu besichtigen, da es völlig zugewachsen ist. Über dem Portal haben sich aber noch Reliefs und Engelsköpfe erhalten, was in Żmigród restauriert wurde, auf dem Dach hockten Störche und vor den einfachen Häusern neben dem Schloss hockten Einheimische rauchend und sich unterhaltend herum.

Schließlich schafften wir noch locker, das Schloss von Rydzyna, was zwar außen noch nicht ganz saniert ist, aber innen als Hotel dienend (50-100€ pro Zimmer/ Nacht) hervorragend hergerichtet ist und einen großen Park bietet, anzuschauen. Außerdem gibt es noch einen Markplatz, eine Windmühle und zwei Fachwerkkirchen in der Nähe. Der Fußballplatz des Bezirksligisten liegt neben den Verwaltungsgebäuden des Schlosses.
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In Leszno angekommen jedoch, gab es kein Speedway zu sehen – die Rennen der Extraklasa wurden zwei Tage vor dem Start um eine Woche verlegt, da ein internationales Rennen am Samstag stattfand – was einfach nur ein Armutszeugnis für diesen Drecksverband ist. Weniger um diesen Sport, mehr um die hervorragende Stimmung, die gerade bei Duellen wie Leszno gegen Gorzów Wlkp., also dem Duell, das anstand, herrscht, war es sehr schade. Hätte ich nicht so ein paar Hooligantypen und deren Taxifahrer gefragt, die bereitwillig – sogar auf Deutsch – Auskunft gaben, hätten wir noch sinnlos in diesem Drecknest Leszno auf die Kassenöffnung gewartet und wären dann nach Zielona Góra zu einem weniger interessanten Rennen weiter gefahren, um dann 3 Uhr nachts oder so zuhause anzukommen.

Wir fuhren stattdessen nach Głogów weiter, einem interessanten Ort mit Schloss, Markplatz und mehreren Kirchen, der vor 10 Jahren noch eine Quasi-Geisterstadt war. Noch heute leben die meisten der 65.000 Einwohner am Stadtrand in Neubauten, aber die 1945 zerstörte Altstadt wird derzeit wieder bebaut. Die Bürgerhäuser werden in einem modernen, aber sehr ansehnlichen Stil neuaufgebaut.

Nach einem Zwischenstopp am spektakulären Barockkloster Legnicke Pole fuhren wir wieder nach Hause zurück, wo wir noch vor 23 Uhr – also viel früher als geplant – ankamen. Der letzte Tag versaute etwas die Fahrt, da ich gerne Speedway – oder dann wenigstens Fußball als Ersatz – gesehen hätte. Dieses Erlebnis ist mir jedenfalls eine Lehre: nie mehr zum Saisonbeginn nach Polen, da dort weit über 90% der Spiele Samstags sind und weder Freitags noch Sonntags bei Ausfällen Alternativspiele zu finden sind. Erst, wenn alle Ligen spielen, ist das machbar. Aber das nächste Mal nach Polen ist frühestens Ende März 2011, eher erst zu Saisonende im Juni 2011. Irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass sich Polen nur noch als Transitland nach Ukraine oder Baltikum lohnt. Touren der Art: Freitag oder Samstag Spiel in Polen, Sonntag dann Litauen oder Ukraine – kann der Leser vielleicht in der nächsten Saison mal an dieser Stelle finden. Der nächste Auslandsaufenthalt ist definitiv Mitte September eine Tour durch Schweden mit Abstechern nach Norwegen und Finnland und mindestens 8 Fußballspielen in 12 Tagen.
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Statistik:
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Kleine und mittlere Sehenswürdigkeiten auf dem flachen Land, Spielverlegung wertete Tag enorm ab)
Tageskilometer: 660 (Auto)
Saisonkilometer: 2.220 (2.150 Auto/ 70 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Bus, Bahn, Tram/ 0 Schiff)

Mittwoch, 5. August 2009

WE157V: Schlösser, Speedway und ein Unfall - Der dritte und letzte Tag in Wrocław und Umgebung

WTS Atlas Wrocław 51:39 Polonia Bydgoszcz
Sonntag, 2. August 2009 - 1. Start 17.15
Ekstraliga (1. polnische Speedwayliga, Profiliga)
Ergebnis: 51:39 nach 15 Läufen
Besondere Vorkommnisse: 3 Neustarts (2x Unfall in Runde 1, 1x defektes Motorrad am Start) Stadion: Stadion Olimpijski (Kap. 40.000 Sitzplätze)
Zuschauer: 4.000 (50 Gästefans)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (O.K.)
Sightseeing: 3,5/10 (wenig lohnend)

Der Ablauf war wie am Vortag, nur dass wir nach dem Frühstück an der Tankstelle nach Nordwesten losfuhren und schnell in Legnica landeten. Dort reihen sich in der Innenstadt Bausünde an schönes historisches Gebäude an Bausünde. Sieht fast so schlimm aus wie in Kassel oder einigen anderen westdeutschen Großstädten. Und Baustellen gibt’s in Legnica auch ohne Ende. Highlights sind die beiden großen Kirchen, das kleine Rathaus und das Schloss. Letzteres ist teils als Akademie für Sprachen genutzt, teils leer stehend, zudem grenzt auch ein Gymnasium an, das vor den Burgtoren einen tollen Sportplatz angelegt hat.

Von Legnica aus fuhren wir wieder nach Osten. Nach ein paar Kilometern ist man in Kunice, wo man feststellen muss, dass in Polen bisweilen derselbe Scheiß wie in Deutschland gemacht wird: man will unbedingt aufs flache, eintönige Land ziehen, wenn man in der Groß- oder auch nur Mittelstadt geboren wurde und dort Arbeit hat. Bald hatten wir Prochowice erreicht, wo ein abgesperrtes weil baufälliges Burgschloss zu begutachten ist. Man kann ohne Probleme drum herum laufen und den Innenhof einsehen. Allerdings kann man nicht in die Gebäude und auch nicht direkt in den Hof. Dass etwas an der Sanierung gemacht würde, ist nicht zu erkennen, aber das war es in Frankleben bei Merseburg bis vor kurzem auch nicht, und jetzt sind die dort echt weit gekommen.

Nachdem wir die Oder gequert hatten, kamen wir in Lubiąż an. Dort ist auch einiges im Argen, aber das Kloster ist wirklich eindrucksvoll. Die enorme Größe der Anlage ist aber auch der Grund dafür, dass sie teils recht heruntergekommen ist. Aber schon allein der Blick von der Straße aus über die Mauern und Wirtschaftsgebäude hinweg zur Klosterkirche ist schön.
Nicht so schön war der Weg nach Bagno, da ich in einem verkommen Kaff namens Uraz einmal wenden musste, dazu die Einfahrt eines Grundstückes nutzte und aufgrund der Kürze der Einfahrt einen halben Meter mit der Fahrzeugfront in die Straße hereinragte. Eigentlich alles kein Problem und hätte ich mich nach dem ersten Auto gleich rücksichtslos gegenüber zweier Mountainbikefahrer reingedrängt, wäre auch nichts passiert. Aber wenn man unaufmerksame Radfahrer passieren lässt, kann man dann nachher die Schäden im Lack beseitigen lassen... Scheiß Mietwagen! Hätte ich bei einem Privatauto nie reparieren lassen. Aber ich frage mich auch, als einer, der letztes Jahr fast 10.000 Kilometer Fahrrad gefahren ist, wie man ein so stehendes Auto übersehen und rammen kann. Also hätte der Spast noch Geld für die krumme Gabel oder aufgeschürften Ellbogen gewollt, hätte es was auf die Fresse gegeben! Leider war dieser bekiffte Bauer nicht versichert, sonst hätte diese fahruntaugliche Flachzange ordentlich was abdrücken können. Wenigstens hat ein polnischer Lieferwagenfahrer mit Deutschkenntnissen gesehen, welche dumme Sau hier in wen gefahren ist und innerhalb von zwei Minuten alles geklärt, sodass wir immerhin weiterfahren konnten.

Nächste Station also Bagno, wobei vorher ein ganz kurzer Zwischenstopp in einem Dorf namens Prusice eingelegt wurde, da das Rathaus und die Kirche auffällig große Bauten sind. In Bagno gibt es einen noch auffälligeren Bau, nämlich das Schloss, das von der katholischen Kirche als Konvent genutzt wird. Das Schloss ist perfekt renoviert und in einem dezenteren Barockstil gehalten. Zudem ist es sehr schön aber abgelegen gelegen.

Wieder zurück nach Wrocław und dort zu erst nach Leśnica. Dort gibt es ein weiteres Barockschloss zu sehen, dass ebenso hervorragend restauriert ist. Der völlig symmetrische Bau wird als Restaurant, Hotel und Ausstellungssaal genutzt. Einmal rund herum gegangen und dann schnell ans andere Ende der Stadt. Dort befindet sich der riesige Olympiapark, wo am Sonntag im Hauptstadion ein Speedwayrennen stattfand. Nach dem Kartenkauf (7,50€ die mittlere Preiskategorie) gab es Würstchen und Steak vom Grill hinter dem Haupteingang.
Das Olympiastadion hat etliche symmetrische Elemente - u.a. der Eingangsbereich mit den Arkaden - und 40.000 Sitzplätze; teils auf Holzbänken, teils auf Kunststoffsitzen. Die 40.000 Plätze waren heute bei weitem nicht genutzt. Für ein Speedwayrennen der ersten polnischen Liga war es eine total beschissene Zuschauerzahl bei total beschissener Stimmung, was ich im Vorfeld aber auch befürchtet hatte, da WTS Wrocław schon als Absteiger in die 2. Liga feststand. Der Gastverein brachte auch nur 50 Leute mit, die kaum in Erscheinung traten, da ihre Mannschaft auch nicht so toll dastand, aber den Klassenerhalt schon sicher hatte. Die Atmosphäre war also kein Vergleich zu der in Wettkämpfen gegen Zielona Góra oder gar Unia Leszno. Wenn letztere kommen, wird das ohnehin in der Speedwayliga weitestgehend tolerierte Feuerwerk (Bengalos, Rauchbomben) abgebrannt, Flaggen- und Papptafel-Choreographien gezeigt und auch schon mal vor 40.000 Zuschauern ein lebendes Schwein mit einem umgebundenen Unia-Fanschal im Stadion herumgeschickt. Speedway ist noch vor Eishockey und Basketball der Nr. 2 Sport nach Fußball. Der Zuschauerschnitt ist sogar noch höher mit mindestens 10.000 Zuschauern pro Spiel bei allen acht Erstligisten. Die Fans sind auch da in Gruppen organisiert, teils mit Fußballfanszenen verbündet und auch untereinander befreundet (z.B. WTS Wrocław und Lotos Gdańsk) oder verfeindet (WTS und Unia Leszno). Neben den „normalen“ Fans kennt man auch beim Speedway Ultras und Hooligans, was auch bei kleineren Parteien, solange sie nicht so witz- und bedeutungslos wie an diesem Sonntag im Stadion Olimpijski sind, für tolle Stimmung sorgt.
Am letzten Spieltag war also in Sachen Abstieg alles geklärt, wobei fahrerisch davon nichts zu merken war. Mangels Stimmung konnte man sich ja auf den Wettkampf konzentrieren - also so wie in der deutschen Speedwayliga... Wer nichts für Motorsport übrig hat, würde die Krise kriegen, wenn er hört, dass man beim Speedway nur drei bis vier Runden im Kreis fährt, doch der Vierkampf hat für Leute mit Ahnung von Sport doch den ein oder anderen Reiz. Zumindest das in die Kurven legen ist der Hammer beim Speedway. Ansonsten lebt der Sport wie gesagt nur von der Stimmung, was mir sagt: nächstes Jahr mal nach Leszno oder Zielona Góra!

Nachdem WTS Wrocław zum Saisonabschluss noch einmal unerwartet hoch mit 51:39 gewann (der Sieger des Einzellaufes (15 Läufe gibt es) bekommt 3, der Zweitplatzierte 2, der Dritte 1 und der Letzte 0 Punkte), sieht die Tabelle vor der Meisterrunde übrigens so aus: 1. Unibax Toruń 27 Pkt., 2. Falubaz Zielona Góra 22, 3. Włókniarz Częstochowa 21, 4. Unia Leszno 19, 5. Caelum Stal Gorzów 19, 6. Polonia Bydgoszcz 11, 7. Lotos Wybrzeże Gdańsk 10, 8. Atlas Wrocław 9.


Die Statistik für den Wettkampf kann man hier einsehen: http://www.zuzel.sport24.pl/statystyki/spotkanie/1056/

Wir fuhren - da wir von Wrocław weg und erst nach 20 Uhr durch Bolesławiec durch fuhren - ohne Stau und andere Probleme nach dem Spiel innerhalb von 5 1/2 Stunden nach Hause.

Statistik:
Ground Nr. 335 (neuer Ground; diese Saison: 4 neue)
Sportveranstaltung Nr. 862 (diese Saison: 4)
Tageskilometer: 680 (Auto)
Saisonkilometer: 1.480 (1.250 Auto, 130 Fahrrad, 0 Flugzeug, 0 öffentliche Verkehrsmittel)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 50
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 157

Fotos unter:
Legnica:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090802a%20Legnica%20-%20Altstadt%20von%20Liegnitz/

Die anderen Sights:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090802b%20Prochowice%20-%20Lubiaz%20-%20Prusice%20-%20Bagno/

Speedway:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090802c%20Speedway%20Wroclaw%2051-39%20Polonia%20Bydgoszcz/

WE157IV: Von Burgen und Schlössern, schlesischer Kirchenbaukunst und Fußballfans, die einfach nicht sitzen können

Śląsk Wrocław 2:0 Cracovia Kraków
Samstag, 1. August 2009 - Anstoßzeit 19.15
Extraklasa (1. Profiliga Polen)
Ergebnis: 2:0 nach 94 Min. (46/48) - Halbzeit 1:0
Tore: 1:0 4. Sebastian Dudek, 2:0 78. Krzysztof Wołczek
Verwarnungen: Antoni Łukasiewicz, Sebastian Dudek (Śląsk), Piotr Polczak, Sławomir Szeliga, Konrad Cebula (Cracovia)
Platzverweise: keine
Stadion: Stadion Oporowska (Kap. 9.000 Sitzplätze, davon 2.500 überdachte)
Zuschauer: 7.000 (100 Gästefans)
Spielqualität: 7,0/10 (Spiel O.K. bis gut - Zuschauer äußerst gut), Sightseeing: 9,0/10 (äußerst interessant)

Schon um 7 Uhr ging es wieder raus, das Frühstück an der Tankstelle einnehmen. Bei Orlen - alternativ kann man natürlich auch Cafes aufsuchen - ist das Frühstück allemal billiger und meist auch besser als in den Hotels, die nicht zu europäischen Ketten gehören. Schnell tanken, dann hemmungslos in den fließenden Verkehr reindrängen (in polnischen Großstädten ist man noch unwilliger, als in deutschen, was das reinlassen von in Einfahrten wartenden oder zu Spurwechseln ansetzenden Autos angeht: also einfach zackig zwischen zwei Autos schieben und bei 50cm Stoßstangenabstand zum Vordermann Vollbremsung) und auf dem Weg nach Südenwesten noch am alten Stadion von Śląsk Wrocław vorbei gucken. Zwar toller Bau, aber gut gesichert. Besser zum Einsteigen und Besichtigen ist das alte Stadion von Warta Poznań.

Ein absolutes Besichtigungshighlight - ob von Wrocław oder Wałbrzych aus ist egal - ist das Zamek Książ zwischen Świebodzice und Wałbrzych. Der wunderbare Renaissancebau mit barocken, gotischen und einigen anderen Elementen, ist bis in den Vorhof kostenlos zu besichtigen. In den Innenräumen und auf den Terrassen werden akzeptable Entgelder verlangt. Wir verschoben die Innenbesichtigung des größten Schlosses Polens und das Besuchen des angrenzenden alten Schlosses (Zamek Stary Książ) auf einen Besuch in Wałbrzych oder der Gegend (nächstes Jahr) und fuhren zum Zamek Cisy. Diese Ruine ist nur was für Freunde mittelalterlicher Burgen und zudem schwer zu finden. Man nutze diese Karte und achte auf den Wegweiser am Ortsende von Cieszów Górny. Den Feldweg kann man entweder bis zur Kuppe wie wir (dann sind es noch 1200m Fußweg bis zur Burg) oder bis zur Furt (150m Fußweg) fahren. Letztere Variante würde ich nicht mit einem Kleinwagen machen... Ab der Kuppe auf dem Weg immer rechts halten bis besagte Furt kommt - der Soldat, der dort mit einem Kumpel grillte, beschrieb mit zwar den Weg zur Burg, aber sagte nicht, dass die Steine in der Furt total wacklig sind; wäre beim Queren fast ins Wasser gefallen - und dann gleich rechts. Der nächste Knaller ist dann die Holzbrücke, die mit großen Löchern aufwarten kann. Man kann auch durch den Burggraben laufen. Hinter dem restaurierten Burgtor sind dann überwucherte Mauerreste zu sehen, die ungesichert in der Landschaft herumstehen. Wenn man an einem milden Wintertag ohne Schnee hier her kommt, hat man wahrscheinlich einen besseren Eindruck von der Größe der Anlage, aber die architektonische Schönheit kommt auch im Sommer rüber. Am Besten ist der Turm, den man mangels Treppenhaus aber nicht besteigen kann.

Über tolle Nebenstraßen - meist gut asphaltiert, wenige Autos, wie in einer Rallye zu fahrende Kurven - ging es dann für uns weiter nach Bolków. Oberhalb der Dorfmitte gibt es eine herausragende Burganlage, die für 1,50€ (ermäßigt sind Studenten, Schüler u.a.: 0,75€) zu besichtigen ist. Parkplatz wie bei vielen gesicherten Burgen ca. 0,50€/ Stunde. Bolków ist allerdings nur eingeschränkt zu besichtigen, da der Palas und der kleine Wohnturm renoviert werden. So bleiben nur der Innenhof, die Terrassen, zwei Ecktürme und der Bergfried. Von letzterem hat man einen weiten Blick, der einen unter anderem die 2,5 km entfernte Schweinhausburg erblicken lässt.

Diese Burg (Zamek Świny) war als nächste auf der Liste. Den Wegweiser kurz vorm Ortsende beachten und dann die Karre im ersten Gang den Hang hoch. Einmal über den Bolzplatz laufen und dem komischen Typen mit der dicken Brille 5 Złoty (1,25€ in die Hand drücken). Dann bekommt man die bedruckten Karten und kann so gut wie jeden Raum besichtigen. Für die Erdgeschoss- und Kellerräume sollte man sich eine Taschenlampe mitnehmen. Im oberen Bereich hat man einen schönen Saal mit Grasboden und ohne Decke sowie den Zugang zum Palas, der nur im ersten Stock zugänglich ist, da die Zwischendecken fehlen und der Turmaufgang am Einstürzen ist. Alles in Allem ist die Schweinhausburg Świny die schönste Burgruine, die ich in Polen bisher gesehen habe.

Bevor es wieder nach Breslau gehen sollte, stand noch Jawor auf dem Programm. Eigentlich eine schöne Stadt... aber die ist ja so was von heruntergekommen! Absolutes Highlight ist natürlich die Friedenskirche, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Der Fachwerkbau kann im Inneren (1,50€ Eintritt; 1,25€ für Fotografieren/ Filmen) mit vier Emporen aufwarten, die mit enorm vielen biblischen Bildern, die alle altdeutsch beschriftet sind, verziert sind. Ein schöner Altar und etliche vergoldete Figuren z.B. an der Kanzel sind auch sehenswert. Die Architektur an sich ist auch wirklich herausragend.
Nicht ganz so herausragend ist der Marktplatz mit dem Rathaus. Da ist derzeit alles eine Baustelle und für das Schloss gilt: man kann da mal vorbeischauen, der Innenhof ist ganz nett und immer offen, aber das Schlossgebäude müsste mal wirklich renoviert werden.

Von Jawor aus waren es keine 60 Minuten, bis wir wieder in Wrocław waren. Dort hielten wir uns noch ein bisschen im Hotel auf, ehe wir zum Stadion rüber gingen. Ein lockerer Einlass und sehr gute aber zu teure Bratwürste später, waren wir dann in Block C in der Nähe des Gästeblocks hinterm Tor. Um uns herum waren viele Opas (ohne Omas, die in Polen so gut wie gar nicht ins Stadion gehen) und junge Paare, die man in Polen auch als „Picknick-Fans“ bezeichnet. Allerdings standen beim Spiel Śląsk Wrocław gegen Cracovia Kraków (1. Spieltag der Extraklasa, der 1. Profiliga also), auch diese Fans, die kaum den Mund aufkriegten, die ganze Zeit. In Deutschland würde man auf den besseren Plätzen nie stehen. Da würde man dauernd von anderen Fans angemeckert werden oder die Aufmerksamkeit der so genannten Sicherheitskräfte auf sich ziehen. Hier in Wrocław wurden Melodien, die man größtenteils in Deutschland nicht hört, angestimmt und schon nach vier Minuten konnte das erste Tor bejubelt werden. Obwohl das Stadion nur Sitze hat, standen über 90% der Zuschauer und zwar die ganze Zeit. Angefeuert wurde auch - vor allem von der unüberdachten Gegentribüne, auf der sich die Ultras positioniert hatten. Bis zur Pause, in der es dann Bierfässer-Wettrollen gab, und auch danach konnte man von einem guten Spiel reden, wobei es aber zu wenige Torchancen gab für meinen Geschmack. Was mir jedoch sehr gut gefiel, war das Zweikampfverhalten: da wurde mit beiden Beinen voraus herangerutscht, um den Ball noch auf der Auslinie oder einfach auch nur im Mittelkreis zu bekommen. Die Heimmannschaft war bis zur Mitte der ersten Halbzeit in allem überlegen, ließ dann jedoch bis Mitte der zweiten Hälfte Cracovia viel zu viel kommen, was unter anderem für einen Pfostentreffer nach einem Freistoß sorgte. Recht kurz vor dem Ende machte es Śląsk besser und erzielte mit einem Freistoß ein tolles Tor. Kurz zuvor sollte es noch Aufregung geben, da der Schiri einen klaren Elfmeter für Śląsk verweigerte. Der Depp war auch nie auf Ballhöhe, genauso wenig, wie die zwei Blinden an der Linie. Das 2:0 sollte der gerechte Endstand sein.
Wir fuhren dann wieder zum Mexikaner essen und übernachteten noch einmal im Hotel des Vereins.

Statistik:
Ground Nr. 334 (neuer Ground; diese Saison: 3 neue)
Sportveranstaltung Nr.861 (diese Saison: 3)
Tageskilometer: 220 (Auto)
Saisonkilometer: 800 (670 Auto, 130 Fahrrad, 0 Flugzeug, 0 öffentliche Verkehrsmittel)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 50
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 157

Fotos unter:
Außenbesichtigung Zamek Książ

WE157III: Ein Wochenende in Wrocław; Viel Verkehr und Gerade noch rechtzeitig an der Kasse

Am Freitag ging es zur Mittagszeit im Ford C-Max Kombi-Mietwagen los in Richtung Osten. Bis Görlitz hatten wir nur Autobahn zu fahren, wobei sich gleich hinter der Grenze selbige in unübersichtlichen Baustellen verliert, um als breite Landstraße weiterzuführen. Diese Landstraße ist völlig überlastet, was jedes Mal zwischen ca. 8-20 Uhr in der Kleinstadt Bolesławiec in einem Stau mündet. Je nach Tag oder Uhrzeit braucht man für die ca. 6km 30 bis 90 Minuten. Diesmal dauerte es bei 5km Stau ganze 35 Minuten. Da dies noch verhältnismäßig kurz war, werden wir nächstes Mal wohl in Zebrzydowa rechts abfahren und via Lwówek Śląski und Złotoryja auf die Autobahn auffahren. Die Strecke ist gleich lang. Und wenn man mal auf der Autobahn ist, dann läuft es gut. Wenn kein Standstreifen da ist, soll man 110, bei vorhandenem Streifen 130 fahren. Macht kaum jeder Zweite...
Vor Wrocław gibt es dann eine Baustelle, die auch massig Stau produziert. Das, und zudem das Herumirren ohne Stadtplan - es dauerte halt, bis wir eine Orlen-Tankstelle gefunden hatten, wo man am besten solche Karten kauft - kostete uns viel Zeit. Zum Glück hatten wir gerade die Orlen erwischt, die nur 1km vom Stadion Oporowska entfernt liegt. Wir kamen kurz vor Schließung der Vorverkaufskasse an und - nach der mittlerweile strikt durchgezogenen Registrierung, die nach Vorzeigen eines Reisepasses, Führerscheins oder anderen Lichtbildausweises schnell von statten geht (wenn man den netten Damen an der Kasse das Schreiben von Sonderzeichen wie Umlauten erklärt hat) - erhielten zwei Karten für überdachte Plätze zu je 10€.


Die einzige Kassiererin, die des Englischen kundig war, erklärte uns noch den Weg zum Klubhotel, dass in Sichtweite des Stadions liegt und für nur 35€ pro Doppelzimmer (ohne Frühstück!) eine Übernachtung anbietet. Man sollte sich weder von der sozialistischen Bauweise, noch der abgeblätterten Fassade und schon gar nicht den Zimmern, die man seit etwa 1970 nicht mehr neu möbliert hat, abschrecken lassen. Die Zeit wirkt dort etwas stehen geblieben - man achte auch auf den Aufzug, der ohne Kabinentür auskommt -, was neben dem Preis (billiger ist in Wrocław nur das ETAP mit etwa 33€ und ein paar mehr oder weniger empfehlenswerte Jugendherbergen) der zweite Grund ist, dort zu übernachten. Der dritte ist die Entfernung zum Stadion, wobei auch die Innenstadt nicht weit weg ist.

Da es langsam dämmerte, fuhren wir trotzdem mit dem Auto in die City, parkten vorm Gefängnis (der burgähnliche Bau mit dem Doppelturm aus dunklem Backstein) und liefen in die Altstadt. Die Altstadt ist umschlossen von einem Ring wenig geschmackvoller sozialistischer Bauten, doch innerhalb des alten Bereiches gibt es viel zu sehen. Besonders hervorzuheben ist der Marktplatz mit dem Rathaus, einem tollen gotischen Bau mit einem alle Häuser überragenden Turm und einer detailreichen dreigiebligen Front. Vorm Eingang unterhalb dieser Front bauten sich übrigens zwei Akkordeonspieler auf, die auf ihren Akkordeons klassische Streichinstrumente nachahmten. Auf der Rückseite des Rathauses waren noch mehr Schausteller zugange: vom Fußballjongleur bis zum Riesen-Seifenblasen-Kasper. An etlichen schönen Hausfassaden vorbei bewegten wir uns über die Brücke zum Dom (die Kirche mit den zwei Türmen). Als wir ankamen, wurden alle Lichter hochgefahren, da der Grad der Dunkelheit, der zum Anstrahlen der Gebäude ausreicht, erreicht war.
Wir machten uns wieder auf den Rückweg zum Auto und aßen zuvor noch gut und preiswert in der „Hazienda Tequila“ mexikanisch. Kurz vor Mitternacht waren wir dann wieder im Hotel.

Bilder: http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090731%20Wroclaw%20-%20Die%20Altstadt%20von%20Breslau/