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Montag, 28. September 2015

W478III: Erste Saisonniederlage für Leunas I. Männer – aber erster Sieg für Leunas D-Jugend

TSV Leuna 1919 ............................................. 0
Naumburger SV 05 ......................................... 3
- Datum: Samstag, 26. August 2015 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 6 (8. Liga, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-3 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-2
- Tore: 0-1 8. Sebastian Staude, 0-2 44. Patrick Heldt, 0-3 87. Stefan Schulze
- Verwarnungen: 4x Leuna, 2x Naumburg
- Platzverweise: keine
- Spielort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 160 (davon 123 zahlende und ca. 15 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Hartes und in der ersten Halbzeit auch gutes Spiel)

TSV Leuna 1919 II ......................................... 1
SV Merseburg-Meuschau .............................. 3
- Datum: Samstag, 26. August 2015 – Beginn: 12.30
- Wettbewerb: Kreisliga Saalekreis, Staffel 1 (10. Liga, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-3 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 0-1 50. Raphael Eppert, 1-1 57. Michael Stützer, 1-2 60. Raphael Eppert, 1-3 71. Karsten Götze
- Verwarnungen: TW Patrick Lenzen, Albert Shoshi? (Leuna)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 50 (davon ca. 15 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Mittelmäßiges Spiel mit besserer zweiten Hälfte)

JSG BW Brachstedt/ VSG Oppin D II ......... 2
TSV Leuna 1919 D ......................................... 4
- Datum: Samstag, 26. August 2015 – Beginn: 10.00
- Wettbewerb: D-Jugend Kreisklasse Saalekreis, Staffel 1 (3. und unterste Liga der U13)
- Ergebnis: 2-4 nach 62 Min. (30/32) – Halbzeit: 2-2
- Tore: 1-0 5. (13), 1-1 11. (Nr. 6), 1-2 22. (Nr. 7), 2-2 25. (14), 2-3 34. (Nr. 10), 2-4 62. (Nr. 6)
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz Brachstedt (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 8 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Richtig gutes und spannendes Jugendspiel) JSG Brachstedt/ Oppin D II 2:4 TSV Leuna 1919 D Photos with English Commentary:
a) Under-13 League: Brachstedt/ Oppin Res. v TSV Leuna 1919
b) Men & Reserves: TSV Leuna 1919 v Naumburger SV and 2nd XI v Meuschau

Diesmal ging es zu dritt nach Leuna – und zwar zum ersten Mal von Rostock aus. Der Hinweg war mit dem Auto sehr schnell absolviert, sodass wir schon um halb zehn in Brachstedt auf dem uninteressanten, aber sehr ordentlichen Sportplatz standen. Besonders hervorheben muss man das sehr gepflegte Vereinsheim und dass sich Eltern der Gastgeber die Mühe machten, einen Verkauf von belegten Brötchen, Kaffee u.a. zu organisieren.

Blau-Weiß Brachstedt hat unter anderem zwei D-Junioren-Mannschaften in einer Spielgemeinschaft mit VSG Oppin. Die Zweite D hat immerhin schon sechs Punkte geholt, während Leunas neu im Spielbetrieb angemeldete U13 noch keinen Punkt holte. Der Start sah auch gut für die Gastgeber aus, die einen Ball ins lange Eck schossen, doch Leuna kam zurück: ein toller Schuss aus mehr als 10m in den Winkel, dann überlegtes Passspiel und beherzter Abschluss zur Führung. Erst kurz vor der Pause ein weiterer Schuss von rechts ins lange Eck und der Ausgleich in einem wirklich guten Spiel.

Die zweite Hälfte wurde dann erfreulich klar von Leuna bestimmt und aus Nahdistanz nach einigen Zweikämpfen erzielten sie auch das 2:3, doch dann vergaben die Gäste Chance um Chance. Brachstedt/ Oppin kam zwar kaum vors Leunaer Tor, aber bei der Chancenverwertung und Offensiveinstellung der Leunaer waren Konter zu befürchten. Zum Ende hin fing auch noch der bis dahin gute Schiedsrichter an, Leuna bei Ecken/ Abstößen zu benachteiligen und völlig unnötig und ohne sachlichen Anlass - in der eindeutigen Absicht seiner Heimmannschaft noch Chancen auf den Ausgleich zu geben - nachzuspielen. Nach mindestens zwei Minuten Nachspielzeit traf jedoch Leunas Kapitän aus einige Distanz unter die Latte zum 2:4. Der erste Sieg also für Leunas D-Jugend! Ein starke Leistung, die hoffentlich noch etliche Male wiederholt werden kann! Glückwunsch! JSG Brachstedt/ Oppin D II 2:4 TSV Leuna 1919 D Dann ging es über Merseburg nach Leuna, wo wir zuerst ins Sportlerheim – eines der besten in der Region: ich hoffe, der Nachfolger kann dasselbe Niveau halten, dass das Betreiberpaar Habekuss noch bis Dezember 2015 bietet – einkehrten. Die erste Halbzeit des Spiels der Leunaer Reserve gegen den Tabellenführer Merseburg-Meuschau ging durch das Essen auf der Terrasse ein bisschen an uns vorbei. Klar war nur, dass Meuschau die aktivere und bessere Mannschaft war, aber für einen Tabellenführer nicht so eindrucksvoll spielte.

Nach der Pause gingen sie aber schnell in Führung. Doch dann wechselte sich der 50jährige Trainer Mathias Kobsch ein, setzte Offensivakzente und sein erheblich jüngerer Mitspieler Michael Stützer glich den Meuschauer Treffer mit einem starken Weitschuss aus. Kurz darauf ging Meuschau jedoch wieder in Führung und auch beim darauf folgenden Treffer (volley zum 1:3) war es wieder die Abwehr, die zu langsam war. Das war kein missglücktes Auf-Abseits-Spielen – der Schiri hatte ohnehin recht vernünftige Maßstäbe angelegt, auch wenn nicht alle Entscheidungen nachvollziehbar waren – Meuschau war einfach jünger und athletischer. Da man einige Spieler an die Erste Mannschaft abgeben musste und daher mit einigen Altherrenspielern (Ingo Witzel, Carsten Franke u.a.) und Trainer Kobsch spielte, muss man diese 1:3-Niederlage noch als glimpflich bezeichnen. TSV Leuna 1919 II v SV Merseburg-Meuschau Dann stand das wichtigste Spiel des Tages an: TSV Leuna an Tabellenplatz 1 gegen die im Mittelfeld stehende Mannschaft des Naumburger SV, die wie üblich in der Fairplaytabelle ganz hinten steht mit bereits drei glatt roten Karten in der noch jungen Saison. Der geisteskranke Treter, der Leunas damaligen Torwart Goloiuch bei einem Spiel zwischen NSV II und Leuna I kaputt trat, ist nicht mehr dabei und ohnehin hat sich beim NSV vieles verändert, nachdem man aus der Verbandsliga abgestürzt ist. Aggressiv wie in NRW wird aber nach wie vor gespielt und so lag bereits nach einer Minute ein Leunaer nach einem verdeckten Ellbogenschlag am Boden. Leuna hielt allerdings gut dagegen und tacklete, grätschte und rempelte wie man es gegen diese Kloppertruppe vom Halleschen Anger leider machen muss um nicht unterzugehen.

Was man der von einem ausgesprochen unsympathischen und großmäuligen Trainergespann geleiteten Naumburger Mannschaft aber lassen muss, ist ihre Schnelligkeit und Torgefährlichkeit. Die Elf kann mehr als nur holzen! Bereits nach 8 Minuten gingen sie in Führung und kurz vor dem Seitenwechsel erzielten sie die Vorentscheidung. Nach der Pause verschoss Leuna sogar noch einen Elfmeter, ehe ein Abstaubertor mit dem Oberschenkel zum 0:3 Endstand führte. Diese erste Saisonniederlage für die um 5 Stammspieler geschwächte Elf ist nicht völlig überraschend, aber dennoch sehr ärgerlich. Natürlich hat das Ergebnis größeren Ärger erspart: das unfähige Schiedsrichtergespann, das fast nur für Reklamieren lächerliche gelbe Karten gab um den Spielern zu zeigen, dass sie sich ruhig gegenseitig kaputttreten können, solange sie den Schiri aus Anhalt-Bitterfeld und seine Assistenten (ein Rentner und eine Frau) in Ruhe lassen, hätte niemals den NSV im Griff gehabt, wenn er bei Rückstand hohlgedreht hätte. Aber lieber ein Chaosspiel gewinnen, als ein hartes und teils unsauberes aber sich stets im Rahmen des normalen Einsatzes bewegendes Spiel zu verlieren...

Ich brachte dann meine Eltern nach Halle, wo sie erst in einen Zug einstiegen, der nicht losfuhr und dann in einen anderen wechselten, der sie mit nur zwei Mal umsteigen nach Warnemünde brachte. Ich traf mich in Halle noch mit meiner syrischen Freundin Rama und ihrem Bald-Ehemann Amer, wobei Letzterer schon wieder auf dem Absprung nach Zypern ist, da er dort schon Ende des Jahres anfangen kann mit einer angemessenen Arbeit was in Halle oder woanders in Deutschland nicht der Fall wäre, und fuhr dann nach Bonn. Da ich bereits Samstagnacht fuhr, war ein sehr gutes Durchkommen auf den Autobahnen möglich. TSV Leuna 1919 v Naumburger SV 05 Statistik:
- Grounds: 1.462 (0 neue; diese Saison: 47 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.492 (3; diese Saison: 58)
- Tageskilometer: 900 (900km Auto)
- Saisonkilometer: 19.010 (10.550 Auto, davon 4.200 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 1.200 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 650 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 53 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 478.

Montag, 28. April 2014

W404IV: Doppelsieg für die Leunaer Jugend – und: Suche nach einem Kreisklassespiel…

1. Spielvereinigung Sennewitz 1947 II ............................. 0
Wettiner Sportverein 1920 II ............................................ 4
- Datum: Sonntag, 27. April 2014 – Anstoß: 15.00
- Wettbewerb: 2. Kreisklasse Saalekreis, Staffel 2 (12. und unterste Spielklasse, 7. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-4 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-2
- Tore: 0-1 3. Christian Germann, 0-2 40. Carsten Deparade, 0-3 69. Christian Germann, 0-4 Carsten Deparade
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz Am Tonloch (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon 26 Zahlende und ca. 15 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Mittelmäßiges und sehr einseitiges Spiel)

TSV Leuna 1919 E ............................................................. 6
SV Merseburg 1899 II E .................................................... 2
- Datum: Sonntag, 27. April 2014 – Anstoß: 10.00
- Wettbewerb: E-Junioren Kreisklasse Saalekreis, Staffel 1 (U11-Liga)
- Ergebnis: 6-2 nach 50 Min. (25/25) – Halbzeit: 3-1
- Freundschafts-Neunmeterschießen: 9-5 für Leuna nach je 15 Schützen
- Tore: 1-0 3. Yassin, 2-0 7. Oliver, 3-0 8. Oliver, 3-1 12. Nr. 3, 4-1 30. Paul, 4-2 41. Nr. 11, 5-2 45. Yassin, 6-2 49. Kevin
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportstätte der Jugend, Platz 2 (Kap. 500, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 20 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,5/10 (Leuna mit standesgemäßem Sieg, Merseburg nicht so schwach wie erwartet)

TSV Leuna 1919 F ............................................................. 8
SV Eintracht Bad Dürrenberg F ...................................... 0
- Datum: Sonntag, 27. April 2014 – Anstoß: 9.00
- Wettbewerb: F-Junioren Kreisklasse Saalekreis, Staffel 1 (U9-Liga)
- Ergebnis: 8-0 nach 40 Min. (20/20) – Halbzeit: 4-0
- Freundschafts-Neunmeterschießen: 4-6 für Bad Dürrenberg nach 12-10 Schützen
- Tore: 1-0 5. Luca, 2-0 10. Tim, 3-0 11. Tim, 4-0 12. Luca, 5-0 27. Lukas, 6-0 37. Niclas, 7-0 38. Emma, 8-0 40. Tim
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportstätte der Jugend, Platz 2 (Kap. 500, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 20 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Leuna sehr klar überlegen und erzielte schön viele Tore)  
Photos with English Commentary:
a) Under-Aged Football: Leuna U9 defeat Bad Dürrenberg and Leuna U11 defeat Merseburg 99
b) Amateur Football: Sennewitz Reserves lost to Wettin Reserves (match in Oppin called off)

Am Sonntag gab es die Leunaer Jugend in einem Doppelspieltag auf der Sportstätte der Jugend zu sehen. In beiden Partien waren sie in der Favoritenrolle. Die F-Jugend ist mit 11 Siegen und 3 Niederlage sowie 78:8 Toren auf Rang 4, der Gegner aus Bad Dürrenberg mit 10:83 und 8 Punkten auf Rang 8 von 10. Die E befindet sich mit 7 Siegen, 2 Unentschieden und 5 Niederlagen ebenfalls auf Rang 4 (Torverhältnis 50:35), während der Gegner von Merseburg 99 II Tabellenletzer mit 2 Punkten und 14:101 Toren ist.

Als ich leicht verspätet ankam, führte die F-Jugend schon 1:0 und setzte das Belagern des Dürrenberger Tores fort. Eltern und Trainer der Gäste fiel nichts Besseres an, als sinnlos zu meckern oder genervt Hinweise zu geben, die die Kinder nicht befolgten. Schnell stand es 4:0. Besonders in der zweiten Hälfte zeigte sich bei Leuna sehr stark: wenn zwei oder mehr Spieler zusammenspielten, sich zupassten und kombinierten, konnte Leuna erfolgreich abschließen. Wer eigensinnig aufs Tor drängte und gleich drauf schoss, scheiterte ein ums andere Mal am Torwart oder dem Pfosten. Eines der Tore in der Schlussphase wurde übrigens von einem der beiden Mädchen, zudem noch mit die Jüngste in der Mannschaft, geschickt per Direktabnahme nach einer gelungenen Flanke erzielt. Für ihr erstes Saisontor gab es regelrechte Jubelstürme von den Betreuern und den Eltern aller Leuna-Spieler. Der Endstand von 8:0 war völlig verdient, da Bad Dürrenberg leider in keiner Phase mithalten konnte. Erst im freundschaftlichen Neunmeterschießen konnte Bad Dürrenberg Tore erzielen.

Auch im zweiten Spiel ging es erfolgreich los für den TSV. Die Abwehr von Merseburg 99 hatte mit den schnelleren Leunaern Probleme und die Torhüterin kam an keinen Ball. Unablässig rummaulen wie der Inkompetente im grünen Hemd, der wohl der Trainer war – ist halt schlimm, wenn man sonst keinen hat, der diesen Posten besetzen kann – muss man trotzdem nicht. Als Leuna das Spiel schleifen ließ, zeigte Merseburg aber mal ihre besten Spielzüge. Kurz vor der Pause konnten sie so auf 3:1 verkürzen. Nach dem Seitenwechsel sah es aber wieder ganz anders aus: Leuna ergriff gleich die Chance auf die Entscheidung zum 4:1 und Merseburg kam nur noch vereinzelt vor den Kasten der Leunaer. Ein weiterer Treffer war umstritten – ob da ein anderer als der Leunaer Torwart mit der Hand am Ball war, konnte ich aus 60m Entfernung nicht genau sehen: aber unser Schiedsrichter hatte seine Fehlentscheidungsquote (diese treffen übrigens in 80% der Fälle Leuna selbst!) noch lange nicht erfüllt gehabt, ja bis dahin hatte er überhaupt keine getroffen! Aber ob nun berechtigt oder nicht: der Strafstoß wurde sicher verwandelt und die Schlussphase des Spiels gehörte dann wieder dem TSV, sodass sie mit einem 6:2 als Sieger vom Feld gingen. Übrigens muss man nicht nur die Leistung des TSV loben, sondern den 99ern auch zuerkennen, dass sie deutlich besser als ihre Bilanz in der Liga es vermuten lässt, in diesem Match spielten!  
Der Tag war noch lang, aber zu kurz um noch zu einem unbekannten Ground zu fahren, also fuhren wir mit dem Rad zum Essen nach Reideburg und von dort weiter nach Oppin. Dort wollte ich den Platz für meine Groundsammlung noch einmal fotografieren, da ich ihn nur im Nebel bei einem Spiel der Kreisklasse aufgenommen hatte. OK, den Platz habe ich auch fotografieren können, aber zu einem Spiel kam es leider nicht, denn VSG Oppin II trat nicht an – der Tabellenletzte wollte nicht wieder die Bude in Unterzahl vollkriegen…

Die Suche nach einem anderen Spiel war in Gutenberg erfolglos (spielfrei, da Kütten II zurückgezogen hatte), aber in Sennewitz bekamen wir um 15 Uhr doch noch Kreisklasse zu sehen. Ist zwar mit der ödesten Platz in der Liga – egal ob Hauptplatz oder Nebenplatz, wobei ich letzteren Zusatzpunkt vllt. doch mal machen werde in dieser Saison: das will ich mal sehen, wenn im Oktober die Alten Herren dort unter Flutlicht (d.h. sechs Baustrahlern) spielen – aber für zu hohe 1,50€ bekam man nicht nur ordentliche Eintrittskarten, sondern auch ein ganz ordentliches Spiel zu sehen.

Die Fangruppen waren gleich verteilt und gleich leise, die Chancenverteilung verlief aber sehr ungleich zugunsten der Gäste aus Wettin. Zwischen dem Siebten und dem Vierten lagen schon satte 15 Punkte und Wettin II zeigte diesen Unterschied auch deutlich mit einer schnellen Führung, regelmäßigen Angriffen und einer sicheren Pausenführung von 2:0. Auch in der zweiten Hälfte hatte Sennewitz kaum Torgelegenheiten, während Wettin mit einem tollen Freistoß in den Winkel und einem gut herausgespielten 0:4 alles klar machte.  
Statistik:
- Grounds: 1.101 (kein neuer; diese Saison: 130 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.032 (heute 3; diese Saison: 176)
- Tageskilometer: 80 (80km Fahrrad)
- Saisonkilometer: 55.090 (53.530 Auto/ 1.460 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 20 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 28 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 404

Sonntag, 5. Juni 2011

W253IV: Saisonabschluss in Gimritz

SV 90 Gimritz 2:2 VSG Oppin
Datum: Sonntag, 5. Juni 2011 – Anstoß: 14.00
Wettbewerb: 1. Kreisklasse Saalekreis, Staffel 2 (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 2:2 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0:1
Tore: 0-1 29. (11), 0-2 53. (17), 1-2 66. (7), 2-2 73. (8)
Verwarnungen: 1x Gimritz, 1x Oppin
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Gimritz (Kap. 1.500, davon 50 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 4,0/10 (Beide Mannschaften waren gedanklich wie spielerisch schon in der Sommerpause)
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Photos and English version:

Aufstiegsschaulaufen auf dem schönsten Platz der Liga und des Landkreises: Gimritz als 2. mit 53 Punkten hinter Nauendorf (65 Punkte) und klar vor Bennstedt II (42) ist bereits seit ein paar Wochen aufgestiegen. Oppin ist mit 39 Zählern Fünfter. Letzte Saison war der Aufstieg in die Kreisliga Staffel 2 unübersichtlich (Nauendorf nahm sein Aufstiegsrecht wohl nicht war), aber diesmal sollte es dem sportlichen Niveau entsprechend verlaufen – die beiden besten Teams; Nauendorf und Gimritz, steigen auf.

Heute war Gimritz – den ausgesprochen sehenswerten Platz hatte ich ja schon einmal ausführlich beschrieben, Zuschauer waren nur knapp 40 und weitestgehend von der ruhigen Sorte da, deswegen nur zum Spiel – leider nicht so gut drauf. Obwohl Oppin in Unterzahl antreten musste, gingen die Gäste nach einer knappen halben Stunde mit einem schönen Weitschuss in Führung. Der Torwart konnte zwar nichts für den Gegentreffer, aber dass er vorher unter Feldspielern ausgelost wurde, auch diverse andere Positionen getauscht wurden und manche Spieler noch von der Vereins- bzw. Aufstiegsfeier nicht ganz ausgenüchtert waren, wirft einen Schatten auf den sportlichen Wert dieser Partie. Es ging ja auch um nichts mehr.

In der zweiten Hälfte legte Oppin nach, ehe Gimritz sich mal endlich bequemte, richtig zu spielen. Chancen hatten sie auch für einen 5:2-Sieg, aber außer den beiden Treffern zum Ausgleich war dann nichts mehr drin. Beide Mannschaften waren halt schon gedanklich wie spielerisch in der Sommerpause...
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Statistik:
Grounds: 574 (heute kein neuer Ground; diese Saison: 124 neue)
Sportveranstaltungen: 1.291 (heute eine, diese Saison: 178)
Tageskilometer: 70 (40 Fahrrad 30 Bahn)
Saisonkilometer: 41.570 (20.430 Auto/ 10.200 Flugzeug/ 5.600 Bahn, Bus, Tram/ 4.530 Fahrrad/ 810 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 31
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 253

Sonntag, 16. Mai 2010

W198IV: Kreisklasse in Krosigk

SG Krosigk 9:4 VSG Oppin II
Sonntag, 16. Mai 2010 – Anstoß 13.00
3. Kreisklasse Saalekreis, Staffel 3 (13. Liga, 7. Amateurliga/ unterste Spielklasse)
Ergebnis: 9:4 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit 2:2
Tore: 1:0 9. [Nr. 9], 1:1 27. [Nr. 12], 2:1 28. [Nr. 10], 2:2 29. [Nr. 9], 3:2 54. [Nr. 9], 4:2 58. [Nr. 9], 5:2 66. [Nr. 6], 6:2 69. [Nr. 11], 6:3 75. [Nr. 7], 7:3 78. [Nr. 9], 8:3 81. [Nr. 10], 9:3 82. [Nr. 9], 9:4 83. [Nr. 3]
Verwarnungen: keine, Platzverweise: keine
Spielort: Sportanlage Krosigk (Kap. 750 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 15 (davon ca. 3 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,5/10 (Das ist die Kreisklasse, wie man sie gerne sieht)
DSC08155
Photos and English Version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157623948627323/

Nach einer Saison Abstinenz tritt die Sportgemeinschaft aus dem 800-Einwohner-Dorf Krosigk, einem Ortsteil der Gemeinde Petersberg, 15 Kilometer nördlich von Halle/ Saale, wieder zu Spielen in der untersten Spielklasse an. Der Verein hatte mehrere Spielzeiten lang sogar eine zweite Mannschaft, doch in der Saison 2007/ 2008 nur noch eine und vergangenen Saison 2008/ 2009 nicht mal mehr eine einzige gemeldet.

Bevor wir uns dem Spiel widmeten, fuhren wir in Krosigks nördlichen Ortsteil Kaltenmark, wo es eine Kirche und einen Gutshof gibt, und dann in den eigentlichen Ort, wo es ein paar kleine Sehenswürdigkeiten gibt: 1. eine restaurierte Windmühle auf einem bewaldeten Hügel am Ortsrand, 2. eine schöne – heute als ordentliches Restaurant genutzte – Wassermühle, 3. eine Kirche mit schiefergedecktem Turm, die nur über eine steile Treppe erreichbar ist und 4. schließlich auch die Burg Krosigk, von der allerdings nur der Bergfried so richtig gut erhalten ist, während die umliegenden Gebäude nicht als solche aus der Gründungszeit der Burg (um 1100) erkennbar sind. Ansonsten kann man zu diesem Ort nur sagen, dass er ein wirklich schönes Dorf ist. Viele – auch in der näheren Umgebung liegende – Dörfer sind nicht annährend so attraktiv, wie Krosigk. Selbst die Privathäuser sind in ordentlichem Zustand und die Anzahl gesichtsloser Neubauten ist auch sehr gering.

Von der Kirche aus muss man der Straße nach Osten zum Sportplatz, der rechter Hand auf einem Hügel auftaucht, folgen. Die Sportanlage besteht aus einer Hundesportstätte, einem Tennisplatz für den TC Krosigk, wo auch auf Amateurebene gespielt wird, ein Sportlerheim (da könnte auch die Tischtennisabteilung der SG, die Kreisliga und 2. Kreisklasse spielt, spielen) und zwei Fußballplätzen, wobei wohl nur der bizarre 100x45 Meter messende Platz I für den Spielbetrieb genutzt wird. Der andere Platz ist mit 100x55 Metern zwar viel normaler bemessen, aber so ein Platz, der länger ist als breit, hat schon was für sich. Platz II hat zwar einen Graswall und den etwas besseren Blick zum Petersberg mit Sendeturm und Kloster zu bieten, aber Platz I den dichteren Baumbestand. Auf jeden Fall eine schöne, idyllische Sportanlage!
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Nach dem Rückzug von Grün-Weiß Löbejün II, sind es nur noch neun Mannschaften in dieser 3. Staffel der 3. Kreisklasse. Krosigk als 8. mit drei Siegen nur vor Niemberg mit einem Sieg und einem Unentschieden. Der Gegner – VSG Oppin II – hat auch nur drei Punkte mehr und steht zwei Plätze vor den Gastgebern. Hier ein gutes Spiel zu erwarten, wäre vermessen. Aber schon allein das Umfeld war das Kommen wert; ein schöner Platz, dann nur ein Ordner da, der meinen Vater zum zweiten Ordner ernennt, da nach den haarspalterischen Regeln des DFB und seiner untergeordneten aber ebenso verkalkten Verbände selbst in der Kreisklasse bei 0 Zuschauern – oder eben bei kaum 15 Leuten, die heute kamen – die Mindestzahl von 2 Ordnungskräften gestellt werden muss – und dann verzögerte sich der Anstoß, weil noch ein paar Spieler aufs Klo mussten: Das ist halt die Kreisklasse, wie man sie kennt und liebt...

Nach nicht einmal zehn Minuten, lag der Ball auch trotz diverser Ballbehandlungsprobleme immerhin im Tor der Gäste. Bis zur 15. hatte nur Krosigk gespielt, dann kam Oppin auch mal über die Mittellinie und vergab ein paar Chancen. Der Ausgleich fiel nach weniger als einer halben Stunde und wurde postwendend von Krosigk mit einem erneuten Tor beantwortet. Dann verging wieder nur eine Minute, ehe Oppin II zum erneuten Ausgleich kam. Krosigk ging mit mehr vergebenen Chancen und mehr Spielanteilen, aber nicht mit mehr Toren in die Halbzeitpause.

Nach der Halbzeit brauchten die SG-Spieler wieder knapp 10 Minuten, ehe sie zum Torerfolg kamen. Wieder traf der blonde 9er, der sich als der beste Spieler auf dem Platz hervortat. Keine fünf Minuten später legte er auch schon nach. Beim 5:2 nach über einer Stunde Spielzeit, wollte ich mich noch nicht festlegen. Das könnte ja noch ein 5:5 geben, bei der Spielklasse! Aber in der 69. Minute hieß es 6:2. Jetzt schien alles klar zu sein. Doch dann kam Oppin noch einmal kurz zurück mit einem dritten Treffer. Innerhalb von vier Minuten jedoch gelangen den Krosigkern drei weitere Tore. Ein kurz darauf erzielter vierter Treffer der Gäste war nur noch Ergebniskorrektur. Der Schiedsrichter schaffte es in den letzten Minuten mit immer hohler werdenden Abseitsentscheidungen ein zweistelliges Resultat zu verhindern. Das kann man zum einen positiv sehen, da Oppin schon gestraft genug war, mit einer so deutlichen Niederlage, aber andererseits ist Krosigk ein so kleiner Verein mit so dünner Personaldecke (sie hatten nur die 11 Spieler, die auf dem Platz standen: weder Auswechsler, noch Trainer oder Betreuer – nur ein paar Freunde, die zuschauten), dass man ihnen nicht nur ein 9:4 oder 10:4, sondern auch ein 19:4 gegönnt hätte.

Wie dem auch sei: Krosigk hat nun einen respektablen 6. Platz inne, vor Oppin II, Kütten II und Niemberg II – und der LSG Ostrau II ist der Aufstieg nach dem 13. Sieg in Folge wohl nicht mehr zu nehmen. Stöbert man bei fussball.de etwas in den Ergebnissen der Krosigker, so findet man da, dass dieses 9:4 der höchste Sieg seit dem 4.5.2008, als sie 6:1 gegen Dölbau III gewannen, ist. Diese Saison siegte man nur drei weitere Male: 2:1, 1:0 und 1:4. Noch höhere Siege gab es seit 2002 (soweit reicht das fussball.de Archiv) immerhin 12 Mal in sieben Jahren. Am allerhöchsten waren dabei aber ein 11:1 am 10.6.07 bzw. 10:0 am 12.12.04 (jeweils gegen Lettewitz II) und ein 10:0 gegen Salzmünde II (13.6.04). Hoffentlich bleibt die SG Krosigk auch oberhalb des Freizeitfußballs (wenigstens in dieser 3. Kreisklasse) weiter am Ball, denn der Besuch in Krosigk war die 70, doch recht anstrengenden Fahrradkilometer absolut wert!

Statistik:
Ground Nr. 426 (ein neuer Ground; diese Saison: 95 neue)
Sportveranstaltung Nr. 1.003 (diese Saison: 145)
Tageskilometer: 70 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 34.080 (21.720 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 3.250 Bus, Bahn, Tram/ 3.110 Fahrrad/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 86
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 198

Donnerstag, 29. April 2010

W193IV: Fanfreundliche Ansetzungen

FSV Dieskau 05 4:1 VSG Oppin
Sonntag, 11. April 2010 - Anstoßzeit 13.00
1. Kreisklasse Staffel 2 (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 4:1 nach 92 Min. (45/47) – Halbzeit 0:0
Tore: 1:0 50. Nr. 3, 2:0 60. Nr. 3, 3:0 62. Nr. 3, 3:1 73. Nr. 10, 4:1 82. Nr. 10
Verwarnungen: Nr. 10 Dieskau
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Dieskau (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 8 Gästefans)
Unterhaltungswert: 4,5/10 (1. Halbzeit schwach, 2. Halbzeit ziemlich gut)

SG Döllnitz II 4:3 SV Dornstedt
Sonntag, 11. April 2010 - Anstoßzeit 15.00
1. Kreisklasse Staffel 2 (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 4:3 nach 93 Min. (45/48) – Halbzeit 1:0
Tore: 1:0 27. Nr. 11, 1:1 47. Nr. 8, 2:1 50. Nr. 8, 2:2 83. Nr. 8, 3:2 85. Nr. 9, 4:2 87. Nr. 10, 4:3 92. Nr. 8
Verwarnungen: Nr. 6 Döllnitz, Nr. 8 Dornstedt
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Döllnitz (Kap. 3.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 50 (davon ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 3,5/10 (Auch hier die 2. Halbzeit klar besser als die 1. – bis zur Schlussphase viel Leerlauf zwischen den Treffern)
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Photos and English Version: Football Matches and Castle Pictures

So müssen Ansetzungen aussehen: um 13.00 in dem einen Ort und um 15.00 in dem Nachbarort anpfeifen. Meistens wird ja bescheuerterweise zeitgleich gespielt: nicht so in Dieskau und Döllnitz, wobei die erste Mannschaft der letztgenannten Ortschaft schon am Vortag spielte, sodass nur die Zweitvertretung zu Gange war. Beide Spiele fanden in der 1. Kreisklasse statt: Dieskau dort 4. – aber chancenlos hinter Eisdorf und Nauendorf – Oppin auf Platz 8, Döllnitz II auf dem 10. und Dornstedt auf dem 13. von 14 Plätzen.

Die genannten Orte liegen alle nahe Halle/ Saale. Dieskau (2.000 Einwohner) ist neben Großkugel, Dölbau und Gröbers mit diversen Ortsteilen Teil der künstlich geschaffenen Gemeinde Kabelsketal; Döllnitz (1.400 Ew.) wurde von Schkopau gefressen, Oppin (1.500 Ew.) gehört zu Landsberg und ist für einen Flugplatz (Sport-, Rettungs- und Privatfliegerei) bekannt und Dornstedt mit seinen 700 Einwohnern gehört seit drei Monaten zu Teutschenthal.

Das Spiel in Dieskau, dessen Schloss mit Park und Kirche wirklich eine Sehenswürdigkeit ist, erreichten wir kurz nach Anpfiff, doch bis zur 50. Minute passierte ohnehin kaum was, außer einem Freistoß für Oppin, der knapp drüber ging, aber eigentlich keiner war: denn wenn das Hand war (war eine lächerliche Regelauslegung), war es im Strafraum, dann stand die Mauer keine sechs Meter vom Ball weg und schließlich gab der Schiri auch noch unberechtigt gelb für einen Dieskauer. Die erste Halbzeit war scheiße, doch die zweite ziemlich gut. Der 3er der Gastgeber erzielte einen Hattrick innerhalb von nur 12 Minuten. Oppin schien geschlagen, doch versuchte noch gegenzuhalten. Immerhin gelang ein Treffer. Dieskau setzte aber noch einen drauf und ging dann doch als recht klarer Sieger vom Feld. 4:1.
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Im Nachbarort ist der Graswall deutlich höher, als in Dieskau und die Kabinen und Vereinsräume bestehen auch nicht aus Containern. Das Spiel war anfangs allerdings noch schlechter. Auch der Schiedsrichter nervte mit noch hanebücheneren Entscheidungen: Foul auf der Strafraumgrenze an Dornstedt, der Spieler verletzt sich leicht durch Einwirkung des Verteidigers und bekommt dann dafür gelb und einen Freistoß gegen seine Mannschaft. Oder: Klares Beinewegsemmeln von einem Dornstedter, was man auch als Tauber gehört haben müsste, eindeutige gelbe Karte, der Döllnitzer bleibt verletzt liegen – und der Depp lässt das Spiel weiter laufen. Vor der Pause traf immerhin einer der Döllnitzer, die nach und nach das Spiel an sich rissen. 1:0 zur Pause. Nach der Pause war dann viel mehr los: ein schöner Freistoß zum Ausgleich doch gleich darauf die erneute Führung. Dornstedt gleicht mühsam aus, doch Döllnitz II schafft einen Doppelschlag. Die Entscheidung war das trotz allem noch nicht so richtig, denn die Angriffsbemühungen waren in der Nachspielzeit noch erfolgreich. Doch sie führten nur zum Anschlusstreffer zum 4:3.

Fazit: in der Klasse habe ich schon bessere Spiele gesehen; besonders die Staffeln „2“ der 1. und 2. Kreisklasse zeigen sich mit erstaunlich hohem Tempo, ausdauernden und guten Spielern und vielen Toren, sodass Ergebnisse zwischen 18:1 und 7:5 immer wieder vorkommen, während 0:0 und 0:1 reichlich selten sind. Auf jeden Fall zwei der schönsten Amateurligen für Groundhopping.
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Statistik:
Ground Nr. 412 (ein neuer Ground; diese Saison: 81 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 981 und 982 (diese Saison: 124)
Tageskilometer: 30 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 31.410 (20.600 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 2.490 Fahrrad/ 2.320 Bus, Bahn, Tram/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 67
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 193

Sonntag, 2. November 2008

WE118III: Oppin - Dornstedt; probably the best Kreisklasse match I ever watched

VSG Oppin 5:1 SG Dornstedt
Sunday, 2nd November 2008 - kick-off time 14.00
1. Kreisklasse (11th level, 7th amateur division)
Result: 5:1 after 91 min. (45/46) - Halftime 1:0
Goals: 1:0 45th, 2:0 47th, 3:0 60th, 3:1 65th, 4:1 70th, 5:1 80th
Bookings: 1 yellow card (Oppin)
Sent-offs: none
Ground: Sportplatz Oppin (cap. 1,070; 70 seated)
Attendance: 50 (2 away fans)
Match quality: 7.5/10 (good, partially even very good)

Before the Match:
The weather was still the same shit as the day before but we took our bikes once again. By the way I can anticipate that the next bike tour will take place next Sunday, because we will rent a car on Friday and Saturday.
It took us one and a half hour to arrive in Oppin that is situated few kilometres north-east of Halle.

The Match:
The ground was muddy and wet but the players showed an excellent performance in comparison to other Kreisklasse matches. Especially Oppin did everything to score a goal. There were scoring chances and actions in the penalty area of Dornstedt over and over. Unbelievable, that it took Oppin 45 minutes to score for the first time.
We were still in the pub when Oppin scored their second goal after just two minutes were played in the second half. But few minutes after we went back out on the ground, Oppin scored for the third time.
Dornstedt became better and had more chances and dangerous standard situations. Consequently they scored one goal on their own by hammering the ball into the net after a corner kick. But it ought to be their only goal that day, while Oppin added two further goals to their tally.
All in all, the match was the best Kreisklasse match I can remember, because there was so much action in front of the goals.

Entrance and Attendance, Catering and Referee:
The usual high priced Saalkreis entrance: 1.50€ and the usual few visitors: 50.
Moreover, the catering was better than usual and the referee average with few shortcomings.

Afterwards:
The weather was shitty now for two days…

Statistics:
Ground No. 261 (new ground; this season: 31)
Sporting event No. 692 (this season: 59)
Kilometres that day: 65 (bike)
Km this season: 8,260 (4,810 car; 1,760 train; 1,690 bike)
Number of football matches since the last goalless draw: 101!
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 118

For more photos see:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081102%20VSG%20Oppin%205-1%20SG%20Dornstedt/