SC Magdeburg (A-Junioren) |
38 : 35
(19:18) |
HC Empor Rostock (A-Junioren) |
-
Datum: Freitag, 24. Januar 2025 – Beginn: 19.00 - Statistiken: siehe handball.net! -
Austragungsort: Wolfgang-Lakenmacher-Sporthalle (Kap. 1.348, davon 948 Sitzplätze) |
SV Dessau 05
II |
4 : 3 (2:2) |
BSV Halle-Ammendorf 1910 II |
-
Datum: Samstag, 25. Januar 2025 – Beginn: 11.00 - Tore:
0-1 1. Schmidt, 0-2 23. Kandlitt, 1-2 24. Apel, 2-2 29. Toma, 3-2 57. Apel,
3-3 83. Gaedtke (Eigentor); 4-3 87. Baumgart -
Verwarnungen: Chebbah, Apel, Hammond (05); 2x Wenzel (BSV) -
Platzverweise: Wenzel vom BSV (82. Gelb-Rot wg. wdh. Foul) -
Austragungsort: Kunstrasenplatz Stadion am Schillerpark (Kap. 1.000 Stehplätze) |
TSV Blau-Weiß
Brehna |
1 : 6 (0:2) |
VfB Gräfenhainichen |
-
Datum: Samstag, 25. Januar 2025 – Beginn: 14.00 - Tore:
0-1 15. Henschel, 0-2 32. Römling, 1-2 53. Meyer, 1-3 58. Stockmann, 1-4 67.
Henschel, 1-5 83. Stockmann, 1-6 86. Stockmann -
Verwarnungen: Peglow (Brehna); Wiechmann (GHC) -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Kunstrasenplatz 2 im Sportforum Sandersdorf (Kap. 1.000 Stehplätze) |
Chemie Volley
Mitteldeutschland (Bad Dürrenberg / Spergau) |
3 : 1 |
TSV Spandau 1860 |
-
Datum: Samstag, 25. Januar 2025 – Beginn: 18.00 - Statistiken: siehe Verbandsseite! -
Austragungsort: Sporthalle Johann Gottfried Borlach (Kap. 175, davon 48 Sitzplätze) |
Photos with English commentary: a) Under-19 Handball Bundesliga: SC Magdeburg vs. Empor Rostock b) Friendly Match in Dessau: SV 05 Res. vs. Ammendorf Res. c)
Friendly Match in Sandersdorf: Brehna vs. Gräfenhainichen d) Volleyball 4th Division:
CVM vs. Spandau 1860 (in Bad Dürrenberg) |
Freitag und Samstag gab es in Sachsen-Anhalt für mich vier Spiele
in drei Sportarten und jeweils verschiedenen Ligen zu sehen. Den Anfang
machte nach der Arbeit eine Partie der U19-Handball-Bundesliga in Magdeburg. Ich hatte noch kein Spiel in der Mitte 2024 eröffneten Wolfgang-Lakenmacher-Halle
gesehen. Die heißt nach einem in der DDR bekannten Handballspieler und -trainer
(1943-2023) aus der Börde (Neuenhofe), der natürlich v.a. in Magdeburg aktiv
war. Etliche seiner Nachkommen (Kinder bzw. Enkel) waren oder sind auch
Profisportler, ein Enkel z.B. Fußballer bei Darmstadt 98. Die Halle macht auch einen guten Eindruck, hat zwar nur Emporen
hinter den Toren, aber drei- bis vierreihige Obertribünen auf den Längsseiten
und eine sechsreihige Untertribüne auf der Hauptseite. Diese war heute jedoch
eingefahren, da nur rund 140 Zuschauer (sicher ein normaler Besuch bei diesem
Wettbewerb) in der Halle weilten. Absolut nicht nachvollziehbar war für mich jedoch,
dass hier 10€ Eintritt genommen wurden. Ich habe bei der Juniorenfußballbundesliga
auch kürzlich nie auch nur ansatzweise so viel für Eintritt bezahlt.
Allerdings weiß ich noch, dass man beim SCM vor Jahren schon 3€ für die
E-Jugend löhnen musste (frag mich da immer, welche Eltern sowas zahlen sollen
und warum das in keiner anderen Sportart als Handball vorkommt, dass man für
solche Jugendspiele was abdrücken soll). Ist ja auch nicht in allen
Bundesländern so abartig wie bei uns in Sachsen-Anhalt, wo selbst die
unterste Spielklasse mittlerweile bis zu 4€ kostet. Am Unterhaltungswert des Spiels gemessen, muss ich auch sagen,
dass das unter diesen Gesichtspunkten ganz sicher der erste und letzte
Heimspielbesuch bei der U19 vom SCM war. Gegen einen Abstiegskandidaten, der
gut gegenhielt, führte der SCM fast durchgängig aber stets knapp. Trotz hoher
Torzahl – am Ende ein 38:35 Sieg – konnten mich weder der SCM noch Empor
überzeugen. Ich sehe da keinen Spieler in den nächsten Jahren in der HBL,
wobei man das natürlich nicht an einem mittelmäßigen Spiel festmachen kann. Aber
heute vielfach ein langsames, behäbiges Spiel. SCM dann noch vier
Empty-Net-Tore kassiert, während sie in solchen Powerplaysituationen nur ein
oder zwei Treffer erzielten. Leider insgesamt echt nicht so der Knaller,
dieser Spielbesuch... |
Überraschend gut hingegen war die von Staßfurt aus unternommene
Tour nach Dessau am Samstagmorgen. Im schicken Viertel am Schillerpark
befindet sich ja die Spielstätte des seit Jahren unangefochten besten Fußballvereins
der Stadt, dem SV Dessau 05. Den sehenswerten Hauptplatz mit Sitztribüne und
ringsrum Stufen hatte ich vor vielen Jahren schon mal mit einem
Verbandsligaspiel gemacht (seitdem schien sich nicht groß etwas verändert zu
haben). Diesmal bog ich hinter dem schicken Eingangstor nach links ein. Bei freiem Eintritt verloren sich nur gut 13 Zuschauer auf den
vier Stufen oder dem Graswall, und schauten auf dem Kunstrasen bei einem
Testspiel zwischen Dessau 05 II (immerhin Landesklasse) und Halle-Ammendorf II
(ebenfalls Landesklasse, aber andere Staffel) zu. Beide Teams sind im Mittelfeld ihrer jeweiligen Liga zu finden,
während die I. Mannschaften zwei Ligen höher in der obersten Amateurliga
aktiv sind. So ausgeglichen war die Partie auch, wobei der Gastgeber den
Start völlig verpennte. Schon nach 15 Sekunden hieß es 0:1 und Mitte der
ersten Hälfte 0:2. Kurz darauf der Anschlusstreffer und vorm Seitenwechsel
noch der Ausgleich. Dann drehte Dessau sogar die Partie auf 3:2 und es wurde
ruppiger. Das teils schwache Schiedsrichtergespann – am souveränsten war der
jüngste, einer der beiden Linienrichter – griff dann durch, sodass ein Ammendorfer
mit Gelb-Rot runter musste. Kurz danach jedoch der Ausgleich. Wenige Minuten
vor dem Ende allerdings doch noch das 4:3 für den Gastgeber in einer wirklich
unterhaltsamen Partie. Nominell das niederklassigste Spiel der vier, aber
spielerisch das attraktivste! |
Auch nicht schlecht war das zweite Testspiel heute. In
Sandersdorf gibt es gleich zwei Kunstrasennebenplätze, wobei Platz 3 (KR 2)
deutlich abgesetzt an einem Waldstück liegt. Funktional aber unattraktiv. Da
mit Blau-Weiß Brehna ein Verein aus der Umgebung diesen Platz gegen Gebühr
anmietete, wurde diesmal Eintritt genommen – mit dem regulären Ligaeintritt
von 4€ auch nicht zu knapp. Dafür gab es immerhin (im Gegensatz zu den
Handballern am Freitag) eine schön bedruckte Eintrittskarte. Brehna ist ein
Ligakonkurrent von meinem TSV Leuna, steht in der Tabelle etwas hinter Leuna
und hat auch das Spiel im Oktober 2:1 im Stadion des Friedens verloren. Der
Gegner aus Gräfenhainichen ist Tabellenführer der Landesklasse 4 und dürfte
somit, sofern Brehna und Leuna die Klasse halten, wonach es erfreulicherweise
aussieht, bald auch ein Ligakonkurrent werden. Nur da können sich beide,
insbesondere Brehna, warm anziehen nächste Saison. VfB Gräfenhainichen war
klar besser und in allen Belangen überlegen. 0:2 bei Halbzeit. Nach
zwischenzeitlichem Gegentreffer nahmen sie nach der Pause die Abwehr richtig
auseinander. Im Strafraum quergelegt und ins lange Eck reingeballert, im
Nachsetzen Kopfball unbedrängt unter die Latte und rein – am Ende ein 1:6 für
Gräfenhainichen. Wirklich stark vom Gast bzw. auch dürftige Leistung von Gastgeber
Brehna vor immerhin 70 bis 80 Zuschauern! |
Zum Abschluss des Tages das nominell und hinsichtlich Vereinsvorlieben
für mich auch an diesem Samstag eindeutige Highlight: Ein Volleyballspiel vom
VC Bad Dürrenberg/ Spergau, der seit einigen Jahren unter dem albernen Namen
Chemie Volley Mitteldeutschland firmiert. Ich schaute meine ersten
Volleyballspiele Mitte der 00er-Jahre dort in Liga 3. bzw. dann 2 und war oft
bei 1. Bundesligaspielen, nachdem sie 2007 dorthin aufstiegen. Aus
finanziellen Gründen und wegen der bescheuerten Auflag ging es 2016 in die 2.
Liga runter. Dort wurden sie drei Mal Meister, konnten jedoch nicht
aufsteigen, weil sie keine Riesenhalle – die eh keine Sau brauchte – hinbauen
konnten. So kann man keine Profispieler mit Perspektive halten und
folgerichtig zog sich der CVM 2020 – auch wegen der durch die Coronamaßnahmen
ausgelösten wirtschaftlichen Schieflage im Sport und den Sponsorenfeld – in Liga
3 zurück. Ich hatte noch vereinzelt Spiele (auswärts) in diesen Ligen
gesehen, aber auch nicht so ganz mitbekommen, wie und warum sie nun
mittlerweile in die 4. Liga (Regionalliga) abgestiegen sind. Dort sind die Zuschauerzahlen so schlecht, dass sie teilweise
statt in Spergau (über 1.000 Plätze) in der Schulsporthalle Bad Dürrenberg
spielen. Die wollte ich mir auch mal ansehen. Sie heißt nach dem Geologen J.
W. Borlach aus dem 17./18. Jahrhundert, der in Bad Dürrenberg aufgrund der
Gradierwerke bzw. Saline bedeutend ist. Die Halle wurde glaube ich 2022
fertig gestellt und ist mal wieder ein Beispiel für sportliche Analphabeten
in Architekturbüros. Eine Empore mit hoher Reling, die Befestigungen für da
Plexiglas nicht mal ordentlich symmetrisch, wenn man nicht an der Reling
steht total beschissene Sicht und dann gibt es ohnehin kaum Sitzplätze und
diese sind primitive Bänke wie an einer Bushaltestelle. Von außen sieht die
Halle ganz gut aus, v.a. hinter dem architektonisch eindrucksvollen
Schulgebäude. Aber von Innen wie so viele Hallen der Nachwendezeit wieder die
letzte Scheiße! Dafür musste auch noch ein stolzer Eintrittspreis von 5€
entrichtet werden. Immerhin schön gestaltetes Ticket, aber letzte Saison
kostete das beim Ligakonkurrenten Burger VC in einer viel besseren Halle nur
2€. Burg ist allerdings wie auch der heutige Gast TSV Spandau ein
Abstiegskandidat, während der CVM – auch wenn er heute nur rund 70 Zuschauer
anzog – ungeschlagener und souveräner Tabellenführer ist. Den Aufstieg in die
3. Liga Ost kann man ihnen kaum noch nehmen. Auch heute eine über weite Strecken gute und sichere Leistung.
Gegen Ende des ersten Satzes bauten sie leider etwas ab. Aus 11, 12 Punkten
Vorsprung wurde am Ende ein 25:18. Im zweiten Satz war Spandau sogar klar
besser und gewann daher verdient 22:25. Im eng umkämpften dritten Satz
stellte CVM entscheidend die Weichen: 27-25! Der letzte Satz wurde wieder vom
CVM klar bestimmt und mit 25-20 gegen insgesamt gar nicht so schwache
Spandauer gewonnen. Ich ging nach diesem nicht gerade herausragenden, aber doch
sehenswerten Spiel, welches auch einen verdienten Sieger fand – zum Glück
auch die richtige Mannschaft... – noch in Halle/Saale beim Albalad Grill
Essen. Zuvor tankte ich auch noch in Halle. Ausgerechnet war laut App die
Automatentanke am billigsten, die sich direkt an der Messe befindet. Dort
hatte bis kurz zuvor die AfD getagt. Enorm wie viel Polizei für das rechte
Dreckspack aufgefahren werden musste, damit das linke Dreckspack denen nicht
an den Kragen geht. Von diesen politisch Aktiven ist doch einer blöder als
der andere, egal ob vermeintlich bürgerlicher links-grüner Demonstrant am
Hauptbahnhof, vermummter anarchistischer Anti-AfD-Randalierer oder
faschistischer Anzugträger und professioneller Lügner in Reihen der
veranstaltenden Partei... |
Statistik: - Grounds: 3.764 (4; diese Saison: 104 neue) - Sportveranstaltungen: 5.282 (4; diese Saison: 157) - Tourkilometer: 490 km (Fr 170km Auto, Sa 320km Auto) - Saisonkilometer: 50.340 (25.060 Flugzeug/ 23.450 Auto, davon 8.350
Mietwagen/ 1.690 Fahrrad/ 140 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 7 [letzte Serie:
82, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 213 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020]. |
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Mittwoch, 29. Januar 2025
W3.0213I: Sportliche Abwechslung in Sachsen-Anhalt; Handball U19-Bundesliga, zwei Fußball-Landestestspiele und Volleyball-Regionalliga
Freitag, 26. September 2014
W426II: Sieg für Alte Herren bei Bad Dürrenberg Oldies
SV Eintracht Bad Dürrenberg 1990 AH ........................ 0
TSV Leuna 1919 AH ........................................................ 2
- Datum: Freitag, 26. September 2014 – Anstoß: 17.45
- Wettbewerb: Freundschaftsspiel Alte Herren
- Ergebnis: 0-2 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 20. Freddi Kamenica, 0-2 42. Rene Schmidt
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz Eintracht Bad Dürrenberg (Kap. 1.100 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 10 Leunaer)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Leuna nicht nur aufgrund temporärer numerischer Überlegenheit klar besser in einem ganz ordentlichem Spiel)
Photos with English Commentary:
Veterans Friendly: Eintracht Bad Dürrenberg v TSV Leuna 1919
Das vorerst letzte Spiel das ich von den Leunaer Alten Herren sehen werde, verlief erfolgreich. Eintracht Bad Dürrenberg startete auch nur mit acht Leuten. Leuna ließ es langsam angehen, als Bad Dürrenberg zu zehnt war, legte der TSV richtig los und kam zum Führungstreffer durch den Debütanten Freddi Kamenica. Rene Schmidt legte nach dem Seitenwechsel gegen mittlerweile 11 Dürrenberger einen drauf mit einem Aufsetzer ins Eck. Es gab so gut wie keine Torchancen für den Gastgeber, auch in der zweiten Hälfte nicht. Leuna spielte das ganz ansehnliche, aber nicht unbedingt gute Spiel locker und erfolgreich herunter.
Statistik:
- Grounds: 1.189 (heute kein neuer; diese Saison: 35 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.168 (heute 1; diese Saison: 56)
- Tageskilometer: 50 (50km Fahrrad)
- Saisonkilometer: 14.250 (9.870 Auto/ 3.600 Flugzeug/ 680 Fahrrad/ 80 öffentliche Verkehrsmittel/ 20 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 144 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 426
TSV Leuna 1919 AH ........................................................ 2
- Datum: Freitag, 26. September 2014 – Anstoß: 17.45
- Wettbewerb: Freundschaftsspiel Alte Herren
- Ergebnis: 0-2 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 20. Freddi Kamenica, 0-2 42. Rene Schmidt
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz Eintracht Bad Dürrenberg (Kap. 1.100 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 10 Leunaer)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Leuna nicht nur aufgrund temporärer numerischer Überlegenheit klar besser in einem ganz ordentlichem Spiel)
Photos with English Commentary:
Veterans Friendly: Eintracht Bad Dürrenberg v TSV Leuna 1919
Das vorerst letzte Spiel das ich von den Leunaer Alten Herren sehen werde, verlief erfolgreich. Eintracht Bad Dürrenberg startete auch nur mit acht Leuten. Leuna ließ es langsam angehen, als Bad Dürrenberg zu zehnt war, legte der TSV richtig los und kam zum Führungstreffer durch den Debütanten Freddi Kamenica. Rene Schmidt legte nach dem Seitenwechsel gegen mittlerweile 11 Dürrenberger einen drauf mit einem Aufsetzer ins Eck. Es gab so gut wie keine Torchancen für den Gastgeber, auch in der zweiten Hälfte nicht. Leuna spielte das ganz ansehnliche, aber nicht unbedingt gute Spiel locker und erfolgreich herunter.
Statistik:
- Grounds: 1.189 (heute kein neuer; diese Saison: 35 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.168 (heute 1; diese Saison: 56)
- Tageskilometer: 50 (50km Fahrrad)
- Saisonkilometer: 14.250 (9.870 Auto/ 3.600 Flugzeug/ 680 Fahrrad/ 80 öffentliche Verkehrsmittel/ 20 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 144 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 426
Labels:
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TSV Leuna
Samstag, 4. Mai 2013
W353III: Niederlage diesmal auch auf dem Großfeld
SV Eintracht Bad Dürrenberg 1990 AH -------------------- 3
TSV Leuna 1919 AH -------------------------------------------- 1
- Datum: Freitag, 3. Mai 2013 – Anstoß: 18.00
- Wettbewerb: Freundschaftsspiel Alte Herren
- Ergebnis: 3-1 nach 70 Min. (35/35) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 0-1 20. Steve Langrock, 1-1 24. Nr. 9, 2-1 56. Nr. 6, 3-1 60. Nr. 3
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz Eintracht Bad Dürrenberg (Kap. 1.100 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 7 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 (Eines der schwächsten Altherrenspiele des TSV – Bad Dürrenberg konnte einen sicheren Sieg ohne großen Aufwand einfahren)
Photos with English Commentary:
Mit dünner Personaldecke und ohne einige Stammspieler erschienen die Alten Herren des TSV Leuna in Bad Dürrenberg. Nachdem sie in den letzten Jahren beim Hallenfußball zwei Mal an den Bad Dürrenbergern scheiterten, verloren sie diesmal auch auf dem Großfeld.
Den besseren Beginn erwischten jedoch die Gäste, nachdem Langrock einen sehr schönen 20m-Schuss halbhoch neben den Pfosten ins Toreck brachte. Kurz darauf glich Bad Dürrenberg jedoch mit einer Bogenlampe aus. Bis zur Pause gab es in einem eher mäßigen Spiel nur noch wenige Chancen auf beiden Seiten.
Nach dem Seitenwechsel wurde das Spieler leider nicht besser und Leuna ließ der Heimelf zu viel Platz. So konnte sich ein Dürrenberger mit einem starken Solo zum 2:1 durchsetzen und als nach einer Stunde Spielzeit ein anderer enteilt war, brachte der den Ball per Heber über den heraus geeilten TSV-Keeper ins Tor. Nach dem 3:1 ließ Leuna noch zwei, drei Chancen – darunter eine typische „Hundertprozentige“, die erst an die Latte prallte und dann Zentimeter neben das Tor gesetzt wurde – liegen.
Leider muss ich sagen, dass dieses Spiel eines der schwächsten der Leuna Alten Herren war, dass ich je gesehen habe. Aber nächste Woche bzw. wenn ich wieder da bin, am 17.5., wird das sicher besser! Nicht dass jetzt eine Serie einreist, dass alle TSV-Teams nach 1:0-Führung noch 1:3 verlieren (siehe Pokalfinale letzten Mittwoch)...
Statistik:
- Grounds: 909 (heute 0 neue; diese Saison: 141 neue)
- Sportveranstaltungen: 1.777 (heute 1, diese Saison: 200)
- Tageskilometer: 20 (20 Fahrrad)
- Saisonkilometer: 48.270 (38.570 Auto/ 6.500 Flugzeug/ 2.920 Fahrrad/ 190 Bahn, Bus, Tram/ 90 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 64 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 353
Labels:
1919,
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Alte Herren,
Bad Dürrenberg,
Eintracht Bad Dürrenberg,
Leuna,
TSV,
TSV Leuna
Sonntag, 14. April 2013
W350III: Der erste Pflichtspielsieg der E-Jugend und Kreisklasse auf dem Bergsporn von Siebigerode
SV Eintracht Bad Dürrenberg 1990 E -------------------- 2
TSV Leuna 1919 E -------------------------------------------- 5
- Datum: Sonntag, 14. April 2013 – Anstoß: 9.00
- Wettbewerb: Kreisklasse Saalekreis E-Junioren, Staffel 1 (U11-Liga)
- Ergebnis: 2-5 nach 50 Min. (25/25) – Halbzeit: 0-3
- Tore: 0-1 5. Kevin Werner, 0-2 9. Kevin Werner, 0-3 12. Eigentor, 0-4 29. Yasin, 0-5 38. Kevin Werner, 1-5 43. Nr. 7, 2:5 44. Nr. 11
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Freundschafts-Neumeterschießen: Bad Dürrenberg gewinnt 3-2 nach 10-11 Schützen
- Spielort: Sportplatz Eintracht, Platz 2 (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (darunter Gästefans: ca. 20)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Sehr schönes Jugendspiel mit viel Bewegung und sehr vielen Torszenen)
BSC 1930 Siebigerode ---------------------------------------- 3
BSC Blau-Weiß Ahlsdorf 1912 II -------------------------- 2
- Datum: Sonntag, 14. April 2013 – Anstoß: 14.00
- Wettbewerb: 1. Kreisklasse Mansfeld-Südharz, Staffel 1 (11. und unterste Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 3-2 nach 92 Min. (46/46) – Halbzeit: 3-2
- Tore: 1-0 5. (11), 1-1 11. (9), 1-2 16. (7), 2-2 33. (11), 3-2 42. (7)
- Verwarnungen: Nr. 2, 14 (Ahlsdorf)
- Platzverweise: keine
- Vergebener Elfmeter: 40. Min., Nr. 10 von Siebigerode schießt Foulelfmeter an die Latte
- Spielort: Sportplatz Siebigerode (Kap. 1.050, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (darunter Gästefans: ca. 7)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Hervorragende erste Hälfte und weniger gute aber spannende zweite Halbzeit)
Photos with English Commentary:
Wenn der Vorletzte mit 3 Punkten gegen den Letzten mit 1 Punkt in der E-Jugend-Liga spielt und beide 10 Spiele und langsam an die 100 Gegentore haben, muss man kein flottes Spiel erwarten, bei dem es ohne Ende Torgelegenheiten aber auch gut funktionierendes Zusammenspiel zu sehen gibt. Doch das auf Platz 2 stattfindende Spiel – Platz 2 ist in Bad Dürrenberg genauso ein ausbautenloser Rasenplatz mit Reling drumherum wie Platz 1 – war richtig gut.
Gut war es nicht nur deshalb, weil Leuna den besseren Start erwischte und in der Anfangsphase bis auf 0:3 davon zog, wobei sie noch drei Mal so viele Chancen hatten in den ersten 12 Spielminuten. Auch Bad Dürrenberg versuchte etwas nach vorne zu bringen, doch erfreulicherweise war die Leunaer Abwehr mit einer Art Raumdeckung richtig auf zack. Und das Abwehrverhalten war bisher immer – typischerweise für diese Jugendklasse, in der alle - manchmal selbst der Torwart - ein Tor schießen wollen – das große Problem.
Selbst in der zweiten Halbzeit legte der TSV weiter offensiv los, traf zwei weitere Male und ließ eine Anzahl guter Chancen liegen. Man kann aber auch nicht verlangen, dass jeder lange Pass noch richtig vom Angespielten aufs Tor gebracht wird und jeder Sololauf am Torwart vorbei gespitzelt wird. Außerdem hielt die Leunaer Abwehr unter dem Beifall der begeisterten Eltern und des zufriedenen Trainers bis in die Schlussphase hinein. Erst in den letzten 10 Minuten hatte der Torwart des TSV überhaupt erst gefährliche Bälle abfangen müssen und auch nur zwei Bälle fanden den Weg ins Tor.
Mit diesem 2:5 konnten sich die 8-10jährigen über ihren ersten Punktspielsieg freuen und verließen den letzten Tabellenplatz. Das Neunmeterschießen ging übrigens 3:2 an Bad Dürrenberg – bei vielen Spielern war für dieses Spaßschießen dann doch keine Konzentration mehr vorhanden, was an der Trefferquote von 33% zu 18% zu merken war...
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
Nach dem Mittagbrot fuhren wir zügig in die Mansfelder Ecke. Ich habe zwar keine Lust bisher, eine Groundliste für Mansfeld-Südharz zu machen und auch (wie in Saalekreis, Burgenland, Halle und Leipzig) dort jeden Ground abzugrasen, doch die Anzahl interessanter Sportstätten in MSH ist eher größer als in vielen anderen Landkreisen. So kommen wir auch immer wieder in die ehemalige Bergbauhochburg. Der Kalibergbau hinterließ da auch interessante Schlackehalden, doch der Sportplatz von Siebigerode liegt mehrere Kilometer entfernt von der nächsten Halde...
Das besondere an der Sportstätte in Siebigerode ist dafür die Lage auf einem Bergsporn oberhalb des Dorfes. Ganz blöde Schüsse landen da auch mal etliche Meter tiefer in der bebauten und von einem Bach durchflossenen Schlucht. Am „Abgrund“ befinden sich die Wechselbänke, ein paar Bänke für Zuschauer und die Fressbude. Es eröffnet sich dort ein schöner Blick auf das Dorf mit der porphyrroten Kirche als einziges sehenswertes Gebäude. Die Kirche ist regelmäßig offen, sodass wir vor dem Spiel den schlichten Innenraum und den über wacklige Treppen erreichbaren Turm, von dem aus man leider den Platz nicht richtig sehen kann, besichtigten. Gegenüber der eben beschriebenen Hangkante befindet sich ein Eichenwald und man kann auf zwei in den kleinen Wall gebauten Holzbänken sitzen oder an einer steinernen Reling auf einem Fahrdamm stehen. Dieser unbefestigte Weg führt zu einer Bungalowsiedlung und einer weiteren Sportanlage. Auf dieser Sportanlage wird eine Sportart ausgeübt, die es nur im Mansfelder Land gibt. Freundlicherweise wies mich der eine Betreuer der Siebigeröder darauf hin. Zu dieser Sportart werde ich im Juni oder Juli mehr schreiben, wenn ich einen solchen Wettkampf besuchen werde!
Mit dem BSC Siebigerode und dem BSC Ahlsdorf II spielte der Fünfte gegen den Sechsten – Aufstiegschancen noch vorhanden. Diese unterstrichen die Gastgeber auch mit einem starken Beginn: zwei vergebene Chancen nach einer bzw. drei Minuten und dann nach fünf Spielminuten der erste Treffer. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes und offen geführtes Spiel. Für die eher spielschwache MSH-Kreisebene war es hervorragend, was die beiden Teams da zeigten! Ahlsdorf drehte das Spiel zwischenzeitlich mit einem herrlichen 20-Meter-Freistoß und einem Abstauber nach Lattenknaller. Zwei weitere Male trafen sie nur die Latte. Nach dem Ausgleich für die Heimelf wurde auch die Latte des anderen Tores getroffen, als Siebigerode einen Elfmeter nicht verwandeln konnte. Ein Kopfball wenige Minuten später fand allerdings den Weg ins Netz.
Mit dem Ergebnis von 3:2 ging es in die Pause und nach 15 Minuten Ausruhen kam Ahlsdorf irgendwie gar nicht mehr aus dem Knick. Siebigerode war drückend überlegen und traf auch mal die Querlatte, doch konnte selbst grobe Pannen, wie den Abwurf des Gästetorwarts, der dem 10m vor ihm stehenden Mitspieler den Ball in den Rücken schleuderte, von wo aus die Pille zum freien Stürmer der Heimmannschaft abprallte, nicht nutzen. Zum Ende der Partie hin gelang auch Ahlsdorf noch mal etwas nach vorne, doch den insgesamt verdienten Sieg rettete Siebigerode dann doch mit seinem offensiven Spiel und der besseren Kondition über die Zeit.
Das war heute mal wieder ein richtig guter Spielbesuch in MSH und davor auch ein richtig gutes Jugendspiel des TSV Leuna. Nächsten Samstag steht dieselbe Kombination an: Leuna Jugend und dann Fußball in MSH – allerdings komplett mit dem Fahrrad und damit die erste 100km-Tour dieses Jahr – was hoffentlich mindestens genauso sehenswert wird wie heute!
Statistik:
- Grounds: 901 (heute 2 neue; diese Saison: 133 neue)
- Sportveranstaltungen: 1.763 (heute 2, diese Saison: 186)
- Tageskilometer: 150 (130 Auto, 20 Fahrrad)
- Saisonkilometer: 46.700 (37.520 Auto/ 6.500 Flugzeug/ 2.420 Fahrrad/ 170 Bahn, Bus, Tram/ 90 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 50 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 350
Montag, 8. Oktober 2012
W323IV: Bad Dürrenberg/ Leuna fügt Glauziger Kloppern erste Saisonniederlage zu
SG SV 85 Glauzig/ LSG Ostrau/ SV Gölzau B ------- 3
SG Eintracht Bad Dürrenberg/ TSV Leuna B -------- 5
Datum: Sonntag, 7. Oktober 2012 – Anstoß: 10.30
Wettbewerb: B-Junioren Landesliga Sachsen-Anhalt, Staffel 4 (4. Liga der 14-16jährigen)
Ergebnis: 3-5 nach 82 Min. (40/42) – Halbzeit: 1-4
Tore: 0-1 12. Blerand Shoshi, 0-2 25. Bledar Shoshi, 1-2 26. Joshua Emmel, 1-3 34. Tom Klapproth, 1-4 36. Martin Kokot, 1-5 43. Benjamin Henze, 2-5 45. Kevin Bork, 3-5 48. Justin Emmel
Verwarnungen: Sven Wache, Pascal Elze, Justin Emmel, Joshua Emmel (natürlich alle Glauzig)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Glauzig (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes, unstet geführtes und in der zweiten Hälfte unnötig spannendes Spiel)
Erst zu spät aufgestanden um die Strecke nach Glauzig mit dem Fahrrad zu bewältigen, dann vom Versuch die erste Hälfte der Strecke (bis Halle) per Bahn und die zweite per Rad zurückzulegen aufgrund des Zugausfalls abgekommen und somit schließlich doch wieder das Auto genommen. Meine Fresse, ist diese Eisenbahn zum Kotzen! Und wie dumm dieses Unternehmen auch ist! „Bahn fahren und sparen“ – ja, wenn die scheiß Bahn überhaupt mal fährt, dann spart man meistens nicht mal; bei Einzeltickets nie und bei Spartickets selten – nur Langzeitkarten wie mein Semesterticket für mittlerweile 115,50€ sind billiger als Autofahren.
Glauzig ist dann jedenfalls so ein Kaff in Anhalt-Bitterfeld an der Kreisgrenze zum Saalekreis, das außer zwei Fußballplätzen und einer spektakulären Industrieruine (ehemalige Zuckerfabrik) nichts hat. Der Platz auf dem Spielbetrieb ist liegt recht kahl von einigen Hecken umgeben am südlichen Ortsrand neben dem Freibad. Der Kleinfeldplatz im Ort, der von hohen Bäumen umgeben ist, ist schöner…
Aber Kleinfeld sind die B-Jugendlichen ja schon lange nicht mehr, also los ging es auf dem Großfeld mit einem einseitigen Spiel der beiden Tabellennachbarn! Die Spielgemeinschaft des SV 85 Glauzig, des SV Gölzau (beide ABI) und der LSG Ostrau (SK) hatte noch gar nicht verloren und die Bad Dürrenberg/ Leunaer Spielgemeinschaft erst einmal gegen Naumburg. Das letzte Spiel gewannen sie im Kreispokal gegen klassenhöhere Weißenfelser! Echt stark! Auch hier begann Dürrenberg/ Leuna echt stark, vergab zwar zu viele Chancen, da sie zu wenig den Abschluss suchten und lieber noch fünf Mal im Strafraum hin und her passten, konnten aber mit 2:0 in Führung gehen. Nach 25 Minuten begann Glauzig schlagartig mit Fußballspielen, nachdem sie zuvor nicht eine Torchance hatten und kaum in die Nähe des Gästestrafraums kamen.
Mit dem 2:1-Anschlusstreffer nahmen allerdings in erster Linie die Ruppigkeiten zu. Die wurden noch eher verstärkt durch die beiden schönen Dürrenberg/ Leunaer Tore zum 3:1 und 4:1. Nach der Pause legten sie gleich mit einem herrlichen Weitschuss hoch ins Eck zum 5:1 nach, doch ließen die Gastgeber dann kommen. Nach einem Doppelschlag stand es nur noch 5:3 und das Spiel war plötzlich ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die immer härter spielenden Gastgeber. Zum Glück kann Glauzig/ Ostrau/ Gölzau in erster Linie wohl Rummeckern und Treten, aber nicht guten Fußball spielen – ansonsten hätten sie die Mängel in der Abwehr noch zu einem 5:5 oder 6:5 genutzt. So stellten sie eigentlich mehr den Sportkameraden Daniel Rabe auf die Prüfung, der bei allem Geholze und Gemaule der Dorfjugend den Überblick behalten musste. Der Schiedsrichter lieferte dabei wirklich eine sehr gute Leistung ab. Offensichtlich traf er nicht eine einzige Fehlentscheidung! Insgesamt gesehen übrigens, war das Verhalten der Heimelf aber noch im Rahmen – das muss man dann auch in der Männer-Landesklasse abkönnen, wenn man als spielerisch und technisch gute Mannschaft wie Leuna zu solchen üblen Tretermannschaften wie Ostrau oder gar Spora fährt.
Der Einzige, der wirklich Schelte verdient hat, war der völlig inkompetente Trainer, der mit seinen unterbelichteten Kommentaren noch die Mannschaft zu Fouls anstachelte. Aber das scheint an der Gegend zu liegen, wie der Leuna-Kickers-Webmaster der neben mir dem Spiel der Mannschaft seines Sohnes folgte auch schon anmerkte: Im Nachbardorf Schortewitz habe ich nämlich auch schon mal ein B-Jugend-Spiel erlebt, bei dem sich der Trainer der Heimelf als der größte Schreihals und Schwachkopf hervortat…
Bei Bad Dürrenberg/ Leuna war halt schade, wie sie in der zweiten Halbzeit das Spiel unnötig spannend machten, nachdem sie den Gegner von der 1. bis zur 25. und der 27. bis zur 44. Minute so hervorragend im Griff hatten. Aber in erster Linie zählt der Sieg und dass er fair wie verdient zustande gekommen ist!
Statistik:
Grounds: 805 (heute 1 neuer; diese Saison: 37 neue)
Sportveranstaltungen: 1.627 (heute 1, diese Saison: 50)
Tageskilometer: 80 (80 Auto)
Saisonkilometer: 13.750 (12.530 Auto/ 840 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug/ 0 Bahn, Bus, Tram)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 3 [Letzte Serie: 12, Rekord: 141]
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 323
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Mittwoch, 19. September 2012
W320V: Spannendes Juniorenspiel in Bad Dürrenberg mit dem besseren Ende für den Favoriten
SG Eintracht Bad Dürrenberg/ TSV Leuna B ------- 3
Naumburger SV 05 B ------------------------------------- 4
Datum: Sonntag, 16. September 2012 – Anstoß: 10.30
Wettbewerb: B-Junioren Landesliga Sachsen-Anhalt, Staffel 4 (4. Liga der 14-16jährigen)
Ergebnis: 3-4 nach 84 Min. (40/44) – Halbzeit: 2-3
Tore: 0-1 11. Till Klippel (Foulelfmeter), 0-2 18. Sebastian Staude, 0-3 20. Henner Wehrs, 1-3 26. Bledar Shoshi, 2-3 27. Blerand Shoshi, 2-4 53. Till Klippel, 3-4 72. Blerand Shoshi
Verwarnungen: Martin Kokot, Moritz Paeslack (beide Eintr./TSV)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Eintracht Bad Dürrenberg (Kap. 1.200 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 50 (davon ca. 6 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,5/10 (Sehr gutes, spannendes und faires Spiel: Dürrenberg/ Leuna hielt gut mit gegen den starken Favoriten)
Nach dem wohl schwächsten Gegner zu Beginn, der zumindest vom Ergebnis her überzeugend besiegt wurde, traf die als Tabellenführer gestartete Aufsteigermannschaft von Bad Dürrenberg/ Leuna nun auf einen der wohl stärksten Gegner in der Landesliga. Zumindest nach diesem Spiel halte ich den Naumburger SV 05 für eine der Spitzenmannschaften, die allerdings wohl auch nicht in der Lage sein wird, Braunsbedra den ersten Tabellenplatz streitig zu machen.
Beide Teams fingen gleich recht offensiv an und die Gastgeber mussten nach zwei vergebenen Chancen und drei, vier Angriffen der Naumburger, die sie noch verteidigen konnten, einsehen, dass sie teilweise zu langsam in der Abwehr waren. Der sehr sichere und absolut korrekt das Spiel leitende Schiedsrichter Schimpf verhängte bereits nach elf Minuten einen berechtigten Elfmeter, den einer der auffälligsten Naumburger Spieler unter die Latte zimmerte.
Wenn man „Naumburger Spieler“ und „auffällig“ in einem Satz hört, denkt man als Insider daran, dass Naumburger Spieler oft negativ auffallen, doch das galt zumindest an diesem Tag in keiner Minute für die B-Junioren des NSV. Diese fielen durch sehr gute spielerische und technische Leistungen sowie Disziplin auf. So gut die SG Bad Dürrenberg/ Leuna auch spielte – sie kamen bis Mitte der ersten Hälfte nicht zurecht mit dem Gast aus der Domstadt. Ein toller Schuss in den Winkel und ein lässig heraus gespielter und ins Eck geschobener Angriff führten zum 0:3. Enorm sicheres Kombinationsspiel und immer wieder gefährliche Angriffe: Der NSV schaltete Eintracht/ TSV weitestgehend aus.
Doch auch in so einer starken Mannschaft passieren mal Fehler und nach zwei weiteren vergebenen Chancen nutzte die Heimelf gleich innerhalb von zwei Minuten zwei solcher Fehler aus. Erst ein Schuss eines freistehenden Shoshis von der Strafraumgrenze ins Eck zum 1:3, dann ein langer Pass auf seinen Bruder und dieser mit einem starken Abschluss gegen die Laufrichtung des Torwarts zum 2:3. Bei Halbzeit war das Spiel also noch ohne Frage offen!
Die Entscheidung schien gekommen zu sein, als wieder ein genialer Weitschuss im Winkel landete – und diesmal auch so was von im Winkel: Der Ball wollte da ja gar nicht mehr raus aus dem Aluminiumbogen des Torwinkels! Doch ein Naumburger Spieler, der mir ohnehin recht hektisch erschien, stürzte über den Ball und verletzte sich dabei. Leider musste sogar der Krankenwagen kommen. Die Szene schien die Mitspieler doch etwas zu schockieren, sodass ein grober Abwehrfehler unterlief, den Bad Dürrenberg/ Leuna erfreulich ausgebufft zu nutzen wusste. Nun nur noch 3:4!
Es folgten noch 10 Minuten Offensive der Gastgeber gegen auf 10 Mann reduzierte Gäste – Naumburg hatte keine Wechsler zur Verfügung stehen, was natürlich noch ein Problem für sie sein könnte im Laufe der Saison – doch etliche Chancen verstrichen ungenutzt.
Naumburg zeigte einfach eine klasse Leistung, was man so klar sagen und anerkennen muss. Mit diesem Hintergrund braucht sich Bad Dürrenberg/ Leuna auch wirklich nicht aufzuregen über die Niederlage. Als Aufsteiger muss man nun mal normalerweise mehr Niederlagen einstecken als in der Vorsaison, auch wenn man sich sogar noch spielerisch verbessert im Vergleich zum Vorjahr. Es kommen schließlich noch Gegner, denen man besser Punkte abluchsen kann – also: dranbleiben, weiterkämpfen! Der Start in die Saison ist mit 3 Punkten und 7:4 Toren aus 2 Spielen doch schon mal gut verlaufen!
Statistik:
Grounds: 794 (heute kein neuer; diese Saison: 26 neue)
Sportveranstaltungen: 1.609 (heute 1, diese Saison: 32)
Tageskilometer: 20 (20 Fahrrad)
Saisonkilometer: 11.130 (10.390 Auto/ 660 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug/ 0 Bahn, Bus, Tram)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 1 [Letzte Serie = Neuer Rekord: 141!]
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 320
Freitag, 27. April 2012
W300II: Punkteteilung bei den Alten Herren von Eintracht und TSV
Eintracht Bad Dürrenberg AH 1:1 TSV Leuna 1919
AH Datum: Freitag, 27. April 2012 – Anstoß: 18.00
Wettbewerb: Freundschaftsspiel Alte Herren
Ergebnis: 1:1 nach 69 Min. (35/34) – Halbzeit: 1:0
Tore: 1-0 12. Nr. 6, 1-1 54. Mario Melchior
Verwarnungen: keine
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Eintracht (Kap. 1.200 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 15 Gästefans)
Photos with English Commentary:
Die Altherrenmannschaft der Eintracht Bad Dürrenberg ist mittlerweile wirklich zu den leistungsstärksten des Landkreises und somit des gesamten südlichen Sachsen-Anhalts zu zählen. Allerdings sind auch unter den Voraussetzungen Spiele zwischen Bad Dürrenberg und Leuna keine übermäßig sehenswerten. Von Leunas Alten Herren habe ich so viele gute Spiele gesehen – aber nie war Bad Dürrenberg ein Gegner in einem wirklich guten Spiel.
Auch heute ging es eher zäh los und erst ein Sturmlauf durch die Abwehr, der zur Bad Dürrenberger Führung führte, war eine erste sehenswerte Szene. Danach waren die Gastgeber die aktivere Mannschaft, aber ohne sich absetzen zu können. Leuna kam nur zwei Mal gefährlich vors Tor bis zur Pause.
Nach dem Seitenwechsel ging es besser vor dem Dürrenberger Tor zur Sache und umgekehrt hatte nun der Gastgeber weniger Chancen. Mario Melchior schoss dann irgendwie noch durch die Beine des zweiten Dürrenberger Torwarts zum mittlerweile verdienten Ausgleich ein. Alles in allem war das 1:1 eine gerechte Punkteteilung und das niedrige Resultat spiegelte wieder, dass das hier kein Offensivfestival – wie viele andere Altherrenspiele die ich gesehen habe – war, sondern ein sehr technisch und taktisch geprägtes Spiel. Bad Dürrenberg stand so was von sicher, dass Leuna kaum durchkam und in Hälfte zwei schaffte Leuna es dann auch die Angriffe der Dürrenberger zu neutralisieren.
Statistik:
Grounds: 725 (heute kein neuer; diese Saison: 131 neue)
Sportveranstaltungen: 1.505 (heute 1, diese Saison: 191)
Tageskilometer: 30 (30 Fahrrad)
Saisonkilometer: 53.960 (25.730 Auto/ 23.120 Flugzeug/ 3.000 Bahn, Bus, Tram/ 2.090 Fahrrad/ 20 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 53
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 300
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Sonntag, 21. November 2010
W225III: 52 Tore, 52 Strafminuten und 5 Platzverweise – was eine Statistik!
SG Germania Zwenkau 30:22 Sächsischer HC Meerane
Sonntag 21. November 2010 – Anwurf 17.00
Liga: Verbandsliga Sachsen, Staffel West (6. Liga, 3. Amateurliga)
Ergebnis: 30:22 nach 60 Min. – Halbzeit: 13:11
Tore: Balrich 6, Böttger 6, Radwan 5, Thamm 4, Rother 4, Niese 4, Buschmann 1 (Zwenkau); über Spielernamen vom SHC liegen mir leider keine Informationen vor
Gelbe Karten: Zwenkau 4, SHC 2
Zeitstrafen: in etwa: Rother 6, Balrich 4, Böttger 2, Buschmann 2 + Bankstrafe 2 + Standfuß (Rot) 2 (Zwenkau); Nr. 7 SHC 8, Nr. 5 SHC 6, Nr. 8 SHC 2 + (Rot) 2, Nr. 9 SHC 4, Nr. 79 SHC 4, Nr. 6 SHC 4 + Nr. 23 SHC und Nr. 8 SHC (Rot) je 2 + Nr. 14 SHC (Rot nach Spielschluss)
Platzverweise: Nr. 23 SHC (9:45 „grobes“ Foulspiel), Nr. 8 SHC (36:40 grobes Foul), Nr. 7 SHC (42:12 dritte Zeitstrafe für verschiedene Vergehen + weitere zwei Minuten für Meckern), Rother (Zwenkau, 53:31 dritte Zeitstrafe für verschiedene Fouls), 59:44 Standfuß (Zwenkau, 59:44 angeblich grobes Foul oder so was), Nr. 14? SHC? (60:00 wegen Beleidigung/ Foul oder so)
Sportanlage: Stadthalle Zwenkau (Kap. 300 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 250 (davon ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Außer einigen Geistesblitzen von manchen Spielern beider Seiten hatte zwar nichts in diesem fehlerbehafteten Spiel mit gutem Handball zu tun, aber allein die Undiszipliniertheiten der Gäste waren das Kommen wert)

Photos and English version:
http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157625441026796/
Auch am Sonntag beließen wir es bei Handball. Die wenigen Fußballspiele, die in Leipzig stattfanden, waren mit den ebenso wenigen Handballspielen zeitlich nicht kombinierbar, und das Fußballspiel, was ich mir ausgeguckt hatte, war als Spiel der 2. Stadtklasse pauschal abgesagt worden. Der Stadtverband gab halt einfach aus, dass nur Spiele ab 1. Stadtklasse stattfinden können. Echt intelligent. Aber das ist Leipzig. Fußball gibt es nur von März bis Oktober, immer mal wieder unterbrochen. Spielt doch endlich die erste Halbserie der Saison von Mitte März bis Juni und nach den Sommerferien August bis Mitte November die Rückrunde aus, wenn ihr weggetretenes Gras und schlammige Trikots verhindern wollt, ihr Flachzangen! Das Foto von dem Spiel in Syrien, das ich zum Samstagsbericht gepackt habe, führe ich hier nicht noch mal an...
Das Einzige, was ich am Leipziger Sport hier jetzt loben kann, ist dass am Sonntag überhaupt gespielt wird. Die Bescheuerten in Sachsen-Anhalt spielen wegen Totensonntag gar nicht. Sind zwar fast alles Atheisten, aber dann Sportverbot verhängen – einfach bescheuert! Ich würde auch an Heiligabend Sport machen oder dabei zugucken...
Ich hab jetzt oben was von Leipzig geschrieben, aber genauer wäre es, wenn ich Handball mit Leipziger Land in Verbindung bringen würde. Gespielt wurde nämlich in Zwenkau, einer Kleinstadt im Bezirk Leipzig, wenige Kilometer südlich der eigentlichen Stadt. Die 8.500 Einwohner wohnen in einer vom Tagebau flankierten, nicht besonders sehenswerten Stadt. Allerdings sind die Kirche gegenüber vom Rathaus und letztgenannter Bau schon einen Blick wert. Es gibt auch noch zwei weitere Kirchen (eine davon aber ruinös) und einen auffälligen Wasserturm. Die Halle ist von außen auch recht auffällig, da es ein geschmackvollerer Neubau ist. Innen ist nur eine Längsseite zum Zuschauen geeignet, wobei sich auf dieser vier Holz beschlagene Reihen Kunststoffbänke und dahinter eine Reihe blau bespannter Stühle befinden. Das Ganze ist in zwei Blöcke – rechts und links vom klobigen Sprecherturm – aufgeteilt und bietet 300 Leuten Platz. Es kamen auch gut 250, wobei diese bis auf langweiliges Getrommel, das von Kindern kam, die sich aber wenigstens reinhängten, kaum etwas zum Spiel beitrugen. Ein paar Zwischenrufe und etwas Klatschen noch – wie bei jedem normalen Handballverein halt auch.
Das Spiel der Männer-Verbandsliga war fehlerbehaftet – da es eine höhere Amateurliga ist, habe ich da wenig Verständnis für – und hektisch. Dass Meerane Tabellenletzter mit 3 und Zwenkau 8. von 12 mit 7 Pluspunkten waren, war oft nicht so recht zu merken, da bis zur 20. die Gäste gleichwertig waren. In der zweiten Halbzeit wurde der SHC aber immer undisziplinierter und schlampiger, sodass Zwenkau davon ziehen und verdient mit acht Toren siegen konnte. Einige der Tore waren sehr sehenswert – so z.B. ein mit Spin aus spitzem Winkel auf den Hallenboden geworfener Ball, der ins Meeraner Tor drehte oder Würfe in den Winkel nach Zuspiel über das halbe Feld – doch ansonsten lebte das Spiel nur von Disziplinlosigkeiten beider Mannschaften, wobei den Zwenkauern nicht viel vorzuwerfen ist, Meerane aber einiges mehr.

Der Reigen von Platzverweisen wurde auch von Meerane eröffnet, wobei man nach so kurzer Spielzeit niemanden, der einem aufs Tor zulaufenden Gegenspieler beim Versuch den Wurf ab zu blocken, augenscheinlich versehentlich auf den Kopf ditscht, eine direkt-rote Karte zeigen muss. Zwei Minuten wären da völlig angemessen gewesen, aber die kleinlichen und bei Entscheidungen wie ‚Abstehen beim Torwurf’ unsicheren Schiedsrichter trugen auch mit dazu bei, dass es so eine Flut an Strafen gab. In erster Linie lag es aber nicht am schlechtesten Schiedsrichtergespann, dass ich je in einer sächsischen Halle habe pfeifen sehen, sondern daran, dass es ihnen die Spieler auch richtig schwer machten. Insbesondere lag es am Verhalten der größten Hornochsen die ich je übers Parkett habe traben sehen. Unglaublich auch, wie sich die vom Feld verwiesenen Meeraner Spieler – nach 42 Minuten schon drei! – von der Tribüne aus aufregten, wenn es für ein klares Foul zwei Minuten gegen Meerane und für ein normales Foul gegen sie nur zwei Minuten oder angemessene Verwarnungen für Zwenkau gab. Also da muss man den Arsch schon ziemlich weit offen haben, so dumme Bemerkungen am Fließband zu produzieren, wenn man einfach nicht gut spielt und dann auch noch extrem undiszipliniert ist. Wahrscheinlich fühlten die sich betrogen oder als die Besseren. Als neutraler Zuschauer konnte mir das eigentlich egal sein, aber wenn so was wie Meerane zum TSV Leuna oder SC Magdeburg zum Handball kommt, halte ich mich nicht mit beleidigenden Zurufen zurück, wie das lahme Publikum in Zwenkau.
Weitere Platzverweise waren eine direkt rote Karte gegen einen vorbelasteten Gästespieler, der grob im eigenen Kreis foulte (den Wurfarm heruntergerissen), dann eine Disqualifikation für drei + eine Zeitstrafe für verschiedene Fouls (darunter ein 2+2 Minuten Foul, das zur Herausstellung führte) für einen Meeraner und drei Mal zwei Minuten für einen Zwenkauer. Den vorletzten Platzverweis – den dritten direkt Roten – gab es dann gegen Zwenkau, da ein Meeraner in den 15er rein gerannt ist, der sich auch mutwillig in den Weg gestellt hat. Der Gästespieler klatschte zwar zünftig aufs Parkett, aber mehr als eine Zweiminutenstrafe gegen den nicht vorbelasteten Zwenkauer forderten nur die Gäste, sodass die zweite ungerechtfertigte rote Karte ausgesprochen wurde. Den letzten roten Karton gab es erst nach Abpfiff zu sehen, wobei ich mir gar nicht sicher bin, ob der überhaupt für Meerane war, da es eh ein gutes Wortgefecht da unten gab. Und ob das der einzige Platzverweis nach Spielschluss war, weiß ich eigentlich auch nicht so sicher: Zwenkau schreibt auf ihrer Website was von 7 Platzverweisen, wobei sie in dem Artikel auch etwas zu sehr auf die Leistung der Schiedsrichter eingehen, anstatt fair aber spitz Bemerkungen gegen Meerane loszulassen - und ob der Zwenkauer Statistiker alles richtig aufgenommen hat, wage ich bei dem Chaos genauso zu bezweifeln, wie das meine eigene Statistik 100%ig stimmt.
Alles in Allem ein sehenswertes, aber kein gutes Spiel. Zudem also auch das undisziplinierteste Handballspiel – auch wenn es keine einzige richtig üble Aktion gab, d.h. keine rote Karte wegen einer Tätlichkeit ausgesprochen werden musste – dass ich je gesehen habe (und ich habe schon knapp 100 in Deutschland - von der ersten bis zur untersten Liga - und eines in der 1. tschechischen Liga gesehen), sodass ich dem Trainer von Meerane nur raten kann, mal seine Jungs in der Hinsicht kräftig anzuscheißen. Hätte er dem 23er, der zuerst runter geschickt wurde, mal den Mund verboten, wären wohl auch weniger Platzverweise zu verzeichnen gewesen. Der 23er heizte nämlich von der Tribüne noch kräftig auf. Und zwar nicht nur mit Geschrei um einen ausgetauschten Ball – wie man sich darüber aufregen kann, dass der Ball in einer Auszeit gewechselt wurde, frage ich mich aber auch: meint der, dass die Zwenkauer da einen Funksender im Ball versteckt haben, dass er nur ins Meeraner Tor fliegt, oder was?! – sondern auch mit ständigem Schiedsrichterbeeinflussen (v.a. durch Kartenfordern) und Gegenspieler voll meckern. Zusammenfassend gesagt, ist es aber schon lustig, wenn man eine Mannschaft erlebt, über die man sich schön aufregen kann...

Den Hinweg hatten wir noch per Straßenbahn von Merseburg nach Bad Dürrenberg und Eisenbahn von Bad Dürrenberg nach Markranstädt und dann von dort per Rad nach Zwenkau gemacht. Übrigens war es typisch, was in Bad Dürrenberg so abging: 15 Minuten Verspätung wegen dieser scheiß ICEs die leider vorgelassen werden müssen und dann spielen da ca. 10jährige Kinder auf den Gleisen, denen man erst mit freundlichen Worten wie „verpisst euch ihr Dreckwänster, sonst mach ich euch platt“ beikommen muss, ehe sie vom Gleiskörper, auf dem sie Flaschen herumwarfen, verschwanden. Natürlich war mein Vater der Erste und Einzige, der sich um die Wänster kümmerte: die anderen Fahrgäste glotzten nur blöde oder ignorierten die Kinder und dachten gar nicht daran, dass sie heute nicht mehr Zug fahren können, wenn diese Hosenscheißer überfahren werden. Denen, die sich da nur mitleidig wundern, wo denn die Eltern der „lieben Kleinen“ sind, kann ich auch eine Antwort geben: die Eltern liegen sicher besoffen heeme herum und gucken fern. Nun ja. So Dinger blieben uns auf dem Rückweg erspart, denn den fuhren wir komplett per Rad nach Merseburg zurück, wobei wir die 44 Kilometer in 118 Minuten schafften.
Statistik:
Ground Nr. 499 (ein neuer Ground; diese Saison: 49 neue)
Sportveranstaltung Nr. 1.179 (diese Saison: 66)
Tageskilometer: 90 (70 Fahrrad, 10 Straßenbahn, 10 Eisenbahn)
Saisonkilometer: 12.120 (8.170 Auto/ 2.040 Fahrrad/ 1.110 Bahn, Bus, Tram/ 800 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 83
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 225
Sonntag 21. November 2010 – Anwurf 17.00
Liga: Verbandsliga Sachsen, Staffel West (6. Liga, 3. Amateurliga)
Ergebnis: 30:22 nach 60 Min. – Halbzeit: 13:11
Tore: Balrich 6, Böttger 6, Radwan 5, Thamm 4, Rother 4, Niese 4, Buschmann 1 (Zwenkau); über Spielernamen vom SHC liegen mir leider keine Informationen vor
Gelbe Karten: Zwenkau 4, SHC 2
Zeitstrafen: in etwa: Rother 6, Balrich 4, Böttger 2, Buschmann 2 + Bankstrafe 2 + Standfuß (Rot) 2 (Zwenkau); Nr. 7 SHC 8, Nr. 5 SHC 6, Nr. 8 SHC 2 + (Rot) 2, Nr. 9 SHC 4, Nr. 79 SHC 4, Nr. 6 SHC 4 + Nr. 23 SHC und Nr. 8 SHC (Rot) je 2 + Nr. 14 SHC (Rot nach Spielschluss)
Platzverweise: Nr. 23 SHC (9:45 „grobes“ Foulspiel), Nr. 8 SHC (36:40 grobes Foul), Nr. 7 SHC (42:12 dritte Zeitstrafe für verschiedene Vergehen + weitere zwei Minuten für Meckern), Rother (Zwenkau, 53:31 dritte Zeitstrafe für verschiedene Fouls), 59:44 Standfuß (Zwenkau, 59:44 angeblich grobes Foul oder so was), Nr. 14? SHC? (60:00 wegen Beleidigung/ Foul oder so)
Sportanlage: Stadthalle Zwenkau (Kap. 300 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 250 (davon ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Außer einigen Geistesblitzen von manchen Spielern beider Seiten hatte zwar nichts in diesem fehlerbehafteten Spiel mit gutem Handball zu tun, aber allein die Undiszipliniertheiten der Gäste waren das Kommen wert)
Photos and English version:
http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157625441026796/
Auch am Sonntag beließen wir es bei Handball. Die wenigen Fußballspiele, die in Leipzig stattfanden, waren mit den ebenso wenigen Handballspielen zeitlich nicht kombinierbar, und das Fußballspiel, was ich mir ausgeguckt hatte, war als Spiel der 2. Stadtklasse pauschal abgesagt worden. Der Stadtverband gab halt einfach aus, dass nur Spiele ab 1. Stadtklasse stattfinden können. Echt intelligent. Aber das ist Leipzig. Fußball gibt es nur von März bis Oktober, immer mal wieder unterbrochen. Spielt doch endlich die erste Halbserie der Saison von Mitte März bis Juni und nach den Sommerferien August bis Mitte November die Rückrunde aus, wenn ihr weggetretenes Gras und schlammige Trikots verhindern wollt, ihr Flachzangen! Das Foto von dem Spiel in Syrien, das ich zum Samstagsbericht gepackt habe, führe ich hier nicht noch mal an...
Das Einzige, was ich am Leipziger Sport hier jetzt loben kann, ist dass am Sonntag überhaupt gespielt wird. Die Bescheuerten in Sachsen-Anhalt spielen wegen Totensonntag gar nicht. Sind zwar fast alles Atheisten, aber dann Sportverbot verhängen – einfach bescheuert! Ich würde auch an Heiligabend Sport machen oder dabei zugucken...
Ich hab jetzt oben was von Leipzig geschrieben, aber genauer wäre es, wenn ich Handball mit Leipziger Land in Verbindung bringen würde. Gespielt wurde nämlich in Zwenkau, einer Kleinstadt im Bezirk Leipzig, wenige Kilometer südlich der eigentlichen Stadt. Die 8.500 Einwohner wohnen in einer vom Tagebau flankierten, nicht besonders sehenswerten Stadt. Allerdings sind die Kirche gegenüber vom Rathaus und letztgenannter Bau schon einen Blick wert. Es gibt auch noch zwei weitere Kirchen (eine davon aber ruinös) und einen auffälligen Wasserturm. Die Halle ist von außen auch recht auffällig, da es ein geschmackvollerer Neubau ist. Innen ist nur eine Längsseite zum Zuschauen geeignet, wobei sich auf dieser vier Holz beschlagene Reihen Kunststoffbänke und dahinter eine Reihe blau bespannter Stühle befinden. Das Ganze ist in zwei Blöcke – rechts und links vom klobigen Sprecherturm – aufgeteilt und bietet 300 Leuten Platz. Es kamen auch gut 250, wobei diese bis auf langweiliges Getrommel, das von Kindern kam, die sich aber wenigstens reinhängten, kaum etwas zum Spiel beitrugen. Ein paar Zwischenrufe und etwas Klatschen noch – wie bei jedem normalen Handballverein halt auch.
Das Spiel der Männer-Verbandsliga war fehlerbehaftet – da es eine höhere Amateurliga ist, habe ich da wenig Verständnis für – und hektisch. Dass Meerane Tabellenletzter mit 3 und Zwenkau 8. von 12 mit 7 Pluspunkten waren, war oft nicht so recht zu merken, da bis zur 20. die Gäste gleichwertig waren. In der zweiten Halbzeit wurde der SHC aber immer undisziplinierter und schlampiger, sodass Zwenkau davon ziehen und verdient mit acht Toren siegen konnte. Einige der Tore waren sehr sehenswert – so z.B. ein mit Spin aus spitzem Winkel auf den Hallenboden geworfener Ball, der ins Meeraner Tor drehte oder Würfe in den Winkel nach Zuspiel über das halbe Feld – doch ansonsten lebte das Spiel nur von Disziplinlosigkeiten beider Mannschaften, wobei den Zwenkauern nicht viel vorzuwerfen ist, Meerane aber einiges mehr.
Der Reigen von Platzverweisen wurde auch von Meerane eröffnet, wobei man nach so kurzer Spielzeit niemanden, der einem aufs Tor zulaufenden Gegenspieler beim Versuch den Wurf ab zu blocken, augenscheinlich versehentlich auf den Kopf ditscht, eine direkt-rote Karte zeigen muss. Zwei Minuten wären da völlig angemessen gewesen, aber die kleinlichen und bei Entscheidungen wie ‚Abstehen beim Torwurf’ unsicheren Schiedsrichter trugen auch mit dazu bei, dass es so eine Flut an Strafen gab. In erster Linie lag es aber nicht am schlechtesten Schiedsrichtergespann, dass ich je in einer sächsischen Halle habe pfeifen sehen, sondern daran, dass es ihnen die Spieler auch richtig schwer machten. Insbesondere lag es am Verhalten der größten Hornochsen die ich je übers Parkett habe traben sehen. Unglaublich auch, wie sich die vom Feld verwiesenen Meeraner Spieler – nach 42 Minuten schon drei! – von der Tribüne aus aufregten, wenn es für ein klares Foul zwei Minuten gegen Meerane und für ein normales Foul gegen sie nur zwei Minuten oder angemessene Verwarnungen für Zwenkau gab. Also da muss man den Arsch schon ziemlich weit offen haben, so dumme Bemerkungen am Fließband zu produzieren, wenn man einfach nicht gut spielt und dann auch noch extrem undiszipliniert ist. Wahrscheinlich fühlten die sich betrogen oder als die Besseren. Als neutraler Zuschauer konnte mir das eigentlich egal sein, aber wenn so was wie Meerane zum TSV Leuna oder SC Magdeburg zum Handball kommt, halte ich mich nicht mit beleidigenden Zurufen zurück, wie das lahme Publikum in Zwenkau.
Weitere Platzverweise waren eine direkt rote Karte gegen einen vorbelasteten Gästespieler, der grob im eigenen Kreis foulte (den Wurfarm heruntergerissen), dann eine Disqualifikation für drei + eine Zeitstrafe für verschiedene Fouls (darunter ein 2+2 Minuten Foul, das zur Herausstellung führte) für einen Meeraner und drei Mal zwei Minuten für einen Zwenkauer. Den vorletzten Platzverweis – den dritten direkt Roten – gab es dann gegen Zwenkau, da ein Meeraner in den 15er rein gerannt ist, der sich auch mutwillig in den Weg gestellt hat. Der Gästespieler klatschte zwar zünftig aufs Parkett, aber mehr als eine Zweiminutenstrafe gegen den nicht vorbelasteten Zwenkauer forderten nur die Gäste, sodass die zweite ungerechtfertigte rote Karte ausgesprochen wurde. Den letzten roten Karton gab es erst nach Abpfiff zu sehen, wobei ich mir gar nicht sicher bin, ob der überhaupt für Meerane war, da es eh ein gutes Wortgefecht da unten gab. Und ob das der einzige Platzverweis nach Spielschluss war, weiß ich eigentlich auch nicht so sicher: Zwenkau schreibt auf ihrer Website was von 7 Platzverweisen, wobei sie in dem Artikel auch etwas zu sehr auf die Leistung der Schiedsrichter eingehen, anstatt fair aber spitz Bemerkungen gegen Meerane loszulassen - und ob der Zwenkauer Statistiker alles richtig aufgenommen hat, wage ich bei dem Chaos genauso zu bezweifeln, wie das meine eigene Statistik 100%ig stimmt.
Alles in Allem ein sehenswertes, aber kein gutes Spiel. Zudem also auch das undisziplinierteste Handballspiel – auch wenn es keine einzige richtig üble Aktion gab, d.h. keine rote Karte wegen einer Tätlichkeit ausgesprochen werden musste – dass ich je gesehen habe (und ich habe schon knapp 100 in Deutschland - von der ersten bis zur untersten Liga - und eines in der 1. tschechischen Liga gesehen), sodass ich dem Trainer von Meerane nur raten kann, mal seine Jungs in der Hinsicht kräftig anzuscheißen. Hätte er dem 23er, der zuerst runter geschickt wurde, mal den Mund verboten, wären wohl auch weniger Platzverweise zu verzeichnen gewesen. Der 23er heizte nämlich von der Tribüne noch kräftig auf. Und zwar nicht nur mit Geschrei um einen ausgetauschten Ball – wie man sich darüber aufregen kann, dass der Ball in einer Auszeit gewechselt wurde, frage ich mich aber auch: meint der, dass die Zwenkauer da einen Funksender im Ball versteckt haben, dass er nur ins Meeraner Tor fliegt, oder was?! – sondern auch mit ständigem Schiedsrichterbeeinflussen (v.a. durch Kartenfordern) und Gegenspieler voll meckern. Zusammenfassend gesagt, ist es aber schon lustig, wenn man eine Mannschaft erlebt, über die man sich schön aufregen kann...
Den Hinweg hatten wir noch per Straßenbahn von Merseburg nach Bad Dürrenberg und Eisenbahn von Bad Dürrenberg nach Markranstädt und dann von dort per Rad nach Zwenkau gemacht. Übrigens war es typisch, was in Bad Dürrenberg so abging: 15 Minuten Verspätung wegen dieser scheiß ICEs die leider vorgelassen werden müssen und dann spielen da ca. 10jährige Kinder auf den Gleisen, denen man erst mit freundlichen Worten wie „verpisst euch ihr Dreckwänster, sonst mach ich euch platt“ beikommen muss, ehe sie vom Gleiskörper, auf dem sie Flaschen herumwarfen, verschwanden. Natürlich war mein Vater der Erste und Einzige, der sich um die Wänster kümmerte: die anderen Fahrgäste glotzten nur blöde oder ignorierten die Kinder und dachten gar nicht daran, dass sie heute nicht mehr Zug fahren können, wenn diese Hosenscheißer überfahren werden. Denen, die sich da nur mitleidig wundern, wo denn die Eltern der „lieben Kleinen“ sind, kann ich auch eine Antwort geben: die Eltern liegen sicher besoffen heeme herum und gucken fern. Nun ja. So Dinger blieben uns auf dem Rückweg erspart, denn den fuhren wir komplett per Rad nach Merseburg zurück, wobei wir die 44 Kilometer in 118 Minuten schafften.
Statistik:
Ground Nr. 499 (ein neuer Ground; diese Saison: 49 neue)
Sportveranstaltung Nr. 1.179 (diese Saison: 66)
Tageskilometer: 90 (70 Fahrrad, 10 Straßenbahn, 10 Eisenbahn)
Saisonkilometer: 12.120 (8.170 Auto/ 2.040 Fahrrad/ 1.110 Bahn, Bus, Tram/ 800 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 83
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 225
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