Montag, 20. Juni 2016

W516II: Nach 15 Minuten zündeten die Favoriten ihre Rakete…

ISC Düsseldorf Rams 1987 ........................... 5
SHC Rockets Essen 1985 ............................ 11
- Datum: Freitag, 17. Juni 2016 – Beginn: 19.00
- Wettbewerb: Inlineskaterhockey Bundesliga (1. Spielklasse im deutschen Inline-Skaterhockey)
- Ergebnis: 5-11 nach 60 Min. (3x20) – Drittelergebnisse: 3-6, 2-3, 0-2
- Tore: 1-0 1. (9), 2-0 3. (9), 2-1 8. (92), 3-1 11. (90, PP1), 3-2 15. (8), 3-3 15. (13), 3-4 17. (16), 3-5 17. (16), 3-6 20. (61), 4-6 21. (26), 4-7 24. (13), 4-8 33. (92), 5-8 36. (26), 5-9 40. (92), 5-10 47. (19), 5-11 57. (6, PP1)
- Zeitstrafen: Nr. 9 (2+2), Nr. 88, Nr. 26 [8 Strafminuten für Düsseldorf]; Nr. 36 (2+2), Nr. 17 [6 Strafminuten für Essen]
- Platzverweise: keine
- Spielort: Konrad-Henkel-Sporthalle im Sportpark Niederheid (Kap. 700 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 50 (davon ca. 15 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Ganz gutes Spiel mit rasantem ersten Drittel) Inline-Skaterhockey Bundesliga: Düsseldorf Rams 5-11 Essen Rockets Photos with English Commentary:
Inline-Skaterhockey: Düsseldorf v Essen

Nach etlichen Monaten schaute ich mir mal wieder Inlineskaterhockey an. Düsseldorf ist ein Mittelfeldteam der 1. Liga, Essen der Spitzenreiter. Im Süden Düsseldorfs spielen die Widder (Rams) in der Konrad-Henkel-Sporthalle, die sich im recht weitläufigen Niederheider Sportpark befindet. Die Halle ist sehr schön gestaltet: siebenreihige Untertribüne mit Holzbänken, braune Backsteinwände mit grünen Elementen, Sprecherturm. Leider wurde eine schlechte, seitlich hängende zweite Anzeigetafel genutzt und die gute in der Mitte der Gegenseite nicht angeschaltet. Eintritt war 5€ - die Preise werden in der Bundesliga völlig willkürlich und von Verein zu Verein von kostenlos über 2,50€ bis 7€ festgelegt und sind meist auch erst auf Nachfragen zu erfahren. Bei so Vögeln wie dem Dusseldorfer an der Kasse muss man auch noch drauf bestehen, dass einem der 20er gewechselt wird – also mein Kleingeld lasse ich bei einem eher hohen Eintritt von 5€ nur im Notfall…

Das Spiel begann rasant mit einem Treffer für die Rams nach nur etwa 12 Sekunden. Nach gut 3 Minuten legten sie nach. Essen war völlig abgemeldet, kam zu einem tollen aber eher glücklichen Anschlusstreffer und kassierte nach 11 Minuten das 3:1. Nachdem 15 Minuten vom Favoriten nichts zu sehen war, glichen die Rockets mit einem Doppelschlag aus, gingen mit einem Doppelschlag 3:5 in Führung und erhöhten Sekunden vor der Pausensirene auf 3:6. Im eher ausgeglichenen, aber von Essen leicht überlegen geführten Mitteldrittel fielen fünf Tore: 5-9 also vorm letzten Seitenwechsel. Das letzte Drittel war dann nicht nur das mit Abstand torärmste, sondern auch das am wenigsten interessante, weil bei den Gastgebern ziemlich die Luft draußen war. 5:11 hieß es am Ende – sehr zur Freude der mindestens 15 mitgereisten Essener ohne die die Halle fast völlig leer gewesen wäre: also knapp 50 Zuschauer war ja echt lächerlich, leider. Dabei ist Inlineskaterhockey ein wirklich sehenswerter Sport! Inline-Skaterhockey Bundesliga: Düsseldorf Rams 5-11 Essen Rockets Statistik:
- Grounds: 1.652 (1 neuer; diese Saison: 237 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.708 (1; diese Saison: 272)
- Tageskilometer: 140 (140km Bahn und Straßenbahn)
- Saisonkilometer: 59.510 (39.010 Auto, davon 6.450 Mietwagen/ 9.120 Flugzeug/ 8.230 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 2.750 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 52 [letzte Serie: 97, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 516 Wochen.

Donnerstag, 16. Juni 2016

W516I: Aufstiegsplayoffs in Sechtem

VfL Lengsdorf 1972 .......................................... 3
FC Pech 1956 ..................................................... 1
- Datum: Mittwoch, 15. Juni 2016 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Aufstiegsrunde zur Kreisliga B (2. Kreisliga C, Bonn/ Staffel 2 gegen 2. Kreisliga C, Bonn/ Staffel 3; jeweils 10. Liga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 3-1 nach 98 Min. (48/50) – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 11. Denis Bychal, 2-0 30. Norman Karst, 2-1 60. Sven Müller, 3-1 81. Norman Karst
- Gelbe Karten: Norman Karst, Jowan Haji Rachid (Lengsdorf); Justin Spindler, Loris Marco Colitta (Pech)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz Sechtem (neutraler Platz; Kap. 1.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 130 (davon ca. 70 Pecher und 40 Lengsdorfer)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Kein überragendes, aber recht spannendes und schnelles Spiel mit verdientem Sieger) VfL Lengsdorf 3:1 FC Pech (Relegationsspiel zur Kreisliga B in Sechtem) Photos with English Commentary:
Play-off match: Lengsdorf defeat Pech (in Sechtem)

Ein Freundschaftsspiel kurz nach Saisonende zwischen Pech und Lengsdorf in Sechtem? OK, da kann man mal hinfahren am Mittwochabend... Als ich auf die Lengsdorfer Facebookseite schaute, stellte sich auch schnell heraus, dass der bescheuerte Staffelleiter bei fussball.de eine falsche Eintragung vorgenommen hatte: die Zweitplatzierten der Kreisliga C-Staffeln spielen nicht als Test gegeneinander, sondern um den Aufstieg. Es gibt auch noch einen dritten im Bunde, die Reserve von Salia Sechtem. Die spielte gegen Lengsdorf in Pech 1:1 am letzten Sonntag und um die Aufstiegsrunde abzuschließen, treffen Pech und Sechtem noch in Lengsdorf – von den drei Plätzen der wegen seiner landschaftlichen Lage mit Abstand attraktivste Platz für Zuschauer aber aufgrund der Asche unangenehmste für die Spieler – aufeinander. Ich wollte mir aber noch das eine Spiel mal angucken, da ich in Sechtem noch nicht war.

Außerhalb des gesichtslosen Kaffs liegt ein sehr guter Kunstrasen, der von Bäumen und Hecken umgeben ist und auf einer Seite mit drei Stehstufen bestückt ist. Hinter dem einen Tor steht ein frisch gebautes oder saniertes Sportlerheim. Die hohen Zäune auf zwei Seiten sind unschön aber praktisch. 2€ Eintritt war normal teuer für die Region – wenigstens wurde nicht noch Play-off-Zuschlag verlangt... Zu dem Spiel kamen außer gut 70 Pechern und deutlich weniger Lengsdorfern auch viele Eingeborene.

Lengsdorf (holte 70 Punkte und schoss über 100 Tore in der Saison) war von Beginn an die bessere Mannschaft, Pech (holten nur 58 Punkte und schossen gut 30 Tore weniger: keine Ahnung ob deren Staffel stärker besetzt war als die der Lengsdorfer) nur mit regelmäßigen Entlastungsangriffen, die vorne ganz schwach ausgeführt wurden. Mit einem Kopfball aus gut 15 Metern ging Lengsdorf in Führung. Nach einer halben Stunde ein starker Pass an den Fünfer und ebenso starker Abschluss gegen die Laufrichtung des Torwarts zum 2:0. Nach der Pause kam auch Pech mal zum Zuge, schoss auch ein Tor, doch insgesamt waren die Pecher viel zu harmlos. Mit Pech hatte die Niederlage nichts zu tun – Lengsdorf setzte noch einen Kontertreffer drauf zum 3:1.

Dadurch, dass zwei der drei Teams aufsteigen, sicherten sich die Lengsdorfer den Aufstieg heute – fantechnisch leider ganz schwach: z.B. in Kelz haben die Pingsheimer nach dem Aufstieg in die Kreisliga B Bengalos und Leuchtraketen abgefeuert – und Pech ist auch noch lange nicht raus. Sie müssen nur gegen die Sechtemer Zweite am nächsten Sonntag gewinnen. VfL Lengsdorf 3:1 FC Pech (Relegationsspiel zur Kreisliga B in Sechtem) Statistik:
- Grounds: 1.651 (1 neuer; diese Saison: 236 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.707 (1; diese Saison: 271)
- Tageskilometer: 30 (30km Rad)
- Saisonkilometer: 59.370 (39.010 Auto, davon 6.450 Mietwagen/ 9.120 Flugzeug/ 8.090 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 2.750 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 52 [letzte Serie: 97, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 516 Wochen.

Montag, 13. Juni 2016

W515III: Lauter langweilige Schlägersportarten in Bonn

Bonn Capitals ........................................................ 5
Solingen Alligators ................................................ 9
- Datum: Sonntag, 12. Juni 2016 – Beginn: 15.30
- Wettbewerb: 1. Baseball Bundesliga Nord (1. deutsche Baseballliga)
- Ergebnis: 5-9 nach 9 Innings und ca. 140 Min. Spielzeit
- Statistiken: NN
- Spielort: Ballpark Rheinaue, Stadion (Kap. 1.500 Stehplätze)
- Zuschauer: bis zu 500 (davon ca. 30 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,5/10 (Phasenweise ganz interessant)

Bonn Capitals (Junioren) ................................... 2
Cologne Cardinals (Junioren) ......................... 22
- Datum: Sonntag, 12. Juni 2016 – Beginn: 13.00
- Wettbewerb: Junioren Baseball Verbandsliga NRW (1. deutsche Baseballliga der U18)
- Ergebnis: 2-22 oder so nach 9 Innings und ca. 120 Min. Spielzeit
- Statistiken: NN
- Spielort: Ballpark Rheinaue, Pitch 2 (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 2,5/10 (Ödes Spiel mit Lichtblicken durch die Gäste)

Bonner Tennis- und Hockeyverein mJB ......... 5
Aachener Hockey Club mJB ............................ 2
- Datum: Sonntag, 12. Juni 2016 – Beginn: 12.00
- Wettbewerb: Oberliga NRW, männliche Jugend B (2. Spielklasse der U17 im Feldhockey)
- Ergebnis: 5-2 nach 70 Min. (35/35) – Halbzeit: 4-0
- Tore: 1-0 6. (6), 2-0 24. (19), 3-0 30. (11), 4-0 35. (8), 4-1 49. NN, 4-2 66. (11), 5-2 66. (20)
- Grüne Karten: keine
- Gelbe Karten: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportanlage Wasserland; Hockeyplatz (Kap. 930, davon 30 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 17 (davon ca. 3 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,5/10 (Technisch niedriges Niveau, aber recht hohes Tempo) Bonner THV U17 5:2 Aachener HC U17 Photos with English Commentary:
a) Field Hockey: Bonn U17 v Aachen U17
b) Baseball: Bonn U18 v Cologne U18, Bonn Men v Solingen Men
c) Bonn: Japanese Garden

Da ich am Wochenende u.a. mit einem den ganzen Samstag dauernden Uni-Workshop beschäftigt war, besuchte ich diesen Sonntag zwei Sportarten, die ich eigentlich langweilig finde. Aber die Spiele fanden in Bonn statt und wurden auf ganz netten Anlagen ausgetragen. Also ein Grund dennoch zu kommen. Zuerst ging es in den japanischen Garten von Bonn – der liegt sehr schön in der Rheinaue, unterhalb vom Posttower – und dann ins Wasserland, wo auf der Anlage vom Bonner Tennis- und Hockeyverein ein schönes Tennisstadion mit einigen weiteren Plätzen (werde ich mir demnächst auch mal angucken) und zwei Hockeyplätze (ein Rasen- und ein Kunstrasenplatz, wobei wohl nur noch letzterer genutzt wird und auch gute Plätze für Zuschauer bietet) liegen.

Das Feldhockeyspiel der B-Junioren zwischen Bonn und Aachen war nicht so schlecht, wie v.a. der Dauermeckerer auf der Bonner Bank es sah – beste Zitate: „von fünf Bällen kommen sechs nicht aufs Tor“ und [zu einem langhaarigen Spieler] „mach nicht an deinen Haaren rum, geh zum Friseur“ – nur war das technische Niveau halt niedrig. Tore fielen dafür einige, da die jungen Leute auch schnell auf den Beinen waren. 4:0 bei Halbzeit, dann kam Aachen heran und Bonn konterte nur nach dem 4:2 noch mal erfolgreich, um 5:2 zu gewinnen. Baseballstadion Rheinaue, Bonn (main pitch) Dann tat ich mir noch mal Baseball an. Die Bonn Capitals (sollten eigentlich Former Capitals oder so heißen) sind Tabellenführer der Nordstaffel der 1. Liga, waren auch schon zweimal Nordmeister in der seit 1984 ausgespielten Bundesliga, aber konnten den deutschen Meistertitel noch nie gewinnen. Die U18 von denen hat noch kein Spiel diese Saison gewonnen und verlor auch heute gegen die Kölner Kardinäle (Cologne Cardinals) haushoch auf dem unspektakulären Nebenplatz. Die etwas kleineren Plätze 3 und 4 sind übrigens frei zugänglich. Also wer mal seinen Baseballschläger statt als Waffe vernünftig als Sportgerät einsetzen will – das geht an so Experten wie den jungen Mann in diesem Polizeibericht – kann hier auch außerhalb der Trainingszeiten üben…

Das Männerspiel auf der recht großen Stadionanlage, deren fünfreihigen Betontribünen aufgrund der baseballtypischen Zäune keine gute Sicht bieten – nur die großen Stadien haben v.a. in Oberrängen freie Sicht; in Deutschland gibt es meines Wissens kein einziges Stadion mit solcher Toppsicht wie in den USA – war ein Doubleheader. Das erste Spiel gewann Bonn 1:0 gegen Solingen, dann gelangen Solingen etliche Runs (darunter auch zwei Home Runs) und nach einem Missfielding im 8. Inning war das Spiel mit 9:4 entschieden. Einen Run konnte Bonn, die viel zu schwach am Schlag waren für einen Tabellenführer und viel zu sehr darauf setzten, dass der Gegner bei seinen Runs Fehler macht und ausscheidet, noch zu seiner Statistik hinzufügen, die 5:9 Niederlage war dann aber klar. Schön war übrigens, dass bei freiem Eintritt phasenweise knapp 500 Zuschauer dabei waren und an diese auch kostenlose Programme mit den nötigsten Dingen (allerdings wäre Regelkunde noch nicht schlecht gewesen) ausgeteilt wurden. Eine gute Auswahl an Catering gab es auch (v.a. die amerikanische Variante der belegten Brötchen).

Als ich nach Spielende zu meinem Rad zurückkehrte, lag tatsächlich ein Baseball direkt daneben – da den keiner haben wollte, habe ich ihn mal als Souvenir mitgenommen, wie das ja bei Major League Baseball-Spielen nach Homeruns auch üblich ist; wobei von der Lage des Balles her, es wohl eher ein Foulball war… Jetzt ist natürlich die Frage, ob ich das Teil als Souvenir heeme aufm Regal verstauben lasse, mit meinem Cricketschläger mal quer über einen Sportplatz haue (aber ein Cricketball ist besser da schwerer) oder ob ich mir einen Baseballschläger dazu kaufe. Bei Amazon liegen die ja nur zwischen 12 und 40€. Bezeichnend: Personen, die einen Baseballschläger kauften, kauften laut Amazon auch Baseballbälle, Fanghandschuhe und – das ist so bezeichnend – Quarzsandhandschuhe…
Nun ja, nächste Woche habe ich ein ganz buntes und sicherlich nicht langweiliges Sportprogramm geplant: Fußball, Inlineskaterhockey, Radball und Darts... Bonn Capitals vs. Solingen Alligators (Baseball Bundesliga) Statistik:
- Grounds: 1.650 (3 neue; diese Saison: 235 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.706 (3; diese Saison: 270)
- Tageskilometer: 20 (20km Rad)
- Saisonkilometer: 59.340 (39.010 Auto, davon 6.450 Mietwagen/ 9.120 Flugzeug/ 8.090 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 2.720 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 51 [letzte Serie: 97, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 515 Wochen.

Donnerstag, 9. Juni 2016

W515II: Wertloser Sieg am Neffelsee

T.B.-S.V. Füssenich-Geich 1895 ..................... 3
VfB Blessem 1924 ............................................ 1
- Datum: Mittwoch, 8. Juni 2016 – Beginn: 19.15
- Wettbewerb: Kreisliga A, Euskirchen (8. Liga, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 3-1 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 0-1 53. Alexander Statz, 1-1 58. Holger Hnida, 2-1 84. Luka Reibold, 3-1 89. David Sasse
- Verwarnungen: Jakob Raudzus ? (Füssenich); Kevin Wulf, Alexander Statz (Blessem)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz am Neffelsee (Füssenich; Kap. 720, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 60 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,5/10 (Gutes Mittelmaß; das 3-1 war ein klasse Schlusspunkt für das Spiel) TB-SV Füssenich-Geich 3:1 VfB Blessem (Kreisliga A Euskirchen) Photos with English Commentary:
Amateur Football: Füssenich-Geich defeat Blessem

Alles entschieden in der Kreisliga A Euskirchen seit letztem Wochenende? Nein, denn aus irgendeinem Grund (vielleicht Unwetter, die in Füssenich heftiger waren als woanders) fand das Spiel zwischen Füssenich-Geich am Neffelsee bei Zülpich und dem VfB Blessem nicht Sonntag, sondern erst diesen Mittwoch statt! Problem: für Füssenich-Geich ist der Klassenerhalt noch drin. Um die Zweite von Germania Erftstadt-Lechenich von Rang 13 zu verdrängen und eben nicht Oleftal und Dollendorf-Ripsdorf in die Kreisliga B zu folgen, müsste Füssenich-Geich allerdings mit 13 Toren Unterschied gewinnen. Da ich nicht herausfinden konnte, ob irgendwie der direkte Vergleich noch zählt und es aber bei Torverhältnissachen wie in der Situation selten mit rechten Dingen zugeht und der Platz auch ganz idyllisch – zwar kein Seeblick, aber Blick auf Kirche, Gehöfte, viele Bäume und schöne Absperrung – liegt, fuhr ich mit der S-Bahn nach Euskirchen und von dort mit dem Rad weiter.

Das Spiel war nicht schlecht, v.a. der Gastgeber spielte offensiv, kam aber bis zur Pause nicht zu einem Tor. Blessem konterte nur. In der zweiten Halbzeit konnten sie so die Führung erzielen. Allerdings hatte die nur 5 Minuten Bestand, ehe Füssenich-Geich ausglich. Danach ebbte das Spiel etwas ab. Ein paar Chancen auf beiden Seiten und die nach wie vor etwas aktivere Heimmannschaft traf in der Schlussphase zur Führung und mit der letzten Aktion des Spiels zum 3:1 mit einer direkt Abnahme mit Scherenschlag. Abgestiegen ist Füssenich-Geich aber dennoch. Die Rückfahrt ging schnell und leicht nach Euskirchen. Von dort wieder mit dem Zug, der voller Asis und Säufer war, nach Bonn zurück. TB-SV Füssenich-Geich 3:1 VfB Blessem (Kreisliga A Euskirchen) Statistik:
- Grounds: 1.647 (1 neuer; diese Saison: 232 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.703 (1; diese Saison: 267)
- Tageskilometer: 110 (60 km Bahn, 50km Rad)
- Saisonkilometer: 59.320 (39.010 Auto, davon 6.450 Mietwagen/ 9.120 Flugzeug/ 8.090 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 2.700 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 51 [letzte Serie: 97, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 515 Wochen.

Montag, 6. Juni 2016

W514II-IV: Fußball und Hockey bei und mit TSV Leuna, Kreispokalfinale im Harz, Syrien gegen Eritrea in Berlin…

SV 1919 Grün-Gelb Ströbeck ......................... 0
Hessener SV 1928 ............................................. 1
- Datum: Freitag, 3. Juni 2016 – Beginn: 18.00
- Wettbewerb: Finale des Kreispokals Harz/ Hasseröder Kreispokal (beide Teams Kreisliga Harz , Gruppe A; 10. Liga, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-0 nach 121 Min. (45/45/15/16) – Halbzeit: 0-0, Reguläre Spielzeit: 0-0, 1. Halbzeit Verlängerung 1-0, 2. Halbzeit Verlängerung: 0-0
- Tor: 0-1 99. Justin Röver (?)
- Verwarnungen: Nr. 2, 8 (Ströbeck); 2x Nr. 7, 8 (Hessen)
- Platzverweise: Nr. 7 von Hessen (54. Gelb-Rot wg. angeblich zweitem Foul)
- Austragungsort: Stadion Schwanebeck (Schwanebeck/ Harz; Kap. 2.300, davon 300 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 500 (davon knapp 200 Ströbecker und knapp 200 Hessener, zahlende: 342)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Lange Zeit schwaches Spiel, aber spannende Verlängerung)

TSV Leuna 1919 F ........................................... 9
SV Großgräfendorf F ...................................... 0
- Datum: Samstag, 4. Juni 2016 – Beginn: 9.00
- Wettbewerb: F-Junioren Kreisklasse Saalekreis, Staffel 3 (U9-Liga)
- Ergebnis: 9-0 nach 45 Min. (22/23) – Halbzeit: 3-0
- Tore: 1-0 und 2-0 9. Pierre Stefan Kaufmann, 3-0 20. Ilyas Rasljanin, 4-0 21. Jonas Claus, 5-0 30. Ilyas Rasljanin, 6-0 32./ 7-0 34. Pierre Stefan Kaufmann, 8-0 36. Ilyas Rasljanin, 9-0 43. Jonas Claus
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportstätte der Jugend, Platz 2 (Kap. 500, davon 15 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 12 Gäste)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Steigerungsfähiges Spiel, aber was soll man bei einem so hohen Sieg groß kritisieren? Sehr gut, TSV!)

JSG Merseburg D II ...................................... 10
TSV Leuna 1919 D ........................................... 1
- Datum: Samstag, 4. Juni 2016 – Beginn: 10.00
- Wettbewerb: D-Junioren Kreisklasse Saalekreis, Staffel 1 (3. und unterste Liga der U13)
- Ergebnis: 10-1 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 5-1
- Tore: 0-1 1‘ NN, 1-1 8‘, 2-1 11‘, 3-1 13‘, 4-1 20‘, 5-1 28‘, 6-1 32‘, 7-1 38‘, 8-1 42‘, 9-1 48‘, 10-1 57‘
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Merseburger Radrennbahn (Kap. 2.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 18 (davon ca. 8 Gäste)
- Unterhaltungswert: 5,5/10 (Leider eine sehr einseitige Angelegenheit)

TSV Leuna 1919 II ........................................... 2
SpVgg Weißenschirmbach-Vitzenburg 1999 . 2
- Datum: Samstag, 4. Juni 2016 – Beginn: 12.30
- Wettbewerb: Kreisliga Saalekreis, Staffel 1 (10. Spielklasse, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-2 nach 93 Min. (45/48) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 1-0 10. Rene Schmidt, 1-1 32. Lukas Poweleit, 1-2 1-2 51. Lukas Poweleit, 2-2 82. Michael Stützer
- Verwarnungen: Marcel Leonhard, Rene Schmidt (Leuna)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportstätte der Jugend (Kap. 1.000, davon 15 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 1 Gästefan)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Kein besonders gutes, aber ein spannendes Spiel)

SV Spora ............................................................ 3
TSV Leuna 1919 ................................................ 1
- Datum: Samstag, 4. Juni 2016 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 6 (8. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 3-1 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 30. Nino Kloss (Foulelfmeter), 2-0 45. Florian Bochskanl, 2-1 75. Christoph Hähnel, 3-1 81. Florian Bochskanl
- Verwarnungen: Falk Bochskanl (Spora)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz Nißma (Kap. 1.100 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 100 (davon 70 zahlende und ca. 10 Gästefan)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Gutes Spiel mit ein paar Durchhängern und schlechter TSV-Chancenverwertung)

SC Bomani Berlin FZ II ................................... 0
Syrischer Sport Verein Berlin .......................... 5
- Datum: Sonntag, 5. Juni 2016 – Beginn: 10.00
- Wettbewerb: Freizeit Kreisliga A (4. und unterste Spielklasse im Berliner Freizeitfußball)
- Ergebnis: 0-5 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-4
- Tore: 0-1 10. (6), 0-2 14. (22), 0-3 35. (10), 0-4 41. (2), 0-5 65. (9)
- Verwarnungen: Nr. 7, 14 (Bomani); Nr. 10 (Syrien)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Gustav Böß Sportanlage (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 8 (davon ca. 6 Gästefan)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Vor allem in der ersten Hälfte recht unterhaltsam)

Real von Chamisso ............................................ 5
TSV Leuna 1919 ................................................ 5
- Datum: Sonntag, 5. Juni 2016 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Regionalliga Ost (3. Spielklasse im Feldhockey)
- Ergebnis: 5-5 nach 70 Min. (35/35) – Halbzeit: 3-3
- Tore: 0-1 12. Zeiger, 0-2 18. (6), 1-2 23. (7), 1-3 30. (19), 2-3 33. (4), 3-3 34. NN, 4-3 37. NN, 4-4 39. (7), 5-4 63. NN, 5-5 69. (24)
- Grüne Karten: Nr. 13 (Berlin); Nr. 7, 19 (Leuna)
- Gelbe Karten: Nr. 22 (Berlin); Nr. 15 (Leuna)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Hockey-Olympiastadion (Kap. 10.000, davon 1.500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 5 (davon 2 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Wiedrige Bedingungen, viele Fehler v.a. vom TSV, aber ein spannendes und torreiches Spiel: das mit Abstand sehenswerteste Feldhocheyspiel bisher)

Steglitzer FC Stern 1900 III ............................. 2
Berliner FC Dynamo III ................................... 0
- Datum: Sonntag, 5. Juni 2016 – Beginn: 10.00
- Wettbewerb: Berliner Kreisklasse B, Staffel 2 (13. Spielklasse, 8. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-0 nach 92 Min. (45/47) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 1-0 75. Nikolai Astagneau, 2-0 82. Bernd-Michael Förster
- Verwarnungen: Marco Renner, Andre Stubbe (?), NN (Stern); Fehri Mbarki (BFC)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz Schildhornstraße (Kap. 870, davon 70 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 50 (davon ca. 2 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 3,0/10 (Über weite Strecken schwaches Spiel)

SGW Rote Erde Hamm/ SV Brambauer ........ 9
SV Bayer Uerdingen II ................................... 10
- Datum: Montag, 6. Juni 2016 – Beginn: 20.30
- Wettbewerb: 2. Wasserballliga West (2. Spielklasse im Wasserball)
- Ergebnis: 9-10 nach 32 Minuten (4x8) – Viertelergebnisse: 2-0, 2-2, 1-3, 4-5
- Tore: 1-0 4., 2-0 6., 3-0 11., 3-1 11. (5m), 4-1 13., 4-2 14., 4-3 17., 4-4 18., 5-4 20., 5-5 21. (5m), 5-6 25., 6-6 26., 6-7 27., 7-7 27. (5m), 8-7 29., 8-8 30., 9-8 31., 9-9 31., 9-10 32.
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Maximare Sportbad (Kap. 250 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 5 (davon keine Gästefans?)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Sehr enges und spannendes Spiel)
TSV Leuna 1919 2:2 SpVgg Weißenschirmbach-Vitzenburg 1999 Photos with English Commentary:
a) Amateur Football: Harz District Cup Final in Schwanebeck – Hessen defeat Ströbeck
b) Sightseeing: Emmerke, Reynhardeshagen, Adelebsen, Hardenberg, Leisenberger Kirche, Windhausen, Hahnenklee
c) Sightseeing: Deersheim, Hessen and Ströbeck

d) Youth Football: TSV Leuna U9 defeat Großgräfendorf U9
e) Youth Football: JSG Merseburg U13 Reserves defeat TSV Leuna U13
f) Amateur Football: TSV Leuna Reserves v Weißenschirmbach
g) Amateur Football: SV Spora defeat TSV Leuna First XI

h) Amateur Football: Bomani II (Berlin’s Eritrean Team) lost to Syrischer SV (Syrian SC Berlin)
i) Field Hockey: Real von Chamisso Berlin v TSV Leuna 1919
j) Amateur Football: SFC Stern Third XI defeat BFC Dynamo Third XI

k) Waterpolo: Rote Erde Hamm/ Brambauer lost to Bayer Uerdingen Reserves Reynhardeshagen Die Saison geht langsam zuende, also höchste Zeit, noch mal beim TSV Leuna vorbeizuschauen! Freitag gab es kein Altherrenspiel, sodass ich mir eine Route durch den Harz zum dortigen Kreispokalfinale legte. Entlang der Route fand ich noch einige mir unbekannte Sehenswürdigkeiten. Noch in NRW im Vorharz fand ich durch Zufall die Kirchenruine von Emmerke (einem wüstgefallenen Dorf) und genauso sah es im niedersächsischen Reynhardshagen aus (nur noch eine Kirchenruine zeugt von der Ortschaft). Adelebsen hat ein Schloss zu bieten, Hardenberg eine richtige Burg. Die Burg in Katlenburg wirkt eher wie ein Gehöft mir Kirche als eine Burg. In der Nähe gibt es eine über kilometerlange Schotterwege erreichbare Wüstung mit Kirchenruine namens Leisenberg. In Windhausen kann man sich eine Fachwerkkirche und eine kleine Burgruine angucken. Hahnenklee steuerte ich nun zum zweiten Mal an: diesmal konnte ich die berühmte Stabkirche auch innen besichtigen. In Deersheim entdeckte ich noch romanische Kirchen und einen Gutshof sowie den Fußballplatz des Harzligisten, der allerdings schon in der Sommerpause war und entsprechend leer war der Platz. Im nahegelegenen Hessen am Fallstein wollte ich so wie so vorbei, da deren Verein noch keine Sommerpause hatte und das Pokalfinale bestritt. Hessen lohnt sich auch als Ort mal anzugucken, da die ein ganz ansehnliches Schloss haben. Schwanebeck: Grün-Gelb Ströbeck 0:1 Hessener SV Das Pokalfinale fand dann in Schwanebeck nördlich von Halberstadt statt. 3€ Eintritt kann man noch akzeptieren, für ein Ligaspiel zweier Kreisligisten – im Prinzip war es ja vom Niveau nichts anderes: hier spielten der Aufsteiger in die Harzoberliga und der Tabellensechste aus der selben Staffel der Kreisliga Harz – wäre das viel zu hoch. Der bedeutendere Kreispokal ist der am 17.6. (idiotischerweise in Reinstedt bei Aschersleben) stattfindende Pokal des Landrats: dort treffen das Landesklasseteam aus Westerhausen und der Kreisoberligist aus Rieder aufeinander.

Im Gegensatz zu dem Dorfanger vom berüchtigten Reinstedter SV ist die Anlage von Blau-Weiß Schwanebeck ein Stadion. Mehrere niedrige Stufen im Hang, dahinter immer Holzbänke oder Betonbänke auf denen sich mal Holzplanken befanden. Die auf die Wallkronen führenden Treppen sind teils in erbärmlichen Zustand, das Sportlerheim hingegen in einem sehr guten. Das Eingangsportal ist auch sehr gelungen. Es fanden sich gut 500 Zuschauer ein, darunter je etwa 200 Anhänger von den Vereinen aus dem Schachdorf Ströbeck und eben Hessen. Nach dem Spiel wurden ein paar Fans aus der Cottbuser Ecke als die mit der weitesten Anreise ausgerufen. Ich wollte nicht diesen Titel beanspruchen, da ich ja nicht wirklich wegen des Spiels oder Grounds gekommen war, sondern nur auf dem Weg nach Leuna einen kleinen Umweg eingelegt habe: aber ich hatte definitiv (mal wieder) den längsten Anfahrtsweg – es sei denn, ein Pendler aus dem Ort ist von noch weiter her (Aachen oder Freiburg oder so) angefahren gekommen… TSV Leuna U9 9:0 SV Großgräfendorf U9 Samstag stand dann ganz im Zeichen des TSV Leuna. Zuerst Jochens F-Jugend, die nach der erwarteten und deutlichen Niederlage in Braunsbedra gegen einen Tabellennachbarn leichtes Spiel hatte. Klar müssen die Jungs (und zwei Mädels) noch mehr abspielen und sich in der Ballannahme verbessern – aber Großgräfendorf nahmen sie schön auseinander. Da sollte man in erster Linie ihren erfolgreichen Abschluss hervorheben! Es wurden viele Chancen genutzt, sodass es am Ende ein klares 9:0 gab, dass man nicht nur mit der schwachen SVG-Abwehr/ und -torwartleistung erklären sollte! JSG Merseburg D2 10:1 TSV Leuna 1919 D (Radrennbahn Merseburg) Die D-Jugend war in ihrem letzten Saisonspiel nicht so erfolgreich und verlor in der Radrennbahn bei der Zweiten von JSG Merseburg 10:1 nach einer schnellen Führung. Die U13 schien auch nicht besonders bei der Sache, vielleicht war auch das Wetter zu warm oder der Pappelpollenflug zu heftig… Jedenfalls war Merseburg in allen Belangen überlegen. TSV Leuna 1919 2:2 SpVgg Weißenschirmbach-Vitzenburg 1999 Dann ging es zurück nach Leuna, wo bei freiem Eintritt vor nur 20 Zuschauern und unter Leitung einer Schiedsrichterin, die es immer versteht, die Lästereien der Fans auf sich zu ziehen – heute aber eine gute Leistung brachte – auf der Sportstätte der Jugend die Reserve gegen Weißenschirmbach spielte. Trainer Kobsch war in der Türkei, Ebbo vertrat ihn daher. Ihm standen wieder einmal nicht sonderlich viele Wechsler zur Verfügung und außerdem musste hier auch Ingo Witzel, Mario Melchior und andere Altherrenspieler ihr bestes geben. Das Spiel war ganz OK, nach Chancen auf beiden Seiten machte Rene Schmidt seinem Spitznamen „Rakete“ alle Ehre und stand ganz dynamisch im Strafraum rum – genau an der Stelle, wo eine Flanke auf seinem Kopf landete, die er genau richtig ins Tor köpfte. Der Ausgleich fiel durch einen Konter. Die Führung für die Gäste fiel genau so und durch den selben Spieler. Der Ausgleich in einem dann schwächeren Spiel fiel durch einen tolle Bogenlampe aus gut 30m von Michael Stützer – ob das jetzt gewollt war oder nicht spielt keine Rolle bei so einem schönen und wichtigen Tor! Das Unentschieden entsprach dem ausgeglichenen Spiel. SV Spora 3:1 TSV Leuna Das Spiel der Ersten Mannschaft schließlich, fand in Nißma beim SV Spora statt. Der Partie hatte v.a. in der ersten Hälfte guten Schwung drin, fand aber diesmal vor nur 10 Leuna- und rund 90 Spora-Fans und ohne jede Brisanz (sonst hätte es hier nicht nur eine Gelbe gegeben: ich habe Spora noch nie so fair spielen sehen) statt. Kein Vergleich zum letzten Jahr. Und ein Wolkenbruch blieb auch aus…

Leuna vergab alle Chancen, handelte sich dann einen Konter ein, der unsauber gestoppt wurde und in einem Elfer resultierte, der sicher verwandelte wurde. Ein Konter kurz vorm Pausenpfiff sorgte dann für die Erhöhung zum 2:0. Nur durch einen Freistoß von Christoph Hähnel kam Leuna noch mal heran. Spora war in der zweiten Hälfte auch aktiver und vor allem insgesamt gesehen die effektivere Mannschaft: 3-1 war der Endstand. SC Bomani FZ II 0:5 Syrischer SV Berlin Nach dem Spiel in Spora war ich bei in Halle bei Rama, meiner besten Freundin aus Syrien zugast – passenderweise ging es Sonntag dann für mich nach Berlin, wo vorm Auswärtsspiel von Leuna Hockey der Syrische Sportverein Berlin ein Auswärtsspiel hatte. Die traten in der Freizeitliga beim Afrikanisch-Deutschen Sportclub Bomani an. Deren Reservemannschaft bestand im Gegensatz zu den gut mit Deutschen durchmischten Jugendteams des Clubs nur aus Eritreaern. Der Syrische Verein ist eine Art Beschäftigungsprojekt für syrische Flüchtlinge, das von einem schon länger in Berlin lebenden Syrer aus Hama organisiert wird. Sponsor ist der wohltätige Verein „Lien“, über deren Projekte, die „das Ziel verfolgen, die notleidende Bevölkerung in Syrien – unabhängig von Ethnie oder Religionszugehörigkeit – humanitär zu unterstützen“ kann man sich auf der Website http://lien-for-syrians.com/de/ informieren. Dass der einzige syrische Sportverein Deutschlands plakativ die Unabhängigkeitsfarben (fälschlich oft als Revolutions- oder Oppositionsfarben, da diese sie auch benutzt, bezeichnet) trägt, sollte v.a. den Vollidioten, die meinen, dass Assad die Mehrheit der Syrer hinter sich hätte zu denken geben.

Bomani spielte anfangs nur zu neunt, nach der Pause zu zehnt. Die Partie war v.a. in der ersten Hälfte recht flott und für diese ganz niedrige Spielklasse auch gut. Bei den Syrern war aber nur ein Spieler, der 2er mit seinen britisch wirkenden Grätschen in der Verteidigung und dem harten Schuss zum 0:4, herausragend. Bei Bomani war kein einziger Spieler positiv auffällig. Die Führung für die Syrer fiel schnell, danach ein klarer Elfmeter aber gut vom Torwart gehalten und bis zur Pause 0:4. Nach der Pause nur noch ein Treffer zum 0:5. Der Syrische SV beendete das Spiel mit einer Spielertraube und dem Wahlspruch „ya‘iesh as-suriy al-ħorr/ es lebe der freie Syrer (also ein freies Syrien ohne Assad und IS oder russische Besatzer mit freien Bürgern)“.

Gespielt wurde auf dem Sportplatz Gustav Böß, der an einer Seite zwei Stehstufen vorweisen kann. Real von Chamisso 5:5 TSV Leuna 1919 (Regionalliga Ost) Die Leunaer Hockeymannschaft trug dann ihre Regionalligapartei vor noch weniger Zuschauern aus: Real von Chamisso ist ein völlig unbekannter Verein aus Kreuzberg, der aus irgendeinem Grund (aber sehr erfreulich!) im für Olympia 1936 gebauten Hockeystadion neben dem Olympiastadion spielen darf. Gähnende Leere auf den engen Stehrängen und den breitere Steinsitzen. Eine tolle, historische Anlage aber!

Das Spiel war kaum los gegangen, da donnerte und blitzte es in einigen Kilometern Entfernung. Nach sieben Minuten kam der Platzwart angehetzt und räumte die Anlage. Dass der Typ der klassische Hausmeister – Baumumfang reziprok zum Gehirnumfang – ist, war mir bei der Aktion schon klar. Als nach 30 Minuten endlich grünes Licht zum Weitermachen war, begann es zu schütten. Das Spiel ging trotzdem über die Bühne. Leuna ging 0:2 in Führung, dann ein Abwehrfehler und kaum Torwartbewegung und 1:2. Nach dem 1:3 zwei Fehler zum Ausgleich. In der zweiten Hälfte führte die angeblich stark geschwächte Truppe von Real sogar zwei Mal. Wenigstens holte Leuna noch einen Punkt um Platz 2 zu festigen. Für ein Feldhockeyspiel war die Partie aber bei allen Wiedrigkeiten sehr sehenswert. Real von Chamisso 5:5 TSV Leuna 1919 (Regionalliga Ost) Das letzte Spiel des Tages war alles andere als sehenswert. Die Anlage vom Steglitzer FC Stern 1900 ist ganz schön mit den vereinzelt auf den Stehstufen platzierten gelben und blauen Bänken und dem ganzen Gestrüpp. Aber die Partie der III. Mannschaft gegen die III. vom Stasiclub BFC Dynamo war absolut langweilig. So eine Kreisklasse lebt von vielen Toren. Hier fielen aber nur zwei und auch erst in der 75. und 82. Nichts mit 9:7 wie am letzten Spieltag… SFC Stern 1900 III 2:0 BFC Dynamo III (Kreisklasse B) Auf der Rückfahrt von Sachsen-Anhalt hatte ich noch kurzfristig ein Wasserballspiel der 2. Liga in Duisburg (Tabellenführer ASCD II) herausgesucht. Ich war dann aber zu lange in Halle bzw. waren auch die Verkehrsverhältnisse so scheiße, dass mir im Stau noch einfiel, dass es ja mehr als nur ein Montagsspiel gab. Und Hamm lag verkehrstechnisch viel günstiger als Duisburg.

Dort am Maximare stellte sich heraus, dass es kein Freibecken gibt, wie ich gedacht hätte, sondern in der extrem heißen Schwimmhalle (tolle Klimatisierung für den Protzbau: Notausgangstüren verkeilen um Durchzug zu machen) gespielt wird. Die Halle ist extrem hoch und auch wenn es unten zwei Stehstufen auf einer Beckenseite gibt: man sollte sich ruhig von der dämlichen Azubine am Einlass, die überhaupt keine Ahnung zu haben scheint, nach oben schicken lassen; da steht zwar die heiße Luft am schlimmsten, aber der Blick aus sieben, acht Metern aufs Spielfeld ist schon klasse!

Das Spiel hatte es auch in sich: der Tabellenvorletzte, der den Klassenerhalt aber bereits letzte Woche gesichert hatte, war als SC Rote Erde Hamm mehrfach deutscher Meister, ist aber abgestürzt und nur noch als Spielgemeinschaft mit dem SV Brambauer aus Lünen aktiv. Vor ein paar Jahre spielte man noch gegen die I. von Bayer Uerdingen, nun gegen die II. Hamm ging aber 2:0 in Führung und nach der ersten Pause 3:0 und 4:1. Bis Mitte des dritten Viertels kam der Gast aber ran. Vor der letzten Pause stand es 5:5. Das letzte Viertel war dann richtig packend: der Gastgeber noch mal in Führung, doch in den letzten beiden Minuten erzielte Uerdingen zwei Tore und somit insgesamt 5 in diesem letzten Spielabschnitt - dazu hatten sie vorher 24 Minuten gebraucht... In einem packenden Spiel siegte Bayer II also mit 9:10.
SGW Rote Erde Hamm/ SV Brambauer 9:10 Bayer Uerdingen   Statistik:
- Grounds: 1.646 (Fr 1 neuer, So 3 neue, Mo 1 neuer; diese Saison: 231 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.702 (Fr 1, Sa 4, So 3, Mo 1; diese Saison: 266)
- Tageskilometer: 1.680 (Fr 490km Auto, Sa 300km Auto, So 400km Auto, Mo 490 km Auto)
- Saisonkilometer: 59.210 (39.010 Auto, davon 6.450 Mietwagen/ 9.120 Flugzeug/ 8.030 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 2.650 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 50 [letzte Serie: 97, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 515 Wochen.

Donnerstag, 2. Juni 2016

W514I: Wasserball im Regen

Schwimm-Vereinigung Krefeld 1972 II ......... 6
SGW Rhenania/ Blau-Weiß Poseidon Köln ... 7
- Datum: Mittwoch, 1. Juni 2016 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: 2. Wasserballliga West (2. Spielklasse im Wasserball)
- Ergebnis: Spielabbruch wegen Gewitters nach 24 Minuten (8/8/8/0) beim Stand von 6-7 – Viertelergebnisse: 2-3, 4-2, 0-2, x-x
- Tore: 1-0 2., 2-0 3., 2-1 4., 2-2 5., 2-3 8.; 3-3 9., 4-3 10., 5-3 11., 6-3 12., 6-4 13., 6-5 13.; 6-6 20., 6-7 20.
- Gelbe Karten: Trainer SVK
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Vereinsbad SVK (Kap. 200, davon 100 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 10 (davon keine Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 (Mäßiges Spielniveau, dafür eng und spannend – aber dann so ein scheiß Ende!) Schwimm-Vereinigung Krefeld 1972 II v SG Rhenania/ BW Poseidon KölnPhotos with English Commentary:
Water Polo 2nd Division: https://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/albums/72157669115950606SV Krefeld Reserves v SG Wasserball Köln (match abandoned after three quarters due to lightning storm)

Hinter der Hubert Houben Kampfbahn, wo ich Sonntag beim Fußball war, befindet sich das Vereinsbad der Schwimm-Vereinigung Krefeld 1972. Die Erste Mannschaft spielt in der Bundesliga, ist dort eine der schwächeren Teams, die Zweite Mannschaft spielt – ebenfalls im hinteren Mittelfeld – 2. Liga. Im ebenfalls wie das Stadion bereits seit 1925 bestehenden Vereinsbad, das aber modernisiert wurde und nichts besonderes darstellt – sieht man mal davon ab, dass man von der Terrasse der Sportlergaststätte zugucken kann und es Flutlicht gibt – spielten heute die II. Mannschaft und die SG Wasserball Köln (bestehend aus Rhenania und Blau-Weiß Neptun).

Es regnete bereits den ganzen Tag und auch wenn es bis zum dritten Drittel nur einen schweren Schauer gab – es kam, wie ich es befürchtet hatte: nachdem Krefeld in Führung ging (2:0), bis zum Ende der ersten acht Minuten in Rückstand geriet (2:3), dann wieder die Führung ergriff (6:3) um durch einen Doppelschlag kurz vorm Seitenwechsel nur mit einem Treffer noch zu führen (6:5) und schließlich in einem schwachen dritten Viertel durch einen weiteren Doppelschlag mit 6:7 in Rückstand geriet, ging in einiger Entfernung ein Blitz nieder und die Badeaufsicht und die Schiedsrichter – die eine teils dürftige Darbietung lieferten (u.a. Schlag ins Gesicht über Wasser nicht geahndet und dafür den sehr zurückhaltend den Sachverhalt anmerkenden Krefelder Coach verwarnt) – unterbrachen das Spiel. Als sie dann nach etlichen Minuten merkten, dass der Gewitterschauer genau über dem Bad runterging, brachen sie die Partie ganz ab. Wäre am Anfang nicht gebummelt und nicht schon vorm Schauer das Becken geräumt worden, wäre das Spiel ohne Abbruch über die Bühne gegangen und nicht seiner spannendsten Phase beraut worden.

Andersartig spannend war die Rückfahrt. Für dieses scheiß Wasserballspiel hatte ich ja schon einen Hinweg seit 16.20 Uhr hingelegt – aber nachdem ich den ganzen Tag heeme an der Abschlussarbeit gesessen habe, war ein kurzer Fußmarsch zur Straßenbahn und eine Fahrt von Bonn Hbf via Köln nach Krefeld Hbf und von dort 35 Minuten Fußweg zum SVK-Vereinsbad, wo ich 19.10 Uhr ankam eine willkommene Abwechslung. Der Rückweg toppte das ganze aber noch: 35 Minuten zurück zum Hauptbahnhof, dann dort 30 Minuten gewartet, ehe der scheiß Zug nach Köln mit 30 Minuten Verspätung angekündigt wird. Als der Alternativzug nach Düsseldorf abgefahren ist, werden 60 Minuten angezeigt. Danach Zugausfall wegen „Personen im Gleis“ (d.h.: ein asozialer Wichser hat sich vor den Zug geschmissen) und ich bin schnell in den 22.26 Zug nach Düsseldorf, von dort mit einem RE nach Köln und dann mit der 0.07 Stadtbahn nach Bonn zurück – mit 15 Minuten laufen war ich dann auch „schon“ um 1.30h zurück. Fast 3 Stunden hin und über 5 Stunden zurück – und die Kölner Weicheier haben rumgejammert, weil sie auf dem Weg zum Spiel durch den dichten Verkehr mussten. Hätte ich das Auto genommen, wäre ich sicherheitshalber schon 17.30 los und in jedem Fall 21.30h zurück gewesen – und nicht 1.30h… Schwimm-Vereinigung Krefeld 1972 II v SG Rhenania/ BW Poseidon KölnStatistik:
- Grounds: 1.641 (1 neuer; diese Saison: 226 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.693 (1; diese Saison: 257)
- Tageskilometer: 220 (220km Bahn und Straßenbahn)
- Saisonkilometer: 57.530 (37.330 Auto, davon 6.450 Mietwagen/ 9.120 Flugzeug/ 8.030 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 2.650 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 43 [letzte Serie: 97, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 514 Wochen.