Samstag, 24. Juli 2021

W3.0029III: 2 Tore in den letzten 2 Minuten zum 2:2 Ausgleich

SV Alemannia Pingsheim ........................................ 2
SV Erfa 09 Gymnich ................................................ 2

- Datum: Samstag, 24. Juli 2021 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Testspiel (Kreisliga B, Düren; 9. Spielklasse, 5. Amateurliga gegen Kreisliga A, Rhein-Erft; 8. Spielklasse, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-2 nach 91 Minuten (45/46) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 26. Bruchhausen, 0-2 49. Huber, 1-2 89. Reimer, 2-2 90. Wierz
- Gelbe Karten: je 1 pro Team
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Pingsheim (Kap.: 515, davon 15 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit auf irgendeine Fantasiezahl beschränkt)
- Zuschauer: ca. 24 (davon ca. 2 Gäste)
- Spielbewertung: 7,0/10 Alemannia Pingsheim 2:2 Erfa Gymnich Photos with English Commentary:
a) Pre-Season Friendly: Alem. Pingsheim vs. Erfa Gymnich
b) Sightseeing: Pingsheim village

Es gab letzte Woche katastrophale Starkregenereignisse und ein entsprechendes Flutunglück in einigen Regionen, die ich gerne (Ahrkreis, teilweise Eifel) oder zumindest ab und an (Erft) zum Fußball besuche. Durch die extreme Zersiedelung, die recht starke Überbevölkerung und noch viel unsachgemäßere Flächennutzung im Vergleich zu Sachsen, fielen die Opferzahlung katastrophal höher als bei der vergleichbaren Katastrophe 2002 in Sachsen aus. Viele Sportvereine im Ahrtal z. B. (ohnehin nur noch Spielgemeinschaften bis auf wenige Clubs) werden auch auf kurze Sicht nach nicht enden wollenden Coronamaßnahmen-Terror und nun eben physischen Zerstörungen der Anlagen und evtl. Verlust von Vereinsangehörigen aufgeben müssen.
Durch diese schlimmen Umstände kommt es auch in angrenzenden nicht betroffenen Regionen zu einem enormen Ansetzungschaos bei Sportveranstaltungen. Zudem sind die Spieler und Vereine auch generell weniger zuverlässig, als ich das aus Mecklenburg, Sachsen-Anhalt usw. in den letzten Wochen erlebt habe. Freitagabend kam ich somit auf diese Tour mit nur einem einzigen Spiel, die ich am Samstag mit dem Mountainbike mit neuaufgezogenen Reifendecken realisierte: Alemannia Pingsheim 2:2 Erfa Gymnich Über das Vorgebirge und Weilerswist sowie via Erp fuhr ich nach Pingsheim. Leichter Dauerregen, aber kein Grund zur Sorge. Auf meiner Strecke auch wenige Hochwasserschäden und nichts, was spektakulär genug für überregionale Medien wäre. In Pingsheim gibt eine ansehnliche Kirche, vereinzelt Fachwerk und zwei kleine Wegkapellen. Der Wikipedia-Artikel zum Dorf ist sehr gut, auch mit interessanten Geschichten zu kriegerischen Auseinandersetzungen im 13. Jahrhundert. Eine dieser Wegkapellen beherbergt ein Marienbild und liegt direkt am Sportplatz. Daneben ein markanter Torbogen mit Vereinsschriftzug, Wappen und auf der Rückseite dem Spruch „ Fair Play“, durch den die Spieler das Spielfeld betreten und verlassen. Es gibt ein kleines Vereinsheim mit Vordach – wie üblich hässlicher dunkler Backstein. Die öde Landschaft drumherum ist durch Bäume dekorativ zugestellt. Insgesamt einer der schönsten Plätze in dieser unattraktiven Region zwischen Düren und Köln.
Das Spiel war auch sehr attraktiv. Viele starke Zweikämpfe, etliche Torszenen. Auch hier aber wieder ein überforderter sehr alter Schiedsrichter an der Pfeife. Besonders freundschaftlich ging es auch auf dem Feld:
„Gymnicher nach klarem Foul: aaahhhh, Foul!!! / Anderer Gymnicher: Führ den Freistoß schnell aus! / Pingsheimer: Wieso? Euer Spieler stirbt doch gerade noch angeblich...“
und zwischen den Wechselbänken nicht zu:
Pingsheimer will nicht wahr haben, dass die wirklich zum x-ten Mal gefoult haben und meint nach anzüglichen Beschimpfungen durch Gästebank „...es sei denn, du bist schwul / Gymnicher: ah du kannst Kühe ficken, Alter“ – so ist halt der Umgangston in der Gegend... Der eine Klasse höher spielende Gast aus Gymnich war anfangs auch die etwas bessere Mannschaft, doch außer, dass sie vor und nach der Pause ihre Chancen besser nutzten und somit 0:2 führten, war bald kein Unterschied mehr erkennbar. In den letzten beiden Minuten netzte auch Pingsheim noch unerwartet zwei Mal ein, sodass es am Ende 2:2 hieß. Etwas glücklich insgesamt für den Gastgeber, aber nicht unverdient.
Zurück nahm ich eine Strecke über Erftstadt, wo es noch einige Sperrungen mehr als auf dem Hinweg gab, und Bornheim. Pingsheim Statistik:
- Grounds: 2.830 (1; diese Saison: 16 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.120 (1; diese Saison: 20)
- Tourkilometer: 90 km (90km Rad)
- Saisonkilometer: 3.260 (3.040 Auto, davon 0 Mietwagen/ 0 Flugzeug/ 220 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 68 [letzte Serie: 6, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 29 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

W3.0029II: Späte Tore im Remscheider Kreispokal

Dabringhauser TV ................................................... 0
FC Remscheid ........................................................... 2

- Datum: Donnerstag, 22. Juli 2021 – Beginn: 20.00
- Wettbewerb: Kreispokal (Viertelfinale von 20/21; Bezirksliga Niederrhein gegen Landesliga Niederrhein; 7. Spielklasse, 3. Amateurliga gegen 6. Spielklasse, 2. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-2 nach 92 Minuten (46/46) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 0-1 67. Shavershyan, 0-2 85. Al Khalil
- Gelbe Karten: 1x DTV, 3x FCR
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Straußenfarm (Kap.: 1.000 Stehplätze / wegen der Coronahysterie derzeit auf irgendeine Fantasiezahl beschränkt)
- Zuschauer: ca. 250 (davon ca. 50 Gäste)
- Spielbewertung: 6,5/10 Dabringhauser TV 0:2 FC Remscheid Photos with English Commentary:
a) Regional Cup: Dabringhausen vs. Remscheid
b) Bergisches Land: Dabringhausen Old Town

Am Donnerstag ging es wieder nach der Arbeit auf die Piste. In Dabringhausen unweit des Stadions geparkt – Parksituation ist dort absolute Scheiße, am besten in der Ortsmitte einen Parkplatz nutzen und von da laufen, ich machte es umgekehrt: die Ortsmitte hat ein paar schöne Schieferhäuser, Fachwerk und eine ansehnliche Kirche (leider schon zu gewesen) zu bieten. In einer hässlichen Siedlung etwas außerhalb befindet sich der kurios verfallene alte Platz vom Dabringhauser TV. DabringhausenHeute wurde nicht mehr auf Asche gespielt, sondern auf Kunstrasen. Der Platz war aber zuvor Rasen und schon länger Hauptplatz des DTV. Nur wurde hier beim Umbau gepfuscht. Kunstrasen topp, Laufbahn OK – aber nun ist die Tribüne viel zu weit weg vom Feld und zugestellt durch Banden. Hinter den Toren hässliche Fangzäune. Keine weiteren Sitzmöglichkeiten auf der Gegenseite. In Deutschland wird in Sachen Sportstättenarchitektur doch seit über 20 Jahren nur noch zuschauerunfreundliche Scheiße – wirklich fast ausnahmslos – produziert!

Das Spiel war ansehnlich und spannend. Lange Zeit beide Teams gleichwertig, teils mit Vorteilen für den niederklassigen Gastgeber. Nach der Pause legte der favorisierte Gast einen drauf. Für die verhältnismäßig niedrigen 3€ Eintritt bekam man noch zwei Tore geboten. Schön gemacht beide Treffer, und nachdem Remscheid in Hälfte zwei überlegen war, auch völlig verdient. Das Publikum ging gut mit, aber richtig Stimmung war keine. Bei Remscheid auch wieder mehr Pöbeln als alles andere – aber so kennt man die ja, sicherlich auch als „blinder Wichser-Schiri“, sodass man sich da gar nicht erschrecken lässt an der Pfeife. Wobei sein Assistent etliche zweifelhafte Dinger winkte... Dabringhauser TV 0:2 FC Remscheid Statistik:
- Grounds: 2.829 (1; diese Saison: 15 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.119 (1; diese Saison: 19)
- Tourkilometer: 100 km (100km Auto)
- Saisonkilometer: 3.170 (3.040 Auto, davon 0 Mietwagen/ 0 Flugzeug/ 130 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 67 [letzte Serie: 6, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 29 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

W3.0029I: Testkick im Westerwald

SG Müschenbach-Hachenburg II ........................... 2
SG Nauroth-Mörlen-Norken ................................... 4

- Datum: Dienstag, 20. Juli 2021 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Testspiel (Kreisliga Westerwald B1; 9. Spielklasse; 4. Amateurliga gegen Kreisliga Westerwald A; 8. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-4 nach 92 Minuten (46/46) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 0-1 1. Giannatasio, 1-1 45.+1 Peters, 1-2 70. Schütz, 1-3 75. Giannatasio, 1-4 85. Giannatasio, 2-4 91. Peters
- Gelbe Karten: hatte der Schiri nicht mit
- Rote Karten: die lagen auch irgendwo zuhause
- Austragungsort: Burbach-Stadion Hachenburg (Kap.: 2.500 Stehplätze / wegen der Coronahysterie derzeit auf irgendeine Fantasiezahl beschränkt)
- Zuschauer: ca. 50 (davon ca. 5 Gäste)
- Spielbewertung: 5,5/10 SG Müschenberg-Hachenburg II 2:4 SG Nauroth/ Mörlen/ NorkenPhotos with English Commentary:
a) Pre-Season Friendly: Hachenburg vs. Nauroth
b) Sightseeing: Westerwald – Hachenburg

Dienstag wurde ein langer Tag. 8 Uhr beim Impfzentrum in Bonn aufgekreuzt, erst kurz vor 9.30 Uhr endlich im Büro und 17 Uhr dann auf die Piste. Die Verluststunde musste ich am nächsten Tag nachholen. Von wegen mal in ner halben Stunde durch wie mein Vater in Rostock und dann kurz nach 8.30 ins Büro. Nicht bei den organisationsunfähigen Rheinländern! Wenigstens waren die freundlich da und zumindest die Mediziner kompetent. Dass der Arm weh tat liegt an dem Chip für Bill Gates... Ne quatscht, aber bevor sich meine Leser wundern, dass ein krasser Gegner der Coronamaßnahmen sich diese staatlich verordnete Körperverletzung antut: Viele Impfungen sind wichtig – wer seine Wänster nicht gegen Masern oder Kinderlähmung impfen lässt, gehört so gebälzt, dass er weiß, wie sich ein Leben mit Kinderlähmung anfühlt – aber Grippeimpfungen sind aufgrund der Dauermutationen einfach für den Arsch, außer bei gefährdeten Personen vielleicht. Aber auch die haben wenig Nutzen davon. Diese Impfung ist für mich unnötig wie ein Kropf. Wenn nicht ein faktischer Impfzwang für Auslandsreisende bestehen würde, hätte ich auf die Regierungspropaganda geschissen wie auf so viele andere Idiotien seit Beginn der Chinagrippehysterie auch. Aber als nächste Länderpunkte sind Island und Färöer anvisiert – und ohne Zwangsimpfung keine Chance... SG Müschenberg-Hachenburg II 2:4 SG Nauroth/ Mörlen/ Norken Beim Fußball ging es übrigens weiter mit der Unorganisiertheit. Das dritte anvisierte Spiel war dann nicht einige Stunden vorher abgesetzt. Also ab nach Hachenburg. Zuerst in die ansehnliche Altstadt. Leider ist in dem Schloss eine sogenannte Hochschule (eigentlich nur ein Berufsausbildungszentrum für leitende Banker und Bankster), sodass man nicht mal in den Innenhof kann. Auch alle Kirchen verrammelt. Hier schien auch Coronahysterie zu herrschen, tatsächlich liefen einige Personen maskiert rum, obwohl keine Pflicht mehr... Interessant sind die teils schieferverkleideten teils im Fachwerkstil errichteten Altstadthäuser. Auch ein Parkhaus am Altstadtrand ist baulich interessant gewesen. Es gab auch eine Plakette für ein Neonazigewaltopfer dort an der Stelle

Das Stadion von Hachenburg ermöglicht aufgrund seiner eindrucksvollen Hanglage übrigens auch noch mal Perspektiven auf das Schloss. Ansonsten gibt es ein paar Stehstufen und ein interessantes Vereinsheim dort. Tolle Landschaft, ansonsten wäre das Stadion Durchschnitt. Richtig gut ist aber der Zustand der Anlage. Da legte der höherklassige Gast aus Nauroth (feat. Mörlen & Norken) gleich richtig los. 20 Sekunden und das Leder zappelte im Netz. Dann dauerte es aber bis in die Nachspielzeit der ersten Hälfte, ehe es wieder klingelte. 1:1 nach tollem Sturmlauf. Nach der Pause zog irgendwann der Gast in der mittelmäßigen Partie davon. 1:4. Erst in der Schlussminute konnte die gastgebende Spielgemeinschaft Hachenburg-Müschenbach (II. Mannschaft) noch einen Treffer erzielen.
Erschreckend waren zwei Dinge bei dem an sich sehr lohnenden Spielbesuch: 1) ein relativ großer Ort im Westerwald kommt nicht ohne Spielgemeinschaft mit dem Nachbardorf aus; 2) der Schiedsrichter war augenscheinlich Ende Siebzig und komplett überfordert. Ist ja schön, dass er seinen Abendspaziergang über 90 Minuten hatte und so ein Hobby hat – aber dass sich niemand Ernstzunehmenderes für ein Kreisliga B gegen A Spiel findet ist echt übel. Außerhalb des Kleinfeld- und unterklassigen Frauenfußballs sollte der Sportfreund wirklich nicht eingesetzt werden! HachenburgStatistik:
- Grounds: 2.828 (1; diese Saison: 14 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.118 (1; diese Saison: 18)
- Tourkilometer: 140 km (140km Auto)
- Saisonkilometer: 3.070 (2.940 Auto, davon 0 Mietwagen/ 0 Flugzeug/ 130 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 66 [letzte Serie: 6, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 29 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Freitag, 23. Juli 2021

W3.0028VI: Ein Sonntag mit Dreierpack im Vogtland

SV Fronberg Schreiersgrün .................................... 1
TSV Crossen ............................................................. 2

- Datum: Sonntag, 18. Juli 2021 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Testspiel (Vogtlandliga gegen Westsachsenliga; jeweils 8. Spielklasse; 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-2 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 34. Schürer, 1-1 50. Fischer (Elfmeter), 1-2 52. Gedari
- Gelbe Karten: NN
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Fronberg (Kap.: 550, davon 50 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit auf irgendeine Fantasiezahl beschränkt)
- Zuschauer: ca. 45 (davon ca. 10 Gäste)
- Spielbewertung: 5,5/10

1. FC Rodewisch B .................................... 3
SpG BC Erlbach 1919 / SpVgg Grün-Weiß
Wernitzgrün / SC Markneukirchen B .... 1

- Datum: Sonntag, 18. Juli 2021 – Beginn: 13.00
- Wettbewerb: Kreispokal B-Junioren, Vogtlandkreis (Finale; beide Teams B-Junioren Kreisliga Vogtland; 5. und unterste U17-Spielklasse)
- Ergebnis: 3-1 nach 83 Minuten (41/42) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 8. Wolf, 1-1 56. Renz, 2-1 57. Wohlrab, 3-1 61. Kühnel
- Gelbe Karten: NN
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sport- und Freizeitanlage Jahnplatz, Hauptstadion (Falkenstein im Vogtland; Kap.: 3.500, davon 500 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit auf irgendeine Fantasiezahl beschränkt)
- Zuschauer: ca. 250 (davon ca. 80 aus Rodewisch und 140 von der SpG)
- Spielbewertung: 6,0/10

VfB Auerbach 1906 B .............................................. 0
SpVgg SV Weiden B I/II .......................................... 3

- Datum: Sonntag, 18. Juli 2021 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: Testspiel (B-Junioren Landesliga Sachsen; 3. U17-Spielklasse gegen B-Junioren Regionalliga Bayern; 2. U17-Spielklasse/ Bezirksoberliga Oberpfalz; 4. U17-Spielklasse)
- Ergebnis: 0-3 nach 80 Minuten (40/40) – Halbzeit: 0-3
- Tore: 0-1 4. Nr. 7, 0-2 14. Nr. 7 (Foulelfmeter), 0-3 20. Nr. 10
- Gelbe Karten: NN
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: VfB Stadion, sogenannte „Arena“ zur Vogtlandweide (Kap.: 4.580, davon 3.080 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit auf irgendeine Fantasiezahl beschränkt)
- Zuschauer: ca. 65 (davon ca. 10 aus Weiden)
- Spielbewertung: 5,0/10 RodewischPhotos with English Commentary:
a) Pre-Season Men: Schreiersgrün vs. Crossen
b) Pre-Season U17: Auerbach vs. Weiden
c) Regional Cup U17: Rodewisch vs. Erlbach/ Wernitzgrün/ Markneukirchen
d) Saxonian Vogtland: Auerbach, Rodewisch, Falkenstein, Schreiersgrün

Nach gutem Frühstück in Reichenbach ging es nach Rodewisch weiter. Bekannt für Judo befindet sich gegenüber vom Fußballstadion eine Insel in einem Teich mit einem schönen Schloss drauf. Auch Auerbach ist ein gepflegter Ort. Wenig Verfall, viele sanierte Altbauten und ein ganz interessantes Schloss mit hohem Turm. VfB Auerbach B 0:3 SpVgg SV Weiden B Auerbach hat auch Oberligafußball. Sicher eines der interessantesten Stadien dort, weil sehr beengt. Alle vier Seiten haben jedoch Ausbau. Dieser unterscheidet sich aber deutlich von jeder Seite. Auch so kuriose Kombinationen wie mehrere Stehreihen vor einer hohen Sitztribüne, von der rechts abgesetzt noch mal ein Stehblock ist, gibt es. Etwas Blick in die Landschaft ist auch vorhanden.
Beim Spiel sah VfB Auerbach alt aus. Die B-Jugend unterlag Weiden verdient mit 0:3. Katastrophaler Abschluss. Die Oberpfälzer in allen Belangen besser, obwohl Mischung aus I. und II. Mannschaft. Ganz dürftige Leistung. Schiris ziemlich kleinlich, sonst hätte es keine Elfer (für jeden einen, Auerbach natürlich kläglich vergeigt samt Nachschuss übers halbleere Tor) gegeben. 1. FC Rodewisch B 3:1 SpG Erlbach/ Wernitzgrün/ Markneukirchen Dann weiter nach Falkenstein, wo das Kreispokalfinale der U17 stieg. Vor der B-Jugend waren schon F- und D-Jugend drangewesen, dann noch die Frauen. Das B-Jugendspiel war mit gut 250 Zuschauern stark besucht, die Jahnsportanlage bietet aber noch deutlich mehr Plätze, allein 500 grüne Schalensitze unterm Dach. Das recht große Stadion ist von Natur aber auch einigen Häusern umgeben. Die Partie kam zäh in die Gänge, Rodewisch führte 1:0 bei Pause. Nach dem Ausgleich der Spielgemeinschaft Erlbach/ Wernitzgrün/ Markneukirchen ging es aber richtig ab: noch 3-1 für die nominellen Gastgeber und großer Jubel auf der Tribüne unter den Rodewischern. 1. FC Rodewisch B 3:1 SpG Erlbach/ Wernitzgrün/ Markneukirchen Die Siegerehrung konnten wir nicht noch mitnehmen, denn nun ging es zum Abschluss nach Schreiersgrün. Am Ortsrand gibt es den Fronberg, unterhalb liegen die Sportanlagen: zwei Großfeldplätze, kleine Turnhalle mit Vereinsgaststätte. Sehr schön da, interessanter Bewuchs (ganz dichte Tannenhecke auf einer Längsseite) und typisch vogtländische Landschaft. Interessant auch ein Gefallenendenkmal direkt am Platz. Schreiergrün und Crossen (das bei Zwickau) waren nominell gleichwertig, der Gast jedoch um merklich besser auf dem Platz. Bei Pause jedoch nur 0:1 und kurz nach Wiederbeginn ein Elfer für Schreiersgrün. Der Schütze mit unheimlichen Auge: links hoch an den Innenpfosten, prallt gegenüber rechts an den Innenpfosten und von da gegenüber links ins Netz. War bestimmt genial vorberechnet... Kurz darauf jedoch einer der wenigen Ausländer auf dem Platz im Dienste von Crossen mit dem 1:2 Siegtor. SV Fronberg Schreiersgrün 1:2 TSV Crossen Nach dem Spiel eine kurze Wanderung im Wald auf dem Fronberg zur Marienstatue bzw. dem Felsen, wo mal eine Kapelle stand. Unten im Dorf ist nur das Schulgebäude interessant, dessen Architektur mal 1910 bei einer Weltausstellung in Brüssel prämiert wurde. Wie vernetzt die Welt schon seit über 100 Jahren ist – auch wenn uns die Linksextremen und Grünen das als „neuartiges Problem“ vorgaukeln – erkennt man u. a. an solchen Dingen wie eben dem Fakt, dass die Architektur eines Schulgebäudes in der sächsischen Provinz über die Landesgrenzen hinaus Aufmerksamkeit erregte.
Danach noch in Falkenstein umgesehen – von der Burg ist ja leider nicht viel übrig und kurioses Einbahnstraßensystem haben die in dem Ort...
Dann nach Chemnitz, wo mein Vater in einem günstigen Hotel in Bahnhofsnähe eincheckte und wir dann zum syrischen Restaurant Shahba Roze gingen. Sehr gutes Essen, sehr reichhaltig. Topp Laden! Leider nur in einer Nebenstraße und 2020 in einer schwierigen Zeit eröffnet – die werden es nicht leicht haben. Außer einem links-grün versifften Studentenpärchen auch keine Gäste dagewesen außer uns. Die Chemnitzer Gastronomie hat sich gebessert – v. a. seit 2015 – aber die Stadt ist immer noch an vielen Stellen einfach scheiße.
Wenn ich allerdings wählen müsste zwischen Bonn und Chemnitz – ich würde glatt nach Chemnitz ziehen, trotz der oftmals etwas unzivilisierten Urbevölkerung, die sich gerne mal wie die östlichen Nachbarn benimmt... Nur fuhr ich dann eben die gut 5 Stunden nach Bonn zurück, kam 1.30 Uhr an und kreuzte 8.30 im Büro auf. Da hat man echt Lust jemanden zu vertreten, nach so einer Tour... Falkenstein Statistik:
- Grounds: 2.827 (3; diese Saison: 13 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.117 (3; diese Saison: 17)
- Tourkilometer: 600 km (600km Auto)
- Saisonkilometer: 2.930 (2.800 Auto, davon 0 Mietwagen/ 0 Flugzeug/ 130 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 65 [letzte Serie: 6, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 28 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

W3.0028V: Jede Saison ein neuer Ground mit den Leunaer Testspielen – diesmal leider mit Spielabbruch

SV Concordia Schenkenberg .................................. 1
TSV Leuna 1919 ....................................................... 3

- Datum: Samstag, 17. Juli 2021 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Testspiel (Kreisoberliga Nordsachsen gegen Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 7; jeweils 8. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: Spielabbruch wegen Verletzung beim Stand von 1-3 nach 70 Minuten (45/25) – Halbzeit: 0-3
- Tore: 0-1 7. Arne Schulz, 0-2 35. Billy Gumbrecht, 0-3 37. Arne Schulz, 1-3 50. Christian Perkuhn
- Gelbe Karten: 1x Schenkenberg
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportanlage Schenkenberg, Nebenplatz (Kap.: 400 Stehplätze / wegen der Coronahysterie derzeit auf irgendeine Fantasiezahl beschränkt)
- Zuschauer: ca. 60 (davon ca. 20 Leunaer)
- Spielbewertung: 6,5/10

1. FC Bitterfeld-Wolfen ........................................... 3
FC Einheit Wernigerode ......................................... 0

- Datum: Samstag, 17. Juli 2021 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: Testspiel (Verbandsliga Sachsen-Anhalt; 6. Spielklasse, 1. Amateurliga gegen NOFV Oberliga Süd; 5. Spielklasse, 2. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 3-0 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 8. Krogmann, 2-0 23. Grunert, 3-0 89. Potapenko
- Gelbe Karten: je 1x gegen jede Mannschaft
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Jahnstadion Wolfen (Kap.: 5.500, davon 500 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit auf irgendeine Fantasiezahl beschränkt)
- Zuschauer: ca. 90 (davon ca. 10 Gäste)
- Spielbewertung: 6,0/10 1. FC Bitterfeld-Wolfen 3:0 Einheit WernigerodePhotos with English Commentary:
a) Pre-Season in Schenkenberg: Concordia Schenkenberg vs. TSV Leuna
b) Pre-Season in Wolfen: 1. FC Bitterfeld-Wolfen vs. Einheit Wernigerode
c) Northern Saxony: Schenkenberg
d) Saxonian Vogtland: Obermylau, Mylau, Netzschkau with Göltzschtalbrücke, Reichenbach

Es geht erstmal wieder zurück nach Bonn, also legte ich ein Wochenende in Sachsen ein. Erster Stopp war jedoch kurz vor der Landesgrenze noch in Sachsen-Anhalt: Wolfen. Dort stieg im Jahnstadion, das von derselben Firma wie das Stadion in Sandersdorf bzw. Braunsbedra, errichtet wurde (unzweifelhaft am Dach erkennbar, doch Wolfen ist die größte und attraktivste der drei Anlagen), ein interessantes Testspiel zwischen einem Verbands- und einem Oberligisten. Dabei schoss der unterklassige Fusionsverein 1. FC Bitterfeld-Wolfen den höherklassigen Oberliga-Aufsteiger Einheit Wernigerode mit 3:0 ab. Offenbar ein sportlicher Witz dieser Corona-Abbruch-bedingte Aufstieg. Mit Oberliga hatte das nichts zu tun bei den Harzern. Schenkenberg Wenige Kilometer weiter südlich am Rand von Delitzsch liegt Schenkenberg. Mit der Kirche und dem Rittergut noch ein ganz ansehnlicher Ort. Der Platz liegt aber ziemlich öde an der Ausfallstraße bzw. einem Rapsfeld. Der Haupt- und der Nebenplatz sind mit einem ordentlichen aber zugewucherten Graswall getrennt. Beknackt war, dass die Concordia ein Jugendturnier veranstaltete und anstatt die Zeiten vernünftig anzupassen und die Männer im Anschluss auf dem Hauptplatz spielen zu lassen, die Männer schon um 14 Uhr auf Platz 2 kicken ließ. Nach anfänglicher Vorsicht kam Leuna immer wieder gut durch und schon nach 7 Minuten netzte Arne Schulz nach tollem Sturmlauf zum 1:0 ein. Er legte noch vor der Pause einen Treffer nach, zuvor machte auch Billy Gumbrecht ein Tor. Nach der Pause dann häufiger Schenkenberg in Aktion. Dem Gastgeber gelang dann auch der Anschlusstreffer per abgefälschtem Freistoß. Nach 70 Minuten eine weitere gefährliche Chance für Schenkenberg. Dabei sprang der Neuner unabsichtlich aber ziemlich bescheuert in Thomas Berghammer hinein und brachte ihn so zu Boden, dass er wohl einen Rippenbruch erlitt. Jedenfalls kam er ohne Hilfe des herbeigerufenen Notarztes nicht mehr aus dem Fünfmeterraum weg und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Bei dieser Situation wurde verständlicherweise die Partie abgebrochen. Gute Besserung und hoffentlich kann er schnell wieder auf den Platz! Concordia Schenkenberg 1:3 TSV Leuna 1919 Wir fuhren nun ins Vogtland weiter. Dort zuerst nach Netzschkau, wo das Wahrzeichen des sächsischen Vogtlands, die Göltzschtalbrücke, steht. Das höchste Ziegelsteinbauwerk der Welt oder die größte Ziegelsteinbrücke der Welt ist natürlich sehr eindrucksvoll. Am Fuße der Anlage gab es ein Konzert. Wir schauten aber noch das ansehnliche Schloss Netzschkau an und dann die Burg Mylau, jeweils von außen. Obermylau hat auch einige interessante Gebäude zu bieten. Die unheimlich steilen Straßen in dieser Mittelgebirgsregion sind auch toll mit eng eingefügten Häusern bebaut. Auch Reichenbach lohnt sich, nur gibt es hier enorm viel Leerstand und Verfall. Wir übernachteten im Hotel Adler. Sehr freundlicher Senior der mit seiner Frau das Haus führt – doch wie lange fragt sich. Das Restaurant ist schon dicht und nur noch für Frühstück genutzt, das Haus ist gepflegt, aber mit ca. 80 macht man nicht mehr lange so einen Job... Wir aßen außerhalb zu Abend, wobei in der deutschen Gaststätte „Hackepeter“ nur ein Bruchteil der Karte verfügbar war, weil Chef nicht da. Reichte aber aus. Die anderen Gäste waren auch recht interessant, jetzt weiß man wenigstens wessen Kind von der Brücke gehuppt ist und welche asoziale Dauerarbeitslose dort Hausverbot hat... Netzschkau: Göltzschtalbrücke Statistik:
- Grounds: 2.824 (2; diese Saison: 10 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.114 (2; diese Saison: 14)
- Tourkilometer: 510 km (510km Auto)
- Saisonkilometer: 2.330 (2.200 Auto, davon 0 Mietwagen/ 0 Flugzeug/ 130 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 62 [letzte Serie: 6, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 28 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Freitag, 16. Juli 2021

W3.0028IV: Spannendes Spitzenspiel in der Schwaaner Freizeitliga

Wiendorfer SV ......................................................... 1
SV Fortuna Bernitt .................................................. 0

- Datum: Freitag, 16. Juli 2021 – Beginn: 19.00
- Wettbewerb: Schwaaner Freizeitliga (Kleinfeldliga für Freizeitteams, 7 gegen 7, 2x30 Minuten Spielzeit)
- Ergebnis: 1-0 nach 62 Minuten (30/32) – Halbzeit: 0-2
- Tor: 1-0 40. NN
- Gelbe Karten: keine
- Zeitstrafen: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Wiendorf (Kap.: 575, davon 75 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit auf irgendeine Fantasiezahl beschränkt)
- Zuschauer: ca. 75 (davon ca. 10 Gäste)
- Spielbewertung: 7,0/10 Wiendorfer SV 1:0 SV Fortuna Bernitt Photos with English Commentary:
7-a-side league Schwaan: Wiendorf vs. Bernitt

Den dritten Freitag in Folge ging es zu einem neuen Platz der Schwaaner Freizeitliga. Da ich doch mein Homeoffice aus betrieblichen Gründen verkürzen muss, aber wahrscheinlich nächsten Monat noch mal eine Weile in Rostock bin, ist das der letzte Bericht aus Mecklenburg-Vorpommern für diesen Monat. Also Wiendorf liegt nordöstlich von Schwaan und hat eine sehenswerte Kirche. In dem kleinen Ort befindet sich an der Straße nach Schwaan der Kleinfeldsportplatz mit neuen Toren, einigen Betonblöcken zum Sitzen, Bäumen auf mehreren Seiten, dem Gemeindehaus direkt dran sowie einem Spielplatz mit Tischtennisplatte und Freiluftkegelbahn (letztere aber wohl nicht mehr genutzt). Der Blick in südlicher Richtung geht in die Hügellandschaft, im Norden sieht man die Kirchturmspitze und ein Gehöft. Am Rand des Platzes pickten Hühner.
In der Idylle trafen wir auf sehr gastfreundliche Vereinsmitglieder. Eine sehr angenehme Atmosphäre da am Platz und ein ausgesprochen sympathischer Verein der Wiendorfer SV. Bei den Gästen aus Bernitt hingegen in der Halbzeit eine massive Auseinandersetzung vereinsintern. Also es gibt schon bekloppte Sportkameraden...
Der Gastgeber ist federführend bei der Organisation der Liga und soweit ich weiß auch deren Rekordtitelträger. Fortuna Bernitt war vor dem Spiel gleich auf, doch wurde von Beginn an stark eingeschnürt. Es dauerte aber bis in Hälfte zwei, ehe mal ein Treffer fiel. Überraschenderweise blieb es auch nach der Schlussoffensive der Gäste noch der einzige Treffer. Aber ein richtig schönes Spitzenspiel! Wiendorfer SV 1:0 SV Fortuna Bernitt Statistik:
- Grounds: 2.822 (1; diese Saison: 8 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.112 (1; diese Saison: 12)
- Tourkilometer: 90 km (90km Auto)
- Saisonkilometer: 1.820 (1.690 Auto, davon 0 Mietwagen/ 0 Flugzeug/ 130 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 59 [letzte Serie: 6, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 28 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Donnerstag, 15. Juli 2021

W3.0028III: Dorf-Testspiel in Testorf

FSV Testorf Upahl .................................................... 1
SG Roggendorf 96 ..................................................... 0

- Datum: Donnerstag, 15. Juli 2021 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Testspiel (Landesklasse Mecklenburg-Vorpommern V; 8. Spielklasse, 3. Amateurliga gegen Kreisoberliga Nordwest-Mecklenburg; 9. Spielklasse, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-0 nach 89 Minuten (44/45) – Halbzeit: 0-0
- Tor: 1-0 71. Pinger
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Testorf (Kap.: 600 Stehplätze / wegen der Coronahysterie derzeit auf irgendeine Fantasiezahl beschränkt)
- Zuschauer: ca. 110 (davon 96 Zahlende; Gästefans: ca. 10)
- Spielbewertung: 2,5/10 FSV Testorf Upahl 1:0 SG Roggendorf 96 Photos with English Commentary:
Pre-Season Friendly: Testorf Upahl vs. Roggendorf

Diesmal ging es nach dem Homeoffice per Auto nach West-Mecklenburg. In Upahl von der A20 runter und in dem gesichtslosen Ort mal den Trainingsplatz – ein kahles Großfeld mit neuem Sportlerheim – des FSV Testorf Upahl angeschaut. Auch in Testorf, 3km entfernt, ist nicht viel zu sehen. Ein Gutshaus gibt es, ansonsten ein winziger Ort. Aus verschiedenen sehr kleinen Dörfern setzt sich der Kader des FSV Testorf Upahl zusammen. Mittlerweile Landesklasse! Der Gegner, SG Roggendorf, spielt eine Liga tiefer in einem sehr sehenswerten Stadion in einem Schlosspark. Hier ist der Platz leider etwas öde zwischen Scheune, Windkraftanlagen, Vereinsheim, ein paar Bäumen und v.a. Fangzäunen platziert...
Auf der Facebookseite wurden wir auf eine gute Aktion des Gastgebers aufmerksam: „Unsere Mannschaft wird in allen geplanten Testspielen auf das Eintrittsgeld verzichten und stellt stattdessen wieder eine Spendenbox im Eingangsbereich auf. Damit wollen wir auch weiterhin den Verein Tätowierte gegen Krebs e.V. aus Wismar unterstützen. Auch in allen Heimspielen der kommenden Saison wird diese Spendenbox zum Einsatz kommen.“
Böse gesagt hätte ein regulärer Eintritt bei dem Kick heute Abend auch nicht gelohnt. Vor guter Kulisse mit über 100 Zuschauern lieferten beide Teams einen Grottenkick ab. Nichts lief zusammen, erbärmlich schlechte Offensive. Erst nach über 70 Minuten kam der Gastgeber per Kopf zum Siegtor. Roggendorf hätte den Ausgleich verdient gehabt, war aber zu schwach. In den letzten Wochen war es das einzige wirklich schwache Spiel. Hoffentlich finden die Mannschaften bald besser zusammen! FSV Testorf Upahl 1:0 SG Roggendorf 96 Statistik:
- Grounds: 2.821 (1; diese Saison: 7 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.111 (1; diese Saison: 11)
- Tourkilometer: 160 km (160km Auto)
- Saisonkilometer: 1.730 (1.600 Auto, davon 0 Mietwagen/ 0 Flugzeug/ 130 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 58 [letzte Serie: 6, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 28 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

W3.0028II: Ein Testspiel im Kühlungsborner Oststadion mit großem Zuschauerzuspruch

FSV Kühlungsborn ................................................... 1
F.C. Hansa Rostock II (U23) .................................... 4

- Datum: Mittwoch, 14. Juli 2021 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Testspiel (Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern; 6. Spielklasse, 1. Amateurliga gegen NOFV Oberliga Nord; 5. Spielklasse, 2. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 1-4 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 0-2
- Tore: 0-1 5. Rosenberg, 0-2 42. Hahnel, 0-3 46. Hahnel, 1-3 53. Lübke, 1-4 70. Schulz
- Gelbe Karten: 1x KüBo
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Stadion Ost (Kap.: 800, davon 400 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit auf irgendeine Fantasiezahl beschränkt)
- Zuschauer: ca. 300 (davon 220 Zahlende; die Hälfte der Fans für beide Mannschaften, die andere Hälfte nur für Hansa...)
- Spielbewertung: 7,0/10 FSV Kühlungsborn 1:4 F.C. Hansa Rostock II Photos with English Commentary:
Pre-Season Friendly: FSV Kühlungsborn vs. Hansa Rostock Res.

Endlich wieder ein Spiel von Hansa! Wenn auch nur von der U23 (II. Mannschaft), aber eben Hansa Rostock... Das Testspiel beim FSV Kühlungsborn war besonders verlockend, da auf dem von mir noch nicht gemachten Ground Stadion Ost ausgetragen. Dort wird man durch einen versteckt hinter den Häusern liegenden Eingang von Ordner Nr. 1 hineingebeten. Ordner Nr. 2 überwacht Einloggen per App bzw. Eintragen per Hand auf Zettel und Nr. 3 kassierte sehr faire und niedrige 2€ Eintritt. Hier spielte immerhin Verbandsliga gegen Oberliga. Klar, in Bentwisch kostete so eine Paarung nichts, aber kann ja auch nicht angehen, dass man in Mecklenburg-Vorpommern seit Saisonbeginn (5.7.) 8 Spiele in Folge kostenlos zu sehen bekommt – dazu noch 2 in Sachsen-Anhalt ebenfalls 0€; hier musste mal endlich was für den Verein gegeben werden...
Es lohnte sich auch. Auf der von Bäumen umgebenen und teils zugewucherten Anlage, die allerdings auch eine gepflegte Tribüne mit zwei Reihen DDR-Plastebänken hat, fanden sich gut 300 Leute ein. Auch viele Kinder und Jugendliche. Mit einem Vater samt Sohn kam ich gut ins Gespräch. Die Leute aus Plau am See machten auch so ihre kritischen Bemerkungen zu Corona-Irrsinsmaßnahmen wie Sportverbote. Die Schwachköpfe mit Verständnis für diesen Politikerwahnsinn sind doch alles Leute die nicht im Vereinsleben eingebunden sind und dementsprechend eher am sozialen Rande der Gesellschaft zu finden sind...
Auf dem Feld standen sich zwei sehr motivierte Teams gegenüber. FSV Kühlungsborn bekam aber in Hälfte eins kein Bein auf den Boden, verteidigte nur, aber kassierte auch immerhin nur zwei Treffer. Sofort nach Wiederanpfiff 0:3 für Hansa II. Danach kam auch mal was vom Gastgeber: die Stärkephase gipfelte im 1:3. Am Ende hieß es 1:4 durch einen schön herausgespielten Treffer in der 70. Minute.
Wir kamen auf den Rädern ziemlich verdreckt in Diedrichshagen an: der Ostseefernradweg ist in einem erbärmlichen Zustand an vielen Stellen. FSV Kühlungsborn 1:4 F.C. Hansa Rostock II Statistik:
- Grounds: 2.820 (1; diese Saison: 6 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.110 (1; diese Saison: 10)
- Tourkilometer: 50 km (50km Auto)
- Saisonkilometer: 1.570 (1.440 Auto, davon 0 Mietwagen/ 0 Flugzeug/ 130 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 57 [letzte Serie: 6, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 28 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Dienstag, 13. Juli 2021

W3.0028I: Drei Tore, zwei Reihen grüne Sitze und komisches Grünzeug auf der Laufbahn

Grimmener SV .......................................................... 0
1. FC Neubrandenburg 04 ........................................ 3

- Datum: Dienstag, 13. Juli 2021 – Beginn: 19.00
- Wettbewerb: Testspiel (Landesliga Mecklenburg-Vorpommern Nord; 7. Spielklasse; 2. Amateurliga gegen Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern; 6. Spielklasse, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-3 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 44. Blume, 0-2 56. Yildiz, 0-3 90. Nawotke
- Gelbe Karten: 2x Grimmen, 1x Neubrandenburg
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Stadion im Sportforum Grimmen (Kap.: 1.500, davon 200 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit auf irgendeine Fantasiezahl beschränkt)
- Zuschauer: ca. 80 (davon ca. 20 Gäste)
- Spielbewertung: 5,0/10 Grimmener SV 0:3 1. FC Neubrandenburg Photos with English Commentary:
Pre-Season Friendly: Grimmen vs. Neubrandenburg

Nach der Arbeit wieder losgehetzt und trotz anstehender Reparaturen über die Autobahn geheizt – wenn man Vollzeit arbeitet (egal ob im Betrieb direkt oder wie ich gerade im Homeoffice) sind solche Spiele halt oft nur knapp pünktlich zu erreichen. Aber ich beschwere mich nicht, dass ich wieder Vollzeit arbeite; hat man mehr Freizeit, hat man weniger Geld für Freizeitgestaltung...
Apropos Geld: Angekommen am Sportforum Grimmen mit seinen drei Großfeldplätzen wurde trotz Landesliga gegen Verbandsliga Test wieder kein Eintritt genommen. Seit 9 Spielen in Folge kein einziger Verein dabei, der Eintritt wollte – trotz teils Oberligisten beim Testspiel! Die Anlage ist ganz ansehnlich, der Hauptplatz hat einen Sprecherturm, unten zwei Reihen Sitzschalen und oben einen tollen Blick vom Hang. Direkt angrenzend ist bewaldetes Sumpfland. Kurios sind einige Pflanzen, die zwischen den Sitzen, auf dem Hang oder gar auf der Tartanbahn oder anderen Leichtathletikanlagen wachsen. Wie können aus einer Tartanbahn 10 cm hohe Pflanzen wachsen?! Was wurde da wieder für Made-in-China-Dreck angekauft???
Das Spiel war in Hälfte eins schwach: gleichermaßen wenige Chancen, der höherklassige Gast aus Neubrandenburg gefährlicher, was bei den ganz schlechten Schüssen der Gastgeber auch kein Kunststück war. Kurz vor dem Seitenwechsel endlich das 0:1. Nach der Pause recht schnell ein sehenswert herausgespieltes Tor zum 0:2. In der Schlussminute noch das 0:3. In Hälfte zwei war Grimmen fast völlig abgemeldet. Neubrandenburg zeigte dann eine vernünftige Leistung.
Zurück nahmen wir den 12 Kilometer kürzeren Weg über Landstraßen mit nur einem kurzen Autobahnstück. Etwas über 10 Minuten länger als die Route vom Hinweg, aber so nach 21 Uhr echt ruhig zu fahren... Grimmener SV 0:3 1. FC Neubrandenburg Statistik:
- Grounds: 2.819 (1; diese Saison: 5 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.109 (1; diese Saison: 9)
- Tourkilometer: 170 km (170km Auto)
- Saisonkilometer: 1.520 (1.440 Auto, davon 0 Mietwagen/ 0 Flugzeug/ 80 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 56 [letzte Serie: 6, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 28 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

W3.0027VI: Test in der Nossentiner Hütte und Pokalspiel in Pankow

Pankower SV Rot-Weiß II ....................................... 2
SV Prignitz Maulbeerwalde ..................................... 4

- Datum: Sonntag, 11. Juli 2021 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Viertelfinale des Unteren Kreispokals Prignitz-Neuruppin 2020/21 (Kreisklasse Prignitz-Ruppin Mitte; 11. und unterste Spielklasse; 6. Amateurliga gegen Kreisliga Prignitz-Ruppin West; 10. Spielklasse, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-4 nach 94 Minuten (47/47) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 1-0 25. Reiche, 1-1 44. Menzel, 2-1 60. Preuß, 2-2 70. Elsner, 2-3 72. Günther, 2-4 85. Dittrich
- Gelbe Karten: nur 1x Pankow, aber 4x (überwiegend ungerechtfertigt) Maulbeerwalde
- Rote Karten: hatte der Schiri wohl in der Kabine liegen lassen...
- Austragungsort: Panke-Stadion, Nebenplatz (Groß Pankow in der Prignitz; Kap.: 800 Stehplätze / wegen der Coronahysterie derzeit auf irgendeine Fantasiezahl beschränkt)
- Zuschauer: ca. 100 (davon 61 gemeldet und ca. 25 Gäste)
- Spielbewertung: 7,0/10

SFV Nossentiner Hütte ............................................. 9
Klein Lukoer SV 1959 .............................................. 1
- Datum: Sonntag, 11. Juli 2021 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: Testspiel (Landesliga Mecklenburg-Vorpommern West; 7. Spielklasse; 2. Amateurliga gegen Kreisoberliga Mecklenburgische Seenplatte II; 9. Spielklasse, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 9-1 nach 97 Minuten (51/46) – Halbzeit: 5-0
- Tore: 1-0 3. Meyer, 2-0 12. Meyer, 3-0 21. Achtenhagen, 4-0 42. Voss, 5-0 43. Meyer, 6-0 54. Voss, 7-0 59. Ponto, 8-0 66. Gaulke, 8-1 70. Kucel, 9-1 89. Gaulke
- Gelbe Karten: NN
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportpark Hütte, Platz 1 (Kap.: 650, davon 150 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit auf irgendeine Fantasiezahl beschränkt)
- Zuschauer: ca. 50 (davon ca. 10 Gäste)
- Spielbewertung: 7,0/10 SFV Nossentiner Hütte 9:1 Klein Lukower SV Photos with English Commentary:
a) Pre-Season: Nossentiner Hütte vs. Klein Lukow
b) District Cup: Groß Pankow Res. vs. Prignitz Maulbeerwalde
c) Prignitz: Groß Pankow, Kuhsdorf, Bullendorf, Giesensdorf

Am nächsten Morgen ging es dann schon wieder raus. Um 11 Uhr gab es ein Testspiel in Nossentiner Hütte. Diese ehemalige Teer- und Glashütten-Ansiedlung unweit von Alt-Schwerin ist über kilometerlange enge Waldwege, die allerdings seit einigen Jahren wegen des Tourismus in der Mecklenburgischen Seenplatte asphaltiert sind, erreichbar. Vor allem wenn man von Norden aus anfährt, kommt da erst nach 10km Fahrt durch den Wald wieder eine Ansiedlung. Am Rande der Ansiedlung im Wald befindet sich dann die herrliche Sportanlage mit den zwei Fußballplätzen. Viele Picknickbänke, ein Sportlerheim, ein Festhaus u.a. drumherum. Rundherum Nadelbäume. Eine überdachte doppelreihige symmetrische Tribüne mittig zwischen beiden Plätzen und eine originelle Tribüne mit ein paar Schalensitzen und freistehenden Holzstühlen sowie Dach.
Auf dieser idyllischen Anlage wird mittlerweile Landesliga gespielt. Der Gegner in diesem Test, SV Klein Lukow, spielt nur Kreisoberliga. Bei beiden Vereinen übrigens sehr freundliche Leute, die einen grüßen und sehr umgänglich sind. Der Klassenunterschied auf dem Platz dann mehr als deutlich. Der Gast hielt dagegen, lag aber schon 5:0 bei Pause hinten und traf nur aus abseitsverdächtiger Position einmal. Am Ende hieß es in einem wirklich guten Spiel 9:1 für Nossentiner Hütte. Die Leitung durch den seltsamen Schiri, der offenbar die Uhr nicht ordentlich ablesen konnte (nach 50 Minuten in Hälfte eins, fragte der Nossentiner Trainer laut: „wir spielen heute die 90 Minuten durch, ja?!“), war mitunter kurios, aber nie problematisch. SFV Nossentiner Hütte 9:1 Klein Lukower SV Durch das Gebummel kamen wir aber nur kurz vor Anstoß in Groß Pankow an. 60 Kilometer Landstraße bis in die kleine Ortschaft in der Prignitz im benachbarten Brandenburg. Das Panke-Stadion liegt idyllisch, ist aber nichts Besonderes da ausbautenlos. Gespielt wurde dann auch noch auf dem Nebenplatz. Achtes Spiel diese Saison und zum achten Mal nichts gezahlt, obwohl man ja wieder auf die Anlagen darf...
Diesmal war es sogar das Viertelfinale des unterbrochenen Kreispokals für die unteren Klassen (Kreisliga und Kreisklasse) in Prignitz-Ruppin. Die II. Mannschaft vom Pankower SV Rot-Weiß traf auf den SV Prignitz Maulbeerwalde. Ein schönes Dorf mit tollem Namen und interessanter Geschichte sowie schönem Fußballplatz. Wir unterstützten daher den Gast. Der Tat sich zwar schwer, schauspielerte und pöbelte aber auch nicht so wie etliche der Gastgeber. Führung für den Kreisklasse-Gastgeber Mitte der ersten Hälfte, Ausgleich für den Kreisliga-Gast kurz vor der Pause. Nach einer Stunde wieder Führung für Groß Pankow, doch Maulbeerwalde drehte dann richtig auf und drehte das Spiel binnen 15 Minuten auf 2:4. Dazwischen umringte Pankow das Schiedsrichtergespann wegen angeblichem Foul vor dem 2:3 (Foul war von Pankow selber gewesen, der Treter von Pankow verletzte sich halt nur selber und es lief Vorteil weiter), der Torwart der Gastgeber wurde zweimal leicht von einem Stürmer getroffen, der sich zwar sofort entschuldigte aber dennoch gleich angepöbelt wurde, zwischen Torwart und Gästefans gab es auch noch Austausch von Freundlichkeiten wie „Asi“ und „Klappskopp“ und als Höhepunkt dieser Art gab es einen Tumult nach einer Schauspieleinlage eines Pankowers der in einen zuvor foulenden Maulbeerwälder hineinlief und sich fallen ließ. Der eine ganz schwache Linienrichter forderte vom kartenschonenden und nicht immer überzeugenden Schiri eine gelbe Karte. Das war die vierte (die zweite oder dritte unberechtigte) gegen den Gast, bei nur einer gelben für Pankow. Dennoch pöbelte ein Pankower gegen diesen ohnehin schon tendenziell für sein Team entscheidenden Linienrichter. Ein Gästefans rief daraufhin laut rein: „Eyyyyy! Der hat zum Linienrichter Eierkopp gesagt, das lässt ihr euch wohl gefallen?!“ – Spieler: „Ey Alter, ich hab gar nich Eierkopp gesagt!“ – Fan: „Na klar hast du das!“ In der Tat hat er übrigens nur „du Eierk... ähh“ gesagt – sollte aber für mindestens Gelb reichen, was Gelb-Rot gewesen wäre... Die Vermutung des einen Gästefans, dass das Gespann etwas Schiss vor den Aggressionen der Pankower hätte – die sind wohl öfter negativ auffällig – erschien logisch.
Sehr schöne Szene aber nach dem Spiel. Zwei Fans von Maulbeerwalde und der Pankower Torwart klatschten sich ab und entschuldigten sich, dass sie sich im Spiel angepöbelten hatten und wünschten sich einen guten Saisonverlauf für das jeweilig andere Team. Sehr fair dann noch am Ende! Pankower SV Rot-Weiß II 2:4 SV Prignitz Maulbeerwalde Wir schauten noch das ausgedehnte Gut mit dem sehr schönen Haupthaus in Groß Pankow sowie die Kirche (ein typischer Bau für die Prignitz mit Holzturm und Feldsteinschiff) an. Das Gut ist wohl seit Anfang des Jahres keine medizinische Einrichtung mehr, was ein herber Verlust für den Ort sein dürfte. Interessant waren übrigens auch einige ältere Privathäuser. Der Ort ist insgesamt sehr gepflegt. Wir besuchten noch zwei Nachbarorte wegen der originellen Namen – Kuhsdorf und Bullendorf, in ersterem gibt es auch eine schöne Kirche – und hielten auch noch an der Kirche in Giesensdorf, wo es drumherum auch einen klassischen Anger mit unbefestigten Straßen und den üblichen eingeschossigen Häusern mit Spitzdach gibt.
Wir machten eine Pause im Imbiss gegenüber der Kirche in Kavelsdorf. Gut wie immer, Preis-Leistung topp, nur der Zustand des Gebäudes wird immer schlechter.
Am Abend dann EM-Finale. Nicht zu ertragende Propaganda durch die ZDF-Kommentatoren und den Schwachkopf Mertesacker – eine Schande für den Sport, diese Aussagen – im Einklang mit der merkelschen Corona-Hysterie-Propaganda. Als endlich im vollen Wembley gespielt wurde, wurde es natürlich maximal spannend mit Elfmeterschießen. Wie zu befürchten war, gewann die Squadra Spaghetti – spielerisch auch nicht unverdient... Groß Pankow Statistik:
- Grounds: 2.818 (2; diese Saison: 4 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.108 (2; diese Saison: 8)
- Tourkilometer: 310 km (310km Auto)
- Saisonkilometer: 1.350 (1.270 Auto, davon 0 Mietwagen/ 0 Flugzeug/ 80 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 55 [letzte Serie: 6, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 27 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

W3.0027V: 272 Tage Zwangspause

TSV Leuna 1919 B ................................................... 1
TSV Eintracht Lützen B ......................................... 4

- Datum: Samstag, 10. Juli 2021 – Beginn: 10.00
- Wettbewerb: Testspiel (B-Junioren Kreisklasse Saalekreis gegen B-Junioren Kreisliga Burgenland; jeweils 5. Spielklasse der U17)
- Ergebnis: 1-4 nach 80 Minuten (40/40) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 1-0 22. Nr. 6, 1-1 35. Baum (Foulelfmeter), 1-2 42. Seewald, 1-3 70. Hüttenrauch, 1-4 77. Schäfer
- Gelbe Karten: je 1 pro Team
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportstätte der Jugend (Kap.: 1.000, davon 12 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit auf irgendeine Fantasiezahl beschränkt)
- Zuschauer: ca. 35 (davon ca. 10 Gäste)
- Spielbewertung: 5,0/10

SV Rot-Weiß Weißenfels 1951 ................................ 6
TSV Leuna 1919 ....................................................... 2

- Datum: Samstag, 10. Juli 2021 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Testspiel (Landesliga Sachsen-Anhalt Süd; 7. Spielklasse, 2. Amateurliga gegen Landesklasse St. 7; 8. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 6-2 nach 92 Minuten (46/46) – Halbzeit: 5-2
- Tore: 0-1 5. Cardoso, 1-1 7. Kopp, 1-2 15. Shoshi, 2-2 19. Wendler, 3-2 21. Kopp, 4-2 40. Mamadou, 5-2 45. Kowol (Foulelfmeter), 6-2 54. Denzin
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Stadion Röntgenweg (Kap.: 2.550, davon 50 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit auf irgendeine Fantasiezahl beschränkt)
- Zuschauer: ca. 65 (davon ca. 25 Leunaer)
- Spielbewertung: 6,5/10 TSV Leuna 1919 B 1:4 TSV Eintracht Lützen B Photos with English Commentary:
a) Men’s Pre-Season: RW Weißenfels vs. TSV Leuna
b) Under-17 Pre-Season: TSV Leuna vs. Eintracht Lützen
c) SAALEKREIS: Bad Dürrenberg, Kirchfährendorf
d) BURGENLANDKREIS: Schkortleben, Weißenfels, Markwerben, Storkau, Obschütz

272 Tage kein Spiel mehr für die TSV Leuna Männer und 271 Tage keines mehr für die B-Junioren. Weil geistesgestörte Fachidioten der völlig verdorbenen und verfetteten Politikerkaste empfehlen, in einem end- wie sinnlosen Lockdown die Grippeinfektionszahlen zu senken und dabei der Bevölkerung den dringend notwendigen Sport verbieten. Deutschland war allerdings auch eines der wenigen Länder weltweit, dass so ein irres Amateursportverbot hatte. Und auch in absehbarer Zeit wieder haben wird. Denn wer glaubt an die Lügen, dass es keinen Lockdown mehr geben wird?! Der schmierige Widerling aus Gießen schränkt ja wenigstens ein: „kein Lockdown mehr für Geimpfte“. Dann dürfen nur noch Geimpfte Fußball spielen, wenn die Fantasiezahlen wieder hochgenug fürs allgemeine Wegsperren sind, oder was?! Na ja, die Vereine werden etwas meckern, die Verbände werden ein bisschen ungehalten fordern – und einfach übergangen werden. Wie in den Monaten vor den letzten „Lockerungen“ auch. Politiker verstehen leider nur die Sprache der Gewalt. Wenn man nicht bei einem anstehenden Lockdown sofort aggressiv Protestaktionen startet und v. a. trotz Verbot und Sportstättensperrung einfach trotzdem spielt und sich weigert, Strafen zu zahlen, dann geht dieser Lockdown- und Sportverbotswahn spätestens im Herbst wieder los. Wahrscheinlich wegen indischer und südamerikanischer Mutanten schon im September oder gar August. Wenn das unsere deutschen Amateursportler, -vereine und v. a. -verbände dann wieder so mit sich machen lassen, können sie sich auch alle gleich auflösen.

Bis das Problem wieder eskaliert, genießen wir aber noch die Spielfreude nach über 8 Monaten merkelscher Zwangspause. Dafür fährt man auch gerne die 4 Stunden von Rostock nach Leuna! TSV Leuna 1919 B 1:4 TSV Eintracht Lützen B Auf der Sportstätte der Jugend fand das erste offizielle B-Jugendspiel der Region statt. Eintracht Lützen war zu Gast und konnte vor rund 35 Zuschauern das bessere und sinnigere Zusammenspiel zeigen. Leuna jedoch mit dem ersten Treffer. Ein Foul im Strafraum vor der Pause und das ausgeglichene Spiel ging auch mit Gleichstand in die Pause. Nach der Pause konterte Lützen leider sehr erfolgreich und siegte am Ende 1:4. Spielerisch waren sie die bessere Mannschaft, aber der Sieg fiel etwas hoch aus. Die nicht überzeugende Leistung mit dem mangelhaften Zusammenspiel bei Leuna sehe ich aber nicht so tragisch. Es ist noch eine Weile hin zu einem (vermeintlichen) Saisonstart. Bis dahin ist noch Zeit, die vom Trainer natürlich längst erkannten Probleme abzustellen. Viel Erfolg dabei! Kirchfährendorf Wir fuhren dann nach Bad Dürrenberg. Der Kurpark an der Saline wird wegen der Landesgartenschau gerade umgestaltet und auch das Gradierwerk ist eine einzige Baustelle. Es ist sehr zu hoffen, dass das was Gescheites wird.
Sehr sehenswert ist die Kirche von Kirchfährendorf. Die ist mehr oder weniger regelmäßig offen, so wie heute: tolle Malereien innen, sehr interessantes Schnitzwerk. Eine wirklich sehenswerte Dorfkirche mit hölzerner Empore.
Die Kirche in Schkortleben ist ja seit der Wendezeit nur noch eine Ruine, mittlerweile ist sie auch eingezäunt. SV Rot-Weiß Weißenfels 6:2 TSV Leuna 1919 Dann ging es zu Rot-Weiß Weißenfels. Die hatten ein Testspiel mit den TSV Männern vereinbart. 7. gegen 8. Liga. Bei freiem Eintritt legte Leuna flott los: der junge Kevin Cardoso spielte schön nach 5 Minuten das 0:1 heraus. Kurz darauf zwar der Ausgleich, aber nach einer Viertelstunde netzte Shoshi überlegt zum 1:2 ein. Zwischen der 19. und der 21. Minute drehte Weißenfels jedoch das Spiel: die Abwehr zu langsam und für Ronny nichts zu halten. Man merkte da, dass nicht alle an Bord waren und einige Abgänge noch nicht kompensiert wurden. In der Schlussphase der ersten Hälfte sogar noch 4:2 und 5:2.
In der zweiten Hälfte sollte aber nur noch ein Tor fallen – zuzüglich 3 nicht anerkannter Treffer. Nach dem 6:2 traf Leuna einmal aus angeblicher Abseitsposition und einmal nach angeblichem Foul am Torwart. Auch das siebte Tor der Weißenfelser war wohl kein Abseits. Der sehr junge Fritz Schepinski war schwach an der Linie, Silvio Schaller wie immer souverän, wobei das aberkannte WSF-Tor möglicherweise eben unkorrekt abgewunken wurde, und Marko Haller war wieder nicht durchweg überzeugend an der Pfeife, u. a. da er das angebliche Foul am Torwart hätte übergehen und Leuna in Hälfte eins einen Elfer zusprechen können. Diesen Elfer bezeichneten auch die Weißenfelser als korrekt, wie im sehr fairen Livetickerfazit der Rot-Weißen steht:
„Die Weißenfelser bestehen die Generalprobe am Ende souverän und fahren einen verdienten Sieg im Testspiel gegen die TSV Leuna ein. Die Gäste kamen besser ins Spiel und gingen so auch früh in Front. Das schockte die Rot-Weißen wohl garnicht und so markierten sie im direkten Gegenzug den Ausgleich. Die ersten 15 Minuten gehörten dennoch klar den Gästen aus Leuna und so belohnten sie sich mit der erneuten Führung. Doch auch diese hielt keine 3 Minuten. Denn die Weißenfelser spielten weiter ordentlich mit und kamen in Minute 18 zum erneuten Ausgleich. Das Spiel war nun unter Kontrolle der Rot-Weißen und so schnell konnte man garnicht gucken, da stand es 2 Minuten später 3:2 für die Gastgeber. 20 Minuten waren erst bis dahin gespielt, für die Zuschauer ein Leckerbissen. Dann allerdings vergingen weitere 20 Minuten ohne Treffer, ehe die Weißenfelser auf 4:2 erhöhten. Allerdings hätte es zwischendurch einen Elfer für Leuna geben müssen, der Pfiff blieb allerdings aus. Diesen wiederum bekamen dann aber die Rot-Weißen in der Nachspielzeit, auch dieser war berechtigt, hier kam der Pfiff und somit ging es mit 5:2 recht deutlich in die Halbzeit. Im zweiten Abschnitt machten die Weißenfelser da weiter, wo sie im ersten Abschnitt aufgehört haben. 10 Minuten nach Wiederanpfiff erhöhten sie, nach einer herrlich gespielten Kombi, noch auf 6:2, was gleichzeitig auch der Endstand bedeutete. Zwar fielen noch 3 weitere Tore (2 für TSV, 1 für RWW), diese sind jedoch wegen wohl knappen Abseits nicht gegeben worden. Bis auf die Anfangsviertelstunde zeigten die Weißenfelser eine über weite Strecken starke Leistung und gewinnen am Ende auch in der Höhe verdient. Leuna spielte zwar mutig mit und erspielten sich ebenso grosse Chancen heraus, dass Quäntchen Glück war aber heute nicht auf ihrer Seite.“
Ich bin gespannt, wie es voraussichtlich nächsten Samstag beim eine Liga tiefer spielenden Verein in Schenkenberg aussieht... SV Rot-Weiß Weißenfels 6:2 TSV Leuna 1919 Nach der Partie besichtigten wir noch ein paar abgelegene Orte: den nur über Feldwege erreichbaren Aussichtsturm oberhalb von Markwerben, das kleine Dorf Storkau mit seiner Kirche und dem Gutshaus sowie den noch kleineren Nachbarort Obschütz mit seiner schön auf einer Anhöhe liegenden Kirche, die uns von einer Nachbarin freundlicherweise aufgeschlossen wurde, und mehreren Denkmalen sowie alten Gehöften. Ist schon eine richtig schöne Ecke dort!
In Merseburg trafen wir uns noch mit Dieter und seiner Frau und kehrten ins Lotus in Merseburg-West ein. 4 Stunden Rückfahrt waren auch gut erträglich. Obschütz Statistik:
- Grounds: 2.816 (0; diese Saison: 2 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.106 (2; diese Saison: 6)
- Tourkilometer: 850 km (850km Auto)
- Saisonkilometer: 1.040 (960 Auto, davon 0 Mietwagen/ 0 Flugzeug/ 80 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 53 [letzte Serie: 6, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 27 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].