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Mittwoch, 26. Oktober 2016

W535I: Im Herzogtum Lauenburg

SSV Ziethen / Ratzeburger Vorstadt Rangers 2
Sport Interessen Gemeinschaft Elmenhorst II 2
- Datum: Dienstag, 25. Oktober 2016 – Beginn: 19.40
- Wettbewerb: Kreisklasse C Herzogtum Lauenburg (10. und unterste Liga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-2 nach 90 Min. (46/44) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 25. Sven Gödeke, 1-1 57. Dennis Szubert, 1-2 61. Daniel Diederichs, 2-2 80. Sven Gödeke
- Verwarnungen: Marcel Munier (Ziethen)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz an der Alten Schule/ Ziethen (Kap. 218, davon 18 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 15 (davon keine Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Flottes und spannendes Spiel) SSV Ziethen/ Ratzeburger Vorstadt Rangers 2:2 Sport Interessen Gemeinschaft Elmenhorst (Kreisklasse C) Photos with English Commentary:
a) Amateur Football: SG Ziethen/ Ratzeburger Vorstadt Rangers 2:2 S.I.G. Elmenhorst Reserves
b) Duchy of Saxe-Lauenburg: Ziethen, Ratzeburg, Behlendorf, Mölln, Gudow, Kehrsen, Groß Zecher, Seedorf, Sterley, Niendorf am Schaalsee, Mustin, Salem, Schmilau 

Das Herzogtum Lauenburg bestand vom 14. Jahrhundert bis 1876, doch auch nach der Eingliederung nach Preußen und dann später in die Bundesrepublik, hat sich diese Region in Südost-Schleswig-Holstein diesen Namen erhalten. Heute ist das Herzogtum ein Landkreis, der nicht mehr ganz – aber weitestgehend – dem Gebiet des ehemaligen Herzogtums entspricht. Einige der größten Sehenswürdigkeiten des eher öden Bundeslandes Schleswig-Holstein befinden sich in Lauenburg. Das namensgebende Lauenburg an der Elbe kannten wir schon, aber wir besuchten – da sich an diesem Dienstag Zeit fand – nun die direkt an Mecklenburg angrenzenden Gebiete.

In Ziethen gibt es eine schöne Dorfkirche und einen idyllischen Fußballplatz auf dem wir am Abend ein Spiel guckten. Ratzeburg liegt schön an einem See, wobei sich die Altstadt auf einer Insel oder Halbinsel befindet. Besonders sehenswert ist dort der Dom. Nach Behlendorf führten teils nur Schotterwege, aber der Ort mit der Kirche in der Mitte war sehr gepflegt. Mölln, die Stadt in der angeblich Till Eulenspiegel starb und begraben wurde, hat eine der sehenswertesten Kirchen die ich je besucht habe, zu bieten. Gudow hat neben der Kirche mit Holzturm auch ein Gutshaus, das aber leider von asozialen Adligen weggesperrt wird. Kehrsen mit der Burgstelle ist eher lächerlich. Groß Zecher hat hingegen einen schönen Gutshof mit ungewöhnlichem modernen Turmm. Seedorf hat ein Jugendstilschloss zu bieten. Sterley steuerten wir wegen der Kirche – typischer Backsteinbau mit Holzturm – an. Niendorf am Schaalsee hat tolle Reethäuser und Seeblick zu bieten. Mustin hat eine Kirche mit Holztum. Salem und Schmilau haben nur hässliche Backsteinkirchen aus dem 19. Jahrhundert. SSV Ziethen/ Ratzeburger Vorstadt Rangers 2:2 Sport Interessen Gemeinschaft Elmenhorst (Kreisklasse C) Wir gingen in Ratzeburg noch bei einem Türken (richtiges Restaurant am zentralen Platz mit relativ günstig Preisen – insgesamt wirkte die Gastronomie im Ort auch ansprechend) essen und fuhren dann noch mal ins benachbarte Ziethen raus. Dort waren nun auf dem Fußballplatz die 10 Baustrahler in Betrieb und die 22 Spieler auf der Suche nach dem Schiedsrichter. Ein älterer Herr im HSV-Pulli fand sich ein und die Partie der untersten Spielklasse zwischen der Spielgemeinschaft vom SSV Ziethen und dem F.V. Ratzeburger Vorstadt Rangers (beide haben nur Altherrenteams alleine im Spielbetrieb und dann halt diese gemeinsame Männermannschaft) gegen die zweite Mannschaft der Sport Interessen Gemeinschaft Elmenhorst (natürlich Elmenhorst/ Lauenburg, nicht Elmenhorst/ Landkreis Rostock) konnte gegen 19.40 anfangen. Das Spiel sollte richtig sehenswert sein, da es sehr flott und schnell ausgetragen wurde. Der Platz erfüllt nur mit Mühe die Mindestmaße: alte Bäume, Gärten und mittelmäßige Einfamilienhäuser sowie ein Kindergarten (Alte Schule) grenzen direkt ans Spielfeld an. Ein paar Metallbänke und eine seltsame Reling die sich sehr gut für Stehplätze eignet fallen noch auf.

Der Ziethener Torwart meckerte schon nach 20 Minuten, dass das heute nichts werde – zuvor hatte er etliche Chancen der Elmenhorster entschärfen müssen und bei einem Gegentor Hilfe vom Schiri bekommen, der seinem Gemecker nachkam, er sei vorher gefoult worden – doch sofort darauf erzielte ein Ziethener mit einem tollen 20m-Schuss das 1:0. Bis zur Pause gab es fast nur Chancen für Elmenhorst und ein weiteres Tor wurde ihnen zweifelhafterweise aberkannt – passives Abseits, angeblich nahm der schräg von links kommende Elmenhorster dem nach rechts am Ball vorbei springenden Torwart die Sicht beim Freistoß. So eine glückliche Führung hatte ich noch nie gesehen! Nach der Pause allerdings ein Doppelschlag zum hoch verdienten 1:2. Der Gastgeber machte aber dann auch mal mehr nach vorne und kam zum Ausgleich in der 80. Minute. Ein sehr glücklicher Punktgewinn für Ziethen/ Ratzeburg! Mölln Statistik:
- Grounds: 1.753 (1; diese Saison: 74 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.850 (1; diese Saison: 110)
- Tourkilometer: 320 (Auto)
- Saisonkilometer: 24.940 (23.210 Auto, davon 650 Mietwagen/ 750 Fahrrad/ 370 Schiff, Fähre / 290 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 25 [letzte Serie: 2, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 535 Wochen.

Montag, 1. Oktober 2012

W322III: Im Dreiländereck bei Hamburg; Eines der schönsten Stadien Mecklenburgs und Dorfhandball in Niedersachsen

SG Aufbau Boizenburg II -------------------------------- 2
FSV Strohkirchen 1964 ----------------------------------- 4
Datum: Sonntag, 30. September 2012 – Anstoß: 13.00
Wettbewerb: Kreisoberliga Westmecklenburg (9. Liga, 4. Amateurliga)
Ergebnis: 2-4 nach 93 Min. (45/48) – Halbzeit: 0-2
Tore: 0-1 8. (11), 0-2 28. (7), 0-3 49. (11), 1-3 53. (10), 1-4 66. (16), 2-4 92. (10, Handelfmeter)
Verwarnungen: Nr. 2, 7, 9 (Boizenburg); Nr. 11, 16 (Strohkirchen)
Platzverweise: Trainer von Boizenburg (20. Min., wg. Meckern)
Spielort: Sportplatz am Fliesenwerk (Kap. 2.000, davon 1.000 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 60 (davon ca. 30 Gästefans)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Durchschnittskick in herausragendem Stadion)

HG Winsen/ Luhe ---------------------------------------- 25
HSG 2000 Adelheidsdorfer SV/ VfL Wathlingen -- 29
Datum: Sonntag, 30. September 2012 – Anwurf: 17.00
Wettbewerb: Landesliga Lüneburg (6. Liga, 3. Amateurliga)
Ergebnis: 25-29 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 11-14
Tore: k.A.
Gelbe Karten: 3x + Trainer (Winsen); 3x (HSG 2000)
Zwei-Minuten-Strafen: 6x = 12 Min. für Winsen; 3x = 6 Min. für HSG 2000
Platzverweise: keine
Spielort: Sporthalle Gymnasium Winsen/L. bzw. sogenannte „WinArena“ (Kap. 200 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 130 (davon ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Interessantes und recht stimmungsvolles, aber spielerisch mäßiges Duell)
IMG_0902 Photos with English Commentary:
a) Elbe River Region East of Hamburg: Boizenburg, Lauenburg, Winsen/ Luhe 
 
Nach dem Frühstück und der Verabschiedung in Diedrichshagen ging es über Autobahnen und Landstraßen via Gallin, Greven, Lüttenmark und Gresse (alle vier Orte haben schöne, meist ziemlich kleine Dorfkirchen zu bieten) nach Boizenburg. Nach einer kurzen Stadtbesichtigung – das Zentrum mit Markplatz, Fachwerkrathaus und Backsteingotikkirche sowie den Wallanlagen mit Wassergräben macht schon echt etwas daher! – ging es zur Hauptsehenswürdigkeit des Ortsteils Boizenburg-Bahnhof: Den Sportanlagen am Fliesenwerk!

Dass dort nur die Zweite Mannschaft auf Kreisebene spielte war uns völlig egal, denn Boizenburg hat eine der schönsten Sportanlagen Mecklenburg-Vorpommerns und Deutschlands zu bieten (wahrscheinlich nach dem Waldstadion in Ueckermünde auch die schönste überhaupt im nordöstlichen Bundesland). Der Sportplatz am Fliesenwerk ist ein kleines Stadion mit zwei Tribünen. Jene, die an das Gelände des Fliesenwerks angrenzt, ist eine sieben Reihen umfassende Betonplattentribüne, die mit Kies und (passenderweise bei der Fliesenstadt Boizenburg) Fliesenbruchwerk aufgefüllt ist. Ein paar Holzbänke sind montiert. Hinter der letzten Reihe befinden sich weitere solcher niedrigen Holzbänke und das Sportlerheim, das im Vergleich zum sehr angemessenen Eintritt den der sehr freundliche Kassenwart einkassiert (bei der II. Mannschaft 1,50€ und 1,00€ für Azubis, Schüler, Studenten u.a.) zu teuer ist. Gegenüber ist eine zweiteilige, mit Wellblech überdachte, dreireihige Holzbänke-Tribüne zu finden. Während die Überdachung eine vernünftige Höhe hat, sind die Bänke allerdings viel zu niedrig, insbesondere die zweite und dritte Bankreihe. Der von Bäumen halb zugewucherte Sprecherturm mit dem sehr schön gestalteten, nur schon etwas abgeblätterten Vereinswappen und der manuellen Anzeigetafel, hat auch eine vernünftige Höhe und ist ein selten schönes Exemplar. Insgesamt ist dieses Stadion, was in dieser Bauform und vor allem in diesem Zustand (recht angegammelte doch natürlich völlig ausreichende Tribünen und sehr guter Rasen) in Osteuropa im Fußballbereich abwärts der dritten Ligen häufiger zu finden ist, ohnehin ein selten schönes Exemplar!

Das Spiel zwischen Boizenburg II und FSV Strohkirchen, einem Verein aus der Nähe von Hagenow, 30km östlich von Boizenburg, war nicht schlecht, aber zum einen sehr einseitig zugunsten der Gäste und zum anderen nicht herausragend. Wirklich gut war nur die Torhüterleistung des Boizenburger Schlussmanns – und der hat ja trotzdem noch vier Dinger kassiert, was bei der Abwehr aber halt kein Wunder war. Besonders schön war das 0:3, ein direkter Freistoß hoch ins Eck. Die beiden Tore der Heimelf waren eher sehr glücklich: Ein aus Abseitsposition abgeschlossener Konter und ein strittiger Handelfmeter. Dabei waren es natürlich Fans der Heimmannschaft, die Sticheleien gegen den gar nicht schlechten Schiri nicht lassen konnten. Aber so ganz ernst war es ihnen wohl eh nicht: Hauptsache Sprüche klopfen - die Mannschaft brauch man ja nicht richtig anzufeuern, wenn man den Gegner und den Schiri dauernd belappt…IMG_0899 Ein Mal über die Landesgrenze nach Schleswig-Holstein und schon ist man in Lauenburg. Lauenburg/ Elbe ist jetzt nicht gerade eine herausragende Sehenswürdigkeit – Boitzenburg ist eher attraktiver als Lauenburg – aber doch sehr nett gelegen mit einigen schönen Fachwerkhäusern unterhalb des interessanten Schlossberges, dessen Schloss allerdings kaum noch erkennbar ist. Für Schleswig-Holstein, dem nach NRW, Niedersachsen und Saarland noch an Sehenswürdigkeiten ärmsten Flächenstaat, ist das aber echt nicht schlecht!

Ganz OK ist auch die niedersächsische Provinzstatt Winsen/ Luhe – sieht man einmal von der beschissenen Lage im Moor ab, ist der Altstadtkern mit dem ganz hübschen Schloss, einer interessanten Kirche und ein paar angrenzenden Straßen mit etwas Fachwerk und 19. Jahrhundert-Architektur doch recht nett.

Weniger überzeugend baulich ist die Sporthalle des Gymnasiums, die wir als erstes aufsuchten. Dort wurde Amateurhandball geboten – Landesliga zu Eintritts- und Cateringpreisen die auch im Osten nicht niedriger liegen: 2,50€ normal, 1,50€ für Schüler, Studenten u.a. und zudem Bockwurst für 1€ – wobei die recht zahlreichen Zuschauer auf einer eher beschissenen Tribüne platz nahmen. Eine 0815-Obertribüne mit zwei massiven Sitzreihen, von denen man größtenteils Sichtbehinderungen durch die hohe Reling hat.

Die Atmosphäre war aber interessant. Vor allem ein paar jugendliche Spieler feuerten die Mannschaft der HG Winsen/ Luhe begeistert an und regten sich herrlich über die Schiedsrichter auf. Das war echter Dorfhandball, so oft wie da „Raus die Sau“, „Penner“ und „Wichser“ zu hören war! Also schon mal viel bessere Stimmung als bei den meisten Vereinen in meiner Gegend!

Nur von einem viel besseren Spiel konnte da keine Rede sein. Vergleichbar ist die Landesliga Lüneburg von der Ebene her mit der Verbandsliga Sachen-Anhalt, bei der Aufgliederung vielleicht eher mit der Bezirksliga. Und OK, Winsen ist wohl ein Abstiegskandidat und der Gast aus Adelheidsdorf/ Wathlingen bei Celle (130km Anfahrtsweg oder so) auch keine Spitzenmannschaft, aber die technischen Mängel fast aller Spieler, die v.a. bei Winsen mitunter sehr schlechten Torwürfe und Torhüteraktionen – und auch die v.a. in Hälfte zwei sehr schlechte Schiedsrichterleistung: Winsen hätte auch so verloren, das Adelheidsdorf/ Wathlingen schon deutlich besser war, aber das Gespann entschied erschreckend oft falsch und das auch noch stets zuungunsten der Heimmannschaft – waren maximal Bezirksklasse, was ich im doch sehr Handballbegeisterten Niedersachsen eigentlich besser erwartet hätte. Aber an sich würde ich schon noch mal ein Handballamateurspiel in Niedersachsen schauen, wenn es sich von der Lage her wieder so anbietet – nächstes Mal vielleicht in der berühmten Serengeti-Stadt Klötenried... IMG_0984 Statistik:
Grounds: 800 (heute 2 neue; diese Saison: 32 neue)
Sportveranstaltungen: 1.619 (heute 2, diese Saison: 42)
Tageskilometer: 600 (600 Auto)
Saisonkilometer: 12.550 (11.690 Auto/ 780 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug/ 0 Bahn, Bus, Tram)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 10 [Letzte Serie = Neuer Rekord: 141!]
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 322

Sonntag, 31. August 2008

Stecklenberger Burgen, Teufelsmauer, Thale und Stahl Thale - Germania Wernigerode

WE109 II: Ruined castles, spectacular landscape, dismal small towns and weak amateur football in the Harz Mountains.

SV Stahl Thale 1:3 Germania Wernigerode

Saturday, 30th August 2008 - kick-off time 15.00
Landesliga Mitte (7th level, 3rd amateur division)
Result: 1:3 after 95 min. (45+2/45+3) - Halftime 0:2
Goals: 0-1 8th Preuß, 0-2 36th Fredl, 1-2 89th Otto, 1-3 90th + 2 Preuß.
Bookings: Thale 6 yellow cards (+1 leading to an expulsion), Wernigerode 3.
Sent-offs: Kaye (Thale) due to repeated foul play (67th).
Stadium: Sportpark Thale (cap. 5,000; 800 seated)
Attendance: approx. 150 (25 away fans)
Match quality: 1.5/10 (poor)

Ground No. 243 (new ground; this season: 13)
Sporting event No. 650 (this season: 17)
Kilometres that day: 290 (260 by train, 30 by bike)
Km this season: 6,480 (4,810 car/ 1,210 public transport/ 460 bike)
Number of football matches since the last goalless draw: 69
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 109

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Although we went to bed at 1 a.m. my dad and I started with the 7.22 train to Halle. That train arrived 15 minutes too late, but nonetheless we managed to catch the train to Halberstadt. Then we took the train to Thale there, but jumped off one station before Thale in Neinstedt, another dirty train station. The village was not so interesting but riding about three kilometres by bike you will come to the village of Stecklenberg. Then you have to ride two kilometres right atop of the steep hill and you will find a small keep of a medieval castle. You can only enter that keep which is not so well preserved through a window hole which is 1.5m above the ground. The interior of the keep is empty despite a small tree climbing up the stones and some Neo-Nazi graffiti on the walls, among them a Black Sun and swastikas. Another example for the unpleasant fact that the Harz region is notorious for being a central spot for rightwing radicals in Germany. The other part of the castle is even less preserved - no comment on the former bridge which is a path now - so the second keep can’t be entered at all, there are several chambers filled with rubble under the ceiling and few remaining walls as well as one well preserved archway. The highlight is an old linden tree that has large aerial roots suspended over a cellar.
Not even one kilometre away from that once great castle - have a look at the reconstruction model in the village! - is another ruined castle. That one is called Stecklenburg - don’t confuse with the village called Stecklenberg - and its only remnants are few walls, but partially up to a height of six or seven metres.
To sum it up: these two ruins are only interesting to persons who are very interested in medieval history or like to climb up difficult castle destinations. These are really no castles for a typical family trip with ‘medieval romance’!
We went on by bike via Weddersleben where the Teufelsmauer - a spectacular rock formation - is situated, to Thale which is very close to these castles. Our first stop was at the stadium. No meal available. Doesn’t matter: we found a tiny Italian restaurant run by a German and an Albanian serving excellent Italian dishes for fair prices.
After that we came back to the stadium with its characteristic mountainous scene and the plastic benches on the main stand. About 150 fans who should remain silent despite swearing and complaining about the players and the match officials the whole match. Quote of the day: after a player of Thale shouted at one from Wernigerode after being fouled by him, a fan of Thale shouted: ‘Let him in peace! Go away! We will beat him up after the match!’
The match was characterised by poor performances: the players from Thale played very weak and boring, that lazy and arrogant guys from Wernigerode did almost nothing and the referees took the biscuit - especially in the second half - with being fussy and arrogant and deciding arbitrarily and unjustified. That was not only the weakest match I saw for months but also the weakest referee action - including his linesmen - since a Verbandsliga match in Berlin. But that referee was even more disturbing and out of place.
Germania Wernigerode did as much as they had to do to beat the weak team from Thale, so the match became weak after 8 minutes when the first goal was scored and really poor after 36 minutes when Wernigerode scored another goal. Thale needed 89 minutes and about five chances - and countless weak shots 20 metres beside or 10 metres over the goal - until scoring their first and only goal. After that goal Germania countered and scored their third goal by running over the goalkeeper that was out of his goal when trying to score after a corner kick.
After the final whistle we went to the town centre which is occupied by ugly super market buildings - never saw such an ugly town square as in Thale! If you leave for Hexentanzplatz - there was not enough time for that rock formation and celebration spot - you will see the two most interesting buildings of the town: two churches.
After that we went to the train station and arrived via Halberstadt and Halle in Merseburg.
The costs on the train ticket were at 27€ (13.50€ for each person) - comparing it to the costs on petrol for 260km (10l/100km, 1.43€/l) which are at 37.18€ (18.59€/ person) it is a good deal to use the train on that track, although you should always take your bike with you because the two castles for example, are 5km away from the next train stop and the stadium of Thale 3km. The entrance fee to the stadium was 3.00€ for each of us.

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For more photos see:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/080830a%20Ruine%20Lauenburg%20im%20Harz/ (Castle Ruin Lauenburg)
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/080830b%20Ruine%20Stecklenburg%20im%20Harz/ (Castle Ruin Stecklenburg)
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/080830c%20Teufelsmauer%20in%20Weddersleben%20im%20Harz/ (Rock Formation Devil’s Wall)
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/080830d%20SV%20Stahl%20Thale%201-3%20Germania%20Wernigerode/ (Stahl Thale vs Germania Wernigerode)
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/080830e%20Thale%20im%20Harz/ (Ugly Small Town Thale)