Noch ein paar Worte zu dem Dorf selbst: den Ort gibt es schon deutlich über 1.200 Jahre, hat aber auch heute – selbst mit den Ortsteilen Burgheßler, Pleismar und Gößnitz – keine 800 Einwohner. Das ehemalige Kloster wurde zu einem Schloss umgewandelt und in neuerer Zeit auch etwas verbaut. Der Turm auf der Rückseite ist aber sehr schön. Direkt angebaut ist auch eine barocke Kirche. Neben diesem Ensemble ist ein recht auffälliges sowjetisches Mahnmal. Die hügelige, teils ziemlich bewaldete Landschaft drum herum – vor allem die herrliche Straße gen Laucha – ist auch sehr ansehnlich.
Posts mit dem Label FSV Klosterhäseler werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label FSV Klosterhäseler werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 9. Juni 2012
W306II: Der letzte Ground im Burgenlandkreis
FSV Klosterhäseler 1949 4:1 SV Burgscheidungen 1992
Datum: Samstag, 9. Juni 2012 – Anstoß: 15.00
Wettbewerb: 1. Kreisklasse Burgenlandkreis, Staffel 1 (11. und unterste Spielklasse, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 4-1 nach 93 Min. (45/48) – Halbzeit: 1-1
Tore: 1-0 16. Nr. 10, 1-1 24. Nr. 11, 2-1 51. Nr. 14, 3-1 61. Nr. 14, 4-1 72. Nr. 8
Verwarnungen: Nr. 5 [2x], Nr. 11 (FSV); Nr. 5 (SVB)
Platzverweise: Nr. 5 FSV (81. Gelb-Rot wg. wiederholtem Foulspiel); Nr. 5 SVB (72. Rot wg. Schiedsrichterbeleidigung)
Spielort: Sportplatz Klosterhäseler (Kap. 1.025, davon 25 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 2 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Ganz gutes Spiel mit verdientem Ausgang)
Normalerweise gucke ich mir ja die Abschlussspiele bzw. wenigstens das vorletzte Spiel jeder Leunaer Mannschaft an. Heute hätten wir auch das letzte Spiel der II. Mannschaft sehen können, die ich diese Saison ohnehin nur in Testspielen (in Sommer- wie auch Wintervorbereitung) gesehen habe, doch ich lasse mir doch nicht den letzten Ground im Burgenlandkreis durch die Lappen gehen, wenn sich schon ein Teil der Mannschaft gen EM nach Lviv verabschiedet hat und keine Anstalten gemacht werden, den Abstieg in die 1. Kreisklasse zu verhindern. Dieser wurde nicht nur durch den Sieg von Zöschen, sondern v.a. mit dem zu erwartenden 1:3 besiegelt. Gut, dass wir nicht da waren! So verdient wie dieser Abstieg auch war, so gern sehe ich mir aber die Spiele in Weißenschirmbach oder Klobikau in der kommenden Spielzeit an!
Also wie gesagt, es ging in den Burgenlandkreis. Völlig sinnfrei ans Ende der Saison als letztes noch ausstehendes Spiel verlegt, aber was soll’s: Hauptsache mal ein Spiel in Klosterhäseler, dem letzten noch ausstehenden Ground des Burgenlandkreises gesehen! Es fand das Spiel des 7. gegen den 8. statt: FSV Klosterhäseler gegen SV Burgscheidungen. Der Platz in Klosterhäseler ist ein richtiger Dorfacker zwischen Feldern, Ställen, einfachen Häusern, Wiesen und Bäumen. Ein fast zugewucherter Bach plätschert hinter den Spielerbänken entlang. Ein paar Holzbänke sind unter dem Vordach des Vereinsgebäudes angebracht.
Das Spiel begann recht flott und ausgeglichen, FSV Klosterhäseler hatte jedoch von Beginn an die besseren Angriffe. Kaum hatte ich zu Ende gegessen – es war ja klar, dass es in diesem Kaff auch am Platz nichts geben würde, also haben wir schon in diesem unmöglich geführten NP in Laucha was mitgenommen – fiel auch schon der Führungstreffer für die Gastgeber. Der Ausgleich rutschte dann dem Torwart aus 18 Metern über die Hände. Bis zur Pause erarbeitete sich Klosterhäseler mehr Spielanteile und Chancen, kam aber nicht mehr zu einem weiteren Treffer. Kaum waren allerdings die Seiten gewechselt, schon legten sie mit den Treffern nach. Das 2:1 war allerdings irregulär: der Ball wurde im Aus angenommen und dann herrlich ins Eck gezimmert. Das 3:1 und 4:1 entschieden dann aber auch die Partie. Das Duell war streckenweise noch recht farbenfroh, was ganz besonders an beiden Fünfern lag: der von Burgscheidungen hatte eh schon gelb und pöbelte dann nach dem angeblich irregulären (aber völlig korrekten) 4:1 den Schiedsrichter an – und der Fünfer von Klosterhäseler foulte so oft, dass er 10 Minuten vor dem Ende gelb-rot sah. Insgesamt ein wirklich ansehnliches Spiel mit verdientem Sieg der Heimelf.
Noch ein paar Worte zu dem Dorf selbst: den Ort gibt es schon deutlich über 1.200 Jahre, hat aber auch heute – selbst mit den Ortsteilen Burgheßler, Pleismar und Gößnitz – keine 800 Einwohner. Das ehemalige Kloster wurde zu einem Schloss umgewandelt und in neuerer Zeit auch etwas verbaut. Der Turm auf der Rückseite ist aber sehr schön. Direkt angebaut ist auch eine barocke Kirche. Neben diesem Ensemble ist ein recht auffälliges sowjetisches Mahnmal. Die hügelige, teils ziemlich bewaldete Landschaft drum herum – vor allem die herrliche Straße gen Laucha – ist auch sehr ansehnlich.
So: nun sind also alle 78 Sportplätze und Stadien des Burgenlandkreises auf denen Spielbetrieb abgehalten wird, von uns besucht worden. Ein Platz auf dem es nur Jugend- und Altherrenspiele zu sehen gibt und ein Freizeitfußballplatz folgen Ende Juni. Ein paar Aufnahmen von aufgelösten Großfeldanlagen oder von Freizeitkickern genutzte Kleinfeldplätze, die ich bisher übersehen hatte, werde ich auch noch in den nächsten Monaten nachreichen. Ebenso sicher die ein oder andere Sehenswürdigkeit, die ich noch nicht fotografiert habe. Solches systematisches Abgrasen von Sportplätzen in einer bestimmten Region werde ich nächste Saison übrigens nicht machen, da ich Halle, Saalekreis, Burgenland und Leipzig ja nun durchhabe. Nur die 8 Zusatzpunkte für Leipzig (Vereine aus dem Umland die im Stadtverband mitmachen) werde ich noch machen und ansonsten das Augenmerk noch mehr auf Leuna sowie spektakuläre Sportstätten und interessante Verein (besonders in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen und Brandenburg) legen.
Grounds: 743 (heute 1 neuer; diese Saison: 150 neue)
Sportveranstaltungen: 1.535 (heute 1, diese Saison: 221)
Tageskilometer: 100 (100 Fahrrad)
Saisonkilometer: 58.170 (29.050 Auto/ 23.120 Flugzeug/ 3.010 Bahn, Bus, Tram/ 2.970 Fahrrad/ 20 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 83
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 306
Samstag, 23. Juli 2011
W260II: Idyllische Plätze im Burgenlandkreis – diesmal: Mertendorf, Droitzen und Zeuchfeld
SV Mertendorf AH 4:0 FSV Klosterhäseler AH
Datum: Freitag, 22. Juli 2011 – Anstoß: 18.30
Wettbewerb: Freundschaftsspiel Alte Herren
Ergebnis: 4:0 nach 65 Min. (30/35) – Halbzeit: 1:0
Tore: 1-0 6. (37), 2-0 47. (36), 3-0 49. (17), 4-0 56. (36)
Verwarnungen: keine, Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Mertendorf (Kap. 1.200, davon 20 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 35 (keine Gästefans?)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Vor allem in zweiter Hälfte gutes Spiel mit deutlich überlegenem Gastgeber)
Photos and English version:
Der alte Groundhopper holte mich gleich nach der Dienstfahrt mit dem Mietauto ab, schob den Schlüssel rüber und ich fuhr uns mit einem diesmal hervorragenden Mietwagen – einer VW Passat Limousine, die außer einigen unnötigen technischen Spielereien keine Mängel vorweist – über Droitzen nach Mertendorf.
Wir kamen noch früh genug zum Altherrenspiel zwischen dem SV Mertendorf und FSV Klosterhäseler. Der freundliche Mertendorfer Schiri sprach gleich alle Fremden – also uns beide – kurz und nett an und pfiff dann die Partie an. Nach ersten zaghaften Angriffen der Mertendorfer, gelang es dem Spieler mit der 37, einen Abpraller vom Torwart zu verwerten. Das 1:0 war auch der Pausenstand.
In der Halbzeit noch schnell ein paar prima Roster abgegriffen und dann wieder zurück zur Sitzgruppe auf dem Graswall. Der Sportplatz von Mertendorf liegt wirklich herrlich in der grünen, leicht bergigen und teilweise bewaldeten Landschaft!
In der zweiten Hälfte war dann auch noch mehr auf dem Platz los. Nach einem tollen Weitschuss, der als Bogenlampe über den Torwart hinweg in den Winkel flog, legte Mertendorf mit einem satten Schuss aus Nahdistanz halbhoch ins lange Eck zum 3:0 nach. Der vierte Treffer war noch ein letzter Höhepunkt. Die Gäste aus Klosterhäseler hatten keine Chance gegen den starken Gastgeber und griffen nur selten das Tor an – der Sieg also auch in der Höhe völlig verdient.
Auch im Burgenlandkreis entdeckt man ja immer wieder aufgegebene Sportanlagen: heute kamen uns die Anlagen in Droitzen und Zeuchfeld unter. Letztere war bis vor etlichen Jahren Spielstätte von Grün-Weiß Zeuchfeld und liegt direkt an der Bundesstraße, wobei ein hoher Maschendrahtzaun die Bälle von der Straße abhält und die dicht am Platz gelegenen Gärten und die nahe Kirche mit dem zentral angebrachten Dachreiter den Platz einen recht idyllischen Anstrich trotz der Durchgangsstraße gewähren - während erstere wohl immer nur ein Freizeitsportplatz war und etwas schlampig gemäht aussieht, wenn auch die Klein- und Großfeldtore (fast alle mit Netzen dran) und die ringsherum stehenden Bäume einen wirklich guten Eindruck machen.
Alle drei Plätze – Mertendorf insbesondere, aber auch Droitzen und auch noch Zeuchfeld – wissen auch mal wieder durch die schöne landschaftliche Lage zugefallen.
Statistik:
Grounds: 591 (heute ein neuer Ground; diese Saison: 140 neue)
Sportveranstaltungen: 1.315 (heute eine, diese Saison: 203)
Tageskilometer: 90 (90 Auto)
Saisonkilometer: 44.490 (22.630 Auto/ 10.200 Flugzeug/ 5.660 Bahn, Bus, Tram/ 5.190 Fahrrad/ 810 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 43
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 260
Labels:
AllesFußball,
Alte Herren,
Droitzen,
FSV Klosterhäseler,
Mertendorf,
SV,
SV Mertendorf,
Zeuchfeld
Montag, 16. Mai 2011
W250II: Fußball auf der Wiese am Dorfrand; zwei Spiele in Lossa
SG Eintracht Lossa II 2:4 FSV Klosterhäseler
Datum: Samstag, 14. Mai 2011 – Anstoß: 13.00
Wettbewerb: 1. Kreisklasse Burgenland, Staffel 1 (11. Liga, 6. und unterste Amateurliga)
Ergebnis: 2:4 nach 94 Min. (46/48) – Halbzeit: 0:0
Tore: 0-1 71. (10), 0-2 74. (9), 1-2 78. (9), 1-3 81. (7), 1-4 87. (9), 2-4 91. (3)
Verwarnungen: 2x Lossa II
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Lossa (Kap. 520, davon 20 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 3 Gästefans)
Unterhaltungswert: 3,0/10 (Zwar gute Schlussphase, aber ansonsten auch für diese Spielklasse mäßig bis schwach)
SG Eintracht Lossa 5:1 1. FC 1924 Nebra II
Datum: Samstag, 14. Mai 2011 – Anstoß: 15.00
Wettbewerb: Kreisliga Burgenland, Staffel 1 (10. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 5:1 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 4:0
Tore: 1-0 7. (10), 2-0 13. (11), 3-0 18. (7), 4-0 39. (7), 4-1 55. (6), 5-1 78. (10)
Verwarnungen: 2x Lossa, 2x Nebra II
Platzverweise: Nr. 6 Nebra II (Schiedsrichterbeleidigung, 88.)
Besondere Vorkommnisse: Nebra II von Beginn an in Unterzahl (nur 10 Spieler)
Spielort: Sportplatz Lossa (Kap. 520, davon 20 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 40 (keine Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Lossa spielte über weite Strecken sehenswert und gut und war das ganze Spiel über besser)
Photos and English version:
1) Nebra and Wiehe – Towns in the Saxony-Anhalt/ Thuringia Border Region
2) Amateur Football in Lossa: Eintracht Lossa Reserve vs. Klosterhäseler and Eintracht Lossa vs. FC Nebra Reserve
Unser letzter Besuch auf der Nebraer Dieter-Höhne-Sportstätte lag bereits so viele Jahre zurück (die 2000er-Landesligasaison des TSV Leuna, in der ich noch gar keine Fotos gemacht habe), dass ich mangels anderer Spiele einen B-Junioren-Kick zwischen dem 1. FC Nebra und dem Naumburger SV 05 als Start in den Tag ausgesucht hatte. Die Arschlöcher aus Naumburg traten aber nicht an. Passt mal wieder echt zu dem Verein...
Nach dem Angucken der Sehenswürdigkeiten der kleinen Stadt an der Unstrut – es gibt ein historistisches Schloss hinter dem sich eine umzäunte Burgruine befindet; zudem ist der Platz mit der Kirche ganz nett – fuhren wir weiter über Wiehe, wo es auch eine Kirche und ein Schloss gibt, nach Lossa. Lossa liegt unweit von Billroda an der Finne, hat so etwa 800 Einwohner und außer einer wenig ansehnlichen Kirche mit auffälliger Trauerhalle und tollen Verbotsschilder wie „bitte keine Grabmale auf dem Friedhof ablagern“ - es haben ja auch so viele Leute drei, vier Grabmale im heimischen Garten, die sie wenn sie sie nicht mehr brauchen, einfach quer auf den Friedhof leddern -, nichts zu bieten. Aber die Landschaft ist natürlich sehr schön.
Mitten in der Idylle am Rande des Dorfes befindet sich auch der Fußballplatz, die Durchgangsstraße und eine Scheune zur Linken, Blumen bestandene Wiesen auf denen Rinder weiden zur Rechten. Ein Vereinsheim mit Essen und Trinken zu verhältnismäßig niedrigen Preisen und ein paar Grundstücke grenzen an die eine Längsseite an und Bäume, Stacheldraht und Gestrüpp trennen die andere Längsseite von weiteren Blumen bestandenen Wiesen. Zwischen Weide, Kirchbäumen und dem Platz steht schief und krumm ein einzelnes Kleinfeldtor mit löchrigem Netz herum.
Wir kamen dort an, als das Vorspiel gerade begonnen hatte. Eintracht Lossa II traf auf den FSV Klosterhäseler. Von der Lossaer Reserve als 10. und den Gästen als 9. von 13 konnte man ja nicht viel erwarten, aber mehr als das was sie zeigten sollte auch in der Kreisklasse drin sein – gerade im Burgenlandkreis, wo das Spielniveau oft erfreulich hoch ist (z.B. im Vergleich zu klar schwächeren Ligen in Mansfeld-Südharz oder Salzlandkreis). Tempo und Laufarbeit waren zwar auch auf akzeptablem Niveau, aber die extrem mangelhafte Schusstechnik ließ einen lange ein 0:0 befürchten. Erst nach 71 Minuten schafften die Gäste – verdientermaßen muss man auch sagen – das 0:1. Kurz darauf schon das 0:2. Lossa kam zwar noch einmal heran, aber jetzt fielen plötzlich Tore. 2:4 war der Endstand für die weniger schwache Mannschaft, den FSV Klosterhäseler.
Das Hauptspiel war erheblich sehenswerter, wobei in der Tabelle der Kreisliga Eintracht Lossa als 4. weit abgeschlagen hinter Aufsteiger Fortuna Bad Bibra und der Gast 1. FC Nebra II als 6. knapp hinter Lossa liegt. Doch spielerisch lagen zwischen beiden Teams mehr als zwei Tabellenplätze und im Vergleich zu den beiden Truppen im Vorspiel mehr als nur die eine Klasse dazwischen!
Nebra hatte leider Probleme eine Mannschaft zusammenzukriegen und konnte nur mit 10 Leuten antreten. Schön, dass sie trotzdem angetreten sind! Ihre Taktik durchs Spiel zu kommen war dann allerdings nicht so schön: die bestand vor allem darin, den Schiedsrichter zu beeinflussen und auszutesten, wie weit sie bei dem älteren Herrn, der auch schon das Vorspiel sicher und gut geleitet hatte, gehen können. Sportfreund Kemper sparte sich die Karten erst für das letzte Viertel des Spiels auf: sonst wäre der Nebraer Kapitän, der wohl nach dem Motto >>Wer am blödesten rumlabert und sich am wenigsten bewegt, der kriegt die Binde<< ausgewählt wurde, auch vom Platz geflogen. Die Nebraer Abwehr war aber auch einfach überfordert: der Sturm der Gastgeber brach immer wieder spektakulär durch. Schon nach 18 Minuten hatte Lossa drei sehenswerte Tore herausgespielt. Bis zur Pause kam noch ein viertes hinzu. In Hälfte zwei ließen die Hausherren den 10 Nebraern etwas viele Freiräume, wobei die Gäste die zweite oder dritte Chance (sie hatten so etwa vier im ganzen Spiel) bereits nutzten und nach einem schönen Laufduell den Ball zum 4:1 im Kasten unterbrachten. Lossa hatte noch einige Torchancen, konnten aber nur eine einzige verwandeln: ein scharfer Pass von der Grundlinie, der von einem Spieler kam der alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte, und ein anderer Lossaer Spieler verwandelt in der Mitte sicher zum 5:1. Kurz vor Abpfiff flog dann auch noch ein Nebraer vom Platz, der den Schiri grundlos angepöbelt und dann auch noch angerempelt hatte. 5:1 sollte der Endstand in diesem guten und ansehnlichen Spiel sein. 

Was nicht so ansehnlich war, war die Zuschauerkulisse – knapp 40 Leute sind auch für die Kreisliga schwach – aber dafür ist man dort gleich im Gespräch mit allen möglichen Leuten. Jeder Fremde fällt halt auf, wobei ich so viel Neugierde schon seit Syrien nicht mehr erlebt habe. Im Burgenlandkreis (Billroda, Freyburg etc.) kommt man ja sowieso schneller beim Sport ins Gespräch als sonst in Deutschland und da wir auch jemanden aus Lossa kennen, der auch mal bei der Eintracht gespielt hat, hatten wir ohnehin einen Bezugspunkt - aber das man nach und nach jedem Zweiten erklären konnte, warum man gerade hier in Lossa aufgekreuzt ist, Fotos macht usw. und auch noch die Vereinspräsidentin vorgestellt bekam, erinnerte wirklich sehr an den Nahen Osten. Aber in Lossa kümmert man sich wenigstens um seine Besucher!
Statistik:
Grounds: 562 (heute ein neuer Ground; diese Saison: 112 neue)
Sportveranstaltungen: 1.274 (heute zwei, diese Saison: 161)
Tageskilometer: 170 (100 Bahn, 70 Fahrrad)
Saisonkilometer: 40.250 (20.430 Auto/ 10.200 Flugzeug/ 4.920 Bahn, Bus, Tram/ 3.910 Fahrrad/ 810 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 16
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 250
Labels:
1. FC Nebra,
A1,
AllesFußball,
Eintracht,
FSV Klosterhäseler,
Lossa,
Nebra,
SG,
SG Eintracht Lossa,
Vitzenburg,
Wiehe
Abonnieren
Posts (Atom)








