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Donnerstag, 29. Oktober 2009

WE167I: Pokal im Burgenland, Pokal im Saalekreis

BSC 99 Laucha B 3:2 TSV Eintracht Lützen B
Samstag, 10. Oktober 2009 - Anstoßzeit 10.30
B-Jugend Kreispokal Burgenlandkreis, Ausscheidungsrunde (Kreisliga gegen Kreisliga (5. Liga der 14-16jährigen))
Ergebnis: 3:2 nach 80 Min. (40/40) - Halbzeit 1:0
Tore: 1-0 33. Nr. 9, 2-0 48. Nr. 5, 3-0 52. Nr. 6 (Foulelfmeter), 3-1 60. Nr. 16, 3-2 69. Nr. 8 Verwarnungen: keine/ Platzverweise: keine
Spielort: Sportanlage Laucha (Kap. 1.100 Plätze, davon 100 unüberdachte Sitzplätze)
Zuschauer: 15 (davon 3 Gäste), Eintritt frei
Unterhaltungswert: 5,0/10 (O.K., wobei die 2. Halbzeit weit besser als die 1. war)

SV Beuna 1916 2:4 TSV Leuna 1919
Samstag, 10. Oktober 2009 - Anstoßzeit 15.00
Kreispokal Saalekreis, 2. Runde (Kreisliga (10. Liga) gegen Landesklasse (8. Liga))
Ergebnis: 2:4 nach 93 Min. (45/48) - Halbzeit 0:2
Tore: 0-1 36. Degener, 0-2 40. Degener, 0-3 67. Pires, 0-4 70. Hammerschmidt (Foulelfmeter), 1-4 71. Nr. 8 SVB, 2-4 85. Nr. 6 SVB
Verwarnungen: Nr. 1 (Torwart SVB)/ Platzverweise: keine
Spielort: Glück Auf Kampfbahn (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: 90 (davon 45 Gästefans), 2€ Eintritt
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Ordentliches Spiel)
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Photos and English version:
Laucha (town and under-aged football) and Beuna vs Leuna (football cup).

In diesem Bericht werde ich eine neue Form der Einteilung ausprobieren: es soll mehr zu den Umständen, wie Tabellensituation und Spielstätte geschrieben, dabei jedoch die Berichte übersichtlicher gehalten werden. Erst geht es um die Besichtigungen und die Stadt, in der das Spiel ausgetragen wurde, dann um die Tabellen etc., die Sportanlage, das Spiel, die Fans und schließlich gibt es ein Fazit – oder es geht um das, was nach dem Spiel war.

An diesem wolkenverhangenen und teils regnerischen Samstag sollte mal wieder ein Spiel des TSV Leuna besucht werden. Doch bevor es in den fast namensgleichen Vorort von Merseburg, Beuna, ging, besuchten wir eine Landstadt in der Nähe von Freyburg an der Unstrut, der Stadt des Rotkäppchensekts und Turnvater Jahns.

Laucha ist auch für zwei Dinge bekannt, nämlich für Glocken und Fruchtsäfte (Glockengold), wenn auch diese Glockengießerei, die heute ein Museum ist, nicht die Bedeutung hat, die eine ähnliche Einrichtung in Apolda hat. Wenn man von Merseburg, die Tagebauseen entlang, via Mücheln nach Dornstedt kommt, sieht man einen Flugplatz, dessen ehemalige Fliegerschule wir zuerst anguckten. Eindrucksvolle, aber trist graue und bröcklige 1920er Jahre Architektur.
Dann die Serpentinen zwischen Weinbergen hinab ins Tal und den Rathaus- und Kirchplatz – die Kirche ist Innen ganz ansehnlich mit einer schönen Orgelempore, kleinem Altar und auffälligen, zeitgenössischen Gemälden neben der Kanzel und das Rathaus hat einen außergewöhnlichen Treppenaufgang, der wahrscheinlich italienisch inspiriert ist – besichtigt. Zum Abschluss schauten wir noch die in Teilen erhaltene Stadtmauer entlang. Auf seinem Weg durch den Ort sollte man auch auf einige der gotischen und romanischen Hausportale achten.
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Im Lauchaer Sportzentrum standen sich dann zwei B-Jugendtrupps gegenüber, die beide in der Kreisliga Burgenland spielen, wobei diese nur sechs Mannschaften umfasst und Laucha sich nach sechs Spieltagen auf Platz 2 und Lützen auf Platz 4 wieder fand. Die Anlage, die mit einem teils abgestuften und mit Bänken bestückten Graswall auf zwei Seiten und einer exponierten Lage im Allgemeinen glänzen kann, hatte ich vor etlichen Jahren selbst einmal bespielt, wobei ich ein Tor vom TSV Leuna vorbereitete, obwohl ich einen fast drei Köpfe kleineren Gegenspieler von Laucha aus Versehen – bzw. aus Übersehen – überrannte. Damals guckten definitiv mehr Zuschauer zu. Die 15 Leute heute waren wirklich wenig. Und alle standen sie um die Spielerbänke herum. Dabei sieht man vom Wall doch viel besser!

Wir kamen erst 20 Minuten nach Anstoß, hatten aber nicht viel verpasst, denn Laucha erzielte erst nach über einer halben Stunde in einem schwachen Spiel das 1:0. Dieses Spiel wurde nach der Pause aber nach und nach besser, die Jungs kamen richtig in Fahrt, wobei, die dünne Spielerdecke bei den Jugendmannschaften dieses Kreises bedenkend, ohnehin nicht kritisiert werden sollte, wenn kopflos gebolzt wird. Laucha erzielte durch einen schönen Fernschuss des Kapitäns – der Ball rutschte dem Lützener Torwart durch die Arme – das 2:0 und bekam einen zweifelhaften Elfmeter zugesprochen. 3:0. Die Lützener fingen zu spät an Fußball zu spielen, denn ihre zwei stark heraus gespielten Tore zeugten von vorhandenem Potential.

Weiter ging es nach Beuna, wobei es dann sogar gleich bis Kötzschen ging, wo wir in der Gaststätte „Zu Kötzschen“ gegenüber der Hoppenhauptkirche Kötzschen, hinter ihr muss man einbiegen, will man beim 1. FC Lindner gucken, einkehrten, und dort zu durchschnittlichen Preisen wirklich gutes, deutsches Essen aufgetischt bekamen. Vorbei an den Emus und Nandus auf dem Nachbargrundstück, ging es zum Sportplatz des SV Beuna 1916.
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Die Glück Auf Kampfbahn hat nicht nur einen schönen, altmodischen Namen zu bieten, sondern auch eine beachtliche Ausdehnung. Leider keine Tribünenausbauten, aber wenigstens eine Anzeigtafel, einige Bäume drum herum, zur einen Seite direkt dahinter Bahngleise und auch ein Sportlerheim.

Die Favoritenrolle war eigentlich klar verteilt, doch Beuna konnte man noch lange nicht als sicher ausgeschieden betrachten. Sie belegten einen der Spitzenplätze der Kreisliga, während Leuna sich in der Landesklasse diesmal ungewohnt weit hinten, jedoch nicht mehr auf einem Abstiegsplatz, denn man hatte Reußen 3:2 bezwungen, während ich mich auf Burg Karlštejn verdingte bzw. nach Most zum Eishockey aufmachte, befand. Der Tabellenführer der Kreisliga, SC Obhausen, hatte in der ersten Runde das Nachsehen gegen Beuna (1:0) und der TSV Leuna tat sich schwer, sehr schwer, bei der LSG Klobikau-Milzau (1. Kreisklasse) und gewann erst nach Verlängerung 4:3.

Hier dauerte es nicht so lange, so viel vorweg. Leuna baute von Anfang an Druck auf, Beuna hielt ihm jedoch lange stand, hatte selbst sogar die erste Torchance des Spiels, die jedoch keine der 100%igen war, und nach einer Weile ließ Leuna dann den Druck etwas abflauen. Große Aktionen setzte dann Kevin Degener, der innerhalb von fünf Minuten noch vor der Pause für Leunas verdiente 0:2 Führung sorgte.
In der zweiten Halbzeit war dann plötzlich der gesamte Druck für eine Weile raus, ehe Leuna ab der 60. wieder zulegte. In der 67. erzielte dann auch Joao Pires, der endlich sein Potential abruft, das 0:3. Wirklich stark, wie Pires in den letzten Wochen immer wieder traf, aber auch viele Vorlagen lieferte. Da ich bis vor sechs Wochen über einen wirklich langen Zeitraum hinweg stets schlechte Spiele von ihm gesehen hatte, fiel mir seine beachtenswerte Leistung heute besonders auf. So langsam kommt Nino Hammerschmidt in seinem zweiten Pflichtspiel nach der neun Spiele dauernden Sperre, die ihn sicherlich bei den Kollegen mit der Pfeife in jedem Spiel eine gesonderte Beobachtung zuteil werden lässt, in Fahrt. Zumindest verwandelte er einen Elfmeter, nachdem Leuna mit verschiedenen Schützen seine letzten drei oder vier Strafstöße alle verschoss. 0:4 war dann wirklich die Entscheidung, jedoch wollte Leunas Abwehr dann irgendwie doch noch Spannung provozieren – man will den 90 Zuschauern, wovon ohnehin die Hälfte aus bzw. für Leuna war, ja schon was bieten! – sodass Beuna zu zwei Toren und zwei Reisen-Chancen kam.

2:4 war also der verdiente Endstand, der eigentlich noch zu niedrig war, denn Leuna hatte vor allem in der zweiten Hälfte der zweiten Hälfte viele Chancen liegen gelassen. Leider gab es nur wenig Applaus von den Zuschauern und die Spieler schienen auch keinen zu wollen, angesichts einiger Dinge – Chancenverwertung und noch mehr: Abwehrverhalten – die nicht so klappten.
Klar ist die Leistung steigerungsfähig und steigerungsbedürftig gewesen, doch da man einen verdienter Sieg nach einem ordentlichen, ansehnlichen Spiel landete, muss man da nicht nur die vergebenen Chancen und groben Abwehrfehler sehen.

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Statistik:
Ground Nr. 362 (ein neuer Ground; diese Saison: 31 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 899 (diese Saison: 41)
Tageskilometer: 80 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 11.880 (10.920 Auto/ 970 Fahrrad/ 90 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 24
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 167

Samstag, 4. Oktober 2008

WE114I: Drei Spiele an einem Freitag

Vorspiel vorm Vorspiel:
SV Merseburg 99 E 4:5 SV Delitz am Berge
Freitag, 3. Oktober 2008 - Anstoßzeit 10.30
1. Kreisklasse E-Junioren (2. Liga)
Ergebnis: 4:5 nach 62 Min. (31/31) - Halbzeit 3:1
Tore: 1:0, 2:0, 3:0, 3:1, 3:2, 3:3, 3:4, 4:4, 4:5
Verwarnungen: Keine
Platzverweise: Keine
Stadion: Radrennbahn Merseburg (Kap. 3.000)
Zuschauer: 50 (15 Gästefans)
Spielqualität: 6,5/10 (Lässt sich schwer bewerten, war aber gut für ein E-Jugendspiel)

Vor dem Spiel:
Die seltsamen Anstoßzeiten waren dem Feiertag geschuldet. Doch was heißt hier Schuld? Danken wir dem Tag der Deutschen Einheit doch lieber für das Fallen auf den Freitag, denn wann bekommt man einmal freitags drei Spiele geboten? Wenn, dann ja nur in einigen muslimischen Länder, doch kann man ja schlecht mal eben zum Freitags-Drippel nach Amman, Djidda oder Algier reisen... Also fuhren wir in die Merseburger Radrennbahn.

Das Spiel:
Für ein E-Jugendspiel (9-11jährige) war das Spiel wirklich ansehenswert. Im Vorfeld hätte ich einfach mehr kopfloses Herumgebolze befürchtet. Doch auch wenn alle sieben Feldspieler versuchten ein Tor zu erzielen, was einem Delitzer gleich fünfmal gelang, zeigten die Kleinen doch ein wirklich gutes Spiel. So mancher Torwartabschlag landete zwar sofort beim Gegner oder auch einen Fehlpass im eigenen Strafraum gab es öfter zu bewundern, doch auch immer wieder schöne schnelle Angriffe aufs gegnerische Tor. 9 dieser Angriffe landeten auch im Netz, mehrere an Pfosten und Latte.

Eintritt, Zuschauer, Catering:
Der Eintritt war natürlich frei, Catering gab es keins und die Zuschauer waren ausschließlich Eltern und Geschwister der Spieler bzw. der Spieler und der einen Spielerin, wenn man das mal ganz korrekt ausdrücken will - Mädchen dürfen beim Kleinfeldfußball ja bei den Jungen mitspielen. Negativerscheinungen blieben unter den Zuschauern aus. Auch wenn alle nah am Spielfeldrand herumstanden und ab und an aufschrieen und den Nachwuchs mit ,,Auf geht’s! Das machst du!’’ anfeuerten, schimpfte oder pöbelte keiner, was nicht unbedingt selbstverständlich ist. Zitat eines (aber nicht meines) Vaters aus meiner Jugendspielzeit, nachdem ein Schiedsrichter völlig unnachvollziehbar Freistoß gegen meinen TSV Leuna gab: ,,Ey sag mal Schiri bist du blind oder was? Hast wohl Tomaten auf den Augen du Penner! So ein scheiß Heimschiedsrichter!’’ Ein Mitspieler von mir (10 Jahre) daraufhin: ,,Echt mal, du fette Sau!’’ Der (wirklich übergewichtige) Schiri: ,,Was war das eben? Ich glaub du spinnst wohl n bisschen! Dafür kannste dich gleich an die Seite setzen!’’ Ohne die ,,fette Sau’’ hätten wir zwar sicher auch verloren, doch niemals 6:1.

Der Schiedsrichter:
Der Schiri bei diesem Spiel war nun keine fette Sau und auch kein Heimschiedsrichter. Man mag zwar meinen, dass ein E-Jugendspiel leicht zu pfeifen sei, aber es ist noch leichter zu zerpfeifen. Also kann man den Herrn Schiedsrichter nur loben.

Nach dem Spiel:
Wir fuhren, getrieben von Rückenwind, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 23km/h nach Hohenthurm, einer kleinen Gemeinde östlich von Halle.

Vorspiel:
Blau-Weiß Hohenthurm II 3:3 SG Krosigk
Freitag, 3. Oktober 2008 - Anstoßzeit 13.00
3. Kreisklasse Staffel 2 (13. Liga, 9. Amateurliga)
Ergebnis: 3:3 nach 93 Min. (47/46) - Halbzeit 0:2
Tore: 0:1 3. (?), 0:2 45. (?) - Elfmeter, 1:2 52. (?), 2:2 59. (?), 3:2 61. (?), 3:3 63. (?)
Verwarnungen: 2 gelbe Karten für Krosigk
Platzverweise: Keine
Sportplatz: Hohenthurm (Kap. 1.100)
Zuschauer: 20 (Keine Gästefans)
Spielqualität: 4,5/10 (Leicht unterm Durchschnitt)

Das Spiel:
Die Partie der untersten Spielklasse begann flott, sodass man schon nach drei Minuten das erste Tor bejubeln konnte. Danach blieb das Spiel noch 20 Minuten auf hohem tempomäßigen und spielerischen Niveau und ließ dann schwer nach. Ein lächerlicher Elfmeter brachte die Gäste kurz vor Pausenpfiff noch weiter in Führung.
In der zweiten Halbzeit schaffte es Hohenthurm innerhalb von 9 Minuten das Spiel auf 3:2 zu drehen. Doch nur kurz darauf traf Krosigk, ein Ortsteil der Gemeinde Peterberg, abgelegen im Norden von Halle, erneut.
3:3 war auch der gerechte Endstand einer höchsten mittelmäßigen Partie.

Eintritt, Zuschauer, Catering:
Von den 20 Zuschauer bekam keiner die Gusche auf, Eintritt wollte niemand und das Catering wurde erst beim Hauptspiel betrieben.

Der Schiedsrichter:
Ziemlich kleinlich leitete er ohne Linienrichter das Spiel. Er hat zwar stets korrekt, aber immer wieder überzogen und unnütz gepfiffen. So kann man ein Spiel der Verbandsliga leiten, aber nicht der 3. Kreisklasse. Da darf man ja wohl noch in den Gegner hineinstolpern ohne dass gleich abgepfiffen wird.

Hauptspiel:
Blau-Weiß Hohenthurm 2:1 TSV Leuna II
Freitag, 3. Oktober 2008 - Anstoßzeit 15.00
Kreisoberliga Saalekreis (9. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 2:1 nach 92 Min. (45/47) - Halbzeit 0:0
Tore: 1:0 49. (?), 2:0 68. (?), 2:1 72. Rene Schmidt.
Verwarnungen:
Platzverweise: 91. Kobsch (Leuna; Tätlichkeit)
Sportplatz: Hohenthurm (Kap. 1.100)
Zuschauer: 60 (7 Gästefans)
Spielqualität: 3,0/10 (Klar unterm Durchschnitt)

Das Spiel:
Es war vor allem in der zweiten Halbzeit eine Schande, was unsere Zweite ablieferte. Kein Kampf, keine Lust, kein Erfolg. Wenn man schon nicht vernünftig aufs Tor schießen kann, dann semmelt man wenigstens den Gegner um. Aber da lief ja gar nichts! In der ersten Halbzeit spielte auch Hohenthurm nicht toll, sodass außer einem regulären irregulären Treffer für Leuna nichts drin war.
Zum Glück spielte Hohenthurm in der 49. dann einmal die dilettantische Leuna-Abwehr aus. Nach 68 Minuten erhöhten sie auf 2:0, ehe vier Minuten später wieder einmal Altmeister Rene Schmidt für den TSV traf.
In der Nachspielzeit wurde der gefrustete Kobscher auch noch gefoult, was er mit einer Ohrfeige beantwortete. Der Platzverweis war berechtigt, dass theatralische zu Boden gehen des Gegners nicht.

Der Eintritt, das Catering und die Zuschauer:
2€ ist ja mal wieder eine Unverschämtheit! Wenn ich bedenke, dass in der Leipziger Stadtliga (selbe Ebene, nur besserer Fußball) immer nur 1€ verlangt wird. Aber dafür kostete die Bockwurst nur 1,10€. Außer Bockwurst gab es am Imbissstand aber nur Cola, Fanta und Bier, was auch reichlich von der unangenehmsten Zuschauergruppe konsumiert wurde. Etwa 15 Neonazis hatten sich vorm Essensstand aufgebaut. Immerhin bekamen sie - im Gegensatz zu den vergreisten Zuschauern - von Zeit zu Zeit ihr Maul auf, doch außer Sprüchen wie ,,Ey ihr scheiß Leunaer leuchtet doch in der Nacht!’’ oder (zu Malle, den man mit seinen braunen Haaren und dem dichten Bart für einen Araber halten könnte) ,,der Neger da, ey!’’ kam da auch nichts raus. Mich hielten sie übrigens für den Journalisten von der ,,Deutschen Stimme’’. Schon erstaunlich, wie etabliert dieses Pack mit Thor-Steiner-Kapuzenjacken und ähnlichen Accessoires in diesem Ort oder Verein offenbar ist.

Der Schiedsrichter:
Teilweise pfiff er sehr fragwürdige Sachen - will ja mal wissen, was der vor dem ersten Tor für Leuna in der ersten Halbzeit gesehen haben will - aber man kann ihm keine ganz schlechte Leistung vorwerfen.

Nach dem Spiel:
Wir sahen uns noch von außen das heruntergekommene, da leider in Privatbesitz befindliche Schloss Hohenthurm an, hielten in Klepzig, einem Ortsteil von Landsberg noch an der weithin sichtbaren Kirche und besichtigten schließlich noch die Außenanlagen und die Kirche des Schlosses Dieskau, Kabelsketal.

Die Statistik:
Hohenthurm: Ground Nr. 253 (neuer Ground; diese Saison: 23 neue)
Sportveranstaltung Nr. 670-72 (diese Saison: 37-39)
Tageskilometer: 65 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 7.465 (4.810 Auto, 1.520 öffentliche Verkehrsmittel, 1.135 Fahrrad)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 87
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 114

Mehr Fotos unter:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081003a%20SV%20Merseburg%2099%20E%204-5%20SV%20Delitz%20am%20Berge%20E/
+
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081003b%20BW%20Hohenthurm%20II%203-3%20SG%20Krosigk/
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http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081003c%20BW%20Hohenthurm%202-1%20TSV%20Leuna%20II/
+
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081003d%20Hohenthurm%20-%20Klepzig%20-%20Dieskau/

Montag, 1. September 2008

Merseburg - Braunsbedra

WE109 III: The third amateur match - and unfortunately the third flop.

SV Merseburg 99 2:2 SV Braunsbedra

Sunday, 31st August 2008 - kick-off time 14.00
Landesliga Süd (7th level, 3rd amateur division)
Result: 2:2 after 93 min. (45/45+3) - Halftime 2:1
Goals: 1-0 3rd Rausch, 1-1 38th Seemann, 2-1 45th Rausch, 2-2 73rd Dratschmidt
Bookings: Merseburg 2, Braunsbedra 1
Sent-offs: None.
Stadium: Stadtstadion Merseburg (cap. 10,000; 34 seated)
Attendance: approx. 200 (50 away fans)
Match quality: 2.5/10 (weak)

Not a new ground (up to now: 243 grounds; this season: 12)
Sporting event No. 651 (this season: 18)
Kilometres that day: 10 (by bike)
Km this season: 6,490 (4,810 car/ 1,210 public transport/ 440 bike)
Number of football matches since the last goalless draw: 70
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 109

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There isn’t much to say about that match despite that it was weak. Although the first time the ball passed the line of the Merseburg goal was in minute 2 when a Braunsbedra player scored after a foul. Consequently, the goal wasn’t counted, but one minute later Merseburg scored regularly. After 38 minutes of a weak match with a slightly better Braunsbedra team, the visiting team equalised. One minute before the break, Merseburg made a good counter and went in front once again with a nice chip over Braunbedras goalkeeper. By the way: their goalkeeper is always an eye catcher in the Landesliga because he is the only African goalkeeper. The 15 other - if you count the substitution goalkeepers too, there are more than 30 - are all Europeans, Germans respectively.
In the second half the match did not became better and there was only one further goal scored. Braunsbedra equalised after 73 minutes with an easy run through the defence of SV Merseburg 99.
There were about 200 fans inside the stadium; only five of them supported their team - SV Braunsbedra - regularly. It was shocking, that no-one of the Merseburg 99 ‘fans’ tried to hold against their opponents.
Something that was even more shocking was the performance of the referees. Their performance was even worse than that of the players. Fussy, absurd and incorrect - over the whole match. An even worse performance than the referees the day before.
The *Arsehole of the Match Award* wins the following person: the coach of Braunsbedra. Always complaining about something - especially disturbing: when one of his players fouled, he used to complain about the behaviour of his fouled opponent - he should have been sent off the coaching zone or maybe even off the stadium area.

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See
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/080831%20SV%20Merseburg%2099%202-2%20SV%20Braunsbedra/ for more pictures.