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Donnerstag, 15. November 2018

W641V Übersicht

Auflistung aller Alben und Berichte:
Tag 1: Auf nach Mexiko!
Tag 2: Fehlstart in die Tour
Tag 3: Länderpunkt Mexiko – Mayaruinen und 2. Liga bei den Spießhirschen 
Tag 4: Länderpunkt Belize – in Deutschland wäre der Platz mal wieder „unbespielbar“ gewesen 
Tag 5: Premier League auf Kreisliganiveau aber mit Livekommentar 
Tag 6: Noch mehr Mayaruinen und die Kolibri-Autobahn zur belizischen Küste
Tag 7: Mayaruinen diesseits und jenseits der Grenze – von Belize nach Guatemala
Tag 8: Guatemalas Norden: Maya, Seen, bunte Häuser 
Tag 9: Eine spanische Festung am Süßen Fluss und Stelen der Maya auf dem Weg in die Hauptstadt
Tag 10: Länderpunkt Guatemala – nichts verpasst trotz zwei Stunden im Stau
Tag 11: Die Unterschiede in der guatemaltekischen Nationalliga – Mittagsspiel bei 32 Grad an der Pazifikküste und Abendspiel bei 16 Grad im Hochland 
Tag 12: Goldenes Tor in der 5 Minuten und dann 5 Minuten Grenzübertrittszeit 
Tag 13: Durch Chiapas ins Zentrum Mexiko
Tag 14: Mexikanischer Freistilringkampf
Tag 15: Bergbauorte in Zentralmexiko 
Tag 16: Geburtsstätte des mexikanischen Fußballs, Bergwerksbesuch und Stierkampf 
Tag 17: Stadionbaukunst von Feinsten – Junghengste gegen Roadrunner 
Tag 18: Erstligafußball im Aztekenstadion und Fünfte Liga in der Provinz 
Tag 19: Clásico in México und aztekische Pharaonen in Texcoco 
Tag 20: Kakteenpark und Haistadion
Tag 21-22: Rückreise

Alben auf Flickr:
Mexico: Yucatán Peninsula (Sehenswüdigkeiten der mexikanischen Seite der Halbinsel Yukatan; v.a. Mayastätten) 
Venados FC Yucatán 1:1 Albrijes de Oaxaca (2. Liga Mexiko)
Belize (Sehenswürdigkeiten in Belize, v.a. Mayastätten)
Jam Rock 4:3 San Felipe & Progreso 4:1 Palmar [Louisiana Football Field, Orange Walk] (2. Liga Belize in kuriosem Stadion)
Verdes FC 2:1 Belize Defense Force (1. Liga Belize)
Guatemala (Sehenswürdigkeiten Guatemalas, v.a. Mayastätten und spanische Kolonialarchitektur) 
Deportivo Petapa 1:1 Imperial Coban (1. guatemaltekische Liga)
Deportivo Iztapa 1:0 CD Municipal (1. guatemaltekische Liga in überfülltem, verrückten Stadion) 
Xelaju Quetzaltenango 4:1 Deportivo Sanarate (1. guatemaltekische Liga mit Pyroshow)
Deportivo Chiantla 1:0 Deportivo Malacateco-Coatepeque (1. guatemaltekische Liga) 
Mexico: Chiapas State (Sehenswürdigkeiten im mexikanischen Bundesstaat Chiapas, v.a. Palenque) 
Estado de México & Distrito Federal (Sehenswürdigkeiten des Bundesstaates Mexikos und der Hauptstadt, v.a. Teotihuacan, Toluca und Los Leones)
Consejo Mundial de Lucha Libre [Aréna México] (Lucha Libre/ mexikanische Wrestling-Show) 
Mexican Mining Towns (bedeutende Bergbaustädte Zentral-Mexikos, v.a. Guanajuato und Real del Monte) 
Mexican Death Cult (Album zu den omnipräsenten Todessymbolen und Altären zum Tag der Toten) 
Bullfighting in Tlaxcala (jetzt wird es noch tödlicher mit ritueller Rinderschlachtung spanischer Art... Stierkampf in Mexiko) 
Mexico: Morelos State (nun wieder Ruinen, aber diesmal im Bundesstaat Morelos und von den Azteken) 
Potros de UAEM 2:1 Correcaminos de UAT (2. mexikanische Liga in einem genialen Stadion) 
Grupo Sherwood Calimaya 2:3 CD Uruapan (wieder ein tolles Stadion, aber Not gegen Elend in der 5. Liga) 
Club America 1:1 Deportivo Toluca (1. Liga im berühmten Azteca – hat leider nicht das Zeug zum Jahrhundertspiel...) 
Pumas UNAM 1:2 Cruz Azul (fetziges Derby in tollem Stadion in der Hauptstadt, 1. Liga) 
Faraones Texcoco 3:0 Deportivo Independiente Mexiquense (noch ein tolles Stadion, 5. Liga) 
Cacti in Mexiko (Album zu allen Kakteenfotos, die ich in Mexiko gemacht habe; 100 Fotos – dabei war ich noch nicht mal im besonders kakteenreichen Norden...) 
Mexico: Puebla State (Kirchen, Kakteen und Kitsch im Bundesstaat Puebla) 
Mexico: Veracruz State (Fotos von der Küstenstadt, die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates ist)
Tiburones Rojos Veracruz 2:4 Toluca (1. Frauenfußballliga Mexikos im Haiestadion) 

Websites fürs Groundhopping:
- 1. Mexikanische Liga (Ligaseite)
- 2. Mexikanische Liga (Ligaseite) 
- Frauenliga Mexikos (Ligaseite)
- Liga Premier (3. und 4. Liga MX) 
- Tercera Division (5. Liga MX) 
- 1. Liga Belize 
- Belmopan Kreisverband 
- Orange Walk Kreisverband 
- Nationalmannschaft Belize und allgemeiner Fußball 
- Ligenseite Guatemala  (für 2. Liga auch soccerway)
- Lucha Libre Allgemein (sehr viele Events, zumindest ein paar Tage im Voraus) 
- Lucha Libre (CMLL – größte und älteste Promotion) 
- Lucha Libre (AAA – wohl beste Promotion, aber starker US-/Wrestling-Einfluss) 
- Lucha Libre (DTU – brutalste Promotion mit blutigen Hardcore-Kämpfen/ Lucha Extrema) 
- Noch mehr Gewalt: Stierkampf 
- Tiersport ohne Tote: Rodeo bzw. in der mexikanischen Form: Charreada (siehe auch: Facebookseite für den Hauptstadtverband)

Interessante Wikipedia-Artikel zu Mexiko:
- Fußball in Mexiko
- Deutsche Minderheit in Mexiko
- Indigene Sprachen in Mexiko 

Hinweise zu Mexiko:
- Von den Sehenswürdigkeiten und Stadien her eines der lohnendsten Länder weltweit
- Hab auch noch nie so viele Mitbringsel mitgeschleppt wie aus Mexiko...
- Sehr unterschiedliche Landesregionen (der Süden mit Yukatan und Cancun ist landschaftlich und kulturell deutlich anders als das zentrale Hochland mit der Hauptstadt oder der Norden)
- man sollte auf jeden Fall etwas Spanisch können, da sonst Arschkarte, da kaum einer Englisch kann
- Wirklich guter Fußball in oft tollen Stadien, außerdem interessante lokale Sportarten (Lucha Libre, Charreria)
- Sehr höfliche Leute, der gute Service und die fast immer hohe Qualität in Restaurants und Hotels – die übrigens fast immer deutlich günstiger als in Deutschland sind – sollte immer mit Trinkgeldern (20 Peso und mehr) vergolten werden
- Die Infrastruktur ist je nach Region zwischen mittel- oder osteuropäischen Stand oder aber ländlichem arabischen Stand (d.h. nicht extrem schlecht, aber sehr verbesserungswürdig: löchrige Straßen, die es trotz allem Gejammer in der Form nirgendwo in DE gibt, manchmal mangelhafte Stromversorgung, medizinische Versorgung nur in großen Städten – letztgenannte aber auf europäischem Niveau!)
- die lange Geschichte der ausufernden Gewalt im Land ist bei eingehender Beschäftigung gut sichtbar, aber als Tourist wird man kaum mit den Problemen konfrontiert; es wird selten gebettelt, noch seltener aggressiv gebettelt und mit der Drogenkriminalität hat man noch seltener zu tun – es empfehlen sich aber unbedingt Maßnahmen gegen Diebstahl; jeder Mexikaner empfiehlt, sofort nach dem Einsteigen in den Mietwagen die Autotüren zu verriegeln und Wertsachen auf verschiedene Taschen zu verteilen, z.B. auch auf mit schnittfesten Seilen gesicherte Gürteltasche (Pacsafe)

Zu Belize:
- In der Landesmitte gibt es sehr interessante tropische Berglandschaft und etliche spektakuläre Mayaruinen
- Straßeninfrastruktur ist sehr schlecht, man sollte besser einen Wagen mit Allrad haben, wenn man die zuvor genannten Sehenswürdigkeiten alle abklappern will (selbst Lamanai ist ohne Allrad kaum zu erreichen)
- Essen ist sehr teuer, v.a. die Supermärkte und Läden verlangen Wucherpreise für primitivste Ware – Preis-Leistung in Restaurants ist aber OK
- Fußballniveau ist sehr niedrig, die District Leagues schienen dabei nicht mal schlechter als die Premier League – sehr nett sind die Sportanlagen in oft schlechtem Zustand (warum man dann 2,50€/ 5€ je nach Liga für jeden Dreckskick zahlt? Echt britisch sowas...)
- Unterkünfte der niedrigen Preislage offenbar durchweg mies: ein Plus sind stets die netten Betreiber, alle können Englisch (was in den Nachbarländern im Niedrigpreissegment die Ausnahme ist) aber die Räume sind stickig, extrem klein, laut...
-Apropos Englisch: die meisten können fließend und mit gut verständlichem Akzent Englisch, einige sind auch Muttersprachler – Spanisch können aber auch viele, aber die meisten mischen das einfach alles zu einer lustigen Kreolsprache oder Spanglish...
- Fazit: wenn man im Süden Mexikos ist, lohnt ein Abstecher – kulturell, landschaftlich und historisch ein halbwegs interessantes Land, Sport eher dürftig, vieles Gebotene leider unverhältnismäßig teuer. Also extra nur nach Belize reisen würde ich nicht empfehlen!

Zu Guatemala:
- tolle Mayaruinen, vereinzelt auch andere architektonische Sehenswürdigkeiten und oft spektakuläre Landschaft
- Fußball ist nicht schlecht, sehr preisgünstig und wird in oft interessanten Grounds gespielt
- es ist leider ein Entwicklungsland mit schlechter Infrastruktur (überlastete, schlechte Straßen/ regelmäßig Stromausfälle usw.)
- meistens gastfreundliche, höfliche Leute (noch freundlicher als in Belize, aber eher reservierter als in Mexiko und noch mehr Kaputte und Kriminelle; daher gelten die Sicherheitshinweise für Mexiko noch mehr in Guatemala)
- es gilt auch noch mehr als in Mexiko: Spanisch sprechen oder nix verstehen; fast niemand kann Englisch
- Für Guatemala kann ich auch eine generelle Reiseempfehlung aussprechen, auch wenn mir Mexiko noch deutlich besser gefallen hat: also Belize na ja (5,5/10), Guatemala sehr lohnend (7,5/10) und Mexiko absolut topp (10/10)!

Mittwoch, 24. Oktober 2018

W639II: Mayas diesseits und jenseits der Grenze – von Belize nach Guatemala

Photos:
a) Belize: XUNANTUNICH Maya Ruins
b) Guatemala: Yaxha Lake, El Remate
Xunantunich Am Dienstag machten wir uns in das dritte Land unserer Tour auf. In Hopkins funktionierte ja nichts, aber nach dem Frühstück mit dem Lesen der einheimischen Zeitung (manche Artikel spanisch, die meisten englisch, viel über Sexualstraftaten und Gang-Gewalt) bekamen wir in Dangriga bei der Scotiabank an der Brücke Geld und vertankten einen Teil gleich mal. Die Gallone macht über 11 Belize-Dollar, somit 1 Liter ca. 1,35€ (zum Vergleich: Super kostet in Mexiko gut 40 Cent weniger und in Guatemala ca. 35 Cent weniger). Wir kamen ohne Probleme über den tollen Hummbingbird-Highway via Belmopan nach El Benque Vieje. Dort fuhren wir erstmal zur Fähre, die handbetrieben über den ca. 100m breiten Fluss zu den etwas abgelegen liegenden Mayaruinen von Xunantunich führt. Diese Stätte ist auch wieder sehr kompakt und hat tolle Pyramiden und Tempel sowie ein informatives Museum zu bieten. In der höchsten Pyramide nisten Fledermäuse, man kann natürlich trotzdem bis oben hin und sehr ungesichert rumklettern.

Auf dem Weg zur Grenze gibt es noch einige intelligente Schilder wie: „Tell Guatamala to leave we Belize alone“. In einem Artikel von 2001 aus der Haaretz, der aber immer noch aktuell ist, findet man interessante Parallelen zwischen dem Landkonflikt Guatemala vs. Belize und Israel vs. Palästina. Xunantunich Die Grenzabfertigung in Belize ging relativ schnell, aber die Ausreisegebührt lag bei fast 20€ pro Person. Wechselkurse waren auch sehr schlecht. Rüber nach Guatemala: ab nun wurde wieder Spanisch gesprochen, aber die Wegelagerei ging weiter... Mit gut 20€ Einreise-, Fahrzeugdesinfektions- und Versicherungsgebühren, sowie – nicht zu vergessen – über 2€ Brückennutzungsgebühr über den Grenzfluss (auf so einen Stuss muss man erst mal kommen!) war das aber alles nicht mal halb so teuer wie in Belize.

Leider sind manche Sehenswürdigkeiten sehr überteuert. In Yaxha wollten die fast 9€ pro Person für die Mayaruinen und dafür reichten die paar Quetzales von uns nicht. Euros konnte keiner tauschen, Pesos auch nicht – nicht mal zu Fantasiekursen mit hohem Verlust: weder die Mitarbeiter noch die aus dem angrenzenden Hotel waren irgendwie hilfreich, sehr unsympathisch sowas! – nur US-Dollar wären noch gegangen. Nächstes Mal auf diesem Kontinent besorge ich doch vorher US-Dollar für solche Situationen. Wir fuhren weiter durch leicht gebirgige Urwaldlandschaft, die mit vielen Seen durchzogen ist, nach El Remate. Blöd, wenn man in ein Land einreist und zuerst in der am wenigsten entwickelten Region landet. Im Sun Breeze Hotel hat der sehr freundliche Inhaber wirklich tolle Zimmer – sehr viel besser als in Belize für den gleichen niedrigen Preis von ca. 24€ – und einen schönen Hof am See. Zum Wechseln schickte er uns dann ins beste Hotel der Kleinstadt, da er selber nur US-Dollar hätte wechseln oder nehmen können. In der „La Muella“ bekamen wir zu einem Fantasiekurs von 1:7,7 statt 1:9,6 einige Quetzales. Der Geldautomat im gleichen Gebäude funktionierte mal wieder nicht wegen Stromschwankungen...
Aber das Hotel war sehr gut wie gesagt und gegenüber gab es auch ein echt gutes Restaurant: ca. 12€ pro Person für Vor-, Hauptspeise und Getränk waren OK. Bedienung auch so freundlich und sympathisch wie das in Guatemala und Mexiko und weitestgehend auch in Belize üblich ist. Die Küche ist ähnlich wie die mexikanische: Tortillas aus Mais, Bohnenmus, Fleischstücke, Reis, Gemüse... El Remate Statistik:
- Tourkilometer: 260 (260km Mietwagen, unter 10km Fähre) - Saisonkilometer: 22.150 (11.580 Auto, davon 1.580 Mietwagen/ 9.600 Flugzeug/ 970 Fahrrad/ unter 10km Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)

Dienstag, 23. Oktober 2018

W639I: Noch mehr Mayaruinen und die Kolibri-Autobahn zur belizischen Küste

Photos:
Belize: San Ignacio (Cahal Pech Maya Ruins), Teakettle-Arizona (Road to Actun Tunichil Muknal), Hummingbird Highway (Belmopan to Dangriga), Hopkins

Video:
Driving the Hummingbird Highway through Armenia village with one of the religious music stations on the radio...  San Ignacio Montag bummelten wir etwas und fuhren dann in San Ignacio zur Maya-Ruinenstätte Cahal Pech. Die liegt toll auf einem Hügel oberhalb des Ortes, kostete die üblichen 4,50€ und bietet auf engem Raum sehr kompakt schöne Pyramiden, kleine Ballspielplätze und komplex ummauerte Plazas.

Dann machten wir uns auf den Weg in die sogenannte Haupt,,stadt“ Belmopan. Vorher fuhren wir einem touristischen Hinweisschild nach, was aber unsinnig mit „archeological reserve“ bezeichnet war, obwohl es eine Höhle ist. Wir liefen da eine Weile durch die schöne Landschaft im Tal des Roaring Creek. In Belmopan legten wir eine Esspause ein – selten so guten Burger gegessen! Zu sehen gibt es in der künstlich angelegten, primitiv in Betonstil errichteten Hauptstadt aber nichts. Der Ort hat reine Verwaltungsfunktion, da Belize City an der Küste, als ehemalige Hauptstadt und größte Stadt des Landes immer wieder schwere Hurrikanschäden erlitten hat.

Die Fahrt über den Hummingbird Highway war dann ein echtes Highlight. Eine tolle tropische Berglandschaft mit zerklüfteten Berggipfeln die dicht bis auf die Spitzen bewaldet sind! Am Anfang des Weges steht ein Schild "Be prepared to meet thy God". Soll das eine Drohung sein? Mache dich bereit deinen Gott zu sehen? So gefährlich war die Strecke doch gar nicht, da gut asphaltiert! Wir passierten u.a. ein Dorf mit dem Namen "Armenia". Dort leben allerdings keine Armenier, sondern es wurde zu Ehren des angeblich zu erst christianisierten Landes der Welt so benannt. Belize ist sehr religiös, überwiegend katholisch aber auch viele Freikirchen u.a., was man auch am Radio merkte. Teilweise wurde auf den religiösen Sendern auch deutsche christliche Musik gespielt (wohl für die Minderheit innerhalb der Mennoniten, die Musik akzeptiert und zumindest Gospels macht), doch ganz überwiegend amerikanische. Es gibt auch nur ein sehr überschaubares Angebot in diesem Segment auf Deutsch. Unvorstellbar auch in Deutschland, dass nicht nur ein paar Minuten nette ruhig vorgetragene "Worte zum Sonntag" eingespielt werden, sondern täglich aktuelle teils sehr lange Predigten. Die "Pastor's Perspective" war nur kurz zum Thema "Eindämmung von Hate Speech, da wir uns sonst auf den Abgrund zubewegen", gestern hatten wir eine tolle Predigt zum Sonntag gehört, in dem ein typisch mitreißend erzählender belizischer Pfarrer eine tolle Story um "Vergebung führt zu einem glücklicheren und längeren Leben" aufbaute (hier geht es zum Pressetext in der Daily Mail). In Hopkins an der Karibikküste angekommen checkten wir im Funky Dodo Hostel ein. Die Besitzer sind ein deutsch-polnisches Ehepaar und die Manager sind aus dem Ort. Sehr interessantes internationales Publikum, sehr schön angelegt. Aber der Standard der Zimmer ist für den Preis von 30€ mal wieder indiskutabel. Mexiko oder auch Ost- und Südosteuropa bietet wirklich mehr fürs Geld! Hummingbird Highway Statistik:
- Tourkilometer: 170 (170km Mietwagen)
- Saisonkilometer: 21.890 (11.320 Auto, davon 1.320 Mietwagen/ 9.600 Flugzeug/ 970 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)

W638V: Premier League auf Kreisliga-Niveau aber mit Live-Kommentar

Real Verdes Football Club (San Ignacio) ........... 2
Belize Defence Force FC (Belize City) ................ 1
- Datum: Sonntag, 21. Oktober 2018 – Beginn: 16.00
- Wettbewerb: Premier League of Belize, Opening (1. belizische Fußballliga, Amateurliga)
- Ergebnis: 2-1 nach 93 (45/48) Minuten – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 13. (25), 1-1 49. (7), 2-1 80. (9)
- Gelbe Karten: 7, 25 (Verdes); 19, 6, 42, 10 (BDF)
- Rote Karten: 19 von BDF (47. Min., rot, grobes Foul)
- Austragungsort: Santa Elena Sports Complex (San Ignacio/ Santa Elena; Kapazität: 3.000, davon 2.000 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 400 (davon ca. 20 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,5/10 Verdes FC 2:1 Belize Defence Forces Photos with English Commentary :
a) Football: Verdes FC vs. Belize Defence Forces
b) Belize: LAMANAI, Indian Church, Shipyard, Guinea Grass

Videos:
Verdes FC vs. Belize Defence Forces (Match Commentary) 

Die Mayaruinen von Lamanai gelten als die größte Sehenswürdigkeit Belizes. Dorthin zu kommen ist ein ziemlicher Akt. Am besten geht das aber von Orange Walk aus. Ab dem Abzweig Tower Hill wird der Asphalt schlecht. Im Nachbarort Guinea Grass wird es unbefestigt. Bald kommt auf der holprigen Piste eine Streusiedlung namens Shipyard. Dort leben Mennoniten. Wenn man Sonntagvormittag da rumfährt, sieht man vor den einfachen Gotteshäusern dutzende Pferdekutschen stehen. Ohnehin sieht man Autos nur in Fahrzeugverwertungen, die von Mennoniten geführt sind. Diese Sondergruppe hält Autos wie auch Elektrizität für Teufelszeug oder zumindest nicht gottgefällig. Wie auch radikale Muslime verbieten sie Tanz und Gesang und stellen die religiöse Schrift (Bibel) über alle weltliche Gesetze. Viele der Mennoniten sprechen Deutsch, da ihre Vorfahren aus Friesland nach Russland, von da oft nach Kanada, USA, Mexiko und eben auch Belize auswanderten. Der soziale Zwang in dieser Gemeinschaft führt aber auch zum Erhalt einer einzigartigen Kultur: die Männer mit ihren Hüten, Hemden und Latzhosen, die Frauen mit langen Kleidern und Hüten (oder islamisch wirkenden Schleiern, wenn sie aus der Kirche kommen). Eine Fahrt durch Shipyard (oder auch die weiter westlich gelegenen, landwirtschaftlich geprägten Siedlungen) ist eine richtige Zeitreise...
Interessante Artikel zu den Mennoniten in Belize gibt es auf umdiewelt.de, in der Süddeutschen (zu den Fundis) und auf brandeins (zu einer liberaleren Strömung). 

Kommen wir nun zu Lamanai: nach über 40km Piste erreichten wir Indian Church, wo auf dem Weg zu den Mayaruinen schon mal die Ruinen zweier spanischer Kirchen stehen. Die Mayaruinen kosten 4,50€ Eintritt. Es ist wenig los, nur ein paar kleine Touristengruppe (jetzt ist aber auch Nebensaison) und man kann auf alle Pyramiden klettern. Der Ballspielplatz ist winzig, aber die Jaguarpyramide, der Maskentempel mit den beiden tollen in Stein gemeißelten Visagen und die Hohe Pyramide (High Temple) sind spektakulär. Letzterer ist mit 33m das höchste historische Bauwerk in Belize und es gibt kaum moderne Bauwerke, die höher sind. Der Blick von der Spitze ist genial und führt über den Urwald und den Fluss (New River) und auch über das Mennonitenland. Im Hintergrund plärrten die Brüllaffen (klingt wie eine Mischung aus Löwe und Affe)... Lamanai Wegen Unpassierbarkeit der Strecke Indian Church – Spanish Lookout fuhren wir wieder bis Tower Hill zurück und heizten die Schnellstraße bis Santa Elena durch. Dort gab es Premier League of Belize zu sehen. Es spielten die Verdes (die Grünen, man merkt den spanischen Einfluss: San Ignacio, der Bezirk heißt Cayo, Nachbarorte El Benque Vieje und Santa Elena, um die Ecke wie gesagt der spanische Ausguck (Spanish Lookout)) gegen die Streitkräfte (Belize Defence Force). Meist spielen die Grünen im Norman Broaster Stadium San Ignacio, heute wurde aber auf der anderen Seite des Flusses in Santa Elena gekickt. Der Sport Complex, den man für 4,50€ betreten durfte, ist recht neu und gepflegt: die Obertribüne hat 12 Reihen und ist etwas schmucklos, aber das leicht gebirgige Panorama mit den bunten Häusern um das Stadion herum ist sehr schön. Der Rasen ist etwas weggetreten und holprig, aber ganz gut und v.a. trocken.

Das Spielniveau war für einen Zweitplatzierten und einen Vorletzten der ersten Liga grauenhaft. Aus Nahdistanz donnerte Verdes FC die Führung unters Tordach, nach der Pause sah ein Gästespieler nach einem Ellenbogenschlag rot, doch seine „Compadres“ trafen nur zwei Minuten später zum 1:1. In der Schlussphase fiel noch das 2:1 für Verdes.

Das Stadionessen war nicht so toll wie in Mexiko, aber es gab interessante Früchte, getrocknete Bananen, Salzgebäck und unheimlich viel Alkohol...
Die ganze Zeit über kommentierte ein lustiger Typ in kreolisch eingefärbten Englisch das Spiel per Mikrofon und Lautsprecher.
Interessant war hier auch, dass etwa die Hälfte des Publikums aus Frauen bestand, die auch gut mitgingen und sich für den Kick interessierten. Das habe ich noch nirgendwo so erlebt, auch in Deutschland oder den benachbarten westlichen oder nordeuropäischen Nationen nicht! Verdes FC 2:1 Belize Defence Forces Statistik:
- Grounds: 2.277 (1; diese Saison: 65 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.460 (1; diese Saison: 75)
- Tourkilometer: 230 (230km Mietwagen)
- Saisonkilometer: 21.720 (11.150 Auto, davon 1.150 Mietwagen/ 9.600 Flugzeug/ 970 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 6 [letzte Serie: 13, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 638 Wochen.

BELIZE

LP Nr.: 65, Grounds: 2

Orange Walk Town (2): Louisiana Football Field (diverse Spiele der Orange Walk Football Association) – 1.000 (600/ 400); 8,0
Santa Elena/ San Ignacio (1): Santa Elena Sport Complex (Ausweich Verdes FC, regionale Ligaspiele Cayo District) - 3.000 (2.000/ 1.000); 6,0
Orange Walk Football Association Division 1

W638IV: Länderpunkt Belize – in Deutschland wäre der Platz mal wieder „unbespielbar“ gewesen...

Jam Rock Defenders (Corozal) ........................... 4
San Felipe Football Club ..................................... 3
- Datum: Samstag, 20. Oktober 2018 – Beginn: 21.00
- Wettbewerb: Orange Walk Football Association First Division (2. belizische Fußballliga/ Amateurliga)
- Ergebnis: 4-3 nach 95 (45/50) Minuten – Halbzeit: 3-1
- Tore: 0-1, 1-1, 2-1, 3-1, 4-1, 4-2, 4-3
- Gelbe Karten: 2x 5, 2, 9, 16, 7 (Jam Rock); 19, 20, 23 (San Felipe)
- Rote Karten: Nr. 5 vom Jam Rock (90. Min. wg. wdh. Fouls)
- Austragungsort: Louisiana Football Field (Orange Walk Town; Kapazität: 1.000, davon 600 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 45 (davon je ca. 5 Fans der beteiligten Teams)
- Unterhaltungswert: 7,0/10

Progresso Football Club ...................................... 4
Palmar FC (Orange Walk) .................................. 1
- Datum: Samstag, 20. Oktober 2018 – Beginn: 19.00
- Wettbewerb: Orange Walk Football Association First Division (2. belizische Fußballliga/ Amateurliga)
- Ergebnis: 4-1 nach 93 (45/48) Minuten – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0, 2-0, 3-0, 3-1, 4-1
- Gelbe Karten: 2x 9, 14, 3 (Progresso); 21, 8 (Palmar)
- Rote Karten: Nr. 9 von Progresso (92. Min. wg. wdh. Fouls)
- Austragungsort: Louisiana Football Field (Orange Walk Town; Kapazität: 1.000, davon 600 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 45 (davon ca. 10 Progresso-Fans, der Rest zumeist für Palmar)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 Orange Walk Football Association Division 1 Photos with English Commentary :
a) Football in Belize: Progresso FC vs. Palmar FC & San Felipe vs. Jam Rock (Regional League at Orange Walk Town’s Louisiana Football Field)
b) Mexico: Yucatán/ Bacalar
c) Belize: Corozal, Orange Walk Town

Samstag ging es früh auf die Piste. Kilometerlang über mehr oder weniger breite, gut asphaltierte mexikanische Schnellstraßen durch den Dschungel der Halbinsel Yukatan. Wenig Verkehr, dünne Besiedelung – die Geschwindigkeitsbeschränkung interessierte mangels Kontrollen keine Sau, uns schnell auch nicht mehr. So kamen wir beizeiten in Bacalar an. Dort wartet eine sehr schöne, vollständig restaurierte sternförmige spanische Festung mit Blick über eine palmengesäumte Lagune auf Besucher. Fast 4€ Eintritt sind viel, aber es gibt im Inneren auch ein informatives kleines Museum zur Geschichte des Ortes und der Mayaregionen. Bacalar Dann ging es weiter zur mexikanisch-belizischen Grenze – und die Pirateriegeschichte der Region wurde dort sehr stark deutlich... Hier was bezahlen, dort was bezahlen: Ausreisesteuer, Einreisesteuer, Versicherung, Desinfektionsgebühr (also fürs Auto, nur das wird desinfiziert), da eine Gebühr, dort eine Gebühr, hier noch Trinkgeld für den Typen, der einen von Schalter zu Schalter führt... Bei zwei Personen ist man schnell 100€ los, obwohl man über eine Stunde in der Hitze von einem Schalter zum nächsten geschickt wurde – aber immerhin sind alle Leute freundlich und sympathisch. Wenn ich da an die vielen Sozialinkompetenten bei uns oder in anderen europäischen Ländern denke – so ein unangenehmes Volk scheint es in Belize oder Mexiko in diesen Jobs nicht zu geben.

Belize ist im Gegensatz zu seinen Nachbarländern nicht Latein-Amerika, denn hier haben die Briten kolonisiert. Früher hieß das mal „Britisch-Honduras“. Dementsprechend wurde ab der Grenze Englisch gesprochen. Allerdings sprechen manche Leute nur Kriol (Kreol/ Creole), viele auch Spanisch als Fremdsprache. Es werden teilweise auch karibische Sprachen wie Garifuna gesprochen. Auf jeden Fall wird man aber mit Englisch gut durchkommen in Belize und am häufigsten unter den Einheimischen das belizische Kreol hören. Das ist eine Mischsprache die auf Englisch basiert, aber viele spanische Worte benutzt. Zudem werden auch Worte aus 8 westafrikanischen und karibischen Sprachen genutzt. Daher ist das kein englischer Dialekt, sondern eine eigene (auch mit sehr guten Englischkenntnissen und einigen Spanischkenntnissen kaum verständliche) Sprache. Mehr Infos und ein Sprachbeispiel hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Belizean_Creole
Das erste Sprachbeispiel zu Kreol hörten wir in Corozal, der ersten Stadt (oder großem Fischerdorf) nach der Grenze. Dort hoben wir bei Scotia Bank Geld ab, neben uns am Automaten halfen zwei Belizer einem Engländer beim Geldabheben. Belizer 1 (bei der Sprachmenüführung): Ey Man, press English, OK?
Belizer 2: Sí, OK
Belizer 1: Fock, says no acceptar dis credit card
Belizer 2: Vale, try again...

Wir liefen noch etwas durch Corozal, wo es einen schönen zentralen Platz mit bunten Häusern, einem Uhrturm und Mauerresten einer Festung (wie beschissen war die gebaut, wenn die bei einem Hurrikan zerstört wurde?!) gibt. Am Meer stehen auch einige nette Holzhäuser. Ist aber eher alles etwas verfallen. Die hohe Luftfeuchtigkeit fördert leider Schimmel und Co.

Es ging über eine schmale asphaltierte Schnellstraße durch tropische, von Feldern aufgelockerte Landschaft. Immer wieder Dörfer mit netten Fußballplätzen (oft recht hohes Gras, verrostete Tore und versiffte Betontribünen: keiner der Plätze ist aber aufgegeben). Dann kommt Orange Walk Town. Drittgrößte Stadt des Landes, eher unattraktiv, aber ein paar nette Holzhäuser, schöne Flusslandschaft und mehrere schöne Stadien. Wir checkten aber erstmal bei Ricky’s Casa ein. Für knapp 20€ war das winzige primitive Zimmer immer noch zu teuer, aber der Typ war sehr nett. Orange Walk Town Wir machten am Abend gleich den Länderpunkt. Vorm Einchecken hatten wir einfach den Schulsportplatz, auf dem gemäß Facebookseite der New Orange Walk Football Association gespielt werden sollte, angesteuert und der nette Platzwart ließ mich Fotos der Anlage bei Helligkeit machen und warb gleich für die bevorstehenden Spiele. Die Anlage ist sehr interessant: drei sechsreihige primitive Tribüne vor der Schule auf der Längsseite vom Platz (Betonsteine, darauf Holzbretter, darüber ein Wellblechdach mit Holzpfeilern. Drumherum einige Palmen. Auf dem Rasen wucherte es kräftig und unregelmäßig. Es standen Pfützen an einigen Stellen, da der Platz völlig uneben ist. Also in Deutschland wäre der Acker „unbespielbar“ gewesen. Bei den kranken mitteleuropäischen Maßstäben könnte man in Belize aber den Spielbetrieb gleich einstellen. Natürlich ist es schade, dass die Infrastruktur so schlecht ist in Belize, aber andererseits sieht man auch, wie verwöhnt und verweichlicht der deutsche Fußball bis in die untersten Ligen ist. Auf unsere Infrastruktur können wir stolz sein – auf unseren lächerlichen Umgang mit wettertechnischen oder anderen kurzzeitigen Sportplatzproblemen aber überhaupt nicht!

Für 5 Belize-Dollar (2,20€) Eintritt bekam man zwei schöne Spiele zu sehen. Die Belize Premier League hat keine Auf- und Abstiegsregelung – es ziehen sich nur manchmal Teams in die zweite Ebene zurück und werden mal ersetzt und mal nicht. Die zweite Ebene ist die höchste Spielklasse in den jeweiligen Districts. Orange Walk ist so eine dieser Verwaltungseinheiten. Im Moment haben sie keinen Verein in der Premier League, aber zwischen den besseren Teams auf Distrikt-Ebene und den Premier League Clubs ist kein nennenswerter oder deutlich sichtbarer Niveauunterscheid auszumachen. So war der erste Kick zwischen Progresso FC (aus einem Dorf zwischen Orange Walk und Corozal mit diesem spanischen Namen für „Fortschritt“) und Palmar FC (aus dem Ortsteil Nuevo Palmar, Orange Walk Town – sie spielten in modifizierten polnischen Nationaltrikots) ganz ansehnlich. Hohes Tempo, viele Torszenen, natürlich ziemlich chaotisch. Progresso gewann 4:1, teilweise wirklich schöne Treffer, verlor kurz vor Schluss noch einen Spieler mit Gelb-Rot.

Ich hatte uns zwischendurch noch was zu Essen geholt. Die Öffnungszeiten in Belize sind viel schlechter als in Mexiko, aber bei den völlig in chinesischer Hand befindlichen Geschäften und Imbissen kriegt man am zuverlässigsten etwas zu Essen.

Spiel 2 war dann noch besser: Die Jam Rock Defenders aus Corozal (mit ihren modifizierten Chelsea Trikots) gegen San Felipe (einem Dorf bei Orange Walk). San Felipe ging erst in Führung, geriet aber bis zur Pause noch 3:1 in Rückstand, u.a. durch einen über die Torwarthandschuhe gerutschten 25m-Freistoß. Nach der Pause schien mit dem 4:1 alles erledigt, doch in der Schlussphase kam San Felipe noch mal zurück und kam bis auf 4:3 heran. Das letzte Tor fiel in Überzahl, da auch hier der Schiri ziemlich mit Karten um sich warf und ein Spieler von Jam Rock Gelb-Rot sah. Während der Spiele wurde fleißig auf Kreol kommentiert und geschimpft. Am sinnigsten war die Frage des Palmar FC Trainers, warum seine Leute nur rumbolzen: „Why sólo bang bang bang?!“ Orange Walk Football Association Division 1 Statistik:
- Grounds: 2.276 (1; diese Saison: 64 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.459 (2; diese Saison: 74)
- Tourkilometer: 470 (470km Mietwagen)
- Saisonkilometer: 21.490 (10.920 Auto, davon 920 Mietwagen/ 9.600 Flugzeug/ 970 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 5 [letzte Serie: 13, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 638 Wochen.