Posts mit dem Label MSV werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label MSV werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 7. März 2016

W501VI: Fußball im Wasserland, Handball in der Steinbreche

HSG Refrath Handball ................................. 36
HSG Marienheide/ Müllenbach ................... 19
- Datum: Sonntag, 6. März 2016 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Bezirksliga Mittelrhein Staffel 2 (6. Handballliga, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 36-19 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 15-12
- Tore: NN
- Gelbe Karten: Nr. 7, 11, 25, Trainer (Refrath); Nr. 7, 11, 19 (Marienheide/ Müllenbach)
- Zeitstrafen: Nr. 7, 11, 13, 15, 25, NN (Refrath = 12 Minuten); 2x Nr. 5, Nr. 15, 77 (Marienheide/ Müllenbach = 8 Minuten)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sporthalle Steinbreche (Kap. 500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 160 (davon keine Gästefans?)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Ganz ansehnliches, in der zweiten Hälfte extrem einseitiges Spiel)

SC Fortuna Bonn 1904/50 II ....................... 3
Marokkanischer SV Bonn ........................... 0
- Datum: Sonntag, 6. März 2016 – Beginn: 13.10
- Wettbewerb: Kreisliga B, Bonn/ Gruppe 1 (9. Liga, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 3-0 nach 92 Min. (47/45) – Halbzeit: 0-0
- Tore: alle Frederic-Alain Peine (59., 71., 84.)
- Verwarnungen: Patrick Gadziak, Hannes Bauerett, Heiner Hostert, Samir Mekaoui (Fortuna), Hussen Jamaladin (MSV)
- Platzverweise: Selcuk Kartal (30. Rot wg. angeblicher Tätlichkeit) und Hussen Jamaladin (70. Gelb-Rot wegen was auch immer der Klapsmann an der Pfeife da wieder gesehen oder gehört haben will) vom MSV
- Austragungsort: Stadion Wasserland (Kap. 2.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 15 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 (Schwaches Spiel, unverdienter Sieger – aber langweilig sind Spiele mit Tannenbusch-Beteiligung nie…) Fortuna Bonn II 3:0 Marokkanischer SV Bonn (Kreisliga B) Photos with English Commentary:
a) Amateur Football: Fortuna Bonn Res. v Moroccan SC Bonn
b) Amateur Handball: Refrath v Marienheide/ Müllenbach

Alle paar Monate bequemt sich die Fortuna mal ihr Stadion Wasserland zu bespielen: 95% der Spiele finden auf dem Kunstrasen statt, ab und ab spielt aber z.B. die Zweite auf dem Rasen, der an einer Seite mit sehr hohen und halbrund verlaufenden Stufen versehen ist. Ansonsten ist viel Gestrüpp um den Platz herum. Der Eingangsbereich ist noch ganz schön gestaltet – dort befindet sich auch das beengte Klubheim. Der Rasen war aufgrund des Schneeregens recht tief – im Osten hätten die Weicheier wieder wegen „Unbespielbarkeit” des Platzes abgesagt...

Die Zweite der Fortuna steht weit hinten, der Gast aus Tannenbusch – der Marokkanische SV – recht weit vorne in der Tabelle. Fortuna II machte aber anfangs mehr, erst nach 15 Minuten kam der MSV in das schlechte Spiel herein. Dann fing der inkompetente Unparteiische an, übertriebene Karten gegen beide zu verteilen: dauernd auf Zurufe reagieren und dann bei einem Schubser rot gegen den MSV zeigen, obwohl der Fortune sich nur theatralisch fallen ließ, zuerst gefoult hatte und somit genauso gelb verdient gehabt hätte wie sein Gegner.

Erst nach der Pause fielen Tore. Die Fortuna ging glücklich in Führung und baute unverdient selbige aus. Nach dem zweiten Platzverweis – keine Ahnung was da vorgefallen sein soll, es war wohl eine gelb-rote Karte und keine direkt rote – fiel sofort das 2:0, kurz vor Ende das 3:0. Fortuna Bonn II 3:0 Marokkanischer SV Bonn (Kreisliga B) Einen noch klangvolleren Namen als Wasserland hat Refrath (Bergisch-Gladbach) zu bieten: Steinbreche. Auf dem Fußballplatz hatte ich beim wohl teuersten Kreisligisten der Region schon mal ein Spiel geguckt, nun ging es in die Handballhalle. Die sollte sich mit ihren Holzbänken im Oberrang und der dazu passenden, dunklen Untertribüne als attraktiver herausstellen als der Kunstrasen. Auch hier wurden wieder hohe Preise verlangt: 3€ für Bezirksliga, aber die Ermäßigungen waren weitreichend und sehr großzügig (nur 1€ für Studenten, Schüler, Rentner).

Das Spiel war jetzt nicht herausragend, aber v.a. der Gastgeber hatte viele schöne Szenen. Bis zur Pause war es ein recht ausgeglichenes Spiel mit klaren Vorteilen aber nur geringem Vorsprung für Refrath. In Hälfte zwei brach dann der Gast aber ein. Mit 17 Toren Unterschied schossen die Refrather schließlich Marienheide/ Müllenbach aus der Halle. Szene am Rande: Eine Fanin hinter mir meinte, sie hätte noch nie was von Marienheide gehört und wüsste nicht wo das liege – ihr Freund konnte ihr das auch nicht erklären. Ich verkniff mir etwas zu sagen, aber da dachte ich mir nur: typisch doofe Rheinländer, die nicht viel herumkommen und (nicht nur, aber gerade besonders) geographisch sehr beschränkt sind. Ich bin zugezogen und identifiziere mich überhaupt nicht mit dem scheiß Rheinland und auch nicht mit dem Bergischen Land (was ich ja ganz OK finde), aber ich weiß, dass Marienheide bei Gummersbach (östlich von Köln, Osten ist da wo die Sonne aufgeht, falls das rheinländischen Lesern nicht klar sein sollte) liegt… HSG Refrath 36:19 HSG Marienheide/ Müllenbach Statistik:
- Grounds: 1.570 (2 neue; diese Saison: 155 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.615 (2; diese Saison: 179)
- Tageskilometer: 90 (70km Bahn, Straßenbahn u. Bus, 20km Rad)
- Saisonkilometer: 40.630 (26.770 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 5.410 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.630 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 94 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 501.

Sonntag, 2. Dezember 2012

W331II: Leuna liegt nach 0:1 niemehr zurück beim MSV und siegt entsprechend – und: Kuriose Szenen beim Frauenhandball

Merseburger SV Buna Schkopau FR-II ------------- 17
TSG Gymnasium Querfurt FR ------------------------ 15
Datum: Sonntag, 2. Dezember 2012 – Anwurf: 9.45
Wettbewerb: Kreisklasse Saalekreis, Frauen (6. und unterste Liga im Frauenhandball)
Ergebnis: 17-15 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 8-10
Torfolge: 0-1, 1-1, 1-3, 3-3, 3-4, 4-4, 4-5, 5-5, 5-6, 6-6, 6-7, 7-7, 7-10, 8-10/ 8-11, 10-11, 10-12, 11-12, 11-15(!), 17-15(!!!)
 Siebenmeter: Buna verwandelte 6 von 11, Gymnasium 3 von 4 
Gelbe Karten: 1x Buna; 1x Gymnasium
Zwei-Minuten-Strafen: Buna = 0 Minuten; Gymnasium = 10 Minuten)
Platzverweise: keine
Spielort: Rischmühlenhalle (Kap. 1.000 Sitzplätze, davon heute 400 freigegeben)
Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 3,5/10 (Mittelmäßiges Spiel mit kuriosen Szenen und unverdientem Sieger)

Merseburger SV Buna Schkopau II ------------------ 19
TSV Leuna 1919 ------------------------------------------ 22
Datum: Sonntag, 2. Dezember 2012 – Anwurf: 11.15
Wettbewerb: Bezirksklasse Sachsen-Anhalt Süd (8. Handballliga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 19-22 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 7-12
Torfolge: 1-0, 1-2, 2-2, 2-3, 3-3, 3-8 (!), 4-8, 4-10, 5-10, 5-11, 6-11, 6-12, 7-12/ 7-13, 8-13, 8-16 (!), 9-16, 9-17, 10-17, 10-18, 12-18, 12-19, 14-19, 14-20, 15-20, 15-21, 19-21 (!), 19-22
Torschützen von Leuna: 8x Sven, 5x Schmidtn, 2x Holchi, 2x Fünfer, 2x Nr. 11, 1x Dry, 1x Frank, 1x Nr. 55 
Siebenmeter: Buna verwandelt 2 von 5, Leuna 4 von 4 
Gelbe Karten: Nr. 2, Nr. 6 (Buna); Dry, Nr. 11 (Leuna)
Zwei-Minuten-Strafen: Nr. 7 (Buna = 2 Minuten); Holchi (Leuna = 2 Minuten)
Platzverweise: keine
Spielort: Rischmühlenhalle (Kap. 1.000 Sitzplätze, davon heute 400 freigegeben)
Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 15 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes und trotz dauernder Führung des TSV ab Minute 7, erst in der Schlussminute entschiedenes Spiel)
IMG_4988 Photos with English Commentary:

Um sicher zu gehen, nicht für ein Spiel der Reserve den überzogenen Eintritt bei den Bunesen zahlen zu müssen, gingen wir gleich zum ersten Spiel des Sonntags. Dass es bei diesem Spiel zweier Mittelfeldmannschaften der untersten Frauenliga mehrere Szenen geben sollte, die ich so noch nie oder zumindest selten erlebt habe, hätte ich nicht gedacht. 

Die erste kuriose Szene war leider auch ein negatives Highlight – und das nach nur etwa 20 Minuten. Zahnverletzungen sind beim Handball ja sehr selten und ich verstehe auch nicht, wie die Schkopauerin da zwei Zähne verlieren konnte. So eine Szene habe ich auch noch nie gesehen! Die Schkopauerin trabte (das war zügiges Gehen, nicht mal Rennen!) im Mittelkreis in eine körperlich klar überlegene Querfurterin hinein und fiel auf den Boden. Eigentlich waren das nicht mal zwei Minuten, auch wenn die Folgen des Zusammenpralls erschreckend waren. Dann gab es einen Torwartfehler von Bunas zweiter Frau, den ich so noch nicht einmal bei der E-Jugend gesehen habe: ein Zuspiel am eigenen Wurfkreis kommt nicht mal über fünf Meter Entfernung an und eine Querfurterin staubt ab. 

Dass Buna selbst mit solchen Aussetzern und nach einer 0:4-Serie in der zweiten Halbzeit noch das Spiel gewann und durch eine 6:0-Serie drehte, war leider nur deshalb kurios, da hier nicht das Können ausschlaggebend war, sondern zum einen (wieder einmal) Schiedsrichterentscheidungen und zum anderen pures Glück. Ich habe schon ewig nicht mehr – da es das beim Handball auch kaum gibt – erlebt, dass eine Mannschaft wirklich unverdient gewinnt. Aber bei allen Siegen einer Mannschaft, die schwächer als ihr Gegner war, waren die Schiedsrichter beteiligt. So auch diesmal das Gespann aus Queis, deren plötzlich auftretenden Fehlentscheidungen ab Minute 45 – die ausnahmslos zugunsten von Buna ausfielen (v.a. unberechtigte Zeitstrafen gegen Querfurt und lächerliche Siebenmeter für Buna) – das Spiel noch erheblich für die Heimmannschaft beeinflussten. Oder um die Schiedsrichterleistung der Queiser mit den Worten eines Landsberger Handballfans auszudrücken, der von dem Dorfverein aus der Nähe seiner Landstadt nicht so viel hält: „SG Queis – so ein Scheiß!“ IMG_5010 Ich befürchtete schon Schlimmes, da nach dem Frauenspiel genau dasselbe Gespann auch noch das Männerspiel leiten durfte, doch außer eine einzigen Fehlentscheidung (eine unberechtigte Zeitstrafe gegen Leuna – das war nicht mal Gelb, dieses Halten dort), die sich rein gar nicht auf den Spielverlauf auswirkte, leiteten sie die Partei richtig gut. In dieser Liga war es sogar seit langem die souveränste Leistung eines Unparteiischengespannes! Also doch kein Scheiß, da aus Queis! 

Das Spiel war auch wirklich gut, wobei sich Leuna als diejenige Mannschaft herauskristallisierte, die genauer und wuchtiger Werfen konnte. Nach dem 1:0 und den ausgeglichenen Spielständen von 1:1, 2:2 und 3:3 führte Leuna unablässig. Mehrere Serien von 3:0 oder gar 5:0 sorgten für komfortabel erscheinende Führungen von bis zu 8 Toren. Doch im Laufe der zweiten Hälfte sollte es noch einmal richtig eng und spannend werden, als Buna in der Schlussphase wiederum ein paar Serien hinlegte und nur noch mit drei Treffern in Rückstand war. Nach zwei starken Tempogegenstößen konnten dann allerdings die 15 Leunaer Anhänger siegesgewiss jubeln, während die 15 Heimfans eine 19:22-Niederlage eingestehen mussten. 

Neben der erfreulichen Geschlossenheit der Mannschaftsleistung und der hervorragenden 100%-Siebenmeter-Quote und hohen Zahl der Feldtreffer von Sven, muss vor allem die Torwartleistung von Uwe Beyer hervorgehoben werden. Der Abteilungsleiter stand heute ununterbrochen im Kasten, glänzte bei Würfen von der Seite und parierte sogar drei Siebenmeter. Bei einem Drei-Tore-Sieg kann man sich ja denken, wie wichtig allein diese Unterschiede in der Siebenmeterquote der beiden Teams waren! IMG_5017 Statistik:
Grounds: 829 (heute kein neuer; diese Saison: 61 neue)
Sportveranstaltungen: 1.668 (heute 2, diese Saison: 91)
Tageskilometer: 10 (10 Fahrrad)
Saisonkilometer: 20.580 (19.040 Auto/ 1.410 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 50 Bahn, Bus, Tram/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 11 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 331

Samstag, 2. Juni 2012

W305II: Zu einem Freitagsspiel nach Brandenburg

Märkischer SV 1919 Neuruppin ................. 3
Eisenhüttenstädter FC Stahl ........................ 1
Datum: Freitag, 1. Juni 2012 – Anstoß: 19.30
Wettbewerb: Brandenburgliga (6. Liga, 1. Amateurliga)
Ergebnis: 3-1 nach 92 Min. (46/46) – Halbzeit: 2-1
Tore: 1-0 18. Christoph Sperberg (Foulelfmeter), 2-0 29. Marcel Weckwerth, 2-1 34. Christian Zacharias (Foulelfmeter), 3-1 61. Enrico Hinzer
Verwarnungen: Daniel Fraufarth, Jacob Krüger, Christoph Sperberg, Michael Engel, Martin Dombrowski (MSV); Carsten Hilgers, Steve Machnow, Christoph Nickel (EFC)
Platzverweise: Hannes Göhlke (80. Min., wg. angeblich grobem Foulspiel)
Spielort: Volksparkstadion (Kap. 3.000, davon 1.100 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 260 (davon 150 zahlende und ca. 4 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Ganz gutes, teils ruppiges aber nie unfaires Spiel)
 IMG_9109
Photos with English Commentary:
a) Brandenburg Amateur Football Top Tier: MSV Neuruppin v Stahl Eisenhüttenstadt
c) Neuruppin Town: Pictures taken in 2009

Diesen Freitag ging es mal nicht zu den Alten Herren vom TSV Leuna, sondern nach Brandenburg. Hier stellten wir mal wieder fest, was für ein Schwachsinn von einem – wie sollte es auch anders sein? – westdeutschen Kabarettisten (oder Comedian oder so ein Scheiß) über dieses immerhin mittelmäßige Bundesland gedichtet wurde. Soll der Idiot doch mal Saarland oder Niedersachsen besingen – würde viel sinnvoller sein! Denn selbst in den kleinen Käffern wo wir heute waren, ist es nicht so schlimm wie von den Leuten immer behauptet wird, die von Brandenburg maximal Potsdam (oder meist nicht mal das, sondern eher die Bilder von Neonazidemos in Frankfurt/ Oder im Fernsehen) kennen.

Wir fuhren jedenfalls in Potsdam-Nord von der Autobahn ab und schauten uns erst einmal Paretz an. Dort gibt es ein Schloss, das natürlich mit den Prachtbauten Potsdams nicht vergleichbar ist. Diese Landsitze gibt es in Brandenburg in jedem zweiten Kaff... Aber gepflegt ist die Anlage schon und die benachbarte Kirche ist ein sehr schöner neogotischer Bau.
Nauen ist ein recht kurioses Städtchen: nicht schön, aber ganz interessant anzuschauen. Viele schöne Fassaden sind verfallen, das Rathaus am Kreisverkehr ist ein spektakulärer Backsteinbau, daneben der graue 1920er Jahre Klotz ist eine Bank, die fast zugebaute Backsteinkirche ist von schönen Gründerzeithäusern flankiert – aber auch nur von zwei Stück, in der Straße daneben hat man die komischsten Betonbauten – und in Sichtweite ist ein modern umgebauter Wohnwasserturm zu finden.
Das Schloss in Ribbeck macht schon mehr daher als jenes in Paretz. Aber es ist schon recht simpler Barock. Kurios ist die Kirche: außen alt, innen modern mit Überformung alter Elemente. So was muss man mal gesehen haben: funktional, praktisch für die Gemeindemitglieder und dabei nicht unbedingt hässlich, da ziemlich einmalig im Baustil.
Die Besichtigung kurioser Bauten setzte sich in Wagenitz fort: der Schwedenturm aus dem 16. Jh. ist ein verfallener Küchenbau des völlig verfallen Schlosses; das Backsteingebilde ist krumm und schief geworden im Laufe der Zeit und nun von Störchen zum Brüten genutzt.
Das Schloss im nahegelegenen Vietznitz ist auch nicht gerade im besten Zustand und sogar noch bewohnt.
In Wusterhausen/ Dosse sieht die Wohnbebauung – besonders um den Markt herum – schon erträglicher aus. Die Kirche ist ein außen recht eindrucksvoller aber klotziger und innen schön ausgestalteter Backsteinbau. Als wir rein gingen, hampelte und trötete gerade ein Schalmeienzug vor dem Gebäude herum.
Zum Schluss hielten wir noch in Gottberg am Gotteshaus an. Wenn man den Ort schon nach Gott benennt, hätte es aber auch noch eine spektakulärere Kirche sein dürfen...
IMG_9029 
In Neuruppin guckten wir dann nur Fußball, auch wenn die Stadt das Sehenswerteste auf dem heutigen Weg war. Schließlich waren wir schon vor drei Jahren ausgiebig genug dort. Neuruppin ist mit historischer Bebauung in Seelage und einer so ungewöhnlichen Sehenswürdigkeit wie einem orientalischen Garten ganz schön. Am Stadtrand liegt das Volksparkstadion. Das ist auch ganz OK: zwei einfache Graswälle hinterm Tor (auf dem einen sind die beiden Anzeigetafeln, die kaputte alte und die funktionierende neue, auf dem anderen der Gästesektor angebracht) und zwei mit Schalensitzen bestückte fünfreihige Tribünen auf den Längsseiten. Die Haupttribüne ist auch überdacht, da sie vor das Funktionsgebäude gesetzt wurde.

Zuschauer und Stimmung waren leider sehr dürftig. Am ehesten gingen noch die Wänster von der Juniorenmannschaft und die komischen Gestalten vorm Fanshop – besonders der Besoffene, der kaum noch die Tribüne hoch und runter gehen konnte – mit. Dabei spielte hier der Zweite gegen den Siebten der Brandenburgliga.

Der hinter dem einen Aufstiegsplatz stehende Neuruppiner MSV war von Beginn an die bessere Mannschaft. Eisenhüttenstadt fing sich erst, nachdem sie per Foulelfmeter und mit einem starken Abschluss aus 12 Metern bereits 2:0 hinten lagen. Sie wurden gefährlicher und konnten per Elfmeter – hier war einer zu schnell für die gesamte Heimabwehr – zum 2:1 rankommen.

Im zweiten Spielabschnitt hatten die Neuruppiner wieder klar mehr Spielanteile, doch auch Eisenhüttenstadt tat einiges nach vorne. Den ein oder anderen gefährlichen Schuss konnten sie zwar abfeuern und einen zweifelhaften Platzverweis sowie eine unberechtigte Gelbe Karte gegen den MSV-Torwart provozieren – in den letzten 10 Minuten pfiff der Schiri ziemlichen Müll, der stets zugunsten der Stahlwerker war – aber keinen Treffer mehr erzielen. Nur Neuruppin traf noch einmal, sodass das Spiel nach einer Stunde schon entschieden schien.

Nach diesem sehr ansehnlichen Spiel ging es nach einer Runde durch Stadt – es hatte sich nicht wirklich was verändert im Vergleich zu unserem Besuch 2009 – auf die Autobahn und nach Hause.
IMG_9069 
Statistik:
Grounds: 740 (heute 1 neuer; diese Saison: 146 neue)
Sportveranstaltungen: 1.530 (heute 1, diese Saison: 216)
Tageskilometer: 460 (460 Auto)
Saisonkilometer: 57.810 (28.960 Auto/ 23.120 Flugzeug/ 3.010 Bahn, Bus, Tram/ 2.700 Fahrrad/ 20 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 78
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 305

Montag, 24. Mai 2010

W200I: Erneut überraschender Punktgewinn für TSV II – und: Dreck-am-Stecken-Syndrom bei Buna Schkopau

TSV Leuna 1919 II 2:2 VfL Querfurt
Montag, 24. Mai 2010 – Anstoß 11.00
Kreisoberliga Saalekreis (9. Liga, 4. Amateurliga)
Ergebnis: 2:2 nach 92 Min. (46/46) – Halbzeit 0:2
Tore: 0:1 3. (?), 0:2 35. Martini, 1:2 63. Schmidt (Foulelfmeter), 2:2 87. Pires (Handelfmeter)
Verwarnungen: Pires, Hunold, Grulich (TSV), Otto (VfL)
Platzverweise: keine
Spielort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 70 (davon ca. 25 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Das Spiel schien entschieden, doch Leuna sorgte mit Kampfgeist für sehr spannende letzte 30 Minuten)

Merseburger SV Buna Schkopau 6:1 SpVgg Weißenschirmbach-Vitzenburg 1999
Montag, 24. Mai 2010 – Anstoß 14.00
1. Kreisklasse Saalekreis, Staffel 1 (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 6:1 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit 3:0
Tore: 1:0 8. Nr. 5, 2:0 39. Nr. 11, 3:0 40. Nr. 7, 3:1 64. Nr. 11, 4:1 67. Nr. 9, 5:1 85. Nr. 10, 6:1 87. Nr. 9
Verwarnungen: Nr. 3 (MSV), Nr. 3 (SpVgg)
Platzverweise: keine
Spielort: Stadtstadion, Platz II (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 4,0/10 (Aufbau... äh: Buna hat guten Fußball gespielt, Weißenschirmbach war chancenlos – große Anerkennung für Auf... ach ja: Buna hab ich aber nicht übrig)
DSC08515
Photos and English Version:
TSV Leuna II vs Querfurt
MSV Buna vs Weißenschirmbach

Ich weiß nicht, ob die Vollpfosten bei der Wettervorhersage besoffen waren oder ob
es wirklich so schwer ist, das Wetter 12 Stunden im Voraus anzukündigen. Da aber nicht nur die Wettervorhersage derartig schlecht und zudem auch noch am Morgen Regen gefallen war, was die regnerische Vorhersage glaubhaft erscheinen ließ, sondern ich auch noch erkältet war, war es naheliegend, statt in Rötha nur in der direkten Umgebung zu gucken. Und Leunas zweite Mannschaft spielte ja zum Glück ein wichtiges und interessantes Spiel zuhause im Stadion des Friedens.

Heute war der Tabellenführer zu Gast und Leuna somit – wie in Zscherben beim vorletzten Spiel auch – wieder in der Rolle des Underdogs. Querfurt legte auch gleich los und erzielt nach knapp drei Minuten per Kopf das 1:0. Eine halbe Stunde später gelang Querfurt unter gütiger Mithilfe unseres Torwarts das 2:0.

Bis zur 60. hatte Leuna nicht eine richtige Torchance, aber Torwart Melzer massig Zeit, seinen Fehler wieder auszubügeln: die Paraden, die er jetzt zeigte, ließen den groben Aussetzer in der 35. vergessen. Wie gesagt kam so ca. in der 60. die Wende des Spiels, als Querfurt enorm abbaute. Die waren zwar alle mal besser als der Zweitplatzierte Zscherben, aber jetzt gerieten sie ins Straucheln: nach 67. Minuten ein Foul an Hase und Rene Schmidt verwandelt den fälligen Elfmeter ganz sicher zum 1:2 Anschlusstreffer. Leuna war in der Folgezeit aktiver, wenn auch Querfurt immer wieder den ein oder anderen gefährlichen Angriff aufs Gastgebertor brachte. Kurz vor Schluss gab es dann eine ganz brenzlige Situation: einem Querfurter wird im eigenen Strafraum an die Hand geschossen – der Schiri pfeift Elfmeter. Rene Schmidt wurde aber kurz zuvor ausgewechselt. Nun gut: dann musste halt Joao Pires ran, der im Spiel ständig zugestellt war und dadurch kaum in Erscheinung trat, der dann aber auch zeigte, wie ein Elfmeter auszusehen hat. 2:2!

In der 90. Minuten landete der Ball noch einmal im Querfurter Tor, doch der Schiri hatte zuvor ein Foul gesehen. Das war aber möglicherweise eher vom Querfurter, als umgekehrt. Aber egal, denn schon dieser eine Punkt war äußerst respektabel (es verstärkten nur drei Spieler der ersten Mannschaft unsere Zweite) – und 2:2 war der aufgrund des starken Abbaus der Querfurter - aber auch der damit einhergehenden kämpferischen Leistung der Leunaer - verdiente Endstand. Jetzt heißt es für Leuna II mit einem Sieg gegen Löbejün an Teutschenthal vorbeizuziehen, um den Abstiegsplatz – es steigen doch vier Mannschaften ab, weil man die Ligastärke reduzieren will; im letzten Bericht kam nicht rüber, weil ich vor zwei Wochen noch eine veraltete Regelung im Kopf hatte – zu verlassen.

Für Querfurt heißt es, den perversen Spielplan durchzustehen, um nicht doch noch den ersten Platz an Zscherben zu verlieren: 6 Spiele in 12 Tagen durch die Schwachsinnsvorgabe, vor der WM 2010 die Saison zu Ende zu spielen!
DSC08533
Da es terminlich gut lag, fuhren wir zum Merseburger SV Buna Schkopau, einem Verein, der neben der merseburger und schkopauer Komponente nun auch einen halleschen Teil aufweisen kann. Vor allem durch die hallesche Beteiligung sind sie Tabellenführer – die Gäste aus Weißenschirmbach – die mit ihrem Nachbarort Vitzenburg zusammen spielen –, einem zu Querfurt gehörenden 1.000-Einwohnerdorf, wo ich schon etliche Male mehr oder weniger gute, aber immer interessante Spiele gesehen habe, sind 7. von 14, was für die junge Mannschaft wirklich respektabel ist. Respektabel auch der Punktgewinn in dem erst vor zwei Wochen ausgetragenen Nachholspiel aus der Hinrunde gegen eben jenen MSV Buna: Schirmbach spielte da 1:1.

In diesem Spiel heute hatten sie leider keine Chance: das 1:0 fiel recht früh und ein Doppelschlag kurz vor der Pause entschied das Spiel. Zwar erzielte Weißenschirmbach mit ihrer dritten Chance im Spiel (die 1. in der 30. Minute, die 2. in der 50.) den Ehrentreffer, doch Schkopau schaffte es dann, noch drei weitere Tore durch schönen, guten, druckvollen Offensivfußball zu erzielen, wobei die guten Chancen (allein die Latten- und Pfostentreffer) auch für 10 bis 12 Tore gereicht hätten.

Das Spiel war nicht wirklich interessant, doch interessant sind die Hintergründe zu diesem Spiel bzw. zum Gastgeber. Eigentlich gäbe es die Fußballabteilung von MSV Buna unter normalen Umständen nicht im Spielbetrieb. Der Spielermangel vor der Saison war enorm und im Juni und Juli hörte man überall während der Saisonvorbereitung auf den Fußballplätzen des Kreises von den Insidern: Saline Bad Dürrenberg und Buna Schkopau treten nicht mehr an. Erstere mussten leider wirklich den geregelten Spielbetrieb aufgeben, letztere jedoch erhielten Verstärkung aus der Stadtoberliga Halle. Auf der Website von Buna findet man die Namen von neun ehemaligen Spielern von Aufbau Tasmania, die wegen einer Spielabsprache – die gab es zwar mehrfach in den letzten Spielzeiten in der halleschen Stadtoberliga, aber Aufbau Tasmania stellte sich am blödesten an – erst zwangsrelegiert, dann völlig schwachsinnig vom Landesverband wieder eingegliedert wurden und nach dem entsprechend harten Protest von Stadtverband und gegnerischen Mannschaften aus der Stadtoberliga zurückzogen. Die Selbstreinigung bei Aufbau Tasmania, die jetzt in der Stadtklasse spielen, hat funktioniert. Außerdem gab es ein paar Sperren – und Buna kann sich freuen, die nicht gesperrten Spieler in Hülle und Fülle von Aufbau bekommen zu haben.

Ein besonders fähiger Schwung von Spielern kam nach der Halbserienpause. Seitdem räumt Buna reihenweise die Gegner vom Feld. Man muss ihnen auch wirklich lassen: sie spielen gut und attraktiv – und weil da etwas schief gelaufen ist in der Vergangenheit und vor allem ihr Trainer ein oder mehr Spiele verzockt hat, muss man diese guten Spieler nun wirklich nicht am Fußballspielen hindern. Doch der Beigeschmack der massiven Wettbewerbsverzerrung bleibt dann doch. Wie Red Bull „Leipzig“ mit enormen Finanzmitteln im Halbprofibereich der Oberliga den Wettbewerb erfolgreich verzerrte, so schafft Buna es ohne nennenswerte Geldmittel mit Amateurspielern, die eigentlich nicht in diese 1. Kreisklasse gehören. Für die beiden Roßbacher Zuschauer war es natürlich ärgerlich, da ihre Mannschaft nun zum dritten Mal in Folge knapp am Aufstieg scheitern wird – und dass sie die starke Leistung der Schkopauer/ Merseburger/ Hallenser Spieler ungern und nur zähneknirschend würdigten, kann ich absolut nachvollziehen.

Was bei mir nicht nur Zähneknirschen, sondern eher Zähnefletschen hervorruft, sind Typen wie der MSV Buna-Abteilungsleiter: der spielt sich als Ordner auf und bepöbelt den Schiri – trotz seiner Ordnerbinde (mit der entsprechenden Verantwortung) am Arm – und will mir dann nach 75 Spielminuten weis machen, dass ich eigentlich fürs Fotografieren vorher eine Genehmigung hätte einholen müssen oder eine Pressekarte. Der Schwachsinn kam mir bekannt vor. Woher? Von Aufbau Tasmania, wo man mir dasselbe vorhielt, aber dann nach entsprechendem Konter von mir schnell den Schwanz einzog. Man hatte mich einfach fälschlich für einen Schnüffler vom Platzbesitzer oder auch einen Pressevertreter gehalten. Vor letzteren hatte Aufbau Tasmania Angst, da ihr Betrugsfall – nicht immer so differenziert – durch die Lokalmedien ging. Vor Presse oder ähnlichen Organen scheint man auch bei Buna Angst zu haben. Aber eigentlich weis jeder, den es interessiert, von den Hintergründen bei Buna Schkopau. In der Kreisklasse hat das jeder – von Weißenschirmbach bis Blösien und von Rossbach bis Delitz am Berge – unlängst mitgekriegt, wobei niemand Boykottaktionen oder Attacken in Erwägung zieht, sodass Buna eigentlich gar keinen Grund hat, vor jeder Kamera derartig neurotische Angst zuhaben. Aber derlei Aktionen wie diese Unterredung mit dem Abteilungsleiter, der erfolglos versuchte meinem Vater – einem Juristen – mit erfundenen Paragraphen (würde es den herbeiphantasierten Paragraph geben, dann wäre er ein Widerspruch zum Zivilrecht, was das Fotografieren bei Massenveranstaltung wie jeglicher Art von Sportevents uneingeschränkt [inklusive der nicht-kommerziellen Veröffentlichung] erlaubt) beizukommen, zeugen von dem klassischen und sehr unangenehmen Dreck-am-Stecken-Syndrom. Zu verbergen haben sie sicherlich nichts. Zumindest nichts Ernstzunehmendes. Aber so ganz wohl scheint es Buna nicht zu sein in ihrer Haut. Dieser Umstand macht das von dem Roßbacher Fan vorgezeichnete Szenario noch wahrscheinlicher: „...die neun Aufbau Tasmania Spieler verlassen den Verein MSV Buna Schkopau nach der Saison und gehen zu einem höherklassigen Klub. Mal sehen, wie Buna da noch eine Mannschaft in der Saison 2010/ 2011 melden will.“

Und selbst wenn sie eine melden würden: von 79 in der MSV-Torstatistik verzeichneten Treffern, wurden 52 von Aufbau Tasmania-Spielern erzielt. Ohne nennenswerte Verstärkung – und wo sollte diese herkommen? – dürfte Buna ohne ihre Hallenser in der Kreisliga aufgeschmissen sein. Ich wünsche schon mal viel Spaß bei Niederlagen in Nempitz, Klobikau und Kötzschau! Vielleicht fotografiere ich euch da mal bei einem der Spiele...
DSC08598
Statistik:
Ground Nr. 428 (kein neuer Ground; diese Saison: 97 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 1.007 und 1.008 (diese Saison: 150)
Tageskilometer: 20 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 34.230 (21.720 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 3.260 Fahrrad/ 3.250 Bus, Bahn, Tram/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 2
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 200

Sonntag, 7. Februar 2010

W184II: MSV Buna Schkopau mit spannendem Unentschieden gegen Askania Bernburg

Merseburger SV Buna Schkopau (Fr) 25:25 TV Askania Bernburg (Fr)
Sonntag, 7. Februar 2010 - Anwurf 14.00
Oberliga Frauen (4. Frauenhandballliga)
Ergebnis: 25:25 nach 60 Min. – Halbzeit 12:12
Tore (Namen nach Gehör von Hallensprecher): Schaaf 6, Sprotte 5, Sorge 5, Larsen 5, Thalheim 2, Thieme 1, Ritschel 1, Schimpf 1 (Buna); Baier 9, Döhring 6, Nagel 5, D. Fathin 2, Wettin 1, Klausing 1 und noch wer 1 (Askania)
Zeitstrafen: Retting 2, Thieme 2, Sorge 2, Schimpf 2 (Buna: 8 Minuten), Nagel 4 oder 6, Klausing 2, Wettin 2 und noch wer (Askania: 12 oder 14 Minuten)
Platzverweise: Nagel (?)
Spielort: Merseburger Rischmühlenhalle (Kap. 400 Sitzplätze, sonst 1.000 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 150 (ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Nicht hochklassig, aber sehr spannend und recht viel Kampf)
DSCF5082
Photos and English version:
http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157623247596439/

Hälfte der eintrittspflichtigen Spiele = Hälfte des Preises: so zumindest bei den meisten Vereinen. Aber in Merseburg wurde von Schkopau stur 3€ verlangt, obwohl die Männer gar nicht spielten. Wegen irgendeiner schwachsinnigen Verlegung spielten also nur die Frauen – doch auch das war eigentlich Blödsinn, da die tags zuvor noch im Pokal antreten mussten. Meine Güte, die Staffelleiter im Handball müssen ja echt ein komisches Zeug rauchen…

Das Spiel begann erwartungsgemäß gut für den Gast aus Bernburg, der als Tabellenzehnter in die Merseburger Rischmühlenhalle kam, um den Tabellenvierten herauszufordern. Bis kurz vor der Pause war Bernburg in einem mittelmäßigen Spiel stets in Führung, doch in der Schlussminute glich Schkopau aus. Dieses Kunststück sollte den Schkopauerinnen, die in der Regionalpresse bisweilen als „Bunesinnen“ betitelt werden, was bei mir aber eher keine Assoziationen zum Amateurhandball hervorruft, sondern viel mehr nach einem halbwilden indonesischen Bergvolk klingt, erneut gelingen, nachdem sie in weiten Teilen der zweiten Hälfte überlegen waren, schnell mit bis zu drei Toren führten, aber nach 48. Minuten oder so dann doch etwas zurückfielen und anderthalb Minuten vor dem Ende mit 23:25 zurücklagen. Die letzte Minute reichte aber tatsächlich noch zum Ausgleich, wobei die Bernburgerinnen den Ball in der allerletzten Sekunde noch auf die Latte warfen. Die Schlussphase war übrigens zuschauertechnisch am stärksten, wenn auch sonst wie üblich tote Hose war und nur die Trommler von den Gästen halbwegs ordentlich lärmten.

Auf jeden Fall ein sehenswertes Spiel, was alle gängigen Schwächen des Frauenhandballs in den höheren und mittleren Spielklassen bot, aber extrem spannend und zudem auch recht kampfbetont war und mit einigen schönen Treffern aufwarten konnte.
DSCF5105
Statistik:
Ground Nr. 389 (kein neuer Ground; diese Saison: 58 neue)
Sportveranstaltung Nr. 951 (diese Saison: 93)
Tageskilometer: 10 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 16.210 (12.120 Auto/ 2.100 öffentliche Verkehrsmittel/ 1.990 Fahrrad/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 46
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 184

Sonntag, 17. Januar 2010

W181II: So richtig eng wurde es dann doch nicht mehr; Buna gewinnt gegen Wolfen II mit 28-24

Merseburger SV Buna Schkopau 28:24 HSG Wolfen 2000 II
Sonntag, 17. Januar 2010 - Anwurf 14.00
Verbandsliga Sachsen-Anhalt, Staffel Süd (5. Handball-Liga, 2. Amateurliga)
Ergebnis: 28:24 nach 60 Min. – Halbzeit: 19:7
Tore (nach Gehör vom Sprecher übernommen): Gast 7, Müller 7, Renner 4, Werther 3, Kern 2, Grohmann 2, Weißfeldt 2, Robitsch 1 (Buna); Hermann 5, Adam 5, Henke 4, Krackert 4, Minto 2, Backes 2, Schürhoff 2 (HSG)
Zeitstrafen: MSV 10 Minuten; HSG 10 Minuten
Platzverweise: keine
Spielort: Rischmühlenhalle Merseburg (Kap. 400, sonst 1.000 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 60 (keine Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Gut)
DSCF4374
Photos and English version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157623104563261/detail/

Merseburgs Nachbargemeinde Schkopau ist eigentlich ein kleines Dorf, dass man nur wegen seiner 11.000 Einwohner als Kleinstadt klassifizieren kann, wobei diese Einwohnerzahl nur durch die sage und schreibe mindestens 27 weiteren Ortsteile kommen. In Schkopau befinden sich die nicht unbekannten Buna-Werke, die dem Verein den Namen geben. Der Gegner stammt aus einer noch hässlicheren Stadt als Schkopau – Schkopau hat ja wenigstens ein ganz schönes Schloss – nämlich Wolfen. Die 1. Mannschaft der HSG ist auf dem Weg von der drittklassigen halbprofessionellen Oberliga in die höchste Amateurliga, die Oberliga also, die 2. Männermannschaft steht in der 2. Amateurliga als 10. immerhin besser als Buna da, die nur Rang 12 von 14 belegen.

Für 3€ durfte man dann neben Bier saufenden Dummschwätzern aus Spergau platz nehmen – weiß gar nicht warum die Spaste bei dem Spiel waren, die anderen Fans unbeteiligter Mannschaften waren wenigstens ruhig, wenn auch in der Mehrzahl, denn Schkopau-Fans gibt es fast keine – und ein erstaunlich gutes Spiel erleben. Zuerst legte Wolfen ein bisschen vor, doch die Gastgeber zeigten bis zur Pause ein starkes Spiel. So gut habe ich sie noch nie gesehen – bei den sonstigen Leistungen aber auch kein Kunststück. Wolfen mit einer katastrophalen Chancenverwertung, die bis zum Abpfiff anhalten sollte. Ab der 40. dann die Entscheidung absehbar, da Schkopau in Gegensatz zu den Schiedsrichtern, die teilweise völlig sinnfrei Zeitstrafen verteilten, souverän agierte. MSV Buna spielte erst in den letzten 10 Minuten den üblichen Schrott, was den Gästen noch einmal Auftrieb geben sollte – aber richtig knapp wurde es nicht mehr. Ein verdienter Sieg mit vier Toren Unterschied für den Merseburger SV Buna Schkopau, der über weite Strecken des Spiels mit starken Toren bis hin zu Drehwürfen und ordentlichem Kampfgeist auf allen Positionen überzeugte.
DSCF4409
Statistik:
Ground Nr. 386 (kein neuer Ground; diese Saison: 55 neue)
Sportveranstaltung Nr. 945 (diese Saison: 87)
Tageskilometer: 10 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 15.970 (12.120 Auto/ 2.000 öffentliche Verkehrsmittel/ 1.850 Fahrrad/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 46
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 181

Samstag, 7. März 2009

WE136I: A thrilling draw in Großkorbetha

Originally we planned to watch two football matches in Burgwerben and Reichardtswerben, respectively, but - although the pitches were proper playable - the matches were called-off. A bit of mud and slight rain is enough for those German sissies to postpone a match. TSV Großkorbetha II 19:25 Friesen Frankleben III Saturday, 7th March 2009 - kick-off time 15.00 1. Kreisklasse (8th level, lowest amateur level) Result: 19:25 after 60 min. - Halftime 9:14 Goals: no idea Time penalties: 4-6 minutes Sent-offs: none Sports hall: Werner-Giersch-Halle (cap. 250; 220 seated) Attendance: 25 (no away fans) Match quality: 3.0/10 (lame) TSV Großkorbetha I 20:20 MSV Buna Schkopau II Saturday, 7th March 2009 - kick-off time 17.00 Kreisliga (7th level, 2nd lowest amateur level) Result: 20:20 after 60 min. - Halftime 10:10 Goals: no idea Bookings: 6-8 minutes Sent-offs: Block (Buna Schkopau, 44:57 min.) due to harsh foul play Sports hall: Werner-Giersch-Halle (cap. 250; 220 seated) Attendance: 85 (no away fans) Match quality: 7.0/10 (very entertaining)

We had so much time due to those unjustifiable match postponements that we could stop for a bite to eat in a quite good Chinese restaurant that offers nice dishes to reasonable prices, in Weißenfels. It was one of the very few facilities in Weißenfels which had open doors on 1 p.m. on that Saturday. That dirty town really is a village! Then we went to the sports hall in Großkorbetha, a small village between Weißenfels and Leuna, for watching handball. The first one of the two handball matches - TSV Großkorbetha II vs Friesen Frankleben III - was a match of the lowest division. But even compared to other matches of the Kreisklasse, it was really weak. So many mistakes and so lame, that even the referee had no problems in following the match. Luckily, the players threw some nice goals from time to time. Further description is not needed here. That team at the bottom of the table that lost 13 matches in a row, lost a 14th match and that team ranked 3rd asserted its rank. Frankleben won 25:19. The second match - TSV Großkorbetha vs Merseburger SV Buna Schkopau II - was just one level higher on paper, but three or four levels higher in view. It was fast paced and hard played right from the beginning, and although the players did not score so often, it was a great match. After 18 minutes, the result was just 4:3. But after Großkorbetha scored two more goals until minute 20, there were far more goals per minute scored, than before. 10:10 at half-time. In the second half, the match was even better. Really, it was a thrilling match and of good quality. Großkorbetha used some shortcomings of Schkopau for scoring three goals. 15:12. After Schkopau almost equalised (15:14), the only player familiar to me - Ronny Block, an old school mate of mine, playing for Schkopau - was sent off due to harsh foul play. He was almost every minute in the match and did good work at the throwing circle, but one mistake - pulling an opponent down who was broken through the circle, directly in front of the goalkeeper - and he had the red card in front of his face. The only ridiculous decision made by the referees: the first referee, that one who had been quite close to the scene, sent Ronny off with a two-minute time penalty (that was absolutely justified!) but the second one ran to the scene from 25m behind and showed him the red card just after several fans of the hosting team shouted: “Sent him off! Show him the red card!” A handball-typical arbitrary decision. But even the next lead of three goals was not enough for Großkorbetha. Schkopau equalised after they caught three goals in a row that led to a 20:17 lead for TSV 1893. The 20:20 equaliser was scored about 30 seconds before the end, and in a heated final phase, Schkopau maintained the draw. Nonetheless, by the way, respect to the referees, that did not make more than one dubious decision. Especially the last minutes were difficult to manage. I just had liked if they had sent-off that provocateur from Großkorbetha with the number 6. If they show Ronny the red card for the shit he did, that guy had deserved his third two-minute time-penalty (that is also a sent-off for the rest of the match) after 48 minutes. All in all, he even deserved five time-penalties due to playing foul, bitching and provoking other players. Other people who should be mentioned, are the fans. Well, two of them: the guy with the drum and that one with the horn. They were always supporting. It has been another nice handball match and a deserved draw. Statistics Ground No. 283 (new ground; this season: 53) Sporting event No. 762/ 763 (this season: 130) Kilometres that day: 50 (bike) Km this season: 18,120; i.e. 9,270 car/ 3,030 bike/ 2,960 plane/ 2,860 train Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 136 For more photos see: http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/090307%20Handball%20Grosskorbetha%20-%20Friesen3%20und%20MSV2/

Sonntag, 19. Oktober 2008

WE116II: Der 1. Teil eines kostenlosen Spieletrippels

Sportring Mücheln II 3:1 Merseburger SV Buna Schkopau
Samstag, 18.Oktober 2008 - Anstoßzeit 13.00
1.Kreisklasse (11. Liga, 7. Amateurliga)
Ergebnis: 3:1 nach 93 Min. (45/48) - Halbzeit 2:0
Tore: 1:0 11. Seidel, 2:0 38. (11m) Brinke, 3:0 71. Scharschmidt, 3:1 85. Matthias Thamm
Verwarnungen: 2 für Mücheln
Platzverweise: Keine
Stadion: Am Eptinger Rain (Kap. 1.500)
Zuschauer: 50 (6 Gästefans)
Spielqualität: 6,0/10 (Etwas überm Durchschnitt)
Vorm Spiel:
Es ging mal wieder mit den Rädern los, den altbekannten Weg am Geiseltalsee entlang in die kleine Stadt Mücheln. Nur noch einen Kilometer steil bergauf - Mücheln liegt nämlich wirklich sehr schön und deren Sportanlagen sinnvollerweise auf einem der höchsten Punkte - und wir waren auch schon am Eptinger Rain, den wir sonst eher wegen Radball aufsuchen.

Das Spiel:
So kam ein neuer Ground zustande - dass ich da schon einmal in der E-Jugend oder so gespielt habe, spielt für die Statistik keine Rolle - und das dazugehörige Spiel war eines der 2. Männermannschaft von Sportring Mücheln. Gegner: Buna Schkopau.
Es entwickelt sich von Beginn an ein sehenswertes und ziemlich schnelles Spiel. Nach nur 11 Minuten zimmerte ein Müchelner den Ball nach einem Alleingang geschickt ins Eck. Nach 38 Minuten gab es einen berechtigten Foulelfmeter, der natürlich sachlich von den Gästespielern und deren Trainer - aber der war mir ohnehin schon einmal negativ aufgefallen und sein Betreuer stand gar schon einmal in der Zeitung, da er einem Betreuer einer anderen Mannschaft eine Eckfahne über dem Kopf zerschlagen hatte - in etwa: ,,Ey Schiri, du Vogel! Wo war denn das Elfmeter, ey?!’’ - aber trotzdem sicher verwandelt wurde.
In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel merklich schwächer, doch wurde es nie ganz schwach. Im zweiten Teil der zweiten Halbzeit nutzte Mücheln einen Abwehrfehler zum 3:0. Kurz vor Ende der Partie schoss Schkopau doch noch einen Treffer, in dem sie einen Freistoß ins Netz semmelten. Der Torschütze war übrigens einer von vier Schkopauer Spielern, die auf den Nachnamen Thamm hören.

Eintritt und Zuschauer:
Eintritt frei und 50 weitestgehend emotionslose Zuschauer. Und wenn Emotionen, dann unsachliche der Art: (zu einem gefoulten Spieler): ,,Steh auf du Lutscher!’’ oder zum Schiri: ,,Der war im Aus, du Penner!’’

Catering:
Man begann etwas spät mit dem Catering, da ja noch ein Spiel der ersten Mannschaft anstand, sodass ich nichts über die Qualität sagen kann.

Schiedsrichter:
Der aus dem hohen Norden des Landkreises angereiste Mann leitete das Spiel ohne Probleme. Man kann ihm eine wirklich gute Leistung attestieren.

Nach dem Spiel:
Wir bewegten uns zügig (das heißt mit bis zu 45 km/h) gen Westen, also Braunsbedra. Deren Ortsteil Krumpa war unser nächstes Ziel.

Samstag, 13. September 2008

WE111: 2nd match on Saturday: Another match proving that Saxony-Anhalt’s Verbandsliga is weak

Mansfelder SV Eisleben 1:1 1. FC Romonta Amsdorf

Saturday, 13th September 2008 - kick-off time 15.00
Verbandsliga (6th level, 2nd amateur division)
Result: 1:1 after 91 min. (45/45+1) - Halftime 0:0
Goals: 0-1 79th Fengler, 1-1 89th Sedláček.
Bookings: 7 (3 Eisleben, 4 Amsdorf)
Sent-offs: Albrecht (Amsdorf, 81st; serious foul play)
Stadium: Städtischer Sportplatz (cap. 4,000; 10 seated)
Attendance: approx. 250 (at the fewest 50 away fans)
Match quality: 1.5/10 (weak)
Ground No. 248 (new ground; this season: 18)
Sporting event No. 659 (this season: 26)
Kilometres that day: 90km by train, 45 by bike
Km this season: 7,075 (4,810 car/ 1,520 public transport/ 745 bike)
Number of football matches since the last goalless draw: 76
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 111

His last words before receiving his marching order: 'I just played the ball!'

14 further kilometres by bike - partially very difficult due to the wind blowing heavily from in front of us - we arrived in Eisleben, a nice town of slightly more than 20,000 inhabitants we already visited before. But we visited the old town only - not the stadium. This time we went to Eisleben for watching football in the small stadium only. When we arrived at the stadium, the players still prepared for the start of the match, so we could say: our time-schedule was correctly calculated - but calculating a bicycle route is far more difficult than a car route.
The match started in time and Eisleben had two great chances - in the whole first half… Both teams were running and fighting and so on, but absolutely incapable to score a goal or just to set their opponent’s defence under pressure. The match quality rate went down towards 0.0 - the lowest possible rating.
I set the rating to 0.0 in my mind after 60 minutes and started complaining a lot - as some of the 250 fans, especially the 50 away fans, did as well. Especially when the referee did not count a goal of Eisleben due to hand ball playing, remarks like: ‘what is that wanker doing’ were made by me. Some players had to cope with being called ‘dossers’, ‘idiots’, and ‘arseholes’. ‘Unbelievable what a shitty kind of football those bunch of gays is playing’ was a remark made by another fan.
But those bunch of gays even managed to score a goal although I saw the series being stopped after 75 matches. Amsdorf scored by a counter after 79 minutes. Two minutes later a player of Romonta Amsdorf was sent-off due to playing seriously foul. After 89 minutes Eisleben equalised - deservedly!
Some further fouls punished by yellow cards later, the match was ended.
We went back to Erdeborn by bike, took the train to Halle, had to wait almost one hour this time to catch the train to Merseburg (waiting one hour for riding 13 minutes!) and arrived in the evening there.

Recommended: For more photos of the match see:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/080913c%20MSV%20EISLEBEN%201-1%20ROMONTA%20AMSDORF/