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Montag, 8. August 2016

W523V: Eine Rundfahrt in Vorpommern; Fußball und Speedway

MC Nordstern Stralsund ...................... 37
MSC Brokstedt Wikinger ..................... 47
- Datum: Samstag, 6. August 2016 – Beginn: 18.50
- Wettbewerb: Speedway-Bundesliga (1. deutsche Speedwayliga für Profis, Halbprofis und Amateure)
- Ergebnis: 37-47 nach 14 Läufen und ca. 100 Minuten
- Statistiken: http://www.mcn-stralsund.de/cms/front_content.php?idcat=24&idart=34
- Austragungsort: Paul-Greifzu-Stadion (Kap. 4.000, davon 1.500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 1.500 (davon ca. 6 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Einige gute Rennen, teilweise Stimmung)

FC Einheit Strasburg .............................. 0
Torgelower FC Greif ............................. 10
- Datum: Samstag, 6. August 2016 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Testspiel (Landesliga Mecklenburg-Vorpommern, Ost; 7. Liga, 2. Amateurliga gegen Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern; 6. Liga, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-10 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-6
- Tore: 0-1 5. Marcin Mista, 0-2 10. Dawid Markiewicz (Eigentor), 0-3 25. Kevin Riechert, 0-4 31. Daniel Nowotke, 0-5 41. Daniel Nowotke, 0-6 43. Nick Stövesand, 0-7 57. Hubert Bylicki, 0-8 68. Marcin Juszczak, 0-9 76. Daniel Nowotke, 0-10 86. Nick Stövesand
- Verwarnungen: Cornelius Hahn (Strasburg)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Stadion am Kulturhaus (Kap. 2.050, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 120 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Sehr einseitiges, durch Torgelow aber gutes Spiel)

SV Rollwitz 1968 ...................................... 2
MSV Groß Miltzow ................................. 0
- Datum: Samstag, 6. August 2016 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: Testspiel (Landesklasse Mecklenburg-Vorpommern, Staffel 2; 8. Liga, 3. Amateurliga gegen Kreisoberliga Mecklenburgische Seenplatte; 9. Liga, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-0 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 1-0 49. Karsten Leu, 88. Eric Störmer
- Verwarnungen: 2x Hannes Bielow, Tony Hyna (Groß Miltzow)
- Platzverweise: Groß Miltzows Hannes Bielow (69. Gelb-Rot, wg. wdh. Fouls)
- Austragungsort: Sportplatz Rollwitz (Kap. 1.000, davon 100 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 180 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Ziemlich gutes Spiel) SV Rollwitz 2:0 MSV Groß Miltzow Photos with English Commentary:
a) Football I: SV Rollwitz v MSV Groß Miltzow
b) Football II: Einheit Strasburg v Greif Torgelow
c) Speedway: Nordstern Stralsund v MSC Brokstedt (Bundesliga)
d) Sightseeing: Uckermark (Rollwitz etc.)

Am Samstag hatten wir eine längere Tour in den Osten Mecklenburg-Vorpommerns, nach Vorpommern und in die Uckermark geplant. Nur um zwei Spiele zu haben, nahmen wir noch eine Partie in Rollwitz bei Pasewalk mit. Das sollte aber eine gute Entscheidung sein: der idyllische, baumumstandene Sportplatz hat zwar keine Ausbauten, aber war gut besucht durch ein angrenzendes Dorffest. Auch das Spiel wusste zu gefallen: zwar torlos zur Pause, aber der SV Rollwitz kam schnell nach dem Seitenwechsel zur verdienten Führung über den eine Klasse tiefer spielenden MSV (Mecklenburgischer Sportverein?) Groß Miltzow. Das 2:0 war ein wildes Stochertor mit fünf Nachschüssen kurz vor Abpfiff. Apropos Pfiff: der junge Schiri, der seine Sache gut machte, hatte zwei Linienrichterinnen an ihrer Seite. Mindestens eine davon – die, die vor uns rumlief, und von der kein Foto im Flickr-Album zu finden ist – war völlig inkompetent und ließ sich von ein paar Jugendlichen immer sagen, ob sie Abseits winken soll oder nicht. Die schien ohne Lehrgang an die Linie gelassen worden zu sein – hoffentlich darf die noch keine Punktspiele bestreiten! Einheit Strasburg 0:10 Greif Torgelow (Pre-Season) Ein kurzer Blick auf die schöne, kleine Kirche von Rollwitz und dann über volle Haupt- und leere Nebenstraßen nach Strasburg. In diesem versifften Kaff wussten wir noch von einer Tour nach Wilsickow, das ein ganz ordentlicher Döner/Pizza-Imbiss unweit der Kirche ist. Nach dem Mittagessen dort, fuhren wir zum Stadion am Kulturhaus, wo für 2€ Eintritt ein hochglassiges aber sehr einseitiges Testspiel stattfand. Einheit Strasburg schien nicht Landesligatauglich, während Greif Torgelow sich als Verbandsligaaufstiegskandidat präsentierte und trotz eines verschossenen Elfers bereits bei Pause 0:6 in Führung lag und am Ende 0:10 gewann. Auch dieses Spiel war gut besucht – rund 120-130 Zuschauer – wobei sehr viel Bruchvolk darunter war. Die sonstige Umgebung wusste ja sehr zu gefallen: niedriger Eintritt, schöne Holzbänke auf der ausbautenlosen Seite, schöne Stehstufen vor dem sanierten Kulturhaus, viel Begrünung und eine sehr ungewöhnlich gestaltete Mauer. Man konnte auch in der Halbzeit mal auf den angrenzenden Friedhof gehen, wo sofort das Grab eines kürzlich verstorbenen ehemaligen Spielers und Trainers des Strasburger Clubs ins Auge stach: eine Steinstele mit steinernem Fußball darauf – eine sehr originelle Idee der Erinnerung an einen verstorbenen Sportfreund! Nordstern Stralsund 37:47 Brokstedt Wikinger Auf dem Weg nach Rollwitz waren wir an mehreren Motorsportanlagen – u.a. dem berühmten Teterower Bergring – vorbeigefahren, sodass mein Vater als Beifahrer mal googelte, was es so demnächst an Motorsport in MV gibt. Und siehe da: Rallyecross gibt es zwar leider nicht, aber Speedway in Stralsund wurde vom 30.7. auf den heutigen 6.8. verlegt. Speedway ist ein Bahnrennen mit bestimmten Motorrädern, das v.a. als Teamsport ausgetragen wird: immer zwei Fahrer der einen und zwei der anderen Mannschaft drehen ihre Runden, der Sieger bekommt 3, der Zweite 2, der Dritte 1 Punkt, der Vierte 0. So kann man 5:1, 4:2 oder 3:3 fahren. Üblicherweise werden 14 solcher Läufe (Rennen) ausgetragen und wenn es nicht gerade unentschieden steht, hat das Team mit den meisten Punkten, also dem, das die meisten Einzelrennen gewonnen hat, gewonnen. Hochburgen für diesen Motorsport sind u.a. Schweden, Großbritannien und Polen. In Polen haben wir auch schon zwei Wettkämpfe gesehen.

Also mal im eigenen Land Speedway gucken! So fuhren wir eine Runde von Strasburg über Stralsund nach Rostock zurück. Nordstern Stralsund ist immerhin amtierender deutscher Meister, hatte noch Chancen auf den Einzug ins Finale gegen Landshut und fuhr heute gegen den Meister von 2014 – der ebenfalls noch ins Finale kann – aus Brokstedt in Schleswig-Holstein vor immerhin rund 1.500 Zuschauern, darunter auch einige kleine Ultras die Pyro abbrannten. Leider waren die Gäste von Anfang an besser und Stralsund gewann nur zwei Läufe. Das 37:47 war noch verhältnismäßig knapp. Fahrerisch konnten v.a. die ausländischen Profis überzeugen: es gab schon einige tolle Überholmanöver und Wheelie-Einlagen. Speedway ist zwar bei weitem nicht so faszinierend wie Motoball oder auch nicht so wie Motorrad-Trial, aber was mir (auch im Vergleich zu Trial und v.a. aber Motocross oder Straßenrennen) gut gefällt am Speedway: man hat einen Teamwettkampf, der sehr übersichtlich und zu jeder Zeit auch für Laien nachvollziehbar ist. Was mir allerdings gar nicht an der deutschen Liga, der Speedway-Bundesliga, gefällt: 1. in der Krüppelliga mit 7 Teams gibt es nur vier Wettkampftage, damit fährt jedes Team nur zwei Mal in der Saison vor Heimpublikum – obwohl meines Wissens keine deutsche Speedwaybahn noch für andere Sportarten als Bahnrennen genutzt wird, was selbst in der polnischen Profiliga anders ist, wo viele Stadien alle zwei Wochen mindestens für Fußball genutzt werden (was in Stralsund nicht mehr der Fall ist) –, 2. kostet das da 14€ (ermäßigt 12€, selbst ermäßigt noch doppelt so teurer wie in der viel bekannteren polnischen Liga) Eintritt, dabei ist zumindest in Stralsund die Sicht auf den Holzbänken des ansonsten ganz schicken Paul-Greifzu-Stadions aus den 50er Jahren schlecht, sodass man nur Stehplätze nutzen kann, und 3. als Krönung der ganzen Unprofessionalität des deutschen Speedways, brauchten die Stralsunder ewig um die Bahn zu bearbeiten, da der eine mit seinem Traktor nicht klar kam, krumm und schief glättete und sogar die Bande rammte. Zum Vergleich einmal zwei Fotos: oben Spitzenteam Bundesliga, unten Spitzenteam 1. Polnische Liga: Nordstern Stralsund 37:47 Brokstedt Wikinger Speedway: KS Stal Gorzów/ Wielkopolski v CKM "KantorOnline Włókniarz” Częstochowa Statistik:
- Grounds: 1.686 (3; diese Saison: 7 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.772 (3; diese Saison: 33)
- Tageskilometer: 420 (420km Auto)
- Saisonkilometer: 3.680 (3.380 Auto, davon 650 Mietwagen/ 260 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 40 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 10 [letzte Serie: 70, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 523 Wochen.

Mittwoch, 7. April 2010

W192III: Fußball auf der Marine-Insel und ein Hund im Strafraum

FC Pommern Stralsund C 0:2 1.FC Neubrandenburg 1904 C Samstag, 3. April 2010 - Anstoßzeit 9.30 C-Junioren Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern (2. Liga der 12-14jährigen) Ergebnis: 0:2 nach 73 Min. (36/37) – Halbzeit 0:2 Tore: 0:1 52. Nr. 8, 0:2 62. Nr. 14 Verwarnungen: 2x Gelb für Pommern Platzverweise: keine Spielort: Sportplatz Dänholm (Kap. 1.000 Stehplätze) Zuschauer: 20 (davon ca. 5 Gästefans) Unterhaltungswert: 4,0/10 (Große Steigerung in zweiter Spielhälfte) MKS Flota Świnoujście 0:1 Górnik Łęczna Samstag, 3. April 2010 - Anstoßzeit 15.30 I. Liga (2. Polnische Profiliga) Ergebnis: 0:1 nach 96 Min. (47/49) – Halbzeit 0:1 Tore: 0:1 13. Prejuce Nakoulma Verwarnungen: Damian Staniszewski, Damian Krajanowski (Flota) und Adrian Bartowiak, Krzysztof Kazimierczak, Grzegorz Bronowicki, Veljko Nikitović, Janusz Surdykowski, Paweł Tomczyk (Górnik) Platzverweise: keine Spielort: Stadion Miejski (Stadtstadion Swinemünde, Kap. 3.070 Sitzplätze) Zuschauer: ca. 1.500 (keine Gästefans) Unterhaltungswert: 5,0/10 (Ganz unterhaltsam, wenigstens ein Tor, insgesamt aber nur Durchschnitt) DSC05689 Photos and English version: a) WONDERFUL STRALSUND CITY b) Match on Dänholm Island c) SWINOUJSCIE MATCH d) Stolpe near Anklam Von Rostock nach Stralsund sind es keine 100km, so war es kein Problem die Zielsetzung 8 Uhr Besichtigungsbeginn einzuhalten. Wir begannen die Besichtigung der äußerst sehenswerten Altstadt zum Glück am Stadion von Pommern Stralsund, wo der Anschlag die Fehler auf der Internetseite und bei fussball.de korrigierte. Von wegen die II. Mannschaft spielt im Stadion! Irgendwo in einer anderen Ecke der Stadt spielen die! Am interessantesten erschien uns die C-Jugend-Begegnung auf Dänholm. Das sind aber auch Vollpfosten bei diesem scheiß Kreisverband und dem bescheuerten Club... Die Besichtigung der Stadt mussten wir auch teilen, nämlich zu erst die Außenbesichtigungen wie das alte Rathaus, die vielen gotischen oder auch später erbauten Häuser und die Reste der Stadtbefestigung. Noch schnell etwas in der Backfactory geholt (hervorragende Brötchen zu niedrigen Preisen), die übrigens die Einzigen waren, die offen hatten: schon super, wenn 90% im Bundesland Atheisten sind, aber die Osterfeiertage der Laden dicht gemacht wird. Karfreitag ist natürlich am Schlimmsten: in den dümmsten Bundesländern gibt’s Sportverbot – Vergleichbar ist nur, dass den Mitgliedern der Sportorganisation Elizur das Arbeiten und auch Sporttreiben am Sabbat verboten ist, was selbst in der jüdischen Gemeinde eine Randposition ist. Ohne Ausschilderung fanden wir auf den Rügendamm, der direkt neben der neuen – und natürlich ausschließlich ausgeschilderten aber wenigstens mautfreien – Rügenbrücke liegt und der beste Weg nach Dänholm ist. Dieses kleine Inselchen ist ein früherer Marinestützpunkt. Mitten zwischen Hubschrauberlandeplatz, Kiefern, Kasernen der Bundespolizei und trockenem Gras befindet sich ein ganz ordentlicher Fußballplatz, der von mehreren Jugendmannschaften von Pommern Stralsund benutzt wird. Mich würde ja mal die Einwohnerzahl von Dänholm interessieren: auf diesem hässlichen Fleckchen Erde im Sund zwischen Festland und Rügen scheint es keine zivilen Bewohner zu geben. DSC05508 Auf dem Sportplatz Dänholm standen sich die C-Junioren von Pommern Stralsund und 1.FC Neubrandenburg gegenüber. 12. und somit Letzter gegen 8. Zu Beginn war Neubrandenburg besser, ab und an kamen die Gastgeber aber auch vors Gehäuse der Gäste, jedoch waren beide Mannschaften ersten erfolglos und zweitens wenig ansprechend agierend. Das sollte sich zum Glück ändern in Hälfte zwei, wo Neubrandenburg endlich auch mal zwei Chancen verwertet. 0:4 wäre aber deutlich angemessener gewesen, als das 0:2 was am Ende eines nur in der zweiten Hälfte guten Spiels zu Buche stand. Noch einmal zurück in die Stadt, wo wir noch die beiden wichtigsten Kirchen von Innen besichtigten: eine höher als die andere, für Backsteingotik beeindruckend hell und innen farbenfroh – auf den Turm der höheren kletterten wir auch zum Blick auf die Stadt. Wunderbar! DSC05609 Dann weiter nach Polen. Allerdings nur nach Swinemünde, was jetzt natürlich Świnoujście heißt. 40.000 Einwohner, 3.070 Stadionsitzplätze und 20 Mann für die zweite polnische Fußballliga. Heute war Górnik Łęczna, der 13. von 16 beim 8. zu Gast. Für 5,00€ (ermäßigt 2,50€) bekam man einen Platz. Die freundlichen Leute an der Kasse und am Wurststand sprachen gleich von sich aus mit uns Deutsch. Irgendwie sind die wohl selbst im Stadion auf den fürchterlichen Tourismus eingestellt. Die Stadt ist übrigens auch fürchterlich: zwar (zumindest teilweise) guter, feiner, ruhiger Strand – aber größtenteils hässliche Architektur und von primitivsten v. a. deutschen Touris überlaufen. Auch die Fans sind viel zu Deutsch: selbst die Kapuzenshirtträger pöbelten kaum, viel zu wenig Aggression, viel zu wenige Leute die mal angefeuert haben, gestanden haben nur ein paar wenige: fast alles Sitzplatzlangweiler, niemand hat irgendwas geworfen und Pyrotechnik gab es auch keine. Das Interessanteste am Umfeld war der Hund, der nach einer halben Stunde das Spielfeld stürmte, aber nach der Querung des Strafraums rechtzeitig wieder auf die Tribüne gelotst wurde. Bis zu dieser Szene war schon das einzige Tor der Partie gefallen: Danke an Krzysztof Żukowski, diese Blindschleiche von Flota-Torwart, ohne dessen Aussetzer das Spiel wohl 0:0 ausgegangen wäre: ein Schuss aus knapp 20m von Nakoulma und Żukowski lässt den Ball durch die Beine rutschen. Sein vorheriger Club war übrigens der heutige Gastverein Górnik Łęczna... Es wurden ein paar ganz gute Chancen, mehr Chancen dabei von Flota, im weiteren Verlaufe der Partie vergeben, doch ein weiteres Tor fiel nicht mehr. Nur die Spieler fielen ab und an mal, jedoch niemals aus Schauspielerei: es wurde ordentlich hart rangegangen. DSC05759 Auf dem Rückweg fuhren wir einem Schild nach und bogen in Stolpe (bei Anklam) ein. Der Ort liegt am Ende einer Stichstraße, hat 350 Einwohner, einen Anleger mit Personenfähre an der Peene, eine ganz interessante Kirche neueren Datums, einen gewöhnlichen Gutshof, eine mickrige Kirchenruine und einen guten aber recht teuren Gasthof. Zurück ging es – ein prima Mietwagen von Peugeot diesmal – ab Jarmen bis Rostock mit einem Geschwindigkeitsdurchschnitt von 180 km/h auf einer fast völlig freien Autobahn; auf 102km habe ich in 34 Minuten vielleicht 80 Autos überholt, wobei mich nicht ein einziges überholt hatte: wo waren da die eigentlich die Audi-Spaste und die kurzschwänzigen BMW-Fahrer mit ihren dicken Karossen, die immer mit 250 auf der linken Spur fahren wollten? Da waren nur mittelmäßig schnelle Automissgeburten von Opel und gehhilfenähnliche Kleinwagen! DSC05804 Statistik: Ground Nr. 409 (zwei neue Grounds; diese Saison: 78 neue) Sportveranstaltungen Nr. 975 und 976 (diese Saison: 118) Tageskilometer: 490 Auto Saisonkilometer: 30.650 (19.940 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 2.390 Fahrrad/ 2.320 Bus, Bahn, Tram/ weniger als 10 Schiff) Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 62 Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 192

Samstag, 23. Mai 2009

WE147II: Castles and Handball

SC Magdeburg 35:16 Stralsunder HV
Friday, 22nd May 2009 - begin 19.30
1. Handball Bundesliga
Result: 35:16 after 60 min. - Halftime 17:7
Goals SCM: van Olphen 6, Sprenger 6, Grafenhorst 4, Wiegert 4, Cossbau 4, Theuerkauf 4, Stiebler 2, Grohmann 2, Jurecki 2, Böhm 1
Goals SHV: Brandt 6, Schwerin 5, Hinz 2, Hoffmann 2, Libergs 1
Time penalties: 4 minutes against each team
Sent-offs: none
Sports hall: Bördelandhalle (cap. 8,000; 7,200 seated)
Attendance: 4,500 (50 away fans)
Match quality: 3.0/10 (boring)
Day-out entertainment: 7,0/10 (nice)

This time we travelled more kilometres by train than by bike, but the bike route wasn’t too short. After we arrived at Schönebeck, a town several kilometres south of Magdeburg, we jumped off the train and made our way by bike. First, we had a look at the few sights of that town that doesn’t deserve its name meaning probably “beautiful stream/ creek” - that stream is a big river (Elbe) and that town isn’t beautiful nor is the river in particular. Among the sights are some architectural details at some private homes and a church that changed its outfit so often, that you have a mixture of several architectural styles now.
Then, we rode 6km by bike to Plötzky, a village near Schönebeck on the other shore of the river Elbe. Plötzky has a beautiful Romanesque church. So has neighbouring village Pretzien. While we could have a look inside the church in Plötzky, the - concerning the exterior - more beautiful church in Pretzien was closed.
Several kilometres on, we arrived at Dornburg, a small village in the middle of the nature, relatively far away from the next city, which has a spectacular baroque castle. It needs renovation, which partially started so far. That’s the reason, why you are not allowed to enter the castle. Nonetheless you may enter the church, although it is under renovation, too. You can even ascend the pulpit and walk on the third gallery. Flanking the church lays a small restaurant, were we ate a Schnitzel.
Then we went on to Leitzkau, were a far more spectacular castle is situated. That one does not need restoration work, but it is not regularly open to public though. The castle was built right beside a monastery. There are still people living in the farm buildings of the castle, but at least the buildings look very shady. If that castle would be situated in Eastern Europe, I would bet there were Romany living.
Next stop: Lindau. Lindau is a well known town situated on the shore of Lake Constance (Bodensee) - and a small village east of Magdeburg. There is a round castle - not very well preserved due to wars in the 17th century and earlier, but under restoration - on a small hill.
Our last stop was Loburg, were we simply took a photo of the fortification tower, an industrial building, the town hall and finally the castle - which was closed - and then hurried to catch the train to Magdeburg. The next time we will visit Loburg - probably next season, when there is another handball match or an easy to access football match (the next football match in Magdeburg we want to watch will be played next week and we will not have time for sightseeing then) - we will have a look at the modern church and the ruined church, that we saw from distance only.
After our arrival in Magdeburg, we ate something in our favourite Turkish restaurant, and then rode to the sports hall “Bördelandhalle” were SC Magdeburg faced Stralsunder HV. SC Magdeburg struggles for the international positions, while Stralsund is already relegated. And so did they play. Stralsund was so weak, that there is no need to describe the match with many words. That team is a caricature of a professional handball team. A laugher! They should be relegated to Kreisliga!
SC Magdeburg just played how an average German professional team has to play and easily gained a clean victory by 35:16 goals. 19 goals difference! Unfortunately, I can’t appreciate the match high, because Magdeburg played all right and Stralsund ridiculous.

Statistics
Ground No. 313 (not a new ground; this season: 83)
Sporting event No. 808 (this season: 175)
Kilometres that day: 290 (70 bike, 220 train)
Km this season: 23.985 (12,810 car/ 4,310 public transport/ 4,295 bike/ 2,960 plane)
Number of football matches since the last goalless draw: 16
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 147

Photos:
Architecture and landscape:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090522aStrasse%20der%20Romanik%20-Schoenebeck%20bis%20Loburg/
The handball match:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090522b%20SC%20Magdeburg%2035-16%20Stralsunder%20HV/