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Mittwoch, 17. Juni 2026

W3.0285III: Niederlage im Osternienburger Hockeypark

Osternienburger HC Schwarz-Weiß

3 : 1 (1:0)

TSV Leuna 1919

- Datum: Sonntag, 14. Juni 2026 – Beginn: 16.30
- Wettbewerb: Regionalliga Ost (3. Spielklasse im Feldhockey) 

- Ergebnis: 3-1 nach 65 (17/16/16/16) Minuten - Viertel: 0-0, 1-0, 1-0, 1-1

- Tore: 1-0 30. Hädicke, 2-0 43. Nagel, 3-0 50. Mettchen, 3-1 57. Zeiger

- Grüne Karten: Dolge, Zieger (OHC); Poczatek (TSV)

- Gelbe Karten: keine

- Rote Karten: keine 

- Austragungsort: Hockeypark Osternienburg (Kap. 1.000, davon 40 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 120 (davon 2 Gästefans)
- Spielbewertung: 4,5/10

SV 1889 Altenweddingen (C-Jugend)

9 : 1 (2:1)

JSG SV Irxleben 1919 / TSV Niederndodeleben 1900 (C-Jugend)

- Datum: Sonntag, 14. Juni 2026 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: C-Junioren Kreisliga Börde (4. Spielklasse der U15) 

- Ergebnis: 9-1 nach 70 (35/35) Minuten - Halbzeit: 2-1

- Tore: 1-0 24. Matla, 1-1 30. Bamberg, 2-1 32. Matla, 3-1 38. Golling, 4-1 40. Golling, 5-1 42. Golling, 6-1 44. Chazaro, 7-1 52. Chazaro, 8-1 54. Golling, 9-1 56. Lippisch

- Verwarnungen: 1x Irxleben

- Platzverweise: keine 

- Austragungsort: Klemens-Fendler-Sportforum, Nebenplatz / Kunstrasen (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 65 (davon ca. 15 Gästefans)
- Spielbewertung: 7,0/10

SV Altenweddingen C 9:1 SG Irxleben/ Niederndodeleben C

Photos with English commentary:

  1. Under-15 Football: Altenweddingen vs. Irxleben-Niederndodeleben

  2. Field Hockey: Osternienburg vs. TSV Leuna

  3. Sightseeing Börde: Altenweddingen

  4. Sightseeing Anhalt: Köthen (interior of the St. Jacob church)

Das Vorprogramm für dieses wichtige Hockeyspiel des TSV Leuna fand in Altenweddingen statt. Im Ort gibt es eine große Kirche und ein paar historische Bürgerhäuser, aber insgesamt kein besonders sehenswertes Dorf. Auch die Sportanlage ist nichts Besonderes. Es wurde auch mal wieder der Rasenplatz geschont und auf Plaste gekickt. Dafür war das Spiel unterhaltsam. Die U15 der Gastgeber ließ Chance um Chance liegen, ging erst mit einem Handelfmeter in Führung. Kurz darauf schoss der nur mit 10 Spielern erschienene Gast Irxleben-Niederndodeleben sogar den Ausgleich. Mit einem viel zu niedrigen 2:1 ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel komplette Überforderung der am Ende nur noch zu neunt spielenden Gäste: Altenweddingen ließ deren Abwehr alt aussehen und siegte noch mit 9:1.

Köthen

Dann meine Begleitung in Osterweddingen abgeholt, weiter nach Trinum bei Köthen. Dort die Fahrräder raus und eine 30-Kilometer-Runde gedreht. In Köthen war die St. Jakobs Kirche am Markt geöffnet und lohnte sich zu besichtigen. Das Schloss schauten wir nur außen an. Je weiter man von Köthen weg fährt, desto versiffter werden Wege und Orte. Osternienburg ist zwar auch wenig sehenswert, hat aber viel Sport zu bieten und eine sehr gepflegte (wenn auch eher unspektakuläre) Anlage mit Kunstrasenplatz. Die Hockeyabteilung ist auch immerhin auf dem Feld und in der Halle Regionalliga. Leuna in der Halle nur noch Oberliga, auf dem Feld leider auch auf dem Weg dahin. Die viel zu kleinen Ligen werden jedes Jahr halb ausgetauscht, da fast die Hälfte der Liga absteigt. Das Ligensystem beim Hockey muss echt noch mal überdacht werden. 

Bei freiem Eintritt tat sich im ersten Viertel herzlich wenig. Leuna hatte in der ganzen ersten Hälfte keine Torchance. Kurz vor dem Seitenwechsel gelang Osternienburg ein halbhoher Ball ins lange Eck zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel dann endlich Druck vom TSV, doch nicht einmal ein Penalty führte zum Torerfolg und nach und nach hieß es 3:0 für den OHC. Erst viel zu spät traf Urgestein Christian Zeiger zum 3:1. Nun kommt es leider auf das letzte Spiel in Berlin-Zehlendorf an. Auch sehr unschön, dass hier kein Gästeanhang mit dabei war. Wie sich die Hockeyabteilung entwickelt, gefällt mir ohnehin nicht. Bei den Fußballern sieht das viel besser aus, auch wenn es dort Landesliga-Spitzengruppe heißt und nicht Regionalliga: Diese beiden Ligen sind aufgrund der in Fußball und Hockey unterschiedlichen Ligenstruktur definitiv vergleichbar!

Den Rückweg der Radtour legten wir über Elsdorf und Thurau nach Trinum.

Osternienburger HC Schwarz-Weiß 3:1 TSV Leuna 1919

Statistik:

- Grounds: 4.006 (1; diese Saison: 163 neue) 

- Sportveranstaltungen: 5.658 (2; diese Saison: 233) 

- Tourkilometer: 180 km Auto, 30 km Rad

- Saisonkilometer: 81.180 (50.190 Flugzeug / 29.100 Auto, davon 7.470 Mietwagen/ 2.830 Fahrrad/ 50 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre)

- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 3 [letzte Serie: 13, Rekordserie ohne 0-0: 178]

- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 285 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 712 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]

Dienstag, 27. Januar 2026

W3.0265II: TSV Leuna Hockey unterliegt beim Tabellenführer

Tresenwalder HC Machern

8 : 3 (2:2)

TSV Leuna 1919

- Datum: Sonntag, 25. Januar 2026 – Beginn: 12.00
- Wettbewerb: Mitteldeutsche Oberliga (4. Spielklasse im Hallenhockey)
- Ergebnis: 8-3 nach 60 (4x15) Minuten - Viertelstände: 2-1, 0-1, 2-0, 4-1

- Tore: 1-0 2. Linus Nelleßen, 1-1 12. Nils Poczatek, 2-1 15. Frieder Loer (Kurze Ecke), 2-2 21. Christian Zeiger, 3-2 36. Paul L. Ondrej (Kurze Ecke), 4-2 37. Jakob Höer, 5-2 48. Frieder Loer, 5-3 52. Christoph Ruttkies, 6-3 52. Tom Muschiol, 7-3 57. Eddy Bolze (Kurze Ecke), 8-3 59. Daniel Hanschmann

- Grüne Karten: Finn Kollner (THC); Tom Schaffernicht, Willy Klauß (TSV)

- Gelbe Karten: keine

- Rote Karten: keine

- Austragungsort: Sporthalle im Sportpark Tresenwald (Kap. 300, davon 200 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 15 (davon 5 Gästefans)
- Spielbewertung: 6,5/10

Tresenwalder HC Machern 8:3 TSV Leuna 1919

Photos with English commentary: 

  1. Indoor Hockey: THC Machern vs. TSV Leuna

  2. Leipzig City & Machern Town sightseeing

Den Sonntagsausflug machten wir diesmal nach Machern und Leipzig. Beryl wollte auch diese bekannte Großstadt mal kennenlernen. Bei winterlichem Scheißwetter sieht die Innenstadt aber noch kahler und dreckiger aus, als bei Sonnenschein. Im Gegensatz zu Halle, Magdeburg und Erfurt gefiel ihr Leipzig nicht. Wir müssen aber das nächste Mal statt Leipzig-Mitte zum Gohliser Schlösschen usw. - die Stadtmitte begeistert auch mich nicht. Auch die berüchtigte Eisenbahnstraße ist nicht schön, aber am Nachmittag kann man dort sicher und gut Essen gehen. Im türkischen Grillhaus (Ocakbaşı) war richtig viel los, aber Essen topp und Bedienung gut. Nachdem wir in der Eisenbahnstraße waren und ich die Hintergründe erklärte, will sie auch mal Connewitz sehen, nachdem ich ihr ein Video einer Demo asozialer linker deutscher Palästina-Fans, gegen die wiederum asoziale linke deutsche Israel-Fans protestieren, welche sich gegenseitig Rassismus bzw. Antisemitismus vorwarfen, gezeigt hatte. Schon eine sehr spezielle Stadt, dieses Leipzig… 

Machern gefiel ihr hingegen auch im Winter, denn der Park mit Pyramide, Tempeln, Scheinruinen und dem Schloss ist immer sehenswert. 

Zwischen den Besichtigungen von Machern und Leipzig-Mitte ging es zum Hallenhockey - für mich der Hauptgrund der Tour heute.

Machern

Bei Machern liegt der Tresenwald, nach dem sich der Tresenwalder Hockeyclub Machern benannt hat. Am westlichen Rande von Machern liegt der moderne Sportpark, der u.a. einen Fußballrasen, einen Kunstrasen für Fußball und Feldhockey und eine Sporthalle umfasst. Letztere hat eine dreireihige Obertribüne mit weiteren Stehmöglichkeiten und ist ganz ansprechend gestaltet. 

Bei wie üblich freiem Eintritt stieg vor nur 15 Zuschauern - zwischendurch schauten noch mal so viele Spielerinnen der im Anschluss aktiven Frauenteams zu - ein in den ersten drei Vierteln von beiden Seiten gutes und spannendes Spiel der Oberliga. Leuna im Mittelfeld, Machern gleich auf mit Torgau an der Tabellenspitze. Die mit uns fünf Gästefans konnten nach schnellem Rückstand bald jubeln, da Nils Poczatek den Ausgleich erzielte. Ganz blöd lief es aber in der 15. Minute, als Leunas Urgestein Christian Zeiger eine Kurze Ecke nicht annehmen kann und dann dem durchgerutschten Ball hintergeht, ein Mitspieler foult und Tresenwald daraufhin eine Kurze Ecke bekommt, die perfekt zum 2:1 verwandelt wird. Aber eben jener Christian Zeiger glich im zweiten Viertel spektakulär aus vollem Lauf, mit dem Torwart fast zusammenprallend, aus. Nach dem Seitenwechsel Leuna leider zu inkonsequent und THC zeigte seine Klasse mit zwei nun richtungsweisenden Treffern. Das 5:2 im Schlussviertel schien die Entscheidung, doch Christoph Ruttkies ließ zwischenzeitlich noch mal Hoffnung aufkommen. Am Ende aber völlig hilflos gegen THC, auch mit unsinnigen Versuchen ohne Torwart Druck auszuüben. 8:3 am Ende viel zu hoch, aber von Leuna halt auch ein schwaches Schlussviertel. THC - wie ich betonen musste: Tresenwalder Hockey Club, nicht Tetrahydrocannabinol; für Englischsprecher aber in der Tat eine seltsame Abkürzung, die im Hockey in Deutschland ganz normal ist, da sie sonst oft für Tennis- und Hockeyclub steht - ist somit weiter Tabellenführer. Sehr schwach ist da übrigens der Zuschauerzuspruch - peinlich nur 10 Leute mobilisieren zu können!

Tresenwalder HC Machern 8:3 TSV Leuna 1919

Statistik:

- Grounds: 3.938 (1; diese Saison: 96 neue) 

- Sportveranstaltungen: 5.566 (1; diese Saison: 141) 

- Tourkilometer: 440km Auto

- Saisonkilometer: 46.740 (27.100 Flugzeug / 17.730 Auto, davon 5.330 Mietwagen/ 1.910 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre)

- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 67 [letzte Serie: 57, Rekordserie ohne 0-0: 178]

- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 265 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]

Dienstag, 16. September 2025

W3.0246IV: Buntes Sportprogramm in Merseburg und Leipzig, aber leider keine Punkte für Leuna Hockey

Allgemeiner Turnverein zu Leipzig von 1845

3 : 1 (0:1)

TSV Leuna 1919

- Datum: Samstag, 13. September 2025 – Beginn: 16.00
- Wettbewerb: Regionalliga Ost (3. Spielklasse im Feldhockey)
- Ergebnis: 3-1 nach 60 (4x15) Minuten – Viertel: 0-0, 0-1, 2-0, 1-0

- Tore: 0-1 28. Jörn Jördens, 1-1 37. Niklas Wieczorek, 2-1 47. Yann Kloth, 3-1 60. Arthur Felix Bauer

- Grüne Karten: Lennard Ehrenpford (Leuna)

- Gelbe Karten: keine

- Rote Karten: keine

- Austragungsort: ATV Sportanlage, Hockeyplatz (Kap. 1.100, davon 100 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 60 (davon ca. 20 Gästefans)
- Spielbewertung: 6,5/10

SV Liebertwolkwitz 1958 II

3 : 0 (2:0)

SG Leipziger Verkehrsbetriebe II

- Datum: Samstag, 13. September 2025 – Beginn: 13.00
- Wettbewerb: 1. Stadtklasse Leipzig, St. 2 (10. Spielklasse, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 3-0 nach 98 (49/49) Minuten – Halbzeit: 2-0

- Tore: 1-0 24. Wessel, 2-0 37. Kochuthara Dheesmar, 3-0 78. Anonymer Fuffzehner

- Verwarnungen: Simon (Lwwitz)

- Platzverweise: keine

- Austragungsort: Sportanlage Liebertwolkwitz, Kunstrasenplatz (Kap. 200 Stehplätze zzgl. 800 Stehplätze außerhalb des Zauns)
- Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 6 Gästefans)
- Spielbewertung: 4,5/10

Voltigierturnier beim Reiterverein Sankt Hubertus Merseburg

- Datum: Samstag, 13. September 2025 – Beginn: 10.00
- Wettbewerb: Regionales Turnier im Voltigieren
- Ergebnisse: NN

- Austragungsort: Reithalle RV St. Hubertus (Kap. 150, davon 75 Sitzplätze)
- Zuschauer: bis zu ca. 40
- Spielbewertung: 5,0/10

ATV Leipzig 1845 3:1 TSV Leuna 1919

Photos with English commentary:

a) Field Hockey: ATV Leipzig 1845 vs. TSV Leuna 1919 (3rd Division)

b) Equestrian vaulting: a group session at the tournament of RV St. Hubertus Merseburg

c) 10th Division Football: Liebertwolkwitz Reserves vs. SG LVB Reserves

d) Leipzig Sightseeing: Probstheida historic centre

Den Samstag gab es viel Auswahl in meiner alten Heimat. Drei Sportveranstaltungen, drei Sportarten. Zuerst im Merseburger Fliegerstädtchen, vorbei an der Radrennbahn, die vom Verein seit wenigen Jahren wieder nutzbar gemacht wurde und heute offenes Training anbot, ging es zur Reitsportanlage. Die Außenanlage ist schön gelegen, aber unspektakulär. Teilweise grasen kleine Pferde auf einem alten Hangar oder Bunker. Die Halle ist solide, auf einer Kurzseite werden Stühle und Bänke aufgestellt, wenn mal ein Wettkampf ist. Dass ich in Merseburg mal noch einen neuen Ground mache, dachte ich gar nicht...

Besuchenswert war das Reiterfest beim sehr freundlichen RV St. Hubertus, da es ein Voltigierturnier gab. Das war allerdings kein Ranglistenturnier oder Meisterschaft. Aber Voltigieren ist immer schön anzusehen, und v.a. die Session der Gruppe M vom Gastgeber war sehr gut. Danach ging ich allerdings schon wieder, um zum Fußball nach Leipzig zu kommen...

Voltigieren in Merseburg

In Liebertwolkwitz hielt ich mich an die Parkverbote auf der Zufahrt und fand noch einen Platz auf dem Vereinsparkplatz. Das Ordnungsamt schleicht dort offenbar regelmäßig rum, um Spielbesucher abzuzocken. Selbst bei doppelseitigem Parken ist die Zufahrt eines Krankenwagens immer noch gewährleistet – von daher hilft das nur der Stadtkasse.

Gar nichts in die Kasse geben musste ich beim Spiel der II. Mannschaft vom SV Liebertwolkwitz gegen die Reserve der SG LVB. Die Gäste spielten so wie die Verkehrsbetriebe mitunter fahren und verloren trotz drei (teils fadenscheinig) aberkannter Treffer der Gastgeber mit 3:0. Der Schiri war schon etwas auffällig und das nicht nur aufgrund seines Erscheinungsbildes... Auffällig war aber auch eine Gästefännin, die immer furchtbar aufjaulte, wenn ihre Mannschaft wieder nicht traf oder wieder einen Treffer kassierte.  

SV Liebertwolkwitz II 3:0 SG Leipziger Verkehrsbetriebe II

In Hörweite des Regionalligaspiels von Lok schaute ich mir den Dorfanger von Probstheida an und lief von dort zum Hockeyplatz des ATV. Der Dorfanger mit den angrenzenden historischen Gebäuden ist sehr schön und zeigt natürlich auch, wie sich die Stadt Leipzig über die Jahrhunderte ausgebreitet hat.

Leipzig

Beim bereits 1845 gegründeten Allgemeinen Turnverein hatte ich auf dem Rasenplatz mal Leipziger Volkssportliga im Fußball geschaut. Nun ging es weiter hinten auf die Anlage, wo ein sehr schöner neuer Kunstrasenbelag auf den Platz mit zwei Reihen Schalensitzen, überdachten Straf- und Zeitnehmerbänken und kleinem Presseturm liegt. Besonders der Blick zum Völkerschlachtdenkmal ist schön, insgesamt gesehen ist die ATV Anlage auch eine der schönerem im (ost-)deutschen Hockey.

Die Regionalligapartie bei freiem Eintritt und einem Drittel Gästefans von Leuna, wurde vom favorisierten ATV weitestgehend bestimmt. Doch der TSV 1919 hielt super mit und konnte vor der Pause eine Strafecke zum 0:1 verwandeln. Erst in Hälfte zwei konnten die Leipziger die Partie drehen. Dabei hielt Leunas Ersatztorwart noch einen Siebenmeter und der Sturm vergab mehrere Großchancen, von denen eine von einem Leipziger Feldspieler erst auf der Linie abgewehrt wurde. Insgesamt aber leider doch eine verdiente 3:1 Niederlage für Leuna.

ATV Leipzig 1845 3:1 TSV Leuna 1919

Statistik:

- Grounds: 3.879 (3; diese Saison: 39 neue)

- Sportveranstaltungen: 5.427 (3; diese Saison: 51)

- Tourkilometer: 380 km Auto

- Saisonkilometer: 28.920 (21.500 Flugzeug / 6.600 Auto, davon 1.320 Mietwagen/ 920 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre)

- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 7 [letzte Serie: 57, Rekordserie ohne 0-0: 178]

- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 246 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]

Dienstag, 13. Mai 2025

W3.0228II-III: Leuna-Wochenende mit erneutem 0:0 gegen Zeitz und richtungsweisendem Sieg der Hockeyer in Dresden

TSV Leuna 1919 II

2 : 2 (1:1)

SV Braunsbedra II

- Datum: Samstag, 10. Mai 2025 – Beginn: 12.30
- Wettbewerb: Kreisliga Saalekreis, Staffel 2 (10. Spielklasse, 5. Amateurebene)
- Ergebnis: 2-2 nach 95 (47/48) Minuten – Halbzeit: 1-1

- Tore: 1-0 40. Niclas Franke, 1-1 41. Kay Tischler, 1-2 63. Paskal Dubelzek, 2-2 80. Jannick Lukas Büchner

- Verwarnungen: Sebastian Hunold (TSV); Leandro Reifarth, Kay Tischler, Christian Arlt (SVB)

- Platzverweise: keine

- Austragungsort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 50 (Gästefans: ca. 10)
- Spielbewertung: 6,0/10

TSV Leuna 1919

0 : 0 (0:0)

1. FC Zeitz

- Datum: Samstag, 10. Mai 2025 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Landesliga Sachsen-Anhalt Süd (7. Spielklasse, 2. Amateurebene)
- Ergebnis: 0-0 nach 96 (46/50) Minuten – Halbzeit: 0-0

- Tore: keine

- Verwarnungen: Paul Herda, Johnny Gumbrecht, Billy Gumbrecht (TSV); Florian Grosser, Leonard Seyfert, Khemgin Solivani, Leon Grünbeyer, 2x Trainer Maik Kunze (Zeitz)

- Platzverweise: Zeitz-Trainer Kunze (Gelb-Rot nach Spielschluss wegen wiederholtem Meckern)

- Austragungsort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 180 (zahlende: 135, Gästefans: ca. 50)
- Spielbewertung: 4,0/10

Eisenbahner Sportverein Dresden

1 : 3 (1:1 / 0:2 / 0:0 / 0:0)

TSV Leuna 1919

- Datum: Sonntag, 11. Mai 2025 – Beginn: 12.00
- Wettbewerb: Oberliga Mitteldeutschland (4. Spielklasse im Feldhockey)
- Ergebnis: 1-3 nach 71 (17/18/18/20) Minuten – Viertelergebnisse: 1-1, 0-2, 0-0, 0-0

- Tore: NN

- Grüne Karten: 3x ESV, 1x TSV

- Gelbe Karten: keine

- Platzverweise: keine

- Austragungsort: Sportanlage ESV, Emerich-Ambros-Ufer (Kap. 500, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 75 (Gästefans: ca. 10)
- Spielbewertung: 6,0/10

Serkowitzer Fußballsportverein II

4 : 2 (1:2)

Sportverein Pillnitz II

- Datum: Sonntag, 11. Mai 2025 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Stadtklasse Dresden, Abstiegsrunde (11. Spielklasse, 6. Amateurebene)
- Ergebnis: 4-2 nach 97 (47/50) Minuten – Halbzeit: 1-2

- Tore: 0-1 6. Muhammad, 1-1 14. Möbius, 1-2 23. Kunath, 2-2 57. Möbius, 3-2 74. Bellahouel, 4-2 93. Bellahouel

- Verwarnungen: 2x Serkowitz, 1x Pillnitz

- Platzverweise: keine

- Austragungsort: Lössnitzstadion Radebeul (Kap. 2.000, davon 700 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 45 (Gästefans: mind. 5)
- Spielbewertung: 6,5/10

Burgliebenau

Photos with English commentary:

a) Football in Leuna: Reserves vs. Brausbedra Reserves, First XI vs. 1.FC Zeitz

b) Field Hockey in Dresden: ESV vs. TSV Leuna 1919

c) Football in Radebeul: Serkowitz Res. vs. Pillnitz Res.

d) Saalekreis: Queis, Wiedersdorf, Lochau, Burgliebenau

e) Central Saxony: Beicha, Leuben, Schieritz, Zadel, Meißen, Gauernitz, Tanneberg, Mulde Cycle Road Nossen-Döbeln

f) Dresden: Briesnitz, ALTKADITZ, Serkowitz, Radebeul, Niederwartha-Weistropp

Endlich wieder ein Leuna-lastiges Wochenende, diesmal auch mit einer Übernachtung und einer Mischung aus Auto und Rad. Ich nahm das Rad im Isuzu mit und parkte diesen in Queis bei Landsberg.

Passend zum mir noch von einem Handballspiel der SG Queis bekannten Reim „SG Queis – was ‘n Scheiß“ sah es dort auch aus. Gesichtsloser Ort, am Löschteich gammelten pöbelnde Dreckwänster rum, der Fußballplatz ist recht gepflegt, aber Wettkämpfe gibt es da keine. Auch das benachbarte Wiedersdorf macht nichts daher. Über Raßnitz und Lochau fuhr ich nach Burgliebenau, dort sind die Kirche und das Rittergut interessant. Via Merseburg ging es über den mittlerweile komplett asphaltierten Saaleradweg an der ESV-Sportstätte – dort wird leider nur noch der Scheitplatz genutzt und der Bolzplatz ist zugänglich, das Eisenbahnerstadion verfällt und Platz 3 wird aufgeforstet – vorbei nach Leuna. 

TSV Leuna 1919 II 2:2 SV Braunsbedra II

Zuerst traf Leuna II auf Braunsbedra II. Unter sehr sicherer Leitung von Alexander Markus (Verein weiß ich leider nicht) kam die Partie erst nach einer halben Stunde in die Gänge. Der junge Niclas Franke machte dann den Rene Schmidt und verwandelte eine Ecke direkt (allerdings anders als das Leuna-Urgestein eine Bogenlampe in den langen Winkel statt immer aufs kurze Eck). Sofort mit der nächsten Aktion leider schon der Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel kam der Gast besser ins Spiel und erzielte die Führung. Durch den Trainersohn gelang in der Schlussphase noch der verdiente Ausgleich. Braunsbedra verzögerte in der Nachspielzeit die Ausführung einer eigenen Ecke, sodass der Schiri vor deren Durchführung abpfiff. Selber schuld, Braunsdorf...

TSV Leuna 0:0 1.FC Zeitz

Es folgte eine eigentlich gute Partie mit etwa gleich verteilten Chancen und viel Einsatz sowie Siegeswillen auf beide Seiten. Leuna I traf als Sechster (weder Auf- noch Abstieg mehr möglich) auf den Tabellenführer aus Zeitz. Enttäuschenderweise gab es wieder keine Treffer. Wenn Zeitz den Aufstieg verkackt oder man in zwei oder mehr Jahren mal wieder aufeinandertrifft, werde ich diese Paarung sicherlich nicht wieder gucken. Am letzten Spieltag der Saison 2023/2024 ging genau diese Paarung nämlich auch 0:0 aus...

Ich gehe übrigens davon aus, dass Zeitz den Verbandsliga-Aufstieg schafft. Leuna war ja auch ein ebenbürtiger und starker Gegner, obschon die Zeitzer Offensive für einen designierten Aufsteiger schwach war. Nur ein irregulärer und aberkannter Treffer nach einem Foul am Leuna-Keeper landete im Tor. Immerhin hat das Gespann um den Akener Schiri Welsch (Kopp, Schirrmeister) das gesehen – sonst trafen sie einige Fehlentscheidungen, v.a. gegen Leuna. Die einzigen im Stadion, die dieser Feststellung wiedersprechen würden, war die Zeitzer Bank. Die Spieler verhielten sich fair, Trainer Kunze und seine beiden Handlanger waren jedoch ständig im Reklamieren, Meckern und Fordern. Nachdem ich und einige andere den Vogel in der Schlussphase schön beleidigten, hielt der bis Abpfiff still, riss dann aber nochmal sein Maul gegen die Schiris auf und bekam gelb-rot. Unsympathisch, unfair im Umgang mit dem Gegner, arrogant und fühlte selbst bei den klarsten Entscheidungen ungerecht behandelt. Ebenfalls eines Staffelsiegers nicht würdig, dieses Trainergespann.

Schieritz

Zurück am Auto in Queis, fuhr ich zum Einkaufen und Abendessen nach Schkeuditz. Auf dem Rastplatz an der Autobahn bettelten Rumänen (Roma natürlich) nach Spritgeld. Ich fuhr in Döbeln ab und checkte ins gebuchte „Ostel“ ein. Für die primitive Absteige sind die 33€ noch zu viel, aber mittlerweile kriegste ja nix Günstigeres mehr.

Sonntagmorgen ging es von Döbeln aus mit dem Rad durchs sehr hügelige Mittelsachsen via Beicha, Leuben und Schieritz – zahlreiche kleine Dörfer in der Gegend haben hier schöne Kirchen oder Schlösser – bis zum Elberadweg gegenüber von Zadel runter. Ab Meißen ging es recht eben mit tollem Blick ins tief eingeschnittene Elbtal mit Zwischenhalt in Gauernitz (versifftes, aber in Restaurierung befindliches Schloss) nach Dresden.

ESV Dresden 1:3 TSV Leuna 1919

Die Radwege im westlichen Bereich der Stadt (u.a. Cotta) waren durchweg schlecht ab Verlassen des Elberadwegs. Dennoch kein Problem zum Emerich-Ambroß-Ufer zu kommen, wo der Eisenbahnersportverein Handball, Faustball, Fußball und auch Hockey anbietet. Das Hockeyspiel war in der Tat der Grund zur Tour nach Dresden, denn der zweitplatzierte ESV traf auf den Tabellenführer TSV Leuna. Nur noch die sogenannte mitteldeutsche Oberliga, aber nach dem Erfolg beim ESV ist der Aufstieg in die Regionalliga Ost eigentlich nicht mehr zu nehmen. Leuna erzielte schon nach 2 Minuten den ersten Treffer, Dresden glich zwar vor der ersten Pause aus, doch Leuna beherrschte das zweite Viertel und baute die Führung auf 1:3 aus. Die zweite Hälfte war fehlerbehafteter und nicht so sehenswert, Dresden vergab noch einen Strafstoß und so blieb es beim 1:3. Der Kunstrasenplatz ist übrigens in eine ältere Anlage mit kleinen Wällen unschön reingepfuscht worden und es gibt zahlreiche Sichtbehinderungen, wenn man nicht vorne an der Bande steht. Wie die meisten Hockeyanlagen, auch gerade im Bereich Ost, wenig sehenswert. Fürs Fußball-Groundhopping (wenn man nicht die sächsische Landeshauptstadt komplettieren will) auch keine Empfehlung für den Plasteplatz. Die Sporthalle nebenan ist viel lohnender. Das Berliner Hockey-Olympiastadion ist übrigens mit Abstand bester Hockeyplatz im Bereich, dann kommt wahrscheinlich schon Leuna mit dem Kunstrasen im Stadion des Friedens oder wegen des Panoramas der Hockeyplatz in Pillnitz.

Ich fuhr wieder nach Briesnitz, ging da günstig Essen (Jasmin Döner) und schaute die alte Bebauung mit dem Gutshaus mit eindrucksvollem Torturm an. Noch sehenswerter war nach Überquerung der Elbe auf dem Radweg der Autobahnbrücke, der Stadtteil Altkaditz, wo viele historische Höfe und eine schöne Kirche (geöffnet) anzuschauen waren. Serkowitz war uninteressant, aber im direkt angrenzenden Teil von Radebeul spielten eben die Serkowitzer in einem sehr schönen kleinen Stadion.

Altkaditz

Zwar nur 1. Kreisklasse und auch noch die Abstiegsrunde, aber zum einen ein wirklich schöner Ground vor einem eindrucksvollen Schulgebäude, mit Sporthalle (Eingang durchs Foyer), mehreren Stehstufen, drei Reihen Schalensitzen, schönem Sprecherturm, Laufbahn, Kunstrasen... Und zum anderen war die erneut kostenfreie Partie richtig sehenswert. Frühe Führung für den favorisierten Gast (Pillnitz II), Serkowitz II kommt langsam ins Spiel, gleicht aus, doch kassiert bald darauf einen Weitschuss zum erneuten Rückstand. In der zweiten Hälfte ein zwar technisch nach wie vor zerfahrenes, aber läuferisch und von den Torchancen her sehenswertes Spiel. Serkowitz drehte die Partie noch erstaunlicherweise, u.a. durch einen Doppelpack eines nordafrikanischen Spielers, dem dann in Anbetracht seiner religiös-begründeten Abneigung gegen Alkohol vorgeschlagen wurde, die fällige Kiste Bier für den Rest der Mannschaft zu holen...

Die Rückfahrt hielt schon nach wenigen Kilometern einen Knaller parat: von  Niederwartha nach Weistropp ist es kilometerlang unheimlich steil. Erst ab Wilsdruff geht es auch mal bergab. Via Tanneberg fuhr ich nach Nossen. Dort folgte ich dem Mulderadweg nach Döbeln, zurück zum Auto. Der Mulderadweg ist schön gelegen aber ziemlich idiotisch konzipiert: führt kaum direkt am Fluss entlang und wenn dann unbefestigt oder extrem eng, teilweise auch gar kein Radweg auf irgendwelchen Kreisstraßen.

Auf jeden Fall eine absolut lohnende Tour da nach Dresden und die Rückfahrt mit dem Auto verlief auch gut.

Serkowitzer FSV II 4:2 Pillnitzer SV II

Statistik:

- Grounds: 3.797 (Sa 0, So 2; diese Saison: 158 neue)

- Sportveranstaltungen: 5.346 (Sa 2, So 2; diese Saison: 221)

- Tourkilometer: 640 (Sa 240km Auto und 50km Rad, So 230km Auto und 120km Rad)

- Saisonkilometer: 92.450 (53.460 Flugzeug/ 35.820 Auto, davon 13.700 Mietwagen/ 2.940 Fahrrad/ 140 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre)

- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 1 [letzte Serie: 22, Rekordserie ohne 0-0: 178]

- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 228 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]