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Donnerstag, 21. Oktober 2021

W3.0041III: 3 Spiele – 3 Siege für die Teams vom TSV!

TSV Leuna 1919 D ............................................... 8
SV Großgräfendorf D .......................................... 0

- Datum: Samstag, 16. Oktober 2021 – Beginn: 10.00
- Wettbewerb: 1. Kreisklasse Saalekreis D-Junioren Staffel 3 (2. und unterste Spielklasse der U13)
- Ergebnis: 8-0 nach 60 Minuten (30/30) – Halbzeit: 4-0
- Tore: NN
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportstätte der Jugend, Platz 2 (Kap.: 500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 10 Gästefans)
- Spielbewertung: 6,5/10

TSV Leuna 1919 II ............................................... 4
SV Wallendorf 1889 .............................................. 1

- Datum: Samstag, 16. Oktober 2021 – Beginn: 12.30
- Wettbewerb: Kreisliga Saalekreis, Qualifikationsrundenstaffel 3 (10. Spielklasse, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 4-1 nach 96 Minuten (46/50) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 1-0 53. Willi Schulz, 2-0 55. Elvis Marniku, 3-0 77. Eric Rudolph, 4-0 81. Eric Rudolph, 4-1 83. David Starke
- Gelbe Karten: 1x Leuna, 2x Wallendorf
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Stadion des Friedens (Kap.: 5.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 10 Gästefans)
- Spielbewertung: 5,0/10

1. FC Zeitz ........................................................ 0
TSV Leuna 1919 ............................................... 1

- Datum: Samstag, 16. Oktober 2021 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 9 (8. Spielklasse, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-1 nach 99 Minuten (47/52) – Halbzeit: 0-1
- Tor: 0-1 Kevin-Koray Truthmann
- Gelbe Karten: 2x Paul Herda, Johnny Gumbrecht, Gentijan Shoshi, Billy Gumbrecht (alle Leuna)
- Rote Karten: Paul Herda (50. Min. wg. angeblich wiederholt gelbwürdigen Foulspiels)
- Austragungsort: Ernst-Thälmann-Stadion (Kap.: 7.500, davon 1.500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 250 (davon 131 Zahlende und ca. 25 Gästefans)
- Spielbewertung: 7,0/10

Universitätsportverein Halle II ........................ 23
Handballsportverein Haldensleben ................. 28

- Datum: Samstag, 16. Oktober 2021 – Beginn: 18.45
- Wettbewerb: Sachsen-Anhalt-Liga Handball (5. Spielklasse, 2. Amateurliga)
- Ergebnis: 23-28 nach 60 Minuten (2x30) – Halbzeit: 11-14
- Tore: 6x Tannhäuser, 5x Grauert, 4x Plitz, 2x Voigt, 2x Mucke, 2x Brodowski, 1x Kalbitz, 1x Schepputt (USV); 10x Frank, 6x Most, 5x Stolze, 4x Blume, 2x Bethge, 1x Peschke (HSV)
- Gelbe Karten: Grauert, Kalbitz, Trainer Böttcher (USV); Schmelzer, Blume, Frank (HSV)
- Zeitstrafen: Kalbitz, Schepputt, Trainer Böttcher (USV = 6 Minuten); Most, Bethge (HSV = 4 Minuten)
- Rote Karten: keine
- Spielberichtsbogen hier 
- Austragungsort: Dreifelderhalle des Sportgymnasiums Rober-Koch-Straße (Kap.: 160, davon 80 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon mind. 2 Gästefans)
- Spielbewertung: 7,0/10 1. FC Zeitz 0:1 TSV Leuna 1919 Pictures with English commentary:
a) Under-13: TSV Leuna vs. Großgräfendorf
b) 10th Division: TSV Leuna Res. vs. Wallendorf
c) 8th Division: 1. FC Zeitz vs. TSV Leuna
d) Handball: USV Halle Res. vs. Haldensleben
e) Merseburg and Leuna: Stadtfriedhof Leuna etc.
f) Burgenlandkreis: Deuben, Zeitz

Übers Wochenende ging es mal endlich wieder nach Sachsen-Anhalt. Am Samstag gab es leider mehrere Chinagrippe-bedingte Absagen – u. a. auch Leunas F- und E-Jugend. Aber Ebbos D-Jugend spielte; und wie! Auf der Sportstätte der Jugend wurde fast jeder Fehler des gar nicht so schlechten Gastes aus Großgräfendorf ausgenutzt und teils kuriose Treffer – Weitschüsse und dann Bein hoch reingehalten und Schlussmann damit überrumpelt – erzielt. Am Ende 8:0 – eine prima Leistung vom TSV! Weiter so! TSV Leuna 1919 D 8:0 SV Großgräfendorf DIch machte eine kleine Fotorunde – es gibt ja auch im Heimatort bzw. dessen Nachbarort mitunter noch Ecken, wo man noch nie war bzw. wo sich mal was geändert hat. So z. B. der Stadtfriedhof Leuna mit interessanten Kriegsgräbern und der neue Kunstrasenkleinfeldplatz der Förderschule in Süd. LeunaDann ging es zum Spiel der Zweiten, die Wallendorf zu Gast hatte. Zum Glück in gute Gespräche verwickelt, denn die erste Hälfte war unter aller Sau – die Halbzeitansprache von Trainer Kobsch konnte ich mithören; recht hatte er bei seinem Wutanfall aufgrund des 0:0... Doch nach dem Seitenwechsel wurde es besser: zwei schnell Tore vom TSV und dann spielbestimmend. Nicht überragend, aber für die Klasse völlig in Ordnung. Gegen Ende der Partie noch mal ein Doppelschlag, ehe Wallendorf noch einen Treffer zum 4:1 Endstand erzielte. TSV Leuna 1919 II 4:1 SV Wallendorf Zügig ging es über die Bundesstraßen nach Zeitz – hält man sich an alle Geschwindigkeitsbegrenzungen, ist das in der Zeit schon allein aufgrund absichtlich so geschalteter Ampelschaltungen und einer Baustelle bei Deuben nicht zu schaffen, aber wenn man die Strecke kennt, dann schafft man es pünktlich wie ich...
In Zeitz stand für 3,50€ Eintritt im seit zwei Jahren fertig sanierten Stadion am Tierpark bzw. Ernst-Thälmann-Stadion das Spitzenspiel der Landesklasse 9 an. Das 100 Jahre alte Stadion wird vom Verein übrigens ausführlich präsentiert – sehr lesenswert!  Ist auch ein toller Platz, auch wenn die spektakuläre Anzeigetafel aus DDR-Zeiten und die Holzbänke nach dem Hochwasser 2012 gegen grün-weiße Schalensitze, Betonstufen und Wälle getauscht wurden.
Das Spiel war nicht unbedingt toll, aber sehr spannend. Beide Teams – verlustpunktfreier Spitzenreiter Zeitz und fünf Punkte dahinter liegender TSV Leuna – waren auf Augenhöhe, Leuna sogar die aktivere und gefährlichere Mannschaft. Ein spektakuläres Eigentor nach toller Flankenhereingabe sorgte nach über einer halben Stunde für das 0:1 für den TSV. Bis zur 50. Minute blieb der TSV auch stärker und gefährlicher, doch dann foulte ein Zeitzer Paul Herda, der zuvor schon eine zweifelhafte Gelbe bekommen hatte. Herda lässt sich zu einem leichten Schubser gegen dessen Brust hinreißen und der Zeitzer lässt sich gekonnt geschauspielert fallen, als hätte Herda ihm mit Anlauf wie beim Wrestling mit einem beidbeinigen Dropkick umgenietet. Zum Vergleich: WWE  und das Foul bei Minute 2.20 auf kicktv...  Ebbo regte sich berechtigt auf und wurde vom streckenweise unfähigen Unparteiischen Florian Quaaßdorff aus Kröllwitz auf die Tribüne geschickt. Dass bei Spielen der Landesklassen die Hallenser Schiris durch schlechte Leistungen, auch gerade solche Einseitigkeiten – Leuna spielte keinesfalls härter oder unsauberer als Zeitz, jedoch ist keine einzige Gelbe gegen Zeitz im Spielbericht vermerkt! – oder gar direkte und gezielte Einflussnahme auf das Spielgeschehen, auffallen, ist leider keine Seltenheit. Aber heute war diese Einflussnahme wenn dann nur fahrlässig – doch für Leuna hieß es nun fast eine ganze Halbzeit mitsamt massiver Nachspielzeit ausstehen. Am Ende wurde nur noch das Spiel zerstört mit weiten Befreiungsschlägen. Aber es gelang! Der bis dato verlustpunktfreie Führende fand kein Mittel gegen Pfennig und seine Abwehr und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und absolutem Siegeswillen schafften es auch 10 Leunaer noch die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen! Eine wirklich tolle Leistung vom TSV Leuna – hier ist die Chance auf Platz 1 noch da!
1. FC Zeitz 0:1 TSV Leuna 1919Auch die A-Jugend siegte fast zeitgleich mit der Zweiten 0:2 in Mertendorf – was ein erfolgreicher Samstag für den TSV Leuna: 4 Spiele und 4 Siege sowie 15:1 Tore!
Ich schaute mir noch kurz den alten Einheitplatz an, der mal 8.000 Zuschauern Platz bot und fotografierte noch für Europlan den Nebenplatz von Deuben.
Dann ging es nach Frankleben – schön mal zum Handball in die neueröffnete sanierte Halle?! Nein, kurzfristig hatten die Frauen von Friesen bzw. SG Queis entweder Chinagrippe oder Faulenzia – also heute ging mir das echt wieder auf den Sack: irrsinnige Ausfälle und mangelhafte Organisation. Einheitplatz ZeitzDas Gute an dem Abend: Es gab noch Ersatz, was in einer nicht so verstädterten Gegend wie im südlichen Sachsen-Anhalt ja nicht selbstverständlich ist. Aber ich kam noch rechtszeitig zu USV Halle II gegen HSV Haldensleben. Mal spielen die in der Robert-Koch-Straße, mal in der Selke-Straße. Die 4€ für Sachsen-Anhalt-Liga drücke ich ja lieber in der schöneren Unisporthalle Selkestraße ab, statt in dem sterilen Neubau RKS (Dreifelderhalle Sportgymnasium), aber Hauptsache noch ein Match. Spielerisch war das auch wirklich sehenswert, es wogte hin und her, doch einige Phasen verliefen so klar zugunsten der Gäste, dass der am Ende Fünf-Tore-Sieg absehbar wurde.
Gute Stimmung gab es übrigens trotz erbärmlicher Kulisse – aber die Kulisse wird mit dem 3G-Schwachsinn nichts zu tun haben: im Gegensatz zum Fußball war das zwar hier vorgeschrieben und wurde von maskierten Gestalten an der Kasse kontrolliert, aber 1. wurde das vorab schon lange vorher kommuniziert und 2. ist das halt ein Heimspiel einer Reservemannschaft, der Gast kommt aus über 100km Entfernung mit fast keinen Fans angefahren, die Handballfanszene ist halt so schwach... Aber dafür war das wieder echt Fairplay dort: Pöbeln gegen Schiris (die weitestgehend sicher agierten) und Gästespieler – so muss das sein...
Dicker Gästetorwart bleibt im Tornetz hängen, USV-Fan ruft rein: Ey, holt ma einer den Wal aus dem Fangnetz?!
Beschwerde von HSV-Spieler, USV-Trulla bläkt rein: Geh zu Muddi heulen du Votze!
So ist das Spiel doch gleich noch mal unterhaltsamer... USV Halle II 23:28 HSV HaldenslebenStatistik:
- Grounds: 2.915 (0; diese Saison: 101 neue)
- Sportveranstaltungen: 4.218 (4; diese Saison: 118)
- Tourkilometer: 270 (270 Auto / +450 Auto am Freitag)
- Saisonkilometer: 23.210 (14.820 Auto, davon 4.480 Mietwagen/ 7.070 Flugzeug/ 1.270 Fahrrad/ 30 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 7 [letzte Serie: 46, Rekordserie ohne 0-0: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 2 des Jahres 2021 (04.-10.01.), d.h. seit 41 Wochen in Folge [letzte Serie: 30 Wochen von KW22/2020-51/2020; Rekordserie: 711 Wochen von KW 31/2006 bis KW 11/2020].

Mittwoch, 13. April 2016

W506VI: Sonntäglicher Sport in der Börde

HSV Haldensleben ...................................... 27
HV Wernigerode ......................................... 32
- Datum: Sonntag, 10. April 2016 – Beginn: 17.00
- Wettbewerb: Sachsen-Anhalt-Liga (5. Handballliga, 2. Amateurebene)
- Ergebnis: 27-32 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 18-20
- Tore: NN (Haldensleben); NN (Wernigerode)
- Gelbe Karten: Nr. 2, 24, 68 (Haldensleben); Nr. 5, 17, 22 (Wernigerode)
- Zeitstrafen: Nr. 6, 9, 10, 11, 61, 69 (Haldensleben = 12 Minuten); 3x Nr. 11, 2x Nr. 17, 22, 23, 1x Nr. 5, 12 (Wernigerode = 22 Minuten)
- Platzverweise: Nr. 11 von Wernigerode (60. Min. wg. drittter Zeitstrafe)
- Austragungsort: Ohretalhalle (Kap. 450, davon 350 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 220 (davon ca. 15 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Spannendes, allerdings nicht durchgängig gutes Spiel)

SV Kali Wolmirstedt FR ............................... 3
FC Halle-Neustadt FR ................................... 1
- Datum: Sonntag, 10. April 2016 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: Sachsen-Anhalt-Liga Frauen (4. Frauenfußballliga)
- Ergebnis: 3-1 nach 93 Min. (48/45) – Halbzeit: 2-1
- Tore: 1-0 11. Johanna Sophia Gellert, 1-1 12. Torhüterin Juliane Werner (Handelfmeter), 2-1 37. Fanziska Schlenker, 3-1 88. Elana Rudolph
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Glück-Auf-Stadion (Kap. 3.500, davon 500 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon keine Gästefans)
- Unterhaltungswert: 2,5/10 (Ganz niedriges Niveau aber ein paar schöne Szenen)

Eilslebener Sportverein C ............................. 0
SV 1889 Altenweddingen C ........................... 6
- Datum: Sonntag, 10. April 2016 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: C-Junioren Kreisklasse Börde (4. und unterste Spielklasse der U15)
- Ergebnis: 0-6 nach 71 Min. (36/35) – Halbzeit: 0-3
- Tore: 0-1 7. Lukas Schwarz, 0-2 13. Pierre Ackermann, 0-3 17. Oskar Krause, 0-4 45. Felix Vorwallner, 0-5 47. Felix Vorwallner, 0-6 50. Felix Vorwallner
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz Eilsleben, sogenannte Expan-Arena (Kap. 1.300, davon 300 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 35 (davon ca. 17 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Allenfalls durchschnittliches Spiel) Eilslebener SV U15 v SV 1889 Altenweddingen U15 Photos with English Commentary:
a) Youth Football: Eilsleben v Altenweddingen
b) Women’s Football: Wolmirstedt v Halle-Neustadt
c) Handball: Haldensleben v Wernigerode
d) Börde: Seehausen and Irxleben Towers, Druxberge Sports Ground, Hillersleben Old Army Facilities

Ich hatte noch einen Zwischenstopp in Staßfurt eingelegt. Von dort aus ging es am Vormittag nach Eilsleben, einem Ground der schon länger anstand. Der behinderte Name Expan-Arena sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Bude mit dreireihiger Sitztribüne mit Holzbänken, verbautem Eingangsbereich und verfallenen Nebenplätzen sowie seltsamer Mittelkonsole mit Wanduhr in der Mitte der Tribüne auch den Besuch eines C-Jugend-Spiels rechtfertigt.

Von der sanierten Stehtribüne auf der Gegenseite beobachteten wir die sehr einseitige Partie des Vorletzten gegen den Tabellenführer aus Altenweddingen. Die U15 von Altenweddingen versemmelte zwar viele Chancen kläglich, kam aber zu einem völlig verdienten 0:6. Von einem Tabellenführer und Aufsteiger muss man hier aber ein 0:10 oder 0:12 verlangen – wenn das heute die übliche Chancenausbeute war, sehe ich in der höheren Liga schwarz... Kali Wolmirstedt 3:1 FC Halle-Neustadt Ein noch erheblich sehenswerteres Stadion befindet sich in Wolmirstedt. Vor zwei Jahren oder so wollten wir da mal ein Männerpokalspiel gucken, doch das wurde im ebenfalls sehenswerten Stadion des Friedens am anderen Ende der Stadt ausgetragen. Das Glück-Auf-Stadion steht in allen Belangen passend für den Bergbau in Wolmirstedt: nicht mehr das, was es/ er mal war… Außer im Ortsteil Zielitz ist der Kalibergbau weggebrochen, der Verein heißt aber nach wie vor Kali Wolmirstedt und das Stadion ist nutzbar, auch wenn es auf den Stehrängen etwas grünt, das Podest für die olympische Flamme nicht mehr im besten Zustand ist und die schöne, überdachte Sitztribüne einige beschädigte Holzbänke hat.

Für dieses Stadion taten wir uns auch ein Abstiegsspiel der Frauenlandesliga an. Kali Wolmirstedt hatte noch keinen einzigen Punkt geholt und auch der FC Halle-Neustadt unterstrich mit seiner Leistung, wie schlecht es um Frauenfußball in Halle steht. Die Neustädterinnen kickten nur zu zehnt. Wolmirstedt ging schnell in Führung, doch die wurde sofort mit einem zweifelhaften Handelfmeter von der Torhüterin ausgeglichen. Vor der Pause erzielte Wolmirstedt das 2:1, hielt in einer ganz schwachen zweiten Hälfte die Gästinnen auf Abstand und erzielte dann mit ihrer zweiten Chance in Hälfte zwei (die erste war ein Lattentreffer in der 49.) in der 88. ein ganz gut gemachtes Tor zum 3:1 Endstand und den ersten Punkten für das Team! Kali Wolmirstedt 3:1 FC Halle-Neustadt Die mit Abstand hochklassigste Veranstaltung heute war das Handballspiel in Haldensleben. Die Ohretalhalle ist eine moderne Form der Rundsporthalle, deren runde Form außen durch die fraktalen Verschalungen und den rechteckigen Eingangsbereich und innen durch die gerade angeordete Sitztribüne gebrochen wird. Für 4€ (ermäßigt 3€) ging es rein.

Auch hier ging es gegen den Abstieg: Haldensleben und Wernigerode mussten beide unbedingt gewinnen, beide waren bemüht und spielten in der ersten Hälfte auch sehr rasant. Durch schwache Torhüter fielen 38 Treffer: 18-20 für die stets vorne liegende Gastmannschaft. In der zweiten Hälfte brachen beide Teams etwas ein, die Kräfte ließen nach und es wurden nur noch 21 Tore geworfen (9-12). Wernigerode siegte verdient mit 27:32.

Interessant war das Schiedsrichtergespann: Schwibbe/ Reinhardt. Berüchtigt war lange Zeit Schwibbe/ Wolf – anscheinend wurde dieses Blindschleichenduo getrennt, damit wenigstens ein kompetenter Unparteiischer auf der Platte steht. Heute sollte das groteske Formen annehmen, da Sportfreund Reinhardt völlig souverän die Partie auf seiner Hälfte leitete, während Schwibbe so seine sieben, acht Fehlentscheidungen traf. Das Lowlight: ein Haldensleber wirft ein Tor, läuft in die eigene Hälfte zurück, ist bereits auf der Mittellinie und der Wernigeröder Torwart wirft völlig unkontrolliert den Ball in Richtung seines Mitspielers im Mittelkreis, der keine drei Schritte zum Fangen machen will, sondern zulässt, dass der Haldensleber den Ball von hinten an Fuß bekommt. Der Spieler konnte den Ball nicht sehen und hat für jeden erkenntlich keinen Regelverstoß begangen – doch Schwibbe sah ein unsportliches Verhalten/ Zeitspiel/ Fußspiel oder was auch immer und schickte den Haldensleber mit zwei Minuten runter… HSV Haldensleben 27:32 HV Wernigerode Wir hatten auf dem Weg noch ein paar Sachen angeguckt: in der Börde stehen noch viele mittelalterliche Warten (Warthen/ Warttürme) gut erhalten an Straßen. Besonders schön ist eine bei Seehausen, doch bei Irxleben kann man sogar auf die im 19. Jh. neugebaute Warthe steigen. Durch Zufall entdeckten wir noch die Heeresversuchsanstalt Hillersleben, deren neue Gebäude von der Bundeswehr zum Trainieren von Häuserkampf u.ä. genutzt werden. Die alten Gebäude sind zwar zum großen Teil abgerissen, aber einige Ruinen stehen noch spektakulär und ich traf auch zufällig auf einen Rentner, der mir ausführlich erzählte, wie so die Lage in der ehemaligen Militäreinrichtung und dem Dorf ansich aussieht…

Am Montag traf ich noch meine syrische Freundin Rama in Halle und fuhr dann nach Bonn zurück. HSV Haldensleben 27:32 HV Wernigerode Statistik:
- Grounds: 1.602 (3 neue; diese Saison: 187 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.648 (3; diese Saison: 212)
- Tageskilometer: 180 (180km Auto)
- Saisonkilometer: 50.860 (33.810 Auto, davon 6.450 Mietwagen/ 9.120 Flugzeug/ 5.680 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 1.850 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 13 [letzte Serie: 97, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 506 Wochen

Dienstag, 5. März 2013

W344I: Eintritt zu hoch? Einfach zum nächsten Verein! – Und: Handball in zwei unterschiedlichen DDR-Hallentypen

Postsportverein Magdeburg IV ------------------------- 11
Universitätssportclub Magdeburg I -------------------- 27
- Datum: Samstag, 2. März 2013 – Anwurf: 11.00
- Wettbewerb: Stadtliga Magdeburg (9. und unterste Handballliga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 11-27 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 6-14
- Torfolge: 1-0, 1-5, 3-5, 3-7, 4-7, 4-9, 5-9, 5-12, 6-12, 6-14/ 6-17, 7-17, 7-19, 8-19, 8-23, 10-23, 10-27, 11-27
- Siebenmeterquote: Post 1 von 4 = 25%; USC 1 von 2 = 50%
- Gelbe Karten: Nr. 3, 28 (Post); Nr. 6, 8, 9 (USC)
- 2 Minuten: Nr. 8 (USC = 2 Minuten)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sporthalle am Lorenzweg I, Halle D (BbS III, Sporthalle I; Kap. 100, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 17 (darunter ca. 4 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 3,0/10 (Selbst für untere Amateurebene ein eher schwaches Spiel)

Roter Stern Sudenburg ------------------------------------- 2
TSV Hadmersleben von 1925 ----------------------------- 3
- Datum: Samstag, 2. März 2013 – Anstoß: 15.00
- Wettbewerb: Landesklasse Sachsen-Anhalt Staffel 2 (8. Fußballliga, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-3 nach 92 Min. (45/47) – Halbzeit: 2-2
- Tore: 0-1 15. Yves Reiser, 0-2 16. Patrick Darius, 1-2 19. Sebastian Preckel, 2-2 28. Daniel Tönniges, 2-3 52. Steffen Räke
- Verwarnungen: Andreas Gerlach (?), Philipp Schimmelpfennig; Kai-Oliver König, Patrick Darius
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sterne Arena, Sportplatz Dodendorfer Straße (Magdeburg, Kap. 250 Stehplätze)
- Zuschauer: 54 zahlende (insgesamt ca. 80, darunter fast 40 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Durchschnittliches Spiel; erste Halbzeit besser als zweite)

SG Lok Schönebeck --------------------------------------- 28
Handballsportverein Haldensleben -------------------- 30
- Datum: Samstag, 2. März 2013 – Anwurf: 17.30
- Wettbewerb: Sachsen-Anhalt-Liga (5. Handballliga, 2. Amateurliga)
- Ergebnis: 28-30 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 13-15
- Torfolge: 0-1, 2-1, 2-2, 3-2, 3-3, 4-3, 4-10(!), 5-10, 5-11, 6-11, 6-12, 7-12, 7-13, 11-13(!), 11-14, 13-14, 13-15/ 13-16, 14-16, 14-17, 15-17, 15-18, 16-18, 16-19, 21-19(!), 21-22, 23-22, 23-26, 24-26, 24-27, 25-27, 25-28, 26-28, 26-29, 27-29, 27-30, 28-30
- Siebenmeterquote: Lok 3 von 4 = 75%, HSV 3 von 4 = 75% - Gelbe Karten: Nr. 10, 17, 27 (Lok); Nr. 2, 21, 54 (HSV)
- 2 Minuten: Nr. 3 (Lok = 2 Minuten); Nr. 2 (HSV = 2 Minuten)
- Platzverweise: keine
- Spielort: Sporthalle Franz Vollbring (Kap. 550 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 200 (darunter mind. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Ganz gutes und in der zweiten Halbzeit auch wieder sehr spannendes Spiel)
DSC06222 Photos with English Commentary:
a) Amateur Handball in Magdeburg: Postal Service IV v University
b) Amateur Football in Magdeburg: Roter Stern Sudenburg v TSV Hadmersleben
c) Amateur Handball in Schönebeck: SG Lok v Haldensleben

Eigentlich wollte ich die TSV F-Jugend gucken und danach (da die Männer zuhause zu unangemessen Eintrittspreise spielten – aber immerhin ein hervorragendes Ergebnis von 6:0 erzielten!) wie verabredet über Neuendorf und Beesenlaublingen nach Staßfurt fahren, doch wenn die Temperaturen im Saalekreis und Salzlandkreis nicht im zweistelligen Bereich liegen, dann findet so gut wie kein Fußball dort statt. Wer meint, man könne Kinder bei dem Wetter nicht kicken lassen, soll man in meine Siedlung kommen und schauen, wie die Nachbarskinder selbst bei Minusgraden noch vor dem Haus dem runden Ball hinterher jagen.
Während im südlichen Saalekreis wenigstens noch Schneereste lagen, war im Salzlandkreis und weiter nördlich eigentlich gar nichts mehr vom Winter zu sehen und jeder Platz ausnahmslos bespielbar. Dass SLK der größte Dreckskreis des ganzen Bundeslandes ist, war mir aber schon lange klar – so fanden im ganzen SLK auf Kreisebene 2 (zwei!!!) Fußballspiele von über 50 angesetzten statt.

Also Planänderung. Schon freitags nach Staßfurt, auf dem Weg dahin ein paar Sportplätze auf ihre Bespielbarkeit getestet (Tests alle bestanden) und dann Samstag nach Magdeburg. Denn in MD sah fußballmäßig alles besser aus und Handball in MD und SLK findet so wie so immer statt – wenn nicht gerade ein Defekt an der Halle vorliegt, was selbst bei dem minderwertigen Dreck, der seit den 1990ern überwiegend gebaut wird, sehr selten vorkommt. DSC06168 Mit minderwertigem Dreck zum Glück nichts zu tun hat die Sporthalle I der Berufsbildenden Schule III im Nordwesten der Landeshauptstadt. Zwei fast baugleiche Hallen stehen da hinter dem Baudezernat herum: kastenförmig, mit halbhohem Vorbau, so etwa 1960er Jahre gebaut, innen feines Parkett (erneuert, aber nicht durch den üblichen Kunststoffbelag ersetzt), Zwischendecke mit Dämmung, milchige Fenster, schlechte Beleuchtung und ein paar Turnbänke für die wenigen Zuschauer.

Schon beim Thema Zuschauer fängt hier der sich aufdrängende Vergleich mit den Stadtklassen Leipzig an. Spiele in der angeblichen Handballhochburg Magdeburg scheinen auf Stadtebene nicht einmal halb so viele Zuschauer zu ziehen wie in Leipzig, wo 50-100 zuschauen. Die Schiedsrichter waren zwar auch in MD gut, aber dafür die Spieler klar schwächer als jene vergleichbarer Clubs in Leipzig. Die 4. Mannschaft vom Post SV, mit immerhin 7 Punkten aus 11 Spielen Vorletzter, so wie so. Aber selbst der USC als Dritter mit 19 Punkten aus 12 Spielen, der noch Aufstiegschancen hat, war auf ziemlich niedrigem Niveau.

Während Post SV eigentlich nur einen guten Spieler – ihren Schlussmann, der immer mal wieder gute Paraden zeigte – hatte und nur einen einzigen guten Spielzug – ein weiter Abwurf in der 52. Minute, der vom Angreifer konsequent im Tor untergebracht wurde – zeigte, konnte der Universitätsclub wenigstens alle fünf Minuten mal einen schönen Spielzug vorführen. Tore warfen sie sogar fast im Zweiminutentakt. So kam ein Ergebnis heraus, das in Leipzig und im Saalekreis meist nur in der D-Jugend oder bei den Frauen erzielt wird: 11 zu 27... DSC06257 Die nächste Planänderung folgte nach dem Essen im „Bingöl Grill“. Eigentlich war ja Landesliga Nord geplant: Magdeburger Sportverein Börde 1949 gegen VfB Ottersleben im GutsMuths-Stadion in der Harsdorfer Straße. Wenn allerdings auf dem hässlichen Kunstrasennebenplatz gekickt wird und dann auch noch statt der auf der Website angegebenen Eintrittspreise von 2,50€ (ermäßigt 1,00€) Einheitspreise von 3,50€ erhoben werden, kann ich als Neutraler auch ganz cool dem Kassenwart und dem Ordner daneben sagen: „Nö, dann guck ich hier nicht, sondern bei Roter Stern.“ Selten so einen blöden Blick gesehen, wie von den beiden, denen ihre unverdienten 7€ durch die Lappen gegangen sind...

Nach einer Foto-Runde durch Magdeburg-Stadtfeld, wo im Bereich der Paulus-Kirche einige schöne Jugendstilhäuser stehen (und nebenbei bemerkt die üblichen Magdedorfer Deppen unterwegs waren: ein geistig behinderter Hundehalter stritt sich handfest mit einer kleinen Gruppe, die sich über seinen freilaufenden Drecksköter aufregte), ging es zu besagtem Verein Roter Stern. Die spielen mittlerweile Landesklasse Staffel 2 in der „Sterne Arena“, dem Sportplatz Dodendorfer Straße. Roter Stern Sudenburg ist als 12. nur 1 Punkt vor einem Abstiegsplatz, während der Gast vom TSV Hadmersleben von 1925 zwar 8. ist, aber auch noch in der Abstiegszone, die aus 10 der 16 Mannschaften besteht, zu finden ist.

2,50€ ließ ich durchgehen, da weniger teuer als Leuna (sonst wär’s zum Handball in eine 500m entfernte Halle weitergegangen) allerdings ist das für den Platz eigentlich schon zu hoch. Also bei einem alternativen Verein muss man eigentlich erwarten, dass auch ein paar Gebildete drunter sind und nicht nur Schulabbrecher mit dem Motto „Arbeit ist Scheiße“ – so wie so scheint mir RSS wenig mit dem härteren Bereich der linken Szene zu tun zu haben: keine Punks wie bei RSL(eipzig) und die schicken Fahnen sind nicht allzu provokativ, da höchstens die Flagge Nordkoreas abgewandelt wird (was aber natürlich oberkrank ist, sich auf diesen pseudolinken Faschistenstaat zu beziehen). Aber wahrscheinlich hat RSS diesen Platz nicht angelegt, sonst hätten sie die Zuschauerplätze anders platziert, als auf der Ostseite. Da die Sonne bei allem Angenehmen bei direkter Gesichts- bzw. Kameralinsenbestrahlung störte, ignorierten Anja und ich einfach die Absperrung und gingen schräg hinter das Tor auf einen Wall mit Grüntanne und Blick zum Dom. Klingt idyllisch, der Platz ansonst ist es aber nicht: 0815 ausbautenloser Kunstrasen und dahinter große Plattenbauten und Wohnruinen.

Dass wir außerhalb des eigentlichen Zuschauerbereiches standen interessierte niemanden. Das wäre auch bescheuert gewesen und bei einer Beschwerde gegen uns hätte ich gleich mal die Gästefans angeschwärzt, die mit der Kippe auf die Tartanbahn aschend vor der Reling standen. Die meinten wohl, die seien Heeme in Hadmersleben... Ohnehin konnte sich der TSV dr heeme fühlen, denn knapp die Hälfte der 80 Zuschauer kam aus dem 30km entfernten Bördedorf. Stimmung kam natürlich kaum auf und das Spiel brauchte etwas um in Gang zu kommen, aber ab der 15. Minuten war richtig was los.

Ein gut vollendeter Angriff der Gäste und es stand plötzlich 0:1. Keine 60 Sekunden später und schon wieder ein starker Lauf durch die RSS-Abwehr – 0:2. Doch die Roten Sterne kamen zurück und verkürzten wenige Minuten später. In einem mittlerweile guten Spiel konnten sie einen abgeblockten Angriff im Nachsetzen zum Ausgleich versenken. Bis zum Seitenwechsel blieb das Spiel gut, ehe es nach dem schnellen 2:3 für Hadmersleben etwas ruppiger und nach und nach schwächer wurde. Es blieb schließlich beim 2:3, was natürlich nach Meinung einiger rot-weißer Spieler am gut pfeifenden Schiri lag... DSC06279 Schließlich ging es noch nach Schönebeck, zur SG Lok. Für 4€ (erm. 2€) beim unfreundlichen wie auch schwerhörigen Kassenwart – auch hier mal wieder nur per Nachfrage die Preise zu erfahren, was den Verdacht aufkommen lässt, dass Vereinsfremde höhere Preise zahlen sollen – kann man eine interessante aber unpraktische Halle betreten. Eine interessante DDR-Bauweise, die außen an die Halle Brüderstraße in Leipzig und innen an die Arthur Becker Halle in Delitzsch erinnert. Unpraktisch sind die vielen Träger vor der Tribüne, interessant und schön anzusehen die Betontribüne mit den grünen und weißen Holzbänken. Kleine Details im Foyer wie Sportpiktogramme im gusseisernen Geländer und breitblättrige Gummibäume fallen auch auf.

Auffällig ist auch, dass mal wieder nur ein Teil der Infos, die ich von einer Staßfurter Insiderin zur SG Lok bekommen habe zu stimmen scheinen. Wahrscheinlich hat sich der Lok-Trainer weder so schlimm benommen wie beschrieben, noch war er so im Unrecht wie behauptet – jedenfalls war da kein zweiter Merseburg99-Sachse auf der Bank... Und ob die schwache Stimmung bei Lok durch die Zusammensetzung der Mannschaft – angeblich fast nur Spieler aus Thale, Staßfurt u.a. – zusammenhängt glaube ich auch nicht. Das ist wahrscheinlich einfach nur ein typisches Handball-Schnarchnasenpublikum, nur halt ein besonders verschnarchtes.

Wie lahm jedenfalls die Fans das Comeback der Mannschaft hinnahmen, war schon dreist: wenn die Mannschaft einen Rückstand von bis zu 6 Toren nach 20 Minuten zur Pause auf 2 verkürzt und dann nach 44 Minuten auch erstmals wieder ausgleicht, gar in Führung geht und nach 45 Minuten sogar zwei Tore in Front liegt, kann man ja wohl mehr als Klatschen von zehn, zwölf Leuten und zwei, drei Trommelschläge von einem einzigen erwarten. Dass es nach einem spannenden Hin und Her mit teilweise genialen Spielzügen (weite Pässe vom Torwart an den Kreis, die vom Stürmer auch versenkt wurden) und herrlichen Toren (Tempogegenstoß mit Sprungwurf in den Winkel) doch noch für den Favorit reichte, ist ein anderes Thema. Haldensleben tat sich jedenfalls sehr schwer und gewann nicht unverdient aber etwas glücklich 28:30. DSC06324 Statistik:
- Grounds: 871 (heute 3 neue; diese Saison: 103 neue)
- Sportveranstaltungen: 1.721 (heute 3, diese Saison: 144)
- Tageskilometer: 110 (110 Auto; Freitag 100 Auto)
- Saisonkilometer: 38.180 (33.210 Auto/ 3.200 Flugzeug/ 1.600 Fahrrad/ 90 Bahn, Bus, Tram/ 80 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 28 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 344