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Dienstag, 4. Februar 2020

W705II-III: Hansa-Auswärtsfahrt zum FC Bayern und Eishockey in der obersten und der untersten Liga

FC Bayern München II ................................... 1
F.C. Hansa Rostock .......................................... 0
- Datum: Samstag, 1. Februar 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: 3. Liga (3. Profifußballliga)
- Ergebnis: 1-0 nach 94 (45/49) Minuten – Halbzeit: 1-0
- Tor: 1-0 28. Kwasi Wriedt („Hand“elfmeter)
- Verwarnungen: Kern, Trainerbank (Bayern); Pepic, Rheintaler, Rieble, Granatkowski, Hanslik (Hansa)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße (Kapazität: 15.000, davon 6.000 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 3.000 (davon 2.811 zahlende und ca. 1.600 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,0/10

Eislaufverein Fürstenfeldbruck 1b ................ 4
TSV Schliersee 1b/ Tennis- und Eissportverein
Miesbach 1c ...................................................... 5
- Datum: Samstag, 1. Februar 2020 – Beginn: 16.50
- Wettbewerb: Bezirksliga Bayern, Gruppe 3 (6. und unterste Eishockeyliga, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 4-5 nach 60 (3x20) Minuten – Drittel: 1-3, 2-1, 1-1
- Tore: NN
- Strafen: NN
- Austragungsort: Eisstadion Fürstenfeldbruck (Kapazität: 2.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon 2-3 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

Straubing Tigers .............................................. 5
Schwenninger Wild Wings .............................. 1
- Datum: Sonntag, 2. Februar 2020 – Beginn: 16.30
- Wettbewerb: Deutsche Eishockeyliga (DEL; 1. Profi-Eishockeyliga)
- Ergebnis: 5-1 nach 60 (3x20) Minuten – Drittel: 2-0, 1-0, 2-1
- Statistiken: siehe Ligenwebsite 
- Austragungsort: Eisstadion am Pulverturm (Kapazität: 5.730, davon 1.543 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 5.000 (davon angeblich nur 4.577 zahlende und ca. 50 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 FC Bayern München II 1:0 FC Hansa Rostock Photos with English commentary:
a) Football 3rd Division at famous “Grünwalder Straße“ Stadium in Munich: Bayern Munich Res. vs. Hansa Rostock
b) Amateur Ice-Hockey (open air): Fürstenfeldbruck II vs. Schliersee II/ Miesbach III
c) Professional Ice-Hockey (indoor): Straubing Tigers vs. Schwenningen Wild Wings
d) Bayerisch Schwaben (Bavarian Swabia): view on Donauwörth
e) Oberbayern (Upper Bavaria): in and around Munich – Blutenburg, Pullach, Grünwald 
e) Niederbayern (Lower Bavaria): Landshut, Haibach, Straubing

Der Start in den Februar war so lohnend und mit Spielen und Sightseeing vollgepackt, wie sicher der ganze Monat sein wird. Vor den nächsten beiden Länderpunkten und einer weiteren Auslandsfahrt ging es schon einmal fast ins Ausland: nach Bayern. Grünwald Da ich teilweise über die Bundesstraßen fuhr, fuhr ich in München an der Blutenburg vorbei. Letztes Mal konnte ich dort die sehr sehenswerte Kapelle wegen einer Taufe nicht besichtigen – diesmal klappte es, direkt nach mir wurde aber wieder geschlossen; schon wieder Taufe...

Ansehnlich ist auch das Burgschloss Schwaneck im an München angrenzenden Pullach. Das Tagungszentrum kann aber nur von außen besichtigt werden. Einmal über das recht tief eingeschnittene Isartal und man ist schon in Grünwald. Da das Hansa-Auswärtsspiel in der Grünwalder Straße anstand, sollte auch ein Abstecher in den an München angrenzenden Ort Grünwald, in den ebendiese Straße führt, drin sein: Es gibt dort eine (derzeit wegen Restaurierungsarbeiten geschlossene) Burg und eine Kirche mit direkt dran gebauter Kapelle. Etwas außerhalb auf dem Weg zum Stadion auch noch eine schöne Kapelle. FC Bayern München II 1:0 FC Hansa RostockEndlich klappte also ein Spielbesuch in der Grünwalder Straße! Parken ist nur 700, 800m oder noch weiter entfernt möglich. Also überhaupt möglich, nicht nur kostenlos möglich. Ich stellte mich auf unbeschränkte Parkstreifen auf Höhe eines Krankenhauses (Grünwalder Str. 91) und war so schnell am Stadion. Das Betonoval ist nicht ganz regelmäßig: eine Kurve hinter dem einen, ein parallel zum Tor verlaufender Block hinter dem anderen Tor. Auch die beiden überdachten Sitztribünen sind deutlich anders gebaut als die jeweils andere. Originell sind auch die sehr schlanken und sehr eng anliegend mit Scheinwerfern bestückten Flutlichtmasten – die Form sieht dadurch aus wie manche Blütenpflanzen mit langem Stiel (Fingerhut und sowas).

Während bei teuren Eintrittspreisen bei den 1860ern jedes Spiel schon Wochen vorher ausverkauft ist, ist bei Bayern II für nur 10€ eine Stehplatzkarte an der Tageskasse zu kriegen. Das teils dürftige Spiel war auch nicht viel Wert. Auch vom Schiri eine ganz schwache Leistung. Ein unberechtigter Handelfmeter für Bayern führte zum verdienten 1:0 und ein unberechtigter Handelfmeter für Hansa wurde kurz darauf vom unfähigen Pepić versemmelt.

Passend zu dem Scheiß, den Hansa bot, blieb es im gut gefüllten Gästeblock still, da gut 20 Fans im Stadionknast festgesetzt wurden – angeblich wegen Lächerlichkeiten wie Sachbeschädigung durch Aufkleber anbringen. Zum Glück klärte sich das in der Pause, die Leute wurden wieder rausgelassen und nun war die Stimmung auch stark.

Das Spiel blieb aber von den Rostockern ganz schwach. Es lief nichts zusammen, es wurde lustlos über den Platz den Bayern hinterher gelaufen. Nur zwei gute Chancen in der Schlussphase. Ob die überhaupt Punkte holen wollten? Ich bin ja nächste Woche auf Zypern – also wenn da eine Mannschaft so eine schwache Leistung gegen ein schlechter platziertes und solide aber nicht übermäßig stark spielendes Team bietet, würde ich sofort „Wettbetrug“ schreien... EV Fürstenfeldbruck 1b 4:5 SG Schliersee 1b/ Miesbach 1cNach Abpfiff raus aus dem Stadion, wegen Fantrennung durfte ich eigentlich erst nicht zum Auto, aber wenn man statt den unterbelichteten Anfängern einen hochrangigen fragt, wird man auch durchgelassen. Ärgerlich war aber, dass kurzfristig doch noch Rindertrieb auf der Kreuzung am Grünwalder war und ich dadurch nördlich der Hauptstraße fahren musste. Hätte ich das gewusst, wäre ich natürlich südlich drumherum. So kam ich erst sieben, acht Minuten nach Spielbeginn in Fürstenfeldbruck an. Dort stand Eishockey in einem offenen Stadion an. Die Partie war teilweise auf der Kippe, da es ungewöhnlich mild war (12 Grad, teils Regen, sehr windig) und am Vorabend deshalb eine U20-Partie ausfiel. Aber nach einem Juniorenspiel gab es nun auch eine Partie der Männer-Bezirksliga zu sehen. Natürlich habe ich da eine „Weltklassepartie“ erwischt: Bei einem der wenigen Vereine, der in dieser Liga Eintritt nimmt (3€) trat der Letzte (9.) gegen den Drittletzten dieser untersten Liga an, wobei der Drittletzte, eine Spielgemeinschaft aus Miesbach und Schliersee, auswärts genauso noch keinen einzigen Punkt aus 7 Partien geholt hat, wie der Gastgeber. Das Hinspiel in Schliersee (oder Miesbach?) ging 5:2 an die SG.

Hier gab es aber eine sehr ausgeglichene und gute Partie mit einem vom Gast starken zweiten Abschnitt des ersten Drittels zu sehen. Zum Glück noch keine Tore gefallen, als ich durch den Eingang zwischen Hallenbad und Eisfläche kam – dann aber ab der 10. Minute viel Aktion vor den Toren, Doppelschlag für die Gäste, Anschlusstreffer, vor dem ersten Seitenwechsel noch das 1:3. Im zweiten Drittel war dann FFB besser dran, konnte ausgleichen, kassierte dann aber noch einen Treffer. Im Schlussdrittel war es wieder ausgeglichen, sodass es am Ende 4:5 für den Gast hieß. Insgesamt war die Partie vor sehr wenigen Zuschauern sehr ansprechend – man merkte doch, dass Bayern beim Eishockey Bundesland Nr. 1 ist, eben auch gerade im Amateurbereich; denn nirgendwo gibt es so viele Vereine, Teams und Eissportanlagen wie in Bayern.

Im letzten Drittel wird – im Gegensatz zum Eishockey in der Halle – aber immer noch nach 10 Minuten die Seite gewechselt. Das ist bei unüberdachten Anlagen so üblich. Fürstenfeldbruck hätte natürlich auch gerne eine Halle, wie fast alle anderen deutschen (und die meisten anderen ausländischen) Vereine auch. Und so interessant es ist, auch mal unter freiem Himmel Eishockey zu schauen: Witterungseinflüsse machen das Spiel langsamer und der Energieaufwand für die Betreibung der Anlage ist höher. Ich habe – abgesehen von dem schwachsinnigen DEL-Wintergame in Nürnberg – bisher nur in Niesky in einem offenen Stadion geguckt; und das ist mittlerweile auch überdacht! Vergleich: Fotos von mir von 2011 und vom für den Umbau verantwortlichen Architekturbüro aktuell

Ich fuhr dann nach Marzling bei Freising zum Übernachten weiter. Der Gasthof Nagerl ist sehr preisgünstig, wie so oft bei den bayerischen Gasthöfen aber sehr klein, eng und niedriger Standard. Dafür aber sehr hohe Qualität der Küche. Im Vergleich zu den Zimmern fand ich die Preise aber zu hoch und auffälligerweise gab es hier in Flughafennähe mit so vielen ausländischen Übernachtungsgästen überwiegend unbayerische Gerichte: Vegetarischen Schnulli in drei Variationen, aber keine saure Kalbslunge – der Urbayer kriegt die Krise und ich nahm auch lieber den eher österreichischen Tafelspitz mit Meerrettichsoße... EV Fürstenfeldbruck 1b 4:5 SG Schliersee 1b/ Miesbach 1c* + * + * + * + * + * + * + * + * + * + * + * + HaibachAm Sonntag ging es nach Niederbayern weiter. In Landshut steht eine tolle Festungsanlage auf einem Berg und unterhalb gibt es auch eine sehenswerte Altstadt mit der höchsten Backsteinkirche Deutschlands zu besichtigen. Für bayerische Verhältnisse ist die Strecke nach Straubing dann eher öde, ehe es dort ins Gebirge hochgeht. Ich fuhr aber nur nach Haibach zur Schlossruine in wirklich schöner Landschaft. Und dann zurück nach Straubing. Die Altstadt dort kann sich auch sehenlassen. Schönes Schloss, mehrere sehenswerte Kirchen, ein interessanter Stadtturm und Stadtmauer. StraubingAn einem der Türme der Stadtmauer, dem Pulverturm, liegt die Eissporthalle, die auch dementsprechend Eisstadion am Pulverturm heißt. Sie ist Heimat der Straubing Tigers und eine der kleinsten und engsten Hallen mit interessanter Verteilung der Plätze: die größte Tribüne hat dabei unten Sitzplätze in der Mitte Stehplätze und im Oberrang wieder Sitzplätze. Die Eintrittspreise sind wegen der Hallengröße sehr übertrieben (20,90€+2€ Gebühren für Kackticket aus dem Drucker). Größtes Ärgernis ist aber, dass die DEL (= Drecks Eishockey Liga) seit dieser Saison die in Deutschland maximale rechtlich zulässige Einschränkung in Sachen Fotografieren auffährt: nur Handys, keine Kameras in den Hallen erlaubt. Das liegt nicht an den Straubing Tigers, sondern an den neuen Anordnungen der Drecks Eishockey Liga. Ob das alle Vereine so kontrollieren, ist die andere Frage, aber wahrscheinlich schon. Von daher ist es für mich dann doch nicht mehr so interessant, wenn nächste Saison endlich wieder mit Abstieg und Aufstieg aus der DEL2 gespielt wird – wenn ich meinen Lesern (im Gegensatz zu anderen populären deutschen Ligen wie der Fußball-Bundesliga und so gut wie jeder anderen Sportliga der Welt – siehe meine Erfahrungen aus 68 Ländern und über 3.000 Veranstaltungen in 144 Sportarten!) keine qualitativ hochwertigen Bilder von der Drecks Eishockey Liga zeigen kann, sondern nur solche Handyknipsereien, dann kaufe ich mir kein leistungsfähigeres Handy, sondern einfach keine Karten mehr für die Drecks Eishockey Liga...

Noch zum Spiel und Stimmung: Der 3. traf auf den 14. (Letzten) – mal schauen, ob die Truppe aus Villingen-Schwenningen dann die nächste Saison übersteht. Straubing war drückend überlegen, ging mit einem tollen Weitschuss in Führung und traf nur Sekunden später zum 2:0. Im Mitteldrittel fiel nur ein weiteres Tor zum 3:0, ehe sie im Schlussdrittel auf 5:0 davonzogen. Das 5:1 nur etwas mehr als eine Minute vor der Schlusssirene war dann nur die bekannte Ergebniskosmetik – der Gast war völlig unterlegen und 5:1 noch zu niedrig!
Die Stimmung seitens der paar Gästefans auch null, aber dafür von einer gut gefüllten Heimkurve doch sehr ansehnliche Akzente, auch optisch mit einige Fahnen und auch Schalparade. Rein vom Spiel und der Stimmung hat der Besuch dann doch gelohnt.

Lohnend war auch das Abendessen im „Bayerischen Löwen“. Nicht ganz so hohe Preise und gute deftige Küche mit Schnitzel, Kalbslunge, Knödeln oder – wie ich genommen habe – Milzwurst. In dieses typische einheimische Gericht wird mitunter auch noch Hirn rein gegeben, charakteristisch ist aber nicht nur der starke Geschmack, sondern dass man keine Wurst wie in Form einer Weiß- oder Bratwurst auf den Teller haut, sondern mehrere Scheiben von einer sehr dicken Wurst (10cm Durchmesser oder so) abschneidet und dann mit einer Panade überbackt, sodass es auf den ersten Blick aussieht wie überbackener Camembert, der da neben dem Kartoffelsalat in der Biersoße schwimmt... Straubing Tigers 5:1 Schwenninger Wild WingsStatistik:
- Grounds: 2.575 (Sa 2, So 1; diese Saison: 127 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.823 (Sa 2, So 1; diese Saison: 169)
- Tourkilometer: 1.280 (Sa 630km Auto, So 650km Auto)
- Saisonkilometer: 77.360 (56.340 Flugzeug/ 18.760 Auto, davon 4.670 Mietwagen/ 2.340 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 19 [letzte Serie: 41, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 705 Wochen in Folge.

Dienstag, 7. Januar 2020

W701IV: Klarer Auswärtssieg für die Saalebulls und zwei Testspiele in Ratingen

Krefelder EV 81 .................................................. 1
MEC Saalebulls 04 Halle ................................... 7
- Datum: Sonntag, 5. Januar 2020 – Beginn: 17.15
- Wettbewerb: Oberliga Nord (3. Eishockeyliga, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 1-7 nach 60 (3x20) Minuten – Drittel: 0-3, 1-3, 0-1
- Tore: 0-1 2. Ehemann, 0-2 5. Knaub (+1), 0-3 8. Vinci, 0-4 22. Bezouska, 0-5 28. Francis, 0-6 35. Knaub, 1-6 37. Kovács, 1-7 52. Miglio
- Zeitstrafen: Demetz 2x, Vogt, Kovács (KEV = 8 Minuten); Suchomer 2x, Schug, Miglio (MEC = 8 Minuten)
- Austragungsort: Rheinlandhalle (Kapazität: 6.714, davon 2.783 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 90 (davon angeblich nur 47 zahlende und ca. 6 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

SV Hösel 1948 ...................................................... 9
Stella Azzurra Velbert ........................................ 1
- Datum: Sonntag, 5. Januar 2020 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Testspiel (Kreisliga A Düsseldorf gegen Kreisliga B Wuppertal, Gr. 2; 8. gegen 9. Fußballliga, 4. gegen 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 9-1 nach 90 (45/45) Minuten – Halbzeit: 3-1
- Tore: 1-0 2. Budde, 2-0 14. Höfig, 3-0 17. Oldörp, 3-1 22. Engelhardt, 4-1 53. Oldörp, 5-1 73. Kunz, 6-1 77. Bahrs, 7-1 83. Höfig, 8-1 87. Stoll, 9-1 90. Kunz
- Gelbe Karten: 1x Stella
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Neuhaus (Ratingen-Hösel, Kapazität: 1.200 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 45 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10

Ratingen 04/19 A ................................................. 1
TSV Meerbusch A ............................................... 4
- Datum: Sonntag, 5. Januar 2020 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: Testspiel (Kreisleistungsklasse Düsseldorf gegen Niederrheinliga; 4. gegen 3. U19-Fußballliga)
- Ergebnis: 1-4 nach 90 (45/45) Minuten – Halbzeit: 1-2
- Tore: 0-1 26. Winkelmann, 1-1 28. Mokwa, 1-2 35. Fanelli, 1-3 62. Schmelzer, 1-4 82. Schmelzer
- Gelbe Karten: NN, Bah (Ratingen)
- Rote Karten: keine, stattdessen Zeitstrafen (1x Bah, Ratingen)
- Austragungsort: Bezirkssportanlage Götschenbeck (sogenannte BSA Keramag; Kapazität: 1.300, davon 300 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 Krefelder EV 81 1:7 Saalebulls HallePhotos with English commentary:
a) Under-19 Friendly Match: Ratingen 04/19 vs. Meerbusch
b) Men’s Friendly Match: SV Hösel vs. Stella Azzurra Velbert (+ St. Bartholomew Church Hösel)
c) Ice Hockey 3rd Division: Krefelder EV vs. Saalebulls Halle

Hauptziel der heutigen Tour war die bereits besuchte Rheinlandhalle in Krefeld, weil ich mal endlich wieder ein Eishockeyspiel der Saalebulls Halle sehen wollte. Andere Sportveranstaltungen gab es so kurz nach Neujahr keine brauchbaren in Krefeld, sodass die Wahl auf zwei Testspiele in Ratingen fiel. Hat sich auch gelohnt.

Die Bezirkssportanlage Mitte/ Götschenbeck/ Keramag (alle drei Namen sind geläufig) liegt nahe des Wasserschlosses, was ich vorher mal besucht habe. Die Anlage ist allerdings keineswegs historisch, sondern sehr modern: Plasteplatz mit Tribüne auf einer Seite in interessantem Design und drumherum auch geschmackvolle Begrünung.

Es spielten die A-Junioren von Ratingen 04/19 und TSV Meerbusch gegeneinander, wobei die Gäste eine Liga höher spielen. Das sah man auch in der Spielanlage, Ratingen gelang dennoch ein Treffer und sie hielten gut gegen, sodass das 1:4 nicht zu hoch ausfiel.

Erst kam ich in Halbzeit 1 mit einer Spieleroma ins Gespräch, die den Enkel, welcher schon eine Weile bis zu einer Verletzung bei Borussia Mönchengladbach in der Juniorenbundesliga spielte, immer fahren muss und das auch gerne macht. Dann traf ich in der Halbzeit auf einen Groundhoppingkollegen, der nur zwei Orte weiter wohnt als ich. Mit ihm werde ich sicher mal eine der nächsten Touren machen. Diesmal fuhren wir aber getrennt weiter – er nach Düsseldorf, ich nach Ratingen-Hösel. Ratingen 04/19 A 1:4 TSV Meerbusch AIn diesem Ortsteil von Ratingen schaute ich mir erstmal die Kirche an und ging ganz gut bei dem Döner am Kreisverkehr essen. Die Straße gegenüber der Kirche führt zum Sportplatz. Der hat immerhin drei Stehstufen Ausbau an einer Seite, aber ist sonst völlig uninteressant.

Hier waren auch alle Leute zu beschäftigt ein Bier nach dem anderen zu leeren, als dass man auch hier gleich eine Runde hätte quatschen können. Dafür legte der Gastgeber, SV Hösel, gegen Stella Azzurra Velbert sofort los. Schnell hieß es 3:0. Vor der Pause mit der ersten richtig guten Aktion der Gäste aber der Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel spielten die Italiener aber genau denselben Rotz wie bei dem Hallenturnier letzten Wochenende, wo ich sie habe übel abkacken sehen... Am Ende ein verdientes 9:1 für Hösel. SV Hösel 9:1 Stella Azzurra VelbertIn Krefeld steuerte ich schließlich die Halle an. Genauso schön wie vor drei, vier Jahren, wo ich mal ein U19-Spiel geschaut habe, ranzt sie genau gegenüber die eher langweiligen, schnörkellosen neuen Halle für die DEL vor sich hin. Oberliga. Nur faire 10€ Eintritt bei freier Platzwahl – und da kommen dann nicht einmal 100 Zuschauer! Leider waren bis auf ein paar Spielerfrauen/ Familienangehörige der Hallenser auch keine Gäste anwesend. Völlig unverständlich – 6.1. ist Feiertag in Sachsen-Anhalt und in Herne, Essen usw. habe ich stets einige Dutzend Saalebulls-Fans gesehen.

Wenigstens hielt die Mannschaft in den ersten beiden Dritteln was zu erwarten war. Schnell rissen sie das Spiel gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten an sich und führten 0:3. Nach dem 0:6 erzielte Krefeld einen Treffer. Nach der zweiten Pause leider ein deutlich abebbendes Spiel, aber verständlich, dass sich – zumal ja kaum einer mitfuhr – die Hallenser nicht 60 Minuten lang den Arsch aufreißen gegen eine solcher Losertruppe wie Krefeld, die in der Liga unter keinem Gesichtspunkt irgendetwas zu suchen hat.

Durch die große Fairness in dieser Partie (hier wurde sogar mal einem nach Zusammenprall vor der Bande aufgeholfen vom Gegner – ernsthaft, das habe ich zumindest in Deutschland bei über 100 Eishockeyspielen nie so gesehen) und den zügigen Spielverlauf kam ich sogar noch zur (eigentlich von einem Eishockeyspiel kommend sehr gewagt knapp) angegeben Abendessenszeit bei Conny an, die vor Kurzem arbeitsbedingt nach Bonn gezogen ist und somit mittlerweile die dritte aus meiner Studienzeit in Halle ist, die in Bonn gelandet ist... Krefelder EV 81 1:7 Saalebulls HalleStatistik:
- Grounds: 2.559 (2; diese Saison: 116 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.804 (3; diese Saison: 155)
- Tourkilometer: 220 (220km Auto)
- Saisonkilometer: 75.450 (56.340 Flugzeug/ 17.350 Auto, davon 4.670 Mietwagen/ 1.820 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 14 [letzte Serie: 41, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 701 Wochen in Folge.

Mittwoch, 6. November 2019

W692II: Eishockey und anderes in Leipzig

EXA IceFighters Leipzig .................................... 9
Krefelder Eislauf-Verein 1981 ............................ 2
- Datum: Freitag, 1. November 2019 – Beginn: 20.00
- Wettbewerb: Eishockey Oberliga Nord (3. Eishockeyliga, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 9-2 nach 60 (3x20) Minuten – Drittel: 3-0, 3-2, 3-0
- Tore: 1-0 2. Pantic, 2-0 3. Berger, 3-0 13. Albrecht, 4-0 24. Albrecht, 5-0 30. Eichelkraut, 5-1 31. Jamieson, 6-1 36. Velecky, 6-2 38. Luedtke, 7-2 44. Albrecht, 8-2 58. Paavalainen, 9-2 58. Pantic
- Strafminuten: Langer 2, Lilik 2, Israel 2, Eichelkraut 2 (Leipzig = 8 Minuten); Onckels 4, Vogt 2, Luedtke 2 (KEV = 8 Minuten)
- Austragungsort: Eisarena Kohlrabizirkus (Kapazität: 3.000, davon 1.500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 2.000 (davon 1.402 zahlende und ca. 25 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 IceFighters Leipzig 9:2 Krefelder EV Photos with English commentary:
a) Ice-Hockey: IceFighters Leipzig def. Krefelder EV at Kohlrabizirkus
b) Halle: sports ground Wolfgang-Borchert-Straße, new stand and artificial turf football grounds am Kinderdorf, Regattastrecke (rowing canal)
d) Leipzig: Zoological Garden 
e) Leipzig: Palace Gohlis (Gohliser Schlößchen) and Jugendstil villas in Gohlis 

A gestrigen Reformationstag war nicht frei, aber ich bin abends schon mal nach Sachsen-Anhalt aufgebrochen. Am Freitag (Allerheiligen in NRW) ging es dann mit einem kleinen Abstecher zu drei Sportanlagen in Halle-Neustadt, die ich vor Jahren mal besucht hatte, ohne gute oder überhaupt Bilder gemacht zu haben, nach Leipzig. Die Sportanlagen waren übrigens der nicht mehr für Rugby genutzte und nun sehr versiffte Sportplatz Wolfgang-Borchert-Straße (Rugby wird seit Jahren in Frohe Zukunft gespielt), die Regattastrecke mit der markanten Brücke über den Kanal (weiß nicht, ob da noch gerudert wird) und die Sportanlagen am Kinderdorf vom FSV 67 Halle (der Kunstrasen ist neu, die Sitzplätze am Hauptplatz auch). Leipzig In Leipzig gab es noch besseres zu sehen: spektakuläre Jugendstilvillen, das Schillerhaus und das Gohliser Schlößchen. Danach wurde ich noch freundlicherweise in den Zoo eingeladen. Da war ich vor 7 Jahren das letzten Mal – es hat sich da mal wieder etwas getan, es ist nach wie vor einer der sehenswertesten Zoos Deutschlands – aber leider ist derzeit das Aquarium im Umbau begriffen und daher dicht. Nach einem ganz guten Essen im Paunsdorf Center ging es zum Hauptanlass für die Fahrt nach Leipzig: dem Kohlrabizirkus. Leipziger Zoo Bei so einem beknackten Namen wie „Kohlrabizirkus“ wird der Sportfan vielleicht hellhörig, was ich mir da wieder für einen Scheiß angeguckt habe, aber der Eishockeykenner weiß: seit wenigen Jahren finden die Spiele der in der Oberliga (3. Liga) aktiven Icefighters Leipzig in der ehemaligen Großmarkthalle, die aufgrund ihrer Bauform und (Um-)Nutzung mittlerweile auch offiziell als Kohlrabizirkus tituliert wird, statt. Einen guten Artikel zum Austragungsort gibt es hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fmarkthalle_Leipzig

Wenn man die völlig überzogenen Kartenpreise von 12-15€ im Vorraum geblecht hat, kann man den sehr interessanten, innen runden und oben in eine symmetrische Kuppel mündenden Bau betreten. Die Tribünen sind eher primitiv gebaut (Stahlgerüste, Holzbänke plus Billig-Sitzschalen bzw. nur Stahlgerüste mit Holzplatten zum Stehen) aber auf allen vier Seiten vorhanden und in den unterhalb der Kuppel ja nicht wie bei einer Rundsporthalle runden sondern eben quadratischen bzw. rechteckigen Bau eingepasst.

Die Stimmung war wirklich nicht schlecht, obwohl ein ganz schwacher und nur (aber immerhin!) von 20-30 Leuten begleiteter Gegner kam. Der Krefelder EV ist ein Farmteam oder U23-Team von den Profis aus der DEL (Krefeld Pinguine) und ziert das Tabellenende. Leipzig erzielte nach etwas mehr als einer Minute das 1:0. Bald sah es nach zweistellig aus, aber in dem sehr flüssigen und fairen Spiel hatte auch der Gast mal etwas stärkere Phasen, sodass es am Ende „nur“ 9:2 für Leipzig hieß. IceFighters Leipzig 9:2 Krefelder EV Statistik:
- Grounds: 2.522 (1; diese Saison: 79 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.756 (1; diese Saison: 107)
- Tourkilometer: 220 (220km Auto + 440km Auto am Donnerstag 31.10.)
- Saisonkilometer: 71.050 (56.340 Flugzeug/ 13.610 Auto, davon 4.670 Mietwagen/ 1.060 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 31 [letzte Serie: 72, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 692

Mittwoch, 23. Januar 2019

W651I: Über 12 Stunden Sport in der Sport- und Freizeitgemeinde Grefrath

Grefrather Eissport Gemeinschaft (Phoenix) .. 5
Ratinger Ice Aliens 1b ........................................ 1
- Datum: Sonntag, 20. Januar 2019 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Landesliga Nordrhein-Westfalen (5. Eishockeyliga, 2. Amateurliga)
- Ergebnis: 5-1 nach 60 (3x20) Minuten – Drittelstände: 2-0, 2-1, 1-0
- Tore: 1-0 0.39 Bergmann, 2-0 14.18 Haazen, 2-1 28.35 Nemitz, 3-1 32.02 Büren, 4-1 35.33 Pilz, 5-1 40.45 Haazen
- Strafzeiten: Holzki, Biesel (Grefrath = 4 Strafminuten); Stegelmann, Osthege, Jakobowski, Hellingrath (Ratingen = 8 Strafminuten)
- Austragungsort: Eisstadion Grefrath (Kap. 3.500, davon 2.500 Sitzplätze/ 1.700 (davon 1.200 Sitzplätze) geöffnet)
- Zuschauer: ca. 150 (davon vllt. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10

D-Junioren Hallenfußballturnier des SSV Grefrath (Grefrather JSG)
- Datum: Sonntag, 20. Januar 2019 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Hallenturnier für D-Jugend-Mannschaften der Niederrheinliga, Kreisleistungs- und Kreisklassen (2.-4./ unterste U13-Liga)
- Ergebnisse: Finale: SC Kapellen-Erft 3:1 VfR Fischeln, Platz 3: ASV Süchteln 0:3 VfL Tönisberg, Platz 5: Bayer Uerdingen 9:0 TSV Bockum, Platz 7: Grefrather JSG I 0:2 Grefrather JSG II, Platz 9: St. Hubert 2:0 SuS Krefeld/ Halbfinals: Süchteln 0:2 Fischeln, Kapellen 2:0 Tönisberg [1x2 Min. gegen Tönisberg]/ Gruppe 1: 1. Süchteln (12:2, 12), 2. Tönisberg (9:2, 9), 3. Uerdingen (5:6, 4), 4. Grefrath I (2:8, 4), 5. St. Hubert (1:11, 0); Gruppe 2: 1. Kapellen (30:3, 12), 2. Fischeln (13:4, 9), 3. Bockum (8:11, 6), 4. Grefrath II (4:16, 3), 5. SuS Krefeld (1:22, 0)/ Vorrundenspiele: Süchteln 1:0 Grefrath I, Uerdingen 0:2 Tönisberg, Grefrath II 0:6 Kapellen, Fischeln 1:0 Bockum, Grefrath I 1:0 St. Hubert, Süchteln 2:0 Tönisberg, Kapellen 10:0 SuS, Grefrath II 0:3 Bockum, Uerdingen 3:0 St. Hubert, Grefrath I 0:6 Tönisberg, Fischeln 4:0 SuS, Kapellen 10:1 Bockum, Süchteln 3:1 Uerdingen, Tönisberg 1:0 St. Hubert, Grefrath II 4:1 SuS, Kapellen 4:2 Fischeln, Grefrath I 1:1 Uerdingen [2 Min. + Rot gegen Uerdingen], Süchteln 6:1 St. Hubert [2x2 Min. gegen Hubert], Bockum 4:0 SuS, Fischeln 6:0 Grefrath II
- Torstatistik: 108 Tore in 27 Spielen, d.h. 4,0 pro Spiel/ höchstes Ergebnis: Kapellen 10:0 SuS, torreichstes Spiel: Kapellen 10:1 Bockum, torärmste Spiele: 3x 1:0, häufigstes Ergebnis: 2-0 (6x)
- Austragungsort: Sporthalle Bruckhauser Straße (Kap. 300, davon 200 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 200 (davon 100 pausierende Aktive)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

Grefrather Jugendspielgemeinschaft (SSV
Grefrath 1910/1924 & Borussia 09 Oedt) A
Sportclub Union Nettetal 1996 B II 0:6 (0:4)
- Datum: Sonntag, 20. Januar 2019 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: Testspiel (A-Junioren Kreisklasse Kempen-Krefeld St. 2/ 6. und unterste U19 Liga gegen B-Junioren Kreisklasse Kempen-Krefeld St. 2/ 6. und unterste U17-Liga)
- Ergebnis: 0-6 nach 90 (45/45) Min. – Halbzeit: 0:4
- Tore: 0-1 5. NN, 0-2 15. NN, 0-3 33. NN, 0-4 35. NN, 0-5 47. NN, 0-6 56. NN (Foulelfmeter)
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Mühlengasse/ Oedt (Kap. 2.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon mind. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10

Nordrhein-Westfalen-Meisterschaften im Eisschnelllauf
- Datum: Sonntag, 20. Januar 2019 – Beginn: 8.00
- Wettbewerb: Nordrhein-Westfalen-Meisterschaften im Eisschnelllauf, Ausrichter: Eisschnelllauf-Club Grefrath 1992
- Ergebnisse: https://eisschnelllauf-club-grefrath.de/wp-content/uploads/2019/01/protocol_NRW_2-Tag.pdf
- Austragungsort: Grefrather Eissport- und Eventpark (Kap. 5.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 20
- Unterhaltungswert: 5,0/10 NRW-Meisterschaften im Eisschnelllauf (in Grefrath) Photos with English Commentary :
a) Speed Skating Championships of Northrhine-Westfalia in Grefrath
b) Football Friendly Match: JSG Grefrath U19 vs. Union Nettetal U17
c) Indoor Football U-13 Tournament of SSV Grefrath
d) Ice-Hockey, 5th Division: Grefrath vs. Ratingen Res.
e) Lower Rhineland: Grefrath Town Centre and Oedt Castle Ruin Uda 

Die unweit der deutsch-niederländischen Grenze nord-westlich von Krefeld gelegene Kleinstadt Grefrath bezeichnet sich offiziell als „Sport- und Freizeitgemeinde“. In der Tat hat der Ort für eine Stadt mit nur 15.000 Einwohnern ein starkes Freizeitangebot. Ungewöhnlich gut aufgestellt ist der Eissport. So gab es am Sonntagmorgen Eisschnelllauf und am Abend Eishockey. Es gibt aber auch mehrere Fußballplätze und -vereine im Hauptort und in den Ortsteilen, außerdem Handball auf Verbandsebene, Volleyball auf Kreisebene und mit dem Bügelsport ein altes Präzisionsspiel, dass fast nur noch in den Niederlanden gibt. Zu diesem Sport, der keineswegs von Hausfrauen ausgeübt wird, werde ich sicher mal im Februar etwas verfassen. An diesem Sonntag gab es in Grefrath nämlich kein Bügel-Spiel. NRW-Meisterschaften im Eisschnelllauf (in Grefrath) Die erste Sportveranstaltung fing schon um 8 Uhr an, als es noch nicht einmal hell war. Solche idiotischen Anfangszeiten sind der Finanzlage geschuldet: Eissportanlagen sind zu 80% von vereinsungebundenem Publikumslauf gegen Eintrittsgeld blockiert. Immerhin war das hier eine Landesmeisterschaft für Nordrhein-Westfalen, die da zwischen 8 und 10.15 stattfand. Auch der erste Tag war am Samstagabend zu einer Unzeit ausgetragen worden. Es ist schließlich eine offene Anlage, diese Eislaufbahn mit den hohen Graswällen und der niedrigen Betontribüne im Rücken der Eissporthalle! Zuschauer waren fast keine da, das Niveau wirkte auch – bis auf einzelne Läufer v.a. der Männerklasse und der älteren Jugend – eher niedrig. Dadurch, dass aufgrund des Zelts in der Anlagenmitte die Sicht schlecht war und auch nur ein Modus 1 gegen 1 gefahren wurde, der zeigte, wie weit auseinander die meisten Wettkämpfer waren, fand ich das Zuschauen hier nicht sonderlich attraktiv. Dieser technische und anstrengende Sport ist – auf einer besseren Bahn mit hohen Tribünen ausgetragen und möglichst mit besserem Modus – aber auf jeden Fall besuchenswert! Grefrather JSG A 0:6 Union Nettetal B II Ich fuhr in den Grefrather Ortsteil Oedt, wo es ein paar interessante Industrieruinen und eine Burgruine zu sehen gibt. Unweit der Burgruine befindet sich außerdem ein Sportplatz mit Graswall auf einer Längsseite. Ein wirklich guter Kunstrasen, aber alles sehr weitläufig in der öden Landschaft gelegen. Wirklich kein sehenswerter Platz! Die Plätze im Hauptort sind auch alle unattraktiv. Das Spiel war etwas seltsam: angeblich die Grefrather/ Oedter A-Jugend, die im hinteren Mittelfeld der untersten U-19-Liga kickt gegen die 2. B-Jugend von Union Nettetal, die an der Tabellenspitze der untersten U17-Liga steht. Es schien eher die 1. B-Jugend gewesen zu sein – aber selbst dann war es peinlich, was Grefrath da ablieferte. 0:6 bei kaum eigenen Torchancen. Eine Altersklasse älter aber mehr als eine Niveauklasse schlechter. Von Nettetal war es aber auch ein wirklich gutes Spiel! D-Junioren Hallenturnier der Grefrather JSG Dann stand nach einem Abstecher in die eher unattraktive Innenstadt – hässliche Häuser, langweilige Architektur und überall, aber das natürlich auch auf den Sportanlagen, unfreundliche und unsympathische Leute und viel zu viele Köter – ein Hallenfußballturnier an. Die Halle in der Bruckhauser Straße hat einige schön gemachte Treppenaufgänge und Sitzreihen, doch die Obertribüne ist zu nah am Spielfeld und hat eine zu hohe Reling (daher ganz miese Sicht) und insgesamt ist alles etwas knapp und v.a. niedrig bemessen. 10 Teams lieferten sich ein wirklich sehenswertes Jugendturnier, das mit einem würdigen Finale – dem besten Spiel des Turniers – mit 3:1 an den SC Kapellen-Erft ging. Das schwächste Spiel war komischerweise gleich das erste (Süchteln 1-0 Grefrath I). Auch hier war das Abschneiden der Grefrather Jugend erschreckend: die II. besiegte die I. im Spiel um Platz 7 mit 2:0. Zuvor war der Versuch des Heimschiedsrichter fehlgeschlagen, Grefrath I ins Spiel um Platz 5 zu hieven: im letzten Gruppenspiel mussten sie gegen Bayer Uerdingen gewinnen, führten auch 1-0 und waren in Überzahl nach einer überzogenen Zeitstrafen (vorher sind v.a. von Grefrath alle Tacklings dieser Art ungeahndet bzw. mit Freistoß ohne persönliche Strafe geblieben), doch kassierten den Ausgleich zum 1:1. Kurios war aber auch, dass der Uerdinger Junge dann nach der Zeitstrafe noch irgendwas zum Schiri sagte und Rot bekam... Grefrather EG 5:1 Ratinger Ice Aliens 1b Turnier nach 5 Stunden 15 Minuten vorbei – gleich rüber zur Eissporthalle. Die ist die beste Sportanlage in Grefrath: zwei baugleiche Längstribünen, Gaststätte am einen Ende, Anzeigetafel mit Gerüstkonstruktion am anderen. Die Tribünen haben in der Mitte und rechts und links davon bunte Metallsitze mit Lehnen, in den Außenbereichen lehnenlose Holzbänke, dahinter noch mehrere Stehreihen. Die eine Tribünenseite ist aber gesperrt, da dort u.a. eine griechische Theaterkulisse aufgebaut ist...

Das erste Mal Eintritt heute – mit 7€ auch ziemlich überzogen für die zweitunterste Liga – und das erste Mal Stimmung. Teilweise aber nur Ein-Mann-Support durch das Fan-Original schräg hinter mir, der im die Halle mit der Spielstanddurchsage unterhielt... Grefrath spielte gegen die Reserve von Ratingen und ging sehr früh in Führung. Nach zwischenzeitlichem Anschlusstreffer im zweiten Drittel siegte Grefrath souverän mit 5:1. Zeitstrafen gab es in diesem sehr fairen Spiel erst im Schlussdrittel, da aber auch wegen gröberer Unsportlichkeiten wie einer Faust in die Fresse, die in normalen Sportarten ja einen Spielausschluss zur Folge hätten.

Fazit zu Grefrath: mit nur kurzen Pausen dazwischen 13 Stunden auf Sportanlagen verbracht – bei einer Stadt in der Größe wirklich der Hammer! Nächstes Mal in Grefrath wäre sicher eine Kombination von Fußball beim SSV + Freilichtmuseum + weiterem Spiel in einem der sehenswerteren Grounds der Umgebung (Nettetal v.a.) sinnvoll... Grefrath-Oedt Statistik:
- Grounds: 2.335 (4; diese Saison: 123 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.520 (4; diese Saison: 136)
- Tourkilometer: 220 (220 km Auto)
- Saisonkilometer: 43.250 (22.340 Auto, davon 8.450 Mietwagen/ 19.200 Flugzeug/ 1.700 Fahrrad/ unter 10 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 14 [letzte Serie: 19, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 651 Wochen.

Dienstag, 8. Januar 2019

W649III: Die Antarktis besiegt die Arktis mit 6 zu 2

Krefeld Pinguine ................................................... 6
Eisbären Berlin ..................................................... 2
- Datum: Sonntag, 6. Januar 2018 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Deutsche Eishockey Liga (DEL, 1. Profi-Eishockeyliga)
- Ergebnis: 6-2 nach 60 (3x20 Min.) – Drittel: 2-0, 1-1, 3-1
- Tore: 1-0 4. Pietta (+1), 2-0 14. Hanson, 3-0 28. Bruggisser, 3-1 40. Hördler, 3-2 41. Aubry, 4-2 52. Riefers, 5-2 56. Bettauer (+1), 6-2 59. Schymainski (+1)
- Strafen: Berglund, Miller 2/2, Costello, Bettauer 2+2, Mahbod 2 (Krefeld = 14 Minuten); Hördler 2/2, Smith 2/2, Backman, Aubry, Adam, Baxmann, Buchwieser, Richmond 2+2, Sheppard 2+2 (Berlin = 26 Minuten)
- Austragungsort: sogenannte Yayla Arena (Kapazität: 8.029, davon 5.339 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 7.100 (davon ca. 1.500 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 Krefeld Pinguine 6:2 Eisbären Berlin Photos with English Commentary :
German 1st Division Ice-Hockey: Krefeld Pinguine vs Eisbären Berlin

Die Eisbären Berlin hatte ich schon lange nicht mehr gesehen, also besuchte ich mal ein Auswärtsspiel von denen bei den Krefelder Pinguinen. Antarktis gegen die Arktis sozusagen...

Vor der Saison gab es Theater bei den Krefelder Pinguinen, da einige Fans dieser Viecher dem neuen Hauptsponsor Recht antarktisch kühl begegneten oder anderweitig ihre kulturellen Probleme hatten: https://rp-online.de/sport/eishockey/kev/krefeld-pinguine-hetze-gegen-yayla-arena-del-verein-droht-hetzenden-fans-mit-dauerkarten-kuendigung_aid-32342979 Die neue Krefelder Eissporthalle, die seit 2003 die genau gegenüberliegende historische Halle (Rheinlandhalle, nach wie vor von den Jugendteams genutzt) aus den 30ern als DEL-Spielort ersetzte, war als sogenannter Königpalast nach einheimischem Bier benannt worden. Nun heißt die Hütte Yayla (dt.: „Hochland“ oder „Alm“) Arena. Die in Krefeld ansässige Firma vertreibt türkische Lebensmittel, v.a. Spezialitäten aus Anatolien – deswegen auch der gebirgig-bäuerliche Name... Man muss hier aber klar festhalten, dass es nur ein paar der typischen NRW-Extremisten sind, die da Stunk gemacht haben – keine größere Bewegung aus der aktiven Fanszene oder so etwas. Es gibt z.B. bei den Google-Bewertungen für Yayla auch nur eine Hass-Bewertung: ein Gehirnamputierter behauptet wahrheitswidrig, die Website des deutschen Unternehmens http://www.yaylaonline.de/ gäbe es nicht auf Deutsch (oder nur auf Türkisch) – ist halt schon scheiße, wenn man zu behindert ist, um zu erkennen, dass oben rechts drei Kürzel für die drei Websitesprachen stehen; TR DE und EN. So als Tipp an solche Spacken: das DE ist keine direkte Anrede an euch – es steht nicht für „DEPP“!
Mehrheitlich stört die Krefelder weder das Unternehmen, noch die Namensnennung – es gibt ja auch immer noch Bier (und das ist nicht von Efes) und nicht oder nicht nur Halal-Ware von Yayla an den Essensständen... Krefeld Pinguine 6:2 Eisbären Berlin Baulich ist die Halle an sich auch nicht schlecht. Die Sicht ist aber stark durch Netze hinter den Toren eingeschränkt. Teilweise sind die Geländer an den Aufgängen auch störend. Die Bushaltestellen-Metallsitze sind eine Frechheit. Aber farblich und baulich mit den Logen doch ganz gut gelungen.

Das Spiel, was mich auf Plätzen der mittleren Kategorie überzogene 33,50€ (32€+1,50€ print at home) kostete und somit eher teurer als vergleichbare Bundesligakarten wie z.B. beim Nachbarn in Mönchengladbach war, sollte leider sehr einseitig sein. Im ersten Drittel war Berlin ganz schwach, lag schnell 2-0 hinten. Nach dem 3-0 im Mitteldrittel erzielte Berlin mit der fast einzigen Chance in den zweiten 20 Minuten den ganz wichtigen Anschlusstreffer Sekunden vor der Pause. Nur eine Minute nach Wiederbeginn keimte bei den 1.500 (!) stimmgewaltigen Gästen Hoffnung auf, da die Eisbären auf 3:2 verkürzten, aber am Ende gingen sie sang und klanglos mit 6:2 unter. Dabei wurde noch aus fadenscheinigen Gründen den Krefeldern ein Tor aberkannt. Nur, damit postwendend doch die Pinguine noch mal treffen. Sehr schade für die vielen Gästefans, die hier stimmungsmäßig gegen das schwache Krefelder Publikum (selbst die Fahnen- und Schalchoreo war besser als bei den zahlreicheren Heimfans) überwiegend dominierten! Krefeld Pinguine 6:2 Eisbären Berlin Statistik:
- Grounds: 2.323 (1; diese Saison: 111 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.508 (1; diese Saison: 124)
- Tourkilometer: 190 (190km Auto)
- Saisonkilometer: 42.590 (21.810 Auto, davon 8.450 Mietwagen/ 19.200 Flugzeug/ 1.580 Fahrrad/ unter 10 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 11 [letzte Serie: 19, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 649 Wochen.

Dienstag, 20. März 2018

W607III-IV: Schwaben-Tour; Hansa auswärts auf der schwäbischen Alb, dann quer durch Bayerisch-Schwaben

Verein für Rasenspiele 1921 Aalen ......................... 1
F.C. Hansa Rostock .................................................. 0
- Datum: Samstag, 17. März 2018 – Beginn: 14.05
- Wettbewerb: 3. Liga (3. Profifußballliga)
- Ergebnis: 1-0 nach 92 Min. (45/47) – Halbzeit: 0-0
- Tor: 1-0 55. Trianni
- Gelbe Karten: Henning (Hansa)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: sogenannte Ostalb Arena (Kap. 14.500, davon 4.685 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 4.500 (davon knapp 1.000 Gästefans und 4.194 zahlende)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Unterirdische Leistung vom FCH, dessen Fans wieder die Stimmung dominierten – Aalen spielte allerdings gut)

FC Lindenberg 1907 ............................................... 3
SGM T.S.V. Aitrach/ SV Tannheim ....................... 0
- Datum: Sonntag, 18. März 2018 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Kreisliga A 3, Bezirk Bodensee (9. Liga, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 3-0 nach 91 Min. (45/46) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 5. Hammer, 2-0 61. Rrahimi, 3-0 81. Liwinez
- Gelbe Karten: Aras, Huber (Lindenberg); F. Villinger, C. Villinger?, Rock (Aitrach)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Wasemoos Arena, Kunstrasenplatz Sedanstraße (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 90 (davon mind. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Ganz gutes Spiel)

EV Lindau Islanders ................................................ 4
EC Höchstadt Alligators .......................................... 5
- Datum: Sonntag, 11. März 2018 – Beginn: 18.00
- Wettbewerb: Oberliga Süd Qualifikation, Halbfinale/ Spiel 2 (Bayernliga; Oberliga Süd; 3. Eishockeyliga, 1. Halbprofiliga gegen 4. Eishockeyliga, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 4-5 nach 60.18 Min. (20/20/20//0.18) – Drittelergebnisse: 3-2, 0-1, 1-1, Verlängerung: 0-1
- Tore: 1-0 6.23 Brunnhuber, 1-1 6.52 Mikesz, 2-1 11.04 Farny, 3-1 13.03. Farny, 3-2 14.40 Jun, 3-3 39.32 Aab, 4-3 43.43 Quaile, 4-4 51.49 Wiedl, 4-5 60.18 Babinsky
- Zeitstrafen: Lüsch 2, Wenter 2+10, Brunnhuber 2+10, Mlynek 2 (Lindau = 28 Minuten); Petrak 2, Babinsky 2/2, Lenk 2+2, Stütz 2, Tratz 2 (Höchstadt = 14 Minuten)
- Austragungsort: Eissportarena Lindau (Kap. 1.200, davon 150 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 1.000 (davon 867 zahlende und ca. 30 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Hartes und spannendes Spiel) VfR Aalen 1921 1:0 F.C. Hansa Rostock Photos with English Commentary:
a) 3rd Division: VfR Aalen vs. F.C. Hansa Rostock 
b) 9th Division: Lindenberg/ Allgäu vs. Aitrach/ Tannheim 
c) Ice-Hockey: Lindau Islanders vs. Höchstadt Alligators 
d) Swabian Alps: Bühlertann, Ellwangen/ Jagst, Niederalfingen (Marienburg Castle) and Aalen 
d) Bavarian Swabia (Bayerisch Schwaben): Memmingen, Ottobeuren, Kronburg, Maria Steinbach, Kalden, Altusried, Kempten, Heimenkirch, Lindau/ Bodensee, Sigmarszell-Kirchdorf, Lindenberg im Allgäu  VfR Aalen 1921 1:0 F.C. Hansa Rostock Trotz erneutem Wintereinbruch, ließ ich mir die Schwaben-Tour um das Hansaspiel in Aalen nicht versauen. Es ging um kurz nach 5 Uhr auf die Piste. Nach knapp 4 Stunden Fahrt war Ellwangen an der Jagst erreicht. Diese Kleinstadt auf der Schwäbischen Alb hat ein sehr sehenswertes Schoss (Berglage, großer Verteidigungsring, italienischer Renaissance-Innenhof, eine ganze Galerie von Hackfressen auf den Schlusssteinen von Gewölben) und eine schöne kleine Altstadt um die eindrucksvolle Kirche mit Kloster- und Schulkomplex drumherum. In Niederalfingen steht eine schöne historistische Burganlage, die als katholische Jugendeinrichtung genutzt wird. Das Dorf selber liegt in toller Berglandschaft mit Bachläufen und steilen Hängen. Aalen schließlich hat wenig zu bieten: Die Altstadt ist überwiegend modern zugebaut und betoniert – dazwischen nur etwas primitives Fachwerk. Die alte Neustadt hat eine ganz interessante Kirche aus dem 19./ 20. Jh. zu bieten.

Das „Ostalb Arena“ genannte Stadion passt zur Innenstadt von Aalen: sieht furchtbar billig ist, zusammengepfriemelt und seltsam, aber dennoch nicht hässlich. Die vier Tribünen sind wirklich primitiv und leicht gebaut, bis auf den Gästestehbereich haben die Stahlrohr-Holz- und Betonkonstruktionen Dächer. Eine Besonderheit ist das britisch wirkende Pitchside-Standing: kauft man wie ich für 12€ Stehplatz Süd, steht man an einer 1,40m hohen Bande 3m vom Spielfeldrand weg und ebenirdisch. Habe ich in Deutschland oberhalb der Oberliga eigentlich noch nie gesehen! Trotzdem würde ich beim nächsten Spiel in Aalen Sitzplatz Gästeblock nehmen – also wenn Hansa die nächste Saison wieder dort antritt und ich Zeit habe. Letzteres ist wahrscheinlich, erstes zu beinahe 100% sicher. Denn obwohl hier knapp 1.000 Hansafans die Stimmung an sich rissen (kein Wunder bei 100 Ultras und noch ebenso vielen emotionalen Normalos plus lächerliche 3.000+ Heimfans, die kaum den Mund aufbekamen trotz gutem Spiel ihrer Mannschaft, als Gegner), riss Aalen das Spiel an sich. Der VfR war von der ersten bis zur letzten Minute die bessere Mannschaft: mehr Zug zum Tor, viel mehr Chancen, gefährlichere Chancen, besseres Zweikampfverhalten... nach dem Seitenwechsel rannte Aalen mal wieder der katastrophal schlechten Hansa-Abwehr davon und ein verunglückter Kopfball landete irgendwie mit Schulter- und Brusthilfe im Tor. Da Benyamina einen Elfer in der 80. völlig idiotisch unplatziert schoss, blieb es beim 1:0. Nun gibt es keinerlei Zweifel mehr an einer weiteren 3. Liga Saison für Hansa.

Nach diesem enttäuschenden Spiel ging es weiter nach Bayerisch Schwaben. Dort hatte ich in Memmingen ein Hotel mit Restaurant gebucht. Vorher schaute ich mir aber die Altstadt an. Sehr viel Bruchvolk unterwegs – hauptsächlich jugendliche Schwaben die nichts mit sich anzufangen wissen – und einige Dreckecken bzw. viele unsachgemäß veränderte ältere Gebäude, aber mit einzelnen Fachwerkbauten, einigen Renaissancefassaden und den Stadttoren der ansonsten wenig ansehnlichen Stadtmauern, machte Memmingen doch einen ganz ordentlichen Eindruck. Ellwangen/ Jagst Ottobeuren Nach ausgiebigem Frühstück im Hotel in Memmingen ging es auf die leicht verschneite Piste. Erste Station: Ottobeuren. Dort gibt es eine tolle Basilika mit schöner barocker Gestaltung. Da wir hier aber in Schwaben und nicht Oberbayern sind, kam die Ausstattung nicht ganz so überladen und reich daher, wie weiter östlich in Bayern. In Kronburg befindet sich ein schönes Burgschloss auf einem Berg – zwar Privatbesitz, aber Innenhof zugänglich und sehr gepflegt. Einmal über den Fluss und in Maria Steinbach die Wallfahrtskirche besucht: sehr viele Maria-hat-geholfen-Fansachen und ähnlicher Aberglauben, die Innenausstattung noch weniger reich als in Ottobeuren aber auch eindrucksvoll. In Kalden befindet sich zwischen den verstreuten Gehöften, die nur über Single-Track-Straßen erreichbar sind, der Rest eines Schlosses. Hinter dem steinernen Rundturm bietet sich ein toller Blick in die tief eingeschnittene Flusslandschaft. In Altusried fielen mir ein paar historisch bemalte Häuser am Markt auf. Kempten hat eine große Kirche mit Schloss (Residenz) zu bieten. Heimenkirch ist etwas versifft und industriell geprägt, aber hat einige tolle Beispiele für regionale Bauernhäuser mit überkragenden Dächern und Holztäfelungen. Dann ging es runter an den Bodensee: Lindau hat ein bisschen Altstadt u.a. mit zwei direkt nebeneinander liegenden Kirchen auf einer Insel, die mit zwei Brücken ans Festland angeschlossen ist, zu bieten. Nach Meersburg noch mit das sehenswerteste an diesem hässlichen Teich... Auf dem Weg zum ersten Spiel fuhr ich noch einen schön gelegenen Weiler namens Sigmarszell-Kirchdorf (Kirche leider zu) an und zwischen den beiden Spielen schaute ich mir noch die außen eindrucksvolle aber innen eher uninteressante (nur ein Deckengemälde fiel etwas auf, war aber auch schwach ausgeprägt – da haben die Schwaben mal wieder gegeizt) Kirche von Lindenberg im Allgäu an.

Eigentlich wollte ich ja in Lindau gucken, aber die Scheißvereinigung Lindau 1919 hat wegen angeblich unbespielbarem Platz alles abgesagt: es lag nicht eine Schneeflocke auf dem Platz, zertreten oder anderweitig auffällig war der auch nicht. Eigentlich sollten in so einem Fall beide Spiele mit 0:3 gegen die Scheißvereinigung Lindau gewertet werden. Also 20km und 300m höher in die Berge: das oben erwähnte Lindenberg im Allgäu hat einen Kunstrasenplatz, auch der Rasenplatz daneben war bespielbar, aber wirkte auch etwas kurz geraten. Das Vereinsheim und der Eingang zum Stadion sind schön gemacht. Beide Plätze haben auch den gleichen Ausbau: nur drei Stufen jeweils rechts und links vom Tor vor dem Wald. Alles extrem eng hier...

Wie alle Vereine im Landkreis Lindau spielen die Clubs im Württembergischen Verband, nicht im Bayrischen mit, obwohl der Landkreis Lindau zu Bayern gehört. Aber egal in welchem Verband – Hauptsache hier wurde ein gescheiter Kick geboten. 2,50€ Eintritt ungewohnt niedrig für die Gegend und bedruckte Karte sowie Programm inklusive – Krakauer vom Grill (hier Rode Wurscht genannt) dafür 3€. Seit dem letzten Novemberwochenende gab es keinen Wettkampfbetrieb mehr hier in Lindenberg – und das letzte Spiel vor der Winterpause endete mit einer Massenschlägerei...

Heute blieb es aber friedlich und bereits nach 4 Minuten der erste Treffer: die Heimelf dominierte danach weitestgehend das Spiel, ein Lattentreffer und ein Abseitstor für den Gast, aber nach der Pause zwei weitere Tore zum verdienten 3:0. FC Lindenberg 3:0 SG Aitrach/ Tannheim Das Hauptspiel in Lindau war von vorneherein nicht der Fußballkick sondern ein Eishockeyspiel, also wieder runter an den Bodensee und dort am Seeufer neben der Ruine des abgerissenen Freibads geparkt. Direkt daneben befand sich lange eine Freilufteisbahn, auf der bis vor wenigen Jahren auch höherklassigeres Amateureishockey gespielt wurde. Die Eisfläche ist aber mittlerweile überdacht und Stehstufen sowie eine Sitztribüne wurden auch in die ansonsten eher primitive aber sehr ansehnliche Halle gebracht. Eintritt mit 10€ (Stehplatz) für die Liga noch im Rahmen, Rote Wurst auch hier 3€ und kleiner als auf dem Fußballplatz in Lindenberg.

Die schwächeren Oberliga Süd Teams und die besten der Bayernliga spielen eine „Verzahnungsrunde“, bei der es anfangs in Best-of-7-Serien um die Qualifikation zur neuen Oberligasaison geht. Das wurde von beiden gemeistert. Nun geht es noch in Best-of-3-Serien um die bayrische Meisterschaft. Der Bayernliga-Sieger Höchstadt Alligators hatte da im ersten Spiel am Freitag 1:5 abgekackt gegen die Lindau Islanders und die gastgebenden Insulaner dominierten auch heute das erste Drittel: schnelles 1-0, Ausgleich aus dem Nichts, dann stark bis auf 3-1 davon, 3-2 in der ersten Druckphase der Gäste. Doch im zweiten Drittel ging es beiden Teams nur noch ums foulen und bälzen, jeglicher Spielfluss ging verloren und Höchstadt kam zum Ausgleich. Lindau im letzten Drittel noch einmal mit einer kurzen Drangperiode, doch das 4:3 wurde erneut egalisiert. Verlängerung 1x 5 Minuten. Und die war nach 18 Sekunden mit einem Treffer für Höchstadt bereits vorbei! Das Ganze natürlich sehr zur Freude für die mit dem Schiedsrichter mitgereisten Icehopperin aus Haßfurt, die sich das dritte und entscheidende Spiel in Höchstadt am Dienstag angucken will – und das wäre bei einem Lindauer Sieg ja unnötig gewesen. Den Sieg für Lindau gab es dann aber an diesem heutigen Dienstag: 2-3 und diesmal nach Penaltyschießen!

Sie und die Schiris hatten auch eine längere Rückfahrt als die Gastmannschaft, die ja auch nicht gerade von um die Ecke kam – aber ich hatte natürlich den weitesten Weg mit 540km und ziemlich genau 5 Stunden Fahrt, die ich ohne richtige Pause (nur 5 Minuten Tankstopp bei Stuttgart) bis 1.45h durchzog. EV Lindau Islanders 4:5/OT  EC Höchstadt Alligators Statistik: (Sa+So)
- Grounds: 2.135 (Sa: 1, So: 2; diese Saison: 154 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.293 (Sa: 1, So: 2; diese Saison: 188)
- Tourkilometer: 1.240 (Sa: 510km Auto, So: 730km Auto)
- Saisonkilometer: 37.740 (24.630 Auto, davon 4.280 Mietwagen/ 10.460 Flugzeug/ 2.330 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 75 [letzte Serie: 108, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 607 Wochen.

Montag, 5. März 2018

W605III: Zum internationalen Auswärtsspiel der Saalebulls Halle...

Tilburg Trappers ................................................ 3
Mitteldeutscher EC Saalebulls Halle 04 ........... 1
- Datum: Sonntag, 4. März 2018 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Oberliga Nord (3. deutsche Eishockeyliga, 1. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 3-1 nach 60 Min. (3x20) – Drittel: 1-0, 2-1, 0-0
- Tore: 1-0 3.18 Bruijsten, 1-1 25.08 Rypar, 2-1 26.44 van den Heuvel, 3-1 39.10 Collier
- Strafen: Hermens 2, Loginov 2/ 2, Vogelaar 2, de Hondt 2, van den Heuvel 2 (Tilburg = 12 Strafminuten); Wunderlich 2, Schön 2, Schaludek 2, Zille 2, Guzik 2, Tarasuk 2 (Halle = 12 Strafminuten)
- Austragungsort: Ijssportcentrum Tilburg (Kap. 2.600 Sitzplätze)
- Zuschauer: 2.575 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Über weite Strecken wirklich gutes Spiel, im dritten Drittel leider ziemlich nachgelassen) Tillburg Trappers 3:1 MEC Saalebulls Halle Photos with English Commentary:
a) German Ice-Hockey League 3 in the Netherlands: Tilburg Trappers vs. Saalebulls Halle
b) Nord-Brabant: Tilburg Abbey Berkel-Enschot, Udenhout Village and Dunes, s’-Hertogenbosch (Den Bosch) Old Town

Mit dem niederländischen Rekordmeister ist vor drei Jahren eine ausländische Mannschaft in die 3. Deutsche Eishockeyliga gekommen. Auch diese Oberliga dominieren die Fallensteller/ Trappers aus Tilburg weitestgehend. Eine Zulassung zur DEL 2 wäre also mittlerweile mehr als angemessen. Solange die aber noch gegen die Saalebulls aus Halle, dem Verein (damals noch Saaleteufel) bei dem ich mein erstes Eishockeyspiel gesehen habe, spielen, wollte ich da mal hin. Bei dem Aufwand an Karten zu kommen und bei den Preisen komme ich – selbst wenn die immer noch Oberliga weiter spielen – nächste Saison eh bestimmt nicht noch mal... Jedenfalls waren am Montag vor dem letzten Meisterrundenspiel noch 18 Karten zu haben – alle im Gästesektor. Passt ja genau... Im Album oben ist zu sehen, wie die Buchung dort abläuft und wie unprofessionell das gemacht ist. Wenn man auf der Bezahlseite von Klarna ist, bekommt man eine professionelle deutsche Übersetzung – zuvor nur Kauderwelsch auf so etwas wie Deutsch, Niederländisch und (warum auch immer) Französisch. Mit 16€ plus zwei Gebühren (also insgesamt 17,95€) mit der teuerste Verein der Liga.

Die Eissporthalle ist mit 2.600 hufeisenförmig angeordneten lehnenlosen Sitzplätzen steril, modern – und zu klein. Heute wurden 25 Karten nicht abgesetzt, immer wieder sind Spiele ausverkauft. Da muss irgendwie eine Lösung gefunden werden, dass mindestens für 3.000 Zuschauer Platz geschaffen wird! Die Karten in der ersten Reihe stellten sich als nicht ideal von der Sicht heraus. Wenn man direkt ans Plexiglas dürfte, wäre das viel besser. Statt überall Sitzplätze mal einen größeren Stehplatzbereich bis zum Glas runter – und schon wäre das Problem der angespannten Kartenlage gemeistert! Das Beste an der Halle ist übrigens die museale Sammlung der Trophäen und Tauschwimpel. Da sind auch zwei Wimpel von Litvínov aus tschechoslowakischen Zeiten dabei und einer von der DDR-Nationalmannschaft... Tillburg Trappers 3:1 MEC Saalebulls Halle Der Hallensprecher blies die Boxen ordentlich mit Techno durch – entweder Techno oder niederländische Stimmungsmusik mit Blechbläsern, was anderes gibt es eh nicht in NL, ist aber eine willkommene Abwechslung zum meist weichgespülten Programm in deutschen Sportstätten – und grüßte auch mal auf Deutsch die Gäste. Alle weiteren Ansagen gab es aber nur auf Niederländisch – bei einem Auswärtsspiel der Trappers wurde wenigstens auf Englisch für die Niederländer angesagt. Allerdings waren aus Deutschland eh nur 9 Hallenser und ich da – der Rest war aus Tilburg. Von den Heimfans aus der Textilherstellerhochburg Tilburg, die aufgrund der bei der Textilherstellung früher verwendeten Pisse als „Kruikenzeikers“ (Krüge-Säger/ Krugpisser) bezeichnet werden, war dennoch kaum etwas zu hören. Das Publikum war auch ungewohnt fair. Die Gästefans allerdings auch.

Das Spiel lohnte auch trotz einiger harter Einsätze beider Seiten nicht zum Ausrasten. Die Kräfteverhältnisse waren zu klar. Halle mit keiner einzigen Torchance im ersten Drittel und einem schnellen Rückstand. Nach dem ersten Seitenwechsel eine starke Phase der Hallenser, die als Tabellenzweiter ja wenigstens auf dem Papier gegen den auch für die 3. Liga zu starken Brabant-Club eine Chance hätten haben müssen, die auch zum Ausgleich führte. Doch keine zwei Minuten später ging Tilburg wieder in Führung. Mit später dann 3:1 ging es ins letzte Drittel – und da war dann weitestgehend die Luft draußen. s'-Hertogenbosch (aka Den Bosch) Vor diesem bereits um 15 Uhr begonnen Spiel schaute ich mir das Umland von Tilburg an. Zur Stadtbesichtigung von Tilburg selber reichte es nicht – sah auch nach nichts aus. Aber zuerst stand die Provinzhauptstadt von Nord-Brabant auf dem Plan: s‘-Hertogenbosch bzw. Den Bosch – und die ist die sehenswerteste niederländische Stadt die ich bisher besucht habe. Einige britisch anmutende Backsteinhäuser, eine große Kathedrale mit sehr stark gegliederter Fassade und ansehnlicher Innenausstattung, Kanäle mit dichter alter Bebauung dran... Jetzt keine herausragende Stadt, aber für die Niederlande schon sehr attraktiv und sehenswert. Im Umland von Tilburg gibt es dann in Berkel-Enschot ein großes Kloster, das allerdings als solches noch genutzt wird und nicht besichtigt werden kann. Nicht einmal die Klosterkirche darf besucht werden. Viel besser ist da Udenhout, wo es neben einiger netter Backsteinhäuser und einer sehr originellen Kapelle aus dem 20. Jahrhundert v.a. eine Natur-Sehenswürdigkeit gibt: in vergangenen Jahrhunderten haben holländische Holzköpfe die Wälder so unsachgemäß abgeholzt, dass dort eine Wüste entstanden ist, die tolle Dünen und Senken umrahmt von Nadelbäumen zu bieten hat. Udenhout Statistik:
- Grounds: 2.127 (1; diese Saison: 146 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.284 (1; diese Saison: 179)
- Tourkilometer: 440 (440km Auto)
- Saisonkilometer: 35.730 (22.880 Auto, davon 4.280 Mietwagen/ 10.460 Flugzeug/ 2.070 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 68 [letzte Serie: 108, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 605 Wochen.