Turbine Halle
|
1 : 2 (0:1) |
TSV Leuna
1919 |
-
Datum: Sonntag, 6. Oktober 2024 – Beginn: 14.00 - Tore: 0-1 Oskar Zorn, 1-1 48. Sofiane Batoure, 1-2 86. Julian
Lubich - Verwarnungen: 4x Turbine und 3x TSV - Platzverweise: keine -
Austragungsort: Sportanlage am Felsen, Kunstrasen (Kap. 450, davon 50 Sitzplätze) -
Spielbewertung: 8,0/10 |
Nachwuchs FC
Landsberg (B-Jugend) |
1 : 7 (1:6) |
SV Merseburg
99 (B-Jugend) |
-
Datum: Sonntag, 6. Oktober 2024 – Beginn: 11.00 - Tore: 0-1 4. Kersten, 0-2 5. Rabe, 0-3 10. Alramadan, 0-4 14.
Rabe, 1-4 16. Scheller, 1-5 22. Alasaad, 1-6 26. Schunke (Eigentor), 1-7 46.
Ahmad - Verwarnungen: 2x Landsberg, 1x 99 - Platzverweise: keine -
Austragungsort: Sportplatz Sietzsch (Kap. 450 Stehplätze) -
Spielbewertung: 6,0/10 |
Photos with English commentary: a) 7th Division: Turbine Halle
vs. TSV Leuna |
Zum Abschluss des langen Wochenendes ging es noch mal in die alte
Heimat und dort gab es sogar das beste Spiel dieser Woche zu sehen. Zuerst aber zum Warmwerden eine U17-Kreispokal-Partie zwischen
dem NFC Landsberg (Spielgemeinschaft von SSV Landsberg und SV Sietzsch) in
Lohnsdorf auf dem Hauptplatz vom SV Sietzsch. SV Merseburg 99 schoss den NFC
in einer sehr starken ersten Hälfte krass ab, 1:6 auch in der Höhe völlig
verdient. Nach der Pause ebbte die Partie ab. Mehr als das 1:7 war nicht mehr
drin. Der Schiri war eigentlich gut, aber noch sehr unerfahren offenbar – so ein
paar unfaire Treter von Landsberg und die Dummschwätzer neben der Gästebank
machten es ihm jedenfalls nicht leicht. |
Am Felsen bei Turbine wurde mal wieder auf dem Kunstrasen
gespielt, freundlicherweise lies uns der Kassierer aber zum ermäßigten Preis von
2€ rein. Für weitere 2€ gab es Fischbrötchen am Imbissstand – auch die großen
Getränke waren recht günstig. Auf dem engen Platz gab es von Beginn an ein rasantes Spiel zu
sehen. Leuna anfangs mit etwas mehr Chancen und Spielanteilen, doch einen
Treffer gab es bis kurz vor der Halbzeit nicht zu sehen. Dann zimmerte Zorn
Oskar einen 25-Meter-Freistoß in den linken Winkel – ein herrliches Tor! Nach dem Seitenwechsel kam Turbine besser ins Spiel und ihr
körperlich stärkster Spieler, Batoure, überwand Emmanue Ibekwe mit einer
Bogenlampe in den langen Winkel. Danach nahm das Spiel noch mal an Rasanz
aber auch an Ruppigkeit zu. Leuna behielt den Überblick, denn mit einem
Nachschuss erzielte Julian Lubich wenige Minuten vor dem Ende den insgesamt
gesehen verdienten Siegtreffer. Große Freude bei den doch rund 30 Gästefans –
große Freude bei den Spielern, die heute wieder alles gegeben haben und ein
besonders sehenswertes Spiel zeigten! Zwei wichtige Siege, in der Tabelle
verbessert und wie gesagt ein tolles Spiel geliefert! Auch dem Schiedsrichter muss man noch ein Lob aussprechen. Man
merkte, dass er der Chef der Schiris vom Burgenlandkreis ist. Max Pfannschmidt
aus Weißenfels leitete die Partie souverän, wobei seine Assistenten da
deutlich weniger zuverlässig wirkten. Dabei machten es ihm beide Seiten, v.a.
Turbine mit dem vielen unberechtigten Reklamieren, doch immer wieder schwer.
Aber besonders hervorheben will ich, dass er z. B. das Hinwerfen eines Hallensers
auf den Ball, um einen Freistoß zu schinden, direkt als Handspiel und
Freistoß Leuna abpfiff und auch den Freistoß zum 1:0 sofort ohne zögern gab
und sich nicht vom Reklamieren der Gastgeber ablenken ließ. Auch eine gelbe Karte
gegen einen unserer Leunaer wegen unsportlichen Jubelns in Richtung Heimfans
war völlig angemessen. |
Nach dem Spiel gingen wir noch etwas spazieren um die
Giebichenstein herum, zur Kirche hoch, da in der Nähe Essen und fuhren dann
zurück nach Weferlingen. Also das Viertel, wo Turbine Halle spielt, ist schon
eine besonders schöne Ecke von Halle – es lohnt sich immer wieder, vor oder
nach den Spielen da noch ein bisschen um die Saalefelsen, durch die Straßen
mit Jugendstilvillen oder im Bereich der Burg Giebichenstein herumzulaufen! |
Statistik: - Grounds: 3.712 (0 neue; diese Saison:
52 neue) - Sportveranstaltungen: 5.212 (2; diese Saison: 87) - Tourkilometer: 290 (290km Auto) - Saisonkilometer: 11.210 (10.290 Auto, davon 0 Mietwagen/ 920
Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 78 [letzte
Serie: 54, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 196 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020]. |
Montag, 7. Oktober 2024
W3.0197V: Packender Leuna-Sieg bei Turbine Halle, einseitiges U17-Pokalspiel in Lohnsdorf
Montag, 22. April 2024
W3.0173V: Wichtiger Punktgewinn gegen den Tabellenführer und souveräner Sieg der U15
TSV Leuna
1919 |
1 : 1 (1:0) |
Verein für
Ballsport Merseburg |
-
Datum: Sonntag, 21. April 2024 – Beginn: 14.00 - Tore: 1-0 44. Piehler, 1-1 55. Zwarg -
Verwarnungen: Piehler, Cardoso, Kanig (Leuna); NN, NN (Merseburg) -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze) |
TSV Leuna
1919 (C-Jugend) |
4 : 1 (3:1) |
Nachwuchs FC
Landsberg / SV Sietzsch – SSV Landsberg (C-Jugend) |
-
Datum: Sonntag, 21. April 2024 – Beginn: 12.00 - Tore: 0-1 5. Haase, 1-1 14. Nr. 2, 2-1 16. Nr. 10, 3-1 31. Nr.
7, 4-1 62. Nr. 15 -
Verwarnungen: 3x Leuna; 1x Landsberg -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze) |
Photos with English commentary: |
Da der Zoll so langsam arbeitet (laut einer ehemaligen Kommilitonin, die dort arbeitet, hangelt man sich da von Pause zu Pause) und mein Autoersatzteil daher immer
noch nicht da ist, musste ich wieder die Bahn nehmen, um nach Leuna zu kommen.
Bis Halle ging das gut, dann wurde der Ausfall der Bahn nach Merseburg nicht angekündigt.
Nach endloser Umsteigezeit, nahm ich schließlich die Straßenbahn und kam in
Leuna noch rechtzeitig vorm C-Jugendspiel an. Auf dem Rückweg funktionierte
das besser. Die regulär sehr lange Umsteigezeit nutzte ich für ein Abendessen
im Imbiss „Grill Al Balad“ in der Fußgängerzone beim Riebeckplatz. Richtig
arabischer Imbiss – sehr freundlich, sehr interessante, stark gewürzte
Gerichte und noch preisgünstig. In Braunschweig war ich aber erst gegen 21
Uhr wieder. Aber genau rechtzeitig, um mir noch im marokkanischen Fernsehen
den Sieg der Futsal-Nationalmannschaft über Angola anzuschauen, was den
dritten Afrikameistertitel in Folge bedeutete... |
Erstes Spiel heute im Leunaer Stadion des Friedens: Die C-Jugend
in der Platzierungsrunde gegen die etwas besser platzierten Landsberger. Die Gäste
gingen früh in Führung, doch Leuna nahm schnell das Heft in die Hand, spielte
gut zusammen und konnte in einem erfreulich schnellen und attraktiven Spiel
bis auf 3:1 davon ziehen. In der zweiten Hälfte ließen Tempo und Co. massiv
nach, Leuna legte noch einen Treffer drauf, Landsberg war nur noch am
meckern. Die Eltern, die sich über den Schiri und die Fouls der Leunaer
beschwerten, schienen auch gar keine Ahnung vom Kick mitm runden Leder zu
haben... In jedem Fall ein verdienter wie auch souveräner Sieg der Leuna U15! |
Dann traten die Männer in einem schweren wie wichtigen Spiel
gegen den Tabellenführer vom VfB Merseburg an. Gut 300 Zuschauer sorgten für
einen überdurchschnittlichen Besuch trotz schlechten Wetters. In einem eher
mittelmäßigen ersten Durchgang, gelang der favorisierten Gastmannschaft,
welche sich erst am Vortag von ihrem Trainer verabschiedet hatte, fast
nichts. Mehr Feldanteile und mehr Chancen, aber ganz schwacher Abschluss.
Wenn es mal gefährlich wurde, waren Torwart Pfennig oder die Abwehr auf dem
Posten. Leuna konnte nur selten für Entlastung sorgen. Ein Konter wurde
kläglich eins gegen eins gegen den Schlussmann vergeben. Kurz vor der Pause
war Piehler jedoch zur Stelle und netzte zum überraschenden 1:0 ein. In der zweiten Hälfte startete Merseburg druckvoll, schaffte den
Ausgleich, um danach in einem ausgeglichenen Spiel doch nicht über ein 1:1
hinauszukommen. Für unseren TSV Leuna ist das aber sehr hilfreich, denn
dieser Punktgewinn hält ihn über dem Strich – Turbine Halle ist mit sechs
Toren schlechter und einem Spiel mehr punktgleich auf dem ersten
Abstiegsplatz. |
Statistik: - Grounds: 3.605 (kein neuer; diese
Saison: 191 neue) - Sportveranstaltungen: 5.065 (2; diese Saison: 241) - Tourkilometer: 410 (400km Bahn, 10km Rad) - Saisonkilometer: 98.270 (58.120 Flugzeug/ 31.850 Auto, davon
15.450 Mietwagen/ 5.890 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 3.230 Fahrrad/ 180 Schiff,
Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 18 [letzte
Serie: 19, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 173 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020]. |
Dienstag, 22. November 2011
W277II: Mit kuriosem 1:0-Sieg an die Tabellenspitze – und hitzige Punkteteilung in Markwerben
Montag, 21. Februar 2011
W238IV: Sietzsch schlägt Schochwitz auf einem der idyllischsten Plätze der Kreisklasse
Datum: Sonntag, 20. Februar 2011 - Anstoß 14.00
Liga: 2. Kreisklasse Saalekreis, Staffel 2 (12. Liga, 7. Amateurliga)
Ergebnis: 0:3 nach 93 Min. (45/48) – Halbzeit: 0:0
Tore: 0-1 58. Nr. 8, 0-2 77. Nr. 13, 0:3 92. Nr. 13
Verwarnungen: Nr. 6, Nr. 10 (TSV)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Schochwitz (Kap. 1.000, davon 40 Sitzplätze)
Zuschauer: 20 (davon 2 Sietzsch-Sympathisanten)
Unterhaltungswert: 4,0/10 (Sietzsch hab ich letztes Jahr klar besser spielen sehen, aber für einen verdienten Sieg reichte es trotzdem)

Photos and English version:
Amateur Football in Schochwitz Village: TSV Reserve vs. SV Sietzsch
Dass ich mit dem Komplettieren der Grounds im Saalekreis schon im Februar weitermachen könnte, hätte ich nicht gedacht. Auch dass es noch mehr Leute gibt, die bei knapp unter Null Grad Sport treiben wollen, hatte ich aufgrund der Erfahrungen in den letzten vier, fünf Jahren stark bezweifelt. Während mein Sport darin bestand, die etwa 35km von Merseburg nach Schochwitz mit dem Fahrrad zu bewältigen, hatten sich in Schochwitz mehr als 20 Leute aus dem Dorf im Salzatal und dem Dorf Sietzsch bei Landsberg zum Fußballspielen zusammen gefunden.
Schochwitz (1.200 Einwohner) ist auch als Ort gar nicht so uninteressant, da es ein (allerdings für die Öffentlichkeit nicht zugängliches) Schloss mit recht spektakulärer Fassade und eine ordentliche Kirche direkt daneben hat. Auch in den Ortsteilen Krimpe, wo es eine kleine Kirche und vier Menhire gibt, und Gorsleben, wo eine ganz ansehnliche romanische Kirche auf einem Hügel steht, lohnt mal ein kurzer Zwischenstopp, wenn man schon mal in der Ecke ist. Besonders interessant ist allerdings der Fußballplatz.
Auf der einen Seite des Platzes fällt das große, zweistöckige Vereinsheim ins Auge, gegenüber ein massiver, stark bewaldeter und von einem Trampelpfad der knapp oberhalb der Laweke verläuft, gesäumter Hügelzug. Rechts vom Vereinsheim sind Felder und Bäume, links Wiese und Bäume und direkt hinter dem Tor plätschert der kleine Bach Laweke entlang, aus dem so mancher Ball gefischt werden muss. Heute allein drei Mal. Allerdings bleiben an vielen Engstellen die Bälle so oder so im Bachlauf stecken, da der Bach oft nur 30cm breit und 15cm tief ist. Dieser Platz fällt also unter die Sorte nicht spektakulär (es fehlen halt auch Ausbauten: man kann sich nur auf die 10 Parkbänke setzen), aber richtig schön idyllisch.

Der TSV Schochwitz hat auch immerhin 5 Mannschaften im Spielbetrieb: zwei Männer- (Kreisoberliga, 2. Kreisklasse), zwei D-Junioren- und eine Frauenmannschaft (Verbandsliga). Die zweite Männermannschaft, die wir uns heute mit knapp 20 Schochwitzer Anhänger zusammen ansahen, spielte gegen SV Sietzsch. Die hatten zwar keinen Anhang dabei, aber wir zwei haben natürlich unsere Sympathien für den Verein aus dem bei Landsberg liegenden Dorf Sietzsch. Auch ohne Fanunterstützung schafften sie es ihrer Favoritenrolle (Sietzsch als 2. mit gutem Vorsprung auf Sennewitz II auf einem Aufstiegsplatz und Schochwitz II als 7. von 12 mit einem erstaunlich geringen Vorsprung vor dem einzigen Abstiegsplatz) gerecht zu werden.
Die erste Halbzeit wurde gleich mit ein paar nicht ungefährlichen Torschüssen der Sietzscher eröffnet. Allerdings ließ die Genauigkeit dann enorm nach. Auch Schochwitz brachte keinen richtig guten Ball aufs Tor. 0:0 in einem allenfalls mittelmäßigen Spiel zur Pause.
Dann dauerte es nach der Pause eine Weile, bis mal richtig was los war; aber mit dem ersten Tor der Partie nach fast einer Stunde war es dann auch ein Highlight: Ein langer Ball wird vom Achter der Gäste noch vor der Linie erwischt und ins Netz gedroschen. Kurz darauf wurde ein Tor der Sietzscher aberkannt (der Schiri war ja wirklich gut, aber ich glaube da lag der mal nicht richtig). Das zweite Tor für Sietzsch wurde mit Aufsetzer durch die Arme des Torwarts gebracht. In der Nachspielzeit war auch noch ein sehr guter Sturmlauf des 13ers erfolgreich, der den Ball überlegt am Torwart vorbeibrachte. Das 0:3 war zwar vielleicht etwas zu hoch ausgefallen, aber Sietzsch war klar die bessere Mannschaft – allerdings hat mir das andere Spiel, dass ich in dieser Saison von ihnen gesehen habe, erheblich besser gefallen.
Apropos hoch: das torärmste Spiel an diesem Spieltag war ebendieses Duell in Schochwitz. Die drei anderen Spiele gingen 2:2, 0:4 und 17:0 aus. Das letztere Spiel (Zscherben II – Teicha II) war natürlich richtig hoch und klar vor einem 10:1 von Tabellenführer Zscherben II gegen Wallwitz II das torreichste und deutlichste Spiel in der ganzen Saison.

Statistik:
Grounds: 529 (heute 1 neuer Ground; diese Saison: 79 neue)
Sportveranstaltungen: 1.229 (heute 1, diese Saison: 116)
Tageskilometer: 70 (70 Fahrrad)
Saisonkilometer: 19.440 (12.070 Auto/ 3.920 Bahn, Bus, Tram/ 2.650 Fahrrad/ 800 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 88
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 238
Sonntag, 7. November 2010
W223III: Der Fußballplatz mit der Mühle, und: Sieg von Sietzsch über Sennewitz
Sonntag 7. November 2010 – Anstoß 10.30
Liga: Nordsachsenliga der A-Junioren (5. Liga der 16-18jährigen)
Ergebnis: 1:8 nach 92 (45/47) Min. – Halbzeit: 0:4
Tore: 0:1 9. (11), 0:2 27. (11), 0:3 31. (11), 0:4 37. (9), 0:5 47. (9), 0:6 51. (7; Elfmeter im Nachschuss), 1:6 52. (10; Elfmeter), 1:7 57. (9), 1:8 67. (9)
Verwarnungen: 2x Glesien/ Zw./ Zs.
Platzverweise: keine
Besondere Vorkommnisse: 59. Torwart von Glesien/ Zw./ Zs. hält Elfmeter von Naundorf/ Zsc.
Sportanlage: Sportanlage an der Mühle (Kap. 1.200, davon 30 Sitzplätze)
Zuschauer: 15 (davon 7 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Für diese Jugendspielklasse ein wirklich starkes Spiel; der Gastgeber gab sein Bestes, doch der Gast war klar überlegen)
SV Sietzsch 3:1 1. SV Sennewitz
Sonntag 7. November 2010 – Anstoß 14.00
Liga: 2. Kreisklasse Saalekreis, Staffel 2 (12. Liga, 7. Amateurliga)
Ergebnis: 3:1 nach 95 (47/48) Min. – Halbzeit: 2:0
Tore: 1:0 17. (11; Elfmeter), 2:0 33. (6), 2:1 65. (Eigentor), 3:1 82. (12)
Verwarnungen: keine, Platzverweise: keine
Sportanlage: Sportplatz Lohnsdorf (Kap. 500 Stehplätze)
Zuschauer: 25 (keine Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Sietzsch in einem guten Spiel die deutlich bessere Mannschaft, jedoch Durchhänger von 45. bis 75. Minute)

Photos and English version:
a) SpG Glesien/ Zwochau/ Zschernitz 1:8 SpG Naundorf/ Zschepplin (Under-19)
b) SV Sietzsch 3:1 SV Sennewitz Reserve
Diesmal ging es bereits morgens los, da uns das Spiel in Sietzsch, wo es uns v.a. um den Besuch des Platzes ging, nicht reichte. Wir schauten erst im sächsischen Nachbarkreis Nordsachsen in Zwochau ein A-Junioren-Spiel. Es standen sich auf der höchsten Liga der Kreisebene zwei Spielgemeinschaften gegenüber. Die erste besteht aus Glesien, einem 1.400 Einwohner zählenden Ortsteil von Schkeuditz und Heimat des FV Glesien, aus Zwochau, heute Spielort; der SV Zwochau kommt aus der 1.000-Einwohner-Gemeinde nördlich des Leipziger Flughafens, und Zschernitz, wo die Union 47 Zschernitz herkommt, was der ortsansässige Verein des 500 Einwohner-Ortsteils der Gemeinde Neukyhna ist. Für Archäologen, die sich mit der Jungsteinzeit befassen, dürfte zumindest das dritte Mitglied der Spielgemeinschaft ein Begriff sein: dort wurde nämlich vor wenigen Jahren eine Tonfigur gefunden, die aufgrund ihrer auffälligen Darstellung eines Mannes für diese Kulturzeit etwas besonders war. Die andere Truppe hat Spieler vom SV Naundorf und dem SV Zschepplin. Beide Orte bilden mit mehreren anderen Dörfern eine Gemeinde mit Namen Zschepplin. Die 3.000 Einwohner wohnen auf einer gar nicht so kleinen Fläche nördlich von Leipzig.
Zwei kleine Sehenswürdigkeiten gibt es in Zwochau, dass sind die Kirche und die Windmühle. Direkt neben der Windmühle befindet sich der Fußballplatz, der ohne die Mühle und das geschickt auf einen Wall gebaute Sportlerheim mit einer fanfreundlichen Terrasse – alle Bänke und Tische mit Blick zum Spielfeld, dabei kann man sich Essen und Trinken durch die Theke durchreichen lassen – ein extrem eintöniger Ort wäre. Auf drei Seiten befinden sich öde, weite, flache Felder. So wie er besteht, ist er aber ein richtig netter Amateurground.
In der Nordsachsenliga ist die Dreiergemeinschaft von Glesien/ Zwochau/ Zschernitz aussichtslos abgeschlagen auf dem letzten Platz: nach 6 Spielen 3:39 Tore und noch kein Punkt, während die Kombination der beiden Vereine aus Zschepplin den zweiten Platz hinter Bad Düben (2 Punkte Rückstand auf den Aufstiegsplatz also) belegt. Das sah man, nachdem mehrere schwache Angriffe der Heimseite verpufft waren, auch deutlich. Nach neun Minuten war die Abwehr schon ausgehebelt und der 11er von Naundorf/ Zschepplin begann damit einen Hattrick zu machen, für den er nur 22 Minuten brauchte. Bis zur Pause stand es 0:4.
In Halbzeit zwei ging es richtig rund: ein überlegter Schuss ins lange Eck zum 0:5, ein Elfmeter – den man nicht unbedingt hätte geben müssen – saß erst im Nachschuss, nachdem der gute Torwart der Heimmannschaft, der nur wegen seiner schwachen Vordermannschaft zu viele Buden fing, den Ball an den Pfosten lenken konnte. Nur eine Minute später gab es für Glesien einen Elfer, der ebenfalls nicht richtig ersichtlich war, aber sicher verwandelt wurde. Bald stand es aber schon 1:7 durch einen Schuss unters Tordach und Naundorf bekam eine erneute Chance auf einen Treffer per Elfmeter. Der Elfer war ganz schlecht geschossen, doch den hätte nicht jeder Torwart so sicher festgehalten. Ein weiteres Mal musste er aber hinter sich greifen; das 1:8 war schließlich der Endstand.
Für ein Spiel dieser Spielklasse war es richtig gut, da der Unterlegene stets gegen hielt und der Gast eine wirklich gute Leistung zeigte. Richtige Durchhänger im Spielniveau gab es keine.

Für uns ging es weiter nach Landsberg, da in den ganzen verkommenen Käffern auf dem Weg kein Gasthaus und kein Imbiss offen hatten. In Landsberg war wenigstens der gute Dönerladen am Rathausplatz offen. Die türkische Pizza (Lahmacun) aßen wir dann am Platz in Sietzsch, einem kleinen Dorf südlich von Landsberg, das u.a. mit Lohnsdorf, wo sich die weitläufige Sportanlage mit drei Plätzen und etlichen Containern (Umkleiden, Sportlerheim etc.) befindet, einen Ortsteil von Landsberg bildet. Ohne die Bäume wäre die Platzanlage noch kahler. In Sietzsch gibt es übrigens eine ganz interessante Kirche, die zwar keinen Turm mehr hat, sodass die Glocken daneben angebracht wurden, aber ein schönes Barockinterieur mit interessantem Taufbecken.
Beim Kreisklassespiel des SV Sietzsch gegen den 1. SV Sennewitz II handelte es sich um ein Spitzenspiel, da der 2. gegen den 3. antrat. Wenn Sennewitz II verliert, dann haben sie 7 Punkte Rückstand auf den zweiten Aufstiegsplatz. Den Gast hatte ich zwei Mal an den letzten beiden Wochenenden spielen sehen und beide Male hatten sie mich nicht die Bohne überzeugt. Die Gastgeber aus Sietzsch sah ich zum ersten Mal und sie belagerten auch gleich das Tor der Sennewitzer. Diese waren zwar nicht chancenlos, doch hatten weit weniger vom flotten und unterhaltsamen Spiel als die Hausherren. Nach 17 Minuten trat ein Sennewitzer Verteidiger dem Ballführenden Sietzscher auf die Latschen, der kam zu Fall und erhielt mit Recht einen Elfmeter. Der Landsberger 11er verwandelte ganz sicher zum 1:0. Da schimpften die beiden Sennewitzer Schreihälse schon ganz gut, doch richtig geärgert haben sie die Trainer der Gastmannschaft erst nach dem 2:0, das zwar keineswegs aus Abseitsposition erzielt wurde – hatte man die Glotzen richtig aufgemacht so wie ich, hat man den kleingewachsenen Dreier vom SV Sennewitz bemerkt, der das Abseits auf der Zaunseite aufhob – aber für die Sennewitzer natürlich ohne Frage irregulär war.
Nach der Pause hatte Sietzsch dann leider ganz schön nachgelassen, was dem Gastverein ermöglichte einen Treffer in einer unübersichtlichen Aktion im Strafraum zu erzielen. Allerdings drückte ein Sietzscher den Ball unglücklich über die Linie, also hat Sennewitz eigentlich gar keinen Treffer selbst erzielt... Jedenfalls musste man sich einige Minuten Sorgen machen, dass Sennewitz den Sietzschern doch noch den Sieg nehmen würde, doch diese begannen ab der 75. wieder richtig Druck zu machen. Die Fans gingen mit, feuerten die Truppe an und schimpften über den immer unsicherer werdenden Schiri oder ärgerten die Gästespieler. Nach etlichen vergebenen Chancen saß dann ein Schuss zum 3:1. Mehrere weitere Angriffe hätten locker für ein 5:1 oder noch deutlicher gereicht, aber mit dem 3:1 hat Sietzsch seinen Aufstiegsplatz gefestigt – sogar die Tabellenführung übernommen! – und allen anwesenden Fans ein schönes Spiel gezeigt.
Unter den wenigen Anwesenden am Spielfeldrand war auch ein bekanntes Gesicht der Groundhoppingszene aus Landsberg: der hatte die Andeutung im Bericht vom letzten Sonntag schon ganz richtig gedeutet und sich schon gedacht, wenn er in Lohnsdorf treffen würde. Was ich nicht gedacht hätte, war dass das Durchschnittsalter des Publikums so jung war: da waren kaum Rentner da und schon gab es aus der Reihe der 25 Zuschauer wenig Gemecker und dafür viele richtige Anfeuerungsrufe für den SV Sietzsch und zünftige Zurufe gegen die Gästespieler. Besonders lustig sind dabei natürlich ein Zwei-Mann-Wechselgesang „SV Sietzsch – SV Sietzsch“ und ein bekannter Spruch der im studi.VZ über 600 Mitglieder in der entsprechenden Gruppe zählt: „Deine Mutter zieht LKWs auf DSF“...
Auf jeden Fall war das heute wieder eine lohnende Tour mit einem deutlich ausgegangenen aber guten Spiel auf einem schönen Platz und einem engeren Spiel in lustiger Atmosphäre.

Statistik:
Ground Nr. 495 (zwei neue Grounds; diese Saison: 45 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 1.173 und Nr. 1.174 (diese Saison: 61)
Tageskilometer: 90 (Rad)
Saisonkilometer: 11.810 (8.170 Auto/ 1.840 Fahrrad/ 1.000 Bahn, Bus, Tram/ 800 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 80
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 223
Sonntag, 10. Oktober 2010
W219II: Was war der einzige Spielausfall in der Staffel? Richtig: unser Spiel! Aber dafür gab’s im 14-Uhr-Spiel den Ausgleich in der Nachspielzeit
Sonntag 10. Oktober 2010 – Anstoß 10.00
Liga: C-Junioren Kreisklasse Saalekreis (4. Liga der 12-14jährigen = unterste Spielklasse)
Ergebnis: Ausfall wegen (k.A.)
SV 1970 Röglitz 1:1 LSG Kütten II
Sonntag 10. Oktober 2010 – Anstoß 14.00
Liga: 3. Kreisklasse Saalekreis, Staffel 3 (13. Liga, 7. Amateurliga = unterste Spielklasse)
Ergebnis: 1:1 nach 96 Min. (48/48) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 24. Nr. 7 LSG, 1:1 91. Nr. 7 SVR
Verwarnungen: 2x LSG
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Röglitz (Kap. 700 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 35 (davon ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Ganz O.K. für die Klasse)

Photos and English version:
SV 1970 Röglitz 1-1 LSG Kütten Reserve
Um einen weiteren Saalekreisground abhaken und hier für die interessierten Amateurfußballfans vorstellen zu können – in diesem Falle der vom SV Sietzsch genutzte Sportplatz Lohnsdorf – wollten wir eigentlich um 10 Uhr ein C-Junioren Spiel dort sehen. Wir hatten in dieser Saison bereits zwei Spiele (eines nur zur Hälfte und das war katastrophal schlecht – das andere jedoch komplett und überrascht über die Stärke beider Teams) dieser Klasse gesehen und bisher gab es auch in dieser Klasse erst zwei Ausfälle in mehr als 60 Spielen, doch welches Spiel kam heute – sicherlich durch Absage am gleichen Tag wegen Spielermangels – nicht zustande: genau, Sietzsch gegen Beesenstedt. Also fuhren wir weiter und verlegten den Groundpunkt Sietzsch auf einen Termin im November; da aber natürlich die Herrenmannschaft.
Nach einer Esspause im Sportlerheim Raßnitz fuhren wir nach Röglitz, einem kaum mehr als 300 Einwohner zählenden Dorf auf einer Anhöhe, oberhalb des Flussbetts der Luppe und der umliegenden Aue mit ihren Feldern und kleinen Waldstücken, das mit auffällig gepflegten Häusern und einer schönen, in kräftigem Gelb gestrichenen Kirche aufwarten kann, um ein Spiel der untersten Spielklasse zu sehen.

Den SV 1970 Röglitz kannte ich noch als reinen Freizeitverein (Link zum Bericht Röglitz – Döllnitz AH) und mein Vater hatte den erst in diesem Jahr erstmalig zum Spielbetrieb hinzu gestoßenen Club bisher noch gar nicht spielen sehen. Der nicht uninteressante Platz – er ist recht eng und liegt schön am Rande des Berghangs bzw. hinter der Kurve der Hauptstraße nach Großkugel und Raßnitz hinter dem Teich; zudem ist er von ein paar Ahornbäumen und Pappeln flankiert – war also nur einer der Gründe, wieso wir dieses Nachholspiel besuchten. Nachgeholt werden musste es übrigens nur, weil man sich beim Verband in Magdeburg nicht mit dem Ausstellen Spielerpässen der Röglitzer beeilt hatte.
Was die Tabellensituation angeht, so ist Röglitz als Vierter (4 Siege, 2 Niederlagen) klar favorisiert gegen den Vorletzten (d.h. Neunten) aus Kütten (das ist aber auch nur die Reservemannschaft), der nur zwei Siege bei vier Niederlagen hat. Am Spieltag zuvor zeigte Röglitz mit einem 2:1 mal wieder, wie torarm ihre Spiele leider sind: 17 Tore in 6 Spielen = 2,8/ Partie, d.h. die geringste Torquote in der Staffel 3 und wohl auch der ganzen 3. Kreisklasse. Bei Kütten kamen die üblichen fast doppelt so hohen Ergebnisse zustande (5,2/ Spiel).
Auch diesmal wurde es kein Torfestival, wobei man auch nicht von einem langweiligen Spiel reden konnte. Beide Mannschaften spielten die ganze Spielzeit über ziemlich flott hin und her, es gab etliche Chancen auf beiden Seiten und nach 24 Minuten traf der Gast aus Kütten auch mit einem Freistoß, der als Aufsetzer im Eck landete. In der zweiten Halbzeit war es weiterhin das flotte und weitestgehend saubere Spiel mit der in dieser Spielklasse üblichen Anzahl an Fehlern (Fehlpässe, Ballverstolpern, unbeabsichtigte Rempler und Handspiele). Einen weiteren Treffer gab es aber erst in der Nachspielzeit, wobei der Ausgleich für Röglitz zwar aus abseitsverdächtiger Position erzielt wurde, ich aber erstens hervorheben muss, dass Röglitz gleichwertig war und deshalb den Ausgleichstreffer verdient hatte und zweitens der Schiri auch völlig richtig mit der Linie lag, im Zweifel das Spiel einfach laufen zu lassen; ob nun vielleicht Hand oder Abseits vorlag oder nicht: wenn man in der Klasse dauernd pfeift, stört man das Spiel enorm!

Statistik:
Ground Nr. 481 (kein neuer Ground; diese Saison: 31 neue)
Sportveranstaltung Nr. 1.154 (diese Saison: 42)
Tageskilometer: 30 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 10.260 (7.170 Auto/ 1.440 Fahrrad/ 850 Bahn, Bus, Tram/ 800 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 69
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 219










