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Montag, 28. März 2011
W243II: Der neue Platz im halleschen Stadtverband – Sportkomplex Nordstraße
SG Halle 05 3:1 Post- und Telekom SV Halle
Datum: Sonntag, 27. März 2011 – Anstoß: 12.00
Liga: Stadtliga Halle (10. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 3:1 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 1:0
Tore: 1-0 23. (8), 2-0 54. (9), 3-0 62. (10), 3-1 64. (Nr. ?)
Verwarnungen: 1x PTSV (9) Platzverweise: keine
Spielort: Sportkomplex Nordstraße (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (SG 05 mit souveränem Spiel, sicherer Technik und viel Tordrang – PTSV tat sein Bestes dagegen zu halten)
Photos and English version:
An diesem Sonntag besuchten wir endlich den letzten fehlenden Platz im halleschen Stadtverband. Letzte Saison hatten wir ja im Mai die Grounds schon alle abgegrast, aber zur Abwechslung wurde mal kein Platz gesperrt und aufgegeben, sondern ein weiterer kam in den Spielbetrieb hinzu. Die SG Halle 2005 gab es bereits schon vorher, nur spielten sie sonst als quasi Untermieter des FC Halle-Neustadt im Bildungszentrum mit. Derzeit sind sie souveräner Tabellenführer in der Stadtliga und so gut wie Aufsteiger in die berüchtigte Stadtoberliga. Also lohnte sich ein Spielbesuch der Partie gegen den 6. – der weiterhin Chancen auf den zweiten Aufstiegsrang hat – auch unter sportlichen Gesichtspunkten.
Die Sportanlage lohnt den Besuch eigentlich kaum, da sie ziemlich kahl und weitläufig ist – zwar auf drei Seiten ein paar kräplische Bäume, aber sieht echt nach nichts aus: so eine gebügelte Rasenfläche mit Tartanbahn drum herum ist zu perfekt und langweilig – aber interessant ist, dass der Sportkomplex Nordstraße mitsamt seiner Halle bis 2010 von der Bundeswehr genutzt wurde. Da das Gelände aufgegeben ist – es stehen etliche verfallene und im Abriss begriffene Kasernen hinter der einen Seite des Platzes – darf man aber nun zivile Sportveranstaltungen austragen. Vor einem Jahr hätte ich dort nicht mal fotografieren dürfen...
Das Spiel, das von dem im halleschen Amateurfußball üblichen, jungen und mit den Spielern befreundeten Publikum kommentarlos verfolgt wurde, war ab der 15. Minute auch wirklich sehenswert. Nach etwas mehr als 20 Minuten fand der Ball auch per Aufsetzer zum ersten Mal den Weg ins Tor. In Halbzeit zwei tat er das nach zwei Kontern, wobei der eine mit einem Heber von der Strafraumgrenze über den PTSV-Torwart und der zweite mit einem Flachschuss aus Nahdistanz genau ins Eck abgeschlossen wurde, noch öfter. Nach dem 3:0 kam aber etwas Hoffnung für den Post- und Telekom SV auf, da sie den Anschlusstreffer erzielen konnten. Die Chancen und Spielanteile waren in der ersten Hälfte extrem deutlich zugunsten der sicher und gut kombinierenden und gefährlich, aber nicht immer souverän angreifenden Heimelf und in der zweiten Hälfte knapp zugunsten der Gastgeber verteilt. Erst ab der 50. kamen die Gäste ins Spiel, was bei den guten Aktionen des Ganzsicher-Aufsteigers aber nichts mehr am Spielverlauf änderte. Ein Spielbericht übrigens, wird sicher auch auf der sehr guten Vereinswebsite www.sghalle05.de geschaltet werden.
Nach dem Spiel fuhren wir noch etwas im Nordosten Halles rum: in Plößnitz guckten wir uns die Windmühle und in Peißen die Kirche an. Von Peißen sieht man immer nur die hässlichen Gewerbeanlagen, doch wenn man in den Ort hinter fährt, erreicht man ein interessantes Jugendstilhaus neben der Schule, hinter der sich der Kleinfeldfußballplatz befindet, und eine ungewöhnliche Kirche: die Turmhaube ist so hoch wie der Turm selber (14,80m) – der Turm ein ehemaliger Wehrturm, an den das Kirchenschiff nur angebaut wurde. Von der Pfarrerin erhält man eine gut gemachte Kirchenführung, wenn man mal zufällig vorbei kommt. Auch von Innen lohnt ein Besuch aufgrund der geschnitzten und bemalten Säulenkapitelle, des romanischen Taufsteins, des vergoldeten Altars und der Museumsstube über den Kirchenheiligen Wenzel die sich im Erdgeschoss des ansonsten nicht begehbaren Turms befindet.
Statistik [Fehler korrigiert!]:
Grounds: 543 (heute ein neuer Ground; diese Saison: 93 neue)
Sportveranstaltungen: 1.245 (heute eine, diese Saison: 132)
Tageskilometer: 70 (70 Fahrrad)
Saisonkilometer: 34.900 (16.080 Auto/ 10.200 Flugzeug/ 4.820 Bahn, Bus, Tram/ 3.000 Fahrrad/ 810 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 9
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 243
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SG Halle 05
Samstag, 8. Mai 2010
W197II: So müssen Ansetzungen aussehen...
Hallescher FC C II 2:2 Eintracht Salzwedel C
Samstag, 8. Mai 2010 – Anstoß 10.30
C-Junioren Verbandsliga Sachsen-Anhalt (2. Liga der 12-14jährigen)
Ergebnis: 2:2 nach 70 Min. (35/35) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 (?). [?], 1:1 41. [?], 1:2 49. [?], 2:2 53. [Handelfmeter, ?]
Verwarnungen: mindestens 1x gelb für Salzwedel
Platzverweise: keine
Spielort: Sportzentrum Sandanger, Platz II (Kap. 500 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 20
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Bewertet: 2. Halbzeit; sehr flottes und spannendes Juniorenspiel)
Hallescher SC 1996 II 1:4 Post- und Telekom SV Halle
Samstag, 8. Mai 2010 – Anstoß 13.00
1. Stadtklasse Halle (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 1:4 nach 98 Min. (51/47) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 34. Nr. 7, 0:2 59. Nr. 7, 1:2 61. Nr. 10, 1:3 65. Nr. 8; 1:4 76. Nr. 4
Verwarnungen: Nr. 9, Nr. 10, Nr. 16 (HSC II); Nr. 8, Nr. 11 (PTSV)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Brandberge (Kap. 700 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Brauchte lange, bis es in Fahrt kam, dann ganz gutes Spiel)
SV Blau-Weiß Dölau III 1:4 SG Aufbau Tasmania Halle (II)
Samstag, 8. Mai 2010 – Anstoß 15.00
1. Stadtklasse Halle (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 1:4 nach 91 Min. (45/46) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 14. Nr. 10, 0:2 57. Nr. 7, 1:2 60. Nr. 11, 1:3 66. Nr. 7, 1:4 74. Nr. 11
Verwarnungen: Nr. 3, Nr. 4 (BW III)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportanlagen Blau-Weiss Dölau (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Mittelmaß)

Photos and English Version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157624018763002/detail/ [2 pages]
Auch wenn der halleschen Fußball größtenteils zwischen schwachem Gekicke und absolutem Scheiß, garniert mit den ein oder anderen Spielabsprachen und selten auch mal einer zünftigen Keilerei, schwankt: ab und an muss man sich das Elend doch mal antun. Allerdings sollte man den Ligen, die ich heute besucht habe, auch kein Unrecht tun: denn unterhalb der Stadtoberliga – und manchmal auch in der Landesklasse – liefern hallesche Mannschaften immer wieder attraktiven Fußball ab. Und nicht zuletzt will ich auch einfach meine Groundliste von Halle/ Saale, die alle im geregelten Spielbetrieb genutzten Anlagen umfasst, vervollständigen können. Meinem Vater fehlen noch ein paar ganz wenige, die bis August sicherlich abgehakt werden können – und ich konnte die letzte, die mir noch in der Sammlung fehlte, mit dem Sportplatz von Dölau heute ankreuzen.
Aber kommen wir zu erst einmal zum Spiel zwischen den zweiten C-Junioren des Halleschen FCs, dessen Jugendmannschaften oft weitaus attraktiver, als die halbprofessionellen Männer spielen, und der ersten C-Jugend von Eintracht Salzwedel. Wir erreichten den Sandanger erst kurz vor der Halbzeit, da wir eigentlich die dritten Mannschaften von Wörmlitz-Böllberg und Askania Nietleben in der 1. Stadtklasse um 11.00 sehen wollten, doch das Spiel wurde abgesagt. Der 4. spielte gegen den 5. und als wir kamen stand es bereits 0:1, was auch der Halbzeitstand sein sollte. Nach der Pause machte der HFC mehr Druck und erzielte den gut heraus gespielten Ausgleich. Das 1:2 fiel in einer Phase, in der die Heimabwehr enorm schwamm. Aber in der C-Jugend Verbandsliga darf man ruhig mal zu viert auf den Ballführenden losstürzen und damit drei andere Gegenspieler vernachlässigen. Später gab es einen berechtigten Handelfmeter, der zum hochverdienten Augleich für die halleschen Junioren führte.

Weiter ging es im Brandbergweg, wo auf dem Sportplatz hinter der Brandbergehalle, der sehr idyllisch von Bäumen, Büschen und hohem Gras komplett umgeben ist, der 10. der Stadtklasse (Hallescher SC 96 II) gegen den Tabellenführer (Post- und Telekom SV I), der mit seinem Verfolger eine Klasse für sich bildet, kickte. Bis zur 20. brauchten die Spieler, um vernünftige Aktionen zu zeigen. HSC traf einmal die Latte, PTSV dreimal die Latte und einmal ins Tor. Bald nach dem Treffer musste der Torwart des Halleschen SC ausgewechselt werden, weil ein Gästestürmer ihn unabsichtlich, aber im vollen Bewusstsein des Verletzungsrisikos, im Fünfmeterraum anging. Eigentlich eine grenzwertige gelbe Karte, die auch eine rote hätte sein können – doch nicht einmal die fällige Gelbe gab es. Dafür verteilte der Schiedsrichter mehrere völlig übertriebene gelbe Karten. Eine schwache Leistung vom Unparteiischen. Nach der Pause entschied der Post SV das Spiel für sich. Dafür konnte der Feldspieler im Tor allerdings nichts. 1:4 der Endstand.
Zum Abschluss fuhren wir dann noch nach Dölau, wo der 8. (SV BW Dölaus III.) gegen den Tabellenzweiten (Aufbau Tasmania II) spielte. Auf dem langweiligen, aber wenigstens Baum umstandenen Platz spielte aber eigentlich de facto die 1. Mannschaft von Aufbau Tasmania, da die 1. Mannschaft nach einem Skandalurteil des Landesverbandes, das Tasmania den Verbleib in der Stadtoberliga trotz dummen und auffälligen Betrugs erlauben wollte, nach Druck der anderen Mannschaften, die allerdings lieber nicht zu sehr mit Steinen im Glashaus Stadtoberliga werfen sollten, aufgelöst wurde und v.a. zu MSV Buna Schkopau überwechselte. Also ist die II. die da heute auf dem Platz stand eigentlich die I. Die zeigte auch nach einer Viertelstunde ein tolles Tor mit einem Heber, der gefühlvoll in den Winkel geflogen wurde. Das nächste Tor wurde dann erst in der zweiten Halbzeit erzielt: Tasmania spielte es schön heraus. Kurz darauf erzielte Dölau den Anschlusstreffer, doch Aufbau Tasmania war – ohne wirklich überragend oder spektakulär zu spielen – einfach das klar bessere Team. Auch hier hieß es am Ende 1:4. PTSV und Aufbau Tasmania müssten damit meines Wissens beide in die Stadtliga aufgestiegen sein.

Dem Stadtverband und den Vereinen muss man abschließend einfach noch für so fanfreundliche Ansetzungen danken. Da sollten sich mehr Staffelleiter usw. mal ein Beispiel nehmen, nicht alle Spiele parallel laufen zu lassen! Selbst bei dem Ausfall in Wörmlitz konnten wir noch ein Ersatzspiel sehen.
Nachdem ich schon in Merseburg und den Nachbargemeinden alle Grounds abhaken konnte, konnte ich das jetzt auch in Halle tun. Hier die alphabetische Liste:
1. Buna-Stadion Lilienstraße (Buna Halle-Neustadt); 2. ESG-Sportanlage (ESG Halle); 4. Hallorensportplatz (SG Aufbau/ Tasmania Halle); 5. Kurt-Wabbel-Stadion (Hallescher FC); 6. Post- und Telekom SV Halle (PTSV Halle); 7. Reideburger Sportanlage (Reideburger SV); 8. Sportplatz Radewell (GW Ammendorf); 9. Sportanlage Turbine (Turbine Halle); 10. Sportanlage VfB 07 (VfB 07 Lettin); 11. Sportanlagen Blau-Weiss Dölau (SV BW Dölau); 12. Sportplatz am Goldberg/ HTB (SG Hallesche Transport Betriebe); 13. Sportplatz am Heiderand (Askania Nietleben); 14. Sportplatz am Kinderdorf (FSV 67 Halle); 15. Sportplatz am Planetarium (Kanenaer SV); 16. Sportplatz auf dem Dautzsch (SV Dautzsch 67); 17. Sportplatz Brandberge (Hallescher SC 96); 18. Sportplatz Donnersberg (TSG Kröllwitz); 19. Sportplatz Einheit (SG Einheit Halle); 20. Sportplatz Halle-Bruckdorf (SV 48 Bruckdorf); 21. Sportplatz Kaiserslauterer Straße (TSG Wörmlitz-Böllberg); 22. Sportplatz Motor, Platz I (SG Motor Halle); 25. Sportplatz Rotation (Rotation Halle); 26. Sportplatz Seeben (VfL Seeben); 27. Sportplatz Steinstraße 17 (BSV Halle-Ammendorf II); 28. Sportzentrum Sandanger, Platz I (Hallescher FC, Jugend); 30. Stadion am Galgenberg (Polizei SV Halle); 31. Stadion am Zoo (VfL Halle 96); 34. Stadion Böllberger Weg (Hallescher FC II); 35. Stadion der Waggonbauer (BSV Halle-Ammendorf); 36. Stadion im Bildungszentrum (FC Halle Neustadt).
Zusatz: 31. ESG-Sportanlage, Platz II (ESG Halle II); 32. Sportplatz Motor, Platz II (SG Motor Halle); 33. Sportplatz Motor, Platz III/ KF; 34. Sportzentrum Sandanger, Platz II (Hallescher FC, Jugend); 35. Stadion am Zoo, Platz IV (Roter Stern Halle u. a.); 36. Stadion am Zoo, Platz V (VfL Halle 96; Kleinfeld-Jugend); 37. Sportplatz Frohe Zukunft (Rugby USV Halle); 38. Sporthalle im Bildungszentrum (HC Einheit Halle-Neustadt); 39. Eissporthalle Halle (EHC 04 Saalebulls); 40. Sporthalle bei der Eissporthalle (Box Team Halle, Tischtennis u.a.); 41. Uni-Sporthalle Weinbergweg (Basketball USV Halle); 42. Sporthalle Burgstraße (SV Halle Lions); 43. Schwimmhalle Neustadt (SV Halle Wasserball); 44. Schwimmhalle Robert-Koch-Straße (früher SV Halle Wasserball); 45. Schulturnhalle Reideburg (Reideburger SV Radpolo); 46. Rugby-Platz Halle-Neustadt (früher Rugby Halle-Jena); 47. Halle Brandberge (verschied. Vereine); 48. Universitätssporthalle (USV Halle Handball u.a.); 49. Pferderennbahn Passendorfer Wiesen (Galopprennsport Halle/ Saale); 50. Ballsaal im Maritim-Hotel (Chemiepokal Boxen); 51. Motoballplatz im Bildungszentrum (1. MBC 70/90 Halle).
Mehr Informationen zu diesen und den anderen Grounds, die ich besucht habe, gibt es demnächst hier in einer übersichtlichen Liste.

Statistik:
Ground Nr. 421 (zwei neue Grounds; diese Saison: 90 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 995-997 (diese Saison: 139)
Tageskilometer: 50 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 33.470 (21.720 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 2.950 Bus, Bahn, Tram/ 2.800 Fahrrad/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 80
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 197
Samstag, 8. Mai 2010 – Anstoß 10.30
C-Junioren Verbandsliga Sachsen-Anhalt (2. Liga der 12-14jährigen)
Ergebnis: 2:2 nach 70 Min. (35/35) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 (?). [?], 1:1 41. [?], 1:2 49. [?], 2:2 53. [Handelfmeter, ?]
Verwarnungen: mindestens 1x gelb für Salzwedel
Platzverweise: keine
Spielort: Sportzentrum Sandanger, Platz II (Kap. 500 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 20
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Bewertet: 2. Halbzeit; sehr flottes und spannendes Juniorenspiel)
Hallescher SC 1996 II 1:4 Post- und Telekom SV Halle
Samstag, 8. Mai 2010 – Anstoß 13.00
1. Stadtklasse Halle (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 1:4 nach 98 Min. (51/47) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 34. Nr. 7, 0:2 59. Nr. 7, 1:2 61. Nr. 10, 1:3 65. Nr. 8; 1:4 76. Nr. 4
Verwarnungen: Nr. 9, Nr. 10, Nr. 16 (HSC II); Nr. 8, Nr. 11 (PTSV)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Brandberge (Kap. 700 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Brauchte lange, bis es in Fahrt kam, dann ganz gutes Spiel)
SV Blau-Weiß Dölau III 1:4 SG Aufbau Tasmania Halle (II)
Samstag, 8. Mai 2010 – Anstoß 15.00
1. Stadtklasse Halle (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 1:4 nach 91 Min. (45/46) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 14. Nr. 10, 0:2 57. Nr. 7, 1:2 60. Nr. 11, 1:3 66. Nr. 7, 1:4 74. Nr. 11
Verwarnungen: Nr. 3, Nr. 4 (BW III)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportanlagen Blau-Weiss Dölau (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Mittelmaß)
Photos and English Version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157624018763002/detail/ [2 pages]
Auch wenn der halleschen Fußball größtenteils zwischen schwachem Gekicke und absolutem Scheiß, garniert mit den ein oder anderen Spielabsprachen und selten auch mal einer zünftigen Keilerei, schwankt: ab und an muss man sich das Elend doch mal antun. Allerdings sollte man den Ligen, die ich heute besucht habe, auch kein Unrecht tun: denn unterhalb der Stadtoberliga – und manchmal auch in der Landesklasse – liefern hallesche Mannschaften immer wieder attraktiven Fußball ab. Und nicht zuletzt will ich auch einfach meine Groundliste von Halle/ Saale, die alle im geregelten Spielbetrieb genutzten Anlagen umfasst, vervollständigen können. Meinem Vater fehlen noch ein paar ganz wenige, die bis August sicherlich abgehakt werden können – und ich konnte die letzte, die mir noch in der Sammlung fehlte, mit dem Sportplatz von Dölau heute ankreuzen.
Aber kommen wir zu erst einmal zum Spiel zwischen den zweiten C-Junioren des Halleschen FCs, dessen Jugendmannschaften oft weitaus attraktiver, als die halbprofessionellen Männer spielen, und der ersten C-Jugend von Eintracht Salzwedel. Wir erreichten den Sandanger erst kurz vor der Halbzeit, da wir eigentlich die dritten Mannschaften von Wörmlitz-Böllberg und Askania Nietleben in der 1. Stadtklasse um 11.00 sehen wollten, doch das Spiel wurde abgesagt. Der 4. spielte gegen den 5. und als wir kamen stand es bereits 0:1, was auch der Halbzeitstand sein sollte. Nach der Pause machte der HFC mehr Druck und erzielte den gut heraus gespielten Ausgleich. Das 1:2 fiel in einer Phase, in der die Heimabwehr enorm schwamm. Aber in der C-Jugend Verbandsliga darf man ruhig mal zu viert auf den Ballführenden losstürzen und damit drei andere Gegenspieler vernachlässigen. Später gab es einen berechtigten Handelfmeter, der zum hochverdienten Augleich für die halleschen Junioren führte.
Weiter ging es im Brandbergweg, wo auf dem Sportplatz hinter der Brandbergehalle, der sehr idyllisch von Bäumen, Büschen und hohem Gras komplett umgeben ist, der 10. der Stadtklasse (Hallescher SC 96 II) gegen den Tabellenführer (Post- und Telekom SV I), der mit seinem Verfolger eine Klasse für sich bildet, kickte. Bis zur 20. brauchten die Spieler, um vernünftige Aktionen zu zeigen. HSC traf einmal die Latte, PTSV dreimal die Latte und einmal ins Tor. Bald nach dem Treffer musste der Torwart des Halleschen SC ausgewechselt werden, weil ein Gästestürmer ihn unabsichtlich, aber im vollen Bewusstsein des Verletzungsrisikos, im Fünfmeterraum anging. Eigentlich eine grenzwertige gelbe Karte, die auch eine rote hätte sein können – doch nicht einmal die fällige Gelbe gab es. Dafür verteilte der Schiedsrichter mehrere völlig übertriebene gelbe Karten. Eine schwache Leistung vom Unparteiischen. Nach der Pause entschied der Post SV das Spiel für sich. Dafür konnte der Feldspieler im Tor allerdings nichts. 1:4 der Endstand.
Zum Abschluss fuhren wir dann noch nach Dölau, wo der 8. (SV BW Dölaus III.) gegen den Tabellenzweiten (Aufbau Tasmania II) spielte. Auf dem langweiligen, aber wenigstens Baum umstandenen Platz spielte aber eigentlich de facto die 1. Mannschaft von Aufbau Tasmania, da die 1. Mannschaft nach einem Skandalurteil des Landesverbandes, das Tasmania den Verbleib in der Stadtoberliga trotz dummen und auffälligen Betrugs erlauben wollte, nach Druck der anderen Mannschaften, die allerdings lieber nicht zu sehr mit Steinen im Glashaus Stadtoberliga werfen sollten, aufgelöst wurde und v.a. zu MSV Buna Schkopau überwechselte. Also ist die II. die da heute auf dem Platz stand eigentlich die I. Die zeigte auch nach einer Viertelstunde ein tolles Tor mit einem Heber, der gefühlvoll in den Winkel geflogen wurde. Das nächste Tor wurde dann erst in der zweiten Halbzeit erzielt: Tasmania spielte es schön heraus. Kurz darauf erzielte Dölau den Anschlusstreffer, doch Aufbau Tasmania war – ohne wirklich überragend oder spektakulär zu spielen – einfach das klar bessere Team. Auch hier hieß es am Ende 1:4. PTSV und Aufbau Tasmania müssten damit meines Wissens beide in die Stadtliga aufgestiegen sein.
Dem Stadtverband und den Vereinen muss man abschließend einfach noch für so fanfreundliche Ansetzungen danken. Da sollten sich mehr Staffelleiter usw. mal ein Beispiel nehmen, nicht alle Spiele parallel laufen zu lassen! Selbst bei dem Ausfall in Wörmlitz konnten wir noch ein Ersatzspiel sehen.
Nachdem ich schon in Merseburg und den Nachbargemeinden alle Grounds abhaken konnte, konnte ich das jetzt auch in Halle tun. Hier die alphabetische Liste:
1. Buna-Stadion Lilienstraße (Buna Halle-Neustadt); 2. ESG-Sportanlage (ESG Halle); 4. Hallorensportplatz (SG Aufbau/ Tasmania Halle); 5. Kurt-Wabbel-Stadion (Hallescher FC); 6. Post- und Telekom SV Halle (PTSV Halle); 7. Reideburger Sportanlage (Reideburger SV); 8. Sportplatz Radewell (GW Ammendorf); 9. Sportanlage Turbine (Turbine Halle); 10. Sportanlage VfB 07 (VfB 07 Lettin); 11. Sportanlagen Blau-Weiss Dölau (SV BW Dölau); 12. Sportplatz am Goldberg/ HTB (SG Hallesche Transport Betriebe); 13. Sportplatz am Heiderand (Askania Nietleben); 14. Sportplatz am Kinderdorf (FSV 67 Halle); 15. Sportplatz am Planetarium (Kanenaer SV); 16. Sportplatz auf dem Dautzsch (SV Dautzsch 67); 17. Sportplatz Brandberge (Hallescher SC 96); 18. Sportplatz Donnersberg (TSG Kröllwitz); 19. Sportplatz Einheit (SG Einheit Halle); 20. Sportplatz Halle-Bruckdorf (SV 48 Bruckdorf); 21. Sportplatz Kaiserslauterer Straße (TSG Wörmlitz-Böllberg); 22. Sportplatz Motor, Platz I (SG Motor Halle); 25. Sportplatz Rotation (Rotation Halle); 26. Sportplatz Seeben (VfL Seeben); 27. Sportplatz Steinstraße 17 (BSV Halle-Ammendorf II); 28. Sportzentrum Sandanger, Platz I (Hallescher FC, Jugend); 30. Stadion am Galgenberg (Polizei SV Halle); 31. Stadion am Zoo (VfL Halle 96); 34. Stadion Böllberger Weg (Hallescher FC II); 35. Stadion der Waggonbauer (BSV Halle-Ammendorf); 36. Stadion im Bildungszentrum (FC Halle Neustadt).
Zusatz: 31. ESG-Sportanlage, Platz II (ESG Halle II); 32. Sportplatz Motor, Platz II (SG Motor Halle); 33. Sportplatz Motor, Platz III/ KF; 34. Sportzentrum Sandanger, Platz II (Hallescher FC, Jugend); 35. Stadion am Zoo, Platz IV (Roter Stern Halle u. a.); 36. Stadion am Zoo, Platz V (VfL Halle 96; Kleinfeld-Jugend); 37. Sportplatz Frohe Zukunft (Rugby USV Halle); 38. Sporthalle im Bildungszentrum (HC Einheit Halle-Neustadt); 39. Eissporthalle Halle (EHC 04 Saalebulls); 40. Sporthalle bei der Eissporthalle (Box Team Halle, Tischtennis u.a.); 41. Uni-Sporthalle Weinbergweg (Basketball USV Halle); 42. Sporthalle Burgstraße (SV Halle Lions); 43. Schwimmhalle Neustadt (SV Halle Wasserball); 44. Schwimmhalle Robert-Koch-Straße (früher SV Halle Wasserball); 45. Schulturnhalle Reideburg (Reideburger SV Radpolo); 46. Rugby-Platz Halle-Neustadt (früher Rugby Halle-Jena); 47. Halle Brandberge (verschied. Vereine); 48. Universitätssporthalle (USV Halle Handball u.a.); 49. Pferderennbahn Passendorfer Wiesen (Galopprennsport Halle/ Saale); 50. Ballsaal im Maritim-Hotel (Chemiepokal Boxen); 51. Motoballplatz im Bildungszentrum (1. MBC 70/90 Halle).
Mehr Informationen zu diesen und den anderen Grounds, die ich besucht habe, gibt es demnächst hier in einer übersichtlichen Liste.
Statistik:
Ground Nr. 421 (zwei neue Grounds; diese Saison: 90 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 995-997 (diese Saison: 139)
Tageskilometer: 50 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 33.470 (21.720 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 2.950 Bus, Bahn, Tram/ 2.800 Fahrrad/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 80
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 197
Samstag, 31. Oktober 2009
WE170II: Schön torreich, aber wieder kein Sieg für Leuna
Post- und Telekom SV Halle II 3:2 Hallescher SC III
Samstag, 31. Oktober 2009 - Anstoßzeit 12.00
2. Stadtklasse Halle (12. Liga, 7. und unterste Amateurliga)
Ergebnis: 3:2 nach 91 Min. (45/46) - Halbzeit 1:1
Tore: 0-1 14. Nr. 11 HSC, 1-1 20. Nr. 8 PTSV, 1-2 72. Nr. 7 HSC, 2-2 74. Nr. 6 PTSV, 3-2 82. Eigentor HSC
Verwarnungen: je eine gelbe Karte, Platzverweise: keine
Spielort: Post/ Telekom Platz (Kap. 1.000)
Zuschauer: 8 (davon 4 Gästefans)
Unterhaltungswert: 2,5/10 (ziemlich schwach)
VfL Halle 96 II 5:3 TSV Leuna 1919
Samstag, 31. Oktober 2009 - Anstoßzeit 14.00
Landesklasse Staffel 6 (8. Liga, 3. Amateurliga)
Ergebnis: 5:3 nach 93 Min. (45/48) - Halbzeit 1:1
Tore: 0-1 12. Kevin Degener, 1-1 34. Nr. 11, 2-1 55. Nr. 8, 3-1 60. Nr. 11, 4-1 61. Nr. 3, 4-2 87. Nino Hammerschmidt, 5-2 89. Nr. 3 (Elfmeter), 5-3 93. Nino Hammerschmidt (Elfmeter)
Verwarnungen: Nr. 5, Nr. 6 (VfL), Bernhardt (TSV)/ Platzverweise: keine
Spielort: Stadion am Zoo Platz IV (Kap. 400 Stehplätze)
Zuschauer: 90 (davon 40 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (gut)

Photos and English version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157622703978388/
Heute sollte in erster Linie der TSV Leuna unterstützt werden, doch außerdem musste einem der wenigen noch ausstehenden Plätze der Stadt Halle noch ein Besuch abgestattet werden. Nur noch Dölau fehlt von den 31 Grounds in Halle. Wie auch immer: obwohl der Post/ Telekom Platz von einer befahrenen Straße tangiert wird, war er richtig ruhig - jedenfalls im Vergleich zu anderen Orten, die wir in Halle bis dahin passiert hatten. Unglaublich, wie schlecht die Infrastruktur in dieser Stadt ist. Da fahren, laufen und stehen sich alle nur gegenseitig im viel zu engen Weg rum.
In der Partie auf besagtem Platz, der über keinerlei Ausbauten, aber einige ergraute Anbauten, Hallen etc., verfügt, standen sich der 6. (7 Spiele, 6 Punkte) und der 3. (6 Spiele, 13 Punkte) der nur noch 10 Mannschaften umfassenden 2. Stadtklasse Halle - der untersten Spielklasse des Stadtverbandes ohne Führung - gegenüber. Die Favoritenrolle war also klar verteilt. Was die Vereine betrifft, so kann man beide als mittelgroße Clubs bezeichnen, wobei der Postsportverein mehr Abteilungen hat, der Hallesche SC 1996 (nicht 1896) jedoch eine halbprofessionelle Abteilung (Basketballer in der 2. Regionalliga).
Allerdings konnten die wenigen Zuschauer nach einer Viertelstunde nichts mehr von der Überlegenheit des Favoriten sehen. Sie waren zwar durch geschicktes Herausspielen in Führung gegangen, aber schon bald glich PTSV Halle aus. Die Postler waren sogar leicht besser, wenn auch schwach vorm Tor. Beide Mannschaften lieferten ohnehin ein recht lahmes Spiel ab. Zwischen der 2. Stadtklasse Halle und der 2. Kreisklasse Saalekreis (2) scheinen Welten zu liegen. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel kaum besser, da auch der inkompetente Schiedsrichter jeden Spielfluss zerpfiff. Falsch war zwar kaum eine seiner vielen Entscheidungen, unnötig da kleinlich aber mindestens 50%. Irgendwann traf der mittlerweile von Spielanteilen und Chancen her völlig abgemeldete Hallesche SC dann mit viel Glück ins Tor, doch der PTSV glich kurz darauf schon aus, machte dann etwas mehr Druck und vermochte sogar schließlich den Siegtreffer zu erzielen: ein Weitschuss, der im Strafraum von einem Verteidiger schlecht erwischt wurde, woraufhin der Ball nach hinten aufs Tor zu flog, die Unterkante der Latte und danach den Innenpfosten touchierte und dann schließlich im Netz landete. 3:2 war ein absolut gerechter Endstand.

Auch im bzw. am Zoo war die Favoritenrolle klar verteilt. Zwar musste Halle 96 II die erste Niederlage in der Vorwoche einstecken, doch konnten sie sich weiterhin damit rühmen, Tabellenführer zu sein. Landsberg allerdings auf Rang 2 mit einem Spiel weniger. Leuna hatte mit einem Spiel mehr nicht einmal die Hälfte der Punkte geholt, die der VfL erzielt hatte, der als Gesamtverein übrigens mehr Mitglieder, aber weniger Abteilungen als der TSV hat. Die 96 meint hier übrigens 1896 (nicht 1996).
Der in Sichtweite liegende Zoo war wohl inspirierend für die Eintrittspreise: 3€ sind für einen Stehplatz an der Bande oder auf dem Graswall des dritten Nebenplatzes eine Unverschämtheit. Eigentlich sollte auch im Stadion gespielt werden, aber aus Angst um den mittelmäßigen Rasen dort, wurde, obwohl die I. Mannschaft auch Sonntag überhaupt kein Heimspiel hatte, auf den Acker IV ausgewichen. Über diesen Platz waren wohl mal die Flusspferde aus dem Bergzoo getrabt, denn der komplette Fünfmeterraum war zertreten und es schimmerte überall brauner, matschiger Boden hervor, was ich so das letzte Mal bei einem unterklassigen Verein in Sbeitla im tunesischen Hinterland gesehen haben.
Wenn man Fußball spielen kann, dann kommt man allerdings auch mit dem Platz zurecht. Interessanterweise waren es anfangs die Leunaer, die mit dem Dorfanger inmitten der Großstadt besser zurecht kamen. Vor allem der danach stets zugestellte und damit weitestgehend abgemeldete Joao Pires entwickelte viel Druck nach vorne, wovon nach nicht einmal einer Viertelstunde Kevin Degener profitierte, der den Ball über den zur Seite fallenden Torwart ins Netz zimmerte. Die Hausherren glichen jedoch nach einem Abwehrfehler noch vor der Pause aus, doch nach 45 Minuten konnte man wirklich zufrieden sein.
Die Halbzeitbratwurst war zwar groß und gut, aber fast so teuer wie der Eintritt. Nach der Pause konnte man auch kaum noch etwas finden, worüber man sich bei Sportfreund Abel aufregen konnte: der pfiff im Vergleich zur ersten Hälfte deutlich besser und im Vergleich zum letzten Spiel was wir sahen und wo er Schiedsrichter war, war es eine Wahnsinnsverbesserung: da gab der damals nicht nur Einwurf, obwohl der Ball 30cm vor der Seitenlinie entlang lief, sondern auch Elfmeter für ein Stürmerfoul.
Ab der 55. konnte man als Leuna-Fan aber nicht mehr zufrieden sein mit dem Spielverlauf, denn drei Abwehrfehler in sechs Minuten führten zu einem 4:1 Rückstand. Hätte Halle jetzt wie bekloppt angerannt, wäre das Spiel zweistellig geworden, doch die 96er hielten jetzt Ergebnishalten für die richtige Taktik. Und prompt zeigten die Leunaer Stürmer, dass sie der erfolgreichste Mannschaftsteil sind: nach einigen Aktionen von Hammerschmidt, Pires und Degener, führte ein sehr schöner Schuss von Nino Hammerschmidt zum 4:2. Leider dauerte es keine zwei Minuten bis ein weitere Aussetzer in der Leuna-Abwehr zu beobachten war. Der Elfmeterverursacher des TSV stand ohnehin 90 Minuten völlig neben sich. Der Elfmeterschütze vom VfL jedoch nicht: 5-2. Als Abschluss gab es dann noch einen Elfmeter, weil der Totalausfall mit der Nr. 6 ein dummes Foul beging, was Nino zu seinem zweiten Treffer nutzte. Der 6er war allerdings der einzige Spieler der Hallenser, der mir als schwach auffiel, während bei Leuna die komplette Abwehr versagte. So bedenklich das mit der Abwehr aber auch ist, so erfreulich ist der Punkt, dass Leuna gegen den Tabellenführer drei Tore erzielte. Das hatten bisher nur Großgrimma und Zorbau geschafft. Also wie erwähnt: schön torreich. Nächstes Spiel aber bitte fünf Tore schießen und nur drei kassieren!
Nach dem Spiel ging es die längst bekannten Wege nach Merseburg zurück, weshalb eigentlich nichts erwähnenswert war, außer dem Radfahrer, der ohne Licht auf der B91 fuhr, obwohl ein guter Radweg direkt daneben verläuft, und gerade als er auf unserer Höhe fährt, von einem wohl kaum zugelassenen Buggy Racer überholt wird. Ein bizarres Bild.

Statistik:
Ground Nr. 368 (ein neuer Ground; diese Saison: 37 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 909 und 910 (diese Saison: 52)
Tageskilometer: 40 (Rad)
Saisonkilometer: 12.380 (10.920 Auto/ 1.280 Fahrrad/ 280 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 31
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 170
Samstag, 31. Oktober 2009 - Anstoßzeit 12.00
2. Stadtklasse Halle (12. Liga, 7. und unterste Amateurliga)
Ergebnis: 3:2 nach 91 Min. (45/46) - Halbzeit 1:1
Tore: 0-1 14. Nr. 11 HSC, 1-1 20. Nr. 8 PTSV, 1-2 72. Nr. 7 HSC, 2-2 74. Nr. 6 PTSV, 3-2 82. Eigentor HSC
Verwarnungen: je eine gelbe Karte, Platzverweise: keine
Spielort: Post/ Telekom Platz (Kap. 1.000)
Zuschauer: 8 (davon 4 Gästefans)
Unterhaltungswert: 2,5/10 (ziemlich schwach)
VfL Halle 96 II 5:3 TSV Leuna 1919
Samstag, 31. Oktober 2009 - Anstoßzeit 14.00
Landesklasse Staffel 6 (8. Liga, 3. Amateurliga)
Ergebnis: 5:3 nach 93 Min. (45/48) - Halbzeit 1:1
Tore: 0-1 12. Kevin Degener, 1-1 34. Nr. 11, 2-1 55. Nr. 8, 3-1 60. Nr. 11, 4-1 61. Nr. 3, 4-2 87. Nino Hammerschmidt, 5-2 89. Nr. 3 (Elfmeter), 5-3 93. Nino Hammerschmidt (Elfmeter)
Verwarnungen: Nr. 5, Nr. 6 (VfL), Bernhardt (TSV)/ Platzverweise: keine
Spielort: Stadion am Zoo Platz IV (Kap. 400 Stehplätze)
Zuschauer: 90 (davon 40 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (gut)
Photos and English version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157622703978388/
Heute sollte in erster Linie der TSV Leuna unterstützt werden, doch außerdem musste einem der wenigen noch ausstehenden Plätze der Stadt Halle noch ein Besuch abgestattet werden. Nur noch Dölau fehlt von den 31 Grounds in Halle. Wie auch immer: obwohl der Post/ Telekom Platz von einer befahrenen Straße tangiert wird, war er richtig ruhig - jedenfalls im Vergleich zu anderen Orten, die wir in Halle bis dahin passiert hatten. Unglaublich, wie schlecht die Infrastruktur in dieser Stadt ist. Da fahren, laufen und stehen sich alle nur gegenseitig im viel zu engen Weg rum.
In der Partie auf besagtem Platz, der über keinerlei Ausbauten, aber einige ergraute Anbauten, Hallen etc., verfügt, standen sich der 6. (7 Spiele, 6 Punkte) und der 3. (6 Spiele, 13 Punkte) der nur noch 10 Mannschaften umfassenden 2. Stadtklasse Halle - der untersten Spielklasse des Stadtverbandes ohne Führung - gegenüber. Die Favoritenrolle war also klar verteilt. Was die Vereine betrifft, so kann man beide als mittelgroße Clubs bezeichnen, wobei der Postsportverein mehr Abteilungen hat, der Hallesche SC 1996 (nicht 1896) jedoch eine halbprofessionelle Abteilung (Basketballer in der 2. Regionalliga).
Allerdings konnten die wenigen Zuschauer nach einer Viertelstunde nichts mehr von der Überlegenheit des Favoriten sehen. Sie waren zwar durch geschicktes Herausspielen in Führung gegangen, aber schon bald glich PTSV Halle aus. Die Postler waren sogar leicht besser, wenn auch schwach vorm Tor. Beide Mannschaften lieferten ohnehin ein recht lahmes Spiel ab. Zwischen der 2. Stadtklasse Halle und der 2. Kreisklasse Saalekreis (2) scheinen Welten zu liegen. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel kaum besser, da auch der inkompetente Schiedsrichter jeden Spielfluss zerpfiff. Falsch war zwar kaum eine seiner vielen Entscheidungen, unnötig da kleinlich aber mindestens 50%. Irgendwann traf der mittlerweile von Spielanteilen und Chancen her völlig abgemeldete Hallesche SC dann mit viel Glück ins Tor, doch der PTSV glich kurz darauf schon aus, machte dann etwas mehr Druck und vermochte sogar schließlich den Siegtreffer zu erzielen: ein Weitschuss, der im Strafraum von einem Verteidiger schlecht erwischt wurde, woraufhin der Ball nach hinten aufs Tor zu flog, die Unterkante der Latte und danach den Innenpfosten touchierte und dann schließlich im Netz landete. 3:2 war ein absolut gerechter Endstand.
Auch im bzw. am Zoo war die Favoritenrolle klar verteilt. Zwar musste Halle 96 II die erste Niederlage in der Vorwoche einstecken, doch konnten sie sich weiterhin damit rühmen, Tabellenführer zu sein. Landsberg allerdings auf Rang 2 mit einem Spiel weniger. Leuna hatte mit einem Spiel mehr nicht einmal die Hälfte der Punkte geholt, die der VfL erzielt hatte, der als Gesamtverein übrigens mehr Mitglieder, aber weniger Abteilungen als der TSV hat. Die 96 meint hier übrigens 1896 (nicht 1996).
Der in Sichtweite liegende Zoo war wohl inspirierend für die Eintrittspreise: 3€ sind für einen Stehplatz an der Bande oder auf dem Graswall des dritten Nebenplatzes eine Unverschämtheit. Eigentlich sollte auch im Stadion gespielt werden, aber aus Angst um den mittelmäßigen Rasen dort, wurde, obwohl die I. Mannschaft auch Sonntag überhaupt kein Heimspiel hatte, auf den Acker IV ausgewichen. Über diesen Platz waren wohl mal die Flusspferde aus dem Bergzoo getrabt, denn der komplette Fünfmeterraum war zertreten und es schimmerte überall brauner, matschiger Boden hervor, was ich so das letzte Mal bei einem unterklassigen Verein in Sbeitla im tunesischen Hinterland gesehen haben.
Wenn man Fußball spielen kann, dann kommt man allerdings auch mit dem Platz zurecht. Interessanterweise waren es anfangs die Leunaer, die mit dem Dorfanger inmitten der Großstadt besser zurecht kamen. Vor allem der danach stets zugestellte und damit weitestgehend abgemeldete Joao Pires entwickelte viel Druck nach vorne, wovon nach nicht einmal einer Viertelstunde Kevin Degener profitierte, der den Ball über den zur Seite fallenden Torwart ins Netz zimmerte. Die Hausherren glichen jedoch nach einem Abwehrfehler noch vor der Pause aus, doch nach 45 Minuten konnte man wirklich zufrieden sein.
Die Halbzeitbratwurst war zwar groß und gut, aber fast so teuer wie der Eintritt. Nach der Pause konnte man auch kaum noch etwas finden, worüber man sich bei Sportfreund Abel aufregen konnte: der pfiff im Vergleich zur ersten Hälfte deutlich besser und im Vergleich zum letzten Spiel was wir sahen und wo er Schiedsrichter war, war es eine Wahnsinnsverbesserung: da gab der damals nicht nur Einwurf, obwohl der Ball 30cm vor der Seitenlinie entlang lief, sondern auch Elfmeter für ein Stürmerfoul.
Ab der 55. konnte man als Leuna-Fan aber nicht mehr zufrieden sein mit dem Spielverlauf, denn drei Abwehrfehler in sechs Minuten führten zu einem 4:1 Rückstand. Hätte Halle jetzt wie bekloppt angerannt, wäre das Spiel zweistellig geworden, doch die 96er hielten jetzt Ergebnishalten für die richtige Taktik. Und prompt zeigten die Leunaer Stürmer, dass sie der erfolgreichste Mannschaftsteil sind: nach einigen Aktionen von Hammerschmidt, Pires und Degener, führte ein sehr schöner Schuss von Nino Hammerschmidt zum 4:2. Leider dauerte es keine zwei Minuten bis ein weitere Aussetzer in der Leuna-Abwehr zu beobachten war. Der Elfmeterverursacher des TSV stand ohnehin 90 Minuten völlig neben sich. Der Elfmeterschütze vom VfL jedoch nicht: 5-2. Als Abschluss gab es dann noch einen Elfmeter, weil der Totalausfall mit der Nr. 6 ein dummes Foul beging, was Nino zu seinem zweiten Treffer nutzte. Der 6er war allerdings der einzige Spieler der Hallenser, der mir als schwach auffiel, während bei Leuna die komplette Abwehr versagte. So bedenklich das mit der Abwehr aber auch ist, so erfreulich ist der Punkt, dass Leuna gegen den Tabellenführer drei Tore erzielte. Das hatten bisher nur Großgrimma und Zorbau geschafft. Also wie erwähnt: schön torreich. Nächstes Spiel aber bitte fünf Tore schießen und nur drei kassieren!
Nach dem Spiel ging es die längst bekannten Wege nach Merseburg zurück, weshalb eigentlich nichts erwähnenswert war, außer dem Radfahrer, der ohne Licht auf der B91 fuhr, obwohl ein guter Radweg direkt daneben verläuft, und gerade als er auf unserer Höhe fährt, von einem wohl kaum zugelassenen Buggy Racer überholt wird. Ein bizarres Bild.
Statistik:
Ground Nr. 368 (ein neuer Ground; diese Saison: 37 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 909 und 910 (diese Saison: 52)
Tageskilometer: 40 (Rad)
Saisonkilometer: 12.380 (10.920 Auto/ 1.280 Fahrrad/ 280 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 31
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 170
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Samstag, 30. Mai 2009
WE148III: Lack of players and loads of goals in Halle
Kanenaer SV II --:-- TSG Wörmlitz-Böllberg III
Called-off due to withdrawal Kanenaer SV II
TSG Kröllwitz 2:4 Turbine Halle II
Saturday, 30th May 2009 - kick-off time 15.00
Stadtliga (10th level, 6th amateur level)
Result: 2:4 after 92 min. (45/47) - Halftime 1:2
Goals: 0-1 6th, 0-2 19th, 1-2 37th, 1-3 47th, 1-4 53nd, 2-4 57th
Bookings: 2x Turbine
Sent-offs: none
Sports ground: Sportplatz Donnersberg (cap. 250)
Attendance: 15 (5 away fans)
Match quality: 6.0/10 (O.K.)
As last Saturday, we made our way to Halle. Before we entered any football ground, I had to buy a new camera due to the mechanical damage that occurred without any visible reason the day before. I purchased a Fujifilm Finepix S2000 for 259€. Good price, hopefully good quality. I couldn’t test that camera right after the bargain due to lack of loaded batteries. But my old camera was still able to take pictures, unless I didn’t choose 2.5x or 3.5x zoom.
In Kanena I did not take any picture at all, because the match was called-off due to lack of players. Because of that problem, Kanenaer SV withdrew their team few days before that Saturday. Unfortunately, I did not read the news.
Originally, we wanted to watch a match of Post- und Telekom SV, but their ground beside a frequented and dirty street in an eastern borough of Halle was still closed 90 minutes before the game, so we decided to bike to the other end of Halle, to Kröllwitz in the green and beautiful north of the city, instead of hanging around in front of the office of the German postal service besides which that club PTSV (Post and Telecommunication Sports Club) plays.
The ground in Kröllwitz is beautifully packed between houses, trees and a rocky hill called Donnersberg. That hill is the highest spot of Halle, from which you can overlook the city.
After we ate an excellent Bratwurst, the match of the Stadtliga - TSG Kröllwitz faced Turbine Halle II - started. After six minutes were played, Turbine scored their first goal with a beautiful volley. The second one followed a quarter of an hour later. Then Kröllwitz put up pressure upon Turbine. Consequently, Kröllwitz scored their first goal before the break.
Within fife minutes in the second half, the visiting team added two more goals to their tally, so that the winner of the match seemed to be clear. Kröllwitz scored once more, but two goals and loads of wasted chances were not enough. Furthermore, it was not enough to shoot an opponent’s shoulder and shouting therefore “hand play!” for causing a penalty against Turbine. But it is disturbing to act like that!
Most of the time, the match was fast paced, so watching was interesting. In the table, Kröllwitz remained 10th, Turbine II 6th. It is uncertain, how many of the 16 teams will be relegated to 1. Stadtklasse or promoted to Stadtoberliga.
Statistics:
Ground No. 316 (new ground; this season: 86)
Sporting event No. 814 (this season: 181)
Kilometres that day: 60 (bike)
Km this season: 24,830 (12,810 car; 4,580 public transport; 4,480 bike; 2,960 plane)
Number of football matches since the last goalless draw: 21
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 148
For more photos see:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090530%20TSG%20Kroellwitz%202-4%20Turbine%20Halle%20II/
Called-off due to withdrawal Kanenaer SV II
TSG Kröllwitz 2:4 Turbine Halle II
Saturday, 30th May 2009 - kick-off time 15.00
Stadtliga (10th level, 6th amateur level)
Result: 2:4 after 92 min. (45/47) - Halftime 1:2
Goals: 0-1 6th, 0-2 19th, 1-2 37th, 1-3 47th, 1-4 53nd, 2-4 57th
Bookings: 2x Turbine
Sent-offs: none
Sports ground: Sportplatz Donnersberg (cap. 250)
Attendance: 15 (5 away fans)
Match quality: 6.0/10 (O.K.)
In Kanena I did not take any picture at all, because the match was called-off due to lack of players. Because of that problem, Kanenaer SV withdrew their team few days before that Saturday. Unfortunately, I did not read the news.
Originally, we wanted to watch a match of Post- und Telekom SV, but their ground beside a frequented and dirty street in an eastern borough of Halle was still closed 90 minutes before the game, so we decided to bike to the other end of Halle, to Kröllwitz in the green and beautiful north of the city, instead of hanging around in front of the office of the German postal service besides which that club PTSV (Post and Telecommunication Sports Club) plays.
The ground in Kröllwitz is beautifully packed between houses, trees and a rocky hill called Donnersberg. That hill is the highest spot of Halle, from which you can overlook the city.
After we ate an excellent Bratwurst, the match of the Stadtliga - TSG Kröllwitz faced Turbine Halle II - started. After six minutes were played, Turbine scored their first goal with a beautiful volley. The second one followed a quarter of an hour later. Then Kröllwitz put up pressure upon Turbine. Consequently, Kröllwitz scored their first goal before the break.
Within fife minutes in the second half, the visiting team added two more goals to their tally, so that the winner of the match seemed to be clear. Kröllwitz scored once more, but two goals and loads of wasted chances were not enough. Furthermore, it was not enough to shoot an opponent’s shoulder and shouting therefore “hand play!” for causing a penalty against Turbine. But it is disturbing to act like that!
Most of the time, the match was fast paced, so watching was interesting. In the table, Kröllwitz remained 10th, Turbine II 6th. It is uncertain, how many of the 16 teams will be relegated to 1. Stadtklasse or promoted to Stadtoberliga.
Ground No. 316 (new ground; this season: 86)
Sporting event No. 814 (this season: 181)
Kilometres that day: 60 (bike)
Km this season: 24,830 (12,810 car; 4,580 public transport; 4,480 bike; 2,960 plane)
Number of football matches since the last goalless draw: 21
Number of weeks since the last week without any sporting event (Aug 1st-6th 2006): 148
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