Donnerstag, 25. Februar 2021

UPDATE

 Am 12.2. war Bob der Pfuscher zu Besuch in meiner Siedlung - weil der mal wieder ohne Sinn und Verstand herumgepfriemelt hat, war das Internet in der ganzen Straße seitdem ausgefallen. Nun geht es wieder und nach und nach lade ich meine Fotos hoch. Berichte irgendwann nächste Woche - wenn nicht wieder einer im Suff beim Umbau seines Vorgartens mit dem Leihbagger am Wochenende Kabel rausruppt...

Montag, 8. Februar 2021

W3.0005.I: Zuschauerrekord am Zaun von Homberg

Verein für Bewegungsspiele Homberg .................. 0
SC Preußen Münster ............................................... 1

- Datum: Samstag, 6. Februar 2021 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Regionalliga West (4. Spielklasse, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 0-1 nach 94 Minuten (46/48) – Halbzeit: 0-0
- Tor: 0-1 52. Grodowski
- Gelbe Karten: 2x Jafari, Ezekwem, Antonaci, Koenders (Homberg); Erdoğan, Hoffmann (Münster)
- Rote Karten: Jafari von Homberg (66. Min. Gelb-Rot wg. wdh. Foulspiels)
- Austragungsort: sogenanntes PCC-Stadion (Kap.: 3.000, davon 800 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 110 (ca. 55 Offizielle innen, davon mind. 10 Münsteraner und ca. 55 Zaungäste, davon mind. 10 Münsteraner)
- Spielbewertung: 6,5/10 (Spannende und ganz gute Partie)
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 7,5/10 (Sehr gute Sicht durch Zaun, gute Fotomöglichkeiten, hohe Anzahl Plätze am Zaun, Polizei und Ordner völlig zurückhaltend) VfB Homberg 0:1 SC Preußen Münster Photos with English Commentary:
a) 4th Division: VfB Homberg vs. Preußen Münster
b) Rhine river flood in Bonn

Rein ins Auto, nach wie in letzter Zeit üblich immer 6 Tagen Standzeit in der Kälte der dieseltypische Stotterstart, Navi an und den Sportpark am Hallo in Essen eingegeben, um herauszufinden, ob man dort als Zaungast etwas sieht, und dann noch das Radio einschalten. Erste Meldung: „Straftaten gegen Politiker seit Beginn der Coronahysterie (die sagten natürlich „Corona-Pandemie“) massiv gestiegen“. Überwiegend der Straftatbestand „Beleidigung“. Bei so einem Schwachsinn im Radio hilft nur: USB-Stick ran... Zum einen ist es doch wohl klar, dass viele Leute die Nerven verlieren, wenn man solches selbstherrliches Gelumpe von finanziell abgesicherten Parasiten dumm daher labern hört und liest, das willfährig die ganze Gesellschaft vor die Wand fährt in seiner Dummheit und teilweise auch dreisten Berechnung – denn die Folgen der Anti-Corona-Maßnahmen werden für weniger Gebildete erst nach Jahren offensichtlich, nur wer weitsichtig und umfassend gebildet ist, hatte das wie ich schon von Beginn an auf dem Schirm und war deshalb stets gegen Lockdowns oder andere Hysterieaktionen – und da ist verbale Gewalt doch das Mindeste und völlig verständlich. Wären nicht 99% aller Politiker, auch der deutschen Politiker, verkommen und gehirnamputiert, hätte ich gar nicht den Umweg über Essen machen müssen, sondern wäre irgendwo zum Amateurhandball oder so was und das auch ganz ohne Infektionsgeschehen. Und außerdem erinnert mich das immer wieder an meine Arbeit, wo ich mich regelmäßig frage: Welcher verweichlichte Jammerlappen bringt eine Beleidigung gem. § 185 StGB zur Anzeige? Leute, die Polizei hat genug zu tun! Die brauchen weder Denunziantentum wegen nicht aufgesetzter Masken, noch Jammeranzeigen wie „der XY hat mich ,Hurensohn‘ genannt und mich damit (wie es im Juristendeutsch heißt) herabgesetzt und in der Ehre gekränkt“. Mich hat mal einer „Hurensohn“ genannt, weil ich mit dem Rad seinen unangeleinten Drecksköter erwischt habe – da habe ich dem eine völlig normale Antwort entgegen gebrüllt: „Halts Maul, du schwuler Wichser“ – und die Sache war erledigt. Da braucht man doch die Polizei nicht dazu...

Ähnlich unentspannt ging es teilweise auf dem Feld in Duisburg-Homberg zu. Dafür wieder sehr faires Publikum am Zaun. Mit über 50 Leuten auch richtig Betrieb – so viele waren da glaube ich noch nie. Einige Münsteraner auch dabei, aber auch hier Vorsicht und Rücksicht auf andere Zaungäste. Dementsprechend wurde auch niemand von den Sicherheitskräften belästigt. Auf dem Feld gab es aber einige sehr harte Szenen zwischen dem VfB Homberg und Preußen Münster und v.a. die Gäste waren fleißig am Reklamieren. Homberg beendete die Partie auch zu zehnt. Zum Zeitpunkt des Platzverweises lagen sie aber bereits 0:1 hinten. Zur Pause war es trotz einiger toller Szenen – auch grade vom Gastgeber – torlos geblieben, nach der Pause kam mehr vom Gast und auch ein Schuss quer durch den Strafraum hoch ins Eck zum entscheidenden 0:1. Münster brachte erwartungsgemäß das Tor über die Zeit. VfB Homberg 0:1 SC Preußen Münster Am Sonntag wurde wegen Schneefalls die einzige in der Nähe stattfindende und von außen besuchbare Partie drei Stunden vorher abgesagt. Ich wäre 30 Minuten später losgefahren – wenigstens kam die Absage rechtzeitig. Wirkt natürlich sehr unprofessionell, wenn bei der Frauenbundesliga die meisten Spiele ausfallen – aber wie schlecht der Platz am Hallo in Essen nach dem Schneefall war, kann ich nicht beurteilen. In Deutschland sind aber erfahrungsgemäß in allen Ligen 90 % der platz- bzw. witterungsbedingten Ausfälle überzogen bis vollkommen lächerlich. Problematischer dürfte die Anfahrt für die Gäste aus Sand gewesen sein – nun sind die für den Arsch ins Ruhrgebiet gegurkt...

Ich machte dann stattdessen eine Radtour innerhalb Bonns in Rheinnähe, um mir – wie tausende andere auch – das Hochwasser anzuschauen.

Am Abend bzw. der Nacht gab es dann Sport in der Glotze. American Football ist zwar ein Scheißdreck gegen Fußball, Rugby, Gaelic Football oder Australien Football – aber den Super Bowl in einem zu einem Drittel leeren Stadion kann man sich mal angucken. Wäre der wie in unserem Corona-Bundesregime vor leeren Rängen ausgetragen worden, hätte ich nicht eingeschaltet. Aber 25.000 Zuschauer, darunter tausende Freikarten für Pflegekräfte und das mit Masken und Abstand – das ist eine akzeptable Lösung. Die Partie war auch ganz ansehnlich – starker Sieg von Tampa Bay Buccaneers gegen Kansas City Chiefs. Bonn Statistik:
- Grounds: 2.769 (0; diese Saison: 111 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.014 (1; diese Saison: 132)
- Tourkilometer: 210 (210km Auto)
- Saisonkilometer: 34.810 (24.440 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.530 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 10 [letzte Serie: 76, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 5 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Montag, 1. Februar 2021

W3.0004II: Wieder Frauenfußball am Sonntag

1. FC Köln (FR) ....................................................... 1
SG Eintracht Frankfurt (FR) ................................. 2

- Datum: Sonntag, 31. Januar 2021 – Beginn: 13.30
- Wettbewerb: Testspiel (2. Frauenfußball-Bundesliga Süd gegen 1. Frauenfußball-Bundesliga)
- Ergebnis: 1-2 nach 95 Minuten (50/45) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 0-1 32. Lisa Störzel, 1-1 45. Amber Barrett, 1-2 77. Leticia Santos de Oliveira
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Franz-Kremer-Stadion/ sogenannter Rhein-Energie-Sportpark, großer Kunstrasenplatz/ Platz 4 (Kap.: 700 Stehplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 15 (ca. 5 Offizielle innen und ca. 10 überwiegend neutrale Zaungäste)
- Spielbewertung: 4,0/10 (Nicht sonderlich überzeugend, zweite Hälfte besser) - Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 5,5/10 (Nur an einigen Stellen des Zauns gute Sicht und gute Fotomöglichkeiten, nur wenige gute Plätze am Zaun, dafür gar keine Sicherheitskräfte) 1. FC Köln 1:2 SG Eintracht Frankfurt Photos with English Commentary:
Women’s Football Friendly Match: 1.FC Köln vs. Eintracht Frankfurt

Wenn sich die geistesgestörten Politiker wieder einkriegen sollten und nicht mehr auf hysterische Fachidioten verlassen, sondern alle wieder das normal lebensgefährliche Leben leben lassen, wird der Sonntag wieder v.a. dem Amateurfußball gehören – ob Vulkaneifel, Siegkreis, Südharz oder Vorpommern. Nun ist das höchste der Gefühle eine Radtour mit dem Mountainbike nach Köln-Süd zu einem über den Zaun hinweg verfolgbaren Frauenbundesligisten-Testspiel zu machen...

Auf dem großen Kunstrasen (Platz 4) stieg der Testkick zwischen 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt. Die Gästinnen taten sich unerwartet schwer. In einer langweiligen Partie musste ein Weitschuss zum sehr sehenswerten 0:1 nach über einer halben Stunde herhalten. Ein paar Minuten vor der Pause (es gab wegen einer Verletzung einer Kölnerin lange Nachspielzeit) traf Köln überraschend aber nicht unverdient zum 1:1. Nach der Pause wieder ein starker Distanzschuss unter die Latte zum verdienten 1:2. Überzeugend war das aber nicht und die Partie von den fünf Frauenspielen, die ich mir in letzter Zeit ansah, die schwächste.

Ich kam aber mit ein paar Zaungästen ins Gespräch – in puncto Corona hatten die Erwartungsgemäß kein Verständnis für die mutwillige Zerstörung der Sportszene und in puncto Zaungastsein übten sie Kritik am eigenen Verein: der 1. FC und nicht die Stadt verhängt die Längsseite am Franz-Kremer-Stadion mit Sichtschutz und das Gestrüpp, was über den Zaun an den Nebenplätzen rankt, ist auch so eine Schnapsidee dieses gestörten Geißbockvereins – spürbar anders oder eben spürbar andersrum. Irgendwas ist echt nicht in Ordnung in Köln und beim 1. FC... 1. FC Köln 1:2 SG Eintracht FrankfurtStatistik:
- Grounds: 2.769 (0; diese Saison: 111 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.013 (1; diese Saison: 131)
- Tourkilometer: 60 (60km Rad)
- Saisonkilometer: 34.600 (24.230 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.530 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 9 [letzte Serie: 76, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 4 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

W3.0004.I: Duell der Gladbäche

Borussia Mönchengladbach II ............................... 2
SV Bergisch Gladbach 09 ....................................... 1

- Datum: Samstag, 30. Januar 2021 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Regionalliga West (4. Spielklasse, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 2-1 nach 93 Minuten (46/47) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 19. Serhat Koruk, 1-1 60. Justin Steinkötter, 2-1 85. Mika Schroers
- Gelbe Karten: 1x BMG, 2x SV09
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Borussiapark, Platz 4/ Kunstrasenplatz (Kap.: 500 Stehplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 35 (mind. 30 Offizielle innen, davon ca. 5 Gäste und 4 Zaungäste (außer mir alle aus Bergisch Gladbach))
- Spielbewertung: 6,5/10 (Ausgeglichene und ganz ordentlich Partie) - Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 5,5/10 (Gute Sicht durch Zaun hinter einem Tor, dort auch gute Fotomöglichkeiten, aber wenige Plätze am Zaun, schwer zugänglich und viele teils affig auftretende Ordner) Borussia Mönchengladbach II 2:1 SV Bergisch Gladbach 09 Photos with English Commentary:
a) 4th Division: Borussia Mönchengladbach Res. vs. SV Bergisch Gladbach
b) Mönchengladbach: Wolfsittard, Kothausen, Dorthausen 

Fast der komplette Spieltag der Regionalliga West fiel wegen angeblich unbespielbarer Plätze aus – was ein Schwachsinn, wenn man sowieso Terminprobleme hat wegen der Coronahysterie, dann auch noch Plätze zu schonen bzw. nicht auf nahegelegenen Kunstrasenplätzen zu kicken. Einziger Spielausfall wegen Corona war Fortuna Köln – da war angeblich einer positiv getestet.

Mit dem Kunstrasen korrekt machte es Borussia Mönchengladbach mit seiner U23 (II. Mannschaft). Normalerweise würde mich das ankotzen, wenn ein solches Spiel nicht im Grenzland- oder dem Fohlenstadion steigt, sondern auf dem Platz 4 des Borussiaparks, einem gesichts- wie ausbautenlosen Plasteplatz, der zwar wenigstens einen Blick zum großen Stadion (Borussiapark) frei gibt und am anderen Ende direkt an ein sumpfiges und verwildertes Naturschutzgebiet grenzt, aber in der gegenwärtigen Situation ist dieser Platz einfach der günstigste Spielort für BMG II. Wenn man durchs Naturschutzgebiet steigt, ist man nämlich direkt am Zaun hinter dem einen Tor und hat eine freie Sicht auf das komplette Feld. Nur drei Gästefans von Bergisch Gladbach machten das gleiche wie ich. Dass keine Borussen vor Ort waren, ist mir völlig unverständlich. Die müssen doch ihr eigenes Vereinsgelände kennen?!

Drinnen waren einige mehr oder weniger echte Offizielle und massenhaft Ordner. Einer von den vermummten Ordnern bat die Zaungäste, die Masken aufzuziehen, weil die Zaungäste ja direkt am Durchgang hinterm Tor stehen. Natürlich lächerlich, aber es war ja eine Bitte und der kann man ruhig nachkommen. Also schauten auch die Zaungäste maskiert dem Treiben auf dem grünen Kunststoff zu. Die Partie war nicht schlecht: Beide Teams hatten Torgelegenheiten und überraschenderweise ging Bergisch Gladbach mit einem Schuss ins lange Eck 0:1 in Führung. Nach der Pause drehte Mönchengladbach jedoch die Partie und ging als 2:1-Sieger vom Feld. Mönchengladbach Kothausen Vor dem Spiel machte ich eine kleine Wanderung um den Borussiapark herum. Vom Ortsteil Hehn aus ging es durch Wolfsittard, wo es so gut wie nichts zu sehen gibt, und über die öden Felder nach Kothausen. Der Ort sieht schon so aus wie er heißt, hat aber mit Scheiße ursprünglich nichts zu tun: https://rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/warum-eigentlich-kothausen_aid-20581367 - sehenswert aber leider verschlossen ist die Kapelle von Kothausen. Im benachbarten Dorthausen gibt es ein herausragend hässliches Exemplar einer in der Nachkriegszeit errichteten Kirche. Am Hockeystadion lief ich auch noch vorbei, ehe ich wieder durch das sumpfige Gestrüpp stieg, um mich an den Zaun zum Spielfeld hin zu stellen. Borussia Mönchengladbach II 2:1 SV Bergisch Gladbach 09Statistik:
- Grounds: 2.769 (1; diese Saison: 111 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.012 (1; diese Saison: 130)
- Tourkilometer: 170 (170km Auto)
- Saisonkilometer: 34.540 (24.230 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.470 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 8 [letzte Serie: 76, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 4 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Dienstag, 26. Januar 2021

W3.0003.II: Testspielsieg auf dem Kunstrasen für die Leverkusenerinnen

Bayer 04 Leverkusen (FR) ..................................... 3
SV Werder Bremen (FR) ........................................ 2

- Datum: Sonntag, 24. Januar 2021 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Testspiel (beide Teams 1. Frauenfußball-Bundesliga)
- Ergebnis: 3-2 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 0-1 25. Nina Lührssen, 1-1 42. Dora Zeller, 2-1 49. Kristin Kögel, 2-2 56. Margarita Gidion, 3-2 66. Kristin Kögel
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Jugendfußballzentrum Kurtekotten, Kunstrasenplatz (Kap.: 200 Stehplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 25 (ca. 15 Offizielle (davon ca. 2 von der Gastmannschaft) innen und mind. 10 Zaungäste, alle von Bayer Leverkusen)
- Spielbewertung: 5,5/10 (Durchschnittliches Spiel mit deutlich besserer zweiter Hälfte
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 6,0/10 (Gute Sicht durch Zaun, aber etwas weit weg vom Feld, ordentliche Fotomöglichkeiten, ganz gute Anzahl Plätze am Zaun, so gut wie gar keine Sicherheitskräfte) Bayer Leverkusen FR 3:2 Werder Bremen FR Photos with English Commentary:
a) Women’s Friendly Match: Bayer Leverkusen vs. Werder Bremen
b) Cologne: Isenburg moated palace

Am Sonntag fuhr ich mit dem Rad zum mittlerweile dritten Mal zum an der Grenze nach Leverkusen noch gerade auf Kölner Stadtgebiet liegenden Sportzentrum Kurtekotten. Zum ersten Mal hielt ich an der Wasserburg Isenburg - natürlich von Privatleuten weggesperrt, wie überall in NRW - und erstmalig fuhr ich schon im Grünen Kuhweg ab und von hinten an die Anlage Kurtekotten – und zum ersten Mal wurde das Spiel auf dem Kunstrasen ausgetragen. Der Hauptplatz mit der kleinen Tribüne, wo sonst immer Bayer Leverkusen Frauenbundesliga spielt, ist ja ganz ansehnlich – aber der Kunstrasen ohne Ausbau in der öden Landschaft in Sichtweite hässlicher Industriegebäude und mit ebenirdischen Stehmöglichkeiten auf nur einer Seite ist ja wirklich scheiße. Als Zaungast steht man auch etwas weiter weg vom Geschehen als am Hauptplatz.

Das Kommen lohnte natürlich trotzdem – neun andere Zaungäste taten es mir gleich. Auf dem Feld tat sich erst mal nicht viel, nach 25 Minuten ging Bremen in Führung. Leverkusen kam danach besser ins Spiel, glich aus und dominierte dann die Anfangsphase der zweiten Hälfte. Werder Bremen glich die Leverkusener Führung zwar schnell aus, doch nach etwas weniger als der Hälfte der viel besseren zweiten Halbzeit kam Leverkusen mit einem Weitschuss über die Bremer Torfrau zum entscheidenden und insgesamt gesehen verdienten 3:2.

Es hätte übrigens gut seien können, dass, wenn der politisch gewollte Corona-Irrsinn mit dem Amateursportverbot NICHT wäre, ich trotzdem bei genau diesem Spiel gelandet wäre: Es hatte ja ganz gut geschneit – stark genug, dass der im Rheinland kaum noch vorhandene Winterdienst überfordert war – und das heißt bei den kranken Kommunalpolitikern „PLÄTZE SPERREN!!!!!!!1!!!! SCHNEE UND EIS = LEBENSGEFAHR FÜR SPORTLER UND ZUSCHAUER!!!1!11!!!“ Amateurfußball hätte es also auch ohne Dauerlockdown nicht gegeben und die eine oder andere Sporthalle wäre auch wegen „lebensgefährlicher Anfahrtswege“ oder „höchst bedrohlicher Schneelast“ geschlossen worden. Es gibt halt doch eine Seuche, die weltweit grassiert und schlimmer ist als jede Corona-Mutation – Politiker.
In unserem flachen Nachbarland haben ja etliche Leute meines Alters und jünger nun eine neue Taktik gefunden, um dem Corona-Schwachsinn der Politikerseuche entgegenzutreten – zum ersten Mal habe ich in der Halbzeit des Bayer-Spiels davon gelesen. Ich bleibe aber erst mal bei der Taktik, bei jeder Gelegenheit Kritik zu äußern – in meinem Freundes- und Bekanntenkreis treffe ich ohnehin überwiegend auf Zustimmung, ich bin halt nicht von Vollidioten umgeben – und mir ein Mindestmaß an Lebensqualität über friedliche Freizeitbeschäftigungen in der näheren Umgebung wie Radfahren, Wandern und v.a. Profifußballspiele als Zaungast zu besuchen, zu erhalten. Aber die neue holländische Mode kann ruhig auch bei uns Einzug halten – Politiker hören anders ja nicht... Bayer Leverkusen FR 3:2 Werder Bremen FR Statistik:
- Grounds: 2.768 (1; diese Saison: 110 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.011 (1; diese Saison: 129)
- Tourkilometer: 70 (70km Rad)
- Saisonkilometer: 34.370 (24.060 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.470 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 7 [letzte Serie: 76, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 3 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Sonntag, 24. Januar 2021

W3.0003.I: VfB Homberg und Hansa Rostock siegen zeitgleich in Duisburg

Verein für Bewegungsspiele Homberg .................. 3
Düsseldorfer TSV Fortuna 1895 II ........................ 1

- Datum: Samstag, 23. Januar 2021 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Regionalliga West (4. Spielklasse, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 3-1 nach 96 Minuten (46/50) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 1-0 17. Danny Rankl, 1-1 34. Lex-Tyger Lobinger, 2-1 67. Danny Rankl, 3-1 91. Kingsley Helmut Marcinek
- Gelbe Karten: Cottrell Ezekwem und Nurettin Kayaoğlu (Homberg)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: sogenanntes PCC-Stadion (Kap.: 3.000, davon 800 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 70 (ca. 40 Offizielle innen, davon ca. 10 Düsseldorfer und ca. 30 Zaungäste (überwiegend oder alle Homberger) – bei fussball.de gemeldet: 4)
- Spielbewertung: 6,5/10 (Ganz ansehnliche Partie mit überraschendem aber verdientem Sieger) - Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 7,5/10 (Sehr gute Sicht durch Zaun, gute Fotomöglichkeiten, hohe Anzahl Plätze am Zaun – eine Polizeistreife patroulierte provozierend, aber machte nichts und Ordner völlig zurückhaltend) VfB Homberg 3:1 Fortuna Düsseldorf II Photos with English Commentary:
a) 4th Division Football: VfB Homberg defeat Fortuna Düsseldorf Res.
b) Ruhrgebiet: Moers (Rheinpreußen tip with view over Moers and Duisburg)

Natürlich hätte ich lieber das parallel im Stadion Wedau stattfindende Spiel von Hansa Rostock beim MSV Duisburg gesehen, doch statt einem 1:2-Hansa-Sieg in Liga 3 aus dem Gästeblock gab es einen 3:1-Sieg vom VfB Homberg in Liga 4 vom Zaun aus – anders geht es leider nicht in der Coronadiktatur.

Das Aufkommen von Polizei im Ruhrgebiet war an diesem sonst sehr ruhigen Tag auch schon fast einer Diktatur würdig – nicht nur, dass viel auf den Straßen offenbar anlasslos kontrolliert wurde; diesmal hielt sich auch eine Streife im Stadion auf und patrollierte provozierend. Ein paar Zaungäste wichen zurück und kamen erst wieder, als die zwei weitergegangen waren. Die meisten wussten aber wie ich, dass die Uniformierten darüber informiert sind, dass sie nichts gegen Zaungäste unternehmen können und blieben gelassen stehen. Offenbar waren die Uniformierten auch nur darauf aus das Spiel zu verfolgen – mal sitzend auf der Tribüne, mal stehend auf dem Wall. Was hätten sie sonst auch machen können; sicherlich der angenehmste Teil ihres Dienstes heute... Moers: Halde Rheinpreußen Nicht so gelassen zeigt sich die Situation des Regionalligisten VfB Homberg. Die Duisburger sind auf einem Abstiegsplatz und haben schon etliche Spiele hintereinander nicht gewinnen können. Nun kam mit der U23 von Fortuna Düsseldorf ein Team, das im vorderen Mittelfeld steht. Ein paar gute Szenen auf beiden Seiten zu Beginn und dann das überraschende Ausspielen des Torwarts und mit Weitschuss ins leere Tor zum 1:0 für Homberg. Mitte des ersten Spielabschnitts war aber mal die Verteidigung zu langsam und Düsseldorf glich nach starkem Sturmlauf zum 1:1 aus. Nach der Pause schaffte Homberg es jedoch, das Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden: ein halbhoher Ball ins Eck und ein Konter diagonal ins lange Eck in der Nachspielzeit zum verdienten 3:1 Endstand!

Schön dass Homberg also im Gegensatz zu Ligakonkurrent Bonner SC hier die Chancen auf den Klassenerhalt wahrt. Wenn Amateursport weiter verboten bleibt, was bei diesem kranken Coronaregime passieren kann, brauche ich nämlich möglichst viele zaungastfreundliche Profivereine...

Vor dem Spiel stieg ich übrigens auf die Halde Rheinpreußen hoch – von dort aus sieht man die ganze Hässlichkeit und die noch aktive Industrie von Duisburg. VfB Homberg 3:1 Fortuna Düsseldorf II Statistik:
- Grounds: 2.767 (0; diese Saison: 109 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.010 (1; diese Saison: 128)
- Tourkilometer: 200 (200km Auto)
- Saisonkilometer: 34.300 (24.060 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.400 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 6 [letzte Serie: 76, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 3 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Montag, 18. Januar 2021

W3.0002.I-II: Wieder vier Treffer in Mainz

TSV Schott Mainz .................................................. 1
TSV Steinbach Haiger ............................................ 3

- Datum: Samstag, 16. Januar 2021 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Regionalliga Südwest (4. Spielklasse im Fußball, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 1-3 nach 96 Minuten (48/48) – Halbzeit: 1-2
- Tore: 1-0 4. Mairose, 1-1 12. Stock, 1-2 35. Bisanovic, 1-3 77. Marquet
- Gelbe Karten: Ahlbach, Ripplinger (Mainz)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Bezirkssportanlage Mombach, Platz 1 (Kap.: 2.500, davon 500 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 40 (bis zu 8 Zaungäste und ca. 32 Offizielle (davon ca. 10 aus Steinbach/ Haiger) innen)
- Spielbewertung: 6,0/10 (Ganz gut) - Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 4,5/10 (Teilweise gute Sicht und Fotomöglichkeiten hinter dem einen Tor bzw. vereinzelt auf beiden Längsseiten, insgesamt zu wenige brauchbare Plätze am Zaun und alle etwas weit weg vom Feld, aber keine Absperrungen und die wenigen Sicherheitskräfte nerven nicht) TSV Schott Mainz 1:3 TSV Steinbach Haiger Photos with English Commentary:
a) 4th Division Football: Schott Mainz vs. Steinbach Haiger
b) Rheingau: Lorch, Lorchhausen, Walluf

Wie auch schon letzten Samstag ging es wieder nach Mainz. Durch den aufgrund der idiotischen Unterbrechung im November durcheinandergeworfenen Spielplan, hatte Schott Mainz binnen 8 Tagen drei Heimspiele. Am 9.1. stand ich am Zaun, am 12.1. schaute ich nach der Arbeit einfach mal aus Interesse den kostenlosen Livestream und nun am 16.1. hieß es wieder auf zum Zaun! Diesmal fuhr ich über die rechte Rheinseite an:
Erster Besichtigungsstopp nach Passieren der Landesgrenze Rheinland-Pfalz/ Hessen: in Lorchhausen gibt es zwei Kirchen, Kapellen, einen Kreuzweg und eine Turmruine. Von dort lief ich die Weinberge entlang nach Lorch, wo es eine Wallfahrtskirche und einige historische Gebäude gibt. Zwischen beiden Orten liegt eine private Burgruine: völlig pervers, dass eine Ruine in Privatbesitz und nicht zugänglich ist, ist aber in der Region leider Normalität. Umgebaut wurde die Burg sogar auch zu Wohnzwecken im Dritten Reich. Wahrscheinlich sind die Umstände der Aneignung so zweifelhaft, dass man zu den aktuellen Besitzern rein gar keine Infos findet. Nach Beendigung der Runde ging es nach Walluf weiter, wo eine weitere Turmruine und direkt daneben eine Kirchenruine sehenswert sind.
Zurück ging es nach dem Spiel in Mainz linksrheinisch: via Bingen, Koblenz, Remagen usw. Lorchhausen Heute war bei Schott Mainz der TSV Steinbach Haiger zu Gast. Wieder den besten Platz am Zaun gesichert, wieder nur eine Handvoll anderer Fans am Zaun – größtenteils dieselben von letztem Samstag. Die Ausgangslage eindeutig: Mainz guckt Richtung Tabellenende und muss sich auf einen Abstieg gefasst machen, doch Steinbach Haiger ist noch vorne dran. Die ersten Szenen hatten auch die Hessen, doch den ersten Treffer markierten die Rheinpfälzer: 1-0 nach nur 4 Minuten. Nach weniger als einer Viertelstunde gelang Steinbach Haiger jedoch der Ausgleich und 10 Minuten vor der Halbzeit riss der Gast die Partie an sich: 1-2 und nach dem Seitenwechsel noch das 1-3 schön mit der Unterkante der Latte. Steinbach Haiger nicht unbedingt überzeugend, aber besser. TSV Schott Mainz 1:3 TSV Steinbach Haiger Am Sonntag wieder kein Spiel, aber wieder eine Radtour: 45 km bei Schnee und Schneeregen durch teils verschneite Landschaften die Sieg entlang zur Wahnbachtalsperre. Interessanteste Sehenswürdigkeiten waren die Kapelle, das Kloster und die Brückenruine in Seligenthal.

Photos with English commentary:
Siegkreis: Wahnbachtalsperre, Seligenthal
Seligenthal Statistik (Stand Samstag; Sonntag zählt nicht zur Groundhoppingstatistik, da nicht in Zusammenhang mit einem Spiel oder einer gesamten Groundhoppingtour/ -reise):
- Grounds: 2.767 (0; diese Saison: 109 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.009 (1; diese Saison: 127)
- Tourkilometer: 310 (310km Auto)
- Saisonkilometer: 34.100 (23.860 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.400 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 5 [letzte Serie: 76, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 2 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Montag, 11. Januar 2021

W3.0001.I-II: Mit einem Unentschieden vom Zaun aus ins neue Jahr

Der zweite Versuch die Rekordserie von 711 Wochen am Stück mindestens eine Sportveranstaltung zu besuchen/ daran teilzunehmen zu überbieten. Sieht wenig vielversprechend aus im Moment. Ein Ende der völlig idiotischen Maßnahmen gegen die Chinesische Grippe wird von den Politverbrechern nun irgendwo zwischen Ostern und Sommer oder Ende 2021 mehr oder weniger deutlich angekündigt – so schnell ebbt die Massenhysterie nicht ab und so schnell gehen die feigen Sportverbände nicht auf die Barrikaden. An diesem zweiten Januarwochenende konnte ich dennoch wenigstens ein Spiel durch den Zaun sehen.

TSV Schott Mainz .................................................. 2
TSG 1899 Hoffenheim II ....................................... 2

- Datum: Samstag, 9. Januar 2021 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Regionalliga Südwest (4. Spielklasse im Fußball, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 2-2 nach 94 Minuten (46/48) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 20. Mairose, 2-0 55. Demirbaş, 2-1 56. Ludwig, 2-2 72. Erb
- Gelbe Karten: Mairose, Ahlbach, Meeth, Raltschitsch, Şahin, Kern, Demirbaş (Schott); Herdling (Hoffenheim)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Bezirkssportanlage Mombach, Platz 1 (Kap.: 2.500, davon 500 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 45 (bis zu 10 Zaungäste und ca. 35 Offizielle innen)
- Spielbewertung: 7,0/10 (Spannend und gutklassig) - Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 4,5/10 (Teilweise gute Sicht und Fotomöglichkeiten hinter dem einen Tor bzw. vereinzelt auf beiden Längsseiten, insgesamt zu wenige brauchbare Plätze am Zaun und alle etwas weit weg vom Feld, aber keine Absperrungen und die wenigen Sicherheitskräfte nerven nicht) TSV Schott Mainz 2:2 TSG 1899 Hoffenheim II Photos with English Commentary:
a) 4th Division Football: Schott Mainz vs. TSG Hoffenheim Res.
b) Mainz: Mainzer Sand (heath and woodland), Wendelinus Chapels, Lenneberg Tower, Waldthausen Palace

Samstag ging es endlich mal früher los als bei den letzten Touren und via Koblenz, wo ich vom Rittersturz (einem Felsplateau) das Stadion Oberwerth aufnahm – Bilder folgen bei einer besseren Gelegenheit – nach Mainz. Dort checkte ich erst mal die Zaungastsituation bei Schott Mainz in der Bezirkssportanlage Mombach – ganz OK – und ging dann 10km spazieren. Quer durch den Mainzer Sand (eine Heidelandschaft und Naturschutzgebiet zwischen Autobahnen und Wohnvierteln) und den angrenzenden Wald. Dort war ein Ensemble aus zwei Kapellen und einem Jagdhaus sehr ansehnlich. Der Lennebergturm, ein typischer historistischer Aussichtsturm, war wegen Corona beknackterweise gesperrt. Aber am Schloss Waldthausen, einer gewaltigen Villa mit Nebengebäuden wo sich eine Akademie der Sparkasse drin befindet, konnte man frei herumlaufen. Eines der Nebengebäude ist übrigens eine interessant gebaute Sporthalle, wo leider nur wenig Wettkampfsport stattfindet. Jetzt ja sowieso nicht wegen der Covid19(84)-Massenidiotie, aber sonst ist das nur Ground C der Tischtennisleute vom TGM Budenheim...
Auf einem etwas anderen Weg ging ich zum Stadion zurück, wo ich 15 Minuten vor Anpfiff der erste Zaungast war und somit den besten Platz sichern konnte. Mainz Die Regionalliga Südwest ist nach über einem Monat Unterbrechung auch aus dem Knick gekommen und bequemte sich, wie bereits die Regionalliga West, als Profiliga eine Durchführung zu erkämpfen. Es gab im Südwesten auch noch einen Rechtsstreit um die Weiterführung, aber demokratisch wurde bei 16 zu 6 Stimmen für die Fortführung entschieden, dass die 6 Idiotenvereine (v.a. Hessen) sich zu fügen haben. Zum Glück wurde nicht kurzer Prozess gemacht und die 6 ausgeschlossen, denn auch Schott Mainz hat sich völlig idiotisch aufgeführt: Das Verhalten des Vereins ist so zum Fremdschämen, wie der Artikel auf dieser Drecksseite voller Paywalls: https://www.sportausmainz.de/sport/artikel/Zum_Fremdschaemen-33216003668?fbclid=IwAR2i9rnvhrxmMFQ7ugU9xNncqxLEUUjleGA9JnYPoSM9H-H1WVENfcPxTLo – Interessant ist da ja v.a. der vorgeschobene Grund der Kabinenschließung, die sich freilich mit der Stadt regeln ließ: „,Wenn die Regionalliga wieder spielt und unsere Mainzer Vereine spielen müssen, wollen wir ihnen keine Steine in den Weg legen und werden eine Lösung finden‘, sagt der Bürgermeister und Sportdezernent auf Anfrage von [der oben verlinkten paywallverseuchten Website]. Zur entsprechenden Nutzung der Bezirkssportanlage Mombach müsse der TSV Schott, dessen eigene Räumlichkeiten derzeit saniert werden, ein Hygienekonzept vorlegen [wofür die anscheinend ja ewig nicht fähig waren im Gegensatz zu vielen Vereinen etliche Ligen darunter?!]“

Interessant aber auch: Wenn man die Facebookseite von Schott Mainz besucht, stellt man 1. fest, dass sie kaum Fans haben – selbst für einen Regionalligisten – und 2., dass diese sich öfter kritisch äußern. Zum Beispiel Sportfreund Udo Fichtner: „Mir erschließt sich immer noch nicht, wie man auf die Idee kommen kann, Amateur- und Nachwuchssport zu stoppen. In der Zwischenzeit „verfettet“ und „verrostet“ die Gesellschaft, verfällt das für die Bekämpfung von Corona so wichtige Immunsystem und die Langzeitwirkungen werden schlimmer sein, als die Wirkung von Corona heute: Verkürzte Lebenserwartung durch Herzkrankheiten, Diabetes, Übergewicht usw. Ich respektiere die klare Position des TSV Schott [gegen die Fortsetzung der Saison vor einem wie auch immer gearteten „Rückgang der Infektionszahlen“], halte sie aber für grundlegend falsch. Der größte Sportverein in RLP müsste jeden Tag bei Malu Dreyer auf der Matte stehen und auf Öffnung des Sportbetriebs drängen. Insbesondere Outdoor-Aktivitäten.“ Genau meine Meinung, Sportfreund – danke dafür!

Danke auch, dass die Anlage von Schott Mainz recht gut einsehbar ist von der Erzbergerstraße! Auch von der Brunnenstube und aus dem Naturschutzgebiet um die Quellen herum hat man an einzelnen Stellen eine etwas entfernt liegende aber ganz gute Sicht auf das komplette oder fast komplette Spielfeld. Die Sportanlage ist übrigens ein Kunstrasen mit Tartanbahn und nur einer Tribüne: die Längsseite vorm Naturschutzgebiet hat ein paar Stufen inklusive einem Drittel Gästekäfig und Mitteldrittel lehnenlose Sitzbänke zu bieten. Nördlich davon gibt es noch zwei ausbautenlose Kunstrasenplätze und südlich der Erzbergerstraße befinden sich noch einige weitere Anlagen u.a. für Leichtathletik und Feldhockey sowie Sporthallen.

Die Partie zwischen dem auf einem Abstiegsplatz stehenden Gastgeber, Schott Mainz, und dem nur wenige Punkte und Tore besseren Team aus dem hinteren Mittelfeldbereich, Hoffenheim II, war wirklich sehenswert und spannend. Mainz machte von Beginn an Druck, von Hoffenheim kam erstmal fast gar nichts. Nach 20 Minuten drückten die Mainzer einen Nachschuss über die Linie. Auch nach der Pause, trotz nun mehr Chancen für den Gast, Mainz erfolgreicher: 2-0. Allerdings traf nun auch nur zwei Minuten später der Gast. Gut 20 Minuten vor dem Ende glich Hoffenheim aus. Nun war Schott nur noch am Holzen und bekam etliche gelbe Karten. Kein Wunder, dass sie so weit hinten stehen – verwunderlich eher, dass Hoffenheim nicht noch das Siegtor machte. Die letzte Chance durfte dann aber Schott Mainz verschießen...

Den Hinweg fuhr ich linksrheinisch, die Rückfahrt ging über das entgegengesetzte Ufer. Weder der kürzeste noch der schnellste Weg nach und von Mainz, aber der stilvollste, so von einer Stadt am Rhein immer den Fluss entlang zu der andere Stadt am Rhein... Auch interessant heute: ich habe diese Bundesstraßen am Rhein noch nie so leer gesehen, doch als ich noch etwas in Kamp-Bornhofen im Lidl einkaufte, war der Laden so voll wie immer an einem Samstag. Wie dumm sind die Leute eigentlich, dass sie nur zum Einkaufen rausgehen?! TSV Schott Mainz 2:2 TSG 1899 Hoffenheim II Am Sonntag kein Spiel, aber 93,5 km Radtour: Wieder ging es den Rhein entlang, diesmal nur auf der schlechter ausgebauten rechtsrheinischen Seite. Fotomotive fand ich in Bad Hönningen, wo Nilgänse auf dem Bolzplatz pickten, und in Rheinbrohl – Europlan suchte Fotos vom kaum genutzten Rasenplatz an der Römerwallschule. Der Platz selber hat übrigens auch einen Wall, ist aber nichts Besonderes.
Die Burgruine Oberhammerstein war mir schon bekannt – vom Spielbesuch auf dem Kunstrasen in Rheinbrohl. Ich fuhr trotzdem den Burgweg hoch. Teilweise musste ich auch schieben, denn der Weg ist so schlammig, dass das Hinterrad oft durchrutschte. Auch auf den Wegen zum Forsthof war dasselbe Problem vorhanden. Im Übrigen traf ich immer wieder auf Wanderer, aber Radfahrer sind mir hier oben auf den Ausläufern des Westerwalds überhauptkeine begegnet. Nur auf der asphaltierten Straße nach Rockenfeld kamen mir zwei entgegen und natürlich ein paar Dutzend unten am Rhein. Aber wie immer fiel mir auf: Rheinland-Pfalz ist kein Radfahrerland, es wird v.a. gewandert, wenn es um Outdoor-Individualsport geht.

Und wenn Schnee liegt, wie ab den Höhenlagen vom Forsthof der Fall, wird auch Schlitten gefahren. Die meisten Besucher in der Wüstung Rockenfeld waren zum Rodeln dort. Ich wollte mir die Dorfstelle mal anschauen. Außer einem Ehrenmal für Kriegsgefallene steht dort leider nichts mehr. Das Dorf hat eine kuriose Geschichte. Es liegt 8km vom nächsten richtigen Ort entfernt völlig abgelegen. Einige Gehöfte in der Umgebung, die mindestens so abgelegen sind (wie eben der erwähnte Forsthof) sind noch bewohnt. Doch Rockenfeld wurde 1965 einfach aufgelöst, nachdem es 1280 erstmals erwähnt wurde, im 19./20. Jahrhundert wenigstens einige Dutzend Einwohner und sogar eine Schule (1935 aber schon wieder dichtgemacht) hatte und nach dem 2. Weltkrieg immerhin noch 50 Einwohner. Aber 1965 waren so wenige Leute übrig, dass der Ort aufgelöst, bis auf ein Haus geräumt und 1969 kontrolliert abgefackelt wurde. Sowas Irres habe ich aber auch noch nicht gehört... Das einzige Haus wurde nach dem Tod des Besitzers in den 90ern abgerissen. Viel früher den Ort verlassen haben übrigens die Vorfahren des bekannten Unternehmers John D. Rockefeller – dessen Familienname leitet sich logischerweise von Rockenfeld ab. Mehr über den Ort hier – und hier auch Aufnahmen vom Abfackeln...   

Auf dem Rückweg besuchte ich noch eine abseitig gelegene Kapelle mit dem sperrigen Namen Gebildeichshäuschen und fuhr dann kilometerlang bergab. In Bad Hönningen angekommen, ging es denselben Weg am Rhein zurück.

Photos with English commentary:
Rhine Valley: Bad Hönningen, Rheinbrohl
Westerwald: Oberhammerstein, Rockenfeld
Rockenfeld Statistik (Stand Samstag; Sonntag zählt nicht zur Groundhoppingstatistik, da nicht in Zusammenhang mit einem Spiel oder einer gesamten Groundhoppingtour/ 
-reise):
- Grounds: 2.767 (1; diese Saison: 109 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.008 (1; diese Saison: 126)
- Tourkilometer: 310 (310km Auto)
- Saisonkilometer: 33.790 (23.550 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.400 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 4 [letzte Serie: 76, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 1 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Pause 2 / I-II: Wieder zwangsweise 19 Tage bzw. 2 Kalenderwochen ohne Sport

Die letzten beiden Wochen des beschissenen und durch nichts schöner zu redenden Jahres 2020 und die ersten 8 Tage des sicherlich kaum besseren Jahres 2021 mussten ohne Sportbesuche verbracht werden. Selber Sport machen ging aber auch in Zeiten der Coronadiktatur noch. Am 23.12. bin ich nach der Arbeit direkt nach Rostock zu meinen Eltern. Kurz nach Mitternacht war ich dort. Ich war zügig voran gekommen, da zwar mehr Verkehr als bei einem Lockdown zu erwarten gewesen wäre war, aber immer noch weniger als sonst an einem 23.12. – und außerdem keinerlei Kontrollen stattfanden.

Vorab die Fotos (Photos with English Commentary):
a) Rostock (City and Countryside): Alt Karin, Neu Karin, Danneborth, Hütelmoor, Nienhagen, Teutendorf, Helmstorf, Wolfsberger Mühle, Zarnewanz, Recknitzwiesen, Starkow, Thelkow (incl. Lieper Burg), Liepen, DUDENDORF, Ehmkendorf, Stubbendorf, Gnewitz, Barkvieren, Diedrichshagen New Year’s Eve Fireworks, Vilz
b) Vorpommern (Western Pomerania): Ribnitz-Damgarten, Körkwitz, Kneese, Alt Guthendorf, Carlsruhe, Kloster Wulfshagen, Bartelshagen I, Rostocker Wulfshagen, Völkshagen, Dänschenburg, Bad Sülze
c) Mecklenburgische Seenplatte: IVENACK, Basepohl
d) East Lower-Saxony: CELLE
Ostseebad Nienhagen Wenn ich bedenke, was wir an vergangenen Weihnachten so alles erlebt haben: mindestens am 26.12. gab es immer Sport, mitunter auch am 24./25.12. (z. B. in Marokko). Nicht pandemiebedingt sondern eher hysteriebedingt ging es dieses Jahr nur nach Nienhagen an die Küste und in den Wald.
Danach baute ich mein Weihnachtsgeschenk zusammen: ein FatXtr von KS Cycling (Schalow & Kroh). Das ist kein normales Mountainbike wie das 330€-MTB das ich seit Jahresmitte dauernd fahre, sondern ein sogenanntes Fatbike. Das hat Mopedreifen an den extrabreiten Gabeln und nur ein Kettenblatt (also 7 Gänge). Allein ein Reifen wiegt 8 bis 9 Kilo. Das gesamte Rad knapp 25 kg. Die Reifen sind mehr als doppelt so breit wie bei einem normalen MTB und eben auch so fest und robust wie Motorradreifen. Bei matschigen und sandigen Wegen und Schnee also topp und bei schadenverursachenden Gegenständen oder Hindernissen wie Bordsteinen und Löchern auf dem Weg auch noch besser als ein normales Mountainbike. Trotzdem werde ich die meisten Touren mit dem normalen Mountainbike machen, v.a. meine ganzen 100km und mehr Ausritte. 2021 werde ich sicherlich mal noch zum Groundhopping kommen – irgendwann lockern die geisteskranken Politiker ja wieder und dann werden auch ein paar Vereine überlebt haben und wieder Amateurwettbewerbe ausspielen – und dann meine 180km-an-einem-Tag-Rekordtour mit dem 9-kg-Mountainbike von Chrisson überbieten, mit dem ich in Sachsen-Anhalt im Oktober 2020 bereits diese 180km-Tour Staßfurt-Leuna-Staßfurt gemacht habe. Aber solche extralangen Radtouren mache ich besser nicht mit diesem 25kg Monstertruck unter den Mountainbikes... Fatbike Ein solches Fatbike ist aber super als Trainingsgerät: zur Arbeit damit Fahren bringt mehr Trainingseffekt als jedes andere Rad, aber man kann auch kleinere und mittlere Touren durchziehen. Ich werde das Gerät also für Fahrten zur Arbeit, zum Einkaufen und Touren bis vielleicht 75km nutzen.
Am 25.12. machte ich die erste Fahrt damit. Per Fähre nach Hohe Düne, durchs Hütelmoor und dann nach Ribnitz-Damgarten. Dort gibt es ein schönes Backsteinstadttor, eine eindrucksvolle Kirche, ein ehemaliges Kloster mit teilweise Ummauerung und diverse andere ältere Gebäude. Die Landschaft ist leicht hügelig und mit Gewässern durchzogen. Die gesamte Strecke betrug 76km. Ribnitz-Damgarten Am 26.12. fuhren mein Vater und ich noch mal 75km, diesmal über Bad Doberan, Kröpelin und Altenhagen ins Cariner Land. Alt Karin hat eine sehr schöne Kirche mit gewaltiger Grabkapelle, mehrere Gutshäuser und einen Gutspark mit Eiskeller. Eines der Gutshäuser ist das Gut Storch – ein schicker Kitschbau in Privatbesitz. Wer genau der Besitzer ist, weiß ich nicht. Fakt ist, das die „von Storchs“ aus der Region stammen, allerdings durch die Russen 1945 vertrieben wurden, in den Westen oder nach Südamerika gingen und erst nach der Wende wieder in Mecklenburg Fuß gefasst haben. Die sehr sehenswerte Anlage in Parchow, die ihnen auch gehört, lassen sie verfallen, aber hier in Alt Karin sieht es ganz anders aus. Das andere Gutshaus hat wohl nichts mit den Störchen zu tun, ist aber auch privat und ungewöhnlich im Baustil: hufeisenförmig.
Über Danneborth mit seinem teils abgerissenen Gut und dem gesichtslosen Kaff Kamin fuhren wir nach Neu Karin – das Dorf hat einen ganz netten Ortskern mit historischen Höfen um den obligatorischen Dorfteich – und zurück nach Alt Karin. Von dort über den Plattenweg nach Parchow. Dort war das ganze Dorf unterwegs. Wenn man 9 Leute dort trifft, ist das viel – viel mehr wohnen dort ja gar nicht. Ansonsten war wenig Betrieb in den Dörfern. Alt Karin Am Sonntag fuhren wir zu dritt mit dem Auto zu einem typischen Ausflugsziel: Ivenack. Angefangen am Sportplatz, wo Traktor Ivenack bis vor ein paar Jahren gespielt hat (leider kein Spielbetrieb mehr), weiter zu den Ivenacker Eichen in einem ausgedehnten Park (bis zu 1.000 Jahre alte Bäume und ein schöner barocker Pavillon) und schließlich zum Schlosskomplex, einem eindrucksvollen Barockbau, der leider nie fertig saniert wird, mit hufeisenförmigem Nebenbau und großer Kirche. Außerdem gibt es noch ein verfallenes Teehaus und eine ebenso verfallene Orangerie (aber schon mal einrüstet). Die Fachwerk-Backstein-Häuser an der Hauptstraße machen aber auch was daher. Interessant ist auch der Nachbarort Basepohl. Wegen des ehemaligen NVA- und Bundeswehr-Standorts ist es das Kaff dem ein oder anderen sicher bekannt. Richtige Sehenswürdigkeiten gibt es im Dorf allerdings nicht: das Gut ist teils abgerissen und verfällt, historische Bausubstanz im Kern hat es auch nicht – aber die hügelige und mit kleinen Seen sowie Waldstücken durchzogene Landschaft macht was daher. Ivenack Vom 28.-30.12. hatte ich gut und lange im Homeoffice zu tun. Ich legte mir die Zeiten aber so geschickt, dass ich an einem der Tage noch für 45 Minuten Fußballspielen in Lichtenhagen Zeit hatte. Als mein Vater und ich auf den Platz kamen, trainierten gerade noch 9 weitere Leute (Training ist ja für U18 vom Schwesig-Regime noch nicht verboten worden, alle hatten Vereinsjacken und sahen nach B-Jugend aus) – am Ende waren wir aber die Letzten auf dem Platz. Ivenack Silvester ging es wieder aufs Rad. Diesmal auseinandergeschraubt und ins Auto gepackt und ab nach Sanitz. Von dort aus fuhren wir über die Dörfer zwischen Sanitz, Tessin und Bad Sülze. Zuerst nach Teutendorf: Hier gibt es ein sehr gepflegtes privates Gutshaus und ein paar ältere Häuser. Dann Helmstorf, wo es nicht wirklich etwas Interessantes zu sehen gibt. Kurz vor Tessin bogen wir zur Wolfsberger Mühle ab; die liegt sehr schön in einem Bachtal, ist in sehr gutem Zustand, aber es wird ziemlich viel gebaut dort, sodass die Wege schlecht fahrbar sind. Zarnewanz hat ein sehr heruntergekommenes Gutshaus zu bieten. Auf unebenen und matschigen Wegen ging es über eine Wehrbrücke (nur für Fußgänger und Radfahrer nutzbar – OK, Moped etc. geht auch) durch die Recknitzwiesen nach Starkow. Das Gut dort ist teilweise verfallen, wird aber wohl gerade saniert. Thelkow ist sehr sehenswert: schönes Landgut, interessante Kirche (kein Turm, aber Glockenstuhl), schöner Fußballplatz (leider nur Freizeitfußball, aber sehr gepflegt, vorher jahrelang Spielbetrieb der SG Recknitztal Ost) und interessantes Waldgebiet um die Lieper Burg (leider nur Wälle übrig) mit Großsteingrab und kleinen Seen.
Außerhalb des eher unattraktiven Dorfes Liepen gibt es gleich zwei Großsteingräber. Über die Recknitz führt eine etwas verrottete Brücke (aber bis 12 Tonnen befahrbar) nach Dudendorf. Der Weg ist größtenteils unbefestigt und in einem erbärmlichen Zustand. In einem solchen ist auch Dudendorf, aber dieser Ort ist sehr interessant. Er hat 80 % seiner Einwohner seit dem Verkauf an einen Privatmann über die Treuhand verloren. Man kann sich aber noch gut vorstellen, dass dieser Ort, der quasi eine einzige Gutsanlage ist, mal eines der größten Güter Mecklenburgs war. Auf jeden Fall einen Besuch wert!
Auch Ehmkendorf ist einen Besuch wert: hier scheint es kaum Leerstand zu geben, das Gut ist saniert und nach Abschluss der Sanierungsarbeiten ist es dann auch angeblich wieder für Feriengäste zugänglich. Anders sieht es nach einem Besitzerwechsel in Stubbendorf aus: hier wurde das Landgut inklusive Feldwege und Weiden mit Verbotsschildern zu tapeziert. Im Internet findet man lokale Kritiker, die behaupten, die Sperrung der vormals öffentlichen Parkwege sei gegen das Waldgesetz von Mecklenburg-Vorpommern. Kann ich mir gut vorstellen; die Wessis dort scheinen sich aufzuführen, als hätten sie das ganze Dorf gekauft. Falls einer meiner Leser das schlossartige Haupthaus des Gutes ebenfalls fotografieren will: nur zu. Solange man sich auf öffentlichem Grund bewegt, darf man private Grundstücke/ Gebäude fotografieren, insbesondere (aber nicht nur) wenn es sich um solche mit historischem/ architektonischen Wert handelt, und diese Bilder auch veröffentlichen. Egal ob das dem Besitzer passt oder nicht...
In Gnewitz und Barkvieren bin ich mir beim Zustand der jeweiligen Güter nicht sicher, ob dort überhaupt noch jemand wohnt. Wenn, dann in Nebengebäuden. Wir fuhren die Runde nach Sanitz zu Ende und hatten dann 52km auf dem Radcomputer.
Ab Pastow war verstärkt zu sehen, dass Feuerwerk auf Privatgrundstücken abgeschossen wurde. Hier war selbst zum Ende von diesem Scheißjahr trotz aller Einschränkungen nicht weniger zu Silvester los, als in den letzten normalen Jahreswechseln in Bonn, wo grüne Klimahysteriker und Verbotsfetischisten schon länger das Sagen haben. Dudendorf Neujahr 2021. Nun sind wir also in Jahr 2 nach Ausbruch der Chinesischen Grippe und bald ein volles Jahr in den Fängen der deutschen/ europäischen/ weltweiten Hygienediktaturen. Trotz Impfkampagne ist keineswegs absehbar, dass echte Normalität einzieht – das wissen die kranken Politikerhirne und der hysterische Teil der Bevölkerung, der mitunter die Mehrheit bildet, schon zu verhindern.
Wir machten also wieder einen Ausflug mit dem Auto nach Sanitz und packten dort die Räder aus dem Kofferraum. Diesmal ging es auf der Landstraße in Richtung Bad Sülze. Wir bogen kurz vorher in Kneese, einem ziemlich verfallenen Dorf mit heruntergekommenem Gutshaus, ab. Dann ging es ins sehr viel gepflegtere Alt Guthendorf. Über Carlsruhe – im Gegensatz zu Karlsruhe ein winziges Dorf ohne Sehenswürdigkeiten – ging es dann nach Kloster Wulfshagen. Dort steht zwar kein Kloster, aber eine schöne Kirche. In Bartelshagen I steht ein schöner Gutshof. Dann weiter nach Rostocker Wulfshagen wo eine interessante Dorfkirche mit weiß verputzter Frontfassade aber ansonsten Backsteinbaukörper steht. In Völkshagen fiel v. a. ein Gefallenendenkmal, um das ein Fahrbahntrenner herumgebaut wurde, auf. Schließlich lag in Dänschenburg die größte Kirche der heutigen Tour auf dem Weg. Das Dorf ist ganz ansehnlich und auf dem Weg nach Sanitz der letzte Ort direkt an der Straße. In Sanitz holten wir uns nach Ende der 60km-Radtour noch Pizza und Pommes – wie immer topp bei Pizzeria Shirin. Diedrichshagen
Kloster Wulfshagen Am 2.1. gab es wieder eine Autotour: Bei Tessin liegt das Dorf Vilz. Dort sind zwar viele Neubauten entstanden, aber es gibt auch Fachwerkhäuser, ein Gutshaus und eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Außerhalb liegt die Motorcrossrennstrecke des MSC Tessin. Dort hatten wir vor 15 Jahren mal ein Rennen gesehen. Geparkt wird übrigens immer noch auf dem ehemaligen Fußballplatz von Vilz der sich unweit der Strecke befindet. Mittlerweile sind Umkleiden und Tore abgerissen worden. Dann ging es weiter nach Thelkow; dort ist der Platz – obwohl ja kein Spielbetrieb seit 3 Jahren, sondern nur Freizeitturniere – sehr gepflegt. Eine gute Stunde Bolzen und dann ab via Liepen nach Dudendorf. Wirklich beeindruckender Verfall in Dudendorf!
Leider ist auch Bad Sülze ein aussterbender Ort. Wir trafen zufällig auf einen gesprächigen Herrn von der Stadtverwaltung, der uns auf dem fast ausgestorbenen Marktplatz einiges vom Ort erzählte. Sehenswert sind ja die Kirche und vereinzelte alte Gebäude in der von Leerstand geplagten Stadtmitte sowie das alte Sanatorium (eine gewaltige Villa am morastigen Kurpark). In Marlow fuhren wir zum Waldstadion (fast alle Spiele von der BSG Scanhaus finden aber im Kernort statt und nicht 3km außerhalb da im Wald) und danach zum Hansa-Grill in Ribnitz-Damgarten. Dort fotografierte ich auch noch die Innenstadt nach Einbruch der Dunkelheit. Die sehenswerten Gebäude sind überwiegend angestrahlt. So u. a. auch der Marktplatz, wo die kürzlich gefällte Weihnachtstanne wieder notdürftig mit beschädigtem Schmuck aufgestellt wurde... Bad Sülze Am 3.1. fuhr ich schließlich zurück nach Bonn. Da ich normalerweise eine Strecke von ziemlich genau 600 Kilometern nehme zwischen Bonn und Rostock, die auch ein großes Landstraßenstück zwischen Ludwigslust und Hannover beinhaltet, bin ich schon viele Mal an Celle vorbei bzw. durch gekommen. Nun habe ich endlich diese sehenswerte Stadt mal angeschaut. Viele schöne Altstädte gibt es ja nicht in Niedersachsen – nur schöne Landschaften sind dort noch mehr Mangelware... Und auch Celle liegt in einer öden Wald-und-Wiesen-Gegend, aber hat dafür ein sehr schönes und großes Wasserschloss und direkt anschließend eine historische Altstadt mit vielen Fachwerkbauten. Diese sind zum Teil restauriert, zum Teil völlig neu aufgebaut. Also nicht so authentisch wie in der Celler Partnerstadt Quedlinburg und natürlich nicht so geschlossen im Baustil, aber definitiv einen 2- bis 3-stündigen Besuch wert! Bestes Fachwerkhaus ist übrigens jenes einer Seilerei, also eines Herstellers von Seilen und Stricken. Über die ganze Breite des Hauses steht statt eines typischen Segensspruchs wie „Ehre sei Gott allein/ der Herr beschütze dieses Haus“ dieser passende Vers auf den Holzbalken gemalt: „Die kleinen Diebe hängt man auf, die großen lässt man laufen. Wär umgekehrt der Weltenlauf könnt ich mehr Stricke verkaufen“... Celle

Montag, 21. Dezember 2020

W0028I-W0030II: Geisterspiele im Rheinland und dem Ruhrgebiet

Bevor die Serie wieder reißt, konnte ich noch ein paar Geisterspiele in Deutschland besuchen. Bei den wenigen privilegierten Hallensportligen und in den ersten drei Männerfußballligen geht das nicht, aber bei einem Teil der Fußball-Regionalligisten sowie der Frauenbundesligisten schon. Andere Mannschaften dürfen ja wegen der geisteskranken Politiker keine Wettkämpfe bestreiten. Fazit vorab: besser als nichts, hat überwiegend gelohnt, aber die Geisterspiele an den drei Wochenenden zuvor in Polen waren zaungastfreundlicher...

Bonner SC 01/04 ..................................................... 3
Wuppertaler SV ...................................................... 3

- Datum: Samstag, 5. Dezember 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Regionalliga West (4. Spielklasse im Fußball, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 3-3 nach 90 Minuten (45/45) – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 15. Somuah, 2-0 25. Gencal, 2-1 55. Königs, 2-2 66. Ametov, 3-2 73. Schumacher (Foulelfmeter), 3-3 78. Wendel
- Gelbe Karten: Bezerra Ehret (Bonn); Salau, Ametov, Saric (Wuppertal)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Stadion im Sportpark Nord (Kap.: 10.164, davon 2.628 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 30 (3 neutrale Zaungäste und fast 30 angeblich Offizielle innen)
- Spielbewertung: 7,0/10 (Spannend und gutklassig
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 1,0/10 (Schlechte Sicht, sehr schlechte Fotomöglichkeiten, kaum Plätze am Zaun, gute potenzielle Zaunplätze abgesperrt, viele Sicherheitskräfte (allerdings keine Belästigungen durch diese)) Bonner SC 3:3 Wuppertaler SV Photos with English Commentary:
a) 4th Division Football: Bonn vs. Wuppertal
b) Cologne and Bonn: spotted on the way

Spiel 1 war ein Regionalligaspiel des Bonner SC. Ich hatte erst eine Radtour zum Franz-Kremer-Stadion zwecks Prüfung zukünftiger Besuche (Re-Visit von Außen) und dann den Umweg über den Sportpark Nord gemacht. Dort wird alles versucht, um Zaungäste abzuhalten, doch niemand wird illegal von den öffentlichen Wegen am Stadion vertrieben. Weder die Bullen noch die Ordner machen etwas anderes als zu glotzen – wohlwissend, dass sie keinerlei rechtliche Handhabe gegen Zaungäste haben, die auf der Wiese oder dem Weg bleiben.
Auf den Kanaren wäre das asoziale Verhängen des Hintereingangs mit Sichtschutz übrigens von Fans so quittiert worden, dass sie mit Leitern anrücken. Wäre eine Idee fürs nächste Mal, bis dahin muss ich aber recherchieren, ob man in Deutschland Leitern auf einem öffentlichen Weg aufstellen darf... Ansonsten gibt es nur wenige Lücken zwischen dem Gestrüpp im Hintertorbereich, durch die man sehen kann. Zaungastfreundlichkeit 1,0 von 10. Mein Vater war an dem Tag wieder bei Flota in Swinemünde (Zaungastfreundlichkeit 7,0/10).

Dafür war mein Spiel wahrscheinlich besser. Der Bonner SC in höchster Abstiegsgefahr und auch Wuppertal im hinteren Bereich. Beide haben erst kürzlich ihre Trainer gefeuert. Nun legte Bonn gut los, bestimmte das Spiel und ging 2:0 in Führung. Doch nach und nach riss Wuppertal das Spiel an sich und glich nach der Pause aus. Erst ein Elfmeter sorgte für einen erneuten Bonner Erfolg, doch bereits wenige Minuten später egalisierte Wuppertal erneut. Am Ende – trotz zahlreicher Chancen auf beiden Seiten, in der Schlussphase wieder mehr auf Seiten der Gäste – ein packendes und wirklich gutes 3:3. Da hätte ich gerne bessere Bilder machen können!

Immerhin kam ich mit den anderen Zaungästen ins Gespräch und wenigstens war das Spiel so unterhaltsam, dass es sich lohnte, es durch das Buschwerk zu verfolgen. Auf dem Rückweg sah ich dann, wie andere Leute ihre durch kranke Politiker- und Fachidiotenhirne beschnittene Freizeit verbrachten: sie fuhren Rad. Obwohl sie es nicht konnten. Dass Rheinländer meist weder Rad- noch Autofahren, mitunter nicht einmal unfallfrei geradeaus laufen können, ist ja traurige Normalität, aber ich habe noch nie drei (drei!!!) Leute binnen einer Minute gesehen, die in meinem Alter und nicht offensichtlich behindert waren, und dann die Nordbrücke mit dem Fahrrad hochschieben mussten. Also wer diesen Anstieg nicht schafft, auch mit einem Klapprad, der sollte lieber Dreirad mit Elektroantrieb fahren... Bonner SC 3:3 Wuppertaler SV Statistik (05.12.):
- Grounds: 2.764 (0; diese Saison: 106 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.002 (1; diese Saison: 120)
- Tourkilometer: 60 (60km Rad)
- Saisonkilometer: 32.940 (22.960 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.170 Fahrrad/ 130 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 75 [letzte Serie: 13, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 28 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. SG 99 Andernach FR 6:1 FSV Gütersloh 2009 FR 
SG 99 Andernach (FR) ........................................... 6
FSV Gütersloh 2009 (FR) ....................................... 1

- Datum: Sonntag, 6. Dezember 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Achtelfinale des DFB-Pokals der Frauen (2. Frauenfußball-Bundesliga Süd gegen Nord)
- Ergebnis: 6:1 nach 92 Minuten (47/45) – Halbzeit: 3-1
- Tore: 1:0 3. Demi Pagel (Eigentor), 2:0 12. Antonia Hornberg, 3:0 26. Vanessa Zilligen, 3:1 45.+1 Pauline Berning, 4:1 54. Antonia Hornberg, 5:1 76. Kathrin Schermuly, 6:1 87. Laura Weißenfels
- Gelbe Karten: Maren Weingarz (Andernach); Celina Baum (Gütersloh)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Kunstrasenplatz Großfeld des Stadions Andernach (Kap.: 300 Stehplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 40 (ca. 20 Offizielle (davon ca. 5 von der Gastmannschaft) innen und mind. 20 Zaungäste)
- Spielbewertung: 7,0/10 (Sehr starke Leistung der Gastgeberinnen in einem flottem Spiel
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 7,0/10 (Sehr gute Sicht durch Zaun, gute Fotomöglichkeiten, ganz gute Anzahl Plätze am Zaun, wenige und zurückhaltende Sicherheitskräfte) SG 99 Andernach FR 6:1 FSV Gütersloh 2009 FR Photos with English Commentary:
a) Women’s Football Cup: Andernach eliminate Gütersloh
b) Namedy: spotted on the way

Am Sonntag ging es zum letzten Mal auf den Sattel dieses Fehlkaufes von einem Herrenrad, dem Gudereit LC 15 Diamant. Den Rhein entlang nach Andernach. Dort fand wegen der Witterung und der Anstoßzeit (das Stadion Andernach hat kein Flutlicht) auf dem Kunstrasen eine Partie des Achtelfinales des Frauen-DFB-Pokals statt. An sich eine völlig abstruse Ansetzung: Beide Teams haben seit einem Monat kein Pflichtspiel mehr absolviert, da die 2. Frauenbundesliga im Gegensatz zur vermeintlich professionellen 1. Liga vom Amateursportverbot betroffen ist. Nun treffen hier aber, weil DFB-Pokal, zwei Zweitligisten aufeinander. Und das auf dem Nebenplatz, der auf zwei Seiten von einem öffentlichen Fußweg zwischen Pferdeweiden umschlossen ist...

So kamen mindestens noch 20 andere Fans in den Genuss dieser sehr guten Frauenfußballpartie auf dem gesichtslosen und nur wegen eines hohen Graswalles ein klein bisschen ansprechenden Plasteplatz. Die Zahl der Zaungäste mag hoch klingen, Platz wäre aber für 50 unter Beachtung von Chinagrippe-Abständen (oder bei deren Ignorierung auch 200) gewesen. Warum nur 20 Leute zuguckten, ist mir nicht ganz klar. Ich fürchte, dass die Leute im Rheinland wirklich so dumm und panisch sind und entweder nicht glauben, dass es legal ist, so ein Spiel von einem öffentlichen Weg aus durch den Zaun zu verfolgen oder das auch gar nicht wollen, weil sie sich lieber zuhause einsperren und dann nur beim Einkaufen/ Shoppen infizieren wollen. Bei fussball.de und fupa stand das Spiel ja korrekt angesetzt auf Kunstrasen, beim DFB ist der Platz wohl nicht erfasst und daher stand dort falsch „Stadion/ Rasen“. Dreist war auch die SG Andernach selbst, die auf ihrer Vereinsseite/ Facebook mal ganz früh einen Hinweis auf den Kunstrasen gab und danach immer falsch von „Stadion“ schrieb und solchen Müll wie den nachfolgend zitierten veröffentlichte: „[...] Erstes Geisterspiel in Andernach steigt in sieben Tagen / Stellt euch vor: Eine Fußballmannschaft aus Andernach erreicht zum ersten Mal überhaupt das Achtelfinale im DFB-Pokal - und kein Zuschauer darf das live vor Ort miterleben. In Zeiten wie diesen aber absolut verständlich, wir üben uns in Demut. Die Frauen der SG 99 werden am Sonntag, 6. Dezember (14 Uhr), auch unter Ausschluss der Öffentlichkeit alles geben im Andernacher Stadion [...]“

Nein, Sportfreund: es ist weder verständlich, dass Sport ohne Publikum stattfinden muss (insbesondere eine so – Entschuldigung, das ist aber so bei niedrigen dreistelligen Besucherzahlen die da normalerweise kommen – unbedeutende Veranstaltung wie zweitklassiger Frauenfußball), noch ist es verständlich, dass der Sport behindert und zerstört wird und schon gar nicht ist es verständlich, dass Verbände und Vereine akzeptieren, dass sie ihrer Aufgabe nicht nachkommen dürfen. Ihre Aufgabe ist es, den Menschen sportliche, gesunde, kräftebescherende Betätigung zu organisieren und es ist ebenso ihre Aufgabe, öffentliche Darbietungen dieser sportlichen Aktivitäten für interessiertes Publikum zu organisieren. Vor allem mit der Durchführung von Sportaktivitäten (Training und Wettkampf für alle Altersklassen) kommt man dem Schutz des Lebens eher nach, als mit dem Einstellen und Wegsperrenlassen, was derzeit praktiziert wird. Und dafür, dass Sport uneingeschränkt für alle durchgeführt wird müssen die Vereine werben – und nicht wie ihr rheinischen Rindviecher aus Andernach für Verständnis dafür, dass der Sport nur für (pseudo-)professionelle Athleten (m/w/d) unter Ausschluss der Öffentlichkeit organisiert wird.

Nicht nur, dass erstens dieser anbiedernde Gehorsamstonfall im Artikel einen klar denkenden Menschen wütend machen muss, zweitens stößt einem Kenner der Frauenfußballszene auch sauer auf, was abschließend geschrieben wird: „Sollten unsere Bäckermädchen wirklich gewinnen, was wir uns alle wünschen: Das Viertelfinale findet am 20. oder 21. März 2021 statt. Dann hoffentlich wieder mit vielen interessierten Besuchern am Platz. Bis dahin: Bleibt gesund, noch einen schönen 1. Advent !”
1. Es wird im März keine Besucher am Platz, vielleicht auch gar kein Spiel geben, wenn ihr feigen Idioten nicht Druck auf die kranken Politiker ausübt.
2. „sollten [die Andernacherinnen] wirklich gewinnen“ – ihr haltet euch für Außenseiter? Macht euch nicht lächerlich mit dem Understatement!

Kaum ging das Spiel vor den wenigen Privilegierten wie einigen Fotojournalisten und einem Kamerateam vom SWR und den Zaungästen los, schon lag der Ball im Gütersloher Tor. Andernach dominierte völlig und ging nach 12 Minuten Dauerdruck 2:0 und nach weiterhin rasanten 26 Minuten 3:0 in Führung. Bis zur 30. kam rein gar nichts von Gütersloh und nur ein glücklicher Angriff, der gut abgeschlossen wurde, zum 3:1 in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, sorgte für den Ehrentreffer. Nach dem Seitenwechsel ging es weiterhin vor allem auf ein Tor: nun auf das, wo die Zaungäste gebannt schauend dahinter standen. Nach 54 Minuten hieß es schon 4:1. In der Schlussviertelstunde zog Andernach noch mit starken Spielzügen auf 6:1 davon. Nicht nur, dass das allgemein eine sehr starke Leistung der SG 99 war – hier gab es einen Klassenunterschied! Gütersloh war in keiner Phase der Partie wirklich gleichwertig. Das kann nicht an Trainingsbeschränkungen liegen! Für einen Kenner der Ligen muss dieser Leistungsunterschied von vorneherein absehbar gewesen sein. Dass da so ein Zeug geschrieben wird, ist für mich völlig unverständlich – auch in diesen Zeiten...

Nach dem Spiel bin ich noch kurz nach Andernach Süd hoch, um dort Pizza und Pommes zu essen. Im Imbiss darf man ja leider nicht, aber 100m weiter ist eine Bushaltestelle... Dann ging es bis Bad Breisig so mehr oder weniger problemlos mit diesem scheiß Gudereit und dann – ausgerechnet in Bad Breisig, wo 2019 der erste Defekt an diesem Drecksrad auftrat: ein Sattelbruch – riss mir die Felge vom Hinterrad. Zum zweiten Mal. Diesmal kam ich auf der Felge auch nicht weit. Nur bis Kripp. Dort montierte ich brauchbare Teile mit meinem Multitool ab, packte sie in den Rucksack und lief zum Bahnhof in Remagen. Um das Rad auch tatsächlich in die Tonne zu treten, war es leider zu sperrig. Ich lehnte es unangeschlossen an einen Mülleimer – das muss reichen an Symbolik. Ich nutze jetzt sowohl für die Fahrten zur Arbeit als auch für die Touren am Wochenende mein Mountainbike und bekomme zu Weihnachten ein weiteres MTB. Und zwar wieder aus dem Internet. Denn dieses schlechteste Rad, was ich je hatte, dieses Gudereit aus Bielefeld, war von einem sogenannten Fachhändler. Und Kontakte mit „Fachhändlern“ halte ich nun noch knapper als zuvor. Wartungsarbeiten an meinen selbst zusammengebauten Rädern von Onlinehändlern – klar! Schwierigere Reparaturen – auch gerne! Dafür zahle ich ja auch entsprechend. Aber das Schlimme ist doch: kauft man ein 400-600€ Rad vom Händler, hat man damit mehr Scherereien als mit einem 300€ Onlinehändler-Bike. Und die 800€-aufwärts-Räder brauchen mehr Pflege/ Wartung/ teurere Ersatzteile. Dass die dann auch wirklich besser sind und nicht auch sehr anfällig, ist auch nicht gesagt. Zudem ist die Diebstahlgefahr bei z.B. 1.500€-Luxusmountainbikes und Ähnlichem erheblich höher. SG 99 Andernach FR 6:1 FSV Gütersloh 2009 FR Statistik (06.12.):
- Grounds: 2.765 (1; diese Saison: 107 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.003 (1; diese Saison: 121)
- Tourkilometer: 100 (70km Rad, 30km Bahn)
- Saisonkilometer: 33.040 (22.960 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.240 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 76 [letzte Serie: 13, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 28 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. Duisburg 
Verein für Bewegungsspiele Homberg .................. 0
Borussia Dortmund II ............................................. 0

- Datum: Samstag, 12. Dezember 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Regionalliga West (4. Spielklasse, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 0-0 nach 96 Minuten (46/50) – Halbzeit: 0-0
- Tore: null
- Gelbe Karten: 2x Harris Kaltak (Homberg)
- Rote Karten: Harris Kaltak von Homberg (85. Gelb-Rot wg. wdh. Foul)
- Austragungsort: sogenanntes PCC-Stadion (Kap.: 3.000, davon 800 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 80 (ca. 35 angebliche Offizielle innen und ca. 45 Zaungäste, darunter auch einige Dortmunder)
- Spielbewertung: 3,5/10 (Flottes Spiel v.a. von Dortmund, aber zu schwacher Abschluss – daher leider torlos
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 7,5/10 (Sehr gute Sicht durch Zaun, gute Fotomöglichkeiten, hohe Anzahl Plätze am Zaun, wenige und völlig zurückhaltende Sicherheitskräfte) Duisburg Photos with English Commentary:
a) 4th Division in Duisburg: VfB Homberg vs. Borussia Dortmund Reserves
b) Sightseeing: Duisburg’s Homberg Neighbourhood

Noch so eine Story vom „Fachhändler“: Energiesparlampe im Bad ist durch. Klar, holt man mal vor der Arbeit eine neue beim Baumarkt. 11w/600lumen? „Hmm... muss die von Philipps sein?“ Nö, mir egal, Hauptsache die leuchtet, wenn ich die in die Fassung drehe – und passen muss die in die Fassung. [Lange Suchaktion] „muss Kollegen fragen“. Kollege: „Ham wa nich, kriegen wir nich mehr, da müssen Sie das leider im Internet versuchen“. Aha, also so wie jedes Mal!
Ich muss beiden Baumarktmitarbeitern aber zugutehalten: Sie haben sich bemüht und sie haben Verständnis gezeigt, dass ich mich deutlich hörbar beschwert habe, dass man nur noch im Internet kaufen kann und es zum Kotzen ist, dass man vor Ort bei den angeblichen Fachhändlern, die ständig übers Internet jammern, nicht einmal eine Energiesparlampe bekommt und diese nicht mal bestellen kann. Die geringe Leistungsfähigkeit ihres Arbeitgebers schien die beiden Mitarbeiter auch anzukotzen. Der nächste meckernde Kunde stand übrigens schon hinter mir in den Startlöchern, weil irgendwelche Dämmelemente nicht da waren...

Samstag versuche ich Einkäufe ja immer zu vermeiden, also ab zum nächsten Geisterspiel. Im Duisburger Stadtteil Homberg parkte ich schon 2 Stunden vor Anpfiff kostenfrei am Alten Friedhof. Schön und sehenswert ist was anderes, aber es gibt auch in dieser hässlichen Ecke Deutschlands interessante Fotomotive: alte Grabsteine, riesige Plattenbauten (die Weißen Riesen), Industriearchitektur oder auch Grünanlagen.

Das eigentliche Highlight ist aber das wohl zaungastfreundlichste Stadion der Regionalliga: das von der Investmentgruppe PCC – dem Hauptsponsor des VfB Homberg – getaufte Stadion am Rheindeich. Auf der kompletten Gegenseite (und hinter dem einen Tor zum Teil auch) kann man bequem stehen und 100 % des Spielfeldes sowie der Anlage einsehen. Der Zaun stört die Sicht nicht so stark, auch wenn der natürlich niedriger sein könnte... Man steht also in der letzten Reihe der Graswälle. Richtig ausgebaut sind nämlich ohnehin nur die überdachte Sitztribüne und die Stehstufen rechts und links von selbiger.

Hier sahen heute gut 45 Zaungäste und etliche Offizielle und angeblich Offizielle eine spannende aber leider torlose Partie zwischen dem im hinteren Mittelfeld stehenden VfB Homberg und dem Aufstiegsaspiranten Borussia Dortmund II. Dortmund machte auch deutlich mehr Druck, von den Gastgebern kamen nur Entlastungsangriffe und Konter, aber der Homberger Torwart machte einen prima Job und auch seine Verteidiger standen zu gut und sprangen zu beherzt rein, als dass die nicht überragend agierenden Dortmunder hier zu einem Torerfolg gekommen wären. Sehr ärgerlich, dass also nach 76 Spielen wieder ein Kick torlos endet. VfB Homberg 0:0 Borussia Dortmund II Statistik (12.12.):
- Grounds: 2.766 (1; diese Saison: 108 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.004 (1; diese Saison: 122)
- Tourkilometer: 200 (200km Auto)
- Saisonkilometer: 33.240 (23.160 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.240 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 0 [letzte Serie: 76, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 29 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. VfB Homberg 0:0 Borussia Dortmund II 
Bayer 04 Leverkusen (FR) ..................................... 2
SC Sand 1946 (FR) .................................................. 1

- Datum: Sonntag, 13. Dezember 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: 1. Frauenfußball-Bundesliga
- Ergebnis: 2-1 nach 95 Minuten (45/50) – Halbzeit: 2-1
- Tore: 1:0 29. Henrietta Csiszár, 2:0 32. Milena Nikolić, 2:1 44. Chiara Loos
- Gelbe Karten: Milena Nikolić, Lilla Turányi (Leverkusen)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Jugenfußballzentrum Kurtekotten (Kap.: 2.500, davon 500 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 40 (ca. 28 Offizielle (davon ca. 5 von der Gastmannschaft) innen und mind. 12 Zaungäste, davon ca. 3 von der Gastmannschaft)
- Spielbewertung: 6,5/10 (Spannendes und ganz gutes Spiel
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 6,5/10 (Gute Sicht durch Zaun, ordentliche Fotomöglichkeiten, ganz gute Anzahl Plätze am Zaun, so gut wie gar keine Sicherheitskräfte) Bayer Leverkusen FR 2:1 SC Sand FR Photos with English Commentary:
Women’s Football Top Division: Bayer Leverkusen vs. SC Sand

Am Sonntag fielen dann wieder Tore. Dafür fuhr ich auch gerne 78 km mit dem Rad über überwiegend schlechte und volle Straßen auf der rechten Rheinseite in den äußersten Nordosten Kölns. Ja, Bayer Leverkusens Nachwuchsleistungszentrum, wo dankenswerterweise auch die Frauen spielen (derzeit die einzigen Spiele, die dort stattfinden), liegt gerade noch in Köln – auch wenn es direkt am Leverkusener Chemiepark liegt. Leverkusen ist halt Köln-Nord...

Die Sicht auf die Tribüne ist durch den Zaun ganz originell. Für die Privilegierten, die das Spiel von innen sehen dürfen, wurden die zu benutzenden Sitze originell markiert: nur jeder vierte Sitz ist erlaubt, daher bleibt dieser rot – alle anderen Sitze wurden mit schwarzen Müllbeuteln überzogen, sodass sich ein schönes Bild in den Vereinsfarben der Leverkusener ergib. Auch das Spielfeld sieht man gut durch den Zaun, teilweise sind aber die Wechselbänke im Weg bzw. die Fotomöglichkeiten durch den Winkel der Kamera, die durch die engen Zaunstäbe durch muss, eingeschränkt. An den Zaun grenzt eine öffentliche Wiese mit kleinem Waldstück an. Mindestens ein Dutzend Fans fand sich dort ein, darunter auch drei Anhänger des SC Sand. Vater, Sohn und ein dritter Fan haben also fast 400km einfache Strecke auf sich genommen, um am Zaun das Spiel ihrer Mannschaft zu verfolgen – Respekt! Beim SC Sand kann man aber wohl auch die Heimspiele einfach am Zaun verfolgen; ist mir aber umgekehrt dafür der Weg zu weit...

Die Partie hier lohnte aber das Kommen in jedem Fall: Beide Teams auf hohem Niveau, aber nicht besser als z. B. Andernach letzten Sonntag. Leverkusen aktiver und gefährlicher, aber es dauerte lange, ehe Tore fielen. Dann aber gleich ein Doppelschlag zum 2:0. Kurz vor der Pause kam Sand noch auf 2:1 heran. Nach der Pause gute Szenen auf beiden Seiten, aber leider kein Tor mehr. Der Sieg für Leverkusen war auch verdient. Das Schiedsrichtergespann hatte übrigens die längste Anreise. Alle kamen vom NOFV, aus dem Erzgebirge, Jena bzw. Ballenstedt-Rieder; ja, genau Schiedsrichterin war also Miriam Schwermer, geborene Schweinefuß aus der Schiedsrichterfamilie mit dem sauguten Namen...

Auf dem Rückweg holte ich mir wieder eine Pizza beim Pizzakönig in Eschmar – gegessen habe ich die in der nächsten Bushaltestelle. Anders geht es ja nicht mehr in der Coronadiktatur – bis nach Hause waren es nämlich noch über 15 Minuten mit dem Rad... Bayer Leverkusen FR 2:1 SC Sand FR Statistik (13.12.):
- Grounds: 2.766 (0; diese Saison: 108 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.005 (1; diese Saison: 123)
- Tourkilometer: 80 (80km Rad)
- Saisonkilometer: 33.320 (23.160 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.320 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 1 [letzte Serie: 76, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 29 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. SC Fortuna Köln 3:2 SV Rödinghausen 
SC Fortuna Köln ................................................... 3
SV Rödinghausen .................................................. 2

- Datum: Samstag, 19. Dezember 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Regionalliga West (4. Spielklasse im Fußball, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 3-2 nach 99 Minuten (45/54) – Halbzeit: 1-2
- Tore: 1-0 12. Günther-Schmidt, 1-1 35. Simakala, 1-2 37. Simakala, 2-2 82. Günther-Schmidt, 3-2 88. Owusu
- Gelbe Karten: Salman, Ubabuike, Brandenburger, Uzelac, Löhden (Fortuna); Kurzen, Flottmann, Wolf, Simakala (Rödinghausen)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Südstadion (Kap.: 14.944, davon 1.918 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 60 (mind. 10 Zaungäste und fast 50 angeblich Offizielle innen)
- Spielbewertung: 7,0/10 (Spannend und gut
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 2,5/10 (Schlechte Sicht, schlechte Fotomöglichkeiten, wenige Plätze am Zaun, viele gute potenzielle Zaunplätze abgesperrt, keine lästigen Sicherheitskräfte) SC Fortuna Köln 3:2 SV Rödinghausen Photos with English Commentary:
4th Division: Fortuna Köln defeat SV Rödinghausen

Und wieder geht eine öde Woche in der deutschen Coronadiktatur dem Ende entgegen. Am Samstagmorgen der Knaller: ich wollte ja eigentlich eine Radtour im Raum Bonn machen und dann über das Stadion Nord zurückfahren, um da den Bonner SC gegen Köln II über den Zaun hinweg verlieren zu sehen, aber angeblich war (erstmals in dieser Saison in der Regionalliga West) der Platz unbespielbar. Dass die Stadt nicht richtig tickt ist klar – v.a. bei einer grünen Bürgermeisterin. Aber dass hier keine Wettbewerbsverzerrung durch den Tabellenletzten vorliegt, ist sehr unwahrscheinlich. Über die Aussagen des BSC-Trainers kann ich nur lachen: „‘Wir hätten gerne gespielt, um vielleicht mit einem Erfolgserlebnis in die Pause gehen zu können‘, sagte BSC-Cheftrainer Björn Joppe [Bonner Generalanzeiger, 19.12.20]“

Da ich mir nicht sicher war, ob sich Fortuna Köln oder Fortuna Düsseldorf mehr lohnt für einen Zaungast, fuhr ich mit dem Auto zum Südstadion Köln, um dann eventuell zum Flinger Broich Düsseldorf weiter zu fahren. War aber nicht nötig. Wenn man einen Platz an den freien Stellen am Zaun ergattern kann, kann man ungestört zugucken. Allerdings ist die Sicht nicht gut, da entweder der Verein Fortuna oder die Stadt Köln viele gute Stellen verhängt hat. Was den Wichsern dabei eigentlich abgeht, weiß ich auch nicht. Aber bei einer Stadt, die zu Silvester das Feuerwerk mit Licht-an-Licht-aus-Spielchen ersetzen will und von einer völlig abgehobenen Person, die von Frauen eine Armlänge Abstand erwartet, regiert wird, kann man nichts Gescheites erwarten. Ich bin zwar sonst absolut kein Fan von Köln, aber mehr Humor als andere Deutsche haben die dort schon: die Antwort auf den städtischen Irrsinn hat bestimmt ein Kölner Karnevalist mit IT-Kenntnissen in die Welt gesetzt...  

Zurück zum Südstadion. Das Spiel war bis auf wenige Durchhänger wirklich gut und flott. Fortuna ging früh in Führung, die quer durch NRW angereisten Gäste aus Rödinghausen kamen aber nach und nach ins Spiel und konnten mit einem Doppelschlag vor der Pause die Partie drehen. Auch nach dem Seitenwechsel war Rödinghausen stärker und gefährlicher vor dem Kasten. Im Schlussabschnitt kam jedoch der Gastgeber wieder ins Spiel und konnte auch mit zwei Treffern wiederum die Partie drehen – darunter ein Kopfballtor nach Kopfballvorlage quer durch den Strafraum. Ein spannendes Ende einer durch Zeitschinderei und Verletzungen nach Zusammenstößen auf 99 Minuten ausgedehnten Partie!

Was auch sehr unterhaltsam war: Fortuna hat sogar einige Hardcorefans, die vor den Spielen die Sichtschutze beschädigen bzw. Trittleitern anschleppen oder auf dem Zaun rumklettert. Ich kam mit welchen auch ins Gespräch, die etliche Spiele schon so verfolgt haben und sogar immer wieder Sprechchöre abließen bzw. mit Gaströten lärmten. Sehr gut so! Abstände und Mundschutz wurden sogar beachtet, um den ganzen Spatzenhirnen den Wind aus den Segeln zu nehmen, die wieder Profisport verbieten wollen. Nächste Woche sollen übrigens 500 Leute zu einem Open-Air-Gottesdienst in genau diesem Stadion zusammenfinden. Wie der Fan neben mir meinte: „Wahnsinn, dat dat Virus so intellijent is, dat dat keinen Gottesdienst mit den Alte Leut angreift, aber hier nur beim Fußballll so abjeht!“
Aber solche Regeln werden von geistig minderbemittelten aufgestellt und von noch minderbemittelteren Menschen befolgt und für richtig oder nicht streng genug erachtet. Dass Covidioten meinen, dass nur weil sie krankheitsanfällig (Risikogruppenmitglied) sind, die ganze Welt wegen ihnen für alle still stehen muss, anstatt dass sie auf sich selber achten, ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten.
Seit etlichen Monaten sind wir schon in Phase 2 der Diktaturerrichtung: Kritiker werden noch nicht eingesperrt (das ist Phase 3 – wenn Deutschland wieder soweit herabsinken sollte, sind wir übrigens am Arsch!) aber bereits massiv in den Medien diffamiert. Ich meine damit nicht, dass Extremisten als Irre bloßgestellt werden (wer Bill Gates als Erfinder einer Pandemie darstellt ist genauso hohl wie die Merkeljünger, die sich freiwillig einsperren ohne dass sie ein erhöhtes Risiko für sich selber oder andere darstellen würden), sondern dass sich Menschen mit irgendeiner Relevanz für die öffentliche Wahrnehmung (z. B. Journalisten in Print- und Onlinemedien oder Radio- und Fernsehmoderaten) in aller Dreistigkeit und Öffentlichkeit herausnehmen, unverhohlen zu fordern, dass man doch, wenn man keine Ahnung von Genetik und Viren hat, Virologen wie Drosten oder „Gesundheitsexperten“ wie Lauterbach oder Wieler nicht kritisieren solle, da man da kein Recht oder Wissen zu habe. Das Problem ist doch für jeden halbwegs klar denkenden Menschen ersichtlich: Fachidioten wie Drosten, Wieler oder Lauterbach, die ja teilweise auch für ihren Irrsinn von breiter gebildeten Kollegen wie Streek oder Schmidt-Chanasit, die sich ja nun selbst nach diesen Maßstäben äußern dürfen, kritisiert werden, haben umgekehrt keinerlei Ahnung vom realen Leben außerhalb des Labors. Jeder Studierte muss wissen, was man von Fachidioten zu halten hat und wie man umgekehrt eben durch interdisziplinäres Arbeiten alltagstaugliche und brauchbare Resultate erzielt. Dass kranke Politiker auf virologische Fachidioten mit weltfremden mathematischen Modellen statt auf Virologen + Allgemeinmediziner und spezialisierte Mediziner + Psychologen + Wirtschaftsvertreter + Sport- und Ernährungswissenschaftler + Ingenieure + Pädagogen und weitere Fachleute hören, zeigt nur, wie überfordert diese geistigen Tiefflieger, die unsere Steuergelder verschlingen, mit der Situation sind. Wenn ein unstudierter Journalist/ Radiomoderator/ Fernsehansager so etwas nicht weiß, dann soll er sich halt von einem gebildeten Menschen mit breiter universitärer Ausbildung beraten lassen, was „Fachidioten“, „Meinungsfreiheit“, „Interdisziplinarität“ oder auch „das Konzept hirnloser Hauruck-Aktionismus“ sind, bevor er diktatorischen Müll absondert. SC Fortuna Köln 3:2 SV Rödinghausen Statistik (19.12.):
- Grounds: 2.766 (0; diese Saison: 108 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.006 (1; diese Saison: 124)
- Tourkilometer: 80 (80km Auto)
- Saisonkilometer: 33.400 (23.240 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.320 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 2 [letzte Serie: 76, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 30 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. Leverkusen 
Bayer 04 Leverkusen (FR) ..................................... 2
SC Freiburg (FR) .................................................... 1

- Datum: Sonntag, 13. Dezember 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: 1. Frauenfußball-Bundesliga
- Ergebnis: 2-1 nach 92 Minuten (45/47) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 36. Milena Nikolić, 1-1 51. Stefanie Sanders, 2:1 61. Dóra Zeller
- Gelbe Karten: Hasret Kayikçi (Leverkusen)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Jugenfußballzentrum Kurtekotten (Kap.: 2.500, davon 500 Sitzplätze / wegen der Coronahysterie derzeit geschlossen)
- Zuschauer: unter Ausschluss der Öffentlichkeit, tatsächlich ca. 40 (ca. 25 Offizielle (davon ca. 3 von der Gastmannschaft) innen und mind. 15 Zaungäste, davon wohl keine von der Gastmannschaft)
- Spielbewertung: 5,5/10 (Mittelmäßiges, da recht arm an Torszenen, aber technisch gutes Spiel
- Zaungastfreundlichkeitsbewertung: 6,5/10 (Gute Sicht durch Zaun, ordentliche Fotomöglichkeiten, ganz gute Anzahl Plätze am Zaun, so gut wie gar keine Sicherheitskräfte) Bayer Leverkusen FR 2:1 SC Freiburg FR Photos with English Commentary:
a) Women’s Football Top Division: Bayer Leverkusen vs. SC Freiburg
b) Leverkusen: Japanese Garden

Da auch diesen Sonntag wieder die Bayer-Leverkusenerinnen Bundesliga spielten, fuhr ich auch diesen Sonntag die hässliche Scheißstrecke durchs rechtsrheinische Köln mit dem Rad. Was für eine nervige Fahrerei von roter Ampel zu roter Ampel, ständig steht jemand im Weg rum, ständig geht es rauf auf den Radweg, runter auf die Straße, hoch über den abgesenkten Bordstein, runter über die Querung...
Rechtsrheinisch sind manche Straßen auch so schlecht wie im Osten. In Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern toppen allerdings sandige und matschige Verbindungsstraßen zwischen Dörfern oder kopfsteingepflasterte Ortsdurchfahrten noch die durch Überlastung heruntergekommenen Asphaltwege in Köln um einiges. Aber durch die viel geringere Anzahl an (inkompetenten) Verkehrsteilnehmern ist Radfahren in SAN oder MVP angenehmer als in NRW...

Dafür sieht es sportlich in NRW fast immer besser aus als in allen neuen Bundesländern zusammen. Leider! Von den 12 Teams der Frauenfußballbundesliga ist nur Turbine Potsdam aus dem Osten. Die stehen zwar als Viertplatzierte besser da als beide heutigen Kontrahentinnen, aber sind weit hinter Bayern und Wolfsburg sowie Hoffenheim zurück. Bayer Leverkusen und SC Freiburg stehen auf 5 bzw. 6 mit einigen Punkten weniger als Turbine. Beim Thema NRW muss man aber noch anfügen, dass außer Bayer 04 nur noch Essen (hinteres Mittelfeld) und Duisburger (Letzter!) in Liga 1 vertreten sind.

Bayer 04 gegen SC Freiburg also heute... Beide Teams gleichwertig, ließen technisch gut den Ball laufen, stellten sich dann aber meist zu. Die Verteidigungsreihen blockten die Stürmerinnen jeweils ab. Torszenen gab es dadurch leider nur wenige. Die besten Gelegenheiten hat die Bayer-Elf: ein Lattenknaller und dann nach weit über einer halben Stunde endlich das 1:0. Kurz nach der Pause kam Freiburg aber besser ins Spiel: Querpass der Kapitänin Hasret Kayikçi auf Stefanie Sanders und die netzte ein. Sportfreundin Kayikçi ist übrigens eine von nur zwei deutschen Nationalspielerinnen im Freiburger Kader. Auf Seiten der Heimelf ist nur die Ost-Berlinerin Isabel Kerschowski im Kader der Nationalelf. Alle drei Spielerinnen sind übrigens auch nur im erweiterten Kader und haben teils mehr als 20 Monate kein Spiel mehr bestritten, wobei Kayikçi noch die beste Bilanz (11 Einsätze, 6 Tore) vorweisen kann. Das zeigt aber v.a., wie stark die Nationalelf von Spielerinnen der völlig dominanten Spitzenteams der Bundesliga dominiert ist. Fast alle Spielerinnen sind von Bayern, Hoffenheim und Wolfsburg, danach noch Turbine. Da unterscheidet sich auch die Frauenbundesliga nicht von anderen, weniger starken oder bekannten Frauenfußballligen. Das Spiel heute war übrigens das ausgeglichenste an diesem Spieltag – sieht man vom 0:0 von Meppen und Duisburg ab. Bis zu 8 Tore Unterschied gab es auf den anderen Plätzen. Hier sorgte Dóra Zeller nach über einer Stunde aber noch für einen Siegtreffer für die Gastgeberinnen. Freiburgs Sturm war einfach zu stark abgemeldet, als dass er hier noch etwas hätte reißen können.

Diese eher mittelmäßige aber spannende Partie markiert das Ende der Spielbesuchsserie. Mindestens die nächsten beiden Wochenenden werde ich keine Möglichkeit finden, Sportveranstaltungen zu besuchen. Ende also wieder nach 30 Wochen. Mal sehen, wie beschissen 2021 wird. Frühestens ab dem 8./9./10. Januar wird es wieder Sport geben; wieder nur Fußball, wieder nur von außen. Ich würde den Lesern hier ja gerne wieder interessantere/ idyllischere/ kuriosere Bilder von den Dorffußballplätzen Deutschlands (ob Vorpommern, Südharz, Sauerland oder Vulkaneifel) und den Stadien fremder Nationen (Färöer+Island, Saudi-Arabien und Aserbaidschan + russisch besetzter Nordkausus sind derzeit ganz oben auf der Liste nächstmöglich zu besuchender Ziele) zeigen – aber dazu müssten Deutschland und die Welt ihren gesunden Menschenverstand wieder finden. Und ob das auch viele Monate nach Beginn gewaltiger Impfkampagnen „schon“ passiert sein wird, ist leider zu bezweifeln. Bayer Leverkusen FR 2:1 SC Freiburg FR Statistik (20.12.):
- Grounds: 2.766 (0; diese Saison: 108 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.007 (1; diese Saison: 125)
- Tourkilometer: 80 (80km Rad)
- Saisonkilometer: 33.480 (23.240 Auto, davon 1.460 Mietwagen/ 7.680 Flugzeug/ 2.400 Fahrrad/ 160 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 3 [letzte Serie: 76, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 22 des Jahres 2020 (25.-31.05.), d.h. seit 30 Wochen in Folge [letzte Serie und Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. Bayer Leverkusen FR 2:1 SC Freiburg FR