Samstag, 22. Januar 2022

W3.0055IV: Klarer Sieg für den Klassentieferen

TSV 07 Merheim .............................................. 0
SC Fortuna Köln III ........................................ 5

- Datum: Freitag, 21. Januar 2022 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Testspiel (Kreisliga B, Köln; 9. Spielklasse, 5. Amateurliga gegen Kreisliga C, Köln; 10. Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-5 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 0-2
- Tore: 0-1 16. Bonitz, 0-2 44. NN, 0-3 52. Spohner, 0-4 54. NN, 0-5 60. Nr. 11
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz Mielenforster Kirchweg (Kap.: 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 12 (davon vllt. 2 Gästefans)
- Spielbewertung: 4,5/10 TSV 07 Merheim 0:5 Fortuna Köln IIIPictures with English commentary:
Friendly Match in Cologne: Merheim vs. Fortuna Köln III

Am Freitag noch mal kurz entschlossen aufs Rad und gerade zu Beginn der Partie in Merheim gekommen. Der Platz ist interessant abgelegen auf einem Feld gelegen, paar Bäume drumherum aber architektonisch oder landschaftlich nichts zu bieten – wie üblich in Köln. Der olle Hartplatz wurde letztes Jahr auf Kunstrasen umgerüstet. Besser spielen tun die Merheimer anscheinend aber nicht dadurch... Fortuna Köln III zog den Gastgeber vor einem Dutzend Zuschauer als Klassentieferer deutlich ab mit teils sehenswerten Toren. 0:5 auch in der Höhe völlig verdient. Als sehenswert konnte man die Partie dennoch nur eingeschränkt bezeichnen. Nach zwei richtig guten Spielen am Dienstag und Mittwoch nun also am Donnerstag und Freitag unteres Mittelmaß. Mal sehen, was das Wochenende zu bieten hat. TSV 07 Merheim 0:5 Fortuna Köln IIIStatistik:
- Grounds: 2.998 (1; diese Saison: 184 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.317 (1; diese Saison: 217)
- Tourkilometer: 70 (70km Rad)
- Saisonkilometer: 35.600 (26.060 Auto, davon 4.480 Mietwagen/ 7.070 Flugzeug/ 2.480 Fahrrad/ 30 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 80 [letzte Serie: 46, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 55 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Freitag, 21. Januar 2022

W3.0055III: Diesmal kein torreicher Test

Bonner Sport-Club 01/04 II ............................ 1
FC Hertha Rheidt III ....................................... 1

- Datum: Donnerstag, 20. Januar 2022 – Beginn: 20.00
- Wettbewerb: Testspiel (Kreisliga B, Bonn; 9. Spielklasse, 5. Amateurliga gegen Kreisliga C, Sieg; 10. und unterste Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-1 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 25. Hochgeschurz, 1-1 75. Dogu
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Kunstrasenplatz 1 an der Josefshöhe (Kap.: 500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 9 (davon wohl keine Gästefans)
- Spielbewertung: 4,0/10 Bonner SC II 1:1 FC Hertha Rheidt IIIPictures with English commentary:
Friendly Match in Bonn: BSC Res. vs. Hertha Rheidt III

Auch am Donnerstag zog ich mir ein Fußballspiel rein. Aber nur ein paar Kilometer auf die andere Rheinseite. Das einzige Mal, dass ich auf Platz 1 der Josefshöhe war, ist ein paar Jahre her. Das war das noch Asche. Mittlerweile ist das ein eingezäunter Kunstrasen mit einer Stehstufe. Ein paar wenige Zuschauer verfolgten heute den Kick der II. Mannschaft vom Bonner SC gegen die III. Mannschaft von Hertha Rheidt. Das mäßig unterhaltsame und sehr ausgeglichene Spiel endete leistungsgerecht 1:1. Nach den letzten beiden Spielen, die 9:2 bzw. 9:3 endeten, eher ein Langweiler heute... Bonner SC II 1:1 FC Hertha Rheidt IIIStatistik:
- Grounds: 2.997 (0; diese Saison: 183 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.316 (1; diese Saison: 216)
- Tourkilometer: 10 (10km Rad)
- Saisonkilometer: 35.530 (26.060 Auto, davon 4.480 Mietwagen/ 7.070 Flugzeug/ 2.410 Fahrrad/ 30 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 79 [letzte Serie: 46, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 55 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Mittwoch, 19. Januar 2022

W3.0055II: Und noch mal ein torreicher Test

TuS 07 Oberlar III ........................................... 9
FC Flying Albatros Troisdorf ......................... 3

- Datum: Dienstag, 18. Januar 2022 – Beginn: 19.00
- Wettbewerb: Testspiel (beide Mannschaften Kreisliga C; 10. und unterste Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 9-3 nach 92 Minuten (47/45) – Halbzeit: 8-2
- Tore: 1-0 2. Henseler, 2-0 4. Cinpolat, 3-0 14. Cinpolat, 4-0 19. Rieke, 5-0 23. Rieke, 5-1 28. Kohlmann, 6-1 31. Rassbach, 7-1 37. Henseler, 8-1 42. Rassbach, 8-2 45.+2 Diouedi, 9-2 54. Henseler, 9-3 88. Diouedi
- Verwarnungen: 2x Oberlar, 3x Albatros
- Platzverweise: NN von Flying Albatros (Gelb-Rot 50. Min. wg. Foul/ Pöbeln)
- Austragungsort: Sportpark Oberlar, Hauptplatz (Kap.: 2.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 15 (davon mind. 1 Gästefan)
- Spielbewertung: 7,0/10 TuS 07 Oberlar III 9:3 FC Flying Albatros TroisdorfPictures with English commentary:
Friendly Match in Troisdorf: Oberlar vs. Flying Albatros

Ein neuer Ground war heute nicht drin, aber ich hatte trotzdem Lust auf einen Kick. Daniel fehlte noch der schön gelegene und eine überdachte Tribüne bietende Platz in Troisdorf-Oberlar, also schön dort einen Testkick zwischen der III. von TuS Oberlar und den Fliegenden Troisdorfer Albatrossen (FC Flying Albatros) geschaut. Gute Unterhaltung auf und neben dem Platz. Mit einer transusigen Trottellumme im Tor und flügellahmen Federvieh in der Abwehr kann man halt nur verlieren. Oberlar III zeigte aber auch immer wieder richtig guten Fußball, sodass es 8:2 bei Pause stand. Dann die übliche Wechselei. Durch Foul und Pöbelei wurde dann 11 gegen 10 gespielt ab der 50. Minute, dennoch hieß es am Ende nur 9:3 – und nicht etwa zweistellig wie zu erwarten gewesen wäre. Nach dem 9:2 in Köln gestern nun ein 9:3 in Troisdorf – kurios! TuS 07 Oberlar III 9:3 FC Flying Albatros TroisdorfStatistik:
- Grounds: 2.997 (0; diese Saison: 183 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.315 (1; diese Saison: 215)
- Tourkilometer: 30 (30km Rad)
- Saisonkilometer: 35.520 (26.060 Auto, davon 4.480 Mietwagen/ 7.070 Flugzeug/ 2.400 Fahrrad/ 30 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 78 [letzte Serie: 46, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 55 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

W3.0054VI: Torreicher Test in Köln-Deutz

VfB 05 Köln rechtsrheinisch II ....................... 2
Raderthaler Kickers Köln 1991 II .................. 9

- Datum: Dienstag, 18. Januar 2022 – Beginn: 19.00
- Wettbewerb: Testspiel (beide Mannschafte Kreisliga D; 11. und unterste Spielklasse, 7. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-9 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 2-3
- Tore: NN
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportanlage Reitweg, Platz 2 (Kap.: 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 8 (davon mind. 1 Gästefan)
- Spielbewertung: 7,0/10 VfB 05 Köln rrh. II 2:9 Raderthaler Kickers IIPictures with English commentary:
Friendly Match in Cologne-Deutz: VfB 05 rrh Res. vs. Raderthal Res.

Die Testspielansetzungen im Rheinland sind deutlich unzuverlässiger als in Berlin – das ist aber nicht erst seit Corona so. Ich wollte Dienstag ein Spiel sehen, also musste ich drei Mal umplanen. Am Ende auch keine Radtour, sondern schnell ins Auto. 19 Uhr ist doch sehr früh... Totaler Unsinn auch, dass im Reitweg dann auf dem Nebenplatz statt dem Hauptplatz gekickt wurde. Auf dem Hauptplatz wurde trainiert. Der Hartbelag ist ohnehin auf beiden Anlagen gleich schlecht. Der Hauptplatz hat einige Stehstufen, der Nebenplatz nur einen Graswall. Interessant ist das großstädtische Panorama mit Hochhäusern. Die „Lanxess-Arena“ ist übrigens um die Ecke. Der Spielbesuch lohnte sich aber in jedem Fall: Vor nicht einmal 10 Zuschauern war es eine richtig muntere Partie mit vielen Torchancen. 0:1 für Raderthal nach einer knappen Minute, bald das 0:2, danach der erste Treffer der Gastgeber, nach dem 1:3 kurz vor der Pause noch das 2:3. Nach dem Seitenwechsel noch ein paar Chancen der Gastgeber, doch dann das 2:4 für den Gast. Danach brach VfB rrh. völlig ein und Raderthal zog bis auf 2:9 davon. VfB 05 Köln rrh. II 2:9 Raderthaler Kickers IIStatistik:
- Grounds: 2.997 (1; diese Saison: 183 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.314 (1; diese Saison: 214)
- Tourkilometer: 60 (60km Auto)
- Saisonkilometer: 35.490 (26.060 Auto, davon 4.480 Mietwagen/ 7.070 Flugzeug/ 2.370 Fahrrad/ 30 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 77 [letzte Serie: 46, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 55 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Dienstag, 18. Januar 2022

W3.0054V: Radtour in die Voreifel

SG Voreifel 1995 ...... 2:1 (2:1) ...... FC Düren 77
- Datum: Sonntag, 16. Januar 2022 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Testspiel (Bezirksliga Mittelrhein; 7. Spielklasse, 3. Amateurliga gegen Kreisliga A Düren; 8. Spielklasse, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-1 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 2-1
- Tore: 1-0 25. Wolff, 1-1 43. Gültekin, 2-1 45. Valder
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz Embken (Kap.: 360, davon 60 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 60 (davon mind. 5 Gästefans)
- Spielbewertung: 5,0/10 EmbkenPictures with English commentary:
a) Friendly Match: SG Voreifel defeat FC Düren 77
b) Rureifel: Embken, Soller, Ginnick, Froitzheim

Am Sonntag endlich mal wieder eine Radtour. Die Strecke ist fürs Rheinland OK, außer Kötern und nur bruchstückhaft vorhandenen Radwegen keine weiteren Ärgernisse. Erster richtiger Halt: Froitzheim. Kein besonders sehenswertes Dorf, größere Kirche, interessante Kapelle, der Fußballplatz leider abgerissen. In Ginnick steht der Fußballplatz noch, wird aber nur selten von der SG Voreifel genutzt. Ginnick liegt im Hügelland, hat eine alte Kirche, als Spolien verbaute Grabsteine in einer Mauer und mehrere alte Gebäude zu bieten. Auch der Wasserturm sieht interessant aus. Deutlich sehenswerter ist aber noch der Nachbarort Embken mit vielen alten Gebäuden, großer Kirche, Gehöften mit Fachwerk, einer Wassermühle mit gewaltigem Schöpfrad und einem interessanten jüdischen Friedhof. In Soller schaute ich noch den abgerissenen Fußballplatz an. Auch der SV Soller wurde aufgelöst und in die SG Voreifel eingegliedert. SG Voreifel 2:1 FC Düren 77Hauptspielort dieser aus vier ehemaligen Vereinen bestehenden Spielgemeinschaft ist Embken. Dort gibt es mittlerweile einen Kunstrasen. Schön gelegen am Fuße der Eifel, etwas Blick in die Landschaft und das Dorf. Originell ist die alte Tribüne mit Holzbänken, Verkaufsbude und Schuppen. Der Kunstrasenbelag ist nur sehr neu, aber offensichtlich keine so hohe Qualität. 3€ Eintritt statt 5€ ist schon mal für ein Testspiel gegen einen eine Liga tiefer spielenden Gegner ein annehmbarer Nachlass. Aber auch diese Partie heute war wie jede andere Partie an diesem Wochenende nur mittelmäßig. Nachdem der Gast von Düren 77 besser ins Spiel kam, ging Voreifel in Führung. Düren glich kurz vor der Pause aus, doch Voreifel netzte quasi mit dem Halbzeitpfiff zum 2:1 ein. In Hälfte zwei gab es ein paar schöne Torszenen, aber ansonsten nichts herausragendes mehr. Auf dem Rückweg hatte ich dann wenigstens Rückenwind zurück nach Bonn. SG Voreifel 2:1 FC Düren 77Statistik:
- Grounds: 2.996 (1; diese Saison: 182 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.313 (1; diese Saison: 213)
- Tourkilometer: 110 (110km Rad)
- Saisonkilometer: 35.430 (26.000 Auto, davon 4.480 Mietwagen/ 7.070 Flugzeug/ 2.370 Fahrrad/ 30 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 76 [letzte Serie: 46, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 54 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

W3.0054IV: Fußball im Siegerland, Handball in Köln

TV 1893 Köln Flittard ...................................... 20
1. FC Köln (Handball) III ................................ 37

- Datum: Samstag, 15. Januar 2022 – Beginn: 19.00
- Wettbewerb: 3. Kreisklasse Köln (11. und unterste Spielklasse im Handball, 8. Amateurliga)
- Ergebnis: 20-37 nach 60 Minuten (2x30) – Halbzeit: 9-17
- Statistik: https://hvmittelrhein-handball.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaDokumentHBDE.woa/wa/nuDokument?dokument=meetingReportHB&meeting=6901465&etag=c5a56d7e-f525-4dd8-bc5d-cfbd4bdeff63
- Austragungsort: Sporthalle der IGS Holweide, Halle 1 (Kap.: 80, davon 20 Sitzplätze, wegen der Coronahysterie auf irgendeine Fantasiezahl begrenzt)
- Zuschauer: ca. 5 (davon 1 Gästefan)
- Spielbewertung: 4,0/10

FC Freier Grund 2020 ...................................... 4
TuS Wilnsdorf-Wilgersdorf ............................. 2

- Datum: Samstag, 15. Januar 2022 – Beginn: 14.30
- Wettbewerb: Testspiel (Bezirksliga Westfalen gegen Kreisliga A Siegen-Wittgenstein; 8. gegen 9. Spielklasse, 4. gegen 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 4-2 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 2-1
- Tore: 1-0 12. Glustschenko, 1-1 28. Schwarz, 2-1 33. Hinkel, 2-2 46. Klein, 3-2 53. Madak, 4-2 64. Siebel
- Verwarnungen: 1x TuS
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz Ludwigseck (Neunkirchen-Siegerland, Freier Grund, Salchendorf bei Neunkirchen; Kap.: 1.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 50 (davon ca. 5 Gästefans)
- Spielbewertung: 6,0/10

JSG Dielfen-Weisstal A .................................... 3
SV Germania Salchendorf 1910 II .................. 1

- Datum: Samstag, 15. Januar 2022 – Beginn: 12.00
- Wettbewerb: Testspiel (Bezirksliga Westfalen U19; 5. Spielklasse der A-Junioren gegen angeblich Kreisliga A Siegen-Wittgenstein; 9. Spielklasse der Männer, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 3-1 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 1-0 56. Margeit, 2-0 54. Eberle (Elfmeter), 3-0 66. Reinelt, 3-1 79. Birkner
- Verwarnungen: 1x Dielfen, 2x Salchendorf
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportpark Niederdielfen (sog. Siegenia-Aubi Sportpark; Kap.: 1.030, davon 30 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 5 Gästefans)
- Spielbewertung: 5,0/10 Rudersdorf bei NetphenPictures with English commentary:
a) Football in Niederdielfen: Dielfen-Weisstal U19 vs. Salchendorf Res.
b) Football in Salchendorf: Freier Grund vs. Wilnsdorf-Wilgersdorf
c) Handball in Cologne: Flittard vs. 1. FC Köln III
d) Siegerland: Oberdielfen, Rudersdorf
e) Cologne: Merheim church

Am Samstag war die Spieleauswahl besser als sonst, aber nicht in Radreichweite. Also noch mal ins Auto und ab nach Wilnsdorf südlich Siegen. Dort schaute ich mir die Sportplätze in Rudersdorf (lost ground, aber bespielbar und sehr schön gelegen) sowie den Freizeitplatz in Oberdielfen (auch ganz nett gelegen) an. Ansonsten besichtigte ich nichts. Abgesehen von der angestrahlten Kirche in Köln-Merheim vor dem letzten Spiel des Tages. JSG Dielfen-Weisstal 3:1 SV Germania Salchendorf IIDas erste Spiel schaute ich mir in Niederdielfen an. Der Kunstrasen hat nur eine Stufe Ausbau, Sportlerheim ist ganz ansehnlich, die Landschaft drumherum mit Eisenbahnbrücke, Kirche und verschneiten Bergzügen aber das einzige Highlight. Lowlight die albernen 2G-Kontrollen mit Ausweis von dem unsympathischen Ordner am Eingang... Außerhalb der Anlage befinden sich mehrere Hügel mit bestem Blick über den Platz – die sind für Ungeimpfte gut zum Zuschauen geeignet... Mit zwei Siegener Hoppern traf ich dann noch Bekannte. Die langweilige erste Hälfte ging dadurch schön schnell rum. Beim Test der A-Jugend von Niederdielfen (JSG Dielfen/ Weisstal) gegen die Reserve oder Dritte Mannschaft von Germania Salchendorf fielen bis kurz nach dem Seitenwechsel keine Treffer. Dann zog der Gastgeber das Tempo an. 3:0 binnen weniger Minuten, darunter ein Elfer. Am Ende hieß es 3:1. FC Freier Grund 4:2 TuS Wilndorf-WilgersdorfGroundhopper Marco empfahl mir dann eine Partie seines ehemaligen Vereins anstelle der von mir geplanten Paarung in Drolshagen. Das lohnte sich auch, denn der Platz am Ludwigseck in Salchendorf bei Neunkirchen im Siegerland (nicht zu verwechseln mit Salchendorf bei Netphen, welches im ersten Spiel zugast war) liegt landschaftlich schön. Drumherum die im Siegerland üblichen bewaldeten Höhenzüge. Auf einer Seite ein paar Stufen und ein überdachtes Funktionsgebäude mit schönem Blick aufs Feld. Die Partie war auch ganz ansehnlich, die gastgebende Spielgemeinschaft Freier Grund traf auf den eine Klasse tiefer spielenden TuS Wilnsdorf-Wilgersdorf und siegte nach zweimaligem Ausgleichkassieren mit 4:2. Bei diesem Spiel lernte ich auch einen weiteren Hopper aus der Region kennen. FC Freier Grund 4:2 TuS Wilndorf-WilgersdorfZum Abschluss des Tages ging es nach Köln-Holweide. Die dortige Gesamtschule hat zwei zusammengebaute Sporthallen, beide wohl ohne Tribünen. Ich war nur in Halle 1. Ein paar Turnbänke, idiotisch konzipiert da schlechte Sicht und kein Blick auf die Anzeigetafel an der Zeitnahme, und ansonsten völlig öde die Halle. Das Spiel der untersten Spielklasse zwischen dem Vorletzten, TV Flittard I und dem Zweitplatzierten 1. FC Köln III, war natürlich auch eher öde, aber der Gast zog den Gastgeber wenigstens gut ab. Nach 9:17 bei Pause am Ende ein 20:37 – der Sieg der Dritte Handballer des 1. Fußball-Clubs Köln war also nie gefährdet. TV Flittard 20:37 1. FC Köln IIIStatistik:
- Grounds: 2.995 (3; diese Saison: 181 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.312 (3; diese Saison: 212)
- Tourkilometer: 240 (240km Auto)
- Saisonkilometer: 35.320 (26.000 Auto, davon 4.480 Mietwagen/ 7.070 Flugzeug/ 2.260 Fahrrad/ 30 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 75 [letzte Serie: 46, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 54 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

W3.0054III: Unentschieden beim Handball in Nümbrecht

SSV Nümbrecht Handball ................................ 24
Handball Club Weiden 2018 II ........................ 24

- Datum: Freitag, 14. Januar 2022 – Beginn: 20.15
- Wettbewerb: Mittelrheinoberliga (5. Spielklasse im Handball, 2. Amateurliga)
- Ergebnis: 24-24 nach 60 Minuten (2x30) – Halbzeit: 12-12
- Statistik: https://hvmittelrhein-handball.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaDokumentHBDE.woa/wa/nuDokument?dokument=meetingReportHB&meeting=6880398&etag=bce17293-afef-4088-911e-4361432024d9
- Austragungsort: sogenannte GWN Arena (Kap.: 350 Sitzplätze, wegen der Coronahysterie auf 250 oder so begrenzt)
- Zuschauer: ca. 200 (davon mind. 2 Gästefans)
- Spielbewertung: 5,0/10 SSV Nümbrecht Handball 24:24 HC Weiden 2018 IIPictures with English commentary:
Handball: Nümbrecht vs. Weiden Res.

Am Freitag nach der Arbeit fand das angedachte Fußballspiel nicht statt, sodass ich doch noch mal zum Handball fuhr. Der Besuch einer neuen Halle war da auch verlockend. Die sogenannte GWN Arena in Nümbrecht ist ganz ansehnlich, hat eine kleine Untertribüne und ein paar Bänke auf dem Durchgang. GWN heißt übrigens „Gemeindewerke Nümbrecht“.

Der SSV Nümbrecht spielt Mittelrhein-Oberliga und traf heute auf die Reserve vom SV Weiden. Zugang nur für Geimpfte/ Genesene, wurde freundlich kontrolliert. 6€ Eintritt schien mir sehr überhöht und die Partie war auch nicht sonderlich ansprechend. Immerhin war es spannend, denn kein Team zog irgendwie davon – am Ende hieß es auch folgerichtig 24:24 vor einer überschaubaren aber recht stimmungsvollen Kulisse... SSV Nümbrecht Handball 24:24 HC Weiden 2018 IIStatistik:
- Grounds: 2.992 (1; diese Saison: 178 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.309 (1; diese Saison: 209)
- Tourkilometer: 90 (90km Auto)
- Saisonkilometer: 35.080 (25.760 Auto, davon 4.480 Mietwagen/ 7.070 Flugzeug/ 2.260 Fahrrad/ 30 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 73 [letzte Serie: 46, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 54 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Donnerstag, 13. Januar 2022

W3.0054I- II: Berlin und Bad Oeynhausen...

SV Stern Britz 1889 (Ü40 7er) .......................... 7
Berlin Hilalspor (Ü40 7er) ................................. 0

- Datum: Dienstag, 11. Januar 2022 – Beginn: 20.00
- Wettbewerb: 7er Altliga Ü40 Kreisliga A Berlin Staffel 1(4. und unterste Spielklasse der Ü40; Kleinfeld 7 vs. 7, 2x30 Min.)
- Ergebnis: 7-0 nach 60 Minuten (30/30) – Halbzeit: 2-0
- Tore: NN
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Stadion an der Windmühle, Kunstrasenplatz II (Kap.: 640, davon 40 Sitzplätze, wegen der Coronahysterie auf irgendeine Phantasiezahl begrenzt)
- Zuschauer: ca. 10 (davon ca. 4 Gästefans)
- Spielbewertung: 5,0/10

FC Bad Oeynhausen ......................................... 4
Freie Turnerschaft Dützen ............................... 0

- Datum: Mittwoch, 12. Januar 2022 – Beginn: 19.00
- Wettbewerb: Testspiel (Landesliga Westfalen 1 gegen Bezirksliga 1; 7. gegen 8. Spielklasse; 3. gegen 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 4-0 nach 91 Minuten (46/45) – Halbzeit: 3-0
- Tore: 1-0 21. Islamaj, 2-0 26.Celik, 3-0 34. Valldorf, 4-0 59. Rinne
- Verwarnungen: 1x FCBO
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Stadion Mindener Straße, sogenannte Sparkassen-Arena (Kap.: 2.000 Stehplätze, wegen der Coronahysterie auf irgendeine Phantasiezahl begrenzt)
- Zuschauer: ca. 45 (davon ca. 5 Gästefans)
- Spielbewertung: 5,0/10 Stern Britz Ü40 7er 7:0 Berlin Hilalspor Ü40 7er Pictures with English commentary:
a) Over-40 Veterans 7-a-side League 4 (Berlin): Stern Britz vs. Hilalspor
b) 7th vs. 8th Division Friendly Match (Bad Oeynhausen): FC Bad Oeynhausen vs. FT Dützen

Ich hatte in dieser Woche weiterhin in Berlin zu tun und schaffte es am Dienstagabend zu einem Spielbesuch. Das eine Männertestspiel fand nicht statt, das andere auf einem schon bekannten Platz, also ab zu den Alten Herren. Zwar nur die vierte und unterste Ebene der Ü40 Kleinfeld (7 gegen 7, 2x30 Minuten), aber dafür mit Blick auf die Windmühle Britz, die nachts halbwegs angestrahlt wird. Der Kunstrasen hat ansonsten nichts zu bieten außer ein paar versiffte Bänke, aber die Mühle ist schon echt gut...
Das Niveau der Partie natürlich entsprechend, aber da Hilalspor in der zweiten Halbzeit gar nichts Gescheites mehr fabrizierte, veranstaltete Stern Britz ein munteres Scheibenschießen und siegte mit 7:0 in der entspannten und freundschaftlichen Partie. Niemand jammerte übrigens wegen der 2 bis 3 Grad unter null, die da an diesem Abend herrschten... Stern Britz Ü40 7er 7:0 Berlin Hilalspor Ü40 7erAm Mittwoch war es nicht ganz so kalt, als ich nach meinem letzten Treffen noch auf dem Rückweg nach Bonn in Bad Oeynhausen eine Pause einlegte. Ist ja auch ganz praktisch etwa 2/3 des Weges. Wohl wegen des Kurortes ist es hier eher teurer, aber der Grieche in Eidinghausen war trotzdem gut. Er äußerte sich verärgert über die ab dem Folgetag geltende 2G+-Schikane – hätte das heute gegolten, hätte ich die Pita auch nur mitnehmen können.
Im Stadion musste man auch geimpft oder genesen sein, dort gab aber der sehr genau kontrollierende Ordner auf meine Frage an, dass beim nächsten Heimspiel zwar weiterhin 2G gilt, im Sportlerheim wegen der Gastronomie jedoch 2G+, was wieder unnötigen Aufwand und den Verlust des ein oder anderen Gastes bedeutet.
Eigentlich wollte ich mir mal den Kurort angucken, da er beim Durchfahren (und ich bin schon mindestens 5 Mal hier durchgefahren) einen sehr schlechten Eindruck macht – aber dazu war es zu spät heute. Das Stadion machte auch einen schlechten Eindruck. 0815, paar Stufen, Graswall, Zäune, Plastewiese, mäßiges Flutlicht, nichts Besonderes drumherum, ganz gutes Sportlerheim. Namensgeber ist übrigens das Kreditinstitut, dass mich nicht mehr lange als Kunden hat, wenn es seine Preise so kackdreist erhöht und dennoch den Service zurückfährt...
Spiel war aber ganz OK, wobei die erste Halbzeit besser als die zweite war. Der klassenhöhere Gastgeber durchweg besser, der Gast kam jedoch zu zwei Lattentreffern. Am Ende dennoch das 4:0 recht niedrig.
Donnerstag und Freitag geht’s wieder normal ins Büro, Freitag aber wohl noch mal auf den Platz... FC Bad Oeynhausen 4:0 Freie Turnerschaft DützenStatistik:
- Grounds: 2.991 (Di 1, Mi 1; diese Saison: 177 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.308 (Di 1, Mi 1; diese Saison: 208)
- Tourkilometer: 600 (600km Auto)
- Saisonkilometer: 34.990 (25.670 Auto, davon 4.480 Mietwagen/ 7.070 Flugzeug/ 2.260 Fahrrad/ 30 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 73 [letzte Serie: 46, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 54 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Montag, 10. Januar 2022

W3.0053I- II: Sportwochenende in Berlin – Doppelspieltag für Leuna-Hallenhockey, Fußball im Schnee, Basketball am Abend

Nogometnik Klub Bugojno Berlin 2006 .......... 7
BSG Kunst Berlin 1950 ..................................... 4

- Datum: Samstag, 8. Januar 2022 – Beginn: 10.15
- Wettbewerb: Bezirksliga Freizeit Staffel 2 (3. Spielklasse im Berliner Freizeitfußball)
- Ergebnis: 7-4 nach 96 Minuten (48/48) – Halbzeit: 2-3
- Tore: 0-1 9. Nr. 13, 0-2 15. Schmidt, 1-2 21. Miljak (Elfmeter), 2-2 28. Bijader, 2-3 40. Ortmann, 3-3 48. Delac, 4-3 50. Maric, 5-3 51. Bijader, 6-3 57. Delac, 6-4 75. Nr. 13, 7-4 92. Delac
- Verwarnungen: 2x NK Bugojno
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportanlage Scharnweberstraße, Kunstrasen (Kap.: 1.000 Stehplätze, wegen der Coronahysterie auf irgendeine Phantasiezahl begrenzt)
- Zuschauer: ca. 14 (davon mind. 4 Gästefans)
- Spielbewertung: 7,0/10

1. FC Pfarrverbund Nord ................................ 5
SV Traktor Boxhagen ...................................... 1

- Datum: Samstag, 8. Januar 2022 – Beginn: 13.00
- Wettbewerb: Verbandsliga Freizeit (1. Spielklasse im Berliner Freizeitfußball)
- Ergebnis: 5-1 nach 92 Minuten (47/45) – Halbzeit: 4-0
- Tore: 1-0 23. Hübner, 2-0 27. Hübner, 3-0 37. Lauter, 4-0 45. Hübner, 5-0 47. Salomon, 5-1 79. Anonymer 3er
- Verwarnungen: je 1x Gelb gegen jedes Team
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Stade de la Cité Foch (Kap.: 2.300, davon 300 Sitzplätze, wegen der Coronahysterie auf irgendeine Phantasiezahl begrenzt)
- Zuschauer: ca. 25 (davon mind. 12 Gästefans)
- Spielbewertung: 6,5/10

Spandauer Hockey- und Tennis-Club 1910 .... 5
TSV Leuna 1919 ................................................ 5

- Datum: Samstag, 8. Januar 2022 – Beginn: 16.00
- Wettbewerb: 2. Hallenhockey-Bundesliga Ost (2. Spielklasse im Hallenhockey)
- Ergebnis: 5-5 nach 60 Minuten (4x15) – Viertel: 1-0, 2-2, 1-2, 1-1
- Tore: 1-0 10. Meincke (Strafecke), 2-0 23. Christann, 2-1 24. Zeiger (Strafecke), 3-1 26. Eil, 3-2 Jördens (Strafecke), 3-3 40. Zeiger, 4-3 42. Steher, 4-4 45. Jördens, 5-4 47. Meincke, 5-5 49. Zeiger (Strafecke)
- Grüne Karten: Schreiter (Spandau)
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sporthalle Martin-Buber-Oberschule (Kap.: 400, davon 300 Sitzplätze, wegen der Coronahysterie auf 170 Sitzplätze oder so begrenzt)
- Zuschauer: ca. 30 (davon 2 Leunaer Fans und 2 TSV-Offizielle)
- Spielbewertung: 8,0/10

Berlin Tiger ..................................................... 81
ALBA Berlin III .............................................. 68

- Datum: Samstag, 8. Januar 2022 – Beginn: 19.00
- Wettbewerb: Basketball Oberliga (6. Spielklasse im Basketball, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 81-68 nach 40 Minuten (4x10) – Viertel: NN
- Statistik: NN
- Austragungsort: Sporthalle Carl-von-Ossietzky-Oberschule / Blücherstraße (Kap.: 100, davon 40 Sitzplätze, wegen der Coronahysterie auf 40 Sitzplätze begrenzt)
- Zuschauer: ca. 15 (davon mind. 2 Gästefans)
- Spielbewertung: 7,0/10

Roter Stern Berlin 2012 .................................... 0
Sportfreunde Ökumene 03 / Akazie Berlin ..... 5

- Datum: Sonntag, 9. Januar 2022 – Beginn: 10.00
- Wettbewerb: Bezirksliga Freizeit Staffel 1 (3. Spielklasse im Berliner Freizeitfußball)
- Ergebnis: 0-5 nach 90 Minuten (46/44) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 16. Rach, 0-2 60. Steinbeck, 0-3 78. Rach, 0-4 83. Parczyk, 0-5 87. Rach
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportanlage Lüderitzstraße, Platz 1 (Kap.: 2.000 Stehplätze, wegen der Coronahysterie auf irgendeine Fantasiezahl begrenzt)
- Zuschauer: ca. 18 (davon mind. 4 Gästefans)
- Spielbewertung: 6,0/10

Hertha BSC IV .................................................. 0
Spandauer SC Teutonia 1899 III ..................... 2

- Datum: Sonntag, 9. Januar 2022 – Beginn: 12.00
- Wettbewerb: Testspiel (Berliner Kreisliga C, Staffel 1 gegen 4, jeweils 11. und unterste Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-2 nach 90 Minuten (47/43) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 0-1 50. Liehr, 0-2 70. Wendler
- Verwarnungen: 1x Teutonia
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz Nordufer (Kap.: 740, davon 40 Sitzplätze, wegen der Coronahysterie auf irgendeine Fantasiezahl begrenzt)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 7 Gästefans)
- Spielbewertung: 5,5/10

HC Roseneck ................................................... 14
TSV Leuna 1919 ................................................ 4

- Datum: Sonntag, 9. Januar 2022 – Beginn: 16.00
- Wettbewerb: 2. Hallenhockey-Bundesliga Ost (2. Spielklasse im Hallenhockey)
- Ergebnis: 14-4 nach 60 Minuten (4x15) – Viertel: 3-1, 4-2, 2-1, 5-0
- Tore: 0-1 3. Zeiger, 1-1 5. Eggers, 2-1 8. Rettinghaus, 3-1 11. Hüttemann, 3-2 18. Zeiger (Strafecke), 4-2 20. Eggers, 5-2 25. Borchardt, 5-3 25. Zeiger, 6-3 27. Eggers, 7-3 28. Rinckens, 8-3 32. Blobel (Strafecke), 8-4 38. Zeiger, 9-4 41. Eggers (Strafecke), 10-4 47. Blobel (Strafecke), 11-4 53. Blobel (Strafecke in der x-ten Wiederholung), 12-4 55. Rinckens, 13-4 60. Eggers, 14-4 60.+X Eggers (Strafecke)
- Grüne Karten: keine
- Gelbe Karten: Jördens (Leuna)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Horst-Korber-Sportzentrum (Kapazität bei eingefahrener Tribüne in der Mittelhalle: 100, davon 30 Sitzplätze, wegen der Coronahysterie keine Zuschauer zugelassen – volle Hallenkapazität: 3.500 Sitzplätze)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit (tatsächlich 4 Leunaer Offizielle und 3 Fans von Roseneck)
- Spielbewertung: 7,0/10

Berliner SC III ................................................ 57
City Basket Berlin .......................................... 69

- Datum: Sonntag, 9. Januar 2022 – Beginn: 18.00
- Wettbewerb: Basketball Bezirksliga C (8. Spielklasse im Basketball, 3. Amateurliga)
- Wettbewerb: Basketball Oberliga (6. Spielklasse im Basketball, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 81-68 nach 40 Minuten (4x10) – Viertel: NN
- Statistik: NN
- Austragungsort: Sporthalle Eisenzahnstraße / Otto-von-Guericke-Oberschule (Kap.: 100 Stehplätze, wegen der Coronahysterie auf 40 begrenzt)
- Zuschauer: 5 (3 Gästefans und 2 Neutrale)
- Spielbewertung: 4,0/10 Cite Foch Pictures with English commentary:
a) Football 3rd level Leisure League: Bugojno vs. BSG Kunst
b) Football 1st level Leisure League: FC PV Nord vs. Traktor Boxhagen
c) Indoor Hockey 2nd division: HTC Spandau vs. TSV Leuna
d) Basketball 6th division: Tiger vs. Alba III
e) Football 3rd level Leisure League: Roter Stern vs. Ökumene/Akazie
f) Football Friendly: Hertha BSC IV vs. SSC Teutonia III
g) Indoor Hockey 2nd division: HC Roseneck vs. TSV Leuna
h) Basketball 8th division: Berliner SC III vs. City Baskets
i) Berlin: Tegel palace, Wittenau church, Jewish Cemetery Westend

Ich hatte in der dritten Januarwoche einige Verpflichtungen und Treffen u. a. in Berlin. Das nutzte ich, um am Wochenende mit meinem Vater über die Sportstätten der Hauptstadt zu ziehen – je zwei Mal Fußball, ein Mal Hallenhockey und ein Mal Basketball an jedem der beiden freien Tage.
Besichtigungen kamen sehr kurz, aber das Schloss Tegel ist ein ganz interessanter Bau und der Park ist dort zugänglich. Trotz privater Nutzung gibt es auch regelmäßig Führungen durch das Schlossgebäude. Im Westen ist sowas kaum bekannt.
In Wittenau gingen wir um eine interessante neogotische Kirche herum. Ein Stück weiter befindet sich die ehemalige französische Militärstadt „Cité Foch“. Dort stehen noch die hässlichen Wohnblocks – nun wohl größtenteils als Mietwohnungen verwendet – und auch ein verfallener Sportplatz. Hinter einer Schule am Place Moliere (Mühlenplatz – alle Straßen- und Ortsnamen sind hier Französisch) befindet sich auch ein sehr gutes intaktes Stadion, doch dazu im übernächsten Abschnitt mehr.
Am Sonntag liefen wir nur etwas im Afrikanischen Viertel herum, wo etliche Wohnblocks mit afrikanischen Tiermotiven bemalt wurden, und durch ein Waldstück südlich des Olympiastadions, wo sich auch der Jüdische Friedhof Westend befindet. Ein jüdisch-berlinerisches Original laberte uns da freundlich an, ehemaliger Wasserballer – gibt schon lustige Leute hier in der Hauptstadt... NK Bugojno Berlin 7:4 BSG Kunst BerlinAufgrund der idiotischen 2G+-Regelungen für Hallensport, war unsere erste Amtshandlung einen Schnelltest am Kurt-Schumacher-Platz (Testzentrum Kutschi) zu besorgen. Danach waren wir aufgrund des nächtlichen Schneefalls skeptisch, ob in der benachbarten Scharnweberstraße gekickt würde, doch siehe da: trotz komplett verschneitem Kunstrasen und entsprechend rutschigem Geläuf traten bei Temperaturen von 1-3 Grad die Freizeitfußballer von NK Bugojno und BSG Kunst vor etwas mehr als einem Dutzend Zuschauern an. Das Spiel der Freizeitliga (in Berlin gibt es vier Ebenen im Großfeldfußball; 11 gegen 11 und 2x45 Minuten sowie vier weitere Ebenen 7 gegen 7 und 2x35 auf Kleinfeld, die zwar als Berliner Freizeitligen vom Berliner Fußballverband organisiert werden, aber außerhalb des DFBs liegen und somit keinen Aufstieg zu den DFB-Ligen in Berlin – also Verbandsliga bis Kreisliga C – ermöglichen) war sehr unterhaltsam. Es ist auch so, dass viele Spieler der BFV-Freizeitligen-Großfeld keineswegs schlechter als jene der DFB-Kreisligen sind. Bugojno kam erst nicht ins Spiel und geriet 0:2 und 2:3 in Rückstand, doch drehte nach der Pause die Partie eindrucksvoll auf am Ende 7:4.
Bugojno ist übrigens eine Stadt in Zentralbosnien, die ursprünglich zu etwa gleichen Teilen von Bosniaken und Kroaten (Serben u.a. waren nur in der Minderheit) bewohnt wurde. Die meisten Kroaten sind aber im Krieg geflohen und im Gegensatz zu den Bosniaken nicht wieder zurückgekehrt, da die wirtschaftliche Lage katastrophal war (und nach wie vor ist). Etliche dieser Bugojno-Kroaten sind nach Berlin emigriert – das Wappen mit dem kroatischen Schachbrettmuster Šahovnica im Vereinswappen des NK Bugojno ist eindeutig zuordenbar. Die Story um das Schachbrettmuster ist übrigens lustig: Ein kroatischer König soll um 1000 herum in venezianische Gefangenschaft geraten sein und sich vom Venezianischen Staatschef (Dogen) die Freiheit durch erfolgreiche Schachpartien zurückgeholt haben... NK Bugojno ist übrigens einer der rein-ethnisch aufgestellten Vereine in Berlin. Es wurde auf dem Feld untereinander nur Kroatisch kommuniziert und auf ihrer Facebookseite hieß es nach dem Spiel nicht etwa „Das neue Jahr beginnt mit einem Sieg“, sondern „Nova godina započinje s pobjedom“... 1. FC Pfarrverbund Nord 5:1 SV Traktor BoxhagenDie zweite Partie zwei Ligen höher in der Freizeitverbandsliga statt. In der französischen Militärstadt Cite Foch gibt es einen Kunstrasen mit Laufbahn und mehrreihiger Tribüne – teils mit Plastebänken bestückt. Schön Nadelbäume drumherum. Nur mit einiger Sucherei in der labyrinthischen Schulanlage fand man den Eingang. Hier fanden sich 25 Zuschauer ein, davon viele vom Gast Traktor Boxhagen. Was so nach Dorf klingt, war auch in der Tat ein Vorwerk. Doch als Berlin so wucherte mit Beginn der Industrialisierung, wurde es eine Landgemeinde am Rande der Stadt und 1912 schließlich verleibte sich Lichtenberg Boxhagen ein. 1938 kam Lichtenberg schließlich zu Berlin. Das ehemals abseitig gelegen Vorwerk ist nun mittlerweile nur noch ein Straßenzug mit Plattenbauten. Sehr gut ist die Vereinswebsite (http://www.traktor-boxhagen.de/) – auf dem verschneiten Feld hingegen dominierte der 1. FC PV (Pfarrverbund) Nord. Überraschend 4:0 bei Pause, recht rasantes und robustes, aber nie unfaires Spiel. Schnell das 5:0 nach Wiederbeginn und am Ende 5:1 für den Fünften gegen den Spitzenreiter. Kuriosität am Rande war ein Fuchs, der minutenlang hinter dem einen Tor herumlief, während das Spiel völlig normal weiterlief. Für eine Großstadt hat Berlin ein reges Tierleben: Füchse und Wildschweine sind da vor allem berüchtigt, durch die scheiß Grünen dürften auch bald Wölfe zum Problem werden. Das ist dann noch mal eine Spur schlimmer, als die Köter, die irgendwelche Asozialen frei herum laufen lassen... Spandauer HTC 1910 5:5 TSV Leuna 1919Dann fand 16 Uhr eines der beiden Spiele, die Hauptgrund für unseren Besuch waren, statt. TSV Leuna stellt mal wieder eine Mannschaft in der 2. Hallenhockey-Bundesliga. Neben Osternienburg sind in der 6er Liga nur Berliner Teams, so sind immer wieder Doppelspieltage angesetzt. Mit dem Spandauer HTC kämpfen die Leunaer und die Osternienburger gegen den Abstieg in die Regionalliga Ost. Wer Anfang Februar Letzter ist, wird im November dann wieder Regionalliga spielen. Die Ergebnisse sind unabhängig von der Feldsaison, die März bis Oktober läuft.
Jedenfalls trat unser TSV in der Martin-Buber-Oberschule in Spandau an. In Leuna kommen üblicherweise 150 bis über 200 Zuschauer, zugelassen sind 199 und nun wegen der Coronahysterie irgendwas zwischen 90 und 100 Getestete Geimpfte. Die waren, so wie ich das verstanden habe, beim letzten Doppelheimspieltag auch da. In Spandau fanden sich in einer fast doppelt so großen aber aufgrund der hohen und schlecht gebauten Reling der Obertribüne mit einer absolut beschissenen Sicht aufwartenden Halle nicht einmal ein Drittel dieser Zahl ein. Von den nicht einmal 30 Zuschauern auf der Tribüne waren zwei Offizielle und wir beide aus Leuna. Also vielleicht 25 Leutchen aus Spandau?! Nicht zu verstehen, dass so wenige da kommen – ob es an dem Test liegt, den man machen muss und der auch genau kontrolliert wird oder daran, dass die auf ihrer Website versehentlich Osternienburg und Leuna vertauscht hatten (am Sonntag spielten die gegen Osternienburg, auf der Vereinsseite stand es genau umgekehrt)... Es war auch übrigens freier Eintritt und nur Spenden erbeten, sodass wir einen Fünfer in die Spendenbox warfen.
Im ersten Viertel der Partie (15 Minuten effektiv mit wenigen Unterbrechungen) dominierte Leider der Spandauer HTC. Leuna hielt sich nur mit ihren guten Strafecken im Spiel, lag aber andauernd zurück und war ständig unter Zugzwang. In der schnellen und sehr packenden Partie gelang aber drei Mal der Ausgleich. Am Ende der Ausgleich zum 5:5 der 11 Minuten Bestand hatte. Regelmäßig motzten Spieler bzw. Trainer beider Teams gegen die Schiris, die teilweise Probleme hatten, da die Partie einfach auch so flott war. Hallenhockey ist sehr viel dynamischer als das Feldhockeyspiel, die Schiris sind aber natürlich dieselben wie bei den durchweg lahmeren Partien auf dem Feld, sodass es auch in der Halle mehr Fehlentscheidungen als auf dem Feld gibt. Wie auch immer – das Unentschieden war verdient und die Partie wirklich Klasse. Der Befreiungsschlag von Leuna misslang aber somit leider. Spandauer HTC 1910 5:5 TSV Leuna 1919Zum Abschluss des Samstags besuchten wir noch in eine Kreuzberger Schulsporthalle eine Basketball-Oberligapartie. Man kann die Spiele dort auch durchs Fenster verfolgen, bei nunmehr noch 0 Grad natürlich nicht so toll. Also wieder rein und auf eine der Turnbänke gesetzt. Die Kapazitätsbeschränkung auf 40 wurde auch hier nicht mal zur Hälfte erreicht. Die Berlin Tiger spielten gegen die Dritte Mannschaft von ALBA Berlin anfangs recht schwach, der Gast punktete sehr sicher von der Dreierlinie, doch nach und nach kamen die Tiger in die Partie, wurden treffsicherer und erkämpften sich im letzten Viertel, in dem ALBA III völlig durchhing, einen 13-Punkte-Erfolg zum 81:68. Auf Amateurebene eines der besten Basketballspiele, dass ich gesehen habe!

Wir fuhren dann zum aus logistischen Gründen gebuchten Hotel „Good Morning Berlin City West“. Ein typisches Mittelklassehotel. Das Geld nicht wert. Wozu zahle ich da 20€ mehr als bei z. B. IBIS Budget bei genauso kleinen Zimmern? Weil da irgendwelche scheiß Bilder drinhängen? Auch das Frühstück am nächsten Morgen – zwar wirklich gut, aber keine 11€ p. P. Wert! Klar sind alle Hotelbetriebe aufgrund der in der Sache wirkungslosen und in allen Punkten maßlosen und unangemessenen staatlichen Zwangsmaßnahmen in Bezug aufs Chinavirus in finanziellen Schwulitäten – aber trotzdem gilt da das Prinzip Preis-Leistung. Aus diesem Grund kann ich nur abraten von „Good Morning Berlin City West“. Dann lieber die billigen Klitschen „Hostel XY“ oder so – da weiß man wenigstens, warum das als Billighotel bekannt ist. Oder wer zu viel Geld hat: Im Radisson oder so bekommt man für noch deutlich mehr auch eben wirklich hohe Qualität, so war das jedenfalls vor Kurzem noch der Fall.

Was hingegen wirklich gut war: Das Köftehaus Meşhur am Kutschi (Kurt-Schumacher-Platz). Mittleres Preissegment, günstige kleine Gerichte, teurere Tellergerichte – hervorragende Qualität, nette Bedienung. Es wird sehr stark gewürzt – so muss es sein! Es ist auch meist bis Mitternacht offen. Berlin Tiger 81:67 ALBA Berlin III 
+//+
Roter Stern Berlin 0:5 Sportfreunde Ökumene 03/ Akazie Auch am Sonntag ging es vorm Frühstück und dem ersten Fußballspiel erstmal ins Testzentrum am Kutschi. Funktionierte da wieder gut ohne Termin und ohne zu tiefes Eindringen des Wattestäbchens in den Riechkolben. Dass wir diesen Test kein einziges Mal vorzeigen müssen sollten, wussten wir natürlich nicht, aber wir hätten den sicherheitshalber so oder so gemacht, denn offiziell hätten wir ihn ja bei zwei Spielen zeigen müssen vorm Betreten der Halle.
Beim Fußball gilt ja „nur“ 2G und nicht 2G+, also nach dem Frühstück erstmal ins Afrikanische Viertel. Aufgrund der selbsternannten Anti-Kolonialisten aus dem linken Lager soll die Lüderitzstraße, in der die Sportanlage mit zwei Kunstrasenplätzen liegt, welche wir besuchten, umbenannt werden. Benannt ist sie nach einer Stadt in Namibia bzw. deren Namensgeber, einem deutschen kolonialistischen Kaufmann. Der war auch in der Tat ein unehrlicher Affe – ja, ein Affe, denn er war weiß, da kann man ihn doch als Affe beschimpfen – aus Norddeutschland: Stichwort „Meilenschwindel“  (die Linkquelle stimmt zwar aus dem geschichtsrevisionistischen linken Spektrum, ist aber für diesen Artikel völlig OK und die Meinung von denen kann man sich ja mal angucken). Die Parksituation ist in der Lüderitzstraße scheiße, also parkte ich eins weiter in der Kongostraße. Die soll glaube ich nicht umbenannt werden...
Die Sportanlage hat wie gesagt zwei Kunstrasenplätze zu bieten, wobei Platz 2 etwas mehr Stehplätze und mehr Bänke zu bieten hat. Das städtische Panorama mit großen Bürgerhäusern und kleineren Plattenbauten ist echt nicht schlecht. Dass zwischen beiden Plätzen eine symmetrische Doppeltribüne gebaut wurde, auf der Bäume stehen, macht auch etwas daher. Ich fotografiere ja lieber Dorffußballplätze, aber der hier ist definitiv eine der schöneren Berliner bzw. Großstadt-Sportanlagen.
Die Partie war auch Originell: Wieder Freizeitbezirksliga und diesmal Roter Stern gegen Ökumene/Akazie. Der Gast klar besser, ein Weitschuss als Chip über den Schlussmann und es stand 0:1 beim Seitenwechsel. Nach einer Stunde legte die Akazien-Ökumene noch richtig zu und schoss die Kommis mit 0:5 vom Platz. Beste Aktion der Roten Sterne: Schuss aus dem Anstoßkreis nach dem 0:5 und dem Ökumenen-Keeper rutscht die Pille durch die Hände; Problem nur: er hatte den Ball nicht zurückgespielt also keine zweite Berührung und daher ungültig. Aber schöner 50-Meter-Schuss... Hertha BSC IV 0:2 SSC Teutonia 1899 Berlin-Spandau IIIDann ging es zügig zum wenige Minuten entfernte Nordufer. Der Platz ist irgendwie nicht so häufig genutzt, aber irgendein Clubhaus von der Hertha steht da. Ganz interessant gelegen ist der auch, aber keine Ausbauten. Dafür viele Parkplätze an Straße vorhanden. Ich mag zwar die Hertha nicht, aber finde es cool, dass die außer der Reserve (Halbprofis) noch eine III. und eine IV. Mannschaft im Spielbetrieb haben – da kannste sagen „Ick spiel für die Hertha“, solltest dann aber auflösen, dass du mit deiner Bierwampe nur in der Kreisliga C bei Hertha IV kickst... Gegner in diesem Testspiel vor immerhin 30, 35 Zuschauern: Spandauer SC Teutonia 1899 III. Auch hier noch Schneereste auf dem Platz. Die mittelmäßige Partie gewann der Gast durch ein Stochertor und einen Weitschuss vom Torwart aus über 80 Metern mit Berührung und Aufsetzer (!!!) mit 0:2. Von der einseitigen Pfeiferei des Schiris her, war der übrigens Unioner...
Wegen des Schnees übrigens großes Lob an die Berliner Vereine: Eigentlich selbstverständlich, aber aufgrund der Idiotie der letzten Jahre muss man noch mal hervorheben: Stark, dass hier anstandslos gespielt wurde. Keine 5 % der angesetzten Partien sind ausgefallen an diesem Wochenende! HC Roseneck 14:4 TSV Leuna 1919 Dann nach einem Spaziergang im Wald am Olympiastadion noch die zweite Partie von Leuna. Gastgeber HC Roseneck, Spielort Horst-Korber-Sportzentrum. Die Halle mit bis zu drei Handball bzw. Hockeyfeldern nebeneinander fasst 3.500 Zuschauer – wenn man die Tribünen komplett ausfährt um das Querfeld herum. Für Hallenhockeybundesliga wird meist nur ein Teil der Tribünen ausgefahren und vor maximal 170 Leuten auf dem Querfeld gespielt. Aus irgendeinem Grund hat HC Roseneck jedoch diesmal nicht wie im Dezember Querfeld gespielt, sondern Mittelfeld längs ohne Tribünen und offiziell ohne Zuschauer. Das bekamen wir dann erst an der Halle mit. Das Gute ist aber wenn du Leute kennst: Dann gehst du selbstsicher durch den Spielereingang, grüßt den Leuna-Trainer und wirst von Spielern völlig selbstverständlich begrüßt und stellst dich dem einen Dummkopf vom HC Roseneck, der als einziger irgendwas fragte wegen der Liste, dich als Presseleute vom TSV vor... Hätten wir das vorher gewusst, wären wir wirklich ordentlich eingetragen worden – aber diesen Irrsinn und diese bodenlose Dummheit des Heimvereins hatte niemand erwartet. Es waren an diesem Wochenende sowieso außer Trainer und Co-Trainer nur zwei Damen für Videoaufzeichnungen und Assistenz mitgekommen und halt wir beide. Die Facebookseite des Heimvereins checkt da natürlich keiner – aber wie auch immer. So kamen wir bei der Farmmannschaft von HTC Blau-Weiß in den Genuss eines sehr exklusiven Spielbesuchs. Drei Heim-Offizielle (Zeitnehmer, Statistikführer und oben erwähnter Dummkopf (also der Sportwart oder so)) sowie drei Heimfans (Spielerfreundinnen und jemand anderes, die im Gegensatz zu uns wirklich nichts zu tun hatten und deren Anwesenheit strenggenommen eine Frechheit war) und wir vier Leunaer auf den Bänken neben dem Spielfeld.

Leuna hielt eine Weile gut mit, erzielte sogar die erste Führung. Aber die insgesamt 4 Tore vom wieder einmal sehr starken Christian Zeiger nutzten freilich nichts gegen am Ende 14 Tore der punktverlustfreien Farmmannschaft vom HC Roseneck. Die heißen übrigens nach einer Örtlichkeit in Charlottenburg. Nach tollen Spielzügen und genialen Schüssen der Gastgeber sind da leider auch mitunter völlig unberechtigte Strafecken zu nennen, die da verwandelt wurden. Die inflationär vom natürlich Berliner Schiedsrichtergespann verhängten Strafecken wurden aber auch nur zur Hälfte verwandelt. Selbst bei Überzahlspiel ohne Torwart. Am dreistesten verhielt sich das Heimschiedsrichtergespann bei der letzten Aktion, als eine Ecke für ein Foul nach Ertönen der Sirene gegeben wurde und dann weitere Regelverstöße – u.a. Jördens‘ Bemerkung „es spielen halt zu wenige Schiris selber“ – geahndet wurden, sodass Roseneck leichtes Spiel für Treffer 14 hatte. Da wurde es mal auch in unserer Offiziellen-Ecke laut, Trainer Turré tobte eh schon die ganze Zeit rum und diskutierte dann noch minutenlang mit dem Gespann nach Abpfiff. Hier ging es auch nicht, wie ich dann dem arrogant auftretenden Sportwart erklärte, nicht um die Niederlage gegen einen erwartungsgemäß besseren Gegner, sondern wie sich der Verein insgesamt aufführte. Geschenke durch den Schiri im einzigen Geisterspiel der Liga. Was soll so eine Scheiße?!
Ich spreche hier nicht für den Verein, auch wenn diese Meinung wohl auch bei Spielern verbreitet ist, kann aber aus Leunaer Fan-Sicht nur sagen: So einer Truppe wie HC Roseneck verweigere ich die sportlichen Wünsche für den Saisonverlauf und wünsche nicht „maximale Erfolge und alles Gute“, da wiederhole ich lieber meine Worte an den Sportwart, der uns beim Gehen noch als typischer Diktaturanhänger provozierte wegen angeblicher Maskenpflicht im Gang, wo niemand außer ihm vermummt war: „Ihr seid der letzte Drecksverein – so will keiner Hallenhockey spielen – Zuschauerausschluss in so einer Wichshalle, Schiri-Geschenke und solche Spieler in Liga 2 machen den Sport kaputt!“ HC Roseneck 14:4 TSV Leuna 1919Viel vernünftiger war nicht nur der HTC Spandau, sondern dann auch noch am Abend, zum Abschluss des Sportsonntages, der Berliner SC Basketball. Die dritte Mannschaft trat hier in einer beengten Halle gegen die Erste von den City Baskets Berlin an. Bezirksliga-Basketball, 5 Zuschauer sind da leider normal... Kurios ist die Halle: Viele Parkplätze in der Eisenzahnstraße, riesige Schulgebäude und ein gewaltiger Kasten von Sporthalle mit weiteren Räumen über dem Spielfeld. Interessante Verzierungen außen sowie im Foyer. Innen aber der total Stuss: Deckenbalken schlucken Licht der schwachen Neonröhren und die Tribüne ist nur eine Empore, die eine ganz niedrige Brüstung sowie eine höhere und sehr störende Metallreling davor hat. So einen Unfug habe ich noch nicht gesehen – man sieht halt immer wieder neues auf den Sportanlagen Deutschlands und der Welt. Aber es sollte von den Maßen her sicherlich eine Untertribüne mit vielleicht 4 oder 5 Reihen errichtet werden und die Brüstung war dann zu niedrig, da man ja 1,5 Meter nach unten fallen könnte, wenn man sich drüberlehnt. Denn die Tribüne ist ja nicht fertig gestellt und wird es wohl auch nie. Völlig unsinnig übrigens auch die Raumaufteilung auf den Klos (also zumindest dem Männerklo). Das Spiel war dann nicht so ein Schrott wie die Hallenplanung, aber die schwächste der acht Sportveranstaltungen. Wie erwartet. Basketball-Bezirksliga halt. War aber spannend, denn sehr zur Freude der drei jungen Frauen neben uns, drehten die City Baskets nach drei Vierteln Dauerrückstand aufgrund u.a. grauenvoller Freiwurfquote die Partie auf einen 57:69 Auswärtssieg.

In Wilmersdorf fand sich fußläufig noch eine sehr gute indische Gaststätte - verhältnismäßig preisgünstig, nette Bedienung, stark gewürzt und sehr gute Saucen.

Für meinen Vater war es das erste Wochenende mit Sport nach 40 Tagen Zwangspause in Mecklenburg-Vorpommern. Wahrscheinlich geht es für ihn in den nächsten Tagen im Rostocker Raum als Zaungast weiter. Ich bin hingegen noch eine Weile in der Gegend und kann dort auch auf die Sportanlagen. In Berlin ist nicht nur viel mehr sportlich los als in Rostock oder anderen deutschen Städten (logisch, da Hauptstadt), sondern die Zuschauerbeschränkungen sind trotz 2G+ in Hallen nicht so schlimm wie woanders, vor allem nicht so schlimm wie in Mecklenburg-Vorpommern. Berliner SC III 57:69 City Basket BerlinStatistik:
- Grounds: 2.989 (Sa 4, So 4; diese Saison: 175 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.306 (Sa 4, So 4; diese Saison: 206)
- Tourkilometer: 550 (Sa 290km Auto, So 260km Auto )
- Saisonkilometer: 34.390 (25.070 Auto, davon 4.480 Mietwagen/ 7.070 Flugzeug/ 2.260 Fahrrad/ 30 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 71 [letzte Serie: 46, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 53 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Montag, 3. Januar 2022

W3.0052V: Hallesche Bullen plätten Hammer Bären & Fairer Juniorenfußball im Duisburger Brennpunkt

Hammer Eisbären (Lippe-Hockey-Hamm) ..... 1
Mitteldeutscher EC Saale Bulls Halle .............. 8

- Datum: Sonntag, 2. Januar 2022 – Beginn: 18.30
- Wettbewerb: Eishockey Oberliga (3. deutsche Eishockeyliga, Halbprofiliga)
- Ergebnis: 1-8 nach 60 Minuten (3x20) – Drittel: 0-1, 0-3, 1-4
- Tore: 0-1 00:18 Niemelä, 0-2 31:16 Valasek, 0-3 37:25 Vihavainen, 0-4 39:33 Valasek, 0-5 46:55 Vihavainen, 1-5 51:02 Limböck, 1-6 54:04 Niemelä, 1-7 54:42 Stas, 1-8 58:04 Stas
- Strafen: Junge, Maaßen, Lichnovsky (Hamm = 6 Minuten); Hildebrand, Walkowiak, Gollenbeck, Fomin (Halle = 8 Minuten)
- Austragungsort: Eissporthalle Hamm (sog. Beta Finanz „Arena“, Kap.: 1.500, davon 400 Sitzplätze – heute aufgrund der Coronahysterie auf ca. 650 Sitzplätze (inkl. temporäre Bankplätze) beschränkt)
- Zuschauer: 451 (davon mind. 10 Gästefans)
- Spielbewertung: 7,0/10

Fußball-Sport-Verein Duisburg 1989 (B) ....... 3
VfB Waltrop 1912 (B) ....................................... 0

- Datum: Sonntag, 2. Januar 2022 – Beginn: 13.00
- Wettbewerb: Testspiel (B-Junioren Niederrheinliga gegen Westfalenliga, jeweils 3. Spielklasse der U17)
- Ergebnis: 3-0 nach 80 Minuten (40/40) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 1-0 50. NN, 2-0 70. NN (Elfmeter), 3-0 78. NN
- Verwarnungen: 1x FSV
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Bezirkssportanlage Warbrucker Straße Duisburg-Marxloh (Kap.: 1.000, davon 100 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 75 (davon mind. 10 Gästefans)
- Spielbewertung: 6,0/10 DuisburgPictures with English commentary:
a) Ice-Hockey 3rd Division: Hammer Eisbären vs. Saale Bulls Halle
b) Under-17 Football: FSV Duisburg vs. VfB Waltop
c) Ruhrgebiet: Duisburg (Alsum, Marxloh)

Und wieder ging es ins Ruhrgebiet. In Duisburg erstmal ein kleiner Spaziergang bei der Schwerindustrie am Rhein. Die Halde Alsum ist ein Trümmerberg – der Ortsteil Alsum wurde 1944 zerbombt – und eine Hausmülldeponie, alles schön renaturiert aber nun von Kot und Kötern verunreinigt; schöne Industriepanoramen dort aber wegen der Dreckviecher und ihrer dummen Besitzer ein wirklich abstoßender Ort. Dann noch ein bisschen durch Marxloh gefahren und gelaufen. Dort viel Müll, Leerstand, Verfall, Bruch und Bruchvolk. Überwiegend Türken, Araber und Roma. Marxloh ist einer der wenigen Orten in NRW und Deutschland, wo Deutsche wirklich in der Minderheit sind und der Islam die größte Religionsgemeinschaft. Diese Orte sind keineswegs so zahlreich, wie von vielen Deutschen behauptet. Logisch ist aber bei Marxloh, dass das markanteste und gepflegteste Gebäude die Moschee ist – die Ditib Merkez Camii (Zentralmoschee) es ist wohl nach wie vor die Größte in ganz Deutschland. FSV Duisburg 1989 B 3:0 VfB Waltrop BNicht weit von der Moschee befinden sich einige Sportanlage, so auch die BZA Warbruckerstraße, wo auf dem mittleren Kunstrasen ein U17-Testspiel des FSV 1989 Duisburg stieg. VfB Waltrop zu Gast. Von den 75 Zuschauern mindestens vier Groundhopper mit mir – so auch Tobias, Iris und Piotr. Wir alle konnten festhalten: Auch wenn Marxloh eine üble Ecke ist – das Spiel war wie erwartet fair und das Vereinsumfeld ganz sympathisch. Es ist ja auch nicht ungewöhnlich, dass die größten Asozialen und Kriminellen in solchen Brennpunktvierteln überhaupt nicht in Vereinen engagiert sind. Im FSV-Vereinsheim war es sehr entspannt und preisgünstige und sehr gute Pommes gab es auch. Außerdem konnte man Sucuk-Sandwiches oder Salep (türkisches Heißgetränk mit Milch) bekommen. Die Partie riss aber nicht so mit – nicht weil die Tumulte fehlten, sondern die Tore bis in Hälfte zwei hinein. Dann traf FSV immerhin drei Mal zum verdienten Endstand. Hammer Eisbären 1:8 Saale Bulls HalleIch fuhr dann noch nach Hamm weiter. Die Saale Bulls hatte ich ja leider seit fast 2 Jahren nicht mehr gesehen wegen der ganzen Coronahysterie. Am 5.1.2020 hatten sie in Krefeld 1:7 gewonnen, nun schossen sie die Hammer Eisbären 1:8 ab. Schon nach 18 Sekunden ein Tor, danach aber auch einiger Leerlauf bzw. mal ganz gutes Eishockey der Hammer. Im Schlussviertel traf auch der Gastgeber mal, ansonsten spielten die Hammer Scheißbären ziemlichen Eis – ähm, umgekehrt...
Es verteilten sich mit mir 10 Gästefans quer sonstewo auf der Tribüne nur nicht im eigentlichen Gästesektor. Stimmung kam nur durch einen Fanblock der Hammer auf, der links auf der Obertribüne stand. Die aufgrund der pandemischen Hysterielage zugelassene Zahl von 650 Geimpften (wenigstens ohne Testterror) wurde nicht mal erreicht. Hamm ist auch Letzter, während die Saalebulls eine echt geile Saison spielen und die Tabelle anführen.
Es war also ein sehr lohnender Spielbesuch in Hamm; Spiel gut, Stimmung OK, Halle OK, auch am Einlass z. B. sehr entspannte Ordner – allerdings muss ich sagen, dass die Kartenpreise überm Durchschnitt sind und das Catering weder von Qualität noch den Preisen zu empfehlen ist. 4€ für nen mittelmäßiges Steak ist etwas überzogen, 3€ für nen schlechten Hotdog eine Frechheit und 3€ für 0,4l Cola asozial. Richtige Scheiße ist übrigens die Website der Hammer Eisbären: inaktuell, unübersichtlich, einfach nur schlecht gemacht. Ich wusste z. B. nicht, ehe ich vor der Kasse stand und nachfragte, ob 2G oder 2G+ gilt oder wie viele Karten verkauft werden und ob überhaupt noch welche im Verkauf sind. Intelligent gelöst war an dem Punkt ja, dass Hamm viele Bierbänke auf die Stehplätze stellte, sodass die maximal erlaubte Anzahl von 650 Sitzplätzen mit Abstand geschaffen wurde. Es gibt nämlich nur so rund 400 Schalensitze fest installiert... Hammer Eisbären 1:8 Saale Bulls HalleStatistik:
- Grounds: 2.981 (2; diese Saison: 167 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.298 (2; diese Saison: 198)
- Tourkilometer: 330 (330km Auto)
- Saisonkilometer: 33.840 (24.520 Auto, davon 4.480 Mietwagen/ 7.070 Flugzeug/ 2.260 Fahrrad/ 30 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 67 [letzte Serie: 46, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 52 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Samstag, 1. Januar 2022

W3.0052IV: Neujahrslauf in Porz

44. Neujahrslauf des Lauf-Sport-Vereins Porz / Köln
- Datum: Samstag, 1. Januar 2022 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: Volkslauf über 5 bzw. 10km, offene Anmeldung
- Ergebnisse: evtl. hier 
- Austragungsort: Wege im Bereich des Gutes Leidenhausen
- Teilnehmer: ca. 50, Zuschauer: max. 5-10 im Start-Ziel-Bereich
- Spielbewertung: 0,5/10 44. Neujahrslauf des LSV Porz / Köln im Bereich des Gutes LeidenhausenPictures with English commentary:
New Year’s Foot-Race in Leidenhausen estate park (Cologne)

Die einzige Sportveranstaltung weit und breit war mal wieder ein Neujahrlauf, in diesem Fall jener in Köln-Porz. Es gab weitere Neujahrsläufe bzw. es werden sogenannte „Neujahrs“-Läufe dann am 2.1. oder gar erst 8.1. bzw. 9.1. stattfinden, so z. B. in Heidenau/ Sachsen, München, Münchenbernsdorf (Thüringen) oder Dortmund. Der nächstgelegen am 1.1. war aber wie gesagt dieser in Köln. Es war auch ein richtiger Lauf, der über eine 5km Runde durch den ausgedehnten Park des Gutes Leidenhausen – einem eher unspektakulären Backsteinhof, in dem sich u.a. Naturschutzinformationsbüros und Ausstellungen befinden – und es gab keine idiotischen digitalen Angebote für den Lauf, wie bei manch anderem abgesagten oder verkleinerten Lauf.
Ich vergleiche solche Sportveranstaltungen immer mit dem Merseburger Neujahrslauf, da ich an diesem mehrfach selber teilgenommen habe. Hier mal eine Fotoserie von einem vergangenen Merseburger Neujahrslauf (größtenteils habe ich während meines Laufs fotografiert). Größter Unterschied: in Merseburger starteten immer 400, 500 Leute – hier verloren sich vielleicht 50 im Gutspark und bis auf eine Handvoll waren das alles keine ambitionierten Leute. Es gab auch weder Zeitmessung noch Startnummern wie in Merseburg Gang und Gäbe. Aber andererseits: wegen der Größe des Events und der Dummheit des Sportbundes und der Politiker wurde der Merseburger Neujahrslauf nun zum zweiten Mal abgesagt. Und selbst wenn wir naiv optimistisch auf 2022/2023 schauen und meinen, dass am 1.1.2023 vielleicht ein Laufsportevent in der Merseburger Innenstadt stattfinden DARF – das heißt noch lange nicht, dass nach den zerstörerischen Zwangsmaßnahmen von 2021/2022 auch tatsächlich eines stattfinden WIRD. Diese kleine Veranstaltung lief hier in Porz zum Glück etwas unterm Radar, eben auch da sie zwar ein offizielles Sportevent mit Listenführung ist, aber eben sehr ungezwungen abläuft. Sportlich war der Unterhaltungswert für den Zuschauer natürlich gegen Null, aber wie der Offizielle mit der Pistole am Start schon sagte: Hauptsache man bewegt sich, hat Spaß und kommt mal unter Leute/Sportler... 44. Neujahrslauf des LSV Porz / Köln im Bereich des Gutes LeidenhausenStatistik:
- Grounds: 2.979 (zählt nicht in Statistik; diese Saison: 165 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.296 (1; diese Saison: 196)
- Tourkilometer: 50 (50km Rad)
- Saisonkilometer: 33.510 (24.190 Auto, davon 4.480 Mietwagen/ 7.070 Flugzeug/ 2.260 Fahrrad/ 30 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 66 [letzte Serie: 46, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 52 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].