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Dienstag, 18. Juli 2017

W572II-III: Testspiele in der Pfalz

SG Disibodenberg II (Odernheim/ Duchroth/
Staudernheim) ................................................ 4
FC Bad Sobernheim 2015............................... 8
- Datum: Sonntag, 16. Juli 2017 – Beginn: 18.00
- Wettbewerb: Testspiel (C-Klasse Bad Kreuznach West gegen Ost, jeweils 11. & unterste Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 4-8 nach 95 Min. (48/47) – Halbzeit: 1-2
- Tore: 0-1 33. Dominik Giloy, 1-1 41. Christoph Wagner (Foulelfmeter), 1-2 45.+2 Dominik Giloy, 1-3 55. Dominik Giloy, 1-4 68. Dominik Giloy, 1-5 74. Yannick Giloy, 1-6 76. Yannick Giloy, 2-6 78. Jonas Schumacher, 3-6 81. Jonas Schumacher, 3-7 82. Timo Erbach, 4-7 88. Jonas Schumacher, 4-8 92. Dominik Giloy
- Gelbe Karten: Melzun Dag, NN (beide Bad Sobernheim)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Duchroth (Kap. 362, davon 12 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 80 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 8,0/10 (So muss ein Testspiel sein: sehr viele Tore und schon reinholzen wie in der Saison!)

Sportfreunde Bundenthal 1948 II ................. 0
SV Hochstellerhof 1959 .................................. 3
- Datum: Sonntag, 16. Juli 2017 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Testspiel (beide Teams B-Klasse Pirmasens-Zweibrücken, Ost; jeweils 10. Spielklasse, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-3 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-2
- Tore: 0-1 25. Rohlf, 0-2 43. Roth, 0-3 54. Rohlf
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz am Fladenstein (Kap. 1.150, davon 150 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 55 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 (Unterm Durchschnitt)

SV Viktoria 1913 Herxheim A ....................... 1
SV 08 Kuppenheim A ..................................... 3
- Datum: Sonntag, 16. Juli 2017 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: Testspiel (Verbandsliga Südwest; 3. U19-Liga gegen Verbandsliga Baden; 4. U19-Liga)
- Ergebnis: 1-1 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 20. von Kietzell, 1-1 85. Schorb
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Zentrale Sportanlage Herxheim, Kunstrasenplatz (Kap. 2.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Ganz gutes Spiel)

SV Dörrenbach 1946 ...................................... 2
SC Ramberg 1949 ........................................... 3
- Datum: Samstag, 15. Juli 2017 – Beginn: 17.00
- Wettbewerb: Testspiel (C-Klasse Südpfalz West; 11. & unterste Spielklasse, 6. Amateurliga gegen B-Klasse Südpfalz West; 10. Spielklasse, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-5 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 0-1 51. Johann (Elfmeter), 0-2 59. Munz, 0-3 62. Wack, 0-4 65. Frank, 1-4 69. J. Schmitt, 1-5 75. Frank, 2-5 85. A. Schmitt
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Dörrenbach (Kap. 2.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 4 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,5/10 (Schlechte erste, ganz gute zweite Hälfte) SV Dörrenbach 2:5 SC Ramberg Photos with English Commentary:
a) Pre-Season: Dörrenbach v Ramberg
b) Pre-Season: Herxheim U19 v Kuppenheim U19
c) Pre-Season: Bundethal Res. v Hochstellerhof
d) Pre-Season: SG Disibodenberg Res. v Bad Sobernheim
e) Palatinate: Guttenberg, Böllenborn, Dörrenbach, Berwartstein, Duchroth

Auch dieses Wochenende besuchte ich meine Khatereh in Karlsruhe. Wir fuhren in die Pfalz und schauten uns die Burgruine Guttenberg, von der nicht mehr viel steht und die erst seit wenigen Jahrzehnten wieder deutsches Territorium ist (bis in die 80er war das unbewohnte Waldstück samt Burgruine französisch) an. In den umliegenden Orten Böllenborn und Dörrenbach gibt es interessante Kirchen. Dörrenbach hat zudem noch viel Fachwerk zu bieten.

Oberhalb der Weinberge befindet sich der Fußballplatz vom SV Dörrenbach. Die Anlage ist eng und bis auf eine winzige Stehtribüne mit Dach ausbautenlos – eine Zumutung für die Zuschauer. Dass diese Anlage mit die schönste im Landkreis sei, ist ein dümmliches Eigenlob der Vereinsseite. Die ist allenfalls guter Durchschnitt mit klarem Abzug beim Zuschauerkomfort! In der Pfalz gibt es dutzende viel schönere Plätze von denen ich zwei am Sonntag besuchte. Auch das Spiel war nicht gut: auch der höherklassige Gegner aus Ramberg feuerte bis kurz nach Wiederbeginn nur schlechte Schüsse ab. Nach der Pause lief es plötzlich: ein Elfmeter zum 0-1, dann schnell bis auf 0-4 weg und am Ende 2-5.

Khatereh war natürlich schnell aufgefallen, dass sie mit dem Verlassen von Bad Bergzabern, wo viele Flüchtlinge im Ortsbild präsent sind, die einzige Ausländerin ist. Beide Teams spielten z.B. nur mit Einheimischen, die Orte schauten sich auch nur Inlandstouristen an und in der Weinstube, in der wir zu Abend aßen, waren natürlich auch nur Pfälzer und Inlandstouristen. Hier in Dörrenbach waren die Leute aber angenehmer als sonst oft in der Pfalz, der Service und das Essen (natürlich Saumagen und Co.) waren auch gut. Dörrenbach/ Pfalz Sonntag musste Khatereh arbeiten, sodass ich nach dem Frühstück mit ihr über Umwege nach Bonn fuhr. Erster Halt: Herxheim bei Landau in der Pfalz. Auf der überdimensionierten Sportanlage mit zwei Rasenplätzen, einem Kunstrasen sowie einem großen privaten Boulodrome und Leichtathletikanlagen wurde ein A-Jugend Testspiel ausgetragen. Natürlich auf dem mit nur je zwei Stehstufen versehenen Kunstrasenplatz. Dann noch die unsympathischen Einheimischen, die nur blöd jeden Ortsfremden anglotzen anstatt das Maul zum Grüßen aufzukriegen – schämen die sich, dass die kein richtiges Deutsch können, oder wieso reden die nicht mit Fremden? Also so schlecht wie die Badener können die in der Pfalz auch nicht Deutsch... Naja, zu Gast war Kuppenheim... Jedenfalls war der Kick sehr flott, der Gast aktiver, doch Herxheim konterte. Erst kurz vor Schluss der hochverdiente Ausgleich. Vor der Halbzeit erkannte der einseitig und unsicher pfeifende Schiri ein Tor der Gäste ab: angeblich Abseits, ich meine: neue Spielsituation, ein Betreuer der Gäste meinte: „ey, hascht kei Augen unna deine Brill?“ Viktoria Herxheim A 1:1 SV 08 Kuppenheim A Weiter ging es mit einem Stopp an der restaurierten Burg Berwartstein, die leider nur mit Führungen zugänglich ist, im Dahner Felsenland – in dieser Region der Pfalz, die direkt an Frankreich angrenzt und übergeht, gibt es noch viel zu entdecken – in das Dorf Bundenthal. Das ist ein Ortsteil von Bruchweiler-Bärenbach im Dahner Felsenland. Außerhalb des Dorfes führt eine schmale Asphaltstraße durch den Wald zu einer Felsformation namens Fladenstein. Unterhalb des Felsens liegen zwei Fußballplätze auf einem terrassierten Hang, der einen tollen Blick in die Berge des Dahner Felsenlandes eröffnet. Das ist ein richtig schöner Platz und ein toller Rasen. Hier waren auch die Leute freundlicher als in Herxheim, ein paar Elsässer aus dem benachbarten Frankreich waren unter wohl auch unter den Zuschauern und ein paar Frauen ließen sich darüber aus, wer mit welcher Ehefrau von wem im Dorf etwas hat... Auf der Anlage gibt es geschickt platzierte Sitzbänke unter den Bäumen vorm Fladenstein, zwei Reihen Stehstufen und ein schönes Vereinsheim. Nur das Spiel war wieder nicht so pralle, da die Reserve von Bundenthal gegen den Hochstellerhof kaum etwas zu Wege brachte. Viel Gebolze und noch drei Tore für den Gast. Wäre ich zum Spiel der I. geblieben, hätte ich ein 6:2 mit vielen gelben und einer roten Karte gesehen. Geiles Testspiel? Dass ich weiter nach Norden gefahren bin, war noch viel besser! Sportfreunde Bundenthal II 0:3 SV Hochstellerhof Kurzentschlossen bin ich nämlich über Bad Kreuznach nach Bonn gefahren und habe auf dem Weg noch einen Testkick im idyllischen Duchroth besucht. Hier waren dann wiederum die Leute wieder etwas unhöflich und auf dem Platz teilweise Kategorie Bruchvolk, aber selbiger liegt in den Weinbergen ganz toll: das Sportlerheim als Anbau der Turnhalle sieht wie ein altes Landwirtschaftsgebäude aus und vom Graswall, wo eine Rutsche und die Sitzbänke von Robinien zuwuchern, sieht man das Dorfpanorama am besten. War der Platz fast so toll wie in Bundenthal, so war das Spiel doch sehr viel besser. Nicht nur wegen der Tore. Ein Aufstiegskandidat in die B-Klasse gegen einen bereits von der C- zur B-Klasse aufgestiegenen, der auch in der neuen Saison durchmarschieren will. Die SG Disibodenberg, benannt nach einem Berg mit einer berühmten Klosterruine drauf in der Gegend (nächstes Mal in der Ecke besuche ich den Ort mal!), ist eine Spielgemeinschaft von Teams aus Odernheim, Duchroth und Staudernheim und hat ebenso zwei Männerteams im Spielbetrieb wie der FC Bad Sobernheim 2015, der eine Neugründung des insolventen Ex-Landesligisten aus Bad Sobernheim ist. Der Gast war von Anfang an besser und zeigte teilweise schon, dass er Niveau A-Klasse hat, brauchte aber lange – dank starker Gegenwehr der Gastgeber, die möglicherweise von ein, zwei Spielern der I. Mannschaft (Bezirksligaabsteiger, nun wohl Kreisliga A zur neuen Saison) verstärkt wurden – ehe er zum ersten Treffer kam. Der wurde vom Punkt egalisiert und erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte fiel das 1:2. Nach der Pause ging es aber rund: teils spektakuläre Tore und alberne Fehler und es stand 1:6. Dann ein Doppelschlag zum 3:6 und den Schlussminuten noch zwei tolle Tore zum 4:8 Endstand. Außer 12 Toren gab es auch noch massenhaft Zweikämpfe zu sehen – hier wurde nicht zurückgesteckt und auch fleißig geholzt und gemeckert. So muss ein Testspiel sein! SG Disibodenberg (Odernheim/ Duchroth/ Staudernheim) II 4:8 FC Bad Sobernheim 2015 Statistik:
- Grounds: 1.981 (4; diese Saison: 303 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.105 (4; diese Saison: 365)
- Tourkilometer: 760km (Sa 390km Auto, So 370km Auto)
- Saisonkilometer: 59.620 (54.710 Auto, davon 2.540 Mietwagen/ 2.940 Fahrrad/ 1.100 Flugzeug/ 620 Schiff, Fähre / 360 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 80 [letzte Serie: 11, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 572 Wochen.

Montag, 24. August 2015

W473VI: Motoball und Fußball im Karlsruher Raum

SV 08 Kuppenheim ........................................ 2
FC Auggen 1978 ............................................. 1
- Datum: Sonntag, 23. August 2015 – Beginn: 18.00
- Wettbewerb: Verbandsliga Südbaden (6. Liga, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-1 nach 94 Min. (47/47) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 0-1 26. Matthias Dold, 1-1 45.+2 Tom Schneider, 2-1 64. Farik Karadogan
- Verwarnungen: Manuel Bauer, Nils Fortenbacher, Marcel Wessbecher (Kuppenheim); 2x Yannik Domagala, Julian Lacher, Christian Ophoven, Steffen Reinecker (Auggen)
- Platzverweise: Yannik Domagala vom FC Auggen (81. Min. Gelb-Rot wg. wdh. Foulspiels)
- Spielort: Wörtelstadion (Kap. 3.300, davon 300 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 300 (davon ca. 20 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Spannendes und gutes Spiel)

MSC Comet Durmersheim ................................. 7
MSC Philippsburg ............................................... 2
- Datum: Sonntag, 23. August 2015 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Motoballbundesliga, Süd-Gruppe (1. Spielklasse im deutschen Motoball)
- Ergebnis: 7-2 nach 80 Minuten (4x20); Viertelstände: 2-0, 1-0, 2-0, 2-2
- Tore: 1-0 7. Norman Brunner, 2-0 19. Norman Brunner, 3-0 22. Norman Brunner, 4-0 41. Michael Jockers, 5-0 42. Jonas Burger, 6-0 62. Norman Brunner, 6-1 75. Michael Jockers (Eigentor), 7-1 78. Jonas Burger (Unterzahl), 7-2 79. Jan Zoll (Überzahl)
- Grüne Karten (2 Minuten): Jonas Burger, Ian Schneider (Durmersheim)
- Gelbe Karten (5 Minuten): keine
- Rote Karten (Platzverweis): Ian Schneider von Durmersheim (77. Min. wg. Tätlichkeit)
- Spielort: Oberwald-Stadion (Kap. 2.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 200 (davon Gästefans: ca. 40)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Ganz gutes Spiel mit einigen Emotionen) Motoball: Comet Durmersheim v MSC Philippsburg Photos with English Commentary:
a) Motoball: Comet Durmersheim defeat MSC Philippsburg
b) Football: SV 08 Kuppenheim defeat FC Auggen 1978

Auch dieses Wochenende fuhr ich wieder nach Karlsruhe. Ich traf mich dort mit Khatereh und dann fuhren wir nach Durmersheim, keine 15km südlich des Stadtzentrums. Am Ortsrand befindet sich das Oberwald-Stadion, ein Motoballplatz mit grauer Asche und auf beiden Längsseiten zwei niedrige, grasbewachsene Stehstufen. Viele Bäume und Grün drumherum sowie ein ordentliches Vereinsheim, wo es erheblich besseres Catering gibt, als bei den meisten anderen Vereinen: genau richtig gegrillter Fleischkäs, keine labbrigen Weggle sondern gute Ciabattabrötchen und vom Preis her wenigstens nicht teurer als Mörsch, Kuppenheim und Co.

Sonst war das Umfeld so wie ich es vom Motoball, auch gerade in Baden, kenne: der Alte an der Kasse hat selbst bei nur zwei Karten 6€ Vollzahler + 4€ Student Probleme mit dem Rechnen, hinter den Stehplätzen steht ein fettes schwarzes Auto mit Böhse-Onkelz-Heckaufkleber, davor hält ein jugendlicher Fan ein Plakat hoch „Auf gehts kämpft euch in den Playoff’s an die Spitze Gibt Gas“ und der zahlreiche Gästeanhang aus Philippsburg pöbelt andauernd in breitestem Badisch die „Vollpfoschde“ von Schiris an...

Das Spiel war ganz gut, aber ich habe schon viele bessere gesehen. Khatereh gefiel es als Neuling sehr gut, wobei ihre Verwandtschaft aus Aserbaidschan ihr mal Videos von der dortigen Szene und aus Russland gezeigt hatte, sodass sie schon in etwa wusste, wie es abläuft. Erwartungsgemäß war die Heimmannschaft trotz dessen sie ohne Wechsler spielte, das bessere Team, zeigte im ersten Viertel mehr vor dem Tor und ging dementsprechend 2:0 in Führung. Nach der ersten Pause dann das 3:0 und ein bisschen Leerlauf. Im dritten Viertel dann aber ein starker Spurt von Durmersheim und schon stand es 5:0. Kurz darauf wurde jedoch zum zweiten Mal ein Treffer der Gäste aberkannt; beim ersten Mal, dem vermeintlichen 3:1, fuhr der Stürmer wohl durch den Torkreis, nun hatte der eine Schiedsrichter das Spiel nicht freigegeben obwohl der andere schon bereit war. Nach dem 6:0 wurde es langsam hitzig und kurz nachdem ein Schuss in die Strafraummitte vom Motorrad eines Durmersheimers ins eigene Tor abgelenkt wurde, was dann auch endlich mal zählte zum 6:1, musste ein Durmersheimer mit Rot vom Platz da er bei einer Auseinandersetzung im Mittelkreis einen Philippsburger heftig vom Motorrad stieß. Trotzdem gelang den dezimierten Durmersheimern der siebte Treffer, ehe eine Minute vor Schluss noch einmal Philippsburg traf und den 7:2 Endstand markierte.

Comet Durmersheim ist damit in den Playoffs, wo sie im Viertelfinale (Hin- und Rückspiel) um die deutsche Meisterschaft auf den Nordmeister 1.MSC Seelze treffen, was eine spannende Sache sein dürfte. Der Südmeister ist mal wieder Ubstadt-Weiher, die werden den MBC Halle abschießen. Taifun Mörsch und MSC Jarmen wirkt auch recht einseitig zugunsten der Mörscher vom Papier her, was bei Puma Kuppenheim gegen Tornado Kierspe so nicht der Fall ist, auch wenn die Sauerländer eher Außenseiter sind. Da ich fast den ganzen September im Nahen Osten bin, werde ich frühestens wieder von den Halbfinals berichten, vielleicht auch erst wieder vom Finale in Ubstadt-Weiher. Nächstes Jahr geht es dann auch mal zum MSC Malsch, denn Malsch ist der einzige noch genutzte deutsche Motoballplatz, den ich noch nicht besucht habe. Was Leverkusen angeht, sehe ich ja schwarz, sonst wären die auch noch auf der Liste. Auch der 2005 aufgelöste MBV Dresden wird sicher nie wieder antreten und auch Apolda sieht dahingehend nicht gut aus. Motoball: Comet Durmersheim v MSC Philippsburg Wir fuhren dann ins nahe Kuppenheim weiter. Nein, nicht noch mal Motoball – die hatten zeitgleich um 15 Uhr 1:6 verloren gegen Taifun Mörsch – sondern diesmal Fußball. Das Wörtelstadion hat nämlich eine tolle Tribüne mit einer interessanten Stahlrohr- und Holzbänkekonstruktion unter einem Wellblechdach auf einem massiven Betongebäude. Rechts und links davon befinden sich Stehstufen, gegenüber und hinter dem einen Tor kann man auch stehen. Hinter dem anderen Tor befindet sich offenbar ein Kindergarten in dem sich aber auch die Kabinen befinden.

Die Partie war ein Punktspiel der Verbandsliga Südbaden. In Baden-Württemberg gibt es abstruserweise drei Verbände mit drei Verbandsligen: Würrttemberg, Baden und Südbaden. Ich würde ja noch einen für die Hohenloher Franken gründen; Mann, Mann, Mann... NRW hat genauso eine dümmliche Zersplitterung: wenigstens spielen Bayern und Franken nicht noch getrennt...
Das Spiel war bei mittlerweile anhaltendem Regen recht gut besucht. Erstmal wieder die übliche Schweigeminute an diesem Wochenende, denn Gerhard Mayer-Vorfelder war verstorben. Khatereh erinnerte eine solche Spieleröffnung übrigens an die Gedenkminuten vor Sportwettkämpfen an bestimmten Tagen zu Ehren der im Iran-Irak-Krieg gefallenen Märtyrer in ihrer iranischen Heimat...

Es entwickelte sich dann ein schnelles und gutes Spiel, das nach 26 Minuten auch den ersten Treffer für die bis dahin aktiver Truppe, den Gast aus Auggen im südlichen Breisgau, sah. Erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gelang Kuppenheim mit einem Kopfballtreffer der Ausgleich. In der zweiten, noch besseren Spielhälfte, waren die Augen mit Doppel G aber abgemeldet. Kuppenheim hatte viele Chancen, verwandelte aber nur eine. Selbst in Überzahl (11 Minuten vor dem Abpfiff sah ein Augge Gelb-Rot) gelang es nicht einmal einen Elfmeter zu verwandeln – auch nicht im dritten Nachschuss, der dann zur Ecke geklärt wurde! 2:1 war am Ende aber ein verdienter Sieg für den SV 08 Kuppenheim! SV 1908 Kuppenheim v FC Auggen 1978 Statistik:
- Grounds: 1.447 (2 neue; diese Saison: 32 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.467 (2; diese Saison: 33)
- Tageskilometer: 630 (630km Auto)
- Saisonkilometer: 5.360 (4.420 Auto/ 570 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 470 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 32 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 472.