Posts mit dem Label Fath Rabat werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fath Rabat werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 30. September 2013

W374III: Dekadentes Hauptstadtleben – Zoobesuch, italienisches Essen, Frankophonie und 100 Dirham für die Haupttribüne

Fath Union Sport de Rabat
(اتحاد الفتح الرياضي الرباطي)
0:2
Raja Club Athletic Casablanca
( نادي الرجاء الرياضي البيضاوي )
- Datum: Mittwoch, 25. September 2013 – Anstoß: 19.00
- Wettbewerb: Coupe du Trône [كأس العرش] (Pokal des Thrones; Achtelfinale des Pokals des marokkanischen Fußballverbandes, beide Teams GNEF Botola 1 = 1. marokkanische Profiliga)
- Ergebnis: 0-2 nach 96 Min. (47/49) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 35. Moutaouali, 0-2 55. Moutaouali (Foulelfmeter)
- Verwarnungen: Batna, Issa Moussa, Abu az-Zahr (Fath); Coco, Moutaouali, Oualhaj, al-Hafizi (Raja)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Stade Moulay Abdellah [المجمع الرياضي الامير مولاي عبد الله] (Kap. 52.000 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 3.500 (davon ca. 2.500 Gäste)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Hohes Spielniveau und trotz geringer Zuschauerzahl prima Stimmung!) اتحاد الفتح الرياضي الرباطي و الرجاء البيضاوي الرياضي - كاس العرش Photos with English and Arabic Commentary:
a) Quarterfinal of the Morrocan Football Cup: Fath Rabat v Raja Casablanca at Prince Moulay Abdellah Stadium
b) Rif Mountain Range: Chefchaouen Old Town
c) Rabat Zoo: One of the Most Modern Zoological Gardens outside the Western World
d) Rabat Old Town: Pictures of the Capital taken in 2011

Videos:
a) Raja Supporters Drown Out Stadium Announcer before the Match
b) Raja Supporters Singing during the Match

Wir hatten in Chefchaouen etwas zu teuer übernachtet und den Beschreibungen des Reiseführers nach zu urteilen, erwartete uns eine herrlich gelegene und architektonisch schöne, aber touristisch geprägte Stadt. Das erste stimmte, denn das Besondere an Chefchaouen sind die zerklüftete Landschaft auf 2.000m Höhe und dass alle Häuser in blau und weiß getüncht sind, zumeist aufs Mittelalter zurückgehen und eine architektonische Einheit bilden. Um den zentralen Teil der Stadt sind gelbbraune Mauern gezogen, teilweise mit Zinnen und Wehrtürmen. Auch eine etwas verfallene Festung (Kasbah) gibt es. Unterhalb des Hotels gegenüber befindet sich übrigens das Stadion, am nächsten Stadttor noch ein Kleinfeldplatz und diverse Brunnen, die einen Bergbach speisen, in dem Frauen aus einfachen Familien ihre Wäsche waschen. Die Stadt gilt übrigens als enorm wasserreich.

Das mit dem touristischen sollte sich hingegen als übertrieben herausstellen: Während wir durch die engen Gassen der auf den Berg gebauten Kleinstadt gingen, quatschte uns kaum einer an und wenn dann höflich und nur einmal – teilweise wurde man auch ohne jeden Geschäftsgedanken gegrüßt. Auch eine Behauptung, die ich häufig (auch von sehr kompetenten Leuten) gehört habe, muss ich nach dem Besuch in Chefchaouen in Zweifel ziehen: Angeblich schauen streng religiöse Musliminnen keinem fremden Mann direkt ins Gesicht und verhalten sich in den seltenen Fällen, in denen sie Dienstleistungen erbringen, entsprechend kühl – doch als ich in einen Bäckerladen ging, aus dem Koranrezitationen aus dem Radio tönten, und sehr gute, teilweise fleischgefüllte Teigwaren zum Frühstück einkaufte, war die junge Frau mit Kopftuch ausgesprochen freundlich und lächelte mich dauernd direkt an. Wie schon die ganze Zeit alle anderen in Chefchaouen, nervte sie mich keineswegs mit Französisch, sondern machte alles auf Arabisch aus, obwohl auch Spanisch gegangen wäre – denn Spanisch und danach Englisch sind in dieser Region Marokkos die verbreitetsten Fremdsprachen. شفشاون: مدينة القديمة Französisch wurde erst in Rabat gesprochen – ist ja auch die Hauptstadt, was man an den Preisen merkte. Wir kennen die Altstadt ja schon und da wir eh weit draußen Richtung Temara zum Fußball im Stade Moulay Abdellah wollten, besuchten wir den Zoo. Dieser ist seit Ende 2011 eröffnet und ersetzt nun den alten vergammelten Zoo in Temara. Wie ich es von Marokko erwarte, hat er absolut europäisches Niveau. Beim Aufbau behilflich war schließlich der Zoo München-Hollabrunn. Für grenzwertige 40Dh. (3,75€) – wenn der Zoo voll in Betrieb ist, sollen es 50Dh. werden – kann man diverse Tiere aus allen Teilen der Welt in modernen, weitläufigen Anlagen beobachten.

Leider sind derzeit nur 75% der Anlagen belegt und einige spektakuläre Gehege wie das für Flusspferde und jenes für Nashörner sind noch leer und im Aufbau. Ohnehin ist vieles im Zoo noch im Aufbau, aber es gibt schon tolle Gehege für Erdmännchen, Elefanten, Büffel und Gazellen, und ordentliche Vogelvolieren (eine auch begehbar) und Affenfreianlagen. Dass ein marokkanischer Zoo allerdings noch keine Berberaffen angeschafft hat, sondern nur Lemuren und Schimpansen ist aber irgendwie bescheuert…

Die Preise für das italienische Essen am Rande des Zoos und die Imbisse im Zoo waren ebenfalls bescheuert: wie in Deutschland, ey! حديقة الحيوان في الرباط Mit teurer Hauptstädtervergnügung ging es gleich nebenan weiter. Wir hatten uns am falschen Eingang aufgestellt und mussten dann Karten für die Ehrentribüne zu je 100 Dh. (9,50€) nehmen – da die Karten für die Gegenseite (50 Dh.) und die Kurve (20 Dh.) an den anderen Ausgänge verkauft wurden, wäre die Alternative die Loge für den doppelten Preis gewesen!!!

Egal – ab ins riesige Stadion das nach Kronprinz Abdellah, dem 1983 schon früh verstorbenen Sohn des bekannten Königs Mohamed V (nach dem das größte Stadion in Casablanca heißt), benannt ist! Etwa 54.000 blaue und graue Schalensitze bietet das weitläufige Fußball- und Leichtathletikstadion. Nur die eine Längsseite ist überdacht (normal in arabischen Ländern, wobei der Mittelsektor noch mal architektonisch ausgefeilter ist mit Logen und Sprecherkabinen). Die Gegentribüne ziert hinter der letzten Reihe eine kuriose Konstruktion für Flutlicht. Hinter den Toren sind die üblichen Sitzplatzkurven mit vielen zertretenen und herausgerissenen Sitzschalen und einer modernen aber nicht computeranimierten Anzeigetafel.

Echt dekadent war die Stadionmusik: Chill Out. Chill Out! Das kann man bei einer Massenschlägerei zur Beruhigung einspielen, aber so eine Fahrstuhlmusik vorm Fußball – das darf doch nicht wahr sein!! Solche Musik hört der richtige marokkanische Fan: Palabra Grande (Eigenproduktion der Ultras, mit Text in Darija-Arabisch, Spanisch und Französisch)! Aber Fath Union (Fath = Triumph, Sieg) ist ein typischer Oberschichtenclub: zahlungskräftige aber wenig zahlreiche Fans. Demgegenüber der Proletenverein Raja Dar al-Bayda (= Hoffnung Weißes Haus) mit hunderttausenden von Fans, von denen immerhin 2.500 heute die anderthalbstündige Fahrt gen Hauptstadt auf sich nahmen und geniale Stimmung machten. Schon vor dem Anpfiff sangen sie die 1.000 Heinis von Fath nieder und nicht nur die 1.000 Ultras und Chaoten in der Kurve, auch die bessersituierten Rajawy auf der Haupttribüne gingen herrlich mit. Einige Meter vor mir sprangen zwei jugendliche Mädchen immer wieder mit ihren Fahnen und Trikots vor der Fernsehkamera auf den Sitzen herum, gut gekleidete Männer trommelten auf die Sitzschalen und hinter mir trat ein auffällig gestylter Oberschichtenlümmel nach dem 0:2 vor Freude einen Sitz aus der Verankerung, entschuldigte sich aber gleich und baute ihn wieder rein... Alles ganz stressfrei trotz vieler Sicherheitskräfte! Auch die Pyroeinlage der Ultras zog nichts nach sich und dass die Rajawy Dauersupport mit vielen Hüpfeinlagen und herrlichen melodischen Gesängen machten, schien allen gut zu gefallen.

Der Spielverlauf gefiel natürlich nur den Gästefans, denn nachdem Fath erst da Spiel bestimmte, ging Raja mit einem perfekten Konter in Führung und riss das Spiel an sich. Das vor allem in der zweiten Halbzeit auf technisch wie spielerisch sehr gutem Niveau ausgetragene Spiel wurde dann nach der Pause von Raja stark bestimmt. Nach einem Foul im Strafraum gab es Elfmeter und der 5er namens Moutaouali (متولي), dessen Name eigentlich „Amtsträger“ heißt, netzte sicher ein. Ist wohl der Torschütze vom Dienst…

Nach diesem wirklich guten Spiel verfuhren wir uns etwas auf dem Weg nach Meknès, kamen aber vor Mitternacht noch im IBIS an. اتحاد الفتح الرياضي الرباطي و الرجاء البيضاوي الرياضي - كاس العرش Statistik:
- Grounds: 1.018 (1 neuer; diese Saison: 47 neue)
- Sportveranstaltungen: 1.916 (heute 1, diese Saison: 60)
- Tageskilometer: 480 (480km Auto)
- Saisonkilometer: 13.990 (13.190 Auto/ 760 Fahrrad/ 40 Flugzeug/ 0 Bahn, Bus, Tram/ 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 2 [letzte Serie: 178, Rekordserie: 178; davor 141, 106, 101 bzw. 88]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 374

Mittwoch, 4. Januar 2012

W282II: In der Hauptstadt – Kasbah, Chellah und Sieg für die jungen Atlaslöwen

Marokko U-17 2:0 Algerien U-17
Datum: Freitag, 23. Dezember 2011 – Anstoß: 14.30
Wettbewerb: Finale de Tournoi de Union Nord-Africaine de Football U17 [المباراة النهائية البطولة الاتحاد شمال إفريقيا لكرة القدم تحت 17] (Finale des U17-Turniers des Nordafrikanischen Fußballverbands)
Ergebnis: 2:0 nach 95 Min. (47/48) – Halbzeit: 1:0
Tore: 1-0 33. Yassine Feqhaoui, 2-0 86. Yassine Feqhaoui
Verwarnungen: Nr. 8, Nr. 18 (Marokko); 2x Nr. 2, Nr. 8 (Algerien)
Platzverweise: Nr. 2 Algerien (91., wiederholtes Foulspiel = 2. gelbe Karte)
Spielort: Rabat; Complexe Sportive Prince Moulay Hassan [al-Murakkab ar-Riyadhiy al-Amîr Mulây Ħasan / المركب الرياضي الامير مولاي حسن] (Kap. 5.000, davon 500 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 500 (davon ca. 20 Algerier)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Technisch gutes Spiel mit weitestgehend hohem Tempo)
IMG_7705
Photos and English Version:

Am Freitag machten sich der alte Groundhopper und ich in die Hauptstadt Marokkos auf. Da Casablanca bekannter ist, wissen einige Leute außerhalb Marokkos gar nicht, dass Rabat – die auch etwas weniger Einwohner aufweisen kann – die Hauptstadt ist; und nicht etwa Casablanca. Rabat ist aber eine würdige Hauptstadt. Architektonisch hat die in Marokko Ribât genannt Stadt – ein Ribât ist in maghrebinischen Dialekten eine Festung, kann manchmal auch im Sinne Wehrdorf oder Wehrkloster genutzt werden – gegenüber Casablanca die Nase vorn. Zwar keine riesige Moschee, aber die Befestigungsanlage (Kasbah) macht echt was daher. Da die sich jeder Rabat-Tourist anguckt, um z.B. einen schönen Blick über den Fluss Bouregreg nach Salé (die Nachbarstadt, die übrigens auch ein paar Befestigungsanlagen vorzuweisen hat) zu haben oder v.a. die Mauerumfassung mit den beiden spektakulären Toren und diverse enge Gassen mit blau-weiß gestrichenen Häusern zu sehen, tummeln sich die meisten aufdringlichen Guides dort. Die Mitarbeiter der Chellah, der meines Erachtens noch bemerkenswerteren Sehenswürdigkeit Rabats, scheinen solche Leute erfolgreich zu vertreiben. Für nur 10Dh. (1€) Eintritt kann man in einem richtig schönen Park, der von massiven Festungsmauern mit filigranen Türmen umgeben ist, ganz in Ruhe herumlatschen. Dort befindet sich auch noch eine mehrfach baulich überformte Ruinenstadt die bis auf die römische Zeit zurückgeht. Zwischen den römischen Ruinen befinden sich aber auch einige jüngere Bauzeugnisse wie die Ruine einer mittelalterlichen Moschee. Kurios ist übrigens die Anzahl der Störche gewesen, die hier im Dezember ihr Winterquartier bezogen.
IMG_7778
Zwischen dem Besichtigen dieser beiden Hauptsehenswürdigkeiten der Kapitale gingen wir sehr preisgünstig und auch gut in einem Imbiss, gegenüber einer Moschee die sich 300m nördlich des Stadions Prince Moulay Hassan befindet, essen. Das Stadion ist ein ganz ansehnlicher Bau, der allerdings nur über eine einzige Tribüne, die sich jeweils von Eckfahne zu Eckfahne erstreckt, verfügt. 24 Reihen massive Betonstufen hat die und ist in fünf Sektoren geteilt. Der mittlere ist mit Schalensitzen und einer Loge bestückt. Überdachung gibt es nirgendwo und hinter den Toren und der Gegenseite schließen sich gleich Bebauung bzw. weitere Sportanlagen an. 5.000 Leute passen da regulär rein, womit es nur das drittgrößte Stadion der marokkanischen Hauptstadt ist: der Complex Prince Moulay Abdellah, zu Deutsch „Sportkomplex des Kronprinzen Gottesknecht“, benannt nach einem Prinzen aus der Dynastie der Alaouiten der später als Hassan II. König von Marokko wurde, fasst 52.000 Zuschauer – dort spielt der Erstligist FAR du Rabat (al-Jaish al-Maliky, Königliche Streitkräfte) – und das Stade de Fath, wo der zweite Erstligist Fath US meistens spielt (dem gehört aber auch ebendieses dritte Stadion), fasst immerhin noch 15.000. Benannt ist das Moulay Hassan nach dem derzeitigen Kronprinzen Hassan (kann man mit „Anmut“ übersetzen), der erst 8 Jahre alt ist und den seit 1999 amtierenden König, Seine Majestät den Befehlshaber der Gläubigen Muħammad as-Sâdis (Mohamed VI.), mal irgendwann beerben soll.

Die monarchistische Einstellung Marokkos kommt auch in der Nationalhymne, die natürlich vor dem Anstoß abgespielt wurde, zum Ausdruck: „Allah, al-Waţan, al-Mâlik“ = „Gott, das Vaterland, der König“. Im Gegensatz dazu das flächenmäßig größte Land Afrikas (nach Zerfall des Sudan), die Algerische Volksrepublik mit ihrer Hymne „qassaman“ = „schwörend/ wir schwören“, die während dem Unabhängigkeitskampf gegen die französischen Besatzer geschrieben wurde und mit Zeilen wie „fa-atakhadhnâ rannat al-barûd waznâ / wa-’azafnâ naghama ar-rashshâsh laħnâ“ = „so nehmen wir das Prasseln des Schwarzpulvers als unseren Rhythmus / und den Klang des Maschinengewehrs als unsere Melodie“ aufwartet.

Die beiden Halbfinals dieses U-17 Juniorenturniers des Regionalverbandes UNAF (Union of North-African Football Federations) gingen im Elfmeterschießen ab. Marokko blamierte sich eher mit dem 5:3 vom Punkt gegen Mauretanien, sind doch die Kicker aus der islamischen Republik am äußersten Rande der Arabischen Welt nur äußerst selten erfolgreich. Algerien brachte da eine eindrucksvollere Leistung mit dem 5:4 gegen Tunesien, deren U-17 bereits zwei Mal diese Meisterschaft gewinnen konnte. Das Spiel um Platz 3 hatte zuvor Mauretanien gegen Tunesien (schon wieder im Elfmeterschießen) überraschend gewonnen. Somit hieß das Finale diesmal Marokko gegen Algerien. Marokko, also französisch „Maroc“ und arabisch „al-Maghrib“ [المغرب] bedeutet übrigens Königreich des Westens oder westliches Königreich, während Algerien die Inseln (die Inseln des Sandmeeres, also der Sahara) sind (Algérie bzw. al-Djaza´ir [الجزائر]).

Vor mindestens 500 Zuschauern (bei freiem Eintritt), von denen ein Großteil Schüler waren und ein Teil auch richtig anfeuerte – vor allem wenn der komische Rentner mit dem Plüsch-Atlaslöwen Sprüche klopfte – sah es diesmal aber anders aus für Marokko, als ein nicht überzeugender Sieg im Elfmeterschießen. Sie waren von Anfang an die bessere Mannschaft und ließen Algerien kaum ins Spiel, geschweige denn zu Torchancen kommen. Die Gastgeber hatten schon mehrere gute Möglichkeiten versiebt, ehe der laufstarke 11er, Yassine Feqhaoui, nach einem Sprint den Ball am heraus geeilten Torwart vorbei einnetzte. In der zweiten Hälfte, in der das Spiel zwar nach wie vor technisch sehr hochwertig und läuferisch wie kämpferisch gut war, stieg die Fehlerquote bei beiden etwas an – doch für die B-Jugend war das echt hervorragend – und Yassine setzte schließlich noch einen drauf und der Ball landete wieder im langen Eck. 2:0 war der Endstand und unter großem Jubel und Fahnenschwenken stellten die Marokkaner sich auf um diesmal a-capella die Nationalhymne zu singen. Die Zuschauer verabschiedeten die Algerier und die Schiris mit Applaus und feierten die Marokkaner, die ihren silbernen Pokal für diesen verdienten und sehenswerten Sieg entgegennahmen.

Die Tore findet man auf Video auf der Website der bekanntesten marokkanischen Sportzeitung Mountakhab (das heißt „Nationalmannschaft“): [بالفيديو:المغرب يحرز كأس شمال افريقيا لاقل من 17 سنة]
IMG_7734
Statistik:
Grounds: 683 (heute 1 neuer; diese Saison: 89 neue)
Sportveranstaltungen: 1.433 (heute 1, diese Saison: 119)
Tageskilometer: 440 (440 Auto)
Saisonkilometer: 19.310 (14.390 Auto/ 3.000 Flugzeug/ 1.910 Fahrrad/ 10 Bahn, Bus, Tram/ 0 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 24
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 282