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Dienstag, 7. Oktober 2025

W3.0249V: Sporttag zum Geburtstag mit dem TSV Leuna

SV 1925 Steuden

27 : 32 (13:19)

TSV Leuna 1919

- Datum: Samstag, 4. Oktober 2025 – Beginn: 16.30
- Wettbewerb: Bezirksoberliga Sachsen-Anhalt Süd (7. und unterste Spielklasse im Handball, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 27-32 nach 60 (2x30) Minuten – Halbzeit: 13-19

- Statistiken: siehe nuliga! 

- Austragungsort: Germania Sporthalle (Schafstädt; Kap. 200, davon 80 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 9 Gästefans)
- Spielbewertung: 7,0/10

TSV Leuna 1919

2 : 1 (0:0)

1. FC Zeitz

- Datum: Samstag, 4. Oktober 2025 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Landesliga Sachsen-Anhalt Süd (7. Spielklasse, 2. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-1 nach 96 (47/49) Minuten – Halbzeit: 0-0

- Tore: 1-0 75. Tim Kießhauer, 2-0 78. Paul Ahlert, 2-1 84. Leonard Seyfert (Nachschuss Foulelfmeter)

- Verwarnungen: Oskar Zorn, NN (Leuna); Djabi Sauane, NN (Zeitz)

- Platzverweise: keine

- Austragungsort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 150 (davon 130 zahlende und mind. 40 Gästefans)
- Spielbewertung: 6,5/10

TSV Leuna 1919 II

2 : 2 (2:1)

SG Döllnitz 1880

- Datum: Samstag, 4. Oktober 2025 – Beginn: 11.30
- Wettbewerb: Kreisliga Saalekreis (10. Spielklasse, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-2 nach 95 (48/47) Minuten – Halbzeit: 2-1

- Tore: 1-0 4. Kevin Strutz, 2-0 10. Kevin Bauer, 2-1 45.+1 Felix Schräpler, 2-2 70. Livius Sörgel

- Verwarnungen: Marcel Lading (Leuna); Fabian Kropla, Livius Sörgel (Döllnitz)

- Platzverweise: keine

- Austragungsort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 50 (davon ca. 10 Gästefans)
- Spielbewertung: 6,5/10

VfB Merseburg (D-Jugend)

11 : 3 (5:2)

TSV Leuna 1919 (D-Jugend)

- Datum: Samstag, 4. Oktober 2025 – Beginn: 9.00
- Wettbewerb: Saalekreisklasse D-Jugend, Staffel 1 (3. und unterste Spielklasse der U13)
- Ergebnis: 11-3 nach 60 (30/30) Minuten – Halbzeit: 5-2

- Tore für Merseburg: anonym, Tore für Leuna: Ben Luca Kuhnhold, Jeremy Heinrich, Janick Michaelis

- Verwarnungen: keine

- Platzverweise: keine

- Austragungsort: Kunstrasenplatz Ulmenweg (Kap. 500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 24 (davon ca. 11 Gästefans)
- Spielbewertung: 6,0/10

VfB Merseburg D 11:3 TSV Leuna 1919 D

Photos with English commentary:

a) Under-13 Football: VfB Merseburg vs. TSV Leuna

b) Reserves: TSV Leuna II vs. Döllnitz

c) First XI: TSV Leuna vs. 1.FC Zeitz

d) Handball: SV Steuden vs. TSV Leuna

e) Sightseeing Leuna: WÖLKAU CHURCH, Kröllwitz

Nach dem guten Frühstück in Poserna ging es zügig nach Merseburg, wo ich mich im Ulmenweg durch die Baustellen mogelte, um zum Platz abzukürzen. Der Rasen wurde mal wieder geschont, die U13 spielte auf dem hässlichen Kunstrasen.

Der TSV Leuna hat alle Juniorenklassen besetzt. Die A- und B-Jugend in Spielgemeinschaften, alle anderen alleine aufgestellt, die E-Jugend hat zwei Mannschaften. Beide sind sehr erfolgreich in ihren Staffeln, die C-Jugend ebenfalls, aber die altersmäßig dazwischen liegende D-Jugend verliert die Mehrheit ihrer Spiele. Gegen VfB Merseburg hatten sie im August diesen Jahres 2:2 gespielt, doch heute waren sie mit ganz schwachem Kader (keine Wechsler und eine völlig überforderte Ersatztorhüterin) chancenlos. Immer wieder blitzte eine gewisse Klasse auf, drei Leunaer trafen nach starken Solos und Abschlüssen, sodass die zweistellige Niederlage nicht ganz so unschön aussah – am Ende aber ein überdeutliches 11:3.

Wölkau

Auf dem Weg zum zweiten Spiel hielten wir in Wölkau, einem Leunaer Ortsteil zwischen Bad Dürrenberg und Kreypau. Kann mich nicht erinnern, dort jemals gewesen zu sein. Es gibt auch nur ein paar Häuser in ganz netter aber flacher Landschaft, aber die Kirche ist ein Highlight. Zweitältester Bau im ehemaligen Kreis Merseburg und eine tolle Holzdecke, die mit Sternen bemalt ist. Deshalb auch Sternenhimmelkirche Wölkau. Empore und Altar sind auch sehenswert. In der Gemeinde Leuna sicherlich die schönste Kirche!  

Schön begann auch das Spiel von TSV Leunas Zweiter Mannschaft. Auf den ersten Abstiegsplatz abgestürzt, ein Mittelfeldteam zu Gast. Döllnitz bekam anfangs kein Bein auf den Boden und der Doppelkevin – Strutz und Degner bzw. seit einiger Zeit Bauer – schlug zu zum 2:0 nach 10 Minuten. Nach einer guten halben Stunde schlief die Partie leider etwas ein und der Gast erwachte, sodass vor dem Seitenwechsel nach einer Unsicherheit von Marvin Kolb das 2:1 fiel. Kolb hielt danach super, musste aber leider noch mal hinter sich greifen. Am Ende auch ein völlig leistungsgerechtes 2:2.

TSV Leuna 1919 II 2:2 SG Döllnitz 1880

Am Ende das Highlight für die mittlerweile – wie bei leider immer mehr Landesligisten – 5€ Eintritt, eine Partie, die ich eigentlich nicht mehr sehen wollte: Leuna gegen Zeitz. Da meine Eltern nach Leuna wollten, machten wir diese Tour und ich bereue das auch gar nicht, aber nach den zuletzt stets unattraktiven Spielen gegen Zeitz, wollte ich diese spezielle Paarung nicht mehr sehen. Die erste Halbzeit knüpfte auch an diese letzten beiden Spiele an. 0:0 natürlich, dabei mehr Chancen für Leuna und Spielanteile mindestens gleich viele für die Gäste. Nach dem Seitenwechsel lange nicht anders, bis Tim Kießhauer und Paul Ahlert mit einem Doppelschlag in der Schlussviertelstunde ein spektakuläres Ende der Partie einläuteten. Nun riss auch endlich der Kotzbrocken von Gästetrainer wieder sein Maul auf. Nach wie vor der unangenehmste Trainer der ganzen Liga. Ein klarer Elfmeter wurde vom guten und sicher agierenden Schiedsrichterkollektiv leider nicht übersehen, sodass Zeitz – trotz erst einmal starker Parade von Lorik Simnica – im Nachschuss zum 2:1 kam.

Eine Anmerkung zum Elfmeternachschuss nebenbei: Die scheiß FIFA, die den Nachschuss verbieten will, nimmt hier Attraktivität für Zuschauer. Wie wenig Vorteil will man dem Schützen – auch wenn es in diesem Fall ein Zeitzer war – denn noch gewähren? Seine Mannschaft wurde schließlich gefoult! Soll jetzt noch wie beim Eishockey vom Mittelkreis losgedribbelt werden? Soll der Schütze demnächst rückwärts per Hacke schießen müssen?! Auch die jetzige Regel, dass bei Gebälktreffer ohne Torwartberührung oder Berührung eines weiteren Spielers der Schütze nicht noch mal draufballern darf, ist eine absolute Schwachsinnsregel! Unnötig und auch unübersichtlich für Schiris bei Fingerspitzenberührungen!

Wie auch immer: Leuna rettete das 2:1 über die Zeit, vergab noch einen echt guten Konter. Am Ende ein verdienter Sieg für den TSV und nach wie vor als einzige Mannschaft ungeschlagen! 3 Siege, 4 Unentschieden – ein toller dritter Platz für die Leunaer; ich hoffe es geht so weiter, denn spätestens nächsten Monat verfolge ich auch wieder Leunaspiele vor Ort!

Hinsichtlich der Zeitzer: Eigentlich wollte ich die letzte Saison gen Verbandsliga loswerden, doch die vergeigten ja noch den schon fast sicheren Aufstieg. Nun sind sie auf einem Abstiegsplatz. Hauptsache weg mit denen, ich habe echt keinen Bock, diese Truppe nächste Saison noch mal in Leuna sehen zu müssen...

TSV Leuna 1919 2:1 1.FC Zeitz

Dann zügig nach Schafstädt. In der Germania-Halle trafen Leunas Handballer auf den SV 1925 Steuden. Die Steudener gewährten uns dreien freien Eintritt, da Karten zurückgegeben wurden. Sehr freundlich von der Kassiererin, hier nicht auf Heimfans zu warten, um diese Karten loszuwerden!

Die 2€ hätten wir für die Partie aber ohne murren gezahlt, v.a. wenn man die perversen Preise im Norden von Sachsen-Anhalt für derart unterklassigen Handball (meist 4€) sieht. In der auch erfreulich guten Partie hatte Steuden erst die Nase vorn, doch die bis zu 3 Tore Vorsprung waren schnell weg. Leuna drehte ab der 20. Minute die Partie und lag bei Pause 13:19 vorn. In der zweiten Hälfte verkürzte Steuden zwar noch mal, doch der TSV siegte am Ende verdient in einer fairen und flotten Partie mit 27:32.

Zum Abschluss der Tour fuhren wir noch mal nach Leuna zurück und gingen noch beim Asiaten am Rathaus essen. Eine prima Gaststätte dort – und ansonsten auch eine prima Tour für meinen Vater zum Geburtstag!

SV 1925 Steuden 27:32 TSV Leuna 1919

Statistik:

- Grounds: 3.886 (0; diese Saison: 46 neue)

- Sportveranstaltungen: 5.446 (4; diese Saison: 70)

- Tourkilometer: 240 (240km Auto)

- Saisonkilometer: 30.570 (21.500 Flugzeug / 8.160 Auto, davon 1.320 Mietwagen/ 1.010 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre)

- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 21 [letzte Serie: 57, Rekordserie ohne 0-0: 178]

- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 249 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]

Freitag, 27. August 2010

W213I: Steuden gegen Rothenschirmbach

SV Steuden 1925 9:4 SV Rothenschirmbach 1920 AH
Freitag, 27. August 2010 – Anstoß 18.30
Freundschaftsspiel (Freizeit, Alte Herren)
Ergebnis: 9:4 nach 70 Min. (35/35) – Halbzeit 4:2
Tore: 1:0 7. (11), 2:0 8. (11), 2:1 13. Eigentor (14), 3:1 18. (9), 4:1 30. (9), 4:2 35. (9), 5:2 40. (15), 6:2 50. (15), 7:2 52. (18), 8:2 56. (9), 9:2 57. (15), 9:3 60. (10), 9:4 67. (7)
Verwarnungen: keine, Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Steuden (Kap. 750, davon 10 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 24 (davon ca. 7 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Schön torreich!)
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Photos and English version:
http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157624696533527/

Wolkenbrüche, Gewitterregen, dadurch mehrere Zentimeter hoch stehendes, teilweise von ausgespülter Erde und Schmutz kackbraunes Wasser in den Straßen – dann Regenpausen, die nicht länger währen, als die nächsten Schauer, die man auch anstelle einer Dusche benutzen könnte: das ist ein typischer Augusttag in Deutschland. Immerhin ist es recht warm bis um die 20 Grad. Wir ließen uns jedenfalls davon nicht vom freitagabendlichen Spielbesuch abhalten.

Der SV Steuden hat eine auf Bezirksebene recht gute Amateurhandballmannschaft und ist im Umkreis auch für einen Hühnerhof bekannt. Als ich Steuden vor drei Jahren einmal in ihrer Heimstätte in Schafstädt gegen Frankleben spielen sah, gab es auch entsprechende Anspielungen auf die Hühnerhaltung; mehrere Frankleben-Fans nach einem ungeahndeten Foul eines Steudener Spielers: „Hühnerficker, Hühneficker...“ – und eine Spielerfreundin von Steuden: „Besser Hühner als wie ihr!“

Den Ort an sich find ich nicht besonders sehenswert, wobei die Dorfkirche einen wirklich auffälligen und weithin sichtbaren Turm hat. Über der Eingangstür hängt ein gut erkennbarer Wappenfries. Die Kirche ist in einem guten Zustand. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 900, wobei der Dorfkern sehr klein wirkt. Erst zu Beginn diesen Jahres wurde Steuden nach Teutschenthal eingemeindet.

Zum Fußball. In Steuden gibt es nur eine Freizeitmannschaft, die auf einem inmitten von Kleingärten gelegen, von hohen Pappeln und Büschen umgebenen und bis auf eine überdachte Sitzbank vorm Sportlerheim leider ausbautenlosen Sportplatz spielt. Heute spielte Steuden gegen die Alten Herren von Rothenschirmbach. Letztere haben auch eine Herrenmannschaft (aber nur in Spielgemeinschaft mit Osterhausen) im Spielbetrieb, und gewannen im Hinspiel mit 1:0, sodass ich von zwei ausgeglichenen wie auch starken Mannschaften ausging, da die sonstigen Ergebnisse von Steuden (findet man, wenn überhaupt, nur auf Websites der jeweiligen Gegner: Steuden hat leider keine besonders aktuelle Seite!) zumeist Siege waren.

Von Rothenschirmbach fand ich keine Ergebnisse, sodass mich der Sieg im Hinspiel in die Irre führte: schwach war Rothenschirmbach ja nicht, aber gegen Steudens starke und sichere Offensive waren sie von Anfang an chancenlos. Es fehlten den Gästen aus dem Eisleber Ortsteil auch mehrere Spieler. Jedenfalls sorgte ein Steudener innerhalb von zwei Minuten für zwei herrliche Tore. Ein Eigentor ließ Rothenschirmbach herankommen, ehe die Heimmannschaft wieder zwei Tore nachlegte. Vor der Pause konnte ein Gästespieler noch per Kopfball das 4:2 markieren, wobei er vom Torwart, den er aus Nahdistanz überköpfte, aus Versehen umgehauen wurde.

Nach der Pause knickte Rothenschirmbach etwas ein und Steuden zog davon. Teilweise knallte sie Direktabnahmen aus der Luft aufs Tor – so fiel z.B. das 7:2. Es sah 10 Minuten vor Schluss schwer nach zweistellig aus, doch Rothenschirmbach fing sich noch einmal und erzielte zwei weitere Treffer, die den 9:4 Endstand besorgten. Abschließend muss man hervorheben, dass das Spiel wirklich unterhaltsam war, was nicht nur mit den 13 Toren in den gerade einmal 70 Minuten (d.h. durchschnittlich alle fünfeinhalb Minuten ein Treffer) zutun hatte. Ich würde ja gerne mal ein Spiel zwischen Steuden und Leuna Alte Herren sehen. Vielleicht mal nächste Saison!
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Statistik:
Ground Nr. 460 (ein neuer Ground; diese Saison: 10 neue)
Sportveranstaltung Nr. 1.051 (diese Saison: 13)
Tageskilometer: 50 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 3.200 (2.150 Auto/ 670 Fahrrad/ 380 Bahn, Bus, Tram/ weniger als 10 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 41
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 213