Deutscher Sport-club Arminia Bielefeld | 0:1 | F.C. Hansa Rostock |
-
Datum: Freitag, 10. Februar 2023 – Beginn: 18.30 - Tor:
0-1 51. Fröde -
Gelbe Karten: Hüsing (Arminia); Ananou, Ingelsson, Lucoqui (Hansa) -
Rote Karten: keine -
Austragungsort: Bielefelder Alm, sog. Schüco Arena (Kap. 27.332, davon 19.392
Sitzplätze) | ||
Photos
with English commentary (FLICKR): | ||
Die Bielefelder Alm ist eines der interessanteren
Bundesligastadien und da es von Braunschweig je nach Route und Verkehr nur 1,5
bis 3 Stunden nach Bielefeld sind, wollte ich diese Saison Hansa dort auf
jeden Fall spielen sehen. Trotz Lehrgang und Freitagspartie ging es dank
flexiblen Arbeitszeiten problemlos, hier eine benzinsparende Route über
Hildesheim, Hameln und Lemgo zu nehmen, in der Apfelstraße kostenfrei zu
parken und dann schon kurz nach Öffnung in das wie gesagt ziemlich
ansehnliche Stadion zu gehen. Kurios ist die Lage zwischen Höhenzügen des Teutoburger Waldes,
der hässlichen Stadt und eben direkt in einer Kleingartenanlage. Im Gästesektor hat man einen Steh- und einen Sitzplatzbereich,
der noch um einen weiteren Sitzblock erweitert werden kann. Das wurde heute
gemacht, sodass ich für ziemlich hohe 25€ ganz gute Sicht direkt hinterm Tor
hatte. In der letzten Reihe hat man das Fangnetz dann auch nur zum Teil vor
der Linse. Gegenüber der Heimfanbereich hat überwiegend Stehplätze. Das
Stadion war nicht ganz ausverkauft, aber sehr gut gefüllt und die Stimmung
von beiden Lagern akustisch stark. Ohne Choreo oder Pyro und sehr wenige
Fahnen, aber eben starke Anfeuerungen. Das Spiel war auch ansehnlich, Hansa insgesamt mit etwas mehr
Spielanteilen, Chancen, Standards usw. aber eine Partie von der ersten bis
zur letzten Minuten auf Augenhöhe und dadurch spannend. Es wurden von beiden
Seiten enorm viele Chancen vergeigt. Ein Kopfball von Fröde kurz nach der
Pause sorgte für den Goldenen Treffer. Beim Hansa-Spielerkalender ist er
passenderweise Spieler des Monats Februar... | ||
Statistik: - Grounds: 3.292 (1; diese Saison: 163 neue) - Sportveranstaltungen: 4.676 (1; diese Saison: 195) - Tourkilometer: 330km Auto - Saisonkilometer: 40.370 (27.990 Auto, davon 6.020 Mietwagen/ 1.660
Fahrrad/ 10.800 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 8 [letzte
Serie: 7, Rekordserie ohne 0-0: 178] - Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit:
Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 111 Wochen in
Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen
von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. | ||
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Samstag, 11. Februar 2023
W3.0111II: Fröde sorgt für Auswärtssieg vom FCH
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Freitag, 19. November 2021
W3.0046I: Pokalspiel in Bielefeld
Sport- und Kulturverein Canlar Bielefeld ... 2
VfB Fichte Bielefeld ....................................... 4
- Datum: Mittwoch, 17. November 2021 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Kreispokal Bielefeld (sogenannter „Herforder Pils-Cup“; Kreisliga A; 8. Spielklasse, 4. Amateurliga gegen Westfalen-Oberliga; 5. Spielklasse, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-4 nach 95 Minuten (47/48) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 7. Haliti, 1-1 60. Harmann, 2-1 61. Haliti, 2-2 86. El Hamdaoui, 2-3 91. Dogan, 2-3 92. El Hamdaoui
- Gelbe Karten: 4x Canlar, 2x Fichte
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportanlage Gadderbaum (Kap.: 1.200 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 350 (davon ca. 100 Gästefans)
- Spielbewertung: 6,5/10
Pictures with English commentary:
Regional Amateur Football Cup: Canlar Bielefeld vs. Fichte Bielefeld
Wegen eines persönlichen Termins war ich am Mittwoch nicht im Büro sondern ziemlich lange unterwegs. Auf dem Rückweg ließ ich mir aber einen Spielbesuch nicht nehmen. Im ziemlich stark hügeligen Bielefelder Stadtteil Gadderbaum steht ein gesichtsloser Kunstrasen mit einer Stehstufe auf einer Seite und kleinem Hang sowie vielen Bäumen drumherum. Daneben auch eine Schule, in der sich die Kabinen befinden. Für 5€ konnte man hier Pokal schauen. Neben dem SV Gadderbaum 08 spielt hier auch A-Ligist SuK Canlar. Heute hatten sie im Kreispokal den vermeintlich übermächtigen Oberligisten Fichte zu Gast. Eine gute Kulisse erschien, schnell ging der Unterklassige überraschend in Führung und auch nach dem erst nach 60 Minuten erzielten Ausgleich, ging Canlar gleich wieder in Front. Doch in der Schlussphase kassierten sie noch drei Treffer. 2:4 also am Ende – alles andere als überzeugend, was die „Nadelbäume“ da fabrizierten. Pokalstimmung kam auch nicht nur die sporadisch anfeuernden Fanlager auf, sondern eher durch die unreifen und unfairen Spieler auf beiden Seiten, die sich immer wieder kräftig bepöbelten...
Statistik:
- Grounds: 2.938 (1; diese Saison: 124 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.247 (1; diese Saison: 147)
- Tourkilometer: 600 (600 km Auto)
- Saisonkilometer: 28.700 (19.860 Auto, davon 4.480 Mietwagen/ 7.070 Flugzeug/ 1.740 Fahrrad/ 30 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 30 [letzte Serie: 46, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 46 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].
VfB Fichte Bielefeld ....................................... 4
- Datum: Mittwoch, 17. November 2021 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Kreispokal Bielefeld (sogenannter „Herforder Pils-Cup“; Kreisliga A; 8. Spielklasse, 4. Amateurliga gegen Westfalen-Oberliga; 5. Spielklasse, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-4 nach 95 Minuten (47/48) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 7. Haliti, 1-1 60. Harmann, 2-1 61. Haliti, 2-2 86. El Hamdaoui, 2-3 91. Dogan, 2-3 92. El Hamdaoui
- Gelbe Karten: 4x Canlar, 2x Fichte
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportanlage Gadderbaum (Kap.: 1.200 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 350 (davon ca. 100 Gästefans)
- Spielbewertung: 6,5/10
Pictures with English commentary:Regional Amateur Football Cup: Canlar Bielefeld vs. Fichte Bielefeld
Wegen eines persönlichen Termins war ich am Mittwoch nicht im Büro sondern ziemlich lange unterwegs. Auf dem Rückweg ließ ich mir aber einen Spielbesuch nicht nehmen. Im ziemlich stark hügeligen Bielefelder Stadtteil Gadderbaum steht ein gesichtsloser Kunstrasen mit einer Stehstufe auf einer Seite und kleinem Hang sowie vielen Bäumen drumherum. Daneben auch eine Schule, in der sich die Kabinen befinden. Für 5€ konnte man hier Pokal schauen. Neben dem SV Gadderbaum 08 spielt hier auch A-Ligist SuK Canlar. Heute hatten sie im Kreispokal den vermeintlich übermächtigen Oberligisten Fichte zu Gast. Eine gute Kulisse erschien, schnell ging der Unterklassige überraschend in Führung und auch nach dem erst nach 60 Minuten erzielten Ausgleich, ging Canlar gleich wieder in Front. Doch in der Schlussphase kassierten sie noch drei Treffer. 2:4 also am Ende – alles andere als überzeugend, was die „Nadelbäume“ da fabrizierten. Pokalstimmung kam auch nicht nur die sporadisch anfeuernden Fanlager auf, sondern eher durch die unreifen und unfairen Spieler auf beiden Seiten, die sich immer wieder kräftig bepöbelten...
Statistik:- Grounds: 2.938 (1; diese Saison: 124 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.247 (1; diese Saison: 147)
- Tourkilometer: 600 (600 km Auto)
- Saisonkilometer: 28.700 (19.860 Auto, davon 4.480 Mietwagen/ 7.070 Flugzeug/ 1.740 Fahrrad/ 30 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 30 [letzte Serie: 46, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 46 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].
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Samstag, 7. August 2021
W3.0031IV: Zwischenstopp im Naturstadion auf dem Weg nach Rostock
TuS Jöllenbeck ........................................................ 2
BV Stift Quernheim ................................................ 3
- Datum: Freitag, 6. August 2021 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Testspiel (Bezirksliga Westfalen, Staffel 2 gegen 1; jeweils 8. Spielklasse, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-3 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 3. Laege, 0-2 50. Hermann, 1-2 52. Warweg, 2-2 64. Hackbart, 2-3 75. Hermann
- Gelbe Karten: 1x Stift
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Naturstadion Jöllenbeck (Kap.: 2.510, davon 10 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit auf irgendeine Fantasiezahl beschränkt)
- Zuschauer: ca. 28 (davon ca. 5 Gästefans)
- Spielbewertung: 5,5/10
Photos with English Commentary:
Pre-Season Friendly: Jöllenbeck vs. Stift Quernheim
Ich bin noch mal für zwei Wochen für Homeoffice und Hopping in Rostock. Auf dem Weg dahin war kaum ein Spiel zu finden (und das in NRW!) und die paar Kicks, die es gab, waren aufgrund katastrophaler Staus im Rheinland – ich habe es schon oft erwähnt, aber hier noch mal: mich kotzt diese Region an! – kaum erreichbar. Ich kam kurz nach Anstoß im Jöllenbecker Naturstadion an. Gerade schoss der Gast von Stift Quernheim bei freiem Eintritt das 0:1. Die öde erste Halbzeit sah keine weiteren Treffer. Nach der Pause bald aber das 0:2. Dann jedoch Jöllenbeck binnen 15 Minuten mit dem Ausgleich. Die Rand-Bielefelder unterlagen dem Dorf bei Herford mit der Stiftskirche jedoch am Ende noch mit 2:3. Die zweite Hälfte war sehr viel besser. Insgesamt gesehen lohnte der Stopp also doch, zumal das Naturstadion wirklich schön in der Natur liegt und einen gewaltigen Wall auf einer Seite hat. Richtige Ausbauten hat es jedoch nicht. Ich kam dann 1.30 Uhr in Rostock an, da es keine Staus mehr gab.
Statistik:
- Grounds: 2.842 (1; diese Saison: 28 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.132 (1; diese Saison: 32)
- Tourkilometer: 630 km (630km Auto)
- Saisonkilometer: 4.850 (4.230 Auto, davon 0 Mietwagen/ 0 Flugzeug/ 620 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 80 [letzte Serie: 6, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 31 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].
BV Stift Quernheim ................................................ 3
- Datum: Freitag, 6. August 2021 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Testspiel (Bezirksliga Westfalen, Staffel 2 gegen 1; jeweils 8. Spielklasse, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-3 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 3. Laege, 0-2 50. Hermann, 1-2 52. Warweg, 2-2 64. Hackbart, 2-3 75. Hermann
- Gelbe Karten: 1x Stift
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Naturstadion Jöllenbeck (Kap.: 2.510, davon 10 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit auf irgendeine Fantasiezahl beschränkt)
- Zuschauer: ca. 28 (davon ca. 5 Gästefans)
- Spielbewertung: 5,5/10
Photos with English Commentary:Pre-Season Friendly: Jöllenbeck vs. Stift Quernheim
Ich bin noch mal für zwei Wochen für Homeoffice und Hopping in Rostock. Auf dem Weg dahin war kaum ein Spiel zu finden (und das in NRW!) und die paar Kicks, die es gab, waren aufgrund katastrophaler Staus im Rheinland – ich habe es schon oft erwähnt, aber hier noch mal: mich kotzt diese Region an! – kaum erreichbar. Ich kam kurz nach Anstoß im Jöllenbecker Naturstadion an. Gerade schoss der Gast von Stift Quernheim bei freiem Eintritt das 0:1. Die öde erste Halbzeit sah keine weiteren Treffer. Nach der Pause bald aber das 0:2. Dann jedoch Jöllenbeck binnen 15 Minuten mit dem Ausgleich. Die Rand-Bielefelder unterlagen dem Dorf bei Herford mit der Stiftskirche jedoch am Ende noch mit 2:3. Die zweite Hälfte war sehr viel besser. Insgesamt gesehen lohnte der Stopp also doch, zumal das Naturstadion wirklich schön in der Natur liegt und einen gewaltigen Wall auf einer Seite hat. Richtige Ausbauten hat es jedoch nicht. Ich kam dann 1.30 Uhr in Rostock an, da es keine Staus mehr gab.
Statistik:- Grounds: 2.842 (1; diese Saison: 28 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.132 (1; diese Saison: 32)
- Tourkilometer: 630 km (630km Auto)
- Saisonkilometer: 4.850 (4.230 Auto, davon 0 Mietwagen/ 0 Flugzeug/ 620 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 80 [letzte Serie: 6, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 31 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].
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Stift Quernheim,
TuS Jöllenbeck
Dienstag, 13. April 2021
W3.0014.IV: Auswärtssieg von Potsdam II in Bielefeld
Deutscher Sport Club Arminia Bielefeld FR ...... 1
1. FFC Turbine Potsdam II FR ............................ 3
- Datum: Sonntag, 11. April 2021 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: 2. Frauenfußball-Bundesliga (2. Spielklasse im Frauenfußball)
- Ergebnis: 1-3 nach 93 Minuten (46/47) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 1-0 49. Sarah Grünheid, 1-1 77. Bianca Schmidt, 1-2 85. Amelie Woelki, 1-3 92. Lea Bahnemann
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Windflöte, sogenannte EDIMedien-„Arena“ (Kap.: 1.525, davon 25 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 45 (ca. 15 Zaungäste, darunter ca. 5 Hopper und ca. 30 Offizielle innen)
- Spielbewertung: 6,5/10 (Ansehnliches Spiel mit rasanter Schlussphase)
1. FFC Turbine Potsdam II FR ............................ 3
- Datum: Sonntag, 11. April 2021 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: 2. Frauenfußball-Bundesliga (2. Spielklasse im Frauenfußball)
- Ergebnis: 1-3 nach 93 Minuten (46/47) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 1-0 49. Sarah Grünheid, 1-1 77. Bianca Schmidt, 1-2 85. Amelie Woelki, 1-3 92. Lea Bahnemann
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Windflöte, sogenannte EDIMedien-„Arena“ (Kap.: 1.525, davon 25 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 45 (ca. 15 Zaungäste, darunter ca. 5 Hopper und ca. 30 Offizielle innen)
- Spielbewertung: 6,5/10 (Ansehnliches Spiel mit rasanter Schlussphase)
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 6,5/10 (Gute Sicht, brauchbare Fotomöglichkeiten, aber nicht so viele Plätze am Zaun, wenige und zurückhaltende Sicherheitskräfte)
Photos with English Commentary:
a) 2nd Division Women’s Football in Bielefeld: DSC Arminia vs. Turbine Potsdam Res.
b) Ostwestfalen: Spexard, Sürenheide, Friedrichsdorf, Eckardtsheim, Schloß Holte-Stukenbrock, Hövelhof, Kaunitz
Sonntag trotz Dauerregen eine Radtour. Erst mit dem Auto bis Spexard, dann – weil es mal eine völlig neue Strecke ist – das Mountainbike aus dem Kofferraum geholt und über Sürenheide und Friedrichsdorf, wo es jeweils ganz ansehnliche Kirchen gibt, nach Bielefeld-Windflöte gefahren. Der lustig benannte Ort liegt in der Senne-Landschaft, also in einer flachen, landwirtschaftlich geprägten und langweiligen Region. Die Bebauung in Windflöte ist grauenhaft. Es gibt rein gar nichts Ansehnliches dort. Auch das Stadion sieht nach nichts aus. Auf einer Längsseite ein hässliches Vereinsheim und eine niedrige 0815-Stehstufen-Tribüne. In Zeiten der Coronadiktatur aber sehr wichtig: freie Sicht durch den Zaun von einer öffentlichen Straße hinter dem einen Tor.
Auf dieses Tor griff in der ersten Halbzeit die Frauenmannschaft von Arminia Bielefeld in ihrem Zweitligaspiel gegen die Reserve von Turbine Potsdam wenig erfolgreich an. Leider traf auch Turbine II nicht, sodass es torlos in die Halbzeit ging. Die Paarung war der Grund für mein Kommen nach Bielefeld, es hätte noch 1 oder 2 näher liegende Partien mit Zaunblick gegeben. In Hälfte zwei ging dann die Gastgeberin schnell in Führung. Erst in der Schlussviertelstunde nutzte das ab der 60. Minute stärkere Potsdam seine Gelegenheiten. Eine Ecke von rechts, Kopfball von Samira Sahraoui (eine von mehreren U18-Spielerinnen bei Turbine II) an die Latte, und dann Flug-Stolper-Kopfball auf Grasnabenhöhe einen Meter vorm Tor durch Bianca Schmidt zum Ausgleich. Danach Turbine klar überlegen und Bielefelds Torfrau überfordert – zwei Fehler und zwei Abstauber: erst Amelie Woelki, dann in der Nachspielzeit noch Lea Bahnemann. 1:3 der Endstand. Die Liga ist zwar sehr eng zusammen, doch Bielefeld ist nun Letzter und Potsdam II die beste Reserve in der Nordstaffel. Eine noch bessere Bilanz hat nur Frankfurt II in der Südstaffel. Im Übrigen hat sich Bielefeld von seinem Trainer in dieser Woche getrennt – der Wechsel war sehr umstritten und nun mit der 1:3 Niederlage ein suboptimaler Einstand für den Nachfolger oder Interimstrainer.
Das Wetter weiter grauenhaft, trotzdem fuhr ich noch eine 55km Runde nach Spexard. Die Kirche in Eckardtsheim war leider verschlossen, aber ein paar Gebäude gegenüber waren auch interessant. Schloß Holte-Stukenbrock hat interessante Bachtäler, ein paar Kirchen und v.a. ein spektakuläres (aber leider privates) Wasserschloss zu bieten. Hövelhof hat eine ganz ansehnliche Ortsmitte, doch in der interessanten Kirche war gerade Gottesdienst. Was ein Irrsinn, dass dort die Katholen mit Masken im Innenraum in Grüppchen beten dürfen, aber draußen kein Mannschaftssport stattfinden darf, außer pseudo-professionelle 2. Frauenbundesliga in Bielefeld.
Dann ging es mit Halt an mehreren Kapellen zur Kirche in Kaunitz. Der Kenner von Ortsnamen wird aufhorchen: Waren die Slawen in Ostwestfalen? Nein, ein mährisch-österreichischer Adliger hat das Kaff gegründet: von Kaunitz vom Tschechischen/ Slawischen „z Kounic“ – hat auch nichts mit Kounice (eingedeutscht auch Kaunitz) bei Nymburk zu tun, wobei Kounice sehenswerter ist als der Verler Ortsteil Kaunitz... Aber die Kirche dort ist ganz ansehnlich.
Danach fuhr ich noch an einer Mühle vorbei nach Spexard. Die typische Landschaft ist übrigens flaches Grasland, Wiesen, Weiden, ein paar Bäume und alle paar Hundert Meter kommen einzeln stehende primitive Gehöfte, ehe wieder ein gesichtsloses Dorf mit Architektur aus dem späten 20. Jahrhundert kommt.
Da es in der Ecke auch so ausgestorben ist, war das Radfahren ganz angenehm. Nur etwas zu essen aufzutreiben, war nicht vor Beckum möglich. Auf der Landstraßenfahrt mit dem Auto von Spexard nach Beckum entdeckte ich dann zwei Orte, die sehenswerter als alle Orte auf dieser Tour zusammen waren. Ich hebe die mir aber für einen Amateurfußballbesuch – falls es das mal wieder in unserem in mehrerlei Hinsicht kranken Land geben sollte – auf...
Statistik:
- Grounds: 2.780 (1; diese Saison: 122 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.045 (1; diese Saison: 162)
- Tourkilometer: 450 (380km Auto, 70km Fahrrad)
- Saisonkilometer: 41.050 (30.170 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 3.140 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 6 [letzte Serie: 13, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 14 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].
Photos with English Commentary:a) 2nd Division Women’s Football in Bielefeld: DSC Arminia vs. Turbine Potsdam Res.
b) Ostwestfalen: Spexard, Sürenheide, Friedrichsdorf, Eckardtsheim, Schloß Holte-Stukenbrock, Hövelhof, Kaunitz
Sonntag trotz Dauerregen eine Radtour. Erst mit dem Auto bis Spexard, dann – weil es mal eine völlig neue Strecke ist – das Mountainbike aus dem Kofferraum geholt und über Sürenheide und Friedrichsdorf, wo es jeweils ganz ansehnliche Kirchen gibt, nach Bielefeld-Windflöte gefahren. Der lustig benannte Ort liegt in der Senne-Landschaft, also in einer flachen, landwirtschaftlich geprägten und langweiligen Region. Die Bebauung in Windflöte ist grauenhaft. Es gibt rein gar nichts Ansehnliches dort. Auch das Stadion sieht nach nichts aus. Auf einer Längsseite ein hässliches Vereinsheim und eine niedrige 0815-Stehstufen-Tribüne. In Zeiten der Coronadiktatur aber sehr wichtig: freie Sicht durch den Zaun von einer öffentlichen Straße hinter dem einen Tor.
Auf dieses Tor griff in der ersten Halbzeit die Frauenmannschaft von Arminia Bielefeld in ihrem Zweitligaspiel gegen die Reserve von Turbine Potsdam wenig erfolgreich an. Leider traf auch Turbine II nicht, sodass es torlos in die Halbzeit ging. Die Paarung war der Grund für mein Kommen nach Bielefeld, es hätte noch 1 oder 2 näher liegende Partien mit Zaunblick gegeben. In Hälfte zwei ging dann die Gastgeberin schnell in Führung. Erst in der Schlussviertelstunde nutzte das ab der 60. Minute stärkere Potsdam seine Gelegenheiten. Eine Ecke von rechts, Kopfball von Samira Sahraoui (eine von mehreren U18-Spielerinnen bei Turbine II) an die Latte, und dann Flug-Stolper-Kopfball auf Grasnabenhöhe einen Meter vorm Tor durch Bianca Schmidt zum Ausgleich. Danach Turbine klar überlegen und Bielefelds Torfrau überfordert – zwei Fehler und zwei Abstauber: erst Amelie Woelki, dann in der Nachspielzeit noch Lea Bahnemann. 1:3 der Endstand. Die Liga ist zwar sehr eng zusammen, doch Bielefeld ist nun Letzter und Potsdam II die beste Reserve in der Nordstaffel. Eine noch bessere Bilanz hat nur Frankfurt II in der Südstaffel. Im Übrigen hat sich Bielefeld von seinem Trainer in dieser Woche getrennt – der Wechsel war sehr umstritten und nun mit der 1:3 Niederlage ein suboptimaler Einstand für den Nachfolger oder Interimstrainer.
Das Wetter weiter grauenhaft, trotzdem fuhr ich noch eine 55km Runde nach Spexard. Die Kirche in Eckardtsheim war leider verschlossen, aber ein paar Gebäude gegenüber waren auch interessant. Schloß Holte-Stukenbrock hat interessante Bachtäler, ein paar Kirchen und v.a. ein spektakuläres (aber leider privates) Wasserschloss zu bieten. Hövelhof hat eine ganz ansehnliche Ortsmitte, doch in der interessanten Kirche war gerade Gottesdienst. Was ein Irrsinn, dass dort die Katholen mit Masken im Innenraum in Grüppchen beten dürfen, aber draußen kein Mannschaftssport stattfinden darf, außer pseudo-professionelle 2. Frauenbundesliga in Bielefeld.Dann ging es mit Halt an mehreren Kapellen zur Kirche in Kaunitz. Der Kenner von Ortsnamen wird aufhorchen: Waren die Slawen in Ostwestfalen? Nein, ein mährisch-österreichischer Adliger hat das Kaff gegründet: von Kaunitz vom Tschechischen/ Slawischen „z Kounic“ – hat auch nichts mit Kounice (eingedeutscht auch Kaunitz) bei Nymburk zu tun, wobei Kounice sehenswerter ist als der Verler Ortsteil Kaunitz... Aber die Kirche dort ist ganz ansehnlich.
Danach fuhr ich noch an einer Mühle vorbei nach Spexard. Die typische Landschaft ist übrigens flaches Grasland, Wiesen, Weiden, ein paar Bäume und alle paar Hundert Meter kommen einzeln stehende primitive Gehöfte, ehe wieder ein gesichtsloses Dorf mit Architektur aus dem späten 20. Jahrhundert kommt.
Da es in der Ecke auch so ausgestorben ist, war das Radfahren ganz angenehm. Nur etwas zu essen aufzutreiben, war nicht vor Beckum möglich. Auf der Landstraßenfahrt mit dem Auto von Spexard nach Beckum entdeckte ich dann zwei Orte, die sehenswerter als alle Orte auf dieser Tour zusammen waren. Ich hebe die mir aber für einen Amateurfußballbesuch – falls es das mal wieder in unserem in mehrerlei Hinsicht kranken Land geben sollte – auf...
Statistik:- Grounds: 2.780 (1; diese Saison: 122 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.045 (1; diese Saison: 162)
- Tourkilometer: 450 (380km Auto, 70km Fahrrad)
- Saisonkilometer: 41.050 (30.170 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 3.140 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 6 [letzte Serie: 13, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 14 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].
Montag, 5. Oktober 2015
W479V: Die Spechte hacken die Fichten weg
VfB Fichte Bielefeld ....................................... 0
Sportverein Spexard 1950 ............................. 2
- Datum: Sonntag, 4. Oktober 2015 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Verbandsliga Westfalen (6. Liga, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-2 nach 92 Min. (45/47) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 0-1 50. Philip Kunde, 0-2 85. Justin Kemper
- Verwarnungen: Valon Gashi (Fichte); Simon Fentroß, Björn Berenbrinker (Spexard)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Stadion Rußheide (Kap. 9.000, davon 1.500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 200 (davon 150 zahlende und ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 3,0/10 (Not gegen Elend, die weniger schlechte Mannschaft siegte verdient)
Photos with English Commentary:
a) Amateur Football: Fichte Bielefeld v SV Spexard
b) Soester Börde: Körtlinghausen Palace
Meine Eltern machten sich wieder auf den Weg nach Rostock, doch bevor sich unsere Wege bis Weihnachten trennen, fuhren wir noch gemeinsam nach Bielefeld, was ja fast der halbe Weg von Bonn an die Ostsee ist. Außerdem konnte man dort einen interessanten Ground kreutzen: das fast 50 Jahre alte Stadion Rußheide. Noch älter ist natürlich das Schloss Körtlinghausen, das wir uns vor dem Spiel noch anguckten: die barocke Anlage besteht aus mehreren, mit prunkvollen Wappen verzierten Anlagen und einem weitläufigen Weideland mit alten Eichen und Obstbäumen. Eine richtig schöne und erfreulicherweise auch in Teilen zugängliche Anlage!
Ebenfalls vor dem Spiel stand die komplizierte Essenssuche an: im Umfeld des Stadions konnten wir nur einen Dönerladen auftreiben (Heeper Str. Ecke Huberstr.), aber der war auch gut und preisgünstig. Bielefeld ist aber echt ein Scheißkaff was Gastronomie angeht…
Was das Stadion angeht, so ist es wohl das schönste in der Stadt. Allemal besser als die Alm: die sechs bis acht Stehstufen die ringsherum laufen sind zwar nicht so spektakulär und auch die Bäume drumherum sind höchstens Beiwerk, aber die Haupttribüne mit ihren sieben Reihen Kunststoffbänke, der niedrigen Überdachung, der Verglasung, den Türen und dem Sprecherturm lohnt die 6€ (weitreichende Ermäßigungen: 4€) Eintritt. Interessant ist auch der Eingangsbereich mit den Überdachungen und engen Durchgängen.
Das Spiel war dann leider Not gegen Elend: zwei Teams des hinteren Mittelfeldes zeigten wenig, einzig der Gast aus Spexard hatte gute Gelegenheiten. Der ersatzgeschwächte Gastgeber, der zwar nette Wortspiele mit seinem Namen macht – „Fichte, Tanne, Nadelholz“ – aber genau weiß, dass der Vereinsname auf den sächsischen Turnpionier Johann Gottlob Fichte zurückgeht, erschien kaum vorm Kasten der Spexarder (Spechtswald). Die Spechte trafen dann kurz nach der Pause und entschieden das Spiel mit einem Tor in der Schlussphase.
Während meine Eltern mit ihrem Mietwagen nach Nordosten fuhren, fuhr ich mit meinem Studententicket per Bahn nach Südwesten. Trotz eines Stellwerkbrandes waren meine Züge via Hamm und Köln „nur“ 30 Minuten verspätet, die Straßenbahn nach Bonn war sogar pünktlich (aber ein langsamer Ersatz für die durch Schienenersatzverkehr ersetzten Regionalbahnen), sodass ich nach „bloß“ 4 Stunden 45 Minuten auf der Piste wieder in Bonn auf der Matte stand…
Statistik:
- Grounds: 1.469 (1 neuer; diese Saison: 54 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.499 (1; diese Saison: 65)
- Tageskilometer: 520 (270km Mietwagen, 250 Bahn und Straßenbahn)
- Saisonkilometer: 20.260 (11.430 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 1.710 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 720 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 60 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 479.
Sportverein Spexard 1950 ............................. 2
- Datum: Sonntag, 4. Oktober 2015 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Verbandsliga Westfalen (6. Liga, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-2 nach 92 Min. (45/47) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 0-1 50. Philip Kunde, 0-2 85. Justin Kemper
- Verwarnungen: Valon Gashi (Fichte); Simon Fentroß, Björn Berenbrinker (Spexard)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Stadion Rußheide (Kap. 9.000, davon 1.500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 200 (davon 150 zahlende und ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 3,0/10 (Not gegen Elend, die weniger schlechte Mannschaft siegte verdient)
Photos with English Commentary: a) Amateur Football: Fichte Bielefeld v SV Spexard
b) Soester Börde: Körtlinghausen Palace
Meine Eltern machten sich wieder auf den Weg nach Rostock, doch bevor sich unsere Wege bis Weihnachten trennen, fuhren wir noch gemeinsam nach Bielefeld, was ja fast der halbe Weg von Bonn an die Ostsee ist. Außerdem konnte man dort einen interessanten Ground kreutzen: das fast 50 Jahre alte Stadion Rußheide. Noch älter ist natürlich das Schloss Körtlinghausen, das wir uns vor dem Spiel noch anguckten: die barocke Anlage besteht aus mehreren, mit prunkvollen Wappen verzierten Anlagen und einem weitläufigen Weideland mit alten Eichen und Obstbäumen. Eine richtig schöne und erfreulicherweise auch in Teilen zugängliche Anlage!
Ebenfalls vor dem Spiel stand die komplizierte Essenssuche an: im Umfeld des Stadions konnten wir nur einen Dönerladen auftreiben (Heeper Str. Ecke Huberstr.), aber der war auch gut und preisgünstig. Bielefeld ist aber echt ein Scheißkaff was Gastronomie angeht…
Was das Stadion angeht, so ist es wohl das schönste in der Stadt. Allemal besser als die Alm: die sechs bis acht Stehstufen die ringsherum laufen sind zwar nicht so spektakulär und auch die Bäume drumherum sind höchstens Beiwerk, aber die Haupttribüne mit ihren sieben Reihen Kunststoffbänke, der niedrigen Überdachung, der Verglasung, den Türen und dem Sprecherturm lohnt die 6€ (weitreichende Ermäßigungen: 4€) Eintritt. Interessant ist auch der Eingangsbereich mit den Überdachungen und engen Durchgängen.
Das Spiel war dann leider Not gegen Elend: zwei Teams des hinteren Mittelfeldes zeigten wenig, einzig der Gast aus Spexard hatte gute Gelegenheiten. Der ersatzgeschwächte Gastgeber, der zwar nette Wortspiele mit seinem Namen macht – „Fichte, Tanne, Nadelholz“ – aber genau weiß, dass der Vereinsname auf den sächsischen Turnpionier Johann Gottlob Fichte zurückgeht, erschien kaum vorm Kasten der Spexarder (Spechtswald). Die Spechte trafen dann kurz nach der Pause und entschieden das Spiel mit einem Tor in der Schlussphase.
Während meine Eltern mit ihrem Mietwagen nach Nordosten fuhren, fuhr ich mit meinem Studententicket per Bahn nach Südwesten. Trotz eines Stellwerkbrandes waren meine Züge via Hamm und Köln „nur“ 30 Minuten verspätet, die Straßenbahn nach Bonn war sogar pünktlich (aber ein langsamer Ersatz für die durch Schienenersatzverkehr ersetzten Regionalbahnen), sodass ich nach „bloß“ 4 Stunden 45 Minuten auf der Piste wieder in Bonn auf der Matte stand…
Statistik:- Grounds: 1.469 (1 neuer; diese Saison: 54 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.499 (1; diese Saison: 65)
- Tageskilometer: 520 (270km Mietwagen, 250 Bahn und Straßenbahn)
- Saisonkilometer: 20.260 (11.430 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 1.710 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 720 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 60 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 479.
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Montag, 5. März 2012
IND-II/ W292III: Der Weg nach Indien - zweiter Stopp; Überraschender Sieg der Rot-Weissen
FC Viktoria 09 Urberach 1:3 SG Rot-Weiss Frankfurt
Datum: Samstag, 3. März 2011 – Anstoß: 15.00
Wettbewerb: Hessenliga (5. Liga, Halbprofi-/ Amateurliga)
Ergebnis: 1:3 nach 94 Min. (46/48) – Halbzeit: 0:2
Tore: 0-1 4. Andre Thomas, 0-2 36. Zülfikar Cosguner, 1-2 63. Dong Won Seo (Foulelfmeter), 1-3 88. Zülfikar Cosguner
Verwarnungen: Nils Wolf, Domenico di Rosa (Viktoria); Patrick Gürser (Rot-Weiss)
Platzverweise: keine
Spielort: Viktoria-Sportplatz Rödermark (Kap. 1.500, davon 202 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 120 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Durchschnittliches Spiel mit überraschendem Außenseitersieg)
Photos and English Version:
Nach dem Frühstück fuhren wir zur Sparrenburg oberhalb der Bielefelder Innenstadt hoch. Diese Burganlage mit massiven Festungseinrichtungen ist das einzige sehenswerte Gebäude dieser Stadt. Die unsinnige Theorie, dass es Bielefeld gar nicht gebe, rührt wahrscheinlich daher, dass es kein Verlust wäre, wenn diese gesichtslose Häuseransammlung nicht existieren würde.
Nach einem Essensstopp in Frankfurt Preungesheim – türkische Restaurants kennt man aus dem Osten gar nicht, aber in Preungesheim ist das weit mehr als nur Döner und das ist in westdeutschen Großstädten auch normal – fuhren wir in eine ähnlich langweilige Ortschaft wie Bielefeld weiter. In Urberach, einem Ortsteil von Rödermark, gab es ein interessantes Spiel der Hessenliga. Auch das Stadion – mal als Waldstadion, mal als Viktoria-Sportplatz bezeichnet – ist nicht zu verachten: eine kleine, dreireihige überdachte Tribüne mit Sitzschalen ist hier aufgebaut. Sie erstreckt sich in der Mitte der einen Längsseite und hat einen Anbau von Stehrängen links und rechts. Gegenüber sind ein kleiner Graswall und ein recht dichter Wald, der hinter dem einen Tor weitergeht.
Es spielte der 4. gegen den Vorletzten, wobei von dieser Tabellensituation nichts zu merken war: nach vier Minuten traf Rot-Weiss Frankfurt zum 0:1 und war danach gleichwertig mit dem Favoriten. Nach über einer halben Stunde Spielzeit gelang sogar ein weiterer Treffer zum 0:2. Auch nach der Pause war das Spiel auf durchschnittlichem Niveau und eher ausgeglichen. Jetzt setzte Urberach die Gäste aus der nahen Großstadt jedoch mehr unter Druck. Nach über 70 Minuten bekamen sie auch einen berechtigten Elfmeter, den ihr asiatischer Standardschütze auch sicher zum 1:2 im Tor versenkte. In der Schlussphase hatte allerdings Rot-Weiss die entscheidenden Konterchancen: zwei Mal ging ein Spieler von ihnen zackig durch die Abwehr hindurch – ein Mal konnte der Torwart noch parieren, das andere Mal wurde der Ball sicher im langen Eck untergebracht. Das Spiel war zwar ausgeglichen, dennoch ist der Sieg der Gäste gerecht, wenn man bedenkt, dass da ein Abstiegskandidat gegen eine Spitzenmannschaft gewann.
Nach dem Spiel ging es gleich zum Flughafen Frankfurt weiter, wo Anja und ich auf unsere Kommilitonen Gohar, Varduhi, Alexandru und Nils trafen. Am späten Abend flogen wir dann alle zusammen nach New Delhi.
Statistik:
Grounds: 712 (heute 1 neuer; diese Saison: 118 neue)
Sportveranstaltungen: 1.479 (heute 1, diese Saison: 165)
Tageskilometer: 380 (380 Auto)
Saisonkilometer: 32.980 (24.280 Auto/ 6.600 Flugzeug/ 2.010 Fahrrad/ 10 Bahn, Bus, Tram/ 0 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 37
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 292
Samstag, 3. März 2012
IND-I/ W292II: Der Weg nach Indien – erster Stopp; Handball in Minden
TSV Grün-Weiß Dankersen-Minden
34:25 HSG Nordhorn-Lingen
Datum: Freitag, 2. März 2012 – Anwurf: 19.30
Wettbewerb: 2. Bundesliga (2. Profihandballliga)
Ergebnis: 34:25 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 15:11
Tore: Christoph Steinert 5, Oliver Tesch 5, Aljoscha Schmidt 5, Aleksandar Svitlica 4, Dalibor Doder 4, Sören Südmeier 3, Evars Klesniks 3, Nenad Bilbija 3, Carl-Johan Andersson 1, Nils Torbrügge 1 (GWD = 34, davon in Überzahl 4, in Unterzahl 1, u. 4 von 5 Siebenmeter, größter Vorsprung 11 Tore: 25-14, 31-20); Matthias Stuck 6, Toon Leenders 5, Bobby Schagen 3, Jens Wiese 3, Pavel Mickal 2, Matthias Poll 2, Luca de Boer 2, Alexander Terwolbeck 1, Nils Meyer 1 (HSG = 25, davon in Überzahl 2, in Unterzahl 1, u. 2 von 2 Siebenmeter, größter Vorsprung 1 Tor: 1-2)
Gelbe Karten: Oliver Tesch, Dalibor Doder, Evars Klesniks, Trainer Ulf Schefvert (GWD); Matthias Struck, Bobby Schagen, Jens Wiese (HSG)
Zeitstrafen: Oliver Tersch (GWD = 2 Minuten); Florian Lammering, Toon Leenders, Jens Wiese (HSG = 6 Minuten)
Disqualifikationen: keine
Spielort: Kreissporthalle Minden, sogenannte Kampa-Halle (Kap. 5.000, davon 4.547 Sitzplätze)
Zuschauer: mind. 3.000 (davon zahlende 2.450, Gästefans: ca. 150)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes Spiel mit etlichen sehenswerten Szenen - und ganz ordentliche Atmosphäre in der Halle)
Photos and English Version:
Auf dem Weg nach Indien legten wir einen kleinen Umweg ein. Statt wie die anderen Praktikumsteilnehmer erst Samstagfrüh zum Flughafen von Frankfurt zu fahren, fuhren Anja und ich mit meinem Vater schon Freitagmittag los, da wir uns in der Vorwoche bereits Karten für Zweitligahandball in Minden besorgt hatten. Die GWD spielte Freitagabend gegen Nordhorn. Vorm Anwurf war noch Zeit für nen kleinen Stadtrundgang. In der Innenstadt ist man in einer halben Stunde durch: außer ein paar Fachwerkhäusern, einer massiven Kirche und mehrerer Bauten aus dem frühen 20. Jahrhundert steht da nur Dreck aus der Nachkriegszeit rum. Für Nordrhein-Westfalen sieht Minden aber ganz gut aus...
Ein ganz netter Bau ist auch die Kreissporthalle, die namentlich von einem Fertighaushersteller verunstaltet wird. Zum Glück sieht die Halle nicht so scheiße aus wie die Hütten, die diese Firma baut. Von außen wirkt die Glasfront mit den zwei Turmelementen pseudo-modern, innen fallen die Backsteinwände und die Unterschiede zwischen den zwei Tribünen auf. Hinter den Toren befinden sich nur ein paar Stühle, sowie jeweils eine einfache Anzeigetafel mit Uhr und links noch eine verglaste Kabine mit darunter befindlichem Schriftzug Kampa-Halle. Auf den Längsseiten sind aber zwei steile Tribünen, in deren oberen Reihen man die jeweils gegenüberliegende Tribüne aufgrund der Dachabschrägung nur noch zum Teil einsieht, aufgebaut: die eine hat nur blaue Schalensitze und dahinter Stehplätze, die andere unten blaue Schalensitze plus einen Stehplatzblock für Heimfans und in der Mitte und oben Holzsitze in schwarz und dahinter auch Stehplätze, teilweise auf einem Podest.
Die Atmosphäre in der Halle war für Handballbundesliga gar nicht schlecht. Der Stehplatzheimblock ist einer ultramäßig auftretenden Gruppe junger Fans vorbehalten, die mit insgesamt so 40 Mann richtig gut anfeuerte. Leider ging kaum jemand von den anderen Fans mit, wobei zum Ende der Partie auch mal von den normalen Zuschauern „Dankersen“-Sprechchöre gebracht wurden. Die Nordhorner waren mit zwei Bussen aufgekreuzt und feuerten ihre Mannschaft auch recht ausdauernd, wenn auch unspektakulär an.
GW Dankersen-Minden ist souveräner Tabellenerster und vermutlich Wieder-Aufsteiger in Liga 1. Nordhorn ist auf Platz sechs zu finden und schon aus dem Aufstiegsrennen raus. Der Beginn gehörte eher den Nordhornern, doch außer einer Führung beim 1-2 und noch mehrfachem Ausgleich sollten sie nur hinten liegen. Bis zur Pause zeichnete sich allerdings in einem wirklich guten Spiel noch nicht die Deutlichkeit des Endresultats ab. 15:11 stand es da, wobei die GWD nicht so zufrieden schien trotz der Führung: vor der Pause tobt der Trainer total albern wegen einer angeblich Fehlentscheidung herum, bekam völlig zu Recht gelb und der affige Anzugträger von Hallensprecher ließ sich zur Durchsage „völlig unberechtigte gelbe Karte gegen unseren Trainer Ulf Schefvert“ hinreißen... Ansonsten hat er aber eine gute Arbeit abgeliefert, der Typ am Mikrofon!
Richtig gute Arbeit lieferten dann die Mindener Handballer in Hälfte zwei ab. Bald zogen sie auf 7 und mehr Tore davon. Der Torwart der Heimmannschaft hielt mehr Bälle, die Angreifer waren treffsicherer. Die Tore waren auch die schöneren. So bewies Grün-Weiß Dankersen-Minden gewissermaßen, dass sie das Zeug für die 1. Bundesliga besitzen. Am 34:25 gibt es nichts zu meckern!
Von Minden fuhren wir nach Bielefeld und stellten fest: die Stadt gibt es wirklich! Im ETAP hatten wir bereits gebucht: das „Bielefeld City Ost“ ist eher unteres Niveau in dieser Kette. Dass es wirklich eine City in Bielefeld gibt beweise ich mit den Bildern vom morgigen Samstag, die im Laufe der nächsten Woche eingestellt werden...
Statistik:
Grounds: 711 (heute 1 neuer; diese Saison: 117 neue)
Sportveranstaltungen: 1.478 (heute 1, diese Saison: 164)
Tageskilometer: 390 (390 Auto)
Saisonkilometer: 32.600 (23.900 Auto/ 6.600 Flugzeug/ 2.010 Fahrrad/ 10 Bahn, Bus, Tram/ 0 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 36
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 292
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