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Sonntag, 1. September 2019

W683II: Liga, Pokal und Test im Jugendbereich zwischen Sieg und Eifel

FC Hennef 05 B .................................................. 0
Fortuna Düsseldorf B ........................................ 0
- Datum: Samstag, 31. August 2019 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: B-Junioren Bundesliga West (1. U17-Fußballliga)
- Ergebnis: 0-0 nach 83 (40/43) Minuten – Halbzeit: 0-0
- Tore: deine Mudda
- Gelbe Karten: 1x Hennef
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Stadion im Anton Klein Sportpark (Kapazität: 4.300, davon 300 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 150 (davon 100 zahlende und ca. 25 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 0,5/10

JSG Mechernich/ Feytal/ Weyer D ................. 4
TuS 1927 Vernich D .......................................... 2
- Datum: Samstag, 31. August 2019 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: D-Junioren Kreispokal Euskirchen, Runde 1 (sogenannter „Sparkassenpokal“; D-Junioren-Kreisliga Euskirchen Staffel 6 gegen 1; jeweils 2. und unterste U13-Fußballliga)
- Ergebnis: 4-2 nach Verlängerung, d. h. 70 (30/30;5/5) Minuten – Halbzeit: 1-2, reguläre Spielzeit: 2-2, Verlängerung 4-2 (1-0/ 1-0)
- Tore: 1-0, 1-1, 1-2, 2-2, 3-2, 4-2
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Schulzentrum Mechernich (Kapazität: 200 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 22 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,5/10

JSG Erfthöhen/ Keldenich/ Scheven A: 1
SG Schönau/ Nöthen-Pesch-Harzheim/
Mutscheid ..............................................: 9
- Datum: Samstag, 31. August 2019 – Beginn: 17.00
- Wettbewerb: Testspiel (A-Junioren Kreisklasse Euskirchen Staffel 3 gegen 2; jeweils 5. und unterste U19-Fußballliga)
- Ergebnis: 1-9 nach 90 (45/45) Minuten – Halbzeit: 1-4
- Tore: 0-1, 1-1, 1-2, 1-3, 1-4, 1-5, 1-6, 1-7, 1-8, 1-9
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: 1x Erfthöhen u. 1x Schönau (jeweils mündlicher Platzverweis nach gegenseitigen Tätlichkeiten in der 60. Minute)
- Austragungsort: Sportplatz Frohngau (Kapazität: 816, davon 16 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 13 (davon ca. 6 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 FC Hennef U17 0:0 Fortuna Düsseldorf U17Photos with English commentary:
a) Under-17 League: Hennef vs. Düsseldorf
b) Under-13 Cup: Mechernich vs. Vernich
c) Under-19 Friendly: Erfthöhen vs. Schönau
d) Eifel: New Artificial Turf in Derkum (Sportfreunde DHO)

Da es drei Jugendspiele auf selten bis extrem selten genutzten Sportanlagen zu sehen gab, musste ich das Auto nehmen. Radtour dann erst am Sonntag. Spiel 1 hätte ich mir aber auch sparen können, aber nun habe ich wenigstens alle drei Plätze des Hennefer Sportparks durch. Der Rasenplatz mit den Tribünen auf den Längsseiten (jeweils Stehstufen, davon die Gegenseite mit halb-abgebauten Zäunen und die Hauptseite mit Hang, freier Sicht und einer überdachten Sitztribüne in der Mitte) ist knapp vor dem mittleren Kunstrasen der attraktivste Platz, wird aber nur bei besserem Wetter von der I. Männermannschaft und den höherklassigeren Juniorenteams bespielt. Die B-Jugend spielt sogar Bundesliga, aber man fragte sich schon nach wenigen Minuten warum. Und was Fortuna Düsseldorf da für eine bekackte Karnevalstruppe geschickt hatte, war auch nicht zu verstehen: hohes Tempo, teilweise auch sehr gute Zuspiele und Ballbeherrschung – aber dann immer wieder technisch unterirdische Mängel und vor allem Schüsse, die bei jeder männlichen Kreisklasse-Mannschaft besser klappen! Was für ein Schrott von beiden Teams! So eine Scheiße habe ich ja seit vielen Monaten nicht mehr gesehen, selbst das letzte 0:0 im Mai war um Welten besser, da dort einfach ganz knappe Torszenen vergeigt wurden und nicht wie hier ständig meterhoch drüber oder abgerutscht in Richtung Eckfahne gesemmelt wurde. Und so was will in wenigen Jahren Geld mit Fußball verdienen? Verkauft lieber Sportgeräte bei INTERSPORT, ihr Nichtskönner! JSG Mechernich/ Feytal/ Weyer D 4:2 n.V. TuS Vernich DAuch bei Spiel zwei musste man sich mit Fußballsachverstand so manches fragen, aber an den Jungs von Mechernich/ Feytal/ Weyer und TuS Vernich lag es nicht. Die beiden D-Jugendteams zeigten ein mittelmäßiges Spiel, das aufgrund des Pokalmodus besonders spannend war: den schönen hohen Schuss zum 1:0 glich Vernich kurz darauf mit Torwarthilfe aus und ging vor der Pause glücklich in Führung. Danach riss der Gastgeber die Partie an sich und glich aus. Es musste nach 60 Spielminuten in die Verlängerung gegangen werden: 2x5 Minuten und zwei Tore für den Gastgeber zum verdienten Weiterkommen. Die oben angesprochenen Fragen: der junge Sportfreund an der Pfeife hatte angeblich seinen ersten Einsatz – sehr schön, dass er dieses schwere Hobby ergriffen hat! Aber hat er schon eine ausreichende Schulung dazu bekommen? Das wirkte leider oft nicht so. Schlimmer sind aber die NRW-typischen Schwachsinnsregeln für diese Jugendklasse: das Halbfeld wird mit 9 gegen 9 zugestellt, damit das Spiel möglichst langsam wird und mittlerweile werden Eckbälle wie beim Hockey „eingerückt“, also statt in die Ecke zwischen Seiten- und Torauslinie, an die Ecke von Toraus- und Strafraumlinie gelegt. Dazu wird auch noch die Abseitsregel angewandt. Unglaublich, was in NRW für ein Schrott an Sonderregeln im Jugendfußball in den letzten Jahren eingeführt wurde!

Gespielt wurde übrigens mal ausnahmsweise nicht im Eifelstadion auf Asche, sondern am Schulzentrum hinter der Sporthalle auf Rasen. Der Schulsportplatz hat leider keine Ausbauten, ist aber eine schön bespielbare Wiese mit Blick in die Anhöhen der Eifel.

In Mechernich gibt es leider wenig Auswahl bei der Gastronomie, sodass die Wahl auf einen unsauberen, unaufgeräumten Asia-Imbiss fiel. Da waren auch etwas weniger Eifel-Asis zu Gast, als in der deutschen Gaststätte am Bahnhof. SG Erfthöhen/ Keldenich/ Scheven A 1:9 SG Schönau/ Nöthen-Pesch-Harzheim/ Mutscheid ADer dritten Ansetzung traute ich nicht. Ich stand schon mal auf dem Platz – aber alleine, weil entgegen der Ansetzung in Tondorf gepielt wurde und nun sollte da, nachdem letzte Saison wohl kein einziges offizielles Spiel dort ausgetragen wurde, ein A-Jugend-Testspiel zwischen der bei der U19 mittlerweile um Keldenich und Scheven ergänzten SG Erfthöhen und der ebenfalls riesigen Spielgemeinschaft von Schönau, Nöthen, Pesch, Harzheim und Mutscheid stattfinden. Nachdem ich durch die Baustelle geholpert und den engen Weg in den Wald hinter gefahren war, standen da aber tatsächlich beide Teams auf dem idyllischen und komplett von Bäumen umstandenen Platz mit der charakteristischen Holzbande herum.

Erfreulicherweise sollte es auch das mit Abstand beste Spiel heute werden! Der flotte Testkick wurde nach anfänglichem Abtasten mit einem Treffer des Gastes eröffnet, der jedoch sofort ausgeglichen wurde. Danach zog der Gast aus Schönau aber bis auf 1:4 davon und konnte in der zweiten Hälfte den Leistungseinbruch der Erfthöhen zu einem überzeugenden 1:9 nutzen. Dabei pfiff der Heimschiedsrichter noch drei Mal aussichtsreiche Angriffe wegen erfundener Abseitspositionen zurück. Das war schon ein gutes spielerisches Niveau der Schönauer/ Nöthener/ Pescher/ Harzheimer und Mutscheider!
Das disziplinarische Niveau von der Truppe war allerdings unter aller Sau und gab daher dem Spiel noch ein dickes Plus – denn genauso etwas wollen wir hören und sehen auf dem Dorf: „ey du mit deiner schwulen Schusstechnik, du Schwanz“ – „die kommen dem im Zweikampf nicht nahe, weil die meinen, dass der schwul ist“ – „[aus dem Spiel heraus zu einem gleichaltrigen Zuschauer, der am Spielerrucksack rummacht] ey, nimm nicht immer meine Kippen, du Wichser“... Als absolutes Highlight natürlich nach einer Stunde die ständigen Provokationen gegen einen Spieler der Heimmannschaft, der dann den Gästespieler aushebelte und eine Schlägerei im Eishockey-Stil vom Zaun brach. Beide wurden mündlich vom Feld verwiesen...
Tore und Tumulte – besser kann ein Testspiele kaum sein! SG Erfthöhen/ Keldenich/ Scheven A 1:9 SG Schönau/ Nöthen-Pesch-Harzheim/ Mutscheid AStatistik:
- Grounds: 2.493 (3; diese Saison: 50 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.722 (3; diese Saison: 73)
- Tourkilometer: 150 (150km Auto)
- Saisonkilometer: 50.060 (44.140 Flugzeug/ 5.450 Auto, davon 1.680 Mietwagen/ 430 Fahrrad/ 40 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 2 [letzte Serie: 72, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 683

Mittwoch, 15. Mai 2019

W667I-III: Ein weiteres Wochenende in der Eifel

Sportgemeinschaft 92 Hellenthal/ Hollerath/
Reiferscheidt ................................................. 3
SG Oleftal 1946 ............................................. 1
- Datum: Sonntag, 12. Mai 2019 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Kreisliga B, Euskirchen, Staffel 3 (9. und unterste Spielklasse, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 3-1 nach 95 (45/50) Minuten – Halbzeit: 2-1
- Tore: 1-0 23. Rühr, 2-0 27. Miller, 2-1 45. Moitzheim, 3-1 47. Mirbach
- Gelbe Karten: Niessen, Mirbach, Dederichs (SG 92); Sommer (Olef)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Hollerath (Kapazität: 1.320, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 90 (davon ca. 7 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10

SC 1919 Merzenich II ....................................... 2
VfR 1919 Vettweiß II ........................................ 3
- Datum: Samstag, 11. Mai 2019 – Beginn: 18.00
- Wettbewerb: Kreisliga C, Düren, Staffel 5 (10. und unterste Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-3 nach 93 (45/48) Minuten – Halbzeit: 1-1
- Tore: 0-1 20. Berg, 1-1 27. Weidgang, 1-2 49. Siegert, 1-3 67. Lenitschek, 2-3 85. Weidgang
- Gelbe Karten: 2x Merzenich, 1x Vettweiß
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportanlage Distelrather Weg/ Rasenplatz (Kapazität: 1.220, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 7 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10

SV Hertha 1911 Buschhoven B ........................ 1
SV Wachtberg 1922 B ....................................... 0
- Datum: Samstag, 11. Mai 2019 – Beginn: 15.45
- Wettbewerb: Kreisliga B-Junioren, Bonn, Staffel 2 (7. und unterste U17-Spielklasse)
- Ergebnis: 1-0 nach 83 (40/43) Minuten – Halbzeit: 1-0
- Tor: 1-0 27. Buhl
- Gelbe Karten: 2x Buschhoven, 2x Wachtberg
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Gemeinschaftssportanlage Buschhoven/ Morenhoven, Platz 2 (Kapazität: 500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 10 (davon ca. 4 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 1,0/10

SC 1928 Roitzheim E ........................................ 0
JSG Erft 01 (Kuchenheim) E/U10-2 ............. 12
- Datum: Samstag, 11. Mai 2019 – Beginn: 13.30
- Wettbewerb: E-Junioren Kreisliga, Euskirchen, Staffel 9a (U11-Liga)
- Ergebnis: 0-12 nach 50 (25/25) Minuten – Halbzeit: 0-5
- Tore: NN
- Gelbe Karten, rote Karten, Schiedsrichter: gibt es da alles nicht
- Austragungsort: Sportplatz Roitzheim (Kapazität: 1.025, davon 25 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 16 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,5/10

JSG Zwanzig 18 (Dahlem-Schmidtheim) E-4: 1
1.FAV/ DJK Konvikt Bad Münstereifel E .... 11
- Datum: Samstag, 11. Mai 2019 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: E-Junioren Kreisliga, Euskirchen, Staffel 8a (U11-Liga)
- Ergebnis: 1-11 nach 50 (25/25) Minuten – Halbzeit: 1-6
- Tore: NN
- Gelbe Karten, rote Karten, Schiedsrichter: gibt es da alles nicht
- Austragungsort: Sportplatz Berk (Kapazität: 750, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 12 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10

FC Scheven 1940 ............................................... 3
TSV Schönau 1934 II ........................................ 0
- Datum: Freitag, 10. Mai 2019 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Kreisliga C, Euskirchen, Staffel 2 (10. und unterste Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 3-0 nach 93 (45/48) Minuten – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 3., 2-0 4., 3-0 55. Müller
- Gelbe Karten: 1x Scheven, 2x Schönau
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Scheven (Kapazität: 750, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 2 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,5/10 FC Scheven 1940 3:0 TSV Schönau II Photos with English Commentary :
a) 10th Division Men in Scheven: FC Scheven vs. TSV Schönau Res.
b) Under-11 in Berk: JSG Zwanzig 18 IV vs. Bad Münstereifel
c) Under-11 in Roitzheim: SC Roitzheim vs. JSG Erft Res.
d) Under-17 in Buschhoven: Hertha Buschhoven vs. SV Wachtberg
e) 10th Division Men in Merzenich: SC Merzenich 1919 Res. vs. VfR Vettweiß 1919 Res.
f) 9th Division Men in Hollerath: Sportgemeinschaft 92 vs. SG Oleftal
g) Eifel: churches of Berk, Kuchenheim, Goldbach, Hollerath, anti-tank barriers Hollerath

Auch dieses Wochenende ging es in die Eifel – weitere Grounds in der Ecke abgrasen. Nächstes WE ist aber mal eine ganz andere Ecke Deutschlands dran! JSG Zwanzig 18 E-4 1:11 1.FAV Bad Münstereifel E Am Freitag nach der Arbeit fuhr ich mit dem Auto nach Scheven. Großer Applaus: es war der dritte Versuch bzw. das dritte Mal dass ich auf dem Sportplatz am Alenberg stand und im dritten Anlauf hat der FC Scheven es fertig gebracht, ein Spiel auszutragen – hat aber auch nicht geregnet. So wie es mal ein paar Stunden nass ist, scheint auf dem Platz Lebensgefahr zu bestehen, sodass alle Spiele abgesagt werden. Schnee wie bei den meisten anderen Vereinen braucht es da nicht einmal. So lächerliche Spielausfälle wie diese beiden da in Scheven habe ich kaum einmal erlebt. Ernsthaft: der Platz war heute, wie allerdings auch bei den Ausfällen in den Monaten zuvor, normal bespielbar. Die Anlage an sich ist einfach nicht gut: ein alter Ascheplatz, etwas abgenutzt, kleines Sportlerheim, schlechtes Flutlicht, keine Ausbauten. Schön ist aber die Lage außerhalb des Dorfes, die vielen einzelnen Bänke, die ganzen Bäume. Wenn man eine richtig schöne Anfahrt haben will, muss man statt von Scheven aus den Berg hochzufahren, die B266 in Richtung Kalenberg verlassen und dann vor dem Dorf sofort rechts den Feldweg nehmen und durch den Wald von hinten an den Platz heranfahren.

Das Spiel zwischen dem FC Scheven 1940 – ungewöhnliches Gründungsdatum übrigens! – und dem TSV Schönau 1934 II begann vor sehr wenigen Zuschauern – ein Schevener rief daher allen persönlich einen Gruß beim Einlaufen zu – aber mit zwei schönen Toren. Der Doppeltorschütze setzte nach der Pause noch einen drauf zum Hattrick. Der nicht sonderlich gut pfeifende Schiri erkannte außerdem zwei Tore der Schevener aus zweifelhaften Gründen ab. Schönau zeigte eine katastrophale Leistung – Scheven spielte ganz gefällig. Das 3:0 daher noch zu niedrig. SC Roitzheim E 0:12 JSG Erft E-2 Samstag ging es noch mal mit dem Auto los. In Berk befindet sich ein nur noch für Kleinfeldjugendfußball genutzter Platz. Dieser liegt sehr idyllisch in einem zwischen zwei Höhenzügen eingekerbten Bachtal. Der Rasen ist wirklich gut. Es gibt auch eine ganz kleine Holztribüne ohne Dach mit zwei Bankreihen vor einem Hang.

Das Spiel war leider ein E-Jugend-Kick der SG Dahlem-Schmidtheim und noch ein paar anderen Dörfern (JSG Zwanzig 18) ohne Schiri. Immerhin wurde der Platz richtig abmarkiert und sogar die in NRW bis in die Kreisliga A hinein seltenen Eckfahnen wurden aufgestellt. Also bis auf die zu 95% falschen Einwürfe und die ungeklärten Missverständnisse bei Aus/ Abstoß oder Abstoß vs. Abschlag nach Schuss am Tor vorbei, war das immerhin fast so wie bei mir in der E-Jugend damals in Sachsen-Anhalt. Der Gast aus Bad Münstereifel dominierte das Geschehen auf dem Feld und zeigte sich, nicht nur aufgrund offensichtlicher körperlicher Überlegenheit, souverän: 1 zu 11 am Ende, gewertet wird ja völlig idiotischerweiße 0:1. Hertha Buschhoven B 1:0 SV Wachtberg B Dieselbe Jugendklasse tobte über den Hartplatz von Roitzheim. Dort gibt es keine Ausbauten und er liegt auch in einer öden Landschaft. Das Spiel dort hatte zwar noch mehr Mängel in vielen Punkten, es gab auch keine Linien oder einen Schiri, aber das souveräne 0:12 der JSG Erft II beim SC Roitzheim war wirklich unterhaltsam. Hinter dem Roitzheimer Tor stand ständig so ein Clown von Co-Trainer, der Bälle vom Gegner im Aus oder irgendwelche Fouls gesehen haben wollte, und sein unsportliches Geplärre durch die Vereinsbrille mit „Fairplayliga heißt ja fair“ einfordern wollte. Genau deshalb sind selbst in der F-Jugend neutrale Schiedsrichter hilfreich – normalerweise reicht es auch, den verantwortungsbewusstesten Aktiven vom Heimverein pfeifen zu lassen. Noch besser aber der Zoff bei der JSG Erft: das müssen ja völlig verblödete Eltern bei denen in Kuchenheim und Umgebung sein, bei diesen Diven auf dem Platz. Bei jeder Auswechslung Geheule, auf den Boden hocken, Gezeter – dann ständig Gemaule, weil jemand nach 5 Minuten Pause wieder rein will, aber der Trainer natürlich noch andere spielen lässt. Ein Elternteil ging dann früher mit einem nicht mehr eingewechselten nach Hause. Also echt Respekt an den Trainer: machte sehr gute Ansprachen der Sportsfreund, hat denen ja auch offensichtlich viel Technisches und Spielerisches beigebracht – aber so einen Haufen verzogene Wänster und diese Eltern dazu: das ist richtig schwer zu handhaben. Wegen des Kunstrasenplatzes hat die JSG Erft aber regen Zulauf aus dem Umfeld von Euskirchen. Eventuell wäre das mal gezieltes Aussortieren solcher Leute, wenn sich bis zu D-Jugend keine Besserung eingestellt hat, fällig. Das kann nicht sein, dass es ständig Ärger um Wechsel gibt oder so mangelhafte Teamfähigkeit – da darf man den Kindern auch auf keinen Fall irgendwelchen Schnulli wie „Funino“ anbieten, da muss erzogen werden, der Respekt vorm Trainer muss eingeprügelt werden und wer dazu geistig zu minderbemittelt ist, soll sich zum Einzelsport verpissen! SC 1919 Merzenich II 2:3 VfR 1919 Vettweiß II Ich bin dann auf der Weiterfahrt zum dritten Spiel gezielt in einen unterirdisch bewerteten Imbiss in Kuchenheim gegangen und habe dort die benachbarte Kirche noch besichtigt. Was den „Kuchenheimer Grill“ angeht – gute Auswahl, vernünftige Preise, beim Lahmacun wurde frisch zubereitet, Qualität Durchschnitt, Geschmack gut; insgesamt nichts Besonderes und die Bude ist verranzt, aber völlig OK für 3 oder 3,5 Sterne. Die ganzen 1-Sterne-Bewertungen sind wahrscheinlich Fake. Das ist natürlich wirklich ein Problem, da man sich in der ganz großen Mehrzahl der Fälle auf die Bewertungen verlassen kann. Auch die Konkurrenz im Ort erhielt übrigens ganz seltsame Bewertungen. Die Kuchenheimer scheinen echt alle einen an der Waffel zu haben...

Dann lieber weiter nach Buschhoven. Dort gab es B-Jugend Kreisklasse zwischen der Hertha und dem SV Wachtberg. Den Kick habe ich nur besucht, um auch mal auf dem Nebenplatz ein Spiel gesehen zu haben. Der Nebenplatz ist allerdings im Gegensatz zum ganz ansehnlichen Hauptplatz sehr öde. Das Spiel war zudem unglaublich schlecht. Wenigstens hat Buschhoven seine einzige Chance in Hälfte eins zum einzigen Tor der Partie verwandelt. Wirklich: seit Monaten habe ich kein Spiel mit derart wenig Spielfluss gesehen, wie dieses hier! SC 1919 Merzenich II 2:3 VfR 1919 Vettweiß II Ein bisschen Männerfußball sollte auch noch sein. Dazu ging es über die Autobahn nach Merzenich. Der Platz auch hier nicht so herausragend: schicke alte Reling ringsherum, ein paar Bänke, ganz wenig Graswall – aber kein Ausbau um den guten Rasen. Die Reserve vom SC 1919 Merzenich traf auf die Reserve vom ebenfalls 1919 gegründeten VfR Vettweiß. Das Spiel war durchschnittlich, wusste aber wegen der immerhin 5 Tore und der Spannung in der Schlussphase zu gefallen. Der Gast siegte 2:3, wobei in der 75. oder so noch ein Elfmeter von Vettweiß über das Tor gesemmelt wurde. Schon lange nicht mehr erlebt habe ich übrigens, dass hier zwei Teams die nur aus Rheinländern bestehen, gegeneinander spielen. Sportgemeinschaft 92 3:1 SG Oleftal Am Sonntag dann die große Radtour. Hoch zum Kottenforst, runter nach Euskirchen, weiter bis Kall, dann über Golbach steil hoch, runter nach Hellenthal und schließlich lange und schwer nach Hollerath an der belgischen Grenze hoch. 74km und bis auf über 600 Höhenmeter. In Hollerath gab es gegen Ende des Zweiten Weltkriegs eine üble Schlacht. Der Ort wurde dabei massiv beschädigt. Die Kirche wurde wieder aufgebaut und ist ganz ansehnlich geworden. Sonst sind viele Häuser eher gesichtslos. Interessant sind die Panzersperren an der belgischen Grenze: da stehen noch lauter Betonsperren im Wald.

Auch der Sportplatz Hollerath befindet sich im Wald. Unweit davon auch ein Bunker. Der Platz liegt sehr schön an einem Hang, umgeben von dichtem Baumbestand, außerdem eine kleine Holztribüne (aber auch hier ohne Dach wie in Berk). Während des Einspielens wurde gescheite Musik gespielt – v.a. Rammstein. Nicht ganz so derb ging es dann auf dem Platz zu. Erwartungsgemäß bestimmte die SG 92 Hollerath-Hellenthal-Reifferscheidt das Geschehen – die SG Oleftal ist derzeit in einer Krise, wenn man die Ergebnisse sieht. Mitte der ersten Hälfte gelang ein Doppelschlag zum 2:0 – sehr schön herausgespielt jeweils. Oleftal schaffte sehr glücklich den Anschluss vor der Pause mit einem Konter, doch gleich nach Wiederbeginn der dritte Treffer zum 3:1 Endstand. Oleftal vergab dann noch einen zweifelhaften Elfer – nicht einmal den Nachschuss bekamen sie trotz Foul am Torwart unter.

Die Rückfahrt legte ich genauso wie die Hinfahrt. In Golbach besichtigte ich noch die ganz ansehnliche Kapelle, die ich vor bzw. nach dem Spielbesuch damals in Golbach nicht besichtigen konnte. Der Ort ist sowieso sehr schön gelegen, von dem gleichnamigen Bach durchflossen und lohnt mal einen Abstecher. Interessant war auch: auf dem zentralen Dorfplatz darf unter Androhung von Strafe kein Alkohol konsumiert werden – dabei steht dort ein Maibaum, also ein Gewächs, dass man in anderen Dörfern ohne Suff bekanntlich kaum aufrichten kann... Madonna tree Statistik:
- Grounds: 2.419 (Fr 1, Sa 4, So 1; diese Saison: 207 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.612 (Fr 1, Sa 4, So 1; diese Saison: 228)
- Tourkilometer: 490 (100km Auto, 240km Auto, 150km Rad)
- Saisonkilometer: 60.420 (33.020 Auto, davon 8.800 Mietwagen/ 28.830 Flugzeug/ 3.070 Fahrrad/ unter 10 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 9 [letzte Serie: 71, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 667

Mittwoch, 8. Mai 2019

W665III-IV: Fußball in Bad Münstereifel

SG Eintracht Eifel (Nöthen/ Pesch/ Harzheim/
Holzheim/ Weiler am Berge) .......................... 3
SG Mutscheid/ Effelsberg/ Houverath .......... 5
- Datum: Sonntag, 28. April 2019 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Kreisliga B, Euskirchen, Staffel 2 (9. Spielklasse, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 3-5 nach 93 (45/48) Minuten – Halbzeit: 0-4
- Tore: 0-1 30. Rawicki, 0-2 33. Jokic, 0-3 37. Schneider, 0-4 45. Derichsweiler, 1-4 54. Walter, 1-5 84. Dederichs, 2-5 87. Walter, 3-5 93. Schiefer
- Gelbe Karten: 2x Eifel, 2x Mutscheid
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Nöthen (Kapazität: 1.200 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 75 (davon ca. 20 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10

TSV Schönau 1934 II ...................................... 0
SG Flamersheim/ Kirchheim II ..................... 5
- Datum: Sonntag, 28. April 2019 – Beginn: 12.30
- Wettbewerb: Kreisliga C, Euskirchen, Staffel 2 (10. und unterste Spielklasse, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-5 nach 92 (46/46) Minuten – Halbzeit: 0-3
- Tore: 0-1 8. Gerliz, 0-2 27. Gerliz, 0-3 42. Kolvenbach, 0-4 60. Aulmann, 0-5 77. Gerliz
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Rittersweg/ Schönau (Kapazität: 935, davon 35 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 12 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,5/10

SG Mutscheid/ Wershofen-Hümmel AH ...... 0
SG Dahlem-Schmidtheim AH ........................ 2
- Datum: Samstag, 27. April 2019 – Beginn: 18.00
- Wettbewerb: Freundschaftsspiel Alte Herren
- Ergebnis: 0-2 nach 72 (35/37) Minuten – Halbzeit: 0-0
- Tore: 0-1 50., 0-2 60.
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Hardtbrücke (Kapazität: 820, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 10 (davon keine Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10

JSG Schönau/ Effelsberg E ............................ 6
JSG Mechernich/ Feytal/ Weyer E ................ 2
- Datum: Samstag, 27. April 2019 – Beginn: 13.30
- Wettbewerb: E-Junioren Staffel 5A Euskirchen (1. und einzige U11-Liga)
- Ergebnis: 6-2 nach 50 (25/25) Minuten – Halbzeit: 5-0
- Tore: NN
- Gelbe Karten, rote Karten: gibt es nicht
- Austragungsort: Sportplatz Effelsberg (Kapazität: 800 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 8 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

JSG Satzvey/ Firmenich E .............................. 2
VfB Blessem 1924 E ......................................... 4
- Datum: Samstag, 27. April 2019 – Beginn: 11.30
- Wettbewerb: E-Junioren Staffel 2A Euskirchen (1. und einzige U11-Liga)
- Ergebnis: 2-4 nach 50 (25/25) Minuten – Halbzeit: 0-1
- Tore: NN
- Gelbe Karten, rote Karten: gibt es nicht
- Austragungsort: Sportplatz Firmenich (Kapazität: 500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 12 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 1,5/10

1. FAV Bad Münstereifel C ........................... 3
SpVgg. Nöthen-Pesch-Harzheim C ............... 2
- Datum: Samstag, 27. April 2019 – Beginn: 10.00
- Wettbewerb: C-Junioren Kreisleistungsstaffel Euskirchen (5. U15-Liga)
- Ergebnis: 3-2 nach 70 (35/35) Minuten – Halbzeit: 3-0
- Tore: NN
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Bad Münstereifel (Kapazität: 1.220, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 15 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 1,5/10 RupperathPhotos with English Commentary :
a) Under-15: Bad Münstereifel vs. Nöthen-Pesch-Harzheim
b) Under-11: Firmenich/ Satzvey vs. Blessem
c) Under-11: Effelsberg/ Schönau vs. Mechernich/ Feytal/ Weyer
d) Veterans: Muscheid/ Wershofen-Hümmel vs. Dahlem-Schmidtheim
e) Men: Schönau Reserves vs. Flamersheim/ Kirchheim Reserves
f) Men: Eintracht Eifel (Nöthen) vs. Mutscheid/ Effelsberg/ Houverath
g) Eifel: Lost Grounds in Arloff, Bad Münstereifel, Dahlem, Baasem, Alendorf, Hüngersdorf, Blankenheim, Rohr, Rupperath / Churches in Rodert and Alendorf / Village Architecture in Schönau and Nöthen
1.JFV Bad Münstereifel C 3:2 Nöthen-Pesch-Harzheim C Nach der tollen Balkantour sollte es mal wieder Fußball in der Eifel geben. Los ging es am Samstag mit einem Zusatzpunkt, denn auf dem Sportplatz Bad Münstereifel finden seit Jahren keine Männerspiele mehr statt. Nach einigen Jahren Brachliegen wurde diese Saison der Platz für Jugendfußball wieder aktiviert. Verantwortlich zeichnet sich dafür der Erste Fußball-Ausbildungsverein Bad Münstereifel, der den Jugendfußball in dieser toten Ecke Eifel voranbringen will http://1fav-badmuenstereifel.de/jugendkonzept/ und mit der Deutschen Jugendkraft Konvikt Bad Münstereifel eine Spielgemeinschaft in diversen v.a. Kleinfeldjugendklassen hat. Großfeld gibt es heute aber doch zu sehen: es spielten die C-Junioren. Das Spiel lohnte sich allerdings überhaupt nicht zu verfolgen. Kein Coaching, Schiri nur Beiwerk, minimalste fußballerischer Fertigkeiten fehlten. 3:0 bei Pause für den Gastgeber mit 3 Torschüssen, nach der Pause die einzigen beiden Chancen für den Gast zum 3:2 Endstand.

Dass der Platz reaktiviert wurde, lohnt sich aber: er ist schön zwischen einem Bach und einem Berghang gelegen. Am Fuße des Berghangs sind ein paar Stufen oder ein anderweitig bearbeiteter Hang, der mal eine Tribüne war. Die Landschaft um Bad Münstereifel, in die man einen Blick von allen Seiten des Platzes erhält, ist sowieso sehr schön. Meine Bilder von 2017 vor der Reaktivierung findet man hier: https://www.flickr.com/photos/fchmksfkcb/38164119962/in/album-72157649554762164/ (den Pfeil rechts vom Bild anklicken für weitere Aufnahmen!)

JSG Satzvey/ Firmenich E 2:4 VfB Blessem EMit weiterem spielerischem Schrott ging es in Firmenich weiter. Dort ist der Platz auch nicht so lohnend, da am Rande der Hügelkette nach Mechernich gelegen und völlig ausbautenlos. Auch der Blick zur Kirche ist nicht so toll, da selbige ein hässlicher Backsteinbau ist. Als Schrott muss ich das Spiel deshalb werten, da es eine E-Jugend-Partie in dieser scheiß Fairplayliga war: kein Schiri, keine Regeln, Hütchen statt Markierungen, keinerlei Niveau. Dazu geballte Inkompetenz an der Seitenlinie: nur rummaulen, statt zu erklären, was anders gemacht werden soll. Wenn einer übern Ball haut, mault der Trainer von Satzvey/ Firmenich dumm rum – dann muss die Ballannahme halt im Training geübt werden! Was bringt das Geplärre von dem Typen von außen? Wenigstens fielen sechs Tore: 2-4 für Blessem. Aber wirklich schlimm, wie mittlerweile Fußball in den unteren Juniorenklassen gespielt und organisiert wird. Bei uns gab es, als ich Ende der 90er in dieser Klasse – damals natürlich Sachsen-Anhalt – gespielt habe Linien und Eckfahnen, einen Schiedsrichter vom Heimverein der meistens verantwortungsvoll agiert hat und auch richtige Ergebnissammlungen beim Verband, dem Verein und auch der Zeitung. Diese kranken Verbände in NRW melden ja in der E-Jugend mittlerweile nur noch, wer gewonnen hat (markiert mit 1:0 bzw. 0:1 oder 1:1 bei Unentschieden) und unter der E-Jugend werden Ergebnisse gar nicht mehr gemeldet. JSG Schönau/ Effelsberg E 6:2 JSG Mechernich/ Feytal/ Weyer Ich befürchtete noch eine furchtbare Partie ansehen zu müssen, um einen weiteren, nur für Jugendfußball genutzten Platz besuchen zu können, doch es gab tatsächlich einen Lichtbild da oben in Effelsberg: richtig schöne Spielzüge und gute Ballbehandlung. Die Fairplayliga ist eine Beleidigung für zwei so solide spielende Mannschaften. Völlig idiotisch auch die Missverständnisse zwischen den Trainern, die in gegenseitigem Vollmaulen und Anmotzen der Spieler endeten – hätte es bei einem verantwortungsvoll agierenden Schiri nicht gegeben. Ansonsten beide Seiten mit gutem Coaching: da wird erklärt, wie der Spieler zu Ball und Gegner stehen soll – nicht nur reingebrüllt wie in Firmenich „Ey Ben-Luca-Theodor, dat kann doch nech war sein?! Du pennst da hinten nur, Junge, Junge, Junge, doooo“. Schönau/ Effelsberg war die bessere Mannschaft und erzielte teils nach spektakulären Ballstafetten 6 Tore. Mechernich/ Feytal/ Weyer konnte nur 2 Treffer erzielen. Der Platz liegt übrigens über eine Brücke bzw. Schotterwege erreichbar am Dorfrand oberhalb der Umgehungsstraße. Ausbauten hat der keine, aber eine ganz ansehnliche Reling und schöne Bäume drumherum. Teilweise hat man auch einen Blick in die Landschaft. SG Mutscheid/ Wershofen-Hümmel AH 0:2 SG Dahlem-Schmidtheim AHAls letztes Spiel des Tages gab es noch ein Freundschaftsspiel Ü35 11 gegen 11 auf Großfeld. Die Alten Herren von Mutscheid sind in einer Spielgemeinschaft mit Wershofen-Hümmel – also NRW und Rheinland-Pfalz, Verbände Mittelrhein und Rheinland – und haben übrigens eine gute Website mit Spielplan. Ich werde die SG Mutscheid daher sicher auch mal auswärts anschauen, da sie oft Samstagabend spielen. Das Niveau ist allerdings verglichen mit vielen Ü35-Spielen, dich ich in Mecklenburg, Sachsen (v.a. Leipzig) oder Sachsen-Anhalt gesehen habe, deutlich niedriger. Tore fielen erst spät und nur zwei für den Gast aus Dahlem-Schmidtheim. Bei deutlich mehr Spielanteilen und Torchancen aufseiten von Mutscheid natürlich blöd gelaufen...

Der Platz der SG Mutscheid liegt weit außerhalb des Dorfes in der Gemarkung Hardbrücke, wo es ein Sägewerk und ein paar wenige Wohnhäuser gibt. Zwischen einem Bach und einem Hang, auf dem eine größere Straße verläuft, liegt der Platz malerisch zwischen zwei Höhenzügen mit dichter Bewaldung eingeklemmt. Es gibt auch eine Überdachung, die bei dem Regen heute hilfreich war. In jedem Fall einer der schöneren Plätze in der Eifel. SG Mutscheid/ Wershofen-Hümmel AH 0:2 SG Dahlem-Schmidtheim AHZwischen Spiel 3 und 4 sowie vor dem ersten und nach dem letzten Spiel habe ich noch insgesamt 11 Lost Grounds aus meiner Liste abgehakt, bei der ich mich von Sportfreund Bartsch aus Mechernich habe inspirieren lassen. Seine Liste führt allerdings, wie ich heute auch zwei Mal feststellte, vereinzelt fälschliche oder zweifelhafte Großspielfelder auf.

Unzweifelhaft ist der Platz in Arloff, wo Arloff-Kirspenich Alte Herren auch noch kicken. Von daher kein Lost Ground, aber ich habe das Teil schon mal gespottet: langweilig, da in öder Voreifellandschaft gelegener Hartplatz in einem hässlichen Dorf.

Der eingezäunte Rasen vom St. Angela Gymnasium Bad Münstereifel hat schon einige Junioren-Wettkampfspiele erlebt, aber wird wohl nicht mehr für Wettkämpfe genutzt. Sieht auch nach nichts aus. Die angrenzende Sporthalle lohnt mehr.

Rodert war leider ganz daneben: ein Kleinfeldplatz, völlig zugewuchert, daneben ein versiffter Minigolfplatz. Raus aus der Liste. Dafür aber noch eine sehr sehenswerte Kirche – von außen burgartig, innen recht modern mit gesegneten Palmzweigen to go – in dem ansonsten gesichtslosen Dorf Rodert entdeckt.

In Dahlem gibt es zwei Plätze: eine Piste führte den Hang hoch zu einem Rasen-Großfeld, auf dem jedoch nur noch Kleinfeldtore stehen. Na gut, nehme ich doch in die Liste. Richtig lohnend ist der Ascheplatz, der von der SG Dahlem-Schmidtheim leider nur noch als Trainingsplatz verwendet wird. Gespielt wird nur in Schmidtheim und manchmal noch Kleinfeldjugend in Berk. Besonders die überdachten Stehplätze und die Hanglange machen diesen Platz zum Zuschauen noch schöner als Schmidtheim. Schade, dass Schmidtheim und nicht Dahlem damals von Asche auf Kunstrasen umgerüstet wurde, denn in Dahlem ist der Zuschauerkomfort viel höher!

In Baasem ist ein recht großer Rasenplatz eher unspektakulär aber ganz hübsch am Dorfrand gelegen. Gepflegt, toll zum Bolzen, Turniere eventuell ab und zu mal ausgetragen.

Alendorf liegt noch genialer, ist auch nur über eine Piste erreichbar, die tief in den Wald führt. Turniere sind mir nicht bekannt. Verhältnismäßig gut bespielbar sicherlich. Alendorf ist außerdem ein sehr schönes und sehenswertes Dorf mit zwei Kirchen und einem enormen Kalvarienberg.

Blankenheim auf dem Finkenberg ist sehr schön hinter der Schule in einer Senke gelegen. Klare Bolzplatz-Empfehlung! Gibt auch Tischtennisplatten und eine Torwand.

Hüngersdorf ist leider sehr versifft, liegt aber wieder toll. Wenn man vorm Ort zur Kapelle hoch fährt, sieht man gegenüber den Platz schon auf der Kuppe liegen. Die Zufahrt über die Piste ist sehr originell aber holprig...

Rohr ist als ehemaliger Platz von Fortuna Rohr – fast 100 Jahre alt der Verein, aber bestimmt schon 20 Jahre lang keinen Spielbetrieb mehr, wohl nur mal Freizeitturniere oder so – gut ausgebaut, liegt sehr weit draußen, sehr schön. Halbwegs gepflegt. Wirkt ordentlich bespielbar.

Besonders schön liegt dann aber Rupperath. Der Platz ist nur ähnlich uneben wie die Zuwegung. Sehr „intelligent“: am Abzweig steht „Durchfahrt für Kfz verboten“ und an der nächsten Kreuzung im Wald noch mal das dumme Schild, aber darunter links ein Pfeil „Sportplatz“. Der Platz liegt sehr schön auf einer Lichtung im Wald. Nöthen TSV Schönau II 0:5 SG Flamersheim/ Kirchheim IISonntag hatte ich eine etwas kürzere Tour, auch ohne Dokumentation von Lost Grounds, aber dafür mit dem Fahrrad. Immerhin ließen sich zwei Spiele kombinieren und ein bisschen was angucken.

Schönau ist in der Tat ein schönes Dorf: viel Fachwerk, zwischen einer Bachsenke und steilen Hügeln gelegen. Interessante Kirche und enge Gassen.

Der Platz liegt auch sehr schön an einem Hang und mit Blick auf die gegenüberliegenden Anhöhen. Einige Bänke und Sitze stehen etwas vereinzelt rum.

Das Spiel war nicht so doll, da sehr einseitig. Der Gastgeber war ganz schwach. Flamersheim/ Kirchheim (genannt „Flaki“) war am Ende verdienter 0:5-Sieger. Auch der Schiedsrichter ziemlich schwach, hatte wohl die Karten auch in der Kabine gelassen – aber teilweise kamen da sinnfreie Sprüche der Schönauer gegen ihn. Dass der Schiri sich das Pöbeln von dem komischen Schönauer Betreuer/ Trainer oder was der da sein wollte, gefallen ließ, zeigt allerdings eine große Schwäche beim Schiri selbst. SG Eintracht Eifel 3:5 SG Mutscheid/ Effelsberg/ HouverathDann ging es weiter nach Nöthen.
Der Platz liegt auch schön, hier deutlich außerhalb des Dorfes auf einer Anhöhe, teils von Bäumen umgeben, teils mit weitem Blick in die Landschaft und übers Dorf gesegnet. Keine Ausbauten, kleines Sportlerheim aber schöner Rasen und prima Graswall hinter dem einen Tor.

Zudem gab es heute ein geniales Spiel mit 3 vergebenen Elfmetern, davon zwei innerhalb einer Minute (nach dem abgewehrten erste Elfer, wurde ein anderer Stürmer als der Schütze im Strafraum direkt noch mal umgelatscht), aber dennoch einem Sieg für den Gast aus Mutscheid/ Houverath/ Effelsberg zu bewundern. Der Gast zog zwischenzeitlich auf 0:4 davon, doch am Ende war es – eben auch aufgrund der drei vergeigten Strafstöße – nur ein 3:5 und bis in die Schlussphase hinein spannend. Diesmal auch ein sehr guter Schiri, der seine zwei Fehler auch beschwichtigend einräumte (zweiter Elfer sehr zweifelhaft und 1x falsch auf die Uhr geguckt) und alles im Griff hatte.

Auch Nöthen ist ein recht sehenswertes Dorf, wie ich nach dem Spiel feststellte: schöne Kirche, einiges an Fachwerk, interessante kleine Kapelle. SG Eintracht Eifel 3:5 SG Mutscheid/ Effelsberg/ HouverathStatistik:
- Grounds: 2.406 (Sa 4, So 2; diese Saison: 194 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.598 (Sa 4, So 2; diese Saison: 214)
- Tourkilometer: 360 (Sa 260km Auto, So 100km Rad)
- Saisonkilometer: 59.250 (32.140 Auto, davon 8.800 Mietwagen/ 28.830 Flugzeug/ 2.780 Fahrrad/ unter 10 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 68 [letzte Serie: 19, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 665

Montag, 20. August 2018

W629III: Kreispokalfinale in Dreiborn, erstes Männerspiel seit Jahren in Blumenthal und ein Test in Weilerswist

TSV Schönau 1934 ............................................. 1
SV Schwarz-Weiß Nierfeld 1929 ...................... 6
- Datum: Sonntag, 19. August 2018 – Beginn: 17.00
- Wettbewerb: Kreispokalfinale Euskirchen, sogenannter Bitburger Kreispokal Euskirchen (Kreisliga A, Euskirchen/ 8. Liga, 4. Amateurliga gegen Landesliga Mittelrhein, St. 2/ 6. Liga, 2. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-6 nach 93 (47/46) Minuten – Halbzeit: 1-3
- Tore: 0-1 16. Jansen, 1-1 27. Gülden, 1-2 42. Hendem, 1-3 45. Wiedenau (Elfmeter), 1-4 59. Wiedenau, 1-5 65. Jansen, 1-6 77. Jansen (Elfmeter)
- Gelbe Karten: Gülden, R. Hoppe, M. Hoppe (Schönau); Patt (Niersfeld)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Dreiborn (Kapazität: 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 700 (davon ca. 200 Niersfelder und 150 Schönauer)
- Unterhaltungswert: 6,5/10

Sportgemeinschaft 92 II (Hellenthal-Hollerath-
Reifferscheid) ..................................................... 3
SSC Satzvey 1920 .............................................. 1
- Datum: Sonntag, 19. August 2018 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Testspiel (Kreisliga C, Euskirchen, Staffel 3 gegen Staffel 2/ jeweils 10. und unterste Liga, 6. Amateurliga)
- Ergebnis: 3-1 nach 90 (45/45) Minuten – Halbzeit: 2-1
- Tore: 0-1 16. NN, 1-1 29. NN, 2-1 41. (Elfmeter), 3-1 NN
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Blumenthal (Kapazität: 835, davon 35 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 18 (davon ca. 7 aus Satzvey)
- Unterhaltungswert: 4,0/10

SSV Weilerswist 1924 II .................................... 4
Euskirchen Türk Gençliği ................................. 3
- Datum: Sonntag, 19. August 2018 – Beginn: 12.45
- Wettbewerb: Testspiel (Kreisliga C, Euskirchen, Staffel 1/ 10. und unterste Liga, 6. Amateurliga gegen Kreisliga B, Euskirchen, Staffel 1/ 9. Liga, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 4-3 nach 90 (45/45) Minuten – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 7. Jijou, 2-0 45. Dzemaili, 3-0 51. Wollweber, 4-0 70. Wollweber, 4-1 73. Dogan, 4-2 78. NN, 4-3 90. NN
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportzentrum Weilerswist, Rasenplatz (Kapazität: 2.540, davon 40 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 10 (davon ca. 6 Gäste)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 TSV Schönau 1:6 SV Nierfeld Photos with English Commentary :
a) District Cup Final of Euskirchen: Nierfeld defeat Schönau in Dreiborn
b) Pre-Season in Blumenthal: Sportgemeinschaft 92 Res. def. Satzvey
c) Pre-Season in Weilerswist: Weilerswist Res. defeat Türk Gencligi Euskirchen
d) Bonn/ Cologne Region: Weilerswist, Bodenheim

Der Landkreis Euskirchen ist einer der schwächsten im Fußballverband Mittelrhein, wenn nicht sogar der schwächste, was auch an der sinkenden Zahl der Vereine mit Spielbetrieb liegen dürfte. Diese Saison haben sich schon wieder mehrere Vereine vom Spielbetrieb abgemeldet. DJK Herhahn/ Morsbach und DJK GW Mülheim – beide wurden nur noch von Flüchtlingen am Leben gehalten und hatten keinen Rückhalt mehr in den Orten, v.a. in Mülheim war auffällig, dass die eingeborenen Eifelbauern mit den Zuwanderern nichts zu tun haben wollten – aber auch TuS Dom-Esch, die vereinsinternen Ärger hatten. Auch Roitzheim, Nemmenich und Dirmersheim sind nicht mehr dabei. Schlimm genug, dass in den unteren Klassen Teams wegbrechen, aber der Knaller war ja folgender: der Euskirchener TSC kann seine Söldnertruppe in der Mittelrheinliga nach anständiger Saisonleistung aufgrund fehlender Sponsorengelder nicht mehr zusammenhalten. Einen gescheiten Unterbau hatte das vermeintliche Aushängeschild des Landkreises bzw. der Kreishauptstadt ja seit langem schon nicht mehr. So hat der ETSC keine Männermannschaft mehr im Spielbetrieb.

Um den Fußballverband Euskirchen nun gänzlich der Lächerlichkeit preiszugeben, gab es die ganze Sommerpause über einen Rechtsstreit durch die Spielstatuten zur Auflösung einer Spielgemeinschaft und dem daraus resultierenden Zwangsabstieg von ehemaligen und nun wieder zukünftigen Einzelvereinen dieser SG:
„Gemäß den zur Zeit geltenden Satzungen und Ordnungen des WDFV und FVM ist eine aufgelöste Spielgemeinschaft (SG Feytal/Weyer) 1. Absteiger. ... Wie Hubert Jung, Vorsitzender des Fußballkreises Euskirchen, im Gespräch mit dieser Zeitung klarstellte, werde erst dann ein Spielplan erstellt werden können, wenn es eine verbindliche Entscheidung gebe, welche Mannschaften in der kommenden Saison in welcher Kreisliga – A, B oder C spiele. / „Und das kann durchaus einige Zeit dauern. Die Entscheidung darüber muss jetzt zunächst das Präsidium des Fußballverbands Mittelrhein treffen. Wir halten an unserer Staffeleinteilung fest“, so Jung. Was war passiert: Die drei Kreisliga A-Mannschaften SV Bessenich, TSV Schönau und FC Dollendorf/Ripsdorf haben Beschwerde gegen die Staffel-Einteilungen auf Kreisebene durch den Fußballkreis Euskirchen eingereicht. Diese seien nicht regelkonform. / Die Gründe von Schönau und Do-Ri kann ich mir vielleicht noch vorstellen. Die von Bessenich kann ich nicht nachvollziehen und möchte sie auch nicht kommentieren. Wir sind zwar über die Rücktrittsforderungen betroffen, aber sie stehen nicht zur Debatte“, erklärte der Kreisvorsitzende. / Der Vorstand hatte vor knapp zwei Wochen dem Wunsch des VfL Kommern, der sportlich den Klassenerhalt in der A-Liga geschafft hatte, entsprochen, in der neuen Saison in der Kreisliga B starten zu können. Infolgedessen stieg die Sportgemeinschaft 92 in die A-, der TuS Ülpenich in die B-Klasse auf. / Nach den Durchführungsbestimmung des Fußballverbandes Mittelrhein wäre der VfL Kommern allerdings erster Absteiger aus der Kreisliga A, der Vorstand des Fußballkreises hätte dem Wunsch eigentlich nicht entsprechen dürfen – so sehen es auch die Verantwortlichen in Schönau, Bessenich und Dollendorf/Ripsdorf. / „Für uns waren nur sportliche Gründe entscheidend“, sagt Jung: „Bevor Kommern den Wunsch geäußert hat, in der B-Liga spielen zu wollen, hatte uns bereits ein A-Liga-Verein signalisiert, zwar für das Kreisliga-Oberhaus zu melden, aber sofort zurückzuziehen. Dann hätten wir mit Kommern sofort zwei Absteiger gehabt.“ Ein ähnliches Szenario hätte es durch den Rückzug von drei Mannschaften – SV Zülpich, TuS Dom-Esch und SC Germania Erftstadt-Lechenich III in der B-Liga gegeben. „Dann hätten in der Staffel 1 die Absteiger bereits zu Beginn der Saison festgestanden, welchen sportlichen Reiz hätte es dann noch für die übrigen Mannschaften gemacht“, meinte Doris Mager, stellvertretende Vorsitzende. / Deshalb habe man sich bei der Staffeleinteilung einstimmig dafür entschieden, den Fußball zu fördern. Sportlich sei dies nachvollziehbar und vertretbar“, so der Vorsitzende. Der Vorstand habe darüber diskutiert, die Einteilung zurückzunehmen, so Jung doch „damit hätten wir uns komplett unglaubwürdig gemacht“. Mit so einem Widerstand gegen die Entscheidungen habe man nicht gerechnet. / „Jetzt kommt es auf die Entscheidung des Präsidiums beim FVM an. Sollte dort unsere Einteilung gekippt werden, müssen wir überlegen, ob wir die nächste Instanz anrufen“, so Kreisvorsitzender Jung. Dies könnten aber auch die drei Beschwerde-Führer plus die Sportgemeinschaft 92 und der TuS Ülpenich, die von der Entscheidung ebenfalls betroffen wären. / Eine Lösung sei, so Jung, wenn Schönau, Bessenich oder Do-Ri die Beschwerde zurückziehen würden: „Ich sehe mich nicht dafür aus, die drei Vereine an den Tisch zu holen.“ Es läuft wohl auf die Konfrontation mit dem Präsidium wenn nicht gar den Sportgerichten hinaus. Wenn es ganz übel laufen sollte, könnte es – wie jüngst beim TSV Feytal – über vier Instanzen gehen. Das kann Wochen, wenn nicht Monate dauern. „Bevor es nicht eine rechtskräftige Entscheidung gibt, werden wir keine Spielpläne erstellen“, so Jung: „Deshalb gehen wir zurzeit davon aus, dass der Spielbetrieb nicht wie geplant am 26. August in den Kreisligen starten wird. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Verzögerung bis Ende September/Anfang Oktober kommen.“ (https://www.fupa.net/berichte/kreis-euskirchen-vor-dem-anpfiff-droht-der-abpfiff-2118112.html) 

Es gibt wohl viele Verbände die das so handhaben – so einen Streit durch vier Instanzen hat aber kaum einer erlebt. Die Statuten sollen nun angeblich geändert werden, ist aber nicht offiziell gesagt worden. Man hätte natürlich auch von vorneherein als Verband festlegen können, dass eine Spielgemeinschaft einen Kernverein festlegen muss (den leistungsstärksten, klassenhöchsten - in dem Fall Feytal) und wenn dann halt der schwächere Teil austritt (hier: Weyer) dann darf Feytal auf dem Ligenplatz von Feytal/ Weyer weiter Kreisliga A spielen, während Weyer Kreisliga C (oder falls die vor ihrer Eingliederung besser waren, KL B) startet. Bei einer völligen Gleichberechtigung der jeweiligen SG-Vereine würde das zu dem Problem führen, dass man die Liga (hier KL A) aufstocken müsste. Andererseits wäre diese Variante immer noch fairer und sportlich angemessener, als der Zwangsabstieg eines Teams, das im vorderen Mittelfeld abgeschlossen hatte. Wenn Weyer erkennt, dass sie nicht KL A kicken können, sondern nur KL B oder C, hätte man die auch entsprechend dort eingliedern können und Feytal trotzdem in der KL A lassen. Mit solchen Statuten wie eben beschrieben hätte man die Sommerpause nicht mit Streitigkeiten überbrücken müssen. Und selbst wenn sich dadurch die Saison um zwei Wochen verlängert hätte mit einem weiteren KL A Team: wo ist das Problem, bis Mitte oder Ende Juni, wenn noch nicht mal Sommerferien sind, zu spielen? Das müsst ihr Pfeifen doch so wie so, weil ihr bei jeder Schneeflocke den Platz als unbespielbar bezeichnet und dann immer 10 ausgefallene Spiele pro Saison habt...

Zur Abstiegsregelung will ich Feytal zitieren, für die ich hier Verständnis habe:
„Insgesamt ist es sehr frustrierend für uns als TSV Feytal der als Zwangsabsteiger verurteilt wird obwohl man sportlich in der oberen Tabellenregion steht und eine Mannschaft, die sportlich abgestiegen ist daraus einen Vorteil ziehen kann und in der Kreisklasse A bleiben darf. Hier fehlt mir jeglicher sportlicher Geist und jegliches Verständnis. Nur weil es eine "Satzung" gibt, die nicht mehr zeitgemäß und überaltert ist, was im Übrigen auch Leute im Verband bestätigen. Bei enger Auslegung der Satzung kann man das Urteil so verkünden. Es wird höchste Zeit diese Satzung zu überarbeiten. Es müssen dringend und zwingend Reformen her. Leider gibt es Personen im Verband die derzeit nicht bereit sind sich ein wenig links und rechts des Weges zu bewegen (geht scheinbar nur in anderen Regionen). Man sollte hier auch die Vorgeschichte kennen die nicht vom WDFV-Sportgericht berücksichtigt wurde: in der Saison 2008/2009 ist der TSV Feytal in der Kreisliga B Staffelsieger geworden und als Meister aufgestiegen in die Kreisliga A. Ende dieser Saison wurde die SG Feytal/Weyer beantragt für die kommende Spielzeit, weil die Meldefristen so vorgegeben waren. Die erste gemeinsame Saison der Spielgemeinschaft Feytal/Weyer wurde in der Kreisliga A bestritten. Der Gewinn der Meisterschaft und damit der Aufstieg in die Kreisliga A spielte bei der Entscheidung des WDFV keine Rolle und wurde somit auch nicht beachtet. [...] Ebenso ist es für mich unverständlich dass ein Fußballkreis Euskirchen gegen die Urteilsentscheidung des FVM-Gerichts eigenständig angeht obwohl ein Fußballkreisvorstand doch meiner Meinung nach zum Wohle der Vereine arbeiten und handeln sollte, zumal es im Vorfeld eine positive Zusage gegenüber dem TSV Feytal gab hinsichtlich dem Verbleib in der Kreisliga A nach Auflösung der SG Feytal/Weyer. Das ein Verein wie die SG Marmagen / Nettersheim den letzten Strohhalm greift ist nachvollziehbar, jedoch kann man über Sinn und Zweck diskutieren wenn man eigentlich schon sportlich abgestiegen ist. [...] Nach, wie vor sind wir der Meinung, dass die "Satzung" einen gewissen Spielraum und Auslegungsmöglichkeiten hergibt was ja letztendlich durch das Sportgericht FVM bestätigt wurde, (ich möchte mich hier ausdrücklich für die sportliche Sichtweise bei der Urteilsentscheidung und Begründung bei der Besetzung und dem Vorsitzenden des Sportgericht des FVM bedanken die ein Urteil im Sinne des Fußballs und der Sportler gesprochen haben, Verbleib in der Kreisliga A.) Es ist mehr wie schade und bedauerlich warum weitere und höhere Instanzen wie der WDFV das Urteil aufheben und nicht im Sinne des Sports handeln und urteilen. Mit einem salomonischen Urteil wäre es auch ohne weiteres möglich gewesen beide Vereine in der Kreisliga A zu belassen, alle wären Glücklich gewesen und keiner hätte einen Schaden gehabt. ...“ (https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1015665335266213&id=206356462863775) Ab

er wenn man sich schon durchliest, was der Verband selber so auf der Seite schreibt...
Auszug: „Liebe Freundinnen und Freunde im Fußball-Kreis Euskirchen, / ich sehe mich veranlasst, Ihnen einige Dinge mitzuteilen, die im gesamten Kreis für Wirbel gesorgt haben und dies noch tun. Nachdem das Thema TSV Feytal endlich seinen Abschluss gefunden hatte, konnte der Spielausschuss die Klasseneinteilung vornehmen, die der Kreisvorstand dann beschlossen hat. Dabei haben wir aus sportlichen Gründen den VfL Kommern auf eigenen Wunsch in die KL B gesetzt. Zugegeben, das entspricht nicht (ganz) den Vorgaben der Spielordnung [Aha?!]. Danach hätte Kommern in der KL A bleiben müssen oder rechtzeitig den besagten Schritt gehen. Aus sportlichen Gründen, um Fußball zu ermöglichen, nicht diesen zu verhindern, sind wir diesen Schritt gegangen, zumal die Gefahr besteht, das ein weiterer Verein (oder sollten es sogar zwei werden?) sich zeitnah aus der KL A zurückzieht. Als weitere Folge, um 16 Mannschaften zu haben, haben wir der SG 92 die Möglichkeit gegeben, in die KL A aufzusteigen, was diese auch dankend angenommen hat; auch wenn sich das in einem Pressebericht von letzter Woche etwas anders liest. Ülpenich konnte dann den Weg in die KL B gehen. Um es noch einmal deutlich zu sagen: Es waren sportliche Gründe, die wir zu Grunde gelegt haben. Nun hat es sich ja herumgesprochen, dass drei Vereine Beschwerden gegen diese Entscheidung eingelegt haben. Der Kreisvorstand hat sich gestern intensiv mit diesen Einwendungen auseinandergesetzt. Wir haben aber den Beschluss gefasst, den Beschwerden nicht abzuhelfen und haben die Angelegenheit an das Präsidium des FVM weitergeleitet. Dort wird nun entschieden werden und dann bleibt abzuwarten, ob gegen diesen Entscheid ein Sportgerichtsverfahren eingeleitet wird,zunächst vor dem Sportgericht des FVM (der früheren Verbandsspruchkammer), in letzter Instanz dann möglicherweise dem Verbandsgericht des WDFV. / Lasst uns also zunächst die Pokalspiele genießen.“ (https://euskirchen.fvm.de/news/uebersicht/detailseite/informationen-zu-ab-und-aufstieg-sowie-spielplan-20182019-kreis-euskirchen/ )
Weilerswist Den Pokal genießen? Na gut, wird gemacht! Am Sonntag, dem 19.8. stand nämlich erstmal das Pokalfinale in Dreiborn an. Noch eine große Radtour und nur 1 Ground? Keine Lust! Also mit dem Auto erstmal nach Weilerswist zu einem Testspiel. Vorher noch einen der mittlerweile erschreckend vielen Lost Grounds besucht: seit einigen Jahren hat der FV Bodenheim keinen Spielbetrieb mehr: der Platz auf dem Acker an einer Anhöhe am Ortsrand ist nichts besonderes, aber ohne weiteres wieder bespielbar zu kriegen. Der Platz des aufgelösten FC Weilerswist am Rand von Weilerswist auf dem Berg ist hingegen zugewuchert und verfallen. Der lag nett und hatte mit Leitplanken auch sehr originelle Spielfeldbegrenzungen. Aber da ist nichts mehr zu machen. Wenn man sieht, dass in direkter Nachbarschaft auch mit dem Swister Turm eine Kirchenruine steht aber kaum Häuser, dann erkennt man schon, das unten im Tal, in Weilerswist, mehr los ist und oben am Berg nichts mehr. Das neue Sportzentrum von Weilerswist, wo der SSV spielt, hat nämlich mittlerweile auch einen Kunstrasenplatz und der Rasenplatz ist in sehr gutem Zustand. Einzig der Wildwuchs auf den Stehplätze (5 Reihen auf einer Längsseite) und die Wurzelschäden an einem Ende der Tribüne lassen den Hauptplatz leicht ungepflegt daherkommen. Das Testspiel zwischen der II. Mannschaft, die erstmal zu zehnt anfing, und dem türkischen Verein Türk Gencligi (Türkische Jugend) Euskirchen fing flott an, schnell ging Weilerswist in Führung, dann Chancen auf beiden Seiten, aber nach 15 Minuten ebbte das auch schon wieder ab. Erst kurz vor der Halbzeit das 2:0, nach der Pause in einem eher langweiligen Spiel das 3:0 und 4:0. Dann kamen die Gäste noch mal heran auf 4:3. SSV Weilerswist 4:3 Euskirchen Türk Gençliği Danach schnell quer durch den Landkreis Euskirchen in die hinterste Eifel bis fast an die belgische Grenze. In Blumenthal, einem der kleinen mit Schleiden verwachsenen Orte an der Olef befindet sich in einem Tal an der Olef ein unebener welliger Dorffußballplatz mit schönem Holzverschlag zum Sitzen und mit den Kabinen. Den Platz erreicht man über eine enge Zufahrt von der Hauptstraße. Auf dem idyllisch gelegenen Platz entwickelte sich ein mittelmäßiges Kreisliga C-Testspiel. SG 92 II war von Anfang an besser, kassierte aber mit einem Konter das 0:1. Satzvey bekam danach aber kaum noch was auf die Reihe. Vor der Pause noch das 1:1 und 2:1, am Ende sogar noch 3:1 für SG 92 Hellenthal-Hollerath-Reifferscheid. Normalerweise spielt die SG 92 übrigens entweder in Reifferscheid (sehr schöner Burgblick aber Hartplatz) oder in Hollerath (war ich noch nicht). Hellenthal wird wohl gar nicht mehr genutzt und Blumenthal eben nur sporadisch und eher von Jugendteams.Sportgemeinschaft 92 Hellenthal-Hollerath-Reifferscheid II 3:1 SSC Satzvey Krönung der Tour dann das Pokalfinale in Dreiborn. Der Platz liegt am südlichen Ortsrand an einem Hang unterhalb vom Friedhof mit schönem Blick in die Eifellandschaft. Am besten sieht man alles vom Hang aus (oder hinter der Hecke vom Friedhof aus, wenn man keine 5€ für ein Kreispokalfinale zahlen will...) Der Eingangs- und Kassenbereich ist mit dem Vereinslogo auch ganz gut gemacht. Der Achtligist TSV Schönau und der Sechsligist SV SW Nierfeld trafen aufeinander. Der Klassenhöhere kam souverän ins Finale – wenn kein Söldnertrupp vom Euskirchener TSC im Weg steht, geht das ja jetzt – und Schönau hatte so einige Knaller dabei: Halbfinale 1:0 nach Verlängerung in Feytal gewonnen, 1. Runde aber 23:0 in Satzvey. Dazwischen auch mal kampflos weiter, da die SG 92 in ihrer Opferrolle verharrte: „1. Mannschaft boykottiert Pokalspiel wegen Unsportlichkeit des Gegners / Am gestrigen Dienstagabend weilte eine kleine Delegation der Sg92 in Hennef beim FVM-Präsidium um eine Entscheidung bezüglich der Staffeleinteilungen für die Saison 2018/2019 entgegenzunehmen. [...] Gegen 21 Uhr erreichte das Team dann die Information, dass man in der kommenden Saison in der Kreisliga B an den Start geht und nicht wie erhofft in der Kreisliga A [Anm.: SG 92 war hinter Schönau nur 2., aber punktgleich trotz sehr viel schlechterem Torverhältnis]. [...] Nachdem das Urteil bezüglich der Staffeleinteilung gefallen war, ist uns auch klar, dass wir in der Kreisliga B spielen und unser kommender Gegner im Kreispokal (TSV Schönau) in der Kreisliga A. Wie im Kreispokal üblich, hat der Verein der in der tieferen Klasse spielt (in diesem Falle die Sg92) also auch Heimrecht. Der Staffelleiter für den Kreispokal, Heinz-Thomas Schenk, bat im Anschluss an das Urteil die beiden anwesenden Vereine sich zusammen zu setzen und zu klären, wo und wann das Pokalspiel stattfinden soll. Das Ergebnis aus diesem Gespräch heraus war, dass das Spiel in Hollerath um 19:30 Uhr angepfiffen wird. Das Spiel wurde im Zuge dessen von 19:00 Uhr auf 19:30 Uhr verlegt, damit Schönau, aufgrund der weiten Anreise, keine Nachteile hat.Doch neben der bereits negativen Nachricht bezüglich der Degradierung in die Kreisliga B, bekam man auch noch zur späteren Stunde (ca. 23 Uhr) die Nachricht aus Schönau, dass das Heimreicht doch nicht getauscht wird und wir als unterklassige Mannschaft nach Schönau anreisen sollen. Das lächerliche Argument welches Schönau hierzu angab war, dass wir noch drei Tage in der Kreisliga A gelistet sind, bis das Urteil rechtskräftig ist. Es könnte ja noch ein Verein Einspruch einlegen. Aus unserer Sicht ist dies ein grobes Foulspiel an den Fair-Play-Gedanken. [...] Als würde es nicht schon reichen, dass wir vom Kreis bereits seit Wochen als Spielball zwischen den Ligen A und B hin- und hergeworfen werden. Nein, nun meint auch die TSV Schönau auf dieses Boot aufspringen zu müssen und uns ebenfalls wie ein Spielball in Bezug auf das Heimrecht hin- und her zu werfen.Aus diesem Grunde haben wir uns als Mannschaft, nach Rücksprache mit dem Verein, dazu entschlossen, das Pokalspiel in Schönau nicht anzutreten. [...] gez. 1. Mannschaft der SG 92“ (http://www.sportgemeinschaft92.de/sg-92-der-spielball-des-fussballkreis-euskirchens/).

Heute vor gut 700 Zuschauern ein einseitiges Spiel. Nierfeld schnell in Führung, machte dann nichts mehr, bis Schönau ausglich, drehte die Partie aber auf 3:1 (allerdings ein zweifelhafter Elfer zum dritten Tor) vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel Schönau völlig abgemeldet und Niersfeld spielte sehr gefällig in diesem ansehnlichen aber über weite Strecken v.a. aufgrund des Leistungsunterschieds eines Finales unwürdigen Partie auf. 6:1 am Ende.

Mal sehen, ob die Saison in diesem Gurkenkreis skandalfrei verläuft. Sie fing schon mal schlechtmöglich an. Bei dem Spielplan ist aber noch eine Steigerung drin: ich tippe auf 5 Monate Winterpause wegen angeblich unbespielbarer Plätze von November bis Ende März, die in 3-4 Spielen pro Woche von April bis Juni gipfelt inklusive Wettbewerbsverzerrung. TSV Schönau 1:6 SV Nierfeld Statistik:
- Grounds: 2.235 (3; diese Saison: 23 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.409 (3; diese Saison: 24)
- Tourkilometer: 170 (170km Auto)
- Saisonkilometer: 4.020 (3.530 Auto, davon 0 Mietwagen/ 490 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 29 [letzte Serie: 35, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 629 Wochen.