Samstag, 20. Februar 2016

W499II: Erst bis zu 4 Tore vorne, dann mit 9 Toren verloren

Leichlinger Turnverein 1883 ........................ 26
Ostfriesischer Handball Verein Aurich ....... 35
- Datum: Freitag, 19. Febuar 2016 – Beginn: 20.00
- Wettbewerb: 3. Liga West (3. Handballliga, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 26-35 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 13-11
- Tore: Hilger 6, Novickis 4, Padeken 4, Kreckler 3, Hansen 3, Lange 3, Reuland 3 (LTV); Wendlandt 8, Oroz 8, Schweigart 5, De Buhr 4, Seidler 4, Lemke 3, De Raad 2, Hertlein 1 (OHV)
- Gelbe Karten: Hansen, Trainer Lorenzet (LTV); Seidler, Wendtlandt (OHV)
- Zeitstrafen: 2x Hansen, 2x Zechmeister, 1x Trainer Lorenzet (LTV = 10 Minuten); 2x Oroz, 1x Wendtland, 1x Lemke, 1x Hertlein (OHV = 10 Minuten)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sporthalle am Hammer, sogenanntes „Smidt Forum“ (Kap. 500, davon 420 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 250 (davon ca. 8 Gästefans; angeblich insgesamt 321 Zuschauer)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Alles andere als ein überragendes Spiel, aber spannend und packend durch den Spielverlauf) Leichlinger TV 26:35 OHV Aurich Photos with English Commentary:
Handball: Leichlingen v Aurich (3rd Division)

Mit Bahn und Rad ging es diesen Freitagabend nach Leichlingen/ Rheinland. Dort spielt schon länger recht erfolgreich ein Drittliga-Handballteam. Heute war der am weitesten entfernt liegende Gegner zugast: die Ostfriesen vom OHV Aurich. Diese brachten immerhin 8 Fans mit ein paar Trommeln mit – die würden sicherlich auch nach Wetzlar oder noch weiter fahren; auch wenn sie dann über Wenden fahren müssen: nach Ostfriesland drehen die dann bestimmt nicht um...

Auch die Leichlinger hatten ein paar Trommeln am Start, aber die Stimmung war insgesamt gesamt absolut mies. Das Publikum hatte gar nichts drauf – schade, dass nicht die Volmetaler da waren: die hätten die heute halbleere Halle vollgekriegt und Leichlingen hätte nicht so eine Fantasiezahl von 321 Zuschauern melden müssen. Real waren das nur etwa 250. Die vom Möbelfritzen Smidt namentlich verunstaltete Sporthalle ist übrigens ganz gefällig, aber die Stehplätze sind zu eng – v.a. wenn dann noch Gerümpel darauf abgestellt wird – und die fünfreihige Tribüne ist auch recht primitiv. Nur der Sprecherturm und die Gartenzaunähnliche Abtrennung zu den Sitzplätzen wissen zu gefallen.

Das Spiel war jetzt auch nicht so der Bringer, aber spannend war es auf jeden Fall. Denn erst bestimmte Leichlingen nach Belieben das Spiel und trotz Aufbäumens der Gäste schienen sie bei der 13:11 Halbzeitführung alles im Griff zu haben – aber nach der Pause verloren sie völlig den Faden und gaben das Spiel spätestens ab der 40. Minute aus der Hand: am Ende verloren sie trotz mehrfacher Vier-Tore-Führung mit neun Toren Differenz 26:35! Wie der gehirnamputierte Trainer der Leichlinger seiner Mannschaft klargemacht hat, dass diese Leistung schlecht war, will ich gar nicht wissen – so wie der ständig seine eigenen Spieler beschimpfte, unablässig über die sehr korrekt pfeifenden Schiris maulte und trotz des Spielverlaufs ab der 40. Minute gar nicht daran dachte, vier oder fünf nach dem Einspielen quasi aussortierte Spieler schnell noch zu reaktivieren um frischen Wind reinzubringen, muss das eh das dümmste Rindvieh der ganzen Liga sein... Leichlinger TV 26:35 OHV Aurich Statistik:
- Grounds: 1.552 (1 neuer; diese Saison: 137 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.596 (1; diese Saison: 160)
- Tageskilometer: 120 (80km Bahn, 40km Rad)
- Saisonkilometer: 38.960 (25.430 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 5.000 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.500 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 90 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 499.

Donnerstag, 18. Februar 2016

W499I: Freizeitvolleyball

Allgemeiner Turnverein 1894 Bonn .................: 3
Troisdorfer Leichtathletik-Gemeinschaft 1966: 0
- Datum: Donnerstag, 18. Februar 2016 – Beginn: 20.30
- Wettbewerb: Breiten- und Freizeitsport Männer Rheinland Bezirksliga 1 (2. BFS-Spielklasse, entspricht der insgesamt 10. Volleyballliga)
- Ergebnis: 3-0 nach 62 Min. (18/21/23)
- Satzergebnisse: 25-14, 25-19, 25-23
- Strafen:keine
- Austragungsort: Turnhalle Chemnitzer Weg (Kap. 60 Stehplätze)
- Zuschauer: 2 (davon keine Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Munteres Spiel mit spannendem letzten Satz) ATV Bonn 3:0 (25:14, 25:17, 25:23) Troisdorfer LG Photos with English Commentary:
Amateur Volleyball in Bonn: ATV v LG Troisdorf (Part 1 of the Series)

Die wichtigste und letzte Prüfung des Semesters fand an diesem Donnerstag statt. Nachdem ich sie um 14 Uhr gut überstanden hatte, brach ich zum Freizeitfußball mit anderen Studenten der Uni Bonn auf. Am Abend besuchte ich dann noch im berüchtigten Tannenbusch ein Volleyballspiel.

Da man mit unterklassigem Volleyball in Bonn etliche (auch ältere) Sporthallen machen kann, werde ich demnächst öfter solche Spiele besuchen. In NRW sieht es beim Volleyball ja so aus, dass es unterhalb der 1. Bundesliga (in der von NRW-Teams nur Düren spielt) eine zweigleisige 2. und eine viergleisige 3. Liga gibt. Die darunter befindliche Regionalliga ist regional unterteilt und im Falle der Regionalliga West eine reine NRW-Liga (4. Ebene). Darunter gibt es Ober- und Verbandsligen (5.-6. Ebene) und schließlich Landes- und Bezirksligen (7.-8. Ebene; bei den Frauen sogar Bezirksklassen und teilweise Kreisligen). Darunter einzuordnen sind die zwar vom Westdeutschen Volleyballverband (WVV) organisierten, aber von den Leistungsklassen (alles bis Bezirksliga bzw. Kreisliga) abgetrennten BFS-Ligen. BFS steht dabei für Breiten- und Freizeitsport. Diese BFS-Ligen sind zum einen nach Männer-, Frauen- und Mixed-Meisterschaft getrennt – und zum anderen in jeder dieser drei Kategorien in mehrere Ebenen aufgeteilt. Bei den Männerligen sind das die Landesliga (1), Bezirksliga (2), Bezirksklasse (3) und in einigen Regionen auch Kreisliga/ Kreisklasse/ Stadtklasse (4-5).

Ich hatte mir ein Spiel der Männer Bezirksliga Staffel 1 (2. Ebene im BFS) rausgesucht, das in der Sporthalle im Chemnitzer Weg (einer Außenstelle des Gymnasiums Tannenbusch) ausgetragen wurde. Die Sporthalle ist so klein und eng, dass man selbst beim Volleyball fast im Feld steht. Die Bauweise ist primitiv aus Beton und Backstein mit Kunststofffenstern. Einige der Basketballkörbe sind schief. der Punktrichter baute sich aus zwei Turnkästen sein Podest am Netz.

Das Spiel war natülich auf ganz niedrigem Niveau, aber doch sehenswert. Der Allgemeine Turn Verein ist nicht mit der ebenfalls ATV abgekürzten Akademische Turnverbindung Gothia-Suevia zu verwechseln. Und der ATV, ein Teams das anscheinend zu 100% aus Russen und Russlanddeutschen (darunter auch einer mit eingedeutschtem Vornamen und einer, der vom Namen her in die ehemals oder jetzt auch noch russischbesetzten muslimischen Gebiete gehört), bestimmte v.a. im ersten Satz das Geschehen gegen die wenig athletisch aussehende Troisdorfer Leichtathletik Gemeinschaft. Im zweiten Satz führte die TLG mal mit zwei, drei Punkten, gab dann aber das Spiel aus der Hand. Im dritten Satz spielten die auf dem letzten Tabellenplatz stehenden Gäste sogar ganz gut – aber irgendwann war auch ein 10-Punkte-Vorsprung (10:20) aufgebraucht und es hieß 25:23 und damit 3:0 für den ATV Bonn!

Da die Spiele auf dieser Ebene nicht so spektakulär sind und nicht viele Fotos von mir gemacht werden, habe ich ein Flickr-Album angelegt, das bei jedem Spielbesuch im unterklassigen Volleyball in Bonn (unterhalb der Bundesliga besuche ich Volleyball eh nur in Bonn oder vielleicht mal noch beim TSV Leuna wieder, aber das wird dann natürlich getrennt) ergänzt wird. Nächsten Mittwoch gibt es das nächste Spiel... ATV Bonn 3:0 (25:14, 25:17, 25:23) Troisdorfer LG Statistik:
- Grounds: 1.551 (1 neuer; diese Saison: 136 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.595 (1; diese Saison: 159)
- Tageskilometer: 10 (10km Rad)
- Saisonkilometer: 38.840 (25.430 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 4.920 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.460 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 90 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 499.

Montag, 15. Februar 2016

W498IV: Verfallener Hartplatz in der Stadt – luxuriöser Kunstrasen auf dem Dorf

Fußball Club Pech 1956 ................................. 4
Sport Club Ließem 1990 ................................ 0
- Datum: Sonntag, 14. Februar 2016 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Kreisliga C, Bonn/ Staffel 3 (10. Liga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 4-0 nach 95 Min. (48/47) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 29. Daniel Saam, 2-0 61. Sascha Wähner, 3-0 68. Sascha Wähner, 4-0 74. Tim Pelzer
- Verwarnungen: Sven Müller, Tarek Djelassi, Marco Lehmacher? (Pech); Julian-Baris Hinterholzer, Keven Deuster, Besart Berisha (Ließem)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz Pech (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 90 (davon ca. 30 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Temporeiches und unterhaltsames Spiel)

1. FC Ringsdorff Godesberg 1919/22 II ....... 6
Club Galicia de Bonn ..................................... 0
- Datum: Sonntag, 14. Februar 2016 – Beginn: 12.30
- Wettbewerb: Kreisliga C, Bonn/ Staffel 3 (10. Liga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 6-0 nach 92 Min. (47/45) – Halbzeit: 4-0
- Tore: 1-0 17. Alexander Maus, 2-0 26. Florian Oster, 3-0 35. Lino Ramshaj, 4-0 45. Rosh Kamo (Foulelfmeter), 5-0 68. Lino Ramshaj, 6-0 70. Lino Ramshaj
- Verwarnungen: Rene Keuk, NN (beide Godesberg)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz Mehlem (Kap. 1.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 15 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Weitestgehend gutes Spiel trotz schwieriger Bedingungen) Sportplatz Mehlem: Ringsdorff Godesberg II 6:0 Galicia Bonn Photos with English Commentary:
a) Amateur Football in Bonn: Ringsdorff Godesberg Reserves v Galicia Bonn
b) Amateur Football near Bonn: FC Pech defeat SC Ließem 90

Eine Radtour in den Süden von Bonn… Der Tennenplatz Mehlem ist definitiv einer der Geheimtipps der örtlichen Fußballszene: zwei kleine verrottete Stehtribünen, netter Verschlag von Vereinsheim, hohe Bäume (teils auf der einen Tribüne drauf) und dann ein toller Panoramablick auf Schloss Petersberg, Drachenfels und Drachenburg!

Der Platzbelag ist natürlich übel und heute war er auch noch ziemlich unter Wasser. Aber Respekt: während die Weicheier in Sachsen-Anhalt z.B. reihenweise Spielabsagen haben, wurde hier bei 4 Grad und matschigem Hartplatz gekickt. Heimverein ist hier der 1. FC Ringsdorff Godesberg. Die Ringsdorff Werke sind ein graphitverarbeitender Betrieb gewesen, der heute anders heißt, aber erfolgreich im Ortsteil Mehlem weiter besteht

Heute spielte deren Reserve gegen den spanischen Verein Club Galicia, die nicht so auftraten wie ich es bei der Proletenregion Galizien erwartet hätte. Und das lag sicherlich nicht daran, dass da auch zwei Deutsche und ein Pakistaner (war der nicht mal U19-Cricket-Nationalspieler Deutschland oder ist das sein Namensvetter?) im Team waren. Der schreiende Schiri (bestes Zitat von ihm heute: [nach einer umstrittenen Abseitsentscheidung]: „Wenns falsch war tut‘s mir leid, wir spielen trotzdem mit Freistoß weiter“) musste jedenfalls nur zwei Karten verteilen.

Die Godesberger hatten die Partie völlig im Griff: Galicia vergab seine wenigen Chancen und Godesberg traf regelmäßig – zum einen durch gut herausgespielte Bälle, zum anderen auch durch einen Elfmeter – und siegte 6:0. Sportplatz Mehlem: Ringsdorff Godesberg II 6:0 Galicia Bonn Dann ging es mit dem Fahrrad über schöne Strecken im Bereich Wachtberg. Die beiden Wachtberger Ortsteil Pech und Ließem teilen sich einen Fußballplatz und zwar einen luxuriösen, aber für Zuschauer komfortfreien und auch landschaftlichen uninteressanten Kunstrasen in Pech. Ein krasser Kontrast jedenfalls zur veralteten Platzanlage in Bonn selber, die mir freilig viel besser gefallen hat, als der sterile Scheiß in dem sterilen Neubau-Kaff mit dem komischen Namen.

Das Spiel war aber richtig gut: sehr hohes Tempo, voller Einsatz – aber kein krasses Geholze wie bei Walberberg oder Hersel – und etliche Torszenen. Nach einer halben Stunde hämmerte ein Pecher den Ball unter die Latte zur Führung. Nach dem Seitenwechsel war nur noch seine Truppe am Drücker, konterte zum 2:0, gab einen verdeckten Schuss zum 3:0 ab und schoss souverän zum 4:0 ein. Ein Elfer wurde kurz davor kläglich vergeben. Da es bei Ließem gar nicht lief, wurde es fast noch handgreiflich zwischen dem Torwart und einem Verteidiger, die sich gegenseitig mit „halt die Fresse“ nd „kleiner Pisser“ zutexteten, was ein Pecher lässig kommentierte: „ey was is denn mit euch los, ihr seid in einer Mannschaft?!“ Aber der Pecher hätte auch genauso gut sagen können: dass ihr euch so beknackt aufführt liegt an eurem bescheuerten Trainer, oder ihr Pfeifen?! Was dieser geistige Tiefflieger da 90 Minuten an Dünnschiss von sich gab, war schon echt daneben: hoffentlich lassen die so einen Schreihals und Dauermeckerer nicht noch auf die Vereinsjugend los – was der bei den Männern anrichtet, konnte man ja schon hier erahnen… FC Pech 4:0 SC Ließem Statistik:
- Grounds: 1.550 (2 neue; diese Saison: 135 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.594 (2; diese Saison: 158)
- Tageskilometer: 40 (40km Rad)
- Saisonkilometer: 38.830 (25.430 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 4.920 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.450 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 90 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 498.

W498III: Über 1.000 Kilometer für eine Drei-Satz-Niederlage am Bodensee…

Verein für Bewegungsspiele Friedrichshafen 3
Chemie Volley Mitteldeutschland – Spergau 0
- Datum: Samstag, 13. Februar 2016 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Volleyballbundesliga (1. deutsche Volleyballliga, Profi- und Halbprofiliga)
- Ergebnis: 3-0 nach 75 Min. (26/24/25)
- Sätze: 25-23, 25-17, 25-20
- Strafen: Gelbe Karte gegen CVM wg. Reklamierens
- Austragungsort: ZF Arena (Kap. 4.000, davon 3.600 Sitzplätze)
- Zuschauer: 2.050 (davon 1 Gästefan – na, wer war das wohl?)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (CVM hielt über weite Strecke gut mit, Friedrichshafen ist aber einfach eine Klasse besser) VfB Friedrichshafen 3:0 Chemie Volley Mitteldeutschland Photos with English Commentary:
a) Volleyball Bundesliga: VfB Friedrichshafen defeat Chemie Volley Mitteldeutschland
b) Swabian Alps: Bad Urach, Hohenwittlingen, Gächingen, Hundersingen, Bichishausen, Hohengundelfingen, Niedergundelfingen, Schülzburg, Derneck, Erbstetten, Ehingen, Josefskapelle, Deppenhausen
c) West Upper Swabia: Warthausen, Biberach an der Riß

Ich hatte eine Fahrt zum Rekordmeister VfB Friedrichshafen schon länger im Blick – möglichst natürlich gegen den CVM – und auch wenn Bonn kaum näher als Merseburg am Bodensee liegt: diesen Samstag realisierte ich diese 1.080km-Tour. In einem Tag…

Es ging gegen 6 Uhr los, denn zuerst hatte ich Besichtigungen in der Schwäbischen Alb geplant. Diese waren auch sehr lohnend: v.a. Bad Urach stellte sich mit seiner spektakulären Burgruine auf einem der tollen Bergkegel in Sichtweite eines Wasserfalls als sehr lohnend heraus. Burgruinen gibt es auch in Hohenwittlingen (wenig erhalten aber tolle Lage), Hundersingen (nicht viel erhalten aber noch tollere Lage und sehr bequeme Zuwegung für die Region), Bichishausen (besonders schön und halbwegs erhalten), Hohengundelfingen (herrliche Lage, ganz gut erhalten, Felsabbrüche nicht gesichert: topp!), Niedergundelfingen (reicht, wenn man die Burg von Hohengundelfingen gesehen hat, da privat), Schülzburg (gesperrt, sieht aber gut aus) und Derneck (privat und im Winter nicht geöffnet, aber nicht schlecht: hier darf man auch mal Waldpiste fahren) zu sehen.

In Gächingen besichtigte ich eine Kirche, die mal komplett ummauert war: innen ist sie von den evangelischen Fundamentalisten Württembergs regelrecht geschliffen worden – so was kahles habe ich noch nie gesehen... Auch Erbstetten war jetzt nicht so der Bringer. Aber Mochental hat ein schönes Schloss! Und wenn man den kürzesten Weg nach Deppenhausen fährt, kann man wieder Piste fahren. Aber in der Schwäbischen Alb sind selbst viele asphaltierte Nebenstraßen so eng, dass nicht mal ein Auto an einem Motorrad vorbeipasst. Deppenhausen selbst ist leider ein sehr gesichtsloses Straßendorf. Ehingen ist da lohnender mit barocken Kirchen und Stadtmauerresten – aber der Ort ist enorm heruntergekommen mit teils extrem hässlichen Nachkriegsbauten und mitunter richtig miesem Zustand; außerdem stank es überall nach Abwasser...

Es blieb noch etwas Zeit, um auch zwei sehenswerte Orte in West-Schwaben (Ober-Schwaben) zu besuchen: Warthausen mit seinem privat genutzten Schloss und Biberach an der Riß mit einem sehenswerten Stadtkern mit Stadttürmen, barocken Kirchen und Bürgerhäusern. Hohenurach castle ruin Von Biberach war es nicht mehr weit bis an den Bodensee, wo in Friedrichshafen die ZF-Arena (ZF = Zahnradfabrik Friedrichshafen) mein Ziel war. Ich parkte kostenlos in einer Seitenstraße direkt westlich der Halle. Auf dem Parkplatz vor der Halle (wie bei fast allen Volleyballbundesligisten werden Gebühren erhoben: typischerweise sparen sich CVM-Fans aber ebendiese) stand dann ein weiteres Fahrzeug mit MER-Nummer – der Mannschaftsbus vom CVM…

Gut, ich hatte auch nicht erwartet, dass da ein Gästemob die 3:0-Niederlage am Bodensee abfeiert. Andererseits fahren auch die Friedrichshafener wenig auswärts trotz Rekordmeister. Wenn die in der Schweizer Liga mitspielen würden, wären die Anfahrtswege kürzer… Aber über 2.000 Zuschauer fanden sich dann doch in der 4.000er-Halle ein! Die Eintrittpreise sind auch mit die niedrigsten (!) in der Liga: 10-12€ Sitzplatz, 6-8€ Stehplatz.

Die Halle dürfte auch seit dem Abstieg Leipzigs (damals Ernst-Grube-Halle) die sehenswerteste in der Volleyballbundesliga (kenne ja immerhin schon Spergau (naja, Mittelmaß), Max-Schmeling-Halle Berlin (gewaltig, aber nichts Besonderes), Düren (langweilig) und Frankfurt (naja, nicht doll)) sein. Die Raumaufteilung ist seltsam und nur für Volleyball geeignet, da auf den Längsseiten (die eigentlich die Kurzseiten der Halle sind) lange und vielreihige Sitztribünen gebaut sind. Auf den Kurzseiten des Feldes und damit den Längsseiten der Halle befinden sich hohe Balkone (4m über Spielfeldhöhe) mit kleinen Stehplatzmodulen und dahinter stelzenartige Balken die diese umgebaute Messehalle tragen. Ganz kurios ist die Dachform: der Fachausdruck ist wohl „Schmetterlingsdach mit innenliegender Entwässerung“ – der intelligente DDR-Bürger oder Ostdeutschlanderfahrene denkt dabei sofort „ach du Scheiße, denen schimmelt doch die Decke durch“… Klassischer Fall von gut aussehnder Fehlkonstruktion: Wasserschäden sind sowohl innen an der Hallendecke auszumachen, als auch auf dem Satellitenbild außen zu erahnen.

Zum Spiel brauch ich keine Worte zu verlieren, außer: CVM hielt gut mit, führte über weite Strecken von Satz 1 und war auch im zweiten und dritten Satz nicht chancenlos. Nur der VfB hat halt doch eine andere Klasse, sodass sie in diesem sehenswerten aber teils auch von Fehlern gezeichneten Spiel mit 3:0 siegten.

Die Rückfahrt war dann nicht so doll: 2.30 Uhr zurück, vorher noch sich sehr zusammenreißen müssen, durch Bodensee-Orte, in denen alle 100m ein Blitzer auf Tempo 30 wegen „Lärmschutz“ standen, nicht zu den 30 km/h noch laut dauer zu hupen um den Anwohnern mal zu zeigen, wie sehr mich ihr Lärmschutz interessiert – und dann auch noch über 400km starker Regen auf teils mäßigen Autobahnen in BaWü und Rheinland-Pfalz. VfB Friedrichshafen 3:0 Chemie Volley Mitteldeutschland Statistik:
- Grounds: 1.548 (1 neuer; diese Saison: 133 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.592 (1; diese Saison: 156)
- Tageskilometer: 1.080 (1.080km Auto)
- Saisonkilometer: 38.790 (25.430 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 4.920 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.410 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 88 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 498.

Donnerstag, 11. Februar 2016

W498II: Wieder ein 1-0

TuS Odendorf 1919 ........................................ 1
SC Fortuna Bonn 1904/50 II ......................... 0
- Datum: Mittwoch, 10. Februar 2016 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Testspiel Kreisliga B, Bonn/ Staffel 2 gegen Staffel 1 (jeweils 9. Liga, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-0 nach 86 Min. (41/45) – Halbzeit: 1-0
- Tor: 1-0 21. Nr. 9
- Verwarnungen: Nr. 5 (Odendorf)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz Odendorf (Kap. 1.100, davon 100 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 4 (keine Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Ganz ansehnliches Spiel zweier ausgeglichener Teams) TuS Odendorf 1:0 Fortuna Bonn II Photos with English Commentary:
Friendly Match: TuS Odendorf v Fortuna Bonn Res.

Auch am Mittwochabend konnte ich noch ein Testspiel besuchen: mit der Bahn und dem Rad dabei ging es nach Swisttal-Odendorf. Dort spielt der TuS Odendorf in einem ganz netten kleinen Stadion, das in einer Senke neben einem von einem Bach durchflossenen Waldstück liegt. Zwei große Stehstufen auf der einen Seite, auf der anderen eine Reihe Bänke oberhalb der Bande mit bester Sicht aufs Spielfeld. Allerdings sind die Bänke sehr modrig… Das Flutlicht ist v.a. dann, wenn von den acht Baustrahlern auch noch zwei ausgeschaltet sind, sehr schlecht.

Das Spiel selber war gar nicht schlecht, denn beide Teams waren gleichwertig und um Tore bemüht. Odendorf hatte dabei die klar besseren Torszenen im Vergleich mit der aus Bonn angereisten Reserve vom SC Fortuna. Ein Ball ging dann stramm aufs kurze Eck gegen die Laufrichtung des Torwarts. Sonst gab es noch einige knappe Szenen und zwei Pfostentreffer. Zurück ging es dann im leichten Regen aber mit Rückenwind per Rad. TuS Odendorf 1:0 Fortuna Bonn II Statistik:
- Grounds: 1.547 (1 neuer; diese Saison: 132 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.591 (1; diese Saison: 155)
- Tageskilometer: 60 (30km Bahn, 30km Rad)
- Saisonkilometer: 37.710 (24.350 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 4.920 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.410 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 88 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 498.

Mittwoch, 10. Februar 2016

W498I: Bezirksligatestspiel

Sportverein Schlebusch 1923 ......................... 0
Dabringhauser Turnverein 1878 ................... 1
- Datum: Dienstag, 9. Februar 2016 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Testspiel Bezirksliga Mittelrhein, Staffel 1 gegen Staffel 2 (jeweils 7. Liga, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-1 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 0-1 48. Sebastian Fortyr
- Verwarnungen: Hannes Diekamp (Dabringhausen)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz im Bühl (Kap. 1.040, davon 40 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 3,0/10 (Sehr niveauarmes Testspiel, das auch bei diesen widrigen Bedingungen besser hätte ausfallen müssen) SV Schlebusch 0:1 TV Dabringhausen Photos with English Commentary:
Friendly Match: SV Schlebusch v TV Dabringhausen

Das Karnevalschaos klingt nun ab im Rheinland. Also gibt es abends ein paar Testspiele. Nach der Uni ging es also kurz vor 18 Uhr nach Leverkusen, wo im Stadtteil Schlebusch ein wenig durchdachtes, kleines Stadion namens „Sportplatz im Bühl” steht. Eine vierreihige Tribüne, mittig primitiv überdacht und mit 4 Gruppen von je 10 schwarzen und gelben Sitzen versehen, durch die die vier Stufen davor eigentlich nutzlos werden, da sie zum sitzen zu eng sind und niemand vor den Sitzplätzen stehen darf. Auf den anderen Seiten befindet sich gar nichts. Um den Kunstrasenplatz herum läuft eine zweibahnige Tartanbahn (und die zwei Bahnen schienen noch nicht mal Standardbreite zu haben)!

Bei freiem Eintritt und fast gar keinen Zuschauern lieferten beide Teams eine grauenhafte erste Hälfte ab. Man merkte, dass in Deutschland bei starkem Wind und Regen alle Punktspiele abgesagt werden: die Bezirksligaspitzenteams kamen mit der Witterung nicht zurecht! Kurz nach der Pause hatte es aufgehört zu schütten und der Gast aus Dabringhausen ging in Führung. Es sollte der einzige Treffer des Abends bleiben, obwohl die Gäste in der 89. noch einen Elfmeter hatten – aber gut reagiert vom Schlebuscher Schlussmann! Insgesamt gesehen, gewann die weniger schlechte Mannschaft verdient. SV Schlebusch 0:1 TV Dabringhausen Statistik:
- Grounds: 1.546 (1 neuer; diese Saison: 131 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.590 (1; diese Saison: 154)
- Tageskilometer: 90 (80km Bahn, 10km Rad)
- Saisonkilometer: 37.650 (24.350 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 4.890 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.380 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 87 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 498.

Montag, 8. Februar 2016

Anderes: Karneval in Bonn

 Bonn carnival  
Pictures: Bonn Carnival 2016

Da ich im Laufe dieses Jahres wahrscheinlich (nicht sicher, aber recht wahrscheinlich) wieder von Bonn wegziehe, dachte ich mir: Du musst dir doch auch mal neben den ganzen Sportveranstaltungen und Besichtigungen einen anderen Zugang zur lokalen Kultur verschaffen. Also auf zu den primitiven Bräuchen der Eingeborenen: zu Karnevalsumzügen! Ich traf mich daher mit meinem Kumpel Moritz und seiner Freundin zum Weiberfastnachtszug in Beuel. Die beiden – er echter Rheinländer, aber natürlich erheblich umgänglicher als die meisten anderen aus der Region, und sie aus Hannover – sind gemäßigte Karnevalsfans. Sie konnten aber trotzdem alles erklären, was es an Motiven und Besonderheiten auf dem Zug zu sehen gab. Der anderthalbstündige Weiberfastnachtszug war natürlich nicht so spektakulär wie der dreieinhalbstündige Rosenmontagszug.

Prinzipiell kann aber jeder bei Wikipedia die Hintergründe zum Karneval erfahren. Daher nur mal ein paar Bemerkungen, die ich mir bei dem Treiben nicht klemmen kann. Erstmal lohnt es sich, sich das mal angeschaut zu haben, wegen der vielen fantasievollen Verkleidungen. Man muss sich auch nicht verkleiden wenn man nur am Straßenrand zuschauen will – man wird (normalerweise) nicht deswegen angepöbelt.

Man sollte aber beim Karneval immer etwas Vorsicht walten lassen: es wird mehr geklaut als normal, Belästigungen und Schlägereien gehören auch zu jedem Karneval dazu – nicht erst, seit es mit Nordafrikanern so viele Probleme gibt; die meisten Asozialen bei Karneval sind ganz offensichtlich Rheinländer, die mal aus ihrem Spießerleben ausbrechen wollen und hacke dicht Ärger machen. Man findet hunderte von Zeitungsartikeln allein in den letzten zwei, drei Jahren zu diesem Thema. Ob Suffschlägerei bei Karnevalssitzung wie in Leverkusen oder Randale in Düsseldorf-Benrath und Vandalismus von 400 Asis aus Solingen-Burg in Leichlingen - wenigstens ein paar Idioten benehmen sich immer daneben. Manchmal sogar Juristen wie einer aus Saarbrücken. Daher findet man im Internet auch Rechtsprüche zum Thema: Kündigung wegen Karnevalschlägerei.

Was man dem rheinischen Karneval aber positiv anrechnen muss: auch wenn Rosenmontag rechts hinter uns ein paar Eingeborene standen, die sich über die Flüchtlinge, die sich zum Zug nach vorne drängelten um Süßigkeiten (Kamelle) zu fangen, ausließen – rheinische Spießer halt – die Zeiten mit den Judengalgen auf Kölner Karnevalswagen sind schon lange vorbei und mittlerweile muss man auch bei mancher Teilnehmerin gucken, ob das Kopftuch wirklich zur Verkleidung gehört oder nur die Jacke. Schwarze und Südamerikaner, die teils in Trachten ihrer Heimat und teils mit klassischen Karnevalskostümen rumlaufen, sieht man auch immer wieder. Und im Gegensatz zu Karneval in Sachsen, Thüringen und Bayern gibt es keine radikalen politischen Tendenzen im Zug selber. Also keine bayrischen Wehrmachtspanzer und so was… In Bonn blieb Politik fast völlig außen vor: nur Kürzungen an der Uni und in anderen Lebensbereichen wurden aufgegriffen. Und in Köln gab es sogar einen spektakulären Wagen gegen Putin, Kim und Assad. Das hätte ich im Rheinland gar nicht erwartet, weil hier noch mehr Arschlöcher als im Osten (wo die Zahl der DDR- und Sowjet-Schönredner, denen ich mal einen Aufenthalt im Gulag wünsche um zur Vernunft zu kommen, auch nicht niedriger wird) rumlaufen, die entweder gar keine Ahnung von Syrien und Russland haben und daher pro-Assad und pro-Putin sind oder mit Syrern/ Libanesen etc. befreundet sind, die entweder a) Bonzen sind und daher vorlügen bis 2011 hätten in Syrien alle „friedlich zusammengelebt“ wegen des „säkularen“ Führers Assad oder b) hier als Berufskriminelle mit Verbindungen zu Mafiagruppen aus dem Umfeld des Assadclans oder ähnlichem Pack aktiv sind.

In den nächsten Tagen gibt es auch noch einen Spielbericht vom lokalen Fußball, wenn im Rheinland das Karnevalschaos abgeklungen ist. Prüfungen sind dann nächste Woche für mich. Zur Feier des Endes meines vorletzten Semesters (also hoffe ich mal, dass es wirklich das vorletzte ist) werde ich am Wochenende auch erstmals eine weite Auswärtsfahrt für die Spergauer Volleyballer des CVM machen… Bonn carnival

Sonntag, 7. Februar 2016

W497IV: Rollstuhlrugby in Koblenz

Dragons Freiburg .......................................... 52
Koblenz Speedos ............................................ 42
- Datum: Sonntag, 7. Februar 2016 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: 1. Rollstuhlrugby-Bundesliga
- Ergebnis: 52-42 nach 32 Min. (4x8 Min.) – Viertel: 11-11, 14-12, 13-9, 14-10
- Punkte: NN
- Strafen: NN
- Austragungsort: Sporthalle der Integrierten Gesamtschule Koblenz-Pollenfeld (Kap. 400 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 10 (überwiegend Koblenzer)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Interessantes Spiel)

Munich Rugbears .......................................... 42
Greifswalder Rollmöpse ............................... 35
- Datum: Sonntag, 7. Februar 2016 – Beginn: 9.30
- Wettbewerb: 1. Rollstuhlrugby-Bundesliga
- Ergebnis: 42-35 nach 32 Min. (4x8 Min.) – Viertel: 9-8, 11-10, 10-12, 12-5
- Punkte: NN
- Strafen: NN
- Austragungsort: Sporthalle der Integrierten Gesamtschule Koblenz-Pollenfeld (Kap. 400 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 5 (überwiegend Münchener)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Interessantes Spiel) Dragons Freiburg 52:42 Koblenz Speedos Photos with English Commentary:
a) Wheelchair Rugby: German Bundesliga Tournament in Koblenz
b) Sightseeing: Koblenz, Heimbach-Weis, Melsbach, Altwied, Leutesdorf, Oberhammerstein

Da ich Rollstuhlbasketball sehr sehenswert finde, dacht ich mir: wieso mal nicht eine andere paralympische bzw. Rollstuhl-Sportart besuchen? So bot sich das Bundesligaturnier im Rollstuhlrugby, das in Koblenz ausgetragen wurde, an. Spielort war die ganz ansehnliche Sporthalle der IGS Pollenfeld. Der Hallenwart hätte aber mal die Tribüne richtig ausfahren können. Die Anzeigetafel mussten die Rollstuhlsportler auch mitbringen, da die fest installierte abgeschaltet war. Also dass man für die 10 Zuschauer keinen Hallensprecher einsetzt ist ja klar – aber hier schienen sich die Sportler alles selber organisieren zu müssen, was so eigentlich nicht sein muss.

Die Bundesliga wird in mehreren zweitägigen Turnieren ausgetragen, bei denen jeweils fünf der sieben Teams gegeneinander im Modus jeder gegen jeden antreten. Ein Rollstuhlrugbyspiel dauert generell so wie ein Wasserballspiel 4x8 Minuten reguläre Spielzeit. Es ist ja auch des Öfteren die Uhr angehalten, sodass man 70-80 Minuten für eine Partie einrechnen muss. Ich schaute mir daher nur die ersten beiden Spiele an.

Zuerst versuchten die vier Spieler aus München (Munich Rugbears) und Greifswald (Greifswalder Rollmöpse) den volleyballähnlichen Ball häufiger als ihr Gegner in die Endzone des Basketballfeldes zu transportieren. Ähnlichkeiten zum Rollstuhlbasketball sind klar erkennbar, aber außer, dass nicht auf Körbe gezielt wird und noch mehr mit dem fahrbaren Untersatz gegen den fahrbaren Untersatz des Gegners gerempelt wird, ist Rollstuhlrugby v.a. nur für an mindestens drei Gliedmaßen Beeinträchtigte gedacht. Greifswald und München lieferten sich ein lange ausgeglichenes Spiel, das die Münchener erst im Schlussviertel mit 42:35 für sich entschieden. Im Anschluss spielten die Gastgeber aus Koblenz und die Mannschaft aus Freiburg/ Breisgau. Auch dieses Spiel war lange ausgeglichen, doch in diesem Fall deutete sich schon nach dem Seitenwechsel ein Leistungsabfall bei Koblenz an. Freiburg siegte auch mit 10 Punkten Unterschied: 52-42. Greifswalder Rollmöpse 35:42 Munich Rugbears Ich hatte erst noch überlegt, zu einem Fußballtestspiel zu gehen, aber im ganzen Rheinland gab es so gut wie keine Spiele, da offenbar ein Großteil der Mannschaften Karneval feierte oder befürchtete, dass besoffene Karnevalschaoten beim Spiel randalieren. Zu den primitiven Bräuchen der Eingeborenen im Rheinland schreibe ich am Montag mal kurz was – mit einigen interessanten Bildern garniert...

Ich machte also eine Besichtigungstour, dessen Route ich entsprechend der Verkehrsbehinderungen durch Karnevalsveranstaltungen auch mehrfach spontan ändern musste – denn selbst, wenn man die Kollegen von der Freiwilligen Feuerwehr, die diese Events sichern, nach dem Weg fragt, sind die zu blöd eine alternative Route zu beschreiben. Also so Typen wie ich da im Raum Neuwied getroffen habe, würden wahrscheinlich in Sachsen-Anhalt rausfliegen: denn die, die zum Auskunft geben zu blöd waren, waren entweder besoffen im Dienst oder von Natur aus zu blöd für ihren Job. Die stellen da auch die Absperrkegel immer auf die Spitze...

In Koblenz schaute ich mir mal von außen die Ehrenbreitstein an und die sehr verfallene Feste Franz. In Heimbach-Weis gibt es ein großes Kloster zu sehen. Melsbach hat direkt neben dem luxuriösen Kunstrasenplatz eine schöne Kapellenruine. Altwied hat eine sehenswert Burgruine zu bieten – der Weg von Melsbach nach Altwied ist übrigens, wenn man den kürzesten Weg fährt, landschaftlich besonders reizvoll. In Leutesdorf stehen noch zwei interessante Sakralbauten: eine Kapelle und eine Pilgerkirche. Und in Oberhammerstein sind schließlich die Reste einer Burg auf einem Bergsporn zu finden und unterhalb noch eine Kirche und ein Gutshaus. Altwied Statistik:
- Grounds: 1.545 (1 neuer; diese Saison: 130 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.589 (2; diese Saison: 153)
- Tageskilometer: 170 (170km Auto)
- Saisonkilometer: 37.560 (24.350 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 4.810 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.370 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 86 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 497.

Samstag, 6. Februar 2016

W497III: Erster Bundesliga-Spielbesuch seit 2007

Fußballclub Gelsenkirchen‑Schalke 04 ....... 3
Verein für Leibesübungen Wolfsburg .......... 0
- Datum: Samstag, 6. Februar 2016 – Beginn: 15.30
- Wettbewerb: Bundesliga (1. Deutsche Profifußballliga)
- Ergebnis: 3-0 nach 93 Min. (46/47) – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 24. Huntelaar, 2-0 35. Geis, 3-0 87. Schöpf
- Verwarnungen: Huntelaar, Geis (Schalke); Kruse, Bendtner, Knoche (Wolfsburg)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Arena Auf Schalke bzw. sogenannte Veltins Arena (Kap. 62.271, davon 54.740 Sitzplätze)
- Zuschauer: 61.483 (davon ca. 1.500 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Leider sehr tempoarm durch die Taktiererei der klar überlegenen Schalker, ansonsten natürlich gutes Spiel) Schalke 3:0 Wolfsburg Photos with English Commentary:
a) Bundesliga: FC Schalke 04 v VfL Wolfsburg
b) Ruhrgebiet: Gelsenkirchen Town Centre

Das musste nach all den Jahren auch mal wieder sein: 1. Bundesliga. Seit Oktober 2007 (Wolfsburg gegen Hansa) hatte ich kein Spiel der höchsten deutschen Profiliga mehr gesehen. Heute stand kein neuer Ground an, aber mir fehlten Fotos der Gelsenkirchener Turnhalle – denn als ich um 2000 herum mal zu einem Spiel gegen den FC Hansa (2:2) dort hinreiste, hatte ich noch keine Kamera…

Leider gab es nur noch Kategorie 2, d.h. die zweitteuersten Karten über die Vereinswebsite zu bestellen. Mit den horrenden Gebühren von 4,50€ bekam man einen schön gemachten Brief – aber ärgerlich, dass es kein Print-at-Home gibt. Insgesamt machte der Spaß 46€ - Anreisekosten waren ja 0€, da ich das Studententicket für die Regionalzüge nutzte…

Ich schlug schon 12 Uhr in Gelsenkirchen auf, ging ne Kleinigkeit in der unglaublich hässlichen Innenstadt Essen und dann per Straßenbahn (Sonderzüge fuhren hier im Minutentakt schon drei Stunden vor Spielbeginn oder so) zum Stadion. Dort erstmal ein bisschen rumgelatscht und die Ruine des Parkstadions begutachtet. Also so Kunststoffbänke wie dort wären mit zum Sitzen lieber gewesen, als die Schalensitze der neuen Arena – die mögen zwar bequemer sein, aber solche Bänke haben mehr Flair...

Das 2001 als „Arena Auf Schalke“ fertiggestellte, hochmoderne Stadion, das den Namen „Veltins Arena“ trägt, ist aber eins der interessanteren Stadien der Bundesligen (knapp vor Dortmund, klar vor Wolfsburg und Köln – aber knapp hinter Kaiserslautern und weit hinter Karlsruhe und Berliner Olympiastadion). Es ist auch deshalb so interessant, da einige technische Finessen, wie ein verschließbares Dach (deshalb „Turnhalle“ genannt) und komplett herausfahrbarer Rasen sowie verschwenkbare Hintertortribüne, wirklich ganz ungewöhnlich sind. Das Design und v.a. die Innenraumgestaltung sind aber eher 0815 und nur farblich von Frankfurt, Nürnberg und Köln unterscheidbar.

Die Kontrollen waren sehr locker in meinem Bereich – da saßen allerdings auch nur Schnarchnasen. Die Stimmung ging nur von der Nordkurve aus. Besonders stark war allerdings auch die nicht, da dauerhaft nur etwa ein Viertel dieses großen Stehplatzbereiches anfeuerte. Von den 1.500 Gästen war dennoch nichts zu hören. Das Liedgut der Schalker Fans war leider sehr dürftig, obwohl sie etliche Vereinssongs zum Grölen während des Spiels zur Auswahl hätten: kriegt die Nordkurve aber anscheinend nicht hin, mal ein paar Minuten „Opa Pritschikowski“ zu singen. Auch der Steigermarsch war ganz dürftig umgesetzt.

Das Spiel war leider sehr von taktischer Zurückhaltung geprägt und daher tempoarm. Dennoch gab es viele Szenen, die das Kommen gelohnt haben. Besonders Huntelaars toller Schuss zum 1:0 war sehr sehenswert. Das 2:0 von Geis war auch sehr schön gemacht. Wolfsburg zeigte wenigstens einen spektakulären Lattenschuss. In der zweiten Hälfte gab es dann weniger zu bestaunen: erst der eingewechselte Schöpf konnte noch einen Treffer – genau durch die Lücke! – markieren. Da waren aber schon 87 Minuten rum…

Die Rückfahrt war aufgrund der unzureichend vorhandenen öffentlichen Verkehrsmittel etwas langwierig. Dann noch ne Schlägerei im Bahnhof und Verspätung des Zuges nach Duisburg. Den 19.55-RE nach Bonn habe ich trotzdem gekriegt und obwohl voller Karnevalsfritzen, bekam ich sogar noch einen Sitzplatz. Schalke 3:0 Wolfsburg Statistik:
- Grounds: 1.544 (kein neuer; diese Saison: 129 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.587 (1; diese Saison: 151)
- Tageskilometer: 260 (250 Bahn/ Straßenbahn, 10km Rad)
- Saisonkilometer: 37.390 (24.180 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 4.810 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.370 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 86 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 497.

Freitag, 5. Februar 2016

W497II: Kiffer in der Kurve in Neuehrenfeld

S.C. West-Köln 1900/11 II ............................. 5
SV Botan Köln ................................................ 1
- Datum: Freitag, 5. Februar 2016 – Beginn: 19.20
- Wettbewerb: Testspiel Kreisliga C, Köln Staffel 1 gegen Kreisliga C, Köln Staffel 4 (beide 10. Liga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 5-1 nach 91 Min. (45/46) – Halbzeit: 3-1
- Tore: 1-0 9. Patrick Hieb (Foulelfmeter), 1-1 21. Muzaffer Artan(?), 2-1 30. Patrick Hieb, 3-1 34. Nicolai Proppe, 4-1 55. Thomas Müller, 5-1 58. Eigentor
- Verwarnungen: Veysel Yanakci und TW Torben Küper (beide Botan)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportanlage Apenrader Straße (Kap. 2.000, davon 100 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 5 (keine Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Durchschnittsspiel) S.C. West-Köln II 5:1 Botan Köln Photos with English Commentary:
Friendly Match in Cologne: SC West Reserves defeat SV Botan

Ich hatte mir den Abend freigehalten und wollte eine kurze Radtour vor die Tore Bonns machen und Hertha Buschhoven gegen Vollmershoven-Heidgen gucken, aber das Testspiel wurde kurzfristig abgesagt. Aber wenigstens mehrere Stunden vorher, was viele andere Vereine ja nicht auf die Reihe kriegen – also kein Problem! So ging es mit der Bahn nach Köln und per Stadtbahn in den Norden von Ehrenfeld, wo ich in der Iltisstraße ausstieg. Warum heißt eigentlich in einigen NRW-Städten so vieles nach diesem hässlichen Vieh? Ich sag nur Iltispark Duisburg…

Die Sportanlage Apenrader Straße des SC West 1900/11 ist auch lohnender als der Plasteacker in Buschhoven. Sie befindet sich direkt neben der Iltisstraße in der Haderlebener Straße, die nach dem Süddänischen Haderslev heißt, wo ich den Groundpunkt Dänemark gemacht habe. Die namensgebende Apenrader (nach dem süddänischen Ort Aabenraa) Straße ist nur ein Zipfel der zum Sportlerheim führt. Immerhin hat das kleine Stadion zwei Stufen auf der einen und sechs auf der anderen Seite. Ein Vereinsheim mit Terrasse und Balkon. Hinter den Toren recht hohe Graswälle – gar nicht schlecht!

Ich stellte mich dann auf den Graswall vorm Plattenbau, der wie eine Fankurve wirkte. Bald standen außerhalb des Zauns einige Kiffer hinter mir die ihre Kräuter rauchte. Wenn der Bericht heute irgendwie unverständlich geschrieben sein sollte, muss das am Passivrauchen liegen…

Auf dem Feld war ein teilweise ganz gutes Spiel zu sehen: die Reserve von Köln-West hatte den SV Botan zu Gast. Der ist ein kurdischer Verein der nach einem historischen, später ins Osmanische Reich eingegliederten Fürstentum im Südosten der Türkei bzw. äußerten Norden des Iraks heißt. Wahrscheinlich waren die Vereinsgründer aus der Gegend von Siirt in der Südost-Türkei.

SC West ging schon früh per Elfmeter (sehr schön unter die Latte geschossen!) in Führung, Botan glich dann mit einem Flachschuss ins Eck aus, geriet aber schnell wieder ins Hintertreffen. Beim 3:1 standen sie in der Abwehr ganz blöd, auch wenn das unter anderem ihr Fliegenfänger, der als einziger Deutscher im Team am meisten rummaulte, als Abseits gesehen hatte. Nach der Pause brachte Botan gar nichts mehr zustande und unterlag schließlich mit 5:1 in einem in der zweiten Hälfte etwas weniger guten Spiel. S.C. West-Köln II 5:1 Botan Köln Statistik:
- Grounds: 1.544 (1 neuer; diese Saison: 129 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.586 (1; diese Saison: 150)
- Tageskilometer: 80 (70 Bahn/ Straßenbahn, 10km Rad)
- Saisonkilometer: 37.130 (24.180 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 4.560 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.360 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 85 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 497.

Montag, 1. Februar 2016

W497I: Basketball Om Berg

Bonner SV Roleber 1919 III ....................... 51
SG BG Bonn-Meckenheimer TuS IV ......... 45
- Datum: Montag, 1. Februar 2016 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: 1. Kreisliga Bonn (9. Basketballliga, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 51-45 nach 40 Min. (4x10) – Viertelergebnisse: 11-11, 15-8, 14-13, 11-13
- Punkte: NN
- Fouls: NN
- Austragungsort: Sporthalle der Grundschule Om Berg (Kap. 100 Stehplätze)
- Zuschauer: 8 (keine Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Ganz ordentliches Spiel) Bonner SV Roleber III 51:45 BG Bonn-Meckenheim IV Photos with English Commentary:
Amateur Basketball: BSV Roleber III defeat BG Bonn-Meckenheim IV

Nach der Uni fuhr ich direkt zum Basketball in den Bonner Osten, nach Hoholz wo an der Pützhecke die Städtische Grundschule Om Berg (Hochdeutsch: Auf dem Berg) steht. In deren Turnhalle wurde ein Kreisligaspiel zwischen der III. Mannschaft des BSV Roleber 1919 und der IV. von BG Bonn Meckenheim ausgetragen.

Dass in dieser eigentlich zu kleinen Halle, die aber immerhin eine schöne Empore für die Fans hat – was nur die Hälfte der acht Zuschauer irgendwie nicht kapiert hat und sich ans bzw. ins Feld gehockt hat – gespielt wurde, hängt mit der Belegung der in der Nähe liegenden Sporthalle Heideweg durch Flüchtlinge zusammen. Was für ein Chaos durch die Stadt verursacht wurde kann auf der Vereinsseite nachgelesen werden…

Das Spiel war ganz unterhaltsam: Roleber ging in den ersten fünf Minuten mit 9:2 in Führung, kassierte dann den 9:9 Ausgleich und kam bis zur ersten Pause nicht über ein 11:11 hinaus. Im zweiten Viertel dasselbe Bild: erst zieht Roleber davon, dann kommt BG Bonn wieder heran; 19:11, 21:19, dann aber 26:19 bei Halbzeit. Das dritte Viertel ging dann nur ganz knapp an die Gastgeber, sodass es mit 40:32 in den Schlussabschnitt ging. Da kam BG Bonn IV noch mal heran, aber Roleber III hielt sie entscheidend auf Distanz und siegte mit 51:45. Bonner SV Roleber III 51:45 BG Bonn-Meckenheim IV Statistik:
- Grounds: 1.543 (1 neuer; diese Saison: 128 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.585 (1; diese Saison: 149)
- Tageskilometer: 20 (20km Rad)
- Saisonkilometer: 37.050 (24.180 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 4.790 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.350 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 84 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 497.

Sonntag, 31. Januar 2016

W496III: Junghaie besiegen Kaufbeuren

Kölner Eishockey Club „Die Haie“ U19 ...... 2
Eissportverein Kaufbeuren U19 ................... 1
- Datum: Sonntag, 31. Januar 2015 – Beginn: 12.00
- Wettbewerb: Deutsche Nachwuchs Liga (1. Deutsche U19-Eishockeyliga)
- Ergebnis: 2-1 nach 60 Min. (3x20) – Drittelergebnisse: 0-0, 2-0, 0-1
- Tore: 1-0 29. Kolb (Überzahl), 2-0 35. Ratmann, 2-1 51. Heger (Unterzahl)
- Strafminuten: Granz 2, Glemser 2, Köhler 2, Bindels 2 (KEC = 8 Minuten); Pfaffengut 12 [2+10], Lucas 4 [2, 2], Wolter 2, Wohlgemuth 2, Becher 2, Lilich 2 (Kaufbeuren = 24 Minuten)
- Austragungsort: Köln Arena 2 (Kap. 1.000, davon 600 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 115 (davon 90 zahlende und ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes und spannendes Spiel mit knappem aber verdientem Sieg für Köln) Kölner Haie 2:1 ESV Kaufbeuren (DNL) Photos with English Commentary:
Under-19 Ice-Hockey: Kölner Haie defeat ESV Kaufbeuren

Da ich am Sonntag noch eine Präsentation für ein Uniseminar mit Kommilitonen durchsprechen musste, mir aber einen Spielbesuch nicht nehmen ließ, fuhr ich mit dem Zug nach Köln zur Nachwuchs-Eishockeyliga. Erstmal zu Fuß vom Hauptbahnhof, an allen nach Pisse stinkenden Asi-Ecken am Hbf vorbei und via Hohenzollernbrücke, zur knapp 20 Minuten (beim Ignorieren roter Ampeln ca. 15 Minuten) entfernten Kölnarena 2. Die Halle ist sehr praktisch gebaut und zuschauertechnisch gut, die Eintritt zur DNL beträgt nur 2,50€ - aber so richtig sehenswert ist die Hallenarchitektur jetzt nicht: die roten Sitze (Stadt-/Vereinsfarben) heben sich vom grauen Umfeld (grau steht wohl für die Kölner Betonwüste, wenn rot für den Verein steht) ab – alles ziemliche Einheitsware…

Das Spiel war aber sehr lohnend: zwar stand es bis zur 29. Null zu Null, doch das Match war offensiv und sauber geführt, v.a. Köln (Tabellenzweiter, aber abgeschlagen hinter Mannheim) machte Druck, doch auch die Bayern aus Kaufbeuren (Fünfter) zeigten etliche gute Szenen. Die Junghaie konnte Mitte des zweiten Drittels 2:0 in Führung gehen. Erst in den letzten 10 Minuten gelang es Kaufbeuren dann wirklich gefährlich zu werden, traf zum 2:1 (und das in Unterzahl!), aber verpasste jede weitere Gelegenheit – auch in Überzahlsituationen – um zum Ausgleich zu kommen. Alles in allem war der Sieg für die Kölner Haie, die dazu natürlich auch Karnevalsmusik wie „Ich ben nur ne kölsche Jung“ einspielten, verdient. Kölner Haie 2:1 ESV Kaufbeuren (DNL) Statistik:
- Grounds: 1.542 (1 neuer; diese Saison: 127 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.584 (1; diese Saison: 148)
- Tageskilometer: 60 (60km Bahn)
- Saisonkilometer: 37.030 (24.180 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 4.790 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.330 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 84 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 496.