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Sonntag, 30. November 2014

W435II: Leißlinger Klosterwiese und Rot-Weißer Affenkäfig

SV Rot-Weiß Weißenfels ................................................ 2
TSV Leuna 1919 .............................................................. 0
- Datum: Samstag, 29. November 2014 – Anstoß: 14.00
- Wettbewerb: Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 6 (8. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-0 nach 92 Min. (46/46) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 20. u. 2-0 77. Christopher Ramon Denzin
- Verwarnungen: Thomas Kritzler, Martin Köhler (RW WSF); Gago Ibrahim (TSV Leuna)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz Röntgenweg, Kunstrasenplatz (Kap. 520, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 45 (davon angeblich nur 23 zahlende und ca. 15 Leuna-Fans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Schwache erste, gute zweite Hälfte – leider erneute Niederlage des TSV)

SG Fortuna Leißling II ................................................... 1
SV Kickers Rasberg ......................................................... 6
- Datum: Samstag, 29. November 2014 – Anstoß: 12.00
- Wettbewerb: Kreisklasse Burgenland, Staffel 2 (11. und unterste Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-6 nach 94+ Min. (49/4x) – Halbzeit: 0-3
- Tore: 0-1 5. Steven Tietz, 0-2 25. Steven Tietz, 0-3 37. Maik Schröter, 1-3 51. Patrick Heerwagen, 1-4 65. Christoph Bobach, 1-5 72. Christoph Bobach, 1-6 90. Christoph Bobach
- Verwarnungen: keine?
- Platzverweise: keine?
- Spielort: Sportplatz Klosterwiese Leißling (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 10 (davon ca. 3 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Ganz ansehnliches Spiel)  
Photos with English Commentary:
a) Amateur Football (1): Fortuna Leißling Reserves v Kickers Rasberg
b) Amateur Football (2): Rot-Weiß Weißenfels v TSV Leuna 1919
c) Burgenland District: Medieval Castle of Weißenfels

Seit langem ging es mal wieder ins Burgenland. Die Tour fing allerdings nicht gut an, denn aus irgendwelchen Gründen – weder Haupt- noch Nebenplatz waren unbespielbar – wurde das Spiel in Tröglitz verlegt, sodass wir nach Leißling fuhren. Dort gab es aber wenigstens ein ansehnliches Spiel auf der Klosterwiese zu sehen: die II. Mannschaft der Fortuna –Tabellenletzter – bekam es mit dem Aufstiegskandidaten aus Rasberg zu tun. Der ging auch schnell in Führung, tat sich dann aber lange schwer gegen Leißling II und vergeigte auch viele Torchancen. Vor der Pause gelang jedoch mit zwei Treffern die Entscheidung. Ein kurzes Aufbäumen der Leißlinger und zwei weitere Treffer der Gäste später und wir mussten aufgrund der Verspätungen im Spielverlauf (Anpfiff verzögert, nachgespielt, ewig Halbzeit gemacht) schon gehen. Den letzten Treffer, das 1:6 für Rasberg, verpassten wir dadurch.  
Das wichtigste Spiel heute war aber schließlich jenes unseres TSV Leuna. Wie zu befürchten war, hat die scheiß Stadt wieder diverse Plätze gesperrt, sodass in dem hässlichen Affenkäfig gekickt wurde. Wie im Weißenfelser Zoo guckt man dort durch die Gitterstäbe rein. Da heute ein guter Schiri am Werke war, ließ er einige Leute verbotenerweise innerhalb des Käfigs stehen. Wer aber wirklich geschickt war, zahlt keine 3€ Eintritt für diesen scheiß Verein mit seinem Drecksplatz, sondern geht wie wir von hinten übers Gelände des alten Supermarktes an den Zaun und guckt von dort zu. Da sieht man genauso schlecht wie von anderen Plätzen aus auch.

In einer schwachen ersten Halbzeit kam Leuna kaum zum Zuge, das Zusammenspiel klappte gar nicht. Ein Stellungsfehler des Leunaer Torwarts führte zum 0:1. Nach der Pause zuerst ein völlig anderes Bild. Leuna am Drücker, spielt gut zusammen und motiviert nach vorne, doch auch in einem zunehmend besseren Spiel mit Chancen auf beiden Seiten gelingt den Gästen kein Treffer. Im Gegensatz zu Rot-Weiß, die eine Viertelstunde vor dem Ende mit dem 0:2 die Entscheidung erzielen. Leuna rutscht dadurch auf einen Abstiegsplatz. Und auch wenn man sich über die Unnötigkeit dieser Lage auslassen kann – irgendwo fehlt es entweder an Potential oder auch an Willen um in dieser Liga weiterhin zu bestehen. Noch ein paar Mal so eine Leistung wie in Hälfte eins mit völlig lustlosen Neu-Leunaern und überforderten alten Vereinskameraden, und bei Leuna sieht es mal ganz dunkel aus!

Bevor es dann auch in Weißenfels dunkel wurde, fuhren wir noch zur alten Burganlage hoch, wo man ein paar schöne Fotos der Innenstadt machen kann. Allerdings sieht man vom Burgberg auch so schön den massiven Verfall des Weißenfelser Stadtzentrums...  
Statistik:
- Grounds: 1.240 (heute kein neuer; diese Saison: 86 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.235 (heute 2; diese Saison: 123)
- Tageskilometer: 90 (90km Auto)
- Saisonkilometer: 23.050 (17.560 Auto/ 3.600 Flugzeug/ 1.190 Fahrrad/ 700 öffentliche Verkehrsmittel/ 20 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 11 [letzte Serie: 1, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 435

Samstag, 15. Oktober 2011

W272II: Scheiß Samstag

1. FC Weißenfels 4:0 TSV Leuna 1919
Datum: Samstag, 15. Oktober 2011 – Anstoß: 15.00
Wettbewerb: Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 6 (8. Spielklasse, 3. Amateurliga)
Ergebnis: 4:0 nach 91 Min. (46/45) – Halbzeit: 3:0
Tore: 1-0 5. Petr Křivan (Foulelfmeter), 2-0 9. Petr Křivan, 3-0 16. Roberte Ley, 4-0 72. Isaque Benjamin Dias
Vergebene Elfmeter: 90. Daniel Richter (Torwart 1. FC) schießt Foulelfmeter an den Pfosten
Verwarnungen: Petr Křivan, Isaque Benjamin Dias (1. FC); Patrick Lenzen, Christian Sporbert, Nino Hammerschmidt (TSV)
Platzverweise: keine
Spielort: Stadtstadion Weißenfels (Kap. 4.000, davon 500 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 200 (davon zahlende: 125, Gästefans: ca. 20)
Unterhaltungswert: 2,5/10 (Weißenfels tat das Allernötigste um unterirdisch spielenden TSV deutlich zu besiegen)
Photos and English version:


Also dieser Samstag war mal absolut scheiße. Erst haben diese Vollpfosten von Hohenmölsen II/ Großgrimma III in Großgrimma gespielt statt wie angesetzt in Hohenmölsen – aber irgendwann zum Ende der Saison gucken wir uns dann mal ein Spiel in diesem Dorfstadion von Hohenmölsen an, wenn es in der nächsten Pokalrunde schon nicht hinhauen sollte – und dann trat Leuna in Weißenfels zwar an, aber auf einem so unterirdischen Niveau, dass das eigentlich gar keinen Bericht verdient hat.

Ich weiß nicht ob man es positiv oder negativ bewerten soll, dass Weißenfels nur das Allernötigste machte. Hätten sie sich angestrengt, wäre es 7:0 oder 8:0 ausgegangen. Hätten sie sich den Arsch aufgerissen, wäre es ein 10:0 oder 11:0 geworden. Da aber das 4:0 schon schlimm genug war für Leuna, muss man dem 1. FC für seinen unattraktiven, lahmen und faulen Fußball ja fast noch danken. Eine Mannschaft mit Charakter, nämlich eine Mannschaft die zeigt warum sie auf Platz 2 steht, hätte dem TSV mindestens doppelt so viele Tore eingeschenkt. Charakter hat Weißenfels aber keinen: jeden Fehler genutzt, aber nichts fürs Spiel getan, immer wieder geschauspielert und dumm rumgelabert. Die Fehler die Weißenfels schon gleich in der ersten Viertelstunde nutzte, waren – so leid es mir tut das sagen zu müssen – alle von Leunas Torwart Lenzen verursacht. Nach einer knappen Minute wurde er zwar selber gefoult (da hätte man Gelb zeigen müssen, aber ansonsten gab es so gut wie keine nicht nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidungen – außer eben einer wirklich verhängten Gelben gegen den Weißenfelser Dias kurz vor Abpfiff), aber nach fünf Minuten schafft er es dann nicht den Ball vor dem Gegner zu treffen. Er hatte Glück dort keine gelbe Karte gezeigt zu bekommen. Die Verursachung des Elfmeters war aber absolut unnötig und leider konnte er es auch selbst nicht ausbügeln, da der Weißenfels Schütze sicher verwandelte. Ein haltbarer Freistoß aufs kurze Eck und ein haltbarer Weitschuss ins von Patrick aus recht Eck sorgten für den 3:0 Pausenstand.
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Wenigstens konnte er zum 4:0 nichts. Die einzige gute Aktion des ansonsten den Rasen immer wieder als Liegewiese missbrauchenden Dias – ein starker Heber aus knapp 15m – führte zum 4:0. In der Schlussminute holte sich Leunas Schlussmann aber auch noch seine längst verdiente gelbe Karte ab: den Ball falsch angenommen, an einen Stürmer verloren und diesen dann umgestoßen. Als letzter Mann. Danke an den Schiri aus Dieskau, dass er hier strafmildernd entschieden hat. Er wusste wohl um die Torwartsituation und allgemein dünne Spielerdecke bei Leuna. Das war eigentlich schon eher Rot und verrechnet mit der Dummheit nach fünf Minuten ein absolut klarer Platzverweis. Dem immer wieder dümmlich rumsabbelnden 1.FC-Torwart, der aufgrund mangelnder Beschäftigung zum Elfmeter angetrabt kam, gönne ich aber natürlich ganz besonders, dass er den Strafstoß an den Pfosten setzte. So blieb es beim 4:0.

Torwart Lenzen, der mit bisher in jedem Spiel positiv auffiel, weswegen diese grauenhafte Leistung ganz besonders überraschend kommt, darf allerdings nicht der berühmte Schwarze Peter zugeschoben werden, wenn es um Erklärungen zur Niederlage geht. Das war wie so oft beim TSV und anderen Mannschaften auch, eine geschlossene Mannschaftsleistung. Diesmal halt leider eine geschlossen schlechte Mannschaftsleistung. Heute konnte man niemanden lobend hervorheben.
Das wird sich aber ganz sicher nächste Woche ändern, stimmt’s Leute?! Und ganz besonders übernächste Woche, wenn ich wieder dabei bin, sieht das doch sicher ganz anders aus als heute!

Solche Tage, an denen einen der Spielbesuch einfach nur ankotzt, muss es aber auch immer mal geben. Nur was mich außer der indiskutablen Mannschaftsleistung ja auch noch ankotzt, ist dass die Rindviecher von Hohenmölsen nicht richtig den Spielort angeben können – ich hab hier sinnlos knapp 5 Liter Benzin verfahren. Sonst würde ich doch nie für so eine Strecke das Auto nehmen, wenn da nicht der Zeitdruck gewesen wäre von einem Spiel zum nächsten zu kommen. Wir wurden schon von jedem Leunaer Spieler gefragt, ob wir noch keine Winterreifen auf dem Fahrrad oder einen Defekt gehabt hätten...
Da wir nicht das Fahrrad genommen hatten, gingen wir vier aber noch in Weißenfels essen, was kulinarisch wie kulturell immerhin recht interessant war. Nachdem man Probleme hatte ein Lokal zu finden – von vier Gaststätten und Imbissen hatte Samstagnachmittag ein einziger offen – aßen wir schließlich feines und sehr preisgünstiges chinesisches Essen im „Panda“. Dabei liefen in der Glotze übrigens Filme aus Ho Chi Minhs Zeiten mit Militärparaden unterm Hammer-und-Sichel-Banner, Volksliedern mit Reisfeldern und roter Sternenflagge und Lerne-und-Kämpfe-Propaganda. Wobei es heute in Vietnam natürlich noch genauso aussieht, da der blinde Gehorsam den Vätern bzw. Älteren gegenüber ein ganz elementarer Bestandteil ostasiatischer Kulturen ist – oder wie soll man es sich sonst erklären, dass es in Vietnam oder Nord-Korea keine Opposition gibt gegen die Herrschenden, während es diese z.B. in anderen totalitären Systemen wie Ägypten, Syrien oder Iran von jeher so selbstverständlich wie in Europa auch gegeben hat und gibt?
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Statistik:
Grounds: 650 (heute kein neuer; diese Saison: 56 neue)
Sportveranstaltungen: 1.383 (heute 1, diese Saison: 69)
Tageskilometer: 60 (60 Auto)
Saisonkilometer: 10.950 (9.480 Auto/ 1.470 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Bahn, Bus, Tram/ 0 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 98
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 272

Freitag, 9. Juli 2010

W206I: Testspiel auf der Leißlinger Klosterwiese

SG Fortuna Leißling Frauen/ Mixed
2:3 SG Fortuna Leißling Alte Herren
Freitag, 9. Juli 2010 – Anstoß 19.00
Vereinsinternes Testspiel (Frauenkreisliga Burgenland, 6. Frauenliga gegen Alte Herren)
Ergebnis: 2:3 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 15., 1:1 45., 1:2 48., 1:3 50., 2:3 53.
Verwarnungen: keine, Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Klosterwiese (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 15
Unterhaltungswert: 3,0/10 (Die Spielqualität hätte ich schlechter erwartet, aber irgendwie so ein klassisches Sinnlos-Testspiel)
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Photos and English version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157624334631479/detail/

Seit Monaten schon gibt es keine Spielgemeinschaft der Altherrenmannschaften von Fortuna Leißling und dem Weißenfelser FV Schwarz-Gelb mehr, aber in Leuna ist das noch nicht angekommen. Nach der letzten Univeranstaltung sah ich zu, nach Hause zukommen und dort aufs Rad umzusteigen, um dann - wie am Vortag angekündigt - nach Leißling zu fahren. Dass das Spiel der Leunaer Alten Herren bei Schwarz-Gelb stattfand, hab ich dann nach 20 Uhr mit einem Anruf erfahren. Na gut, macht nichts. Denn auf der Klosterwiese im Anderthalbtausend-Einwohner-Dorf Leißling, westlich der Stadt Weißenfels gelegen wird der Ort auch noch dieses Jahr in selbige Stadt eingemeindet werden, fand ein Testspiel der Alten Herren statt.

Ungewöhnlicherweise war der Gegner eine andere Mannschaft aus dem Verein – und zwar die Frauenmannschaft, der sonst Kleinfeld in der Kreisliga spielt und heute als Mixedteam antrat. Das Spiel ging – bei Temperaturen von um die 30 Grad auf dem schattenlosen Platz auch kein Wunder – lahm los. Irgendwann schafften es die Ü-35 Männer das Führungstor vor der Pause zu erzielen. Nach dem Seitenwechsel erzielte einer der Männer des Mixed den Ausgleich, der bald darauf wieder zunichte gemacht wurde. Nach einem Zusammenprall mit einem Verteidiger lief einer der „Oldies“ auf die Torfrau zu und versenkte den Ball zum 1:3 im Eck. Schließlich verwandelte die beste Spielerin – die Rückennummer 13 war augenscheinlich ihr Lebensalter – den Ball herrlich aus spitzem Winkel zum 2:3. Danach vergaben die Frauen, die – zumindest mit der männlichen Verstärkung, aber auch besonders der Jugendlichen mit der Nr. 13 – mindestens gleichwertig spielten, noch mehrere hervorragende Ausgleichschancen.

Das 2:3 war für die Alten Herren nicht unbedingt verdient, aber bei dem Gegner und der Hitze waren sie auch natürlich nicht so ernsthaft bei der Sache wie einen Monat zuvor, wo ich sie in einem hervorragenden Spiel in Schkortleben zwar verlieren, aber wirklich gut spielen sah. Wir verließen den Sportplatz an der Klosterwiese, der zwar von hässlichen Zäunen umgeben, übertrieben abgesichert und ausbautenlos ist und auch nur an den beiden Längsseiten eine bzw. zwei Stehreihen mit Wellenbrechern zu bieten hat, aber auf zwei Seiten ein herrliches Hügel-und-Wälder-Panorama bietet. Die beiden anderen Seiten sind leider sehr offene, landwirtschaftlich oder mit Wohnbebauung genutzte Flächen – wäre auf allen vier Seiten so direkt der hügelige Wald, dann wäre das ein landschaftlich perfekter Platz.
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Statistik:
Ground Nr. 442 (ein neuer Ground; diese Saison: 111 neue)
Sportveranstaltung Nr. 1.028 (diese Saison: 171)
Tageskilometer: 60 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 36.160 (22.580 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 4.030 Fahrrad/ 3.550 Bus, Bahn, Tram/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 19
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 206

Freitag, 4. Juni 2010

W201I: 11 Tore beim 10-gegen-10-Spiel in Schkortleben

Weißenfelser Freizeitkicker 1998 (Schkortleben) 7:4 SG Fortuna Leißling AH
Freitag, 4. Juni 2010 – Anstoß 18.20
Freundschaftsspiel: Freizeitfußball/ Alte Herren
Ergebnis: 7:4 nach 71 Min. (35/36) – Halbzeit 3:1
Tore: 1:0 19. (13), 2:0 24. (13), 3:0 33. (8), 3:1 35. (3), 4:1 37. (13), 5:1 40. (8), 5:2 54. (12), 6:2 63. (13), 6:3 68. (9), 7:3 69. (8), 7:4 71. (7)
Verwarnungen: keine, Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Schkortleben (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: 4 (davon 1 Gästefan)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Unterhaltsames Spiel mit teilweise echt super Toren!)
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Photos and English Version:
Halle Zoo
WFK 98 vs Fortuna Leißling

In der Vorwoche hatte meine Mitstudentin Anja die prima Idee, mal gemeinsam in den Zoo zu gehen und Tiere zu fotografieren. Die besten der entstandenen Bilder sind im ersten Ordner zu finden. Nach dem Zoobesuch ging es weiter zum Fußball.

Dutzende Male sind wir auf dem Weg nach Weißenfels – ob nun zu Fußball, Handball oder Basketball – durch den mit Kriechau 600 Einwohner zählenden Ort Schkortleben gefahren. Den Fußballplatz haben wir von der Bahnstrecke aus gesehen. Also wieso nicht mal wieder zu einer Freizeitmannschaft zum Gucken fahren? Die von Eisenbahnern 1998 gegründeten Weißenfelser FK spielten heute gegen die Alte-Herren-Mannschaft aus Leißling, die letzte Saison noch als Altherrenspielgemeinschaft der Vereine SG Fortuna Leißling und Weißenfelser FV Schwarz-Gelb antrat.
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Geniale Tricks und blitzschnelle Laufduelle blieben zwar genauso aus wie knallharte Zweikämpfe, aber das Spiel zwischen den beiden nur jeweils 10 Spieler zählenden Teams auf dem Sportplatz Schkortleben war alles andere als langweilig. Vor allem die Tore waren mitunter genial: lange Bogenlampen, ein Treffer aus 35 Metern halbhoch ins Eck, eine Flanke aus über 20 Metern, die direkt auf den Pfosten zusegelt und 10cm über dem Boden von einem Hineinspringenden unters Tordach gezimmert wird und mehrere Male umspielte Weißenfels auch die Leißlinger Abwehr um dann den Ball sicher und bestimmt über den Torwart ins Tornetz zu semmeln. Nach 35 Minuten wurden beim Stand von 3:1 die Seiten gewechselt. In der noch torreicheren zweiten Hälfte sollten weitere sieben Treffer zum 7:4 Endstand erzielt werden.

Also gerade für ein solches Freizeit-gegen-Altherren-Spiel war es wirklich sehenswert. Ein großes Lob an beide Mannschaften. Auch wenn leider nur vier Leute zugeguckt haben – mich und meinen Vater eingerechnet, was neben einem Kreisliga B Spiel in Berlin (4 Zuschauer) und nach einem Spiel der PNVG Merseburg (3 Zuschauer) die schlechteste Besucherzahl überhaupt war: ich warte ja irgendwie auf ein Spiel, zu dem ich alleine hingehe und dann der einzige Zuschauer bin – das Spiel hat richtig Spaß gemacht. Auch der Sportplatz ist ganz nett. Wenn man sich auf den etwa vier Meter hohen Graswall setzt, hinter dem sich einige Bäume und eine Bahnstrecke befinden, hat man einen schönen Blick über das Spielfeld und Teile des Dorfes. Das renovierte Kabinengebäude und die neuen Aluminiumtore sagen mir, dass die Weißenfelser Freizeitkicker auch viel Arbeit investiert haben, diesen Platz wiederherzurichten. Ob es in Schkortleben jemals einen anderen Verein gab außer die Auswahl vom Jugendclub ist nicht herauszufinden, die alten Kleinfeldtore lassen aber darauf schließen.
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Statistik:
Ground Nr. 431 (ein neuer Ground; diese Saison: 100 neue)
Sportveranstaltung Nr. 1.013 (diese Saison: 155)
Tageskilometer: 60 (40 Fahrrad, 20 Bahn)
Saisonkilometer: 34.450 (21.720 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 3.460 Fahrrad/ 3.270 Bus, Bahn, Tram/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 7
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 201