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Samstag, 10. Mai 2014

W406II: F-Junioren siegen überragend in Dieskau – Zweite macht das Beste aus einem Pflichtsieg – Erste geht gegen Landsberg unter.

TSV Leuna 1919 ............................................................ 0
SSV 1990 Landsberg ..................................................... 5
- Datum: Samstag, 10. Mai 2014 – Anstoß: 15.00
- Wettbewerb: Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 6 (8. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-5 nach 92 Min. (46/46) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 40. Lutz Wolff (Foulelfmeter), 0-2 52. Georg Arndt, 0-3 52. Florian Tessmann, 0-4 60. Gunter Schubert, 0-5 80. Björn Berger
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportstätte der Jugend (Kap. 1.000, davon 15 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 80 (davon 67 zahlende und mind. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 3,5/10 (Langweiliges Spiel: Leuna völlig überfordert, Landsberg verdienter Sieger)

TSV Leuna 1919 II ........................................................ 4
SV Fortuna Steigra ........................................................ 2
- Datum: Samstag, 10. Mai 2014 – Anstoß: 12.30
- Wettbewerb: Kreisliga Saalekreis, Staffel 1 (10. Spielklasse, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 4-2 nach 92 Min. (46/46) – Halbzeit: 2-1
- Tore: 0-1 5. Andre Fischer (?), 1-1 10. Tino Fiebig, 2-1 43. Mario Melchior, 3-1 69. Sebastian Fischer, 4-1 70. Tino Fiebig, 4-2 82. Andre Fischer
- Verwarnungen: Albert Shoshi (Leuna); Sven Schatkowsky (Steigra)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportstätte der Jugend (Kap. 1.000, davon 15 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 15 (keine Gästefans darunter)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes und sehenswertes Spiel beider Teams, die große Personalprobleme hatten)

Fußball-SV Dieskau 2005 F .......................................... 1
TSV Leuna 1919 F ......................................................... 6
- Datum: Samstag, 10. Mai 2014 – Anstoß: 9.00
- Wettbewerb: E-Junioren Kreisklasse Saalekreis, Staffel 1 (Spielklasse der U9)
- Ergebnis: 1-6 nach 40 Min. (20/20) – Halbzeit: 1-3
- Freundschafts-Neunmeterschießen: 4-4 nach 11-10 Schützen
- Tore: 0-1 3. Lukas, 0-2 14. Luca, 1-2 18. Nr. 4, 1-3 20. Lukas, 1-4 24. Luca, 1-5 27. Lukas, 1-6 28. Lukas
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportstätte Dieskau (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 8,0/10 (Leuna spielte souverän und sehenswert, Dieskau wurde etwas unter Wert geschlagen)  
Photos with English Commentary:
a) FSV Dieskau 05 v TSV Leuna 1919, Under-9 League
b) TSV Leuna Reserves v Fortuna Steigra and First XI v SSV Landsberg

Drei der sechs Leunaer Mannschaften spielten an diesem Samstag – und all diese Spiele suchten wir auf. Als erstes die F-Jugend: die war zum Spitzenspiel beim vier Punkten besseren FSV Dieskau zu Besuch!

Wir kamen gerade noch rechtszeitig auf dem sehr schön in einer Senke liegenden Platz an, denn kaum rollte der Ball, hatte Lukas, der Goalgetter des heutigen Tages, auch schon zugunsten der Gäste eingenetzt. Nach einer guten Viertelstunde schlug Luca eine Flanke von beinahe dem Eckstoßpunkt aus aufs Tor, Lukas erwischte den Ball erst hinter der Linie mit dem Kopf – wie auch immer: es stand 0:2. Dass das unglücklich zustanden gekommene 1:2 das einzige Tor der Gastgeber bleiben sollte, war nicht zu verstehen. Doch schon nachdem sich zwei Leunaer gegenseitig umgerannt hatten und ein Pfostentreffer im Nachschuss verwandelt wurde, kam Leuna zurück und narrte die ganze Abwehr und den Torwart zum 1:3 Pausenstand.

In der zweiten Hälfte wurde es deutlich: trotz einiger Chancen der Dieskauer traf nur noch der TSV! Wie in der ersten Halbzeit auch waren es zwei Treffer von Lukas und einer von Luca, darunter auch eine tolle Bogenlampe in den Winkel aus über 10m und recht spitzem Winkel! Mit dem 1:6 war Dieskau dann doch etwas unter Wert geschlagen worden – aber das kann uns in Leuna nur recht sein, besonders nach der unglücklichen Niederlage gegen Meuschau in der Vorwoche. Die Leistung der gesamten Mannschaft war heute wieder, ohne Zweifel und Abstriche, ganz hervorragend!  
Ein Zwischenstopp zuhause und es ging um 12 wieder auf die Piste: in Leuna wird bis Saisonende, möglicherweise sogar noch länger, wegen baulicher Mängel in den Umkleiden, das Stadion gesperrt bleiben – also auf zur Sportstätte der Jugend, wo die II. Mannschaft gegen Fortuna Steigra und die I. gegen SSV Landsberg anzutreten hatten!

Das Aufeinandertreffen von Steigra und Leuna in der Vorsaison (20.6.2013) hatte ich leider verpasst: einige der Spieler hatten es mir kurz darauf als das beste Spieler der TSV-Reserve in den letzten 10 Jahren beschrieben. In einem Spiel mit Chancen im Minutentakt, jeweils 5 bis 6 Latten- und Pfostentreffern pro Mannschaft und ungeahndeten Blutgrätschen und Brutalofouls, trennten sich beide Teams 2:2 – ein Tor spektakulärer als das andere!

Naja, heute war es leider nicht so spektakulär, aber trotzdem ein wirklich sehenswertes Match: Leuna hatte enorme Engpässe unter den Spielern zu kompensieren und trat nur mit elf Leuten inklusive Spielertrainer Kobsch an. Nach wenigen Minuten war es dann auch der Gast aus der Steigra, der mit einem Kopfball nach einer Ecke in Front ging. Die Steigraer waren allerdings auch nur zu elft und konnten dem sich schnell aufbauenden Leunaer Druck kaum fünf Minuten standhalten. Fiebig und Melchior drehten die Partie noch vor der Pause auf 2:1. In der 45. Minute gab es dann noch leider einen Sportunfall: ein Steigraer fiel auf den Hinterkopf und musste nicht nur ausgewechselt sondern auch von einem Notarzt behandelt werden.

Gegen zehn Gäste machte Leuna souverän den Sack zu: ein Doppelschlag zum 4:1 und nach einem schönen aber bedeutungslosen Treffer der Gäste hieß es am Ende 4:2. Leuna machte das Beste aus seiner schwierigen Situation und gewann das Spiel als die klar bessere Mannschaft völlig verdient! Für Steigra wird es hingegen eng – je nach dem wie das mit dem Spielabbruch in Weißenschirmbach gewertet wird, enden die Jungs noch auf einem Abstiegsplatz!  
Schließlich spielten noch die ersten Männer – ebenfalls in dünner Besetzung, was u.a. dem Betrug in der Vorwoche durch den parteiischen Schiedsrichter der ESG (Herr Schramm) geschuldet war, und dann auch noch gegen den Kreispokalsieger aus Landsberg.

Der Kreispokalsieg war ja wohl nicht sehr überzeugend: gegen zehn Schafstädter erst in der Schlussminute aus Abseitsposition zum Ausgleich gekommen und ins Elfmeterschießen gerettet. Auch hier in Leuna spielten die Landsberger lange wenig überzeugend. Bei Leuna lief nichts nach vorne, Landsberg konnte in einem schlechten und langweiligen Spiel aber erst durch einen (berechtigten) Foulstrafstoß kurz vor dem Seitenwechsel in Führung gehen. Und auch dieser Elfmeter war dürftig: ganz schlecht geschossen, aber Keeper verladen.

Nach der Pause wurde es für Leuna richtig übel: nach einem Doppelschlag stand es 0:3. Erst nach dem dritten Treffer, der die Hauptschwäche der Mannschaft offen legte – auch das 0:4 fiel dadurch, dass Leuna einfach zu langsam für eine gute Platzierung in der Landesklasse ist – kam Leuna zu zwei Torchancen. Ein starker Sturmlauf von Kevin Degner über rechts mit Flanke vors Tor und Versuch eines Seitfallziehers, danach ein guter Abschluss der durch eine Torwartparade über das Tor zu einem Eckstoß gelenkt wurde. Am Ende setzte Landsberg noch einen drauf: 0-5 und somit eine der höchsten Niederlagen des TSV im Wettkampfbetrieb und wohl die höchste überhaupt in der Landesklasse!  
Statistik:
- Grounds: 1.104 (kein neuer; diese Saison: 133 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.043 (heute 3; diese Saison: 187)
- Tageskilometer: 50 (50km Fahrrad)
- Saisonkilometer: 56.460 (54.710 Auto/ 1.650 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 20 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 37 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 406

Sonntag, 13. Mai 2012

W302II: 21 Tore in 131 Minuten Fußball

TSV Leuna 1919 F 6:3 FSV Dieskau 05 F
Datum: Samstag, 12. Mai 2012 – Anstoß: 10.30
Wettbewerb: F-Junioren Kreisklasse Saalekreis, Staffel 2 (Liga der unter 9jährigen)
Ergebnis: 6-3 nach 43 Min. (20/23) – Halbzeit: 3-2
Freundschafts-Neunmeterschießen: 3-5 nach 9-10 Schützen
Tore: 0-1 2. Nr. 2, 1-1 8. Eigentor Nr. 3 (nach Torschuss Kevin Werner), 2-1 9. John Köcke, 2-2 15. Nr. 12, 3-2 20. John Köcke, 4-2 31. Kevin Werner, 5-2 33. John Köcke, 6-2 37. Luca Mucha, 6-3 39. Nr. 12
Verwarnungen: keine
Platzverweise: keine
Spielort: Sportstätte der Jugend, Platz 2 (Kap. 500, davon 20 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 6 Gästefans)
Unterhaltungswert: 8,0/10 (Wirklich hervorragendes Jugendspiel!)

VfB Blau-Gelb Geußnitz 1:11 VfB Zeitz
Datum: Samstag, 12. Mai 2012 – Anstoß: 15.00
Wettbewerb: Kreisliga Burgenland, Staffel 3 (10. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 1-11 nach 88 Min. (45/43) – Halbzeit: 0-6
Anmerkung: Geußnitz spielte komplette Spielzeit in Zwei-Mann-Unterzahl
Tore: 0-1 8. (15), 0-2 22. (9), 0-3 30. (6), 0-4 31. (7), 0-5 40. (10), 0-6 41. (15), 0-7 52. (9), 1-7 63. (P. Dembitz?), 1-8 78. (5), 1-9 82. (7), 1-10 84. (5), 1-11 85. (7)
Verwarnungen: keine
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Geußnitz (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Extrem einseitiges Spiel, was bei den ungünstigen Voraussetzungen für Geußnitz auch kein Wunder war)
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Photos with English Commentary:

Nachdem am Freitagabend noch die Alten Herren auf der Sportstätte der Jugend spielten, gab es Samstagvormittag auf derselben Spielstätte ein F-Jugendspiel. Vorm Duell der Tabellennachbarn gaben die neben mir zum Platz laufenden Dieskauer Kinder schon die dollsten Tipps von wegen „17:0 gegen die Pflaumen“ ab – und der starke Beginn der Gäste ließ einen das fast befürchten: ein starker Sturmlauf, bei dem vor allem auffiel, dass Dieskau älter und körperlich stärker ist als Leuna, führte zum 0:1 – doch nach einigen Minuten fand Leuna ins Spiel und zeigte seine tollen spielerischen Qualitäten.

Vor allem das Sturmduo um John und Kevin schlug mehrfach zu. Dass massenweise Chancen liegengelassen wurden, konnte man lässig sehen, da trotzdem noch sechs Mal der Ball im Kasten des Dieskauer Torwarts einschlug. Erst ein Doppelschlag – wobei der Ausgleich das Glück des Tüchtigen war: Kevin hat den Torwart angeschossen, dann stolpert ein Dieskauer Verteidiger den Ball über die eigene Torlinie – dann nach dem Ausgleich ein klasse Schuss aus spitzem Winkel direkt vor dem Pausenpfiff.

In Hälfte zwei setzte sich die schnellere und technisch klar bessere Mannschaft Leuna gegen die körperlich starke aber nicht immer auf der Höhe des Spielgeschehens befindliche Abwehr durch. Drei weitere schön heraus gespielte Tore entschieden das erstaunlich zweikampfintensive Spiel. Kurz vor Abpfiff schaffte Dieskau noch ein besseres Ergebnis herzustellen. 6:3 also für den starken TSV in einem wirklich ganz hervorragenden Spiel, das auch herrlich unter Beweis stellte, dass man auch im Jugendfußball nicht zwangsläufig gegen eine unterdurchschnittliche junge und körperlich schwächere Mannschaft gewinnt, nur weil man im Schnitt ein Jahr älter und ein Kopf größer ist!

Das Freundschaftsneunmeterschießen gewann der FSV Dieskau dann mit 5:3. Von 17:0 waren die Jungs dann aber doch in allen Vergleichen weit entfernt... Aber bei einigen der Dieskauer Sprüche habe ich mich sowieso gefragt, wie’s um die Erziehung bei den Jungs steht. Aber wenn man einen Spielervater hat, der mit der MZ zusammen wegen eines unberechtigten Turnierausschlusses durch Medienhetze den Kreisverbandspräsidenten abgesägt hat, dann hat man auch Spieler, die schon im F-Jugend-Alter die sonst eher für die Großfeldjugend typischen Sprüche wie „Ey seid ihr schwul, oder was?!“ bringen.
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Mit Rückenwind kamen wir weit vorm Anstoß im ziemlich gesichtslos auf einer Anhöhe südlich von Zeitz gelegenen Geußnitz an. Hinter der Kirche ist das Sportlerheim des SV Blau-Gelb, 300m weiter der ganz ansehnliche und von Bäumen und Feldern umgebene Platz. Spektakulär oder anderweitig etwas Besonderes ist dieser Dorfanger aber nicht.

Umso unverständlicher die Schilder vom Geußnitzer Vorstand, dass nur zu Trainings- und Wettkampfzeiten der Platz benutzt werden darf. Da haben wohl ein paar Doofe nicht mitgekriegt, dass man einen Haftungsausschluss auch mit den viel angemesseneren Schildern „Benutzen auf eigene Gefahr“ erreicht. Schonen braucht man den Acker nun wirklich nicht für den abgeschlagenen Tabellenletzten der Kreisliga. Aber auch die 2€ Eintritt (warum ist Zeitz denn nur immer teurer als der Regionalbezirk Naumburg, Nebra oder Weißenfels?), die mäßig gegrillten Roster und die absolut erbärmliche Zuschauerzahl machten den Verein nicht gerade sympathisch.

Wirklich sympathisch war aber das Auftreten der Mannschaft: ungeachtet dessen, dass man nur neun Leute zur Verfügung hatte, spielte man unverdrossen und ohne Trotz und Aggression gegen den Ersten, den VfB Zeitz. Geußnitz und Zeitz trennten vor dem Spiel 13 Plätze und 41 Punkte. Nach dem Spiel trennten sie noch mal 10 Tore mehr.

Geußnitz hatte drei Chancen im ganzen Spiel, von denen sie eine mit einem klasse Hammerschuss hoch ins Eck verwerteten. Zeitz hatte etwa achtmal so viele Szenen vorm Kasten, von denen sie fast jede zweite verwerten konnten. Ein besonders sehenswertes Spiel war es leider nicht und das zweistellige Ergebnis kam durch einen längeren Durchhänger in der zweiten Spielhälfte erst dank des Ausfalls des Torhüters zustande. Der Geußnitzer musste nämlich beim Spielstand von 1:7 (mittlerweile war ein weiterer Feldspieler hinzugestoßen!) ausgewechselt werden, da er bei einem Zusammenprall auf dem Kopf landete und wohl unter Schwindelgefühl litt. Ein Krankenwagen musste auch gerufen werden. Sein Ersatzmann (nun war es also wieder 9 gegen 11, nachdem man gerade einmal fünf Minuten 10 gegen 11 spielen konnte) kassierte leider vier sehr einfache Treffer. Nach dem 1:11 pfiff der Schiri etwas sehr pünktlich ab, aber da es in einer Karenzzeit war, wurde der Abpfiff in der 88. nicht als Abbruch gewertet.
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Statistik:
Grounds: 729 (heute 1 neuer; diese Saison: 135 neue)
Sportveranstaltungen: 1.515 (heute 2, diese Saison: 201)
Tageskilometer: 110 (110 Fahrrad)
Saisonkilometer: 54.860 (26.210 Auto/ 23.120 Flugzeug/ 3.000 Bahn, Bus, Tram/ 2.510 Fahrrad/ 20 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 63
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 302

Sonntag, 13. Juni 2010

W202II: Nauendorf mit hohem Sieg zum Abschlussspieltag

FSV Nauendorf 1896 6:1 FSV Dieskau 2005
Sonntag, 13. Juni 2010 – Anstoß 15.00
1. Kreisklasse Saalekreis, Staffel 2 (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 6:1 nach 94 Min. (46/49) – Halbzeit 3:1
Tore: 1:0 3. (11), 2:0 8. (Foulelfmeter, 5), 2:1 22. (10?), 3:1 26. (5), 4:1 49. (5?), 5:1 78. (7?), 6:1 89. (9?)
Verwarnungen: 1x Dieskau
Platzverweise: keine
Spielort: Sportzentrum Nauendorf (Kap. 1.500, davon 200 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Nauendorf zeigte lange ein richtig gutes Spiel)
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Photos and English Version:
Football match & Churches and palace of Nauendorf

Die Sonntagstour führte uns mal wieder in den nördlichen Saalekreis: Nauendorf liegt einige Kilometer nördlich von Halle, hat 1.800 Einwohner und einen ganz ordentlichen Fußballplatz mit zwei zweireihigen Holztribünen und einem Nebenplatz. Dieskau ist in meinem Blog schon mehrfach wegen Spielbesuchen oder dem Schloss erwähnt worden. Am letzten Spieltag stand Nauendorf schon unlängst als zweiter Aufsteiger in die Kreisliga Staffel 2 fest, während Dieskau als Viertplatzierter 11 Punkte Rückstand hatte.

Nauendorf spielte auch wie ein Aufsteiger: ganz sicher wurde kombiniert, selbst im gegnerischen Strafraum noch geschickt quergelegt (die Pässe kamen meist auch an), konsequent aber sauber in die Zweikämpfe gegangen und richtig aufs Tor gedrückt. Nach drei Minuten stand es auch schon 1:0 und nach acht Minuten wurde richtigerweise auf Elfmeter entschieden (ein Dieskauer war einem Nauendorfer auf die Hacken gelatscht) der sicher verwandelt wurde. Dann kam endlich auch mal Dieskau zum Zug, in dem sie einen Ball aus spitzem Winkel unters Tordach zimmerten. Das 3:1 lies dann etwas auf sich warten, doch war sehr gut herausgespielt. Bis zur Pause wurde das Spiel dann etwas langsamer.

Nach der Pause legte Nauendorf nach und kam zum 4:1, wobei sie dann Dieskau ins Spiel kommen ließen. Leider waren die Dieskauer nicht fähig ihre Chancen zu verwerten und meckerten sich viel zu viel gegenseitig an, sodass Nauendorf ihrerseits traf. Kurz vor Schluss legten sie sogar noch einen sechsten Treffer nach, der ein Ergebnis festlegte, was auch in der Höhe so verdient war.
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Nach dem Spiel fuhren wir noch etwas im Ort umher: im Ortsteil Merbitz ist ein schön saniertes Gut zu sehen. Man sollte sich nicht vom bescheuerten „Privat“-Schild abschrecken lassen: das ist kein Verbot des Betretens oder so was. Der sehenswerteste Teil befindet sich hinter dem mit Wirtschaftsgebäuden umgebenen Vorhof; das Hauptgebäude ist kürzlich saniert worden und hat eine schöne Fassade mit ein paar wenigen Details. In Nauendorf selber gibt es eine schöne romanische Kirche, deren Westwerk wie eine Festung abgestützt ist. Im zweiten Nauendorfer Ortsteil – Priester – befindet sich noch eine romanische Kirche, die nicht ganz so schön, wie die Nauendorfer Kirche ist.

Auf dem Rückweg legten wir noch eine Essenspause im Trothaer Dönerladen gegenüber des Königreichssaals der Zeugen Jehovas - man kann beim Essen locker beobachten, wie abgeschottet dieser Versammlungsort der Sektengemeinschaft ist - ein und kamen noch lange vorm Anpfiff des deutschen WM-Spiels. Es sollte das erste gute Spiel bei dieser bisher schwachen Weltmeisterschaft sein. Einzig die schlechte Stimmung auf den Rängen und der schlechte Schiedsrichter nervten. Diese südfrikanischen Fanszenen sind die blödestens auf dem ganzen Kontinent: ihre Tröten würde ich denen zwar nicht verbieten (schon allein deshalb nicht, da die Spanier sich beim Confed Cup am lautesten ihre dummen Mäuler darüber zerrissen haben) aber das Lärmen einer Elefantenherde, die aus einem mit Schnaps vollgelaufenen Wasserloch getrunken hat, hat nichts mit Support zu tun. Und wie angedeutet war der Schiedsrichter schlecht: ein widerlicher Selbstdarsteller, der bereits viel zu lange auf internationaler Bühne Fehlentscheidungen treffen darf. Der beste Pfiff von dieser Flachzange war der Schlusspfiff. Zum Glück war Deutschland so gut, dass sich Australien nicht über den unberechtigten Platzverweis ärgern muss und andererseits auch die zwei völlig ungerechtfertigten gelben Karten gegen deutsche Spieler in den Hintergrund drängen. Aber so ein Schiri, der für klare Fouls dem Gefoulten wegen angeblicher Schwalben die gelbe Karte zeigt, und in einem fairen Spiel sechs Mal mit der Gelben und ein Mal mit der Roten herumfuchtelt, sollte nicht unangeleint im Innenraum eines WM-Stadions herumlaufen.
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Statistik:
Ground Nr. 434 (ein neuer Ground; diese Saison: 103 neue)
Sportveranstaltung Nr. 1.019 (diese Saison: 161)
Tageskilometer: 80 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 34.730 (21.720 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 3.740 Fahrrad/ 3.270 Bus, Bahn, Tram/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 13
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 202

Donnerstag, 29. April 2010

W193IV: Fanfreundliche Ansetzungen

FSV Dieskau 05 4:1 VSG Oppin
Sonntag, 11. April 2010 - Anstoßzeit 13.00
1. Kreisklasse Staffel 2 (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 4:1 nach 92 Min. (45/47) – Halbzeit 0:0
Tore: 1:0 50. Nr. 3, 2:0 60. Nr. 3, 3:0 62. Nr. 3, 3:1 73. Nr. 10, 4:1 82. Nr. 10
Verwarnungen: Nr. 10 Dieskau
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Dieskau (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 8 Gästefans)
Unterhaltungswert: 4,5/10 (1. Halbzeit schwach, 2. Halbzeit ziemlich gut)

SG Döllnitz II 4:3 SV Dornstedt
Sonntag, 11. April 2010 - Anstoßzeit 15.00
1. Kreisklasse Staffel 2 (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 4:3 nach 93 Min. (45/48) – Halbzeit 1:0
Tore: 1:0 27. Nr. 11, 1:1 47. Nr. 8, 2:1 50. Nr. 8, 2:2 83. Nr. 8, 3:2 85. Nr. 9, 4:2 87. Nr. 10, 4:3 92. Nr. 8
Verwarnungen: Nr. 6 Döllnitz, Nr. 8 Dornstedt
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Döllnitz (Kap. 3.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 50 (davon ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 3,5/10 (Auch hier die 2. Halbzeit klar besser als die 1. – bis zur Schlussphase viel Leerlauf zwischen den Treffern)
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Photos and English Version: Football Matches and Castle Pictures

So müssen Ansetzungen aussehen: um 13.00 in dem einen Ort und um 15.00 in dem Nachbarort anpfeifen. Meistens wird ja bescheuerterweise zeitgleich gespielt: nicht so in Dieskau und Döllnitz, wobei die erste Mannschaft der letztgenannten Ortschaft schon am Vortag spielte, sodass nur die Zweitvertretung zu Gange war. Beide Spiele fanden in der 1. Kreisklasse statt: Dieskau dort 4. – aber chancenlos hinter Eisdorf und Nauendorf – Oppin auf Platz 8, Döllnitz II auf dem 10. und Dornstedt auf dem 13. von 14 Plätzen.

Die genannten Orte liegen alle nahe Halle/ Saale. Dieskau (2.000 Einwohner) ist neben Großkugel, Dölbau und Gröbers mit diversen Ortsteilen Teil der künstlich geschaffenen Gemeinde Kabelsketal; Döllnitz (1.400 Ew.) wurde von Schkopau gefressen, Oppin (1.500 Ew.) gehört zu Landsberg und ist für einen Flugplatz (Sport-, Rettungs- und Privatfliegerei) bekannt und Dornstedt mit seinen 700 Einwohnern gehört seit drei Monaten zu Teutschenthal.

Das Spiel in Dieskau, dessen Schloss mit Park und Kirche wirklich eine Sehenswürdigkeit ist, erreichten wir kurz nach Anpfiff, doch bis zur 50. Minute passierte ohnehin kaum was, außer einem Freistoß für Oppin, der knapp drüber ging, aber eigentlich keiner war: denn wenn das Hand war (war eine lächerliche Regelauslegung), war es im Strafraum, dann stand die Mauer keine sechs Meter vom Ball weg und schließlich gab der Schiri auch noch unberechtigt gelb für einen Dieskauer. Die erste Halbzeit war scheiße, doch die zweite ziemlich gut. Der 3er der Gastgeber erzielte einen Hattrick innerhalb von nur 12 Minuten. Oppin schien geschlagen, doch versuchte noch gegenzuhalten. Immerhin gelang ein Treffer. Dieskau setzte aber noch einen drauf und ging dann doch als recht klarer Sieger vom Feld. 4:1.
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Im Nachbarort ist der Graswall deutlich höher, als in Dieskau und die Kabinen und Vereinsräume bestehen auch nicht aus Containern. Das Spiel war anfangs allerdings noch schlechter. Auch der Schiedsrichter nervte mit noch hanebücheneren Entscheidungen: Foul auf der Strafraumgrenze an Dornstedt, der Spieler verletzt sich leicht durch Einwirkung des Verteidigers und bekommt dann dafür gelb und einen Freistoß gegen seine Mannschaft. Oder: Klares Beinewegsemmeln von einem Dornstedter, was man auch als Tauber gehört haben müsste, eindeutige gelbe Karte, der Döllnitzer bleibt verletzt liegen – und der Depp lässt das Spiel weiter laufen. Vor der Pause traf immerhin einer der Döllnitzer, die nach und nach das Spiel an sich rissen. 1:0 zur Pause. Nach der Pause war dann viel mehr los: ein schöner Freistoß zum Ausgleich doch gleich darauf die erneute Führung. Dornstedt gleicht mühsam aus, doch Döllnitz II schafft einen Doppelschlag. Die Entscheidung war das trotz allem noch nicht so richtig, denn die Angriffsbemühungen waren in der Nachspielzeit noch erfolgreich. Doch sie führten nur zum Anschlusstreffer zum 4:3.

Fazit: in der Klasse habe ich schon bessere Spiele gesehen; besonders die Staffeln „2“ der 1. und 2. Kreisklasse zeigen sich mit erstaunlich hohem Tempo, ausdauernden und guten Spielern und vielen Toren, sodass Ergebnisse zwischen 18:1 und 7:5 immer wieder vorkommen, während 0:0 und 0:1 reichlich selten sind. Auf jeden Fall zwei der schönsten Amateurligen für Groundhopping.
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Statistik:
Ground Nr. 412 (ein neuer Ground; diese Saison: 81 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 981 und 982 (diese Saison: 124)
Tageskilometer: 30 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 31.410 (20.600 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 2.490 Fahrrad/ 2.320 Bus, Bahn, Tram/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 67
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 193

Donnerstag, 29. Oktober 2009

WE168II: Dann halt zwei Handballspiele, statt zwei Fußballspiele...

Merseburger SV Buna Schkopau 23:30 Dessau-Roßlauer HV 06 II
Sonntag, 18. Oktober 2009 - Anwurf 14.00
Verbandsliga Sachsen-Anhalt, Staffel Süd (5. Liga, 2. Amateurliga)
Ergebnis: 23:30 nach 60 Min. - Halbzeit 9:13
Tore: (?)
Strafminuten: 8–12, Platzverweise: keine
Spielort: Rischmühlen-Halle (Kap. 1.000 Sitzplätze, heute nur 400 freigegeben)
Zuschauer: ca. 80 (davon ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 4,0/10 (Spiel war nicht einmal Durchschnitt)

Merseburger SV Buna Schkopau Fr 32:29 SG Seehausen Fr
Sonntag, 18. Oktober 2009 - Anwurf 16.00
Frauen-Oberliga Sachsen-Anhalt (3. Liga Frauen, Amateurliga)
Ergebnis: 32:29 nach 60 Min. - Halbzeit 12:13
Tore: (?)
Strafminuten: 12–8, Platzverweise: keine
Spielort: Rischmühlen-Halle (Kap. 1.000 Sitzplätze, heute nur 400 freigegeben)
Zuschauer: ca. 80 (davon ca. 4 Gästefans)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Durchschnitt)
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Photos and English version: Click here. Eigentlich waren zwei Fußballspiele der 1. Saalekreisklasse geplant, da in den Nachbarort Dieskau und Döllnitz gespielt werden sollte. Doch da die Gegner des FSV Dieskau, Blau-Weiß Brachstedt II, wegen zu weniger Spieler nicht antraten, was bei einem Verein wie Brachstedt schon bedenklich ist, wird dieses Spiel 3:0 für Dieskau gewertet werden. Und wir fuhren die 15km wieder zurück nach Merseburg und schauten in der Rischmühlenhalle zwei Handballspiele an.

Besagte Rischmühle heißt nach der Halbinsel, auf der einst eine große Mühle stand, die aber vor wenigen Jahrzehnten abgerissen wurde. Da steht nun die Sporthalle und sonst fast nichts weiter auf der Landzunge. Die Halle ist sehr modern, standardmäßig zwar mit einer ausgebauten Tribünenseite, die in drei Elementen zu je 300 Sitzplätzen auf Kunststoffbänken unterteilt ist, aber nicht ganz so langweilig, wie manche andere Sportanlagen aus der gleichen Bauzeit. Der Eintritt zu den heutigen Spielen war frei (sonst muss man die standardmäßigen 2€ zahlen), die Würstchen und Getränke sehr billig (je 1€) und die Stimmung – wie immer beim MSV Buna Schkopau – nicht vorhanden. Da kommen a) kaum Zuschauer und b) die, die kommen, klatschen nur nach guten Aktionen und rufen ab und an dazwischen. Am lautesten waren noch Spielerinnen der Frauenmannschaft und Freundinnen der Spieler, die allerdings auch nur mit dummen Zwischenrufen glänzten.

Zuerst spielten die Männer, wobei Buna Schkopau auf dem vierten und Dessau-Roßlaus 2. Mannschaft auf dem zehnten von 14 Plätzen stand. Davon war allerdings nichts zu merken und in einem Spiel, das von den technischen Fertigkeiten, den Torszenen und dem Zweikampfverhalten auch in der Kreisliga so oder gar besser hätte ablaufen können, setzte sich der Gast verdient mit sieben Toren Vorsprung durch. Bei dieser peinlichen Leistung der Schkopauer kann ich deren Trainer, der phasenweise eine Mimik darbot, die man sonst eher bei Flusspferden als Imponiergehabe vorfindet, schon verstehen. Wobei der Trainer sich nicht gegenüber den Schiedsrichtern hätte aufspielen müssen, denn die Unparteiischen verdienten wirklich einmal ihren Namen, was beim Handball alles andere als selbstverständlich ist.
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Dann waren die Frauen dran: hier stand Buna auf Rang drei und Seehausen auf Rang 13 von 14. Auch hier waren die Bunesen nicht das bessere Team, da nach einer kurzen Druckphase der Gastgeberinnen, die zu einem 3:0 führte, immer mehr die Altmärkerinnen – die SG kommt aus der Stadt bei Stendal, nicht aus Seehausen/ Börde oder Seehausen/ Kyffhäuser oder so – zum Zuge kamen. Die Tabellenvorletztinnen führten sogar immer wieder und einzig einem halbwegs guten Schlussspurt kann Buna Schkopau für den Sieg danken. Am Ende war der Sieg natürlich verdient, aber unter dem Niveau was man von den Schkopauerinnen erwarten kann und muss. Alles in allem war das Spiel schlicht durchschnittlich, da die üblichen Fehler passierten. Immer wieder gab es zwar sehenswerte Aktionen: herrlich in den Wurfkreis gesprungen und ins Eck gezimmert den Ball – aber erwartungsgemäß war die Dynamik in der Frauenoberliga so wie in der Männerkreisliga. Wie beim Fußball sind nur die allerhöchsten Frauenklassen (sprich: Bundesligen) sehr sehenswert. Unter diesen höchsten Ligen setzt ein enormer Leistungsabfall ein.

Insgesamt gesehen – Döllnitz II verlor gegen Raßnitz II 0:1 und dieses Spiel hätten wir geguckt, wäre Brachstedt angetreten – hat sich der Besuch beim Handball aber schon gelohnt. Obschon Buna Schkopau echt nicht mein Verein ist: Amateurhandball ist auf den Dörfern viel stimmungsvoller und oft – wohl auch gerade durch die bessere Stimmung – spielerisch besser. Wüsste nicht, je ein gutes Spiel von Buna Schkopau gesehen zu haben.

Statistik:
Ground Nr. 365 (kein neuer Ground; diese Saison: 34 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 904 (diese Saison: 46)
Tageskilometer: 40 (Rad)
Saisonkilometer: 12.220 (10.920 Auto/ 1.120 Fahrrad/ 280 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 27
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 168

Samstag, 6. Dezember 2008

WE123II: Ein erneuter Ausbruch der Spielabsageseuche und ein schöner Handballtag in Frankleben

SG Einheit Halle II --:-- SG HTB Halle
Samstag, 6.Dezember 2008 - Anstoßzeit 12.00
1. Stadtliga (10. Liga, 6. Amateurliga)
*Ausfall wegen leichtem Regen*

Friesen Frankleben C 35:11 TuS Dieskau C
Samstag, 6.Dezember 2008 - Anwurfzeit 12.30
Männliche Jugend B, Kreis (2. Liga)
Ergebnis: 35:11 nach 50 Min. (25/25) - Halbzeit 15:3
Tore: ???
Verwarnungen: 4:0 Strafminuten
Platzverweise: keine
Halle: Harry-Kaßler-Halle (Kap. 120 Sitzplätze)
Zuschauer: 25 (10 Gästefans)
Spielqualität: 6,0/10 (ordentlich)

Friesen Frankleben B 29:12 BSV Klostermansfeld B
Samstag, 6.Dezember 2008 - Anwurfzeit 14.00
Männliche Jugend B, Land (2. Liga)
Ergebnis: 29:12 nach 50 Min. (25/25) - Halbzeit 17:3
Tore: ???
Verwarnungen: 6:6 Strafminuten
Platzverweise: keine
Halle: Harry-Kaßler-Halle (Kap. 120 Sitzplätze)
Zuschauer: 15 (keine Gästefans)
Spielqualität: 5,5/10 (ganz OK)

Friesen Frankleben 24:24 Eintracht Glinde II
Samstag, 6.Dezember 2008 - Anwurfzeit 16.30
Oberliga (4. Liga, 2. Amateurliga)
Ergebnis: 24:24 nach 60 Min. (30/30) - Halbzeit 13:13
Tore Frankleben: Holzapfel und Schindler je 8, Berg und Waßner je 3, Graßmeyer 2, Küster 1
Tore Glinde II: ?
Verwarnungen: 6:18 Strafminuten
Platzverweise: 3x2 Minuten für die 11 von Glinde
Halle: Harry-Kaßler-Halle (Kap. 120 Sitzplätze)
Zuschauer: 120 (keine Gästefans)
Spielqualität: 7,0/10 (gut)

Ground Nr. 269 (kein neuer Ground; diese Saison: 39 neue)
Sportveranstaltung Nr. 715 (diese Saison: 82)
Tageskilometer: 45 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 9.765 (5.380 Auto, 2.260 Bahn, 2.225 Fahrrad)
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 123
Zwar bis vier Uhr morgens wach, aber um 11 Uhr schon wieder auf dem Rad und zwar auf dem Weg nach Halle. Wegen Temperaturen von unter 10° und leichtem Nieselregen wurden allerdings 80% der Spiele abgesagt, so auch das von uns geplante Stadtligaspiel. Man fragt sich doch langsam wirklich, wie verblödet und verweichlicht man mittlerweile hierzulande geworden ist. Es fehlen einem wirklich die Worte, wenn reihenweise Spiele abgesagt werden, nur weil es - und das auch wirklich nur geringfügig - regnet. Wie man sich so der Lächerlichkeit preisgeben kann, ist mir ein Rätsel. Hirnloser als der deutsche Fußball geht doch echt nicht mehr, wobei der hallesche auch noch besonders hirnlos ist...
Wenigstens spielte man in Frankleben Handball. Die ersten beiden Spiele verpassten wir zwar, aber nach fünf Spielminuten des C-Jugendspiels zwischen Friesen Frankleben und TuS Dieskau kamen wir in die Halle. Es stand tatsächlich noch 0:0, doch der nächste Wurf auf den Hänfling im Dieskauer Tor saß. So sollte es auch weitergehen. Beim Stande von 15:3 zur Pause war wohl klar, dass Frankleben hier siegreich sein würde. Die zumeist auch körperlich überlegenen Frankleber trafen nach Belieben, während Dieskau kaum einen Ball aufs Tor brachte.
In der zweiten Halbzeit sah es nicht mehr ganz so schlimm aus, da Dieskau jetzt etwas besser mithielt, doch mehr als 11 Tore waren nicht drin und dann dabei auch noch 35 Tore kassiert zu haben, ist schon heftig. Jugendhandball halt...
Wir gingen ein paar Würstchen essen und ließen uns dann weiter von der unterbelichteten Dorfjugend auf der Tribüne beglotzen.
Das nächste Spiel war eines der B-Jugend. Gegner von Frankleben war Klostermansfeld. Auch da zeigte sich schnell, dass nichts zu holen war für die Gäste obwohl diese nach sechs Minuten gerade einmal 5:2 hinten lagen und die Torfolge bis dahin 0:1, 1:1, 1:2, 2:2 war. Bei Pause stand es einfach mal 17:3. Selbige nutzte dann die komische Zuschauerin um uns wegen dem Fotografieren und Statistikführen anzusprechen: „Na, was macht den ihr da Schönes?“ - „Na Handball gucken!“ Kurz darauf sprach uns allerdings mal jemand vernünftiges an, der schon einmal Menschen gesehen hat, die nicht aus Frankleben kommend den Weg in die winzige, schlecht beleuchtete und zugige Halle finden: der Vereinspräsident und Kreissportbundvizevorsitzende Jürgen Pohle. Der schenkte uns sogar ein Jubiläumsheft vom Verein, der letztes Jahr sage und schreibe 120 Jahre alt wurde. Handball wird dort immerhin schon seit nun mehr 90 Jahren gespielt. Die neben den Turnern gleich mit gegründeten Trommler und Pfeifer gibt es allerdings nicht mehr als Abteilung... und die Fußballer sind bis heute nicht über die Freitagabendfreizeit- und Altherrenligen hinausgekommen.
Das Spiel ging weiter und Frankleben nahm sich jetzt etwas zurück, während Klostermansfeld besser in Aktion trat. Doch das Endergebnis von 29:12 war wieder sehr deutlich.
Dass es danach bei den Männern nicht so zugehen sollte, war uns schon klar.
Erst einmal die 3€ entrichten und dann auf die schlechteren Plätze hinter dem Tor verwiesen werden. Die Halle ist wirklich scheiße in Frankleben! Das Spiel war es keineswegs. Frankleben konnte bis zum zweiten Drittel der ersten Hälfte einen beachtlichen Vorsprung herausholen. Immer wieder waren sie mit mehreren Toren in Front: 4-1, 6-3, schließlich 13-8, doch dann machte Glinde fünf Tore am Stück während Frankleben ohne Ende Torchancen versemmelte. 13:13 der Pausenstand und nach der Pause keine Besserung. Zwar wurden die Laufduelle und Wurfkreisrangelei immer besser, doch die Frankleber Angriffsformation nicht. Glinde ging schließlich in Führung. 13:14, 13:16, 20:22. In den letzten fünf Minuten glich Friesen aus. 23:23.
Dann eine Zweiminutenstrafe für Frankleben, doch sie trafen zum 24:23. In der letzten Minuten dann der erneute Ausgleich für Glinde II, obwohl nun mittlerweile diese in Unterzahl spielten. Holzapfel, der heute mit Recht aufgrund seiner Eigensinnigkeit und Abschlussschwäche - 8 Tore hin oder her, der ist sonst besser! - in der Kritik stand, mit einem Heber über den Torwart. Latte! Zum nunmehr fünften Mal in den letzten drei Minuten für Frankleben. Der Tempogegenstoß war allerdings nicht erfolgreich, sodass es wenigstens beim eigentlich aber enttäuschenden 24:24 blieb.
Nach diesem spannenden Spiel fuhren wir im leichten Regen heimwärts. Respekt den beiden Mannschaften und auch Respekt den Fans, die immer wieder mit einfachen Sprechchören und Klatschrhythmen für erstaunlich gute Stimmung sorgten.

Fotos:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081206abc%20Handball%20in%20Frankleben/

Samstag, 4. Oktober 2008

WE114I: Drei Spiele an einem Freitag

Vorspiel vorm Vorspiel:
SV Merseburg 99 E 4:5 SV Delitz am Berge
Freitag, 3. Oktober 2008 - Anstoßzeit 10.30
1. Kreisklasse E-Junioren (2. Liga)
Ergebnis: 4:5 nach 62 Min. (31/31) - Halbzeit 3:1
Tore: 1:0, 2:0, 3:0, 3:1, 3:2, 3:3, 3:4, 4:4, 4:5
Verwarnungen: Keine
Platzverweise: Keine
Stadion: Radrennbahn Merseburg (Kap. 3.000)
Zuschauer: 50 (15 Gästefans)
Spielqualität: 6,5/10 (Lässt sich schwer bewerten, war aber gut für ein E-Jugendspiel)

Vor dem Spiel:
Die seltsamen Anstoßzeiten waren dem Feiertag geschuldet. Doch was heißt hier Schuld? Danken wir dem Tag der Deutschen Einheit doch lieber für das Fallen auf den Freitag, denn wann bekommt man einmal freitags drei Spiele geboten? Wenn, dann ja nur in einigen muslimischen Länder, doch kann man ja schlecht mal eben zum Freitags-Drippel nach Amman, Djidda oder Algier reisen... Also fuhren wir in die Merseburger Radrennbahn.

Das Spiel:
Für ein E-Jugendspiel (9-11jährige) war das Spiel wirklich ansehenswert. Im Vorfeld hätte ich einfach mehr kopfloses Herumgebolze befürchtet. Doch auch wenn alle sieben Feldspieler versuchten ein Tor zu erzielen, was einem Delitzer gleich fünfmal gelang, zeigten die Kleinen doch ein wirklich gutes Spiel. So mancher Torwartabschlag landete zwar sofort beim Gegner oder auch einen Fehlpass im eigenen Strafraum gab es öfter zu bewundern, doch auch immer wieder schöne schnelle Angriffe aufs gegnerische Tor. 9 dieser Angriffe landeten auch im Netz, mehrere an Pfosten und Latte.

Eintritt, Zuschauer, Catering:
Der Eintritt war natürlich frei, Catering gab es keins und die Zuschauer waren ausschließlich Eltern und Geschwister der Spieler bzw. der Spieler und der einen Spielerin, wenn man das mal ganz korrekt ausdrücken will - Mädchen dürfen beim Kleinfeldfußball ja bei den Jungen mitspielen. Negativerscheinungen blieben unter den Zuschauern aus. Auch wenn alle nah am Spielfeldrand herumstanden und ab und an aufschrieen und den Nachwuchs mit ,,Auf geht’s! Das machst du!’’ anfeuerten, schimpfte oder pöbelte keiner, was nicht unbedingt selbstverständlich ist. Zitat eines (aber nicht meines) Vaters aus meiner Jugendspielzeit, nachdem ein Schiedsrichter völlig unnachvollziehbar Freistoß gegen meinen TSV Leuna gab: ,,Ey sag mal Schiri bist du blind oder was? Hast wohl Tomaten auf den Augen du Penner! So ein scheiß Heimschiedsrichter!’’ Ein Mitspieler von mir (10 Jahre) daraufhin: ,,Echt mal, du fette Sau!’’ Der (wirklich übergewichtige) Schiri: ,,Was war das eben? Ich glaub du spinnst wohl n bisschen! Dafür kannste dich gleich an die Seite setzen!’’ Ohne die ,,fette Sau’’ hätten wir zwar sicher auch verloren, doch niemals 6:1.

Der Schiedsrichter:
Der Schiri bei diesem Spiel war nun keine fette Sau und auch kein Heimschiedsrichter. Man mag zwar meinen, dass ein E-Jugendspiel leicht zu pfeifen sei, aber es ist noch leichter zu zerpfeifen. Also kann man den Herrn Schiedsrichter nur loben.

Nach dem Spiel:
Wir fuhren, getrieben von Rückenwind, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 23km/h nach Hohenthurm, einer kleinen Gemeinde östlich von Halle.

Vorspiel:
Blau-Weiß Hohenthurm II 3:3 SG Krosigk
Freitag, 3. Oktober 2008 - Anstoßzeit 13.00
3. Kreisklasse Staffel 2 (13. Liga, 9. Amateurliga)
Ergebnis: 3:3 nach 93 Min. (47/46) - Halbzeit 0:2
Tore: 0:1 3. (?), 0:2 45. (?) - Elfmeter, 1:2 52. (?), 2:2 59. (?), 3:2 61. (?), 3:3 63. (?)
Verwarnungen: 2 gelbe Karten für Krosigk
Platzverweise: Keine
Sportplatz: Hohenthurm (Kap. 1.100)
Zuschauer: 20 (Keine Gästefans)
Spielqualität: 4,5/10 (Leicht unterm Durchschnitt)

Das Spiel:
Die Partie der untersten Spielklasse begann flott, sodass man schon nach drei Minuten das erste Tor bejubeln konnte. Danach blieb das Spiel noch 20 Minuten auf hohem tempomäßigen und spielerischen Niveau und ließ dann schwer nach. Ein lächerlicher Elfmeter brachte die Gäste kurz vor Pausenpfiff noch weiter in Führung.
In der zweiten Halbzeit schaffte es Hohenthurm innerhalb von 9 Minuten das Spiel auf 3:2 zu drehen. Doch nur kurz darauf traf Krosigk, ein Ortsteil der Gemeinde Peterberg, abgelegen im Norden von Halle, erneut.
3:3 war auch der gerechte Endstand einer höchsten mittelmäßigen Partie.

Eintritt, Zuschauer, Catering:
Von den 20 Zuschauer bekam keiner die Gusche auf, Eintritt wollte niemand und das Catering wurde erst beim Hauptspiel betrieben.

Der Schiedsrichter:
Ziemlich kleinlich leitete er ohne Linienrichter das Spiel. Er hat zwar stets korrekt, aber immer wieder überzogen und unnütz gepfiffen. So kann man ein Spiel der Verbandsliga leiten, aber nicht der 3. Kreisklasse. Da darf man ja wohl noch in den Gegner hineinstolpern ohne dass gleich abgepfiffen wird.

Hauptspiel:
Blau-Weiß Hohenthurm 2:1 TSV Leuna II
Freitag, 3. Oktober 2008 - Anstoßzeit 15.00
Kreisoberliga Saalekreis (9. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 2:1 nach 92 Min. (45/47) - Halbzeit 0:0
Tore: 1:0 49. (?), 2:0 68. (?), 2:1 72. Rene Schmidt.
Verwarnungen:
Platzverweise: 91. Kobsch (Leuna; Tätlichkeit)
Sportplatz: Hohenthurm (Kap. 1.100)
Zuschauer: 60 (7 Gästefans)
Spielqualität: 3,0/10 (Klar unterm Durchschnitt)

Das Spiel:
Es war vor allem in der zweiten Halbzeit eine Schande, was unsere Zweite ablieferte. Kein Kampf, keine Lust, kein Erfolg. Wenn man schon nicht vernünftig aufs Tor schießen kann, dann semmelt man wenigstens den Gegner um. Aber da lief ja gar nichts! In der ersten Halbzeit spielte auch Hohenthurm nicht toll, sodass außer einem regulären irregulären Treffer für Leuna nichts drin war.
Zum Glück spielte Hohenthurm in der 49. dann einmal die dilettantische Leuna-Abwehr aus. Nach 68 Minuten erhöhten sie auf 2:0, ehe vier Minuten später wieder einmal Altmeister Rene Schmidt für den TSV traf.
In der Nachspielzeit wurde der gefrustete Kobscher auch noch gefoult, was er mit einer Ohrfeige beantwortete. Der Platzverweis war berechtigt, dass theatralische zu Boden gehen des Gegners nicht.

Der Eintritt, das Catering und die Zuschauer:
2€ ist ja mal wieder eine Unverschämtheit! Wenn ich bedenke, dass in der Leipziger Stadtliga (selbe Ebene, nur besserer Fußball) immer nur 1€ verlangt wird. Aber dafür kostete die Bockwurst nur 1,10€. Außer Bockwurst gab es am Imbissstand aber nur Cola, Fanta und Bier, was auch reichlich von der unangenehmsten Zuschauergruppe konsumiert wurde. Etwa 15 Neonazis hatten sich vorm Essensstand aufgebaut. Immerhin bekamen sie - im Gegensatz zu den vergreisten Zuschauern - von Zeit zu Zeit ihr Maul auf, doch außer Sprüchen wie ,,Ey ihr scheiß Leunaer leuchtet doch in der Nacht!’’ oder (zu Malle, den man mit seinen braunen Haaren und dem dichten Bart für einen Araber halten könnte) ,,der Neger da, ey!’’ kam da auch nichts raus. Mich hielten sie übrigens für den Journalisten von der ,,Deutschen Stimme’’. Schon erstaunlich, wie etabliert dieses Pack mit Thor-Steiner-Kapuzenjacken und ähnlichen Accessoires in diesem Ort oder Verein offenbar ist.

Der Schiedsrichter:
Teilweise pfiff er sehr fragwürdige Sachen - will ja mal wissen, was der vor dem ersten Tor für Leuna in der ersten Halbzeit gesehen haben will - aber man kann ihm keine ganz schlechte Leistung vorwerfen.

Nach dem Spiel:
Wir sahen uns noch von außen das heruntergekommene, da leider in Privatbesitz befindliche Schloss Hohenthurm an, hielten in Klepzig, einem Ortsteil von Landsberg noch an der weithin sichtbaren Kirche und besichtigten schließlich noch die Außenanlagen und die Kirche des Schlosses Dieskau, Kabelsketal.

Die Statistik:
Hohenthurm: Ground Nr. 253 (neuer Ground; diese Saison: 23 neue)
Sportveranstaltung Nr. 670-72 (diese Saison: 37-39)
Tageskilometer: 65 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 7.465 (4.810 Auto, 1.520 öffentliche Verkehrsmittel, 1.135 Fahrrad)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 87
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 114

Mehr Fotos unter:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081003a%20SV%20Merseburg%2099%20E%204-5%20SV%20Delitz%20am%20Berge%20E/
+
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081003b%20BW%20Hohenthurm%20II%203-3%20SG%20Krosigk/
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http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081003c%20BW%20Hohenthurm%202-1%20TSV%20Leuna%20II/
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http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/081003d%20Hohenthurm%20-%20Klepzig%20-%20Dieskau/