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Samstag, 5. Juni 2010

W201II: Ein normaler Spieltag in zwei halleschen Ligen

Teil I: Erfolg für die zweite Mannschaft, die eigentlich die erste Mannschaft ist

TSG Wörmlitz-Böllberg III 0:3 SG Aufbau Tasmania Halle (II)
Samstag, 5. Juni 2010 – Anstoß 11.00
1. Stadtklasse Halle (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 0:3 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 45. (9), 0:2 75. (7), 0:3 83. (11)
Verwarnungen: 1x Wörmlitz-Böllberg (4)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Wörmlitz/ Kaiserslauterer Straße (Kap. 900 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Flott, viele Torszenen, hart aber fair)
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Photos and English Version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157624085873325/detail/

Nun sollten endlich die letzten halleschen Grounds, die meinem Vadder noch fehlten, gemacht werden. Der vorletzte in dieser Rubrik ist der wenig interessante, aber angeblich kleinste Platz der Liga, der sich in der Kaiserslauterer Straße befindet. Dort spielte die III. von Wörmlitz-Böllberg, als Vorletzter können sie die Klasse nur halten, wenn die nächsten Spiele (und das sind nicht mehr viele) gewonnen werden, gegen die II. von Aufbau-Tasmania. Warum das eigentlich nicht die II. ist, kann man ausführlich in anderen Berichten (unterm Post das Label „Aufbau Tasmania“ anklicken) lesen. Diese II. oder I. ist jedenfalls sicherer Tabellenzweiter, was den Aufstieg in die Stadtliga bedeuten sollte.

Aufbau Tasmania zeigte auch gleich, warum sie soweit oben stehen. Die Chancenverwertung war zwar nicht unbedingt toll, aber der enorme Druck aufs Wörmlitzer Tor und die gute Zweikampfhaltung machten einen starken Eindruck. Nach 45 Minuten war das Leder dann auch endlich im Eckigen. Dieser Vorgang war in der zweiten Hälfte, die dann etwas härter geführt, aber vom souveränen Schiri stets lässig geleitet – manch ein kleinlicher Wichtigtuer hätte hier mit gelben Karten um sich geworfen – war, dann noch zwei weitere Male zu beobachten. Obwohl Wörmlitz-Böllberg Kampfgeist zeigte und nun auch zu etlichen Chancen kam: Aufbau Tasmania gelang also ein glatter 0:3 Sieg.

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Teil II: Pillepalle am Planetarium

Kanenaer SV 2:1 FC Halle-Neustadt II
Samstag, 5. Juni 2010 – Anstoß 15.00
Stadtliga Halle (10. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 2:1 nach 97 Min. (48/49) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 19. (11), 1:1 58. (8), 2:1 63. (10; Foulelfmeter)
Verwarnungen: 3x Kanena (2, 6, 7), 1x Neustadt (8)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz am Planetarium (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 20 (keine Gästefans?)
Unterhaltungswert: 3,0/10 (Zum Ende kam noch etwas Feuer in die Partie, aber meistens war das Spiel ziemlich lahm)
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Photos and English Version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157624085873325/detail/

Ein Zwischenstopp am Döner beim Bahnhof und ein bisschen um den Hufeisensee herumfahren später, saßen wir im Schatten der Bäume in der Straße am Planetarium, wo sich der Platz in Kanena, einem der ziemlich dörflichen Ortsteile Halles, befindet. Das Spiel war zwar eine Klasse höher, als das Elfuhrspiel, doch beide Mannschaften – sowohl der sichere Absteiger aus Halle-Neustadt, als auch der Viertplatzierte Gastgeber – spielten ziemlich Pillepalle.

Nachdem die Gäste überraschend per Kopf zur Führung kamen, brauchte Kanena bis in die zweite Hälfte hinein, um nennenswerte Aktionen zu zeigen. Der Ausgleich war ein guter Abstauber nach einer hohen Flanke und das 2:1 ein souverän ins Eck gezimmerter Elfmeter, der recht umstritten war. So richtig gesehen habe ich die Berührung, die zum ziemlich krampfhaften Fallen geführt hat, auch nicht – und diesem kleinlichen und schwachen, immer wieder klare Fehlentscheidungen treffenden Schiri, würde ich nicht zutrauen, dass der auch nur die Hälfte der Entscheidungen richtig sieht – aber das 2:1 war ein nicht unverdienter Endstand, da Kanena die weniger schwache zweier an diesem Tage ziemlich schwacher Mannschaften war. FC Halle-Neustadts Zweite vergab die größten Chancen noch kurz vor Abpfiff.

Vor unserer Abfahrt haben aufmerksame Kanenaer Fans gleich festgestellt, dass mein Vadder drauf und dran war, sein zweites Portemonnaie in drei Monaten zu verlieren. Am völlig überlaufenen Osendorfer Wassersportzentrum vorbei, fuhren wir dann ohne irgendwelche Highlights zurück.
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Statistik:
Ground Nr. 431 (kein neuer Ground; diese Saison: 100 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 1.014 und 1.015 (diese Saison: 157)
Tageskilometer: 50 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 34.500 (21.720 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 3.510 Fahrrad/ 3.270 Bus, Bahn, Tram/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 9
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 201

Montag, 24. Mai 2010

W200I: Erneut überraschender Punktgewinn für TSV II – und: Dreck-am-Stecken-Syndrom bei Buna Schkopau

TSV Leuna 1919 II 2:2 VfL Querfurt
Montag, 24. Mai 2010 – Anstoß 11.00
Kreisoberliga Saalekreis (9. Liga, 4. Amateurliga)
Ergebnis: 2:2 nach 92 Min. (46/46) – Halbzeit 0:2
Tore: 0:1 3. (?), 0:2 35. Martini, 1:2 63. Schmidt (Foulelfmeter), 2:2 87. Pires (Handelfmeter)
Verwarnungen: Pires, Hunold, Grulich (TSV), Otto (VfL)
Platzverweise: keine
Spielort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 70 (davon ca. 25 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Das Spiel schien entschieden, doch Leuna sorgte mit Kampfgeist für sehr spannende letzte 30 Minuten)

Merseburger SV Buna Schkopau 6:1 SpVgg Weißenschirmbach-Vitzenburg 1999
Montag, 24. Mai 2010 – Anstoß 14.00
1. Kreisklasse Saalekreis, Staffel 1 (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 6:1 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit 3:0
Tore: 1:0 8. Nr. 5, 2:0 39. Nr. 11, 3:0 40. Nr. 7, 3:1 64. Nr. 11, 4:1 67. Nr. 9, 5:1 85. Nr. 10, 6:1 87. Nr. 9
Verwarnungen: Nr. 3 (MSV), Nr. 3 (SpVgg)
Platzverweise: keine
Spielort: Stadtstadion, Platz II (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 4,0/10 (Aufbau... äh: Buna hat guten Fußball gespielt, Weißenschirmbach war chancenlos – große Anerkennung für Auf... ach ja: Buna hab ich aber nicht übrig)
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Photos and English Version:
TSV Leuna II vs Querfurt
MSV Buna vs Weißenschirmbach

Ich weiß nicht, ob die Vollpfosten bei der Wettervorhersage besoffen waren oder ob
es wirklich so schwer ist, das Wetter 12 Stunden im Voraus anzukündigen. Da aber nicht nur die Wettervorhersage derartig schlecht und zudem auch noch am Morgen Regen gefallen war, was die regnerische Vorhersage glaubhaft erscheinen ließ, sondern ich auch noch erkältet war, war es naheliegend, statt in Rötha nur in der direkten Umgebung zu gucken. Und Leunas zweite Mannschaft spielte ja zum Glück ein wichtiges und interessantes Spiel zuhause im Stadion des Friedens.

Heute war der Tabellenführer zu Gast und Leuna somit – wie in Zscherben beim vorletzten Spiel auch – wieder in der Rolle des Underdogs. Querfurt legte auch gleich los und erzielt nach knapp drei Minuten per Kopf das 1:0. Eine halbe Stunde später gelang Querfurt unter gütiger Mithilfe unseres Torwarts das 2:0.

Bis zur 60. hatte Leuna nicht eine richtige Torchance, aber Torwart Melzer massig Zeit, seinen Fehler wieder auszubügeln: die Paraden, die er jetzt zeigte, ließen den groben Aussetzer in der 35. vergessen. Wie gesagt kam so ca. in der 60. die Wende des Spiels, als Querfurt enorm abbaute. Die waren zwar alle mal besser als der Zweitplatzierte Zscherben, aber jetzt gerieten sie ins Straucheln: nach 67. Minuten ein Foul an Hase und Rene Schmidt verwandelt den fälligen Elfmeter ganz sicher zum 1:2 Anschlusstreffer. Leuna war in der Folgezeit aktiver, wenn auch Querfurt immer wieder den ein oder anderen gefährlichen Angriff aufs Gastgebertor brachte. Kurz vor Schluss gab es dann eine ganz brenzlige Situation: einem Querfurter wird im eigenen Strafraum an die Hand geschossen – der Schiri pfeift Elfmeter. Rene Schmidt wurde aber kurz zuvor ausgewechselt. Nun gut: dann musste halt Joao Pires ran, der im Spiel ständig zugestellt war und dadurch kaum in Erscheinung trat, der dann aber auch zeigte, wie ein Elfmeter auszusehen hat. 2:2!

In der 90. Minuten landete der Ball noch einmal im Querfurter Tor, doch der Schiri hatte zuvor ein Foul gesehen. Das war aber möglicherweise eher vom Querfurter, als umgekehrt. Aber egal, denn schon dieser eine Punkt war äußerst respektabel (es verstärkten nur drei Spieler der ersten Mannschaft unsere Zweite) – und 2:2 war der aufgrund des starken Abbaus der Querfurter - aber auch der damit einhergehenden kämpferischen Leistung der Leunaer - verdiente Endstand. Jetzt heißt es für Leuna II mit einem Sieg gegen Löbejün an Teutschenthal vorbeizuziehen, um den Abstiegsplatz – es steigen doch vier Mannschaften ab, weil man die Ligastärke reduzieren will; im letzten Bericht kam nicht rüber, weil ich vor zwei Wochen noch eine veraltete Regelung im Kopf hatte – zu verlassen.

Für Querfurt heißt es, den perversen Spielplan durchzustehen, um nicht doch noch den ersten Platz an Zscherben zu verlieren: 6 Spiele in 12 Tagen durch die Schwachsinnsvorgabe, vor der WM 2010 die Saison zu Ende zu spielen!
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Da es terminlich gut lag, fuhren wir zum Merseburger SV Buna Schkopau, einem Verein, der neben der merseburger und schkopauer Komponente nun auch einen halleschen Teil aufweisen kann. Vor allem durch die hallesche Beteiligung sind sie Tabellenführer – die Gäste aus Weißenschirmbach – die mit ihrem Nachbarort Vitzenburg zusammen spielen –, einem zu Querfurt gehörenden 1.000-Einwohnerdorf, wo ich schon etliche Male mehr oder weniger gute, aber immer interessante Spiele gesehen habe, sind 7. von 14, was für die junge Mannschaft wirklich respektabel ist. Respektabel auch der Punktgewinn in dem erst vor zwei Wochen ausgetragenen Nachholspiel aus der Hinrunde gegen eben jenen MSV Buna: Schirmbach spielte da 1:1.

In diesem Spiel heute hatten sie leider keine Chance: das 1:0 fiel recht früh und ein Doppelschlag kurz vor der Pause entschied das Spiel. Zwar erzielte Weißenschirmbach mit ihrer dritten Chance im Spiel (die 1. in der 30. Minute, die 2. in der 50.) den Ehrentreffer, doch Schkopau schaffte es dann, noch drei weitere Tore durch schönen, guten, druckvollen Offensivfußball zu erzielen, wobei die guten Chancen (allein die Latten- und Pfostentreffer) auch für 10 bis 12 Tore gereicht hätten.

Das Spiel war nicht wirklich interessant, doch interessant sind die Hintergründe zu diesem Spiel bzw. zum Gastgeber. Eigentlich gäbe es die Fußballabteilung von MSV Buna unter normalen Umständen nicht im Spielbetrieb. Der Spielermangel vor der Saison war enorm und im Juni und Juli hörte man überall während der Saisonvorbereitung auf den Fußballplätzen des Kreises von den Insidern: Saline Bad Dürrenberg und Buna Schkopau treten nicht mehr an. Erstere mussten leider wirklich den geregelten Spielbetrieb aufgeben, letztere jedoch erhielten Verstärkung aus der Stadtoberliga Halle. Auf der Website von Buna findet man die Namen von neun ehemaligen Spielern von Aufbau Tasmania, die wegen einer Spielabsprache – die gab es zwar mehrfach in den letzten Spielzeiten in der halleschen Stadtoberliga, aber Aufbau Tasmania stellte sich am blödesten an – erst zwangsrelegiert, dann völlig schwachsinnig vom Landesverband wieder eingegliedert wurden und nach dem entsprechend harten Protest von Stadtverband und gegnerischen Mannschaften aus der Stadtoberliga zurückzogen. Die Selbstreinigung bei Aufbau Tasmania, die jetzt in der Stadtklasse spielen, hat funktioniert. Außerdem gab es ein paar Sperren – und Buna kann sich freuen, die nicht gesperrten Spieler in Hülle und Fülle von Aufbau bekommen zu haben.

Ein besonders fähiger Schwung von Spielern kam nach der Halbserienpause. Seitdem räumt Buna reihenweise die Gegner vom Feld. Man muss ihnen auch wirklich lassen: sie spielen gut und attraktiv – und weil da etwas schief gelaufen ist in der Vergangenheit und vor allem ihr Trainer ein oder mehr Spiele verzockt hat, muss man diese guten Spieler nun wirklich nicht am Fußballspielen hindern. Doch der Beigeschmack der massiven Wettbewerbsverzerrung bleibt dann doch. Wie Red Bull „Leipzig“ mit enormen Finanzmitteln im Halbprofibereich der Oberliga den Wettbewerb erfolgreich verzerrte, so schafft Buna es ohne nennenswerte Geldmittel mit Amateurspielern, die eigentlich nicht in diese 1. Kreisklasse gehören. Für die beiden Roßbacher Zuschauer war es natürlich ärgerlich, da ihre Mannschaft nun zum dritten Mal in Folge knapp am Aufstieg scheitern wird – und dass sie die starke Leistung der Schkopauer/ Merseburger/ Hallenser Spieler ungern und nur zähneknirschend würdigten, kann ich absolut nachvollziehen.

Was bei mir nicht nur Zähneknirschen, sondern eher Zähnefletschen hervorruft, sind Typen wie der MSV Buna-Abteilungsleiter: der spielt sich als Ordner auf und bepöbelt den Schiri – trotz seiner Ordnerbinde (mit der entsprechenden Verantwortung) am Arm – und will mir dann nach 75 Spielminuten weis machen, dass ich eigentlich fürs Fotografieren vorher eine Genehmigung hätte einholen müssen oder eine Pressekarte. Der Schwachsinn kam mir bekannt vor. Woher? Von Aufbau Tasmania, wo man mir dasselbe vorhielt, aber dann nach entsprechendem Konter von mir schnell den Schwanz einzog. Man hatte mich einfach fälschlich für einen Schnüffler vom Platzbesitzer oder auch einen Pressevertreter gehalten. Vor letzteren hatte Aufbau Tasmania Angst, da ihr Betrugsfall – nicht immer so differenziert – durch die Lokalmedien ging. Vor Presse oder ähnlichen Organen scheint man auch bei Buna Angst zu haben. Aber eigentlich weis jeder, den es interessiert, von den Hintergründen bei Buna Schkopau. In der Kreisklasse hat das jeder – von Weißenschirmbach bis Blösien und von Rossbach bis Delitz am Berge – unlängst mitgekriegt, wobei niemand Boykottaktionen oder Attacken in Erwägung zieht, sodass Buna eigentlich gar keinen Grund hat, vor jeder Kamera derartig neurotische Angst zuhaben. Aber derlei Aktionen wie diese Unterredung mit dem Abteilungsleiter, der erfolglos versuchte meinem Vater – einem Juristen – mit erfundenen Paragraphen (würde es den herbeiphantasierten Paragraph geben, dann wäre er ein Widerspruch zum Zivilrecht, was das Fotografieren bei Massenveranstaltung wie jeglicher Art von Sportevents uneingeschränkt [inklusive der nicht-kommerziellen Veröffentlichung] erlaubt) beizukommen, zeugen von dem klassischen und sehr unangenehmen Dreck-am-Stecken-Syndrom. Zu verbergen haben sie sicherlich nichts. Zumindest nichts Ernstzunehmendes. Aber so ganz wohl scheint es Buna nicht zu sein in ihrer Haut. Dieser Umstand macht das von dem Roßbacher Fan vorgezeichnete Szenario noch wahrscheinlicher: „...die neun Aufbau Tasmania Spieler verlassen den Verein MSV Buna Schkopau nach der Saison und gehen zu einem höherklassigen Klub. Mal sehen, wie Buna da noch eine Mannschaft in der Saison 2010/ 2011 melden will.“

Und selbst wenn sie eine melden würden: von 79 in der MSV-Torstatistik verzeichneten Treffern, wurden 52 von Aufbau Tasmania-Spielern erzielt. Ohne nennenswerte Verstärkung – und wo sollte diese herkommen? – dürfte Buna ohne ihre Hallenser in der Kreisliga aufgeschmissen sein. Ich wünsche schon mal viel Spaß bei Niederlagen in Nempitz, Klobikau und Kötzschau! Vielleicht fotografiere ich euch da mal bei einem der Spiele...
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Statistik:
Ground Nr. 428 (kein neuer Ground; diese Saison: 97 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 1.007 und 1.008 (diese Saison: 150)
Tageskilometer: 20 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 34.230 (21.720 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 3.260 Fahrrad/ 3.250 Bus, Bahn, Tram/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 2
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 200

Samstag, 8. Mai 2010

W197II: So müssen Ansetzungen aussehen...

Hallescher FC C II 2:2 Eintracht Salzwedel C
Samstag, 8. Mai 2010 – Anstoß 10.30
C-Junioren Verbandsliga Sachsen-Anhalt (2. Liga der 12-14jährigen)
Ergebnis: 2:2 nach 70 Min. (35/35) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 (?). [?], 1:1 41. [?], 1:2 49. [?], 2:2 53. [Handelfmeter, ?]
Verwarnungen: mindestens 1x gelb für Salzwedel
Platzverweise: keine
Spielort: Sportzentrum Sandanger, Platz II (Kap. 500 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 20
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Bewertet: 2. Halbzeit; sehr flottes und spannendes Juniorenspiel)

Hallescher SC 1996 II 1:4 Post- und Telekom SV Halle
Samstag, 8. Mai 2010 – Anstoß 13.00
1. Stadtklasse Halle (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 1:4 nach 98 Min. (51/47) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 34. Nr. 7, 0:2 59. Nr. 7, 1:2 61. Nr. 10, 1:3 65. Nr. 8; 1:4 76. Nr. 4
Verwarnungen: Nr. 9, Nr. 10, Nr. 16 (HSC II); Nr. 8, Nr. 11 (PTSV)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Brandberge (Kap. 700 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Brauchte lange, bis es in Fahrt kam, dann ganz gutes Spiel)

SV Blau-Weiß Dölau III 1:4 SG Aufbau Tasmania Halle (II)
Samstag, 8. Mai 2010 – Anstoß 15.00
1. Stadtklasse Halle (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 1:4 nach 91 Min. (45/46) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 14. Nr. 10, 0:2 57. Nr. 7, 1:2 60. Nr. 11, 1:3 66. Nr. 7, 1:4 74. Nr. 11
Verwarnungen: Nr. 3, Nr. 4 (BW III)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportanlagen Blau-Weiss Dölau (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Mittelmaß)
Na so schlecht war das Spiel nun nicht...
Photos and English Version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157624018763002/detail/ [2 pages]

Auch wenn der halleschen Fußball größtenteils zwischen schwachem Gekicke und absolutem Scheiß, garniert mit den ein oder anderen Spielabsprachen und selten auch mal einer zünftigen Keilerei, schwankt: ab und an muss man sich das Elend doch mal antun. Allerdings sollte man den Ligen, die ich heute besucht habe, auch kein Unrecht tun: denn unterhalb der Stadtoberliga – und manchmal auch in der Landesklasse – liefern hallesche Mannschaften immer wieder attraktiven Fußball ab. Und nicht zuletzt will ich auch einfach meine Groundliste von Halle/ Saale, die alle im geregelten Spielbetrieb genutzten Anlagen umfasst, vervollständigen können. Meinem Vater fehlen noch ein paar ganz wenige, die bis August sicherlich abgehakt werden können – und ich konnte die letzte, die mir noch in der Sammlung fehlte, mit dem Sportplatz von Dölau heute ankreuzen.

Aber kommen wir zu erst einmal zum Spiel zwischen den zweiten C-Junioren des Halleschen FCs, dessen Jugendmannschaften oft weitaus attraktiver, als die halbprofessionellen Männer spielen, und der ersten C-Jugend von Eintracht Salzwedel. Wir erreichten den Sandanger erst kurz vor der Halbzeit, da wir eigentlich die dritten Mannschaften von Wörmlitz-Böllberg und Askania Nietleben in der 1. Stadtklasse um 11.00 sehen wollten, doch das Spiel wurde abgesagt. Der 4. spielte gegen den 5. und als wir kamen stand es bereits 0:1, was auch der Halbzeitstand sein sollte. Nach der Pause machte der HFC mehr Druck und erzielte den gut heraus gespielten Ausgleich. Das 1:2 fiel in einer Phase, in der die Heimabwehr enorm schwamm. Aber in der C-Jugend Verbandsliga darf man ruhig mal zu viert auf den Ballführenden losstürzen und damit drei andere Gegenspieler vernachlässigen. Später gab es einen berechtigten Handelfmeter, der zum hochverdienten Augleich für die halleschen Junioren führte.
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Weiter ging es im Brandbergweg, wo auf dem Sportplatz hinter der Brandbergehalle, der sehr idyllisch von Bäumen, Büschen und hohem Gras komplett umgeben ist, der 10. der Stadtklasse (Hallescher SC 96 II) gegen den Tabellenführer (Post- und Telekom SV I), der mit seinem Verfolger eine Klasse für sich bildet, kickte. Bis zur 20. brauchten die Spieler, um vernünftige Aktionen zu zeigen. HSC traf einmal die Latte, PTSV dreimal die Latte und einmal ins Tor. Bald nach dem Treffer musste der Torwart des Halleschen SC ausgewechselt werden, weil ein Gästestürmer ihn unabsichtlich, aber im vollen Bewusstsein des Verletzungsrisikos, im Fünfmeterraum anging. Eigentlich eine grenzwertige gelbe Karte, die auch eine rote hätte sein können – doch nicht einmal die fällige Gelbe gab es. Dafür verteilte der Schiedsrichter mehrere völlig übertriebene gelbe Karten. Eine schwache Leistung vom Unparteiischen. Nach der Pause entschied der Post SV das Spiel für sich. Dafür konnte der Feldspieler im Tor allerdings nichts. 1:4 der Endstand.

Zum Abschluss fuhren wir dann noch nach Dölau, wo der 8. (SV BW Dölaus III.) gegen den Tabellenzweiten (Aufbau Tasmania II) spielte. Auf dem langweiligen, aber wenigstens Baum umstandenen Platz spielte aber eigentlich de facto die 1. Mannschaft von Aufbau Tasmania, da die 1. Mannschaft nach einem Skandalurteil des Landesverbandes, das Tasmania den Verbleib in der Stadtoberliga trotz dummen und auffälligen Betrugs erlauben wollte, nach Druck der anderen Mannschaften, die allerdings lieber nicht zu sehr mit Steinen im Glashaus Stadtoberliga werfen sollten, aufgelöst wurde und v.a. zu MSV Buna Schkopau überwechselte. Also ist die II. die da heute auf dem Platz stand eigentlich die I. Die zeigte auch nach einer Viertelstunde ein tolles Tor mit einem Heber, der gefühlvoll in den Winkel geflogen wurde. Das nächste Tor wurde dann erst in der zweiten Halbzeit erzielt: Tasmania spielte es schön heraus. Kurz darauf erzielte Dölau den Anschlusstreffer, doch Aufbau Tasmania war – ohne wirklich überragend oder spektakulär zu spielen – einfach das klar bessere Team. Auch hier hieß es am Ende 1:4. PTSV und Aufbau Tasmania müssten damit meines Wissens beide in die Stadtliga aufgestiegen sein.
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Dem Stadtverband und den Vereinen muss man abschließend einfach noch für so fanfreundliche Ansetzungen danken. Da sollten sich mehr Staffelleiter usw. mal ein Beispiel nehmen, nicht alle Spiele parallel laufen zu lassen! Selbst bei dem Ausfall in Wörmlitz konnten wir noch ein Ersatzspiel sehen.

Nachdem ich schon in Merseburg und den Nachbargemeinden alle Grounds abhaken konnte, konnte ich das jetzt auch in Halle tun. Hier die alphabetische Liste:

1. Buna-Stadion Lilienstraße (Buna Halle-Neustadt); 2. ESG-Sportanlage (ESG Halle); 4. Hallorensportplatz (SG Aufbau/ Tasmania Halle); 5. Kurt-Wabbel-Stadion (Hallescher FC); 6. Post- und Telekom SV Halle (PTSV Halle); 7. Reideburger Sportanlage (Reideburger SV); 8. Sportplatz Radewell (GW Ammendorf); 9. Sportanlage Turbine (Turbine Halle); 10. Sportanlage VfB 07 (VfB 07 Lettin); 11. Sportanlagen Blau-Weiss Dölau (SV BW Dölau); 12. Sportplatz am Goldberg/ HTB (SG Hallesche Transport Betriebe); 13. Sportplatz am Heiderand (Askania Nietleben); 14. Sportplatz am Kinderdorf (FSV 67 Halle); 15. Sportplatz am Planetarium (Kanenaer SV); 16. Sportplatz auf dem Dautzsch (SV Dautzsch 67); 17. Sportplatz Brandberge (Hallescher SC 96); 18. Sportplatz Donnersberg (TSG Kröllwitz); 19. Sportplatz Einheit (SG Einheit Halle); 20. Sportplatz Halle-Bruckdorf (SV 48 Bruckdorf); 21. Sportplatz Kaiserslauterer Straße (TSG Wörmlitz-Böllberg); 22. Sportplatz Motor, Platz I (SG Motor Halle); 25. Sportplatz Rotation (Rotation Halle); 26. Sportplatz Seeben (VfL Seeben); 27. Sportplatz Steinstraße 17 (BSV Halle-Ammendorf II); 28. Sportzentrum Sandanger, Platz I (Hallescher FC, Jugend); 30. Stadion am Galgenberg (Polizei SV Halle); 31. Stadion am Zoo (VfL Halle 96); 34. Stadion Böllberger Weg (Hallescher FC II); 35. Stadion der Waggonbauer (BSV Halle-Ammendorf); 36. Stadion im Bildungszentrum (FC Halle Neustadt).

Zusatz: 31. ESG-Sportanlage, Platz II (ESG Halle II); 32. Sportplatz Motor, Platz II (SG Motor Halle); 33. Sportplatz Motor, Platz III/ KF; 34. Sportzentrum Sandanger, Platz II (Hallescher FC, Jugend); 35. Stadion am Zoo, Platz IV (Roter Stern Halle u. a.); 36. Stadion am Zoo, Platz V (VfL Halle 96; Kleinfeld-Jugend); 37. Sportplatz Frohe Zukunft (Rugby USV Halle); 38. Sporthalle im Bildungszentrum (HC Einheit Halle-Neustadt); 39. Eissporthalle Halle (EHC 04 Saalebulls); 40. Sporthalle bei der Eissporthalle (Box Team Halle, Tischtennis u.a.); 41. Uni-Sporthalle Weinbergweg (Basketball USV Halle); 42. Sporthalle Burgstraße (SV Halle Lions); 43. Schwimmhalle Neustadt (SV Halle Wasserball); 44. Schwimmhalle Robert-Koch-Straße (früher SV Halle Wasserball); 45. Schulturnhalle Reideburg (Reideburger SV Radpolo); 46. Rugby-Platz Halle-Neustadt (früher Rugby Halle-Jena); 47. Halle Brandberge (verschied. Vereine); 48. Universitätssporthalle (USV Halle Handball u.a.); 49. Pferderennbahn Passendorfer Wiesen (Galopprennsport Halle/ Saale); 50. Ballsaal im Maritim-Hotel (Chemiepokal Boxen); 51. Motoballplatz im Bildungszentrum (1. MBC 70/90 Halle).

Mehr Informationen zu diesen und den anderen Grounds, die ich besucht habe, gibt es demnächst hier in einer übersichtlichen Liste.
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Statistik:
Ground Nr. 421 (zwei neue Grounds; diese Saison: 90 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 995-997 (diese Saison: 139)
Tageskilometer: 50 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 33.470 (21.720 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 2.950 Bus, Bahn, Tram/ 2.800 Fahrrad/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 80
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 197

Samstag, 19. September 2009

WE164II: Als Spione bei Aufbau Tasmania, als Sonnenbader bei Grün-Weiß Ammendorf und schließlich: 90 Jahre TSV Leuna 1919.

SG Aufbau/ Tasmania Halle III 3:1 SV 1948 Bruckdorf II
Samstag, 19. September 2009 - Anstoßzeit 11.00
2. Stadtklasse Halle (12. Liga, 8. und unterste Amateurliga)
Ergebnis: 3:1 nach 94 Min. (48/46) - Halbzeit 1:0
Tore: 1-0 34. Nr. 4, 2-0 51. Nr. 5, 3-0 69. Nr. 11, 3-1 88. Nr. 13
Verwarnungen: Nr. 2 (Tasmania), Nr. 5, Nr. 6, Nr. 10 (Bruckdorf)
Platzverweise: keine
Besondere Vorkommnisse: Nr. 8 Tasmania schießt Foulelfmeter an die Latte (19.)
Spielort: Hallorensportplatz (Kap. 1.000 Plätze, davon 9 Sitzplätze)
Zuschauer: 15 (2 Gästefans)
Spielqualität: 6,0/10 (Überm Durchschnitt)

SG Aufbau/ Tasmania Halle II 3:0 VfL Halle 1896 IV
Samstag, 19. September 2009 - Anstoßzeit 13.00
1. Stadtklasse Halle (11. Liga, 7. Amateurliga)
Ergebnis: 3:0 nach 90 Min. (45/45) - Halbzeit 1:0
Tore: 1-0 42. Nr. 10 (Handelfmeter), 2-0 47. Nr. 11, 3-0 68. Nr. 11
Verwarnungen: Nr. 9 (Tasmania), Nr. 11 (Halle 96)
Platzverweise: keine
Spielort: Hallorensportplatz (Kap. 1.000 Plätze, davon 9 Sitzplätze)
Zuschauer: 15 (3 Gästefans)
Spielqualität: 5,5/10 (Besserer Durchschnitt)

SV Grün-Weiß Ammendorf 1:1 SV Dautzsch 1963
Samstag, 19. September 2009 - Anstoßzeit 15.00
Stadtoberliga Halle (9. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 1:1 nach 90 Min. (45/45) - Halbzeit 1:1
Tore: 0-1 42. Nr. 5, 1:1 44. Nr. 9.
Verwarnungen: Nr. 1, Nr. 8, Nr. 9, Nr. 10 (alle Grün-Weiß)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Radewell (Kap. 1.000 Plätze)
Zuschauer: 65 (10 Gästefans)
Spielqualität: 1,0/10 (Große Scheiße)
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Photos and English version: [
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Heute standen zwar drei Spiele, aber nur ein neuer Ground auf dem Programm. Dieser hatte es jedoch in sich, denn von den kleinen Stadien – aufgrund einer kleinen, allerdings noch nicht ganz fertig gestellten Holztribüne mit 9 Sitzen, kann man die Anlage als Stadion bezeichnen – in Halle/ Saale, ist dieser Platz wohl der ungewöhnlichste. Umgeben von Industrieanlagen, die größtenteils nicht mehr in Betrieb sind, ein paar Bäume und wüstes Gestrüpp drum herum und schon hat man einen Platz mit morbidem Charme.

Ebendiese Lage führte allerdings zu einer bizarren Unterhaltung, die ich in der Art und Weise noch nicht erlebt habe, obschon ich immer wieder nicht nur freundlich-neugierig sondern unfreundlich-aufdringlich bis sau-dämlich ausgefragt wurde, da so mancher Amateurfußballfan oder Dorfhandballbetreuer von Groundhopping, zumal auf Sportanlagen kleiner Vereine, nichts weiß oder wenig hält, da zumindest sein/ ihr sportlicher Horizont am Ortsausgangsschild zu Ende ist. Jedenfalls: als ich den Eingangsbereich und die Tribüne fotografiert hatte, fielen mir die misstrauischen Blicke zweier Gestalten auf. Die zweite Gestalt baute sich schließlich mit zwei anderen Typen vor uns auf und faselte irgendwas daher, die Anlage sei Privatgelände, vom Verein nur gepachtet, man müsse da für Fotos eine Erlaubnis einholen, aber zumindest Veröffentlichungen von Bildern mit irgendeiner Firma absprechen, heute wisse man ja nie... Was nehmen die eigentlich für’n Zeug, bei Aufbau Tasmania?! Jedenfalls beendeten wir das Gespräch mit ,,Ja, ja... Machen wir. Wir wissen schon, dass Ihr vorsichtig sein müsst. Tasmania ist ja ein gebranntes Kind.“ Schon zogen die Gestalten – Trainer und Betreuer – wieder ab.

Warum Tasmania ein gebranntes Kind ist, kann man u. a. auch in diesem Blog nachlesen. Kurz gesagt: es geht um eine Spielabsprache, die aufflog und den Abstieg zur Folge hatte, den jedoch ein Gericht aufhob, das noch härteres Zeug nimmt, was nach Protest des Stadtverbandes Terminchaos, Rücktritte und den Rückzug der 1. Mannschaft bzw. deren Transfer nach Schkopau zur Folge hatte.

Kommen wir endlich mal zum Spiel: Aufbau Tasmania III – eigentlich II durch den Rückzug – spielte in einer Partie der untersten Spielklasse des Stadtkreises Halle, als Tabellenführer gegen den Drittletzten aus Bruckdorf. Letztere hatten über die gesamten 90 Minuten nur etwa drei Torchancen, wovon eine geschickt verwertet wurde. Allerdings nur eine und auch erst kurz vor Ende der Partie.
Den ersten großen Aufreger gab es schon in Halbzeit eins, als Tasmania einen strittigen Elfmeter zugesprochen bekam, der allerdings an die Latte gesetzt wurde. Die verdiente 1:0 Führung folgte durch einen tollen direkten Freistoß aus 30 Metern, der vom Torwart – sein erster Einsatz, laut der - wie immer - oft meckernden Bruckdorfer Bank – unterlaufen wurde.
Nach der Pause und Mitte der zweiten Hälfte schlugen zwei Spieler je einmal zu: starke Treffer! Ebendiese Treffer und der oben schon erwähnte Torerfolg Bruckdorfs besorgten den noch zu niedrig ausgefallenen 3:1-Sieg der SG Aufbau/ Tasmania III.

Die Spielpause nutzte ich dann, um den einen der drei oben genannten Wichtigtuer zur Rede zustellen. Ich erzählte, ich hätte einen Bekannten beim Stadtverband vorhin angerufen – die Miene des Offiziellen verzog sich erkennbar erschrocken –, der mir erklärt habe, dass man auf jedem Sportplatz der Stadt Halle fotografieren dürfe, auch wenn er einer Firma gehöre. Auch Gebäude der Firma dürften aufgenommen werden. (Stimmt übrigens deutschlandweit wirklich so!) Und außerdem wüsste ich, dass die Fragerei ohnehin nur darauf abzielte, herauszufinden, ob nicht wieder Journalisten über Aufbau/ Tasmania berichten wollten. Aber mit Journalisten wollten wir doch auch nichts zu tun haben.
Schnell wurde der Offizielle erstaunlich freundlich, redete etwas von Missverständnis und gab zu, dass er misstrauisch wurde, weil der Pächter sich vor kurzem erst eine schikanöse Kontrollaktion geleistet hätte und ohnehin derzeit nur Probleme von Außen in den Verein getragen würden. Er redete nun auch ehrlich über die Umstände des Bestechungsskandals mit uns. Dass Tasmania zum Sündenbock gemacht wurde, obwohl auch viele andere (der Offizielle meinte sogar „alle anderen Vereine“ – aber objektiv gesehen, ist das unwahrscheinlich) Vereine regelmäßig Spiele absprechen würden, glaubten wir ihm gerne. Da Betrug nun mal zum Sport gehört – ohne unsaubere Aktionen, Betrug, Randale usw. wäre es auch etwas langweilig – bin ich auch dafür, aus dieser Aktion von ehemaligen Trainern und Spielern des Vereins, kein zu großes Theater zu machen. Das hat der Verein nicht verdient. Schikanen vom Pächter hat er schon gar nicht verdient. Die gegenüber des Offiziellen getätigten Erfolgswünsche für den Klub mit dem seltenen Namen („Tasmania“ trägt in Deutschland sonst nur noch Tasmania Berlin im Vereinsnamen) kann ich hier nur noch einmal bekräftigen.
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Wir blieben auch noch zum Spiel der II. Mannschaft – also eigentlich der I. – was eine Klasse höher und knapp weniger unterhaltsam war, als das Spiel davor. Hier brauchte Tasmania noch länger zur 1:0 Führung, die allerdings auch verdient war und ebenfalls eine Parallele zum Vorspiel: es wurde ein Elfmeter für die Heimmannschaft verhängt, der diesmal jedoch sicher verwandelt wurde.
Kurz nach der Pause und Mitte der zweiten Hälfte erzielte der kleine 11er zwei tolle Treffer! Das Spiel wurde dann kurzzeitig ruppig, weil die VfLer mal wieder ihre unsympathische Phase bekamen – ob erste oder wie hier vierte Mannschaft, ob Spieler oder Zuschauer: sowie mal kein souveräner Sieg erzielt wird, wird in brenzligen Phasen der Partie gegen den Schiri gewettert und der Gegner angeblökt, dass man sich immer wieder des pejorativen Spitznamens von VfL Halle 96 erinnert –, beruhigte sich aber schnell wieder. Ein weiteres Tor fiel allerdings nicht und wir sahen zu, nach Ammendorf zu kommen.

Ich kannte den Platz schon, mein Vater noch nicht. Auch dort gammeln noch Industrieanlagen vor sich hin, aber der Platz ist leider recht kahl. Zum vierten Mal hintereinander genossen wir jetzt freien Eintritt, doch nicht nur das Sitzen in der Sonne machte müde, sondern auch das niveaulose Gekicke der Mannschaften. Waren die wirklich zwei bzw. drei Klassen höher, als die beiden Gegner in den beiden Spielen zuvor? Die scheinen sich in der Stadtoberliga wohl nur mit Spielabsprachen, statt mit Fußball zu beschäftigen. Ein paar schöne Fouls und zwei schöne Tore kurz vor Halbzeitpfiff – erst ein haltbarer Freistoß der Dautzscher, dann ein starker Konter von Grün-Weiß Ammendorf – und das war’s auch schon. Mehr muss man zu dem Spiel nicht sagen, außer dass es nicht verdient hatte, mehr als vier Mal so viele Zuschauer wie die Spiele bei Aufbau Tasmania gehabt zu haben.
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Ein Nachtrag zum TSV Leuna 1919: wir hatten auch überlegt, es dann aber doch verworfen, nach Leuna zu fahren. Vor mittlerweile 90 Jahren schon wurde der TSV gegründet. Damals unter dem Namen Turnverein Rössen. Bald hießen sie Turn- und Sportverein Rössen, ab 1933 Turn- und Sportverein Leuna und ab 1948 bis zur Wende spielten sie als BSG Chemie Leuna. Und bei weitem nicht nur Fußball. Was den Fußball in Leuna am heutigen Samstag angeht: Im Stadion des Friedens holte die zweite Mannschaft einen Punkt mit einem 1:1 gegen Schochwitz (Kreisoberliga Merseburg... ja, ja... O.K. Saalekreis) und die erste Mannschaft fuhr den ersten Dreier der Saison gegen Grün-Weiß Langeneichstädt ein. Glückwunsch! Weg vom Abstiegsplatz durch ein 2:1 gegen Langeneichstädt mit Treffern von Kevin Degner und Joao Pires. Während ich Kevin schon immer als starken Spieler beschrieben habe, der in letzter Zeit immer mehr zu einem Torgarant wurde, überzeugt Joao seltsamerweise erst nach einer überharten Rezension meinerseits nach dem Spiel gegen Zeitz. Da ich weiß, dass er den Blog gelesen hat, würde ich da jetzt Parallelen ziehen wollen, aber das ist unwichtiger Kram. Wichtig ist, dass er und offensichtlich auch die restliche Leunaer Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden haben, sodass am Ende der Saison, nach dem erwartet harten und auch verständlicherweise schlechten Start, wenigstens ein respektables Ergebnis in der Tabelle steht.

Statistik:
Ground Nr. 355 (ein neuer Ground; diese Saison: 26 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 886 – 888 (diese Saison: 30)
Tageskilometer: 50 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 10.280 (9.550/ 730/ 0/ 0)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 15
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 164

Fotos:
http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157622412063400/

Freitag, 10. Juli 2009

Kommentar X: Skandal in der halleschen Stadtoberliga und der Divize B

Das kennt man meist nur in höheren Ligen. Derzeit ist es mal wieder in, darüber zu berichten. Vor allem im Fußball, letzthin auch mal im Handball: Spielmanipulationen.
Diese Sache ist natürlich so alt wie jede Sportart selbst, aber sorgt immer wieder für Aufregung. Jetzt ist ein recht ungewöhnlicher Bestechungsskandal aufgeflogen: die SG Aufbau Tasmania Halle bekommt einen Abzug von vier Punkten, was dafür sorgt, dass sie nächste Saison eine Liga tiefer antreten müssen (Stadtliga), weil ihr Trainer und Manager Benno Pullert eine Absprache mit dem Trainer und einem Spieler des FC Halle-Neustadt II traf. Wenn man bedenkt, dass die Gäste abgestiegener Tabellenletzter waren, fragt man sich natürlich, wie wenig Vertrauen dieser - man kann es nicht anders sagen: Kriminelle in seine eigene Mannschaft hatte. Dafür, dass er für eine Niederlage des FC HaNeu II 1.500€ locker machte (100€ für jeden HaNeu-Spieler) - diese hatten sich streckenweise nicht an die Absprache gehalten und eine Weile später den Skandal auffliegen lassen - soll er nun lebenslang für den Verband Sachsen-Anhalt gesperrt werden. Auch die beiden FC HaNeu Mitglieder, die in die Geschichte verwickelt waren, werden bestraft, jedoch nur mit zeitweiligen Sperren (bis 31.12.2009). Dem Trainer wurde vom Verein aus zudem gekündigt*. Aufbau Tasmania wehrt sich verständlicherweise gegen die Vorwürfe, will in Berufung gehen (da das Sportgericht auch bisweilen nicht ganz sauber ist, zumindest manchmal sogar parteiische Urteile fällt, will ich mich über den Hergang hier auch nicht zu 100% festlegen - aber aus der Luft gegriffen sind die Vorwürfe nicht) und schreibt sinnfreie Stellungnahmen auf seine Website:
http://www.steffen-soeder.de/tasmania/mz-070709.pdf .

Skandalöses der etwas anderen Art spielte sich vor wenigen Wochen in der 4. tschechischen Liga ab. Dort stieg mein Verein - FK Chmel Blšany - wegen eines Punktabzuges nach dem letzten Spieltag ab, der unbegründet ausgesprochen wurde**. Augenscheinlich sollte der Abstieg von Chodov vermieden werden: da sie nur 0:0 bei Most B spielten und Blšany gleichzeitig 1:0 gewann, waren sie wegen eines schlechteren direkten Vergleiches abgestiegen. Dass da der Kommisär der Divize B etwas für ein fadenscheiniges Sportgerichtsurteil - ein Formfehler findet sich immer - bekommen hat, liegt da nur nahe, vor allem, wenn man um die enorme kriminelle Energie weiß, die etliche tschechische Sportoffizielle innehaben. Der Verband hat schon diverse korrupte Leute ausgesondert, doch einiger Abschaum ist noch da: gerade in der Provinz.
Vor zwei Jahren wurde Blšany übrigens aus fragwürdigen Gründen die Profi-Lizenz verwährt (zwei anderen Vereinen auch), was noch durch später entlassene Personen geschehen sein muss.
Was sich in der Politik etwas gebessert haben mag, ist im Sport immer noch dieselbe Scheiße: in der Tschechischen Republik wird man das Image der korrupten Bananenrepublik nicht los.

* http://www.fcha-neu.de/ (News 23.06.09, abgerufen: 10.07.09).
** http://nv.fotbal.cz/domaci-souteze/kao/rk-cechy/archiv_d.asp?fs=002&rok=2008&soutez=002A2B (abger. 10.07.09)
=> Kommentar zu Aufbau Tasmania stützt sich auf Mitteldeutsche Zeitung Nr. 155 vom 8.7.2009. Artikel: "Spieler verzichten auf 100 Euro und decken Betrugsversuch auf" von Gottfried Schalow.

Donnerstag, 18. Juni 2009

WE151I: Uni mal anders - und: mal wieder das torärmste Spiel ausgesucht

BSV Halle-Ammendorf II 1:1 SG Aufbau Tasmania
Mittwoch, 17. Juni 2009 - Anstoßzeit 18.30
Stadtoberliga Halle (9. Liga, 4. Amateurliga)
Ergebnis: 1:1 nach 93 Min. (45/48) - Halbzeit 1:1
Tore: 1:0 13. (Nr. 9), 1:1 30. (Nr. 7)
Verwarnungen: BSV 1, SG 4
Platzverweise: keine
Sportplatz: Steinstraße 17A (Kap. 1.000)
Zuschauer: 50 (10 Gästefans)
Spielqualität: 5,0/10 (Durchschnitt)
An der Uni war heute Streik für Bildung angesagt. Zur Demo war ich leider verhindert, aber nach einer weitestgehend normalen Vortragsrunde im Orientinstitut, gab es Arabischkurs einmal anders. Wir Orientalistikstudenten sahen uns nämlich genötigt, mangels Unterstützung der Unileitung und anderer höherer Stellen, die ua. die Nichtbesetzung mehrerer Stellen vorsieht, was das Ausbildungsniveau auf jeden Fall verringern würde, das Büro des Prorektors zu besetzen. Das Melanchtonianum war ohnehin fest in der Hand von Studenten, die den Bachelor-/ Masterdreck gerne reformiert und mehr Geld für die Bildung sehen und klare Absagen an Studiengebühren hören würden. Im Vorzimmer des besetzten Büros hielt dann unser Arabischlehrer ganz lässig die Unterrichtsstunde ab. In der vorangegangenen Stunde erwuchs aus einer Anekdote heraus die Idee, einmal Rosenwasser mitzubringen, was der Lehrer an uns und auch den Prorektor, bevor dieser ging, verteilte. Der Raum roch kräftig nach dem als Speisenverfeinerungsmittel und Parfüm verwendeten Rosenwasser, als der Unterricht wie in einer Koranschule begann: auf dem Boden hockend, die Bücher und Hefter auf den Knien, gruppierten wir uns um Herrn Jassim, der als Highlight der Stunde die letzten 30 Minuten auf Arabisch ein paar Schwänke aus der Jugend zum Besten gab, herum.
Danach besetzten die einen weiterhin das Büro, andere gingen nach Hause und ich fuhr zum Fußball nach Ammendorf. Diesmal spielte die 2. Mannschaft des BSV Halle-Ammendorf gegen SG Aufbau Tasmania. Der Platz liegt versteckt hinter ein paar ganz ansehnlichen Wohnblocks: man muss, wenn man aus Norden kommend die große Kreuzung Merseburger Straße/ Ecke Steinstraße passiert hat, gleich rechts in die Steinstraße einbiegen und dann sofort wieder rechts in einen Schotterweg rein.
Kurz vor Anpfiff trudelte auch mein Vater ein, der dann ebenfalls die für die Stadtoberliga völlig überzogenen 2€ Eintritt - die Dorfdeppen halten sich wohl für besonders großstädtisch, wenn sie den Besucher so abzocken - zahlte. Was auch noch negativ auffiel, war das Asipack, das sich um einen augenscheinlich alkoholabhängigen Opa herum gruppierte und mehrere Meter von uns weg stand. Die regten sich schon vorm Spiel über die „Kanaken“ von Tasmania, wo ja „kein einziger Spieler die deutsche Staatsbürgerschaft hat“ auf. Von Aufbau Tasmania waren maximal vier Spieler ausländischer Herkunft, die dann im Spiel genauso wenig negativ auffielen, wie der eben beschriebene Abschaum an der Seitenlinie.
Es entwickelte sich nach mehrminütiger Abtastphase ein ordentliches Spiel, wobei Ammendorf gleich einen gut eingeleiteten Angriff zum 1:0 nutzte. Die Gästeabwehr war da einfach nicht richtig an den Mann gegangen. Wie auch immer, nach weiteren Chancen für Ammendorf II verlagerte sich das Spiel zusehends vors Heimtor. Die Tasmanen machten jetzt recht ordentlich Druck und konnten dann mit einem Hammerschuss aus 18m unter die Latte nach einer halben Stunde Spielzeit den Ausgleich erzielen.
Mit 1:1 ging es in die Halbzeit, die wir zum Ausprobieren des Caterings, was zu erstaunlich niedrigen Preisen ausgegeben wurde, nutzten. Ein paar Wiener mit Ketchup und Toast kostete nur 1€, 0.2l Cola nur 0,30€. Da ärgerte man sich auch gar nicht mehr über den Eintrittspreis.
Da in der zweiten Halbzeit nicht allzu viele Chancen herausgespielt wurden, und wenn, dann auch noch kläglich vergeben werden sollten - wobei die Maradona-Einlage eines Tasmania-Spielers, der einen Freistoß in den Strafraum mit der Hand aufs Tor schlug (der Torwart fing den Ball aber ab) schon topp war -, blieb es beim 1:1, was das eindeutig torärmste Ergebnis der acht Partien - das torreichste war ein 4:4 - des Mittwochsspieltages sein sollte.
Aufbau Tasmania - der schöne Name resultiert aus mehreren Fusionen der Nachwendezeit - ist somit so gut wie in die Stadtliga abgestiegen. Ammendorf II hingegen - auch wenn sie die schlechtere Mannschaft waren - rangiert auf dem dritten Rang, wenn auch ohne Aufstiegschancen.
Noch mal zurück zum Namen der Gäste, der auf der Website http://www.steffen-soeder.de/tasmania/ erläutert wird. Anmerkungen in eckigen Klammern sind von mir. Aufbau Tasmania wurden 1971 gegründet als BSG MLK 71 [Betriebssportgemeinschaft Metall-Leichtbau-Kombinat]. 1990 erfolgte die erste Umbenennung: SV Hamesta [Name einer Metallbaufirma, Nachfolgerin der Halleschen Metall- und Stahlbau GmbH und meines Wissens mittlerweile auch Bankrott]. 1998 Zusammenschluss mit TSG Trotha und Annahme von deren Namen. 2000: Umbenennung SG Tasmania Trotha Halle, 2001 Zusammenschluss mit PSV Halle = Polizeisportverein Trotha Halle. Das passte einigen nicht und es entstanden der Polizeisportverein Halle und die SG Tasmania Trotha noch im selben Jahr. 2002 schlossen sich dann Tasmania Trotha und SG Aufbau zu SG Aufbau Tasmania Halle zusammen, die jetzt neben der ersten Männermannschaft in der Stadtoberliga (bald Stadtliga), auch eine zweite Mannschaft (gesichert 2. Stadtklasse) und eine dritte Mannschaft (wahrscheinlich Absteiger aus 2. in der 3. Stadtklasse) haben.
Am Samstag gibt es wieder einen Bericht aus dieser Spielklasse. Dann aus Lettin.
Statistik:
Ground Nr. 326 (ein neuer Ground; diese Saison: 96 neue)
Sportveranstaltung Nr. 827 (diese Saison: 194)
Tageskilometer: 30 (10 Bahn, 20 Rad)
Saisonkilometer: 26.070 (12.810 Auto; 5.370 Öffentliche Verkehrsmittel; 4.930 Fahrrad; 2.960 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 32
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 151

Fotos unter:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090617%20BSV%20Ammendorf%20II%201-1%20Aufbau%20Tasmania/