Osternienburger HC Schwarz-Weiß |
3 : 1 (1:0) |
TSV Leuna 1919 |
- Datum: Sonntag, 14. Juni 2026 – Beginn: 16.30 - Ergebnis: 3-1 nach 65 (17/16/16/16) Minuten - Viertel: 0-0, 1-0, 1-0, 1-1 - Tore: 1-0 30. Hädicke, 2-0 43. Nagel, 3-0 50. Mettchen, 3-1 57. Zeiger - Grüne Karten: Dolge, Zieger (OHC); Poczatek (TSV) - Gelbe Karten: keine - Rote Karten: keine - Austragungsort: Hockeypark Osternienburg (Kap. 1.000, davon 40 Sitzplätze) |
SV 1889 Altenweddingen (C-Jugend) |
9 : 1 (2:1) |
JSG SV Irxleben 1919 / TSV Niederndodeleben 1900 (C-Jugend) |
- Datum: Sonntag, 14. Juni 2026 – Beginn: 11.00 - Ergebnis: 9-1 nach 70 (35/35) Minuten - Halbzeit: 2-1 - Tore: 1-0 24. Matla, 1-1 30. Bamberg, 2-1 32. Matla, 3-1 38. Golling, 4-1 40. Golling, 5-1 42. Golling, 6-1 44. Chazaro, 7-1 52. Chazaro, 8-1 54. Golling, 9-1 56. Lippisch - Verwarnungen: 1x Irxleben - Platzverweise: keine - Austragungsort: Klemens-Fendler-Sportforum, Nebenplatz / Kunstrasen (Kap. 1.000 Stehplätze) |
Photos with English commentary: |
Das Vorprogramm für dieses wichtige Hockeyspiel des TSV Leuna fand in Altenweddingen statt. Im Ort gibt es eine große Kirche und ein paar historische Bürgerhäuser, aber insgesamt kein besonders sehenswertes Dorf. Auch die Sportanlage ist nichts Besonderes. Es wurde auch mal wieder der Rasenplatz geschont und auf Plaste gekickt. Dafür war das Spiel unterhaltsam. Die U15 der Gastgeber ließ Chance um Chance liegen, ging erst mit einem Handelfmeter in Führung. Kurz darauf schoss der nur mit 10 Spielern erschienene Gast Irxleben-Niederndodeleben sogar den Ausgleich. Mit einem viel zu niedrigen 2:1 ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel komplette Überforderung der am Ende nur noch zu neunt spielenden Gäste: Altenweddingen ließ deren Abwehr alt aussehen und siegte noch mit 9:1. |
Dann meine Begleitung in Osterweddingen abgeholt, weiter nach Trinum bei Köthen. Dort die Fahrräder raus und eine 30-Kilometer-Runde gedreht. In Köthen war die St. Jakobs Kirche am Markt geöffnet und lohnte sich zu besichtigen. Das Schloss schauten wir nur außen an. Je weiter man von Köthen weg fährt, desto versiffter werden Wege und Orte. Osternienburg ist zwar auch wenig sehenswert, hat aber viel Sport zu bieten und eine sehr gepflegte (wenn auch eher unspektakuläre) Anlage mit Kunstrasenplatz. Die Hockeyabteilung ist auch immerhin auf dem Feld und in der Halle Regionalliga. Leuna in der Halle nur noch Oberliga, auf dem Feld leider auch auf dem Weg dahin. Die viel zu kleinen Ligen werden jedes Jahr halb ausgetauscht, da fast die Hälfte der Liga absteigt. Das Ligensystem beim Hockey muss echt noch mal überdacht werden. Bei freiem Eintritt tat sich im ersten Viertel herzlich wenig. Leuna hatte in der ganzen ersten Hälfte keine Torchance. Kurz vor dem Seitenwechsel gelang Osternienburg ein halbhoher Ball ins lange Eck zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel dann endlich Druck vom TSV, doch nicht einmal ein Penalty führte zum Torerfolg und nach und nach hieß es 3:0 für den OHC. Erst viel zu spät traf Urgestein Christian Zeiger zum 3:1. Nun kommt es leider auf das letzte Spiel in Berlin-Zehlendorf an. Auch sehr unschön, dass hier kein Gästeanhang mit dabei war. Wie sich die Hockeyabteilung entwickelt, gefällt mir ohnehin nicht. Bei den Fußballern sieht das viel besser aus, auch wenn es dort Landesliga-Spitzengruppe heißt und nicht Regionalliga: Diese beiden Ligen sind aufgrund der in Fußball und Hockey unterschiedlichen Ligenstruktur definitiv vergleichbar! Den Rückweg der Radtour legten wir über Elsdorf und Thurau nach Trinum. |
Statistik: - Grounds: 4.006 (1; diese Saison: 163 neue) - Sportveranstaltungen: 5.658 (2; diese Saison: 233) - Tourkilometer: 180 km Auto, 30 km Rad - Saisonkilometer: 81.180 (50.190 Flugzeug / 29.100 Auto, davon 7.470 Mietwagen/ 2.830 Fahrrad/ 50 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 3 [letzte Serie: 13, Rekordserie ohne 0-0: 178] - Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 285 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 712 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020] |
Mittwoch, 17. Juni 2026
Dienstag, 27. Januar 2026
W3.0265II: TSV Leuna Hockey unterliegt beim Tabellenführer
Tresenwalder HC Machern |
8 : 3 (2:2) |
TSV Leuna 1919 |
- Datum: Sonntag, 25. Januar 2026 – Beginn: 12.00 - Tore: 1-0 2. Linus Nelleßen, 1-1 12. Nils Poczatek, 2-1 15. Frieder Loer (Kurze Ecke), 2-2 21. Christian Zeiger, 3-2 36. Paul L. Ondrej (Kurze Ecke), 4-2 37. Jakob Höer, 5-2 48. Frieder Loer, 5-3 52. Christoph Ruttkies, 6-3 52. Tom Muschiol, 7-3 57. Eddy Bolze (Kurze Ecke), 8-3 59. Daniel Hanschmann - Grüne Karten: Finn Kollner (THC); Tom Schaffernicht, Willy Klauß (TSV) - Gelbe Karten: keine - Rote Karten: keine - Austragungsort: Sporthalle im Sportpark Tresenwald (Kap. 300, davon 200 Sitzplätze) |
Photos with English commentary: |
Den Sonntagsausflug machten wir diesmal nach Machern und Leipzig. Beryl wollte auch diese bekannte Großstadt mal kennenlernen. Bei winterlichem Scheißwetter sieht die Innenstadt aber noch kahler und dreckiger aus, als bei Sonnenschein. Im Gegensatz zu Halle, Magdeburg und Erfurt gefiel ihr Leipzig nicht. Wir müssen aber das nächste Mal statt Leipzig-Mitte zum Gohliser Schlösschen usw. - die Stadtmitte begeistert auch mich nicht. Auch die berüchtigte Eisenbahnstraße ist nicht schön, aber am Nachmittag kann man dort sicher und gut Essen gehen. Im türkischen Grillhaus (Ocakbaşı) war richtig viel los, aber Essen topp und Bedienung gut. Nachdem wir in der Eisenbahnstraße waren und ich die Hintergründe erklärte, will sie auch mal Connewitz sehen, nachdem ich ihr ein Video einer Demo asozialer linker deutscher Palästina-Fans, gegen die wiederum asoziale linke deutsche Israel-Fans protestieren, welche sich gegenseitig Rassismus bzw. Antisemitismus vorwarfen, gezeigt hatte. Schon eine sehr spezielle Stadt, dieses Leipzig… Machern gefiel ihr hingegen auch im Winter, denn der Park mit Pyramide, Tempeln, Scheinruinen und dem Schloss ist immer sehenswert. Zwischen den Besichtigungen von Machern und Leipzig-Mitte ging es zum Hallenhockey - für mich der Hauptgrund der Tour heute. |
Bei Machern liegt der Tresenwald, nach dem sich der Tresenwalder Hockeyclub Machern benannt hat. Am westlichen Rande von Machern liegt der moderne Sportpark, der u.a. einen Fußballrasen, einen Kunstrasen für Fußball und Feldhockey und eine Sporthalle umfasst. Letztere hat eine dreireihige Obertribüne mit weiteren Stehmöglichkeiten und ist ganz ansprechend gestaltet. Bei wie üblich freiem Eintritt stieg vor nur 15 Zuschauern - zwischendurch schauten noch mal so viele Spielerinnen der im Anschluss aktiven Frauenteams zu - ein in den ersten drei Vierteln von beiden Seiten gutes und spannendes Spiel der Oberliga. Leuna im Mittelfeld, Machern gleich auf mit Torgau an der Tabellenspitze. Die mit uns fünf Gästefans konnten nach schnellem Rückstand bald jubeln, da Nils Poczatek den Ausgleich erzielte. Ganz blöd lief es aber in der 15. Minute, als Leunas Urgestein Christian Zeiger eine Kurze Ecke nicht annehmen kann und dann dem durchgerutschten Ball hintergeht, ein Mitspieler foult und Tresenwald daraufhin eine Kurze Ecke bekommt, die perfekt zum 2:1 verwandelt wird. Aber eben jener Christian Zeiger glich im zweiten Viertel spektakulär aus vollem Lauf, mit dem Torwart fast zusammenprallend, aus. Nach dem Seitenwechsel Leuna leider zu inkonsequent und THC zeigte seine Klasse mit zwei nun richtungsweisenden Treffern. Das 5:2 im Schlussviertel schien die Entscheidung, doch Christoph Ruttkies ließ zwischenzeitlich noch mal Hoffnung aufkommen. Am Ende aber völlig hilflos gegen THC, auch mit unsinnigen Versuchen ohne Torwart Druck auszuüben. 8:3 am Ende viel zu hoch, aber von Leuna halt auch ein schwaches Schlussviertel. THC - wie ich betonen musste: Tresenwalder Hockey Club, nicht Tetrahydrocannabinol; für Englischsprecher aber in der Tat eine seltsame Abkürzung, die im Hockey in Deutschland ganz normal ist, da sie sonst oft für Tennis- und Hockeyclub steht - ist somit weiter Tabellenführer. Sehr schwach ist da übrigens der Zuschauerzuspruch - peinlich nur 10 Leute mobilisieren zu können! |
Statistik: - Grounds: 3.938 (1; diese Saison: 96 neue) - Sportveranstaltungen: 5.566 (1; diese Saison: 141) - Tourkilometer: 440km Auto - Saisonkilometer: 46.740 (27.100 Flugzeug / 17.730 Auto, davon 5.330 Mietwagen/ 1.910 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 67 [letzte Serie: 57, Rekordserie ohne 0-0: 178] - Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 265 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020] |
Dienstag, 16. September 2025
W3.0246IV: Buntes Sportprogramm in Merseburg und Leipzig, aber leider keine Punkte für Leuna Hockey
Allgemeiner Turnverein zu Leipzig von 1845 |
3 : 1 (0:1) |
TSV Leuna 1919 |
-
Datum: Samstag, 13. September 2025 – Beginn: 16.00 -
Tore: 0-1 28. Jörn Jördens, 1-1 37. Niklas Wieczorek, 2-1 47. Yann Kloth, 3-1
60. Arthur Felix Bauer -
Grüne Karten: Lennard Ehrenpford (Leuna) - Gelbe
Karten: keine - Rote
Karten: keine -
Austragungsort: ATV Sportanlage, Hockeyplatz (Kap. 1.100, davon 100
Sitzplätze) |
SV Liebertwolkwitz 1958 II |
3 : 0 (2:0) |
SG Leipziger Verkehrsbetriebe II |
-
Datum: Samstag, 13. September 2025 – Beginn: 13.00 -
Tore: 1-0 24. Wessel, 2-0 37. Kochuthara Dheesmar, 3-0 78. Anonymer
Fuffzehner - Verwarnungen:
Simon (Lwwitz) - Platzverweise:
keine -
Austragungsort: Sportanlage Liebertwolkwitz, Kunstrasenplatz (Kap. 200 Stehplätze
zzgl. 800 Stehplätze außerhalb des Zauns) |
Voltigierturnier beim Reiterverein Sankt Hubertus Merseburg |
-
Datum: Samstag, 13. September 2025 – Beginn: 10.00 -
Austragungsort: Reithalle RV St. Hubertus (Kap. 150, davon 75 Sitzplätze) |
Photos with English commentary: a)
Field Hockey: ATV Leipzig 1845 vs. TSV Leuna 1919 (3rd Division) b) Equestrian vaulting: a group session at the tournament of RV St. Hubertus Merseburg c) 10th Division Football:
Liebertwolkwitz Reserves vs. SG LVB Reserves |
Den Samstag gab es viel Auswahl in meiner alten Heimat. Drei
Sportveranstaltungen, drei Sportarten. Zuerst im Merseburger
Fliegerstädtchen, vorbei an der Radrennbahn, die vom Verein seit wenigen
Jahren wieder nutzbar gemacht wurde und heute offenes Training anbot, ging es
zur Reitsportanlage. Die Außenanlage ist schön gelegen, aber unspektakulär. Teilweise
grasen kleine Pferde auf einem alten Hangar oder Bunker. Die Halle ist
solide, auf einer Kurzseite werden Stühle und Bänke aufgestellt, wenn mal ein
Wettkampf ist. Dass ich in Merseburg mal noch einen neuen Ground mache,
dachte ich gar nicht... Besuchenswert war das Reiterfest beim sehr freundlichen RV St.
Hubertus, da es ein Voltigierturnier gab. Das war allerdings kein
Ranglistenturnier oder Meisterschaft. Aber Voltigieren ist immer schön
anzusehen, und v.a. die Session der Gruppe M vom Gastgeber war sehr gut.
Danach ging ich allerdings schon wieder, um zum Fußball nach Leipzig zu
kommen... |
In Liebertwolkwitz hielt ich mich an die Parkverbote auf der Zufahrt
und fand noch einen Platz auf dem Vereinsparkplatz. Das Ordnungsamt schleicht
dort offenbar regelmäßig rum, um Spielbesucher abzuzocken. Selbst bei
doppelseitigem Parken ist die Zufahrt eines Krankenwagens immer noch
gewährleistet – von daher hilft das nur der Stadtkasse. Gar nichts in die Kasse geben musste ich beim Spiel der II.
Mannschaft vom SV Liebertwolkwitz gegen die Reserve der SG LVB. Die Gäste
spielten so wie die Verkehrsbetriebe mitunter fahren und verloren trotz drei
(teils fadenscheinig) aberkannter Treffer der Gastgeber mit 3:0. Der Schiri
war schon etwas auffällig und das nicht nur aufgrund seines
Erscheinungsbildes... Auffällig war aber auch eine Gästefännin, die immer
furchtbar aufjaulte, wenn ihre Mannschaft wieder nicht traf oder wieder einen
Treffer kassierte. |
In Hörweite des Regionalligaspiels von Lok schaute ich mir den
Dorfanger von Probstheida an und lief von dort zum Hockeyplatz des ATV. Der
Dorfanger mit den angrenzenden historischen Gebäuden ist sehr schön und zeigt
natürlich auch, wie sich die Stadt Leipzig über die Jahrhunderte ausgebreitet
hat. |
Beim bereits 1845 gegründeten Allgemeinen Turnverein hatte ich
auf dem Rasenplatz mal Leipziger Volkssportliga im Fußball geschaut. Nun ging
es weiter hinten auf die Anlage, wo ein sehr schöner neuer Kunstrasenbelag
auf den Platz mit zwei Reihen Schalensitzen, überdachten Straf- und
Zeitnehmerbänken und kleinem Presseturm liegt. Besonders der Blick zum
Völkerschlachtdenkmal ist schön, insgesamt gesehen ist die ATV Anlage auch
eine der schönerem im (ost-)deutschen Hockey. Die Regionalligapartie bei freiem Eintritt und einem Drittel
Gästefans von Leuna, wurde vom favorisierten ATV weitestgehend bestimmt. Doch
der TSV 1919 hielt super mit und konnte vor der Pause eine Strafecke zum 0:1
verwandeln. Erst in Hälfte zwei konnten die Leipziger die Partie drehen.
Dabei hielt Leunas Ersatztorwart noch einen Siebenmeter und der Sturm vergab
mehrere Großchancen, von denen eine von einem Leipziger Feldspieler erst auf
der Linie abgewehrt wurde. Insgesamt aber leider doch eine verdiente 3:1
Niederlage für Leuna. |
Statistik: - Grounds: 3.879 (3; diese Saison: 39 neue) - Sportveranstaltungen: 5.427 (3; diese Saison: 51) - Tourkilometer: 380 km Auto - Saisonkilometer: 28.920 (21.500 Flugzeug / 6.600 Auto, davon
1.320 Mietwagen/ 920 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 7 [letzte Serie:
57, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 246 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020] |
Dienstag, 13. Mai 2025
W3.0228II-III: Leuna-Wochenende mit erneutem 0:0 gegen Zeitz und richtungsweisendem Sieg der Hockeyer in Dresden
TSV Leuna 1919 II |
2 : 2 (1:1) |
SV Braunsbedra II |
-
Datum: Samstag, 10. Mai 2025 – Beginn: 12.30 -
Tore: 1-0 40. Niclas Franke, 1-1 41. Kay Tischler, 1-2 63. Paskal Dubelzek,
2-2 80. Jannick Lukas Büchner -
Verwarnungen: Sebastian Hunold (TSV); Leandro Reifarth, Kay Tischler, Christian
Arlt (SVB) -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze) |
TSV Leuna 1919 |
0 : 0 (0:0) |
1. FC Zeitz |
-
Datum: Samstag, 10. Mai 2025 – Beginn: 15.00 -
Tore: keine -
Verwarnungen: Paul Herda, Johnny Gumbrecht, Billy Gumbrecht (TSV); Florian
Grosser, Leonard Seyfert, Khemgin Solivani, Leon Grünbeyer, 2x Trainer Maik
Kunze (Zeitz) -
Platzverweise: Zeitz-Trainer Kunze (Gelb-Rot nach Spielschluss wegen
wiederholtem Meckern) -
Austragungsort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze) |
Eisenbahner Sportverein Dresden |
1 : 3 (1:1 / 0:2 / 0:0 / 0:0) |
TSV Leuna 1919 |
-
Datum: Sonntag, 11. Mai 2025 – Beginn: 12.00 -
Tore: NN - Grüne
Karten: 3x ESV, 1x TSV -
Gelbe Karten: keine -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Sportanlage ESV, Emerich-Ambros-Ufer (Kap. 500, davon 50 Sitzplätze) |
Serkowitzer Fußballsportverein II |
4 : 2 (1:2) |
Sportverein Pillnitz II |
-
Datum: Sonntag, 11. Mai 2025 – Beginn: 15.00 -
Tore: 0-1 6. Muhammad, 1-1 14. Möbius, 1-2 23. Kunath, 2-2 57. Möbius, 3-2
74. Bellahouel, 4-2 93. Bellahouel -
Verwarnungen: 2x Serkowitz, 1x Pillnitz -
Platzverweise: keine -
Austragungsort: Lössnitzstadion Radebeul (Kap. 2.000, davon 700 Sitzplätze) |
Photos with English commentary: a) Football in Leuna: Reserves vs. Brausbedra Reserves, First XI vs. 1.FC Zeitz b)
Field Hockey in Dresden: ESV vs. TSV Leuna 1919 c)
Football in Radebeul: Serkowitz Res. vs. Pillnitz Res. d)
Saalekreis: Queis, Wiedersdorf, Lochau, Burgliebenau f)
Dresden: Briesnitz, ALTKADITZ, Serkowitz, Radebeul, Niederwartha-Weistropp |
Endlich wieder ein Leuna-lastiges Wochenende, diesmal auch mit
einer Übernachtung und einer Mischung aus Auto und Rad. Ich nahm das Rad im
Isuzu mit und parkte diesen in Queis bei Landsberg. Passend zum mir noch von einem Handballspiel der SG Queis
bekannten Reim „SG Queis – was ‘n Scheiß“ sah es dort auch aus. Gesichtsloser
Ort, am Löschteich gammelten pöbelnde Dreckwänster rum, der Fußballplatz ist
recht gepflegt, aber Wettkämpfe gibt es da keine. Auch das benachbarte
Wiedersdorf macht nichts daher. Über Raßnitz und Lochau fuhr ich nach
Burgliebenau, dort sind die Kirche und das Rittergut interessant. Via
Merseburg ging es über den mittlerweile komplett asphaltierten Saaleradweg an
der ESV-Sportstätte – dort wird leider nur noch der Scheitplatz genutzt und
der Bolzplatz ist zugänglich, das Eisenbahnerstadion verfällt und Platz 3
wird aufgeforstet – vorbei nach Leuna.
|
Zuerst traf Leuna II auf Braunsbedra II. Unter sehr sicherer
Leitung von Alexander Markus (Verein weiß ich leider nicht) kam die Partie
erst nach einer halben Stunde in die Gänge. Der junge Niclas Franke machte
dann den Rene Schmidt und verwandelte eine Ecke direkt (allerdings anders als
das Leuna-Urgestein eine Bogenlampe in den langen Winkel statt immer aufs
kurze Eck). Sofort mit der nächsten Aktion leider schon der Ausgleich. Nach
dem Seitenwechsel kam der Gast besser ins Spiel und erzielte die Führung.
Durch den Trainersohn gelang in der Schlussphase noch der verdiente
Ausgleich. Braunsbedra verzögerte in der Nachspielzeit die Ausführung einer
eigenen Ecke, sodass der Schiri vor deren Durchführung abpfiff. Selber
schuld, Braunsdorf... |
Es folgte eine eigentlich gute Partie mit etwa gleich verteilten
Chancen und viel Einsatz sowie Siegeswillen auf beide Seiten. Leuna I traf
als Sechster (weder Auf- noch Abstieg mehr möglich) auf den Tabellenführer
aus Zeitz. Enttäuschenderweise gab es wieder keine Treffer. Wenn Zeitz den
Aufstieg verkackt oder man in zwei oder mehr Jahren mal wieder
aufeinandertrifft, werde ich diese Paarung sicherlich nicht wieder gucken. Am
letzten Spieltag der Saison 2023/2024 ging genau diese Paarung nämlich auch
0:0 aus... Ich gehe übrigens davon aus, dass Zeitz den Verbandsliga-Aufstieg
schafft. Leuna war ja auch ein ebenbürtiger und starker Gegner, obschon die
Zeitzer Offensive für einen designierten Aufsteiger schwach war. Nur ein
irregulärer und aberkannter Treffer nach einem Foul am Leuna-Keeper landete
im Tor. Immerhin hat das Gespann um den Akener Schiri Welsch (Kopp,
Schirrmeister) das gesehen – sonst trafen sie einige Fehlentscheidungen, v.a.
gegen Leuna. Die einzigen im Stadion, die dieser Feststellung wiedersprechen
würden, war die Zeitzer Bank. Die Spieler verhielten sich fair, Trainer Kunze
und seine beiden Handlanger waren jedoch ständig im Reklamieren, Meckern und
Fordern. Nachdem ich und einige andere den Vogel in der Schlussphase schön
beleidigten, hielt der bis Abpfiff still, riss dann aber nochmal sein Maul
gegen die Schiris auf und bekam gelb-rot. Unsympathisch, unfair im Umgang mit
dem Gegner, arrogant und fühlte selbst bei den klarsten Entscheidungen ungerecht
behandelt. Ebenfalls eines Staffelsiegers nicht würdig, dieses
Trainergespann. |
Zurück am Auto in Queis, fuhr ich zum Einkaufen und Abendessen
nach Schkeuditz. Auf dem Rastplatz an der Autobahn bettelten Rumänen (Roma
natürlich) nach Spritgeld. Ich fuhr in Döbeln ab und checkte ins gebuchte
„Ostel“ ein. Für die primitive Absteige sind die 33€ noch zu viel, aber
mittlerweile kriegste ja nix Günstigeres mehr. |
Sonntagmorgen
ging es von Döbeln aus mit dem Rad durchs sehr hügelige Mittelsachsen via Beicha,
Leuben und Schieritz – zahlreiche kleine Dörfer in der Gegend haben hier
schöne Kirchen oder Schlösser – bis zum Elberadweg gegenüber von Zadel
runter. Ab Meißen ging es recht eben mit tollem Blick ins tief
eingeschnittene Elbtal mit Zwischenhalt in Gauernitz (versifftes, aber in
Restaurierung befindliches Schloss) nach Dresden. |
Die Radwege im westlichen Bereich der Stadt (u.a. Cotta) waren
durchweg schlecht ab Verlassen des Elberadwegs. Dennoch kein Problem zum Emerich-Ambroß-Ufer
zu kommen, wo der Eisenbahnersportverein Handball, Faustball, Fußball und auch
Hockey anbietet. Das Hockeyspiel war in der Tat der Grund zur Tour nach
Dresden, denn der zweitplatzierte ESV traf auf den Tabellenführer TSV Leuna.
Nur noch die sogenannte mitteldeutsche Oberliga, aber nach dem Erfolg beim
ESV ist der Aufstieg in die Regionalliga Ost eigentlich nicht mehr zu nehmen.
Leuna erzielte schon nach 2 Minuten den ersten Treffer, Dresden glich zwar
vor der ersten Pause aus, doch Leuna beherrschte das zweite Viertel und baute
die Führung auf 1:3 aus. Die zweite Hälfte war fehlerbehafteter und nicht so
sehenswert, Dresden vergab noch einen Strafstoß und so blieb es beim 1:3. Der
Kunstrasenplatz ist übrigens in eine ältere Anlage mit kleinen Wällen unschön
reingepfuscht worden und es gibt zahlreiche Sichtbehinderungen, wenn man
nicht vorne an der Bande steht. Wie die meisten Hockeyanlagen, auch gerade im
Bereich Ost, wenig sehenswert. Fürs Fußball-Groundhopping (wenn man nicht die
sächsische Landeshauptstadt komplettieren will) auch keine Empfehlung für den
Plasteplatz. Die Sporthalle nebenan ist viel lohnender. Das Berliner
Hockey-Olympiastadion ist übrigens mit Abstand bester Hockeyplatz im Bereich,
dann kommt wahrscheinlich schon Leuna mit dem Kunstrasen im Stadion des
Friedens oder wegen des Panoramas der Hockeyplatz in Pillnitz. |
Ich fuhr wieder nach Briesnitz, ging da günstig Essen (Jasmin
Döner) und schaute die alte Bebauung mit dem Gutshaus mit eindrucksvollem
Torturm an. Noch sehenswerter war nach Überquerung der Elbe auf dem Radweg
der Autobahnbrücke, der Stadtteil Altkaditz, wo viele historische Höfe und
eine schöne Kirche (geöffnet) anzuschauen waren. Serkowitz war uninteressant,
aber im direkt angrenzenden Teil von Radebeul spielten eben die Serkowitzer
in einem sehr schönen kleinen Stadion. |
Zwar nur 1. Kreisklasse und auch noch die Abstiegsrunde, aber zum
einen ein wirklich schöner Ground vor einem eindrucksvollen Schulgebäude, mit
Sporthalle (Eingang durchs Foyer), mehreren Stehstufen, drei Reihen
Schalensitzen, schönem Sprecherturm, Laufbahn, Kunstrasen... Und zum anderen
war die erneut kostenfreie Partie richtig sehenswert. Frühe Führung für den
favorisierten Gast (Pillnitz II), Serkowitz II kommt langsam ins Spiel,
gleicht aus, doch kassiert bald darauf einen Weitschuss zum erneuten
Rückstand. In der zweiten Hälfte ein zwar technisch nach wie vor zerfahrenes,
aber läuferisch und von den Torchancen her sehenswertes Spiel. Serkowitz
drehte die Partie noch erstaunlicherweise, u.a. durch einen Doppelpack eines
nordafrikanischen Spielers, dem dann in Anbetracht seiner religiös-begründeten
Abneigung gegen Alkohol vorgeschlagen wurde, die fällige Kiste Bier für den Rest
der Mannschaft zu holen... |
Die Rückfahrt hielt schon nach wenigen Kilometern einen Knaller
parat: von Niederwartha nach Weistropp
ist es kilometerlang unheimlich steil. Erst ab Wilsdruff geht es auch mal
bergab. Via Tanneberg fuhr ich nach Nossen. Dort folgte ich dem Mulderadweg
nach Döbeln, zurück zum Auto. Der Mulderadweg ist schön gelegen aber ziemlich
idiotisch konzipiert: führt kaum direkt am Fluss entlang und wenn dann
unbefestigt oder extrem eng, teilweise auch gar kein Radweg auf irgendwelchen
Kreisstraßen. Auf jeden Fall eine absolut lohnende Tour da nach Dresden und die
Rückfahrt mit dem Auto verlief auch gut. |
Statistik: - Grounds: 3.797 (Sa 0, So 2; diese Saison: 158 neue) - Sportveranstaltungen: 5.346 (Sa 2, So 2; diese Saison: 221) - Tourkilometer: 640 (Sa 240km Auto und 50km Rad, So 230km Auto und
120km Rad) - Saisonkilometer: 92.450 (53.460 Flugzeug/ 35.820 Auto, davon
13.700 Mietwagen/ 2.940 Fahrrad/ 140 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 1 [letzte Serie:
22, Rekordserie ohne 0-0: 178] -
Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des
Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 228 Wochen in Folge [letzte Serie: 30
Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW
11/2020] |


















