Photos with English commentary (FLICKR): a) Under-15 Football: Rotation
Aschersleben vs. Union Schönebeck b) 10th Division Football: Blösen/
VfB Merseburg Res. vs. TSV Leuna 1919 Res. | ||||
Den Samstag wollten wir die sanierte Sporthalle in Frankleben mit
einem Spiel des TSV Leuna Handball machen – leider bekamen wir nur wieder
einmal ein Beispiel dafür geboten, was Handballer oft für Idioten sind. Die
II. von Frankleben trat zu ihrem Heimspiel nicht an, um die I. Mannschaft am
Folgetag zu verstärken. Schlimm genug, wenn die das rechtzeitig vorher
angekündigt hätten – aber die Partie war bis zum geplanten Beginn online
angesetzt, sodass ich die sanierte Halle fast leer fotografieren konnte und zwar
ohne Spiel. Da ich den Ground habe, da es ja keine an anderer Stätte
neugebaute Halle ist – halb so wild. Aber diese handballtypische
Fehlorganisiertheit habe ich beim Fußball seit Jahren nicht mehr erlebt! Zu
dumm mit dem Internet umzugehen, schlecht organisiert und unfähig ohne Ende! Durch
die Vollidioten in Frankleben verpassten wir auch das Spitzenspiel der Ersten
Mannschaft von Leuna Fußball. Aber zum Glück spielte die II. Mannschaft erst
15 Uhr in Merseburg. Zuallererst fuhren wir jedoch nach Aschersleben. | ||||
SV Rotation Aschersleben C | 2:1 | Union 1861 Schönebeck C | ||
-
Datum: Samstag, 25. März 2023 – Beginn: 11.12 -
Wettbewerb: Kreisoberliga Salzlandkreis, C-Junioren (4. und unterste
Spielklasse der U15) -
Tore: 0-1 21. Tristan Schöne, 1-1 30. Maisam Mohammadi, 2-1 55. NN -
Gelbe Karten: keine -
Rote Karten: keine -
Austragungsort: Kunstrasen Lokplatz Aschersleben (Kap. 1.650, davon 150
Sitzplätze) | ||||
In Aschersleben-Stadt habe ich von den vier im Spielbetrieb
genutzten Plätzen nun alle: Nun auch den mit schönem Stadt- und
Industriepanorama sowie vielen Sitzbänken und einer Mini-Tribüne mit Dach
aufwartenden Kunstrasen von Lokomotive. Eine wirklich schöne Anlage da, genau
wie der Rasenplatz daneben! Gespielt wurde eine U15-Partie zwischen Rotation
Aschersleben und Union Schönebeck. Diese begann mit zwölfminütiger Verspätung
aufgrund der komischen Aktion vom Landesfußballverband FSA, um auf die
Notwendigkeit von Fairness und Respekt gegenüber den Unparteiischen
hinzuweisen. Schönebeck ging erst in Führung, doch Aschersleben glich noch vor
der Pause aus und drehte nach dem Seitenwechsel die durchschnittliche Partie
auf 2:1. Der Schiedsrichter war nicht fähig, hier bei fussball.de einen
korrekten Spielbericht mit richtigem Ergebnis beider Halbzeiten einzupflegen.
| ||||
SG Borussia Blösien / VfB Merseburg II | 1:3 | TSV Leuna 1919 II | ||
-
Datum: Samstag, 25. März 2023 – Beginn: 15.12 -
Wettbewerb: Kreisliga Saalekreis (10. Spielklasse, 5. Amateurliga) -
Tore: 0-1 8. Gentijan Shoshi, 0-2 27. Arne Schulz, 0-3 30. Arne Schulz, 1-3
53. Andy Kabelka -
Gelbe Karten: keine -
Rote Karten: Donat Shala (Rot in der 55. wg. Beleidigung) -
Austragungsort: Kunstrasen im Ulmenweg (Merseburg; Kap. 750 Stehplätze) | ||||
Auch auf dem Kunstrasen im Ulmenweg – meist spielt die
gastgebende Spielvereinigung jedoch in Blösien, da sollte aber wohl heute der
Naturrasen geschont werden wegen des bisschen Regens – ging es 12 Minuten
später los. Bei den Offiziellen vom TSV klang es nicht so nach Begeisterung
für die FSA-Aktion, aber es ist eigentlich egal, was die Verbandsfunktionäre
sich ausdenken: kann man eigentlich immer in die Tonne kloppen. Hier ja schon
allein die symbolischen zwölf Minuten: Der zwölfte Mann ist der Fan, der
Schiri ist der dreiundzwanzigste auf dem Platz. Oder zwölf Minuten deshalb,
weil man dem Schiri voll auf die zwölft geben soll, wenn der Scheiße pfeift?
Oder eben nicht auf die zwölf geben darf? Aber dann darf ich ihn ja sicher
doch wenigstens anpöbeln, oder?! Der konkrete Auslöser für die hanebüchene
Aktion war uns auch nicht klar; es gab aber wohl im Raum Magdeburg oder
Dessau letztes Wochenende ein oder zwei Spielabbrüche, wohl wegen Bedrohungen
oder Beleidigungen. Allerdings ist da nichts auf Anhieb auf den
Nachrichtenseiten zu finden. Bei solchen Sachverhalten kann man in
Abwesenheit auch nie sagen, ob da ein Unparteiischer nicht völlig überreagiert
hat aus seiner mangelnden Eignung heraus und z. B. wegen einer normalen
Rudelbildung ohne Bedrohungssituation abgebrochen hat. Wäre es wirklich zu nennenswerter
Gewalt gekommen (also z. B. Schlägerei, wie bei jedem Eishockeyspiel normal
ist), wäre es sicher deutschlandweit breitgetreten worden in der Presse.
Wobei ich aus Erfahrung mit Presseberichterstattung auch weiß, dass eine
Schlägerei mit Beteiligung eines Migrantenvereins z. B. im Ruhrgebiet oder
Berlin ganz schnell die Runde macht (siehe Neumünster letzte Woche), während
Schlägereien in der ostdeutschen Provinz oder anderen Regionen ohne
Beteiligung von Migranten sehr wenig Resonanz in der Presse erfahren. Die
Gewalt von einem Großgräfendorfer in Holleben oder der Wallendorfer, der den
Schiri umgeboxt hat, die Massenkeilerei bei Bräunroda oder Sötenich in der
Eifel – solche Dinger schaffen es nicht so einfach in die deutschlandweite
Fußballberichterstattung... | ||||
Auf dem Kunstrasen entwickelte sich eine gute Partie zwischen
zwei Mittelfeldteams für zwei Euro Eintritt. Leuna ging durch Gente früh in
Führung. Nach einer knappen halben Stunde ein durchgerutschter Weitschuss von
Arne zum 0:2. Nur drei Minuten später ein toller Sturmlauf und Arne machte
das 0:3. Leuna kontrollierte bis zur Pause die Partie, doch nach der ganz
starken ersten Hälfte, kassierten sie erst einen Gegentreffer und dann einen
Platzverweis. Ein „scheiß Wichser“ aus Blösien provozierte Donat im Rücken
des Schiris – der hörte aber nur die freundliche Anrede gegen den Gegner.
Abgesehen davon, dass Donat Recht hatte – eine Tatsachenbehauptung ist ja
nicht gleich eine Beleidigung – war der Unparteiische anscheinend Mann Nr. 12
bei Blösien, so einseitig wie er für den Gastgeber pfiff. Aber auch mit
dieser dürftigen Schiedsrichterleistung und mitsamt Nachspielzeit satten 40
Minuten in Unterzahl, schaffte Leuna den 3:1 Sieg. Die Erste gewann
zeitgleich ebenfalls 3:1 – ein sehr erfolgreicher Samstag für den TSV also! | ||||
Statistik: - Grounds: 3.326 (1; diese Saison: 198 neue) - Sportveranstaltungen: 4.719 (2; diese Saison: 238) - Tourkilometer: 380km Auto - Saisonkilometer: 43.630 (30.440 Auto, davon 6.020 Mietwagen/ 10.800
Flugzeug/ 2.430 Fahrrad/ 60 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 40
[letzte Serie: 7, Rekordserie ohne 0-0: 178] - Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit:
Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 117 Wochen in
Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen
von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. | ||||
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Donnerstag, 30. März 2023
W3.0117IV: Leuna II siegt ebenso 3:1 wie die Erste – und das trotz 40 Minuten Unterzahl
Donnerstag, 17. Juli 2014
W416I-II: Testspiele in Aschersleben und Osterwieck
SV Lokomotive Aschersleben ........................................ 2
TuS 1860 Magdeburg-Neustadt ..................................... 4
- Datum: Mittwoch, 16. Juli 2014 – Anstoß: 18.30
- Wettbewerb: Testspiel Landesliga Sachsen-Anhalt Nord (7. Spielklasse, 2. Amateurliga) gegen Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 2 (8. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-4 nach 91 Min. (45/46) – Halbzeit: 1-3
- Tore: 0-1 9. (Nr. 8), 1-1 12. (12), 1-2 23. (Nr. 7), 1-3 38. (Nr. 10), 1-4 81. (Nr. 4, Handelfmeter), 2-4 82. (8)
- Verwarnungen: Nr. 10 (MD-Neustadt)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Stadion der Eisenbahner, Rasenplatz (Kap. 2.700 davon 200 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes Spiel mit eher überraschendem Sieger)
SV Eintracht 1911 Osterwieck ...................................... 0
TSG Bad Harzburg von 1890 ........................................ 1
- Datum: Dienstag, 15. Juli 2014 – Anstoß: 19.10
- Wettbewerb: Testspiel Landesklasse Sachsen-Anhalt Staffel 3 (8. Spielklasse, 3. Amateurliga) gegen Bezirksliga Braunschweig Staffel 3 (7. Spielklasse, 2. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-1 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-1
- Tor: 0-1 40. Nils Lüttge
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Stadion in Ratsgarten (Kap. 820, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 60 (davon ca. 6 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 2,5/10 (Arm an Torszenen und trotz engem Spielverlauf langweilig)
Photos with English Commentary:
a) Pre-Season: Eintracht Osterwieck lost to TSG Bad Harzburg
b) Harz Region I: Osterwieck Old Town (Framework Houses), Roseburg (Historistic Castle)
c) Harz Region II and III: Ballenstedt Old Town, and Falkenstein Castle
d) Pre-Season: Lokomotive Aschersleben lost to TUS Magdeburg-Neustadt
Auch unter der Woche war Zeit, um für zwei Tage nach Staßfurt zu fahren. Diesmal waren Testspiele und Sightseeing in Osterwieck und Aschersleben drin.
Außer Quedlinburg und Halberstadt kannte Anja bisher nicht viel im Harz, also fuhren wir zur Burg Falkenstein, die ein wirklich toll erhaltener und sanierter Burgbau ist. Der Eintritt ist auch entsprechend hoch 6€ (ermäßigt 3,50€) und mittlerweile darf man auch nicht mehr in den Ausstellungsräumen fotografieren – zum Glück war ich vor fünf Jahren schon mal da (siehe Link), als die Idioten noch nicht solche Verbote aufgestellt hatten. Nach dem eindrucksvollen Blick vom Bergfried fuhren wir nach Ballenstedt weiter, das einen tollen barocken Altstadtkern mit Schloss hat. Die historistische und sehr schick kitschig auf mittelalterlich gemachte Roseburg kannte auch ich noch nicht. Dass Quedlinburg so derart überfüllt sein kann wie heute, wusste ich bisher ebenso wenig…
In Osterwieck hingegen war tote Hose. Diese Kleinstadt kurz vor der Landesgrenze nach Niedersachsen hat eine schöne Altstadt, die v.a. mit Fachwerkhäusern verschiedenster Ausführungen und mit romanischen Kirchen glänzt. Alles kleiner und weniger spektakulär als in Quedlinburg und v.a. gar nicht touristisch genutzt. Der Leerstand ist extrem in Osterwieck: es scheint, als seien 75% der Geschäfte und 50% der Wohnungen aufgegeben. Verfall ist natürlich auch in den meisten Straßenzügen allgegenwärtig. Aber trotzdem ist Osterwieck eine wirklich schöne und besuchenswerte Stadt!
Nicht unbedingt besuchenswert ist das Stadion im Ratsgarten und auch die daneben liegende Sporthalle am Ratsgarten hat nicht viel zu bieten. Nicht auf der völlig ausbautenlosen Wiese mit zwei Toren vor der Sporthalle, sondern auf der kleineren Wiese hinter der Sporthalle kickt die Eintracht aus Osterwieck. Immerhin wurde eine Art Tribüne errichtet: vier Blöcke mit fünf Schalensitzen, die auf ein kleines Metallgerüst mit hölzerner Fußbank aufgeschraubt wurden. Eine gute Anzeigetafel gibt es auch. Ansonsten weiß nur der Blick zur größten Kirche der Stadt zu gefallen.
Das Spiel gegen den klassenhöheren Gegner aus dem niedersächsischen Bad Harzburg war durchweg ziemlich langweilig und für einen Test zwischen einem Acht- und einem Siebtligisten auch ziemlich dürftig. Beide blockierten sich aufgrund ihrer Gleichwertigkeit sehr viel. Die wenigen Torchancen, die es gab, wurden meist entschärft oder neben das Tor gebracht. Nur ein Abwehrfehler der ansonsten gleichwertigen Gastgeber ermöglichte den Bad Harzburgern mit einem Doppelpass im Strafraum am Heimtorhüter vorbei zu kommen und lässig zum goldenen Treffer einzuschieben. Trotz dieses Sieges kann man nicht von einer guten Leistung der Bad Harzburger sprechen: sie zeigten nur mal wieder, dass das Spielniveau in Niedersachsen niedriger ist als in Sachsen-Anhalt – 7. Liga täuscht, da die Ligen dort extrem kleinteilig gehalten sind. Besser als ein abstiegsbedrohter sachsen-anhaltischer Achtligist sind sie eigentlich nicht…
Am Mittwoch hatten wir erst Oschersleben überlegt, aber die Regionalligatruppe vom FC Magdeburg gastierte bei Börde Magdeburg und die zeitgleiche Ansetzung „Oscherslebener SC – 1. FC Magdeburg“ erschien äußerst hirnrissig. Vielleicht hat da die II. oder die A-Jugend gekickt. Aber dafür braucht man nicht bis Oschersleben zu fahren, da geht auch eine viel kürzere Tour und zwar nach Aschersleben. Das größte Stadion und die größte Sporthalle kenne ich dort schon, die zweitgrößte Fußballanlage der Stadt gehört den Eisenbahnern: das Stadion der Eisenbahner.
Das Stadion der Eisenbahner hat zwei Plätze: einen Kunstrasenplatz, der bei jedem Regentropfen anstelle des Rasen-Hauptplatzes bespielt wird, und ein tolles Panorama mit Silo hinter der Seitenauslinie und in der Ferne liegendem Kirchturm hat, allerdings nicht über Ausbauten sondern nur einen Graswall und ein paar Bänke verfügt. Und außerdem hat es noch den Rasenplatz, der auf einer Seite sieben Stehstufen mit Holzbänken in der vorletzten Reihe und der anderen Seite drei Stehstufen mit vereinzelten Holzbänken in der letzten Reihe bieten kann. Die steinernen Stufen sind teilweise stark aus den Fugen geraten, da die schönen Kastanienbäume – an Tagen wie heute willkommene Schattenspender – mit den Wurzeln so stark dagegen drücken.
Entgegen der Ansetzung fand das Spiel auf dem schöneren Hauptplatz statt. Anfangs waren beide Teams gleichwertig und mit ihrer ersten Chance gingen die eine Klasse unter dem Gastgeber spielenden Magdeburger in Führung. Die Gästestürmer sollten immer wieder zu schnell für die gar nicht mal schlechte Lok-Abwehr sein. Aber auf das 0:1 folgte erst einmal das 1:1 – aus kurzer Entfernung schoss einer der beiden afrikanischen Spieler von Lok halbhoch zum 1:1 ein. Mitte der ersten Hälfte ging der Gast durch seinen Kapitän mit einem direkt verwandelten Freistoß erneut in Führung und vor dem Seitenwechsel brach noch einmal ein Stürmer durch und schoss zum 1:3 ein. Endgültig entschieden wurde die Partie durch das 1:4, das per Handelfmeter erzielt wurde. Kurz darauf gelang Lok allerdings noch der zweite Treffer.
Außer schönen Toren bekam man noch eine souveräne Schiedsrichterleistung geboten: die dauernd rummeckernden Gäste und die ständig darauf eingehenden Meckerrentner von Lok, stellten ihn vor keine Probleme. Aber Lok hat wirklich ein absolut lächerliches Publikum: kaum Zuschauer und dann nur solche Scheintote, die seit 30 Jahren vor keinen Ball mehr getreten haben, aber die Gästespieler als Bauern, Penner und Votzen bezeichnen, was sie mit ihren Zahnprothesen ja nur mit Mühe richtig artikulieren können…
Die Rückfahrt über die Dörfer und an Halle vorbei ging enorm schnell und der mittlerweile schwer angeschlagene linke Außenspiegel blieb auch bei 160 und entsprechender Windbelastung noch dran…
Statistik:
- Grounds: 1.147 (Dienstag 1 neuer, Mittwoch 1 neuer; diese Saison: 176 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.101 (Dienstag 1, Mittwoch 1; diese Saison: 245)
- Tageskilometer: 470 (Dienstag 310km Auto, Mittwoch 160km Auto)
- Saisonkilometer: 66.270 (63.770 Auto/ 2.230 Fahrrad/ 160 Schiff, Fähre/ 110 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 88 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 416
TuS 1860 Magdeburg-Neustadt ..................................... 4
- Datum: Mittwoch, 16. Juli 2014 – Anstoß: 18.30
- Wettbewerb: Testspiel Landesliga Sachsen-Anhalt Nord (7. Spielklasse, 2. Amateurliga) gegen Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 2 (8. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-4 nach 91 Min. (45/46) – Halbzeit: 1-3
- Tore: 0-1 9. (Nr. 8), 1-1 12. (12), 1-2 23. (Nr. 7), 1-3 38. (Nr. 10), 1-4 81. (Nr. 4, Handelfmeter), 2-4 82. (8)
- Verwarnungen: Nr. 10 (MD-Neustadt)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Stadion der Eisenbahner, Rasenplatz (Kap. 2.700 davon 200 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes Spiel mit eher überraschendem Sieger)
SV Eintracht 1911 Osterwieck ...................................... 0
TSG Bad Harzburg von 1890 ........................................ 1
- Datum: Dienstag, 15. Juli 2014 – Anstoß: 19.10
- Wettbewerb: Testspiel Landesklasse Sachsen-Anhalt Staffel 3 (8. Spielklasse, 3. Amateurliga) gegen Bezirksliga Braunschweig Staffel 3 (7. Spielklasse, 2. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-1 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-1
- Tor: 0-1 40. Nils Lüttge
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Stadion in Ratsgarten (Kap. 820, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 60 (davon ca. 6 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 2,5/10 (Arm an Torszenen und trotz engem Spielverlauf langweilig)
Photos with English Commentary:
a) Pre-Season: Eintracht Osterwieck lost to TSG Bad Harzburg
b) Harz Region I: Osterwieck Old Town (Framework Houses), Roseburg (Historistic Castle)
c) Harz Region II and III: Ballenstedt Old Town, and Falkenstein Castle
d) Pre-Season: Lokomotive Aschersleben lost to TUS Magdeburg-Neustadt
Auch unter der Woche war Zeit, um für zwei Tage nach Staßfurt zu fahren. Diesmal waren Testspiele und Sightseeing in Osterwieck und Aschersleben drin.
Außer Quedlinburg und Halberstadt kannte Anja bisher nicht viel im Harz, also fuhren wir zur Burg Falkenstein, die ein wirklich toll erhaltener und sanierter Burgbau ist. Der Eintritt ist auch entsprechend hoch 6€ (ermäßigt 3,50€) und mittlerweile darf man auch nicht mehr in den Ausstellungsräumen fotografieren – zum Glück war ich vor fünf Jahren schon mal da (siehe Link), als die Idioten noch nicht solche Verbote aufgestellt hatten. Nach dem eindrucksvollen Blick vom Bergfried fuhren wir nach Ballenstedt weiter, das einen tollen barocken Altstadtkern mit Schloss hat. Die historistische und sehr schick kitschig auf mittelalterlich gemachte Roseburg kannte auch ich noch nicht. Dass Quedlinburg so derart überfüllt sein kann wie heute, wusste ich bisher ebenso wenig…
In Osterwieck hingegen war tote Hose. Diese Kleinstadt kurz vor der Landesgrenze nach Niedersachsen hat eine schöne Altstadt, die v.a. mit Fachwerkhäusern verschiedenster Ausführungen und mit romanischen Kirchen glänzt. Alles kleiner und weniger spektakulär als in Quedlinburg und v.a. gar nicht touristisch genutzt. Der Leerstand ist extrem in Osterwieck: es scheint, als seien 75% der Geschäfte und 50% der Wohnungen aufgegeben. Verfall ist natürlich auch in den meisten Straßenzügen allgegenwärtig. Aber trotzdem ist Osterwieck eine wirklich schöne und besuchenswerte Stadt!
Nicht unbedingt besuchenswert ist das Stadion im Ratsgarten und auch die daneben liegende Sporthalle am Ratsgarten hat nicht viel zu bieten. Nicht auf der völlig ausbautenlosen Wiese mit zwei Toren vor der Sporthalle, sondern auf der kleineren Wiese hinter der Sporthalle kickt die Eintracht aus Osterwieck. Immerhin wurde eine Art Tribüne errichtet: vier Blöcke mit fünf Schalensitzen, die auf ein kleines Metallgerüst mit hölzerner Fußbank aufgeschraubt wurden. Eine gute Anzeigetafel gibt es auch. Ansonsten weiß nur der Blick zur größten Kirche der Stadt zu gefallen.
Das Spiel gegen den klassenhöheren Gegner aus dem niedersächsischen Bad Harzburg war durchweg ziemlich langweilig und für einen Test zwischen einem Acht- und einem Siebtligisten auch ziemlich dürftig. Beide blockierten sich aufgrund ihrer Gleichwertigkeit sehr viel. Die wenigen Torchancen, die es gab, wurden meist entschärft oder neben das Tor gebracht. Nur ein Abwehrfehler der ansonsten gleichwertigen Gastgeber ermöglichte den Bad Harzburgern mit einem Doppelpass im Strafraum am Heimtorhüter vorbei zu kommen und lässig zum goldenen Treffer einzuschieben. Trotz dieses Sieges kann man nicht von einer guten Leistung der Bad Harzburger sprechen: sie zeigten nur mal wieder, dass das Spielniveau in Niedersachsen niedriger ist als in Sachsen-Anhalt – 7. Liga täuscht, da die Ligen dort extrem kleinteilig gehalten sind. Besser als ein abstiegsbedrohter sachsen-anhaltischer Achtligist sind sie eigentlich nicht…
Am Mittwoch hatten wir erst Oschersleben überlegt, aber die Regionalligatruppe vom FC Magdeburg gastierte bei Börde Magdeburg und die zeitgleiche Ansetzung „Oscherslebener SC – 1. FC Magdeburg“ erschien äußerst hirnrissig. Vielleicht hat da die II. oder die A-Jugend gekickt. Aber dafür braucht man nicht bis Oschersleben zu fahren, da geht auch eine viel kürzere Tour und zwar nach Aschersleben. Das größte Stadion und die größte Sporthalle kenne ich dort schon, die zweitgrößte Fußballanlage der Stadt gehört den Eisenbahnern: das Stadion der Eisenbahner.
Das Stadion der Eisenbahner hat zwei Plätze: einen Kunstrasenplatz, der bei jedem Regentropfen anstelle des Rasen-Hauptplatzes bespielt wird, und ein tolles Panorama mit Silo hinter der Seitenauslinie und in der Ferne liegendem Kirchturm hat, allerdings nicht über Ausbauten sondern nur einen Graswall und ein paar Bänke verfügt. Und außerdem hat es noch den Rasenplatz, der auf einer Seite sieben Stehstufen mit Holzbänken in der vorletzten Reihe und der anderen Seite drei Stehstufen mit vereinzelten Holzbänken in der letzten Reihe bieten kann. Die steinernen Stufen sind teilweise stark aus den Fugen geraten, da die schönen Kastanienbäume – an Tagen wie heute willkommene Schattenspender – mit den Wurzeln so stark dagegen drücken.
Entgegen der Ansetzung fand das Spiel auf dem schöneren Hauptplatz statt. Anfangs waren beide Teams gleichwertig und mit ihrer ersten Chance gingen die eine Klasse unter dem Gastgeber spielenden Magdeburger in Führung. Die Gästestürmer sollten immer wieder zu schnell für die gar nicht mal schlechte Lok-Abwehr sein. Aber auf das 0:1 folgte erst einmal das 1:1 – aus kurzer Entfernung schoss einer der beiden afrikanischen Spieler von Lok halbhoch zum 1:1 ein. Mitte der ersten Hälfte ging der Gast durch seinen Kapitän mit einem direkt verwandelten Freistoß erneut in Führung und vor dem Seitenwechsel brach noch einmal ein Stürmer durch und schoss zum 1:3 ein. Endgültig entschieden wurde die Partie durch das 1:4, das per Handelfmeter erzielt wurde. Kurz darauf gelang Lok allerdings noch der zweite Treffer.
Außer schönen Toren bekam man noch eine souveräne Schiedsrichterleistung geboten: die dauernd rummeckernden Gäste und die ständig darauf eingehenden Meckerrentner von Lok, stellten ihn vor keine Probleme. Aber Lok hat wirklich ein absolut lächerliches Publikum: kaum Zuschauer und dann nur solche Scheintote, die seit 30 Jahren vor keinen Ball mehr getreten haben, aber die Gästespieler als Bauern, Penner und Votzen bezeichnen, was sie mit ihren Zahnprothesen ja nur mit Mühe richtig artikulieren können…
Die Rückfahrt über die Dörfer und an Halle vorbei ging enorm schnell und der mittlerweile schwer angeschlagene linke Außenspiegel blieb auch bei 160 und entsprechender Windbelastung noch dran…
Statistik:
- Grounds: 1.147 (Dienstag 1 neuer, Mittwoch 1 neuer; diese Saison: 176 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.101 (Dienstag 1, Mittwoch 1; diese Saison: 245)
- Tageskilometer: 470 (Dienstag 310km Auto, Mittwoch 160km Auto)
- Saisonkilometer: 66.270 (63.770 Auto/ 2.230 Fahrrad/ 160 Schiff, Fähre/ 110 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 88 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 416
Montag, 19. Mai 2014
W407III: Mit klarem Sieg an die Tabellenspitze auf dem Moorberg und Zweistellig auf dem Sportplatz zwischen Wald und Eisenbahn
SV Freckleben 1990 .................................................... 10
SV Plötzkau 1921 II ...................................................... 0
- Datum: Sonntag, 18. Mai 2014 – Anstoß: 14.00
- Wettbewerb: 1. Kreisklasse Salzland, Staffel 1 (11. und unterste Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 10-0 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 4-0
- Tore: 1-0 6. Sven Hellmuth, 2-0 25. Patrick Gießler, 3-0 28. Norman Müller, 4-0 44. Patrick Gießler, 5-0 48. Patrick Gießler, 6-0 55. Patrick Gießler, 7-0 75. Patrick Gießler, 8-0 81. Patrick Gießler, 9-0 85. Norman Müller, 10-0 88. Mario Grimm
- Verwarnungen: Kevin Friedrich (Plötzkau)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz Freckleben (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon 16 zahlende und ca. 3 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Freckleben veranstaltete gegen wacker mit neun Mann spielende Plötzkauer ein unterhaltsames Scheibenschießen)
Quedlinburger Sportverein A ...................................... 8
SV Lokomotive Aschersleben A ................................... 1
- Datum: Sonntag, 18. Mai 2014 – Anstoß: 11.00
- Wettbewerb: A-Junioren Landesliga Sachsen-Anhalt, Staffel 2 (4. und unterste U19-Liga)
- Ergebnis: 8-1 nach 94 Min. (45/49) – Halbzeit: 5-0
- Tore: 1-0 28. Marvin Steller, 2-0 38. Vincent Krüger, 3-0 43. Michel Albrecht, 4-0 44. Lucas Heise, 5-0 45. Lucas Heise, 6-0 50. Michel Albrecht, 7-0 53. Lucas Heise, 7-1 57. Benny Rockmann, 8-1 81. Marvin Steller
- Vergebener Elfmeter: Quedlinburgs Hannes Staat wehrt Foulelfmeter von Ascherslebens Dominik Pahl ab (7. Min.)
- Verwarnungen: Nico Behrens (Quedlinburg); Nick Unger, Karim Hassi, Patrick Michelmann (Aschersleben)
- Platzverweise: keine; Verweis des Aschersleber Trainers wegen Meckerns (87. Min.)
- Spielort: Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatz am Moorberg (Kap. 2.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Hervorragende Leistung der Quedlinburger, Aschersleben allerdings unter Wert geschlagen)
Quedlinburger Sportverein E ....................................... 0
VfB Germania Halberstadt E ....................................... 4
- Datum: Sonntag, 18. Mai 2014 – Anstoß: 10.00
- Wettbewerb: E-Junioren Harzliga (1. U11-Liga)
- Ergebnis: 0-4 nach 50 Min. (25/25) – Halbzeit: 0-3
- Freundschafts-Neunmeterschießen: 4-6 für Halberstadt nach 10/11 Schützen
- Tore: 0-1 10. Moritz-Niclas Mona, 0-2 15. Moritz-Niclas Mona, 0-3 20. Marvin Keim, 0-4 38. Leon Pascal Wagner
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatz am Moorberg, Nebenplatz (Kap. 400 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 50 (davon ca. 25 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Wirklich sehr gutes Spielniveau dieser beiden Teams!) Photos with English Commentary:
a) Amateur Football: SV Freckleben def. VfB Plötzkau Reserves (Including Pictures of Freckleben Castle and Football Grounds of Schackenthal and Warmsdorf)
b) Under-Aged Football: Quedlinburger SV U19 defeat Lok Aschersleben, U11 lost to Germania Halberstadt (at Friedrich Ludwig Jahn Stadium, Moorberg)
Sonntag schloss sich mal wieder Anja an. Wir kamen so früh nach Quedlinburg, dass wir noch das sehenswerte und gutklassige E-Junioren Spiel auf dem Nebenplatz des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatzes am Moorberg – einem ausbautenlosen und von viel Buschwerk und Bäumen umrahmten Rasenplatz – mitnahmen. Der Tabellenführer aus Halberstadt war den Quedlinburgern eine Nummer zu groß, sodass sie mit einem souveränen aber nicht überdeutlichen 0:4 in ihre Schranken gewiesen wurden. Insbesondere bei den Halberstädtern merkte man den Schliff des professionellen Trainers: Ballbehandlung, Schusstechnik und auch Torwartreflexe waren besser ausgeprägt als bei den meisten E-Jugend-Teams, die ich bisher gesehen habe.
Der Hauptplatz am Moorberg ist der schönste Ground in Quedlinburg: Blick zum Schlossberg, ein enormer Graswall mit Eichen oben und im unteren Bereich auch vier Stehstufen. Genutzt wird der Platz allerdings nur von der Jugend des Quedlinburger SV und natürlich von der Leichtathletikabteilung von GutsMuths.
Bei diesem Spiel zwischen der A-Jugend des QSV und der U19 von Lok Aschersleben ging es noch um den Aufstieg in die Verbandsliga. Den Aufstiegsplatz sollte dann auch tatsächlich Quedlinburg einnehmen, denn nach einem parierten und v.a. lächerlichen Elfmeter für Aschersleben durch den ansonsten sehr guten Schiri, der zu Unrecht von den zunehmend gefrusteten Gästen vollgemault wurde, nahm Quedlinburg Aschersleben nach allen Regeln der Kunst auseinander: besonders kurz vor der Pause klappte wirklich alles, sodass es 5:0 hieß.
Nach dem Seitenwechsel erzielte Aschersleben noch den Ehrentreffer, aber ging durch tolle Kombinationen und sehenswerte Schüsse der Gastgeber noch mit einem zu hohen 8:1 unter.
Weiter ging es nach Freckleben, wo man das Dorf nach Süden parallel zur Bahnlinie auf einem Schotterweg über eine enge Steinbrücke verlässt und im Wald oberhalb eines Baches den ausbautenlosen aber schön gelegenen und von Bäumen umstellten Platz erreicht.
Im strömenden Regen wollten nur knapp 20 Leute dieses Scheibenschießen sehen. Freckleben auf Rang 5, Plötzkau II auf Platz 10 – ein bedeutungsloses Spiel. Die Reserve von Plötzkau trat freundlicherweise trotz zwei Mann weniger an: bei Scheißwetter eine drohende hohe Niederlage hinzunehmen, ist zwar sozusagen Pflicht, aber keineswegs selbstverständlich – also Respekt Plötzkau II!
Leider reichte es nicht zu einem Ehrentreffer, da die Gäste nur drei Mal (und das stets harmlos) vor dem Tor der Gastgeber erschienen. Am Ende sicherte sich Freckleben in einer extrem einseitigen Partie ein 10:0. Das schönste Tor war vielleicht der Kopfball zum 4:0 vor dem Seitenwechsel, vielleicht aber auch ein aus Nahdistanz unters Tordach gehauener Querschläger (das war das 7:0 oder so).
Fährt man zurück über die Brücke und den idyllischen Anger, muss man sich links halten und den Berg hochfahren. Dort oben liegt die recht große Burganlage mit zwei markanten Türmen und teilweise noch bewohnten Häusern. Die Burg ist sehr schön frei zugänglich, doch leider haben die Bewohner dort Müll und Sperrgut (von Holzplanken bis zu einem Wohnanhänger) hinterlassen, was absolut asozial aussieht.
Auf der Suche nach einem Bolzplatz fuhren wir auf dem kürzesten Weg nach Schackenthal (eine dümmere Beschilderung als am östlichen Ortsende von Freckleben in Richtung Schackenthal habe ich aber noch nie gesehen: ein völlig leeres Ortsendeschild!) und aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes (50cm hohes Gras), weiter nach Warmsdorf, wo alles natürlich vom SVW gepflegt und frei zugänglich gelassen ist.
Statistik:
- Grounds: 1.113 (3 neue; diese Saison: 142 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.052 (heute 3; diese Saison: 196)
- Tageskilometer: 280 (280km Auto)
- Saisonkilometer: 57.710 (55.920 Auto/ 1.690 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 20 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 46 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 407
SV Plötzkau 1921 II ...................................................... 0
- Datum: Sonntag, 18. Mai 2014 – Anstoß: 14.00
- Wettbewerb: 1. Kreisklasse Salzland, Staffel 1 (11. und unterste Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 10-0 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 4-0
- Tore: 1-0 6. Sven Hellmuth, 2-0 25. Patrick Gießler, 3-0 28. Norman Müller, 4-0 44. Patrick Gießler, 5-0 48. Patrick Gießler, 6-0 55. Patrick Gießler, 7-0 75. Patrick Gießler, 8-0 81. Patrick Gießler, 9-0 85. Norman Müller, 10-0 88. Mario Grimm
- Verwarnungen: Kevin Friedrich (Plötzkau)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz Freckleben (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon 16 zahlende und ca. 3 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Freckleben veranstaltete gegen wacker mit neun Mann spielende Plötzkauer ein unterhaltsames Scheibenschießen)
Quedlinburger Sportverein A ...................................... 8
SV Lokomotive Aschersleben A ................................... 1
- Datum: Sonntag, 18. Mai 2014 – Anstoß: 11.00
- Wettbewerb: A-Junioren Landesliga Sachsen-Anhalt, Staffel 2 (4. und unterste U19-Liga)
- Ergebnis: 8-1 nach 94 Min. (45/49) – Halbzeit: 5-0
- Tore: 1-0 28. Marvin Steller, 2-0 38. Vincent Krüger, 3-0 43. Michel Albrecht, 4-0 44. Lucas Heise, 5-0 45. Lucas Heise, 6-0 50. Michel Albrecht, 7-0 53. Lucas Heise, 7-1 57. Benny Rockmann, 8-1 81. Marvin Steller
- Vergebener Elfmeter: Quedlinburgs Hannes Staat wehrt Foulelfmeter von Ascherslebens Dominik Pahl ab (7. Min.)
- Verwarnungen: Nico Behrens (Quedlinburg); Nick Unger, Karim Hassi, Patrick Michelmann (Aschersleben)
- Platzverweise: keine; Verweis des Aschersleber Trainers wegen Meckerns (87. Min.)
- Spielort: Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatz am Moorberg (Kap. 2.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Hervorragende Leistung der Quedlinburger, Aschersleben allerdings unter Wert geschlagen)
Quedlinburger Sportverein E ....................................... 0
VfB Germania Halberstadt E ....................................... 4
- Datum: Sonntag, 18. Mai 2014 – Anstoß: 10.00
- Wettbewerb: E-Junioren Harzliga (1. U11-Liga)
- Ergebnis: 0-4 nach 50 Min. (25/25) – Halbzeit: 0-3
- Freundschafts-Neunmeterschießen: 4-6 für Halberstadt nach 10/11 Schützen
- Tore: 0-1 10. Moritz-Niclas Mona, 0-2 15. Moritz-Niclas Mona, 0-3 20. Marvin Keim, 0-4 38. Leon Pascal Wagner
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatz am Moorberg, Nebenplatz (Kap. 400 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 50 (davon ca. 25 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Wirklich sehr gutes Spielniveau dieser beiden Teams!) Photos with English Commentary:
a) Amateur Football: SV Freckleben def. VfB Plötzkau Reserves (Including Pictures of Freckleben Castle and Football Grounds of Schackenthal and Warmsdorf)
b) Under-Aged Football: Quedlinburger SV U19 defeat Lok Aschersleben, U11 lost to Germania Halberstadt (at Friedrich Ludwig Jahn Stadium, Moorberg)
Sonntag schloss sich mal wieder Anja an. Wir kamen so früh nach Quedlinburg, dass wir noch das sehenswerte und gutklassige E-Junioren Spiel auf dem Nebenplatz des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatzes am Moorberg – einem ausbautenlosen und von viel Buschwerk und Bäumen umrahmten Rasenplatz – mitnahmen. Der Tabellenführer aus Halberstadt war den Quedlinburgern eine Nummer zu groß, sodass sie mit einem souveränen aber nicht überdeutlichen 0:4 in ihre Schranken gewiesen wurden. Insbesondere bei den Halberstädtern merkte man den Schliff des professionellen Trainers: Ballbehandlung, Schusstechnik und auch Torwartreflexe waren besser ausgeprägt als bei den meisten E-Jugend-Teams, die ich bisher gesehen habe.
Der Hauptplatz am Moorberg ist der schönste Ground in Quedlinburg: Blick zum Schlossberg, ein enormer Graswall mit Eichen oben und im unteren Bereich auch vier Stehstufen. Genutzt wird der Platz allerdings nur von der Jugend des Quedlinburger SV und natürlich von der Leichtathletikabteilung von GutsMuths.
Bei diesem Spiel zwischen der A-Jugend des QSV und der U19 von Lok Aschersleben ging es noch um den Aufstieg in die Verbandsliga. Den Aufstiegsplatz sollte dann auch tatsächlich Quedlinburg einnehmen, denn nach einem parierten und v.a. lächerlichen Elfmeter für Aschersleben durch den ansonsten sehr guten Schiri, der zu Unrecht von den zunehmend gefrusteten Gästen vollgemault wurde, nahm Quedlinburg Aschersleben nach allen Regeln der Kunst auseinander: besonders kurz vor der Pause klappte wirklich alles, sodass es 5:0 hieß.
Nach dem Seitenwechsel erzielte Aschersleben noch den Ehrentreffer, aber ging durch tolle Kombinationen und sehenswerte Schüsse der Gastgeber noch mit einem zu hohen 8:1 unter.
Weiter ging es nach Freckleben, wo man das Dorf nach Süden parallel zur Bahnlinie auf einem Schotterweg über eine enge Steinbrücke verlässt und im Wald oberhalb eines Baches den ausbautenlosen aber schön gelegenen und von Bäumen umstellten Platz erreicht.
Im strömenden Regen wollten nur knapp 20 Leute dieses Scheibenschießen sehen. Freckleben auf Rang 5, Plötzkau II auf Platz 10 – ein bedeutungsloses Spiel. Die Reserve von Plötzkau trat freundlicherweise trotz zwei Mann weniger an: bei Scheißwetter eine drohende hohe Niederlage hinzunehmen, ist zwar sozusagen Pflicht, aber keineswegs selbstverständlich – also Respekt Plötzkau II!
Leider reichte es nicht zu einem Ehrentreffer, da die Gäste nur drei Mal (und das stets harmlos) vor dem Tor der Gastgeber erschienen. Am Ende sicherte sich Freckleben in einer extrem einseitigen Partie ein 10:0. Das schönste Tor war vielleicht der Kopfball zum 4:0 vor dem Seitenwechsel, vielleicht aber auch ein aus Nahdistanz unters Tordach gehauener Querschläger (das war das 7:0 oder so).
Fährt man zurück über die Brücke und den idyllischen Anger, muss man sich links halten und den Berg hochfahren. Dort oben liegt die recht große Burganlage mit zwei markanten Türmen und teilweise noch bewohnten Häusern. Die Burg ist sehr schön frei zugänglich, doch leider haben die Bewohner dort Müll und Sperrgut (von Holzplanken bis zu einem Wohnanhänger) hinterlassen, was absolut asozial aussieht.
Auf der Suche nach einem Bolzplatz fuhren wir auf dem kürzesten Weg nach Schackenthal (eine dümmere Beschilderung als am östlichen Ortsende von Freckleben in Richtung Schackenthal habe ich aber noch nie gesehen: ein völlig leeres Ortsendeschild!) und aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes (50cm hohes Gras), weiter nach Warmsdorf, wo alles natürlich vom SVW gepflegt und frei zugänglich gelassen ist.
Statistik:
- Grounds: 1.113 (3 neue; diese Saison: 142 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.052 (heute 3; diese Saison: 196)
- Tageskilometer: 280 (280km Auto)
- Saisonkilometer: 57.710 (55.920 Auto/ 1.690 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 20 öffentliche Verkehrsmittel/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 46 [letzte Serie: 10, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 407
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