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Freitag, 31. Dezember 2010

W231III: Bei Fußball und Handball in Sachsen sticht eine Stadt hervor – Aue!

Erzgebirgischer HV Aue 27:24 HSC 2000 Coburg
Donnerstag 30. Dezember 2010 – Anwurf 19.00
Liga: 2. Handball Bundesliga Süd (2. Profi-Handballliga)
Ergebnis: 27:24 nach 60 Min. – Halbzeit: 13:10
Tore: Matschos 6, Vesely 4, Sillanpää 4, Meinhardt 4, Schäfer 3, Agnarsson 3, Uematsu 2, Roch 1 (EHV); Rose 6, Auerbach 5, Göhl 5, Wessig 2, Rivera Vieco 2, Karapetjan 2, Kelm 1, Andersson 1 (HSC)
Verwarnungen: Schäfer, Sillanpää, Uematsu (EHV); Kirchner, Auerbach, Rivera Vieco (HSC) Zeitstrafen: Meinhardt 2, Agnarsson 2, Sillanpää 2, Matschos 2 (EHV: 8 Minuten); Munzert 4, Rose 2, Rivera Vieco 2 (HSC: 8 Minuten)
Platzverweise: keine
Sportanlage: Erzgebirgshalle Lößnitz (Kap. 2.200, davon 2.000 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 2.200 (zahlende: 1.500, davon ca. 100 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,5/10 (Gutes, rasantes und bis kurz vor Schluss auch spannendes Spiel!)
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Photos and English version:
2nd Handball Bundesliga: EHV Aue defeats HSC Coburg

Auch als Freund des FSV Zwickau wodurch eine natürliche Abneigung gegen Aue zustande kommt, muss man anerkennen, dass nicht Zwickau, auch nicht Dresden und schon gar nicht Leipzig – geschweige denn Riesa – sondern Aue die Sportstadt in Sachsen ist. Das kaum 20.000 Einwohner zählende Bergarbeiternest mag zwar nicht so eine Bandbreite an Sportarten wie Leipzig oder Dresden haben, aber erfolgreicher als Dynamo oder die Bankrottklubs in Leipzig ist der FC Erzgebirge Aue auf alle Fälle: in der 2. Liga stehen sie vorn. Auch Handball gibt es in der 2. Profiliga zu sehen; da stehen sie zwar weiter hinten (14.) – als 10. muss man in die Relegation, der 9. Platz sichert die Teilnahme an der nach der erneuten Reform dann eingleisigen 2. Liga 2011/12 – aber abgestiegen sind sie noch lange nicht. Der Gegner aus Coburg, der größeren und auch weitaus sehenswerteren Stadt, ist unmittelbarer Tabellennachbar.

Die Heimspielstätte befindet sich wenige Meter außerhalb Aues an der Stadtgrenze vom Nachbarort Lößnitz. Der 9.000-Einwohner-Ort ist durch die Bebauung um den Marktplatz herum sehenswerter als Aue. Die Sporthalle mit dem passenden Namen „Erzgebirgshalle“ ist in einer Plattenbausiedlung zu finden. Parkplätze gibt es fast keine, doch wir kamen schon zwei Stunden vor Anwurf da an, sodass wir noch einen der ca. 30 Plätze bekamen. Wo man parken muss, wenn man später kommt, kann ich leider nicht sagen, denn das würde ich bei dem wenigen Platz in der ganzen Siedlung auch gerne mal wissen... Auch aus einem anderen Grund war es wichtig, früh gekommen zu sein: vor allem nach der starken Schneeräumaktion – mit professioneller Unterstützung räumten die Spieler mehrerer Auer Handballmannschaften wie ebendieser 2.-Liga-Truppe und Fans das Dach der Erzgebirgshalle, was unter der Schneelast stöhnte: ohne eine Räumung hätte aus Sicherheitsgründen kein Spiel stattfinden dürfen – wurde verstärkt Werbung für den Besuch beim EHV Aue gemacht, sodass die Halle ausverkauft hätte vermelden können. Der Sprecher tat das allerdings nicht, sondern meldete die völlig hanebüchene Zahl von 1.500 Zuschauern – dass hat jeder Blinde gesehen, dass bis auf ganz vereinzelte Plätze alles belegt war; zudem standen einige dicht gedrängt auf den Stehplätzen und hockten noch welche auf den Überdachungen der Zugangstüren – was hoffentlich nur mit der Zahl der Dauerkarten oder etwaiger Freikarten, die hier nicht eingerechnet wurden, zu tun hat.
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Eine solche Karte für bessere Plätze wie die Vortribüne (Längsseite unten) ist mit 10€ halbwegs günstig. Was die Längsseite oben kostet, weiß ich nicht. Insgesamt hat die Längseite etwa 15 nicht besonders steil ansteigende Reihen auf den Standardbänken moderner Sporthallen. Hinter den Toren ist ein extrem engmaschiges und störendes Netz angebracht, wobei es hinter den Bankreihen auch Stehplätze gibt. Die zweite Längsseite der Halle ist ausbautenlos. Die Zwischenstücke zwischen Längs- und Hintertorseite sind ganz interessant verschachtelt, die Belüftung auffällig gestaltet. Auffällig ist auch das Fehlen von einem Hallenplan: an der Kasse hat man keinerlei Orientierung, sondern muss die Kassierer ausfragen - in der Halle findet man als Gast per Schild den Weg zur Vortribüne, muss aber dann fragen, wo man sich eigentlich hinsetzen soll, da die Karten unnötigerweise Platz gebunden sind, in welchem der drei Blöcke – mit Treppenunterteilung eigentlich sechs Blöcke – mit identischen Nummerierungen man sitzen soll. Im mittig rechten Bereich unten sitzen übrigens die Heimfans, links hinterm Tor ist der Gästebereich: und wir saßen genau dazwischen auf Wurfkreishöhe, sodass man den Stimmungsverlauf gut nachvollziehen konnte. Außerdem saß eine ältere Frau, die wohl zu den größten Fans des Vereins zählt, vor uns. Mit der kam man sofort ins Gespräch: sie ist eine der richtig sympathischen Leute in Aue, was man von vielen FCE-Anhängern und einigen anderen der EHV-Fans, besonders jenen, die ich in Altenburg erlebt habe: pöbeln da sinnlos bei einem Testspiel Amateurspieler an – nicht behaupten kann. Die Coburger waren mit gut 100 Leuten angereist – eine tolle Zahl für ein Handballpublikum – und machten bis weit in die zweite Hälfte hinein tolle Stimmung, die auch relativ sprechchorlastig war. Aues Trommler gaben den Rhythmus vor, das übliche monotone Geklatsche kam von allen Fans dazu und außer „Aue, Aue“-Sprechchören und einigen Zwischenrufen lief vokal nichts. Doch diese Anfeuerungen wurden zunehmend lauter, während Mitte der zweiten Hälfte die Gästefans ruhiger wurden.

Das hatte natürlich mit dem Spielverlauf zu tun. Bis zur 8. Minute war das Ergebnis ausgeglichen, doch einen ersten Spurt legte Aue von der 10. bis zur 13. hin. An der 7:3-Führung war auch der Torwart Meinl maßgebend beteiligt: der Auer hielt etliche Bälle die auf sein Tor kamen. Nach einer starken Coburger Phase pendelte sich nach dem nächsten Zwischenspurt der Auer ein Drei-Tore-Vorsprung ein.
Es sollte auch nach der Pause ein gutes Spiel mit hohem Tempo und weitestgehend sauberer Spielweise bleiben. Nach 35 Minuten war Aue zum ersten Mal mit fünf Toren in Führung, doch Coburg kam auch neun Minuten vor dem Ende noch einmal auf 3 Tore heran. Nach einer Auszeit des EHV kamen die Erzgebirgler allerdings innerhalb von zweieinhalb Minuten auf drei Tore und kassierten dabei nur eines, was die Entscheidung sein sollte. Vier Minuten vor Schluss – auch wieder nach tollen Paraden des Torwarts – lag Aue mit 5 Toren vorn. Am Ende waren es drei. 27:24 das gerechte Ergebnis.
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Statistik:
Ground Nr. 509 (ein neuer Ground; diese Saison: 59 neue)
Sportveranstaltung Nr. 1.199 (diese Saison: 86)
Tageskilometer: 330 (Auto)
Saisonkilometer: 15.550 (10.350 Auto/ 2.290 Bahn, Bus, Tram/ 2.110 Fahrrad/ 800 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 83
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 231

Samstag, 8. Mai 2010

W197II: So müssen Ansetzungen aussehen...

Hallescher FC C II 2:2 Eintracht Salzwedel C
Samstag, 8. Mai 2010 – Anstoß 10.30
C-Junioren Verbandsliga Sachsen-Anhalt (2. Liga der 12-14jährigen)
Ergebnis: 2:2 nach 70 Min. (35/35) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 (?). [?], 1:1 41. [?], 1:2 49. [?], 2:2 53. [Handelfmeter, ?]
Verwarnungen: mindestens 1x gelb für Salzwedel
Platzverweise: keine
Spielort: Sportzentrum Sandanger, Platz II (Kap. 500 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 20
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Bewertet: 2. Halbzeit; sehr flottes und spannendes Juniorenspiel)

Hallescher SC 1996 II 1:4 Post- und Telekom SV Halle
Samstag, 8. Mai 2010 – Anstoß 13.00
1. Stadtklasse Halle (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 1:4 nach 98 Min. (51/47) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 34. Nr. 7, 0:2 59. Nr. 7, 1:2 61. Nr. 10, 1:3 65. Nr. 8; 1:4 76. Nr. 4
Verwarnungen: Nr. 9, Nr. 10, Nr. 16 (HSC II); Nr. 8, Nr. 11 (PTSV)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Brandberge (Kap. 700 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,0/10 (Brauchte lange, bis es in Fahrt kam, dann ganz gutes Spiel)

SV Blau-Weiß Dölau III 1:4 SG Aufbau Tasmania Halle (II)
Samstag, 8. Mai 2010 – Anstoß 15.00
1. Stadtklasse Halle (11. Liga, 6. Amateurliga)
Ergebnis: 1:4 nach 91 Min. (45/46) – Halbzeit 0:1
Tore: 0:1 14. Nr. 10, 0:2 57. Nr. 7, 1:2 60. Nr. 11, 1:3 66. Nr. 7, 1:4 74. Nr. 11
Verwarnungen: Nr. 3, Nr. 4 (BW III)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportanlagen Blau-Weiss Dölau (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 10 Gästefans)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Mittelmaß)
Na so schlecht war das Spiel nun nicht...
Photos and English Version: http://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/sets/72157624018763002/detail/ [2 pages]

Auch wenn der halleschen Fußball größtenteils zwischen schwachem Gekicke und absolutem Scheiß, garniert mit den ein oder anderen Spielabsprachen und selten auch mal einer zünftigen Keilerei, schwankt: ab und an muss man sich das Elend doch mal antun. Allerdings sollte man den Ligen, die ich heute besucht habe, auch kein Unrecht tun: denn unterhalb der Stadtoberliga – und manchmal auch in der Landesklasse – liefern hallesche Mannschaften immer wieder attraktiven Fußball ab. Und nicht zuletzt will ich auch einfach meine Groundliste von Halle/ Saale, die alle im geregelten Spielbetrieb genutzten Anlagen umfasst, vervollständigen können. Meinem Vater fehlen noch ein paar ganz wenige, die bis August sicherlich abgehakt werden können – und ich konnte die letzte, die mir noch in der Sammlung fehlte, mit dem Sportplatz von Dölau heute ankreuzen.

Aber kommen wir zu erst einmal zum Spiel zwischen den zweiten C-Junioren des Halleschen FCs, dessen Jugendmannschaften oft weitaus attraktiver, als die halbprofessionellen Männer spielen, und der ersten C-Jugend von Eintracht Salzwedel. Wir erreichten den Sandanger erst kurz vor der Halbzeit, da wir eigentlich die dritten Mannschaften von Wörmlitz-Böllberg und Askania Nietleben in der 1. Stadtklasse um 11.00 sehen wollten, doch das Spiel wurde abgesagt. Der 4. spielte gegen den 5. und als wir kamen stand es bereits 0:1, was auch der Halbzeitstand sein sollte. Nach der Pause machte der HFC mehr Druck und erzielte den gut heraus gespielten Ausgleich. Das 1:2 fiel in einer Phase, in der die Heimabwehr enorm schwamm. Aber in der C-Jugend Verbandsliga darf man ruhig mal zu viert auf den Ballführenden losstürzen und damit drei andere Gegenspieler vernachlässigen. Später gab es einen berechtigten Handelfmeter, der zum hochverdienten Augleich für die halleschen Junioren führte.
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Weiter ging es im Brandbergweg, wo auf dem Sportplatz hinter der Brandbergehalle, der sehr idyllisch von Bäumen, Büschen und hohem Gras komplett umgeben ist, der 10. der Stadtklasse (Hallescher SC 96 II) gegen den Tabellenführer (Post- und Telekom SV I), der mit seinem Verfolger eine Klasse für sich bildet, kickte. Bis zur 20. brauchten die Spieler, um vernünftige Aktionen zu zeigen. HSC traf einmal die Latte, PTSV dreimal die Latte und einmal ins Tor. Bald nach dem Treffer musste der Torwart des Halleschen SC ausgewechselt werden, weil ein Gästestürmer ihn unabsichtlich, aber im vollen Bewusstsein des Verletzungsrisikos, im Fünfmeterraum anging. Eigentlich eine grenzwertige gelbe Karte, die auch eine rote hätte sein können – doch nicht einmal die fällige Gelbe gab es. Dafür verteilte der Schiedsrichter mehrere völlig übertriebene gelbe Karten. Eine schwache Leistung vom Unparteiischen. Nach der Pause entschied der Post SV das Spiel für sich. Dafür konnte der Feldspieler im Tor allerdings nichts. 1:4 der Endstand.

Zum Abschluss fuhren wir dann noch nach Dölau, wo der 8. (SV BW Dölaus III.) gegen den Tabellenzweiten (Aufbau Tasmania II) spielte. Auf dem langweiligen, aber wenigstens Baum umstandenen Platz spielte aber eigentlich de facto die 1. Mannschaft von Aufbau Tasmania, da die 1. Mannschaft nach einem Skandalurteil des Landesverbandes, das Tasmania den Verbleib in der Stadtoberliga trotz dummen und auffälligen Betrugs erlauben wollte, nach Druck der anderen Mannschaften, die allerdings lieber nicht zu sehr mit Steinen im Glashaus Stadtoberliga werfen sollten, aufgelöst wurde und v.a. zu MSV Buna Schkopau überwechselte. Also ist die II. die da heute auf dem Platz stand eigentlich die I. Die zeigte auch nach einer Viertelstunde ein tolles Tor mit einem Heber, der gefühlvoll in den Winkel geflogen wurde. Das nächste Tor wurde dann erst in der zweiten Halbzeit erzielt: Tasmania spielte es schön heraus. Kurz darauf erzielte Dölau den Anschlusstreffer, doch Aufbau Tasmania war – ohne wirklich überragend oder spektakulär zu spielen – einfach das klar bessere Team. Auch hier hieß es am Ende 1:4. PTSV und Aufbau Tasmania müssten damit meines Wissens beide in die Stadtliga aufgestiegen sein.
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Dem Stadtverband und den Vereinen muss man abschließend einfach noch für so fanfreundliche Ansetzungen danken. Da sollten sich mehr Staffelleiter usw. mal ein Beispiel nehmen, nicht alle Spiele parallel laufen zu lassen! Selbst bei dem Ausfall in Wörmlitz konnten wir noch ein Ersatzspiel sehen.

Nachdem ich schon in Merseburg und den Nachbargemeinden alle Grounds abhaken konnte, konnte ich das jetzt auch in Halle tun. Hier die alphabetische Liste:

1. Buna-Stadion Lilienstraße (Buna Halle-Neustadt); 2. ESG-Sportanlage (ESG Halle); 4. Hallorensportplatz (SG Aufbau/ Tasmania Halle); 5. Kurt-Wabbel-Stadion (Hallescher FC); 6. Post- und Telekom SV Halle (PTSV Halle); 7. Reideburger Sportanlage (Reideburger SV); 8. Sportplatz Radewell (GW Ammendorf); 9. Sportanlage Turbine (Turbine Halle); 10. Sportanlage VfB 07 (VfB 07 Lettin); 11. Sportanlagen Blau-Weiss Dölau (SV BW Dölau); 12. Sportplatz am Goldberg/ HTB (SG Hallesche Transport Betriebe); 13. Sportplatz am Heiderand (Askania Nietleben); 14. Sportplatz am Kinderdorf (FSV 67 Halle); 15. Sportplatz am Planetarium (Kanenaer SV); 16. Sportplatz auf dem Dautzsch (SV Dautzsch 67); 17. Sportplatz Brandberge (Hallescher SC 96); 18. Sportplatz Donnersberg (TSG Kröllwitz); 19. Sportplatz Einheit (SG Einheit Halle); 20. Sportplatz Halle-Bruckdorf (SV 48 Bruckdorf); 21. Sportplatz Kaiserslauterer Straße (TSG Wörmlitz-Böllberg); 22. Sportplatz Motor, Platz I (SG Motor Halle); 25. Sportplatz Rotation (Rotation Halle); 26. Sportplatz Seeben (VfL Seeben); 27. Sportplatz Steinstraße 17 (BSV Halle-Ammendorf II); 28. Sportzentrum Sandanger, Platz I (Hallescher FC, Jugend); 30. Stadion am Galgenberg (Polizei SV Halle); 31. Stadion am Zoo (VfL Halle 96); 34. Stadion Böllberger Weg (Hallescher FC II); 35. Stadion der Waggonbauer (BSV Halle-Ammendorf); 36. Stadion im Bildungszentrum (FC Halle Neustadt).

Zusatz: 31. ESG-Sportanlage, Platz II (ESG Halle II); 32. Sportplatz Motor, Platz II (SG Motor Halle); 33. Sportplatz Motor, Platz III/ KF; 34. Sportzentrum Sandanger, Platz II (Hallescher FC, Jugend); 35. Stadion am Zoo, Platz IV (Roter Stern Halle u. a.); 36. Stadion am Zoo, Platz V (VfL Halle 96; Kleinfeld-Jugend); 37. Sportplatz Frohe Zukunft (Rugby USV Halle); 38. Sporthalle im Bildungszentrum (HC Einheit Halle-Neustadt); 39. Eissporthalle Halle (EHC 04 Saalebulls); 40. Sporthalle bei der Eissporthalle (Box Team Halle, Tischtennis u.a.); 41. Uni-Sporthalle Weinbergweg (Basketball USV Halle); 42. Sporthalle Burgstraße (SV Halle Lions); 43. Schwimmhalle Neustadt (SV Halle Wasserball); 44. Schwimmhalle Robert-Koch-Straße (früher SV Halle Wasserball); 45. Schulturnhalle Reideburg (Reideburger SV Radpolo); 46. Rugby-Platz Halle-Neustadt (früher Rugby Halle-Jena); 47. Halle Brandberge (verschied. Vereine); 48. Universitätssporthalle (USV Halle Handball u.a.); 49. Pferderennbahn Passendorfer Wiesen (Galopprennsport Halle/ Saale); 50. Ballsaal im Maritim-Hotel (Chemiepokal Boxen); 51. Motoballplatz im Bildungszentrum (1. MBC 70/90 Halle).

Mehr Informationen zu diesen und den anderen Grounds, die ich besucht habe, gibt es demnächst hier in einer übersichtlichen Liste.
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Statistik:
Ground Nr. 421 (zwei neue Grounds; diese Saison: 90 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 995-997 (diese Saison: 139)
Tageskilometer: 50 (Fahrrad)
Saisonkilometer: 33.470 (21.720 Auto/ 6.000 Flugzeug/ 2.950 Bus, Bahn, Tram/ 2.800 Fahrrad/ weniger als 10 Schiff)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 80
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 197

Donnerstag, 21. Mai 2009

WE147I: Idyllisch aber versteckt gelegenen; beim HSC im Brandbergeweg

SV Rotation Halle II 3:2 Reideburger SV 1990
Dienstag, 19. Mai 2009 - Anstoßzeit 18.40
Stadtoberliga Halle (9. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 3:2 nach 90 Min. (45/45) - Halbzeit 2:1
Tore: 0:1 2. Minute, 1:1 15. Minute, 2:1 40. Minute, 3:1 57. Minute, 3:2 77. Minute
Verwarnungen: Rotation 1, Reideburg 2
Platzverweise: keine
Sportplatz: Rotation (Kap. 1.000)
Zuschauer: 50 (20 Gästefans)
Spielqualität: 6,0/10 (ordentlich)

Hallescher SC 96 1:3 BSV Halle-Ammendorf II
Mittwoch, 20. Mai 2009 - Anstoßzeit 18.40
Stadtoberliga Halle (9. Liga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 1:3 nach 90 Min. (45/45) - Halbzeit 1:2
Tore: 0:1 7. Minute, 1:1 15. (Elfmeter), 1:2 23. Minute, 1:3 51. Minute
Verwarnungen: 1 für BSV II
Platzverweise: keine
Sportplatz: Brandberge (Kap. 1.000)
Zuschauer: 20 (10 Gästefans)
Spielqualität: 5,0/10 (durchschnittlich)

Zum oben genannten Dienstagsspiel kann ich nichts weiter sagen, da mein Vater dort alleine gucken gegangen war. Am Mittwoch war ich alleine unterwegs und zwar natürlich wieder einmal nach der letzten Univeranstaltung. Diesmal ging es nach Norden auf die Brandberge, die vor allem wegen der dort befindlichen Brandbergehalle bekannt sind. Wenn man die Halle gefunden hat, muss man nur noch die Treppe vor dem Waldstück erklimmen und 200m den Waldweg entlang laufen und schon ist man auf Halles idyllischstem und verstecktestem Fußballplatz. Platzmannschaft ist der Hallesche SC 1996, die an diesem Tag der Wochenteilung die zweite Vertretung des BSV Halle-Ammendorf zu Gast hatte.
Der Gästetrainer stimmte seine Spieler vorm Anpfiff noch einmal ein, von „der ersten Sekunde an“ Druck zu machen, was diese auch taten. Nach etwa 400 Sekunden war dann der Ball auch durch eine gute Direktabnahme im Netz des HSC. Diese kamen bis zur 15. Minute nur drei Mal durch Freistöße vors Tor. Beim dritten Mal bekamen sie im Anschluss einen fragwürdigen Elfmeter zugesprochen, in dessen Zusammenhang auch die einzige gelbe Karte der Partie gegeben wurde, den ein HSC Spieler locker verwandelte. Die Freude wehrte aber nicht lange, denn es vergingen keine zehn Minuten, bis der Ball wieder im Tor der Heimmannschaft lag. 1:2 sollte der Pausenstand sein.
Nach den kaum 10 Minuten Spielpause drückte Ammendorf weiter, doch nach dem 1:3 - für mich war das auch schon die Entscheidung - wurde das Spiel schwächer. Bis zur 75. hatte es einen richtigen Durchhänger, ehe Ammendorf - einige ihrer Spieler taten sich übrigens während der schlechten Spielphase mit ungestraften Unsportlichkeiten, z.B. Zuschauer anpöbeln, hervor - erneut drückte. Ein Tor bekamen sie jedoch nicht mehr auf die Reihe.
Der HSC konnte sich übrigens keine einzige Torchance aus dem Spiel heraus erarbeiten. Nur fünf oder sechs Freistöße kamen aufs Tor. Alles in Allem entsprach der Spielverlauf den Erwartungen: einseitig, da der Tabellendritte beim Vorletzten (15.) gastierte.
Statistik:
Ground Nr. 313 (ein neuer Ground; diese Saison: 83 neue)
Sportveranstaltung Nr. 808 (diese Saison: 175)
Tageskilometer: 55 (10 Bahn, 45 Fahrrad)
Saisonkilometer: zu bearbeiten 23.985 (12.810 Auto/ 4.225 Fahrrad/ 4.090 Bahn/ 2.960 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 16
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 147

Fotos unter:
http://s181.photobucket.com/albums/x68/fchmksfkcb/BITTE%20HIER%20WEITER%20-%20FOTOS%20AB%2022-03-2009/090520%20Hallescher%20SC%2096%201-3%20BSV%20Halle-Ammendorf%20II/