SV 1925 Steuden |
27 : 32 (13:19) |
TSV Leuna 1919 |
-
Datum: Samstag, 4. Oktober 2025 – Beginn: 16.30 - Statistiken: siehe nuliga! -
Austragungsort: Germania Sporthalle (Schafstädt; Kap. 200, davon 80 Sitzplätze) |
TSV Leuna 1919 |
2 : 1 (0:0) |
1. FC Zeitz |
-
Datum: Samstag, 4. Oktober 2025 – Beginn: 14.00 -
Tore: 1-0 75. Tim Kießhauer, 2-0 78. Paul Ahlert, 2-1 84. Leonard Seyfert
(Nachschuss Foulelfmeter) -
Verwarnungen: Oskar Zorn, NN (Leuna); Djabi Sauane, NN (Zeitz) -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze) |
TSV Leuna 1919 II |
2 : 2 (2:1) |
SG Döllnitz 1880 |
-
Datum: Samstag, 4. Oktober 2025 – Beginn: 11.30 -
Tore: 1-0 4. Kevin Strutz, 2-0 10. Kevin Bauer, 2-1 45.+1 Felix Schräpler,
2-2 70. Livius Sörgel -
Verwarnungen: Marcel Lading (Leuna); Fabian Kropla, Livius Sörgel (Döllnitz) -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze) |
VfB Merseburg (D-Jugend) |
11 : 3 (5:2) |
TSV Leuna 1919 (D-Jugend) |
-
Datum: Samstag, 4. Oktober 2025 – Beginn: 9.00 -
Tore für Merseburg: anonym, Tore für Leuna: Ben Luca Kuhnhold, Jeremy
Heinrich, Janick Michaelis -
Verwarnungen: keine -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Kunstrasenplatz Ulmenweg (Kap. 500 Stehplätze) |
Photos with English commentary: a) Under-13 Football: VfB Merseburg vs. TSV Leuna b) Reserves: TSV Leuna II vs. Döllnitz c) First XI: TSV Leuna vs. 1.FC Zeitz |
Nach dem guten Frühstück in Poserna ging es zügig nach Merseburg,
wo ich mich im Ulmenweg durch die Baustellen mogelte, um zum Platz
abzukürzen. Der Rasen wurde mal wieder geschont, die U13 spielte auf dem hässlichen
Kunstrasen. |
Der TSV Leuna hat alle Juniorenklassen besetzt. Die A- und
B-Jugend in Spielgemeinschaften, alle anderen alleine aufgestellt, die
E-Jugend hat zwei Mannschaften. Beide sind sehr erfolgreich in ihren
Staffeln, die C-Jugend ebenfalls, aber die altersmäßig dazwischen liegende
D-Jugend verliert die Mehrheit ihrer Spiele. Gegen VfB Merseburg hatten sie
im August diesen Jahres 2:2 gespielt, doch heute waren sie mit ganz schwachem
Kader (keine Wechsler und eine völlig überforderte Ersatztorhüterin)
chancenlos. Immer wieder blitzte eine gewisse Klasse auf, drei Leunaer trafen
nach starken Solos und Abschlüssen, sodass die zweistellige Niederlage nicht
ganz so unschön aussah – am Ende aber ein überdeutliches 11:3. |
Auf dem Weg zum zweiten Spiel hielten wir in Wölkau, einem
Leunaer Ortsteil zwischen Bad Dürrenberg und Kreypau. Kann mich nicht
erinnern, dort jemals gewesen zu sein. Es gibt auch nur ein paar Häuser in
ganz netter aber flacher Landschaft, aber die Kirche ist ein Highlight.
Zweitältester Bau im ehemaligen Kreis Merseburg und eine tolle Holzdecke, die
mit Sternen bemalt ist. Deshalb auch Sternenhimmelkirche Wölkau. Empore und
Altar sind auch sehenswert. In der Gemeinde Leuna sicherlich die schönste
Kirche! |
Schön begann auch das Spiel von TSV Leunas Zweiter Mannschaft.
Auf den ersten Abstiegsplatz abgestürzt, ein Mittelfeldteam zu Gast. Döllnitz
bekam anfangs kein Bein auf den Boden und der Doppelkevin – Strutz und Degner
bzw. seit einiger Zeit Bauer – schlug zu zum 2:0 nach 10 Minuten. Nach einer
guten halben Stunde schlief die Partie leider etwas ein und der Gast
erwachte, sodass vor dem Seitenwechsel nach einer Unsicherheit von Marvin
Kolb das 2:1 fiel. Kolb hielt danach super, musste aber leider noch mal
hinter sich greifen. Am Ende auch ein völlig leistungsgerechtes 2:2. |
Am Ende das Highlight für die mittlerweile – wie bei leider immer
mehr Landesligisten – 5€ Eintritt, eine Partie, die ich eigentlich nicht mehr
sehen wollte: Leuna gegen Zeitz. Da meine Eltern nach Leuna wollten, machten
wir diese Tour und ich bereue das auch gar nicht, aber nach den zuletzt stets
unattraktiven Spielen gegen Zeitz, wollte ich diese spezielle Paarung nicht
mehr sehen. Die erste Halbzeit knüpfte auch an diese letzten beiden Spiele
an. 0:0 natürlich, dabei mehr Chancen für Leuna und Spielanteile mindestens
gleich viele für die Gäste. Nach dem Seitenwechsel lange nicht anders, bis
Tim Kießhauer und Paul Ahlert mit einem Doppelschlag in der
Schlussviertelstunde ein spektakuläres Ende der Partie einläuteten. Nun riss
auch endlich der Kotzbrocken von Gästetrainer wieder sein Maul auf. Nach wie
vor der unangenehmste Trainer der ganzen Liga. Ein klarer Elfmeter wurde vom
guten und sicher agierenden Schiedsrichterkollektiv leider nicht übersehen,
sodass Zeitz – trotz erst einmal starker Parade von Lorik Simnica – im
Nachschuss zum 2:1 kam. Eine Anmerkung zum Elfmeternachschuss nebenbei: Die scheiß FIFA,
die den Nachschuss verbieten will, nimmt hier Attraktivität für Zuschauer.
Wie wenig Vorteil will man dem Schützen – auch wenn es in diesem Fall ein Zeitzer
war – denn noch gewähren? Seine Mannschaft wurde schließlich gefoult! Soll
jetzt noch wie beim Eishockey vom Mittelkreis losgedribbelt werden? Soll der
Schütze demnächst rückwärts per Hacke schießen müssen?! Auch die jetzige
Regel, dass bei Gebälktreffer ohne Torwartberührung oder Berührung eines
weiteren Spielers der Schütze nicht noch mal draufballern darf, ist eine
absolute Schwachsinnsregel! Unnötig und auch unübersichtlich für Schiris bei
Fingerspitzenberührungen! Wie auch immer: Leuna rettete das 2:1 über die Zeit, vergab noch
einen echt guten Konter. Am Ende ein verdienter Sieg für den TSV und nach wie
vor als einzige Mannschaft ungeschlagen! 3 Siege, 4 Unentschieden – ein
toller dritter Platz für die Leunaer; ich hoffe es geht so weiter, denn
spätestens nächsten Monat verfolge ich auch wieder Leunaspiele vor Ort! Hinsichtlich der Zeitzer: Eigentlich wollte ich die letzte Saison
gen Verbandsliga loswerden, doch die vergeigten ja noch den schon fast
sicheren Aufstieg. Nun sind sie auf einem Abstiegsplatz. Hauptsache weg mit
denen, ich habe echt keinen Bock, diese Truppe nächste Saison noch mal in
Leuna sehen zu müssen... |
Dann zügig nach Schafstädt. In der Germania-Halle trafen Leunas
Handballer auf den SV 1925 Steuden. Die Steudener gewährten uns dreien freien
Eintritt, da Karten zurückgegeben wurden. Sehr freundlich von der
Kassiererin, hier nicht auf Heimfans zu warten, um diese Karten loszuwerden! Die 2€ hätten wir für die Partie aber ohne murren gezahlt, v.a.
wenn man die perversen Preise im Norden von Sachsen-Anhalt für derart
unterklassigen Handball (meist 4€) sieht. In der auch erfreulich guten Partie
hatte Steuden erst die Nase vorn, doch die bis zu 3 Tore Vorsprung waren
schnell weg. Leuna drehte ab der 20. Minute die Partie und lag bei Pause
13:19 vorn. In der zweiten Hälfte verkürzte Steuden zwar noch mal, doch der
TSV siegte am Ende verdient in einer fairen und flotten Partie mit 27:32. Zum Abschluss der Tour fuhren wir noch mal nach Leuna zurück und gingen
noch beim Asiaten am Rathaus essen. Eine prima Gaststätte dort – und
ansonsten auch eine prima Tour für meinen Vater zum Geburtstag! |
Statistik: - Grounds: 3.886 (0; diese Saison: 46 neue) - Sportveranstaltungen: 5.446 (4; diese Saison: 70) - Tourkilometer: 240 (240km Auto) - Saisonkilometer: 30.570 (21.500 Flugzeug / 8.160 Auto, davon
1.320 Mietwagen/ 1.010 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 21 [letzte
Serie: 57, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 249 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020] |
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Dienstag, 7. Oktober 2025
W3.0249V: Sporttag zum Geburtstag mit dem TSV Leuna
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Freitag, 27. August 2010
W213I: Steuden gegen Rothenschirmbach
SV Steuden 1925 9:4 SV Rothenschirmbach 1920 AH
Freitag, 27. August 2010 – Anstoß 18.30
Freundschaftsspiel (Freizeit, Alte Herren)
Ergebnis: 9:4 nach 70 Min. (35/35) – Halbzeit 4:2
Tore: 1:0 7. (11), 2:0 8. (11), 2:1 13. Eigentor (14), 3:1 18. (9), 4:1 30. (9), 4:2 35. (9), 5:2 40. (15), 6:2 50. (15), 7:2 52. (18), 8:2 56. (9), 9:2 57. (15), 9:3 60. (10), 9:4 67. (7)
Verwarnungen: keine, Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Steuden (Kap. 750, davon 10 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 24 (davon ca. 7 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Schön torreich!)

Photos and English version:
http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157624696533527/
Wolkenbrüche, Gewitterregen, dadurch mehrere Zentimeter hoch stehendes, teilweise von ausgespülter Erde und Schmutz kackbraunes Wasser in den Straßen – dann Regenpausen, die nicht länger währen, als die nächsten Schauer, die man auch anstelle einer Dusche benutzen könnte: das ist ein typischer Augusttag in Deutschland. Immerhin ist es recht warm bis um die 20 Grad. Wir ließen uns jedenfalls davon nicht vom freitagabendlichen Spielbesuch abhalten.
Der SV Steuden hat eine auf Bezirksebene recht gute Amateurhandballmannschaft und ist im Umkreis auch für einen Hühnerhof bekannt. Als ich Steuden vor drei Jahren einmal in ihrer Heimstätte in Schafstädt gegen Frankleben spielen sah, gab es auch entsprechende Anspielungen auf die Hühnerhaltung; mehrere Frankleben-Fans nach einem ungeahndeten Foul eines Steudener Spielers: „Hühnerficker, Hühneficker...“ – und eine Spielerfreundin von Steuden: „Besser Hühner als wie ihr!“
Den Ort an sich find ich nicht besonders sehenswert, wobei die Dorfkirche einen wirklich auffälligen und weithin sichtbaren Turm hat. Über der Eingangstür hängt ein gut erkennbarer Wappenfries. Die Kirche ist in einem guten Zustand. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 900, wobei der Dorfkern sehr klein wirkt. Erst zu Beginn diesen Jahres wurde Steuden nach Teutschenthal eingemeindet.
Zum Fußball. In Steuden gibt es nur eine Freizeitmannschaft, die auf einem inmitten von Kleingärten gelegen, von hohen Pappeln und Büschen umgebenen und bis auf eine überdachte Sitzbank vorm Sportlerheim leider ausbautenlosen Sportplatz spielt. Heute spielte Steuden gegen die Alten Herren von Rothenschirmbach. Letztere haben auch eine Herrenmannschaft (aber nur in Spielgemeinschaft mit Osterhausen) im Spielbetrieb, und gewannen im Hinspiel mit 1:0, sodass ich von zwei ausgeglichenen wie auch starken Mannschaften ausging, da die sonstigen Ergebnisse von Steuden (findet man, wenn überhaupt, nur auf Websites der jeweiligen Gegner: Steuden hat leider keine besonders aktuelle Seite!) zumeist Siege waren.
Von Rothenschirmbach fand ich keine Ergebnisse, sodass mich der Sieg im Hinspiel in die Irre führte: schwach war Rothenschirmbach ja nicht, aber gegen Steudens starke und sichere Offensive waren sie von Anfang an chancenlos. Es fehlten den Gästen aus dem Eisleber Ortsteil auch mehrere Spieler. Jedenfalls sorgte ein Steudener innerhalb von zwei Minuten für zwei herrliche Tore. Ein Eigentor ließ Rothenschirmbach herankommen, ehe die Heimmannschaft wieder zwei Tore nachlegte. Vor der Pause konnte ein Gästespieler noch per Kopfball das 4:2 markieren, wobei er vom Torwart, den er aus Nahdistanz überköpfte, aus Versehen umgehauen wurde.
Nach der Pause knickte Rothenschirmbach etwas ein und Steuden zog davon. Teilweise knallte sie Direktabnahmen aus der Luft aufs Tor – so fiel z.B. das 7:2. Es sah 10 Minuten vor Schluss schwer nach zweistellig aus, doch Rothenschirmbach fing sich noch einmal und erzielte zwei weitere Treffer, die den 9:4 Endstand besorgten. Abschließend muss man hervorheben, dass das Spiel wirklich unterhaltsam war, was nicht nur mit den 13 Toren in den gerade einmal 70 Minuten (d.h. durchschnittlich alle fünfeinhalb Minuten ein Treffer) zutun hatte. Ich würde ja gerne mal ein Spiel zwischen Steuden und Leuna Alte Herren sehen. Vielleicht mal nächste Saison!

Statistik:
Ground Nr. 460 (ein neuer Ground; diese Saison: 10 neue)
Sportveranstaltung Nr. 1.051 (diese Saison: 13)
Tageskilometer: 50 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 3.200 (2.150 Auto/ 670 Fahrrad/ 380 Bahn, Bus, Tram/ weniger als 10 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 41
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 213
Freitag, 27. August 2010 – Anstoß 18.30
Freundschaftsspiel (Freizeit, Alte Herren)
Ergebnis: 9:4 nach 70 Min. (35/35) – Halbzeit 4:2
Tore: 1:0 7. (11), 2:0 8. (11), 2:1 13. Eigentor (14), 3:1 18. (9), 4:1 30. (9), 4:2 35. (9), 5:2 40. (15), 6:2 50. (15), 7:2 52. (18), 8:2 56. (9), 9:2 57. (15), 9:3 60. (10), 9:4 67. (7)
Verwarnungen: keine, Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Steuden (Kap. 750, davon 10 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 24 (davon ca. 7 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Schön torreich!)

Photos and English version:
http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157624696533527/
Wolkenbrüche, Gewitterregen, dadurch mehrere Zentimeter hoch stehendes, teilweise von ausgespülter Erde und Schmutz kackbraunes Wasser in den Straßen – dann Regenpausen, die nicht länger währen, als die nächsten Schauer, die man auch anstelle einer Dusche benutzen könnte: das ist ein typischer Augusttag in Deutschland. Immerhin ist es recht warm bis um die 20 Grad. Wir ließen uns jedenfalls davon nicht vom freitagabendlichen Spielbesuch abhalten.
Der SV Steuden hat eine auf Bezirksebene recht gute Amateurhandballmannschaft und ist im Umkreis auch für einen Hühnerhof bekannt. Als ich Steuden vor drei Jahren einmal in ihrer Heimstätte in Schafstädt gegen Frankleben spielen sah, gab es auch entsprechende Anspielungen auf die Hühnerhaltung; mehrere Frankleben-Fans nach einem ungeahndeten Foul eines Steudener Spielers: „Hühnerficker, Hühneficker...“ – und eine Spielerfreundin von Steuden: „Besser Hühner als wie ihr!“
Den Ort an sich find ich nicht besonders sehenswert, wobei die Dorfkirche einen wirklich auffälligen und weithin sichtbaren Turm hat. Über der Eingangstür hängt ein gut erkennbarer Wappenfries. Die Kirche ist in einem guten Zustand. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 900, wobei der Dorfkern sehr klein wirkt. Erst zu Beginn diesen Jahres wurde Steuden nach Teutschenthal eingemeindet.
Zum Fußball. In Steuden gibt es nur eine Freizeitmannschaft, die auf einem inmitten von Kleingärten gelegen, von hohen Pappeln und Büschen umgebenen und bis auf eine überdachte Sitzbank vorm Sportlerheim leider ausbautenlosen Sportplatz spielt. Heute spielte Steuden gegen die Alten Herren von Rothenschirmbach. Letztere haben auch eine Herrenmannschaft (aber nur in Spielgemeinschaft mit Osterhausen) im Spielbetrieb, und gewannen im Hinspiel mit 1:0, sodass ich von zwei ausgeglichenen wie auch starken Mannschaften ausging, da die sonstigen Ergebnisse von Steuden (findet man, wenn überhaupt, nur auf Websites der jeweiligen Gegner: Steuden hat leider keine besonders aktuelle Seite!) zumeist Siege waren.
Von Rothenschirmbach fand ich keine Ergebnisse, sodass mich der Sieg im Hinspiel in die Irre führte: schwach war Rothenschirmbach ja nicht, aber gegen Steudens starke und sichere Offensive waren sie von Anfang an chancenlos. Es fehlten den Gästen aus dem Eisleber Ortsteil auch mehrere Spieler. Jedenfalls sorgte ein Steudener innerhalb von zwei Minuten für zwei herrliche Tore. Ein Eigentor ließ Rothenschirmbach herankommen, ehe die Heimmannschaft wieder zwei Tore nachlegte. Vor der Pause konnte ein Gästespieler noch per Kopfball das 4:2 markieren, wobei er vom Torwart, den er aus Nahdistanz überköpfte, aus Versehen umgehauen wurde.
Nach der Pause knickte Rothenschirmbach etwas ein und Steuden zog davon. Teilweise knallte sie Direktabnahmen aus der Luft aufs Tor – so fiel z.B. das 7:2. Es sah 10 Minuten vor Schluss schwer nach zweistellig aus, doch Rothenschirmbach fing sich noch einmal und erzielte zwei weitere Treffer, die den 9:4 Endstand besorgten. Abschließend muss man hervorheben, dass das Spiel wirklich unterhaltsam war, was nicht nur mit den 13 Toren in den gerade einmal 70 Minuten (d.h. durchschnittlich alle fünfeinhalb Minuten ein Treffer) zutun hatte. Ich würde ja gerne mal ein Spiel zwischen Steuden und Leuna Alte Herren sehen. Vielleicht mal nächste Saison!

Statistik:
Ground Nr. 460 (ein neuer Ground; diese Saison: 10 neue)
Sportveranstaltung Nr. 1.051 (diese Saison: 13)
Tageskilometer: 50 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 3.200 (2.150 Auto/ 670 Fahrrad/ 380 Bahn, Bus, Tram/ weniger als 10 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 41
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 213
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