Freitag, 8. Oktober 2010

Komplettliste Halle

Halle/ Saale (28/28):

Hier eine ausführliche und alphabetische Liste aller Fußballsportanlagen der Stadt Halle, auf denen geregelter Spielbetrieb stattfindet. Weitere Grounds: siehe unten.


Sehenswürdigkeiten:
* Nichts besonderes, aber wenn man halt Zeit vorm/ nachm Spiel hat
** Kann man sich ruhig mal angucken
*** Sehenswert; sollte man vorm/ nachm Spiel mal anschauen
**** Sehr sehenswert; mal ein, zwei Stunden einplanen
***** Äußerst sehenswert: viel Zeit einplanen!

Sehenswürdigkeiten der Stadt, die nicht in der Nähe der Sportstätten sind: Marktplatz und Schloss Moritzburg [***].


Grounds: 28/28, Nebenplätze im Spielbetrieb: 11/12 (fehlend: Buna)

1. Buna-Stadion Lilienstraße (2 Spiele)
Andere Namen: Sportplatz Buna
Verein: SG Buna Halle-Neustadt
Anfahrt: Lilienstraße 18, 06122 Halle/ Saale (Stadtteil: Neustadt)
Kapazität: 2.000 (Sitzplätze: 0/ Stehplätze: 2.000)
Ausbauten: 7-reihige Betonstehtribüne auf Hauptseite, 3-reihige Betonstehtribüne auf Gegenseite, Hintertorseiten ausbautenlos
Besonderheiten: Eine über 1m hohe Hecke statt Fanzaun - cool!
Nebenplätze: 3 (Hartplatz Großfeld, Rasen Kleinfeld, Hartplatz Kleinfeld) und andere Sportanlagen [nur Trainingsbetrieb]
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: weitläufiger Park nördlich des Stadions [*]
Bewertung Sportanlage: 5,0/10
Spielberichte:
Buna II 4:3 Polizei SV 

2. ESG-Sportanlage (1 Spiel)
Andere Namen: Sportplatz ESG
Verein: ESG Buna Halle-Neustadt
Anfahrt: Kanenaer Weg 16, 06122 Halle/ Saale
Kapazität: 1.500 (Sitzplätze: 0/ Stehplätze: 1.500)
Ausbauten: 4-reihige Tribüne mit demontierten Bänken auf Gegenseite, Haupt- und Hintertorseiten ausbautenlos
Besonderheiten: Demontierte Tribüne
Nebenplätze: 2 (Rasen Großfeld auch für Spielbetrieb, Rasen Kleinfeld) und andere Sportanlagen
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: keine
Bewertung Sportanlage: 3,5/10
Spielberichte: -
3. Hallorensportplatz (2 Spiele)
Andere Namen: Hallorenplatz
Verein: SG Aufbau Tasmania Halle
Anfahrt: Anschrift ist zwar Otto-Stomps-Straße (Haupteingang 120m Fußweg von Straßenrand), aber man kann einfach in den Büschdorfer Weg fahren (rechts neben der kleinen Kirche an der Reideburger Landstraße rein, 60m Fußweg).
Kapazität: 1.000 (Sitzplätze: 10/ Stehplätze: 990)
Ausbauten: Kleine Holztribüne mit Straßenbahnsitzen auf kleinem Graswall.
Besonderheiten: Die Tribüne Marke "Heimwerker"
Nebenplätze: keine
Hinweise: Als ich 2009 dort war, wurde ich anfangs unfreundlich behandelt, da man mich für einen Spitzel von Presse oder Grundstücksbesitzer, mit denen es zuvor Ärger gab, hielt. Heute dürften die Tasmania-Offiziellen diese Angst vor fremden Besuchern, die nicht mit dem Gastverein kommen, abgelegt haben.
Sehenswürdigkeiten vor Ort: besagte Kirche (St. Johannes der Täufer, Dorfkirche Diemitz) [*]
Bewertung Sportanlage: 7,5/10
Spielberichte: Aufbau/ Tasmania III 3:1 SV Bruckdorf II und Aufbau/ Tasmania II 3:0 VfL Halle 96 IV

3. Kurt-Wabbel-Stadion (33 Spiele)
Andere Namen: Erdgas Sportpark
Verein: Hallescher FC
Anfahrt: Kantstraße 2, 06110 Halle
Kapazität: 15.065 (6.215 Sitzplätze/ 8.843 Stehplätze)
Ausbauten: komplett mit Tribünen umbaut
Besonderheiten: historische Stadionmauer um modernen 0815-Sportpark
Nebenplätze: keine
Bei gut besuchten Spielen muss man ein ganzes Stück entfernt (z.B. Böllberger Weg gegenüber des Stadions am Bölli) parken
Sehenswürdigkeiten vor Ort: Gebäude der Paul-Riebeck-Stiftung [*]
Bewertung Sportanlage: 6,0/10 [Vor Umbau: 9,0/10]
Spielberichte: Hallescher FC 1:1 1. FC Magdeburg; Hallescher FC 2:1 Hansa Rostock II; Hallescher FC 1:0 1. FC Magdeburg; Hallescher FC 0:0 VfB Lübeck; Hallescher FC 4:0 SV Staßfurt 09
Update: aktuellere Fotos von 2012: Deutschland U21 - Griechenland U21
4. Post- und Telekom SV Halle (1 Spiel)
Andere Namen: Post- und Telekom - Sportplatz
Verein: Post- und Telekom SV Halle
Anfahrt: Grenzstraße Ecke Delitzscher Straße
Kapazität: 1.100 (Sitzplätze: 0/ Stehplätze: 1.100)
Ausbauten: keine
Besonderheiten: keine
Nebenplätze: Großfeld (nur Training), Volleyballplatz u. Kegelbahn
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: keine
Bewertung Sportanlage: 2,5/10
Spielberichte: PTSV II 3:2 HSC 96 III
5. Reideburger Sportanlage (1 Spiel)
Andere Namen: keine
Verein: Reideburger SV
Anfahrt: Aus dem Süden kommend auf der Dorfdurchfahrtsstraße (Paul-Singer-Str.) rechts gegenüber der Nr. 20 auf die Ausschilderung zum Platz achten und hinter fahren oder in der Straße parken.
Kapazität: 1.500 (Sitzplätze: 50/ Stehplätze: 1.450)
Ausbauten: winzige Holztribüne (15 Sitzplätze) mit Metallrohren, mehrere Holzbänke (35 Plätze)
Besonderheiten: die komische Tribüne [wurde umgebaut, bei Gelegenheit gibt es mal neue Bilder hiervon]
Nebenplätze: 2x Kleinfeld
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: Dorfkirche Reideburg [*]
Bewertung Sportanlage: 2,5/10
Spielberichte: Reideburger SV 1:1 Blau-Weiß Dölau
6. Sportplatz Radewell (2 Spiele)
Andere Namen: keine
Verein: Grün-Weiß Ammendorf
Anfahrt: Von Merseburger Straße am Bahnhof Ammendorf abzweigen, unter der Brücke durch, auf Regensburger Straße links in Radeweller Straße einbiegen, dann nach 700 Metern zwischen Industrieruinen taucht der Platz auf
Kapazität: 1.000 (Sitzplätze: 0/ Stehplätze: 1.000)
Ausbauten: keine
Besonderheiten: Lage zwischen Industrieruinen
Nebenplätze: 1x Kleinfeld
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: keine
Bewertung Sportanlage: 1,5/10
Spielbereichte: Grün-Weiß Ammendorf 1:1 Dautzsch 63
7. Sportanlage Turbine (2 Spiele)
Andere Namen: Sportplatz am Felsen
Verein: Turbine Halle
Anfahrt: Am besten orientiert man sich an der Burg Giebichenstein; auf der Brücke nach Süden fahren, nach 300m von Kröllwitzer Straße (verläuft im Bogen) rechts in Burgstraße einbiegen, 200m weiter nach Süden, dann rechts in Rainstraße, sofort die nächste links (Felsenstraße); Platz befindet sich hinter den vier hohen Häusern zur Rechten
Kapazität: 1.100 (Sitzplätze: 100/ Stehplätze: 1.000)
Ausbauten: keine
Besonderheiten: Hoher Graswall mit Bänken, Lage zwischen Häusern auf dem Saalefelsen
Nebenplätze: 1x Großfeld Kunstrasen (Ausweich für Spielbetrieb), 2x Kleinfeld (1x Rasen, 1x Hartplatz) für Training
Hinweise: ohne Stadtplan/ Navi/ App oder Ortskenntnis schwer zu finden
Sehenswürdigkeiten vor Ort: mehrere der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt; Saalelandschaft, Villen im Mühlweg, Burg Giebichenstein, Bergzoo [****]
Bewertung Sportanlage: 7,0/10
Spielberichte: -
8. Sportanlage VfB 07 (1 Spiel)
Andere Namen: Sportplatz Lettin
Verein: VfB 07 Lettin
Anfahrt: Von Stadtmitte aus die Nordstraße Richtung Ortsteil Lettin fahren, vor der langgestreckten Kurve mit der Fahrstreifenteilung geht es spitzwinklig links rein.
Kapazität: 1.500 (Sitzplätze: 10/ Stehplätze: 1.490)
Ausbauten: keine
Besonderheiten: Graswälle an den Längsseiten
Nebenplätze: keine, nur Minihartplatz
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: Romanische Kirche St. Wenzel, verrottete Windmühle im Westen (Richtung Schiepzig), Hügellandschaft entlang der Saale Richtung Bad Neuragoczy. [*]
Bewertung Sportanlage: 2,0/10
Spielberichte: Lettin 2:1 Nietleben II
9. Sportanlagen Blau-Weiss Dölau (1 Spiel)
Andere Namen: keine
Verein: SV BW Dölau
Anfahrt: Aus Stadtzentrum kommend direkt hinter dem Heidebahnhof den Bahnübergang nach links überqueren, links ist der Eingang der Sportanlage zu sehen.
Kapazität: 1.000 (Sitzplätze: 0/ Stehplätze: 1.000)
Ausbauten: keine
Besonderheiten: Lage im Waldstück
Nebenplätze: Kleinfeld (Kunstrasen)
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: Romanische Kirche (evangelisch) und v.a. Wald- und Heidelandschaft Dölauer Heide. [**]
Bewertung Sportanlage: 1,0/10
Spielberichte: BW Dölau III 1:4 Aufbau/ Tasmania II

10. Sportkomplex Nordstraße (1 Spiel)
Andere Namen: Sportplatz Nordstraße
Vereine: Roter Stern Halle, (früher SG Halle 05/ kein Spielbetrieb)
Anfahrt: Einfach über Kröllwitz nach Lettin raus fahren, im ehemaligen Kasernenkomplex sieht man den Sportplatz schon links von der Straße.
Kapazität: 1.000 (Sitzplätze: 0/ Stehplätze: 1.000)
Ausbauten: keine
Besonderheiten: Bis 2010 noch Bundeswehrgelände und deshalb nicht für zivile Sportnutzung freigegeben gewesen.
Nebenplätze: keine, ansonsten Streetballplatz, Leichtathletikanlagen und Sporthalle
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: Wald- und Heidelandschaft [**]
Bewertung Sportanlage: 2,0/10
Spielberichte: SG Halle 05 3:1 Post- und Telekom SV

11. Sportplatz am Goldberg (1 Spiel)
Andere Namen: Sportplatz HTB
Verein: SG Hallesche Transport Betriebe
Anfahrt: Auf Dessauer Straße nach Norden fahren, am Gertraudenfriedhof (große Kreuzung) rechts in den Landrain einbiegen, nächste Kreuzung links (Mühlrain) und schon nach 50m rechts in den Verlängerten Landrain, dann geht’s fast 400m durch die Häuserreihen mit kleinen Gärten.
Kapazität: 1.000 (Sitzplätze: 0/ Stehplätze: 1.000)
Ausbauten: keine
Besonderheiten: Liegt da draußen richtig schön dörflich, als sei die Großstadt 20km weg.
Nebenplätze: 1x Großfeld und 1x Kleinfeld (jeweils Rasen)
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: Kleingärten am Stadtrand sind zwar ganz idyllisch gelegen, aber Sehenswertes gibt es nicht in der Ecke.
Bewertung Sportanlage: 2,0/10
Spielberichte: SG HTB II 3:2 Wörmlitz-Böllberg III
12. Sportplatz am Heiderand (1 Spiel)
Andere Namen: keine
Verein: Nietlebener SV Askania
Anfahrt: In Neustadt die Nietlebener Straße, die dann in die Heidestraße übergeht, fahren. Am Eck, wo die Heide- in die Salzmünder Straße übergeht, liegt der Platz direkt an der Straße links.
Kapazität: 1.100 (Sitzplätze: 100/ Stehplätze: 1.000)
Ausbauten: kleine Tribüne aus Holzbänken auf Graswall
Besonderheiten: keine
Nebenplätze: 1x Großfeld Rasen, 1x Kleinfeld Hartplatz
Hinweise: Herausragendes Catering mit mehreren Sorten Wurst, Suppe, Leber u.a.
Sehenswürdigkeiten vor Ort: Wald- und Heidelandschaft [**].
Bewertung Sportanlage: 5,0/10
Spielberichte: -
13. Sportplatz am Kinderdorf, Rasenplatz 1 (1 Spiel)
Andere Namen: Sportplatz FSV 67
Verein: FSV 67 Halle
Anfahrt: Der Stadtteil ist eine Herausforderung für den Ortsunkundigen, insbesondere, wenn er die typische Straßenführung in Plattenbausiedlungen nicht kennt. Immerhin gibt es jetzt auch Straßenschilder... Also einfach in westlicher Richtung auf der Magistrale fahren, bis die Schwimmhalle zur Rechten erscheint, dann an der großen Kreuzung links in die Hettstedter Straße abbiegen und bis zur Gabelung fahren. An der Gabelung geht es links in die Stollberger Straße, die man entweder zum Parken bis zu Ende fährt (250m, dann 50m den Weg nach Süden laufen) oder nach 200m nach rechts in die Straße am Kinderdorf verlässt, um nach 30m gleich wieder links abzubiegen, wo man nach 50m rechts das Eingangstor zum Platz sieht. Ich fange jetzt nicht noch damit an, den Anfahrtsweg von der Naumburger Straße aus (das zweite Tor der Anlage ist auch für die Nebenplätze gedacht und auch meist verschlossen, sodass man drüberklettern muss) zu beschreiben...
Kapazität: 1.085 (Sitzplätze: 85/ Stehplätze: 1.000)
Ausbauten: kleine Tribüne mit roten Schalensitzen
Besonderheiten: Ohne Stadtplan/ Navi/ App oder Ortskenntnis schwer zu finden
Nebenplätze: 1x Großfeld Kunstrasen [Spielstätte Alzamalek Halle, Hallescher SC 1996 und Nebenplatz FSV 67], 1x Großfeld Rasen [Ausweich 67 Halle], 1x Minifeld Hartplatz, Modellrennsportstrecke
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: Der Platz liegt in Neustadt, was soll es da Sehenswertes geben? Na gut, die Plattenbauarchitektur ist natürlich ein gutes Beispiel für ihre Art [*].
Bewertung Sportanlage: 1,5/10
Spielberichte: -
14. Sportplatz am Planetarium (2 Spiele)
Andere Namen: Sportplatz Kanena[er SV]
Verein: Kanenaer SV
Anfahrt: Die Leipziger Chaussee in Richtung Leipzig fahren und an der Kreuzung Dieselstraße/ Alte Schmiede nach links verlassen. Nach der Bahnbrücke der Straße nach rechts folgen, am nächsten Knick steht man wieder vor der Entscheidung „befestigt oder unbefestigt“, sodass man wieder der befestigten Straße folgt. Diesmal nach links und nach 250m ist man auch schon da. Von Bruckdorf aus die Straße nach Kanena führt übrigens schnurgerade direkt auf den Eingang des Platzes zu!
Kapazität: 1.000 (Sitzplätze: 20/ Stehplätze: 1.080)
Ausbauten: keine
Besonderheiten: keine
Nebenplätze: 1x Kleinfeld Rasen [Training], Beachvolleyball
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: besagtes Planetarium, Dorfkirche und Hufeneisensee [**].
Bewertung Sportanlage: 2,0/10
Spielberichte: Kanena 2:1 FC Halle-Neustadt II; Kanena 0:3 FSV 67 II
15. Sportplatz auf dem Dautzsch (1 Spiel)
Andere Namen: keine
Verein: SV Dautzsch 63
Anfahrt: Vom Stadtzentrum aus geht’s über die Berliner Brücke gen Diemitz (links), die Sonneberger Straße ist die Vierte rechts, dann geradeaus für 1,5km bis Dautzsch. Nach knapp 1km fährt man auf das Kulturhaus zu rechts passieren, links und dann sofort rechts (nicht in Raps- oder Moosweg abbiegen!). Der Eingang zum Platz ist 100m weiter im Maisweg (Ecke Rebenweg).
Kapazität: 250 (Sitzplätze: 0/ Stehplätze: 250)
Ausbauten: keine
Besonderheiten: Von Zäunen wie ein Bolzplatz umschlossen
Nebenplätze: keine
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: Dautzsch ist der hässlichste Stadtteil Halles und hat auch den hässlichsten Fußballplatz.
Bewertung Sportanlage: 0,5/10
Spielberichte: Dautzsch 3:2 Nietleben II
16. Sportplatz Brandberge (2 Spiele)
Andere Namen: keine
Verein: Kine em Halle, teilweise Roter Stern Halle (Ausweich)
Anfahrt: Zur Halle Brandberge (Kreuzvorwerk 30) sollte man problemlos finden. Dann dort auf den Parkplatz stellen und die eiserne Treppe neben dem Werferplatz, die in den Wald zu führen scheint, hochsteigen.
Kapazität: 700 (Sitzplätze: 0/ Stehplätze: 700)
Ausbauten: keine
Besonderheiten: Von Bäumen umschlossen; Waldidylle am Rande der Großstadt
Nebenplätze: keine
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: Ganz nette Wald- und Heidelandschaft [**].
Bewertung Sportanlage: 5,0/10
Spielberichte: HSC 96 II 1:4 PTSV; HSC 96 1:3 Halle-Ammendorf II
17. Sportplatz Donnersberg (1 Spiel)
Andere Namen: keine
Verein: TSG Kröllwitz
Anfahrt: An der Lettiner Straße/ Ecke Am Donnersberg (Stichstraße) gelegen.
Kapazität: 1.100 (Sitzplätze: 100/ Stehplätze: 1.000)
Ausbauten: keine
Besonderheiten: Lage am Fuße eines Felsens
Nebenplätze: keine
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: Bergige Landschaft, Petruskirche Kröllwitz, Burg Giebichenstein [***]
Bewertung Sportanlage: 5,5/10
Spielberichte: Kröllwitz 2:4 Turbine II
18. Sportplatz Einheit (1 Spiel)
Andere Namen: Sportplatz Merseburger Straße
Verein: SG Einheit Halle
Anfahrt: Vom Stadtzentrum aus nach Süden Richtung Merseburg – logischerweise Merseburger Straße – fahren, die Klinik Bergmannstrost ist linker Hand nicht zu übersehen: die enge Einfahrt nach rechts (vor der Haltestelle) führt zum Platz.
Kapazität: 1.500 (Sitzplätze: 150/ Stehplätze: 1.350)
Ausbauten: keine
Besonderheiten: keine
Nebenplätze: Kleinfeld Hartplatz
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: keine
Bewertung Sportanlage: 3,0/10
Spielberichte: Einheit Halle A 3:1 Zscherndorf A
=> Aktualisierung: In dieser Saison sind Schalensitze angebracht worden. Die oben verlinkten Bilder sind älteren Datums. Unten findet sich ein aktuelleres Foto:

19. Sportplatz Halle-Bruckdorf (1 Spiel)
Andere Namen: keine
Verein: SV 48 Bruckdorf
Anfahrt: Liegt am östlichen Ortsrand von Bruckdorf, linker Hand der B6 (Leipziger Chaussee).
Kapazität: 700 (Sitzplätze: 0/ Stehplätze: 700)
Ausbauten: keine
Besonderheiten: keine
Nebenplätze: 1x Kleinfeld Rasen
Hinweise: Die auffällige Streitlustigkeit einiger SV-Spieler sorgt beim neutralen Besucher oft für Spaß, bei den sportlichen Gegnern sind sie deswegen nicht unbedingt beliebt...
Sehenswürdigkeiten vor Ort: keine in Bruckdorf selbst, doch das Dieskauer Schloss [***] befindet sich in nur 2km Entfernung.
Bewertung Sportanlage: 0,5/10
Spielberichte: Bruckdorf 0:1 HTB
20. Sportplatz Wörmlitz (2 Spiele)
Andere Namen: Sportplatz Kaiserslauterer Straße
Verein: TSG Wörmlitz-Böllberg
Anfahrt: Zwischen dem Punkt, wo die Kaiserslauterer Straße die Eisenbahn überquert und jenem, wo die Prager Straße abknickt, befindet sich der Platz direkt an der namensgebenden Straße
Kapazität: 900 (Sitzplätze: 0/ Stehplätze: 900)
Ausbauten: keine
Besonderheiten: Angeblich das kleinste Spielfeld im Spielbetrieb des Stadtverbandes Halle
Nebenplätze: 1x Rasen Kleinfeld (teilweise Spiele Kleinfeldjugend)
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: Wörmlitzer Kirche St. Petrus (Romanik) [*].
Bewertung Sportanlage: 0,5/10
Spielberichte: Wörmlitz-Böllberg III 0:3 Aufbau Tasmania II
21. Sportplatz Motor, Platz I (1 Spiel)
Andere Namen: keine
Verein: SG Motor Halle
Anfahrt: Kommt man von Süden die Merseburger Straße gen Stadtzentrum entlang, muss man gegenüber des Springbrunnens vor den auffälligen Plattenbauten der Theodor-Neubauer-Straße (links) rechts in die Fritz-Lehmann-Straße einbiegen, diese bis zur Gabelung (Emil-Fischer-Straße) fahren, links halten und dann sofort rechts rein (Fahrtrichtung: Ost), wo man die Ferndampfleitung unterquert und dann vor Eingangstor steht.
Kapazität: 1.000 (Sitzplätze: 0/ Stehplätze: 1.000)
Ausbauten: keine
Besonderheiten: Den Hauptplatz kann man kaum von den beiden Nebenplätzen unterscheiden - das ist eine einzige große Wiese!
Nebenplätze: 2x Großfeld, 2x Kleinfeld (alles Rasen)
Hinweise: In der Saison 2009/2010 gab es laut Lokalpresse und Gästeanhang von RSH im Spiel gegen Roter Stern Halle eine Schlägerei, die angeblich von Neonazis, die mit Motor-Mitgliedern in Verbindung stehen sollen, angezettelt wurde. Davon, dass man als alternativ gekleideter oder ausländisch aussehender Spieler oder Fan Gefahr läuft attackiert zu werden, kann nach meinen Beobachtungen (insgesamt vier Spiele verschiedener Mannschaften von Motor) nicht die Rede sein.
Sehenswürdigkeiten vor Ort: keine.
Bewertung Sportanlage: 1,0/10
Spielberichte: Motor Fr 1:4 Hellas Oranienbaum Fr; Motor II 2:1 Bruckdorf und Motor 1:0 Halle 96 III
22. Sportplatz Rotation (1 Spiel)
Andere Namen: keine
Verein: SG Rotation Halle
Anfahrt: Die B6 nach Norden Richtung Trotha nehmen, dann rechts in die Geschwister-Scholl-Straße einbiegen. Nach Unterquerung der Eisenbahn erscheint links das Stadion am Zoo, 150m weiter zur rechten der Sportplatz von Rotation.
Kapazität: 1.000 (Sitzplätze: 0/ Stehplätze: 1.000)
Ausbauten: keine
Besonderheiten: keine
Nebenplätze: Minihartplatz
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: Galgenbergschlucht, Bergzoo Halle [****]
Bewertung Sportanlage: 1,5/10
Spielberichte: Rotation 2:2 GW Wolfen II
23. Sportplatz Seeben (1 Spiel)
Andere Namen: keine
Verein: VfL Seeben
Anfahrt: Fahrtrichtung Nord; in Trotha an der Dreifachkreuzung hinterm Lidl geradeaus halten, die Köthener Straße bis zur Ecke Angerstraße (schräg nach rechts ab) fahren, Straßenverlauf bis Kreisverkehr (Grüner Platz Seeben) folgen, dann nach rechts (Kabelstraße nach Süden folgen); nach 200m Eingang zum Platz
Kapazität: 1.000 (Sitzplätze: 0/ Stehplätze: 1.000)
Ausbauten: keine
Besonderheiten: keine
Nebenplätze: keine
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: Gut Seeben, Kirche [**]
Bewertung Sportanlage: 1,5/10
Spielberichte: Seeben 2:2 Rotation
Sportplatz Steinstraße 17 (1 Spiel)
Andere Namen: Sportplatz BSV
Verein: Kine Em Halle, Trainingsbetrieb BSV Halle-Ammendorf
Anfahrt: Kommt man aus dem Stadtzentrum, fährt man die Merseburger Straße nach Süden und biegt hinter der großen Kreuzung Betriebshof Rosengarten in die nächste Straße rechts (zwischen den beiden Mehrgeschossern durch, nicht bis zur Roster-Tankstelle fahren!) und sofort wieder rechts in den unbefestigten Weg rein.
Kapazität: 1.000 (Sitzplätze: 0/ Stehplätze: 1.000)
Ausbauten: keine
Besonderheiten: keine
Nebenplätze: Zwei Miniplätze (1x Rasen, 1x Asche)
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: keine
Bewertung Sportanlage: 3,0/10
Spielberichte: BSV Ammendorf II 1:1 Aufbau Tasmania



24. Sportzentrum Sandanger, Platz I (1 Spiel)
Andere Namen: Sportzentrum Sandanger (Hauptplatz)
Verein: Hallescher FC (II. Mannschaft, A-Jugend und andere Jugendklassen)
Anfahrt: Gegenüber (westlich) der blauen Hochhäuser am Beginn der Magistrale Ecke Gimritzer Damm (d.h. unweit der Eissporthalle) gelegen.
Kapazität: 1.000 (Sitzplätze: 0/ Stehplätze: 1.000)
Ausbauten: keine
Besonderheiten: keine
Nebenplätze: 4x Rasen Großfeld, 1x Kunstrasen Großfeld, 1x Asche Großfeld, zudem Modellsportrennbahn und 10 Tennisplätze
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: Salinemuseum, Passendorfer Gutshof und Kirche [**]
Bewertung Sportanlage: 1,5/10
Spielberichte:
Hallescher FC A 2:0 Türkiyemspor A

25. Stadion am Galgenberg (1 Spiel)
Andere Namen: PSV Sportplatz
Verein: Polizeisportverein Halle
Anfahrt: Die B6 Richtung Trotha fahren (Paracelsusstraße) und entweder Ecke Geschwister-Scholl-Straße nach rechts abzweigen, unter der Bahn durch und hinter der Bahn gleich rechts den engen Weg rein (200m nach Süden zum Stadion) oder schon die erste Ausfahrt nach dem Dessauer Platz (geht rechts von der B6 ab und führt einen links unter der Bundestraßenbrücke durch), nächste Straße (Fischer-von-Erlach-Straße, 250m nach der Brücke) rechts ab, sofort wieder rechts, unter der Doppelbrücke durch und sofort links am Parkplatz vorbei. Der linke Weg führt dann geradlinig zum Stadion.
Kapazität: 1.800 (Sitzplätze: 0/ Stehplätze: 1.800)
Ausbauten: Stehtribüne auf einer Längsseite (5 bis 9 Stufen)
Besonderheiten: Gute Vereinsgaststätte
Nebenplätze: 1x Asche Großfeld, zudem 4 Tennisplätze
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: Galgenbergschlucht, Bergzoo Halle [****]
Bewertung Sportanlage: 4,5/10
Spielberichte:
Polizei SV 0:3 SG Halle 05
26. Stadion am Zoo (1 Spiel)
Andere Namen: keine
Verein: VfL Halle 96
Anfahrt: Die B6 Richtung Trotha fahren (Paracelsusstraße) und Ecke Geschwister-Scholl-Straße nach rechts abzweigen, unter der Bahn durch und nach 100m links rein. Bei einigen Spielen könnte es lohnen schon die erste Ausfahrt nach dem Dessauer Platz (geht rechts von der B6 ab und führt einen links unter der Bundestraßenbrücke durch) abzufahren, nächste Straße (Fischer-von-Erlach-Straße, 250m nach der Brücke) rechts ab, sofort wieder rechts, unter der Doppelbrücke durch und sofort links am Supermarkplatz vorbei und dahinter Auto abstellen. Der linke Weg führt dann geradlinig zum Stadion (Am PSV-Stadion vorbei).
Kapazität: 6.000 (Sitzplätze: 3.500/ Stehplätze: 2.500)
Ausbauten: Sitztribüne mit Kunststoffbänken auf der einen und Stehtribüne mit massiven Steinstufen auf der anderen Längsseite
Besonderheiten: Sehr enges Stadion, noch alte Kunststoffbänke auf der Sitztribüne
Nebenplätze: 1x Kunstrasen Großfeld, 1x Asche Großfeld, 2x Rasen Kleinfeld, 1x Minifeld Asche, 1x Minifeld Kunstrasen
Hinweise: V.a. bei Jugendspielen gibt es immer wieder Ärger wegen unsportlichen Betragens der Heimseite (Spieler, Betreuer, Spielleiter). So was ist dann nur für den neutralen Zuschauer lustig – für den Gastverein nicht. Muss aber natürlich nicht bei jedem Spiel so sein, wie ich selbst schon erlebt und mehrfach erzählt und gezeigt bekam.
Sehenswürdigkeiten vor Ort: Galgenbergschlucht und – logischerweise, da das Stadion sonst nicht so heißen würde – Bergzoo Halle [****]
Bewertung Sportanlage: 7,0/10
Spielberichte: keine
Stadion Böllberger Weg (5 Spiele)
Andere Namen: keine, Kurzform: „Bölli“
Verein: Hallescher FC Frauen und Mädchen (teilweise auch als Trainingsstätte der Regionalligamannschaft genutzt)
Anfahrt: Das Stadion befindet sich logischerweise im Böllberger Weg; zwischen Ecke Pestalozzistraße und Ecke Max-Lademann-Straße ist zur Linken neben einer Mühlenruine (nein, das Ding mit dem Turm ist keine Burg) ein mit einer hohen Mauer und noch höheren Fangzäunen umgebener Komplex, in dem sich jeder mazedonische oder albanische Fan zu Hause fühlen würde, zu sehen. Parkplätze sind genau gegenüber: nicht auf den Fuß- und Radweg stellen, wie das einige Vollidioten von den Gastmannschaften gerne machen!
Kapazität: 5.000 (Sitzplätze: 0/ Stehplätze: 5.000)
Ausbauten: Stehtribüne ringsherum (bis zu 12 Stufen)
Besonderheiten: Zwischen großer Straße (von Mauer abgeschottet), dem Fluss Saale (von Bäumen abgeschottet) und Industrieruinen (jeweils hinter den Toren) gelegen.
Nebenplätze: keine
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: Ruinen der Böllberger Mühle (Betreten verboten, aber möglich – und meist interessiert das auch keine Sau) und die davor gelegene romanische Kirche St. Nicolaus zu Böllberg [**].
Bewertung Sportanlage: 8,5/10
Spielberichte:
HFC II 1:1 GW Piesteritz
27. Stadion der Waggonbauer (3 Spiele)
Andere Namen: keine
Verein: BSV Halle-Ammendorf
Anfahrt: Vom Stadtzentrum aus kommend von der Merseburger Straße rechts hinter der Straßenbahnwendestelle in die Kurt-Wüsteneck-Straße abbiegen, dort dann ist dann nach 150m der Eingang zur Rechten. Parken ist hier meist kein Problem, aber wenn mal ein Gegner wie der HFC im Landespokal kommt, kann man weit laufen vom Parkplatz aus...
Kapazität: 3.000 (Sitzplätze: 62/ Stehplätze: 2.938)
Ausbauten: Stehtribüne mit abgetrennten Sitzplatzbereich (überdacht) auf einer Längsseite.
Besonderheiten: Also wer die Überdachung entworfen hat... das ist Baujahr 2009 oder so und sieht aus wie 1969.
Nebenplätze: Rasen Großfeld, sonst Steinstraße 17 (s.o.)
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: keine.
Bewertung Sportanlage: 6,0/10
Spielberichte:
BSV Ammendorf 0:1 Hallescher FC; BSV Ammendorf 2:2 IMO Merseburg
28. Stadion im Bildungszentrum (3 Spiele)
Andere Namen: keine, Kurzform: „Stadion BIZ“
Verein: übergangsweise Hallescher FC, ansonst FC Halle-Neustadt
Anfahrt: Einfach immer die Magistrale entlang nach Westen, die nächste Kreuzung nach der Schwimmhalle (Nietlebener Straße) rechts rein, nach 250m ist man da.
Kapazität: vorm Umbau 8.000 (Sitzplätze: 2.000/ Stehplätze: 6.000), danach 5.010 (3.984/ 1.026)
Ausbauten: Steh- und Sitztribünen (teilweise portabel?) ringsherum.
Besonderheiten: 2010 für die Gastspiele des HFC völlig verpfuscht – war zuvor mal ein prima Beispiel für die DDR-Architektur. Ein kleineres Beispiel steht zum Glück noch beim Stadtrivalen am Zoo.
Nebenplätze: 1x Kunstrasen Großfeld [FC Halle-Neustadt Ausweich], 1x Rasen Kleinfeld, 1x Hartplatz Kleinfeld und ein Motoballplatz
Hinweise: keine
Sehenswürdigkeiten vor Ort: Die besseren Plattenbauten der Neustadt sind in Stadionnähe [*]
Bewertung Sportanlage: 2,0/10 [Vor Umbau: 9,0/10]
Spielberichte:
HFC - Hertha BSC II
Aktualisierung: Stadion während des Umbaus;
27.06.10 + Stand 15.08.10 *** Aktueller Stand: HFC - Hertha II (23.02.11)


Update: Der HFC hat in der Karlsruher Str. in Silberhöhe ein neues Nachwuchsleistungszentrum mit 3 Rasen-Großfeldern, 2 Kunstrasen-Großfeldern und 1 Rasen-Halbfeld. Fotos von Rasenplatz 2 siehe hier.


Kein Spielbetrieb (außer den oben durchgestrichenen Lost Grounds): Sportplatz Franckesche Stiftungen (Schul- und Unisport) – 2.000 (0/ 2.000); 5,0
Ziegelwiese (Unisport) - 1.500 (0/ 1.500); 4,0 [plus Nebenplatz: 1.000 Stehplätze; 2,0]
Nebenplatz Kurt-Wabbel-Stadion (Trainingsplatz Hallescher FC)
Robert-Koch-Stadion (vor dem Umbau/ Leichtathletik)

2. Sporthallen usw.

Halle/ Saale (1): Sporthalle Ammendorf (BSV Ammendorf Basketball) – 60 (20/ 40); 6,0
Halle/ Saale (12): 
Ballsaal im Maritim Hotel (früher Boxen/ geschlossen!) – 400 (400/ 0); 2,5
Halle/ Saale (2): 
Dreifelderhalle der Sportschule Halle (u.a. Justabs Halle, Basketball) – 200 (100/ 100); 2,5
Halle/ Saale (40): 
Eissporthalle Halle/ am Gimritzer Damm (abgerissen / früher ESC 04 Saalebulls) – 4.000 (2.000/ 2.000); 7,0

Halle/ Saale (2): Turnhalle an der Eissporthalle am Gimritzer Damm (abgerissen/ früher teilweise Boxteam Halle) - 200 (100/100); 3,0
Halle/ Saale (1): sogenannte Erdgas Sportarena (Handball USV Halle, Union Halle-Neustadt; Basketball Halle Lions) - 1.200 (945/ 265); 6,0
Halle/ Saale (2): 
Halle Brandberge (verschiedene Vereine aus Halle) – 3.000 (3.000/ 0); 3,0
Halle/ Saale (8): 
Motoballplatz Bildungszentrum (ehemals 1. MBC 70/ 90 Halle, bis 2023) – 500 (0/ 500); 3,5
Halle/ Saale (1): Motoballplatz Schieferstraße (neuer Platz 1. MBC 70/ 90 Halle, seit 2024) – 1.000 (0/ 1.000); 2,0
Halle/ Saale (1): Neue Sporthalle des Thomas Müntzer Gymnasiums (u.a. Basketball USV Halle III) – 100 (30/ 70); 5,0
Halle/ Saale (6): 
Pferderennbahn Passendorfer Wiesen (Pferdesport Halle) – 10.000 (2.500/ 7.500); 5,5

Halle/ Saale (1): Regattastrecke (Ruderwettkämpfe) - 1.000 (0/ 1.000); 3,0
Halle/ Saale (1): 
Sportplatz Wolfgang-Borchert-Straße (ehemals Rugby Halle-Jena) – 500 (0/ 500); 3,5

Halle/ Saale (1): Schorre (Diskothek, geschlossen / früher regelmäßig Wrestling-Shows) – 250 (100/ 150 bei Wrestling); 6,0
Halle/ Saale (1): 
Schulturnhalle Reideburg (Reideburger SV Radpolo) – 50 (50/ 0); 3,0
Halle/ Saale (1): 
Schwimmhalle Neustadt (SV Halle, Wasserball) – 250 (200/ 50); 5,0
Halle/ Saale (11): 
Schwimmhalle Robert-Koch-Straße (Bilder vor dem Neubau/ früher SV Halle Wasserball) – 100 (0/ 100); 4,0

Halle/ Saale (1): Sparkassen Eisdom (MEC Saalebulls Halle) - 3.000 (1.100/ 1.900); 4,0
Halle/ Saale (1): 
Sporthalle Burgstraße (SV Halle Lions, Basketball u.a.) – 500 (500/ 0); 5,5
Halle/ Saale (1): 
Sporthalle der BbS IV Friedrich List (u.a. BBC Halle, Basketball) – 150 (75/ 75); 6,0
Halle/ Saale (1): 
Sporthalle der Sprachheilschule Albert Liebmann/ Halle-Neustadt (u.a. TORnados Halle, Bastards Halle/ Basketball) – 50 (50/ 0); 3,5
Halle/ Saale (1): 
Sporthalle der Dr. Dorothea Erxleben Kaserne (u.a. Justabs Halle, Basketball) – 100 (0/ 100); 2,5 

Halle/ Saale (1): Sporthalle am Steg (USV Halle Volleyball, selten Handball, Unihockey etc.) - Kapazitätbei Volleyball: 250 (100/ 150); 2,0
Halle/ Saale (3): Sporthalle im Bildungszentrum (HC Einheit Halle) – 500 (500/ 0); 9,0
Halle/ Saale (1): 
Sporthalle Südstadt/ Mannheimer Straße (TSV Halle Süd, Askania Nietleben u.a.) – 100 (100/ 0); 7,0
Halle/ Saale (1): 
Uni-Sporthalle Weinbergweg (USV Halle, Basketball) - 50 (30/ 20); 6,0
Halle/ Saale (2): 
Universitätssporthalle (Selkestraße) (USV Halle Handball u.a.) – 450 (350/ 100); 9,0
Halle/ Saale (1): 
USV-Sportplatz Frohe Zukunft (USV Halle Rugby/ Rovers) – 500 (0/ 500); 4,0

Montag, 4. Oktober 2010

W218III: Zwei schwache Spiele in Zwickau, doch den Besuch bereut man dort nie

FSV Zwickau A 0:3 FC Eilenburg A
Sonntag 3. Oktober 2010 – Anstoß 11.00
Landesliga Sachsen, A-Junioren (3. Liga der 16-18jährigen)
Ergebnis: 0:3 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit 0:2
Tore: 0-1 23. Nr. 10, 0-2 31. Nr. 10 (Elfmeter), 0-3 65. Nr. 7
Verwarnungen: keine, Platzverweise: keine
Spielort: Südkampfbahn (Kap. 3.000, davon 200 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 45 (davon vllt. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 1,5/10 (Eilenburg halbwegs sicher und ab und an gute Aktionen [3,0], Zwickau leider richtig unter aller Sau [0,0])

FSV Zwickau 3:1 SG Dynamo Dresden II (U-23)
Sonntag 3. Oktober 2010 – Anstoß 14.00
Oberliga Nord-Ost/ Süd (5. Liga, 2. Halbprofiliga)
Ergebnis: 3:1 nach 94 Min. (46/48) – Halbzeit 2:0
Tore: 1:0 9. Christof Neumann, 2:0 24. Christof Neumann, 3:0 60. Stefan Schumann (Elfmeter), 3:1 73. Norman Wohlfeld (Torwart-Eigentor?)
Verwarnungen: Danny Troschke (FSV); Martin Scholze, Tim Krömer, Sepp Kunze (SGD)
Platzverweise: keine
Spielort: Westsachsenstadion (Kap. 4.999 Sitzplätze, 9.001 gesperrte Plätze)
Zuschauer: 1.210 (davon ca. 200 Gästefans)
Unterhaltungswert: 4,0/10 (Zwickau sicher und mit einigen guten Szenen, Dresden nur zum Ende der 2. Halbzeit auf akzeptablen Niveau, sonst richtig scheiße gespielt, Stimmung der Fans O.K.)
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Photos and English version:
ZWICKAU: FSV ZWICKAU – DYNAMO DRESDEN II UND A-JUGEND
(Album contains pictures of Zwickau-Planitz, under-18 match FSV Zwickau – FC Eilenburg and semi-pro match: FSV Zwickau – Dynamo Dresden Reserve)

Das ist Bahnfahren wie es im Buche steht: um von einer nicht unbekannten sachsen-anhaltischen Stadt in eine wichtige sächsische Stadt zu kommen, die knapp 100km Luftlinie und nur wenig mehr Straßenkilometer oder 80 Autominuten entfernt liegt, bracht man mit der Bahn trotz nur einem Umstieg 200 Kilometer und 200 Minuten.

Endlich in Zwickau, aßen wir ein gutes aber zu teures Frühstück im Bahnhof und fuhren wir mit den Rädern nach Zwickau-Planitz, wo wir uns erst das Schloss mit Kirche und Gymnasium sowie angrenzenden Park mit einer weiteren Kirche – keine 2km entfernt findet man noch ein christliches Gotteshaus inmitten der schön in die Berghänge gebauten Straßenzüge mit den gutbürgerlichen Häusern Planitz’ – ansahen und dann nach zwei Mal falsch abgebogen doch noch um 11 Uhr an der Südkampfbahn standen, wo die Zwickauer A-Jugend (ungeschlagener Tabellenführer) gegen den FC Eilenburg A (gut gestarteter Dritter) kämpfte.

Wobei sie eigentlich nur die ersten 10 Minuten kämpften. Und von der Kampfbahn ist auch nur noch ein Graswallquadrat übrig. Doch die Wälle, auf denen sich ein paar wenige, aber jeden Neuankommenden grüßende Zuschauer eingefunden haben, lassen die vormalige Größe der Stehtribünen erahnen und die zweireihige Stahlrohrtribüne deutet an, wo einst die überdachte Tribüne bis zum baulichkeitsbedingten Abriss stand. Einige Häuser sind eng rangebaut, das Schloss Planitz und die eindrucksvolle neogotische Kirche ragen über die Wipfel der eng stehenden Bäume hinaus. Schon eine schöne Anlage!

Und eigentlich hätten wir ja auch ein schönes Spiel erwartet, aber nach 10 Minuten war die Luft bei Zwickau draußen und nach 20 bequemte sich Eilenburg erstmals, selber etwas fürs Spiel zu tun. Das 0:1 war gut gemacht, dann folgte wieder Leerlauf, dann ein starker Sturmlauf und katastrophales Abwehrverhalten der Heimmannschaft: ein unnötiges Foul, ein korrekter Elfmeter und ein sicherer Schütze. Null zu zwei. Danach war das Spiel dürftig und das Schiedsrichtergespann – wieso kann man nicht wie in der gleichen Ebene in Sachsen-Anhalt (A-Jugend Verbandsliga) ohne Fahnenheinis spielen? – zerstörte noch die wenigen Angriffe durch sinnlose Abseitswinkerei oder Foulpfeiferei, wo gar kein Regelverstoß war.

In der zweiten Halbzeit war all das nicht besser, sondern verschlimmerte sich noch. Das war selbst für ein Spitzenspiel – da bekommt man ja leider durch die Unfähigkeit vieler Spieler mit Druck umzugehen oder auch durch die Gleichwertigkeit der beteiligten Akteure selten spitzenmäßigen Sport zu sehen – ganz schlimm. Das Gespann hätte auch nach wie vor drei Blindenhunde benötigt: zwei, die nach den Linienrichterfahnen schnappen, wenn der wieder sinnlos winken will und einen, der den Schiri anknurrt, wenn der wieder nicht klar kommt oder einen seiner Assistenten zu Unrecht bei Einwurfentscheidungen korrigiert. Eilenburg erzielte noch ein schönes Tor als Schlusspunkt auf einer nicht so schönen Partie. Bei Zwickau, die leider die Tabellenführung an Fortuna Chemnitz verloren, handelte es sicher um einen Ausrutscher. Wenn die immer so einen Scheiß spielen täten, wären sie nie wochenlang Erster gewesen. Da kann man nur sagen: weiter machen und zwar besser das nächste Spiel!
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Ein kurzes Bergstück hoch und eine lange Abfahrt runter und schon ist man am Westsachsenstadion, das ich, ist es doch wohl das interessanteste deutsche Stadion, schon mehrfach beschrieben habe (
siehe Bilder in diesem Bericht). Allerdings ändert sich immer wieder etwas an dem seit Jahren zum Normalzustand gewordenen Provisorium der Stahlrohrtribünen, mit denen die abgewrackten Steh- und Sitzränge überbaut sind. Die Gegentribüne wurde etwas abgeändert und der eigentlich Gästesektor dorthin verlegt, wobei das wohl dem Vandalismus Chemnitzer Gästefans geschuldet ist, dass die eine Kurve nun nicht mehr nutzbar ist.

Jedenfalls fand in dieser tollen Sportanlage die Partie zwischen dem FSV Zwickau und Dynamo Dresden II (oder U-23) statt. Die beiden Fanlager sind befreundet, sodass es diesmal weder Vandalismus noch Tumult und Pöbeleien gab. Die Fans saßen sogar gut gemischt und hatten die Ultras in der ersten Hälfte noch in getrennten Blöcken ihre Teams und den jeweiligen Gegenüber angefeuert, so wechselte die Dynamo-Fraktion nach der Pause in den Red Kaos-Block von Zwickau und feuerte dort v.a. den FSV mit an. Leider wurde von den anderen 1.000 Zuschauern maximal auf den Spielverlauf reagiert und in keinster Weise sonst angefeuert. Dass ein Banner „Istina za Vedrana – Wahrheit im Fall Vedran“ nur Verwunderung und ahnungslose Gleichgültigkeit hervorruft, ist logisch. Ich kam auch erst nach ein, zwei Minuten darauf, dass das Banner an den bei der völlig aus dem Ruder gelaufenen Straßenschlacht vor dem Spiel der ersten bosnischen Liga zwischen NK Široki Brijeg (rechtsextremer Kroatenseparatistenverein) und FK Sarajevo (nationalistischer Bosnier-Klub mit zumeist muslimischen Fans)
2009 (wahrscheinlich durch eine Polizeikugel – brisanterweise in einem durch (auch bei den Polizeikräften) Kroaten dominierten Ort) getöteten FK Sarajevo-Ultra erinnert. Ironischerweise soll der kroatische Mörder eigentlich einen Muslim habe töten wollen, doch er traf einen der wenigen Katholen in der Szene von FK Sarajevo. Zurück nach Zwickau: da muss man sagen, dass auch die Nicht-Ultras ruhig mal ein bisschen mehr anfeuern könnten. Bei dem Spiel gegen Aue II, das ich 2008 mal gesehen habe, gingen ja sehr viele mit.

Vom Spiel her war aufgrund der Tabellensituation – Zwickau 6., Dresden 11. von 16 – ein knapper Sieg der Zwickauer oder ein Unentschieden zu erwarten und wenige Tore zu befürchten, doch Zwickau legte gleich los und der Spieler Neumann zeigte innerhalb von 15 Minuten (in der 9. und der 24. Spielminute nämlich) seine Kopfballstärke. Erst nach einem Standard hineingesprungen und hoch eingeköpft, dann ein Flugkopfball noch vor dem heraneilenden Torwart erwischt. Das Spiel war nicht besonders gut, doch Zwickau spielte immerhin sicher und überlegen gegen ganz schwache Dresdener. In der zweiten Halbzeit begannen die Jung-Dynamos – oder die zweite Garde – sogar damit, die ein oder andere unsaubere Aktion zu zeigen. Selbst Schuld, dass es nach einer Stunde Elfmeter gab, den der Zwickauer Schuhmann sicher verwandelte. Leider ließ sich Zwickau dann zurückfallen und konterte die letzten 25 Minuten über nur drei Mal – und das erfolglos. Hingegen Dynamo II zeigte jetzt, dass sie wenigstens ein paar Minuten halbwegs akzeptables Spielniveau durchhalten können und griff das FSV-Tor mehrfach gefährlich an. Allerdings trafen sie einmal nur irregulär (aberkannt) und einmal kullerte der Ball durch einen Torwartfehler (ob das auch ein Eigentor von ihm war, weiß ich nicht) äußerst glücklich ins Tor. Also mit 5:1 oder 5:0 hätte Dynamo sich auch nicht als „unglücklich hoch verloren“ hinstellen können – das 3:1 war noch ziemlich niedrig alles in allem betrachtet – und ob das nur am Fehlen ihres erfolgreichsten Torschützen lag, dass sie so scheiße kickten, wage ich zu bezweifeln; der Erfolg einer Mannschaft darf ja nicht von einem einzigen Leistungsträger abhängen!
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Das Westsachsenstadion ist eines der kuriosen Stadien, das man als Groundhopper gesehen haben muss, der FSV spielt für Oberliga meist attraktiven Fußball (heute nicht so besonders, lag aber auch am Gegner) und die Fanszene ist vor allem in den Derbys gegen Aue, Chemnitz, Lok und Sachsen Leipzig sowie gegen den Hallschen FC (und vielleicht noch ein paar andere) sehr kreativ und eindrucksvoll. Also die haben schon richtig tolle Choreographien und Pyroaktionen gezeigt und sind laut, ausdauernd, hauen melodische Gesänge – einige Melodien sind auch eher unbekannt hierzulande und könnten auch 500 Kilometer weiter östlich oder südöstlich so gesungen werden – raus, der Trommler ist absolut genial (!) und ich habe auch noch kein Publikum erlebt, das immer wieder so freundlich auf neutrale oder fremde Fans – zumindest solange sie nicht aus Chemnitz oder Aue sind – reagiert, im Gegenzug jedoch sich so derartig aggressiv gegenüber rivalisierenden Fangruppen verhält, wie in Zwickau. Man sollte nur darauf achten, dass der Ultrasektor nur für die entsprechenden Leute reserviert ist. Da sollen die jungen Leute besonders pingelig sein, wenn jemand nur aus Neugierde und nicht zum 90 Minuten langen Anfeuern in den Block auf der Gegenseite, links vom Turm aus gesehen, geht.

Abschließend muss ich sagen, dass der Bahnhof, der etwas heruntergekommen, voller schlechter und zu teurer Läden ist und nicht mal vernünftig funktionierende Getränkeautomaten hat, ziemlich das Letzte in der Stadt ist. Wobei die Anreise mit der Bahn so wie so nicht zu empfehlen ist, da man mit dem Auto von vielen anderen deutschen Orten viel schneller und flexibler (teurer ist es eigentlich auch nicht) in Zwickau ist, als mit der Bahn. Aber man muss ja – außer aus Zeitgründen wie wir – nicht unbedingt an diesem scheiß Bahnhof essen, sondern z.B. in dem böhmischen Restaurant gegenüber der Marienkirche. Alles in allem ist ein Besuch in Zwickau – vor/ nach dem Spiel/ den Spielen kann man auch ein paar Sehenswürdigkeiten abklappern – wirklich zu empfehlen!
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Statistik:
Ground Nr. 480 (ein neuer Ground; diese Saison: 30 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 1.151 und 1.152 (diese Saison: 40)
Tageskilometer: 420 (400 Bahn, 20 Fahrrad)
Saisonkilometer: 10.160 (7.170 Auto/ 1.340 Fahrrad/ 850 Bahn, Bus, Tram/ 800 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 67
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 218

Samstag, 2. Oktober 2010

W218II: Enge Schlussphase in Schortewitz, derbe Klatsche für Großkugel in Löbejün und; das 75-Minuten-Schnitzel...

SG Schortewitz/ Zörbig 4:3 SG Roßlau/ Klieken
Samstag 2. Oktober 2010 – Anstoß 10.30
Landesliga B-Junioren Staffel 3 (4. Liga der 14-16jährigen)
Ergebnis: 4:3 nach 81 Min. (40/41) – Halbzeit 3:0
Tore: 1-0 10. Nr. 3, 2-0 19. Nr. 3, 3-0 33. Nr. 10 (Elfmeter), 3-1 53. Nr. 6, 4-1 68. Nr. 5, 4-2 76. Nr. 7, 4-3 78. Nr. 7
Verwarnungen: keine, Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Schortewitz (Kap. 1.000, davon 11 Sitzplätze)
Zuschauer: 16 (davon 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Sehr diszipliniert für B-Jugend, etliche gute Szenen beider Teams zu sehen, zudem am Ende noch spannend geworden)

TSG Grün-Weiß Löbejün 10:0 SG Großkugel
Samstag 2. Oktober 2010 – Anstoß 15.00
Kreisliga Saalekreis, Staffel 1 (10. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 10:0 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit 5:0
Tore: 1-0 7. Nr. 9, 2-0 9. Nr. 8, 3-0 21. Nr. 9, 4-0 32. Nr. 11, 5-0 35. Nr. 9, 6-0 48. Nr. 7, 7-0 60. Nr. 14, 8-0 77. Nr. 10, 9-0 82. Nr. 10, 10-0 90. Nr. 10
Verwarnungen: 2x Nr. 6 Großkugel
Platzverweise: s.o. (12. Handspiel, 25. Foul + Meckern)
Spielort: Sportplatz Löbejün (Kap. 1.650, davon 150 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 60 (davon max. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,5/10 (Richtig guter Fußball der Gastgeber; Löbejün enorm überlegen, spielte Großkugel regelrecht an die Wand!)
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*** Photos and English Version: ***

a)
Under-16; Schortewitz/ Zörbig – Roßlau/ Klieken

b)
AMATEURS; LÖBEJÜN DEFEATS GROßKUGEL BY 10 GOALS

c)
A Nice Old Town; Löbejün near Halle

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Mit dem Hopperticket ging es von Merseburg über Halle nach Köthen, von wo aus es keine 20km in südlicher Richtung nach Schortewitz sind. Schortewitz ist ein 700 Einwohner zählendes Dorf, das sich 2007 freiwillig der Stadt Zörbig (9.000 Einwohner, 8km entfernt) angeschlossen hat – dem Beispiel sollte mal die kleine Gruppe der sich stur auf ihre, auf mittelalterlichen Ansichten zur Unabhängigkeit fußenden, Eigenständigkeit berufenden Käffer folgen. Beide Orte liegen übrigens zwischen Köthen und Halle, nahe an der Grenze zum Saalekreis (z.B. Ostrau/ SK). Die Schortewitzer Kirche ist ganz interessant, jedoch nicht herausragend mit dem barocken Kirchenschiff und dem eher historistisch wirkenden Turm. In der Nähe des Fußballplatzes befindet sich auch ein 5.200 Jahre altes Großsteingrab. Der am Nordrand gelegene Sportplatz hatte vor ein paar Jahren noch Pappeln ringsherum, nun stehen da vor allem Wacholderhecken. Die ganzen Felder drum herum geben dem Platz ein reichlich kahles Angesicht, aber ich habe schon Hässlicheres gesehen. Komischere Sitzschalen aber noch nie: die sind so schräg anmontiert, dass man sich aus Sorge, man könnte die Verankerung abreißen oder völlig verbiegen, gar nicht draufsetzen will.

In der B-Junioren Landesliga trafen die Spielgemeinschaften von SV Blau-Weiß 1955 Schortewitz + Zörbiger FC 1907 und SV Germania 08 Roßlau + SG Blau-Weiß Klieken aufeinander. Beide SGs hatten einen weniger guten Start mit nur einem Sieg und vier bzw. fünf Niederlagen hingelegt, was für Schortewitz/ Zörbig Platz 11 und für Roßlau/ Klieken Platz 13 bedeutet. Und es gibt nur 13 Plätze, von denen die letzten 4 Abstiegsplätze sind. Doch vom 9. bis zum 13. haben alle Mannschaften nur 3 Punkte. Man durfte also ein spannendes Spiel erwarten.

Beide Mannschaften zeigten auch gute Spielzüge, die man von Abstiegskandidaten so nicht erwarten konnte, wobei ausschließlich die Hausherren – oder Hausjungs? – diese nutzen konnten. Innerhalb weniger Minuten ein Doppelschlag des starken 3ers (besonders der Heber, aus der Luft angenommen und lässig über den Torwart gehoben, war Klasse) und kurz vor der Pause ein glasklarer Elfmeter der prima und sicher verwandelt wurde.
Nach der Pause schaffte Roßlau/ Klieken zwar den Anschlusstreffer, aber die Heimmannschaft konnte nach einem Freistoß den Ball fast ins Tor tragen. Das 4:1 schien die absolute Entscheidung, doch kurz vor dem Ende schöpfte der Gast noch Hoffnung durch einen Doppelschlag: da waren die Stürmer halt mal schneller als die Verteidiger.

4:3 war absolut verdient und neben dem ordentlichen Spielniveau muss man auch die Disziplin der Spieler beider Teams hervorheben: ein paar freche Wortwechsel und einmal Aneinanderrempeln sind für die B-Junioren – nach Aussage eines mir bekannten Amateurschiris die schlimmste aller Altersklassen, da sich die Spieler in der Hauptphase der Pubertät befinden – wirklich kein Ding. Und die Wortwechsel waren auch alle auf einem so vernünftigen Niveau, dass sie gar nicht des Zitierens wert sind. Auch nach zwei Szenen, in denen der gute und mit sehr viel Augenmaß und Ruhe pfeifende Schiedsrichter, eigentlich Elfmeter hätte geben können (hartes Einsteigen) bzw. müssen (Handspiel), gab es kein Geschrei der Spieler. Da tat sich nur der Trainer der Gastgeber negativ hervor. Wie der auch das Spiel über mit der eigenen Mannschaft umging, war eines Jugendtrainers, der neben der spielerischen und sportlichen auch eine charakterliche Erziehungspflicht inne hat, nicht würdig. So dümmliche Zurufe wie von dem Zörbiger müssen aber auch im Männerbereich nicht sein.
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Noch schnell eine Bockwurst im stilvoll eingerichteten Sportlerheim (hat sonst auch mehr Auswahl, wurde aber gerade ein Büffet vorbereitet, also abgespeckte Auswahl angeboten) gegessen und dann über Cösitz, wo sich ein leerstehendes aber noch nicht rettungslos versifftes und v.a. bauliches schönes Barockschloss unweit einer ganz sehenswerten Kirche befindet, nach Löbejün in den Saalekreis gefahren. In Löbejün waren wir nun schon mehrfach – und nun machte ich auch mal Fotos bei einem Spiel im Stadion. Das Stadion ist eines der schönsten im Saalekreis; denn das enge Spielfeld ist auf drei Seiten umbaut, wobei die eine Hintertorseite für Umkleiden, Geschäftsräume und Sportlerheim (mit Terrasse) ist, die eine Längsseiten zur einen Hälfte eine kleine Stehtribüne hinter den enorm massiven Wechselbänken und vor der kleinen Turnhalle ist und die zweite Längsseite mit einer zwei- bis dreistufigen Sitz- bzw. bis zu sechsstufigen Stehtribüne aufwarten kann. Gesessen wird auf Holzbänken und die Tribüne liegt dazu noch im Schatten hoher Bäume, während die Gegenseite in den kleinen Hang dahinter gebaut ist.

Eine wirklich schöne Anlage also für einen immer erfolgloser spielenden Verein, der von der Landesklasse innerhalb zweier Spielzeiten bis in die Kreisliga abgestürzt ist und dort einen katastrophalen Start (5:14 Tore nach drei Niederlagen + Ausscheiden im Kreispokal gegen anderen Kreisligisten) hinlegte. Zum Glück haben sie sich gefangen und die drei anderen Spiele mit zwei 5:1 Siegen und einem 4:4 erfolgreich gestaltet. In einem Spiel trat der Gegner nicht an (Wertung wird 3:0 für Löbejün sein). Heute war ein verlässlicher Gegner auf dem Platz erschienen: die SG Großkugel, deren Platz passend zum Ort der hässlichste im ganzen Saalekreis ist, aber die immer wieder für gute Spiele gut sind. Als Sechstplatzierter haben sie drei Punkte mehr als Grün-Weiß, doch weder die bessere Platzierung noch die niedrigere Torquote (in den 8 Spielen von Großkugel fielen 23 Tore, d.h. 2,9 pro Spiel, bei Löbejün hingegen 6,3/ Spiel) brachten mich von meinem Tipp – 6:4 für Löbejün – ab.

2€ sind zwar – vergleicht man das z.B. mit Leipziger Stadtliga – zu hoch für ein solches Spiel, doch wenn die Frau an der Kasse so freundlich ist, wie die in Löbejün meckert man nicht über die Preise und das Spiel war das Geld auch wert. Löbejün legte los wie die Feuerwehr und erzielte in der 7. und der 9. Spielminute die ersten beiden Tore. Die wenigen Angriffe der Gäste wurden vergeigt, oft verlor Großkugel innerhalb von Sekunden den Ball nach einem Freistoß in der eigenen Hälfte und kassierte so bis zur Pause drei weitere Tore, wobei der Sololauf des 9ers zum 5:0, der damit einen Hattrick erzielte, am sehenswertesten war: setzt sich fast an der Eckfahne gegen einen Abwehrspieler durch, spielt um den Strafraum herum, an einem zweiten Gegner vorbei, kann diesen nicht abhängen, doch zieht aus 18 Metern einfach ab und knallt den Ball in den kurzen Winkel. Dass Großkugel seit der 25. zu Recht in Unterzahl spielte, war nicht der Grund für die Klatsche. Die SG war einfach schwach an diesem Tag und Grün-Weiß spielte richtig stark auf.

Auch nach der Pause lief es so weiter: gleich das 6-0, dann das 7-0 nach einer Stunde, ein aberkannter Treffer – der Schiri war sehr sicher, sah über die wenigen bösen Bemerkungen der Gästebetreuer und -spieler hinweg oder reagierte mit gelassenen Gegenbemerkungen darauf; also wird die Entscheidung richtig gewesen sein, wie so ziemlich alle anderen auch – und dann ein tolles 8:0 aus 20 Metern in den Winkel. Das 9:0 mit gestrecktem Bein aus einem halben Meter Entfernung nach einer Flanke übers Strafraumgewühl erzielt war immer noch nicht der Schlusspunkt, denn Löbejün setzte in der 90. noch einen drauf: ein starker Heber zum 10:0!

Also mit zweistellig hätte ich hier nicht gerechnet, aber bei dem Kreisligaspieltag war eh manches Resultat komisch: Leunas zweite Mannschaft spielte 0:0 – hat die Erste seit sieben Jahren nicht mehr in der Liga geschafft und auch die Zweite macht kaum so einen Mist – und kaum hatte ich in meinem Bericht Großgräfendorf gegen Leuna II letzte Woche die Bemerkung gemacht, dass der Aufstieg entschieden sei, schon gewann Spergau gegen den vermeintlichen Aufsteiger Buna Schkopau, was mich eigentlich nicht an meiner Vorhersage zweifeln ließ, doch heute verlor Buna Tasman... äh Schkopau mit 0:4 gegen Eisdorf, was ein ähnlich knalliges Resultat ist, wie das von Löbejün. Apropos Aufstieg: den kann man in Löbejün schon fast anpeilen, so wie die spielen. Da mögen sie noch so schlecht gestartet sein: das war eine tolle Leistung!

Zum Abschluss muss ich noch ein paar Worte zum Sportlerheim verlieren: das Essen ist gut und preislich angemessen (Schnitzel mit Pommes und Salat 4,80€, großes Bauernfrühstück 4,50€ usw.) doch wenn mal irgendeine mengenmäßig große Bestellung ansteht sehen die Leute da nicht mehr klar. Ich musste in der ersten Halbzeit auf der Terrasse essen, obwohl ich schon um kurz nach 14 Uhr, als ich da ankam, bestellt hatte. Dem Gästebetreuer ging es nicht anders: 55 Minuten Warten auf ein Bauernfrühstück, 75 Minuten für Schnitzel mit Pommes. Fünfundsiebzig! Kaum kritisiert man das – und den Fakt, dass zuerst das falsche Essen geliefert wurde und die völlig unfähige Küchenfrau falsch abrechnete – gegenüber dem überforderten Kellner, schon heißt es, die Gäste seien Schuld an dem Chaos mit vertauschten Bestellungen und stundenlangem Warten. Was sich der Koch auch noch da dümmlich einmischt?! Der soll sich in die Küche machen, die Trinkgläser ordentlich reinigen, das gute Essen zügiger zubereiten oder am Besten erstmal Organisieren lernen. Das muss man nämlich auch in einfachen Gastronomieeinrichtungen wie einem Sportlerheim können. So viel Unfähigkeit auf einem Haufen habe ich noch nie erlebt und käme auch in guten Sportlerheimen wie dem in Leuna oder dem Insidertipp schlechthin: Kütten, nie in Frage.

Aber außer dem Sportlerheim zu bestimmten Veranstaltungszeiten kann Löbejün generell nur empfehlen: die Stadt, den Verein, das Stadion und die Mannschaft, die in dieser Saison richtig furios spielt. So macht Amateurfußball besonders Spaß!
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Statistik:
Ground Nr. 479 (ein neuer Ground; diese Saison: 29 neue)
Sportveranstaltung Nr. 1.150 (diese Saison: 38)
Tageskilometer: 130 (70 Bahn, 60 Fahrrad)
Saisonkilometer: 9.740 (7.170 Auto/ 1.320 Fahrrad/ 800 Schiff, Fähre/ 450 Bahn, Bus, Tram/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 65
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 218

Freitag, 1. Oktober 2010

W218I: Sucherei nach dem Spielort, nutzloser Platzverweis und zu früh abgepfiffen – ein Altherrenspiel am Freitagabend

SG ESV/ PNVG Merseburg 1:4 VfB IMO Merseburg AH
Freitag 1. Oktober 2010 – Anstoß 17.45
Freundschaftsspiel Alte Herren
Ergebnis: 1:4 nach 71 Min. (34/37) – Halbzeit 1:2
Tore: 0-1 12. Nr. 8, 0-2 31. Nr. 19, 1-2 35. Nr. 4, 1-3 45. Nr. 19 (Elfmeter), 1-4 66. Nr. 9
Verwarnungen: keine
Platzverweise: Nr. 7 (IMO) wegen angeblicher Tätlichkeit oder was auch immer in 18. Minute
Spielort: Scheitplatz (Kap. 700 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 35 (davon ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Kein gutes Spiel, aber durch einige Tore und kuriose Szenen unterhaltsam)
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Photos and English version:
Seniors’ Match in Merseburg

Am Vormittag hatte ich bereits in Leuna vorbeigeschaut, wo mal wieder nicht stand, ob und wann ein Spiel der Alten Herren stattfindet und auf dem Rückweg vom Stadion des Friedens auch beim ESV vorbeigeguckt. Dass VfB IMO gegen ESV/ PNVG (in dieser Ansetzung eindeutig im Ottoweg) spielt, habe ich dann mitgekriegt, als ich 17.20 dort war: gähnende Leere, keine Netze, keine Eckfahnen. Super, diese Zuverlässigkeit! Weiter in den Ulmenweg, doch da war Jugendtraining. Noch mal am Scheitplatz vorbei geguckt – und siehe da: da spielten sich tatsächlich die beiden besagten Mannschaften ein! Wieso kann man das am Aushang eigentlich nicht richtig herum angeben?!

Mit 15 Minuten Verspätung ging das Spiel vor über 30 Zuschauern los. IMO erwischte zwar den besseren Start und erzielte auch mit einem Kopfball aus Nahdistanz aber spitzem Winkel ins Tor einen schönen Führungstreffer, aber war die weiteren Minuten bis zur Halbzeit nicht wirklich besser als der ESV, der zwar technisch alles andere als beschlagen ist und im Vergleich zu Altherrenmannschaften wie Leuna, Braunsbedra oder Weißenfels recht ungeschickt wirkt, aber dafür hatte die Spielgemeinschaft der Eisenbahner (ESV Merseburg Alte Herren) und Busfahrer (Freizeitmannschaft der Personennahverkehrsgesellschaft Merseburg-Querfurt (PNVG)) wenigstens mehr Chancen. Nachdem sie in einen Konter zum 0:2 gelaufen waren, erzielten sie auch selber einen Treffer: 1-2 war also der Pausenstand.

Das wahre Highlight in Halbzeit eins war aber das Lowlight des Schiedsrichters. Ich hatte letzthin in einem Video der Frauenbundesliga gesehen, wie eine dümmliche Schiedsrichterin eine Potsdamer Spielerin vom Feld schickte, nur weil sie einem arroganten, den Einwurf verzögernden, Bayern-München-Püppchen den Ball beim Einwurf in die Schnauze geworfen hatte, weswegen sie gleich einen Nasen-Kiefer-und-sonst-was-Bruch schauspielerte. Der lächerlichste Platzverweis den ich je gesehen hatte – zum Glück hat Turbine Potsdam trotzdem gewonnen! Doch die Szene wurde heute getoppt: Ein IMO-Spieler sperrt einen Eisenbahner, der kommt zu Fall, der IMO-Spieler streift den ESVer beim Aufstehen, weswegen dieser völlig überzogen auf den Industriemonteur zu rennt, ihn anschreit und sogar den Handschlag des einsichtigen IMO-Akteurs verweigert. Für was der Schiedsrichter den Gästespieler vom Feld gestellt hat – weil er nach der unfairen Geste des ESVlers gefragt hat, was das soll? Wäre absoluter Schwachsinn! Oder wegen dem Wischer? Wäre völlig bescheuert! – weiß ich beim besten Willen nicht.

Der Schiedsrichter war aber auch ein gutes Beispiel dafür, wie man ein Spiel mit Aussetzern bereichern kann. Da es ein Altherrenspiel war, mache ich dem Schiedsrichter auch keinen Vorwurf, dass der Platzverweise besonders schlimm gewesen sei, zumal die IMO einfach nach der Pause wieder 11 Spieler auf den Platz schickte. Aber man muss auch bei den Alten Herren keine lächerlichen Elfmeter pfeifen – so einen, wie den, der zum 1:3 für die Gäste führte – und auch mal die Uhr richtig ablesen: pfeift der doch schon nach 60. Minuten ab! Ich dachte erst, er wollte wegen Dunkelheit (es war in der Tat schon sehr dämmrig) abbrechen, aber dann ging in der Diskussion mit den Spielern hervor, dass er die Uhr falsch abgelesen hatte... Also wurde doch noch weiter gespielt und IMO setzte noch einen schönen Treffer aus langer Distanz und spitzem Winkel – erneut hoch ins Eck – drauf. 1:4 war aber eigentlich zu hoch, denn IMO zeigte wenig Sehenswertes und der ESV mühte sich doch redlich und war ziemlich aktiv vorm gegnerischen Tor.

Das war jedenfalls ein sehr unterhaltsames Spiel mit einigen kuriosen Szenen. Wenn die Alten Herren von Leuna mal nicht spielen und keine sonstige Sportveranstaltung (höhere Klassen im Fußball, Handball oder Eishockey) erreichbar ist, dann ist der ESV doch immer die beste Alternative! Die Sportanlage der Eisenbahner (Eisenbahner-Stadion und Scheitplatz) ist auch einfach die schönste, da recht versteckt und idyllisch an der Saale gelegen, Sportanlage Merseburgs.
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Statistik:
Ground Nr. 478 (kein neuer Ground; diese Saison: 28 neue)
Sportveranstaltung Nr. 1.148 (diese Saison: 36)
Tageskilometer: 20 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 9.610 (7.170 Auto/ 1.260 Fahrrad/ 800 Schiff, Fähre/ 380 Bahn, Bus, Tram/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 63
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 218