Posts mit dem Label TuS Magdeburg-Neustadt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label TuS Magdeburg-Neustadt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 29. Oktober 2025

W3.0252III: Fußball und Handball im Norden Magdeburgs

Ballsportverein 93 Magdeburg-Olvenstedt II

37 : 36 (20:20)

MTV Weferlingen von 1881

- Datum: Sonntag, 26. Oktober 2025 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Bezirksoberliga Nord (7. Spielklasse im Handball, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 37-36 nach 60 (2x30) Minuten – Halbzeit: 20-20

- Statistiken: siehe Verbandswebsite! 

- Austragungsort: Sporthalle TuS 1860 Neustadt (Zielitzer Straße; Kap. 230, davon 130 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 65 (davon ca. 15 Gästefans)
- Spielbewertung: 7,5/10

Germania Olvenstedt 1920 (A-Jugend)

1 : 3 (1:1)

TuS 1860 Magdeburg-Neustadt (A-Jugend)

- Datum: Sonntag, 26. Oktober 2025 – Beginn: 12.00

- Wettbewerb: A-Junioren Landesliga Sachsen-Anhalt, Staffel I (4. und unterste Spielklasse der U19)
- Ergebnis: 1-3 nach 93 (47/46) Minuten – Halbzeit: 1-1

- Tore: 0-1 13. Mohammadi, 1-1 23. Schäfer, 1-2 46. Mohammadi, 1-3 74. Mohammadi

- Verwarnungen: keine

- Platzverweise: Bagrovski von Olvenstedt (81. Min. Rot wg. Nachtreten)

- Austragungsort: Sportplatz Olvenstedt (Kap. 1.070, davon 70 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 35 (davon mind. 10 Gästefans)
- Spielbewertung: 4,0/10

BSV Olvenstedt II 37:36 MTV Weferlingen 1881

Photos with English commentary:

a) Handball in Magdeburg-Neustadt: BSV Res. vs. Weferlingen

b) Football in Magdeburg-Olvenstedt: Germania U19 vs. Neustadt U19

c) Some pictures of Magdeburg-Neustadt

Trotz leichtem Sturm und teils heftigem Regen legte ich einen Teil der Strecke per Rad zurück. Der Norden Magdeburgs ist sehr von Plattenbauvierteln geprägt. Insbesondere Olvenstedt genießt nicht den besten Ruf. Die Sportanlage ist aber ganz schön und sehr gepflegt. Der sanierte Platz hat eine Kunstrasenspielfläche, ein kleines Sportlerheim und auf ein paar Stufen aufgebaut eingehauste Sitzbänke. Bei dem Wetter heute echt gut. Das A-Jugendspiel gegen den Nachbarn von TuS 1860 Neustadt war leider nicht so der Knaller, aber kostet ja wenigstens keinen Eintritt... Der Ausgleich von Olvenstedt war ein toller Weitschuss nach Ballverlust vorm Strafraum. Sofort nach Wiederanpfiff ging Neustadt per Innenpfostentreffer aus Nahdistanz erneut in Führung und gewann am Ende verdient mit 1:3.

Germania Olvenstedt A 1:3 TuS 1860 Magdeburg-Neustadt A

Hauptsächlich ging es mit aber heute um das 15-Uhr-Spiel auf der Anlage bei eben diesem TuS 1860 in der Magdeburger Neustadt. Allerdings sparte ich mir die sehenswerten Fußballplätze mit Festungsblick für einen späteren Zeitpunkt auf, denn heute waren die Weferlinger Handballer in der neuen Sporthalle zu Gast. Gastgeber war der BSV 93 Olvenstedt. Der kastenförmige Standardbau bietet ein paar Plätze hinter einem der Tore mit entsprechender Sichtbeeinträchtigung durch das Fangnetz, aber vor allem 110 Sitz- und etwas weniger Stehplätze auf einer Obertribüne. Die Sicht durch das Plexiglas ist (noch) OK, da es keine störende Metallreling wie bei den meisten schlechteren Obertribünen gibt, aber aufgrund der Fotoeinschränkungen stand ich für die Bilder dann doch die ganze Zeit. Denn man bekam auf dem Feld echt was geboten. Das einzige gute Spiel an diesem Wochenende! In einem packenden Schlagabtausch auf hohem Tempo, wechselte die Führung regelmäßig. Mal führte Weferlingen mit bis zu 4 Toren, mal lag BSV Olvenstedt II mit 3 Treffern in Front. Oft war der Spielstand auch ausgeglichen. Am Ende war es die etwas höhere Genauigkeit im Abschluss, die Olvenstedt II mit 37:36 gewinnen ließ. Weferlingen hatte in den letzten 20 Sekunden noch 3 Gelegenheiten zum Ausgleich, vergab diese aber leider. Somit Olvenstedt II weiter Tabellenführer und Weferlingen sackt ins hintere Mittelfeld, aber mit viel Vorsprung auf die Abstiegszone, ab. Trotz der Niederlage ein wirklich sehenswertes Spiel! Dennoch völlig unangemessen, dass hier 5€ Eintritt für die zweit- bzw. drittunterste Ebene aufgerufen werden, nur weil danach noch ein Oberligaspiel stattfindet. Das sparte ich mir – 1. interessierten mich die Teams nicht, 2. wollte ich noch zu einer vernünftigen Zeit ankommen, was bei dem Gegenwind ja nicht einfach war. Ein einziges Fahrrad stand neben meinem an den sehr guten Fahrradbügeln vor der Halle. Und dessen Fahrer war bestimmt nicht aus Weferlingen gekommen...

BSV Olvenstedt II 37:36 MTV Weferlingen 1881

Statistik:

- Grounds: 3.898 (2; diese Saison: 58 neue)

- Sportveranstaltungen: 5.460 (2; diese Saison: 84)

- Tourkilometer: 120 (70 km Auto, 50 km Rad)

- Saisonkilometer: 31.980 (21.500 Flugzeug / 9.310 Auto, davon 1.320 Mietwagen/ 1.310 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre)

- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 31 [letzte Serie: 57, Rekordserie ohne 0-0: 178]

- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 251 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]

Freitag, 26. September 2025

W3.0248I-II: Zwei Abende und zwei Spiele in Fermersleben

Fermersleber SV 1895 Magdeburg

24 : 29 (9:15)

SG Lokomotive Schönebeck

- Datum: Donnerstag, 25. September 2025 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Verbandsliga Sachsen-Anhalt Nord (6. Spielklasse im Handball, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 24-29 nach 60 (2x30) Minuten – Halbzeit: 9-15

- Statistiken: siehe nu-liga HVSA! 

- Austragungsort: Sporthalle der Freundschaft (Magdeburg-Fermersleben; Kap. 350, davon 250 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 160 (davon ca. 100 Gästefans)
- Spielbewertung: 6,0/10

Fermersleber SV 1895 Magdeburg (Ü35)

2 : 4 (1:2)

TuS 1860 Magdeburg Neustadt (Ü35)

- Datum: Mittwoch, 24. September 2025 – Beginn: 18.30
- Wettbewerb: Stadtpokal Alte Herren (Achtelfinale; beide Mannschaften Stadtklasse Magdeburg Alte Herren; 2. und unterste Spielklasse der Ü35)
- Ergebnis: 2-4 nach 80 (40/40) Minuten – Halbzeit: 1-2

- Tore: 0-1 11. Mußmann (Elfmeter), 1-1 16. Ozsvald, 1-2 35. Scheid (Eigentor), 1-3 56. Dolke, 1-4 58. Dolke, 2-4 70. Berco

- Verwarnungen: 1x Neustadt

- Platzverweise: keine

- Austragungsort: Platz der Freundschaft (Kap. 500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 15 (davon ca. 5 Gästefans)
- Spielbewertung: 4,0/10

Fermersleber SV 1895 AH 2:4 TuS 1860 Magdeburg-Neustadt AH

Photos with English commentary:

a) Handball: 2nd Saxony-Anhalt Division – FSV 1895 vs. Lok Schönebeck

b) Football: Veterans Cup of Magdeburg – FSV 1895 vs. TuS Neustadt

Die 40.000er-Inspektion stand bei meinem Auto an. Das Händlernetz ist dünn, also wieder zum Autohaus Rathenow, wo ich den Isuzu auch her hatte. Bei der einwandfreien Arbeit dort und der problemlosen Verfügbarkeit von Werkstattersatzwagen und der Möglichkeit, Termine binnen 2 Wochen zu kriegen, habe ich auch keinen Grund irgendwo anders hin zu gehen. Ist halt nur Fahrerei, wobei ich es weder nach dem Hinbringen am Mittwoch, noch nach dem Abholen am Donnerstag lassen konnte, einen Umweg über Magdeburg zu fahren. Beide Male ging es über Fermersleben im Süden der Landeshauptstadt.

Am Mittwoch ging ich beim sehr rege besuchten und guten Sultan Grill essen, am Donnerstag bei der ebenfalls sehr guten Pizza Station. Außerdem war ich noch im Lidl Bisamstraße einkaufen, der nicht nur eine originelle Anschrift hat, sondern auch einen insgesamt guten Eindruck machte. Also in der Ecke um die Sportanlage herum gibt es alles was man braucht...

Fermersleber SV 1895 24:29 SG Lokomotive Schönebeck

Am Mittwoch gab es Altherrenfußball auf dem Hauptplatz (Kunstrasen) zu sehen. Ich musste feststellen, dass man nur noch hinter einem Tor erhöht stehen kann, da die Traversen rechts und links des ehemaligen Sprecherturms abgerissen wurden. Sieht nun richtig scheiße aus der Platz.

Das Spiel war leider auch nicht der Knaller. Habe schon viele deutlich bessere Ü35-Spiele gesehen, aber ein paar gute Torraumszenen und Tore gab es schon. Der Neustädter Gäste waren über die gesamte Partie besser und gefährlicher. Dass Fermersleben nur 2:4 verlor, war schon schmeichelhaft. Altherrentypisch viel Gemaule gegen den Schiri...

Am Donnerstag nebenan in der Sporthalle Verbandsliga Handball. Außen versifft und zugesprayt, innen sauber und gepflegt, aber bis auf den Anbau mit den Toiletten schön veraltet. Hölzernes Parkett, drei Reihen Holzbänke, alter Betonrippenbau – eine lohnende Halle für den Handball-interessierten Hopper!

Leider aber wieder völlig unangemessene Eintrittspreise. 6€ für 6. Liga, einer mit der Landesliga Sachsen-Anhalt im Fußball vergleichbare Amateurliga, in der 4, maximal 5€ Eintritt genommen werden; für deutlich mehr Spielzeit. Fermersleben betreibt auch eine besonders perverse Preispolitik, da die Juniorentageskarten trotz gleicher Liga mit 4€ das Doppelte von Wefensleben oder Weferlingen kosten. Bei „preisgünstigen“ Vereinen wie in Hamburg kostet die U19-Bundesliga, von der Fermersleben ja nun wirklich weit entfernt ist, nicht mehr als 6€! Mitteldeutsche Regionalliga in Oebisfelde kostet 7€ (zwei Ligen höher im Männerbereich).

Wenigstens war das Spiel ganz gescheit, aber Spitzenhandball ist auch was anderes, als der teils zähe Schlagabtausch zwischen Fermersleben und Lok Schönebeck. Die Gäste waren schon zwei Ligen höher unterwegs, gewinnen derzeit alles und scheinen mit Barleben dann den Aufstieg unter sich auszumachen. Das Spiel zeichnete aber die Spannung bis zur 55. Minute aus. FSV lag zwar dauernd hinten, glich aber Mitte der zweiten Hälfte noch mal aus. Am Ende 24:29 für Schönebeck, die die Mehrheit der Fans stellten.

Fermersleber SV 1895 24:29 SG Lokomotive Schönebeck

Statistik:

- Grounds: 3.882 (Mi 0, Do 1; diese Saison: 42 neue)

- Sportveranstaltungen: 5.433 (Mi 1, Do 1; diese Saison: 57)

- Tourkilometer: 400 (Mi 200km Auto, Do 200km Auto)

- Saisonkilometer: 29.560 (21.500 Flugzeug / 7.190 Auto, davon 1.320 Mietwagen/ 970 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre)

- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 10 [letzte Serie: 57, Rekordserie ohne 0-0: 178]

- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 248 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020]

Mittwoch, 12. Juni 2019

W671II-672I: Pfingsten mit hohem Sieg zum Saisonabschluss des TSV Leuna

TSV Leuna 1919 ....................................................... 5
SV Eintracht Gröbers 1915 ..................................... 1
- Datum: Samstag, 8. Juni 2019 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 7 (8. Liga, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 5-1 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 8. Wetzig, 2-0 26. Haufe (Elfmeter), 3-0 53. Haufe, 4-0 72. Degner, 5-0 82. Haufe, 5-1 87. Willno
- Gelbe Karten: 2x Leuna, 3x Gröbers
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Stadion des Friedens, Kunstrasenplatz (Kap. 2.210, davon 210 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 120 (davon 100 zahlende und ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10

SV Bielen 1926 C .................................................... 25
VfB Friedetal Sollstedt C II ..................................... 0
- Datum: Samstag, 8. Juni 2019 – Beginn: 10.30
- Wettbewerb: C-Junioren Kreisliga Nordthüringen (4. und unterste U15-Liga)
- Ergebnis: 25-0 nach 65 Min. (30/35) – Halbzeit: 14-0
- Tore: NN
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportstätte SV Bielen (Kap. 1.250, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 18 (davon keine Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10

Fußball Club Eilenburg ........................................... 3
SG Union Sandersdorf 1911 .................................... 0
- Datum: Sonntag, 9. Juni 2019 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: NOFV Oberliga Süd (5. Liga, 2. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 3-0 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 30. Vogel, 2-0 42. Fiedler, 3-0 90. Bunge
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Ilburgstadion (Kap. 5.600, davon 443 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 300 (davon 251 zahlende und ca. 50 Gäästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10

TSV Schackensleben ............................................ 3
SV Blau-Weiß Elbe Glindenberg ........................ 0
- Datum: Montag, 10. Juni 2019 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: 1. Bördekreisklasse, Staffel 1 (11. Liga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 3-0 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 5. Kramarczyk, 2-0 53. Gießmann, 3-0 71. Thielecke
- Gelbe Karten: Böttcher, Thielecke, Gießmann (Schackensleben); Chekanov (Glindenberg)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Schackensleben/ Klein Santersleben (Kap. 1.150 davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 100 (davon 60 zahlende und ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

Verein für Bewegungsspiele Ottersleben C ....... 4
TuS 1860 Magdeburg-Neustadt C II .................. 2
- Datum: Montag, 10. Juni 2019 – Beginn: 16.45
- Wettbewerb: Magdeburger Stadtpokal, C-Junioren (sogenannter WOBAU-Stadtpokal; C-Junioren Landesliga Staffel 2 gegen C-Junioren Kreisunion Magdeburg-Börde; 3. gegen 4. U15-Liga)
- Ergebnis: 4-2 nach 70 Min. (35/35) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 1-0 5. Nr. 6, 1-1 9. Iyamu, 2-1 38. Nr. 6, 3-1 42. Nr. 11, 4-1 50. Nr. 9, 4-2 52. Sigo
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportanlage Schwarzer Weg/ Ottersleben (Kap. 3.000 Stehplätze)
- Zuschauer: max. 200 (davon ca. 80 Otterslebener und 50 Neustädter)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 TSV Leuna 1919 5:1 SV Eintracht Gröbers 1915 Photos with English Commentary :
a) 8th Division (Leuna): TSV Leuna 5:1 Eintracht Gröbers
b) Under-15 (Südharz): Bielen 25:0 Friedetal Sollstedt Res.
c) 5th Division (Northern Saxony): FC Eilenburg 3:0 Union Sandersdorf
d) 10th Division (Börde): TSV Schackensleben 3:0 BWE Glindenberg
e) Under-15 Cup Final (Magdeburg): VfB Ottersleben 4:2 TuS MD-Neustadt Res.
f) East Hesse: Gißlingskirche and Walterskirche church ruins (Gosselndorf and Waldradeberg deserted villages) 
g) Südharz: Straußberg, Wernrode, Ludwigshall (Wolkramshausen), Bielen 
h) Merseburg: Neumarkt and Palace 
i) Leuna: Church ruin next to the Stadium 
j) Northern Saxony: Eilenburg, Schönwölkau, Zschepplin, Hohenprießnitz, Schnaditz 
k) Börde: Schackensleben, Klein Santersleben  Church ruin Walterskirche Saisonende in der Landesklasse Staffel 7, Leuna noch mit Aufstiegschancen – da geht es selbstverständlich hin da!
Auf dem Weg, den ich bereits um 4 Uhr antrat, lag die Gißlingskirche, die ich trotz direkter Lage an der Autobahn 4 zwischen Bad Hersfeld und Friedewald und trotz meiner Sightseeingbesuche in Bad Hersfeld und Friedewald nie besichtigt habe. OK, sie liegt auch trotz 20m Luftlinie zur Autobahn schwer erreichbar. Oder gerade wegen. Es gibt halt keine Abfahrt. Die geschotterten Waldwege sind gut fahrbar, sodass mich so um 7 Uhr frühs auch die Sperrung nicht interessierte. Sowieso ein typisch westeuropäischer Stuss: wem schadet man bitte, wenn man da parallel zur Autobahn durch den Wald fährt, um nicht 3km zu einer Kirchenruine wandern zu müssen? Richtig: keinem! Bescheuerter wäre es, auf Höhe der Ruine auf dem Standstreifen zu parken und die Böschung runter zu gehen...
Nach 3km Piste (Abzweig in Sorga, unter der Autobahnbrücke durch, am Gehöft links und dann parallel zur A4) hat man die Kirchenruine erreicht. Diese war einmal Teil eines nun völlig abgetragenen Dorfes namens Gosselndorf. Leider gibt es von dieser Dorfwüstung gar keine Reste mehr zu sehen. Von der Gißlingskirche steht nur noch ein Turm aus dem 14. Jahrhundert. Der ist schön gemauert, schön gelegen – aber wenn man nicht gerade viel Langeweile hat, Wander- oder Mountainbike-Fanatiker ist oder eine große Begeisterung für spätmittelalterliche Ruinen hegt, lohnt es sich maximal, wie ich es gemacht habe, mit dem Auto (gut befahrbarer Schotterweg) hinzufahren und nach 5 Minuten wieder weiter parallel zur A4 bis zur Sternwarte Friedewald (sehr steiler Schotterweg!) zu gurken. Ab da ist es wieder befestigt und bewohnt.

Nur zwei Orte weiter, außerhalb von Unterneurode, befindet sich eine weitere Wüstung, von der nur noch eine Kirchenruine übrig ist. OK, in Waldradeberg steht außer der Walterskirche noch ein Rest von einem Brunnen. Ebenfalls alles aus dem 14. Jahrhundert, ebenfalls nur über Schotterpisten erreichbar und ebenfalls einen Besuch wert. Hier ist sogar noch die Umfassungsmauer des Friedhofs erhalten und das Kirchenschiff gut erkennbar. Wernrode Das Sightseeingprogramm ging in Thüringen, genauer in den Ausläufern des Südharz südlich von Nordhausen, weiter: Straußberg (die Kleinstadt in Brandenburg schreibt sich Strausberg!) ist ein winziges Dorf mit schönen Häusern und einer ansehnlichen Burgruine mit hohem Bergfried. Allerdings wird die Anlage seit Jahren saniert und ist daher nur eingeschränkt begehbar.

In Wernrode verfallen sowohl Schloss als auch Kirche ganz schlimm. Aber baulich sind der Fachwerkturm der Kirche und die versetzt zur Fassade angebrachten Erker des Schlosses ganz hervorragend!

In der Wolkramshausen gehörenden Siedlung Ludwigshall befinden sich die spektakulären Ruinen eines Kalischachtes. Weitestgehend gesichert, aber völlig zugemüllt. Dazwischen ein paar bewohnte Häuser. Ein seltsames Bild!

Direkt neben Nordhausen liegt das Dorf Bielen, wo es einen ganz ansehnlichen Ortskern mit schöner Kirche gibt. SV Bielen 1926 C 25:0 VfB Friedetal Sollstedt C In Bielen gab es dann auch noch Jugendfußball zu sehen: Der Platz liegt am Ortsrand und hat einen Graswall mit ein paar Bänken. Sportlerheim ganz ordentlich. Leider kein Blick in die Landschaft, aber direkt hinter dem Platz läuft ein kleiner Fluss entlang. Die Brücke neben dem Platz ist derzeit nru für Fußgänger und Zweiräder passierbar. Aber es gibt direkt daneben eine Furt, die mit guter Bodenfreiheit machbar ist.

Das Spiel hielt einen noch höheren Sieg als erwartet parat. Die C-2 von Friedetal Sollstedt machte sich überhaupt nicht richtig warm und kassierte in nur 65 Minuten 25 Tore gegen Bielen. Bei den Bielenern lief der Ball auch wirklich schön. Die bunt gemischte Truppe trat mit 10 Mann an, der Gast mit 9 und davon 4 Mädchen. Weder die Mädchen noch die Jungen konnten irgendetwas mit dem Ball anfangen. Das 25:0 war eigentlich noch zu niedrig. Aber dennoch ist es ein neuer Rekord in meiner Statistik: der deutlichste Sieg (zuvor war es ein 24:1 in einem Testspiel von Lok Leipzig) und das zweittorreichste Spiel zusammen mit diesem 24:1 nach dem 16:11 in einem Kleinfeldspiel der Alten Herren des ESV Merseburg... SV Bielen 1926 C 25:0 VfB Friedetal Sollstedt C Nach Merseburg fuhr ich im Anschluss, traf meine Eltern. Dann ging es zum eigentlich Anlass der Tour: dem Spiel der Ersten vom TSV Leuna gegen Eintracht Gröbers. Letztes Saisonspiel der Landesklasse, ein Punkt hinter Rot-Weiß Weißenfels auf Platz 2.

Gespielt wurde auf dem Kunstrasenplatz, da das Pfingstsportfest parallel dazu im Stadion lief. Das Spiel war sehr flott, von Leuna bestimmt und von Gröbers mit etwas Härte versehen. Robert Wetzig besorgte die schnelle Führung. Kurz darauf wollte der Linienrichter Abseits gesehen haben, als Leuna ein offenbar sauberes Tor erzielte. Auch danach alle fragwürdigen Entscheidungen nur gegen Leuna – insgesamt eine eher mangelhafte Leistung des Gespanns. Einfluss auf das Spiel hatte es zum Glück nicht. Denn Gröbers foulte so offensichtlich, dass es Elfmeter gab: Tobias Haufe verlud den Schlussmann der Gäste zum 2:0. Nach der Pause traf er noch zwei weitere Male (3:0 und 5:0). Außerdem trug sich Kevin Degner in die Torschützenliste ein. Erst kurz vor Schluss ein Treffer für Gröbers zum 5:1 Endstand in einer sehr guten und dem Saisonabschluss absolut würdigen Partie.

Leider gewann Rot-Weiß Weißenfels durch zwei späte Tore in Überzahl in Großgrimma. Offenbar auch durch Schiedsrichterhilfe – da wir keine Großgrimmaer Anhänger haben, schenke ich den Bemerkungen auf der facebook-Seite von Großgrimma Glauben: „Trotz erneut großer Personalsorgen lieferte unsere 1.Mannschaft ein gutes Spiel ab und war dem Aufsteiger aus Weißenfels grgenüber mehr als gleichwertig. Über die wohl Spielentscheidende Situation wollen wir gar nicht so viel reden , schön jedoch das Fairplay von Rot-Weiß Akteur Max Ullmann - welcher bezeugt das unser Spieler Felix Zech keinerlei Schiedsrichterbeleidigung o.ä ausgesprochen hat! Wir sind gespannt ob dies Auswirkungen in der Beurteilung der roten Karte haben wird.....“ (https://www.facebook.com/svgrossgrimma/) Dabei kommt noch verschärfend hinzu, dass der Schiri aus Emseloh (Mansfeld-Südharz) war. In dem Landkreis habe ich mal erlebt, wie ein Schirikollege ein reguläres Tor der Gastmannschaft wegen Abseits aberkannte und dann mit Ecke für die Gäste weiterspielen ließ...

Im Jahr des 100. Vereinsjubiläums also leider keine Krönung durch den Aufstieg. Aber Fußball wird im TSV Leuna ja auch erst seit 1920 angeboten – also vielleicht bei 100 Jahren Fußball dann der Aufstieg in die Landesliga 2020! TSV Leuna 1919 5:1 SV Eintracht Gröbers 1915
Schönwölkau Sonntag ging es nach Nord-Sachsen. Landschaftlich ist das die ödeste Ecke in ganz Sachsen, doch in vielen Orten gibt es noch interessante Schloss- und Burganlagen. Leider sind diese außer in Delitzsch fast nirgendwo in einem guten Zustand. Der erste Besichtigungsort war Schnaditz, wo man um ein interessantes, hohes Schloss, das sich aber in einem unmöglichen Zustand befindet und auch zu DDR-Zeiten baulich beschädigt wurde, herumlaufen kann. Auch die Kirche gegenüber ist ein ganz schöner Bau. In Hohenprießnitz hat ein Bayer das sehr symmetrische Barockschloss saniert. Betreten nur an bestimmten Tagen und zu den regelmäßigen Veranstaltungen wie Konzerten oder Weihnachtsmarkt, aber man kann wie heute auch durchs geschlossene Tor den Innenhof sehen. Die Kirche ist weniger interessant, aber auf dem Friedhof gibt es zwei interessante Ehrenmale (für Gefallene des 1. und 2. Weltkriegs aus dem Ort sowie für 10 sowjetische Soldaten). Das Schloss in Zschepplin hingegen, ist völlig versifft und wird erst teilweise saniert – im Internet ist über die Besitzer nichts Stichhaltiges zu finden, es wird aber als „Spekulationsobjekt“ beschimpft. Der englische Landschaftspark unterhalb des Schlosses spottet jeder Beschreibung: Wildwuchs, Schrott, verschlickte Teiche...

Eilenburg ist eine ziemlich unattraktive Kleinstadt. Sehenswerte Gebäude sind das Rathaus, die Kirche daneben und natürlich die Burganlage, die aber zu DDR-Zeiten völlig vermüllt und verändert wurde. Zwei Türme sind noch übrig, ein paar Mauern – historische Bausubstanz weitestgehend Fehlanzeige. Der Baustil und die Landschaft ließen mich an den Niederrhein wähnen. Da sieht es noch etwas schlimmer als, als in Nord-Sachsen...

Nach dem Spiel gab es die beste Besichtigung: Schönwölkau. Interessante barocke Kirchenruine (nur Mai-September, So 14-17 offen) mit kleinem, aber sehr hohem Kirchenschiff und hohem Turm. Gegenüber ein Gut und Barockschloss samt Park. Natürlich auch hier völlig auf den Müll gekommen, aber sehr schöner Bau! FC Eilenburg 3:0 Union Sandersdorf Sonntag gab es natürlich auch noch Fußball, letzter Spieltag der NOFV Oberliga Süd. Die Wahl fiel auf Eilenburg – eben weil ich die Gegend noch nicht so kannte, was für die vier anderen Optionen für einen neuen Ground nicht zutraf. Vom Spiel her lohnte es sich auch. Anfangs machte Eilenburg, die eine gute Saison aber weit hinter dem Aufstiegsplatz gespielt hatten, Druck. Dann kam Sandersdorf, die weit hinten landeten, aber nicht mehr absteigen konnten wegen des Rückzugs von Gera, immer wieder vors Tor. Nach einer halben Stunde allerdings ein Konter der Eilenburger zum 1:0. Kurz vor der Pause ein Kopfball zum 2:0. In der zweiten Hälfte passierte leider wenig. Nur ein Konter in der Schlussminute – perfekt mit Heber zum 3:0 abgeschlossen. Das nicht sonderlich zahlreiche Publikum – wir waren irgendwie im Gästesektor bei den gut 50 Sandersdorfern gelandet – reagierte wenig aufs Spiel. Es gab aber je eine Handvoll Fans beider Teams, die regelmäßig anfeuerten.

Das Stadion ist übrigens nicht uninteressant. Man geht nach Zahlung von 7€ Eintritt durch einen Torbogen, auf dem sich die Sprecherkabine und eine Anzeigetafel befindet. Rundherum laufen Graswälle, die außer auf der Hauptseite völlig zugewuchert sind. Irgendwie wuchert in Nordsachsen alles zu... Ein paar Stehstufen sind kaum erkennbar unter dem Gras auf der Gegengerade. Hinter der einen Kurve sieht man nur in die öde Wiesenlandschaft, hinter der anderen sind die beiden Burgtürme etwas zu sehen. Baulich gelungen ist die Haupttribüne mit den zwei überdachten Sitzplatzbereichen, auf deren Sitzen „FCE“ steht. FC Eilenburg 3:0 Union Sandersdorf
TSV Schackensleben 3:0 Blau-Weiß Elbe Glindenberg Am Montag stand im Bördedorf Schackensleben ein Kreisklassespiel an. Vorletzter Spieltag, letztes Heimspiel. Der Platz des TSV Schackensleben liegt schön direkt am Gutshof, unweit der Kirche des ehemaligen Dorfes Klein Santersleben, welches von Schackensleben umbaut wurde. Die eigentliche Kirche Schackensleben liegt 1km entfernt. Es gibt ein paar Stufen vor dem schönen Sportlerheim, eine tolle Grillhütte (Schmorwurst [Roster] und Buletten je 1,50€ und sehr gut!), einige schöne Bäume und diverse Vereinswappen auf der Anlage verteilt.

Das Spiel (2€ Eintritt) des bereits aufgestiegenen TSV Schackensleben wurde völlig von ihnen bestimmt. Obwohl Blau-Weiß Elbe Glindenberg Vierter ist, sahen sie keinen Stich. Kaum eine Torchance, dafür ständig Schackensleben am Drücker und nach 1:0 Pausenführung v.a. in Hälfte zwei trotz zwei weiterer Treffer einfach viel zu wenig. 3:0 natürlich trotzdem für die Schackenslebener ein toller Heimspielabschluss, in dessen Anschluss eine Medaillen- und Pokalübergabe erfolgte. Das war bereits der zweite Aufstieg in Folge für den 2016 in die unterste Liga abgestürzten TSV! TSV Schackensleben 3:0 Blau-Weiß Elbe Glindenberg Danach ging es noch nach Magdeburg-Ottersleben, wo die Anlage ebenfalls von großen Bäumen umgeben ist. Sie ist aber viel weitläufiger und neuer, hat größere Stehstufen, eine Laufbahn, ist flankiert von einer Feuerwache – aber alles nicht sonderlich sehenswert. Dafür waren hier noch mehr Zuschauer, weil es seit 9 Uhr morgens hier diverse Stadtpokalfinals der Junioren gab. Nun stieg hier das letzte Stadtpokalfinale: die jeweiligen unangefochtenen Tabellenführer ihrer U15-Liga (3. bzw. 4. von 5 Ebenen) traten gegeneinander an: VfB Ottersleben und TuS Magdeburg-Neustadt II.

Das flotte Spiel sah zuerst eine Otterslebener Führung, doch Neustadt kämpfte sich zurück und glich aus. Mitte der zweiten Hälfte entschied Ottersleben das Spiel für sich mit drei Toren in recht kurzer Zeit. Der Anschlusstreffer der Neustädter war zu wenig und zu spät. Auf jeden Fall ein gutes Spiel, gerade für C-Jugend. Gut war auch der Sprecher, der sich Mühe gab, die vielen ausländischen Namen der Neustädter richtig auszusprechen – gelang zwar nicht, aber bis in die Regionalligen kann man es sonst überall erleben, dass da nicht Buchstabe für Buchstabe vorgelesen wird, sondern aus dem Torschützen Owen Etinosa Iyamu ein „Ofen Äddi... äh... Kannichnichaussprechen“ wird...

Den Rückweg legte ich größtenteils über Bundesstraßen, was erstaunlich schnell ging. Es war ungewöhnlich wenig Verkehr. Drei angebliche Sperrungen umfuhr ich jeweils innerorts – solange es keine gesperrt Brücke ist, kann man fast immer innerorts drumherum fahren, auch wenn die Asozialen ausschildern, man müsse 10km außen herum fahren – und kam so schon um Mitternacht in Bonn an. VfB Ottersleben C 4:2 TuS Magdeburg-Neustadt C II Statistik:
- Grounds: 2.434 (Sa 1, So 1, Mo 2; diese Saison: 224 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.632 (Sa 2, So 1, Mo 2; diese Saison: 248)
- Tourkilometer: 1.280 (Sa 560km Auto, So 220km Auto, Mo 500km Auto)
- Saisonkilometer: 63.900 (36.200 Auto, davon 8.800 Mietwagen/ 28.830 Flugzeug/ 3.370 Fahrrad/ unter 10 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 28 [letzte Serie: 71, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 672

Freitag, 5. September 2014

W423II: Erwarteter Ausgang und erwartet schwache Kulisse beim Landespokal

TuS 1860 Magdeburg-Neustadt ....................................... 0
Hallescher Fußball Club .................................................. 5
- Datum: Mittwoch, 3. September 2014 – Anstoß: 18.00
- Wettbewerb: 1. Runde Landespokal Sachsen-Anhalt (Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 2; 8. Liga, 3. Amateurliga gegen 3. Liga; 3. Profispielklasse)
- Ergebnis: 0-5 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-4
- Tore: 0-1 5. Florian Krebs, 0-2 25. Akaki Gogia, 0-3 29. Sascha Pfeffer, 0-4 37. Marcel Baude, 0-5 65. Akaki Gogia (Foulelfmeter)
- Verwarnungen: David Genzel (MD-Neustadt); Alexander Schmitt (Halle)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Heinrich-Germer-Stadion (Kap. 8.000 davon 4.999 freigegeben; davon wiederum 250 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 600 (davon mindestens 80 Hallenser, zahlende Zuschauer: angeblich nur 354)
- Unterhaltungswert: 4,5/10 (Durchschnittliches Testspiel)  
Photos with English Commentary:
a) Regional Cup of Saxony-Anhalt: TuS Magdeburg-Neustadt (8th Division) v Hallescher Fußballclub (3rd Division)
b) More Photos: My new Dacia Duster on and off the roads in Saxony-Anhalt and the old Dacia Sandero Stepway off the roads in Germany, Kosovo, Bosnia, Morocco and Mauritania

Mal wieder großes Kino im Landespokal: weil völlig idiotischer- und unfairerweise die professionellen Drittligisten an Landespokalen teilnehmen dürfen, gibt es zwar interessante Begegnungen, aber mitunter Sicherheitsprobleme. Keine Karten am Spieltag (zumindest zuerst so herausgegeben und dann aber doch was verkauft) und in Halle im Vorverkauf natürlich nur für den Gästesektor. Also einfach mal Anja losgeschickt, von Staßfurt (FCM-Zone) aus unverdächtig zwei Karten zu bestellen. Pseudo-professionell verlangte der Landesklassevertreter TuS Neustadt eine Überweisung mit je 1€ Aufschlag auf die ohnehin schon recht teuren Karten (5-8€) und verschickte die Karten dann am Dienstag, kaum 30 Stunden vor dem Spiel. Kartenreservierungen annehmen und die Tickets am Spieltag an mehreren Kassen, die man am besten mit welchen von der Reservemannschaft oder so besetzt, nach Vorlage einer Reservierungsbestätigung ausgeben – auf das einfachste kommt wohl keiner in Magdeburg bei Verein oder Sicherheitsorganen...

Am Stadion 60 Minuten vor Anpfiff angekommen, waren noch weniger Zuschauer da, als zu dieser Zeit erwartet. Außer uns nämlich erstmal nur rund 20. Bis zur Mitte der ersten Hälfte strömten die „Massen“ in kleinen Gruppen herein und brachten die Zahl auf gut 600. Gerechnet hatte ich eigentlich trotz des beschissenen Termins und eher sinnlosen Spiels mit rund 1000. Gemeldet wurden dann auch nur 354, wobei da offensichtlich die ermäßigten Karten und jene, die über den HFC abgingen, herausgelassen wurden. Die Saalefront war im Gästesektor recht zahlreich vertreten, dazu noch ein paar andere Fangruppen und Individuelle, sodass man aber auch nur auf etwas weniger als 100 HFCer kam. Stimmung gab es bis auf einzelne Pöbeleien von FCM-Spasten aber keine.

Das Spiel lud auch nicht sonderlich zum Mitgehen ein, da der HFC die erste Hälfte derartig dominierte, wie das bei fünf Klassen Unterschied sein muss. Einzig an der Chancenverwertung haperte es, da TuS Neustadt sich gut hinten reinstellte und diszipliniert verteidigte. An den vier Gegentreffern war rein gar nichts zu verhindern: für solche Spielzüge, die zu solchen Toren führen, bekommen die aus Halle schließlich Geld. Nach der Pause dann noch ein klares Foul im Strafraum und der arrogant lässig verwandelte Heber-Elfmeter zum 0:5. Danach war die Luft draußen und aus einem Kick mit gutem Testspielcharakter, wurde einer mit langweiligem Trainingsspielniveau.  
Auf dem Weg nach Staßfurt habe ich übrigens noch ausführlich das neue Auto eingefahren: es war meine erste Tour mit dem Dacia Duster. Optik, Ausstattung, Straßenlage, Beschleunigung – fast alles mehr als eine Klasse besser als beim Sandero Stepway, den ich zuvor hatte. Auch Allrad ist zuschaltbar und mit dem Dieselmotor verbraucht man auch deutlich weniger (6,8l im Schnitt) als mit dem Benziner (9,0l).

Dafür kostet aber der Duster Laureate 4WD Diesel fast 3.000€ mehr als die Benzinervariante. Ohne Allrad wäre noch mal 3.000€ billiger gekommen, aber wozu kauft man sich ein Auto dieser Gewichtsklasse, wenn es dann kein Allrad hat? Nach einem Sprint im sechsten Gang auf der Autobahn 143 westlich von Halle bis zur Maximalgeschwindigkeit von 170km/h (keine Windanfälligkeit aufgefallen) und den normalen Tempowechseln auf den kurvenreichen Landstraßen, testete ich auch das Allradgetriebe aus. In Rumpin den matschigen Grasweg zum Kirchberg hoch, fuhr ich aus Versehen mit Vorderantrieb – mit Schwierigkeiten und durchdrehenden Reifen ging es im Schritttempo auch. Noch mal das Gleiche mit Allrad und siehe da: kein durchrutschen und im 2. Gang war bei 20 und im 3. Gang bei 30 das Passieren des engen Grasweges möglich.

Auf den schwersten Stücken – Fahrwege und Offroad an Feldrändern und Wiesen in der Nähe von Schackstedt, Osmannstedt bzw. Staßfurt – schlingerte der Wagen auch im Allradmodus und setzte zwei Mal leicht auf, aber er blieb weder stecken, noch würgte ich ihn ab (selbst untertourig im 3. Gang, wo er zu schieben anfing) und Schäden hat er erstrecht nicht davongetragen. Auch am Tag darauf im Raum Querfurt bei einer weiteren Testfahrt auf den steilen Schotter- und Graswegen bei Grockstädt überzeugte der Wagen auch bei hohen Geschwindigkeiten auf Asphalt und genauso bei niedrigem Tempo auf matschigen, unebenen und schwierigen Wald- und Feldwegen. Nur hat unser Dacia jetzt statt städtischem mattglänzendem Schwarz einen ländlichen braun-schwarzen Schlammspritzer-Look...  
Statistik:
- Grounds: 1.176 (heute kein neuer; diese Saison: 22 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.145 (heute 1; diese Saison: 33)
- Tageskilometer: 270 (270km Auto)
- Saisonkilometer: 10.390 (6.340 Auto/ 3.600 Flugzeug/ 350 Fahrrad/ 80 öffentliche Verkehrsmittel/ 20 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 125 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 423

Donnerstag, 17. Juli 2014

W416I-II: Testspiele in Aschersleben und Osterwieck

SV Lokomotive Aschersleben ........................................ 2
TuS 1860 Magdeburg-Neustadt ..................................... 4
- Datum: Mittwoch, 16. Juli 2014 – Anstoß: 18.30
- Wettbewerb: Testspiel Landesliga Sachsen-Anhalt Nord (7. Spielklasse, 2. Amateurliga) gegen Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 2 (8. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-4 nach 91 Min. (45/46) – Halbzeit: 1-3
- Tore: 0-1 9. (Nr. 8), 1-1 12. (12), 1-2 23. (Nr. 7), 1-3 38. (Nr. 10), 1-4 81. (Nr. 4, Handelfmeter), 2-4 82. (8)
- Verwarnungen: Nr. 10 (MD-Neustadt)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Stadion der Eisenbahner, Rasenplatz (Kap. 2.700 davon 200 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes Spiel mit eher überraschendem Sieger)

SV Eintracht 1911 Osterwieck ...................................... 0
TSG Bad Harzburg von 1890 ........................................ 1
- Datum: Dienstag, 15. Juli 2014 – Anstoß: 19.10
- Wettbewerb: Testspiel Landesklasse Sachsen-Anhalt Staffel 3 (8. Spielklasse, 3. Amateurliga) gegen Bezirksliga Braunschweig Staffel 3 (7. Spielklasse, 2. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-1 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-1
- Tor: 0-1 40. Nils Lüttge
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Stadion in Ratsgarten (Kap. 820, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 60 (davon ca. 6 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 2,5/10 (Arm an Torszenen und trotz engem Spielverlauf langweilig)  
Photos with English Commentary:
a) Pre-Season: Eintracht Osterwieck lost to TSG Bad Harzburg
b) Harz Region I: Osterwieck Old Town (Framework Houses), Roseburg (Historistic Castle)
c) Harz Region II and III: Ballenstedt Old Town, and Falkenstein Castle 

d) Pre-Season: Lokomotive Aschersleben lost to TUS Magdeburg-Neustadt

Auch unter der Woche war Zeit, um für zwei Tage nach Staßfurt zu fahren. Diesmal waren Testspiele und Sightseeing in Osterwieck und Aschersleben drin.

Außer Quedlinburg und Halberstadt kannte Anja bisher nicht viel im Harz, also fuhren wir zur Burg Falkenstein, die ein wirklich toll erhaltener und sanierter Burgbau ist. Der Eintritt ist auch entsprechend hoch 6€ (ermäßigt 3,50€) und mittlerweile darf man auch nicht mehr in den Ausstellungsräumen fotografieren – zum Glück war ich vor fünf Jahren schon mal da (siehe Link), als die Idioten noch nicht solche Verbote aufgestellt hatten. Nach dem eindrucksvollen Blick vom Bergfried fuhren wir nach Ballenstedt weiter, das einen tollen barocken Altstadtkern mit Schloss hat. Die historistische und sehr schick kitschig auf mittelalterlich gemachte Roseburg kannte auch ich noch nicht. Dass Quedlinburg so derart überfüllt sein kann wie heute, wusste ich bisher ebenso wenig…

In Osterwieck hingegen war tote Hose. Diese Kleinstadt kurz vor der Landesgrenze nach Niedersachsen hat eine schöne Altstadt, die v.a. mit Fachwerkhäusern verschiedenster Ausführungen und mit romanischen Kirchen glänzt. Alles kleiner und weniger spektakulär als in Quedlinburg und v.a. gar nicht touristisch genutzt. Der Leerstand ist extrem in Osterwieck: es scheint, als seien 75% der Geschäfte und 50% der Wohnungen aufgegeben. Verfall ist natürlich auch in den meisten Straßenzügen allgegenwärtig. Aber trotzdem ist Osterwieck eine wirklich schöne und besuchenswerte Stadt!  
Nicht unbedingt besuchenswert ist das Stadion im Ratsgarten und auch die daneben liegende Sporthalle am Ratsgarten hat nicht viel zu bieten. Nicht auf der völlig ausbautenlosen Wiese mit zwei Toren vor der Sporthalle, sondern auf der kleineren Wiese hinter der Sporthalle kickt die Eintracht aus Osterwieck. Immerhin wurde eine Art Tribüne errichtet: vier Blöcke mit fünf Schalensitzen, die auf ein kleines Metallgerüst mit hölzerner Fußbank aufgeschraubt wurden. Eine gute Anzeigetafel gibt es auch. Ansonsten weiß nur der Blick zur größten Kirche der Stadt zu gefallen.

Das Spiel gegen den klassenhöheren Gegner aus dem niedersächsischen Bad Harzburg war durchweg ziemlich langweilig und für einen Test zwischen einem Acht- und einem Siebtligisten auch ziemlich dürftig. Beide blockierten sich aufgrund ihrer Gleichwertigkeit sehr viel. Die wenigen Torchancen, die es gab, wurden meist entschärft oder neben das Tor gebracht. Nur ein Abwehrfehler der ansonsten gleichwertigen Gastgeber ermöglichte den Bad Harzburgern mit einem Doppelpass im Strafraum am Heimtorhüter vorbei zu kommen und lässig zum goldenen Treffer einzuschieben. Trotz dieses Sieges kann man nicht von einer guten Leistung der Bad Harzburger sprechen: sie zeigten nur mal wieder, dass das Spielniveau in Niedersachsen niedriger ist als in Sachsen-Anhalt – 7. Liga täuscht, da die Ligen dort extrem kleinteilig gehalten sind. Besser als ein abstiegsbedrohter sachsen-anhaltischer Achtligist sind sie eigentlich nicht…  
Am Mittwoch hatten wir erst Oschersleben überlegt, aber die Regionalligatruppe vom FC Magdeburg gastierte bei Börde Magdeburg und die zeitgleiche Ansetzung „Oscherslebener SC – 1. FC Magdeburg“ erschien äußerst hirnrissig. Vielleicht hat da die II. oder die A-Jugend gekickt. Aber dafür braucht man nicht bis Oschersleben zu fahren, da geht auch eine viel kürzere Tour und zwar nach Aschersleben. Das größte Stadion und die größte Sporthalle kenne ich dort schon, die zweitgrößte Fußballanlage der Stadt gehört den Eisenbahnern: das Stadion der Eisenbahner.

Das Stadion der Eisenbahner hat zwei Plätze: einen Kunstrasenplatz, der bei jedem Regentropfen anstelle des Rasen-Hauptplatzes bespielt wird, und ein tolles Panorama mit Silo hinter der Seitenauslinie und in der Ferne liegendem Kirchturm hat, allerdings nicht über Ausbauten sondern nur einen Graswall und ein paar Bänke verfügt. Und außerdem hat es noch den Rasenplatz, der auf einer Seite sieben Stehstufen mit Holzbänken in der vorletzten Reihe und der anderen Seite drei Stehstufen mit vereinzelten Holzbänken in der letzten Reihe bieten kann. Die steinernen Stufen sind teilweise stark aus den Fugen geraten, da die schönen Kastanienbäume – an Tagen wie heute willkommene Schattenspender – mit den Wurzeln so stark dagegen drücken.

Entgegen der Ansetzung fand das Spiel auf dem schöneren Hauptplatz statt. Anfangs waren beide Teams gleichwertig und mit ihrer ersten Chance gingen die eine Klasse unter dem Gastgeber spielenden Magdeburger in Führung. Die Gästestürmer sollten immer wieder zu schnell für die gar nicht mal schlechte Lok-Abwehr sein. Aber auf das 0:1 folgte erst einmal das 1:1 – aus kurzer Entfernung schoss einer der beiden afrikanischen Spieler von Lok halbhoch zum 1:1 ein. Mitte der ersten Hälfte ging der Gast durch seinen Kapitän mit einem direkt verwandelten Freistoß erneut in Führung und vor dem Seitenwechsel brach noch einmal ein Stürmer durch und schoss zum 1:3 ein. Endgültig entschieden wurde die Partie durch das 1:4, das per Handelfmeter erzielt wurde. Kurz darauf gelang Lok allerdings noch der zweite Treffer.

Außer schönen Toren bekam man noch eine souveräne Schiedsrichterleistung geboten: die dauernd rummeckernden Gäste und die ständig darauf eingehenden Meckerrentner von Lok, stellten ihn vor keine Probleme. Aber Lok hat wirklich ein absolut lächerliches Publikum: kaum Zuschauer und dann nur solche Scheintote, die seit 30 Jahren vor keinen Ball mehr getreten haben, aber die Gästespieler als Bauern, Penner und Votzen bezeichnen, was sie mit ihren Zahnprothesen ja nur mit Mühe richtig artikulieren können…

Die Rückfahrt über die Dörfer und an Halle vorbei ging enorm schnell und der mittlerweile schwer angeschlagene linke Außenspiegel blieb auch bei 160 und entsprechender Windbelastung noch dran…  
Statistik:
- Grounds: 1.147 (Dienstag 1 neuer, Mittwoch 1 neuer; diese Saison: 176 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.101 (Dienstag 1, Mittwoch 1; diese Saison: 245)
- Tageskilometer: 470 (Dienstag 310km Auto, Mittwoch 160km Auto)
- Saisonkilometer: 66.270 (63.770 Auto/ 2.230 Fahrrad/ 160 Schiff, Fähre/ 110 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 88 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 416