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Freitag, 25. Oktober 2019

W690II: Nur ein Spiel am Sonntag

FC Heval Euskirchen II ....................................... 0
Sportfreunde Derkum Hausweiler Ottenheim ... 4
- Datum: Sonntag, 20. Oktober 2019 – Beginn: 12.30
- Wettbewerb: Kreisliga C, Euskirchen, Staffel 1 (10. und unterste Fußballliga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-4 nach 93 (45/48) Minuten – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 28. Seif, 0-2 46. Schweitzer, 0-3 51. Kryeziu, 0-4 83. Schweitzer
- Gelbe Karten: 4x Heval, 2x DHO
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportanlage im Auel, Rasenplatz (Euskirchen; Kapazität: 2.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 45 (davon ca. 20 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 Heval Euskirchen II 0:4 Sportfreunde Derkum-Hausweiler-OttenheimPhotos with English commentary:
a) Amateur Football: Heval Euskirchen Res. vs. Sportfreunde DHO
b) Rureifel: Dreiborn 7-a-side football grounds

Sonntag ging es mit dem Auto zuerst zur Sportanlage am Auel in Euskirchen. Auf dem Hartplatz war ich ja schon mal, aber die II. Mannschaft (aber auch nur die II. Mannschaft – die I. spielt in Dom Esch) von Heval Euskirchen spielt regelmäßig auf dem Rasenplatz. Der hat fünf Stehstufen auf einer Seite und ist eigentlich ganz ansehnlich.

Die Partie war auch wirklich nicht schlecht – mit dem vielen Gemecker der Sportfreunde DHO (Derkum, Hausweiler, Ottenheim) kam der Schiri nicht wirklich zurecht und die hitzigen Einlagen der kurdischen Gastgeber sah er auch nicht immer richtig. Aber am Ende siegte der Gast (2.) ja verdient mit 0:4 bei Heval II (5.), sodass sie zufrieden sein konnten. Der eine Verletzungsausfall war auch eher Ungeschicktheit beider Seiten als ein grobes Foul – das hat der Schiri sogar mal richtig gesehen. Bei anderen Spielen der DHO war mir auch schon deren Gemaule immer negativ aufgefallen... Heval Euskirchen II 0:4 Sportfreunde Derkum-Hausweiler-OttenheimSpiel 2 sollte auf dem neuen Rasen in Hellenthal stattfinden. Mit zügiger Fahrweise kurz vor 15 Uhr da aufgekreuzt – und dann stehen da Gästeanhänger dumm rum: der Scheißverein Sportgemeinschaft 92 spielte wegen angeblich unbespielbarem Rasen nicht. Es regnete seit einigen Stunden, es gab ein Vorspiel in Hellenthal – aber der Platz war selbstverständlich bespielbar, da hätte der Schiri entsprechend ein Machtwort sprechen müssen. Die Rumpeltruppe SG 92 ist in akuter Abstiegsgefahr – natürlich lassen die da mal ein Spiel ausfallen! So etwas muss eigentlich 0:3 Tore und 0 Punkte geben – aber die Idioten haben es nun auf den 23.11. neuangesetzt (mal ausnahmsweise Samstag, weil danach Totensonntag ist). Ich habe mir eine andere Partie von den Luschen ausgesucht – mal sehen, ob sie sich da anzutreten trauen. Nun fehlen mir ja außer Hellenthal nur noch Billig, Lommersdorf, Iversheim und Voißel. Dann habe ich diesen mies organisierten Kreis endlich durch. Wenn es nicht noch so eine idiotische Aktion von irgendeinem Drecksverein gibt, dann schaffe ich es aber auch bis zum Ende der Hinrunde auf jedem Platz im Fußballkreis Euskirchen gewesen zu sein. Und zur Rückrunde dann vielleicht schon alle im Kreis Ahrweiler... Heval Euskirchen II 0:4 Sportfreunde Derkum-Hausweiler-OttenheimStatistik:
- Grounds: 2.516 (1; diese Saison: 73 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.750 (1; diese Saison: 101)
- Tourkilometer: 150 (150km Auto)
- Saisonkilometer: 69.960 (56.340 Flugzeug/ 12.630 Auto, davon 4.670 Mietwagen/ 950 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 28 [letzte Serie: 72, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 690

Mittwoch, 8. Mai 2019

W666VII: Länderspiel „Kurdistan“ gegen „Eifelvorland“ in Dom-Esch

FC Heval Euskirchen ........................................ 1
SC Wißkirchen 1925 ......................................... 3
- Datum: Sonntag, 5. Mai 2019 – Beginn: 15.10
- Wettbewerb: Kreisliga A, Euskirchen (8. Spielklasse, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-3 nach 93 (47/46) Minuten – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 19. Lehner, 1-1 48. Celik, 1-2 65. Roth, 1-3 89. Roth
- Gelbe Karten: Celik, Tastekin, H. Yazgi, Ekici (Heval)
- Rote Karten: D. Yazgi von Heval (90. Min. wg. Notbremse)
- Austragungsort: Sportplatz Dom-Esch (Kapazität: 1.040, davon 40 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 35 (davon ca. 7 Heval- und 25 Wißkirchen-Fans, der Rest Neutrale)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 Heval Euskirchen 1:3 SC WißkirchenPhotos with English Commentary :
a) Football: Heval Euskirchen vs. SC Wisskirchen (in Dom-Esch)
b) Eifel: Dom-Esch Church and Historic Buildings

Zum Abschluss dieser extrem mit Sport vollgepackten Woche fuhr ich mit dem Rad bei Schauerwetter nach Dom Esch. In der öden Ebene zwischen Kottenforst, Euskirchen, Zülpich und Köln ist das eines der wenigen sehenswerten Dörfer, da viel Fachwerk, teils enge Gassen und auch originelle Ackerbürgerhäuser mit verzierten Fensterstürzen und ähnlichem. Dom EschDer Platz ist hingegen einer wenig sehenswerten im Fußballkreis Euskirchen. Aber immerhin wurde der nicht für unbespielbar erklärt, weil er ein bisschen nass war. Weiß man bei der Organisation dort ja nie... Ärgerlich ist auch, dass TuS Dom Esch wegen Querelen keine Wettkampfmannschaft mehr stellt. Doch auf dem ausbautenlosen Rasenplatz am Dorfrand zwischen Feldern und Bäumen kickt nun – wegen günstigerer Miete oder Auslastung anderer Sportstätten – der kurdische Verein Heval Euskirchen.

Wie leider so oft in NRW artete die Mittelfeldpartie der Kreisliga A in ein Länderspiel aus: außer überwiegend türkischen Kurden gab es noch ein, zwei Gastspieler aus anderen Nationen – obwohl Heval jahrelang auch etliche Deutsche oder andere Spieler hatte – bei Heval und bei Wißkirchen spielten offensichtlich ausschließlich Rheinländer aus dem Eifelvorland. Das Spiel war mit normaler internationaler Härte geführt, der Schiri hatte das trotz Beschwerden beider Seiten auch gut im Griff – seine beiden Linienrichter aber überhaupt nicht. Was die beiden jungen Leute da winkten war unterirdisch und nahm Einfluss auf das Spiel, der Wißkirchen zwei Tore aberkannt wurden, die sicherlich nicht Abseits waren. Auch Heval wurde mehrfach unberechtigt zurückgewunken. Man sollte aber milde mit den Kindern und Jugendlichen an der Seitenlinie umgehen, denn in wenigen Jahren kann das schon ganz souverän aussehen. Nur müssten die bis dahin gelernt haben, dass gleiche Höhe kein Abseits ist...
Trotz der aberkannten Tore siegte Wißkirchen mit 1:3, da sie in Hälfte zwei deutlich besser waren als Heval. Nun sind es noch 14 Grounds im regulären Männer-Spielbetrieb des Landkreises Euskirchen, die mir zur Komplettierung dieses Kreises fehlen. Heval Euskirchen 1:3 SC WißkirchenStatistik:
- Grounds: 2.413 (1; diese Saison: 201 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.606 (1; diese Saison: 222)
- Tourkilometer: 50 (50km Rad)
- Saisonkilometer: 59.930 (32.680 Auto, davon 8.800 Mietwagen/ 28.830 Flugzeug/ 2.920 Fahrrad/ unter 10 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 3 [letzte Serie: 71, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 666

W666III: Motocross in den Mai

57. Motocross Billiger Wald Euskirchen
- Datum: Mittwoch, 1. Mai 2019 – Beginn: 13.00
- Wettbewerb: Motocrossrennen für Fahrer aus NRW, Altersklassen 5-9, 9-15, Erwachsene, Kategorien: 50ccm, 85ccm, Solo Gästeklasse, Clubsportlauf Seitenwagen, Quads (Amateur-Motocrossrennen)
- Ergebnisse: https://www.msc-euskircheneuenheim.de/
- Austragungsort: Motocrossstrecke Billiger Wald (Kapazität: 3.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 500
- Unterhaltungswert: 7,0/10 57. Motocross Billiger Wald EuskirchenPhotos with English Commentary :
Motocross: Local and Regional Races on 1st of May in Euskirchen

Am 1. Mai gibt es in NRW nicht viel Auswahl beim Fußball. Im Landkreis Euskirchen z.B. nur zwei Seniorenspiele auf schon besuchten Plätzen. So kam ich auf Motorsport, da die Plakate ja seit Wochen auf meinen Radstecken um Euskirchen herum hängen.

In der Euskirchener Heide gibt es zum 1. Mai seit 57 Jahren schon immer ein Motocross-Event auf der Strecke am Billigen Wald. Die Strecke ist leider – wenn ich das mit Reil oder Tessin oder so vergleiche – landschaftlich öde, da flach. Es wurden nur einige Tonnen Erde bewegt, um eben Höhenunterschiede für Sprünge und beanspruchende Kurven in diese flache Pampa am Waldesrand zu legen. Die Zuschauerplätze sind auch dementsprechend schlechter, als ich das z.B. auf den vorgenannten Strecken erlebt habe. Es gab insgesamt 10 Rennen in 5 Kategorien für die 10€ Eintritt zu sehen. Die 5-9jährigen starteten natürlich auf sehr kleinen Motorrädern und auf einer verkürzten Strecke. Die Jugendklasse 10-15 Jahre hatte schon die ganze Strecke und erheblich stärkere Maschinen zum austoben. Hier fehlte schon nicht mehr viel an dem, was man von den Erwachsenen in der Gästeklasse geboten bekam. Sehenswert waren auch die Quads, die allerdings aufgrund der Reifen und Bauart einen enormen Dreck fabrizieren – aber Jacke und Kamera habe ich wieder sauber gekriegt, damit muss man auch immer rechnen bei diesem Sport... Schließlich fuhren auch noch Seitenwagen, wobei nicht alle richtig auf Wettkampf gingen – ein Oldtimer-Gespann mit einem über Siebzigjährigen Sozius drehte nur entspannt seine Runden und wurde mehrfach überrundet.

Insgesamt gesehen: Respekt an alle Fahrer – waren schöne Rennen! Leider haben sich ein paar hingepackt, hoffentlich nichts Schlimmeres passiert. Die Strecke ist für mich leider nicht so attraktiv gewesen, weswegen ich mir nächstes Mal, wenn ich Motocross sehen will, sicher einen anderen Austragungsort für diese schöne und spektakuläre Motorsportart aussuchen werde. 57. Motocross Billiger Wald EuskirchenStatistik:
- Grounds: 2.409 (1; diese Saison: 197 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.601 (1; diese Saison: 217)
- Tourkilometer: 70 (70km Rad)
- Saisonkilometer: 59.530 (32.350 Auto, davon 8.800 Mietwagen/ 28.830 Flugzeug/ 2.850 Fahrrad/ unter 10 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 70 [letzte Serie: 19, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 666

Donnerstag, 21. März 2019

W660I: Enge Halle aber kein enges Spiel

DJK Erftbaskets Bad Münstereifel III .......... 37
Future Sports Meckenheim ............................ 83
- Datum: Mittwoch, 20. März 2019 – Beginn: 20.00
- Wettbewerb: 1. Kreisliga Bonn (9. Spielklasse, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 37-83 nach 40 (4x10) Minuten – Viertel: x-x, x-x, x-x, x-x
- Punkte: NN
- Fouls: NN
- Austragungsort: Turnhalle des Emil-Fischer-Gymnasiums (Kap. 50, davon 25 Sitzplätze)
- Zuschauer: 3 (2 Heimfans, 1 Neutraler)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 DJK ErftBaskets Bad Münstereifel III 37:83 Future Sports Meckenheim Photos with English Commentary :
a) Basketball in Euskirchen: Erftbaskets III vs. Future Sports Meckenheim
b) Bonn Region: Sunset over Swisttal and Wayside Chapel in Alfter

Mittwoch nach der Arbeit mal noch eine kleine Radtour eingelegt: quer durch den Kottenforst nach Euskirchen. Wenn die Erftbaskets Bad Münstereifel mal nicht in Bad Münstereifel spielen, spielen sie in Euskirchen. Meistens betrifft das aber nur Jugend- oder Reserveteams wie die III. Mannschaft. Die spielt in der idiotisch konzipierten Sporthalle des Emil-Fischer-Gymnasiums. Emil Fischer war übrigens ein Chemiker aus Euskirchen – nach ihm heißt auch die Straße in Leuna, in der sich die ungleich größere und praktischere Sporthalle Leuna befindet. Hier beim Basketball in dieser vor allem viel zu schmalen Halle hockt man am Rand auf Bänken IM Spielfeld. Bei Kreisliga-Gerumpel stört das aber nicht so sehr. Es kommen eh kaum Zuschauer. Das Spiel war nach 5 ausgeglichenen Minuten völlig einseitig. Je länger es dauerte, desto weiter zog der Gast aus Meckenheim (ehemals BG Bonn-Meckenheim) davon. 37:83 am Ende der Partie. DJK ErftBaskets Bad Münstereifel III 37:83 Future Sports Meckenheim Statistik:
- Grounds: 2.378 (1; diese Saison: 166 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.565 (1; diese Saison: 181)
- Tourkilometer: 60 (60km Rad)
- Saisonkilometer: 52.880 (28.830 Flugzeug/ 26.130 Auto, davon 8.800 Mietwagen/ 2.410 Fahrrad/ unter 10 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 40 [letzte Serie: 19, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 660 Wochen.

Montag, 20. August 2018

W629III: Kreispokalfinale in Dreiborn, erstes Männerspiel seit Jahren in Blumenthal und ein Test in Weilerswist

TSV Schönau 1934 ............................................. 1
SV Schwarz-Weiß Nierfeld 1929 ...................... 6
- Datum: Sonntag, 19. August 2018 – Beginn: 17.00
- Wettbewerb: Kreispokalfinale Euskirchen, sogenannter Bitburger Kreispokal Euskirchen (Kreisliga A, Euskirchen/ 8. Liga, 4. Amateurliga gegen Landesliga Mittelrhein, St. 2/ 6. Liga, 2. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-6 nach 93 (47/46) Minuten – Halbzeit: 1-3
- Tore: 0-1 16. Jansen, 1-1 27. Gülden, 1-2 42. Hendem, 1-3 45. Wiedenau (Elfmeter), 1-4 59. Wiedenau, 1-5 65. Jansen, 1-6 77. Jansen (Elfmeter)
- Gelbe Karten: Gülden, R. Hoppe, M. Hoppe (Schönau); Patt (Niersfeld)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Dreiborn (Kapazität: 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 700 (davon ca. 200 Niersfelder und 150 Schönauer)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

Sportgemeinschaft 92 II (Hellenthal-Hollerath-
Reifferscheid) ..................................................... 3
SSC Satzvey 1920 .............................................. 1
- Datum: Sonntag, 19. August 2018 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Testspiel (Kreisliga C, Euskirchen, Staffel 3 gegen Staffel 2/ jeweils 10. und unterste Liga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 3-1 nach 90 (45/45) Minuten – Halbzeit: 2-1
- Tore: 0-1 16. NN, 1-1 29. NN, 2-1 41. (Elfmeter), 3-1 NN
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Blumenthal (Kapazität: 835, davon 35 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 18 (davon ca. 7 aus Satzvey)
- Unterhaltungswert: 4,0/10

SSV Weilerswist 1924 II .................................... 4
Euskirchen Türk Gençliği ................................. 3
- Datum: Sonntag, 19. August 2018 – Beginn: 12.45
- Wettbewerb: Testspiel (Kreisliga C, Euskirchen, Staffel 1/ 10. und unterste Liga, 6. Amateurliga gegen Kreisliga B, Euskirchen, Staffel 1/ 9. Liga, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 4-3 nach 90 (45/45) Minuten – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 7. Jijou, 2-0 45. Dzemaili, 3-0 51. Wollweber, 4-0 70. Wollweber, 4-1 73. Dogan, 4-2 78. NN, 4-3 90. NN
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportzentrum Weilerswist, Rasenplatz (Kapazität: 2.540, davon 40 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 10 (davon ca. 6 Gäste)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 TSV Schönau 1:6 SV Nierfeld Photos with English Commentary :
a) District Cup Final of Euskirchen: Nierfeld defeat Schönau in Dreiborn
b) Pre-Season in Blumenthal: Sportgemeinschaft 92 Res. def. Satzvey
c) Pre-Season in Weilerswist: Weilerswist Res. defeat Türk Gencligi Euskirchen
d) Bonn/ Cologne Region: Weilerswist, Bodenheim

Der Landkreis Euskirchen ist einer der schwächsten im Fußballverband Mittelrhein, wenn nicht sogar der schwächste, was auch an der sinkenden Zahl der Vereine mit Spielbetrieb liegen dürfte. Diese Saison haben sich schon wieder mehrere Vereine vom Spielbetrieb abgemeldet. DJK Herhahn/ Morsbach und DJK GW Mülheim – beide wurden nur noch von Flüchtlingen am Leben gehalten und hatten keinen Rückhalt mehr in den Orten, v.a. in Mülheim war auffällig, dass die eingeborenen Eifelbauern mit den Zuwanderern nichts zu tun haben wollten – aber auch TuS Dom-Esch, die vereinsinternen Ärger hatten. Auch Roitzheim, Nemmenich und Dirmersheim sind nicht mehr dabei. Schlimm genug, dass in den unteren Klassen Teams wegbrechen, aber der Knaller war ja folgender: der Euskirchener TSC kann seine Söldnertruppe in der Mittelrheinliga nach anständiger Saisonleistung aufgrund fehlender Sponsorengelder nicht mehr zusammenhalten. Einen gescheiten Unterbau hatte das vermeintliche Aushängeschild des Landkreises bzw. der Kreishauptstadt ja seit langem schon nicht mehr. So hat der ETSC keine Männermannschaft mehr im Spielbetrieb.

Um den Fußballverband Euskirchen nun gänzlich der Lächerlichkeit preiszugeben, gab es die ganze Sommerpause über einen Rechtsstreit durch die Spielstatuten zur Auflösung einer Spielgemeinschaft und dem daraus resultierenden Zwangsabstieg von ehemaligen und nun wieder zukünftigen Einzelvereinen dieser SG:
„Gemäß den zur Zeit geltenden Satzungen und Ordnungen des WDFV und FVM ist eine aufgelöste Spielgemeinschaft (SG Feytal/Weyer) 1. Absteiger. ... Wie Hubert Jung, Vorsitzender des Fußballkreises Euskirchen, im Gespräch mit dieser Zeitung klarstellte, werde erst dann ein Spielplan erstellt werden können, wenn es eine verbindliche Entscheidung gebe, welche Mannschaften in der kommenden Saison in welcher Kreisliga – A, B oder C spiele. / „Und das kann durchaus einige Zeit dauern. Die Entscheidung darüber muss jetzt zunächst das Präsidium des Fußballverbands Mittelrhein treffen. Wir halten an unserer Staffeleinteilung fest“, so Jung. Was war passiert: Die drei Kreisliga A-Mannschaften SV Bessenich, TSV Schönau und FC Dollendorf/Ripsdorf haben Beschwerde gegen die Staffel-Einteilungen auf Kreisebene durch den Fußballkreis Euskirchen eingereicht. Diese seien nicht regelkonform. / Die Gründe von Schönau und Do-Ri kann ich mir vielleicht noch vorstellen. Die von Bessenich kann ich nicht nachvollziehen und möchte sie auch nicht kommentieren. Wir sind zwar über die Rücktrittsforderungen betroffen, aber sie stehen nicht zur Debatte“, erklärte der Kreisvorsitzende. / Der Vorstand hatte vor knapp zwei Wochen dem Wunsch des VfL Kommern, der sportlich den Klassenerhalt in der A-Liga geschafft hatte, entsprochen, in der neuen Saison in der Kreisliga B starten zu können. Infolgedessen stieg die Sportgemeinschaft 92 in die A-, der TuS Ülpenich in die B-Klasse auf. / Nach den Durchführungsbestimmung des Fußballverbandes Mittelrhein wäre der VfL Kommern allerdings erster Absteiger aus der Kreisliga A, der Vorstand des Fußballkreises hätte dem Wunsch eigentlich nicht entsprechen dürfen – so sehen es auch die Verantwortlichen in Schönau, Bessenich und Dollendorf/Ripsdorf. / „Für uns waren nur sportliche Gründe entscheidend“, sagt Jung: „Bevor Kommern den Wunsch geäußert hat, in der B-Liga spielen zu wollen, hatte uns bereits ein A-Liga-Verein signalisiert, zwar für das Kreisliga-Oberhaus zu melden, aber sofort zurückzuziehen. Dann hätten wir mit Kommern sofort zwei Absteiger gehabt.“ Ein ähnliches Szenario hätte es durch den Rückzug von drei Mannschaften – SV Zülpich, TuS Dom-Esch und SC Germania Erftstadt-Lechenich III in der B-Liga gegeben. „Dann hätten in der Staffel 1 die Absteiger bereits zu Beginn der Saison festgestanden, welchen sportlichen Reiz hätte es dann noch für die übrigen Mannschaften gemacht“, meinte Doris Mager, stellvertretende Vorsitzende. / Deshalb habe man sich bei der Staffeleinteilung einstimmig dafür entschieden, den Fußball zu fördern. Sportlich sei dies nachvollziehbar und vertretbar“, so der Vorsitzende. Der Vorstand habe darüber diskutiert, die Einteilung zurückzunehmen, so Jung doch „damit hätten wir uns komplett unglaubwürdig gemacht“. Mit so einem Widerstand gegen die Entscheidungen habe man nicht gerechnet. / „Jetzt kommt es auf die Entscheidung des Präsidiums beim FVM an. Sollte dort unsere Einteilung gekippt werden, müssen wir überlegen, ob wir die nächste Instanz anrufen“, so Kreisvorsitzender Jung. Dies könnten aber auch die drei Beschwerde-Führer plus die Sportgemeinschaft 92 und der TuS Ülpenich, die von der Entscheidung ebenfalls betroffen wären. / Eine Lösung sei, so Jung, wenn Schönau, Bessenich oder Do-Ri die Beschwerde zurückziehen würden: „Ich sehe mich nicht dafür aus, die drei Vereine an den Tisch zu holen.“ Es läuft wohl auf die Konfrontation mit dem Präsidium wenn nicht gar den Sportgerichten hinaus. Wenn es ganz übel laufen sollte, könnte es – wie jüngst beim TSV Feytal – über vier Instanzen gehen. Das kann Wochen, wenn nicht Monate dauern. „Bevor es nicht eine rechtskräftige Entscheidung gibt, werden wir keine Spielpläne erstellen“, so Jung: „Deshalb gehen wir zurzeit davon aus, dass der Spielbetrieb nicht wie geplant am 26. August in den Kreisligen starten wird. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Verzögerung bis Ende September/Anfang Oktober kommen.“ (https://www.fupa.net/berichte/kreis-euskirchen-vor-dem-anpfiff-droht-der-abpfiff-2118112.html) 

Es gibt wohl viele Verbände die das so handhaben – so einen Streit durch vier Instanzen hat aber kaum einer erlebt. Die Statuten sollen nun angeblich geändert werden, ist aber nicht offiziell gesagt worden. Man hätte natürlich auch von vorneherein als Verband festlegen können, dass eine Spielgemeinschaft einen Kernverein festlegen muss (den leistungsstärksten, klassenhöchsten - in dem Fall Feytal) und wenn dann halt der schwächere Teil austritt (hier: Weyer) dann darf Feytal auf dem Ligenplatz von Feytal/ Weyer weiter Kreisliga A spielen, während Weyer Kreisliga C (oder falls die vor ihrer Eingliederung besser waren, KL B) startet. Bei einer völligen Gleichberechtigung der jeweiligen SG-Vereine würde das zu dem Problem führen, dass man die Liga (hier KL A) aufstocken müsste. Andererseits wäre diese Variante immer noch fairer und sportlich angemessener, als der Zwangsabstieg eines Teams, das im vorderen Mittelfeld abgeschlossen hatte. Wenn Weyer erkennt, dass sie nicht KL A kicken können, sondern nur KL B oder C, hätte man die auch entsprechend dort eingliedern können und Feytal trotzdem in der KL A lassen. Mit solchen Statuten wie eben beschrieben hätte man die Sommerpause nicht mit Streitigkeiten überbrücken müssen. Und selbst wenn sich dadurch die Saison um zwei Wochen verlängert hätte mit einem weiteren KL A Team: wo ist das Problem, bis Mitte oder Ende Juni, wenn noch nicht mal Sommerferien sind, zu spielen? Das müsst ihr Pfeifen doch so wie so, weil ihr bei jeder Schneeflocke den Platz als unbespielbar bezeichnet und dann immer 10 ausgefallene Spiele pro Saison habt...

Zur Abstiegsregelung will ich Feytal zitieren, für die ich hier Verständnis habe:
„Insgesamt ist es sehr frustrierend für uns als TSV Feytal der als Zwangsabsteiger verurteilt wird obwohl man sportlich in der oberen Tabellenregion steht und eine Mannschaft, die sportlich abgestiegen ist daraus einen Vorteil ziehen kann und in der Kreisklasse A bleiben darf. Hier fehlt mir jeglicher sportlicher Geist und jegliches Verständnis. Nur weil es eine "Satzung" gibt, die nicht mehr zeitgemäß und überaltert ist, was im Übrigen auch Leute im Verband bestätigen. Bei enger Auslegung der Satzung kann man das Urteil so verkünden. Es wird höchste Zeit diese Satzung zu überarbeiten. Es müssen dringend und zwingend Reformen her. Leider gibt es Personen im Verband die derzeit nicht bereit sind sich ein wenig links und rechts des Weges zu bewegen (geht scheinbar nur in anderen Regionen). Man sollte hier auch die Vorgeschichte kennen die nicht vom WDFV-Sportgericht berücksichtigt wurde: in der Saison 2008/2009 ist der TSV Feytal in der Kreisliga B Staffelsieger geworden und als Meister aufgestiegen in die Kreisliga A. Ende dieser Saison wurde die SG Feytal/Weyer beantragt für die kommende Spielzeit, weil die Meldefristen so vorgegeben waren. Die erste gemeinsame Saison der Spielgemeinschaft Feytal/Weyer wurde in der Kreisliga A bestritten. Der Gewinn der Meisterschaft und damit der Aufstieg in die Kreisliga A spielte bei der Entscheidung des WDFV keine Rolle und wurde somit auch nicht beachtet. [...] Ebenso ist es für mich unverständlich dass ein Fußballkreis Euskirchen gegen die Urteilsentscheidung des FVM-Gerichts eigenständig angeht obwohl ein Fußballkreisvorstand doch meiner Meinung nach zum Wohle der Vereine arbeiten und handeln sollte, zumal es im Vorfeld eine positive Zusage gegenüber dem TSV Feytal gab hinsichtlich dem Verbleib in der Kreisliga A nach Auflösung der SG Feytal/Weyer. Das ein Verein wie die SG Marmagen / Nettersheim den letzten Strohhalm greift ist nachvollziehbar, jedoch kann man über Sinn und Zweck diskutieren wenn man eigentlich schon sportlich abgestiegen ist. [...] Nach, wie vor sind wir der Meinung, dass die "Satzung" einen gewissen Spielraum und Auslegungsmöglichkeiten hergibt was ja letztendlich durch das Sportgericht FVM bestätigt wurde, (ich möchte mich hier ausdrücklich für die sportliche Sichtweise bei der Urteilsentscheidung und Begründung bei der Besetzung und dem Vorsitzenden des Sportgericht des FVM bedanken die ein Urteil im Sinne des Fußballs und der Sportler gesprochen haben, Verbleib in der Kreisliga A.) Es ist mehr wie schade und bedauerlich warum weitere und höhere Instanzen wie der WDFV das Urteil aufheben und nicht im Sinne des Sports handeln und urteilen. Mit einem salomonischen Urteil wäre es auch ohne weiteres möglich gewesen beide Vereine in der Kreisliga A zu belassen, alle wären Glücklich gewesen und keiner hätte einen Schaden gehabt. ...“ (https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1015665335266213&id=206356462863775) Ab

er wenn man sich schon durchliest, was der Verband selber so auf der Seite schreibt...
Auszug: „Liebe Freundinnen und Freunde im Fußball-Kreis Euskirchen, / ich sehe mich veranlasst, Ihnen einige Dinge mitzuteilen, die im gesamten Kreis für Wirbel gesorgt haben und dies noch tun. Nachdem das Thema TSV Feytal endlich seinen Abschluss gefunden hatte, konnte der Spielausschuss die Klasseneinteilung vornehmen, die der Kreisvorstand dann beschlossen hat. Dabei haben wir aus sportlichen Gründen den VfL Kommern auf eigenen Wunsch in die KL B gesetzt. Zugegeben, das entspricht nicht (ganz) den Vorgaben der Spielordnung [Aha?!]. Danach hätte Kommern in der KL A bleiben müssen oder rechtzeitig den besagten Schritt gehen. Aus sportlichen Gründen, um Fußball zu ermöglichen, nicht diesen zu verhindern, sind wir diesen Schritt gegangen, zumal die Gefahr besteht, das ein weiterer Verein (oder sollten es sogar zwei werden?) sich zeitnah aus der KL A zurückzieht. Als weitere Folge, um 16 Mannschaften zu haben, haben wir der SG 92 die Möglichkeit gegeben, in die KL A aufzusteigen, was diese auch dankend angenommen hat; auch wenn sich das in einem Pressebericht von letzter Woche etwas anders liest. Ülpenich konnte dann den Weg in die KL B gehen. Um es noch einmal deutlich zu sagen: Es waren sportliche Gründe, die wir zu Grunde gelegt haben. Nun hat es sich ja herumgesprochen, dass drei Vereine Beschwerden gegen diese Entscheidung eingelegt haben. Der Kreisvorstand hat sich gestern intensiv mit diesen Einwendungen auseinandergesetzt. Wir haben aber den Beschluss gefasst, den Beschwerden nicht abzuhelfen und haben die Angelegenheit an das Präsidium des FVM weitergeleitet. Dort wird nun entschieden werden und dann bleibt abzuwarten, ob gegen diesen Entscheid ein Sportgerichtsverfahren eingeleitet wird,zunächst vor dem Sportgericht des FVM (der früheren Verbandsspruchkammer), in letzter Instanz dann möglicherweise dem Verbandsgericht des WDFV. / Lasst uns also zunächst die Pokalspiele genießen.“ (https://euskirchen.fvm.de/news/uebersicht/detailseite/informationen-zu-ab-und-aufstieg-sowie-spielplan-20182019-kreis-euskirchen/ )
Weilerswist Den Pokal genießen? Na gut, wird gemacht! Am Sonntag, dem 19.8. stand nämlich erstmal das Pokalfinale in Dreiborn an. Noch eine große Radtour und nur 1 Ground? Keine Lust! Also mit dem Auto erstmal nach Weilerswist zu einem Testspiel. Vorher noch einen der mittlerweile erschreckend vielen Lost Grounds besucht: seit einigen Jahren hat der FV Bodenheim keinen Spielbetrieb mehr: der Platz auf dem Acker an einer Anhöhe am Ortsrand ist nichts besonderes, aber ohne weiteres wieder bespielbar zu kriegen. Der Platz des aufgelösten FC Weilerswist am Rand von Weilerswist auf dem Berg ist hingegen zugewuchert und verfallen. Der lag nett und hatte mit Leitplanken auch sehr originelle Spielfeldbegrenzungen. Aber da ist nichts mehr zu machen. Wenn man sieht, dass in direkter Nachbarschaft auch mit dem Swister Turm eine Kirchenruine steht aber kaum Häuser, dann erkennt man schon, das unten im Tal, in Weilerswist, mehr los ist und oben am Berg nichts mehr. Das neue Sportzentrum von Weilerswist, wo der SSV spielt, hat nämlich mittlerweile auch einen Kunstrasenplatz und der Rasenplatz ist in sehr gutem Zustand. Einzig der Wildwuchs auf den Stehplätze (5 Reihen auf einer Längsseite) und die Wurzelschäden an einem Ende der Tribüne lassen den Hauptplatz leicht ungepflegt daherkommen. Das Testspiel zwischen der II. Mannschaft, die erstmal zu zehnt anfing, und dem türkischen Verein Türk Gencligi (Türkische Jugend) Euskirchen fing flott an, schnell ging Weilerswist in Führung, dann Chancen auf beiden Seiten, aber nach 15 Minuten ebbte das auch schon wieder ab. Erst kurz vor der Halbzeit das 2:0, nach der Pause in einem eher langweiligen Spiel das 3:0 und 4:0. Dann kamen die Gäste noch mal heran auf 4:3. SSV Weilerswist 4:3 Euskirchen Türk Gençliği Danach schnell quer durch den Landkreis Euskirchen in die hinterste Eifel bis fast an die belgische Grenze. In Blumenthal, einem der kleinen mit Schleiden verwachsenen Orte an der Olef befindet sich in einem Tal an der Olef ein unebener welliger Dorffußballplatz mit schönem Holzverschlag zum Sitzen und mit den Kabinen. Den Platz erreicht man über eine enge Zufahrt von der Hauptstraße. Auf dem idyllisch gelegenen Platz entwickelte sich ein mittelmäßiges Kreisliga C-Testspiel. SG 92 II war von Anfang an besser, kassierte aber mit einem Konter das 0:1. Satzvey bekam danach aber kaum noch was auf die Reihe. Vor der Pause noch das 1:1 und 2:1, am Ende sogar noch 3:1 für SG 92 Hellenthal-Hollerath-Reifferscheid. Normalerweise spielt die SG 92 übrigens entweder in Reifferscheid (sehr schöner Burgblick aber Hartplatz) oder in Hollerath (war ich noch nicht). Hellenthal wird wohl gar nicht mehr genutzt und Blumenthal eben nur sporadisch und eher von Jugendteams.Sportgemeinschaft 92 Hellenthal-Hollerath-Reifferscheid II 3:1 SSC Satzvey Krönung der Tour dann das Pokalfinale in Dreiborn. Der Platz liegt am südlichen Ortsrand an einem Hang unterhalb vom Friedhof mit schönem Blick in die Eifellandschaft. Am besten sieht man alles vom Hang aus (oder hinter der Hecke vom Friedhof aus, wenn man keine 5€ für ein Kreispokalfinale zahlen will...) Der Eingangs- und Kassenbereich ist mit dem Vereinslogo auch ganz gut gemacht. Der Achtligist TSV Schönau und der Sechsligist SV SW Nierfeld trafen aufeinander. Der Klassenhöhere kam souverän ins Finale – wenn kein Söldnertrupp vom Euskirchener TSC im Weg steht, geht das ja jetzt – und Schönau hatte so einige Knaller dabei: Halbfinale 1:0 nach Verlängerung in Feytal gewonnen, 1. Runde aber 23:0 in Satzvey. Dazwischen auch mal kampflos weiter, da die SG 92 in ihrer Opferrolle verharrte: „1. Mannschaft boykottiert Pokalspiel wegen Unsportlichkeit des Gegners / Am gestrigen Dienstagabend weilte eine kleine Delegation der Sg92 in Hennef beim FVM-Präsidium um eine Entscheidung bezüglich der Staffeleinteilungen für die Saison 2018/2019 entgegenzunehmen. [...] Gegen 21 Uhr erreichte das Team dann die Information, dass man in der kommenden Saison in der Kreisliga B an den Start geht und nicht wie erhofft in der Kreisliga A [Anm.: SG 92 war hinter Schönau nur 2., aber punktgleich trotz sehr viel schlechterem Torverhältnis]. [...] Nachdem das Urteil bezüglich der Staffeleinteilung gefallen war, ist uns auch klar, dass wir in der Kreisliga B spielen und unser kommender Gegner im Kreispokal (TSV Schönau) in der Kreisliga A. Wie im Kreispokal üblich, hat der Verein der in der tieferen Klasse spielt (in diesem Falle die Sg92) also auch Heimrecht. Der Staffelleiter für den Kreispokal, Heinz-Thomas Schenk, bat im Anschluss an das Urteil die beiden anwesenden Vereine sich zusammen zu setzen und zu klären, wo und wann das Pokalspiel stattfinden soll. Das Ergebnis aus diesem Gespräch heraus war, dass das Spiel in Hollerath um 19:30 Uhr angepfiffen wird. Das Spiel wurde im Zuge dessen von 19:00 Uhr auf 19:30 Uhr verlegt, damit Schönau, aufgrund der weiten Anreise, keine Nachteile hat.Doch neben der bereits negativen Nachricht bezüglich der Degradierung in die Kreisliga B, bekam man auch noch zur späteren Stunde (ca. 23 Uhr) die Nachricht aus Schönau, dass das Heimreicht doch nicht getauscht wird und wir als unterklassige Mannschaft nach Schönau anreisen sollen. Das lächerliche Argument welches Schönau hierzu angab war, dass wir noch drei Tage in der Kreisliga A gelistet sind, bis das Urteil rechtskräftig ist. Es könnte ja noch ein Verein Einspruch einlegen. Aus unserer Sicht ist dies ein grobes Foulspiel an den Fair-Play-Gedanken. [...] Als würde es nicht schon reichen, dass wir vom Kreis bereits seit Wochen als Spielball zwischen den Ligen A und B hin- und hergeworfen werden. Nein, nun meint auch die TSV Schönau auf dieses Boot aufspringen zu müssen und uns ebenfalls wie ein Spielball in Bezug auf das Heimrecht hin- und her zu werfen.Aus diesem Grunde haben wir uns als Mannschaft, nach Rücksprache mit dem Verein, dazu entschlossen, das Pokalspiel in Schönau nicht anzutreten. [...] gez. 1. Mannschaft der SG 92“ (http://www.sportgemeinschaft92.de/sg-92-der-spielball-des-fussballkreis-euskirchens/).

Heute vor gut 700 Zuschauern ein einseitiges Spiel. Nierfeld schnell in Führung, machte dann nichts mehr, bis Schönau ausglich, drehte die Partie aber auf 3:1 (allerdings ein zweifelhafter Elfer zum dritten Tor) vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel Schönau völlig abgemeldet und Niersfeld spielte sehr gefällig in diesem ansehnlichen aber über weite Strecken v.a. aufgrund des Leistungsunterschieds eines Finales unwürdigen Partie auf. 6:1 am Ende.

Mal sehen, ob die Saison in diesem Gurkenkreis skandalfrei verläuft. Sie fing schon mal schlechtmöglich an. Bei dem Spielplan ist aber noch eine Steigerung drin: ich tippe auf 5 Monate Winterpause wegen angeblich unbespielbarer Plätze von November bis Ende März, die in 3-4 Spielen pro Woche von April bis Juni gipfelt inklusive Wettbewerbsverzerrung. TSV Schönau 1:6 SV Nierfeld Statistik:
- Grounds: 2.235 (3; diese Saison: 23 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.409 (3; diese Saison: 24)
- Tourkilometer: 170 (170km Auto)
- Saisonkilometer: 4.020 (3.530 Auto, davon 0 Mietwagen/ 490 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 29 [letzte Serie: 35, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 629 Wochen.

Montag, 22. Januar 2018

W599III: Einseitige Handballpartien in Euskirchen und Zülpich

TuS Chlodwig Zülpich 1896 .............................. 38
SG Ollheim-Straßfeld III .................................. 19
- Datum: Sonntag, 21. Januar 2015 – Beginn: 17.40
- Wettbewerb: 1. Kreisklasse Bonn-Euskirchen-Sieg (9. Handballliga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 38-19 nach 60 Min. (2x30) – Halbzeit: 20-7
- Tore: NN
- Gelbe Karten: NN
- Zeitstrafen: NN
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Dieter-Pritzsche-Halle/ Sporthalle Blayer Straße I (Kap. 500, davon 480 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 2 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Zülpich spielte sehr gut, Ollheim war überfordert)

TV Palmersheim FR ........................................... 29
HSV Troisdorf FR II ............................................ 7
- Datum: Sonntag, 21. Januar 2015 – Beginn: 15.15
- Wettbewerb: Frauen-Kreisklasse Bonn-Euskirchen-Sieg (9. und unterste Frauenhandballliga)
- Ergebnis: 29-7 nach 60 Min. (2x30) – Halbzeit: 13-3
- Tore: NN
- Gelbe Karten: NN
- Zeitstrafen: NN
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Jahnhalle Euskirchen (Kap. 100, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon keine Gästefans?)
- Unterhaltungswert: 3,0/10 (Langsames und einseitiges Spiel mit dem der Liga entsprechenden Niveau) TV Palmersheim FR 29:7 HSV Troisdorf FR II Photos with English Commentary:
a) Women’s Handball: TV Palmersheim vs. HSV Troisdorf II
b) Men’s Handball: Chlodwig Zülpich vs. Ollheim-Straßfeld III

Nach der langen Fahrt nach Baden-Württemberg ging es am Sonntag etwas später auf die Piste und nur zum unterklassigen Handball. Eine gescheite Radtour ließ ich mir aber nicht nehmen: 90km waren es dann insgesamt bei weitestgehend trockenem aber kaltem Wetter. Zuerst nach Euskirchen. Dort gibt es nur selten in der Jahnhalle Sportveranstaltungen. Die Jahnhalle macht von außen einen guten Eindruck, doch wenn man durchs große Foyer durch ist, betritt man eine ausbautenlose Durchschnittshalle. Auf ein paar Turnbänken verteilten sich die üblichen unfreundlichen Eifel-Rheinländer. Gastgeber waren aus dem benachbarten Palmersheim – die spielen meistens in Kuchenheim, einem anderen Nachbardorf – die Frauen vom TVP. Zugast war die Reserve des HSV Troisdorf. Die zeigten auch warum sie Tabellenletzter sind und gingen 29:7 unter. Warum kein Seitenwechsel gemacht wurde, war mir schleierhaft. Chlodwig Zülpich 38:19 SG Ollheim-Straßfeld III Ich fuhr dann gen Zülpich, kehrte aber noch im sehr guten Imbiss zum Eck, das Eck ist gegenüber der Kaserne an der B266 am Ortsausgang Richtung Euenheim, Ecke Basingstoker Ring, ein. Hervorragendes Gyros! In Zülpich angekommen, wurde schon gespielt, da die Vollidioten statt um 18 Uhr in der Nebenhalle um 17.40 in der Haupthalle anfingen. 5 Minuten um, 2:2. Na gut, das interessante kam ja noch: Chlodwig Zülpich zeigte, warum sie Tabellenführer und bald Kreisliga sind und warum der Gast, SG Ollheim-Straßfeld III, nur im Mittelfeld der 1. Kreisklasse steht (wobei sie über weite Phasen wie 3. Kreisklasse spielten). Binnen sieben Minuten stand es 10:2, nach 18 Minuten 13:3, bei Halbzeit 20:7. Nach der Pause das gleiche Bild. Ollheim völlig unfähig, Zülpich kaum gefordert. Einer, der einen der dutzenden Tempogegenstöße verballerte, machte dann wie im Training einfach einige Liegestütze während des laufenden Spiels mitten auf dem Feld. Der Schiri zeigte sich humorlos und drohte mit Platzverweis bei Wiederholung und Ollheim beschwerte sich auch wegen Unsportlichkeit – aber man muss wirklich sagen, dass dieser Gegner aufgrund seiner schwachen Leistung nicht mehr als ein Trainingspartner war. Am Ende ließ Zülpich noch ziemlich schleifen, sodass es „nur“ 38:19 ausging. Eigentlich hätte vom Spielverlauf her alles Richtung 45:15 sein müssen... Chlodwig Zülpich 38:19 SG Ollheim-Straßfeld III Statistik:
- Grounds: 2.096 (2; diese Saison: 115 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.249 (2; diese Saison: 144)
- Tourkilometer: 90 (90km Rad)
- Saisonkilometer: 31.300 (21.150 Auto, davon 4.280 Mietwagen/ 10.460 Flugzeug/ 1.480 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 52 [letzte Serie: 108, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 599 Wochen.

Dienstag, 14. Februar 2017

W550III: Radtour nach Euskirchen; Fußball und Handball in Kuchenheim

Jugendsportgemeinschaft Erft 01 C ...................... 7
1. FC Köln U16-Mädchen ....................................... 0
- Datum: Samstag, 11. Februar 2017 – Beginn: 15.30
- Wettbewerb: Testspiel C-Junioren Mittelrheinliga gegen B-Juniorinnen Regionalliga West (2. U15-Liga gegen 2. U17-Juniorinnen-Liga)
- Ergebnis: 7-0 nach 75 Min. (3x25) – Drittel: 1-0, 3-0, 3-0
- Tore: 1-0 15. (13), 2-0 35. (11), 3-0 46. (11), 4-0 48. (12), 5-0 60. (17), 6-0 65. (6), 7-0 69. (4)
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Kuchenheim (Kap. 1.030, davon 30 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Recht unterhaltsames Testspiel)

D-Junioren Futsal-Cup des Kreises Euskirchen
- Datum: Samstag, 11. Februar 2017 – Beginn: 9.30
- Wettbewerb: Hallenfußballkreismeisterschaft der U13 (Teilnehmer aus den 2.-4. U13-Ligen)
- Sieger: Euskirchener TSC
- Austragungsort: Ohm-Mirgel-Halle (Euskirchen; Kap. 400, davon 300 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 75 (überwiegend ETSC)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Erstaunlich gute und packende Finalrunde)

TV Palmersheim 1920 A ....................................... 37
HSG Niederpleis – Sankt Augustin A .................. 20
- Datum: Samstag, 11. Februar 2017 – Beginn: 12.00
- Wettbewerb: A-Junioren Bezirksliga Bonn-Euskirchen-Sieg (4. U19-Handballliga)
- Ergebnis: 37-20 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 16-8
- Tore: NN
- Gelbe Karten: Nr. 15 (Palmersheim); Nr. 4 (Niederpleis)
- Zeitstrafen: Nr. 15, 6, 18, TW, NN, NN (Palmersheim = 12 Minuten); 3x Nr. 15, Nr. 3 (Niederpleis = 8 Minuten)
- Rote Karten: Nr. 15 von Niederpleis (40. Min. dritte Zeitstrafe)
- Austragungsort: Peter-Weber-Halle Kuchenheim (Kap. 500, davon 400 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 2 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Ganz ordentliches, leider sehr einseitiges Spiel) TV Palmersheim A 37:20 TuS Niederpleis A (Kuchenheim) Photos with English Commentary:
a) Under-19 Handball: Palmersheim v Niederpleis
b) Under-13 Futsal: District Cup Euskirchen
c) Under-15/16 Football: Erft v 1.FC Köln Girls

Samstag fuhr ich trotz Schneeregens mit dem Rad eine 70km-Tour nach Euskirchen. Erstmal in den Ortsteil Kuchenheim mit seiner aus einem gesichtslosen Kunstrasen und einer ganz ansprechend gestalteten Sporthalle bestehenden Sportanlage. Die Peter-Weber-Halle hat grüne Schalensitze und ganz schöne bauliche Formen. Kuchenheim hat allerdings keinen eigenen Sportverein, sondern ist der Anziehungspunkt für Vereine aus umliegenden Orten, so auch die Handballer vom TV Palmersheim. Deren A-Jugend spielte in der Bezirksliga (4. von 5 Ebenen) gegen die HSG Niederpleis – Sankt Augustin. Nach 15 Minuten zeichnete sich ab, dass der Gast chancenlos bleiben sollte. 16:8 bei Halbzeit, 37:20 am Ende. Teilweise wirklich tolle Tore, die da erzielt worden! Die Schiedsrichter lieferten eine an sich sehr gute Leistung ab; die sahen alles – aber teilweise sahen sie doch ein bisschen viel: mehrere Zeitstrafen waren arg übertrieben. U13-Futsal-Cup Euskirchen Dann wollte ich in Euskirchen eigentlich Fußball gucken, aber so gut wie alle Fußballspiele wurden abgesagt. Weil es ein bisschen schneite – was für Lutscher, dass die zum Geradeauslaufen bei Schnee zu behindert sind! Aber Hallenfußball gab es in der Ohm-Mirgel-Halle, einer originell verbauten Handballhalle mit Holzbänken, direkt am Stadion von Euskirchen. Die Ergebnisse des Turniers findet man hier.
Ich bekam nur die Endrunde mit. Aber die hatte es auch in sich: sehr emotionale und flotte Spiel, teils derbe Fouls bei der U13, begünstigt durch mäßig pfeifende Schiedsrichter und cholerische Trainer. Wenig überraschend gewann der Klassenhöchste, der TSC Euskirchen diese Kreismeisterschaft gegen die SG Dreiborn. JSG Erft C 7:0 1. FC Köln U16 female youth Zurück in Kuchenheim gab es – oh Wunder bei den rheinischen Weicheiern – Fußball ohne Dach überm Kopf. Und das bei Schneeregen. Ein seltsames Testspiel auf dem oben beschriebenen, gesichtslosen Kuchenheimer Kunstrasen zwischen der ortsansässigen JSG Erft 01 bzw. deren C-1 (Jahrgang 2002) und den U16-Mädchen des 1.FC Köln. Das war zwar gar nicht schlecht, was die jüngere B-Jugend des 1.FC da am Ball zeigte, aber vors gegnerische Tor kamen sie kaum. Und wenn, dann harmlos. Die JSG Erft gewann das faire und von einem noch sehr jungen Unparteiischen sicher geleitete Spiel am Ende mit 7:0. Kuchenheim Statistik:
- Grounds: 1.849 (3; diese Saison: 170 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.954 (3; diese Saison: 214)
- Tourkilometer: 70 (70km Rad)
- Saisonkilometer: 38.560 (36.160 Auto, davon 650 Mietwagen/ 1.510 Fahrrad/ 370 Schiff, Fähre / 290 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 67 [letzte Serie: 2, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 550 Wochen.

Montag, 20. Juni 2016

W516IV: Abstiegsfernduelle in der Eifel

SpVg Nöthen-Pesch-Harzheim ....................... 1
SG Rotbachtal/ Strempt .................................. 1
- Datum: Sonntag, 19. Juni 2016 – Beginn: 12.30
- Wettbewerb:Kreisliga B, Euskirchen/ Staffel 2 (9. Liga, 5. Amateurebene)
- Ergebnis: 1-1 nach 92 Min. (43/49) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 42. Alexander Martens („Hand“elfmeter), 1-1 57. Tim Zimmer
- Verwarnungen: Jan Becker, Alexander Martens, Patrick Zentarra (alle Rotbachtal)
- Platzverweise: Athanasios Noutos von Nöthen-Pesch-Harzheim wg. angeblichen Handspiels auf der Torlinie in der 41. Min.
- Austragungsort: Sportplatz Pesch (Kap. 360, davon 60 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 80 (davon ca. 30 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Kein gutes, aber ein flottes und sehr spannendes Spiel)

SC 1925 Wißkirchen ........................................ 4
VfB Blessem 1924 II ......................................... 0
- Datum: Sonntag, 19. Juni 2016 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb:Kreisliga B, Euskirchen/ Staffel 1 (9. Liga, 5. Amateurebene)
- Ergebnis: 4-0 nach 90 Min. (46/44) – Halbzeit: 1-0
- Tore: 1-0 27. Nico Lehner, 2-0 62. Alexander Rückert, 3-0 79. Nico Lehner, 4-0 90. Dennis Wittenberg
- Verwarnungen: Roman Engel, Stefan Hilger (Wißkirchen); 2x Marco Schuster (?), 2x Jean-Pierre Durocher, Dominic Zens, Florian Stammel (Blessem)
- Platzverweise: Thomas Ley von Wißkirchen (83. Rot wg. Beleidigung eines Gegenspielers), Marco Schuster oder anderer Spieler von Blessem (77. Gelb-Rot wg. Fouls und Bedrohung des Schiedsrichters), Jean-Pierre Durocher von Blessem (80. Gelb-Rot wg. Foul und Meckern)
- Austragungsort: Sportplatz Wißkirchen (Kap. 300 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 70 (davon ca. 3 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 3,0/10 (Über weite Strecken schlechtes und langweiliges Spiel, dass durch ein paar Tore und Platzverweise v.a. in Hälfte zwei erträglich gestaltet wurde) SpVg Nöthen-Pesch-Harzheim 1:1 SG Rotbachtal Strempt (Kreisliga B, Euskirchen) Photos with English Commentary:
a) Amateur Football I: SpVgg Nöthen-Pesch-Harzheim v SG Rotbachtal Strempt
b) Amateur Football II: SC 1925 Wißkirchen v VfB Blessem Reserves
c) Sightseeing Rureifel: Aremberg Castle Ruin and Palace, Wensburg Castle Ruin

Die Eifeltour am heutigen Sonntag war eigentlich als Radtour gedacht, aber mir war aufgefallen, dass ich in einer Ecke der Eifel noch mehrere Burgen nicht besucht hatte – und das wäre per Rad zu zeitintensiv gewesen. Selbst mit dem Auto reichte es nur für zwei Burgen und zwar auf der rheinland-pfälzischen Seite direkt an der Landesgrenze zu NRW. Zuerst die überhaupt nicht ausgeschilderte und abseitig gelegene Wensburg bei Obliers: man kann den Waldweg natürlich auch mit dem Auto (Allrad v.a. bei nassem Wetter notwendig) fahren und kurz vorm Burgtor im Knick parken, aber es ist leider verboten. Idiotischerweise steht die gute Infotafel zur Burg hinter der Brücke mit dem Durchfahrtverbotenschild und ohne jeden Hinweis auf die Burg selber. Auch der Wanderweg ist unzulänglich beschildert, sodass ich nur per Orientierungssinn – aber treffsicher – zur sehr zugewachsenen und recht ausgedehnten Ruine fand. Die Ringmauern sind teilweise abgetragen, haben aber noch zwei eindrucksvolle Tore und der Kernbereich ist ganz gut erhalten: der Turm wurde auch mal modernisiert, ist dann aber innen zusammengefallen.

Gut ausgeschildert, einfacher mit dem Auto zu erreichen (aber eigentlich auch verboten und wenn auch Allrad nicht notwendig ist; aber das spitze Pflaster ist schlecht für die Reifen) und ähnlich ist die Burg in Aremberg. Dort stehen zugewucherte Mauerreste einer zerstörten Festung und mitten rein wurde ein neuer Wohnturm gesetzt. Schon auf dem Weg zur eigentlichen Burg liegen zwei kleine Gebäuderuinen. Wensburg castle ruin Zum Fußball: das erste Spiel war wegen des Fernduells gegen den Abstieg aber auch dem Platz interessant. Im Nettersheimer Ortsteil Pesch liegt der Platz, der aufgrund eines Haltestellenwartehäuschens, das als Tribüne genutzt wird, glatt als Stadion durchgehen kann, landschaftlich sehr schön außerhalb des Ortes auf einem Berg, wo steile, teils nur geschotterte oder gepflasterte Wege hochführen. Einige Gästefans und Eltern der Gastmannschaften für das Jugendturnier am Nachmittag waren mit der Anfahrt überfordert, parkten falsch oder kamen in der zugegebener maßen für Kleinwagen zumindest grenzwertig befahrbaren Wiese, die als Parkplatz diente, nicht zurecht. Während des Kreisliga-B-Spiels wurde auch jemand ausgerufen, weil einer in seinen korrekt geparkten Wagen gefahren war – offensichtlich Spielereltern, die zu blöd zum Rangieren waren. Auch Rentner aus Strempt tobten neben mir rum, dass sie sich beim Einparken auf der Wiese helfen lassen mussten. Ich frage mich da aber: warum müssen solche Verkalkten noch Auto fahren?! Ihr wollt zum Spiel? Schön! Wenn es keinen Bahnanschluss gibt, dann lasst euch von Leuten fahren, die Autofahren können: aber wenn ich sehe, wie bei Schnee (also vergleichbaren Bodenverhältnissen) im Rheinland oder insgesamt in NRW gefahren wird und unbefestigte Wege sind ja alle gesperrt, da hat auch kaum jemand Fahrpraxis auf schwierigen Wegstrecken, weil die Rheinländer auch wenig verreisen… aber wer halbwegs Autofahren kann, der meistert die Wiese auch mit einem Ford KA oder Smart…

Jedenfalls trat die Spielgemeinschaft Nöthen-Pesch-Harzheim als bereits abgestiegener 15. gegen den 13. aus Strempt an. Rotbachtal Strempt musste noch den 14. Firmenich/ Satzvey/ Feytal, die gleichzeitig in Satzvey auf die bereits geretteten Sportfreunde Marmagen-Nettersheim II treffen, abschütteln. Auch Sötenich II war noch nicht gerettet – die spielten gegen Ülpenich. Der unebene Rasen ließ den Ball holpern, wie üblich wurde rustikal reingegangen und das unterhaltsame aber nicht sonderlich gute Spiel von Blasmusik begleitet, da zum Vereinsfest eine entsprechende Band zugegen war. Der Schiedsrichter pfiff an sich gut, traf aber eine höchst zweifelhafte Entscheidung kurz vor der Pause, als er eine Abwehraktion eines Peschers auf der Torlinie als absichtliches Handspiel wertete: der Ball rutschte dem Torwart durch die Hände, ein Pescher blockte ihn vor der Linie mit der Brust, evtl. auch mit Brust und Schulter, aber ganz sicher nicht mit dem Oberarm ab. Da muss man als erfahrener Schiri die Souveränität haben, weiterlaufen zu lassen. So kam Strempt zu einem billigen Elfmetertor. Kurioserweise waren die Rotbachtaler dann die schlechtere Mannschaft gegen 10 Pescher. Die erzielten auch kurz nach der Pause den Ausgleich und Strempt war in über 30 Minuten nicht fähig, den rettenden Siegtreffer zu machen. Da zeitgleich Sötenich 2:2 spielte und Firmenich/ Satzvey/ Veytal 3:2 gewann, stieg Rotbachtal Strempt ab. Dieses und das andere Spiel, das ich von denen gesehen habe, lassen auch die Aussage zu, dass der Abstieg in die Kreisliga C nicht unverdient war. SpVg Nöthen-Pesch-Harzheim 1:1 SG Rotbachtal Strempt (Kreisliga B, Euskirchen) Die 15-Uhr-Spiele der Kreisliga B (alle anderen Ligen waren schon letzte oder vorletzte Woche beendet worden) waren allesamt auf uninteressanten Plätzen bzw. auf interessanten aber schon besuchten Plätzen, sodass ich die vom Abstiegsfernduell her brisanteste Paarung aufsuchte. In Wißkirchen bei Euskirchen wird auf einem absolut hässlichen Platz, der aber zu dem hässlichen, gesichtslosen Dorf passt, gekickt. Man kann nur ebenirdisch auf einer Seite stehen, rundherum verschandeln Zäune und Fangnetze den Blick auf die ohnehin uninteressante Landschaft. Das einzig Gute am Platz: der Rasen.

Auch hier fanden sich so einige Zuschauer ein, die Parkplatzsituation war freilich einfacher, allerdings war auch hier die Atmosphäre recht entspannt. Ein paar Leute rauchten Shisha auf den Stufen des Sportlerheims, andere erzählten sich Anekdoten, was diese Saison am geilsten war. Typischerweise nannten die jungen Leute irgendeine Schlägerei bei einem Spiel in Lechenich oder Mechernich, wo irgendein russischer Spieler mit einem Ast attackiert wurde… Ohnehin hatte ich den Eindruck, hier trotz rustikaler Szenen und mehrerer Platzverweise sehr vernünftige Spiele gesehen zu haben: wenn ich bedenke, dass ein Strempter beim ersten Siel neben mir noch ein Video von zwanzigminütigen Tumulten bei einem Spiel zwischen Billig und Sötenich herumzeigte, die ausbrachen, da ein Sötenicher Spieler – soll bekanntermaßen Hooligan, Neonazi oder beides sein – einen Billiger mitten im Spiel umboxte…

Allerdings war die Partie hier über weite Strecken sogar langweilig. Wißkirchen musste gewinnen und auf die Niederlage oder Unentschieden der punktgleichen Flamersheimer beim nicht mehr aufstiegsfähigen Zweiten in Sötenich hoffen, wobei Erftstadt-Lechenich III mit nur zwei Punkten mehr auch noch nicht gerettet ist: gewinnen Wißkirchen und Flamersheim, während die III. verliert, sind letztere in der Kreisliga C. Blessem II steht sicher im guten Mittelfeld. Es sollte so sein, dass Flamersheim 3:0 verlor und Lechenich III 4:4 kickte (Was? Viele Tore? Billig gegen Weilerswist ging zeitgleich 6:7 aus! Das sind viele Tore!). Und Wißkirchen bestimmte die Partie. Das 1:0 war abseitsverdächtig aber vom Spielverlauf her verdient. Das 2:0 blitzsauber gekontert und das 3:0 angeblich laut Blessemern vorher im Aus, der unsichere Schiri – der aber auch v.a. von den Gästen unfair zugemault wurde – gab aber Anstoß, wobei er den Treffer dann im Spielbericht nicht erwähnte oder zählte. Genau darum schreibe ich immer mit bei solchen Spielen… Als in der 90. noch ein schöner Sololauf zum 4:0 versenkt wurde, waren es nur noch 10 gegen 9 Akteure auf dem Feld. Innerhalb von sechs Minuten flogen drei Leute vom Platz: ein Blessemer mit Gelb-Rot nachdem er auf den Schiedsrichter nach einem nicht geahndeten Foul an ihm losstürmte und ihn bedrohte, ein weiterer Blessemer nach wiederholtem Meckern und dann auch ein Wißkirchener, der einem Blessemer Wichser sagte, dass er ein Wichser ist, weil er ihn angerotzt hatte… Also auch eine Szene wo man vom Schiri erwarten kann, mehr Fingerspitzengefühl zu zeigen und es hier halt mal bei Gelb für das pöbelnde Opfer dieser asozialen Attacke zu belassen… SC Wißkirchen 4:0 VfB Blessem II (Kreisliga B, Euskirchen) Statistik:
- Grounds: 1.655 (2 neue; diese Saison: 240 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.711 (2; diese Saison: 275)
- Tageskilometer: 150 (150km Auto)
- Saisonkilometer: 60.090 (39.590 Auto, davon 6.450 Mietwagen/ 9.120 Flugzeug/ 8.230 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 2.750 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 54 [letzte Serie: 97, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 516 Wochen.

Donnerstag, 9. Juni 2016

W515II: Wertloser Sieg am Neffelsee

T.B.-S.V. Füssenich-Geich 1895 ..................... 3
VfB Blessem 1924 ............................................ 1
- Datum: Mittwoch, 8. Juni 2016 – Beginn: 19.15
- Wettbewerb: Kreisliga A, Euskirchen (8. Liga, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 3-1 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 0-1 53. Alexander Statz, 1-1 58. Holger Hnida, 2-1 84. Luka Reibold, 3-1 89. David Sasse
- Verwarnungen: Jakob Raudzus ? (Füssenich); Kevin Wulf, Alexander Statz (Blessem)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz am Neffelsee (Füssenich; Kap. 720, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 60 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,5/10 (Gutes Mittelmaß; das 3-1 war ein klasse Schlusspunkt für das Spiel) TB-SV Füssenich-Geich 3:1 VfB Blessem (Kreisliga A Euskirchen) Photos with English Commentary:
Amateur Football: Füssenich-Geich defeat Blessem

Alles entschieden in der Kreisliga A Euskirchen seit letztem Wochenende? Nein, denn aus irgendeinem Grund (vielleicht Unwetter, die in Füssenich heftiger waren als woanders) fand das Spiel zwischen Füssenich-Geich am Neffelsee bei Zülpich und dem VfB Blessem nicht Sonntag, sondern erst diesen Mittwoch statt! Problem: für Füssenich-Geich ist der Klassenerhalt noch drin. Um die Zweite von Germania Erftstadt-Lechenich von Rang 13 zu verdrängen und eben nicht Oleftal und Dollendorf-Ripsdorf in die Kreisliga B zu folgen, müsste Füssenich-Geich allerdings mit 13 Toren Unterschied gewinnen. Da ich nicht herausfinden konnte, ob irgendwie der direkte Vergleich noch zählt und es aber bei Torverhältnissachen wie in der Situation selten mit rechten Dingen zugeht und der Platz auch ganz idyllisch – zwar kein Seeblick, aber Blick auf Kirche, Gehöfte, viele Bäume und schöne Absperrung – liegt, fuhr ich mit der S-Bahn nach Euskirchen und von dort mit dem Rad weiter.

Das Spiel war nicht schlecht, v.a. der Gastgeber spielte offensiv, kam aber bis zur Pause nicht zu einem Tor. Blessem konterte nur. In der zweiten Halbzeit konnten sie so die Führung erzielen. Allerdings hatte die nur 5 Minuten Bestand, ehe Füssenich-Geich ausglich. Danach ebbte das Spiel etwas ab. Ein paar Chancen auf beiden Seiten und die nach wie vor etwas aktivere Heimmannschaft traf in der Schlussphase zur Führung und mit der letzten Aktion des Spiels zum 3:1 mit einer direkt Abnahme mit Scherenschlag. Abgestiegen ist Füssenich-Geich aber dennoch. Die Rückfahrt ging schnell und leicht nach Euskirchen. Von dort wieder mit dem Zug, der voller Asis und Säufer war, nach Bonn zurück. TB-SV Füssenich-Geich 3:1 VfB Blessem (Kreisliga A Euskirchen) Statistik:
- Grounds: 1.647 (1 neuer; diese Saison: 232 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.703 (1; diese Saison: 267)
- Tageskilometer: 110 (60 km Bahn, 50km Rad)
- Saisonkilometer: 59.320 (39.010 Auto, davon 6.450 Mietwagen/ 9.120 Flugzeug/ 8.090 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 2.700 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 51 [letzte Serie: 97, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 515 Wochen.