TSV Leuna 1919 |
44 : 6 (21:3) |
SG Spergau III / TSV 1893 Großkorbetha I |
- Datum: Samstag, 21. März 2026 – Beginn: 16.00 - Statistiken: siehe nu-liga! - Austragungsort: Sporthalle Leuna (Kap. 200 Sitzplätze) |
TSV Leuna 1919 |
1 : 3 (0:1) |
SG Blau-Weiß Brachstedt 1921 |
- Datum: Samstag, 21. März 2026 – Beginn: 14.00 - Tore: 0-1 17. Heydenhauß, 1-1 55. O. Zorn, 1-2 69. R. Fritsche, 1-3 85. V. Anschütz - Verwarnungen: R. Ahlert, J. Gumbrecht (Leuna); 2x T. Jonietz, A. Dahlmann, R. Röthling, NN (Brachstedt) - Platzverweise: J. Gumbrecht von Leuna (89. Rot wg. Ellbogenschlags); T. Jonitz (52. Gelb-Rot wg. wdh. Foulspiels) - Austragungsort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze) |
TSV Leuna 1919 II |
3 : 1 (2:0) |
TSV 1990 Schochwitz |
- Datum: Samstag, 21. März 2026 – Beginn: 11.30 - Tore: 1-0 14. K. Strutz, 2-0 45. M. Böttcher, 2-1 74. S. Lenhard, 3-1 80. A Siefke - Verwarnungen: NN - Platzverweise: keine - Austragungsort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze) |
Photos with English commentary: |
Wenn ich, wie diesen Samstag, alleine zu einem TSV-Leuna-Spiel fahre, nehme ich jetzt immer das Rad im Auto mit und fahre das letzte Stück. Ich versuche nun auch, immer eine andere Route zu nehmen. Zuletzt startete ich in Gimritz, dieses Mal in Salzmünde. Auf dem Rückweg nahm ich zwar den schnelleren und etwas kürzeren Weg durch Halle und querte die Autobahnbaustelle über eine eindrucksvolle Behelfsbrücke - seit Jahrzehnten überfällig, dass diese Umfahrung um Halle herum fertig wird! - doch auf dem Hinweg fuhr ich über Bennstedt und diverse Nebenstrecken mit ein paar Fotostopps in Delitz am Berge (beim Fußball damals keine Zeit gehabt, die auf dem Berg bzw. Hügel liegende Kirche zu fotografieren; dort stehen auch interessante alte Grabmale) und Dörstewitz (mir war mal aufgefallen, dass ich diesen Schkopauer Ortsteil im Schatten der Bunawerke noch nie besucht hatte, obwohl es da recht gepflegt aussieht und eine Kirche gibt). |
Es gab auch natürlich nicht nur ein Leuna-Spiel, sondern gleich drei. Den Anfang machte die Zweete, die den TSV Schochwitz zu Gast hatte. Diese baute früh Druck auf, wusste worum es hier ging und erzielte mit einem Schuss unters Tordach die frühe Führung. Viele vergebene Chancen und wenige erfolglose Konter der Gäste später, ging es auf die Halbzeit zu - taktisch günstig erhöhte Leuna II per Kopf ins lange Eck zum 2:0. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer gelang einem in dieser Saison bisher erfolglos gebliebenen Leunaer mit einem 16-Meter-Volleyschuss gegen den Innenpfosten der dritte und letzte TSV-Treffer am heutigen Tage. Mit diesem 3:1 ist Leuna II nun vom Abstiegsplatz weg. Hochverdient, gerade nach der unglücklichen Niederlage in Löbejün. Schön, dass auch Sportfreunde Betge die Partie unfallfrei überstand - wieder einige zweifelhafte Entscheidungen dabei, diesmal aber keine groben Fehler wie in Löbejün… |
Auch beim Hauptspiel nicht immer nachvollziehbare Entscheidungen, aber dann doch eine weit überwiegend sichere und gute Leistung des Gespanns aus Sangerhausen. Leider nicht zu verstehen war hier, wie sich Leuna von Brachstedt abkochen ließ. Brachstedt ist eine unsympathische Tretertruppe, aber man muss anerkennen, dass sie mit tollem Einsatz und vielen guten Schüssen - auch in Unterzahl nach einer Gelb-Roten kurz nach der Pause - hier einen verdienten 1:3-Sieg einfuhren. Hätte Leuna gewonnen, hätten die Brachstedter wahrscheinlich eh wieder versucht, am Grünen Tisch die Punkte zu stehlen… |
Schnell zum Handball rübergehetzt. Diesmal kein Eintritt, dafür sahen 50 Zuschauer, von denen etwa 44 Leunaer waren, 50 Tore, wovon wiederum 44 von Leuna erzielt wurden. Eine irre Partie! Die SG Spergau III, die mit ihren Großkorbetha-Trikots auf die Spielgemeinschaft aufmerksam machte, war mit einer Rumpftruppe erschienen. Nach einem knappen Sieg im Hinspiel, wurden sie hier nun abgeschossen wie keine andere Mannschaft diese Saison. Nach 12:20 Minuten und einem Spielstand von 11:0 nahm der Gast eine Auszeit. Nach 15:45 Minuten gelang mit dem 13:1 der erste Treffer. 21:3 bei Halbzeit! 34:4 nach 46:12 Minuten erst der nächste Gästetreffer. Das 44:6 am Ende eine Demontage, die man so schnell sicher nicht wieder erleben wird. Einfach auch eine starke Leunaer Leistung und ein toller Abschluss des Tages! |
Statistik: - Grounds: 3.956 (0; diese Saison: 113 neue) - Sportveranstaltungen: 5.595 (3; diese Saison: 169) - Tourkilometer: 250 km Auto, 80 km Fahrrad - Saisonkilometer: 49.810 (27.100 Flugzeug / 20.500 Auto, davon 5.330 Mietwagen/ 2.210 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 9 [letzte Serie: 73, Rekordserie ohne 0-0: 178] - Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 273 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 712 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020] |
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Montag, 23. März 2026
Dienstag, 17. November 2015
W485II: Pokaltag für die Leunaer Mannschaften
SG Spergau 1891 ............................................ 1
TSV Leuna 1919 ............................................. 3
- Datum: Samstag, 14. November 2015 – Beginn: 13.00
- Wettbewerb: Saalekreispokal Herren (Kreisoberliga Saalekreis; 9. Liga, 4. Amateurliga gegen Landesklasse Staffel 6; 8. Liga, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-3 nach 122 Min. (45/47+15/15) – Halbzeit: 0-1, Reguläre Spielzeit: 1-1, 1. Hälfte Verlängerung: 1-2, 2. Hälfte Verlängerung: 2-2
- Tore: 0-1 4. Elia Wilke, 1-1 58. Tom Wojtasik, 1-2 100. Philipp Mandache, 1-3 115. Marcus Hebestreit
- Verwarnungen: Ralf Kircher, Rene Schütze (Spergau); Rico Stuck, Marcus Hebestreit, Elia Wilke, Ronny Schwerdtfeger
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz am Sumpfwald (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 150 (davon mindestens 50 Gästefans bei angeblich nur 70 zahlenden)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Mittelmäßige erste Hälfte, ganz schwache Zweite und in der unnötigen Verlängerung wenigstens souverän)
TSV Leuna 1919 E ....................................... 11
JSG Salzatal (Schochwitz/ Beesenstedt/
Salzmünde) E ................................................. 2
- Datum: Samstag, 14. November 2015 – Beginn: 10.00
- Wettbewerb: Saalekreispokal E-Junioren (Saalekreisklasse E-Jugend, Staffel 3 gegen Staffel 2)
- Ergebnis: 11-2 nach 50 Min. (25/25) – Halbzeit: 3-0
- Tore: 1-0 5. Laura, 2-0 13. Lukas, 3-0 14. Jason, 4-0 31. Lukas, 5-0 33. Moritz, 6-0 34. Leon, 6-1 36. NN, 7-1 44. Moritz, 8-1 45. Jolin, 9-1 46. Niklas, 10-1 47. Moritz, 11-1 48. Lukas, 11-2 49. NN
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportstätte der Jugend, Platz 2 (Kap. 520, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Starke Partie der Leunaer)
TSV Leuna 1919 F ......................................... 2
FSV Raßnitz F ................................................ 9
- Datum: Samstag, 14. November 2015 – Beginn: 9.00
- Wettbewerb: Saalekreispokal F-Junioren (Saalekreisklasse F-Jugend, Staffel 3 gegen Staffel 1)
- Ergebnis: 2-9 nach 42 Min. (20/22) – Halbzeit: 1-4; Freundschafts-Neunmeterschießen: 3-5
- Tore: 0-1 3. 1-1 6., 1-2 13. 1-3 16. 1-4 19. 1-5 21. 1-6 22. 1-7 24. 1-8 25. 1-9 28. 2-9 30.
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportstätte der Jugend, Platz 2 (Kap. 520, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Starke Partie der Leunaer)
Photos with English Commentary:
a) Youth Cup: Leuna U9 v Raßnitz U9 & Leuna U11 v JSG Salzatal U11
b) Men’s Cup: SG Spergau v TSV Leuna 1919
Am Samstag stand ein Pokaltag für die Leunaer Mannschaften an: die II. und die I. spielten parallel, davor hintereinander F- und E-Jugend. Am Vortag zu den Alten Herren nach Leuna passte leider zeitlich nicht (es gab ein 1:1 gegen starke Weißenfelser vom 1.FC). Die D-Jugend hatte in dieser Saison noch nicht am Pokal teilgenommen, sodass sie spielfrei war.
Das erste Spiel des Tages fand auf der Sportstätte der Jugend statt, wo die F-Jugend (3. in ihrer Staffel) auf den Tabellenführer einer anderen Staffel traf. Raßnitz zeigte auch schnell, warum sie Tabellenführer sind. Leuna kam zwar zum zwischenzeitlichen Ausgleich, hatte aber nach dem 1:4 bei Pause kaum noch etwas zu melden. Im zweiten Spielabschnitt deutete sich eine zweistellige Niederlage an, doch nach dem 1:9 gelang Raßnitz kein Treffer mehr, da der TSV nun sein Abwehrproblem in die Reihe bekam, und Leuna war immerhin noch ein zweites Mal erfolgreich.
Gleich danach traten die E-Junioren vom TSV und der Spielgemeinschaft Salzatal (TSV Schochwitz, Germania Salzmünde und TuRa Beesenstedt) gegeneinander an. Auch die E-Jugend ist im Spitzenbereich ihrer Staffel platziert, die Gästen liegen in ihrer Staffel weit hinten. In einem wirklich guten Spiel, das auch etliche starke Aktionen der über weite Strecken sogar auf Augenhöhe agierenden Gäste erlebte, gelang Leuna eine gut herausgespielte 3:0-Führung bei Pause. Nach dem Seitenwechsel zogen sie bis auf 6:0 davon. Nach dem Ehrentreffer zeigte Leuna jedoch so viel Spielfreude, dass Salzatal keine Chance mehr hatte eine hohe Niederlage zu vermeiden: es fielen Tore im Minutentakt, ein Treffer auch aus 30m hoch ins Eck: 11-1! Kurz vor Schluss nach einem Lattentreffer der Gäste noch das 11-2.
Ich guckte noch schnell in die Sporthalle, da dort so ein Auftrieb war: die Volleyballabteilung hatte dort ein U15-Mädchen-Turnier. Den einen Satz des TSV, den ich mir anguckte, war im Spiel gegen den SV Braunsbedra ein starkes 25:12 (zwischenzeitlich 6:0, 10:1, 15:2; danach teilweise Anpassung an das grauenhafte Niveau des SVB). Als beim Döner gegenüber der Star-Tankstelle die Feuerwehr vor der Tür stand, hätte man schon Schlimmes denken können, aber Wolle und seine Kollegen wollten, wie ich auch, nur schnell was Ordentliches zu Essen holen...
Denn dann ging es gleich weiter in Spergau. Recht guter Auftrieb, aber sehr ruhig und vernünftig: erst zum Ende der Partie, als die II. Mannschaft vom Parallelspiel das früher zuende ging (leider 1:3 gegen Farnstädt III verloren) kam, wurde Stimmung gemacht.
Leuna musste ohne Wechselspieler anreisen, ging aber mit einem Billardtor (zuletzt war wohl Elia Wilke dran) nach nur vier Minuten in Führung. Danach schalteten sie aber zu sehr zurück und ließen Spergau kommen. In der zweiten Halbzeit lief gar nichts mehr zusammen und Spergau kam zum verdienten Ausgleich per 20m-Freistoß. Erst in der Schlussphase hatte Leuna wieder Torgelegenheiten, doch die hatten keinen Erfolg. Also Verlängerung bei Erkältungswetter – und ich stand schon seit 9 Uhr fast ununterbrochen draußen…
Mandache und Hebestreit waren es dann, die in der Verlängerung erfolgreich waren und Leuna den Sieg bescherten. Wenigstens nach Verlängerung gewonnen und keine peinliche Pokalüberraschung zugelassen!
Statistik:
- Grounds: 1.497 (0 neue; diese Saison: 82 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.536 (3; diese Saison: 102)
- Tageskilometer: 180 (180km Auto)
- Saisonkilometer: 25.320 (15.290 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 2.280 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.130 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 75 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 485.
TSV Leuna 1919 ............................................. 3
- Datum: Samstag, 14. November 2015 – Beginn: 13.00
- Wettbewerb: Saalekreispokal Herren (Kreisoberliga Saalekreis; 9. Liga, 4. Amateurliga gegen Landesklasse Staffel 6; 8. Liga, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-3 nach 122 Min. (45/47+15/15) – Halbzeit: 0-1, Reguläre Spielzeit: 1-1, 1. Hälfte Verlängerung: 1-2, 2. Hälfte Verlängerung: 2-2
- Tore: 0-1 4. Elia Wilke, 1-1 58. Tom Wojtasik, 1-2 100. Philipp Mandache, 1-3 115. Marcus Hebestreit
- Verwarnungen: Ralf Kircher, Rene Schütze (Spergau); Rico Stuck, Marcus Hebestreit, Elia Wilke, Ronny Schwerdtfeger
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportplatz am Sumpfwald (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 150 (davon mindestens 50 Gästefans bei angeblich nur 70 zahlenden)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Mittelmäßige erste Hälfte, ganz schwache Zweite und in der unnötigen Verlängerung wenigstens souverän)
TSV Leuna 1919 E ....................................... 11
JSG Salzatal (Schochwitz/ Beesenstedt/
Salzmünde) E ................................................. 2
- Datum: Samstag, 14. November 2015 – Beginn: 10.00
- Wettbewerb: Saalekreispokal E-Junioren (Saalekreisklasse E-Jugend, Staffel 3 gegen Staffel 2)
- Ergebnis: 11-2 nach 50 Min. (25/25) – Halbzeit: 3-0
- Tore: 1-0 5. Laura, 2-0 13. Lukas, 3-0 14. Jason, 4-0 31. Lukas, 5-0 33. Moritz, 6-0 34. Leon, 6-1 36. NN, 7-1 44. Moritz, 8-1 45. Jolin, 9-1 46. Niklas, 10-1 47. Moritz, 11-1 48. Lukas, 11-2 49. NN
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportstätte der Jugend, Platz 2 (Kap. 520, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Starke Partie der Leunaer)
TSV Leuna 1919 F ......................................... 2
FSV Raßnitz F ................................................ 9
- Datum: Samstag, 14. November 2015 – Beginn: 9.00
- Wettbewerb: Saalekreispokal F-Junioren (Saalekreisklasse F-Jugend, Staffel 3 gegen Staffel 1)
- Ergebnis: 2-9 nach 42 Min. (20/22) – Halbzeit: 1-4; Freundschafts-Neunmeterschießen: 3-5
- Tore: 0-1 3. 1-1 6., 1-2 13. 1-3 16. 1-4 19. 1-5 21. 1-6 22. 1-7 24. 1-8 25. 1-9 28. 2-9 30.
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sportstätte der Jugend, Platz 2 (Kap. 520, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Starke Partie der Leunaer)
Photos with English Commentary: a) Youth Cup: Leuna U9 v Raßnitz U9 & Leuna U11 v JSG Salzatal U11
b) Men’s Cup: SG Spergau v TSV Leuna 1919
Am Samstag stand ein Pokaltag für die Leunaer Mannschaften an: die II. und die I. spielten parallel, davor hintereinander F- und E-Jugend. Am Vortag zu den Alten Herren nach Leuna passte leider zeitlich nicht (es gab ein 1:1 gegen starke Weißenfelser vom 1.FC). Die D-Jugend hatte in dieser Saison noch nicht am Pokal teilgenommen, sodass sie spielfrei war.
Das erste Spiel des Tages fand auf der Sportstätte der Jugend statt, wo die F-Jugend (3. in ihrer Staffel) auf den Tabellenführer einer anderen Staffel traf. Raßnitz zeigte auch schnell, warum sie Tabellenführer sind. Leuna kam zwar zum zwischenzeitlichen Ausgleich, hatte aber nach dem 1:4 bei Pause kaum noch etwas zu melden. Im zweiten Spielabschnitt deutete sich eine zweistellige Niederlage an, doch nach dem 1:9 gelang Raßnitz kein Treffer mehr, da der TSV nun sein Abwehrproblem in die Reihe bekam, und Leuna war immerhin noch ein zweites Mal erfolgreich.
Gleich danach traten die E-Junioren vom TSV und der Spielgemeinschaft Salzatal (TSV Schochwitz, Germania Salzmünde und TuRa Beesenstedt) gegeneinander an. Auch die E-Jugend ist im Spitzenbereich ihrer Staffel platziert, die Gästen liegen in ihrer Staffel weit hinten. In einem wirklich guten Spiel, das auch etliche starke Aktionen der über weite Strecken sogar auf Augenhöhe agierenden Gäste erlebte, gelang Leuna eine gut herausgespielte 3:0-Führung bei Pause. Nach dem Seitenwechsel zogen sie bis auf 6:0 davon. Nach dem Ehrentreffer zeigte Leuna jedoch so viel Spielfreude, dass Salzatal keine Chance mehr hatte eine hohe Niederlage zu vermeiden: es fielen Tore im Minutentakt, ein Treffer auch aus 30m hoch ins Eck: 11-1! Kurz vor Schluss nach einem Lattentreffer der Gäste noch das 11-2.Ich guckte noch schnell in die Sporthalle, da dort so ein Auftrieb war: die Volleyballabteilung hatte dort ein U15-Mädchen-Turnier. Den einen Satz des TSV, den ich mir anguckte, war im Spiel gegen den SV Braunsbedra ein starkes 25:12 (zwischenzeitlich 6:0, 10:1, 15:2; danach teilweise Anpassung an das grauenhafte Niveau des SVB). Als beim Döner gegenüber der Star-Tankstelle die Feuerwehr vor der Tür stand, hätte man schon Schlimmes denken können, aber Wolle und seine Kollegen wollten, wie ich auch, nur schnell was Ordentliches zu Essen holen...
Denn dann ging es gleich weiter in Spergau. Recht guter Auftrieb, aber sehr ruhig und vernünftig: erst zum Ende der Partie, als die II. Mannschaft vom Parallelspiel das früher zuende ging (leider 1:3 gegen Farnstädt III verloren) kam, wurde Stimmung gemacht.Leuna musste ohne Wechselspieler anreisen, ging aber mit einem Billardtor (zuletzt war wohl Elia Wilke dran) nach nur vier Minuten in Führung. Danach schalteten sie aber zu sehr zurück und ließen Spergau kommen. In der zweiten Halbzeit lief gar nichts mehr zusammen und Spergau kam zum verdienten Ausgleich per 20m-Freistoß. Erst in der Schlussphase hatte Leuna wieder Torgelegenheiten, doch die hatten keinen Erfolg. Also Verlängerung bei Erkältungswetter – und ich stand schon seit 9 Uhr fast ununterbrochen draußen…
Mandache und Hebestreit waren es dann, die in der Verlängerung erfolgreich waren und Leuna den Sieg bescherten. Wenigstens nach Verlängerung gewonnen und keine peinliche Pokalüberraschung zugelassen!
Statistik:- Grounds: 1.497 (0 neue; diese Saison: 82 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.536 (3; diese Saison: 102)
- Tageskilometer: 180 (180km Auto)
- Saisonkilometer: 25.320 (15.290 Auto, davon 4.630 Mietwagen/ 6.620 Flugzeug/ 2.280 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.130 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 75 [letzte Serie: 93, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 485.
Samstag, 4. Februar 2012
W288I: Drei Siege, drei Spiele und kein einziges Gegentor
Hallenfußballkreismeisterschaft Saalekreis,
Vorrunde der Alten Herren (Gruppe 3)
Datum: Samstag, 4. Februar 2012 – Beginn: 14.30
Wettbewerb: Vorrunde der Hallenfußballkreismeisterschaft des Saalekreises für Alte Herren, Turniergruppe 3 (Spielzeit: 1x10 Minuten)
Teilnehmer: Ü-35 Mannschaften (Freundschaftsspielbetrieb)
Qualifiziert für Endrunde: TSV Leuna 1919, SV Germania Schafstädt
Spielort: Sporthalle Querfurt (Kap. 400 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 15 für Stahl Merseburg, 7 Leunaer, 3 Querfurter, 3 Schochwitzer und 2 Schafstädter)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Durchweg gute Spiele!)
Photos and English Version:
Die Tabelle:
1. TSV Leuna 1919 ......................... 9:0 / 9
2. SV Germania Schafstädt .............. 5:3 / 6
3. VfB IMO Merseburg (Stahl) ......... 3:4 / 3
4. TSV 1990 Schochwitz ............... 1:11 / 0
5. SV Merseburg 99 .......... nicht angetreten
6. VfL Querfurt ................ nicht angetreten
Die Ergebnisse:
TSV Leuna 2:0 Germania Schafstädt
TSV Schochwitz 0:3 Stahl Merseburg
Germania Schafstädt 4:1 TSV Schochwitz
Germania Schafstädt 1:0 Stahl Merseburg
TSV Leuna 4:0 TSV Schochwitz
TSV Leuna 3:0 Stahl Merseburg
Turnier-Statistik:
Anzahl der Tore: 18 in 6 Spielen
Torschnitt: 3,0 Treffer pro Spiel
Anzahl der Strafen: keine
Torreichstes Spiel: Schafstädt 4:1 Schochwitz
Torärmstes Spiel: Schafstädt 1:0 Stahl
Häufigstes Ergebnis: 3-0 bzw. 0-3; 2x in 6 Spielen
Bestes Spiel: Leuna 4-0 Schochwitz (7,5/10)
Schwächstes Spiel: Schochwitz 0-3 Stahl (6,5/10)
Größte Fangruppe: Stahl/ IMO Merseburg (15 von ca. 30 Zuschauern)
Torschützen für den TSV Leuna:
Uwe Illner 4, Mario Melchior 3, Ingo Witzel 1,5 (Schochwitzer Torwart 0,5)
Die Spiele im Einzelnen:
Siebeneinhalb Stunden Altherrenfußball unterm Hallendach. In Querfurt war diesmal richtig was los in Sachen Ü-35! Obwohl das Turnier in Querfurt stattfand, trat übrigens der VfL Querfurt nicht an. Dass das eine Lachnummer ist, fanden auch einige andere Anwesende außer mir... Da auch die ohnehin unzuverlässige Mannschaft vom SV Merseburg 99 nicht erschien, gab es statt 15 Spielen nur 6 Spiele in Gruppe 3 zu sehen. Und diese von 14.30 bis 15.45 spielende 3. Turniergruppe war die einzige, die mich interessierte, da der TSV Leuna dort teilnahm.
Bevor ich wieder auf jedes einzelne Spiel eingehe, muss ich noch mal los werden, dass ich überhaupt kein Verständnis für die diesen Samstag aus Witterungsbedingungen getätigten Absagen von Testspielen habe! Ich habe von 11.45 Uhr bis 12.45 Uhr in Blösien trainiert – die Anlage war absolut bespielbar (nur etwa 4cm Schnee) und die Temperaturen von knapp unter Null Grad fühlten sich nach 10 Minuten Bewegung ganz normal an. Diese Bedingungen galten für die ganze Region – wieso dann im Saalekreis und allen Nachbarkreisen fast 90% der Spiele ausfielen, ist mir völlig schleierhaft. Aber diese Idiotie, wegen ein bisschen Kälte und Schnee alle Spiele abzusagen, scheint doch schon wieder Einzug zu halten. Also wer Angst vor Zerrungen (durch richtiges Aufwärmen zu 95% vermeidbar) und Stürzen (passiert auch bei guten Platzverhältnissen) hat, sollte halt Tischtennis spielen!
TSV Leuna 2:0 Germania Schafstädt
(Spiel 1, Unterhaltungswert: 7,0/10)
Zusammenfassung: Ein starker Beginn des TSV; Schafstädt spielte ja nicht schlecht, aber am Strafraum war Schluss. Germania hatte nicht eine Torchance, da Leuna konsequent verteidigte. Nach vorne sah es für den TSV auch nicht schlecht aus: Illner traf bereits nach drei Minuten und Witzel legte nach feinem Doppelpassspiel mit Illner kurz vor Ablauf der zehn Minuten nach.
Tore: 1-0 3. Uwe Illner, 2-0 8. Ingo Witzel
Strafen: keine
TSV Schochwitz 0:3 Stahl Merseburg
(Spiel 2, Unterhaltungswert: 6,5/10)
Zusammenfassung: In einem wirklich guten Turnier war das Spiel noch das am wenigsten sehenswerte. Doch auch diese einseitige Partie war nicht schlecht! Schochwitz war völlig unterlegen und kam zu keinem Torschuss, während IMO recht locker vor sich hin spielte. Erst in den letzten vier Minuten trafen sie, um ihren einzigen Sieg dieses Turniers in trockene Tücher zu bringen.
Tore: 0-1 6. Steffen Rudolph, 0-2 7. Dirk Jünemann, 0-3 10. Dirk Jünemann
Strafen: keine
Germania Schafstädt 4:1 TSV Schochwitz
(Spiel 3, Unterhaltungswert: 7,0/10)
Zusammenfassung: Schafstädt führte Schochwitz hier von der ersten bis zur siebten Minute richtig vor, wobei die Schochwitzer noch zwei Chancen zum Spielende hin hatten, von denen sie die erste gleich zum Ehrentreffer (ihrem einzigen im gesamten Turnier) verwandelten: ein schöner langer Pass und dann am Torwart vorbei ins Netz gehoben!
Tore: 1-0 1. (Nr. 4), 2-0 6. (Nr. 6), 3-0 6. (Nr. 6), 4-0 7. Bartmuß (?), 4-1 8. Dirk Gottschalk
Strafen: keine
Germania Schafstädt 1:0 Stahl Merseburg
(Spiel 4, Unterhaltungswert: 7,0/10)
Zusammenfassung: In einem guten und ausgeglichenen Spiel setzte sich die etwas bessere Mannschaft durch. Das goldene Tor war ein schöner Flachschuss ins rechte Eck.
Tor: 1-0 4. Kobylka
Strafen: keine
TSV Leuna 4:0 TSV Schochwitz
(Spiel 5, Unterhaltungswert: 7,5/10)
Zusammenfassung: Leuna brauchte zwar eine Weile um das Tor, das sie die gesamten zehn Spielminuten unablässig bearbeiteten, zu treffen, doch nachdem Melchior das erste Mal ins Netz getroffen hatte, ging es munter weiter. Zwei Mal Illner und ein Mal Witzel und schon hieß es 4:0. Das Tor von Witzel war allerdings sehr kurios und eigentlich ein halbes Eigentor: er schoss auf den Kasten, der Torwart wehrt ab, er schießt noch mal aus spitzem Winkel und trifft Schochwitz sein Keeper am Rücken. Der Ball wäre ohne die Berührung des Torhüters vorbei gegangen, ein richtiges Eigentor war es jedoch nicht, da Witzel den Schlussmann offensichtlich willentlich als Bande benutzte um den Ball im Tor unterzubringen. Deshalb habe ich das Tor beiden Spielern angerechnet. Eine andere kuriose Szene war der Hackentorschuss des Schochwitzer Stürmers, der mit dem geschickten Hackentrick bereits Torwart Hähnel überwunden hatte, aber am auf der Linie klärenden Verteidiger Melchior scheiterte. Ein weiterer Schuss auf Leunas Tor und das richtig gute Spiel war auch schon vorbei!
Tore: 1-0 5. Mario Melchior, 2-0 6. Uwe Illner, 3-0 8. Ingo Witzel + Schochwitzer Torwart, 4-0 9. Uwe Illner
Strafen: keine
TSV Leuna 3:0 Stahl Merseburg
(Spiel 6, Unterhaltungswert: 7,5/10)
Zusammenfassung: Leuna steigerte sich in diesem Spiel noch einmal. Der einzige Fehler des ganzen Spiels war ein Wechselchaos kurz vorm Ende der Partie – Glück gehabt, dass die Schiedsrichter da gepennt hatten, sodass niemand eine Zeitstrafe bekam. Ansonsten beherrschte der TSV die Stahler klar: noch ein Treffer von Illner und zwei von Melchior und die Merseburger waren ausgeschieden.
Tore: 1-0 5. Uwe Illner, 2-0 7. Mario Melchior, 3-0 8. Mario Melchior
Strafen: keine
Die Leistung der Leunaer war wie erhofft wieder richtig gut! Souveräner als mit 9:0 Toren und 9 Punkten kann man sich kaum durchsetzen in 3 Spielen! In zwei Wochen ist das Finale (unverständlicherweise wieder in Querfurt) – da bin ich mal gespannt, ob die Titelverteidigung wieder drin ist!
Statistik:
Grounds: 697 (heute kein neuer; diese Saison: 103 neue)
Sportveranstaltungen: 1.458 (heute 1, diese Saison: 144)
Tageskilometer: 90 (90 Auto)
Saisonkilometer: 27.790 (19.240 Auto/ 6.600 Flugzeug/ 1.940 Fahrrad/ 10 Bahn, Bus, Tram/ 0 Schiff, Fähre)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 30
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 288
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Montag, 21. Februar 2011
W238IV: Sietzsch schlägt Schochwitz auf einem der idyllischsten Plätze der Kreisklasse
TSV 1990 Schochwitz II 0:3 SV Sietzsch
Datum: Sonntag, 20. Februar 2011 - Anstoß 14.00
Liga: 2. Kreisklasse Saalekreis, Staffel 2 (12. Liga, 7. Amateurliga)
Ergebnis: 0:3 nach 93 Min. (45/48) – Halbzeit: 0:0
Tore: 0-1 58. Nr. 8, 0-2 77. Nr. 13, 0:3 92. Nr. 13
Verwarnungen: Nr. 6, Nr. 10 (TSV)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Schochwitz (Kap. 1.000, davon 40 Sitzplätze)
Zuschauer: 20 (davon 2 Sietzsch-Sympathisanten)
Unterhaltungswert: 4,0/10 (Sietzsch hab ich letztes Jahr klar besser spielen sehen, aber für einen verdienten Sieg reichte es trotzdem)

Photos and English version:
Amateur Football in Schochwitz Village: TSV Reserve vs. SV Sietzsch
Dass ich mit dem Komplettieren der Grounds im Saalekreis schon im Februar weitermachen könnte, hätte ich nicht gedacht. Auch dass es noch mehr Leute gibt, die bei knapp unter Null Grad Sport treiben wollen, hatte ich aufgrund der Erfahrungen in den letzten vier, fünf Jahren stark bezweifelt. Während mein Sport darin bestand, die etwa 35km von Merseburg nach Schochwitz mit dem Fahrrad zu bewältigen, hatten sich in Schochwitz mehr als 20 Leute aus dem Dorf im Salzatal und dem Dorf Sietzsch bei Landsberg zum Fußballspielen zusammen gefunden.
Schochwitz (1.200 Einwohner) ist auch als Ort gar nicht so uninteressant, da es ein (allerdings für die Öffentlichkeit nicht zugängliches) Schloss mit recht spektakulärer Fassade und eine ordentliche Kirche direkt daneben hat. Auch in den Ortsteilen Krimpe, wo es eine kleine Kirche und vier Menhire gibt, und Gorsleben, wo eine ganz ansehnliche romanische Kirche auf einem Hügel steht, lohnt mal ein kurzer Zwischenstopp, wenn man schon mal in der Ecke ist. Besonders interessant ist allerdings der Fußballplatz.
Auf der einen Seite des Platzes fällt das große, zweistöckige Vereinsheim ins Auge, gegenüber ein massiver, stark bewaldeter und von einem Trampelpfad der knapp oberhalb der Laweke verläuft, gesäumter Hügelzug. Rechts vom Vereinsheim sind Felder und Bäume, links Wiese und Bäume und direkt hinter dem Tor plätschert der kleine Bach Laweke entlang, aus dem so mancher Ball gefischt werden muss. Heute allein drei Mal. Allerdings bleiben an vielen Engstellen die Bälle so oder so im Bachlauf stecken, da der Bach oft nur 30cm breit und 15cm tief ist. Dieser Platz fällt also unter die Sorte nicht spektakulär (es fehlen halt auch Ausbauten: man kann sich nur auf die 10 Parkbänke setzen), aber richtig schön idyllisch.

Der TSV Schochwitz hat auch immerhin 5 Mannschaften im Spielbetrieb: zwei Männer- (Kreisoberliga, 2. Kreisklasse), zwei D-Junioren- und eine Frauenmannschaft (Verbandsliga). Die zweite Männermannschaft, die wir uns heute mit knapp 20 Schochwitzer Anhänger zusammen ansahen, spielte gegen SV Sietzsch. Die hatten zwar keinen Anhang dabei, aber wir zwei haben natürlich unsere Sympathien für den Verein aus dem bei Landsberg liegenden Dorf Sietzsch. Auch ohne Fanunterstützung schafften sie es ihrer Favoritenrolle (Sietzsch als 2. mit gutem Vorsprung auf Sennewitz II auf einem Aufstiegsplatz und Schochwitz II als 7. von 12 mit einem erstaunlich geringen Vorsprung vor dem einzigen Abstiegsplatz) gerecht zu werden.
Die erste Halbzeit wurde gleich mit ein paar nicht ungefährlichen Torschüssen der Sietzscher eröffnet. Allerdings ließ die Genauigkeit dann enorm nach. Auch Schochwitz brachte keinen richtig guten Ball aufs Tor. 0:0 in einem allenfalls mittelmäßigen Spiel zur Pause.
Dann dauerte es nach der Pause eine Weile, bis mal richtig was los war; aber mit dem ersten Tor der Partie nach fast einer Stunde war es dann auch ein Highlight: Ein langer Ball wird vom Achter der Gäste noch vor der Linie erwischt und ins Netz gedroschen. Kurz darauf wurde ein Tor der Sietzscher aberkannt (der Schiri war ja wirklich gut, aber ich glaube da lag der mal nicht richtig). Das zweite Tor für Sietzsch wurde mit Aufsetzer durch die Arme des Torwarts gebracht. In der Nachspielzeit war auch noch ein sehr guter Sturmlauf des 13ers erfolgreich, der den Ball überlegt am Torwart vorbeibrachte. Das 0:3 war zwar vielleicht etwas zu hoch ausgefallen, aber Sietzsch war klar die bessere Mannschaft – allerdings hat mir das andere Spiel, dass ich in dieser Saison von ihnen gesehen habe, erheblich besser gefallen.
Apropos hoch: das torärmste Spiel an diesem Spieltag war ebendieses Duell in Schochwitz. Die drei anderen Spiele gingen 2:2, 0:4 und 17:0 aus. Das letztere Spiel (Zscherben II – Teicha II) war natürlich richtig hoch und klar vor einem 10:1 von Tabellenführer Zscherben II gegen Wallwitz II das torreichste und deutlichste Spiel in der ganzen Saison.

Statistik:
Grounds: 529 (heute 1 neuer Ground; diese Saison: 79 neue)
Sportveranstaltungen: 1.229 (heute 1, diese Saison: 116)
Tageskilometer: 70 (70 Fahrrad)
Saisonkilometer: 19.440 (12.070 Auto/ 3.920 Bahn, Bus, Tram/ 2.650 Fahrrad/ 800 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 88
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 238
Datum: Sonntag, 20. Februar 2011 - Anstoß 14.00
Liga: 2. Kreisklasse Saalekreis, Staffel 2 (12. Liga, 7. Amateurliga)
Ergebnis: 0:3 nach 93 Min. (45/48) – Halbzeit: 0:0
Tore: 0-1 58. Nr. 8, 0-2 77. Nr. 13, 0:3 92. Nr. 13
Verwarnungen: Nr. 6, Nr. 10 (TSV)
Platzverweise: keine
Spielort: Sportplatz Schochwitz (Kap. 1.000, davon 40 Sitzplätze)
Zuschauer: 20 (davon 2 Sietzsch-Sympathisanten)
Unterhaltungswert: 4,0/10 (Sietzsch hab ich letztes Jahr klar besser spielen sehen, aber für einen verdienten Sieg reichte es trotzdem)
Photos and English version:
Amateur Football in Schochwitz Village: TSV Reserve vs. SV Sietzsch
Dass ich mit dem Komplettieren der Grounds im Saalekreis schon im Februar weitermachen könnte, hätte ich nicht gedacht. Auch dass es noch mehr Leute gibt, die bei knapp unter Null Grad Sport treiben wollen, hatte ich aufgrund der Erfahrungen in den letzten vier, fünf Jahren stark bezweifelt. Während mein Sport darin bestand, die etwa 35km von Merseburg nach Schochwitz mit dem Fahrrad zu bewältigen, hatten sich in Schochwitz mehr als 20 Leute aus dem Dorf im Salzatal und dem Dorf Sietzsch bei Landsberg zum Fußballspielen zusammen gefunden.
Schochwitz (1.200 Einwohner) ist auch als Ort gar nicht so uninteressant, da es ein (allerdings für die Öffentlichkeit nicht zugängliches) Schloss mit recht spektakulärer Fassade und eine ordentliche Kirche direkt daneben hat. Auch in den Ortsteilen Krimpe, wo es eine kleine Kirche und vier Menhire gibt, und Gorsleben, wo eine ganz ansehnliche romanische Kirche auf einem Hügel steht, lohnt mal ein kurzer Zwischenstopp, wenn man schon mal in der Ecke ist. Besonders interessant ist allerdings der Fußballplatz.
Auf der einen Seite des Platzes fällt das große, zweistöckige Vereinsheim ins Auge, gegenüber ein massiver, stark bewaldeter und von einem Trampelpfad der knapp oberhalb der Laweke verläuft, gesäumter Hügelzug. Rechts vom Vereinsheim sind Felder und Bäume, links Wiese und Bäume und direkt hinter dem Tor plätschert der kleine Bach Laweke entlang, aus dem so mancher Ball gefischt werden muss. Heute allein drei Mal. Allerdings bleiben an vielen Engstellen die Bälle so oder so im Bachlauf stecken, da der Bach oft nur 30cm breit und 15cm tief ist. Dieser Platz fällt also unter die Sorte nicht spektakulär (es fehlen halt auch Ausbauten: man kann sich nur auf die 10 Parkbänke setzen), aber richtig schön idyllisch.
Der TSV Schochwitz hat auch immerhin 5 Mannschaften im Spielbetrieb: zwei Männer- (Kreisoberliga, 2. Kreisklasse), zwei D-Junioren- und eine Frauenmannschaft (Verbandsliga). Die zweite Männermannschaft, die wir uns heute mit knapp 20 Schochwitzer Anhänger zusammen ansahen, spielte gegen SV Sietzsch. Die hatten zwar keinen Anhang dabei, aber wir zwei haben natürlich unsere Sympathien für den Verein aus dem bei Landsberg liegenden Dorf Sietzsch. Auch ohne Fanunterstützung schafften sie es ihrer Favoritenrolle (Sietzsch als 2. mit gutem Vorsprung auf Sennewitz II auf einem Aufstiegsplatz und Schochwitz II als 7. von 12 mit einem erstaunlich geringen Vorsprung vor dem einzigen Abstiegsplatz) gerecht zu werden.
Die erste Halbzeit wurde gleich mit ein paar nicht ungefährlichen Torschüssen der Sietzscher eröffnet. Allerdings ließ die Genauigkeit dann enorm nach. Auch Schochwitz brachte keinen richtig guten Ball aufs Tor. 0:0 in einem allenfalls mittelmäßigen Spiel zur Pause.
Dann dauerte es nach der Pause eine Weile, bis mal richtig was los war; aber mit dem ersten Tor der Partie nach fast einer Stunde war es dann auch ein Highlight: Ein langer Ball wird vom Achter der Gäste noch vor der Linie erwischt und ins Netz gedroschen. Kurz darauf wurde ein Tor der Sietzscher aberkannt (der Schiri war ja wirklich gut, aber ich glaube da lag der mal nicht richtig). Das zweite Tor für Sietzsch wurde mit Aufsetzer durch die Arme des Torwarts gebracht. In der Nachspielzeit war auch noch ein sehr guter Sturmlauf des 13ers erfolgreich, der den Ball überlegt am Torwart vorbeibrachte. Das 0:3 war zwar vielleicht etwas zu hoch ausgefallen, aber Sietzsch war klar die bessere Mannschaft – allerdings hat mir das andere Spiel, dass ich in dieser Saison von ihnen gesehen habe, erheblich besser gefallen.
Apropos hoch: das torärmste Spiel an diesem Spieltag war ebendieses Duell in Schochwitz. Die drei anderen Spiele gingen 2:2, 0:4 und 17:0 aus. Das letztere Spiel (Zscherben II – Teicha II) war natürlich richtig hoch und klar vor einem 10:1 von Tabellenführer Zscherben II gegen Wallwitz II das torreichste und deutlichste Spiel in der ganzen Saison.
Statistik:
Grounds: 529 (heute 1 neuer Ground; diese Saison: 79 neue)
Sportveranstaltungen: 1.229 (heute 1, diese Saison: 116)
Tageskilometer: 70 (70 Fahrrad)
Saisonkilometer: 19.440 (12.070 Auto/ 3.920 Bahn, Bus, Tram/ 2.650 Fahrrad/ 800 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 88
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 238
Montag, 20. Dezember 2010
W229I: Wie man mit vier Unentschieden aus vier Spielen weiter kommt und als 3.-Kreisklasseteam auch Kreisoberligisten ausschaltet
Hallenkreismeisterschaft Saalekreis, Vorrunde A-Junioren
Samstag 18. Dezember 2010 – Beginn 12.45
Teilnehmer aus Landesliga Staffel 2 (4. Liga der A-Junioren) und Kreisunionsliga (5. und unterste A-Junioren-Liga)
Qualifiziert für Finalrunde: SV Braunsbedra, SV Merseburg 99 (beide Landesliga) und Wettiner SV (Kreisunion) + VfB IMO Merseburg und SSV Landsberg (beide Freilos, da Verbandsliga)
Spielort: Sporthalle Wettin (Kap. 250, davon 200 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 15 (Größte Fangruppe: Wettin mit ca. 9 Fans)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Einige gute und spannende, sonst meist mittelmäßige Spiele: Turnier aber insgesamt gesehen O.K.)
Hallenkreismeisterschaft Saalekreis, Vorrunde Männer (Gruppe 6)
Samstag 18. Dezember 2010 – Beginn 15.00
Teilnehmer aus Kreisoberliga (9. Liga, 4. Amateurliga), Kreisliga Staffel 2 (10. Liga, 5. Amateurliga), 1. Kreisklasse Staffel 1 (11. Liga, 6. Amateurliga), 2. Kreisklasse Staffel 2 (12. Liga, 7. Amateurliga) und 3. Kreisklasse Staffel 2 (13. Liga, 8. Amateurliga)
Qualifiziert für Zwischenrunde: TuRa Beesenstedt II (3. Kreisklasse)
Spielort: Sporthalle Wettin (Kap. 250, davon 200 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 25 (Größte Fangruppe: Beesenstedt mit ca. 10 Fans)
Unterhaltungswert: 3,5/10 (Bis auf Beesenstedt II konnte da keine Mannschaft richtig Fußball spielen – und die völlig verdienten Sieger waren die Klassentiefsten!)
Photos and English version:
Indoor Football Tournament in Wettin: Under-19 and Men’s Preliminaries to District Championship Saalekreis

Turnier-Statistik A-Junioren:
Toreschnitt: 3,00 Tore pro Spiel (Tore insgesamt: 30)
Torreichstes Spiel: SV Braunsbedra 7:2 BW Farnstädt
Torärmste Spiele: Wettin gegen Braunsbedra, Schochwitz und Farnstädt (jeweils 0:0)
Anzahl Strafen: keine Strafminuten, keine Platzverweise
Bestes Spiel: Wettiner SV A 2:2 Merseburg 99 A (7,0/10 = gut und spannend)
Schlechtestes Spiel: Merseburg 99 A 1:0 TSV Schochwitz (1,0/10 = niveaulos)
Turnier-Statistik Männer (Gr. 6):
Toreschnitt: 2,70 Tore pro Spiel (Tore insgesamt: 27)
Torreichste Spiele: TuRa Beesenstedt II 3:2 SV Sennewitz und SV Sennewitz 5:0 VfL Roßbach
Torärmstes Spiel: SV Dornstedt 0:0 SV Roßbach
Anzahl Strafen: 6 Strafminuten, keine Platzverweise (4 Minuten Dornstedt, 2 Minuten Großkugel)
Bestes Spiel: TuRa Beesenstedt II 3:2 SV Sennewitz (6,0/10 = Ziemlich gut und spannend)
Schlechtestes Spiel: SG Großkugel 3:0 SV Dornstedt (1,0/10 = kein Niveau)
Tabelle A-Junioren:
1. SV Braunsbedra A 13:4 10
2. SV Merseburg 99 A 10:7 7
3. Wettiner SV 1920 A 2:2 4
4. TSV 1990 Schochwitz A 1:4 4
5. Blau-Weiß Farnstädt A 4:13 1
Tabelle Männer (Gr. 6):
1. TuRa Beesenstedt II 9:3 12
2. SG Großkugel 7:3 9
3. 1. SV Sennewitz 10:4 6
4. VfL Roßbach 1921 1:8 1
5. SV Dornstedt 0:9 1

Ich weiß nicht, was manche Spaste an der beschissenen Jahreszeit „Winter“ so toll finden: verursacht nur Kosten, diese scheiß Kälte. Nicht nur, dass heeme immer die Heizung läuft – Groundhopping ist im Winter deutlich teurer, da man z.B. nicht Geld sparen kann durch Rad fahren. So eine Strecke wie nach Wettin fahren wir auch im Spätherbst noch mit dem Rad – im Winter muss jetzt die Bahn bis Nauendorf zu überhöhten Preisen und mit schlechtem Material genutzt werden. Die Schaffnerin, die auf meine Beschwerde wegen der defekten Türen hin meinte, dass sei doch im Winter normal, bekam von mir mal „freundlich“ was zur Wartung von Zügen erzählt: die Türen bei diesen vergammelten Regionalzügen sind nämlich auch im Sommer, Herbst und Frühjahr oft defekt – im Winter nur noch häufiger. Die letzten 8km kämpften wir bei 8 Grad unter Null per Fahrrad über die teils verschneite Landstraße.
Ziel in der schönen Kleinstadt Wettin war die Sporthalle neben dem Fußballplatz auf der Erhebung unterhalb des Bismarckturms. Die Halle ist ein stinknormaler Neubau der 2000er-Jahre, der mit einer erhöht liegenden dreireihigen Tribüne mit Holzbänken und einer dahinter vorgesehenen Stehreihe mit schön breiten Holztischen zum Aufstützen aufwarten kann. Die Sicht ist völlig OK, Licht nicht besonders, aber alles in allem eine annehmbare Halle – nur ohne jegliche Highlights. Im Übrigen nutzt auch meines Wissens kein Verein die Halle regelmäßig im Spielbetrieb. Nur teilweise wird sie vereinsmäßig vom SV Langenbogen (Handball) genutzt.
Heute fanden dort mal drei Hallenfußballturniere statt. Die F-Jugend schauten wir uns nicht an, aber das Turnier der A-Jugend interessierte uns. Es spielten fünf Teams: Blau-Weiß Farnstädt (auf dem Feld Tabellenführer der Unionsliga Saalekreis/ Burgenlandkreis), Wettiner SV 1920 (4. in der Unionsliga) und TSV Schochwitz (5. von 6 Mannschaften ebendieser Liga) trafen auf die Landesligisten (eine Klasse höher) SV Braunsbedra - unangefochtener Spitzenreiter der Landesliga - und Merseburg 99; als 4. weit abgeschlagen, aber auch mit gutem Vorsprung nach unten (9 Mannschaften sind in der Liga).
Im Anschluss gab es dann das Männerturnier. Klarer Favorit auf den einzigen Quali-Platz war der 1. SV Sennewitz als Tabellenführer der Kreisoberliga. SG Großkugel als 12. von 14 in der Kreisliga in akuter Abstiegsgefahr, auch Roßbach nur 10. von 13. in 1. Kreisklasse, Dornstedt in 2. Kreisklasse 6. von 12 und TuRa Beesenstedt II Tabellenführer der 3. Kreisklasse, also der untersten Spielklasse.

Im Folgenden wird jedes einzelne Spiel (die Spielzeit betrug in beiden Turnieren 1x10 Minuten, was ich als zu kurz empfinde: 1x15 ist die richtige Zeit für so ein Turnier) knapp beschrieben:
BW Farnstädt A 0:1 TSV Schochwitz A
Spiel 1, Vorrunde A-Junioren, Bewertung: 2,5/10
Nach sieben Minuten fiel der erste Treffer des Turniers: ein Torwartfehler machte es möglich. Es war das befürchtete, wenig sehenswerte Hallen-Gekicke.
SV Braunsbedra A 0:0 Wettiner SV A
Spiel 2, Vorrunde A-Junioren, Bewertung: 5,0/10
Schade, dass hier kein Treffer fiel: beide Mannschaften spielten ganz flott und sehenswert. Langsam kam das Turnier in Fahrt.
BW Farnstädt A 2:5 Merseburg 99 A
Spiel 3, Vorrunde A-Junioren, Bewertung: 7,0/10
Merseburg 99 führte mit guten und sehenswerten Spielzügen die schwachen Farnstädter vor: von der 3. bis 5. fielen drei Tore. In der 7. legten sie zum 0:4 nach. Nach einem Glückstreffer der Farnstädter setzten die Merseburger noch einen drauf. Die einzige gute Aktion der Farnstädter führte zum 2:5 Endstand.
TSV Schochwitz A 0:3 SV Braunsbedra A
Spiel 4, Vorrunde A-Junioren, Bewertung: 5,0/10
Von Schochwitz kam nichts und der SVB kombinierte ab und an richtig gut. Das führte zu drei Treffern und einem völlig verdienten Sieg.
Wettiner SV A 2:2 Merseburg 99 A
Spiel 5, Vorrunde A-Junioren, Bewertung: 7,0/10
Wettin ging per Doppelpack (3. und 4. Minute) überraschend in Führung. Erst um Ende der Partie konnte Merseburg seine Leistung abrufen. Dass sie sich noch darüber beschwerten, dass sie nicht das 3:2 erzielen konnten, finde ich unangemessen – das Ergebnis war absolut gerecht; dass sollte man so auch als beteiligter Spieler mit 16 oder 17 Jahren schon einschätzen können.
SV Braunsbedra A 7:2 BW Farnstädt A
Spiel 6, Vorrunde A-Junioren, Bewertung: 6,5/10
Eine beeindruckende Demontage der Farnstädter: Braunsbedra war absolut überlegen und glänzte auch immer wieder mit starken Kombinationen und Spielzügen sowie Treffern. Torfolge (Minute): 1-0 (2), 2-0 (3), 3-0 (4), 3-1 (5), 3-2 (7), 4-2 (7), 5-2 (7), 6-2 (8), 7-2 (9)
TSV Schochwitz A 0:0 Wettiner SV A
Spiel 7, Vorrunde A-Junioren, Bewertung: 6,0/10
Für ein 0:0 gut, da spannendes hin und her. Allerdings hatte Schochwitz erst ab der 7. Minute ihre Torchancen. Wettin hätte einen Sieg wirklich verdient gehabt.
Merseburg 99 A 2:3 SV Braunsbedra A
Spiel 8, Vorrunde A-Junioren, Bewertung: 5,5/10
In einem spannenden und engen Spiel, in dem Merseburg 99 mit seinen vielen Torchancen sehr schlampig umging, siegte der technisch und torschussmäßig bessere SVB durch zwei Treffer in der Schlussminute. Wäre das Spiel 3:2 (oder 4:3 oder so) an 99 gegangen, hätte der SVB sich nicht beschweren brauchen.
Wettiner SV A 0:0 BW Farnstädt A
Spiel 9, Vorrunde A-Junioren, Bewertung: 3,0/10
Schade, dass Wettin schon wieder nur 0:0 spielte – dieses Ergebnis lässt immer schwache Leistungen vermuten, doch wird der sehenswerten Spielweise der Wettiner nicht gerecht. Auf dem Großfeld oder bei einer angemesseneren Spielzeit spielen die bestimmt nicht 0:0. Außerdem hatte Farnstädt wirklich Glück, hier ihren einzigen Punkt geholt zu haben.
Merseburg 99 A 1:0 TSV Schochwitz A
Spiel 10, Vorrunde A-Junioren, Bewertung: 1,0/10
Das Schlechteste zum Schluss. Es gab nur zwei Highlights: ein billiger Treffer der schwachen Merseburger gegen die noch viel schwächeren Schochwitzer und eine sehr gerechte Schiedsrichterentscheidung. Diese bezog sich darauf, den Ausgleich der Schochwitzer abzuerkennen, da sie sich insofern sehr unfair benommen haben, als dass sie den wegen der Verletzung ihres Torwarts (er ging in die Knie, nachdem er nach einer Abwehr mit dem Kopf auf dem Boden aufgekommen war) innehaltenden 99ern den Ball abnahmen und ihn ins Tor donnerten. Wie man sich da noch ernsthaft beschweren kann, ist mir schleierhaft. Wenn man einfach zu schlecht ist, ein reguläres Tor zu erzielen, hält man bei einem irregulären oder unfairen Treffer lieber die Fresse. Das gilt auch für den komischen hessischen Betreuer der Beesenstedter Männermannschaft, die – kaum angereist – sich schon ins Juniorenturnier reinhängte und dumme Kommentare abgab.
Somit also Braunsbedra, Merseburg 99 und Wettin für die Finalrunde qualifiziert. Diese drei Mannschaften waren auch klar besser als die beiden ausgeschiedenen. Ein sehr gerechtes Ende, wobei der Schiedsrichter durch seine gewagte aber korrekte Entscheidung das Weiterkommen der schwachen Schochwitzer verhinderte. Mit einem 1:1 wären die nämlich im Finale gewesen!

Nun zum Männerturnier, dass wir unter den verhältnismäßig zahlreichen Anhängern der Beesenstedter Außenseitern stehend, verfolgten. Dass man als Mannschaft aus der 3. Kreisklasse auch gegen Teams aus Kreisliga und Kreisoberliga eine Chance hat, zeigten die Jungs von TuRa II wirklich eindrucksvoll.
TuRa Beesenstedt II 3:2 SV Sennewitz
Spiel 1, Vorrunde Männer Gr. 6, Bewertung: 6,0/10
Der klassentiefste schlug den klassenhöchsten (3. Kreisklasse gegen Kreisoberliga) verdient mit 3:2 – ein echtes Highlight da eine echte Überraschung und spielerisch ansehnliches Duell schon zu Beginn den Turniers.
SV Dornstedt 0:0 VfL Roßbach
Spiel 2, Vorrunde Männer Gr. 6, Bewertung: 2,5/10
Schwaches Gekicke der beiden schwächsten Teams im Turnier. Dornstedt wurde um den gr nicht so unverdienten Sieg betrogen, da der Schiri das 1:0 - aus einer Vorteilssituation heraus gefallen - aberkannte.
TuRa Beesenstedt II 2:1 SG Großkugel
Spiel 3, Vorrunde Männer Gr. 6, Bewertung: 5,5/10
Nach 0:1 Rückstand gewinnt TuRa noch mit 2:1 durch einen Treffer in der Schlussminute. Wieder eine Überraschung: auf der Tribüne wurde schon gerätselt, ob dass daran liegen täte, dass die Beesenstedter die größte Fangruppe dabei hatten (die waren aber zu leise, um Einfluss zu nehmen) oder am Mixery-Trinken vorm Spiel.
SV Sennewitz 3:0 SV Dornstedt
Spiel 4, Vorrunde Männer Gr. 6, Bewertung: 2,5/10
Dornstedt leider völlig überfordert. Sennewitz spielte langweilig aber völlig verdient einen 3:0-Sieg heraus.
VfL Roßbach 1:2 SG Großkugel
Spiel 5, Vorrunde Männer Gr. 6, Bewertung: 3,0/10
Roßbach traf nach ein paar Sekunden zum 1:0. Es sollte ihr einziger Treffer im Turnier bleiben. Großkugel drehte die Partie aber verdientermaßen noch zum 1:2.
SV Dornstedt 0:3 TuRa Beesenstedt II
Spiel 6, Vorrunde Männer Gr. 6, Bewertung: 4,0/10
Enttäuschend, wie Dornstedt auftrat. Nach ein paar Sekunden das 0:1, in den letzten Minuten noch zwei weitere Treffer. Dieser Beesenstedter Sieg wunderte jetzt aber keinen mehr...
SV Sennewitz 5:0 VfL Roßbach
Spiel 7, Vorrunde Männer Gr. 6, Bewertung: 4,0/10
Sennewitz zog Roßbach locker ab. Nach 1, 3, 5, 6 und 8 Minuten schlug es im Kasten der schwachen Roßbacher ein.
SV Großkugel 3:0 SV Dornstedt
Spiel 8, Vorrunde Männer Gr. 6, Bewertung: 1,0/10
Das schlechteste Spiel des Turniers. Großkugel gewann noch zu hoch: so gut waren die gar nicht aufgetreten, sondern bolzten genauso unmotiviert oder unbedarft den Ball umher, wie die Dornstedter auch. Das 1:0 hatte wieder der einzige der drei Schiris, der das Prädikart "schwach" verdient, mit zuverantworten. Die beiden sinnlosen Zeitstrafen im weiteren Spielverlauf wunderten einige; aber die kannten den Selbstdarsteller von Schiri, der bei zwei Spielen dieses Turniers negativ auffiel, wohl noch nicht. Seinen beiden Kollegen kann man nur Lob aussprechen.
VfL Roßbach 0:1 TuRa Beesenstedt II
Spiel 9, Vorrunde Männer Gr. 6, Bewertung: 3,0/10
Beesenstedts schwächster Auftritt, doch für Roßbach immer noch gut genug. Eine halbe Minute vor Schluss erst fiel der goldene Treffer. Doch Beesenstedt war ohnehin schon bei 0:0 weiter. Dass der klassentiefste hier mit vier Siegen aus vier Spielen das Turnier gewann, muss man sich mal überlegen!
SG Großkugel 1:0 SV Sennewitz
Spiel 9, Vorrunde Männer Gr. 6, Bewertung: 2,0/10
Noch eine schwache Partie, entschieden durch einen späten Torerfolg. Für Sennewitz als haushohen Favoriten lief dieses Turnier absolut beschissen. Sie spielten wie ihre zweite Mannschaft, die sie laut KFV-Ansetzung aber nicht hätten sein dürfen.

Schlusswort. Der eine Schiri, einer der beiden guten und korrekten, meinte in der Pause zwischen den beiden Turnieren mit Blick auf den maximal 8cm hoch verschneiten Feldfußballplatz neben der Halle: „also früher hätte man heute da gespielt.“ Als ich zweieinhalb Stunden zuvor nach der Ankunft an der Halle aus Neugier ebendiesen Platz, auf dem ich einige Monate zuvor ein herrliches Kreispokalspiel gesehen hatte, begutachtete, dachte ich genau das gleiche. Doch das ewige Gesülze von angeblicher Verletzungsgefahr – der Schnee ist weich und wenn man sich ordentlich aufwärmt, zerrt man sich auch nicht – und Unzumutbarkeit der Spieldurchführung bei ein paar Zentimetern Schnee, dass erst in den letzten fünf Jahren solche Blüten treibt, dass man peinlicherweise schon im November Spielausfälle en masse hat, verhindert das. Wenn ich mir die Richtlinien des KFV zu Spielen unter härteren Witterungsbedingungen durchlese, fasse ich mir an den Kopf. Bei Spielern, die sich wegen 0 Grad und ein paar Schneeflocken schon auf die Winterpause freuen, um dann da im Warmen zu kicken, könnte ich ausrasten. Die Hallensaison hat mich zu meiner aktiven Jugendfußballzeit schon nie interessiert – jetzt hat sich das nicht geändert. Das Männerturnier heute hat mich wieder nur in meiner Sicht, dass solche Hallenturniere absolut kein Ersatz für Feldfußballspiele sind, bestärkt. Bis auf TuRa Beesenstedt II, denen ich meinen Respekt aussprechen muss, konnte da keine Mannschaft ordentlich Fußball spielen. Und dabei war TuRa die klassenniedrigste Truppe! Die Spieler von Sennewitz & Co. gehören raus aufs Feld – für Hallenfußball braucht man Futsal-Spieler, die sich aufs technisch weit anspruchsvollere, weil räumlich viel engere Spiel in der Halle spezialisieren!
Statistik:
Ground Nr. 507 (ein neuer Ground; diese Saison: 56 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 1.193 und 1.194 (diese Saison: 81)
Tageskilometer: 90 (70 Bahn, 20 Fahrrad)
Saisonkilometer: 12.870 (8.170 Auto/ 2.110 Fahrrad/ 1.790 Bahn, Bus, Tram/ 800 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 83
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 229
Samstag 18. Dezember 2010 – Beginn 12.45
Teilnehmer aus Landesliga Staffel 2 (4. Liga der A-Junioren) und Kreisunionsliga (5. und unterste A-Junioren-Liga)
Qualifiziert für Finalrunde: SV Braunsbedra, SV Merseburg 99 (beide Landesliga) und Wettiner SV (Kreisunion) + VfB IMO Merseburg und SSV Landsberg (beide Freilos, da Verbandsliga)
Spielort: Sporthalle Wettin (Kap. 250, davon 200 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 15 (Größte Fangruppe: Wettin mit ca. 9 Fans)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Einige gute und spannende, sonst meist mittelmäßige Spiele: Turnier aber insgesamt gesehen O.K.)
Hallenkreismeisterschaft Saalekreis, Vorrunde Männer (Gruppe 6)
Samstag 18. Dezember 2010 – Beginn 15.00
Teilnehmer aus Kreisoberliga (9. Liga, 4. Amateurliga), Kreisliga Staffel 2 (10. Liga, 5. Amateurliga), 1. Kreisklasse Staffel 1 (11. Liga, 6. Amateurliga), 2. Kreisklasse Staffel 2 (12. Liga, 7. Amateurliga) und 3. Kreisklasse Staffel 2 (13. Liga, 8. Amateurliga)
Qualifiziert für Zwischenrunde: TuRa Beesenstedt II (3. Kreisklasse)
Spielort: Sporthalle Wettin (Kap. 250, davon 200 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 25 (Größte Fangruppe: Beesenstedt mit ca. 10 Fans)
Unterhaltungswert: 3,5/10 (Bis auf Beesenstedt II konnte da keine Mannschaft richtig Fußball spielen – und die völlig verdienten Sieger waren die Klassentiefsten!)
Photos and English version:
Indoor Football Tournament in Wettin: Under-19 and Men’s Preliminaries to District Championship Saalekreis
Turnier-Statistik A-Junioren:
Toreschnitt: 3,00 Tore pro Spiel (Tore insgesamt: 30)
Torreichstes Spiel: SV Braunsbedra 7:2 BW Farnstädt
Torärmste Spiele: Wettin gegen Braunsbedra, Schochwitz und Farnstädt (jeweils 0:0)
Anzahl Strafen: keine Strafminuten, keine Platzverweise
Bestes Spiel: Wettiner SV A 2:2 Merseburg 99 A (7,0/10 = gut und spannend)
Schlechtestes Spiel: Merseburg 99 A 1:0 TSV Schochwitz (1,0/10 = niveaulos)
Turnier-Statistik Männer (Gr. 6):
Toreschnitt: 2,70 Tore pro Spiel (Tore insgesamt: 27)
Torreichste Spiele: TuRa Beesenstedt II 3:2 SV Sennewitz und SV Sennewitz 5:0 VfL Roßbach
Torärmstes Spiel: SV Dornstedt 0:0 SV Roßbach
Anzahl Strafen: 6 Strafminuten, keine Platzverweise (4 Minuten Dornstedt, 2 Minuten Großkugel)
Bestes Spiel: TuRa Beesenstedt II 3:2 SV Sennewitz (6,0/10 = Ziemlich gut und spannend)
Schlechtestes Spiel: SG Großkugel 3:0 SV Dornstedt (1,0/10 = kein Niveau)
Tabelle A-Junioren:
1. SV Braunsbedra A 13:4 10
2. SV Merseburg 99 A 10:7 7
3. Wettiner SV 1920 A 2:2 4
4. TSV 1990 Schochwitz A 1:4 4
5. Blau-Weiß Farnstädt A 4:13 1
Tabelle Männer (Gr. 6):
1. TuRa Beesenstedt II 9:3 12
2. SG Großkugel 7:3 9
3. 1. SV Sennewitz 10:4 6
4. VfL Roßbach 1921 1:8 1
5. SV Dornstedt 0:9 1
Ich weiß nicht, was manche Spaste an der beschissenen Jahreszeit „Winter“ so toll finden: verursacht nur Kosten, diese scheiß Kälte. Nicht nur, dass heeme immer die Heizung läuft – Groundhopping ist im Winter deutlich teurer, da man z.B. nicht Geld sparen kann durch Rad fahren. So eine Strecke wie nach Wettin fahren wir auch im Spätherbst noch mit dem Rad – im Winter muss jetzt die Bahn bis Nauendorf zu überhöhten Preisen und mit schlechtem Material genutzt werden. Die Schaffnerin, die auf meine Beschwerde wegen der defekten Türen hin meinte, dass sei doch im Winter normal, bekam von mir mal „freundlich“ was zur Wartung von Zügen erzählt: die Türen bei diesen vergammelten Regionalzügen sind nämlich auch im Sommer, Herbst und Frühjahr oft defekt – im Winter nur noch häufiger. Die letzten 8km kämpften wir bei 8 Grad unter Null per Fahrrad über die teils verschneite Landstraße.
Ziel in der schönen Kleinstadt Wettin war die Sporthalle neben dem Fußballplatz auf der Erhebung unterhalb des Bismarckturms. Die Halle ist ein stinknormaler Neubau der 2000er-Jahre, der mit einer erhöht liegenden dreireihigen Tribüne mit Holzbänken und einer dahinter vorgesehenen Stehreihe mit schön breiten Holztischen zum Aufstützen aufwarten kann. Die Sicht ist völlig OK, Licht nicht besonders, aber alles in allem eine annehmbare Halle – nur ohne jegliche Highlights. Im Übrigen nutzt auch meines Wissens kein Verein die Halle regelmäßig im Spielbetrieb. Nur teilweise wird sie vereinsmäßig vom SV Langenbogen (Handball) genutzt.
Heute fanden dort mal drei Hallenfußballturniere statt. Die F-Jugend schauten wir uns nicht an, aber das Turnier der A-Jugend interessierte uns. Es spielten fünf Teams: Blau-Weiß Farnstädt (auf dem Feld Tabellenführer der Unionsliga Saalekreis/ Burgenlandkreis), Wettiner SV 1920 (4. in der Unionsliga) und TSV Schochwitz (5. von 6 Mannschaften ebendieser Liga) trafen auf die Landesligisten (eine Klasse höher) SV Braunsbedra - unangefochtener Spitzenreiter der Landesliga - und Merseburg 99; als 4. weit abgeschlagen, aber auch mit gutem Vorsprung nach unten (9 Mannschaften sind in der Liga).
Im Anschluss gab es dann das Männerturnier. Klarer Favorit auf den einzigen Quali-Platz war der 1. SV Sennewitz als Tabellenführer der Kreisoberliga. SG Großkugel als 12. von 14 in der Kreisliga in akuter Abstiegsgefahr, auch Roßbach nur 10. von 13. in 1. Kreisklasse, Dornstedt in 2. Kreisklasse 6. von 12 und TuRa Beesenstedt II Tabellenführer der 3. Kreisklasse, also der untersten Spielklasse.
Im Folgenden wird jedes einzelne Spiel (die Spielzeit betrug in beiden Turnieren 1x10 Minuten, was ich als zu kurz empfinde: 1x15 ist die richtige Zeit für so ein Turnier) knapp beschrieben:
BW Farnstädt A 0:1 TSV Schochwitz A
Spiel 1, Vorrunde A-Junioren, Bewertung: 2,5/10
Nach sieben Minuten fiel der erste Treffer des Turniers: ein Torwartfehler machte es möglich. Es war das befürchtete, wenig sehenswerte Hallen-Gekicke.
SV Braunsbedra A 0:0 Wettiner SV A
Spiel 2, Vorrunde A-Junioren, Bewertung: 5,0/10
Schade, dass hier kein Treffer fiel: beide Mannschaften spielten ganz flott und sehenswert. Langsam kam das Turnier in Fahrt.
BW Farnstädt A 2:5 Merseburg 99 A
Spiel 3, Vorrunde A-Junioren, Bewertung: 7,0/10
Merseburg 99 führte mit guten und sehenswerten Spielzügen die schwachen Farnstädter vor: von der 3. bis 5. fielen drei Tore. In der 7. legten sie zum 0:4 nach. Nach einem Glückstreffer der Farnstädter setzten die Merseburger noch einen drauf. Die einzige gute Aktion der Farnstädter führte zum 2:5 Endstand.
TSV Schochwitz A 0:3 SV Braunsbedra A
Spiel 4, Vorrunde A-Junioren, Bewertung: 5,0/10
Von Schochwitz kam nichts und der SVB kombinierte ab und an richtig gut. Das führte zu drei Treffern und einem völlig verdienten Sieg.
Wettiner SV A 2:2 Merseburg 99 A
Spiel 5, Vorrunde A-Junioren, Bewertung: 7,0/10
Wettin ging per Doppelpack (3. und 4. Minute) überraschend in Führung. Erst um Ende der Partie konnte Merseburg seine Leistung abrufen. Dass sie sich noch darüber beschwerten, dass sie nicht das 3:2 erzielen konnten, finde ich unangemessen – das Ergebnis war absolut gerecht; dass sollte man so auch als beteiligter Spieler mit 16 oder 17 Jahren schon einschätzen können.
SV Braunsbedra A 7:2 BW Farnstädt A
Spiel 6, Vorrunde A-Junioren, Bewertung: 6,5/10
Eine beeindruckende Demontage der Farnstädter: Braunsbedra war absolut überlegen und glänzte auch immer wieder mit starken Kombinationen und Spielzügen sowie Treffern. Torfolge (Minute): 1-0 (2), 2-0 (3), 3-0 (4), 3-1 (5), 3-2 (7), 4-2 (7), 5-2 (7), 6-2 (8), 7-2 (9)
TSV Schochwitz A 0:0 Wettiner SV A
Spiel 7, Vorrunde A-Junioren, Bewertung: 6,0/10
Für ein 0:0 gut, da spannendes hin und her. Allerdings hatte Schochwitz erst ab der 7. Minute ihre Torchancen. Wettin hätte einen Sieg wirklich verdient gehabt.
Merseburg 99 A 2:3 SV Braunsbedra A
Spiel 8, Vorrunde A-Junioren, Bewertung: 5,5/10
In einem spannenden und engen Spiel, in dem Merseburg 99 mit seinen vielen Torchancen sehr schlampig umging, siegte der technisch und torschussmäßig bessere SVB durch zwei Treffer in der Schlussminute. Wäre das Spiel 3:2 (oder 4:3 oder so) an 99 gegangen, hätte der SVB sich nicht beschweren brauchen.
Wettiner SV A 0:0 BW Farnstädt A
Spiel 9, Vorrunde A-Junioren, Bewertung: 3,0/10
Schade, dass Wettin schon wieder nur 0:0 spielte – dieses Ergebnis lässt immer schwache Leistungen vermuten, doch wird der sehenswerten Spielweise der Wettiner nicht gerecht. Auf dem Großfeld oder bei einer angemesseneren Spielzeit spielen die bestimmt nicht 0:0. Außerdem hatte Farnstädt wirklich Glück, hier ihren einzigen Punkt geholt zu haben.
Merseburg 99 A 1:0 TSV Schochwitz A
Spiel 10, Vorrunde A-Junioren, Bewertung: 1,0/10
Das Schlechteste zum Schluss. Es gab nur zwei Highlights: ein billiger Treffer der schwachen Merseburger gegen die noch viel schwächeren Schochwitzer und eine sehr gerechte Schiedsrichterentscheidung. Diese bezog sich darauf, den Ausgleich der Schochwitzer abzuerkennen, da sie sich insofern sehr unfair benommen haben, als dass sie den wegen der Verletzung ihres Torwarts (er ging in die Knie, nachdem er nach einer Abwehr mit dem Kopf auf dem Boden aufgekommen war) innehaltenden 99ern den Ball abnahmen und ihn ins Tor donnerten. Wie man sich da noch ernsthaft beschweren kann, ist mir schleierhaft. Wenn man einfach zu schlecht ist, ein reguläres Tor zu erzielen, hält man bei einem irregulären oder unfairen Treffer lieber die Fresse. Das gilt auch für den komischen hessischen Betreuer der Beesenstedter Männermannschaft, die – kaum angereist – sich schon ins Juniorenturnier reinhängte und dumme Kommentare abgab.
Somit also Braunsbedra, Merseburg 99 und Wettin für die Finalrunde qualifiziert. Diese drei Mannschaften waren auch klar besser als die beiden ausgeschiedenen. Ein sehr gerechtes Ende, wobei der Schiedsrichter durch seine gewagte aber korrekte Entscheidung das Weiterkommen der schwachen Schochwitzer verhinderte. Mit einem 1:1 wären die nämlich im Finale gewesen!
Nun zum Männerturnier, dass wir unter den verhältnismäßig zahlreichen Anhängern der Beesenstedter Außenseitern stehend, verfolgten. Dass man als Mannschaft aus der 3. Kreisklasse auch gegen Teams aus Kreisliga und Kreisoberliga eine Chance hat, zeigten die Jungs von TuRa II wirklich eindrucksvoll.
TuRa Beesenstedt II 3:2 SV Sennewitz
Spiel 1, Vorrunde Männer Gr. 6, Bewertung: 6,0/10
Der klassentiefste schlug den klassenhöchsten (3. Kreisklasse gegen Kreisoberliga) verdient mit 3:2 – ein echtes Highlight da eine echte Überraschung und spielerisch ansehnliches Duell schon zu Beginn den Turniers.
SV Dornstedt 0:0 VfL Roßbach
Spiel 2, Vorrunde Männer Gr. 6, Bewertung: 2,5/10
Schwaches Gekicke der beiden schwächsten Teams im Turnier. Dornstedt wurde um den gr nicht so unverdienten Sieg betrogen, da der Schiri das 1:0 - aus einer Vorteilssituation heraus gefallen - aberkannte.
TuRa Beesenstedt II 2:1 SG Großkugel
Spiel 3, Vorrunde Männer Gr. 6, Bewertung: 5,5/10
Nach 0:1 Rückstand gewinnt TuRa noch mit 2:1 durch einen Treffer in der Schlussminute. Wieder eine Überraschung: auf der Tribüne wurde schon gerätselt, ob dass daran liegen täte, dass die Beesenstedter die größte Fangruppe dabei hatten (die waren aber zu leise, um Einfluss zu nehmen) oder am Mixery-Trinken vorm Spiel.
SV Sennewitz 3:0 SV Dornstedt
Spiel 4, Vorrunde Männer Gr. 6, Bewertung: 2,5/10
Dornstedt leider völlig überfordert. Sennewitz spielte langweilig aber völlig verdient einen 3:0-Sieg heraus.
VfL Roßbach 1:2 SG Großkugel
Spiel 5, Vorrunde Männer Gr. 6, Bewertung: 3,0/10
Roßbach traf nach ein paar Sekunden zum 1:0. Es sollte ihr einziger Treffer im Turnier bleiben. Großkugel drehte die Partie aber verdientermaßen noch zum 1:2.
SV Dornstedt 0:3 TuRa Beesenstedt II
Spiel 6, Vorrunde Männer Gr. 6, Bewertung: 4,0/10
Enttäuschend, wie Dornstedt auftrat. Nach ein paar Sekunden das 0:1, in den letzten Minuten noch zwei weitere Treffer. Dieser Beesenstedter Sieg wunderte jetzt aber keinen mehr...
SV Sennewitz 5:0 VfL Roßbach
Spiel 7, Vorrunde Männer Gr. 6, Bewertung: 4,0/10
Sennewitz zog Roßbach locker ab. Nach 1, 3, 5, 6 und 8 Minuten schlug es im Kasten der schwachen Roßbacher ein.
SV Großkugel 3:0 SV Dornstedt
Spiel 8, Vorrunde Männer Gr. 6, Bewertung: 1,0/10
Das schlechteste Spiel des Turniers. Großkugel gewann noch zu hoch: so gut waren die gar nicht aufgetreten, sondern bolzten genauso unmotiviert oder unbedarft den Ball umher, wie die Dornstedter auch. Das 1:0 hatte wieder der einzige der drei Schiris, der das Prädikart "schwach" verdient, mit zuverantworten. Die beiden sinnlosen Zeitstrafen im weiteren Spielverlauf wunderten einige; aber die kannten den Selbstdarsteller von Schiri, der bei zwei Spielen dieses Turniers negativ auffiel, wohl noch nicht. Seinen beiden Kollegen kann man nur Lob aussprechen.
VfL Roßbach 0:1 TuRa Beesenstedt II
Spiel 9, Vorrunde Männer Gr. 6, Bewertung: 3,0/10
Beesenstedts schwächster Auftritt, doch für Roßbach immer noch gut genug. Eine halbe Minute vor Schluss erst fiel der goldene Treffer. Doch Beesenstedt war ohnehin schon bei 0:0 weiter. Dass der klassentiefste hier mit vier Siegen aus vier Spielen das Turnier gewann, muss man sich mal überlegen!
SG Großkugel 1:0 SV Sennewitz
Spiel 9, Vorrunde Männer Gr. 6, Bewertung: 2,0/10
Noch eine schwache Partie, entschieden durch einen späten Torerfolg. Für Sennewitz als haushohen Favoriten lief dieses Turnier absolut beschissen. Sie spielten wie ihre zweite Mannschaft, die sie laut KFV-Ansetzung aber nicht hätten sein dürfen.
Schlusswort. Der eine Schiri, einer der beiden guten und korrekten, meinte in der Pause zwischen den beiden Turnieren mit Blick auf den maximal 8cm hoch verschneiten Feldfußballplatz neben der Halle: „also früher hätte man heute da gespielt.“ Als ich zweieinhalb Stunden zuvor nach der Ankunft an der Halle aus Neugier ebendiesen Platz, auf dem ich einige Monate zuvor ein herrliches Kreispokalspiel gesehen hatte, begutachtete, dachte ich genau das gleiche. Doch das ewige Gesülze von angeblicher Verletzungsgefahr – der Schnee ist weich und wenn man sich ordentlich aufwärmt, zerrt man sich auch nicht – und Unzumutbarkeit der Spieldurchführung bei ein paar Zentimetern Schnee, dass erst in den letzten fünf Jahren solche Blüten treibt, dass man peinlicherweise schon im November Spielausfälle en masse hat, verhindert das. Wenn ich mir die Richtlinien des KFV zu Spielen unter härteren Witterungsbedingungen durchlese, fasse ich mir an den Kopf. Bei Spielern, die sich wegen 0 Grad und ein paar Schneeflocken schon auf die Winterpause freuen, um dann da im Warmen zu kicken, könnte ich ausrasten. Die Hallensaison hat mich zu meiner aktiven Jugendfußballzeit schon nie interessiert – jetzt hat sich das nicht geändert. Das Männerturnier heute hat mich wieder nur in meiner Sicht, dass solche Hallenturniere absolut kein Ersatz für Feldfußballspiele sind, bestärkt. Bis auf TuRa Beesenstedt II, denen ich meinen Respekt aussprechen muss, konnte da keine Mannschaft ordentlich Fußball spielen. Und dabei war TuRa die klassenniedrigste Truppe! Die Spieler von Sennewitz & Co. gehören raus aufs Feld – für Hallenfußball braucht man Futsal-Spieler, die sich aufs technisch weit anspruchsvollere, weil räumlich viel engere Spiel in der Halle spezialisieren!
Statistik:
Ground Nr. 507 (ein neuer Ground; diese Saison: 56 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 1.193 und 1.194 (diese Saison: 81)
Tageskilometer: 90 (70 Bahn, 20 Fahrrad)
Saisonkilometer: 12.870 (8.170 Auto/ 2.110 Fahrrad/ 1.790 Bahn, Bus, Tram/ 800 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 83
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 229
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