Osternienburger HC Schwarz-Weiß |
3 : 1 (1:0) |
TSV Leuna 1919 |
- Datum: Sonntag, 14. Juni 2026 – Beginn: 16.30 - Ergebnis: 3-1 nach 65 (17/16/16/16) Minuten - Viertel: 0-0, 1-0, 1-0, 1-1 - Tore: 1-0 30. Hädicke, 2-0 43. Nagel, 3-0 50. Mettchen, 3-1 57. Zeiger - Grüne Karten: Dolge, Zieger (OHC); Poczatek (TSV) - Gelbe Karten: keine - Rote Karten: keine - Austragungsort: Hockeypark Osternienburg (Kap. 1.000, davon 40 Sitzplätze) |
SV 1889 Altenweddingen (C-Jugend) |
9 : 1 (2:1) |
JSG SV Irxleben 1919 / TSV Niederndodeleben 1900 (C-Jugend) |
- Datum: Sonntag, 14. Juni 2026 – Beginn: 11.00 - Ergebnis: 9-1 nach 70 (35/35) Minuten - Halbzeit: 2-1 - Tore: 1-0 24. Matla, 1-1 30. Bamberg, 2-1 32. Matla, 3-1 38. Golling, 4-1 40. Golling, 5-1 42. Golling, 6-1 44. Chazaro, 7-1 52. Chazaro, 8-1 54. Golling, 9-1 56. Lippisch - Verwarnungen: 1x Irxleben - Platzverweise: keine - Austragungsort: Klemens-Fendler-Sportforum, Nebenplatz / Kunstrasen (Kap. 1.000 Stehplätze) |
Photos with English commentary: |
Das Vorprogramm für dieses wichtige Hockeyspiel des TSV Leuna fand in Altenweddingen statt. Im Ort gibt es eine große Kirche und ein paar historische Bürgerhäuser, aber insgesamt kein besonders sehenswertes Dorf. Auch die Sportanlage ist nichts Besonderes. Es wurde auch mal wieder der Rasenplatz geschont und auf Plaste gekickt. Dafür war das Spiel unterhaltsam. Die U15 der Gastgeber ließ Chance um Chance liegen, ging erst mit einem Handelfmeter in Führung. Kurz darauf schoss der nur mit 10 Spielern erschienene Gast Irxleben-Niederndodeleben sogar den Ausgleich. Mit einem viel zu niedrigen 2:1 ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel komplette Überforderung der am Ende nur noch zu neunt spielenden Gäste: Altenweddingen ließ deren Abwehr alt aussehen und siegte noch mit 9:1. |
Dann meine Begleitung in Osterweddingen abgeholt, weiter nach Trinum bei Köthen. Dort die Fahrräder raus und eine 30-Kilometer-Runde gedreht. In Köthen war die St. Jakobs Kirche am Markt geöffnet und lohnte sich zu besichtigen. Das Schloss schauten wir nur außen an. Je weiter man von Köthen weg fährt, desto versiffter werden Wege und Orte. Osternienburg ist zwar auch wenig sehenswert, hat aber viel Sport zu bieten und eine sehr gepflegte (wenn auch eher unspektakuläre) Anlage mit Kunstrasenplatz. Die Hockeyabteilung ist auch immerhin auf dem Feld und in der Halle Regionalliga. Leuna in der Halle nur noch Oberliga, auf dem Feld leider auch auf dem Weg dahin. Die viel zu kleinen Ligen werden jedes Jahr halb ausgetauscht, da fast die Hälfte der Liga absteigt. Das Ligensystem beim Hockey muss echt noch mal überdacht werden. Bei freiem Eintritt tat sich im ersten Viertel herzlich wenig. Leuna hatte in der ganzen ersten Hälfte keine Torchance. Kurz vor dem Seitenwechsel gelang Osternienburg ein halbhoher Ball ins lange Eck zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel dann endlich Druck vom TSV, doch nicht einmal ein Penalty führte zum Torerfolg und nach und nach hieß es 3:0 für den OHC. Erst viel zu spät traf Urgestein Christian Zeiger zum 3:1. Nun kommt es leider auf das letzte Spiel in Berlin-Zehlendorf an. Auch sehr unschön, dass hier kein Gästeanhang mit dabei war. Wie sich die Hockeyabteilung entwickelt, gefällt mir ohnehin nicht. Bei den Fußballern sieht das viel besser aus, auch wenn es dort Landesliga-Spitzengruppe heißt und nicht Regionalliga: Diese beiden Ligen sind aufgrund der in Fußball und Hockey unterschiedlichen Ligenstruktur definitiv vergleichbar! Den Rückweg der Radtour legten wir über Elsdorf und Thurau nach Trinum. |
Statistik: - Grounds: 4.006 (1; diese Saison: 163 neue) - Sportveranstaltungen: 5.658 (2; diese Saison: 233) - Tourkilometer: 180 km Auto, 30 km Rad - Saisonkilometer: 81.180 (50.190 Flugzeug / 29.100 Auto, davon 7.470 Mietwagen/ 2.830 Fahrrad/ 50 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 3 [letzte Serie: 13, Rekordserie ohne 0-0: 178] - Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 285 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 712 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020] |
Mittwoch, 17. Juni 2026
Donnerstag, 8. Januar 2026
W3.0262IV-V: Hallenfußball-Wochenende in Sachsen-Anhalt
Huylandpokal 2026 |
- Datum: Samstag, 3. Januar 2026 – Beginn: 13.00 - Austragungsort: Huylandhalle (Badersleben, Kap. 150 Stehplätze) - Spielbewertung: 7,0/10 |
Frauen-Hallenlandesmeisterschaft, Gruppe 2 in Eggersdorf |
- Datum: Sonntag, 4. Januar 2026 – Beginn: 10.00 - Austragungsort: Sport- und Freizeitzentrum Bördeland (Eggersdorf, Kap. 200, davon 120 Sitzplätze) |
Photos with English commentary: |
Dieses Wochenende waren meine Eltern noch da und wir entschieden uns für ein Hallenfußballprogramm in Sachsen-Anhalt. Am Samstag ging es an den Nordrand des Harzes nach Badersleben. Dort liegt eine Sporthalle, welche ausschließlich Stehplätze auf einer erhöhten doppelreihigen Tribüne bietet, mitten in der Bebauung an einem Bach unweit des Klosters. Ganz schöne Anlage! Bei freiem Eintritt maßen sich im Modus jeder gegen jeden die fünf Vereine aus der Gemeinde Huy, benannt nach dem Ausläufer des Harzes. Völlig überraschend setzte sich der einzige Vertreter der untersten Spielklasse, die SG Badersleben/Dardesheim mit 3 Siegen und 1 Niederlage durch. Auf dem Papier favorisiert war Harzligatabellenführer Olympia Schlanstedt. Die verloren als am Ende Zweiter gegen Badersleben im letzten Turnierspiel 2:0. Entscheidend war aber auch das 1:1 gegen den Dritten, Fortuna Dingelstedt. Das war das unterhaltsamste Spiel des insgesamt wirklich guten Turniers, da es nach Unsportlichkeiten zweier Dingelstedter zu Tumulten mit zwei roten Karten und Streit auf der Tribüne und vor den Kabinen kam… Empor Dedeleben wurde mit 4 Punkten Vierter und der SV Eilsdorf holte leider nur einen Punkt. |
Weniger lohnend war das ebenfalls kostenlose Turnier am Sonntag. Die Halle in Eggersdorf ist recht groß, aber idiotisch verbaut und verliert dadurch massiv an Kapazitäten. Im großen Foyer war es kalt, aber das Catering dort war gut und preislich OK. Kurios ist die Fensterfront, durch die man nun zum verschneiten Friedhof und über ein Feld blickte. Bei entsprechendem Sonnenstand dürfte die Front aber das Spiel stören und die Zuschauer blenden. Rollos wie in Leuna schienen nicht installiert. Aber naja, deutsche Sportstättenarchitekten scheinen ja meistens weder Sportler noch Fans zu sein, bei der Scheiße, die v.a. ab den 1990ern regelmäßig gebaut wurde… Auf dem Feld dominierte erwartungsgemäß der FC Magdeburg (6 Siege, 20:0 Tore). Leider qualifizierten sich die im Abschluss für einen Verbandsligaspitzenreiter erschreckend schwachen Frauen vom Halleschen FC nicht für die Endrunde, da Stahl Aken (eine Liga tiefer) einfach besser war. Rotation Aschersleben, Grün-Weiß Potzehne, SV Altenweddingen und SG Glöthe-Hakeborn kickten unter ferner liefen mit. Schön war, dass jedes Team mindestens einmal gewann (der Letzte und Vorletzte natürlich in der Tat nur je ein Mal). Wir hatten dieses Turnier ehrlicherweise aber nur ausgewählt, um rechtzeitig zum Livestream vom Afrikacup zwischen Marokko und Tansania (1:0 am Ende) zurück zu sein. Ein nachmittägliches Männerturnier in Eilsleben wäre attraktiver gewesen und auch näher, aber das überschnitt sich halt mit der AFCON-Übertragung. Und Livesport auf dem Platz bzw. vielmehr in der Halle sollte schon noch sein am Sonntag! |
Statistik Wochenende: - Grounds: 3.931 (Sa 1, So 1; diese Saison: 89 neue) - Sportveranstaltungen: 5.558 (Sa 1, So 1; diese Saison: 133) - Tourkilometer: 230 (Sa 90km Auto, So 140km Auto) - Saisonkilometer: 45.940 (27.100 Flugzeug / 17.070 Auto, davon 5.330 Mietwagen/ 1.770 Fahrrad/ 0 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 66 [letzte Serie: 57, Rekordserie ohne 0-0: 178] - Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 262 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020] |
Dienstag, 13. Juni 2023
W3.0128IV: Sieg Nr. 18 im letzten Saisonspiel für den Aufsteiger aus Leuna
TSV Leuna 1919 |
2 : 1 (0:0) |
BSC 99 Laucha |
-
Datum: Samstag, 10. Juni 2023 – Beginn: 15.00 -
Tore: 0-1 52. Christopher Schumann (Elfmeternachschuss), 1-1 56. Richard
Ahlert, 2-1 71. Richard Ahlert -
Gelbe Karten: 1x Laucha -
Rote Karten: keine -
Austragungsort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze) |
TSV Hadmersleben von 1925 B |
2 : 8 (1:3) |
JSG Sülzetal Altenweddingen/ Osterweddingen B |
-
Datum: Samstag, 10. Juni 2023 – Beginn: 10.45 -
Tore: 0-1 17. Mootz, 0-2 32. Tschepe, 1-2 35. Jülich, 1-3 36. Schmidt, 1-4
51. Tschepe, 1-5 55. Tschepe, 2-5 56. Andre, 2-6 64. Hübler, 2-7 69.
Schubert, 2-8 75. Schubert -
Gelbe Karten: 1x TSV, 1x JSG -
Rote Karten: keine -
Austragungsort: Sportplatz Hadmersleben (Kap. 1.000 Stehplätze) |
Photos with English commentary (FLICKR): a) 8th Division: TSV Leuna vs. BSC Laucha |
Nachdem der TSV Leuna kurz vor Pfingsten seine sehr starke Saison
mit dem Aufstieg gekrönt hat, wollten wir dem zukünftigen Landesligisten natürlich
noch einen Besuch bei seinem letzten Spiel in Liga 8 abstatten. Ehe es soweit
war, fuhren wir nach Hadmersleben in der Börde. Die sehr sehenswerte
Landstadt hat viele massive Steinbauten, darunter mehrere schlossartige
Gutshöfe und zwei Kirchen zu bieten. Die beiden größten Höfe sind auch ab und
an geöffnet für Besucher – heute aber beide nicht. |
Der Fußballplatz ist recht weitläufig, umgeben von Bäumen,
flankiert von einer neuen Sporthalle – alles ziemlich gepflegt. Die B-Jugend
von Hadmersleben traf auf den Tabellennachbarn aus dem Sülzetal (Altenweddingen
und Osterweddingen), wobei der Gast deutlich besser war. Nach dem 0:2 traf
zwar auch Hadmersleben mal das Tor, die heute keinen Wechsler und offensichtlich
Ersatztorleute hatten, doch nach dem 1:3 bei Pause brachen sie stark ein. So
genial das 2:5 auch war (der Hadmersleber traf aus 25 Metern in den Winkel) –
am Ende hieß es 2:8. Highlights der Schiedsrichterleistung: eine volle Minute
sinnlose Diskussion wegen der unberechtigten Beschwerde des Heimtrainers
aufgrund der zum 2:8 führenden Freistoßentscheidung und die gelbe Karte gegen
den Gast. Der Spieler machte den einzigen sichtlich übergewichtigen
Hadmerslebener Spieler dumm, indem er nach dessen Sturz anmerkte „boah
Erdbeben“. Dummer Spruch = unsportliches Verhalten = gelbe Karte... |
Nach Essenspause in Merseburg – seit die Kleine Ritterstraße fest
in ausländischen Händen mit Gastronomie und Läden ist, ist diese vormals
versiffte Straße richtig positiv aufgeblüht; hoffentlich ist das alles von
Dauer und auch nach Schließzeiten der Geschäfte da ordentlich! – fuhren wir
dann schließlich zum TSV Leuna. Ein-Mann-Pyro-Support zum Einlauf der
Mannschaften. Parallel stattfindende Veranstaltungen sorgten für den
schwachen Besuch von nur 100 Leuten – dabei war heute freier Eintritt zum
Saisonabschluss! Gegen den sechstplatzierten BSC Laucha hatte Leuna in Hälfte eins
mehr Chancen, doch verwandelte keine. So blieb es erstmal beim 0:0. Nach dem Seitenwechsel bekam Laucha einen Elfer zugesprochen, den
Simnica abwehren konnte – leider wurde der Nachschuss reingestolpert. Schnell
war es jedoch einer der Leistungsträger, die für den Aufstieg in die 7. Liga
gesorgt hatten: Richard Ahlert, der das Ruder rumriss. Mit einem Kopfball und
einem Flachschuss hieß es binnen 15 Minuten 2:1. So blieb es auch bis zum
Abpfiff, nachdem sich die Mannschaft für diese tolle Saison mit dem vierten
Kreispokalsieg in Folge und vor allem dem Aufstieg in die Landesliga
Sachsen-Anhalt Süd feiern lassen konnte. Freundlicherweise wurde danach
Freibier ausgegeben... 24 Ligaspiele, davon 18 Siege und nur 2 Niederlagen (beide auch
nur mit 0:1 und jeweils sehr glücklich für Freyburg bzw. die ESG) und somit
58 Punkten sowie 70:19 Toren. Wir freuen uns alle auf das Abenteuer
Landesliga! |
Statistik: - Grounds: 3.400 (1; diese Saison: 270 neue) - Sportveranstaltungen: 4.799 (2; diese Saison: 318) - Tourkilometer: 370km (370km Auto) - Saisonkilometer: 60.000 (41.420 Auto, davon 9.030 Mietwagen/ 15.060
Flugzeug/ 3.460 Fahrrad/ 60 Bus, Bahn, Straßenbahn / 0 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 40
[letzte Serie: 12, Rekordserie ohne 0-0: 178] - Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit:
Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 128 Wochen in
Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen
von KW 31/2006 bis KW 11/2020]. |
Mittwoch, 13. April 2016
W506VI: Sonntäglicher Sport in der Börde
HV Wernigerode ......................................... 32
- Datum: Sonntag, 10. April 2016 – Beginn: 17.00
- Wettbewerb: Sachsen-Anhalt-Liga (5. Handballliga, 2. Amateurebene)
- Ergebnis: 27-32 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 18-20
- Tore: NN (Haldensleben); NN (Wernigerode)
- Gelbe Karten: Nr. 2, 24, 68 (Haldensleben); Nr. 5, 17, 22 (Wernigerode)
- Zeitstrafen: Nr. 6, 9, 10, 11, 61, 69 (Haldensleben = 12 Minuten); 3x Nr. 11, 2x Nr. 17, 22, 23, 1x Nr. 5, 12 (Wernigerode = 22 Minuten)
- Platzverweise: Nr. 11 von Wernigerode (60. Min. wg. drittter Zeitstrafe)
- Austragungsort: Ohretalhalle (Kap. 450, davon 350 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 220 (davon ca. 15 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Spannendes, allerdings nicht durchgängig gutes Spiel)
SV Kali Wolmirstedt FR ............................... 3
FC Halle-Neustadt FR ................................... 1
- Datum: Sonntag, 10. April 2016 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Sachsen-Anhalt-Liga Frauen (4. Frauenfußballliga)
- Ergebnis: 3-1 nach 93 Min. (48/45) – Halbzeit: 2-1
- Tore: 1-0 11. Johanna Sophia Gellert, 1-1 12. Torhüterin Juliane Werner (Handelfmeter), 2-1 37. Fanziska Schlenker, 3-1 88. Elana Rudolph
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Glück-Auf-Stadion (Kap. 3.500, davon 500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon keine Gästefans)
- Unterhaltungswert: 2,5/10 (Ganz niedriges Niveau aber ein paar schöne Szenen)
Eilslebener Sportverein C ............................. 0
SV 1889 Altenweddingen C ........................... 6
- Datum: Sonntag, 10. April 2016 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: C-Junioren Kreisklasse Börde (4. und unterste Spielklasse der U15)
- Ergebnis: 0-6 nach 71 Min. (36/35) – Halbzeit: 0-3
- Tore: 0-1 7. Lukas Schwarz, 0-2 13. Pierre Ackermann, 0-3 17. Oskar Krause, 0-4 45. Felix Vorwallner, 0-5 47. Felix Vorwallner, 0-6 50. Felix Vorwallner
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz Eilsleben, sogenannte Expan-Arena (Kap. 1.300, davon 300 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 35 (davon ca. 17 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Allenfalls durchschnittliches Spiel)
Photos with English Commentary:a) Youth Football: Eilsleben v Altenweddingen
b) Women’s Football: Wolmirstedt v Halle-Neustadt
c) Handball: Haldensleben v Wernigerode
d) Börde: Seehausen and Irxleben Towers, Druxberge Sports Ground, Hillersleben Old Army Facilities
Ich hatte noch einen Zwischenstopp in Staßfurt eingelegt. Von dort aus ging es am Vormittag nach Eilsleben, einem Ground der schon länger anstand. Der behinderte Name Expan-Arena sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Bude mit dreireihiger Sitztribüne mit Holzbänken, verbautem Eingangsbereich und verfallenen Nebenplätzen sowie seltsamer Mittelkonsole mit Wanduhr in der Mitte der Tribüne auch den Besuch eines C-Jugend-Spiels rechtfertigt.
Von der sanierten Stehtribüne auf der Gegenseite beobachteten wir die sehr einseitige Partie des Vorletzten gegen den Tabellenführer aus Altenweddingen. Die U15 von Altenweddingen versemmelte zwar viele Chancen kläglich, kam aber zu einem völlig verdienten 0:6. Von einem Tabellenführer und Aufsteiger muss man hier aber ein 0:10 oder 0:12 verlangen – wenn das heute die übliche Chancenausbeute war, sehe ich in der höheren Liga schwarz...
Ein noch erheblich sehenswerteres Stadion befindet sich in Wolmirstedt. Vor zwei Jahren oder so wollten wir da mal ein Männerpokalspiel gucken, doch das wurde im ebenfalls sehenswerten Stadion des Friedens am anderen Ende der Stadt ausgetragen. Das Glück-Auf-Stadion steht in allen Belangen passend für den Bergbau in Wolmirstedt: nicht mehr das, was es/ er mal war… Außer im Ortsteil Zielitz ist der Kalibergbau weggebrochen, der Verein heißt aber nach wie vor Kali Wolmirstedt und das Stadion ist nutzbar, auch wenn es auf den Stehrängen etwas grünt, das Podest für die olympische Flamme nicht mehr im besten Zustand ist und die schöne, überdachte Sitztribüne einige beschädigte Holzbänke hat.Für dieses Stadion taten wir uns auch ein Abstiegsspiel der Frauenlandesliga an. Kali Wolmirstedt hatte noch keinen einzigen Punkt geholt und auch der FC Halle-Neustadt unterstrich mit seiner Leistung, wie schlecht es um Frauenfußball in Halle steht. Die Neustädterinnen kickten nur zu zehnt. Wolmirstedt ging schnell in Führung, doch die wurde sofort mit einem zweifelhaften Handelfmeter von der Torhüterin ausgeglichen. Vor der Pause erzielte Wolmirstedt das 2:1, hielt in einer ganz schwachen zweiten Hälfte die Gästinnen auf Abstand und erzielte dann mit ihrer zweiten Chance in Hälfte zwei (die erste war ein Lattentreffer in der 49.) in der 88. ein ganz gut gemachtes Tor zum 3:1 Endstand und den ersten Punkten für das Team!
Die mit Abstand hochklassigste Veranstaltung heute war das Handballspiel in Haldensleben. Die Ohretalhalle ist eine moderne Form der Rundsporthalle, deren runde Form außen durch die fraktalen Verschalungen und den rechteckigen Eingangsbereich und innen durch die gerade angeordete Sitztribüne gebrochen wird. Für 4€ (ermäßigt 3€) ging es rein.Auch hier ging es gegen den Abstieg: Haldensleben und Wernigerode mussten beide unbedingt gewinnen, beide waren bemüht und spielten in der ersten Hälfte auch sehr rasant. Durch schwache Torhüter fielen 38 Treffer: 18-20 für die stets vorne liegende Gastmannschaft. In der zweiten Hälfte brachen beide Teams etwas ein, die Kräfte ließen nach und es wurden nur noch 21 Tore geworfen (9-12). Wernigerode siegte verdient mit 27:32.
Interessant war das Schiedsrichtergespann: Schwibbe/ Reinhardt. Berüchtigt war lange Zeit Schwibbe/ Wolf – anscheinend wurde dieses Blindschleichenduo getrennt, damit wenigstens ein kompetenter Unparteiischer auf der Platte steht. Heute sollte das groteske Formen annehmen, da Sportfreund Reinhardt völlig souverän die Partie auf seiner Hälfte leitete, während Schwibbe so seine sieben, acht Fehlentscheidungen traf. Das Lowlight: ein Haldensleber wirft ein Tor, läuft in die eigene Hälfte zurück, ist bereits auf der Mittellinie und der Wernigeröder Torwart wirft völlig unkontrolliert den Ball in Richtung seines Mitspielers im Mittelkreis, der keine drei Schritte zum Fangen machen will, sondern zulässt, dass der Haldensleber den Ball von hinten an Fuß bekommt. Der Spieler konnte den Ball nicht sehen und hat für jeden erkenntlich keinen Regelverstoß begangen – doch Schwibbe sah ein unsportliches Verhalten/ Zeitspiel/ Fußspiel oder was auch immer und schickte den Haldensleber mit zwei Minuten runter…
Wir hatten auf dem Weg noch ein paar Sachen angeguckt: in der Börde stehen noch viele mittelalterliche Warten (Warthen/ Warttürme) gut erhalten an Straßen. Besonders schön ist eine bei Seehausen, doch bei Irxleben kann man sogar auf die im 19. Jh. neugebaute Warthe steigen. Durch Zufall entdeckten wir noch die Heeresversuchsanstalt Hillersleben, deren neue Gebäude von der Bundeswehr zum Trainieren von Häuserkampf u.ä. genutzt werden. Die alten Gebäude sind zwar zum großen Teil abgerissen, aber einige Ruinen stehen noch spektakulär und ich traf auch zufällig auf einen Rentner, der mir ausführlich erzählte, wie so die Lage in der ehemaligen Militäreinrichtung und dem Dorf ansich aussieht…Am Montag traf ich noch meine syrische Freundin Rama in Halle und fuhr dann nach Bonn zurück.
Statistik:- Grounds: 1.602 (3 neue; diese Saison: 187 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.648 (3; diese Saison: 212)
- Tageskilometer: 180 (180km Auto)
- Saisonkilometer: 50.860 (33.810 Auto, davon 6.450 Mietwagen/ 9.120 Flugzeug/ 5.680 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.850 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 13 [letzte Serie: 97, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 506 Wochen
Sonntag, 23. Januar 2011
W234I: Zum ersten Mal seit zwei Monaten wieder Feldfußball und zum wiederholten Mal eine verpfuschte Handballhalle
Samstag, 22. Januar 2011 - Anstoß 14.00
Testspiel Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 2 (8. Liga, 3. Amateurliga) gegen Bördeliga (9. Liga, 4. Amateurliga)
Ergebnis: 3:2 nach 91 Min. (45/46) – Halbzeit 1:0
Tore: 1-0 12. (11), 1-1 51. (7), 2-1 77. (3), 3-1 81. (9), 3-2 85. (13)
Verwarnungen: keine, Platzverweise: keine
Spielort: Klemens-Fendler-Sportforum/ Kunstrasenplatz (Kap. 1.000 Stehplätze)
Zuschauer: ca. 55 (davon ca. 5 Gästefans)
Unterhaltungswert: 6,5/10 (Der Höherklassige siegte glücklich, aber spannend und flott war das Spiel auf jeden Fall!)
SV Langenweddingen 29:25 Güsener HC
Samstag, 22. Januar 2011 - Anwurf 17.30
Sachsen-Anhalt Liga (5. Liga, 2. Amateurliga)
Ergebnis: 29:25 nach 60 Min. – Halbzeit: 15:14
Torfolge: 0-1, 3-1, 3-2, 4-2, 4-3, 6-3, 6-7, 7-7, 7-8, 8-8, 8-10, 9-10, 9-11, 10-11, 10-13, 15-13, 15-14; 17-14, 17-15, 19-15, 19-18, 20-18, 20-19, 21-19, 21-21, 22-21, 22-23, 24-23, 24-24, 26-24, 26-25, 29-25
7-Meter: 2 von 2 verwandelt Langenweddingen, 3 v. 3 Güsen
Verwarnungen: 3x Langenweddingen; 3x Güsen
Zeitstrafen: 10 Minuten Langenweddingen; 8 Minuten Güsen
Platzverweise: Nr. 2 Langenweddingen (Schiedsrichterbeleidung oder so)
Spielort: Sporthalle am Heßberg (Kap. 250, davon 200 Sitzplätze)
Zuschauer: ca. 130 (davon ca. 20 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,0/10 (Spannendes und qualitativ gutes Spiel)
Photos and English version:
a) Villages and Small Towns in Börde Region: Wanzleben, Langenweddingen, Altenweddingen, Blumenberg
b) Test match: SV Altenweddingen 3-2 Blau-Weiß Neuenhofe (Amateur Football)
c) SV Langenweddingen 29-25 Güsener HC (Amateur Handball, Top Flight of Saxony-Anhalt)
Wahnsinn! Ich hätte nicht gedacht, dass ich vor März noch mal Fußball draußen, auf einem Fußballfeld - sogar bei Kälte knapp überm Gefrierpunkt - ja, gar in Deutschland, ach sogar in Sachsen-Anhalt sehen würde! Doch ab und an finden auch mal Fußballspiele in der Zeit zwischen Anfang Dezember und Anfang März statt, wie heute das Testspiel in Altenweddingen, was wir aber eigentlich nur aufgrund des Handballspiels im benachbarten Langenweddingen aufsuchten.
Langenweddingen und Altenweddingen sind zwei nicht unbedingt sehenswerte Dörfer in der Börde, südwestlich von Magdeburg. Die Orte liegen etwa 4km auseinander in einem Dreieck mit Osterweddingen. Unser Radtour-Startpunkt nach Ankunft per Bahn war das kleine Dorf Blumenberg, wo es eigentlich gar nichts gibt. Dann fuhren wir nach Wanzleben, was wenigstens etwas mehr daher macht: eine Burganlage, mehrere Kirchen und Verwaltungsgebäude gibt es da. Die Häuser in solchen Bördekäffern – wir waren dann noch in Altenweddingen, Langenweddingen und Bahrendorf – sind größtenteils schmucklos, ab und an taucht mal eine verzierte Fassade, dann aber oft in schlechtem Zustand, auf - ansonsten ist das alles architektonisch nicht gerade eine Offenbarung. Die Dorfkirchen sind oft in einem ganz ansehnlichen Zustand, aber nichts wirklich Besonderes. Alle fünf Orte haben vor allem eins gemeinsam: sie liegen in der unheimlich fruchtbaren Landwirtschaftsregion der Magdeburger Börde, die allerdings neben „fruchtbar“ noch drei weitere Attribute zugesprochen bekommen muss: „flach“, „eintönig“ und „stinklangweilig“.
Im eigentlich besonders langweiligen Altenweddingen stand dann im Klemens-Fendler-Sportforum, benannt nach einem verdienstvollen Fußballfunktionär und -sportler (findet man auf der wirklich guten Vereinswebsite heraus!), eben dieses Fußballspiel an. Im Sportforum finden sich eine Sporthalle, eine Tennisanlage, ein Rasenplatz mit Graswall auf einer Längsseite und ein Kunstrasenplatz mit Graswällen auf beiden Längsseiten. Gespielt wurde auf letzterem, wobei dieser Nebenplatz einer der wenigen seiner Sorte ist, der sehenswerter als der Hauptplatz ist. Der Platz ist weitestgehend von Bäumen umrahmt und die beiden kleinen Graswälle eignen sich wirklich gut zum zuschauen.
Die immerhin etwas über 50 Zuschauer, die bei freiem Eintritt völlig emotionslos das Spiel verfolgten, sahen den SVA als 16. und Drittletzten (knapp hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz in akuter Abstiegsgefahr) der 2. Staffel der Landessklasse gegen Blau-Weiß Neuenhofe (der Verein stammt aus einem 700 Einwohner zählenden Ortsteil von Westheide am Rande der Colbitz-Letzlinger-Heide, in der Region Börde), die in der Bördeliga, also eine Liga darunter, auf dem 3. Rang liegen und noch echte Aufstiegschancen haben, spielen. Das Spiel wurde erst weitestgehend von den Hausherren bestimmt, die auch nach 12 Minuten in Führung gingen und einige weitere gute Aktionen zeigten, doch dann kam die Halbzeit. Weiß nicht, was die da gemacht haben – ich hab auf Wechsel nicht so geachtet – aber plötzlich war der Gast, der in der ersten Hälfte auch zugegebenermaßen ab und an in Erscheinung traten, spielbestimmend. Die Neuenhofer kamen auch schnell zum Ausgleich und waren bis zur 77 Minute weitaus aktiver, viel häufiger vorm Tor und spielerisch in allen Belangen besser. Dann kam aber ein Abwehrfehler bedingter Treffer nach einem Konter – und der seit über einer halben Stunde abgemeldete Favorit ging mit 2:1 in Führung. Die Altenweddinger setzten auch gleich nach, sodass das wirklich unverdiente 3:1 fiel. Der Gast stocherte noch den Anschlusstreffer ins Tor, doch sechs Minuten später war das Spiel zu Ende: 3-2 der Endstand.
Dann ging es 4km weiter nach Langenweddingen. Dort gab es hochklassigen Amateurhandball in der Sporthalle am Heßberg zu sehen. Die nach einer kaum in der platten Einöde erkennbaren Erhebung benannte Sporthalle ist von außen ein Betonklotz und von innen ein weiteres Beispiel für Baupfusch unterbelichteter Architekturbüros, die nach der Devise „billig bauen und dabei nicht groß über die Zuschauerplätze nachdenken“ bauen: etwa die Hälfte der Plätze hat mit geringen bis erheblichen Sichteinschränkungen durch unnötige Balken vor der ersten Reihe der Obertribüne zu kämpfen. Die einfachen Holzbänke sind in zwei bis drei Reihen angebracht, hinter denen sich Stehplätze, die fast alle Sichtbeeinträchtigungen haben, befinden. Etliche der Sitzplätze sind für Dauerkarten, ein Teil für Gästefans reserviert.
Die Gästefans waren die einzigen, die bis zur 45. Stimmung machten. Erst dann kam das extrem lahmarschige Langenweddinger Publikum etwas in Fahrt: allerdings hauptsächlich mit Gegner Auspfeifen und Pöbeln. Die angedeuteten Klatschrhythmen waren schon direkt peinlich und Sprechchöre gab es gar nicht; nur die Gäste riefen ab und an gut hörbar „G - H - C“ herein. Die knapp 20 Fans aus Güsen hatten auch ein paar Trommeln dabei. Aber ich muss bei allem Respekt hier mal wirklich anmerken, dass die Stimmung - besonders von Langenweddinger Seite - echt erbärmlich war. Wenn bei der Handballkreisliga oder Fußballkreisklasse nichts los, sage ich ja nix: aber Sachsen-Anhalt-Liga, im Fußball halt Verbandsliga, sollte schon vor einem begeisterungsfähigem Publikum stattfinden.
Das Spiel, ein Mittelfeldduell zweier direkter Tabellennachbarn, war auch wirklich zum Mitgehen geeignet, da es bis zwei Minuten vor Schluss eng und spannend war. Mal führten die einen mit ein bis drei Toren, mal die anderen mit der gleichen Differenz. Besonders schöne Tore gelangen einem Langenweddinger, der als Rechtshänder von rechts außen am Kreis heran geflogen kam und mehrfach starke Tore erzielte. Auch spektakulär waren die Gewaltwürfe des 2ers der Güsener, der allerdings etwas früher vom Feld ging als nach der 60. – da gab es nach 55 Spielminuten nach einem von Güsenern als Foul gesehen fairen Zweikampf wohl Beschimpfungen gegen die Schiedsrichter. Die zwei Unparteiischen waren übrigens eher besseres Mittelmaß, da einige kleinliche Zeitstrafen gegen beide Teams störend waren. Aber positiv fiel auf, wie sie bei Verletzungen sofort das Spiel unterbrachen, als die an den Ball gekommene Mannschaft versuchte, ein Tor zu erzielen. In der größten Pfuschhalle – Leipzig-Mölkau – hatte ich das bei meinem Spielbesuch ganz anders erlebt.
Nachdem wir kurz nach halb zehn in Merseburg zurück waren, konnten wir erstaunt feststellen: fünf Züge genutzt und fünf Mal waren sie pünktlich!
Statistik:
Grounds Nr. 515 und 516 (zwei neue Grounds; diese Saison: 66 neue)
Sportveranstaltungen Nr. 1.209 und 1.210 (diese Saison: 97)
Tageskilometer: 290 (240 Eisenbahn, 50 Rad)
Saisonkilometer: 18.040 (12.070 Auto/ 2.940 Bahn, Bus, Tram/ 2.230 Fahrrad/ 800 Schiff, Fähre/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 84
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 234










