Sonntag, 26. September 2010
W217V: Hattrick in vier Minuten, goldenes Tor zur Tabellenführung und andere Szenen des Jugend- und Kreisklassefußballs
Samstag, 4. September 2010
W214II: Neutz mit vier Toren gegen Zscherben erfolgreich
Samstag, 04. September 2010 – Anstoß 15.00
Kreisoberliga Saalekreis (9. Liga, 4. Amateurliga)
Ergebnis: 4:0 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit 2:0
Tore: 1:0 19. Küchler, 2:0 39. Rosin, 3:0 63. Zilke, 4:0 80. Hundt (Foulelfmeter)
Vergebener Elfmeter: 57. Thormann (Neutz) hält Foulelfmeter von Naumann (Zscherben)
Verwarnungen: Neutz 1x, Zscherben 3x
Platzverweise: keine
Spielort: Sportanlage SSV Neutz (Kap. 1.100, davon 50 unüberdachte und 50 überdachte Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 65 (davon ca. 15 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Ganz gutes Spiel)
Photos and English version:
Neutz defeats Zscherben
Die Planung sah eigentlich den Besuch des Spiels SSV Neutz II gegen Großkugel II (3. Kreisklasse) und dann das Weiterfahren nach Löbejün – erst Kreisliga gegen Wallwitz, dann Stadtbesichtigung – vor, doch Großkugels Reserve musste kurzfristig absagen. Die II. ist wohl auch völlig überfordert mit dem Spielbetrieb, da sie zwei Spiele zweistellig verlor und wird wahrscheinlich gar nicht mehr antreten. So fuhren wir gleich nach Löbejün zur Besichtigung weiter und kehrten, da Löbejün kein neuer Groundpunkt ist (mit TSV Leuna waren wir 1999 einmal dort), nach Neutz zum Spiel der ersten Mannschaft zurück. Eine Beschreibung des sehenswerten Ortes Löbejün gibt es in einem Monat in diesem Blog, da wir dann ein Spiel von Löbejün aufsuchen werden.
In Neutz gibt es natürlich nicht so viel zu sehen, wobei die großen Gehöfte entlang der Durchgangsstraße gleich ins Auge springen und die Kirche, die nach der einen S-Kurve links vom Teich, umgeben von Bäumen liegt, ein wirklich schönes Exemplar aus der Zeit der Romanik ist. Von Bäumen ist am Fußballplatz leider nichts zu sehen: der dichte Pappelbestand musste vor wenigen Jahren abgeholzt werden. Das einzige Highlight des ansonsten kahlen Platzes – niedriger Zaun um die Anlage und Reling ums Spielfeld herum, ordentlicher Rasen, ein paar breite Sitzbänke – ist das Sportlerheim mit Tribüne. Im Sportlerheim gab es zwar äußerst vielseitiges Essen – man konnte zwischen a) Bockwurst mit Brötchen und Senf und b) Bockwurst mit Brötchen und Ketchup wählen – aber dafür ist es hervorragend hergerichtet, mit einigen interessanten Trikots und Urkunden ausstaffiert und auf der Tischplatte ist z.B. ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel aufgezeichnet. Die Außentreppe führt nach oben zur Tribüne, die etwa 50 Leuten überdacht Platz bietet. Vier Reihen Holzbänke auf Metallgerüst – trotz großer Zwischenräume wackelt da nichts – bieten nicht die beste Sicht auf das nahe gelegene Tor wegen des Geländers, aber einen schönen Gesamtüberblick. Das Dach ist übrigens bemerkenswert niedrig. Ein Eins-Neunzig-Mann stößt in der letzten Reihe mit dem Kopf ans Holz.
Das Spiel war von der drei Spieltage alten Tabelle her eine klare Sache: der Aufsteiger Neutz war mit drei Niederlagen und 0:6 Toren gestartet, Zscherben, die letzte Saison den Aufstieg knapp verpassten, hingegen mit 6:4 Toren aus zwei Siegen und nur einer Niederlage. Das Spiel machte heute allerdings Neutz. Wenn auch nicht fehlerfrei, doch mit weitaus gefährlicherem Angriff und Torabschluss als die Gäste. Die Schwarz-Weißen waren die meiste Zeit über harmlos, fabrizierten viele Fehlpässe, vergaben ihre wenigen Chancen kläglich oder hatten Pech mit Pfostentreffern bzw. einem einfach zu guten Neutzer Torwart. Neutz erzielte nach mehreren vergeblichen Versuchen nach 19 Minuten den ersten Treffer und legte vor der Pause nach.
In Halbzeit zwei schien Zscherben zu erstarken, doch nach dem Elfmeter, den Tormann Thormann – ja, der Neutzer Goalie heißt wirklich so passend – gegen Zscherbens Schützen Naumann parierte, war wieder das oben beschriebene Bild zu sehen: Zscherben ungenau, schwach und nun auch zunehmend undiszipliniert und Neutz deutlich besser. Sie schafften auch verdientermaßen zwei weitere Torerfolge. Das 4:0 10 Minuten vor Abpfiff war dabei typisch für die zweite Hälfte: ein Fehler führt zu einem Foul im Strafraum, die Zscherbener wollen es nicht war haben, ein cholerischer Gästefan im Rentenalter tönt etwas von „Schauspieler“, der am Boden kniende Gefoulte wird nun zwei Mal von Gästespielern mit dem Ball beschossen, der Torwart geht dann auch noch den Elfmeterschützen vor der Ausführung an, sieht dafür die gelbe Karte – und schließlich nutzte das alles nichts, denn der Neutzer Hundt hämmert den Ball unters Tordach. 4:0 war auch wirklich ein verdienter Endstand.
Statistik:
Ground Nr. 464 (ein neuer Ground; diese Saison: 14 neue)
Sportveranstaltung Nr. 1.057 (diese Saison: 19)
Tageskilometer: 100 (100 Fahrrad, weniger als 10 Fähre)
Saisonkilometer: 3.470 (2.150 Auto/ 940 Fahrrad/ 380 Bahn, Bus, Tram/ weniger als 10 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 46
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 214
Samstag, 12. Juni 2010
W202I: Saisonabschluss in Leuna
Samstag, 12. Juni 2010 – Anstoß 11.00
Landesliga der A-Junioren, Staffel 2 (4. Liga der 16-18jährigen)
Ergebnis: 4:5 nach 94 Min. (45/49) – Halbzeit 3:0
Tore: 1:0 6. 2:0 38., 3:0 45., 3:1 47., 3:2 49., 4:2 56., 4:3 61., 4:4 72., 4:5 74.
Verwarnungen: 1x Gelb Landsberg
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz am Kinderdorf, Rasenplatz 2 (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 16 (davon ca. 8 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Durchhänger in 1. HZ, dann aber flott und torreich)
TSV Leuna 1919 II 2:1 LSG 1967 Ostrau
Samstag, 12. Juni 2010 – Anstoß 15.00
Kreisoberliga Saalekreis (9. Liga, 4. Amateurliga)
Ergebnis: 2:1 nach 95 Min. (47/48) – Halbzeit 1:0
Tore: 1:0 9. Grobe, 1:1 72., 2:1 85. Hunold
Verwarnungen: Grulich (TSV)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportstätte der Jugend (Kap. 1.000, davon 15 überdachte Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 50 (keine Gästefans?)
Unterhaltungswert: 8,0/10 (Viele Torszenen, schnell und spannend)
TSV Leuna 1919 1:4 SSV 90 Landsberg
Samstag, 12. Juni 2010 – Anstoß 15.00
Landesklasse, Staffel 6 (8. Liga, 3. Amateurliga)
Ergebnis: 1:4 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit 1:2
Tore: 0:1 33. Schmidt, 0:2 44. Dietrich, 1:2 45. Rene Lorbeer, 1:3 55. Dietrich, 1:4 80. Klugmann
Verwarnungen: keine
Platzverweise: keine
Spielort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 40 (davon mind. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 4,0/10 (Einseitig und schnell entschieden)
Photos and English Version:
A-Jugend Halle 67
TSV Leuna I & II
Da das Altherrenspiel am Freitag kurzfristig abgesagt wurde, ging es erst am Samstag los mit der Sportguckerei. Den Anfang machte ein A-Jugendspiel in Halle-Neustadt. Die Sportanlage am Kinderdorf hat leider keine Ausbauten, aber mehrere, mit Bäumen, hinter denen Plattenbauten stehen, umgebene Plätze. Auf Platz I hatte ich bereit die Männermannschaft gegen den TSV Leuna (schon mehrere Jahre her) gesehen, jetzt lief auf Platz II die A-Jugend. Der Gastgeber liegt als 7. jenseits von Auf- und Abstieg, der Gast aus Landsberg hat als 3. mittlerweile auch keine Chance mehr, in die Verbandsliga, die höchste Unter-18-Spielklasse auf Landesebene, aufzusteigen.
Zu Beginn war 67 Halle überraschend überlegen: das 1:0 fiel auch schnell mit einem Schuss ins Eck. Leider verflachte das Spiel – nach Gegenwehr der Gäste – nach einer Viertelstunde. Kurz vor der Pause legte Halle dann nach: innerhalb von acht Minuten schossen sie das 2:0 und 3:0. Nach der Pause wollte Halle die endgültige Entscheidung machen, doch sie vergaben eine gute Chance und im Gegenzug war es der Torschützenkönig und Kapitän der Landsberger, der innerhalb von vier Minuten den Anschluss zum 3:2 herstellte. Kurz darauf machte ein Hallenser dann zwar einen Treffer für den FSV 67, indem er herrlich in vollem Lauf über den Torwart ins Netz lupfte, doch der 10er der Landsberger machte zu einem Hattrick noch einen weiteren Treffer: nach 72. Minuten stand es 4:4. Nach 74. war dann der Endstand hergestellt: jetzt traf mal ein anderer für Landsberg: 4-5. Unglaublich, wie die das Spiel noch gedreht haben. Es war ja nicht so, dass Halle so stark nachgelassen hätte – z.B. trafen sie in der 80. den Pfosten und in der 94. wäre beinahe noch der Ausgleich per Freistoß gefallen – oder dass nur der vierfache Torschütze so stark war: hier hat die ganze Mannschaft mitgewirkt und eine starke Leistung (außer von der 15.- bis zur 45.) abgeliefert!
Wir machten uns schnell nach Leuna rüber und mussten dort aber feststellen, dass die Spiele doch nicht parallel im Stadion des Friedens ausgetragen wurden. Die Terminänderung – dass wegen der Gefahr der Wettbewerbsverzerrung alle Spiele 15 Uhr auszutragen sind, war der Grund dafür, dass II. und I. Mannschaft zeitgleich spielten – war zu knapp gewesen, sodass die Freigabe für den Kunstrasen (auf dem mit Standard-Fußballschuhen nicht gespielt werden darf) nicht einzuholen war.
Die 2. Mannschaft spielte deshalb auf der Sportstätte der Jugend, wo mein Vater nun hinfuhr. Die Lage der Unsrigen vor dem Spiel war äußerst misslich: man nahm den ersten Abstiegsplatz mit zwei Punkten Rückstand auf Teutschenthal ein, die zeitgleich bei IMO Merseburg II, für die es um nichts mehr geht, spielten. Von daher war es auch total sinnfrei, dieses Spiel zeitlich nach hinten zu verlegen, da Teutschenthal so wie so wusste, dass sie gewinnen müssen. Der Gegner heute ist auf Platz drei zu finden. Nur geht es auch für Ostrau um nichts mehr.
Das, was mir mein Vater und andere berichteten, klang in etwa so: „Grobe schnell mit der schönen Führung. Oder: schön mit der schnellen Führung. Dann wird der kurz darauf vom Torwart übelst angegangen und muss verletzt ausgewechselt werden (Knieverletzung wird das Kariere-Ende bedeuten), wobei der Torwart mit seinem elfmeter- und rotwürdigen Foul ungestraft davon kam. Die Schiris haben ohnehin gepfiffen wie zugekifft. Ostrau kommt zum Ausgleich. Leuna vergibt davor viel zu viele Chancen, aber liefert ein packendes Spiel. Dann erzielt Hunold doch noch den Siegtreffer.“
Der Siegtreffer nützte nur leider nichts, da IMO II zu blöd oder auch unwillig war, gegen Teutschenthal zu gewinnen. Leunas II muss nun in die Kreisliga. Vielleicht ist das auch ganz gut, wenn man sich in der Kreisliga etabliert und da schön mitspielt – anstatt dauernd gegen den Abstieg aus der Kreisoberliga zu spielen. Also auf eine gute Saison in der Kreisliga! Und gewinnt bitte besonders hoch gegen Buna Schkopau ;-)
Das Parallelspiel an diesem Samstag bestritt die erste Mannschaft, die als 10. von 16 die Klasse schon gehalten hat, aber doch gerne noch den letzten möglichen einstelligen Tabellenplatz erreicht hätte, gegen den souveränen Tabellenführer und seit Wochen Aufsteiger SSV Landsberg 1990. Manche der Gästefans und Spieler kannten doch glatt meine Seite: schön, dass die Seite auch bei den Landsberger Groundhoppern gut ankommt! Was bei mir wiederum gut ankam, war die Leistung der Landsberger, die unserer I. leider klar überlegen waren. Da kann man nur nochmals zum Aufstieg gratulieren! Zum Spiel heute braucht man hingegen nicht viel zu sagen, da Leuna mit der Rumpfmannschaft nur gegenhalten und mit einer wirklich guten Offensivaktion auch mal einen Treffer machen konnte. Einer der besten Spieler Leunas war heute Ronny Golloiuch, der zwar einen Fehler, der zum 0:2 führte, machte, doch ansonsten durch Stellungsspiel und gute Reaktionen eine noch höhere Niederlage verhinderte. Leuna braucht sich nicht zu schämen für den Auftritt.
Die relevantesten Ränge der Tabelle der Landesklasse 6: 1. SSV Landsberg (73 Punkte, aufgestiegen), 2. FC Zeitz (59), 3. Halle 96 II (55), ..., 9. Großgrimma (36), 10. Nessa (35), 11. TSV Leuna (35), 12. Profen (35), 13. Langeneichstädt (34), 14. Nebra (33, abgestiegen), 15. Markwerben (28, abgestiegen), 16. Freyburg (26, abgestiegen).
Statistik:
Ground Nr. 433 (ein neuer Ground; diese Saison: 102 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 1.017 und 1.018 (diese Saison: 160)
Tageskilometer: 50 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 34.650 (21.720 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 3.660 Fahrrad/ 3.270 Bus, Bahn, Tram/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 12
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 202
Samstag, 27. März 2010
WE190II: Doppelpack in Leipzig: Großlehna und Miltitz
Sonntag, 21. März 2010 - Anstoßzeit 13.00
3. Stadtklasse Leipzig (12. Liga, 7. Amateurliga)
Ergebnis: 4:0 nach 90 Min. (45/45) - Halbzeit 1:0
Tore: 1:0 16. Nr. 9, 2:0 46. Nr. 8., 3:0 57. Nr. 10, 4:0 66. Nr. 10
Verwarnungen: 1x Gelb gegen Kulkwitz
Platzverweise: keine
Spielort: Stadion der Einheit/ Sport- und Kulturzentrum Großlehna (Kap. 1.100 Plätze, davon 100 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 10 (keine Gästefans)
Unterhaltungswert: 4,0/10 (Kaum mittelmäßiges Spiel)
Photos and English version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157623591237661/
Der Sonntag war mit zwei Partien in Leipzig ausgeplant. Zuerst standen sich in der untersten Spielklasse Blau-Weiß Großlehna II und SSV Kulkwitz II gegenüber. Zu Beginn war das eine recht ausgeglichene Partie, doch nach und nach verlagerte sich alles zugunsten der Gastgeber. Kulkwitz kam vor allem in der zweiten Hälfte nicht mehr so recht hinterher. Der große Platz, der wegen ein paar Schalensitzen in einer Reihe als „Stadion“ bezeichnet wird, schadete auch dem Spiel. Am Ende ein verdientes 4:0 für die Zweite von Großlehna.
SV Grün-Weiß Miltitz 2:1 TSV Einheit Lindenthal
Sonntag, 21. März 2010 - Anstoßzeit 15.00
1. Stadtklasse Leipzig (10. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 2:1 nach 93 Min. (46/47) - Halbzeit 2:1
Tore: 1:0 34. Nr. 4, 2:0 41. Nr. 9., 2:1 45.+1 Nr. 2
Verwarnungen: 5x Miltitz, 6x Lindenthal
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Miltitz (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 2 Gästefans)
Unterhaltungswert: 5,5/10 (Durchschnittsspiel)
Photos and English version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157623591237661/detail/
Weiter ging es im strömenden Regen nach Miltitz, wo wir kurz nach Anpfiff der zwei Klassen höher ausgetragenen Partie erschienen. Die erste gute Aktion gab es nach 34 Minuten: ein Miltitzer mit einem tollen Drehschuss zum 1:0. Ein Mannschaftskollege legte kurz darauf nach. Mittlerweile war das Spiel ganz gut, Miltitz klar besser, doch Lindenthal verkürzte vorm Pausenpfiff auf 2:1.
In der zweiten Hälfte drängten die Gäste auf den Ausgleich und hätten ihn auch mehrfach beinahe erzielt. Mehr zu Ende der Partie hin, erschien dann auch mal wieder Miltitz vor dem Tor – doch ebenfalls erfolglos. Das 2:1 somit der Endstand in einem kampfbetonten aber fairen Spiel, was weniger unter den Platzverhältnissen: nass, rutschig und schlammig, sondern unter der Kleinlichkeit des Schiedsrichtergespanns litt. Von den 11 gelben Karten waren drei total lächerlich und drei weitere unnötig.
Statistik:
Ground Nr. 405 (zwei neue Grounds; diese Saison: 74 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 969 und 970 (diese Saison: 112)
Tageskilometer: 60 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 29.470 (18.890 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 2.320 öffentliche Verkehrsmittel/ 2.260 Fahrrad)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 56
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 190
Samstag, 22. August 2009
WE160I: The start in the Bezirksliga Leipzig
Friday, 21st August 2009 - kick-off time 18.30
Bezirksliga Leipzig (7th level, 2nd amateur level*)
Result: 0:1 after 92 min. (45/47) - Halftime 0:0
Goal: 0-1 55th Ronny Mende
Bookings: Erdmenger, Diener, Langheld (SSV), Mende, Froese (Lok)
Sent-offs: none
Stadium: Südost-Stadion (cap. 4,260; 260 seated)
Attendance: 240 (60 away fans)
Match quality: 3.5/10 (Below Average)
* N.B.: From this season on, I will use the following classification: 1. Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Bundesliga = professional divisions; Regionalliga and Oberliga (the two leagues are divided into several groups according to the geographical situation) = semi-professional divisions; and all the leagues beneath are amateur divisions. This classification is unofficial, but the German Football Mafia… excuse me: I meant German Football Federation, calls all the three leagues bearing the name “Bundesliga” officially “professional football leagues”. Those leagues from 6th level downward are called “amateur leagues” by the regional football associations of which there are 21 (some of the 16 German federal states are organised in more than one regional association) in Germany. But there are some obscurities concerning the status of the 4th and 5th level. And as if this wasn’t enough, there are still obscurities about some of the amateur divisions, because even some players of 6th or 7th level clubs are that well remunerated, that they have to pay tax on it. So even that division of which the match I will describe in the following was announced opening match, may contain of semi-professional players. The skills that the players showed weren’t semi-pro though. After 10 minutes rain delay, an average amateur match went underway. Both teams were even and until the whistle for halftime, neither Stötteritz nor Lok were able to score. Nonetheless, SSV und 1. FC had some effort on the goal.
After the break, Lok became the better and dominant team. After only 10 minutes were played, Lok’s Ronny Mende scored the golden goal of that day. The final 10 minutes were the best of the entire match, with a lot of wasted chances, saves by the two goalkeepers and some emotions. Even in these 10 minutes, Lok had more scoring chances and actions taken than Stötteritz. That’s why we can say, that this victory by Lok Leipzig II – actually their under-23 team – was deserved.
Concerning the surroundings, I must say, that there were some funny fans. About six persons supported Stötteritz almost the whole game; one young adult – probably a wannabe-Ultra – another young adult, obviously mentally handicapped, and four small childen (perhaps of SSV’s under-10 team). The two older ones were the more active ones with a megaphone and a mobile which they used for playing football related music. The young kids screamed shrilly “SSV – Stötteritz” and tried to provoke players of Lok with remarks like: “Brush your tooth you Lok supporter!”
Ground No. 341 (one new ground; this season: 10 new grounds)
Sporting event No. 869 (this season: 11)
Kilometres that day: 80 (bike)
Km this season: 6,010 (5,790 car, 220 bike, 0 public transport, 0 aeroplane)
Number of football matches since the last goalless draw: 4
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 160
For more photos see:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090821%20SSV%20Stoetteritz%200-1%20Lok%20Leipzig%20II/
Montag, 27. Juli 2009
WE157V: Zum Abschluss der Saison 2008/ 2009 ging’s nach Kulkwitz
Sonntag, 26. Juli 2009 - Anstoßzeit 15.00
Testspiel zweier Mannschaften der 2. Stadtklasse (11.Liga, 7. Amateurliga)
Ergebnis: 2:5 nach 92 Min. (45/47) - Halbzeit 1:2
Tore: 0:1 8. Nr. 13, 1:1 21. Nr. 2, 1:2 40. Nr. 8, 2:2 49. Nr. 17, 2:3 51. Nr. 15 (Eigentor), 2:4 70. Nr. 7, 2:5 88. Nr. 8
Verwarnungen: 2 Gelbe für Kulkwitz
Platzverweise: keine
Stadion: Sportplatz Kulkwitz (Kap. 1.115, davon 15 Sitzplätze)
Zuschauer: 50 (5 Gästefans)
Spielqualität: 5,0/10 (Durchschnitt)
Eigentlich war es angedacht die Saison 2008/ 2009 mit einem Motoballspiel ausklingen zu lassen, doch MSC Seelze überließ dem MBC 70/90 Halle den Sieg kampflos. 3:0. Da das Spiel rechtzeitig abgesagt wurde, disponierten wir am Vortag um und fuhren mit einigen Umwegen, auf denen unter anderem demnächst zu besuchende Grounds abgefahren wurden, nach Markranstädt. Allerdings schauten wir uns dort nicht diesen fürchterlichen Kommerzverein „Red Bull“ Leipzig an, sondern ein Testspiel zweier Mannschaften aus der 2. Kreisklasse: SSV Kulkwitz (Kulkwitz ist ein Ortsteil der an Leipzig grenzenden Kleinstadt) und Kickers Markkleeberg II, ausgespielt im schönen, kleinen Stadion von Kulkwitz.
Die Gäste machten von Anfang an Druck und trafen in der ersten Spielminute das Lattenkreuz. Nach acht Minuten verwerteten sie ihre vierte Torchance. Danach kamen die Gastgeber besser ins Spiel und erzielten in der Mitte der ersten Hälfte den Ausgleich. Bei Pause lagen sie jedoch in einem ordentlichen Spiel mit ein paar guten Zweikämpfen und recht vielen Szenen vorm Tor mit 1:2 hinten.
Nach der Pause dann ein Wahnsinnstor: das Tor des Jahres vom Kulkwitzer 17er, der den Ball aus dem Anstoßkreis aufs Tor zimmerte. Der Ball landete ohne vorheriges Aufsetzen halbhoch direkt neben dem Pfosten. Da guckte der Torwart ganz schön blöd... 2:2!
Gleich darauf erzielte Markkleeberg jedoch wieder die Führung, da ein Spieler den Ball von der Torauslinie kratzte und wild in den Strafraum semmelte. Der 15er bekam ihn an den Bauch und der Ball prallte ins Kulkwitzer Tor. Das 2:4 20 Minuten vor Schluss war die Entscheidung. Das 2:5 war dann der Schlusspunkt dieses zu hoch ausgefallenen Sieges für Markkleebergs Zweite. 2:3 oder 3:4 wäre gerechter gewesen.
Auf direktem Wege und ohne besondere Vorkommnisse ging es dann zurück nach Merseburg. Das nächste Spiel wird noch einmal ein Vorbereitungsspiel sein: SV 1885 Teutschenthal empfängt Rotation Halle (Dienstag), dann Kickers Markkleeberg wieder - allerdings die I. und auch Zuhause - und am Freitag geht es dann nach Polen. Zwei weitere große Wochenendfahrten folgen. Folgen tut auch in ein paar Stunden noch eine Übersicht zur jetzt vergangenen Saison 2008/ 2009.
Statistik:
Ground Nr. 331 (neuer Ground; diese Saison: 102 neue)
Sportveranstaltung Nr. 858 (diese Saison: 215)
Tageskilometer: 80 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 27.010 (12.810 Auto; 5.670 Fahrrad; 5.570 Öffentliche Verkehrsmittel; 2.960 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 47
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 156
Fotos unter:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090726%20SSV%20Kulkwitz%202-5%20Kickers%20Markkleeberg/
Mittwoch, 22. Juli 2009
WE156I: A pre-season match in Leipzig; SSV Stötteritz is out of Chemie Leipzig’s league
Tuesday, 21st July 2009 - kick-off time 19.00
Pre-Season (2. Stadtklasse Leipzig (11th level, 6th amateur level) vs Bezirksliga Leipzig (7th level, 2nd amateur level))
Result: 1:8 after 90 min. (45/45) - Halftime 0:5
Goals: 0:1 15th, 0:2 22nd, 0:3 24th (own goal), 0:4 36th, 0:5 41st, 0:6 58th, 0:7 63rd, 0:8 73rd, 1:8 80. Kevin Kieb
Bookings: one yellow cards BSG
Sent-offs: none
Stadium: Willi-Kühn-Sportplatz 2 (cap. 1,000)
Attendance: 150 (10 away fans)
Match quality: 6.0/10 (Above the pre-season average)
The team we watched today has a very interesting background. BSG Chemie Leipzig - the former name, used in the GDR, of what is nowadays FC Sachsen Leipzig - is not a re-foundation of a renamed club, but a new foundation relating to the old club, Lok Leipzig’s all times rival.
The founders are outlawed and frustrated organised supporters of FC Sachsen Leipzig that want to fight for their ideas and ideals in that way. Maybe it is really the best way to show your dissatisfaction for commercialised professional football by founding an amateur team.
The project worked well in the past season: BSG Chemie dominated the 3. Stadtklasse Leipzig, the 12th and lowest level, by winning almost every match. Consequently, they gained promotion to level 11 (2. Stadtklasse).
Today, they had to play against a superior opponent who is well established in the 2nd amateur division. Nonetheless, Chemie was the better team in the first quarter of an hour. The first good scene of Stötteritz was used for scoring the very first goal. Two stupid mistakes in the defence later and Stötteritz added two more goals to their tally. Until half time, SSV scored twice again, so 0:5 was the far too high result after 45 minutes.
In the second half, Stötteritz scored three goals within 15 minutes. Chemie did not even have a single scoring chance during that time when Stötteritz showed why they are in the Bezirksliga. Deservedly, Chemie used their only chance between the 40th and 80th minute: Kevin Kieb scored the consolation goal.
1:8 was the final result. 150 fans watched that nice match - in regular season matches, Chemie is supported by up to 500 fans (an extraordinary high number in that division): Ultra style support of course! This time, the admission fee of 2€ was quite high, but nonetheless neither too high (their neighbouring club SpVgg 1899 are real hustlers), nor unjustified.

Statistics:
Ground No. 329 (new ground; this season: 100)
Sporting event No. 851 (this season: 208)
Kilometres that day: 70 (bike)
Km this season: 26,870 (12,810 car/ 5,570 public transport/ 5,530 bike/ 2,960 plane)
Number of football matches since the last goalless draw: 41
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 156
For more photos see:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090721%20BSG%20Chemie%20Leipzig%201-8%20SSV%20Stoetteritz/
Montag, 8. Juni 2009
WE149IV: Von Ronneburg nach Meerane; Burgen, Schlösser und Sportanlagen
Sonntag, 7. Juni 2009 - Anstoßzeit 15.00
Kreisliga A Chemnitzer Land (9. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 1:0 nach 93 Min. (46/47) - Halbzeit 1:0
Tor: 1:0 13. Silvio Ollert
Verwarnungen: je zwei
Platzverweise: keine
Stadion: Richard-Hofmann-Stadion (Kap. 5.000)
Zuschauer: 100 (7 Gästefans)
Spielqualität: 3,0/10 (mäßig)
Weiter ging es mehrere Kilometer ohne längere Zwischenhalte - einzige vereinzelt eine Dorfkirche kam mir vor die Linse - über schmale Nebenstraßen nach Posterstein. Dieses kleine Dorf ist für seine Burganlage bekannt. Den Anstieg von bis zu ca. 30% haben wir am Ende dann doch laufen müssen, was sich natürlich lohnte. Die Burgkirche war zwar geschlossen, dafür hatte die Burg - ein in der Renaissance überformter hochmittelalterlicher Bau - offen. 2,50€ Eintritt sind O.K. - die Ermäßigung für Studenten sehr stark: ich musste nur 1€ zahlen. Dafür bekommt man dann im Museum Altenburger Spielkarten, mittelalterliche Waffen und Rüstungen, viele mehrere jahrhunderte alte Möbel, Geschirr, Keramik - teils aus der Zeit um 2.000 v. Chr. und ein paar Erklärungstafeln zur Bedeutung des Ortes Posterstein und Umgebung zu sehen. Wenn man vorher fragt, bekommt man auch die Genehmigung zum Fotografieren mündlich erteilt. Vom Turm darf man natürlich ohne Nachfragen die Landschaft - mit kleinen Waldstücken durchzogenen, hügelige Felder - fotografieren.
Der nächste Haltepunkt war dann der stellenweise sehr heruntergekommene Ort Heygendorf - ein Nachbarort heißt passenderweise Kummer, was in dieser Konstellation nur noch von den beiden sachsen-anhaltischen Nachbardörfern Sorge und Elend übertroffen wird. Danach kam Ponitz mit einem unspektakulären aber hervorragend sanierten Renaissanceschloss, und schließlich der Endpunkt unserer Fahrt: Meerane.
Danach fuhren wir zuerst zum alten Stadion Roter Hügel, das vor sich hingammelt, und nach einem Blick die Steile Wand hinunter, fuhren wir dann zum noch genutzten Stadion Richard Hofmann, wo wir dann auch ein Spiel des Meeraner SV sahen.
Für echt asozial überhöhte 2€ - schlimmer als in Westberlin! - bekam man dann ein schwaches Spiel zwischen dem 4. und dem 8. der Kreisliga A (Chemnitz) zu sehen, was Meerane mit einem schönen Schuss aus 20m der ins Toreck ging, für sich entschied. Dies war die mit abstand beste Szene auf dem Platz. Ein paar ordentliche Zweikämpfe und Laufduelle beiseite genommen, gab es nichts zu sehen, was sicherlich auch im Besonderen an dem überdimensionierten Feld von ca. 120x65m lag und nicht an der allgemeinen Untalentiertheit der Spieler.
Beste Szenen neben dem Platz war eine Pöbelei zwischen einem Wechselspieler und mehreren Meeraner Zuschauern, was der betroffene Spieler mit einem „Ihr seid doch nicht mehr ganz glatt, ey!“ kommentierte.
Meerane war am Ende der verdiente Sieger, da sie in ihrem wirklich sehenswerten Stadion die weniger schlechte der beiden Mannschaft waren.
Für uns ging es nach dem Spiel noch einmal zur Steilen Wand, die wir dann mit den Fahrrädern mühevoll hochfuhren um die Achterbahn hinabzurasen, und dann zum altmodischen 50er Jahre Bahnhof, wo wir in den Zug einstiegen. Via Gera, Zeitz und Weißenfels ging es nach Merseburg zurück.
Ground Nr. 322 (zwei neue Grounds; diese Saison: 92 neue)
Sportveranstaltung Nr. 820 (diese Saison: 187)
Tageskilometer: 250 (210 Bahn, 40 Rad)
Saisonkilometer: 25.600 (12.810 Auto; 5.070 Öffentliche Verkehrsmittel; 4.760 Fahrrad; 2.960 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 27
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 149
Fotos unter:
Sehenswürdigkeiten
Spiel in Meerane
Sonntag, 23. November 2008
WE121II: Not many matches to choose on Totensonntag
Sunday, 23rd November 2008 - kick-off time 14.00
Bezirksliga (7th level, 3rd amateur level)
Result: 1:1 after 90 min. (45/45) - Halftime 1:0
Goals: 1:0 1st Nüchtern, 1:1 74th Leimer
Bookings: two yellow cards SSV, three yellow cards Döbeln
Sent-offs: none
Stadium: Stadion am Bad (cap. 5,500; 500 covered seats)
Attendance: 80 (20 away fans)
Match quality: 2.5/10 (weak)
Actually I planned to watch two matches in the neighbouring village of Großlehna, but both the matches were postponed due to whatsoever two days before. Not a single match in the four city divisions in Leipzig or that ones in Halle was played. Not a single one! And in Merseburg district there were no matches because as backward and dumb Saxony-Anhalt’s politicians are, they forbid to held sports events on the last Sunday before Advent - the day for commemorating the dead - the so-called Totensonntag. But luckily there is the Leipzig district, were no-one cares about Totensonntag or bad weather…
Because all the other matches were played in towns that are situated 50 to 80km away from Merseburg, I decided to watch that match of Markranstädt, although I already visited that ground, because they just were the closest team; 20km distance. The second closest by the way was Geithain. Their neighbouring town Böhlen became known to us when we made our way down there by bike. 110km there and back… Nice in summer, but it just sucks when the temperatures are going down to 0°C and the wind blows cold as ice.
The match is not worth many words. The first shot on goal was unstoppable for Döbeln’s defence, just 50 seconds had been played. Until the 25th minute, the match was good, especially the tackling and duels. But after the 25th minute, the match quality decreased.
In the second half the match was even worse and I wondered how Döbeln could equalise. Actually they can send thanks to that failure of an goalkeeper who let the ball rebound against a Döbeln player who stumbled the ball into the net.
1:1 was the final result. Deservedly, really deservedly for those two not absolutely weak, but nonetheless really not good teams.
Furthermore the referee was not so good considering some ridiculous decisions.
Moreover there had been a contradiction in the prices: 3€ entrance are less than in Saxony-Anhalt, Hamburg or Berlin in that level (3.50€ to 4.50€) but 1.50€ for a Bockwurst is intolerable.
80 fans are not much in Bezirksliga, but it was not bad that there were 10 young supporters from Döbeln who supported their team with flags and chants. Nonetheless it looked ridiculous how they jumped around in their black sweaters... The other fans were mainly quiet, despite that disabled man who shouted aggressively at other visitors.
After the final whistle I left the stadium immediately and went back to Merseburg. Until Kreypau without any problems, but between Kreypau and Trebnitz I took the first dirt road instead of the second one, so I landed in front of an electrified fencing. One kilometre back or straight ahead? Because I saw the castle of Merseburg in front of me, I decided to lift my bike over the fence and jump over it afterwards. Another time the same action and I was on a better path, that lead to another fencing after a kilometre. Now I could see Werder, but there was a deep stream to the left and another fencing to the right. Passed that fencing I just had to jump over two more fences to come on the track to Werder, a tiny suburb of Merseburg.
Ground No. 268 (not a new ground; this season: 38)
Sporting event No. 709 (this season: 76)
Kilometres that day: 45 (bike)
Km this season: 9,145 (5,380 car; 1,985 bike; 1,780 train)
Number of football matches since the last goalless draw: 12
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 121
For more photos see:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081123%20SSV%20Markranstaedt%20II%201-1%20Doebelner%20SC/
Sonntag, 26. Oktober 2008
WE117III: Tschakko’s hat trick obtains Holleben success
Sunday, 26th October 2008 - kick-off 15.00
Kreisliga (10th level, 6th amateur level)
Result: 3:2 after 90 min. (45/45) - Halftime 2:1
Goals: 1:0 23rd Tschakko, 1:1 41st (?), 2:1 45th Tschakko, 2:2 58th (?), 3:2 82nd Tschakko
Bookings: two for each team
Sent-offs: none
Ground: Sportplatz Holleben (cap. 1,150; 50 seated)
Attendance: 75 (5 away fans)
Match quality: 7.5/10 (good or even very good)
Ground No. 260 (new ground; this season: 30)
Sporting event No. 688 (this season: 55)
Kilometres that day: 30 (bike)
Km this season: 8,120 (4,810/ 1,760/ 1,550)
Number of football matches since the last goalless draw: 98
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 117
In not more than 45 minutes we arrived at Holleben, a village that is part of Teutschenthal but has a long history. Leaving the Landesstraße for the first badly paved route to the right, you will arrive at the castle and the mill, then at the church. Turning back to the Landesstraße, another church can be seen. On the opposite site to the church there is a sign that shows the way to the football ground that is stuffed in between nice homes, a ruined farm building and a high railway embankment.
The Match:
Both teams started surprisingly well paced into the match. There were a lot of duels and tackling, too. But the teams had great difficulties in scoring goals. Highlight was a scene when a Holleben player rounded the goalkeeper, went towards the empty goal, but hit the post from a distance of two metres. The rebounding ball was then hammered above the goal from five metres off the line.
Nonetheless, after 24 minutes were played, Holleben scored the first goal, consequently to the circumstances with the help of Landsberg’s goalkeeper who fisted the ball before the feet of one attacker who humbled the ball over the line.
Later on, Landsberg equalised by another goalkeeper mistake. Right before the break, Holleben went in front once again by a long distance shot right into the corner.
In the second half, both teams kept the high pace and the hostile way of playing and still wasted many chances.
After Landsberg equalised in minute 58, Holleben added an important goal to their tally eight minutes before the end. So the deserved final result is 3-2.
Entrance and Attendance:
2€ is quite expensive compared to other teams in that league, but the match was worth that dubious price. 75 fans came and most of them behaved as well as I expected before when I saw the clean and beautiful village. No smoking and drinking youngsters who call each other ‘cock suckers’ or ‘gay wankers’ as in Gröst the day before - and no aggressive pensioners. Only one elderly man used to complain about the referee, mostly unjustified, several times - but not in a really aggressive way.
Catering and Referee:
The abovementioned referee was mainly sovereign and fair in his decisions, although there were some scenes which where doubtful.
There were several interesting dishes available at the food stall; liver loaf with chips and onions was mine. Furthermore bratwurst, rissole and bockwurst. The prices were a bit higher than usual, which may have to do with the high income of the village’s inhabitants.
Afterwards:
With a short stop at the chemistry statue in Schkopau, we went back to Merseburg. That match in Holleben was the last amateur match being kicked off at 15 o’clock, due to the shorter days now. From now on it is dark half an hour after the 17 o’clock final whistle.
For more photos see:
The village of Holleben; http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081026a%20Dorfkern%20Holleben%20und%20Atomium%20Schkopau/
The match; http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081026b%20TSV%2078%20Holleben%203-2%20SSV%20Landsberg%20II/
