Mittwoch, 31. Dezember 2008
Donnerstag, 18.12.08; Auf nach Nordafrika!
Noch im Oktober entschied ich mich dazu, über Weihnachten nach Tunesien zu reisen. Es erschien mir als das sinnvollste Startland für meine ,,Länderpunktesammlung“ Arabische Welt, da es das Land der arabischen Staaten ist, das am stärksten touristisch frequentiert und beeinflusst ist und somit am schnellsten, einfachsten und billigsten zu erreichen ist. Kein Visum erforderlich und keine völlig überteuerten Flüge.
Ich wollte wissen, wie Tourismus und islamische Sitten zusammenlaufen und ob es auch völlig touristenleere aber trotzdem sehenswerte Ecken gibt, einige der bedeutsamsten Römerstädte der Provinz Afrika besichtigen sowie Fußball in einem Staat sehen, in dem Kommerzialisierung und Sponsorennamen-Arenen noch fremd sind.
Am Donnerstag hieß es schon 6.15 aufstehen und mit dem 7.22 Zug von Merseburg nach Halle fahren. Hebräisch stand an - man beachte die Rekordfehlendenzahl von 15 abwesenden Studenten bei 33 Kursteilnehmern - und danach eine Vorlesung zur Geschichte und Kultur des Orientchristentums. Nachdem Professor Tubach seinen Text zur Kirchengeschichte Georgiens vorgelesen hatte, ließ ich die beiden folgenden Veranstaltungen einfach ausfallen. Es musste schließlich zügig nach Frankfurt/ Main gehen.
Am Flughafen konnten mein Vater und ich in kurzer Zeit unser Gepäck aufgeben, hatten dann viel Zeit zu lesen und konnten auch noch meinen Onkel aus Frankfurt treffen, der uns dann auf die Idee brachte, eine Fahrt mit der Magnetschwebebahn zu machen, aßen völlig überteuert und brauchten schließlich eine ganze Weile, bis wir die zwei Luftsicherheitskontrollen durchlaufen hatten.
Der Flug startete unerwartet pünktlich um 22.30 und kurz nach halb eins in der Frühe landeten wir in Tunis. Es war ein ereignisloser Flug mit mäßiger Bordverpflegung.
Die von den Klugscheißern vom Auswärtigen Amt als „sehr streng“ bezeichneten tunesischen Zollbeamten waren weitaus lockerer als die teils auch noch unfreundlichen Frankfurter Kontrolleure - besonders die Anwesenheit von diesem kleine Kasper, der in seinem gebrochenen Englisch auch an deutsche Passagiere schroffe Anweisungen gab wie „turn round“, „lift shoe!“ war eine Unverschämtheit - auch wenn die tunesischen Beamten offensichtlich lieber Feierabend gemacht hätten, so wie die gähnten und guckten.
Während viele unserer Mitreisenden von ihren Familienangehörigen abgeholt wurden, wurden wir von einem Taxifahrer abgeholt. Der war sogar vom offiziellen Taxiservice, ließ es sich allerdings nicht nehmen, seine Kollegen zu beschimpfen und ständig zu schell zu fahren. Ampeln wurden auch bei rot genommen und telefoniert während der Fahrt ebenfalls. Nachdem ich ihm - zu seiner Verwunderung in Arabisch - klar gemacht habe, dass wir ein billiges Hotel wollen, fuhr er uns zuerst zu zwei belegten Hotels und wurde dann auf dem Weg zum dritten von einer der vielen Polizeikontrollen angehalten. Einer der drei schwarz uniformierten Polizisten las Zeitung, ein zweiter stellte unseren Fahrer zur Rede und der dritte begrüßte uns beide handschläglich und hieß uns willkommen in Tunesien.
Nach gut 10 Minuten ging es weiter und im fünften Anlauf fanden wir auch ein Hotel für 35€ die Nacht; Doppelzimmer und Frühstück. Nuzul Tej - Hotel Krone also - weiß mit einfachen Zimmern und der fürchterlich verklemmten Eingangstür zu glänzen. Preis-Leistung könnte aber besser sein; das übliche Problem in Hauptstädten.
3.00 gingen wir ins Bett, doch nur 4 Stunden später waren wir schon wieder in Aktion.
Sonntag, 14. Dezember 2008
WE124II: Wenn die Fußballer nicht ausgeschlafen haben und nur Holzer trifft
Sonntag, 14. Dezember 2008 - Anstoß 13.00
1. Hallenhockeybundesliga
Resultat: 7:10 nach 60 Min. - Halbzeit 4:5
Tore: 1:0 2. Zeiger, 1:1 4. Zwicker, 1:2 5. Pehlke, 2:2 7. Poczatek, 2:3 8. Pirsch, 3:3 15. Ahlberg, 4:3 16. Ahlberg, 4:4 26. Cartsburg, 4:5 29. (Strafecke) Arnold, 4:6 31. Zwicker, 5:6 35. (Strafecke) Zeiger, 5:7 38. Zwicker, 5:8 41. (Strafecke) Arnold, 5:9 52. Pehlke, 6:9 57. (Strafstoß) Zeiger, 7:9 58. Zeiger, 7:10 59. Lim
Grüne Karten 0:1
Gelbe Karten 0:4
Rote Karten 0:0
Strafecken 3:4
Strafstöße 1:0
Sporthalle: Neue Ringerhalle Leuna (200 Sitzplätze)
Zuschauer: 150 (1 Gästefan)
Spielqualität: 6,0/10 (O.K.)
SG Spergau 40:25 Friesen Frankleben
Sonntag, 14. Dezember 2008 - Anwurf 16.00
Oberliga (4. Liga, 2. Amateurliga)
Resultat: 40:25 nach 60 Min. - Halbzeit 20:10
Tore Spergau: Weber, Pöritz je 7, Abocki 6, Rohde 5, Hesse, Gruhn je 4, Schwarz 3, Voigt, Dankert je 1
Tore Frankleben: Holzapfel 14, Graßmeyer 3, Wasner 2, J. Schindler, N. Schindler, Fischer, Schmidt je 1
Strafminuten: 12:26
Feldverweise: 39. Gora (Frankleben; 3x2 Minuten)
Sporthalle: Jahrhunderthalle (400 Sitzplätze)
Zuschauer: 250 (20 Gästefans)
Spielqualität: 4,0/10 (völlig einseitig aber nicht schwach)
Ground Nr. 269 (kein einziger neuer Ground; diese Saison: 39 neue)
Sportveranstaltung Nr. 719 (diese Saison: 86)
Tageskilometer: 20 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 9.820 (5.380 Auto, 2.280 Fahrrad, 2.260 Bahn)
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 124
Am Sonntagmittag stand das zweite Spiel des Doppelspieltags der Hallenhockeybundesliga an. Leunas Chancen wurden sehr gering eingeschätzt, im Spiel gegen den Berliner HC zu punkten. Die Fußballer waren teilweise nicht aus dem Bett gekommen, manche mussten arbeiten, die Feuerwehrleute hatten auch Dienst und ansonsten wollten wohl einige nicht mehr. Nur 150 Zuschauer fanden sich ein, also gut 80 weniger als am Vortag und diese sahen für ihre 3,50€ wieder einmal einen Treffer von Zeiger. 1:0 hieß es für Leuna, doch im Gegensatz zum Vortag, wo man 3:0 in Führung ging, erzielte Berlin schnell den Ausgleich und sogar gleich darauf mit einem hervorragenden Tor nach einem wahnsinnig schnellen Spielzug das 1:2. Zwar fiel nur wenige Minuten später schon der Ausgleich, doch im Gegenzug ging Berlin wieder in Führung.
Die Stimmung wurde heute von den Hockeydamen gemacht, was natürlich nicht so eindrucksvoll war, wie wenn die Fußballer krakeelen. Dem Schiedsrichtergespann konnte es nur recht sein, denn es waren dieselben wie gestern. Will ja nicht wissen, wie Rene, wäre er den da gewesen, auf die erneute Anwesenheit der beiden reagiert hätte... Interessanterweise legten die beiden die Regeln diesmal nicht so kleinlich aus. Böse Bemerkung dazu von einem Fan: „Heute war Leuna ja auch von vorneherein chancenlos. Gestern gegen Zehlendorf waren sie gleichwertig, also brauchte man schon Schiedsrichterhilfe für die Berliner.“ Eine unsachliche Äußerung, aber die Umstände waren wirklich verdächtig.
Bis zur Pause glich Leuna zwar noch einmal aus und ging sogar mit 4:3 in Führung, doch das 4:4 und 4:5 fielen auch noch vor der Pause.
Dann der übliche Tanzauftritt und in der zweiten Halbzeit gleich ein Treffer der Gäste. Nach 41 Minuten fiel mit dem 5:8 dann die Entscheidung. Danach gab es noch für beide Teams je zwei Treffer. 7:10 der verdiente Endstand. Leuna hielt sich achtbar gegen eins der besten Hockeyteams Deutschlands.
Nach dem Spiel fuhren wir gleich weiter gen Spergau, aßen dort ein paar Wiener (4 Stück mit 2 Brötchen für 3€ - OK) und zahlten dann mal ausnahmsweise Eintritt (4€, ermäßigt 3€ - überhöht).
Im Spiel vor 250 Zuschauern, von denen nur ein paar vereinzelte mit Trommeln und Zwischenrufen lärmten, zeichnete sich schnell ab, wer gewinnen wird. Frankleben spielte einfach so derartig schlecht - Holzapfel ausgenommen; der war der beste Mann auf der Platte! Auch besser als alle Spergauer Spieler! - dass Spergau einfach nur gewinnen konnte. 20:10 bei Pause. Friesen hätte eigentlich in der Kabine bleiben können, doch sie warfen noch ein paar Tore. Also Holzapfel warf sie fast alleine...
Das Spiel war zwar nicht schlecht, aber wirklich herausragend auch nicht. Und dann so derartig einseitig!
Wir machten uns dann zügig nach Hause.
Ein vom fan- und sympathiemäßigen Bezug her erfolgloses Wochenende war vorüber. Wir blickten nach vorne gen Süden. Nach Tunesien.
Bilder:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081214a%20TSV%20Leuna%207-10%20Berliner%20Hockey%20Club/
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081214b%20SG%20Spergau%2040-25%20Friesen%20Frankleben/
Samstag, 13. Dezember 2008
WE124I: Wenn die Fußballproleten die feinen Herren vom Hockey supporten...
Samstag, 13. Dezember 2008 - Beginn 16.00
1. Hallenhockeybundesliga
Ergebnis: 6:8 nach 60 Min. - Halbzeit: 3-1
Grüne Karten - 1:1
Gelbe Karten - 3:2
Rote Karten - 0:0
Strafstöße - 1:3
Strafecken - 4:9
Tore: 1:0 2. Zeiger, 2:0 5. Paczatek, 3:0 10. Ahlberg, 3:1 12. (Strafstoß) Dallmann, 4:1 32. Zeiger, 4:2 36. Dallmann, 4:3 37. Dallmann (Strafstoß), 5:3 37. Zeiger, 5:4 41. Schmucker, 5:5 43. Schmucker, 5:6 53. (Strafstoß) Dallmann, 5:7 53. (Strafecke) Elsholtz, 6:7 55. (Strafstoß) Zeiger, 6:8 56. Schmucker.
Sporthalle: Neue Ringerhalle Leuna* (Kap. 200)
Zuschauer: 230** (keine Gästefans)
Unterhaltungswert: 5,5/10 (O.K.***)
Ground Nr. 269 (kein neuer Ground; diese Saison: 39 neue)
Sportveranstaltung Nr. 717 (diese Saison: 84)
Tageskilometer: 15 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 9.800 (5.380 Auto, 2.260 Bahn, 2.260 Fahrrad)
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 124
* Wird auch einfach einfallslos als Sporthalle Leuna bezeichnet
** Auslastung der Halle: 113%
Vor wieder einmal überfüllter Halle fand in Leuna ein Spiel der Hallenhockeybundesliga statt. Nicht wenige der 230 Zuschauer, die die 3,50€ teuren Karten bezahlten, erfüllten doch so gar nicht das Bild des Hockeyfreundes, der still auf der Tribüne sitzt und die schönsten Aktionen mit herrschaftlichem Applaus bedenkt. Hier wurde vor allem auf der linken Seite auf den Bänken gestanden, entgegen der bestehenden Hallenregelungen das ein oder andere Bier geleert, Sprechchöre wie ,,Chemie Leuna olé’’ angestimmt und lautstark über Schiedsrichter und Gästespieler geschimpft.
Beide Mannschaften, die Gäste aus Berlin klar in der Favoritenrolle, wurden unter Applaus vorgestellt. Die erste Viertelstunde war Zehlendorf seltsamerweise unterlegen. Leuna entwickelte derartigen Druck, dass sie 3:0 in Führung gingen. Ein Strafstoß führte zum 3:1, doch bis zur 30. Minute, also bis zur Halbzeitpause, sollte es beim 3:1 bleiben.
Bis dahin hatten die Fans ausschließlich ihre Mannschaft angefeuert. Beim 4:1 kurz nach der Pause durch Leunas, man könnte schon sagen: Starspieler, Zeiger, geriet man erst recht in große Freude. Hämisch belacht wurde eine Zeitstrafe, also gelbe Karte, gegen Zehlendorf. Da konnte ja auch niemand ahnen, dass man in der Leunaer Abwehr pennen, die Fehlpässe im Mittelfeld wieder einmal präsentieren und gleich zwei Tore - eins davon wieder ein Strafstoß - kassieren würde.
Das 5:3 wirkte erlösend, doch sofort danach hieß es 5:4 und 5:5.
Was danach passierte war sehr ärgerlich: ein fragwürdiger Strafstoß wurde gegen Leuna verhängt. Unter Pfiffen und Buhrufen verwandelte der 17er, der kurz zuvor noch in den Torwart gelaufen war und dafür einen Strafstoß bekommen wollte und diese Aktionen mit Geschrei und Gehampel unterlegte. Das ihm höflich nahe gelegt wurde, freiwillig aus der Halle zu gehen - Zitat: „Boah, verpiss dich vom Spielfeld, du Affe!“ - war da nur zu verständlich. Aus der Situation nach dem Strafstoß heraus resultierte ein Wechselfehler, der eine Strafecke und das 5:7 zur Folge hatte. Die Halle tobte jetzt natürlich vor Ärger.
Vor Freude tobte man als das 6:7 erzielt wurde. Aber leider ließ auch das 6:8 nicht lange auf sich warten. Danach setzten einige Provokationen von Seiten der Gäste, besonders wieder einmal des 17ers, ein, wie zum Beispiel dessen Zeigen des Mittelfingers gen Publikum, was mit Sprechchören der Fußballer „Berliner Scheiße, wir singen Berliner Scheiße“ bedacht wurde. Der wie üblich bei der Mannschaftsaufstellung und Toransage nicht zu verstehende, teils dilettantisch agierende Hallensprecher, meldete sich aber seltsamerweise gar nicht zu Wort. Kein „also bitte, liebe Hockeyfreunde, das ist nicht unser Niveau!“ wie bei meinem ersten Hallenhockeyspiel vor drei Jahren, in dem ein foulender Torgauer mit „Sachsenschwein“ bedacht wurde.
Zweieinhalb Minuten vor Schluss wurde es dann richtig unangenehm, denn die Zehlendorfer schoben sich jetzt den Ball in der eigenen Hälfte gegenseitig zu und Leuna war mittlerweile in Unterzahl und somit ohne Chance an den kleinen gelben Hartgummiball zu gelangen. Nun buhten und pfiffen auch die älteren Herrschaften, was bis nach Abpfiff noch anhalten sollte. Die Schiedsrichter, die mit ihren kleinlichen Entscheidungen das verdiente Unentschieden der Leunaer mit zu Nichte machten, wurden nach Abpfiff noch ebenso unfreundlich verabschiedet wie die Gästespieler, die sich mit ihrem theatralischen Gestikulieren - zwei Aktionen auf dem Feld hätte man beim Fußball schlichtweg als „Schwalbe“ bezeichnet - und Provozieren der Zuschauer unbeliebt gemacht hatten. Nach ihrem hämischen Applaus gen Fußballer - schon interessant, dass die, die sich über mangelndes Fairplay beklagen, mit Freude auf solche Provokationen eingehen - forderte man sie zum Zelebrieren einer UFTA vor dem Leunafanblock auf.
Für die Leunaer war es die erste Heimniederlage in dieser Saison. Ärgerlich, wenn sie nach einer starken ersten Halbzeit, mäßigen zweiten Hälfte und nicht zuletzt fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen zustande gekommen ist.
Noch ein Wort zu den jetzt schon mehrfach erwähnten Fans. In Leuna ist es üblich, dass die Fußballer, die Hallenhockeymannschaft unterstützen. Auch die Hockeyfrauen und einige nicht-aktive Mitglieder sorgen dafür, dass die Hallenhockeymannschaft des TSV Leuna sehr unterschiedlich beliebt ist. Einige reden von "bester Stimmung von allen Hockeyhallen" - andere heulen sich Internetforen aus, weil die bösen, bösen Leunaer sie so unfair und gemein bepöbeln.
Es ist schon lustig, wenn die Fußballer die Hockeyer supporten...
Fotos:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081213%20TSV%20Leuna%206-8%20Zehlendorfer%20Wespen/
Sonntag, 7. Dezember 2008
WE123III: Als hätte der FSV Zwickau Bayern München aus dem Pokal geschossen: Bad Dürrenberg/ Spergau besiegt Friedrichshafen!
Sonntag, 7. Dezember 2008 - Beginn 16.00
1. Volleyballbundesliga
Ergebnis: 3:2 nach 111 Min
Sätze: 20:25, 25:23, 16:25, 25:23, 15:13
Sporthalle: Jahrhunderthalle (Kap. 1.200)
Zuschauer: angeblich 1.000* (keine Gästefans)
Unterhaltungswert: 8,0/10 (sehr hoch)
*Fragwürdig. Sah nach maximal 700 Zuschauern aus; mehr als sonst waren es nämlich nicht.
Ground Nr. 269 (kein neuer Ground; diese Saison: 39 neue)
Sportveranstaltung Nr. 716 (diese Saison: 83)
Tageskilometer: 20 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 9.785 (5.380 Auto, 2.260 Bahn, 2.245 Fahrrad)
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 123
Vor diesem nominell völlig ungleichen Spiel der 1. Volleyballbundesliga hätte jeder normal tickende Volleyballfan auf ein 0:3 für Friedrichshafen getippt. Ich rechnete so sehr mit diesem Ergebnis, dass ich es schon in der Vorschauspalte meines blogs eintrug. Im ersten Satz, den ich mir mit leerem Magen angucken musste, da das Buffet bis zum zweiten Satz nur aus Dresdner Stollen bestand, sah es auch nach dem 0:3 aus, denn auch wenn Friedrichshafen nicht immer so sicher schmetterte - und etwas anderes als Schmettern zeigten sie im ersten Satz nicht; eine einzige Ballstafette war mal sehenswert, ansonsten nur unterbelichtetes Gezimmere - waren sie stets nach Punkten vorne. Allerdings: der zweite Satz lief etwas anders. Immer wieder hervorragende Aktionen der Gastgeber, immer wieder Unkonzentriertheiten der Gäste. Auch die Schiedsrichter hatten, mehr sogar zugunsten der Friedsrichshafener, Aussetzer, die die Fans in Wallung brachten, doch die letzte Fehlentscheidung brachte Spergau den erhofften und auch verdienten Satzgewinn ein. Danach konnte ich dann auch endlich Wiener und Brötchen essen.
Im dritten Satz waren die Gäste wieder so überlegen, wie man es gewohnt war. 16:25 war das verdiente Resultat und es drohte langweilig zu werden, doch Unkonzentriertheit und entweder Konditionsschwäche oder Großspurigkeit führten dazu, dass der VfB den vierten Satz erneut mit 25:23 gewann. Und wie uns nachher Kronseder im VIP-Raum bestätigen sollte; danach ging ein Ruck durch das Team der Bad Dürrenberger und Spergauer, der sie an einen Sieg glauben ließ. Die Fans wurden nun auch immer lauter, wobei man sagen muss, dass es ein Armutszeugnis für den Dauermeister ist, keine Fans mitgebracht zu haben, doch waren ja genug Fans der Heimmannschaft da. Es ging hin und her im Tiebreak und zum Schluss, als es 13:13 stand, schafften die VCBDSler das unmöglich geglaubte und holten zwei Punkte hintereinander.
Es war als hätte Oberligist FSV Zwickau den FC Bayern im DFB-Pokal nach Verlängerung besiegt. Ein Vergleich wie Cottbus und Bayern wäre noch viel zu milde in Anbetracht der völligen Überlegenheit des VfB Friedrichshafen. 9 Meistertitel in den 90er Jahren und diesem Jahrzehnt, davon die letzten vier Jahre in Serie und 10 Pokalsiege, 1x die Championsleague geholt.
Man kann den Spielern des VC Bad Dürrenberg/ Spergau somit nur tiefsten Respekt ausdrücken. Den drückten übrigens auch die unterlegenen Friedsrichshafener aus.
Fotos:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081207%20VC%20BDS%203-2%20VFB%20FRIEDRICHSHAFEN/
Samstag, 6. Dezember 2008
WE123II: Ein erneuter Ausbruch der Spielabsageseuche und ein schöner Handballtag in Frankleben
Samstag, 6.Dezember 2008 - Anstoßzeit 12.00
1. Stadtliga (10. Liga, 6. Amateurliga)
*Ausfall wegen leichtem Regen*
Friesen Frankleben C 35:11 TuS Dieskau C
Samstag, 6.Dezember 2008 - Anwurfzeit 12.30
Männliche Jugend B, Kreis (2. Liga)
Ergebnis: 35:11 nach 50 Min. (25/25) - Halbzeit 15:3
Tore: ???
Verwarnungen: 4:0 Strafminuten
Platzverweise: keine
Halle: Harry-Kaßler-Halle (Kap. 120 Sitzplätze)
Zuschauer: 25 (10 Gästefans)
Spielqualität: 6,0/10 (ordentlich)
Friesen Frankleben B 29:12 BSV Klostermansfeld B
Samstag, 6.Dezember 2008 - Anwurfzeit 14.00
Männliche Jugend B, Land (2. Liga)
Ergebnis: 29:12 nach 50 Min. (25/25) - Halbzeit 17:3
Tore: ???
Verwarnungen: 6:6 Strafminuten
Platzverweise: keine
Halle: Harry-Kaßler-Halle (Kap. 120 Sitzplätze)
Zuschauer: 15 (keine Gästefans)
Spielqualität: 5,5/10 (ganz OK)
Friesen Frankleben 24:24 Eintracht Glinde II
Samstag, 6.Dezember 2008 - Anwurfzeit 16.30
Oberliga (4. Liga, 2. Amateurliga)
Ergebnis: 24:24 nach 60 Min. (30/30) - Halbzeit 13:13
Tore Frankleben: Holzapfel und Schindler je 8, Berg und Waßner je 3, Graßmeyer 2, Küster 1
Tore Glinde II: ?
Verwarnungen: 6:18 Strafminuten
Platzverweise: 3x2 Minuten für die 11 von Glinde
Halle: Harry-Kaßler-Halle (Kap. 120 Sitzplätze)
Zuschauer: 120 (keine Gästefans)
Spielqualität: 7,0/10 (gut)
Ground Nr. 269 (kein neuer Ground; diese Saison: 39 neue)
Sportveranstaltung Nr. 715 (diese Saison: 82)
Tageskilometer: 45 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 9.765 (5.380 Auto, 2.260 Bahn, 2.225 Fahrrad)
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 123
Wenigstens spielte man in Frankleben Handball. Die ersten beiden Spiele verpassten wir zwar, aber nach fünf Spielminuten des C-Jugendspiels zwischen Friesen Frankleben und TuS Dieskau kamen wir in die Halle. Es stand tatsächlich noch 0:0, doch der nächste Wurf auf den Hänfling im Dieskauer Tor saß. So sollte es auch weitergehen. Beim Stande von 15:3 zur Pause war wohl klar, dass Frankleben hier siegreich sein würde. Die zumeist auch körperlich überlegenen Frankleber trafen nach Belieben, während Dieskau kaum einen Ball aufs Tor brachte.
In der zweiten Halbzeit sah es nicht mehr ganz so schlimm aus, da Dieskau jetzt etwas besser mithielt, doch mehr als 11 Tore waren nicht drin und dann dabei auch noch 35 Tore kassiert zu haben, ist schon heftig. Jugendhandball halt...
Wir gingen ein paar Würstchen essen und ließen uns dann weiter von der unterbelichteten Dorfjugend auf der Tribüne beglotzen.
Das nächste Spiel war eines der B-Jugend. Gegner von Frankleben war Klostermansfeld. Auch da zeigte sich schnell, dass nichts zu holen war für die Gäste obwohl diese nach sechs Minuten gerade einmal 5:2 hinten lagen und die Torfolge bis dahin 0:1, 1:1, 1:2, 2:2 war. Bei Pause stand es einfach mal 17:3. Selbige nutzte dann die komische Zuschauerin um uns wegen dem Fotografieren und Statistikführen anzusprechen: „Na, was macht den ihr da Schönes?“ - „Na Handball gucken!“ Kurz darauf sprach uns allerdings mal jemand vernünftiges an, der schon einmal Menschen gesehen hat, die nicht aus Frankleben kommend den Weg in die winzige, schlecht beleuchtete und zugige Halle finden: der Vereinspräsident und Kreissportbundvizevorsitzende Jürgen Pohle. Der schenkte uns sogar ein Jubiläumsheft vom Verein, der letztes Jahr sage und schreibe 120 Jahre alt wurde. Handball wird dort immerhin schon seit nun mehr 90 Jahren gespielt. Die neben den Turnern gleich mit gegründeten Trommler und Pfeifer gibt es allerdings nicht mehr als Abteilung... und die Fußballer sind bis heute nicht über die Freitagabendfreizeit- und Altherrenligen hinausgekommen.
Das Spiel ging weiter und Frankleben nahm sich jetzt etwas zurück, während Klostermansfeld besser in Aktion trat. Doch das Endergebnis von 29:12 war wieder sehr deutlich.
Dass es danach bei den Männern nicht so zugehen sollte, war uns schon klar.
Erst einmal die 3€ entrichten und dann auf die schlechteren Plätze hinter dem Tor verwiesen werden. Die Halle ist wirklich scheiße in Frankleben! Das Spiel war es keineswegs. Frankleben konnte bis zum zweiten Drittel der ersten Hälfte einen beachtlichen Vorsprung herausholen. Immer wieder waren sie mit mehreren Toren in Front: 4-1, 6-3, schließlich 13-8, doch dann machte Glinde fünf Tore am Stück während Frankleben ohne Ende Torchancen versemmelte. 13:13 der Pausenstand und nach der Pause keine Besserung. Zwar wurden die Laufduelle und Wurfkreisrangelei immer besser, doch die Frankleber Angriffsformation nicht. Glinde ging schließlich in Führung. 13:14, 13:16, 20:22. In den letzten fünf Minuten glich Friesen aus. 23:23.
Dann eine Zweiminutenstrafe für Frankleben, doch sie trafen zum 24:23. In der letzten Minuten dann der erneute Ausgleich für Glinde II, obwohl nun mittlerweile diese in Unterzahl spielten. Holzapfel, der heute mit Recht aufgrund seiner Eigensinnigkeit und Abschlussschwäche - 8 Tore hin oder her, der ist sonst besser! - in der Kritik stand, mit einem Heber über den Torwart. Latte! Zum nunmehr fünften Mal in den letzten drei Minuten für Frankleben. Der Tempogegenstoß war allerdings nicht erfolgreich, sodass es wenigstens beim eigentlich aber enttäuschenden 24:24 blieb.
Nach diesem spannenden Spiel fuhren wir im leichten Regen heimwärts. Respekt den beiden Mannschaften und auch Respekt den Fans, die immer wieder mit einfachen Sprechchören und Klatschrhythmen für erstaunlich gute Stimmung sorgten.
Fotos:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081206abc%20Handball%20in%20Frankleben/
WE123I: 78 Tore in 60 Minuten - Eine echte Torflut, selbst für die deutsche Handballliga mit dem japanischen Autonamen
Freitag, 5. Dezember 2008 - Anwurfzeit 19.30
1. Handballbundesliga*
Ergebnis: 42:26 nach 60 Min. (30/30) - Halbzeit 20:20
Tore SCM: Kabengele 10, Sprenger 9, Grafenhorst 7, Jurecki 6, Rojewski 3, Vasilakis 2, Tönnesen 2, van Olphen 2, Krause 1
Tore MTM: Karipidis 8, Tellander 8, Stojanovic 7, Junillon 5, Valo 3, Tzimourtos 3, Klitgaard 2
Verwarnungen: 10:2 Strafminuten
Platzverweise: keine
Halle: Bördelandhalle (Kap. 8.000; 7.200 Sitzplätze)
Zuschauer: angeblich** 5.000
Statistik:
Ground Nr. 269 (kein neuer Ground; diese Saison: 39 neue)
Sportveranstaltung Nr. 712 (diese Saison: 79)
Tageskilometer: 210; 200 Bahn, 10 Fahrrad
Saisonkilometer: 9.720 (5.380 Auto/ 2.260 Bahn/ 2.180 Fahrrad)
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 123
* Offiziell leider mittlerweile: ,,Toyota Handballbundesliga.“
** Angeblich deshalb, da seit Jahren die Zuschauerzahlen zu niedrig angegeben werden. Real werden 5.500 bis 6.000 in der Halle gewesen sein.
Wie bei jedem Handballspiel in Magdeburg musste vor der Partie noch ein Besuch beim Bingöl Grill - Magdeburgs türkischer Imbiss Nr. 1 - sein. Nach einem Apfeltee und einer Portion Börek (Blätterteig gefüllt mit Schafskäse und Spinat, dazu Salat mit Zwiebel und Saubohnen) ging es zur Bördelandhalle, vor der wir schon über eine Stunde vor Anwurf standen. Erst einmal den besoffenen Penner, der allerdings schon mit seiner Karte herumwedelte, abwimmeln und dann die Karten besorgen. Die merklich unterbelichtete Tussi am Kartenschalter schnallte dann nicht, dass wir nach den Preisen fragten, weil der an der Kasse aushängende Ausdruck des Saalplans farblich so verfremdet war, dass man nicht zwischen den mittleren und höheren Kategorien unterscheiden konnte. Da hilft es nicht mit den künstlichen Fingernägeln auf den Saalplan zu klopfen, dann wird man halt vom genervten Handballfan angefahren, was das eigentlich für ein Mist ist... Die Karten für 19,50€, ermäßigt 14€ bekamen wir trotzdem. Der Preis ist zwar auch Mist - im Vergleich zu WM-Karten beim Handball ungerechtfertigt hoch - doch immerhin gibt es Ermäßigung. Sogar für Studenten.
Apropos Saalpläne und andere Schilder: Wieso muss man eigentlich die Schilder von Konzerten (also: keine Bild- und Tonaufnahmen gestattet) immer noch beim Handball hängen lassen? Dort darf man das ja (noch?)! Da bekommt man ja als Fotograf Augenkrebs, wenn man diese hässlichen Schilder beim Einlass sehen muss!
Seit etwa einem Jahr hatte ich kein Spiel der Handballbundesliga mehr gesehen. Bescheuerte Anwurfzeiten (Dank den Fernsehfritzen immer wieder Spiele am Dienstag) und schlicht interessantere und parallel laufende Sportveranstaltungen hielten mich davon ab.
Verändert hat sich vom Umfeld her wenig, doch das was sich verändert hat, veränderte sich leider zum Schlechten. Die Stimmung wird nämlich immer schlechter. Stimmungsmäßiger Höhepunkt waren die letzten zwei Minuten, wobei selbst bei uneinholbaren sieben Toren Vorsprung keine zwei Minuten durchgängig aufgestanden und geklatscht wurde. Der meiste Lärm kam vom Band. Immer wieder wurden Trompetenrhythmen per Band eingespielt, was meistens doch nicht die Stimmung merklich gehoben hat. Zwischen Minute 10 und 58 wurde es nur richtig laut, wenn die Schiedsrichter fragwürdige Entscheidungen trafen. Einfach erbärmlich, wie man sich us-amerikanischer Unsitten bedient. Stimmungsmusik vom Band ist wirklich das Letzte! Das Vorletzte sind dann Gruppen wie der Ostmob, der einen auf Ultrà Action macht und mit drei Schwenkfahnen in Vereinsfarben, zwei Doppelhaltern und zwei Perücken versucht Stimmung zu machen. Wie es klingt wenn 10 Leute in einer mundfaulen aber teils klatschfreudigen Halle - das größte Stimmungsproblem im Handball: die meisten klatschen nur, Sprechchöre werden nur gemurmelt und sind dann auch extrem ausgefeilt: „SCM“ (man gröle: Eeeeesssssss Zeeeeeeehhh Eeemmmmm) oder „Hier regiert der SCM“ - irgendwas mit „Auf geht’s Magdeburger Jungs“, was sie eh nur von ihren Vorbilder Blue Generation (Ultras vom FC Magdeburg, die im Gegensatz zu ihnen, das Stadion teilweise zu mobilisieren wissen) übernommen haben, quaken, kann man sich ja denken...
Nun denn: doofe Kassenbesetzung, noch doofere Schilder, streckenweise lächerliche Stimmung und schlechtes Catering (nein, das Essen beim Bingöl Grill hat schon gereicht, aber die Bockwürste beim SCM liegen immer schon vor Hallenöffnung geschmeckte zwei Stunden im Wasser, also probierten wir den Kram erst gar nicht). Am Umfeld kann ich leider nicht viel Gutes lassen und da die beiden Schiedsrichter auch an Dümmlichkeit ihrer Regelauslegung - vor allem die Verteilung der Zeitstrafen war oftmals völlig daneben, von Stürmerfoulauslegungen mal ganz abgesehen - kaum zu überbieten waren, sind die einzigen, die eine Unterhaltungswertbewertung von 7,0 Punkten verdienen, die Spieler. Sie brachten zwar keine Überleistungen, doch vor allem Kabengele, Sprenger und Grafenhorst müssen auf der Magdeburger Seite lobend erwähnt werden. Auch die Gäste aus Melsungen in Hessen hielten gut mit. Zumindest bis Mitte der zweiten Hälfte. Die ersten beiden Tore der Partie erzielten auch sie - zur Überraschung vieler SCM-Fans. 20:20 war der Pausenstand.
In der Halbzeitpause gab es dann übrigens eine zweiteilige Show. Der erste Teil, der sinnvolle, war eine Kata-Vorführung einer Taekwondo-Gruppe (Bruchtest, Kampf gegen imaginären Gegner und kontaktloser Kampf mit echtem Gegner), der sinnfreie Teil dann die unsägliche Autowerbung. Jetzt werden schon beim Handball - sonst eine Eishockeyunsitte - Autos auf die Spielfläche gerollt.
In der zweiten Halbzeit begann der SC Magdeburg nach und nach das Spiel zu beherrschen. Doch erst zehn Minuten vor Ende der Partie gestaltete sich die Ergebnislage weniger eng. Highlights waren mehrere Heber über die Torhüter beider Mannschaften und ein Sprungwurf von Grafenhorst bei dem er den Ball geschickt in einem Bogen um den Melsunger Torwart drehte. Eine Beinahe-Schlägerei in der ersten Halbzeit nach einer saudummen Siebenmeteraktion eines Gästespielers und das angebliche Stürmerfoul von Grafenhorst - ein Meslunger rannte in ihn hinein, jedoch war Grafenhorst so schnell, dass er den Verteidiger hammerhart zurückschleuderte - kann man auch noch zu den Highlights zählen.
Die erstaunliche Anzahl an asozialen Gestalten im Bereich des Magdeburger Bahnhofs war auch highlightverdächtig. Allerdings gab es keine nennenswerten Ereignisse auf der Rückfahrt und im Gegensatz zur Hinfahrt waren die Züge auch gähnend leer und wir wurden nicht kontrolliert. Ein Schelm, wer dabei böses denkt: Kein Schaffner unterwegs auf 100km Bahnstrecke in der Freitagnacht in den fast leeren Zügen, doch in den überfüllten Zügen zur Mittagszeit kontrollieren zwei bis drei Schaffnern pro Zug...
Fotos:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081205%20SC%20MAGDEBURG%2042-36%20MT%20MELSUNGEN/
Montag, 1. Dezember 2008
WE122II: Leberkäsebuletten, lila-orange Rauchbomben und 88 Schedewitzer Jungs
Sonntag, 30.November 2008 - Anstoßzeit 13.00
NOFV-Oberliga Süd (5. Liga, 1. Amateurliga)
Ergebnis: 2:1 nach 97 Min. (50/47) - Halbzeit 1:0
Tore: 1:0 23. Gasser, 1:1 75. Schwitzky, 2:1 82. Gasser
Verwarnungen: 1:3 gelbe Karten
Platzverweise: keine
Stadion: Westsachsenstadion (Kap. 4.999 Sitzplätze)
Zuschauer: 3.738 (ca. 500 Gästefans)
Unterhaltungswert: 8,0/10 (sehr hoch)
Obwohl erst kurz vor 1 Uhr in der frühe ins Bett gekommen, standen mein Vater und ich schon um 6 Uhr herum wieder auf. Um 7.23 stiegen wir in Merseburg in den Zug nach Halle und von dort direkt in den nach Leipzig wo wir auch nur ein paar Minuten warten mussten, bis der Zug nach Zwickau fuhr. Dort ausgestiegen fuhren wir in die Innenstadt. Erst einmal die im Jugendstil erbaute Moccabar fotografiert und dann weiter gen Amtsgericht und Schwanenteich. Wir machten auch noch einen Bogen zurück ins Zentrum um den Dom St. Marien und das Rathaus herum, am Schumann-Haus vorbei zum Schloss, dass mittlerweile zu zwei Dritteln saniert ist.
Danach ging es zum Stadion raus. Ins Westsachsenstadion. Auf die Halde. Eines der interessantesten, eigentlich auch schönsten und sehenswertesten Stadien Deutschlands. An den Kassen bekamen wir schnell die 7€ teuren Karten -Einheitspreis und trotzdem unverschämt hochpreißig! Kein Kommentar zu den 1,50€ teuren Programmen... Reingelassen wurde man aber erst um kurz vor 12 Uhr, also 70 Minuten vorher. Die halbe Stunde vertrieben wir uns mit den extrem teuren aber auch erstaunlich schmackhaften Sachen vom Grill: Bulette (sah mehr aus wie Leberkäse und schmeckte wie eine Mischung aus beidem: genial!) und überdurchschnittlich gute Roster. Die Getränke waren für Durchschnitt dann erstrecht zu teuer. Während wir aßen gesellte sich übrigens ein Alt-Hool zu uns, der sich für Hansa Rostock begeistert und die Mütze meines Vaters, auf der „FCH“ steht, gleich richtig gedeutet hat. Er sollte uns etwas übertrieben aber nicht ganz weit hergeholt und teilweise auch völlig zutreffend auf die Aktionen der nächsten dreieinhalb Stunden vorbereiten.
Nachdem wir uns einen Schal vom Fanmobil - der Verkäufer war übrigens selten schwer von Begriff - gekauft hatten (13€ auch: na ja...) begaben wir uns auf einen Stadionrundgang - außer in den Gästesektor und in den Turm darf man überall herumlaufen mit der Einheitseintrittskarte - und dann auf unsere Plätze auf der rechten Seite der Haupttribüne. Nahe bei den Schedewitzer Jungs. So ziemlich die wildeste Ecke des Stadions, wie wir feststellen mussten, als wir erschrocken feststellten, dass Red Kaos gar keine Choreo vorbereitet hatte. Entsprechende Verbote führten zu einem Stimmungsboykott der Ultras, sodass die Zwickauer Stimmung zu Spielbeginn total lahm war. Die Aue Ultras unterhielten den Gästesektor und somit auch das ganze Stadion alleine.
Das Spiel hätte auch schon die ersten 23 Minuten ein gutes sein können, hätten Schiedsrichter und Assistenz nicht ständig Fehlentscheidungen getroffen. Unser Block A tobte alle drei Minuten, weil solche Sachen wie ein lächerliches Ziehen von beiden Seiten als Foul eines Zwickauers, jede gleiche Höhe als Abseits und das klare Foul an Pinto im Strafraum der Auer als sauberes Spiel entschieden wurde.
Nach 23 Minuten war es dann Gasser, der mit einem hervorragten Schuss aus 20 Metern den Ball an den Innenpfosten setzte. Zum ersten Mal tobte Block A vor Freude und zum ersten Mal machten auch andere Stadionbereiche, die den Heimfans vorbehalten waren/ sind, richtig Stimmung.
Die Aue Fans, die schon in den ersten 15 Minuten mit zwei Bengalos gen Block A sowie mit einer exhibitionistischen Einlage geglänzt hatten, warfen nun Böller und ein Zwickauer etliche Plätze rechts von uns schleuderte nun eine Bengalfackel vor den Gästesektor. Der auch von mir an diesem Tage am häufigsten benutzte Sprechchor „Aue - Schweine“ wurde wieder einmal angestimmt. Ich glaube so stark angefeuert wie Zwickau habe ich schon seit Monaten keine Mannschaft mehr. Und so heruntergemacht wie Aue auch schon ewig keine mehr...
Das Spiel wurde kurz unterbrochen und Spieler beider Mannschaften wirkten beruhigend auf die Fans ein.
Bis zur Pause lief das Spiel auf gutem Niveau weiter und obwohl kein Tor fiel, war die Stimmung nun konstant gut. Allerdings sei zu den Schedewitzer Jungs einmal gesagt, dass es sie zwar ehrt, aus dem klassischen Sprechchor im Rassistenjargon „zick, zack; Zigeunerpack“ ein „zick, zack; Bauernpack“ gemacht zu haben, doch ihr „Schedewitzer Jungs, Schedewitzer Jungs, 88 Schedewitzer Jungs“ ist ja wohl eindeutig. Die Klamotten von Thor Steinar auch.
Wir befanden uns also in „bester“ Gesellschaft - OK, auf unserer Seite war wirklich das meiste los gewesen - aber auch diese Leute bekamen bis zur Mitte der zweiten Hälfte keinen Support mehr zu Stande. Maximal noch der Typ drei Reihen vor mir, der den Schiri und diverse Gästespieler immer mit „du Pimmel“ beschimpfte oder auch der mit der Weihnachtsmannmütze. Nach einer Weile kam dann endlich wieder: „Sachsenring, oh Sachsenring, olé“ sowie „Aue - Schweine“. Letzteres wurde besonders laut als der etwas überraschende Ausgleich mit einem schönen Weitschuss eine Viertelstunde vor dem Ende fiel. Doch nur sieben Minuten später behielt Zwickau wieder die Oberhand. Die nicht unverdiente 2:1 Führung sollte die Entscheidung darstellen. Die Zwickauer Mannschaft stellte unter Beweis, dass sie nicht ganz unberechtigt auf dem ersten Tabellenplatz der Oberliga zu finden ist.
Mit dem Abpfiff fingen die Auefans nun an bunte Rauchbomben, Bengalfackeln und Böller zu werfen, wobei besonders die weißen, orange und lila Rauchbombe schön aussahen. Während ich diese Aktion noch gutheißen möchte, geht natürlich das Verbrennen eine gezockten Zwickauer Fahne nicht in Ordnung. Mit offenem Feuer auf Holzbänken hantieren! Die Polizei kam schließlich mit einem Feuerlöscher und schickte den Auer Mob schließlich gleich zum Bahnhof.
Auf dem Weg zum Bahnhof war ein solcher Stau, dass wir locker an einer 50 Autos langen Kolonne vorbeifuhren. Den ersten Zug erwischt, den Anschluss locker gekriegt und dann auch einfach wieder nach Merseburg zurück.
Der erste Zug der verspätet war, war übrigens der, mit dem ich zwei Stunden später nach Halle fuhr, um ein Referat mit Kommilitonen vorzubreiten.
15 Minuten Verspätung bei 13 Minuten Fahrtzeit zwischen Merseburg und Halle: typisch auf dieser Strecke...
Der Unterhaltungswert des gesamten Tages war sehr hoch. Die Qualität des Spiels auf jeden Fall überm Durchschnitt.
Ground Nr. 269 (kein neuer Ground; diese Saison: 39 neue)
Sportveranstaltung Nr. 711 (diese Saison: 78)
Tageskilometer: 300 (280 Bahn, 20 Fahrrad)
Saisonkilometer: 9.510 (5.380 Auto/ 2.170 Fahrrad / 2.060 Bahn)
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 122
Fotos:
In der Zwickauer Innenstadt:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081130a%20Zwickau%20in%20Westsachsen/
IM STADION:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081130b%20FSV%20ZWICKAU%202-1%20ERZGEBIRGE%20AUE%20II/
Samstag, 29. November 2008
WE122I: Holt mal einer den Ball von der Rollbahn?! Fußball im Schatten des Towers: SV Kursdorf 58
Samstag, 29.November 2008 - Anstoßzeit 14.00
4. Stadtliga (12. Liga, 8. Amateurliga)
Ergebnis: 0:2 nach 92 Min. (45/47) - Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 30. und 0:2 70. jeweils der 14er
Verwarnungen: 3:2 gelbe Karten
Platzverweise: der 14er von Brauwasser nach 75 Minuten wegen Tätlichkeit
Sportplatz: Sportplatz Kursdorf (Kap. 500)
Zuschauer: 25 (5 Gästefans)
Spielqualität: 5,0/10 (Durchschnitt für Kreisklasse)
Die Internetpräsenz der Kursdorfer: http://www.kursdorf.net/0030/
Die Vereinsseite des LSV Brauwasser: http://www.lsv-brauwasser06.de/
Wir brauchten nicht einmal eineinhalb Stunden um nach Kursdorf zu kommen. Der Ortsteil von Schkeuditz zählt kaum noch 50 Einwohner, jedoch fühlen sich einige Hundert mit ihm verbunden. Die meisten von denen sind lärmgeplagt nach Schkeuditz-Altscherblitz, ein paar Kilometer weg vom Flughafen, umgesiedelt (worden). Kursdorf ist in Sachen Wohnqualität wirklich eine Katastrophe: Rollbahnen des Flughafens rechts und links, öde Felder, eine Autobahn, eine Bahntrasse, gesichtsloses und verbautes Flachland ringsherum.
Die Grafik der Einwohnerstatistik zeigt verständlicherweise kontinuierlich nach unten, der Zuzug ist gleich Null. Wir fahren unter dem Parkhaus und dem Hauptterminal des Flughafens durch und kommen am Ortseingang an. Bei allen Häusern am Eingang von Kursdorf sind die Rollläden heruntergelassen. An der Kirche wohnen wohl noch zwei Familien, die Kirche selbst wirbt: ,,nächster Gottesdienst: 24.12.’’ und sieht erneuert aus mit ihrer hellweißen Fassade. Die verlassenen Straßen gen Gärtnerei entlang fahrend kommen wir am Fußballplatz an.
Der kleine Graswall und die hohen Zäune, die Schäden in der Gärtnerei bzw. das Verlorengehen des Balles auf der Zufahrtsstraße oder der Bahntrasse verhindern sollen, sehen wenig ansprechend aus. Das Vereinsheim ist völlig heruntergekommen.
Der meist sichere Schiedsrichter pfiff das Spiel sehr pünktlich an und die besser platzierte Brauereitruppe legte gleich stürmisch los. Doch alle Chancen wurden entweder von der Abwehr der auf dem vorletzten Platz befindlichen Kursdorfer oder der Unfähigkeit der im Mittelfeld liegenden Brauwasser-Spieler vergeben. Auch der Torwart des SV Brauwasser - seine Rückennummer 55 konnte tatsächlich sein Alter oder auch sein Jahrgang gewesen sein - bekam ab und an etwas zu tun. Die Action im Spiel verpuffte nach 20 Minuten, sodass man die ausgefallenen Spielertypen genauer betrachten konnte; der lange Dürre mit den langen Haaren der fast nie etwas sagte sondern nur beherzt zum Ball ging und schnell mit ihm gen gegnerisches Tor rannte oder der ständig meckernde kleine, dicke Glatzkopf... Außerdem fiel wieder einmal unangenehm auf, dass Maschinen der World Airline, die schon seit dem Vietnamkrieg us-amerikanische Kriegsverbrecher durch die Welt fliegt, den Flughafen Leipzig-Halle missbrauchen.
Nach 30 Minuten wurde das Spiel schlagartig besser und Brauwasser erzielte mit einem schönen Schuss in die Ecke das 0:1. Bis zur Pause blieb das Spiel ordentlich aber es fielen keine weiteren Tore mehr.
In der Halbzeit war dann klar, dass die 25 teilweise lautstark schimpfenden Zuschauer weder Eintritt zahlen mussten noch etwas zu Essen bekamen.
In der zweiten Halbzeit bot sich den Fans das gleiche Bild wie in der ersten. Nach einer Weile erzielte Brauwasser ihren zweiten Treffer, wobei der mittlerweile zum zweiten Mal erfolgreiche 14er kurz nach dem 0:2 berechtigterweise vom Feld flog, da er einem Gegenspieler, der ihn zuvor gefoult hatte, mit der Faust in den Nacken schlug. Immer diese herrliche Disziplinlosigkeit im Leipziger Land...
Als die Fouls häufiger wurden ging das Spiel auch langsam dem Ende zu. 0:2 war der gerechtfertigte Endstand in einem guten Spiel der 3. Kreisklasse bzw. 4.Stadtliga, also der untersten Spielklasse (die Volkssportligen - drei an der Zahl - werden aufgrund ihres semi-offiziellen Status hier nicht beachtet), was alles in allem einen durchschnittlichen Unterhaltungswert bot.
Ground Nr. 269 (neuer Ground; diese Saison: 39 neue)
Sportveranstaltung Nr. 710 (diese Saison: 77)
Tageskilometer: 65 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 9.210 (5.380 Auto/ 2.150 Fahrrad / 1.780 Bahn)
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 122
Mehr Fotos unter:
Kursdorf: http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081129a%20Kursdorf%20IM%20Flughafen%20Leipzig-Halle/
Das Spiel: http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081129b%20FSV%20Kursdorf%200-2%20Leipziger%20SV%20Brauwasser/
Sonntag, 23. November 2008
WE121II: Not many matches to choose on Totensonntag
Sunday, 23rd November 2008 - kick-off time 14.00
Bezirksliga (7th level, 3rd amateur level)
Result: 1:1 after 90 min. (45/45) - Halftime 1:0
Goals: 1:0 1st Nüchtern, 1:1 74th Leimer
Bookings: two yellow cards SSV, three yellow cards Döbeln
Sent-offs: none
Stadium: Stadion am Bad (cap. 5,500; 500 covered seats)
Attendance: 80 (20 away fans)
Match quality: 2.5/10 (weak)
Actually I planned to watch two matches in the neighbouring village of Großlehna, but both the matches were postponed due to whatsoever two days before. Not a single match in the four city divisions in Leipzig or that ones in Halle was played. Not a single one! And in Merseburg district there were no matches because as backward and dumb Saxony-Anhalt’s politicians are, they forbid to held sports events on the last Sunday before Advent - the day for commemorating the dead - the so-called Totensonntag. But luckily there is the Leipzig district, were no-one cares about Totensonntag or bad weather…
Because all the other matches were played in towns that are situated 50 to 80km away from Merseburg, I decided to watch that match of Markranstädt, although I already visited that ground, because they just were the closest team; 20km distance. The second closest by the way was Geithain. Their neighbouring town Böhlen became known to us when we made our way down there by bike. 110km there and back… Nice in summer, but it just sucks when the temperatures are going down to 0°C and the wind blows cold as ice.
The match is not worth many words. The first shot on goal was unstoppable for Döbeln’s defence, just 50 seconds had been played. Until the 25th minute, the match was good, especially the tackling and duels. But after the 25th minute, the match quality decreased.
In the second half the match was even worse and I wondered how Döbeln could equalise. Actually they can send thanks to that failure of an goalkeeper who let the ball rebound against a Döbeln player who stumbled the ball into the net.
1:1 was the final result. Deservedly, really deservedly for those two not absolutely weak, but nonetheless really not good teams.
Furthermore the referee was not so good considering some ridiculous decisions.
Moreover there had been a contradiction in the prices: 3€ entrance are less than in Saxony-Anhalt, Hamburg or Berlin in that level (3.50€ to 4.50€) but 1.50€ for a Bockwurst is intolerable.
80 fans are not much in Bezirksliga, but it was not bad that there were 10 young supporters from Döbeln who supported their team with flags and chants. Nonetheless it looked ridiculous how they jumped around in their black sweaters... The other fans were mainly quiet, despite that disabled man who shouted aggressively at other visitors.
After the final whistle I left the stadium immediately and went back to Merseburg. Until Kreypau without any problems, but between Kreypau and Trebnitz I took the first dirt road instead of the second one, so I landed in front of an electrified fencing. One kilometre back or straight ahead? Because I saw the castle of Merseburg in front of me, I decided to lift my bike over the fence and jump over it afterwards. Another time the same action and I was on a better path, that lead to another fencing after a kilometre. Now I could see Werder, but there was a deep stream to the left and another fencing to the right. Passed that fencing I just had to jump over two more fences to come on the track to Werder, a tiny suburb of Merseburg.
Ground No. 268 (not a new ground; this season: 38)
Sporting event No. 709 (this season: 76)
Kilometres that day: 45 (bike)
Km this season: 9,145 (5,380 car; 1,985 bike; 1,780 train)
Number of football matches since the last goalless draw: 12
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 121
For more photos see:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081123%20SSV%20Markranstaedt%20II%201-1%20Doebelner%20SC/
WE121I: Football in Weißenfels, Volleyball in Spergau
planned: Saturday, 22nd November 2008 - beginning 11.30
Kreisklasse (11th level, 7th amateur level)
** Match called-off **
1.FC Weißenfels II 3:1 Rot-Weiß Weißenfels II
Saturday, 22nd November 2008 - beginning 12.00
Kreisliga (10th level, 6th amateur level)
Result: 3:1 after 92 min. (45/47) - Halftime 1:1
Goals: ???
Bookings: ???
Sent-offs: None.
Ground: Stadion an der Beuditzstraße Platz II (cap. 1,000)
Attendance: 20 (no away fans)
Match quality: 4.0/10 (slightly below average)
1.FC Weißenfels 4:2 SV Merseburg 99
Saturday, 22nd November 2008 - beginning 14.00
Landesliga (7th level, 3rd amateur level)
Result: 4:2 after 90 min. (45/45) - Halftime 3:1
Goals: 1:0 9th Kapp, 2:0 29th Schütze, 3:0 33rd Schütze, 3:1 44th Rausch; 3:2 70th Pöhland, 4:2 74th Kapp.
Bookings: two for each team
Sent-offs: none
Stadium: Stadion an der Beuditzstraße (cap. 4,000; 1,000 seated, 50 covered)
Attendance: 100 (10 away fans)
Match quality: 5.0/10 (average)
VC Bad Dürrenberg/ Spergau 2:3 VC Olympia Berlin*
Saturday, 22nd November 2008 - beginning 19.30
1. Volleyballbundesliga (1st level)
Result: 2:3 after 113 min.
Sets: 25:21, 17:25, 25:20, 21:25, 11:15
Gym: Jahrhunderthalle Spergau (cap. 1,200 seated)
Attendance: 850 (8 away fans)
Match quality: 4.0/10 (below average)
* There is no need to mention the full name of that club because it is one of the bad examples of exaggerated commercial interests in German volleyball. Neither will I mention the unofficial name of VC Bad Dürrenberg/ Spergau (The Pirates), nor the official name (the club’s sponsor name) of VCO in the following text.
We had an unwell feeling when we went to Nessa, situated several kilometres south to Weißenfels. There had been light snowfall in the early morning, a reason for many football playing sissies, to refuse to play. So it was in Nessa, where we arrived after 33 unpleasant kilometres. Actually it will take you 30km by bike to that village, but there is a misleading sign behind Langendorf.
Because those bunch of sissies in Nessa did not play, we went directly back to Weißenfels so we caught the pre-match of that match, we already planned to watch.
In the pre-match, 1.FC Weißenfels II took on their town rivals Rot-Weiß Weißenfels. We missed the first 20 minutes and with them two goals. One for each team. The ground was muddy and of less quality compared to that one in Nessa. But no-one complained about the ground when numerous chances went begging. And everybody wanted to play, although many players played just incapably.
In the second half, 1.FC showed right from the beginning that they are better and scored a nice goal. They made everything clear in the middle of the second half. 3:1 was the final result in a quite lame derby. Compared to the last derby of the I. Teams of these to clubs, a match that was almost suspended due to fans throwing waste bins on the ground, it was really lame.
Even worse was the support in the second match. Just 100 fans, some of them partially swearing at the referee or players - but their name “Weißenfels Mob” is just ridiculous - and almost no away supporters. However the match was better than that before; of course compared to the higher level. Just the referee of the first match was better than his colleague in the second one who decided a lot of strange offside positions and stopped the match for ridiculous reasons.
Weißenfels was clearly stronger than Merseburg in the first half, consequently leading by 3:0 goals after 34 minutes. Especially the first goal was worth watching when the banana shot by Kapp went down to the angle. One lucky goal by Merseburg shortly before the break could be seen too.
In the second half it was the other way around concerning shots on goal and other scenes: Merseburg had the overwhelmingly majority of standards and chances now. Nonetheless they did not manage to score more than one goal, while Weißenfels scored another time. The final result was - deservedly - 4:2.
We went home then by train due to the damaged chain of my dad’s bike and after one and a half hour, we started again: with other bikes to Spergau.
We arrived punctually enough to eat a lot of snacks in the VIP-sector and did not miss the first rally neither.
While the first set gave hope to the 850 VC BDS fans - Bad Dürrenberg played better and more engaged - the second set was a catastrophe. Berlin, or more concrete: VCO - there is another team, a far stronger team from Berlin; SCC - was clearly better. Consequently they won that set with eight points in front.
Set number three then was dominated by VC BDS, but the high error rate became disturbingly obvious now. Set number four was even worse and this time VC BDS made so many mistakes that SCO was able to equalise.
Finally, the tie-break decided the match. Both teams played great shit in that tie-break, but VC Bad Dürrenberg/ Spergau was even weaker. 11:15 was the deserved result of that. All in all it was the second weakest volleyball match I ever saw, so that’s why I was one of the fans who did not give applause to the players after the final rally, but just booed at them.
That performance was so weak that I really wonder how they want to remain at the top level.
Grounds: 268 (one new ground; this season: 38)
Sporting events: 708 (this season: 75)
Kilometres that day: 95 (75 by bike, 20 by train)
Km this season: 9,100 (5,380 car; 1,780 train; 1,940 bike)
Number of football matches since the last goalless draw: 11
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 121
For more photos see:
Weißenfels II. http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081122a%20FC%20Weissenfels%20II%203-1%20RW%20Weissenfels%20II/
Weißenfels - SV 99 http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081122b%20FC%20Weissenfels%204-2%20SV%20Merseburg%2099/
VCBDS - VCO http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081122c%20VC%20BDS%202-3%20VC%20Olympia%20Berlin/
Sonntag, 16. November 2008
WE120IV: Die stärksten Emotionen gab es nach dem Spiel, als eigentlich schon alles vorbei war... Fußball in der Schkeuditzer Einöde
Sonntag, 16.November 2008 - Anstoßzeit 14.00
Bezirksklasse (8. Liga, 4. Amateurliga)
Ergebnis: 1:1 nach 90 Min. (45/45) - Halbzeit 1:1
Tore: 0:1 10. Pößneck, 1:1 33. Lerz
Verwarnungen: 2:1
Platzverweise: 1x für Oschatz (Tätlichkeit oder andere grobe Unsportlichkeit nach Abpfiff)
Sportplatz: Radefeld I (Kap. 1.000)
Zuschauer: 120 (5 Gästefans)
Spielqualität: 7,0/10 (gut)
Vorspiel:
Radefelder SV II 0:1 SV Naundorf
Sonntag, 16.November 2008 - Anstoßzeit 12.00
Kreisliga A (9. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 0:1 nach 90+x Min. (45?/45?) - Halbzeit ?:?
Tor, Verwarnungen, Platzverweise: ???
Sportplatz: Radefeld II (Kap. 1.000)
Zuschauer: 30 (3 Gästefans)
Spielqualität: 5,0/10 (Durchschnitt)
Jetzt schnell rüber zum Essensstand, der von Wiener Würstchen über Fischbrötchen und Currywurst, sowie von Cola über Heiße Schokolade und Schnaps, so etliches zu bieten hatte.
Den Anstoß hatte ich wegen der Currywurst verpasst, doch das 0:1 bekam ich schon mit. Ein katastrophaler Abwehrfehler zeigte, warum Radefeld so weit unten in der Tabelle zu finden ist. Allerdings war es dann der Gastgeber, der den größten Druck aufbaute und die Gäste nur zu Kontern kommen ließ. Oschatz war ja auch nur um wenige Plätze besser platziert. Für zwei Abstiegskandidaten war dieses Spiel allerdings echt sehenswert; schnelle Spielzüge, gute Kombinationen und starke Zweikämpfe. Kläglich vergebene Chancen auch. Nach 33 Minuten traf Lerz zum hoch verdienten Ausgleich. Ein Mitspieler hatte den Torwart ausgespielt, den Ball im Fünfer noch ein Mal quer nach hinten spielen müssen und Lerz staubte aus vier Metern ins halbleere Tor ab.
Der Sprecher gab übrigens ordentlich alle Namen durch, was in dieser Spielklasse nicht so selbstverständlich ist. Kuriosester weil besonders altertümlicher Name war der eines Radefelders: Holz auf der Heide, heißt dieser.
In der zweiten Halbzeit ging es munter weiter wie in der ersten, nur nervten jetzt einige Oschatzer Spieler, die sich stets theatralisch fallen ließen, wenn sie nur einmal den Atem des Gegners im Rücken spürten. Leider fiel der ansonsten sehr souveräne Schiedsrichter manchmal darauf herein, wenn ein lang gezogenes ,,aaaahhhhhhhhh’’ von einem Gästespieler tönte. Solche Einlagen wurden dann von den ansonsten sehr ruhigen Zuschauern mit Bemerkungen wie ,,Weichei!’’ oder ,,Steh auf du Arsch!’’ kommentiert.
Der Dialog des Tages stammt allerdings von zwei Naundorfer Spielern, die noch geblieben waren:
A: ,,Ey sag mal, wer hat eigentlich die Farbe der neuen Vereinsshirts ausgesucht?’’
B: ,,Ich, hehe’’
A: ,,Soll das ne persönliche Beleidigung sein gegen mich?’’
B: ,,Nö, nö...’’
A: ,,Ey! Wieso sind die Dinger rosa??? Wieso gerade rosa?!’’
B: ,,Na ja... weil das halt die männlichste aller Farben ist!’’
Wie auch immer. Die Shirts habe ich leider nicht gesehen. Dass der eine Linienrichter immer wieder falsche Abseitsentscheidungen traf, habe ich aber sehr wohl gesehen. Das störte ebenso sehr, wie das Verhalten einiger Oschatzer. So zum Beispiel das Beschweren beim Schiedsrichter. Einmal rief daraufhin ein Zuschauer rein: ,,Die Nummer 11 petzt beim Schiri! Die Petze! Das hat der schon in der Schule immer so gemacht!’’
Nachdem das alles in allem gute Spiel beim Stande von 1:1 (2:1 oder 3:1 für Radefeld wäre in meinen Augen weitaus verdienter gewesen) abgepfiffen wurde, ging es dann zu wie auf dem Schulhof einer Sekundarschule. Ein Oschatzer beschwerte sich mal wieder großmäulig beim Schiedsrichter. Es wurde gepöbelt, danach geschubst und schließlich richtig handgreiflich. Die meisten der Spieler und Betreuer, die nun stritten, versuchten zwar zu schlichten, doch einige der Oschatzer suchten jetzt richtig Streit. Der Schiedsrichter bestrafte einen der Gäste daraufhin mit einer roten Karte. Daraufhin wollte natürlich erst recht keiner Ruhe geben, was einem Radefelder absolut nicht passte, der daraufhin einen Betreuer mit einem Sprungtritt mit angewinkeltem Knie angriff. Dieser floh über die Werbebande, der Radefelder sprang hinterher und vor dem angrenzenden Garten mussten etwa 10 Leute die beiden auseinander halten. Mittlerweile hatten auch einige Zuschauer das Spielfeld gestürmt, jedoch nur, um die Szene zu schlichten. Undiszipliniertheit kann man also nur den Spielern vorwerfen. Aber was wäre Fußball ohne Emotionen? Genauso wie Handball oder Eishockey ohne ebendiese: zwar sportlich anspruchsvoll, aber stimmungs- und gefühlsmäßig nicht interessanter als Tennis oder Wasserspringen...
Nachdem sich alle wieder beruhigt hatten fuhren wir via Kursdorf - wir wollten einmal abchecken, wie man in dieses katastrophal verbaute Kaff kommt, da wir in zwei Wochen dort Fußball gucken wollen - nach Merseburg. Die Rückfahrt war aufgrund der ungünstigen Windverhältnisse länger und unangenehmer als die Hinfahrt.
Statistik:
Ground Nr. 266/267 (zwei neue Grounds; diese Saison: 37 neue)
Sportveranstaltung Nr. 704/705 (diese Saison: 72)
Tageskilometer: 70 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 9.005 (5.380 Auto, 1.760 Bahn, 1.865 Fahrrad)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 9
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 120
Mehr Fotos unter:
Dorf: http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081116a%20Radefeld%20-%20Ortsteil%20von%20Schkeuditz/
Spiel 1: http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081116b%20SV%20Radefeld%20II%200-1%20SV%20Naundorf/
Spiel 2: http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081116c%20SV%20Radefeld%201-1%20FSV%20Oschatz/
Samstag, 15. November 2008
WE120III: Der Eisenbahnersportverein auf dem Niveau des Servicepersonals der Deutschen Bahn - oder: das schlechteste Spiel seit 2 Jahren
Hauptspiel
Samstag, 15.November 2008 - Anstoßzeit 14.00
Kreisliga (10. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 1:1 nach 92 Min. (46/46) - Halbzeit 0:0
Tore: 1:0 59. Eigentor, 1:1 79. Der Eigentorschütze
Verwarnungen: zwei für Merseburg
Platzverweise: keine
Sportplatz: Sportplatz Wallendorf (Kap. 1.000)
Zuschauer: 50 (10 Gästefans)
Spielqualität: 0,5/10 (ganz große Scheiße)
SV Wallendorf II 1:2 SV Döllnitz II
Vorspiel
Samstag, 15.November 2008 - Anstoßzeit 12.00
2. Kreisklasse (12. Liga, 8. Amateurliga)
Ergebnis: 1:2 nach 90 Min. (45/45) - Halbzeit 0:0
Tore: 1:0 64., 1:1 75., 1:2 81.
Verwarnungen: keine
Platzverweise: keine
Sportplatz: Sportplatz Wallendorf (Kap. 1.000)
Zuschauer: 20 (7 Gästefans)
Das erste Spiel ging recht bald nach unserem Eintreffen am wenig interessanten Platz los und nach etlichen vergebenen Chancen sah das Spiel eigentlich gar nicht so schlecht aus. Noch ein Durchhänger in der Mitte der ersten Hälfte und eine Verbesserung wieder zum Ende hin, doch Tore fielen keine.
Es dauerte auch bis zur 64. als der Gästetorwart - Döllnitz war bis dahin klar spielbestimmend - den Ball aus den Händen fallen und vor die Füße eines Stürmers prallen ließ, der locker zum 1:0 einschob.
Verdientermaßen allerdings, drehte Döllnitz noch das Spiel mit zwei Toren innerhalb von sechs Minuten.
Wir holten uns nach dem Abpfiff gute Bockwürste mit trockenem Toast für 1,10€. Auch die Getränke waren nicht übertrieben teuer, nur von Nichtraucherschutz war nichts zu merken im Sportlerheim.
Wir hofften auf eine gute Leistung der Eisenbahner im Hauptspiel, denn der ESV befand sich vor dem Spiel schließlich auf Platz 3 der Tabelle und hat dadurch Aufstiegsträume, die nicht ganz unbegründet sind, wenn man sich deren Werdegang anschaut: innerhalb der letzten beiden Jahre kam man von der 2. Kreisklasse wieder in die Kreisliga hoch. Doch der Tabellenletzte aus Wallendorf war keineswegs schlechter. Nur nicht ganz so katastrophal schlecht wie die im hässlichen hellblau spielenden Merseburger.
Ein Fehlpass nach dem anderen, kopfloses Gebolze quer über den Platz und lächerlichste Torschüsse. Die Altherrenmannschaft des ESV, die Mannschaft dieses Vereins, die ich am Häufigsten gucke, einfach wegen der günstigen Spielzeiten und der lustigen Atmosphäre, spielt da allemal besser. Selbst die 2. Herrenmannschaft lieferte da stets bessere Spiele ab, als die erfolgreichste Mannschaft des Vereins.
Folgerichtig stand es zur Pause 0:0.
Mittlerweile waren auch schon die zwei jungen Damen aus dem Sportlerheim gekommen um abzukassieren. 1,50€ - das waren früher mal 3DM, für die man Landesklasse, aber nicht Kreisliga gesehen hatte - für jeden und dazu ein Programm. Sehr lobenswert zumindest das Programm. Allerdings fanden sich da auffällig viele Rechtschreibfehler drin... Groß- und Kleinschreibung, ß statt ss, vergessene Buchstaben, fehlende Leerstellen und der Gleichen mehr.
Wahrscheinlich genauso schnell eingetippt wie meine Berichte in diesem Blog.
Die Pause nutzten wir noch zum Rumlaufen hinterm Sportgelände. Den abschüssigen Bahndamm hinunter, über die stillgelegten Gleise an den idyllischen Teich.
Als wir wiederkamen, begannen die Spieler gerade wieder mit ihrem erbärmlichen Gekicke. Selbst für ein Spiel einer Freizeitmannschaft war das nicht gut. Und in der Kreisliga muss man mehr erwarten können, als so einen Schrott! Selbst der Schiedsrichter passte sich phasenweise dem Niveau der Spieler an, was man seinem Kollegen im Vorspiel nicht bescheinigen darf.
Die Krönung ihrer beschissenen Leistung gaben die Eisenbahner dann nach 59 Minuten, als ein eigener Mann im Strafraum nach dem Ball grätschte, den Torwart damit verlud und der Ball ins Netz sprang.
Allerdings war es derselbe Spieler, der 20 Minuten später mit einem guten Kopfball - eine von drei Torchancen der Gäste - den Ausgleich erzielte.
Wenigstens haben diese zwei offensichtlich nur aus Vollpfosten bestehenden Mannschaften zwei Treffer zu Stande bekommen. Bei einem 0:0 hätte nur eine Einlage wie zwei Wochen zuvor den Tag retten können: da wurde das Spiel der Wallendorfer gegen Großgräfendorf wegen handgreiflicher Auseinandersetzungen der weniger schlimmen Art abgebrochen...
Statistik:
Ground Nr. 265 (neuer Ground; diese Saison: 35 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 702-3 (diese Saison: 70)
Tageskilometer: 20 (Rad)
Saisonkilometer: 8.935 (5.380 Auto, 1.760 Bahn, 1.795 Fahrrad)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 7
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 120
Mehr Fotos unter:
Das Dorf: http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081115a%20Wallendorf%20an%20der%20Luppe/
Das 1. Spiel: http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081115b%20SV%20Wallendorf%20II%201-2%20SG%20Doellzig%20II/
Das 2. Spiel: http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081115c%20SV%20Wallendorf%201-1%20ESV%20Merseburg/
WE120II: Lahmende Wölfe und eine Hundertschaft Gästefans, die die besten und lautesten Fans der Liga übertönt
Freitag, 14. November 2008 - Tip-off 19.30
2. Basketballbundesliga
Ergebnis: 58:87 nach 40 Min.
Viertelergebnisse: 12:16, 17:28, 18:23, 11:20
Scorer MBC: Gilbert 14, Burks 11, Leutloff 9, Diestelhorst 7, Cardenas 6, Grübler 4, Schmidt 3, Bernard 2, Chavis 2
Scorer BBC: Sheffield 19, Oppland 17, Holcomb-Faye 14, Hamilton 12, Harris 11, Raffington 6, Greene 4, Tetzner 4
Verweise durch 5. Foul: Gilbert (MBC) und Raffington (BBC)
Halle: Stadthalle Weißenfels (Kap. 3.000; 2.500 Sitzplätze)
Zuschauer: 2.800 (100 Gästefans)
Spielqualität: 6,5/10 (Weit überm Durchschnitt)
Als wir mit den Rädern gen Süden fuhren war es schon längst dunkel. Den Mietwagen für den Tunesienaufenthalt hatten wir da gerade per Telefon gebucht. Fast eine Stunde vor Beginn kamen wir an der Halle an. Nachdem mein Studentenausweis von der Schrulle am Computer hinter dem Kartenschalter beglotzt wurde, wurde mir eine für deutsche Verhältnisse unglaublich hohe Ermäßigung gewährt: 4,50€ statt 8€ für die Stehplatzkarte.
Das Catering war mal wieder typisch Hallensport: meine Laugenstange war nicht richtig aufgebacken...
Beim Essen bekamen wir dann das neue Vereinslied zu hören, was an Dämlichkeit leider kaum zu überbieten ist. Der Sänger ist selbst für Kuschelrock zu lahm: für einen Vereinssong braucht man einen der ins Mikrofon brüllt.
Wer gut gebrüllt hat, waren etliche der rund 100 Gästefans. Sogar ein paar dekorative Schwenkfahnen, einige Trommeln und nicht zuletzt dutzende Wunderkerzen, die bei zum Einlauf abgedunkelter Halle entzündet wurden. Und dann fast Dauersupport und fast immer lauter als die selbsternannten lautesten Fans der Liga. Dieses Prädikat hatten sie allerdings eine Weile zu Recht inne. Wie dem auch sei, das Spiel verlief auch nicht so, als dass die Heimfans hätten richtig abgehen können. Bis zur Pause war man schon enorm in Rückstand geraten, was an plumpen und unsicheren Spielern lag. Nach zwei Minuten im dritten Viertel war das Spiel - Bayreuth hatte 23 Punkte Vorsprung - entschieden. Fehlpässe, verlangsamtes Spiel und plumpe Bewegungen der Mitteldeutschen auf der einen, Spielfreude, Tempo und tolle Treffer bei Bayreuth auf der anderen. Wäre das Basketballpublikum in Weißenfels nicht so fein - oder doch eher: lahm?, hätte man solchen tollen Sprüchen wie: ,,Haut diese Lutscher von der Platte oder wir stürmen das Spielfeld!’’ lauschen können.
Allerdings gab es doch nach Abpfiff dieser Partie 1. gegen 2. - ja, der an diesem Tag wie eine Mittelfeldmannschaft spielende Mitteldeutsche Basketballklub führte bis dahin die Tabelle der 2. Bundesliga an - tatsächlich ein paar Jugendliche, die ein paar Franken noch hinterher pöbelten.
Es sei hier noch einmal darauf hingewiesen, dass nicht nur die Bayreuther Mannschaft an diesem Tag besser war, sondern die Gästefans eine sehr gute Stimmung verbreiteten. Außergewöhnliche Supporteinlagen gab es zwar nicht (weder Wunderkerzen, noch Flaggen, noch die Seven Nations Army oder Defense, Defense sind etwas Besonderes), aber eben konstante und vernehmbare Unterstützung.
Der Rückweg verlief ohne Probleme oder besondere Vorkommnisse.
Die Statistik mit den Scorern hat übrigens mein Vater mithilfe der Durchsagen des Hallensprechers erstellt, der auch drei Minuten vor Schluss beim Stande von 50:78 noch Parolen nach dem Motto: Da geht noch was - rausgehauen hat. Die Statistik wurde als nicht von der BBL übernommen, die sich erdreistet, die Verbreitung ihres Geschreibsels - auch ohne kommerziellen Hintergrund - unter Strafe zu stellen. Die Perversion des Begriffes ,,Urheberrecht’’ nimmt immer schlimmere Züge an. Man darf diese Statistiken eigentlich nicht einmal abspeichern, um auch in 10 Jahren noch herausfinden zu können, wie die Ergebnisse der Lieblingsmannschaft in der und der Saison waren, da das ja ,,Einarbeitung in Datenverarbeitungssysteme’’ ist.
Nun ja, in vielen Ländern wird man bestraft, wenn man den amtierenden Präsidenten in seinem Blog dumm macht, in anderen Ländern braucht man nur einmal von der falschen Quelle abschreiben. Man kann ja noch froh sein, wenn man keine Unterlassensklage von den ,,feinen’’ Herren und ,,Damen’’ bekommt, wenn man die Namen BBL oder MBC hier hinein schreibt...
Ground Nr. 264 (kein neuer Ground; diese Saison: 34 neue)
Sportveranstaltung Nr. 701 (diese Saison: 68)
Tageskilometer: 45 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 8.915 (5.380 Auto, 1.760 Bahn. 1.775 Fahrrad*)
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 120
*Ja, wir haben mehr Kilometer mit dem Rad als mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt!
Mehr Fotos unter:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081114%20Mitteldeutscher%20BC%2058-87%20BBC%20Bayreuth/
Montag, 10. November 2008
WE120I: Bundesliga-Montag
Montag, 10.November 2008 - Beginn 20.15
1. Volleyballbundesliga
Ergebnis: 1:3 (88:95)
Satzstände: 18:25, 25:20, 22:25, 23:25
Besondere Vorkommnisse: keine
Halle: Jahrhunderthalle Spergau (Kap. 1.200)
Zuschauer: 700 (4 Gästefans)
Spielqualität: 7,0/10 (gut)
Ground Nr. 264 (kein neuer Ground; diese Saison: 34 neue)
Sportveranstaltung Nr. 700 (diese Saison: 67)
Tageskilometer: 20 (Auto)
Saisonkilometer: 8.870 (5.380 Auto, 1.760 Bahn, 1.730 Fahrrad)
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 120
Ausnahmsweise nahm ich mal ein Montagsspiel wahr, da noch der Mietwagen verfügbar war. Kaum waren also die Arabisch- und die Hebräischhausaufgaben erledigt, schon ging es gen Spergau zum Montagsspiel der 1.Volleyballbundesliga.
Der VC Bad Dürrenberg/ Spergau ging nicht unbedingt als Favorit in die Partie gegen die Wuppertal Titans, doch man hatte sich von den Pirates mehr erhofft, als sie letztendlich zeigten.
Der erste Satz war von streckenweise katastrophalen Fehlern der Hausherren gekennzeichnet, doch vor allem waren es auch die Gäste, die einfach mal nur gutes Volleyball spielten.
Auch im zweiten Satz, den die Piraten allerdings für sich entscheiden konnten, holten die Wuppertaler einige eigentlich schon verloren geglaubten Bälle mehrere Metern außerhalb des Feldes und schmetterten sie in das Feld der Bad Dürrenberger und Spergauer.
Im dritten Satz zeichnete sich das Ende der Partie ab, nachdem sich am Spielverlauf der im ersten Satz auffiel, nicht wirklich etwas änderte.
Schließlich sorgten vor allem die Fehler der Gastgeber auch im vierten Satz für den Erfolg der Gäste, der vor allem von dem Gästefan mittleren Alters, der nach dem letzten Ballwechsel gleich mal das Spielfeld stürmte, frenetisch gefeiert wurde. So lohnte es sich doch auch für die vier Wuppertaler, nach Spergau gefahren zu sein...
Die Schiedsrichter sind noch eine Erwähnung wert, denn diese wirkten absolut regelsicher und gerecht in ihren Entscheidungen.
Die Stimmung unter den Fans war schließlich wie immer. Nur diesmal hörte man sogar ab und an Zwischenrufe ,,Titans’’, die den Gästespielern galten. Ansonsten mal wieder Respekt an die Trommler des VC.
Respekt auch an die dritte der drei Aufführungen des Tanzstudios Merseburg-Meuschau. Sehr gute artistische Einlagen mit Pyramidenbau!
Mehr Fotos unter:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081110%20VC%20Bad%20Duerrenberg%20Spergau%201-3%20Wuppertal/
Sonntag, 9. November 2008
WE119III: Spielemarathon an der Geschwister-Scholl-Straße; 5 Spiele in 4 verschiedenen Altersklassen
Sonntag, 9.November 2008 - Anstoßzeit 10.00
B-Junioren Verbandsliga (3. Liga der 14-16jährigen)
Ergebnis: 4:3 nach 81 Min. (40/41) - Halbzeit 2:1
Torfolge: 1:0, 1:1, 2:1; 2:2, 2:3, 3:3, 4:3
Verwarnungen: 5:3
Platzverweise: 1 Betreuer vom VfL 96 und der Gästetrainer
Sportanlage: Stadion am Zoo, Platz 3 (Kap. 500)
Zuschauer: 40 (10 Gästefans)
Spielqualität: 6,0/10 (Überdurchschnittlich)
Während mein Vater mit dem Mietwagen erst um kurz vor halb zehn los fuhr, da er sofort nach dem B-Jugendspiel weiter musste, fuhr ich um neun voraus. Wir kamen beide um 9.45 - genau gleichzeititg - in der Geschwister-Scholl-Straße an.
Freier Eintritt, kein Catering oder so etwas aber immerhin ein Spiel, das schon nach wenigen Minuten mit einem schönen Schuss nicht mehr torlos war.
Die etwas aktiveren Hallenser kassierten Mitte der ersten Hälfte den Ausgleich, gingen aber mit einem zweifelhaften Elfmeter erneut in Führung. Der VfL 96er trat dem Torwart einfach in die Hand, als dieser auf dem Boden, den Ball verpassend, entlang rutschte und ließ sich fallen.
In der Pause gingen wir zum unten beschriebenen Spiel VfL Halle 96 F II gegen Spielgemeinschaft Reideburg/ Dautzsch.
Die ersten paar Minuten der zweiten Hälfte des B-Jugendspiels verpassten wir, nicht jedoch den Ausgleich und schon gar nicht die Gästeführung die mit einem schönen langen Ball in den Winkel entstand. Ab diesem Moment läutete Halle eine Schlussoffensive ein. Die letzten 20 Minuten sollten ihnen gehören. Ab dem 2:3 bahnte sich dann übrigens auch die Fehde zwischen dem halleschen Torwart und den 10 mitgereisten Eltern der Gästespieler an. Nach dem 3:3 jubelte der Torwart in Richtung der Eltern mit den Worten ,,Jaaaa! Ihr Schweine!’’ und zeigte auch noch den Mittelfinger. In den darauf folgenden Minuten gab es dann tolle Dialoge wie: (Torwart): Ey seid ihr nur scheiße da draußen? (ein Vater): Halt’s Maul du Rotzlöffel! (Torwart): Ey ihr seid doch so bescheuert ey!
Der Höhepunkt bahnte sich an, als Halle 96 noch einmal einen Elfmeter - der war eher vertretbar - zugesprochen bekam. Dem Schiedsrichter konnte man übrigens keineswegs vorwerfen, dass er ein Heimschiedsrichter gewesen sei, doch er war streckenweise ziemlich kleinlich und dann auch nicht immer korrekt in seinen Entscheidungen. Der Elfmeter jedenfalls wurde sicher verwandelt und die Halberstädter Eltern tobten. Die kann man allerdings nicht so gut verweisen, wie das mit dem Kotzbrocken von Gästetrainer in der zweiten Hälfte und dem Schreihals von Heimbetreuer schon in der ersten passierte.
So war der Höhepunkt der Schlussphase ein Foul eines Halberstädters, für das er Gelb bekam. In Anbetracht der Tatsache, dass er billigend eine Verletzung des Gegners in Kauf nahm, in dem er ihn mit Wucht über die Eckfahne in die Aluminiumabsperrung stieß und sich zudem auch noch über die gelbe Karte beschwerte, hätte man ihm auch Rot zeigen und die Rechnung der zerknickten Eckfahne mitgeben können.
Aber der Knaller war dann auch noch eine der Mütter, die den Schiedsrichter als ,,Vogel’’, ,,Arschloch’’ und ,,Penner’’ beschimpfte und nach Abpfiff auch noch bedrohte. Die meisten vom VfL 96 waren allerdings so froh über diesen Sieg, dass sie keine zünftige Streiterei vom Zaun brachen, doch die Szene hatte sich immer noch nicht beruhigt, als ich mich auf den Weg zum zweiten Kleinfeldspiel machte. Als die Frau dann auch noch einen Vater eines Heimspieler beschimpfte gab ich ihr noch mit, dass sie sich verpissen solle. Eindeutige Gesten inklusive. Als ich mich dem Kleinfeld näherte hörte ich aber immer noch Geschrei, denn nun hatten sich doch noch mehr Leute in den Haaren...
VfL Halle 96 F II 0:2 Spg Reideburg/ Dautzsch F
Sonntag, 9.November 2008 - Anstoßzeit 10.00
F-Junioren Kreisklasse (2. Liga der 6-8jährigen)
Ergebnis: 0:2 nach 40 Min. (20/20) - Halbzeit 0:1
Neunmeterschießen: 1:4 nach je 11 Schützen
Tore: ?
Verwarnungen: keine
Platzverweise: keine
Sportanlage: Stadion am Zoo, Platz 4 KF (Kap. 300)
Zuschauer: 50 (20 Gästefans)
Spielqualität: 4,0/10 (Unterm Durchschnitt)
In der Pause der B-Jugend waren die letzten Minuten dieser Partie sowie das anschließende Freundschafts-Neunmeterschießen drin. Schon im Spiel fiel die Schussschwäche auf, doch beim Neunmeterschießen noch mehr. Viele Spieler schossen so derartig schlecht, dass man sich selbst in der F-Jugend Gedanken machen muss, wie das besser werden soll. Bei Halle 96 schaffte es gerade einmal ein einziger Spieler zu treffen. Bei Reideburg/ Dautzsch nicht einmal die Hälfte.
VfL Halle 96 F 1:0 BSV Halle-Ammendorf F
Sonntag, 9.November 2008 - Anstoßzeit 11.00
F-Junioren Kreisliga (1. Liga der 6-8jährigen)
Ergebnis: 1:0 nach 40 Min. (20/20) - Halbzeit 0:0
Tor: 25. (Eigentor)
Verwarnungen: keine
Platzverweise: keine
Sportanlage: Stadion am Zoo, Platz 4 (Kap. 300)
Zuschauer: 40 (5Gästefans)
Spielqualität: 4,0/10 (Unterm Durchschnitt)
Dieses Spiel bekam mein Vater dann nicht mehr mit, verpasst hat er allerdings nicht wirklich etwas. Kaum hatte ich mich in die Pöbelei eingemischt, schon fiel auch das erste und einzige Tor der Partie. Der Ball prallte von der Latte ab, der Torwart faustete in ins eigene Netz und gleich darauf ging das Mittelfeldgeplänkel weiter.
Erschreckend wenig Torraumszenen und Schüsse. Selbst oder gerade für F-Jugend.
Ich schenkte mir das Neumeterschießen und ging wieder zum anderen Platz, wo die A-Jugend gerade anfing.
VfL Halle 96 A 2:0 Germania Halberstadt A
Sonntag, 9.November 2008 - Anstoßzeit 12.00
A-Junioren Verbandsliga (3. Liga der 16-18jährigen)
Ergebnis: 2:0 nach 90 Min. (45/45) - Halbzeit 2:0
Tore: 1:0 13. (Elfmeter), 2:0 29.
Verwarnungen: 3:2
Platzverweise: keine
Sportanlage: Stadion am Zoo, Platz 3 (Kap. 500)
Zuschauer: 20 (1 Gästefan)
Spielqualität: 4,0/10 (Unterm Durchschnitt)
Für den ersten Knaller der Partie sorgte wieder einmal der Schiedsrichter, der für einen Halberstädter Tritt gegen den Ball im Strafraum, der zwischen Halberstädter und Hallenser klemmte, einen Elfmeter gab. Der wurde sicher verwandelt, ebenso wie die nächste riesige Torchance für Halle.
Die Gäste waren über die gesamte Partie betrachtet die bessere Mannschaft, der Trainer war auch viel vernünftiger als der von der B-Jugend und der einzige mitgereiste Vater benahm sich viel zu ruhig. So kann es ja nichts werden mit einem Sieg...
So mussten für die Unsportlichkeiten die Spieler sorgen. Neben etlichen härteren Fouls war es auch ein Dialog zwischen dem durch mangelnde Disziplin und Leistung auffallenden 10er des VfL, der einen Fan der eigenen Mannschaft nach einem enttäuschten ,,Oohhhh ne... zu langer Pass!’’ mit ,,Ey halt doch mal de Fresse da draußene! Ey immer ah, oh, eh... Vogel!’’ Das hätte der Mal mit mir machen sollen...
In der zweiten Hälfte bekam dann keiner mehr einen Treffer auf die Reihe. Einzelaktionen, wenige technische Feinheiten und einige Fouls sollten die Highlight sein.
Rotation Halle 2:2 Grün-Weiß Wolfen II
Sonntag, 9.November 2008 - Anstoßzeit 14.00
Landesklasse (8. Liga, 4. Amateurliga)
Ergebnis: 2:2 nach 94 Min. (47/47) - Halbzeit 1:0
Tore: 1:0 40. - 1:1 53. - 1:2 87. - 2:2 90. (Elfmeter)
Verwarnungen: je eine
Platzverweise: keine
Sportanklage: Sportplatz Rotation (Kap. 1.100)
Zuschauer: 60 (5 Gästefans)
Spielqualität: 4,0/10 (Unterm Durchschnitt)
Nach Abpfiff des A-Jugendspiels brauchte ich nur die Straßenseite zu wechseln und schon war ich bei Rotation. Die fingen sehr verhalten an für die 2,50€ Eintritt. Erst nach 40 Minuten fiel mal ein Tor für die klar bessere Heimmannschaft.
In der zweiten Halbzeit ging Wolfen nach dem Ausgleich in der 53. in der 87. völlig unverdient mit 1:2 in Führung, doch der Schiedsrichter sprach Rotation einen fragwürdigen Elfmeter in der 90. zu, was den Ausgleich, das Mindeste für die klar überlegenen Hausherren, bescherte.
Durch Gegenwind hielt ich den Schnitt von 25 km/h, den ich auf dem Hinweg gefahren war leider bei weitem nicht und brauchte 17 Minuten länger als hin zu.
Statistik:
Grounds Nr. 263 und 264 (2 neue Grounds; diese Saison: 34 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 695-699 (diese Saison: 66)
Tageskilometer: 40 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 8.850 (5.360 Auto, 1.760 Bahn, 1.730 Rad)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 5
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 119
Mehr Fotos unter:
Die Jugendspiele: http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081109a%20Jugendfussball%20beim%20VfL%20Halle%2096/
Rotation - Wolfen II: http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081109b%20Rotation%20Halle%202-2%20Gruen-Weiss%20Wolfen%20II/
