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Donnerstag, 19. Juni 2014

W412II: Verbesserung zum Vorjahr auf Platz 7...

Campusturnier der Hochschule Merseburg
Datum: Mittwoch, 18. Juni 2014 – Beginn: 18.00
Wettbewerb: Fußballturnier für Studenten- und Freizeitmannschaften, organisiert von der Hochschule Merseburg; 5 gegen 5 auf Handballfeld mit Handballtoren (1x10 Minuten)
Sieger: BSG Chemie Leuna
Torschnitt: 1,93 Treffer pro Partie (27 in 14 Spielen, ohne Neunmeterschießen, ohne Spiel um Platz 7)
Torreichstes Spiel: Verwaltung 0:5 Traktor Merseburg bzw. Spiel um Platz 7 (Verwaltung I 14:9 Verwaltung II, 1x20 Min.)
Torärmste Spiele: Finale, Chemie Leuna 0:0 (1:0 7m) Meine Mudder und Halbfinale, Chemie Leuna 0:0 (1:0 7m) Traktor Merseburg
Deutlichstes Resultat: Verwaltung 0:5 Traktor Merseburg
Sportanlage: Sportplatz Hochschule Merseburg, Kunstrasen (Kap. 350 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 5 Fans vom Verwaltungsteam)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Stark besetztes Turnier)  
Gruppenspiele:
Gruppe A
1. Traktor Merseburg ............................. 8:2 7
2. Costa Rica …….................................. 4:2 7
3. Campusclubs II …….......................... 3:2 3
4. Verwaltung Hochschule Merseburg 0:9 0
Verwaltung 0:3 Campusclubs II
Traktor Merseburg 2:2 Costa Rica
Verwaltung 0:5 Traktor Merseburg
Campusclubs II 0:1 Costa Rica
Verwaltung 0:1 Costa Rica
Campusclubs II 0:1 Traktor Merseburg

Gruppe B
1. Meine Mudder ............................... 8:1 7
2. BSG Chemie Leuna ....................... 7:1 7
3. Team International ......................... 3:7 3
4. Campusclubs I ............................. n. ang.
Meine Mudder 3:0W Campusclubs I
Chemie Leuna 3:0 Team International
Meine Mudder 1:1 Chemie Leuna
Campusclubs I 0:3W Team International
Meine Mudder 4:0 Team International
Campusclubs I 0:3W Chemie Leuna

Platzierungsspiele:
Halbfinale 1: Traktor Merseburg 0-0 Chemie Leuna (Siebenmeterschießen: 0-1)
Halbfinale 2: Meine Mudder 1-0 Costa Rica
Spiel um Platz 7: Verwaltung U40 14-9 Verwaltung Ü40 (Spielzeit 1x20 Min.)
Spiel um Platz 5: Campusclubs II 1-0 International Team
Spiel um Platz 3: Traktor Merseburg 1-0 Costa Rica
Finale: Chemie Leuna 0-0 Meine Mudder (Siebenmeterschießen: 1-0).  
Photos and English version:
Merseburg University’s Football Tournament (2014)

Das alljährliche Hochschulturnier stand wieder an und ich verstärkte wieder die Altherrenriege der Verwaltung. Doch auch mit einem jungen, sehr agilen und gut spielenden Mitarbeiter der Hochschule, sahen wir gegen Teams, die teilweise mit Verbandsligaspielern antraten nicht gut aus. Kein Punkt und kein Tor in der Vorrunde. Nächstes Mal sollte man doch den Studentenstatus als verpflichtend festlegen…

Das Spiel um Platz 7 improvisierten wir, indem sich die Verwaltung in zwei Mannschaften teilte – eine für die jungen Leute (unter 40) und eine für die alten (Ü40, inklusive Kanzler und Rektor). Für die jungen trug ich mit vier Treffer zu einem erwarteten Sieg bei – der fiel bei Überlänge von 1x20 Minuten Spielzeit auch entsprechend hoch aus: 14-9.

Weit weniger torreich, aber dafür technisch und spielerisch umso besser waren natürlich die Platzierungsspiele. Das Spiel um Platz 5 der enttäuschend schwachen Auswahl der internationalen Studierenden mal ausgenommen, zeigten Costa Rica (Studentenmannschaft), Traktor Merseburg (Studentenmannschaft mit ein paar eingeladenen Kumpels aus der Verbandsliga?), Meine Mudder (Studentenmannschaft) und allen voran Chemie Leuna (eingetragen als Freizeitmannschaft, jedoch fast alles Spieler der Landesklasse- und Kreisligamannschaften des TSV Leuna). Die Leunaer waren nicht nur gute Zuschauer bei dem Gekicke unserer Verwaltungsteams beim Spiel um Platz 7, sondern holten dann auch noch in einem spannenden Siebenmeterschießen um Platz 1 den Wanderpokal!  
Statistik:
- Grounds: 1.131 (heute kein neuer; diese Saison: 160 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.082 (heute: 1; diese Saison: 226)
- Tageskilometer: 10 (10km Auto) zählt nicht in die Statistik
- Saisonkilometer: 62.240 (59.900 Auto/ 2.070 Fahrrad/ 160 Schiff, Fähre/ 110 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 73 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 412

Dienstag, 18. Juni 2013

W360I: Den achten Platz souverän verteidigt...

Campusturnier der Hochschule Merseburg
Datum: Montag, 17. Juni 2012 – Beginn: 17.00
Wettbewerb: Fußballturnier für Studenten- und Freizeitmannschaften der Hochschule Merseburg; 5 gegen 5 auf Handballfeld mit Handballtoren (1x10 Minuten)
Sieger: Soccer for Life
Torschnitt: 1,89 Treffer pro Partie (34 in 18 Spielen, ohne Neunmeterschießen)
Torreichste Spiel: Chemie Leuna 4-0 China, Soccer for Life 4-0 China
Torärmste Spiele: Schlangen 0:0 Dynamo, Schlangen 0:0 Costa Rica
Deutlichstes Resultat: siehe Torreichste Spiele
Sportanlage: Sportplatz Hochschule Merseburg, Kunstrasen (Kap. 350 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 15 (davon 3 Fans vom Verwaltungsteam und 5 von Chemie Leuna)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Spielerisch ganz ordentliches Turnier) DSC07678 Campusturnier Hochschule Merseburg Gruppenspiele:
Gruppe A
1. Costa Rica .......................................... 4:0 7
2. Dynamo Tresen .................................. 2:1 5
3. Die geilen Schlangen ........................... 1:4 5
4. Verwaltung Hochschule Merseburg ... 0:6 0
Verwaltung 0:1 Schlangen
Costa Rica 1:0 Dynamo Tresen
Verwaltung 0:3 Costa Rica
Schlangen 0:0 Dynamo Tresen
Verwaltung 0:2 Dynamo Tresen
Schlangen 0:0 Costa Rica

Gruppe B
1. Soccer for Life ............................... 8:0 9
2. Meine Mudder ............................... 5:3 6
3. BSG Chemie Leuna ........................ 4:3 3
4. Team China .................................. 0:11 0
Meine Mudder 0:3 Soccer
Chemie Leuna 4:0 China
Meine Mudder 2:0 Chemie Leuna
Soccer 4:0 China
Meine Mudder 3:0 China
Soccer 1:0 Chemie Leuna

Platzierungsspiele:
Halbfinale 1: Costa Rica 0-0 Meine Mudder (Siebenmeterschießen: 2-0)
Halbfinale 2: Soccer for Life 0-0 Die geilen Schlangen (Siebenmeterschießen: 2-0)
Spiel um Platz 7: Verwaltung 1-2 Team China
Spiel um Platz 5: Dynamo Tresen 1-2 Chemie Leuna
Spiel um Platz 3: Meine Mudder 2-0 Die geilen Schlangen
Finale: Costa Rica 1-1 Soccer for Life (Siebenmeterschießen: 1-2)

Die Verwaltungsmannschaft also diesmal so schlecht wie nie: ohne einen Punkt, 8. Platz; 1 Tor erzielt, 8 kassiert. DSC07692 Campusturnier Hochschule Merseburg Photos and English version:
Merseburg University’s Football Tournament (2013)

Bei so einem Turnierverlauf braucht man keine großen Zeilen von mir zu erwarten. Positiv hervorzuheben ist, dass das Turnier dieses Jahr unabhängig vom Campusfest organisiert wurde und im Verwaltungsteam das sportliche Miteinander (kein Anmeckern bei Fehlern usw.) nach wie vor stimmt, was bei den Spielen unter den Studenten nicht immer der Fall ist. Das spielerische Miteinander stimmte bei der Verwaltung allerdings nicht, denn wie Tischew schon meinte: wenn man nie zusammen trainiert hat, kann nur so ein chaotisches Spiel ohne aufeinander abgestimmtes Zusammenwirken bei rauskommen, das nur ein paar schöne Einzelleistungen hervorbringt. Auch die waren heute so wenig wie in keinem anderen Turnier zuvor: mit einem einzigen Treffer konnten wir keinen Punkt holen und belegten den letzten, d.h. achten Platz.

Doch auch Favoriten zeigten Schwächen: Costa Rica hatte mit dem Braunsbedraer Torwart einen Landesligaspieler und ganz hervorragenden Schlussmann, doch im Finale kassierte er dann doch die entscheidenden Treffer. Chemie Leuna trat als Gastmannschaft an und konnte trotz mehrerer Landesklassespieler (Spieler aus diesen höheren Amateurbereichen gab es aber außer bei unserem Team und den Chinesen bei den anderen Mannschaften auch, doch nicht so viele) nur den fünften Platz holen.

Unser erstes Spiel ließ gar nicht so viel Schlechtes befürchten: gegen eine der stärkeren Mannschaften, die sich als „die geilen Schlangen“ bezeichneten, hatten wir zwar nur zwei, drei Torschüsse, ließen aber hinten durch unseren hervorragenden Torwart nur einen Gegentreffer zu. Der beste Spieler der Schlangen spielte heute eh scheiße, sodass ich da nicht negativ auffiel, doch meinen Lieblingsgegenspieler vom Montagstraining, der immer so schön rumjammert, wenn ich den Mal am Bein erwische, konnte ich diesmal leider nicht erwischen – ich hätte dem doch mal vor seinem Treffer und dem Erreichen des Strafraums die Locken glätten sollen...

Das zweite Spiel war dann wirklich Mist: immer wieder nutzte Costa Rica unsere Fehler aus. Die Mannschaft lebte absolut nur von ihrem hervorragenden Torwart, aber unsere mit 0:3 höchste Niederlage kassierten wir trotzdem gegen die. Wer da die Tore erzielt hat weiß ich gar nicht, die zwei völlig unterbelichteten Feldspieler, mit denen ich leicht aneinandergeraten bin, ganz sicher nicht: die hatten ja so eine schlechte Körperbeherrschung... der eine klammerte dauernd, fiel oft hin und beschwerte sich auch noch, als ich ihm vors Bein latschte, als er versuchte mir selbiges zu stellen – der andere lief mir beim Zweikampf mit seiner Gusche in meine auf Schulterhöhe gehaltene Hand...

Beim dritten Spiel ließen sich wieder nur Fehler im Zusammenspiel, die zu den zwei Gegentoren führten, die eben auch durch die tolle Leistung unseres Torwarts nicht verhindert werden konnte, ausmachen. Vorne kamen wir gegen Dynamo Tresen kaum durch, sodass die Sache schnell geklärt war. Spiel um Platz 7 also.

Was im Spiel um Platz 7 ablief, war dann völlig indiskutabel. Die Verwaltung hat die größeren Spielanteile, deutlich mehr Chancen, kassiert sofort aber das 0:1 und wird dann vom völlig inkompetenten Schiedsrichter verarscht. In allen Spielen, die ich heute von dem Typen mit seinen Schlangen gesehen habe, hat der absolute scheiße gespielt. Große Fresse wie üblich am Montagabend, aber nicht eine vernünftige Aktion. Der hat ja für seine Verhältnisse als Lizenzamateur noch viel beschissener gespielt als ich in meinem schlechtesten Turnier heute! Und dann pfeift das Arschloch einen völlig unberechtigten Elfmeter (unser Torwart macht ein langes Bein, hält den Ball damit auf und der Chinese ist 30cm weg von alldem und hätte nie mit dem Strafstoßpfiff gerechnet), der zum 0:2 führt!
Unsere dauernden Angriffe wurden dann noch mit einem Treffer belohnt, doch dass mein Treffer unter das Tordach der einzige für die gesamte Mannschaft sein sollte, war natürlich lächerlich, wenn ich sehe, wie viel Mühe sich auch andere Spieler von uns in der Offensive gegeben haben. In der Schlussminute schoss einer von uns noch einem Chinesen auf der Strafraumgrenze an die Hand, was der fette Bauer natürlich nicht sehen wollte. Wegen so Leuten wie dem bin ich nach der Siegerehrung gleich gegangen.

Vorher gab es natürlich noch andere Platzierungsspiele: das Spiel um Platz 5 war ein schönes Match, das Chemie Leuna nach zwei starken Treffern – u.a. einem von Nino Hammerschmidt – als Sieger vom Platz gehen sah. Das Spiel um Platz 3 verloren die Schlangen, was mich schon für den einen Akteur der uns verpfiffen hat freut, gegen Meine Mudder. Und das große Finale schließlich gewann überraschenderweise Soccer for Life, die mit einem starken Schuss das Siebenmeterschießen gegen den souveränen Braunsbedraer Torwart, der für „Costa Rica“ in den Gruppenspielen und im Halbfinale den Kasten sauber hielt, erzwangen. In diesem Schießen sah dann der Keeper gar nicht so gut aus: ein ganz schlecht geschossener 7m wird gehalten, zwei muss er passieren lassen, obwohl einer davon gar nicht so überragend geschossen war.

Na ja, mit dem Ergebnis vom Turnier kann man nicht zufrieden sein – Spaß gemacht hat es trotzdem. Mal schauen, ob die Verwaltung nicht mal wieder zu einem Freundschaftsspiel gegen eine Firma zusammenkommt. DSC07661 Campusturnier Hochschule Merseburg Statistik: 
 - Grounds: 940 (heute 0 neue; diese Saison: 172 neue)
- Sportveranstaltungen: 1.820 (zählt nicht in die Statistik, diese Saison: 243)
- Tageskilometer: 10 Fahrrad (zählt nicht in die Statistik)
- Saisonkilometer: 54.390 (44.320 Auto/ 6.500 Flugzeug/ 3.370 Fahrrad/ 210 Bahn, Bus, Tram/ 90 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 103 [letzte Serie: 6, Rekord: 141]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 360

Freitag, 29. Juni 2012

W309I: Hochschulturnier; Mal kein 1. Platz für Zauberlehrlinge + Klare Verbesserung von China + Verwaltungsmannschaft mit Personalsorgen und einstelliger Platzierung

Freizeitfußballturnier zum Campusfest der Hochschule Merseburg
Datum: Donnerstag, 28. Juni 2012 – Beginn: 15.00
Wettbewerb: Fußballturnier für Studenten- und Freizeitmannschaften der Hochschule Merseburg; 5 gegen 5 auf Handballfeld mit Handballtoren (1x10 Minuten)
Sieger: Die Lauffaulen
Torschnitt: 3,0 Treffer pro Partie (48 in 16 Spielen, ohne Neunmeterschießen)
Torreichstes Spiel: Zauberlehrlinge 6:0 Verwaltung
Torärmste Spiele: Verwaltung 0:0 Venezuela
Deutlichstes Resultat: Zauberlehrlinge 6:0 Verwaltung
Sportanlage: Sportplatz Hochschule Merseburg, Kunstrasen (Kap. 350 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 20 (davon 5 Fans vom Verwaltungsteam)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Wusste den Zuschauern halbwegs zu gefallen, war aber in allen Belangen schwächer als das Turnier im Vorjahr!)
IMG_1454 Gruppenspiele:
Gruppe A
1. Zauberlehrlinge .............................. 9:0 7
2. Venezuela ....................................... 2:1 4
3. Team China .................................... 1:4 3
4. Verwaltung Hochschule Merseburg 0:7 1
Team China 1:0 Verwaltung
Venezuela 0:1 Zauberlehrlinge
Zauberlehrlinge 2:0 Team China
Verwaltung 0:0 Venezuela
Team China 0:2 Venezuela
Verwaltung 0:6 Zauberlehrlinge

Gruppe B
1. Leipziger Allerlei ........................... 7:1 9
2. Die Lauffaulen ............................... 4:2 6
3. Meine Mudder ................................ 1:4 3
4. FC Bier ........................................... 0:7 0
Leipziger Allerlei 2:1 Die Lauffaulen
FC Bier 0:1 Meine Mudder
Leipziger Allerlei 2:0 FC Bier
Die Lauffaulen 1:0 Meine Mudder
Leipziger Allerlei 3:0 Meine Mudder
Die Lauffaulen 4:0 FC Bier

Platzierungsspiele:
Halbfinale 1: Die Lauffaulen 1:1 (4:2 7m) Zauberlehrlinge
Halbfinale 2: Leipziger Allerlei 1:1 (4:2 7m) Venezuela
Spiel um Platz 7: Verwaltung 3:4 FC Bier
Spiel um Platz 5: Team China 4:1 Meine Mudder (MM nur noch zu viert)
Spiel um Platz 3: Venezuela 2:1 Zauberlehrlinge
Finale: Die Lauffaulen 3:0 Leipziger Allerlei

Der Gesamtstand somit:
1. Die Lauffaulen .......... 5 (3-1-1) 8:3 +4:2 / 10
2. Leipziger Allerlei ...... 5 (3-1-1) 8:5 +4:2 / 10
3. Venezuela .................... 5 (2-2-1) 5:3 +2:4 / 8
4. Zauberlehrlinge ........ 5 (3-1-1) 11:3 +2:4 / 10
5. Team China .......................... 4 (2-0-2) 5:5 / 6
6. Meine Mudder ...................... 4 (1-0-3) 2:8 / 3
7. FC Bier ............................... 4 (1-0-3) 4:10 / 3
8. Verwaltung HS Merseburg 4 (0-1-3) 3:11 1
IMG_1398 Photos and English version:

Dieses Jahr sah es von vorne herein scheiße aus für unsere Verwaltungsmannschaft: Bis kurz vor Anpfiff Unklarheit, wer überhaupt kickt, zuvor kein gemeinsames Training mangels vernünftiger Organisation und außer mir und Kirps spielt keiner regelmäßig und wir beide auch nur einmal die Woche. Zudem muss man vorweg sagen, dass die Organisation des Turniers darunter litt, dass das gesamte Hochschulfest organisatorisch unter aller Sau war: Der Termin, die Uhrzeiten der Veranstaltungen und die Überschneidungen waren so was von vermeidbar und hirnlos – unglaublich, aber irgendwie wieder typisch Fachhochschule! Wer für die Organisationsmängel die Hauptverantwortliche ist, muss jetzt aber trotzdem nicht ausgebreitet werden...

Beim ersten Turnierspiel traf jedenfalls die Verwaltungsmannschaft auf die Auswahl der chinesischen Studenten. Die chinesische Mauer stand in der Abwehr ganz gut und obwohl es lange nach 0:0 aussah, passierte in der 8. Minute vorne bei mir im Sturm der Fehler: so einen sinnfrei langen Pass hätte ich doch lieber ins Toraus gehen lassen sollen, anstatt ihn auf gut Glück mit Grätsche in den Strafraum zu bringen. Daraus entstand jedenfalls der Konter, der von der Abwehr hätte verhindert werden können.

Das zweite Spiel spielten wir tatsächlich 0:0, da Venezuela – nein, das war keine Auswahlmannschaft der venezoelanischen Studenten der HS Merseburg – zwar dauernd am Drücker war, aber diesmal die Verwaltungs-Abwehr gut stand. Ich frage mich zwar immer noch, was unser bulgarischer Gastspieler mit seinen Pässen auf mich und Sven, also die Offensivkräfte, bezwecken wollte – wenn ich mich kurz vor die Torauslinie gestellt hätte, hätte ich die 20-Meter-Pässe (ich stand nicht 20m, auch nicht 15m vor ihm, sondern 6m!) auch gekriegt... – aber er war ja angeschlagen und trotzdem als defensiver Ballverteiler ein wichtiger Ersatz für meinen Vater, der ins Tor rücken musste. Sven – der auch hinten viel aushelfen konnte – war ebenfalls ein wichtiger Ersatz, nämlich für meinen Sturmpartner vom letzten Jahr, Angelstein, der leider krank war.

Spiel Nummer 3 war von uns allen das beschissenste. Das 0:6 ist nicht nur mit dem starken Gegner – der aber nicht annähernd so konsequent und überzeugend wie letztes Jahr spielte – zu begründen. Die Abwehr wurde ein ums andere Mal ausgespielt, da nicht nur ich keine Lust mehr hatte, nach hinten aufzurücken, wenn wir mal einen Angriff hatten. Aber was die Angriffe von uns angingen: jetzt kamen endlich mal vernünftige Pässe auf mich, aber alle vier Chancen habe ich vergeben. Dass zwei Mal Pfosten dabei war, spielt keine Rolle – der Abschluss hätte auch gegen so einen guten Torwart wie Ingolf sicherer sein müssen.

Insgesamt war die Vorrunde aus Sicht der Zuschauer allenfalls mittelmäßig attraktiv. Und zwar bei beiden Gruppen! Keine der Mannschaften konnte ihre guten Leistungen vom Vorjahr wiederholen – ob nun personalbedingt und aus Mangel an trainiertem Zusammenspiel (das offensive Zusammenspiel zwischen Angelstein, Kirps und mir sah z.B. um Längen besser aus, als jetzt zwischen mir, Georgi und Sven) wie bei unserer Verwaltungsmannschaft oder aus anderen Gründen. Nur die Chinesen verbesserten sich stetig in allen Belangen. Leider waren sie nur wieder die einzigen, die einen Verletzten zu beklagen hatten: Nasenverletzung mit Notarzteinsatz nach Ball in die Fresse. Aber mit dem Fußball klappt es jetzt erheblich besser bei den Studenten aus dem Fernen Osten. Jetzt müsste es nur noch mit der sonstigen Einbindung in den Studentenalltag (man muss eigentlich schon sagen: Integration) besser klappen...

Was aber dann zum Abschluss des Turniers bei uns wiederum besser klappte, war das Offensivspiel. Nach drei Spielen ohne Tor ging es im Spiel um Platz 7 gegen den FC Bier, die jedes Gruppenspiel verloren hatten. Dass man dieses Platzierungsspiel ernsthaft als eines der besten im Turnier kategorisieren musste, hatte mit dem erfrischenden Offensivfußball beider Seiten zu tun. Die Verwaltung kam zwar wieder etwas schwer in die Gänge und kassiert zwei schnelle Tore, kam dann aber durch ein Foul am wieder einmal starken Kirps – der zimmerte den Siebenmeter selbst unter die Latte! – zurück. Sven traf nach einem tollen Sturmlauf aus spitzem Winkel mit Innenpfosten zum 2:2. Nach dem erneuten Rückstand und in Anbetracht der zuvor auffälligen Eigensinnigkeit bei Svens glücklichem Abschluss, spielte ich auch ganz eigensinnig: einfach mal übers halbe Feld traben und als es 12m vorm Kasten enger wurde, da ein Verteidiger von der Seite kam, einfach mal abziehen. Der anvisierte rechte Torwinkel wurde nicht ganz getroffen und der Torwart hatte noch die Hände dran, aber glücklicherweise war der Schuss für ihn zu stramm. Nach dem 3:3 kämpften alle in der Verteidigung, doch ein vierter Gegentreffer musste trotzdem hingenommen werden. Nach einer starken Fußabwehr von meinem Vater im Tor, war ihm die Sicht von zwei Verteidigern genommen. Da Kirps eine Hereingabe von Sven nicht verwerten konnte, sondern sie ihm über den Fuß rutschte, hieß es am Ende 3:4 statt einem verdienten Siebenmeterschießen.
IMG_1455 Interessant waren dann die Halbfinals, die beide im Siebenmeterschießen entschieden wurden. Diesmal zogen die Zauberlehrlinge auch mal den Kürzeren – die Lauffaulen entthronten den Vorjahressieger und den Dauersieger anderer Fußballturniere an der HS Merseburg und wurden dann mit einem souveränen 3:0 in einem guten, aber von viel Hakelei charakterisierten (Schiri Ingolf machte das genau richtig: beide Seiten spielten so unsauber, dass er alles laufen ließ) Finale gegen Leipziger Allerlei Sieger des Turniers.

Als Fazit kann man nach diesem Turnierverlauf eigentlich nur sagen: wenn die scheiß Hochschule so blöd ist, nicht davon abzugehen, ein Turnier an einem Donnerstag mitten im Semester um 15 Uhr zu beginnen – anstatt z.B. freitags um diese Zeit oder an einem Donnerstag, an dem es nicht mit einem Länderspiel unserer Nationalelf kollidiert, um 18 oder 20 Uhr oder an einem Montag anstelle der Fußballkurse anzufangen – dann brauch die Verwaltung eigentlich gar keine Mannschaft mehr abzustellen. Im Gegensatz zu vielen anderen Leuten an der Hochschule sind die Verwaltungsleute nämlich beruflich gut ausgelastet und arbeiten nicht nur Dienstagmorgen bis Donnerstagmittag. Aber mit Terminen ist es so wie so ein Kreuz an der HS: am letzten Freundschaftsspiel der Verwaltungsmannschaft konnte ich ja auch nicht teilnehmen, da man es sinnloserweise vor dem Fußballkurs um 15 Uhr am Montag austrug, wo ich eine wichtige Univeranstaltung hatte. Nach den Fußballkursen oder dazwischen (auch gegen Letzteres hätte der Verantwortliche des zweiten Kurses nichts gehabt) hätte ich gekonnt. Aber die Verwaltungsmannschaft spielt so wie so viel zu wenig. Ein Freizeitspiel pro Monat dürfte man ja wohl organisieren können...
IMG_1515 Statistik:
Grounds: 751 (zählt nicht in die Statistik)
Sportveranstaltungen: 1.556 (zählt nicht in die Statistik)
Tageskilometer: 10 (10 Fahrrad)
Saisonkilometer: 59.950 (30.660 Auto/ 23.120 Flugzeug/ 3.120 Fahrrad/ 3.030 Bahn, Bus, Tram/ 20 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 99 (zählt nicht in die Statistik)
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 309

Dienstag, 12. Juli 2011

Neue Fotos aus Merseburg!

Dank Herrn Döring konnten einige Hochschulmitarbeiter und ich ein vorm Abriss stehendes ehemaliges Wohnheim besichtigen: das Highlight waren natürlich nicht die Vogeleier im Waschbecken im neunten Stock, sondern der Blick vom Dach. Für Fotos bitte dem nachfolgenden Link folgen:

(dann die Schaltfläche "Weiter" anklicken!)

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Freitag, 1. Juli 2011

W257II: Eben noch beim HFC, nun bei den Zauberlehrlingen – China ohne Punkt und Tor – und: die Überraschungsmannschaft war das Verwaltungsteam

Fußballturnier zum Hochschulfest 2011
Datum: Donnerstag, 30. Juni 2011 – Beginn: 15.00
Wettbewerb: Fußballturnier für Studenten- und Freizeitmannschaften der Hochschule Merseburg; 5 gegen 5 auf Handballfeld mit Handballtoren (1x10 Minuten)
Sieger: Zauberlehrlinge
Torschnitt: 2,2 Treffer pro Partie (35 in 16 Spielen, ohne Neunmeterschießen)
Torreichstes Spiel: Leipziger Allerlei 1:5 Meine Mudder
Torärmste Spiele: Zauberlehrlinge 0:0 Master Projektmanagement, Meine Mudder 0:0 Kickers
Deutlichstes Resultat: Leipziger Allerlei 1:5 Meine Mudder
Sportanlage: Sportplatz Hochschule Merseburg, Kunstrasen (Kap. 350 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 30 (davon 15 Fans vom Verwaltungsteam)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Nach Befragung einiger unserer Fans wurde nicht nur unsere [d.h. Verwaltungsmannschaft] Leistung, sondern auch die der anderen Teams mit gut, sehenswert und nie langweilig bewertet)
IMG_5967
Gruppenspiele:
Gruppe A
1. Zauberlehrlinge ................................... 3 2-1-0 4:0 7
2. Verwaltung Hochschule Merseburg 3 2-0-1 4:1 6
3. Master Projektmanagement ................. 3 1-1-1 1:2 4
4. China .................................................... 3 0-0-3 0:6 0
Zauberlehrlinge 1:0 Verwaltung
Master Projektmanagement 1:0 China
Zauberlehrlinge 0:0 Master Projektmanagement
Verwaltung 2:0 China
China 0:3 Zauberlehrlinge
Verwaltung 2:0 Master Projektmanagement

Gruppe B
1. Meine Mudder ................................... 3 2-1-0 6:1 7
2. Kickers .............................................. 3 1-1-1 3:1 4
3. de Jungs ............................................. 3 1-0-2 1:3 3
4. Leipziger Allerlei .............................. 3 1-0-2 3:8 3
Leipziger Allerlei 1:5 Meine Mudder
Kickers 0:1 de Jungs
Leipziger Allerlei 0:3 Kickers
Meine Mudder 1:0 de Jungs
Leipziger Allerlei 2:0 de Jungs
Meine Mudder 0:0 Kickers

Platzierungsspiele:
Halbfinale 1: Meine Mudder 2:1 Verwaltung
Halbfinale 2: Zauberlehrlinge 4:1 Kickers
Spiel um Platz 7: China 0:1 Leipziger Allerlei
Spiel um Platz 5: Master Prj. 3:1 pen. (0:0) de Jungs
Spiel um Platz 3: Kickers 2:0 Verwaltung
Finalspiel: Zauberlehrlinge 2:0 Deine Mudder

Der Gesamtstand somit:
1. Zauberlehrlinge ................................ 5 4-1-0 10:1 13
2. Meine Mudder ................................... 5 3-1-1 8:4 10
3. Kickers ................................................ 5 2-1-2 6:5 7
4. Verwaltung Hochschule Merseburg 5 2-0-3 5:5 6
5. Master Projektmanagement 4 1-2-1 1:2 5 (+ 7m 3:1)
6. de Jungs ............................. 4 1-1-2 1:3 4 (+ 7m 1:3)
7. Leipziger Allerlei ................................. 4 2-0-2 4:8 6
8. China ................................................... 4 0-0-4 0:7 0

* Anmerkung: Leipziger Allerlei nur mit 4 Spielern angetreten.
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Photos and English version:

Beim diesjährigen Hochschulfest war ich seit Langem mal wieder auf dem Feld zugange. Da ich nicht an der Hochschule studiere, aber – sagen wir mal: einflussreiche Verwandte und Bekannte in der Hochschulleitung habe – trat ich für das Verwaltungsteam gegen den Ball. Natürlich drückte ich den Altersschnitt ganz gut nach unten, aber das hatte nicht so viel zu sagen, da ich ja schon lange nicht mehr im Verein und Training bin und die Alten Herren das Fußballspielen auch nicht verlernt haben. Leider hat es im Vorfeld nur zu vier gemeinsamen Trainingseinheiten – bei denen auch nie alle anwesend sein konnten – gereicht. Die Vorbereitung insgesamt lief auch nicht ganz ideal, so dass z.B. das dritte Training - ein Trainingsspiel gegen den Mittwochsstudentenfußballkurs, das mangels Anwesenheit nur mit 4 gegen 4 ausgetragen wurde - beim Stand von 6:2 für die Mittwochsfußballer nach 25 Minuten abgebrochen werden musste, da zu dem heftigen Regen, in dem wir ab der 15. locker spielten, nun auch Orkanböen hinzukamen. Die Bäumen fingen an uns mit Ästen zu beschmeißen (wobei der Platz hinterher noch ordentlich aussah: hingegen die Bundesstraße war teils gesperrt worden wegen meterlanger Äste auf der Fahrbahn) und kaum klang das Unwetter ab, kam die nächste Schlechtwetterfront hinterher. Das Testturnier mit Studententeams am darauffolgenden Montag hatten wir dann mit drei Niederlagen (1:3, 2:5, 2:6) abgeschlossen. Als Sturmspitze nur einen einziges Treffer erzielt zu haben, war für mich natürlich auch nicht günstig...

Unsere Zielsetzung war logischerweise recht bescheiden; wir waren uns nicht ganz einig, ob man „unter die ersten 7 kommen“ oder „unter die ersten 6“ als Ziel ausgeben sollte. Der 6. Platz war ja im letzten Jahr bei dem mit 10 Teams ausgetragenen Turnier herausgesprungen. Damals kam auf acht Alte Herren ein A-Jugendlicher, diesmal waren neben 10 Ü35-Spielern zwei junge Leute (ich und Dörings Sohn) dabei. Da ich ja meistens auf dem Feld stand – oder lief – sind alle Bilder von meiner Freundin gemacht worden und ich beschreibe fast nur die Spiele des Verwaltungsteams.
IMG_5925
Verwaltung 0:1 Zauberlehrlinge
In unserem ersten Spiel fing es schlecht an: nach anderthalb Minuten drückten die mehr oder weniger zauberhaft spielende Zauberlehrlinge den Ball über die Linie. Im Folgenden zeichnete sich Torwart Schiffke durch prima Reflexe aus und Kirps’ und meine Angriffe gingen in der zu guten Abwehr unter. Man muss aber auch mal sagen, dass ein 0:1 gegen einen eingespielten Fußballkurs des Hochschulsport, der sich entgegen der Regelungen mit einem nicht als Student gemeldeten Halbprofi verstärkt haben – was meint ihr, wie komisch viele geguckt haben, als da Christian Kamalla (bis zum heutigen 30.6. hatte er zumindest noch den HFC-Vertrag) vom Halleschen FC bei den Schwarzkitteln mit gekickt hat – für die wirklich nur geringfügig mit nicht im Spielbetrieb Aktiven verjüngte Altherrenmannschaft ein wirklich starkes Resultat.

Verwaltung 2:0 China
Gegen die technisch ganz ordentlich spielenden, aber in Sachen Torschuss sehr schwachen chinesischen Studenten hatten wir unseren einzigen Sieg eingeplant. Mit zwei Toren von Döring Junior ging es auch prima los. Auf unser Tor kamen nur wenige Angriffe – und die entschärfte Schiffke. Die Abwehr der Chinesen brachten unsere Angreifer immer wieder ins wackeln.

Verwaltung 2:0 Master Projektmanagement
Gegen das reine Studententeam vom Masterstudiengang Projektmanagement, die gut und aktiv spielten, kam es schnell zur überraschenden Führung: ein langer Einwurf auf den Torwart, Angelstein berührt den Ball noch leicht und profitiert vom Stellungsfehler des Torwarts, sodass der Ball im Netz zappelt. Bald nachdem ich wieder rein kam, stürmten Angelstein und ich aufs Tor zu und hebelten die Abwehr mit Doppelpass aus: Angelstein mit einem prima Zuspiel am Torwart vorbei zu mir - und ich schieße ihn hoch ins leere Tor ein. In der Folgezeit zeichnete sich wieder besonders unser Torwart mit seinen starken Reaktionen aus. Ein wirklich überraschender Sieg gegen den Masterstudiengang, der uns den Weg ins Halbfinale ebnete!

Verwaltung 1:2 Meine Mudder
Die Studenten, die wohl eine umgangssprachliche Wiedergabe der „Alma Mater“ bevorzugen, gerieten gegen uns schnell in Rückstand. Ein wirklich schöner Treffer von Angelstein, der früher sonst immer als Ringer und nicht als Fußballer aktiv war. Dem Druck der schnell und vehement angreifenden Studenten hielten wir dann aber doch nicht bis zum Ende der aus Zeitnahmeproblemen auf mindestens 12 Minuten verlängerten Partie stand.

Verwaltung 0:2 Kickers
Im Spiel um Platz 3 war dann mit Ersatztorwart Schrinner (der allerdings keinen der Gegentreffer verschuldet hat) und mehreren angeschlagenen Spielern wie Kirbs und Döring Jr. kein weiterer Sieg mehr drin. Die Studentenmannschaft traf zwei Mal sicher und Angriffe von Angelstein und mir gingen knapp am Tor vorbei oder waren zu weit vorgelegt oder zur Ecke pariert worden.
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Unsere Mannschaftsstatistik liest sich also folgendermaßen: 5 Spiele von insgesamt 52 Minuten, 2 Siege und 3 Niederlagen, 5 geschossene Tore (2x Angelstein, 2x Döring Jr., 1x Ich) und 5 kassierte Tore - und meine eigene Statistik zählt 32 Minuten, 1 Tor, ca. 7 Torschüsse und 1 Foul (dabei keine Karte).

Von den weiteren Spielen habe ich vor allem das 0:0 zwischen Zauberlehrlinge und Master verfolgt, wo mir auffiel, dass es auch nicht unbedingt etwas bringt, einen allenfalls zweitklassigen Halbprofi im Team zu haben oder mit Schwalben arrogant Frei- und Strafstöße provozieren zu wollen wie der eine Student. Im Finale spielten die Zauberlehrlinge dann erheblich besser und siegten mit guten Kombinationen und schnellen Angriffen, die zu zwei Toren führten. Der Torwart des Turniersiegers, der die Fußballkurse leitet und auch das Turnier mit organisierte, zeigte ebenfalls eine gute Leistung, die mitverantwortlich war für die Statistik von 10:1 Toren aus 5 Spielen. Die Mannschaft hätte wahrscheinlich auch ohne Kamalla gewonnen, da sie aus gut eingespielten und talentierten Freizeitsportlern besteht – deswegen weiß ich nicht, was dieser unsinnige Scherz soll, Kamalla als ein Beispiel für das geringe spielerische Niveau des HFC und der Regionalliga insgesamt auftreten zu lassen.

Insgesamt gesehen ist die Leistung des Verwaltungsteams in diesem wirklich guten Turnier hervorragend gewesen – mit dem Altersschnitt und dem Trainingsstand durch eine geschlossen starke Mannschaftsleistung den vierten von acht Plätzen geschafft zu haben, ist absolut respektabel!!
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Statistik:
Grounds: 586 (heute kein neuer Ground; diese Saison: 135 neue)
Sportveranstaltungen: 1.305 (heutige Veranstaltung zählt nicht in diese Statistik, da selbst gespielt und nicht zugeguckt, diese Saison: 193x Zuschauer + 2x eigener Einsatz)
Tageskilometer: 10 (10 Fahrrad)
Saisonkilometer: 43.450 (21.990 Auto/ 10.200 Flugzeug/ 5.660 Bahn, Bus, Tram/ 4.790 Fahrrad/ 810 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 38
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 257

Samstag, 26. Juni 2010

W204I: Vier Stunden Fußball

5er-Fußballturnier zum Hochschulfest
Freitag, 25. Juni 2010 – Beginn 15.00
Freizeitfußballturnier: Handballfeld, 5er-Mannschaften
Teilnehmer: 10 (MIP, P+U, Leipziger Allerlei, BWI, BWL, Verwaltung, Curanum, Teamgeist (China 1), KSL, V5 (China 2))
Sieger: MPI (Mechatronik und Betriebsproduktion; eine Studentenmannschaft der Hochschule Merseburg)
Spielort: Sportplatz Hochschule Merseburg, Kunstrasen (Kap. 350 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 25
Unterhaltungswert: 4,0/10 (Zwei Kleinfeldspiele parallel gucken ist richtig Scheiße, ansonsten war das schon unterhaltsam!)

Gröbers 1:3 Benndorf
Freitag, 25. Juni 2010 – Anstoß 18.10
Dorfmeisterschaft Gröbers, 5. Spieltag
Ergebnis: 1:3 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 12., 0:2 33., 0:3 37., 1:3 43. (Foulelfmeter)
Verwarnungen: 1x Gelb Benndorf
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Gröbers (Kap. 1.000, davon 100 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 250
Unterhaltungswert: 4,0/10 (Da hab ich echt schon bessere Freizeitspiele erlebt)

Schwoitsch 3:3 Gottenz
Freitag, 25. Juni 2010 – Anstoß 19.30
Dorfmeisterschaft Gröbers, 5. Spieltag
Ergebnis: 3:3 nach 62 Min. (30/32) – Halbzeit 1:1
Tore: 1:0 6. (Foulelfmeter), 1:1 25., 1:2 31., 1:3 37. (Foulelfmeter), 2:3 55. (Foulelfmeter), 3:3 61.
Verwarnungen: 1x Gelb Schwoitsch, 2x Gelb Gottenz
Platzverweise: Gelb-Rot Schwoitsch (37. Foul und 37. Schiedsrichterbeleidigung)
Spielort: Sportplatz Gröbers (Kap. 1.000, davon 100 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 275
Unterhaltungswert: 7,5/10 (Spannend, engagiert geführt, viele Tore: sehr schön!)
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Photos and English Version:
University Football Tournament Merseburg
Village Football Championship Gröbers

Der Start in einen sehr fußballreichen Freitag war das Turnier zum Hochschulfest auf dem Kunstrasenplatz der Hochschule Merseburg, der nicht normgerechte Maße (Spielfeld 70 x 45m; darauf befinden sich vier Handballtore 3 x 2m und zwei Großfeldtore, die aber wohl nur 6 x 2,20m oder so sind) hat, aber sich für Spiele mit reduzierter Mannschaftsstärke eignet. Das in einigen Ländern sehr populäre Fünf-gegen-Fünf (vier Feldspieler und ein Torwart pro Team) wurde als Spielweise auserkoren. Leider kam man auf die dumme Idee, zwei Spiele auf den beiden Handballfeldern parallel laufen zu lassen. Extrem nervtötend, da man nie den Überblick hat und mindestens die Hälfte verpasst! Auch die Länge der Spiele war mit 1x10 Minuten richtig unsinnig gewählt. Dann lädt man halt weniger Mannschaften ein – z.B. nur Studententeams und die Verwaltung – wenn man unter dem Zeitdruck der anderen Veranstaltungen des Hochschulfestes leidet. Bei 1x10 Minuten kommt kein richtiges Spiel zustande. 2x10 wäre richtiger gewesen – oder 2x15 auf dem größeren Feld (mit 5, 7 oder 8 Spielern).

Die zehn Mannschaften die starteten, waren hauptsächlich Studententeams. Hinzu kam die Auswahl der Hochschulverwaltung, die der der Hauptgrund war, warum ich mitguckte, und noch ein paar entsprechend eingespielte Freizeitfußballteams. Der andere Grund war übrigens der Ground: hab ich zwar selbst schon drauf gespielt, das zählt jedoch nicht in der Statistik, wobei der Platz auch nur einen Zusatzpunkt bringt, da dort kein offizieller Spielbetrieb stattfindet. Einige der Abkürzungen der Mannschaften kann ich leider nicht erklären, aber BWL heißt Betriebswirtschaftslehre, BWI Betriebswirtschaft und MPI ist Mechatronik und Betriebsproduktion. Die Klammerbemerkungen „China“ kennzeichnen die beiden Auswahlmannschaften der chinesischen Studentenschaft in Merseburg.

Die Verwaltungsmannschaft war schließlich zufrieden mit ihren Ergebnissen, die in der Vorrunde 2:3, 1:0, 0:0 und 0:2 und im Spiel um Platz 5 1:5 lauteten. Die einzigen Punktgewinne wurden dabei aber mit 1:0 und 0:0 (das einzige im ganzen Turnier) gegen die beiden chinesischen Teams gemacht, weswegen die Meinung zwischen „herausragende internationale Siege“ und „die Chinesen hatten Angst, da sie Prüfungen in ihrem Studienfach von einigen der Gegenspieler erwarten“ auseinander gingen. Der sechste von zehn Plätzen war in Anbetracht der hohen beruflichen aber geringen sportlichen Zusammenarbeit und des mit Abstand höchsten Altersdurchschnitts jedenfalls äußerst respektabel. Die Torschützen waren: Angelstein (2), Schiffke und Gleau.
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Die kompletten Ergebnisse und Tabellen:
Gruppe 1:
1. Mechatronik und Betriebsproduktion 5:1 10
2. Leipziger Allerlei 7:4 4
3. Betriebswirtschaftslehre 4:2 4
4. Curanum Kickers 5:7 4
5. KSL 2:8 3
Leipziger A. 0:1 MIP
Curanum 2:0 KSL
BWL 1:0 Leipziger A.
KSL 0:2 MIP
Curanum 0:3 BWL
Leipziger A. 4:1 KSL
BWL 0:1 MIP
Curanum 2:3 Leipziger A.
BWL 0:1 KSL
MIP 1:1 Curanum

Gruppe 2:
1. P+U 7:1 12
2. Betriebswirtschaft 9:3 9
3. Verwaltung 3:5 4
4. Teamgeist (China 1) 3:6 3
5. V5 (China 2) 0:7 1
BWI 3:2 Verwaltung
P+U 2:1 Teamgeist
BWI 3:0 V5
Teamgeist 0:1 Verwaltung
V5 0:2 P+U
BWI 3:0 Teamgeist
V5 0:0 Verwaltung
P+U 1:0 BWI
V5 0:2 Teamgeist
Verwaltung 0:2 P+U

Platzierungsspiele:
Platz 9/10: KSL 4:2 V5
Platz 7/8: Curanum 1:0 Teamgeist
Platz 5/6: BWL 5:1 Verwaltung
Platz 3/4: Leipziger A. 3:1 BWI
Finale: MIP 2:0 P+U

Ich verabschiedete mich schon nach dem 14. Spiel der 25 und fuhr nach Gröbers, einem Dorf im Südosten von Halle, weiter.
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Eine Idee, die man immer wieder loben kann, ist die alljährlich stattfindende Dorfmeisterschaft der Gemeinde Gröbers, die anderthalb Wochen feinen Amateur- und Freizeitfußball in 2x30 Minuten dauernden Großfeldfußballspielen bietet. Ich kam wieder zum Finalspieltag – wie auch letztes Jahr – und erwartete die Titelverteidigung von Schwoitsch.

Zuerst spielte Benndorf, die überraschend gut mit Schwoitsch mithielten, gegen Gröbers. Das Hauptdorf geriet nicht nur durch den unsicheren Torwart schnell in Rückstand. Nach der Pause fiel innerhalb von fünf Minuten die Entscheidung: 0-3. Nur ein Elfmetergeschenk führte zum Ehrentor. Doch Benndorf überzeugte mich nicht wirklich. Das Spiel war leider ziemlich uninteressant.

Interessanter war da mal wieder das Umfeld, doch ich verzichte auf irgendwelche soziokulturelle Ausführungen. Einzig ein Zitat (Name geändert, Muster beibehalten) und ein Dialog müssen hier einfach aufgeführt werden:

Mutter zu Sohn: „Boah Schastn [Justin] halt doch ma de Fresse!“

Älterer Mann: „... und du spielst doch auch gern Fußball?!“
Ca. Zehnjähriger: „Klar!“
Älterer Mann: „Wo spielst du?“
Ca. Zehnjähriger: „Na meistens heeme an da Pläähschtäschn [Playstation]...“

Ich muss hier anmerken, dass Gröbers eine gute Jugendarbeit mit immerhin drei Mannschaften im Spielbetrieb hat. Und solche Unterhaltungen hört man auch auf anderen Plätzen. Das ist lustig und ärgerlich zugleich. Aber so sah der Junge auch schon aus...

Nun zum Spiel von Schwoitsch gegen Gottenz. Der zu diesem Zeitpunkt Drittplatzierte war sogar ab der 10. Minute besser. Zuvor hatte Schwoitsch aber bereits einen Foulelfmeter zugesprochen bekommen, den sie sicher verwandelten. Vor der Pause sorgte aber ein starker Distanzschuss noch für den Ausgleich. Nach der Pause eine ähnliche Aktion dann zur verdienten Führung von Gottenz. Letztere legten dann schon nach 37 Minuten nach. Eine turbulente Szene: ein Foul im Strafraum an einem Gottenzer – das Foul wirkte elfmeterreif aber leicht – Schwoitsch regt sich mächtig auf und muss nach der Schiedsrichterbeleidungen von Seiten des einen Spielers zu zehnt gegen die mittlerweile 3:1 führenden – der Elfer wurde sicher verwandelt – Gottenzer ran. Kaum jemand hätte da den Ausgleich für möglich gehalten, doch nach einem Foul der Sorte „Volle Kanne de Beene wechgesemmelt“ – und auch noch im Strafraum – verkürzte Schwoitsch mit dem mittlerweile dritten Foulelfmeter des Spiels auf 2:3. Man muss sagen, dass das Spiel trotz einiger Fouls und Pöbeleien völlig im Rahmen und nicht unfair war. Das gehört einfach dazu. So war es genau richtig!

Für die richtige Spannung sorgte dann noch die Belagerung des Tores von Gottenz in der Schlussphase des Spiels. Nach etwas mehr als den geplanten 60 Minuten erzielte Schwoitsch noch den Ausgleich; durch einen Spieler, der seine Schienbeinschützer in der Hand statt am Schienbein trug. Die darauffolgende Schlussminute muss auf die Gottenzer wie zwei Stunden gewirkt haben, doch Schwoitsch schaffte nicht mehr den Siegtreffer, der ihnen die Titelverteidigung beschert hätte.
So siegte Benndorf – laut dem Herrn bei der Siegerehrung zum ersten Mal nach 18 Jahren – in der alljährlichen Dorfmeisterschaft mit zwei Punkten vor Schwoitsch.
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Die Abschlusstabelle lautete:
1. Benndorf 13:3 10
2. Schwoitsch 20:4 8
3. Gottenz 8:9 7
4. Gröbers 12:12 3
5. Osmünde 0:25 0

Für die nächste Ausgabe der Dorfmeisterschaft wünsche ich Osmünde mehr Erfolg. Denen wird es trotz der Resultate aber hoffentlich etwas Spaß gemacht haben, wobei mir das Zuschauen sicher mehr Spaß bereitet hat...

Statistik:
Ground Nr. 437 (ein neuer Ground; diese Saison: 106 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 1.021, Nr. 1.022 und Nr. 1.023 (diese Saison: 166)
Tageskilometer: 50 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 35.640 (22.580 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 3.790 Fahrrad/ 3.270 Bus, Bahn, Tram/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 17
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 204

Samstag, 18. Juli 2009

WE155II: Profis für Firmen am Start und Bauern in der Organisation

3. Mitteldeutscher Firmteam-Triathlon
Samstag, 18. Juli 2009 - Beginn 11.00
„Volkssport“veranstaltung im Triathlon
Austragungsort: Roßbach/ Hasse
Zuschauer: ca. 1.000
Ergebnisse ab ca. 20.07.09 unter: http://www.braunsbetria.de/index.php?md_ftt
Qualität/ Unterhaltungswert: 3,0/10 (begrenzt)


Das obigen Foto zeigt schon den ersten Punkt, woran der Firmenteam-Triathlon krankte: Die Organisation der Strecke. Fast gar keine Sperrungen - angeblich gilt ja bei Triathlonveranstaltung die Straßenverkehrsordnung, was das bisweilen lebensgefährliche Radrennfahren im regulären Straßenverkehr erlaubt, aber wird auch das Radfahren mit 50km/h in der 30er Zone bestraft werden? - auf der Radstrecke, auch die Laufstrecke war nicht hinreichend abgesperrt - Zuschauer kreuzten immer wieder den Laufweg der Teilnehmer, weil sie einfach im Trubel der rum stehenden Zuseher und Verkaufsbuden die Übersicht verloren - Kontrollen an der Radstrecke gab es keine, sodass Abkürzen möglich war, und nicht zuletzt fehlten teilweise Streckenposten und Markierungen, sodass sich etliche Radfahrer verfuhren und so eine schlechtere Zeit erzielten.
Bei schlechteren und besseren Zeiten muss man einmal anmerken, dass diese Veranstaltung offiziell dem Volks-, Breiten- bzw. Freizeitsport zugerechnet wird. Blanker Hohn, dass da Spitzen- und Leistungssportler aus dem halbprofessionellen Bereich für so manche Firma mitlaufen. Nicht jedes Team war so fair besetzt, wie das Hochschulteam meines Vaters, der allerdings mit einer Reifenpanne zu kämpfen hatte. Die Hochschule trat mit drei Teams an, die alle mit einer Zusammensetzung wie: Amateurwasserball als Schwimmer, Amateur-Radrennfahrer im Ruhestand als Radfahrer und Hobbyathlet als Läufer, dem Status dieser Sportveranstaltung alle Ehre machten. Eines der drei Teams setzte sich übrigens aus Studenten und Wissenschaftlichen Mitarbeitern zusammen, die als spaßige Antwort auf die professionelle Wettbewerbsverzerrung als Zielsetzung „letzter Platz“ ausgegeben hatten, unter dem Namen „Team Hochschule Merseburg - Rote Laterne“ antraten und unter anderem einen Radfahrer mit Damenrad an den Start schickten. Da der Läufer der Roten Laterne nicht auf die zwei untalentiertesten Läuferinnen achtete, wurden sie doch nur drittletzte Mannschaft.
Eine Frechheit auch das Catering für die Zuschauer: überhöhte Preise (1,80€ für ne Currywurst) und schlechte Qualität (verbrannte Bratwurst).
Wäre nicht noch ein teilweise wenigstens etwas ansprechender sportlicher Wert bei dieser Veranstaltung zu sehen gewesen, hätte ich hier glatt 0,0/10 Punkten verteilt.
Auch wenn ich wieder zu eingeladen würde: diese Schwachsinnsveranstaltung werde ich mir nächstes Jahr nicht angucken!

Was sich gelohnt hat anzugucken, war das Schloss Frankleben. Eigentlich kannten wir schon die Anlage, doch da das Renaissanceschloss bisher nur verrammelt vor sich hin gammelte, waren wir noch nie drin. Jetzt wird schrittweise saniert und da das Tor offen stand, schlussfolgerten wir richtig: der Besitzer ist da. Der führte uns auch durch das Erdgeschoss und in den schon schön sanierten Innenhof und lies uns noch ein bisschen von Außen das Schloss, dessen Turm aussieht, als wolle er gleich umkippen, und das auch nur eine komplett sanierte Seite und drei kräftig abgewitterte zu bieten hat, begutachten. Die ganze Arbeit ist übrigens die Privatinitiative von zwei Personen, die weder von der ignoranten Verwaltung der „Stadt“ Braunsbedra, noch von der nicht minder ignoranten ortsansässigen Bevölkerung, die statt mal anzupacken, lieber mit Vandalismus (ua. „Sieg Heil“ - Schmierereien an der Rückwand zum verwilderten Wassergraben hin) glänzt, unterstützt werden.

Statistik:
Ground Nr. 328 (kein Ground; diese Saison: 99 neue)
Sportveranstaltung Nr. 849 (diese Saison: 206)
Tageskilometer: 40 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 26.760 (12.810 Auto; 5.570 Öffentliche Verkehrsmittel; 5.420 Fahrrad; 2.960 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 40
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 155

Fotos unter:
Firmenteam-Triathlon
Schloss Frankleben

Donnerstag, 16. April 2009

W142II: Nach der Uni mal eben noch zum Fußball - oder: Schiedsrichtergeschenk in der 91. Minute

BSV Halle-Ammendorf 2:2 VfB IMO Merseburg
Mittwoch, 15. April 2009 - Anstoßzeit 18.00
Verbandsliga Sachsen-Anhalt (6. Liga, 2. Amateurliga)
Ergebnis: 2:2 nach 92 Min. (45/47) - Halbzeit 1:1
Tore: 1:0 2. Grosche, 1:1 33. Schlorf, 1:2 61. Schlorf, 2:2 91. Grosche (Elfmeter)
Verwarnungen: zwei für BSV, drei für IMO
Platzverweise: keine
Stadion: Stadion der Waggonbauer (Kap. 3.000, davon 50 Sitzplätze)
Zuschauer: 151 (20 Gästefans)
Spielqualität: 6,0/10 (ordentlich)

Als gegen 17.30 die Arabischstunde langsam ihrem Ende entgegen ging, wurde ich unruhig. Mir war schon klar, dass ich den Anstoß des Spiels nicht erleben würde, aber Herr Jassim hätte nun wirklich nicht noch um 17.42 zwei Leute für einen Dialog nach vorne bitten müssen und dann diese auch noch so ungünstig aufstellen lassen, dass meine Banknachbarin und ich nicht wie abgesprochen ein paar Minuten früher unbemerkt herausgehen konnten...
17.48 war Schluss und 18.09 stand ich am 6km entfernten Kassenhäuschen des Stadions der Waggonbauer. Die nicht unbedingt niedrigen 4€ abgedrückt und mit Blick auf die Anzeigetafel festgestellt: es stand schon 1:0 für den BSV. Scheiße, Alter!
Ich machte ein paar Fotos der doch ganz schönen Anlage und begab mich auf Höhe des zum Eingang hin aufgestellten Tores. Nach dem ich etwa 25 Minuten da stand, fiel der Ausgleich durch Sebastian „Krawatte“ Schlorf. Bis zur Pause gab es noch einige Chancen, davon mehr für den abgeschlagenen Tabellenletzten, den VfB IMO, doch keine weiteren Tore.
In der Pause lief ich zum Fotografieren der Tribüne etwas herum und traf dabei Wolfgang Schulze. Irgendwie hatte ich gar nicht mit „Wolle“ gerechnet, aber Torsten spielt ja bei der IMO. Dabei ist dieser nicht der einzige Ex-Leunaer bei den Industriemontagen. Auch nicht der einzige (rück)wechselwillige. Aber das wird der Präsident Schäfer schon wissen, er weiß schließlich auch am Besten, warum diese Spieler wechseln wollen: ist halt schon was anderes, ob man mit Grundstücken zockt oder mit Spielerprämien...
In der zweiten Halbzeit stand ich also unter dem Gästeanhang, wobei ich nicht das Gefühl hatte, da so wirklich rein zu passen. Aber das verdiente 1:2 für die IMO fiel immerhin auf unsere Seite. Bis zur letzten Minute war das Spiel recht ordentlich - sogar besser als in Halbzeit eins - und der Viertletzte Ammendorf zeigte nicht, dass sie etliche Punkte mehr als der Tabellenletzte haben. Es gab zwar auch einige gute Chancen für die Hausherren, aber ein absolutes Armutszeugnis für die Waggonbauer, dass das ohnehin nicht immer überzeugend agierende Schiedsrichtergespann erst mit einem äußerst fragwürdigen Elfmeterpfiff für den unverdienten Punktgewinn des BSV sorgen musste. Der Merseburger Hiller wurde gefoult und fiel mit den Händen zuerst auf den Ball. Der Elfmeter wurde dann zwar nicht von dem Pfeifenheini, sondern vom Ammendorfer Schützen verwandelt, aber dass es ein paar Wutausbrüche vom IMO-Anhang gab, konnte ich gut verstehen. Auch, dass diese nicht sofort abklangen, als der Schiri sofort nach dem Elfmeter abpfiff, was wohl kaum mit dem Hund, der aufs Spielfeld lief, zu tun hatte, sondern viel mehr mit dem Tor. Eine Dreiergruppe der IMO B-Fans machte sich dann bei den beiden Ordnern unbeliebt, indem diese eine Werbebande demolierten. IMO B-Fans sind übrigens die primitiven, jüngeren Pöbler, die A-Fans sind die alten Dummschwätzer und Klugscheißer. Mehr Arten von Fans gibt es beim VfB IMO nicht, zugegebenermaßen trifft das auf viele Amateurvereine zu, nur im Besonderen eben auch beim bei mir eigentlich sehr unbeliebten Verein aus meiner Heimatstadt.
Die drei wurden dann von zwei Ordnern zum Herausgeben der Personalien aufgefordert, was der Rädelsführer mit dem Androhen von Schlägen - eigentlich wollte er doch erst dem Schiedsrichtergespann die Fresse polieren - aus der Welt schaffte.
Als wieder Ruhe eingekehrt war - die Ammendorfer werden wohl vernünftigerweise dem Verein VfB IMO die Bande in Rechnung stellen - verabschiedete ich mich von Wolle und fuhr zügig mit dem Rad nach Hause. Auch wenn ich den Ground schon kannte, ich weder Sympathie noch Antipathie gegenüber den Ammendorfern hege und bei mir sonst immer die Schadenfreude kommt, wenn der arrogante VfB IMO mal wieder verloren hat, wäre mir ein Sieg der Gäste lieber gewesen. Aber Hauptsache, ich habe mal endlich Fotos vom Stadion der Waggonbauer machen können...

Statistik:
Ground Nr. 296 (ein neuer Ground; diese Saison: 66 neue)
Sportveranstaltung Nr. 786 (diese Saison: 153)
Tageskilometer: 50 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 22.140 (12.020 Auto/ 3.650 Bahn/ 3.610 Rad/ 2.960 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 6
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 142

Fotos unter:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090415%20BSV%20HALLE-AMMENDORF%202-2%20VFB%20IMO%20MERSEBURG/