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Sonntag, 17. November 2019

W694III: Jugendfußball vor der Vulkan-Brauerei und Frauenhandball in Weibern

SG Eintracht Mendig-Bell C .............................. 1
JSG Vulkaneifel Ettringen/ Kottenheim C II ... 2
- Datum: Samstag, 16. November 2019 – Beginn: 14.45
- Wettbewerb: C-Junioren Kreisklasse Rhein-Ahr, Staffel 3 (5. und unterste U15-Fußballliga)
- Ergebnis: 1-2 nach 79 (35/44) Minuten – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 30. NN, 0-2 60. NN, 1-2 70.+1 NN
- Gelbe Karten: Nr. 20, 22 (Vulkaneifel)
- Rote Karten: NN von Mendig (Rot nach Spielschluss wegen Beleidigung)
- Austragungsort: Junkers-Proff-Stadion (Kapazität: 2.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,5/10

TuS Weibern 1920 FR .................................. 24
TuS 05 Daun FR ............................................ 11
- Datum: Samstag, 16. November 2019 – Beginn: 17.30
- Wettbewerb: Rheinlandliga Frauen (5. Frauenhandballliga)
- Ergebnis: 24-11 nach 60 (2x30) Minuten – Halbzeit: 7-5
- Statistiken: https://hvrheinland-handball.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaDokumentHBDE.woa/wa/nuDokument?dokument=meetingReportHB&meeting=6491317&etag=1e38b134-6ecd-4107-b91f-379818d4fb41
- Austragungsort: Robert-Wolff-Sporthalle (Kapazität: 350 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 90 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 3,5/10 WeibernPhotos with English commentary:
a) Under-15 Football: Mendig-Bell vs. Kottenheim-Ettringen II
b) Women’s Handball: Weibern vs. Daun
c) Ahr Mountains: Weibern Church
d) Vulkaneifel: Mendig Village

Am Samstag ging mal wieder einiges schief, jedenfalls zu Beginn der Tour mit dem Auto. Kurz vor Remagen war die B9 plötzlich gesperrt, die Ortsdurchfahrt Remagen aber auch. Ich drehte und das stellte sich auch als richtig heraus, dann über Oedingen (wo ich den Sportplatz dann noch mal bei Helligkeit aufnahm) nach Bad Bodendorf (wo ich dasselbe vorhatte) zu fahren. Denn die B9 zwischen Sinzig und Remagen war wegen eines Naziaufmarsches in Remagen und den dazugehörigen Gegendemonstrationen gesperrt

In Sinzig war dann trotz Ansetzung samt Schiri kein Spiel auf dem Hartplatz des Stadions. Warum die Idioten der JSG Sinzig und JSG Baar nicht gespielt haben, bleibt unklar. Bei fussball.de steht falsch „Absetzung“. Dieser Hinweis kam erst gut 24 Stunden später! Das ist dann keine Absetzung, da so etwas im Vorfeld passieren muss. Da hat aber wohl mehr als nur eine Seite, also nicht nur einer der beiden Vereine oder Schiri versagt! SG Mendig-Bell C 1:2 JSG Vulkaneifel Ettringen/ Kottenheim C IIAls Ersatz war aber schnell eine Partie in Mendig gefunden. Im Junkers-Proff-Stadion, das sehenswert an einem Hang unterhalb einer Brauerei mit Blick in die Vulkaneifel liegt, fand ein Spiel der C-Junioren statt. Mendig und Bell bilden dabei eine Spielgemeinschaft und Ettringen und Kottenheim. Alle vier Orte liegen dabei zueinander benachbart. Die Eltern verhielten sich fair, gingen aber teilweise gut mit. Der Gästetrainer blieb völlig sachlich, lies sich auch nicht vom ständig und oft auch zu Unrecht meckernden Heimtrainer provozieren. Einige der Spieler hatten sich natürlich als pubertierende Jugendliche nicht ganz so im Griff, was dann nach Ende der neunminütigen Nachspielzeit auch noch zu einem Platzverweis wegen Beleidigung führte...
Warum 9 Minuten Nachspielzeit? Weil der Schiri die Uhr nicht richtig ablesen konnte! Der sehr junge Unparteiische war leider insgesamt sehr unsicher und traf immer wieder zweifelhafte bis klar falsche Entscheidungen, die am Ende aber keinem Team schadeten. Was er dafür sehr genau sah, war das drei Spieler der Gäste in der Pause Kaugummi in die Gusche gesteckt hatten – die mussten dann einige Minuten nach Beginn selbige in einen Papierkorb am Spielfeldrand rotzen...

Die Anfangsphase des Spiels war übrigens extrem schlecht. Wirklich extrem schlechtes Niveau und Mendig traf nicht mal vom Elfmeterpunkt. Die schlechten Schüsse der Gastgeber zogen sich bis zum Abpfiff durch, aber der Gast wurde besser, ging mit einer ihrer wenigen Chancen per Kopf in Führung und baute diese nach der Pause mit einem Konter aus. Wenig Aufwand, viel Erfolg – während Mendig vorm Tor Chance um Chance in einem nun immerhin flotten Spiel vergeigte. Erst kurz vor Schluss brachten sie einen Schuss aufs Tor, der erst hinter der Linie abgewehrt wurde. Zuvor gab es noch ein riesiges Hin und Her mit dreimaliger Abwehr auf der Linie durch Verteidiger. SG Mendig-Bell C 1:2 JSG Vulkaneifel Ettringen/ Kottenheim C IIIch schaute mir dann kurz das Dorf Mendig an und fuhr dann nach Weibern weiter. Da war ich letzte Woche schon mal wegen des aufgegebenen Sportplatzes, nun schaute ich die sehenswerten Kirchen (also eigentlich die Kirche, sie hat nur einen Eingang aber zwei Schiffe) an. Auch Weibern ist durch dunkle Häuser aus vulkanischem Gestein geprägt. TuS Weibern FR 24:11 TuS 05 Daun FRSchließlich ging es nach Weibern zum Handball. Außer Handball wird in dem Ort kein Wettkampfsport betrieben. Die Halle wirkt durch die Bauweise mit dem Metallträgergerüst und dem leicht spitzen Dach sowie dem Anbau an eine Feuerwache eher wie im Osten. Diese Bauweise, inklusive leicht eingerückter Sitztribüne (Untertribüne), kenne ich sonst eher aus Sachsen. Das Publikum war zwar sehr ruhig, aber ein paar Einzelne hätte ich von der Kleidung her auch eher nach Sachsen eingeordnet, wenn mir nicht wieder eingefallen wäre, dass beim letzten Handballspiel in der Region ein eindeutig tätowierter Spieler mit der Rückennummer 88 dabei war...

TuS Weibern war, wie man an alten Spielplakaten im interessanten Foyer, das u.a. ein Kreuz über dem Halleneingang und eine Messingplatte mit Burgen und Kirchen sowie dem Vereinswappen drauf hat, sehen kann, früher mal sehr viel erfolgreicher. Im Wikipedia-Artikel (https://de.wikipedia.org/wiki/TuS_Weibern) heißt es z.B.: „Die 1. Männermannschaft spielt jahrelang sehr erfolgreich in der jeweils höchsten Spielklasse des Handball-Verbandes Rheinland. Ihre Blütezeit erlebten die Handballherren nach einer Reihe von Vizemeisterschaften in der Oberliga Rheinland, nachdem sie sich dann 1997 mit 43:1 Punkten die Rheinlandmeisterschaft sicherten. In den Folgejahren spielten die Herren in der damaligen Regionalliga West, Staffel Süd [...] In der anschließend eingleisigen Regionalliga West mussten die Weiberner dann jedoch 2004 den Weg zurück in die Oberliga Rheinland antreten und spielten anschließend nach einem erneuten Abstieg ab 2006 in der Rheinlandliga. 2013 hat sich der TuS Weibern wegen Personalproblemen freiwillig in die Verbandsliga zurückgezogen.

Passend zu einem Ort mit dem Namen Weibern, schaute ich aber deren Frauenmannschaft. Und die hat einen noch viel krasseren Absturz hinter sich. Wieder Wikipedia: Fast ein halbes Jahrhundert nach Vereinsgründung, nämlich im Jahre 1968, wurde eine Damenhandballmannschaft ins Leben gerufen. Zunächst spielten die Frauen auf einem Kleinfeld [wohl auf dem alten Sportplatz] nach den Hallenregeln um Meisterschaftspunkte. 1975 erfolgte in Weibern die Fertigstellung der Sporthalle und damit der endgültige Durchbruch des Hallenhandballs. [...] Aufstieg in die Oberliga, Durchmarsch in die Regionalliga und schließlich 1999 der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Nachdem man auch dort in den ersten drei Jahren durchweg Spitzenplätze belegt hatte, gelang im Jahre 2003 sogar der Aufstieg in die 1. Bundesliga. Als Dorfverein ohne großen finanziellen Spielraum dauerte die Erstligazugehörigkeit zwei Jahre an, ehe die Niederlagen in den Play-Down-Spielen gegen die SG 09 Kirchhof (25:34, 24:29) den Abstieg in die Zweite Liga bedeuteten. [...N]ach einem aus finanziellen Gründen bewussten Aufstiegsverzicht in die Bundesliga 2010 wagten sie 2012 den Schritt in die Erstklassigkeit, als der TuS den 2. Platz in der neugeschaffenen eingleisigen 2. Bundesliga belegte, wodurch die Mannschaft direkt in die 1. Bundesliga aufstieg. Verbunden mit dem Aufstieg entschied sich der Verein dann neue Wege zu gehen. Die Robert-Wolff-Halle erfüllte in Sachen Zuschauerkapazität, Lichtstärke, Hallenboden nicht mehr die gestellten Anforderungen an die Bundesliga. Die Sportstätte für Heimspiele ist nun die Conlog Arena in Koblenz. Mit dem Umzug wurden aus den Frauen des TuS Weibern, die den Namen Vulkan-Ladies als Beinamen bereits zwei Jahre führten, auch offiziell die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern. Auf Anhieb wurde die durchschnittliche Zuschauerzahl von 345 auf knapp 1100 verdreifacht, dem viertbesten Schnitt der Saison 2012/13 in der Liga. Die Saison 2014/2015 schloss man mit 9:43 Punkten (3 Siege, 3 Unentschieden, 20 Niederlagen) ab, und stieg nach 3 Jahren Oberhaus als Tabellenletzter in die 2. Bundesliga ab. Am 23. März 2016 gab man bei einer Pressekonferenz bekannt, dass man für die Saison 2016/17 keine Lizenz für die 2. Bundesliga beantragen wird. In der Runde 2019/20 tritt die Mannschaft in der Rheinlandliga an, der fünften Spielebene.

Und diese Rheinlandliga hatte, so muss man sagen, ein erschreckendes Niveau. So sehr ich die vergangenen Leistungen von TuS Weibern hoch schätze – aber dass da nur Spielerinnen aus Weibern und Umgebung (und Koblenz ist nicht mehr Umgebung!) gespielt haben, kann mir keiner erzählen. Diese nun lokal aufgestellte Mannschaft kann ja kaum primitivste Spielzüge gescheit durchführen, wirft auch wenige Tore und steht trotzdem in dieser offensichtlich sehr schwachen Rheinlandliga auf einem guten Tabellenplatz. Noch schlimmer war der Gast aus Daun: der traf nicht mal alle fünf Minuten und ist dabei ein Tabellennachbar! Wenn ich das mit dem letzten Frauenhandballspiel nur eine Liga höher in Thüringen vergleiche: ach du Scheiße! Sorry, aber so schlechten Handball habe ich ja wirklich lange nicht mehr gesehen – und das war letztes oder vorletztes Jahr in einer Frauenkreisliga in NRW...

Nach einem Einkauf beim Lidl in Weibern, der von Leuten aus umliegenden Dörfern selbst nach 19 Uhr noch gut frequentiert wurde, fuhr ich nach Bonn zurück. Diesmal auch ohne Probleme durch Remagen durch, da die Nazis sich verpisst hatten... TuS Weibern FR 24:11 TuS 05 Daun FRStatistik:
- Grounds: 2.534 (2; diese Saison: 91 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.772 (2; diese Saison: 123)
- Tourkilometer: 140 (140km Auto)
- Saisonkilometer: 72.140 (56.340 Flugzeug/ 14.540 Auto, davon 4.670 Mietwagen/ 1.220 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 41 [letzte Serie: 72, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 694

Donnerstag, 14. November 2019

W693II: Drei Spiele in verschiedenen Teilen der Eifel

Hocheifel Reifferscheid-Adenau-Leimbach II ... 1
SG Eintracht Mendig-Bell III ............................. 5
- Datum: Samstag, 9. November 2019 – Beginn: 18.00
- Wettbewerb: Kreisliga D, Rhein-Ahr/ Süd (11. und unterste Fußballliga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-5 nach 90 (45/45) Minuten – Halbzeit: 0-2
- Tore: 0-1 23. Stein, 0-2 39. Rhein, 1-2 66. Hoffmann, 1-3 73. Degen, 1-4 81. Stein, 1-5 89. Rieser
- Gelbe Karten: 2x Hocheifel
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Reifferscheid (Kapazität: 620, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 9 (davon ca. 4 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10

SG Obere Kyll/ Gönnersdorf II .......................... 1
FC Kirchweiler 1925 II ........................................ 6
- Datum: Samstag, 9. November 2019 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Kreisliga D, Eifel, Staffel 1 (11. und unterste Fußballliga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-7 nach 95 (47/48) Minuten – Halbzeit: 1-2
- Tore: 0-1 4. Runge, 1-1 6. Busch, 1-2 38. Weber, 1-3 61. Görgen, 1-4 80. Weber, 1-5 85. Weber, 1-6 87. Weber
- Gelbe Karten: 1x Obere Kyll, 3x Kirchweiler
- Rote Karten: NN von Kirchweiler (89. Gelb-Rot wg. wdh. Foulspiels)
- Austragungsort: Sportplatz Jünkerath, sogenannte Fairplay-Arena (Kapazität: 1.200 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 17 (davon ca. 8 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,0/10

Kempenich/ Spessart/ Rieden/ Volkesfeld E II 0
SV Alzheim 1920 E II ........................................ 5
- Datum: Samstag, 9. November 2019 – Beginn: 12.30
- Wettbewerb: E-Junioren Kreisklasse Rhein-Ahr, Staffel 9 (2. und unterste U11-Fußballliga)
- Ergebnis: 0-5 nach 50 (25/25) Minuten – Halbzeit: 0-3
- Tore: 0-1 4. Mußweiler, 0-2 6. Schüller, 0-3 22. Mußweiler, 0-4 38. Mußweiler, 0-5 40. Mußweiler
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Rieden/ Am Schorenberg (Kapazität: 750 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 SG Kempenich/ Spessart/ Volkesfeld/ Rieden E II 0:5 SV Alzheim E II Photos with English commentary:
a) Under-11 in Rieden: SG Kempenich II vs. Alzheim II
b) Men’s 11th Division in Jünkerath: Obere Kyll Gönnersdorf II vs. Kirchweiler II
c) Men’s 11th Division in Reifferscheid: SG Hocheifel II vs. Mendig-Bell III
d) Ahrgebirge/ Rureifel: Reifferscheid, Volkesfeld
e) Vulkaneifel: Jünkerath

Samstag fuhr ich eine große Runde durch die Eifel, genauer die Ahr- und Vulkaneifel. Viele Sehenswürdigkeiten habe ich dabei nicht besucht. Interessant waren die aufgegebenen Sportplätze von Weibern und Volkesfeld, wobei es bei letzterem wirklich Schade ist, dass kein Spielbetrieb mehr besteht und er auch noch deutlich schwerer als der ebenfalls nur über enge, unbefestigte Wege erreichbare Platz in Weibern anzufahren ist. Der Volkesfelder Hartplatz liegt völlig abgelegen oberhalb des Dorfes im Wald – der Weg ist eng, teilweise etwas ausgefahren und bei schlechtem Wetter rutschig und matschig.

Sehenswert war aber die Wasserburgruine Glaadt in Jünkerath: die ist frei zugänglich mitten im Dorf gelegen. Die Kirche von Reifferscheid/ Ahrweiler war leider zu, sodass ich sie nur von außen bzw. vom Sportplatz aus aufnehmen konnte. Jünkerath Bevor ich aber den Sportplatz von Reifferscheid aufsuchte, fuhr ich nach Rieden. Im Nachbarort von Volkesfeld spielen ganz selten Jugendmannschaften der SG Kempenich/ Spessart/ Volkesfeld und Rieden. Alle vier Plätze sind sehenswert, am unattraktivsten ist dabei noch der in Spessart, aber der in Rieden ist der beste von allen: vor einem Felsen, dem Schorenberg, liegt der Hartplatz mit bestem Blick in die Landschaft von einem der Felsen hinter dem Tor aus...

Die heutige Partie wie ein Spiel der E-2 der JSG Kempenich und der E-2 vom SV Alzheim. Wenigstens keine Fairplayliga ohne Ergebnismeldung, aber dennoch derbes Pillepalle mit eingesprungenen Einwürfen, die mitunter hinter dem Kopf runterfielen und frisch-fromm-fröhlich-freien Fehlschüssen – passend zum großen Turnerkreuz hinter dem einen Grofeldtor... Alzheim war durch ein, zwei gute Spieler deutlich besser und gewann 0:5. SG Obere Kyll/ Gönnersdorf II 1:6 FC Kirchweiler II Auch Spiel 2 war alles andere als sehenswert. Die Sportanlage dafür umso mehr: hier wurde ein Kunstrasen auf den ehemaligen Hartplatz oberhalb des Ortes in den Hang gebaut. Auch hier ein schöner Blick in die Eifel und Klettermöglichkeiten zwischen Hagebutten und Farnen auf einem grasbewachsenen Hang (in Rieden war es ja zwischen Eichen und Pilzen auf nackten Felsen). Die Anlage ist aufgrund der Leichtathletikanlagen aber sehr weitläufig.

Die SG Obere Kyll-Gönnersdorf ist eine Spielgemeinschaft aus dem SV Oberkyll (Jünkerath und umliegende Weiler, ehemalige Verbandsgemeinde Obere Kyll, nun Teil der VG Gerolstein) und den Sportfreunden Gönnersdorf (Gönnersdorf/ Eifel, bei Gerolstein in der Vulkaneifel). Wie überall in der Eifel ist auch in der Vulkaneifel kaum noch ein Verein ohne Spielgemeinschaft überlebensfähig. Der Gast aus Kirchweiler schien aber für sich alleine zu spielen. Beide hier sogar mit der II. Mannschaft. Der Kick war aber nach sehr flottem Beginn und zwei schnellen Toren auf ein furchtbares Niveau abgesackt. Nach und nach wurde der Gast besser, führte 1:3 – und zog dann in der wieder guten Schlussphase auf 1:6 davon. SG Hocheifel Adenau/ Leimbach/ Reifferscheid II 1:5 Eintracht Mendig/ Bell III Auf dem Weg nach Jünkerath hatte ich den Sportplatz Reifferscheid/ Ahrweiler bereits im Tageslicht fotografiert: Bick zur Kirche, viele Bäume, ganz nettes Sportlerheim und originelle Bänke neben den Treppenaufgängen – ganz nett, aber kein Blick in die Landschaft...

Als ich nun bei Dunkelheit ankam, war eh keine Landschaft mehr zu sehen und es erwartete mich ein Schneeschauer. Als der abgeklungen war, ging das über weite Strecken v.a. der ersten Halbzeit recht flotte Spiel der Kreisliga D zwischen der II. der SG Hocheifel (Adenau/ Leimbach/ Reifferscheid) und der III. der SG Mendig-Bell los. Hier waren beim Gast klare Vorteile auszumachen und dementsprechend schafften sie es auch, mit 0:2 in die Pause zu gehen. Durch eine zweifelhafte Szene an der Auslinie kam der Gastgeber nach der Pause zu einem erfolgreichen Angriff. Bald wurden sie aber stark eingeschnürt und es hieß schnell und letztendlich 1:5. SG Hocheifel Adenau/ Leimbach/ Reifferscheid II 1:5 Eintracht Mendig/ Bell III Statistik:
- Grounds: 2.529 (3; diese Saison: 86 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.767 (3; diese Saison: 118)
- Tourkilometer: 210 (210km Auto)
- Saisonkilometer: 71.860 (56.340 Flugzeug/ 14.400 Auto, davon 4.670 Mietwagen/ 1.080 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 39 [letzte Serie: 72, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 693

Mittwoch, 30. September 2015

W479I: Fast noch ein 4:0 aus der Hand gegeben aber als siegreicher Underdog vom Platz gegangen

TuS Oberwinter 1920 .................................... 4
SG Eintracht Mendig/ Bell ............................ 3
- Datum: Dienstag, 29. September 2015 – Beginn: 20.00
- Wettbewerb: 3. Runde Landespokal Rheinland, sogenannter „Bitburger-Rheinlandpokal“ (Bezirksliga Rheinland Mitte; 7. Liga, 2. Amateurliga gegen Rheinlandliga; 6. Liga, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 4-3 nach 97 Min. (47/50) – Halbzeit: 4-2
- Tore: 1-0 5. Jonas Jaber, 2-0 17. Tim Palm, 3-0 20. Jonas Jaber, 4-0 24. Jonas Jaber, 4-1 37. Milan Alexander Rawert, 4-2 45. Dennis Simon?, 4-3 84. Felix Velbinger?
- Verwarnungen: Mert Can Tekin, Mario Brötz, Fabian Gilles?, Dane Irmgartz?, Julian Merken (Oberwinter); Keven Schuh, Dennis Simon (Mendig)
- Platzverweise: Keven Schuh von Mendig (70. Gelb-Rot wg. wdh. Foulspiels)
- Spielort: Walter-Assenmacher-Stadion (Remagen/ Oberwinter-Bandorf; Kap. 1.020, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 150 (davon ca. 20 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Gutes und trotz zwischenzeitlichem 4:0 noch sehr spannendes Spiel) TuS Oberwinter v SG Mendig/ Bell Photos with English Commentary:
Rhineland Amateur Football Cup: TuS Oberwinter defeat SG Eintracht Mendig/ Bell

Dienstagabend ging es mit dem Rad den Rhein nach Süden entlang, im Remagener Ortsteil Oberwinter einmal nach rechts in die Berge, dann in ein Tal runter und noch mal kurz hoch und im Ortsteil Bandorf steht dann das kleine Stadion des TuS Oberwinter, schön von Bäumen umgeben, mit seiner kleinen Tribünenüberdachung und den beiden Stufen, am Rande der Siedlung. 5€ Eintritt ist schon sehr überzogen, aber Rentner und Studenten bekamen Ermäßigung (3€). Der Bezirksligist TuS Oberwinter hatte den Verbandsligisten SG Mendig (eine Spielgemeinschaft aus SV Eintracht Mendig 1888 und SV Bell 1920) zu Gast.

Der nominelle Außenseiter zog aber schnell ganz andere Saiten auf: nach nur fünf Minuten und schöner Kombination das 1:0, dann ein weiterer gut herausgespielter Treffer zum 2:0, ein Weitschuss zum 3:0 und der Hattrick für den Oberwinterer Stürmer Jaber wurde bereits nach 24 Minuten perfekt: 4-0! Erst danach kam der Gast langsam aus dem Knick und ins Spiel: 4-1 aus Nahdistanz nach einer Flanke und der Verteidiger kriegt den Ball nicht mehr vor der Linie. Kurz vorm Pausenpfiff das 4:2. Jetzt hielt ich eine Verlängerung nicht mehr für ausgeschlossen, da außer einem Lattentreffer nicht mehr so viel von Oberwinter kam. Doch Mendig dezimierte sich selbst und kam erst in Minute 84 zum Anschlusstreffer. Trotz langer (und angemessener) Nachspielzeit gelang dem Verbandsligisten nicht mehr der Ausgleich. Respekt an den Bezirksligisten, hier zum dritten Mal in diesem Pokalwettbewerb einen Höherklassigen ausgeschaltet zu haben! Respekt auch an den Schiri, der hier ohne Assistenten (eigentlich ein Unding, hier nur Vereinsassistenten zu haben auf diese Ebene!) ein schnelles und nicht immer sauber geführtes Spiel sehr gut im Griff hatte! TuS Oberwinter v SG Mendig/ Bell Statistik:
- Grounds: 1.464 (1 neuer; diese Saison: 49 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.494 (1; diese Saison: 60)
- Tageskilometer: 50 (50km Fahrrad)
- Saisonkilometer: 19.160 (10.550 Auto, davon 4.200 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 1.290 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 710 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 55 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 479.