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Dienstag, 25. Juni 2019

W673I: Frauen- und Mädchen-Fußballfinals in Arnoldsweiler

SV Grün Weiss Brauweiler FR ........................ 0
Sport-Club Fortuna Köln FR ........................... 2
- Datum: Donnerstag, 20. Juni 2019 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Verbandpokalfinale Mittelrhein/ Frauen (Frauen-Landesliga Mittelrhein, Staffel 2 gegen Frauen-Regionalliga West/ 5. gegen 3. Frauenfußballliga)
- Ergebnis: 0-2 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 3. Luzie Kirsch, 0-2 70. Catia Gabriela Alves Pereira
- Gelbe Karten: 1x Fortuna
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Bertram-Möthrath-Stadion (Kap. 2.300, davon 300 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 350 (davon je ca. 100 Fans der beiden Teams)
- Unterhaltungswert: 6,0/10

Bayer Leverkusen U17-Mädchen .................... 3
1. FC Köln U17-Mädchen ................................. 0
- Datum: Donnerstag, 20. Juni 2019 – Beginn: 13.00
- Wettbewerb: Verbandpokalfinale Mittelrhein/ B-Juniorinnen (Beide Teams B-Juniorinnen-Bundesliga West/ Südwest, 1. Spielklasse der weiblichen U17)
- Ergebnis: 3-0 nach 80 Min. (40/40) – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 12. Nada Büttgenbach, 2-0 18. Anonyme Elf, 3-0 79. Anonyme Elf
- Gelbe Karten: 1x Bayer
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Bertram-Möthrath-Stadion (Kap. 2.300, davon 300 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 300 (davon ca. 100 Leverkusener und 70 Kölner)
- Unterhaltungswert: 6,0/10

1. FC Köln U15-Mädchen ................................ 9
SV Grün Weiss Brauweiler wJC ..................... 0
- Datum: Donnerstag, 20. Juni 2019 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Verbandpokalfinale Mittelrhein/ C-Juniorinnen (Freundschaftsspielbetrieb gegen C-Juniorinnen-Bezirksliga Mittelrhein Staffel 1/ 2. Liga der weiblichen U15)
- Ergebnis: 9-0 nach 70 Min. (35/35) – Halbzeit: 5-0
- Tore: 1-0 9. Christin Gebauer, 2-0 13. Christin Gebauer, 3-0 19. Marie Luise Knüfermann, 4-0 21. Emily Bender, 5-0 29. Christin Gebauer, 6-0 39. Emily Bender, 7-0 41. Emily Bender, 8-0 61. Helene Stroh („Foul“elfmeter), 9-0 69. Sarah Ratuschny
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Bertram-Möthrath-Stadion (Kap. 2.300, davon 300 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 200 (davon ca. 70 Kölner und 70 aus Brauweiler)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 Bertram-Mörtrath-Stadion Arnoldsweiler Photos with English Commentary :
Women’s and Girls’ football finals of Central Rhineland Region in Arnoldsweiler (+ churches in Arnoldsweiler)

Der Leichnam war mal wieder fröhlich und im katholischen Rheinland gab es daher frei. An solchen Feiertagen ist die Sportauswahl aber leider stets sehr limitiert in dieser Ecke Deutschlands, doch es fand sich ein ganz interessanter Pokalevent in Arnoldsweiler bei Düren. Dort steht das Walter-Mötrath-Stadion mit seiner fast völlig symmetrischen Doppeltribüne. Fast alle Spiele – außer bei besserem Wetter Spiele der I. Männermannschaft – von Viktoria Arnoldsweiler finden rechts der Tribüne auf dem Kunstrasenplatz statt, doch heute fanden alle drei Pokalkicks auf dem Rasen links der Tribüne ihre jeweiligen Sieger/innen. DSC_0993 Im ersten Spiel trafen C-Juniorinnen des 1. FC Köln, die nur an Freundschafts- und Pokalspielen teilnehmen, auf den Bezirksligisten (alles natürlich sehr kleine und sehr spielschwache Ligen bei den C-Juniorinnen!) Grün-Weiß Brauweiler. Die Kölnerinnen waren von der ersten Minute an klar überlegen, zeigten richtig gute Spielzüge und technisch ansehnlichen Fußball. Trotz 5:0 bei Pause wurde es nicht zweistellig: 9-0 am Ende, darunter auch noch ein unberechtigter Elfmeter. U17 Girls' final: Bayer Leverkusen 3:0 1. FC Köln Spiel Nummer 2: die B-Juniorinnen des 1. FC Köln sind auch hier in Aktion – diesmal ein Derby gegen den Ligakonkurrenten Bayer Leverkusen. Die Kölner Ziegen wurde 2. in der Bundesliga hinter SGS Essen und die Apothekerinnen 4. von 10. Hier war Leverkusen überraschend souverän – Köln zwar auf Augenhöhe, aber vorm Tor ein klarer Vorteil für den Bundesligavierten. Am Ende mit 0:3 auch ein recht hoher Sieg. Stimmungsmäßig waren die recht aktiven Leverkusener Fans auch klar überlegen. Women's cup final: Fortuna Köln 2:0 GW Brauweiler Beim Frauenfinale trat dann erneut GW Brauweiler an. Diese Frauenmannschaft ist wieder Teil des Stammvereins in Brauweiler. 1974 war es eine der ersten offiziellen Frauenmannschaften Deutschlands, wurde in den 90ern auch sehr erfolgreich als Bundesligist, 2000 wurde dann der Frauenfußball von GW Brauweiler ausgegliedert in den FFC Brauweiler Pulheim, der 2009 Bankrott ging und sich dem 1. FC Köln anschloss. Der Nachfolger der Brauweiler Fußballerinnen ist also der Frauenbundesligist 1. FC Köln – nicht diese Landesligamannschaft von GW Brauweiler. Immerhin schaffte sie diese Saison den Aufstieg in die Verbandsliga. Doch der heutige Gegner, ein Mittelfeldteam der Regionalliga: Fortuna Köln, war eine Nummer zu groß: frühe 0-1 Führung, danach auch bis auf einige ganz gute Entlastungsangriffe, die aber eben erfolglos blieben, deutlich mehr von den Kölnerinnen zu sehen. In der 70. erzielte Fortuna den zweiten und letzten Treffer der ganz ansehnlichen Partie.

Insgesamt ein doch erfreulich gutes Niveau aller Spiele und drei verdiente und souveräne Siegermannschaften! DSC_0074 Statistik:
- Grounds: 2.438 (1; diese Saison: 228 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.639 (3; diese Saison: 255)
- Tourkilometer: 120 (120km Rad)
- Saisonkilometer: 64.370 (36.450 Auto, davon 8.800 Mietwagen/ 28.830 Flugzeug/ 3.690 Fahrrad/ unter 10 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 33 [letzte Serie: 71, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 673

Mittwoch, 3. Oktober 2018

W636I: Dürener Kreispokalfinale am Tag der Deutschen Einheit

1. FC Düren .......................................................... 4
SC Borussia 1912 Freialdenhoven ...................... 1
- Datum: Mittwoch, 3. Oktober 2018 – Beginn: 16.00
- Wettbewerb: Finale des Kreispokals Düren (beide Teams Mittelrheinliga; 5. Spielklasse, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 4-1 nach 92 (45/47) Minuten und Elfmeterschießen – Halbzeit: 0-1, Endstand: 1-1, Elfmeterschießen: 3-0
- Tore: 0-1 18. Alawie, 1-1 77. Kocak („Foul“elfmeter), 2-1 Schröteler (Elfmeterschießen), 3-1 Kurzke (Elfmeterschießen), 4-1 Becker (Elfmeterschießen)
- Gelbe Karten: Becker, Behr (Düren); Werres, Ruhrig, N’Goua (Freialdenhoven)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Ginster-Stadion BC Oberzier 1910 (Oberzier-Niederzier; Kapazität: 1.000, davon 100 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 800 (davon 736 zahlende, ca. 300 Dürener, 250 Freialdenhovener)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

Verein für Volks- und Jugendspiele 02 Winden 0
FC Victoria 08 Arnoldsweiler ............................ 3
- Datum: Mittwoch, 3. Oktober 2018 – Beginn: 13.30
- Wettbewerb: Spiel um Platz 3 des Kreispokals Düren (Bezirksliga Mittelrhein, Staffel 3; 7. Spielklasse, 3. Amateurliga gegen Mittelrheinliga; 5. Spielklasse, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-3 nach 92 (45/47) Minuten – Halbzeit: 0-2
- Tore: 0-1 32. Knoll, 0-2 45. Koppitz, 0-3 85. Merl
- Gelbe Karten: 4x Winden, 2x Arnoldsweiler
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Ginster-Stadion BC Oberzier 1910 (Oberzier-Niederzier; Kapazität: 1.000, davon 100 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 200 (davon je ca. 70 Fans der Teams)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 Ginster-Stadion (Sportplatz BC Oberzier) Photos with English Commentary :
Düren District Cup Final: 1. FC Düren won the cup

Am Tag der Deutschen Einheit gab es mal wieder nicht so viel Auswahl in NRW und Rheinland-Pfalz, aber im Kreis Düren wurden Pokalfinals ausgespielt. Die Männer spielten in Oberzier, einem Ortsteil von Niederzier am Hambacher Tagebau, den ich mir auch mal von einer Aussichtsplattform, die über die Straße „Am Tagebau, Niederzier“ erreichbar ist, anschaute. Die Bautätigkeit im Ort – u.a. wurde der alte Ascheplatz von Neubauten überbaut – lässt darauf schließen, dass der Ort dem Tagebau nicht zum Opfer fallen wird.

Die Sportanlage des BC Oberzier ist ganz ansehnlich, hat einen Kunstrasen, der aber nur an den Längsseiten für Zuschauer gedacht ist. Dort können sie aber auf einem kleinen Wall oder unter einer kleinen Überdachung stehen bzw. unter dem Vordach des Sportlerheims sitzen oder stehen. Man sieht auch durch die Bauweise der Anlage von der angrenzenden sehr hässlichen Wohnbebauung wenig. Match for Place 3: VfVuJ02 Winden 0:3 Victoria Arnoldsweiler 6€ Eintritt ist etwas überzogen trotz 2 Spielen und Verbandsligisten – es ist ja nur Kreispokal und der Verbandsligaeintritt ist auch einfach kein Maßstab da maßlos – aber man bekam ganz ordentliche, wenn auch nicht wirklich packende Spiele geboten. Das lag aber auch am schwachen und emotionslosen Publikum, das zwar im Finale zahlreich war aber kaum einen Ton rausbrachte.

Zuerst standen sich im Spiel um Platz 3 Victoria Arnoldsweiler, die klar favorisiert waren, da im hinteren Mittelfeld der Mittelrheinliga, und der abstiegsbedrohte Bezirksligist Winden gegenüber. Von Anfang an kannte das Spiel nur eine Richtung: auf das Windener Tor. Doch erst nach über einer halben Stunde das 1:0, danach zweifelhafterweise kein Tor bei einer Aktion, die wohl doch im vollen Umfang hinter der Linie landete, aber kurz darauf ein toller Freistoß zum 2:0. Nach der Pause noch das 3:0 und einmal ein Foulfestival: zwei Windener sperren den Ball im eigenen Strafraum gegen einen Arnoldsweilerer, der latscht den einen einfach von hinten um, was zu diversen Revanchefouls in der Folgeminute führte. Nach einigen gelben Karten kriegte sich aber selbst der beknackte Spielführer von Winden wieder ein. Das Schiedsrichtergespann hatte das insgesamt gut im Griff, wobei der Schiri sehr überzeugte und die beiden Assistenten je einmal auffällig danebenlagen (Tor nicht gegeben und aussichtsreichen Angriff wegen angeblichen Abseits abgewunken).

Im Finale war das Schiedsrichtergespann unsicherer bzw. traf eine auf den Spielverlauf einwirkende Fehlentscheidung. Hier standen sich jedenfalls der 6. und der 2. der Verbandsliga gegenüber: 1. FC Düren und Borussia Freialdenhoven. Letztere stänkerten erstmal gegen den neu aus einer Fusion entstandenen Dürener Club mit ihrem „Pro Tradition“ Banner, rissen dann auf dem Feld auch das Spiel an sich. Die verdiente Führung fiel nach 18 Minuten. Aus irgendeinem Grund meinte die Borussia dann aber völlig blödsinnig dieses Ergebnis über die Zeit retten zu wollen. 70 Minuten lang?! Geht’s noch?! Nach 57 Minuten einfallslosem 1. FC Düren und kontrolliert spielender Borussia dann der Schiri im Mittelpunkt: Düren immer noch einfallslos, einer lässt sich bei einem Angriff im Strafraum fallen und zur Überraschung aller – selbst des „Gefoulten“ – gibt es Elfmeter. Der wird sicher verwandelt. Und das sollte nicht der einzige sein, denn nach dem Abpfiff wurde sich darauf geeinigt, die unnötige Verlängerung abzusagen und gleich zum Elfmeterschießen zu gehen. Freialdenhoven versagte dabei aber völlig, während jeder Dürener Schütze (und der vom Elfmeter aus der regulären Spielzeit war gar nicht dabei) traf. 3:0 und somit 4:1 also für den 1. FC Düren, der hier glücklich – aber bei dem dummen 1:0-Halten-Versuch der Freialdenhovener dennoch nicht unverdient – den Pokal gewann. Die drei besten Teams: Düren, Freialdenhoven und Arnoldsweiler sind nun für den Mittelrheinpokal qualifiziert. Dessen Sieger steht meines Wissen nächste Saison dann im DFB-Pokal, aber nur weil der 1. FC Düren hier den Kreispokal geholt hat, heißt das noch lange nicht, dass sie dann im Landespokal so brillieren. Aber von diesem Pokalwettbewerb werde ich mir sicherlich auch mal ein, zwei Spiele ansehen... Final: 1. FC Düren 4:1pen. Borussia Freialdenhoven Statistik:
- Grounds: 2.266 (1; diese Saison: 54 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.447 (2; diese Saison: 62)
- Tourkilometer: 130 (130km Auto)
- Saisonkilometer: 9.510 (8.690 Auto, davon 0 Mietwagen/ 820 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 9 [letzte Serie: 52, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 636 Wochen.

Dienstag, 5. Januar 2016

W493I: Ein ganz auf den Favoriten zugeschnittenes Turnier

Endrunde des Aachener Sparkassen-Hallencups 2016
- Datum: Montag, 4. Januar 2016 – Beginn: 18.00
- Wettbewerb: Sparkassen-Hallencup 2016 (Hallenfußballturnier mit Teams aus Regional-, Verbands- und Landesliga; d.h. 4. bis 6. Liga/ 1. Halbprofi- bis 2. Amateurliga)
- Sieger: FC Wegberg-Beeck (Regionalliga West)
- Bestes Spiel: SV Breinig 2:5 Alemannia Mariadorf (7,0)
- Schlechtestes Spiel: SV Breinig 2:4 SV Wegberg-Beeck (4,0)
- Tore insgesamt/ Torschnitt pro Partie: 42/ 6,0
- Strafen: insgesamt 26 Strafminuten und 2 Rote Karten
- Austragungsort: Sporthalle Aachen Nord/ Neuköllner Straße (Kap. 1.400, davon 1.200 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 1.300 (davon 1.250 zahlende)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Auch die besten Spiele waren nur gut und nicht sehr gut, mehrere Spiele langweiliges Pillepalle und wenn der Favorit so billig gewinnt wie Wegberg-Beeck ist das auch nicht fürs Ansehen des Turniers förderlich) Sporthalle Neuköllnerstraße/ Aachen Nord (Sparkassen Cup Aachen) Photos with English Commentary:
Indoor Football Cup: Sparkassen Cup in Aachen, won by FC Wegberg-Beeck

Diesen Montag mal keine Uni, da bis zum 6.1. Weihnachtsferien sind, also noch mal schnell eine Sportveranstaltung besucht. Da ich wieder mit der scheiß Bahn gefahren bin, war ich für die lächerliche Strecke nach Aachen und zurück etliche Stunden unterwegs. Der Hinweg funktionierte aber sehr gut: der RE nach Köln ausnahmsweise pünktlich und dort wurden aus 30 Minuten Umsteigezeit auf den verspäteten RE nach Aachen plötzlich 5 Minuten, da der vorhergehende RE satte 35 Minuten später und damit noch erreichbar war.

Auf dem Rückweg, den ich nach Turnierende um 21.40 und 30 Minuten Fußweg zum Bahnhof sowie Einkehr im Cesme-Imbiss unweit nördlich vom Bahnhof Rothe Erde, erst 22.55 antreten wollte, gab es aber die üblichen Probleme: Zugausfall, 23.06-Bahn nach Düren genommen, dort nach 30 Minuten Wartezeit weiter per S-Bahn nach Köln und den für 4 Stunden letzten Zug nach Bonn (fuhr ebenfalls nur mit Verspätung los) gekriegt. Alternative wäre eine Straßenbahn gewesen, mit der ich weit nach 3 Uhr heeme angekommen wäre – so war ich „schon“ 1.45 Uhr zurück…

Das Turnier, das ich besucht habe, ist von der Sparkasse, mehrere regionalen Schmierblättern und einem Autohaus gesponsort. Nach mehreren Tagen Qualifikation in unterschiedlichen Sporthallen, steigt am Montagabend (4.1.) das Finalturnier. Der Modus ist höchst fragwürdig: Dreiergruppen (ein Spiel 2x10), die Gruppensieger kommen ins Finale (2x15 Minuten). Satte 6€ Eintritt, aber die Sicht in der großen Sporthalle Nord, die auch für Frauenvolleyballbundesliga genutzt wird, ist sehr gut. Stehplätze gibt es oberhalb eines Tores, Sitzplätze in zwei Oberrängen und einem Unterrang auf lehnenlosen Schalensitzen bzw. Kunstholzbänken. Die Farben sind hässlich, ansonsten ist das Hallendesign gut. Alemannia Mariadorf 3:5 Wegberg-Beeck (Sparkassen Cup Aachen) Gruppenspiel: Germania Teveren 1-1 Viktoria Arnoldsweiler (5,0/10)
Der Landesligist aus dem Raum Geilenkirchen ging nach ereignisloser erste Hälfte kurz nach dem Seitenwechsel mit einem Freistoßtor in Folge einer Notbremse (korrekterweise Rot, es pfiff ja auch Sportfreund Rene Stoll aus Hehlrath) in Führung. Arnoldsweiler stolperte dann den Ausgleich noch rein.

Gruppenspiel: SV Breinig 2-5 Alemannia Mariadorf (7,0/10)
Das beste Spiel des Turniers; Breinig hielt gut gegen, doch Landesligist Mariadorf spielte klasse Fußball und nahm den Verbandsligisten auseinander. Sportfreund Daniel Meys aus Würselen verteilte fleißig Zeitstrafen, doch das war noch die beste Leistung des Abends von ihm.

Gruppenspiel: Germania Teveren 0-4 VfL Vichttal (4,5/10)
Viel langweiliges Pillepalle, Vichttal zeigte etliche technische Feinheiten und einige gute Tore.

Gruppenspiel: SV Breinig 2-4 FC Wegberg-Beeck (4,0/10)
Schlechtestes Spiel des Turniers: der arrogante Regionalliga-Absteiger (abgeschlagen Tabellenletzter) bekam von Sportfreund Meys zwei Neunmeter geschenkt, von denen sie einen vergaben. Billig gewannen sie gegen einen schwachen, zwei Klassen tiefer spielenden Gegner mit 2:4.

Gruppenspiel: VfL Vichttal 3-3 Viktoria Arnoldsweiler (6,5/10)
Eins der guten Spiele: Arnoldsweiler musste gewinnen, führte auch 2:0, doch gab dann das Spiel aus der Hand, hielt Schiri Stoll wieder auf Trab, der zurecht einen zweiten Platzverweis gegen Arnoldsweiler gab, und erzielte nur noch das 3:3 in einer hitzigen Schlussphase.

Gruppenspiel: FC Wegberg-Beeck 5-3 Alemannia Mariadorf (6,5/10)
Auch ein gutes Spiel, doch die Show von Schiri Meys verdarb es: Der Regionalliga-Absteiger musste gewinnen um ins Finale zu kommen, doch Mariatal bestimmte den Anfang des Spiels und ging schon nach wenigen Sekunden in Führung. Nur eine Minute darauf schoss Mariadorf das 2:0, doch Meys traf die skandalöse Wembley-Entscheidung und gab einen 20cm hinter der Linie gelandeten Ball als Nicht-Tor. Bald darauf wurde in einer kritischen Szene auf Freistoß vorm Strafraum statt Neunmeter für Mariadorf entschieden. Pöbeleien in der Pause… Nach dem glücklichen Ausgleich der Noch-Regionalligisten, wurde ein Foul von Wegberg-Beeck als Stürmerfoul ausgelegt. Aus dem unberechtigten Freistoß folgte sofort das 2:1. Mariadorf glich aus, geriet in Rückstand, glich wieder aus – und dann war die Luft draußen: 5-3 am Ende, mit großer Mithilfe von SR Meys.

Finale: FC Wegberg-Beeck 7-2 Vichttal (5,0/10)
Das Finale war eine Farce: schon vorher war der Sieger klar, selbst wenn der schwache Landesligist, der nur mit viel Glück durch (evtl. absichtlich so geloste(?)/ eingeteilte) schwache A-Gruppe kam, das Spiel gemacht hätte: mit diesem Klappsmann Meys an der Pfeife, ging der Veranstalter DJK FV Haaren auf Nummer Sicher, dass auch ja der Lieblingsverein den Pokal holt. Wenigstens zeigte jetzt Wegberg-Beeck einmal, warum sie Geld verdienen als Halbprofis: etliche schöne Kombinationen waren dabei, bei Halbzeit aber durch starke Gegenwehr der Vichttaler nur 3:2. Doch am Ende hieß es 7:2. Es war eines der wenigen Turniere, dessen Siegerehrung ich mir nicht ansah: bis auf die Wegberger stürmten auch alle Fangruppen geschlossen aus der Halle: es waren von den 1.300 Zuschauern, die durchweg viel zu emotionslos dem Turniergeschehen folgten, höchstens noch 200 bei der Siegerehrung… Final match: Wegberg-Beeck 7:2 Vichttal (Sparkassen Cup Aachen) Statistik:
- Grounds: 1.525 (1 neuer; diese Saison: 110 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.566 (1; diese Saison: 132)
- Tageskilometer: 210 (200km Eisenbahn, 10km Rad)
- Saisonkilometer: 34.370 (22.960 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 3.470 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.220 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 82 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 493.

Montag, 12. Oktober 2015

W480VI: Die Doppeltribüne von Arnoldsweiler und die Wasserball-Rochen von Weert

De Rog Weert Dames ............................. 12
Hellas-Glana Sittard Dames 2 ................. 4
- Datum: Sonntag, 11. Oktober 2015 – Beginn: 19.15
- Wettbewerb: Waterpolo 3e klasse Dames Regio Zuid B (3. Regionalklasse Süd, Staffel II; 7. und unterste niederländische Frauen-Wasserballliga)
- Ergebnis: 12-4 nach 20 Min. (4x5) – Viertelergebnisse: 2-2, 4-0, 1-0, 5-2
- Tore: NN
- Hinausstellungen: NN
- Spielort: Zwembad De IJzeren Man (Kap. 100 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 2 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Deutlich besser als befürchtet, da De Rog ganz ordentlich spielte)

De Rog Weert 3 ............................................. 6
Waterpolo Parkstad Kerkrade 2 ................. 7
- Datum: Sonntag, 11. Oktober 2015 – Beginn: 18.30
- Wettbewerb: Waterpolo 3e klasse Regio Zuid D (3. Regionalklasse Süd, Staffel IV; 7. und unterste niederländische Wasserballliga)
- Ergebnis: 6-7 nach 20 Min. (4x5) – Viertelergebnisse: 1-0, 1-5, 3-1, 1-1
- Tore: NN
- Hinausstellungen: NN
- Spielort: Zwembad De IJzeren Man (Kap. 100 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 15 (davon keine Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Ganz ordentliches Niveau und spannender Spielverlauf)

De Rog Weert B-Jongens ............................. 4
De Treffers Rosmalen B-Jongens ................ 9
- Datum: Sonntag, 11. Oktober 2015 – Beginn: 17.45
- Wettbewerb: Waterpolo 2e klasse B-Jongens U17 (3. und unterste niederländische U17-Wasserballliga)
- Ergebnis: 4-9 nach 20 Min. (4x5) – Viertelergebnisse: 1-2, 1-3, 0-2, 2-2
- Tore: NN
- Hinausstellungen: NN
- Spielort: Zwembad De IJzeren Man (Kap. 100 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Ganz ordentliches Niveau)

FC Viktoria Arnoldsweiler III ..................... 6
FC Viktoria Schlich ...................................... 4
- Datum: Sonntag, 11. Oktober 2015 – Beginn: 12.00
- Wettbewerb: Kreisliga B, Düren, Staffel 2 (9. Liga, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 6-4 nach 94 Min. (47/47) – Halbzeit: 3-0
- Tore: 1-0 15. Tabariou Yakoubou, 2-0 19. Tabariou Yakoubou, 3-0 40. Fridolin Kimuangana, 3-1 61. Kevin Meisenberg, 4-1 67. Daniel Krauthausen (Foulelfmeter), 5-1 75. Philip Macherey, 5-2 77. Pascal Esser (Foulelfmeter), 5-3 89. Simon Frauenrath, 6-3 90. Lucas Seidscheck, 6-4 92. Pascal Esser
- Verwarnungen: Kim Müller (Arnoldsweiler); TW Stephan Küpper, Marcel Joeken (Schlich)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Bertram Möthrath-Stadion (Kap. 900, davon 300 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 12 (davon ca. 3 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Sehr sehenswertes Hin und Her mit vielen Toren) Viktoria Arnoldsweiler III 6:4 Viktoria Schlich Photos with English Commentary:
a) Football in Germany: Arnoldsweiler III v Schlich
b) Waterpolo in the Netherlands: De Rog Weert U17, Women and Men
c) Limburg Province: Aurora Windmill in Baexen

Nach Düren werde ich immer wieder fahren zum Fußball, bis ich die fünf, sechs sehenswerten Stadien abgegrast habe. Was das Gras angeht: vor Mai werde ich aber wohl nicht mehr nach Düren kommen, denn im Winter wird z.B. in Arnoldsweiler so gut wie nicht auf dem Rasenplatz gespielt und alle anderen Vereine mit sehenswerten Stadien weichen auch gerne auf schäbige Nebenplätze mit Kunstrasen- oder gar Aschebelag aus. So war – das noch wie geplant – der erste Ground in Düren der Kunstrasenplatz des Stadions Bertram Möthrath im Ortsteil Arnoldsweiler. Das Geniale an dem Ground: wenn mal wieder der Rasen geschont wird, kann man von derselbenTribüne aus auf dem nicht minder schönen Kunstrasenplatz zuschauern, denn es handelt sich um eine der seltenen Doppeltribünen mit Innendachentwässerung, die es fast nur in der DDR und einigen Ostblockstaaten gibt. Das in Düren auch eine solche Tribüne steht, ist absolut ungewöhnlich! Die Doppeltribünen sind identisch, aber nicht ganz symmetrisch: auf einem kleinen, von Bäumen bestandenen Graswall steht mittig der überdachte Bau mit je vier Reihen Holzbänken und schöner Mauerrung, die grün und weiß gehalten ist; die Sprecherkabine ist jedoch weg von der Mitte versetzt angebracht und das Vereinswappen befindet sich auch nur auf der Seite vom Hauptplatz.

Außer dem Stadion lohnte auch das Spiel das Kommen: schade, dass nur ein gutes Dutzend Zuschauer dieses unterhaltsame Spiel sahen. Die III. Mannschaft von Viktoria Arnoldsweiler traf auf Viktoria Schlich. Die Gäste vom Dorf mit einer rein deutschen Mannschaft – wahrscheinlich gibt es auch gar keine Ausländer auf dem 2.000-Einwohner-Dorf – die Heimelf mit einer bunten Truppen, deren beiden schwarzen Stürmer in der Anfangsphase sehr glänzten. Erst nach zwei Treffern bekamen die Schlicher den Elfer in Griff, kurz vor der Pause war es sein Sturmpartner (eventuell auch Landsmann) mit der 10 der zum 3:0 einnetzte. Nach dem Anschlusstreffer wurde der 10er mit dem tollen Vornamen Fridolin übel vom Gästetorwart umgetreten: Notbremse und Elfmeter? – nein, der Schiri gibt Foul am Schlussmann! Der 10er musste verletzt vom Feld, der Torwart riss noch die Gusche weit auf und bekam nur Gelb. Als passende Strafe gab es kurz darauf einen lächerlichen Elfmeter zum 4:1 und einen guten Konter zum 5:1. Dann kam Schlich in einem immer besser werdenden Spiel noch heran auf 5:3 (davon ein Treffer per Elfmeter), ehe Arnoldsweiler zum 6:3 traf. Ein vermeidbarer Freistoßtreffer in der letzten Minute der Nachspielzeit stellte den 6:4 Endstand her. Ein sehr unterhaltsames Spiel!

Mittagessen beim berühmten Carl-Schurz-Grill, und dann mit wenig guter Erwartung zum Jugendstadion von Schwarz-Weiß. Natürlich spielten die Idioten auf ihrem hässlichen Kunstrasen. Also vor Mai zu einem Heimspiel der Ersten sieht mich dieser Kackverein nicht wieder; wenn es nicht 20 Grad und Sonnenschein ist, wird jetzt bis zum Gehtnichtmehr der Kunstrasen malträtiert. Zwembad Weert Also sehr früh in den Niederlanden angekommen, doch kaum an der Schwimmhalle, die sich als Spaßbad mit 25m-Becken ohne Tribüne und vielen herumstehenden Stühlen und Bänken herausstellte, angekommen – und schon ging es mit Wasserball los! Jetzt also auch mal Wasserball in den Niederlanden, da ich ja kurzentschlossen am Freitag einen neuen Futsal- und Wasserballländerpunkt gemacht hatte – Belgien – wollte ich gleich bei nächste Gelegenheit nachlegen. Den Futsal-Punkt Niederlande mache ich in zwei Woche in direkter Grenznähe, den Wasserballländerpunkt habe ich schon an diesem Sonntag – natürlich ebenfalls sehr grenznah in Weert – gemacht. Da es zeitlich nicht anders ging war es leider sehr unterklassig.

Allerdings waren die Spiele schon OK. Man muss sich mal überlegen, dass die Niederlande sieben Männerligen mit insgesamt bis zu 20 Staffeln haben! Landesweit spielen dort etwa 400 Teams (plus noch mal fast genauso viele Frauenmannschaften, was sehr ungewöhnlich ist im Wasserball, und vielen hundert Jugendteams) aus über 100 Vereinen Wasserball. Interessant war dann heute aber, dass man im unteren Amateurbereich nur 4x5 Minuten (statt 4x8) spielt. Sowohl das B-Jugend, als auch das Männer und das Frauenspiel der jeweils 7. Spielklasse waren also schnell rum.

Der Heimverein in Weert heißt „De Rog“ (Der Rochen) und spielt mit zwei Jugend-, drei Männer- und einer Frauenmannschaft im Wettkampfbetrieb mit. In so einem Kaff so eine große Wasserballabteilung! Die Jungrochen sind Letzter in ihrer Staffel und trafen heute auf den Tabellenführer, die entsprechend ihres Namens „De Treffers“ wirklich viel trafen. Rosmalen siegte mit 4:9, was auch an der schwachen Torhüterleistung des noch viel zu jungen Schlussmannes lag.

Die Dritten Rochen trafen auf die Reserve von Parkstad. Klingt nicht gerade nach Toppspiel, war aber ganz sehenswert. De Rog gab im zweiten Viertel das Spiel völlig aus der Hand, aber konnte nach dem Seitenwechsel überraschend ausgleichen. Danach gelang jedoch den Gästen aus Kerkrade ein Doppelschlag, den De Rog in der Schlussphase nicht mehr ausgleichen konnte: 6-7 am Ende einer spannende Partie!

Schließlich stellten sich noch die Frauen besser an als erwartet und das Spiel war auch unterhaltsam, obwohl niemand beinahe ertränkt wurde… Das erste Viertel war noch ausgeglichen, doch dann zogen die Rochen-Weibchen mit vier Toren davon. Nach der Pause dann nur ein Treffer in einem ausgeglichenen Spiel, doch dann begann das Schlussviertel und De Rog schraubten das Resultat auf 12:4 hoch. Die Zweite Mannschaft von Sittard war zwischenzeitlich völlig eingebrochen. De Rog 3 (6:7) Parkstad 2 Statistik:
- Grounds: 1.477 (2 neue; diese Saison: 62 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.510 (4; diese Saison: 76)
- Tageskilometer: 300 (300km Auto)
- Saisonkilometer: 21.470 (12.320 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 1.930 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 820 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 63 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 480.