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Montag, 23. Januar 2012
W286I: Auch Leuna kann den Spitzenreiter nicht bezwingen – und: Packendes Kreisderby in Wittenberg
TSV Leuna 1919 25:28 Hallescher SC 96
Datum: Samstag, 21. Januar 2012 – Beginn: 16.00
Wettbewerb: Bezirksklasse Sachsen-Anhalt Süd (8. Handballliga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 25:28 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 12:15
Tore: Frank 7, Sven 5, Dry 4, Schmidtn 4, Fünfer 2, [Nr. 22] 2, Doc 1 (TSV); k. A. (HSC)
Gelbe Karten: Fünfer, Schmidtn, Sven (TSV); Nr. 14, Nr. 31, Nr. ? (HSC)
Zeitstrafen: Nr. 22 (TSV = 2 Minuten); 2x Nr. 14, 2x Nr. 8, Nr. 11 (HSC = 10 Minuten)
Disqualifikationen: keine
Spielort: Sporthalle Leuna (Kap. 200 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 55 (davon ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Leuna hielt in einem guten Spiel bis zum Schluss mit dem ungeschlagenen Tabellenführer mit)
SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz 29:30 TuS 1947 Radis
Datum: Samstag, 21. Januar 2012 – Beginn: 20.00
Wettbewerb: Mitteldeutsche Oberliga (4. Handballliga, 1. Amateurliga)
Ergebnis: 29:30 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 15:15
Tore: Pawlack 9, Szep Kis 5, Schlüter 5, Zimmermann 4, Michna 4, Olle 2 (GWWP); Lampe 8, Just 6, Sogalla 5, Knabe 5, Blechschmidt 3, Nathow 2, Bergelt 1 (TuS)
Gelbe Karten: Balke, Olle, Trainer (GWWP); Bergelt, Blechschmidt, Knabe, Trainer (TuS)
Zeitstrafen: 2x Schlüter, 2x Michna, 2x Zimmermann, Balke, Szep Kis, Olle (GWWP = 18 Minuten); 2x Sogalla, 2x Bergelt, Schmidt, Lampe, Daudert? (TuS = 14 Minuten)
Disqualifikationen: seltsamerweise keine
Spielort: Stadthalle Wittenberg (Kap. 800 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 800 (davon ca. 300 Gästefans)
Unterhaltungswert: 9,0/10 (Ein tolles Spiel: gute Stimmung, zwar chaotischer Beginn und in einigen Phasen ein unsauberes Spiel, aber hervorragende zweite Hälfte und dramatische Schlussphase mit verdientem Sieger)
Photos and English Version:
Die TSV-Handballer empfingen in der Sporthalle Leuna heute den Halleschen SC, den souveräner Tabellenführer (16:0 Punkte) der Bezirksklasse. TSV Leuna steht allerdings direkt dahinter mit 12:4 Zählern auf dem zweiten Aufstiegsplatz. Das Hinspiel ging leider mit 42:24 an Halle, was überhaupt deren höchster Sieg war. Mit mehr als 18 Toren Unterschied hat außer Leuna auch bisher nur Großkorbetha verloren – u.a. mit 19 Toren gegen Leuna (s. Bericht vom 26.11.11). Dass es nicht so deutlich ausgehen würde, wie im Hinspiel am ersten Hinrundenspieltag, war sehr zu hoffen und deutete sich auch in der ersten Hälfte an.
Leuna erzielte den ersten Treffer und hielt nach drei Gegentoren richtig dagegen. Nach einer ausgeglichenen Viertelstunde gingen sie nach 17 Minuten auch noch einmal mit 7:6 in Führung. Der hoch favorisierte Gast kam etwas ins Schwimmen, was sich an Schauspieleinlagen am Wurfkreis, Fouls und Meckereien zeigte. Kurz vor der Pause zogen sie einmal in einer richtigen Stärkephase, in der sie ihr ganzes Können mal endlich entfalteten, auf vier Tore davon. Bei Halbzeit waren es dann noch drei.
In der zweiten Hälfte erwischte allerdings Leuna den besseren Start, sodass es bis sieben Minuten vor Schluss dauernd Gleichstand oder nur ein Tor Rückstand hieß. Vorne trafen Frank, Sven und andere sehr regelmäßig – hinten hielt Abteilungsleiter Uwe Beyer viele Bälle. Doch dann rissen sich die mittlerweile sauberer spielenden Hallenser noch mal richtig zusammen und nutzten die Leunaer Fehler, die nun nach 53 tollen wie auch anstrengenden Spielminuten unweigerlich kamen, aus. Am Ende war es ein 25:28-Sieg für den Halleschen SC. Keineswegs überzeugend, doch das lag mehr an der Stärke des TSV Leuna, dass der HSC hier nicht glänzen konnte, als am streckenweise arroganten und unsauberen Auftreten der Gäste. Für die Anderen der diesmal gar nicht so wenigen Zuschauer dürfte das Spiel genauso unterhaltsam gewesen sein, wie für uns drei. Trotz dieser Null Punkte sollten auch alle mit der gezeigten Mannschaftsleistung des TSV Leuna zufrieden sein – gegen den Gegner so mitgehalten zu haben ist schon mal gut! In drei Wochen bei der punktgleichen Buna-Reserve kann dann ja dann wieder ein Sieg drin sein. Ich werde aber erst wieder beim Spiel in Plotha-Plennschütz dabei sein.
Wer übrigens noch viel weniger überzeugte als der HSC, waren die Schiedsrichter. Sie zählten zu Kategorie 1 der Schiedsrichter aus dem Spielkreis Mansfeld-Südharz. Die Kategorie 2 ist natürlich weitaus schlimmer: diese Sorte „Unparteiische“ müsste das „Un“ aus dem Namen streichen, da sie mit ihren Fehlentscheidungen mutwillig zugunsten einer Mannschaft die Begegnung verschieben. Doch natürlich nervt auch Kategorie 1, zu denen die beiden Allstedter von heute gehörten: keine Mannschaft wird benachteiligt, sie geben schon ihr Bestes diese Schiris, aber trotzdem ist fast jede zweite Entscheidung falsch. Ich kann mich nicht erinnern, jemals gute Schiedsrichter aus Mansfeld-Südharz gesehen zu haben...
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75 Minuten über Autobahnen und Landstraßen – und schon waren wir beim nächsten Handballspiel: meine Erwartungen an das Wittenberger Derby waren ob des Getöse im MHV-Forum und meinen Erfahrungen mit den Fans von Radis und Wittenberg sehr gering, doch wurden erfreulicherweise übertroffen. Was in der modernisierten Rundbogenhalle in Wittenberg – der Stadthalle – so abging war echt nicht schlecht!
OK. Mittlerweile haben wir 9 von 14 Vereinen der Mitteldeutschen Oberliga einen Besuch abgestattet – und ich muss sagen: niemand hat so starke Studentenermäßigung wie Wittenberg-Piesteritz! Nur 2€ (bei einem ebenfalls niedrigen Normalpreis von 5€) Eintritt wird von Studenten, Schülern und Behinderten abverlangt. Sehr anständig! Und dann wollten die nicht mal die Ausweise sehen – nur mal in die Taschen gucken, da die bösen, bösen Radiser ja gerne mit Bieraufnehmern und Flaschendeckeln werfen...
Es gibt zwar eine Empore auf der einen Hintertorseite (nur für VIPs und offiziell keine Zuschauerplätze), aber zwei Untertribünen auf den beiden Längsseiten. Beide Tribünen fassen 400 Zuschauer auf fünf neuen, glatten Holzbänken die auf Kunststoffstufen angebracht sind. Die eine Tribüne ist dreifach unterteilt, wobei die Mitte den VIPs vorbehalten ist, während die andere nur zweigeteilt ist. Auf dieser zweigeteilten machten sich vor allem im linken Bereich die Radiser breit. Ein Drittel dieses Blocks stand sogar ununterbrochen anfeuernd auf den Stufen. Auch die restlichen der insgesamt gut 300 Gästefans aus dem Kemberger Stadtteil – diese Lage macht das Duell zu einem von mehreren Sachsen-Anhalt-Derbys, aber zum einzigen Wittenberger Kreisderby der Mitteldeutschen Oberliga – zeigten Handballbegeisterung. War zwar nicht so die Handballbegeisterung, die man derzeit bei der Europameisterschaft von Serben und Makedoniern oder bei der Afrikameisterschaft von Tunesiern und Algeriern erleben kann – aber was Radis da akustisch bot, war schon richtig gut. Keine besonderen Fangesänge zwar und zu viel nerviges Tröten – ein halbes Dutzend Tröten, die schlimmer als ein Rudel liebeskranker Katzen klingen, sind halt nach ein paar Minuten störend und schon fast ein Grund für Hallenverbot: wegen unglaublich schlechten Geschmacks – aber ausdauernd, laut und immer spielbezogen. Die Leute standen echt hinter der Mannschaft: prima! Ganz anders als vor einigen Wochen bei einem Heimspiel in Gräfenhainichen erlebt: da war das einfach nur lahm, was die Radiser Fans da boten!
Erwartungsgemäß lahm war es, was die Heimfans darboten. Es deutete sich schon an der Platzwahl an: ein paar richtige Fans mit Trommeln machten schon Lärm, doch die Plätze um diese kleine Gruppe herum, wurden als Letztes belegt. Hauptsache ein Stück weg von der Stimmung sitzen, oder was?! Aber so hatte ich die Grün-Weißen Wittenberger und Piesteritzer von einem Auswärtsspiel letzte Saison in Erinnerung: langweilige, meckernde Rentner und Dummschwätzer. Selten ein blöderes Publikum erlebt, als da im Gästeblock in Plotha. Wenigstens gab es heute noch ein paar Ausnahmen: der ein oder andere ging doch erheblich mit bei packenden Szenen. Und packende Szenen gab es heute massenhaft.
Der Beginn der Partie war chaotisch und unsauber. Dauernd Fouls der Verteidiger beider Teams – und die Plinsen an der Pfeife blickten nicht durch: höchstens gelbe Karten für Griffe ins Gesicht und gegen den Hals, aber gleich zwei Minuten für einfaches Umreißen. Kein durchdachter Spielzug, viele technische Mängel – aber in der Hektik fiel der ein oder andere Treffer. Wittenberg hatte den besseren Start, doch Radis steckte nie auf und kam in einem starken Schlussspurt vor der Pause zum Ausgleich von 15:15.
Nach der Pause entwickelte sich eine richtig gute Partie, die zum Ende hin zugunsten der Radiser zu kippen schien. Dann gab es zwei grobe Fehlentscheidungen zugunsten der Heimmannschaft: Radis wurde ein Treffer zu unrecht aberkannt, Wittenberg ein irregulärer Treffer zuerkannt. Nun stand es völlig unverdient unentschieden und der Gästetrainer wechselte den jungen zweiten Torwart, Mark Illig – einen Bekannten meiner Freundin – ein. Ich fragte mich, ob der TuS-Trainer noch recht bei Trost sei, da er wieder den Torwart rein nahm, der in der ersten Viertelstunde im Kasten stand und eine Reihe von sinnlosen Fehlern fabrizierte (weite Abspiele ins Aus) und keine einzige Abwehr zeigen konnte. Doch nun kassierte er nur einen Treffer, der schnell egalisiert war. Einen Wurf nach einem Tempogegenstoß wehrte er hervorragend ab. Danach parierte Illig sogar einen Siebenmeter. In einer weiteren starken Szene verkürzte er beim Spielstand von 29:30 für seine Radiser das Eck. Seine starken 60 Sekunden – in denen er drei Paraden zeigte! – sollten dann wirklich entscheiden sein; 29:30 war das völlig verdiente Resultat für den Gast aus Radis!
Leider muss ich auch diesem Spielbericht wieder ein paar kritische Bemerkungen zu den Unparteiischen folgen lassen. Die beiden Thüringer fielen mir schon letzten Samstag in Freiberg negativ auf – und nun pfiffen sie ausgerechnet diese Partie. Besonders der Rundlichere versuchte immer wieder mit gespielter Arroganz seine Unfähigkeit zu überdecken, aber jeder der Ahnung vom Handball hat, sah, dass die beiden keine Oberligareife Leistung brachten. Fast jede zweite Entscheidung falsch und die beiden ganz groben gegen Radis hätten fast das Spiel zugunsten der Wittenberger verschoben. Aber ein Wunder, dass sie diesmal nicht zwei, drei Spieler ungerechtfertigt vom Feld stellten, so wie das in Freiberg war. Nicht einer musste gehen – was bei den unsauberen Aktionen bestimmter Spieler beider Teams wie Hohn und Spott gegenüber den in der Vorwoche verwiesenen Staßfurter und Freiberger Spielern, die für weniger bis nichts drei Mal zwei Minuten bekamen, wirken muss.
Insgesamt muss man sagen: das Kommen bei diesem Derby hat sich echt gelohnt! Die Leistung der Radiser war wirklich gut (und kämpferisch herausragend!), die der Wittenberger OK und die Gästefans gingen gut ab.
Statistik:
Grounds: 692 (heute 1 neuer; diese Saison: 98 neue)
Sportveranstaltungen: 1.449 (heute 2, diese Saison: 135)
Tageskilometer: 210 (210 Auto)
Saisonkilometer: 27.120 (18.590 Auto/ 6.600 Flugzeug/ 1.920 Fahrrad/ 10 Bahn, Bus, Tram/ 0 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 28
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 286
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Montag, 7. November 2011
W275III: Sport von 10 bis 21 Uhr – 4 Spiele, 3 Sportarten, 3 Platzverweise
Teil I: Unangemessen hohe Niederlage für die Basketball-Esel
Justabs 95 Halle 64:101 Hallescher SC 96 II
Datum: Samstag, 5. November 2011 – Tip-off: 10.00
Wettbewerb: Basketball Oberliga Sachsen-Anhalt (6. Liga, 1. Amateurliga)
Ergebnis: 64:101 nach 40Min. – Viertelergebnisse: 20:24, 19:19, 10:29, 15:29
Punkte: Meißner 25, Kuschel 17, Portius 9, Kleinschmidt 6, Fischer 5, Zimmermann 2 (Justabs); Lange 21, Seifert 17, Kairies 16, Weihe 12, Winderlich 11, Markwart 10, Heinecke 8, Thomiczny 4, Urban 2 (HSC)
Fouls: Kuschel 4, Meißner 4, Portius 4, Thielicke 3, Zimmermann 3, Kleinschmidt 3, Fischer 1 (Justabs); Urban 4, Seifert 3, Heinecke 3, Markwart 2, Thomiczny 2, Kairies 1, Winderlich 1 (HSC)
Freiwürfe: Justabs 11 von 17 (= 65%), HSC 19 von 26 (= 73%); Gesamtquote damit 30 von 43 (= 69%)
Spielort: Sporthalle der Dr. Dorothea Erxleben Kaserne (Kap. 100 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 18 (Gästefans: ca. 3)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Nach guter und ausgeglichener 1. Halbzeit wurde das Spiel extrem einseitig und streckenweise unansehnlich)
Photos and English version:
Der extrem sportreiche Tag begann mit einem Spiel der höchsten Basketball-Amateurliga in der ehemaligen Bundeswehrsporthalle von Halle/ Saale, die nach der ersten promovierten deutschen Ärztin – Dorothea Erxleben – heißt. Die Justabs, auch bekannt als „Donkeys“, mit Kollege Frank Thielicke, können mit einer guten Mittelfeldbilanz aufwarten und befinden sich auf Rang 5. Doch gegen die Reserve vom Halleschen SC hatten sie erwartungsgemäß keine Chance. Diese dominieren zusammen mit dem USV Halle die Liga.
Das erste Viertel in der modernen, aber nicht wirklich interessanten Sporthalle Dr. Dorothea Erxleben, war allerdings alles andere als deutlich zugunsten der Gäste verlaufen. Die Justabs waren weitestgehend auf Augenhöhe. Im zweiten Viertel ärgerten sie die favorisierten HSC-Spieler sogar mit Punktgleichheit. Dabei spielte HSC überhaupt nicht schwach – die Underdogs (oder eher Underdonkeys) hielten nur einfach hervorragend gegen.
Erst im dritten Viertel zog der Hallesche SC davon. Nun ließ die Trefferquote der Heimmannschaft, zu der Frank Thielicke heute auch leider nicht beisteuern konnte, erheblich nach und die Favoriten bleiben konstant auf ordentlichem Niveau. Wer genauso leistungsmäßig absackte wie Justabs war das Schiedsrichtergespann: wenn eine Mannschaft schon unterlegen ist, dann ist es einfach das Letzte, wenn die sogenannten „Un“parteiischen dem klar besseren Team im Zweifel stets die Freiwürfe zusprechen, Stürmerfouls nur dem Unterlegenen abpfeifen oder gar – so eine krasse Fehlentscheidung habe ich in über 50 Basketballspielen nicht erlebt! – einen erst 1 oder 2 Sekunden nach Ablauf der 24-Sekunden-Uhr (die Sirene war klar zu hören) auf den Korb abgeworfenen Ball noch für den HSC zählen. Durch diesen irregulären Dreier und drei, vier Körbe nach Stürmerfouls sowie unberechtigten Freiwürfen kamen locker 15 bis 18 Punkte zusammen, die der HSC irregulärerweise erzielte. Kein Wunder, dass der Donkey-Coach nach dem Spiel noch lautstark lamentierte. Dass z.B. 64:84 für die Justabs besser geklungen hätte als das unverdient deutliche 64:101 und im Gegenzug auch die Leistung des Tabellenführers mehr hätte gewürdigt werden können, dürfte ja wohl klar sein!
Teil II: Emotionales Derby im Unstruttal
SV Burgscheidungen 1:2 Reinsdorfer SV
Datum: Samstag, 5. November 2011 – Anstoß: 14.00
Wettbewerb: 1. Kreisklasse Burgenland, Staffel 1 (11. und unterste Spielklasse, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 1:2 nach 97 Min. (47/50) – Halbzeit: 0:1
Tore: 0-1 33. (Nr. 16, Foulelfmeter), 1-1 52. (Nr. 8, Foulelfmeter), 1-2 57. (Nr. 2)
Verwarnungen: Nr. 5 (Burgscheidungen), Nr. 16 (Reinsdorf)
Platzverweise: 73. Nr. 7 (Reinsdorf)
Spielort: Sportplatz Burgscheidungen (Kap. 1.000, davon 50 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 40 (Gästefans: ca. 8)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Spannendes und v.a. in Hälfte 1 emotionsgeladenes Duell)
Photos and English version:
Wenn eine Mannschaft wegen Spielermangels oder anderer Unfähigkeit nicht antreten kann und 1 Tag vorher Bescheid sagt, ist das noch akzeptabel. Wenn man allerdings, wie die Reserve von Lossa, nicht einmal 1 Stunde vorher Bescheid gibt, ist das einfach asozial! SG Lossa II, der Tabellenletzten der nur einen Punkt aus 9 Spielen holen konnte, trat beim 6. – Wacker Memleben – also nicht an. So mussten wir den Spielbesuch in Memleben auf einen anderen Termin – genauer: den Spieltag, an dem ich eigentlich ein Spiel von Burgscheidungen gucken wollte – verlegen. Zum Glück gab es diesen Samstag noch etwas Interessanteres, als Wacker beim Training zu zusehen: der SV Burgscheidungen spielte gegen den Reinsdorfer SV.
Burgscheidungen ist nur Vorletzter und Reinsdorf führt mit 3 Punkten Vorsprung auf Molau die Tabelle an. Eindeutiger Sieg für Reinsdorf? Natürlich nicht! Wir kamen 10 Minuten nach Anpfiff an – wäre ich nicht mit rumänischem Tempo durch die Orte gefahren, wären wir nicht vor der 15. dagewesen – und sahen schon vom Parkplatz aus, wie auf der von Erlen und Pappeln umstandenen und teilweise von Holzbänken flankierten Wiese unterhalb des von einem herrlichen Barockschloss überblickten Dorfes, die Spieler mit den gelben Trikots der Heimmannschaft das Tor der favorisierten Gäste attackierten. Wir saßen keine fünf Minuten auf der Bank, schon gingen die Emotionen hoch: Schiri belegen, Gegenspieler anpöbeln, Rumschubsen – alles was zu einem ordentlichen Derby dazugehört! Wie uns der Vereinsverantwortliche, der den 1€ Eintritt eintrieb, erzählte, stammt diese gesunde Rivalität zwischen den beiden Vereinen aus der DDR-Zeit als es noch Traktor Burgscheidungen gegen Traktor Reinsdorf hieß. Damals unterstützte ein und derselbe Betrieb beide Vereine – aber nicht immer ganz ausgeglichen. Auch heute noch spielen einige Verwandte gegeneinander: aber der Reinsdorfer Torwart, der erst in den Burgscheidungener Stürmer reingrätscht, sich dabei verletzt und dann den Stürmer schubst und voll mault, und ebendieser Burgscheidungener Stürmer werden wohl keine Verwandte gewesen sein...
Nach einem Pressschlag im Strafraum ging die weniger aktive Mannschaft, der Tabellenführer aus Reinsdorf, dann mit einem sicheren Strafstoßschuss in Führung. Nach der Pause wurde es etwas ruhiger – weniger Wortgefechte auf dem Platz, nur noch eine Schubserei und nach wie vor nur zurückhaltende Beschimpfungen vom Spielfeldrand – und nach einem Beinstellen bekam auch Burgscheidungen einen Elfer zugesprochen. Den verwandelten sie gerade so. Verdient war das Tor auf alle Fälle. In der Folgezeit zeigte der Gast aber wenigstens ein bisschen, dass sie mehr als eine durchschnittliche Kreisklassemannschaft können. Mit einem herrlichen Weitschuss der per Aufsetzer ins Eck flog, ließen sie erahnen, wieso sie eigentlich da vorne an der Spitze der Tabelle zu finden sind. Die Schiedsrichterbeleidigung von einem Spieler, die dann zum einzigen Platzverweis der Partie führte, war dann wenig intelligent. Aber mit ein bisschen Zeitschinden und einigen Offensivaktionen brachten sie die Ein-Tor-Führung dann auch zu zehnt über die Zeit.
Alles in allem zwar kein richtig gutes Spiel, aber auf ordentlichem Niveau und vor allem auch spannend und emotionsgeladen. Mit unfairem Getrete hatte dieses Spiel gar nichts zu tun – wie schon gesagt: eine gesunde Rivalität dort!
Teil III: Da lag mehr als nur eine einzige Spielklasse zwischen beiden Partien – Einheit II unterirdisch, Einheit I mit spektakulärem Sieg
HC Einheit 05 Halle II 26:31 SG Seehausen
Datum: Samstag, 5. November 2011 – Anwurf: 17.30
Wettbewerb: Sachsen-Anhalt Liga (5. Handballliga, 2. Amateurliga)
Ergebnis: 26:31 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: x:x
Tore: Rombusch 9, Pietruschka 5, Marggraf 5, Großmann 4, Hieronymus 2, Pflug 1 (Einheit); keine Informationen zu Seehausen vorliegend
Verwarnungen: Pietruschka, Pohland, Pflug, [Betreuer] (Einheit); Nr. 23, 84, 13 (Seehausen)
Zeitstrafen: Vogt 2, Pietruschka 2, Marggraf 2 + Thiele [Rot] (Einheit = 8 Minuten); Nr. 13 4, Nr. 23 4, Nr. 6 2, Nr. 8 2 (Seehausen = 12 Minuten)
Platzverweise: 24. Thiele (Einheit, angeblich „grobes“ Foulspiel)
Spielort: Sporthalle im Bildungszentrum (Kap. 500 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 50 (Gästefans: ca. 5)
Unterhaltungswert: 3,0/10 (Seehausen kaum Mittelmaß und Halle schwach – aber am Schlechtesten waren die sogenannten „Un“parteiischen)
HC Einheit 05 Halle 42:38 HV Rot-Weiß Staßfurt
Datum: Samstag, 5. November 2011 – Anwurf: 19.30
Wettbewerb: Mitteldeutsche Oberliga (4. Handballliga, 1. Amateurliga)
Ergebnis: 42:38 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 21:15
Tore: Haase 15, Kern 8, Thiele 5, Suchanke 4, Wiederer 4, Metzner 3, Pannicke 2, Plitz 1 (Einheit); Retting 9, Hähnel 9, Rach 6, Jacobi 4, Frank 4, Bruchno 3, Sonntag 2, Richter 1 (Staßfurt)
Siebenmeter: Halle 9 von 9/ Staßfurt 1 von 2 verwandelt
Verwarnungen: 13, 93, 24, Trainer (Einheit); 22, 3, 25 (Staßfurt)
Zeitstrafen: 82 4, 93 2, 90 2, 13 2, 21 2 (Einheit = 12 Minuten); 15 4, 24 2, 9 2 + Hähnel [Rot] (Staßfurt = 10 Minuten)
Platzverweise: 45. Hähnel (Staßfurt, angeblich „grobes“ Foul)
Spielort: Sporthalle im Bildungszentrum (Kap. 500 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 250 (Gästefans: ca. 50)
Unterhaltungswert: 7,5/10 (Sehr schnelles und wirklich gutes Spiel mit extrem vielen Toren, die nicht nur durch schwache Torhüterleistungen und überforderte Abwehrreihen zustande kamen)
Photos and English version:
In der schönen Sporthalle im Halle-Neustädter Bildungszentrum stiegen abends dann noch zwei Handballspiele. Beim zweiten war die Staßfurter Mannschaft zu Gast, beim Vorspiel stand ein Staßfurter Jung auf der Platte – studiumsbedingt für die Reserve von Einheit Halle.
Einheit Halles Reserve ist leider auf dem Weg in die Verbandsliga: 6 Niederlagen in Folge – davon allerdings eine nur durch Wertung wegen angeblich nicht einsatzberechtigtem Spieler – und letzter Platz. Nun ist der Vorletzte, der allerdings schon einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto hat, zu Gast im Bildungszentrum. Das Spiel war – wie ich erwartet hatte – derartig schlecht, dass ich schon wieder richtig zu schätzen wusste, was ich an einer guten Bezirksklassemannschaft mit dem TSV Leuna habe. So unterirdisch wie Halle II habe ich die noch nie spielen sehen. Seehausen war kaum Mittelmaß, narrte aber ein ums andere Mal die schwache hallesche Abwehr. Abspielfehler und ganz schlechte Würfe ohne Ende auf Seiten der Heimelf. Auch der Bekannte meiner Freundin blieb völlig wirkungslos und trug mit augenscheinlicher Überforderung zur geschlossen schlechten Mannschaftsleistung bei. Heute konnte selbst der Spielertrainer nichts ausrichten.
Im Übrigen hätte er die Mannschaft auch zur Pause von der Platte nehmen können: spielerisch völlig überfordert und dann nicht nur 7 bessere Gegenspieler sondern auch 2 parteiische Schiedsrichter gegen sich. Eine aussichtslose Situation, da ganz klar war, dass das Magdeburger Gespann die Altmärker schon zum Sieg pfeifen würde, falls die Hallenser noch einmal herankommen sollten. Neben nicht abgepfiffenen Tore nach Stürmerfouls, ungeahndeten Fußspielen und Fouls der Seehausener schossen die zwei Flachzangen mit der glatt roten Karte wegen einer kaum mit zwei Minuten zu bestrafenden Rempelei gegen einen Hallenser den Vogel ab. Einen unberechtigteren Platzverweis habe ich seit einem verschobenen Kreisklassehandballspiel, bei dem Schiedsrichter aus der Mansfeld Ecke eine Mannschaft aus der Mansfelder Gegend gegen eine Hallesche Mannschaft zum Sieg verhalfen, nicht mehr gesehen. Die Pfeifen hätten sich gleich im Mannschaftsbus von Seehausen mitnehmen lassen können – die Truppe feierte ihren verdienten aber von dieser Schiebung trotz aller akzeptabler Leistung klar überschatteten Sieg ja noch mit „Alle gegen Halle“-Sprechchören. Dass denen so etwas nicht selber peinlich ist, zeigt nur was da bei Seehausen für Charakterschweine auf der Platte stehen.
Beim Spiel der Ersten Mannschaft des HC Einheit ging es dann weiter mit grauenhaften Schiedsrichterleistungen. Außer beim Fußball in Burgscheidungen (der Schiri erbrachte eine durchschnittliche Leistung) hatten da heute nur Idioten die Pfeife im Maul. Man muss allerdings auch festhalten, dass auch bei diesem Spiel wieder die ohnehin bessere Mannschaft bevorteilt wurde. Einheit steht mit ihren fünf Punkten aus acht Spieltagen zwar nicht sonderlich gut da, aber war einfach über das gesamte Spiel gesehen (mit Ausnahme der Minuten 31 bis 49) besser. Streckenweise deutlich. Man hat nicht gesehen, dass Staßfurt in den ersten Wochen bisher die klar bessere Mannschaft war mit fast doppelt so vielen Zählern. Ich habe aber auch schon befürchtet, dass Rot-Weiß über ihre sonst eher bescheidenen Verhältnisse hinaus gespielt hatte – die drei Niederlagen waren gegen den Erstplatzierten, den Zweiten und den Dritten; und das Unentschieden gegen den Viertplatzierten. Aber nun gehen offensichtlich auch Niederlagen gegen die schwächeren Mannschaften los.
Mittlerweile waren wir vom Heimblock – ganz lahmes Publikum da bei Einheit Halle! – in den Gästesektor zu den Staßfurtern – da war zwar trotz fast 50 Mann auch wenig los, aber immerhin wurde regelmäßig geschlossen angefeuert – gewechselt. Jetzt lag Einheit Halle eigentlich ununterbrochen in Führung. Treffsicherer und reaktionsschneller waren sie in erster Linie. Die Fehlabspiele der Staßfurter waren grauenhaft. Die Tempogegenstöße für Halle, die daraus resultierten, hingegen souverän. Mit Retting, Hähnel und ein, zwei anderen gut Spielenden kam Staßfurt wenigstens nicht völlig unter die Räder. Mit dem Torwart den sie bis zu 30. und ab der 50. wieder im Kasten hatten, kann man auch kaum Verbandsliga spielen. Der junge Ersatzmann ließ zwar nach etlichen guten Paraden zwischen der 31. und 36. auch erheblich nach, wäre aber über die gesamte Spielzeit gesehen ganz bestimmt keine 42 Mal überwunden worden. Da war dann einer der Knackpunkte im Staßfurter Spiel: nicht nur dass vorne Anspiele schlampig gemacht worden – vor allem der unterirdisch spielende Torwart war ein Problem! Brüllt da seine Vordermannschaft an, dass sie einen zum Wurf kommen lassen. Wenn da einer aus 12 Metern drauf wirft und noch trifft oder aus spitzem Winkel tunnelt, muss man sich als Torwart aber auch mal selber hinterfragen und nicht nur großkotzig anderen die Schuld zuschieben. Unglaublich, dass der Trainer diesen Spieler so lange spielen ließ. So wurde die Aufholjagd, die Staßfurt in seiner besten Phase von der 31. bis zur 49. so schön zeigte, erstrecht nicht belohnt. Der Sieg für Halle ging absolut in Ordnung, auch wenn es einen unberechtigten Platzverweis gegen Staßfurt gab. Aber so etwas habe ich auch selten gesehen: klare zwei Minuten zwar bei diesem Foul am Kreis, doch völlig überzogen glatt Rot für den einen der beiden besten Gästespieler (Hähnel) – aber offensichtlich eine Schauspieleinlage des Hallensers (und Ex-Staßfurters) Haase. Den Siebenmeter, der auf dieses ach so brutale Foul folgte, verwandelte er selber sicher. Solche Wiederauferstehungen kommen laut Handballexperten und -spielern ja immer nur bei den Kollegen vom Fußball vor. Aha... Sein Vater ist ja Trainer von Staßfurt: so einem frechen Sohn würde ich gleich das Taschengeld streichen... Ach ne, ist ja nicht mehr so jung, der Spieler... Also gut: jedenfalls nicht mehr so schnell einen Gefallen tun!
Statistik:
Grounds: 661 (heute 2 neue; diese Saison: 67 neue)
Sportveranstaltungen: 1.400 (heute 4, diese Saison: 86)
Tageskilometer: 200 (200 Auto)
Saisonkilometer: 12.850 (11.020 Auto/ 1.820 Fahrrad/ 10 Bahn, Bus, Tram/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 3
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 276
Montag, 17. Januar 2011
W233I: Das Ballspiel der Leunaer Ringer und ein hektisches Ammendorfer Basketballmatch
Prellballmasters Leuna 2011
Samstag, 15. Januar 2011 - Beginn 10.00
Turnier im Mattenprellball (Freizeitsport)
Sieger U-35: wird nachgetragen (x Siege usw. aus Y Spielen)
Sieger Ü-35: wird nachgetragen
Sieger Ü-50: wird nachgetragen
Spielort: Sporthalle Leuna (Kap. 200 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 20
Unterhaltungswert: 7,0/10
BSV Ammendorf 67:56 Hallescher SC 96 III
Samstag, 15. Januar 2011 - Tip-off 14.00
Landesliga Sachsen-Anhalt Südost (7. Liga, 2. Amateurliga)
Ergebnis: 67:56 nach 40 Min. – Viertelergebnisse: 20:19, 11:5, 15:22, 21:10
Punkte: ? / Fouls: ? / 5. Foul: ?
Freiwürfe Ammendorf: 17 von 34 (=50%), HSC III: 19 von 34 (=56%); Gesamtquote: 36 von 68 (=53%)
Spielort: Sporthalle BSV Ammendorf (Karl-Pilger-Str., Kap. 60, davon 20 Sitzplätze)
Zuschauer: 12 (davon vllt. 3 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10

Photos and English version:
Prellballmasters Leuna 2011: Mattenprellball Chemie Leuna
BSV Ammendorf – Hallescher SC 96 III (Amateur Basketball)
Wer sich im Bereich der Turnspiele oder Rückschlagspiele auskennt, dem ist bestimmt schon die Sportart Prellball untergekommen. Wer Grundschullehramt auf Sport studiert – oder sich an die Zeit vor der 7. oder 5. Klasse noch erinnern kann – der wird Prellball auch kennen; doch diese Schulsportvariante (die teilweise auch unter anderen Namen läuft) hat nichts mit dem richtigen Prellball zu tun. Prellball gibt es auch fast nur in Deutschland, eine kleine Szene gibt es noch in Österreich, Schweden und so. Wie bei vielen Sportarten gibt es aber auch Abwandlungen des eigentlichen Sports. Beim Turnerspiel Prellball sieht die Abwandlung üblicherweise so aus: statt vier gegen vier geht auch zwei gegen zwei auf einem statt 8x16m ca. 6x14m kleinen Spielfeld. Wer noch eine Abwandlung sehen will, der geht zur BSG Chemie Leuna: auf 10x10m – einer Ringermatte – fliegen die Bälle mit zwei Spielern pro Team durch die Kante. Diese dritte Version des Prellballs war die erste die ich überhaupt live ansah. Das verwandte aber populärere Faustball hatte ich als einziges dieser Turner-Rückschlagspiele schon mal gesehen. Verglichen mit der Leunaer Mattenprellballvariante erfordert es zwar mehr Bewegung und längere Laufwege, aber ansonsten kann man auch Mattenprellball keineswegs als langweilige Sportart bezeichnen, da es nicht nur den Spielern Spaß machte, sondern auch die Zuschauer zu unterhalten wusste.
Der Freizeitsportverein BSG Chemie Leuna ist übrigens weder Ableger noch Konkurrent des TSV Leuna 1919. Es gibt auch Leute, die in beiden Vereinen Mitglieder sind. Neben Prellball beschäftigen sich die Mitglieder auch mit Drachenbootrennen und Fußball. Der Name ist natürlich eine Reminiszenz an die Namensversion des TSV Leuna während weiten Teilen der DDR-Zeit – und welcher Vereinsname ist auch passender bei einem Club aus einer Industriestadt wie Leuna als „Chemie“?
Die Spiele liefen dann auf drei Matten parallel – unübersichtlicher geht es kaum, aber dafür gab es keinerlei Leerlauf – und wussten dem ungeübten Zuschauer zu gefallen, da nicht nur die typischen Prellball-Aktionen, wie das Befördern des Balles mit der Faust in die gegnerische Hälfe (wobei im Gegensatz zum Faustball der Ball erst einmal in der eigenen Spielfeldhälfte aufgeprellt werden muss), sondern auch viele schöne Kopfbälle. Die sind beim normalen Prellball nicht zu finden, doch die eingesprungenen oder eingedrehten Kopfstöße erschienen bei der Ringervariante besonders wichtig. Durch das kleine Feld waren schnelle Bewegungsabläufe erforderlich, was der Attraktivität auch zuträglich war. Auf Spiele im Einzelnen eingehen kann ich leider nicht, da ich bei dem unübersichtlichen Modus nicht auch noch im Auge behalten konnte, wer nun für welche Mannschaft die besten Kopfbälle oder Aufschläge machte.
Beim Turnier kam es zu folgenden Ergebnissen:
a) U-35 Turnier:
wird nachgetragen
b) Ü-35 Turnier:
wird nachgetragen
c) Ü-50 Turnier:
wird nachgetragen
Wenn ich das Nachtragen vergesse, finden sich auch auf www.chemie-leuna.de die Ergebnisse!

Wir blieben trotz der Unterhaltsamkeit nicht bis zum Ende, da wir uns mal Basketball in Ammendorf anschauen wollten und es in dieser Saison keine andere Möglichkeit als an diesem Samstag gab.
Gespielt wird auf dem Gelände des BSV Halle-Ammendorf neben dem Stadion der Waggonbauer. Die Halle ist ein schöner Rundbogenbau, der schon recht verbraucht erscheint und von außen heftig beschmiert ist, aber mit seiner Deckenkonstruktion und den Backsteinwände doch zu gefallen weiß.
Heute gab es ein Mittelfeldduell in der 2. Amateurliga zu sehen, das nach einem wirklich guten ersten Viertel immer hektischer wurde. Die Hektik, die sich mitunter in lautstarkem Meckern gegen die nicht immer souveränen Schiedsrichter entlud, führte zu einer extrem gering Punktequote im zweiten Viertel. Eigentlich waren die beiden Schiris nicht schlecht, aber mitunter waren sie sich nicht einig und der eine offensichtlich noch minderjährig, weswegen bestimmte Spieler beider Teams und der Ammendorfer Trainer meinten, sie wüssten alles besser. Das dritte Viertel hielt wieder erheblich mehr Punkte parat wobei die Gäste noch den Ausgleich vorm Ende des dritten Spielabschnitts schafften. Die Begegnung war schnell und intensiv, es gab ein paar schöne Treffer aber noch mehr Fouls zu sehen. Das letzte Viertel, in dem Ammendorf klar besser agierend auch den Sieg herausspielte, sah noch mal einige Freiwürfe, sodass beide Teams auf 34 kamen. Alle Freiwürfe in diesen 40 Minuten waren also zusammen 68: enorm viel!
Die Zuschauerzahl war verglichen mit dem letzten Basketballspiel auch enorm viel. Eine Liga darunter waren mein Vater und ich beim Spiel von Justabs Halle II die einzigen Zuschauer, heute waren noch 10 andere mit von der Partie, die sich auf den Turnbänken am Spielfeldrand verteilten und teilweise sogar mal mitgingen.

Statistik:
Ground Nr. 513 (ein neuer Ground; diese Saison: 63 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 1.206 und 1.207 (diese Saison: 94)
Tageskilometer: 30 (30 Fahrrad)
Saisonkilometer: 17.440 (12.070 Auto/ 2.390 Bahn, Bus, Tram/ 2.180 Fahrrad/ 800 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 83
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 233
Samstag, 15. Januar 2011 - Beginn 10.00
Turnier im Mattenprellball (Freizeitsport)
Sieger U-35: wird nachgetragen (x Siege usw. aus Y Spielen)
Sieger Ü-35: wird nachgetragen
Sieger Ü-50: wird nachgetragen
Spielort: Sporthalle Leuna (Kap. 200 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 20
Unterhaltungswert: 7,0/10
BSV Ammendorf 67:56 Hallescher SC 96 III
Samstag, 15. Januar 2011 - Tip-off 14.00
Landesliga Sachsen-Anhalt Südost (7. Liga, 2. Amateurliga)
Ergebnis: 67:56 nach 40 Min. – Viertelergebnisse: 20:19, 11:5, 15:22, 21:10
Punkte: ? / Fouls: ? / 5. Foul: ?
Freiwürfe Ammendorf: 17 von 34 (=50%), HSC III: 19 von 34 (=56%); Gesamtquote: 36 von 68 (=53%)
Spielort: Sporthalle BSV Ammendorf (Karl-Pilger-Str., Kap. 60, davon 20 Sitzplätze)
Zuschauer: 12 (davon vllt. 3 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10
Photos and English version:
Prellballmasters Leuna 2011: Mattenprellball Chemie Leuna
BSV Ammendorf – Hallescher SC 96 III (Amateur Basketball)
Wer sich im Bereich der Turnspiele oder Rückschlagspiele auskennt, dem ist bestimmt schon die Sportart Prellball untergekommen. Wer Grundschullehramt auf Sport studiert – oder sich an die Zeit vor der 7. oder 5. Klasse noch erinnern kann – der wird Prellball auch kennen; doch diese Schulsportvariante (die teilweise auch unter anderen Namen läuft) hat nichts mit dem richtigen Prellball zu tun. Prellball gibt es auch fast nur in Deutschland, eine kleine Szene gibt es noch in Österreich, Schweden und so. Wie bei vielen Sportarten gibt es aber auch Abwandlungen des eigentlichen Sports. Beim Turnerspiel Prellball sieht die Abwandlung üblicherweise so aus: statt vier gegen vier geht auch zwei gegen zwei auf einem statt 8x16m ca. 6x14m kleinen Spielfeld. Wer noch eine Abwandlung sehen will, der geht zur BSG Chemie Leuna: auf 10x10m – einer Ringermatte – fliegen die Bälle mit zwei Spielern pro Team durch die Kante. Diese dritte Version des Prellballs war die erste die ich überhaupt live ansah. Das verwandte aber populärere Faustball hatte ich als einziges dieser Turner-Rückschlagspiele schon mal gesehen. Verglichen mit der Leunaer Mattenprellballvariante erfordert es zwar mehr Bewegung und längere Laufwege, aber ansonsten kann man auch Mattenprellball keineswegs als langweilige Sportart bezeichnen, da es nicht nur den Spielern Spaß machte, sondern auch die Zuschauer zu unterhalten wusste.
Der Freizeitsportverein BSG Chemie Leuna ist übrigens weder Ableger noch Konkurrent des TSV Leuna 1919. Es gibt auch Leute, die in beiden Vereinen Mitglieder sind. Neben Prellball beschäftigen sich die Mitglieder auch mit Drachenbootrennen und Fußball. Der Name ist natürlich eine Reminiszenz an die Namensversion des TSV Leuna während weiten Teilen der DDR-Zeit – und welcher Vereinsname ist auch passender bei einem Club aus einer Industriestadt wie Leuna als „Chemie“?
Die Spiele liefen dann auf drei Matten parallel – unübersichtlicher geht es kaum, aber dafür gab es keinerlei Leerlauf – und wussten dem ungeübten Zuschauer zu gefallen, da nicht nur die typischen Prellball-Aktionen, wie das Befördern des Balles mit der Faust in die gegnerische Hälfe (wobei im Gegensatz zum Faustball der Ball erst einmal in der eigenen Spielfeldhälfte aufgeprellt werden muss), sondern auch viele schöne Kopfbälle. Die sind beim normalen Prellball nicht zu finden, doch die eingesprungenen oder eingedrehten Kopfstöße erschienen bei der Ringervariante besonders wichtig. Durch das kleine Feld waren schnelle Bewegungsabläufe erforderlich, was der Attraktivität auch zuträglich war. Auf Spiele im Einzelnen eingehen kann ich leider nicht, da ich bei dem unübersichtlichen Modus nicht auch noch im Auge behalten konnte, wer nun für welche Mannschaft die besten Kopfbälle oder Aufschläge machte.
Beim Turnier kam es zu folgenden Ergebnissen:
a) U-35 Turnier:
wird nachgetragen
b) Ü-35 Turnier:
wird nachgetragen
c) Ü-50 Turnier:
wird nachgetragen
Wenn ich das Nachtragen vergesse, finden sich auch auf www.chemie-leuna.de die Ergebnisse!
Wir blieben trotz der Unterhaltsamkeit nicht bis zum Ende, da wir uns mal Basketball in Ammendorf anschauen wollten und es in dieser Saison keine andere Möglichkeit als an diesem Samstag gab.
Gespielt wird auf dem Gelände des BSV Halle-Ammendorf neben dem Stadion der Waggonbauer. Die Halle ist ein schöner Rundbogenbau, der schon recht verbraucht erscheint und von außen heftig beschmiert ist, aber mit seiner Deckenkonstruktion und den Backsteinwände doch zu gefallen weiß.
Heute gab es ein Mittelfeldduell in der 2. Amateurliga zu sehen, das nach einem wirklich guten ersten Viertel immer hektischer wurde. Die Hektik, die sich mitunter in lautstarkem Meckern gegen die nicht immer souveränen Schiedsrichter entlud, führte zu einer extrem gering Punktequote im zweiten Viertel. Eigentlich waren die beiden Schiris nicht schlecht, aber mitunter waren sie sich nicht einig und der eine offensichtlich noch minderjährig, weswegen bestimmte Spieler beider Teams und der Ammendorfer Trainer meinten, sie wüssten alles besser. Das dritte Viertel hielt wieder erheblich mehr Punkte parat wobei die Gäste noch den Ausgleich vorm Ende des dritten Spielabschnitts schafften. Die Begegnung war schnell und intensiv, es gab ein paar schöne Treffer aber noch mehr Fouls zu sehen. Das letzte Viertel, in dem Ammendorf klar besser agierend auch den Sieg herausspielte, sah noch mal einige Freiwürfe, sodass beide Teams auf 34 kamen. Alle Freiwürfe in diesen 40 Minuten waren also zusammen 68: enorm viel!
Die Zuschauerzahl war verglichen mit dem letzten Basketballspiel auch enorm viel. Eine Liga darunter waren mein Vater und ich beim Spiel von Justabs Halle II die einzigen Zuschauer, heute waren noch 10 andere mit von der Partie, die sich auf den Turnbänken am Spielfeldrand verteilten und teilweise sogar mal mitgingen.
Statistik:
Ground Nr. 513 (ein neuer Ground; diese Saison: 63 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 1.206 und 1.207 (diese Saison: 94)
Tageskilometer: 30 (30 Fahrrad)
Saisonkilometer: 17.440 (12.070 Auto/ 2.390 Bahn, Bus, Tram/ 2.180 Fahrrad/ 800 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 83
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 233
Samstag, 8. Mai 2010
W197II: So müssen Ansetzungen aussehen...
Hallescher FC C II 2:2 Eintracht Salzwedel C
Samstag, 8. Mai 2010 – Anstoß 10.30
C-Junioren Verbandsliga Sachsen-Anhalt (2. Liga der 12-14jährigen)
Ergebnis: 2:2 nach 70 Min. (35/35) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 (?). [?], 1:1 41. [?], 1:2 49. [?], 2:2 53. [Handelfmeter, ?]
Verwarnungen: mindestens 1x gelb für Salzwedel
Platzverweise: keine
Spielort: Sportzentrum Sandanger, Platz II (Kap. 500 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 20
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Bewertet: 2. Halbzeit; sehr flottes und spannendes Juniorenspiel)
Hallescher SC 1996 II 1:4 Post- und Telekom SV Halle
Samstag, 8. Mai 2010 – Anstoß 13.00
1. Stadtklasse Halle (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 1:4 nach 98 Min. (51/47) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 34. Nr. 7, 0:2 59. Nr. 7, 1:2 61. Nr. 10, 1:3 65. Nr. 8; 1:4 76. Nr. 4
Verwarnungen: Nr. 9, Nr. 10, Nr. 16 (HSC II); Nr. 8, Nr. 11 (PTSV)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Brandberge (Kap. 700 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Brauchte lange, bis es in Fahrt kam, dann ganz gutes Spiel)
SV Blau-Weiß Dölau III 1:4 SG Aufbau Tasmania Halle (II)
Samstag, 8. Mai 2010 – Anstoß 15.00
1. Stadtklasse Halle (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 1:4 nach 91 Min. (45/46) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 14. Nr. 10, 0:2 57. Nr. 7, 1:2 60. Nr. 11, 1:3 66. Nr. 7, 1:4 74. Nr. 11
Verwarnungen: Nr. 3, Nr. 4 (BW III)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportanlagen Blau-Weiss Dölau (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Mittelmaß)

Photos and English Version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157624018763002/detail/ [2 pages]
Auch wenn der halleschen Fußball größtenteils zwischen schwachem Gekicke und absolutem Scheiß, garniert mit den ein oder anderen Spielabsprachen und selten auch mal einer zünftigen Keilerei, schwankt: ab und an muss man sich das Elend doch mal antun. Allerdings sollte man den Ligen, die ich heute besucht habe, auch kein Unrecht tun: denn unterhalb der Stadtoberliga – und manchmal auch in der Landesklasse – liefern hallesche Mannschaften immer wieder attraktiven Fußball ab. Und nicht zuletzt will ich auch einfach meine Groundliste von Halle/ Saale, die alle im geregelten Spielbetrieb genutzten Anlagen umfasst, vervollständigen können. Meinem Vater fehlen noch ein paar ganz wenige, die bis August sicherlich abgehakt werden können – und ich konnte die letzte, die mir noch in der Sammlung fehlte, mit dem Sportplatz von Dölau heute ankreuzen.
Aber kommen wir zu erst einmal zum Spiel zwischen den zweiten C-Junioren des Halleschen FCs, dessen Jugendmannschaften oft weitaus attraktiver, als die halbprofessionellen Männer spielen, und der ersten C-Jugend von Eintracht Salzwedel. Wir erreichten den Sandanger erst kurz vor der Halbzeit, da wir eigentlich die dritten Mannschaften von Wörmlitz-Böllberg und Askania Nietleben in der 1. Stadtklasse um 11.00 sehen wollten, doch das Spiel wurde abgesagt. Der 4. spielte gegen den 5. und als wir kamen stand es bereits 0:1, was auch der Halbzeitstand sein sollte. Nach der Pause machte der HFC mehr Druck und erzielte den gut heraus gespielten Ausgleich. Das 1:2 fiel in einer Phase, in der die Heimabwehr enorm schwamm. Aber in der C-Jugend Verbandsliga darf man ruhig mal zu viert auf den Ballführenden losstürzen und damit drei andere Gegenspieler vernachlässigen. Später gab es einen berechtigten Handelfmeter, der zum hochverdienten Augleich für die halleschen Junioren führte.

Weiter ging es im Brandbergweg, wo auf dem Sportplatz hinter der Brandbergehalle, der sehr idyllisch von Bäumen, Büschen und hohem Gras komplett umgeben ist, der 10. der Stadtklasse (Hallescher SC 96 II) gegen den Tabellenführer (Post- und Telekom SV I), der mit seinem Verfolger eine Klasse für sich bildet, kickte. Bis zur 20. brauchten die Spieler, um vernünftige Aktionen zu zeigen. HSC traf einmal die Latte, PTSV dreimal die Latte und einmal ins Tor. Bald nach dem Treffer musste der Torwart des Halleschen SC ausgewechselt werden, weil ein Gästestürmer ihn unabsichtlich, aber im vollen Bewusstsein des Verletzungsrisikos, im Fünfmeterraum anging. Eigentlich eine grenzwertige gelbe Karte, die auch eine rote hätte sein können – doch nicht einmal die fällige Gelbe gab es. Dafür verteilte der Schiedsrichter mehrere völlig übertriebene gelbe Karten. Eine schwache Leistung vom Unparteiischen. Nach der Pause entschied der Post SV das Spiel für sich. Dafür konnte der Feldspieler im Tor allerdings nichts. 1:4 der Endstand.
Zum Abschluss fuhren wir dann noch nach Dölau, wo der 8. (SV BW Dölaus III.) gegen den Tabellenzweiten (Aufbau Tasmania II) spielte. Auf dem langweiligen, aber wenigstens Baum umstandenen Platz spielte aber eigentlich de facto die 1. Mannschaft von Aufbau Tasmania, da die 1. Mannschaft nach einem Skandalurteil des Landesverbandes, das Tasmania den Verbleib in der Stadtoberliga trotz dummen und auffälligen Betrugs erlauben wollte, nach Druck der anderen Mannschaften, die allerdings lieber nicht zu sehr mit Steinen im Glashaus Stadtoberliga werfen sollten, aufgelöst wurde und v.a. zu MSV Buna Schkopau überwechselte. Also ist die II. die da heute auf dem Platz stand eigentlich die I. Die zeigte auch nach einer Viertelstunde ein tolles Tor mit einem Heber, der gefühlvoll in den Winkel geflogen wurde. Das nächste Tor wurde dann erst in der zweiten Halbzeit erzielt: Tasmania spielte es schön heraus. Kurz darauf erzielte Dölau den Anschlusstreffer, doch Aufbau Tasmania war – ohne wirklich überragend oder spektakulär zu spielen – einfach das klar bessere Team. Auch hier hieß es am Ende 1:4. PTSV und Aufbau Tasmania müssten damit meines Wissens beide in die Stadtliga aufgestiegen sein.

Dem Stadtverband und den Vereinen muss man abschließend einfach noch für so fanfreundliche Ansetzungen danken. Da sollten sich mehr Staffelleiter usw. mal ein Beispiel nehmen, nicht alle Spiele parallel laufen zu lassen! Selbst bei dem Ausfall in Wörmlitz konnten wir noch ein Ersatzspiel sehen.
Nachdem ich schon in Merseburg und den Nachbargemeinden alle Grounds abhaken konnte, konnte ich das jetzt auch in Halle tun. Hier die alphabetische Liste:
1. Buna-Stadion Lilienstraße (Buna Halle-Neustadt); 2. ESG-Sportanlage (ESG Halle); 4. Hallorensportplatz (SG Aufbau/ Tasmania Halle); 5. Kurt-Wabbel-Stadion (Hallescher FC); 6. Post- und Telekom SV Halle (PTSV Halle); 7. Reideburger Sportanlage (Reideburger SV); 8. Sportplatz Radewell (GW Ammendorf); 9. Sportanlage Turbine (Turbine Halle); 10. Sportanlage VfB 07 (VfB 07 Lettin); 11. Sportanlagen Blau-Weiss Dölau (SV BW Dölau); 12. Sportplatz am Goldberg/ HTB (SG Hallesche Transport Betriebe); 13. Sportplatz am Heiderand (Askania Nietleben); 14. Sportplatz am Kinderdorf (FSV 67 Halle); 15. Sportplatz am Planetarium (Kanenaer SV); 16. Sportplatz auf dem Dautzsch (SV Dautzsch 67); 17. Sportplatz Brandberge (Hallescher SC 96); 18. Sportplatz Donnersberg (TSG Kröllwitz); 19. Sportplatz Einheit (SG Einheit Halle); 20. Sportplatz Halle-Bruckdorf (SV 48 Bruckdorf); 21. Sportplatz Kaiserslauterer Straße (TSG Wörmlitz-Böllberg); 22. Sportplatz Motor, Platz I (SG Motor Halle); 25. Sportplatz Rotation (Rotation Halle); 26. Sportplatz Seeben (VfL Seeben); 27. Sportplatz Steinstraße 17 (BSV Halle-Ammendorf II); 28. Sportzentrum Sandanger, Platz I (Hallescher FC, Jugend); 30. Stadion am Galgenberg (Polizei SV Halle); 31. Stadion am Zoo (VfL Halle 96); 34. Stadion Böllberger Weg (Hallescher FC II); 35. Stadion der Waggonbauer (BSV Halle-Ammendorf); 36. Stadion im Bildungszentrum (FC Halle Neustadt).
Zusatz: 31. ESG-Sportanlage, Platz II (ESG Halle II); 32. Sportplatz Motor, Platz II (SG Motor Halle); 33. Sportplatz Motor, Platz III/ KF; 34. Sportzentrum Sandanger, Platz II (Hallescher FC, Jugend); 35. Stadion am Zoo, Platz IV (Roter Stern Halle u. a.); 36. Stadion am Zoo, Platz V (VfL Halle 96; Kleinfeld-Jugend); 37. Sportplatz Frohe Zukunft (Rugby USV Halle); 38. Sporthalle im Bildungszentrum (HC Einheit Halle-Neustadt); 39. Eissporthalle Halle (EHC 04 Saalebulls); 40. Sporthalle bei der Eissporthalle (Box Team Halle, Tischtennis u.a.); 41. Uni-Sporthalle Weinbergweg (Basketball USV Halle); 42. Sporthalle Burgstraße (SV Halle Lions); 43. Schwimmhalle Neustadt (SV Halle Wasserball); 44. Schwimmhalle Robert-Koch-Straße (früher SV Halle Wasserball); 45. Schulturnhalle Reideburg (Reideburger SV Radpolo); 46. Rugby-Platz Halle-Neustadt (früher Rugby Halle-Jena); 47. Halle Brandberge (verschied. Vereine); 48. Universitätssporthalle (USV Halle Handball u.a.); 49. Pferderennbahn Passendorfer Wiesen (Galopprennsport Halle/ Saale); 50. Ballsaal im Maritim-Hotel (Chemiepokal Boxen); 51. Motoballplatz im Bildungszentrum (1. MBC 70/90 Halle).
Mehr Informationen zu diesen und den anderen Grounds, die ich besucht habe, gibt es demnächst hier in einer übersichtlichen Liste.

Statistik:
Ground Nr. 421 (zwei neue Grounds; diese Saison: 90 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 995-997 (diese Saison: 139)
Tageskilometer: 50 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 33.470 (21.720 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 2.950 Bus, Bahn, Tram/ 2.800 Fahrrad/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 80
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 197
Samstag, 8. Mai 2010 – Anstoß 10.30
C-Junioren Verbandsliga Sachsen-Anhalt (2. Liga der 12-14jährigen)
Ergebnis: 2:2 nach 70 Min. (35/35) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 (?). [?], 1:1 41. [?], 1:2 49. [?], 2:2 53. [Handelfmeter, ?]
Verwarnungen: mindestens 1x gelb für Salzwedel
Platzverweise: keine
Spielort: Sportzentrum Sandanger, Platz II (Kap. 500 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 20
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Bewertet: 2. Halbzeit; sehr flottes und spannendes Juniorenspiel)
Hallescher SC 1996 II 1:4 Post- und Telekom SV Halle
Samstag, 8. Mai 2010 – Anstoß 13.00
1. Stadtklasse Halle (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 1:4 nach 98 Min. (51/47) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 34. Nr. 7, 0:2 59. Nr. 7, 1:2 61. Nr. 10, 1:3 65. Nr. 8; 1:4 76. Nr. 4
Verwarnungen: Nr. 9, Nr. 10, Nr. 16 (HSC II); Nr. 8, Nr. 11 (PTSV)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Brandberge (Kap. 700 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Brauchte lange, bis es in Fahrt kam, dann ganz gutes Spiel)
SV Blau-Weiß Dölau III 1:4 SG Aufbau Tasmania Halle (II)
Samstag, 8. Mai 2010 – Anstoß 15.00
1. Stadtklasse Halle (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 1:4 nach 91 Min. (45/46) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 14. Nr. 10, 0:2 57. Nr. 7, 1:2 60. Nr. 11, 1:3 66. Nr. 7, 1:4 74. Nr. 11
Verwarnungen: Nr. 3, Nr. 4 (BW III)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportanlagen Blau-Weiss Dölau (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Mittelmaß)
Photos and English Version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157624018763002/detail/ [2 pages]
Auch wenn der halleschen Fußball größtenteils zwischen schwachem Gekicke und absolutem Scheiß, garniert mit den ein oder anderen Spielabsprachen und selten auch mal einer zünftigen Keilerei, schwankt: ab und an muss man sich das Elend doch mal antun. Allerdings sollte man den Ligen, die ich heute besucht habe, auch kein Unrecht tun: denn unterhalb der Stadtoberliga – und manchmal auch in der Landesklasse – liefern hallesche Mannschaften immer wieder attraktiven Fußball ab. Und nicht zuletzt will ich auch einfach meine Groundliste von Halle/ Saale, die alle im geregelten Spielbetrieb genutzten Anlagen umfasst, vervollständigen können. Meinem Vater fehlen noch ein paar ganz wenige, die bis August sicherlich abgehakt werden können – und ich konnte die letzte, die mir noch in der Sammlung fehlte, mit dem Sportplatz von Dölau heute ankreuzen.
Aber kommen wir zu erst einmal zum Spiel zwischen den zweiten C-Junioren des Halleschen FCs, dessen Jugendmannschaften oft weitaus attraktiver, als die halbprofessionellen Männer spielen, und der ersten C-Jugend von Eintracht Salzwedel. Wir erreichten den Sandanger erst kurz vor der Halbzeit, da wir eigentlich die dritten Mannschaften von Wörmlitz-Böllberg und Askania Nietleben in der 1. Stadtklasse um 11.00 sehen wollten, doch das Spiel wurde abgesagt. Der 4. spielte gegen den 5. und als wir kamen stand es bereits 0:1, was auch der Halbzeitstand sein sollte. Nach der Pause machte der HFC mehr Druck und erzielte den gut heraus gespielten Ausgleich. Das 1:2 fiel in einer Phase, in der die Heimabwehr enorm schwamm. Aber in der C-Jugend Verbandsliga darf man ruhig mal zu viert auf den Ballführenden losstürzen und damit drei andere Gegenspieler vernachlässigen. Später gab es einen berechtigten Handelfmeter, der zum hochverdienten Augleich für die halleschen Junioren führte.
Weiter ging es im Brandbergweg, wo auf dem Sportplatz hinter der Brandbergehalle, der sehr idyllisch von Bäumen, Büschen und hohem Gras komplett umgeben ist, der 10. der Stadtklasse (Hallescher SC 96 II) gegen den Tabellenführer (Post- und Telekom SV I), der mit seinem Verfolger eine Klasse für sich bildet, kickte. Bis zur 20. brauchten die Spieler, um vernünftige Aktionen zu zeigen. HSC traf einmal die Latte, PTSV dreimal die Latte und einmal ins Tor. Bald nach dem Treffer musste der Torwart des Halleschen SC ausgewechselt werden, weil ein Gästestürmer ihn unabsichtlich, aber im vollen Bewusstsein des Verletzungsrisikos, im Fünfmeterraum anging. Eigentlich eine grenzwertige gelbe Karte, die auch eine rote hätte sein können – doch nicht einmal die fällige Gelbe gab es. Dafür verteilte der Schiedsrichter mehrere völlig übertriebene gelbe Karten. Eine schwache Leistung vom Unparteiischen. Nach der Pause entschied der Post SV das Spiel für sich. Dafür konnte der Feldspieler im Tor allerdings nichts. 1:4 der Endstand.
Zum Abschluss fuhren wir dann noch nach Dölau, wo der 8. (SV BW Dölaus III.) gegen den Tabellenzweiten (Aufbau Tasmania II) spielte. Auf dem langweiligen, aber wenigstens Baum umstandenen Platz spielte aber eigentlich de facto die 1. Mannschaft von Aufbau Tasmania, da die 1. Mannschaft nach einem Skandalurteil des Landesverbandes, das Tasmania den Verbleib in der Stadtoberliga trotz dummen und auffälligen Betrugs erlauben wollte, nach Druck der anderen Mannschaften, die allerdings lieber nicht zu sehr mit Steinen im Glashaus Stadtoberliga werfen sollten, aufgelöst wurde und v.a. zu MSV Buna Schkopau überwechselte. Also ist die II. die da heute auf dem Platz stand eigentlich die I. Die zeigte auch nach einer Viertelstunde ein tolles Tor mit einem Heber, der gefühlvoll in den Winkel geflogen wurde. Das nächste Tor wurde dann erst in der zweiten Halbzeit erzielt: Tasmania spielte es schön heraus. Kurz darauf erzielte Dölau den Anschlusstreffer, doch Aufbau Tasmania war – ohne wirklich überragend oder spektakulär zu spielen – einfach das klar bessere Team. Auch hier hieß es am Ende 1:4. PTSV und Aufbau Tasmania müssten damit meines Wissens beide in die Stadtliga aufgestiegen sein.
Dem Stadtverband und den Vereinen muss man abschließend einfach noch für so fanfreundliche Ansetzungen danken. Da sollten sich mehr Staffelleiter usw. mal ein Beispiel nehmen, nicht alle Spiele parallel laufen zu lassen! Selbst bei dem Ausfall in Wörmlitz konnten wir noch ein Ersatzspiel sehen.
Nachdem ich schon in Merseburg und den Nachbargemeinden alle Grounds abhaken konnte, konnte ich das jetzt auch in Halle tun. Hier die alphabetische Liste:
1. Buna-Stadion Lilienstraße (Buna Halle-Neustadt); 2. ESG-Sportanlage (ESG Halle); 4. Hallorensportplatz (SG Aufbau/ Tasmania Halle); 5. Kurt-Wabbel-Stadion (Hallescher FC); 6. Post- und Telekom SV Halle (PTSV Halle); 7. Reideburger Sportanlage (Reideburger SV); 8. Sportplatz Radewell (GW Ammendorf); 9. Sportanlage Turbine (Turbine Halle); 10. Sportanlage VfB 07 (VfB 07 Lettin); 11. Sportanlagen Blau-Weiss Dölau (SV BW Dölau); 12. Sportplatz am Goldberg/ HTB (SG Hallesche Transport Betriebe); 13. Sportplatz am Heiderand (Askania Nietleben); 14. Sportplatz am Kinderdorf (FSV 67 Halle); 15. Sportplatz am Planetarium (Kanenaer SV); 16. Sportplatz auf dem Dautzsch (SV Dautzsch 67); 17. Sportplatz Brandberge (Hallescher SC 96); 18. Sportplatz Donnersberg (TSG Kröllwitz); 19. Sportplatz Einheit (SG Einheit Halle); 20. Sportplatz Halle-Bruckdorf (SV 48 Bruckdorf); 21. Sportplatz Kaiserslauterer Straße (TSG Wörmlitz-Böllberg); 22. Sportplatz Motor, Platz I (SG Motor Halle); 25. Sportplatz Rotation (Rotation Halle); 26. Sportplatz Seeben (VfL Seeben); 27. Sportplatz Steinstraße 17 (BSV Halle-Ammendorf II); 28. Sportzentrum Sandanger, Platz I (Hallescher FC, Jugend); 30. Stadion am Galgenberg (Polizei SV Halle); 31. Stadion am Zoo (VfL Halle 96); 34. Stadion Böllberger Weg (Hallescher FC II); 35. Stadion der Waggonbauer (BSV Halle-Ammendorf); 36. Stadion im Bildungszentrum (FC Halle Neustadt).
Zusatz: 31. ESG-Sportanlage, Platz II (ESG Halle II); 32. Sportplatz Motor, Platz II (SG Motor Halle); 33. Sportplatz Motor, Platz III/ KF; 34. Sportzentrum Sandanger, Platz II (Hallescher FC, Jugend); 35. Stadion am Zoo, Platz IV (Roter Stern Halle u. a.); 36. Stadion am Zoo, Platz V (VfL Halle 96; Kleinfeld-Jugend); 37. Sportplatz Frohe Zukunft (Rugby USV Halle); 38. Sporthalle im Bildungszentrum (HC Einheit Halle-Neustadt); 39. Eissporthalle Halle (EHC 04 Saalebulls); 40. Sporthalle bei der Eissporthalle (Box Team Halle, Tischtennis u.a.); 41. Uni-Sporthalle Weinbergweg (Basketball USV Halle); 42. Sporthalle Burgstraße (SV Halle Lions); 43. Schwimmhalle Neustadt (SV Halle Wasserball); 44. Schwimmhalle Robert-Koch-Straße (früher SV Halle Wasserball); 45. Schulturnhalle Reideburg (Reideburger SV Radpolo); 46. Rugby-Platz Halle-Neustadt (früher Rugby Halle-Jena); 47. Halle Brandberge (verschied. Vereine); 48. Universitätssporthalle (USV Halle Handball u.a.); 49. Pferderennbahn Passendorfer Wiesen (Galopprennsport Halle/ Saale); 50. Ballsaal im Maritim-Hotel (Chemiepokal Boxen); 51. Motoballplatz im Bildungszentrum (1. MBC 70/90 Halle).
Mehr Informationen zu diesen und den anderen Grounds, die ich besucht habe, gibt es demnächst hier in einer übersichtlichen Liste.
Statistik:
Ground Nr. 421 (zwei neue Grounds; diese Saison: 90 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 995-997 (diese Saison: 139)
Tageskilometer: 50 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 33.470 (21.720 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 2.950 Bus, Bahn, Tram/ 2.800 Fahrrad/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 80
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 197
Samstag, 31. Oktober 2009
WE170II: Schön torreich, aber wieder kein Sieg für Leuna
Post- und Telekom SV Halle II 3:2 Hallescher SC III
Samstag, 31. Oktober 2009 - Anstoßzeit 12.00
2. Stadtklasse Halle (12. Liga, 7. und unterste Amateurliga)
Ergebnis: 3:2 nach 91 Min. (45/46) - Halbzeit 1:1
Tore: 0-1 14. Nr. 11 HSC, 1-1 20. Nr. 8 PTSV, 1-2 72. Nr. 7 HSC, 2-2 74. Nr. 6 PTSV, 3-2 82. Eigentor HSC
Verwarnungen: je eine gelbe Karte, Platzverweise: keine
Spielort: Post/ Telekom Platz (Kap. 1.000)
Zuschauer: 8 (davon 4 Gästefans)
Unterhaltungswert: 2,5/10 (ziemlich schwach)
VfL Halle 96 II 5:3 TSV Leuna 1919
Samstag, 31. Oktober 2009 - Anstoßzeit 14.00
Landesklasse Staffel 6 (8. Liga, 3. Amateurliga)
Ergebnis: 5:3 nach 93 Min. (45/48) - Halbzeit 1:1
Tore: 0-1 12. Kevin Degener, 1-1 34. Nr. 11, 2-1 55. Nr. 8, 3-1 60. Nr. 11, 4-1 61. Nr. 3, 4-2 87. Nino Hammerschmidt, 5-2 89. Nr. 3 (Elfmeter), 5-3 93. Nino Hammerschmidt (Elfmeter)
Verwarnungen: Nr. 5, Nr. 6 (VfL), Bernhardt (TSV)/ Platzverweise: keine
Spielort: Stadion am Zoo Platz IV (Kap. 400 Stehplätze)
Zuschauer: 90 (davon 40 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (gut)

Photos and English version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157622703978388/
Heute sollte in erster Linie der TSV Leuna unterstützt werden, doch außerdem musste einem der wenigen noch ausstehenden Plätze der Stadt Halle noch ein Besuch abgestattet werden. Nur noch Dölau fehlt von den 31 Grounds in Halle. Wie auch immer: obwohl der Post/ Telekom Platz von einer befahrenen Straße tangiert wird, war er richtig ruhig - jedenfalls im Vergleich zu anderen Orten, die wir in Halle bis dahin passiert hatten. Unglaublich, wie schlecht die Infrastruktur in dieser Stadt ist. Da fahren, laufen und stehen sich alle nur gegenseitig im viel zu engen Weg rum.
In der Partie auf besagtem Platz, der über keinerlei Ausbauten, aber einige ergraute Anbauten, Hallen etc., verfügt, standen sich der 6. (7 Spiele, 6 Punkte) und der 3. (6 Spiele, 13 Punkte) der nur noch 10 Mannschaften umfassenden 2. Stadtklasse Halle - der untersten Spielklasse des Stadtverbandes ohne Führung - gegenüber. Die Favoritenrolle war also klar verteilt. Was die Vereine betrifft, so kann man beide als mittelgroße Clubs bezeichnen, wobei der Postsportverein mehr Abteilungen hat, der Hallesche SC 1996 (nicht 1896) jedoch eine halbprofessionelle Abteilung (Basketballer in der 2. Regionalliga).
Allerdings konnten die wenigen Zuschauer nach einer Viertelstunde nichts mehr von der Überlegenheit des Favoriten sehen. Sie waren zwar durch geschicktes Herausspielen in Führung gegangen, aber schon bald glich PTSV Halle aus. Die Postler waren sogar leicht besser, wenn auch schwach vorm Tor. Beide Mannschaften lieferten ohnehin ein recht lahmes Spiel ab. Zwischen der 2. Stadtklasse Halle und der 2. Kreisklasse Saalekreis (2) scheinen Welten zu liegen. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel kaum besser, da auch der inkompetente Schiedsrichter jeden Spielfluss zerpfiff. Falsch war zwar kaum eine seiner vielen Entscheidungen, unnötig da kleinlich aber mindestens 50%. Irgendwann traf der mittlerweile von Spielanteilen und Chancen her völlig abgemeldete Hallesche SC dann mit viel Glück ins Tor, doch der PTSV glich kurz darauf schon aus, machte dann etwas mehr Druck und vermochte sogar schließlich den Siegtreffer zu erzielen: ein Weitschuss, der im Strafraum von einem Verteidiger schlecht erwischt wurde, woraufhin der Ball nach hinten aufs Tor zu flog, die Unterkante der Latte und danach den Innenpfosten touchierte und dann schließlich im Netz landete. 3:2 war ein absolut gerechter Endstand.

Auch im bzw. am Zoo war die Favoritenrolle klar verteilt. Zwar musste Halle 96 II die erste Niederlage in der Vorwoche einstecken, doch konnten sie sich weiterhin damit rühmen, Tabellenführer zu sein. Landsberg allerdings auf Rang 2 mit einem Spiel weniger. Leuna hatte mit einem Spiel mehr nicht einmal die Hälfte der Punkte geholt, die der VfL erzielt hatte, der als Gesamtverein übrigens mehr Mitglieder, aber weniger Abteilungen als der TSV hat. Die 96 meint hier übrigens 1896 (nicht 1996).
Der in Sichtweite liegende Zoo war wohl inspirierend für die Eintrittspreise: 3€ sind für einen Stehplatz an der Bande oder auf dem Graswall des dritten Nebenplatzes eine Unverschämtheit. Eigentlich sollte auch im Stadion gespielt werden, aber aus Angst um den mittelmäßigen Rasen dort, wurde, obwohl die I. Mannschaft auch Sonntag überhaupt kein Heimspiel hatte, auf den Acker IV ausgewichen. Über diesen Platz waren wohl mal die Flusspferde aus dem Bergzoo getrabt, denn der komplette Fünfmeterraum war zertreten und es schimmerte überall brauner, matschiger Boden hervor, was ich so das letzte Mal bei einem unterklassigen Verein in Sbeitla im tunesischen Hinterland gesehen haben.
Wenn man Fußball spielen kann, dann kommt man allerdings auch mit dem Platz zurecht. Interessanterweise waren es anfangs die Leunaer, die mit dem Dorfanger inmitten der Großstadt besser zurecht kamen. Vor allem der danach stets zugestellte und damit weitestgehend abgemeldete Joao Pires entwickelte viel Druck nach vorne, wovon nach nicht einmal einer Viertelstunde Kevin Degener profitierte, der den Ball über den zur Seite fallenden Torwart ins Netz zimmerte. Die Hausherren glichen jedoch nach einem Abwehrfehler noch vor der Pause aus, doch nach 45 Minuten konnte man wirklich zufrieden sein.
Die Halbzeitbratwurst war zwar groß und gut, aber fast so teuer wie der Eintritt. Nach der Pause konnte man auch kaum noch etwas finden, worüber man sich bei Sportfreund Abel aufregen konnte: der pfiff im Vergleich zur ersten Hälfte deutlich besser und im Vergleich zum letzten Spiel was wir sahen und wo er Schiedsrichter war, war es eine Wahnsinnsverbesserung: da gab der damals nicht nur Einwurf, obwohl der Ball 30cm vor der Seitenlinie entlang lief, sondern auch Elfmeter für ein Stürmerfoul.
Ab der 55. konnte man als Leuna-Fan aber nicht mehr zufrieden sein mit dem Spielverlauf, denn drei Abwehrfehler in sechs Minuten führten zu einem 4:1 Rückstand. Hätte Halle jetzt wie bekloppt angerannt, wäre das Spiel zweistellig geworden, doch die 96er hielten jetzt Ergebnishalten für die richtige Taktik. Und prompt zeigten die Leunaer Stürmer, dass sie der erfolgreichste Mannschaftsteil sind: nach einigen Aktionen von Hammerschmidt, Pires und Degener, führte ein sehr schöner Schuss von Nino Hammerschmidt zum 4:2. Leider dauerte es keine zwei Minuten bis ein weitere Aussetzer in der Leuna-Abwehr zu beobachten war. Der Elfmeterverursacher des TSV stand ohnehin 90 Minuten völlig neben sich. Der Elfmeterschütze vom VfL jedoch nicht: 5-2. Als Abschluss gab es dann noch einen Elfmeter, weil der Totalausfall mit der Nr. 6 ein dummes Foul beging, was Nino zu seinem zweiten Treffer nutzte. Der 6er war allerdings der einzige Spieler der Hallenser, der mir als schwach auffiel, während bei Leuna die komplette Abwehr versagte. So bedenklich das mit der Abwehr aber auch ist, so erfreulich ist der Punkt, dass Leuna gegen den Tabellenführer drei Tore erzielte. Das hatten bisher nur Großgrimma und Zorbau geschafft. Also wie erwähnt: schön torreich. Nächstes Spiel aber bitte fünf Tore schießen und nur drei kassieren!
Nach dem Spiel ging es die längst bekannten Wege nach Merseburg zurück, weshalb eigentlich nichts erwähnenswert war, außer dem Radfahrer, der ohne Licht auf der B91 fuhr, obwohl ein guter Radweg direkt daneben verläuft, und gerade als er auf unserer Höhe fährt, von einem wohl kaum zugelassenen Buggy Racer überholt wird. Ein bizarres Bild.

Statistik:
Ground Nr. 368 (ein neuer Ground; diese Saison: 37 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 909 und 910 (diese Saison: 52)
Tageskilometer: 40 (Rad)
Saisonkilometer: 12.380 (10.920 Auto/ 1.280 Fahrrad/ 280 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 31
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 170
Samstag, 31. Oktober 2009 - Anstoßzeit 12.00
2. Stadtklasse Halle (12. Liga, 7. und unterste Amateurliga)
Ergebnis: 3:2 nach 91 Min. (45/46) - Halbzeit 1:1
Tore: 0-1 14. Nr. 11 HSC, 1-1 20. Nr. 8 PTSV, 1-2 72. Nr. 7 HSC, 2-2 74. Nr. 6 PTSV, 3-2 82. Eigentor HSC
Verwarnungen: je eine gelbe Karte, Platzverweise: keine
Spielort: Post/ Telekom Platz (Kap. 1.000)
Zuschauer: 8 (davon 4 Gästefans)
Unterhaltungswert: 2,5/10 (ziemlich schwach)
VfL Halle 96 II 5:3 TSV Leuna 1919
Samstag, 31. Oktober 2009 - Anstoßzeit 14.00
Landesklasse Staffel 6 (8. Liga, 3. Amateurliga)
Ergebnis: 5:3 nach 93 Min. (45/48) - Halbzeit 1:1
Tore: 0-1 12. Kevin Degener, 1-1 34. Nr. 11, 2-1 55. Nr. 8, 3-1 60. Nr. 11, 4-1 61. Nr. 3, 4-2 87. Nino Hammerschmidt, 5-2 89. Nr. 3 (Elfmeter), 5-3 93. Nino Hammerschmidt (Elfmeter)
Verwarnungen: Nr. 5, Nr. 6 (VfL), Bernhardt (TSV)/ Platzverweise: keine
Spielort: Stadion am Zoo Platz IV (Kap. 400 Stehplätze)
Zuschauer: 90 (davon 40 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (gut)
Photos and English version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157622703978388/
Heute sollte in erster Linie der TSV Leuna unterstützt werden, doch außerdem musste einem der wenigen noch ausstehenden Plätze der Stadt Halle noch ein Besuch abgestattet werden. Nur noch Dölau fehlt von den 31 Grounds in Halle. Wie auch immer: obwohl der Post/ Telekom Platz von einer befahrenen Straße tangiert wird, war er richtig ruhig - jedenfalls im Vergleich zu anderen Orten, die wir in Halle bis dahin passiert hatten. Unglaublich, wie schlecht die Infrastruktur in dieser Stadt ist. Da fahren, laufen und stehen sich alle nur gegenseitig im viel zu engen Weg rum.
In der Partie auf besagtem Platz, der über keinerlei Ausbauten, aber einige ergraute Anbauten, Hallen etc., verfügt, standen sich der 6. (7 Spiele, 6 Punkte) und der 3. (6 Spiele, 13 Punkte) der nur noch 10 Mannschaften umfassenden 2. Stadtklasse Halle - der untersten Spielklasse des Stadtverbandes ohne Führung - gegenüber. Die Favoritenrolle war also klar verteilt. Was die Vereine betrifft, so kann man beide als mittelgroße Clubs bezeichnen, wobei der Postsportverein mehr Abteilungen hat, der Hallesche SC 1996 (nicht 1896) jedoch eine halbprofessionelle Abteilung (Basketballer in der 2. Regionalliga).
Allerdings konnten die wenigen Zuschauer nach einer Viertelstunde nichts mehr von der Überlegenheit des Favoriten sehen. Sie waren zwar durch geschicktes Herausspielen in Führung gegangen, aber schon bald glich PTSV Halle aus. Die Postler waren sogar leicht besser, wenn auch schwach vorm Tor. Beide Mannschaften lieferten ohnehin ein recht lahmes Spiel ab. Zwischen der 2. Stadtklasse Halle und der 2. Kreisklasse Saalekreis (2) scheinen Welten zu liegen. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel kaum besser, da auch der inkompetente Schiedsrichter jeden Spielfluss zerpfiff. Falsch war zwar kaum eine seiner vielen Entscheidungen, unnötig da kleinlich aber mindestens 50%. Irgendwann traf der mittlerweile von Spielanteilen und Chancen her völlig abgemeldete Hallesche SC dann mit viel Glück ins Tor, doch der PTSV glich kurz darauf schon aus, machte dann etwas mehr Druck und vermochte sogar schließlich den Siegtreffer zu erzielen: ein Weitschuss, der im Strafraum von einem Verteidiger schlecht erwischt wurde, woraufhin der Ball nach hinten aufs Tor zu flog, die Unterkante der Latte und danach den Innenpfosten touchierte und dann schließlich im Netz landete. 3:2 war ein absolut gerechter Endstand.
Auch im bzw. am Zoo war die Favoritenrolle klar verteilt. Zwar musste Halle 96 II die erste Niederlage in der Vorwoche einstecken, doch konnten sie sich weiterhin damit rühmen, Tabellenführer zu sein. Landsberg allerdings auf Rang 2 mit einem Spiel weniger. Leuna hatte mit einem Spiel mehr nicht einmal die Hälfte der Punkte geholt, die der VfL erzielt hatte, der als Gesamtverein übrigens mehr Mitglieder, aber weniger Abteilungen als der TSV hat. Die 96 meint hier übrigens 1896 (nicht 1996).
Der in Sichtweite liegende Zoo war wohl inspirierend für die Eintrittspreise: 3€ sind für einen Stehplatz an der Bande oder auf dem Graswall des dritten Nebenplatzes eine Unverschämtheit. Eigentlich sollte auch im Stadion gespielt werden, aber aus Angst um den mittelmäßigen Rasen dort, wurde, obwohl die I. Mannschaft auch Sonntag überhaupt kein Heimspiel hatte, auf den Acker IV ausgewichen. Über diesen Platz waren wohl mal die Flusspferde aus dem Bergzoo getrabt, denn der komplette Fünfmeterraum war zertreten und es schimmerte überall brauner, matschiger Boden hervor, was ich so das letzte Mal bei einem unterklassigen Verein in Sbeitla im tunesischen Hinterland gesehen haben.
Wenn man Fußball spielen kann, dann kommt man allerdings auch mit dem Platz zurecht. Interessanterweise waren es anfangs die Leunaer, die mit dem Dorfanger inmitten der Großstadt besser zurecht kamen. Vor allem der danach stets zugestellte und damit weitestgehend abgemeldete Joao Pires entwickelte viel Druck nach vorne, wovon nach nicht einmal einer Viertelstunde Kevin Degener profitierte, der den Ball über den zur Seite fallenden Torwart ins Netz zimmerte. Die Hausherren glichen jedoch nach einem Abwehrfehler noch vor der Pause aus, doch nach 45 Minuten konnte man wirklich zufrieden sein.
Die Halbzeitbratwurst war zwar groß und gut, aber fast so teuer wie der Eintritt. Nach der Pause konnte man auch kaum noch etwas finden, worüber man sich bei Sportfreund Abel aufregen konnte: der pfiff im Vergleich zur ersten Hälfte deutlich besser und im Vergleich zum letzten Spiel was wir sahen und wo er Schiedsrichter war, war es eine Wahnsinnsverbesserung: da gab der damals nicht nur Einwurf, obwohl der Ball 30cm vor der Seitenlinie entlang lief, sondern auch Elfmeter für ein Stürmerfoul.
Ab der 55. konnte man als Leuna-Fan aber nicht mehr zufrieden sein mit dem Spielverlauf, denn drei Abwehrfehler in sechs Minuten führten zu einem 4:1 Rückstand. Hätte Halle jetzt wie bekloppt angerannt, wäre das Spiel zweistellig geworden, doch die 96er hielten jetzt Ergebnishalten für die richtige Taktik. Und prompt zeigten die Leunaer Stürmer, dass sie der erfolgreichste Mannschaftsteil sind: nach einigen Aktionen von Hammerschmidt, Pires und Degener, führte ein sehr schöner Schuss von Nino Hammerschmidt zum 4:2. Leider dauerte es keine zwei Minuten bis ein weitere Aussetzer in der Leuna-Abwehr zu beobachten war. Der Elfmeterverursacher des TSV stand ohnehin 90 Minuten völlig neben sich. Der Elfmeterschütze vom VfL jedoch nicht: 5-2. Als Abschluss gab es dann noch einen Elfmeter, weil der Totalausfall mit der Nr. 6 ein dummes Foul beging, was Nino zu seinem zweiten Treffer nutzte. Der 6er war allerdings der einzige Spieler der Hallenser, der mir als schwach auffiel, während bei Leuna die komplette Abwehr versagte. So bedenklich das mit der Abwehr aber auch ist, so erfreulich ist der Punkt, dass Leuna gegen den Tabellenführer drei Tore erzielte. Das hatten bisher nur Großgrimma und Zorbau geschafft. Also wie erwähnt: schön torreich. Nächstes Spiel aber bitte fünf Tore schießen und nur drei kassieren!
Nach dem Spiel ging es die längst bekannten Wege nach Merseburg zurück, weshalb eigentlich nichts erwähnenswert war, außer dem Radfahrer, der ohne Licht auf der B91 fuhr, obwohl ein guter Radweg direkt daneben verläuft, und gerade als er auf unserer Höhe fährt, von einem wohl kaum zugelassenen Buggy Racer überholt wird. Ein bizarres Bild.
Statistik:
Ground Nr. 368 (ein neuer Ground; diese Saison: 37 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 909 und 910 (diese Saison: 52)
Tageskilometer: 40 (Rad)
Saisonkilometer: 12.380 (10.920 Auto/ 1.280 Fahrrad/ 280 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 31
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 170
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Donnerstag, 21. Mai 2009
WE147I: Idyllisch aber versteckt gelegenen; beim HSC im Brandbergeweg
SV Rotation Halle II 3:2 Reideburger SV 1990
Dienstag, 19. Mai 2009 - Anstoßzeit 18.40
Stadtoberliga Halle (9. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 3:2 nach 90 Min. (45/45) - Halbzeit 2:1
Tore: 0:1 2. Minute, 1:1 15. Minute, 2:1 40. Minute, 3:1 57. Minute, 3:2 77. Minute
Verwarnungen: Rotation 1, Reideburg 2
Platzverweise: keine
Sportplatz: Rotation (Kap. 1.000)
Zuschauer: 50 (20 Gästefans)
Spielqualität: 6,0/10 (ordentlich)
Hallescher SC 96 1:3 BSV Halle-Ammendorf II
Mittwoch, 20. Mai 2009 - Anstoßzeit 18.40
Stadtoberliga Halle (9. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 1:3 nach 90 Min. (45/45) - Halbzeit 1:2
Tore: 0:1 7. Minute, 1:1 15. (Elfmeter), 1:2 23. Minute, 1:3 51. Minute
Verwarnungen: 1 für BSV II
Platzverweise: keine
Sportplatz: Brandberge (Kap. 1.000)
Zuschauer: 20 (10 Gästefans)
Spielqualität: 5,0/10 (durchschnittlich)
Zum oben genannten Dienstagsspiel kann ich nichts weiter sagen, da mein Vater dort alleine gucken gegangen war. Am Mittwoch war ich alleine unterwegs und zwar natürlich wieder einmal nach der letzten Univeranstaltung. Diesmal ging es nach Norden auf die Brandberge, die vor allem wegen der dort befindlichen Brandbergehalle bekannt sind. Wenn man die Halle gefunden hat, muss man nur noch die Treppe vor dem Waldstück erklimmen und 200m den Waldweg entlang laufen und schon ist man auf Halles idyllischstem und verstecktestem Fußballplatz. Platzmannschaft ist der Hallesche SC 1996, die an diesem Tag der Wochenteilung die zweite Vertretung des BSV Halle-Ammendorf zu Gast hatte.
Der Gästetrainer stimmte seine Spieler vorm Anpfiff noch einmal ein, von „der ersten Sekunde an“ Druck zu machen, was diese auch taten. Nach etwa 400 Sekunden war dann der Ball auch durch eine gute Direktabnahme im Netz des HSC. Diese kamen bis zur 15. Minute nur drei Mal durch Freistöße vors Tor. Beim dritten Mal bekamen sie im Anschluss einen fragwürdigen Elfmeter zugesprochen, in dessen Zusammenhang auch die einzige gelbe Karte der Partie gegeben wurde, den ein HSC Spieler locker verwandelte. Die Freude wehrte aber nicht lange, denn es vergingen keine zehn Minuten, bis der Ball wieder im Tor der Heimmannschaft lag. 1:2 sollte der Pausenstand sein.
Nach den kaum 10 Minuten Spielpause drückte Ammendorf weiter, doch nach dem 1:3 - für mich war das auch schon die Entscheidung - wurde das Spiel schwächer. Bis zur 75. hatte es einen richtigen Durchhänger, ehe Ammendorf - einige ihrer Spieler taten sich übrigens während der schlechten Spielphase mit ungestraften Unsportlichkeiten, z.B. Zuschauer anpöbeln, hervor - erneut drückte. Ein Tor bekamen sie jedoch nicht mehr auf die Reihe.
Der HSC konnte sich übrigens keine einzige Torchance aus dem Spiel heraus erarbeiten. Nur fünf oder sechs Freistöße kamen aufs Tor. Alles in Allem entsprach der Spielverlauf den Erwartungen: einseitig, da der Tabellendritte beim Vorletzten (15.) gastierte.
Statistik:
Ground Nr. 313 (ein neuer Ground; diese Saison: 83 neue)
Sportveranstaltung Nr. 808 (diese Saison: 175)
Tageskilometer: 55 (10 Bahn, 45 Fahrrad)
Saisonkilometer: zu bearbeiten 23.985 (12.810 Auto/ 4.225 Fahrrad/ 4.090 Bahn/ 2.960 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 16
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 147
Fotos unter:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090520%20Hallescher%20SC%2096%201-3%20BSV%20Halle-Ammendorf%20II/
Dienstag, 19. Mai 2009 - Anstoßzeit 18.40
Stadtoberliga Halle (9. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 3:2 nach 90 Min. (45/45) - Halbzeit 2:1
Tore: 0:1 2. Minute, 1:1 15. Minute, 2:1 40. Minute, 3:1 57. Minute, 3:2 77. Minute
Verwarnungen: Rotation 1, Reideburg 2
Platzverweise: keine
Sportplatz: Rotation (Kap. 1.000)
Zuschauer: 50 (20 Gästefans)
Spielqualität: 6,0/10 (ordentlich)
Hallescher SC 96 1:3 BSV Halle-Ammendorf II
Mittwoch, 20. Mai 2009 - Anstoßzeit 18.40
Stadtoberliga Halle (9. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 1:3 nach 90 Min. (45/45) - Halbzeit 1:2
Tore: 0:1 7. Minute, 1:1 15. (Elfmeter), 1:2 23. Minute, 1:3 51. Minute
Verwarnungen: 1 für BSV II
Platzverweise: keine
Sportplatz: Brandberge (Kap. 1.000)
Zuschauer: 20 (10 Gästefans)
Spielqualität: 5,0/10 (durchschnittlich)
Der Gästetrainer stimmte seine Spieler vorm Anpfiff noch einmal ein, von „der ersten Sekunde an“ Druck zu machen, was diese auch taten. Nach etwa 400 Sekunden war dann der Ball auch durch eine gute Direktabnahme im Netz des HSC. Diese kamen bis zur 15. Minute nur drei Mal durch Freistöße vors Tor. Beim dritten Mal bekamen sie im Anschluss einen fragwürdigen Elfmeter zugesprochen, in dessen Zusammenhang auch die einzige gelbe Karte der Partie gegeben wurde, den ein HSC Spieler locker verwandelte. Die Freude wehrte aber nicht lange, denn es vergingen keine zehn Minuten, bis der Ball wieder im Tor der Heimmannschaft lag. 1:2 sollte der Pausenstand sein.
Nach den kaum 10 Minuten Spielpause drückte Ammendorf weiter, doch nach dem 1:3 - für mich war das auch schon die Entscheidung - wurde das Spiel schwächer. Bis zur 75. hatte es einen richtigen Durchhänger, ehe Ammendorf - einige ihrer Spieler taten sich übrigens während der schlechten Spielphase mit ungestraften Unsportlichkeiten, z.B. Zuschauer anpöbeln, hervor - erneut drückte. Ein Tor bekamen sie jedoch nicht mehr auf die Reihe.
Der HSC konnte sich übrigens keine einzige Torchance aus dem Spiel heraus erarbeiten. Nur fünf oder sechs Freistöße kamen aufs Tor. Alles in Allem entsprach der Spielverlauf den Erwartungen: einseitig, da der Tabellendritte beim Vorletzten (15.) gastierte.
Ground Nr. 313 (ein neuer Ground; diese Saison: 83 neue)
Sportveranstaltung Nr. 808 (diese Saison: 175)
Tageskilometer: 55 (10 Bahn, 45 Fahrrad)
Saisonkilometer: zu bearbeiten 23.985 (12.810 Auto/ 4.225 Fahrrad/ 4.090 Bahn/ 2.960 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 16
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 147
Fotos unter:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090520%20Hallescher%20SC%2096%201-3%20BSV%20Halle-Ammendorf%20II/
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