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Dienstag, 14. Februar 2017

W550III: Radtour nach Euskirchen; Fußball und Handball in Kuchenheim

Jugendsportgemeinschaft Erft 01 C ...................... 7
1. FC Köln U16-Mädchen ....................................... 0
- Datum: Samstag, 11. Februar 2017 – Beginn: 15.30
- Wettbewerb: Testspiel C-Junioren Mittelrheinliga gegen B-Juniorinnen Regionalliga West (2. U15-Liga gegen 2. U17-Juniorinnen-Liga)
- Ergebnis: 7-0 nach 75 Min. (3x25) – Drittel: 1-0, 3-0, 3-0
- Tore: 1-0 15. (13), 2-0 35. (11), 3-0 46. (11), 4-0 48. (12), 5-0 60. (17), 6-0 65. (6), 7-0 69. (4)
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Kuchenheim (Kap. 1.030, davon 30 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Recht unterhaltsames Testspiel)

D-Junioren Futsal-Cup des Kreises Euskirchen
- Datum: Samstag, 11. Februar 2017 – Beginn: 9.30
- Wettbewerb: Hallenfußballkreismeisterschaft der U13 (Teilnehmer aus den 2.-4. U13-Ligen)
- Sieger: Euskirchener TSC
- Austragungsort: Ohm-Mirgel-Halle (Euskirchen; Kap. 400, davon 300 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 75 (überwiegend ETSC)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Erstaunlich gute und packende Finalrunde)

TV Palmersheim 1920 A ....................................... 37
HSG Niederpleis – Sankt Augustin A .................. 20
- Datum: Samstag, 11. Februar 2017 – Beginn: 12.00
- Wettbewerb: A-Junioren Bezirksliga Bonn-Euskirchen-Sieg (4. U19-Handballliga)
- Ergebnis: 37-20 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 16-8
- Tore: NN
- Gelbe Karten: Nr. 15 (Palmersheim); Nr. 4 (Niederpleis)
- Zeitstrafen: Nr. 15, 6, 18, TW, NN, NN (Palmersheim = 12 Minuten); 3x Nr. 15, Nr. 3 (Niederpleis = 8 Minuten)
- Rote Karten: Nr. 15 von Niederpleis (40. Min. dritte Zeitstrafe)
- Austragungsort: Peter-Weber-Halle Kuchenheim (Kap. 500, davon 400 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 2 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Ganz ordentliches, leider sehr einseitiges Spiel) TV Palmersheim A 37:20 TuS Niederpleis A (Kuchenheim) Photos with English Commentary:
a) Under-19 Handball: Palmersheim v Niederpleis
b) Under-13 Futsal: District Cup Euskirchen
c) Under-15/16 Football: Erft v 1.FC Köln Girls

Samstag fuhr ich trotz Schneeregens mit dem Rad eine 70km-Tour nach Euskirchen. Erstmal in den Ortsteil Kuchenheim mit seiner aus einem gesichtslosen Kunstrasen und einer ganz ansprechend gestalteten Sporthalle bestehenden Sportanlage. Die Peter-Weber-Halle hat grüne Schalensitze und ganz schöne bauliche Formen. Kuchenheim hat allerdings keinen eigenen Sportverein, sondern ist der Anziehungspunkt für Vereine aus umliegenden Orten, so auch die Handballer vom TV Palmersheim. Deren A-Jugend spielte in der Bezirksliga (4. von 5 Ebenen) gegen die HSG Niederpleis – Sankt Augustin. Nach 15 Minuten zeichnete sich ab, dass der Gast chancenlos bleiben sollte. 16:8 bei Halbzeit, 37:20 am Ende. Teilweise wirklich tolle Tore, die da erzielt worden! Die Schiedsrichter lieferten eine an sich sehr gute Leistung ab; die sahen alles – aber teilweise sahen sie doch ein bisschen viel: mehrere Zeitstrafen waren arg übertrieben. U13-Futsal-Cup Euskirchen Dann wollte ich in Euskirchen eigentlich Fußball gucken, aber so gut wie alle Fußballspiele wurden abgesagt. Weil es ein bisschen schneite – was für Lutscher, dass die zum Geradeauslaufen bei Schnee zu behindert sind! Aber Hallenfußball gab es in der Ohm-Mirgel-Halle, einer originell verbauten Handballhalle mit Holzbänken, direkt am Stadion von Euskirchen. Die Ergebnisse des Turniers findet man hier.
Ich bekam nur die Endrunde mit. Aber die hatte es auch in sich: sehr emotionale und flotte Spiel, teils derbe Fouls bei der U13, begünstigt durch mäßig pfeifende Schiedsrichter und cholerische Trainer. Wenig überraschend gewann der Klassenhöchste, der TSC Euskirchen diese Kreismeisterschaft gegen die SG Dreiborn. JSG Erft C 7:0 1. FC Köln U16 female youth Zurück in Kuchenheim gab es – oh Wunder bei den rheinischen Weicheiern – Fußball ohne Dach überm Kopf. Und das bei Schneeregen. Ein seltsames Testspiel auf dem oben beschriebenen, gesichtslosen Kuchenheimer Kunstrasen zwischen der ortsansässigen JSG Erft 01 bzw. deren C-1 (Jahrgang 2002) und den U16-Mädchen des 1.FC Köln. Das war zwar gar nicht schlecht, was die jüngere B-Jugend des 1.FC da am Ball zeigte, aber vors gegnerische Tor kamen sie kaum. Und wenn, dann harmlos. Die JSG Erft gewann das faire und von einem noch sehr jungen Unparteiischen sicher geleitete Spiel am Ende mit 7:0. Kuchenheim Statistik:
- Grounds: 1.849 (3; diese Saison: 170 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.954 (3; diese Saison: 214)
- Tourkilometer: 70 (70km Rad)
- Saisonkilometer: 38.560 (36.160 Auto, davon 650 Mietwagen/ 1.510 Fahrrad/ 370 Schiff, Fähre / 290 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 0 Flugzeug)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 67 [letzte Serie: 2, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 550 Wochen.

Montag, 2. Mai 2016

W509IV: Frauenfußball in Köln

1. FC Köln – Frauenfußball ............................ 3
1. FFC Turbine Potsdam ................................. 2
- Datum: Sonntag, 1. Mai 2016 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: 1. Frauenfußball-Bundesliga (sogenannte Allianz Frauen Bundesliga)
- Ergebnis: 3-2 nach 94 Min. (47/47) – Halbzeit: 0-1
- Tore: 0-1 29. Lidija Kulis, 1-1 46. Anna Gerhardt, 1-2 47. Felicitas Rauch, 2-2 59. Mandana Knopf, 3-2 68. Virginia Kirchberger (Handelfmeter)
- Verwarnungen: Virginia Kirchberger, Maike Seuren (Köln); 2x Victoria Krug (Potsdam)
- Platzverweise: Victoria Krug von Potsdam (72. Gelb-Rot wg. wdh. Fouls(?))
- Austragungsort: Südstadion (Kap. 14.944, davon 1.918 Sitzplätze; heute nur 1.500 Sitzplätze freigegeben)
- Zuschauer: mind. 500 (davon 492 zahlende und ca. 150 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Ganz schwache erste, aber gute zweite Hälfte)

SC Köln-Brück 07 FR ..................................... 0
SG Köln-Deutz 05 FR ................................... 14
- Datum: Sonntag, 1. Mai 2016 – Beginn: 17.00
- Wettbewerb: Frauen Kreisliga A, Köln/ Staffel 2 (7. und unterste Frauenfußballliga)
- Ergebnis: 0-14 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-5
- Tore: 0-1 3. Santina Achmüller, 0-2 14. Patricia Melis (Phantomtor), 0-3 20. Stefanie Bleffert, 0-4 26. Lydia Ritter, 0-5 28. Eigentor, 0-6 29. Stefanie Bleffert, 0-7 46. Sarah Leo, 0-8 54. Lisa Krampe, 0-9 59. Lisa Krampe, 0-10 68. Stefanie Bleffert, 0-11 77. Vanessa Weizenhöfer, 0-12 80. Santina Achmüller, 0-13 82. Nadine Thürauf, 0-14 86. Patricia Melis
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Flehbach Arena (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 20 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (So ziemlich das einseitigste Spiel das ich je gesehen habe, aber schön torreich war’s…) 1. FC Köln 3:2 Turbine Potsdam Photos with English Commentary:
a) Women’s Football Top Tier: 1. FC Köln v Turbine Potsdam
b) Women’s Football Lowest Tier: SC Brück v SG Deutz

Der 1. Mai stand heute nicht im Zeichen des Randalierens, sondern des Frauenfußballs. Der war natürlich sehr friedlich – vernünftige Zuschauer, nur ein Platzverweis und das war auch ein lächerlicher…

Zuerst jedenfalls ein Bundesligaspiel, dass ich wegen des Gegners und des Stadions besuchte: der bereits abgestiegene 1. FC Köln spielt im Südstadion, wo sonst zu den höchsten Preisen der ohnehin überteuerten 3. Liga die Männer von Fortuna kicken. Das Südstadion hat Stehränge auf drei Seiten und überdachte Sitzplätze (rote Schalensitze auf zu niedrig ansteigenden Stufen) auf einer Längsseite. Ein Teil der Sitze ist noch umzäunt (gehört zum Gästesektor) und ein weiterer Teil im Gästebereich unter der Anzeigetafel ist mit unüberdachten Schalensitzen bestückt.

Die Ratten verlassen zwar das sinkende Schiff beim Absteiger, gegen einen Sieg gegen die im Mittelfeld gesicherten Potsdamerinnen, die so schlecht spielen wie nie, reichte es aber trotzdem. Potsdam dominierte die schwache erste Hälfte und ging 0:1 in Führung, kassierte nach Wiederanpfiff sofort das 1:1, erzielte postwendend das 1:2 und bekam eine Treffer wegen angeblichen Abseits aberkannt. Das 2:2 war ein schöner Weitschuss, danach war der 1. FC die klar bessere Mannschaft und gewann mit einem perfekt in den Winkel geschossenen Handelfmeter 3:2. Die kurz nach dem Tor verhängte gelb-rote Karte gegen Potsdam war eher lächerlich. Die Niederlage war aber insgesamt nicht unverdient – für die wiedereinmal recht zahlreichen Turbine-Fans natürlich ärgerlich… 1. FC Köln 3:2 Turbine Potsdam Das zweite Spiel war dann ganz unten angesiedelt: Frauen-Kreisliga, Letzter gegen Erster, das Hinspiel endete 0:24. Auf dem von Bäumen umgebenen Hartplatz im Oberen Bruchweg im äußersten Osten Kölns, der nach dem Flehbach benannt ist, kickte der völlig chancenlose SC Brück 07 gegen den Aufsteiger SG Deutz 05. Deutz ging nach 3 Minuten in Führung, dann vergaben die Deutzerinnen 17 Minuten Chance um Chance, wobei die Schiedsrichterin – wohl als Einzige auf dem Sportgelände – in der 14. Minute einen Treffer gesehen haben will. Jedenfalls war zwischen der 20. und der 30. noch viel los und die körperlich ganz schwache Torhüterin musste mehrfach hinter sich greifen.

In der zweiten Hälfte erging es ihr noch schlimmer: in der 68. war dann endlich die 10 Tore Marke geknackt und am Ende stand es 0:14 (eigentlich eher 0:13, aber wenn es so im Spielbericht steht…) und das war noch viel zu niedrig… Brück hatte übrigens nicht eine einzige Tormöglichkeit, sie waren noch nicht einmal in den Strafrauf eingedrungen: die Deutzer Torhüterin berührte nur vier oder fünf Mal den Ball, als ein Angriff im Mittelfeld abgefangen und mit Rückpass zu ihr zurück entschärft wurde!SC Brück 07 0:13 SG Deutz 05 Statistik:
- Grounds: 1.616 (2 neue; diese Saison: 201 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.666 (2; diese Saison: 230)
- Tageskilometer: 80 (60km Rad, 20km Bahn)
- Saisonkilometer: 53.760 (35.980 Auto, davon 6.450 Mietwagen/ 9.120 Flugzeug/ 6.180 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 2.080 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 23 [letzte Serie: 97, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 509 Wochen.

Mittwoch, 27. April 2016

W509I: Bonn-Köln im Viertelfinale

Bonner SC 01/04 A ........................................... 0
1. FC Köln 01/07 A ........................................... 4
- Datum: Mittwoch, 27. April 2016 – Beginn: 19.00
- Wettbewerb: Fußballerverband Mittelrhein A-Junioren Pokal (A-Junioren Bundesliga West; 1. Spielklasse der U19 gegen Mittelrheinliga; 2. Spielklasse der U19)
- Ergebnis: 0-4 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-2
- Tore: 0-1 18. Anas Ouahim (Foulelfmeter), 0-2 32. Blendi Idrizi, 0-3 57. Blendi Idrizi, 0-4 77. Beyhan Ametov
- Verwarnungen: David Jakobs, Ferhat Sanel (BSC)
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Stadion im Sportpark Nord (Kap. 10.164, davon 2.628 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 100 (davon ca. 25 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Ganz gutes Spiel) Bonner SC U19 0:4 1.FC Köln U19 Photos with English Commentary:
Under-19 Cup: Bonner SC v 1.FC Köln

Eigentlich wollte ich zur Mittelrheinliga beim FC Hennef, aber die haben wohl kein Flutlicht im Stadion und müssen auf einen ausbautenlosen Kunstrasen – an Lächerlichkeit nicht zu überbieten eine solche Spielstätte in der nominell 1. Amateurliga die teilweise professionalisierte Strukturen hat – und da heute ohnehin mal wieder französische Verhältnisse im Rheinland waren – also Streiks diverser Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes, sodass neben manchen Arbeitnehmern, die mein Verständnis im Streik haben, auch das asoziale Pack, das dem simplen, annehmbaren Konditionen unterliegenden und nicht einmal schlecht bezahlten Job des Straßenbahnfahrers nachgeht, mal wieder nicht arbeitete – war ein solcher Spielbesuch ohnehin nicht so attraktiv. Gut, ich hätte auch trotz schwerer Schauer und hässlicher Route mit dem Rad fahren können – nach der Uni hätte die Zeit locker gereicht zumal man eh mit dem Rad aufgrund des zweifachen Umsteigens 15 Minuten schneller als mit der Bahn ist…

Schließlich lief es auf einen erneuten Besuch beim Bonner SC hinaus, dessen A-Jugend heute im Sportpark Nord auf den 1. FC Köln traf. Erwartungsgemäß hatten die Bonner im Viertelfinale nichts zu melden gegen den Profinachwuchs: der Klassenunterschied war schon zu merken, auch wenn Bonn gut dagegen hielt. Ein etwas billig herausgeholter Elfer, der perfekt verwandelt wurde, sorgte für die Führung. Die anderen Tore wurden gut herausgespielt. Bonn hatte kaum eine Torchance, der 1.FC hätte aber deutlich höher gewonnen, wenn der BSC nicht so gut verteidigt hätte. Das wenig spannende aber über weite Strecken gute Spiel endete mit 0:4 für die Kölner, die nun im Halbfinale auf Schlebusch, Wegberg-Beeck oder Bayer Leverkusen treffen werden. Bonner SC U19 0:4 1.FC Köln U19 Statistik:
- Grounds: 1.612 (kein neuer; diese Saison: 197 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.662 (1; diese Saison: 226)
- Tageskilometer: - (-)
- Saisonkilometer: 52.850 (35.150 Auto, davon 6.450 Mietwagen/ 9.120 Flugzeug/ 6.160 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 2.020 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 20 [letzte Serie: 97, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 509 Wochen.

Montag, 25. April 2016

W508IV: Fußball in Gelsenkirchen

Ver. f. Bewegungsspiele 09/13 Gelsenkirchen . 2
Gençlerbirliği Resse 1990 II ............................. 4
- Datum: Sonntag, 24. April 2016 – Beginn: 17.00
- Wettbewerb: Kreisliga B, Gelsenkirchen/ Staffel 2 (9. Spielklasse, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-4 nach 98 Min. (49/49) – Halbzeit: 0-2
- Tore: 0-1 18. NN, 0-2 39. Yasin Kadak, 1-2 58. Foulelfmeter, 1-3 75. Volkan Ulu, 2-3 Murat Cankaya (Handelfmeter), 2-4 94. Selman Benli
- Verwarnungen: 2x Gürol Cam, Murat Cankaya, Benjamin Dräger, David Martczok, NN (VfB 09/13); Ugur Keklik, Volkan Geldi, NN (Gençlerbirliği)
- Platzverweise: Gürol Cam (30. wg. wiederholtem Meckern)
- Austragungsort: Sportanlage an der Fürstinnenstraße (Kap. 1.400 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 9 (davon ca. 3 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Durchschnitt)

Deutsche Jugendkraft Teutonia Gelsenkirchen
Schalke-Nord 1921 ........................................... 2
FV Viktoria Resse 1975 II ............................... 1
- Datum: Sonntag, 24. April 2016 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Kreisliga A, Gelsenkirchen/ Staffel 2 (8. Spielklasse, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-1 nach 93 Min. (45/48) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 0-1 13. Jeffrey Schuhmacher, 1-1 26. Nicola Stankovic, 2-1 56. Nicola Stankovic
- Verwarnungen: Dustin Radtke, Marian Dagge (Teutonia); Michael Soesser, Daniel Colmsee, Sascha Klein, Vedat Aydin (Resse)
- Platzverweise: Fatih Ayasli (70. wg. groben Fouls/ Notbremse/ Beleidigung/ was auch immer)
- Austragungsort: Kampfbahn Glück Auf (Kap. 10.000, davon 1.000 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 50 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,5/10 (Spiel war unterer Durchschnitt, aber das Bruchvolk von Resse auf der Tribüne war sehr unterhaltsam…)

SV Gelsenkirchen-Hessler 1906 AH ............... 2
FC Gelsenkirchen-Schalke 1904 AH .............. 4
- Datum: Sonntag, 24. April 2016 – Beginn: 13.00
- Wettbewerb: Freundschaftsspiel Alte Herren (Ü32)
- Ergebnis: 2-4 nach 80 Min. (40/40) – Halbzeit: 0-1
- Tore: NN
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Friedrich-Ludwig-Jahn-Platz (Kap. 5.600, davon 600 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 500 (davon mehrheitlich Schalkefans)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 (Allensfalls durchschnittliches Altherrenspiel mit viel Pillepalle und mäßiger Schalker Leistung)

FC Gelsenkirchen-Schalke 1904 B ................. 2
1. FC Köln 01/07 B ........................................... 1
- Datum: Sonntag, 24. April 2016 – Beginn: 11.00
- Wettbewerb: B-Junioren Bundesliga West (1. Spielklasse der U17)
- Ergebnis: 2-1 nach 81 Min. (40/41) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 1-0 21. Moody Osman Chana Nya, 1-1 22. Sinan Karweina, 2-1 70. Nassim Boujellab
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Austragungsort: Sportplatz Gesamtschule Ückendorf (Kap. 4.070, davon 70 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 130 (davon 100 zahlende und ca. 25 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gut und spannend) FC Schalke 04 U17 2:1 1.FC Köln U17 Photos with English Commentary:
a) Under-17 Bundesliga: Schalke 04 v 1. FC Köln
b) Veterans‘ Friendly: SV Hessler v Schalke 04
c) 8th Division: Teutonia Schalke v Viktoria Resse Res.
d) 9th Division: VfB 09/13 v Genclerbirligi Resse Res.

Heute wurde der Fußballsonntag auf Plätzen in Gelsenkirchen verbracht. Das erste Spiel des Tages war gleich das beste: auf dem Schulsportplatz Ückendorf, der mit Tribünen auf den Längsseiten – teils sogar überdacht und in der Mitte mit Schalensitzen bestückt – aufwarten kann, traten die U17 vom FC Schalke und dem 1.FC Köln an. Das Spiel war flott und gut, wurde von Schalke klar bestimmt. Die Königsblauen gingen nach mehr als 20 Minuten endlich in Führung, doch der Gegenzug sorgte für den völlig unverdiente Ausgleich der Geißböcke. Mitte Ende zweite Halbzeit erzielte Schalke doch noch den Siegtreffer. Der Eintritt war mit 3€ überzogen. FC Schalke 04 U17 2:1 1.FC Köln U17 Dann ging es zu einem weiteren Schalke-Spiel: im Jahnstadion von Gelsenkirchen-Hessler, das sogar eine komplett mit Holzbänken bestückte, überdachte Tribüne und Stehplätze auf allen Seiten hat – die beiden Stadien gleichen sich insofern, als dass viele Bäume drumherum stehen und das Spielfeld mit einem niedrigen blauen Zaun abgetrennt ist – trafen die Alten Herren (Ü32) vom SV Hessler und die sogenannte Traditionsmannschaft des FC Schalke aufeinander.

Die Traditionalisten werden von Olaf Thon organisiert, sicherlich waren das überwiegend Ex-Profis, aber die haben so viele andere Sachen zu tun, sodass sie nicht über ein durchschnittliches Altherrenniveau hinauskommen. Mitunter spielten sie auch ziemliches Pillepalle. Einzelne Highlights wie zwei Lattentreffer und am Ende doch noch sechs Tore – erst 0:2 für S04, dann 2:2, dann kurz vor Schluss ein Doppelschlag zum 2:4 – gab es für die gut 500 Zuschauer dann doch noch zu sehen. Für übertriebene 4€ bekam man aber nicht genug geboten. SV Gelsenkirchen-Hessler Ü32 2:4 FC Schalke Traditionsmannschaft Das beste Stadion des Tages war der Grund für die Fahrt – um dieses Spiel herum legte ich den Besuch. Hier spielte der FC Schalke auch mal einige Jahre Bundesliga (bis 1973 oder so); so idyllisch zwischen Autobahn, Bahnlinie, der Schalker Fanmeile und dem Hafen... Die Graswälle mit vereinzelten Stehrängen lassen die frühere Größe der Anlage erahnen – richtig spektakulär ist die Haupttribüne: das massive Mauerwerk, die symmetrische Gestaltung mit Steh- und Sitzplätzen, die gewagten Fernsehpodeste… Eine tolle Anlage, die zum Glück weitestgehend erhalten wurde – da stört auch der neue Kunstrasenplatz mit kleinem Flutlicht nicht! Die Glück Auf Kampfbahn ist einen Besuch definitiv wert! 3€ sind die in NRW für diese Liga üblichen überteuerten Preise.

Das Spiel war nicht besonders gut: Teutonia Schalke geriet gegen Viktoria Resse mit 0:1 ins Hintertreffen, glich dann mit einem Flachschuss ins Eck aus und gewann durch einen Treffer früh in Hälfte zwei mit 10 Mann, wobei die rote Karte nicht nachvollziehbar war. Die lautesteten Beschwerden über die an sich ganz ordentlich pfeifende Schiedsrichterin gab es trotzdem von den Gästefans. Aber das war auch ein Bruchvolk! Typische deutsche Ruhrpott Asi-Eltern mit Tochter namens Schantall: „Schiri, du Votze“ nach berechtigter gelber Karte, „Aufstehen, du Arschloch“ nach einem klaren Foul an einem Teutonen, „Halt die Fresse, Mann“ zu einem Jugendlichen der sich über einen Resser lustig machte... Gut, dass bei Spielen von TSV Leuna nie so ein Pack bei den Gastmannschaften dabei war – der Osten ist halt doch zivilisierter als diese Region voller Asis und Anal-
phabeten namens Ruhrgebiet – spätestens nach dem Halt-die-Fresse-Geschrei wäre ich aufgesprungen, hätte die Rothaarige angebrüllt, dass sie anschaffen gehen soll und ihr meine Eisteeflasche in die Hackfresse geschmissen; wäre genauso niveaulos von mir gewesen, aber solches Pack versteht es ja nicht anders… Der vom Feld gestellte Fünfer von Teutonia schoss seine Flasche dann übrigens nach einem weiteren großmäuligen Fan, der dann wiederum an einem Platzsturm gehindert werden musste. Bei den Teutonen war auch so manches Schalker Original auf den Rängen, aber die rissen sich zusammen – die Pöbeleien waren völlig normal und nicht so daneben wie bei Resse. Teutonia Schalke 2:1 Viktoria Resse II (Kreisliga A, Kampfbahn Glück Auf) Beim letzten Spiel ging es auch ganz gut ab, da der gestörte Siebener vom gastgebenden VfB 09/13 den Schiri nach einer halben Stunde völlig zu Unrecht Betrug vorwarf. Aber insgesamt hatten sich sowohl die bunt gemischte Heimelf, als auch die nur aus Türken bestehende Gastmannschaft von Gençlerbirliği Resse im Griff. Der Gast war klar überlegen und ging mit einem Freistoß und dann einem Kopfball unter die Latte 0:2 in Führung. Der Heimtorwart verletzte sich beim 0:2 und musste ausgewechselt werden. Nach der Pause gelang dem VfB das 1:2 per Elfmeter, dann ein Abstauber zum 1:3 nach Querspielerei im Strafraum und ein weiterer Elfmeter für den VfB zum 2:3. Das 2:4 war dann schließlich ein Konter in der letzten Minute der reichlichen Nachspielzeit, die aber u.a. deshalb nötig war, da beim ersten Elfer der Gençlerbirliği-Torwart durch den Schuss verletzt wurde und er ebenfalls ausgetauscht werden musste.

Hier war die Atmosphäre auf den Rängen, die im Stadion Fürstinnenstraße auch sehr bescheiden ausfallen, sehr entspannt. Mag v.a. daran liegen, dass hier außer mir nur 8 weitere Zuschauer an dem freundlichen älteren Kassenwart (der erste Verein heute, wo mal die Willkürpreise dranstehen und nicht einfach so angesagt werden) vorbeikamen. Warum selbst bei diesem Kick kassiert wurde, ist mir schleierhaft. Die haben da vielleicht 15€ eingenommen, da die auch viele Ermäßigungen gewährt haben – also selbst mit Studentenermäßigung (2€ statt 3€) ist das noch zu hoch für Kreisliga B, die Schiri- und andere Kosten sollen die gefälligst über Sponsoren, Essensverkauf und Beiträge decken wie im genauso strukturschwachen Mecklenburg auch; Fußball in Gelsenkirchen scheint generell überteuert zu sein, egal ob Kreis- oder Bundesliga… VfB 09/13 Gelsenkirchen 2:4 Gençlerbirliği Resse II (Kreisliga B, Fürstinnenstraße) Statistik:
- Grounds: 1.612 (4 neue; diese Saison: 197 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.661 (4; diese Saison: 225)
- Tageskilometer: 220 (220km Auto)
- Saisonkilometer: 52.850 (35.150 Auto, davon 6.450 Mietwagen/ 9.120 Flugzeug/ 6.160 Bus, Bahn, Straßenbahn/ 2.020 Fahrrad/ 200 Schiff, Fähre)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 19 [letzte Serie: 97, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 508 Wochen.

Montag, 24. November 2014

W434III: Rugby und Jugendfußball im Kölner Süden

Athletik Sportverein Köln ............................................... 8
TSV Handschuhsheim ................................................... 37
- Datum: Samstag, 22. November 2014 – Kick-off: 15.00
- Wettbewerb: 1. Rugby-Bundesliga, Meisterrunde Süd/ West (1. Spielklasse im deutschen Rugby, 2. Phase der Meisterschaft)
- Ergebnis: 8-37 nach 80 Min. (40/40) – Halbzeit: 3-18
- Punkte: 0-5 9. NN (Try), 3-5 18. Justus Gerlach (Free Kick), 3-10 21. Nr. 14 (Try), 3-15 26. Nr. 8 (Try), 3-18 36. NN (Free Kick), 3-23 48. Nr. 6 (Try), 3-25 48. Nr. 15 (Conversion), 3-30 51. Nr. 10 (Try), 8-30 57. Rico Wall (Try), 8-35 69. NN (Try), 8:37 69. Nr. 15 (Conversion)
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: Rugby Park Köln (Kap. 750, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 45 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Ansehnliches, kampfbetontes Spiel)

1. FC Köln U12 ................................................................ 3
Borussia Mönchengladbach U12 II ............................... 1
- Datum: Samstag, 22. November 2014 – Anstoß: 13.00
- Wettbewerb: Freundschaftsspiel, Leistungsvergleich (beide kein Spielbetrieb?)
- Ergebnis: 3-1 nach 50 Min. (25/25) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 1-0 30. NN, 2-0 40. (7), 2-1 45. (Nr. 10), 3-1 47. (Neunmeter im Nachschuss)
- Verwarnungen: keine
- Platzverweise: keine
- Spielort: sogenannter RheinEnergie-Sportpark, Trainingsplatz 4 (Kap. 700 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 70 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,5/10 (Aufgrund der zu vielen Spieler auf dem Feld viel Blockade, doch immer wieder professionelle Ansätze bei beiden Teams)

1. FC Köln U19 ................................................................ 4
FC Viktoria Köln 1904 U19 ............................................ 0
- Datum: Samstag, 22. November 2014 – Anstoß: 11.00
- Wettbewerb: A-Junioren Bundesliga West (Höchste Spielklasse der U19)
- Ergebnis: 4-0 nach 91 Min. (46/45) – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 23. Christian Kühlwetter, 2-0 30. Jan Holldack, 3-0 59. Anil Capkin, 4-0 90. Christian Kühlwetter
- Verwarnungen: Anil Capkin (1. FC); Peter Schaale (Viktoria)
- Platzverweise: keine
- Spielort: sogenannter RheinEnergie-Sportpark, Franz-Kremer-Stadion (Kap. 5.457, davon 1.900 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 350 (davon ca. 50 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Ganz gutes Spiel mit klarer Überlegenheit des Gastgebers)  
Photos with English Commentary:
a) Youth Teams of 1. FC Köln: U19 Bundesliga v Viktoria Köln, and U12 Friendly v Borussia Mönchengladbach
b) Rugby in Cologne: ASV Köln v TSV Handschuhsheim at Bundesliga Championship Play-Off Round
c) Wesseling: Low Light Photography

Am Samstag ging es per Fahrrad nach Köln. Der Süden ist von Wesseling aus gut erreichbar, zumindest wenn man Alternativen für die drei abgerissenen Brücken über die Bundesstraße gefunden hat...

Das erste Spiel des Tages fand im Franz-Kremer-Stadion statt, das durch eine recht schicke Betondachkonstruktion der Haupttribüne auffällt. Diese schützt die roten Schalensitze, die auf rote Kunststoffbänke geschraubt wurden, vor Regen. Die anderen drei Seiten sind von gleichförmigen Stehtraversen begrenzt.

Bei freiem Eintritt lieferten sich hier die beiden Kölner Bundesligisten – Spitzenreiter 1. FC und Vorletzer Viktoria – ein recht ansehnliches Spiel. Mitte des ersten Spielabschnittes gelang dem Gastgeber der erste Treffer. Vor der Pause schafften sie die Vorentscheidung. Kurz nach dem Seitenwechsel hieß es bereits 3:0, ehe die sehr diszipliniert geführte Partie noch in der Schlussphase einen vierten Treffer für den FC sah.  
Nebenan auf einem der ausbautenlosen und von Bäumen umgebenen Kunstrasenplätze fand dann ein Testspiel statt, das ich nicht so recht einordnen konnte. Bei fussball.de stand 1. FC Köln U12 gegen Borussia Mönchengladbach U12 II, angeblich beide nicht im Spielbetrieb – aber da stand dann hinterher auch ein völlig falsches Endergebnis von 4:6...

Das Spiel krankte enorm an der viel zu engen Raumaufteilung: statt wie es vernünftig wäre auf Halbfeld mit sieben oder acht Spielern zu kicken, zockten die Jungs da zu neunt pro Team. Besonders herausragend erschien mir keiner der Spieler, wahrscheinlich waren beide Teams nicht die erste Garde. Beide Torhüter, insbesondere der dann ab der 15. Minute häufig geprüfte Gästekeeper, machten aber eine gute Figur. Beide wurden trotzdem überwunden. Der Gladbacher sogar drei Mal obwohl er einen völlig lächerlichen Neunmeter abwehren konnte.  
Danach fuhr ich noch zum Rugby rüber, wo auf einer zertretenen Wiese mit Graswall und kleinem Vereinsheim mit viel zu kleinem Sozialtrakt auf einer und Bäumen auf allen Seiten, Rugby in der 1. Bundesliga gespielt wird. Der ASV ist allerdings mit die schwächste Mannschaft – nur durch die völlig idiotische Zerstückelung kamen sie überhaupt in die Meisterrunde. Mittlerweile ist aber auch Handschuhsheim, früher eine der Spitzenmannschaften aus Heidelberg, nur noch Mittelmaß.

Wenigstens im Vergleich mit Köln haben sie die Nase vorn: früh wurde ein Versuch über die Linie gedrückt und nach dem Aufbäumen in Form eines erfolgreichen Straftritts nahm Handschuhsheim das Heft vollends in die Hand, legte zwei weitere Versuche und verwandelte einen Straftritt zum 3:18 Pausenstand. Wer nach der kampfbetonten ersten Hälfte, die auch leider eine verletzungsbedingte Auswechslung bei Köln – da musste sogar gleich mal der Krankenwagen kommen – erforderte, dachte, der ASV könnte noch mal zurückkommen, sah sich schnell getäuscht: Handschuhsheim legte sogar mal einen Versuch zwischen die Stangen, sodass ein Erhöhungsschuss funktionierte. Zuvor funktionierte sogar ein solcher noch aus spitzem Winkel. Am Ende gelang den Kölner wenigstens ein einziger Try – doch mehr als eine 8:37 Klatsche war auch heute wieder nicht drin.  
Statistik:
- Grounds: 1.236 (heute 3 neue; diese Saison: 82 neue)
- Sportveranstaltungen: 2.229 (heute 3; diese Saison: 117)
- Tageskilometer: 30 (30km Rad)
- Saisonkilometer: 21.790 (16.340 Auto/ 3.600 Flugzeug/ 1.190 Fahrrad/ 700 öffentliche Verkehrsmittel/ 20 Schiff, Fähre) - Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 7 [letzte Serie: 1, Rekordserie: 178]
- Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 434¬¬

Sonntag, 9. Dezember 2012

W332II-III: Handballwochenende im Westen

* Teil 1: Ein Sieg mit einem Tor nach langem Rückstand, zwei Freiwürfe in der Schlusssekunde und Tumulte nach Spielende – das nenn ich mal Handball! *

HSG Hanau (TV Kesselstadt/ Turnerschaft Steinheim) 32
Turnverein 1861 Gelnhausen -------------------------------- 31
Datum: Freitag, 7. Dezember 2012 – Anwurf: 20.15
Wettbewerb: Oberliga Hessen (4. Handballliga, 1. Amateurliga)
Ergebnis: 32-31 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 17-19
Tore: k.A. (Hanau); k.A. (Gelnhausen)
Gelbe Karten: k.A. (Hanau); k.A. (Gelnhausen)
Zwei-Minuten-Strafen: k.A. (Hanau = ? Minuten); k.A. (Gelnhausen = ? Minuten)
Platzverweise: keine
Spielort: Sporthalle der Otto-Hahn-Schule Hanau-Kesselstadt (Kap. 400 Sitzplätze)
Zuschauer: mind. 300 (davon ca. 50 Gästefans)
Unterhaltungswert: 8,0/10 (Sehr spannendes, gutklassiges und emotionales Spiel, das aber einen eher unverdienten Sieger hatte)
IMG_5288 Photos with English Commentary:
Handball in Hesse: HSG Hanau v TV Gelnhausen 

Da mein Vater ein Klassentreffen in Frankfurt wahrnahm, - und anvisierte Fußballspiele am Samstag abgesagt wurden - gab es ein reines Handballwochenende am Freitag 7.12. und Samstag 8.12. in Westdeutschland. Dabei machte ein Spiel der Oberliga Hessen für mich den Anfang. Ich war erstaunt, wie einfach doch die Halle zu finden war – mein Vater war ja bei seinen alten Schulfreunden und ich kannte mich gar nicht aus in der Gegend – sodass die Zeit vorm Spiel noch reichte, um sich mal das barocke Hanauer Schloss anzugucken. Fachwerk gibt es übrigens auch zu sehen dort, aber es war natürlich nur Weniges angestrahlt an diesem verschneiten Winterabend, sodass ich nicht so genau sagen kann, wie sehenswert die östlich von Frankfurt liegende 90.000-Einwohner-Stadt wirklich ist. 

Die Sporthalle der nach dem Physiker benannten Gesamtschule ist jedenfalls nicht uninteressant. Über den mäßigen baulichen Zustand war ich überrascht: schlechte Beleuchtung, eine etwas abgenutzte Tribüne mit Kunststoffauslegung und Holzbänken direkt am Spielfeldrand, nur teilweise funktionierende Uhren und eine mickrige Anzeigetafel, die keine Strafen anzeigte, dann Backsteinwände und Kunststofftäfelung in der Decke mit darin eingelassenen Neonröhren – man kann erahnen, wie wenig in den Breitensport in Hessen fließt. Wenn man dort ein Spiel des viertklassigen Zusammenschlusses des Turnverein Kesselstadt und der Turnerschaft Steinheim, der unter dem Namen HSG Hanau läuft, besuchen will, fließt allerdings relativ viel Eintrittsgeld: 8€ und ermäßigt (Schüler, Studenten u.a.) 5€. Für einen an die MOL-Eintrittspreise Gewöhnten wirkt das richtig krank: dort sind 5€ der Durchschnitt bei regulären Karten und 3€ bei ermäßigten Karten. So viel zahlt man im Osten sonst für 3. oder 2. Liga. Und dabei gibt es sogar noch teurere Vereine in der Hessen-OL, als die HSG! Denen geht es doch echt zu gut, da drüben… Ein solcher noch teurerer Club ist der Aufstiegsanwärter TV Gelnhausen, der heute in der Sporthalle OHS gastierte. Der durch Bankrott so weit unten gelandete TV Wallau ist allerdings ungeschlagen vorne und Gelnhausen dürfte die Wallauer auch kaum noch einholen können. 

Doch die Busladung Fans feuerte die über weite Strecken des Spiels bessere und dementsprechend in Front liegende Mannschaft ausdauernd an. Noch ausdauernder, als es die Hanauer mit ihrer kampfstarken Truppe taten, die die Favoriten nie davonziehen ließen. In einem wirklich sehr guten, da auf hohem technischen Niveau befindlichen Spiel mit sehr vielen Torszenen, schien bereits nach 10 Minuten, als Gelnhausen mit vier Toren führte, eine Richtung des Spielverlaufes vorgegeben. Doch Hanau kämpfte sich immer wieder heran. Zwei Tore zurück, ein Tor zurück, Ausgleich, ein Tor zurück, Ausgleich, zwei Tore zurück, Ausgleich, und so weiter… 

Bei Pause stand es 17:19, was allerdings auch mehreren Fehlentscheidungen des Dotzheimer Schiri-Gespannens geschuldet war. Eigentlich hätte es 15:19 stehen müssen. Auch in der zweiten Hälfte trafen die Unparteiischen mehrere Fehlentscheidungen. Es waren insgesamt wenige falsche Pfiffe – zumindest deutlich weniger, als die Gästefans es ihnen vorwarfen – doch diese wenigen reichten aus, um dem Spiel einen entscheidenden Drall zu geben. Die kampfstarken Hanauer gaben sich nie auf, sodass es ein wirklich enges Spiel war – und wenn man zwei, drei unberechtigte Zeitstrafen gegen Gelnhausen und zwei irreguläre Hanauer Tore gibt, dann ist das schon spielentscheidend. So kam es, dass Hanau mit 32:31 bei 59.15 in Führung ging. In hektischen und umkämpften Spielzügen holte Gelnhausen bei 59.59 einen Freiwurf vorm Wurfkreis heraus, der in die Mauer gezimmert wurde. Mehrere Zuschauer liefen schon jubelnd aufs Feld. Wenigstens haben die nicht den Siebenmeterpunkt ausgegraben…
Die Mauer hatte sich zu früh bewegt; also zwei Minuten gegen den einen Hanauer und noch mal die ganze Scheiße. Leider ging auch beim zweiten Mal der Ball in die ausgestreckten Arme der in der Mauer stehenden Hanauer. Aber eigentlich wäre auch dieser eine Punkt noch zu wenig gewesen für Gelnhausen. Seltsam, dass nach einem unverdienten Sieger beim Frauenhandball am letzten Sonntag nun bereits am Freitag eine zweite Mannschaft das Prädikat „Unverdienter Sieger dank Dusel und Schiris“ erhalten muss. Gibt es beim Handball ja selten… 

 Emotionen gibt es ja beim Handball leider auch mittlerweile recht selten, sodass man die Szenen der Schlussphase und der ersten Minuten nach dem Abpfiff als ungewöhnlich bezeichnen muss: Erst flog ein Programmheft aus dem Gästeblock aufs Feld, was zum einen eine hysterische und überzogene Durchsage des Hanauer Hallensprechers und zum anderen Pöbeleien eines Ordners der Sorte „gib dem dümmsten Großmaul die Binde“ nach sich zog. Kaum war das geklärt, war das Spiel auch schon vorbei. Und während Hanau jubelte, gab es wohl ein paar (bei dem Spielverlauf absolut nachvollziehbare) Beleidigungen von Gelnhäuser Spielern. Allerdings sind auch die derbsten Beleidigungen kein Grund als Siegermannschaft so aufzutreten, wie Hanau es dann tat: wie auf dem hinterletzten Dorf zettelten einzelne Spieler und Offizielle der Hanauer ein Handgemenge an. Über was hatten die sich eigentlich zu beschweren? Wenn man so gewinnt, feiert man mal kurz und überhört Sprüche der Gegner – aber macht nicht so ein Theater. Den beklopptesten Spieler musste man gewaltsam in die Kabine zerren und auch manche der aufs Feld gestürmten Zuschauer wollten die Schlichtungsversuche der mehrheitlich vernünftigen Zuschauer stören. Als Neutraler konnte ich mir die Szenen natürlich ruhig und belustigt ansehen. Es kam ja auch niemand zu Schaden. Aber als Gelnhäuser hätte ich noch Stress gemacht… IMG_5307 Statistik für Freitag 7.12.:
Grounds: 831 (heute 1 neuer; diese Saison: 63 neue)
Sportveranstaltungen: 1.670 (heute 1, diese Saison: 93)
Tageskilometer: 440 (440 Auto)
Saisonkilometer: 21.560 (19.920 Auto/ 1.410 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 50 Bahn, Bus, Tram/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 12 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 332

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* Teil 2: Handball im Keller beim FC Köln und Magdeburg schießt Gummersbach mit 13 Toren Unterschied ab *

1. Fußball-Club Köln 01/07 ------------------------------ 36
Handball-/ Gymnastik-Verein 1998 Hürth-Gleuel II 26
Datum: Samstag, 8. Dezember 2012 – Anwurf: 15.00
Wettbewerb: 1. Kreisklasse Köln/ Rheinberg (8. Handballliga, 5. Amateurliga)
Ergebnis: 36-26 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 17-12
Torfolge: ?-?, 3-1, 3-2, 4-2, 4-3, 8-3, 8-5, 9-5, 9-6, 12-6, 12-9, 16-9(!), 16-12, 17-12// 21-12(!), 21-13, 23-13, 23-14, 24-14, 24-17, 27-17, 28-17, 28-19, 29-19, 29-20, 30-20, 30-21, 33-21, 33-22, 34-22, 34-23, 36-23(!), 36-26
Gelbe Karten: Nr. 5, Nr. 9 (FCK); keine (HGV)
Zwei-Minuten-Strafen: keine (FCK = 0 Minuten); keine (HGV = 0 Minuten)
Platzverweise: Nr. 11 von HGV (25. Min., angeblich grobes Foulspiel)
Spielort: Sporthalle der Europaschule (Kap. 400, davon 300 Sitzplätze)
Zuschauer: 11 (2 Gästefans, 2 Neutrale und 7 FCK-Anhänger)
Unterhaltungswert: 5,0/10 (Gutes Spiel der unteren Amateurebene)

VfL Gummersbach von 1861 --------------------------- 24
SC Magdeburg -------------------------------------------- 37
Datum: Samstag, 8. Dezember 2012 – Anwurf: 19.00
Wettbewerb: 1. Handballbundesliga bzw. sogenannte „DKB HBL“ (1. Profihandballliga)
Ergebnis: 24-37 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 10-20
Tore: Adrian Pfahl 7, Robin Teppich 4, Dennis Krause 4, Goran Sprem 3, Tobias Schroeter 2, Michal Kopco 1, Barna Putics 1, Jörg Lützelberger 1, Jan-Lars Gaubatz 1 (Gummersbach); Yves Grafenhorst 8, Tim Hornke 6, Fabian van Olphen 5, Andreas Rojewski 5, Robert Weber 5, Moritz Schäpsmeier 3, Philipp Weber 3, Bartosz Jurecki 1, Stian Tönnesen 1 (Magdeburg)
Torfolge: 1-0, 1-1, 2-1, 2-4, 3-4, 3-9(!), 4-9, 4-10, 6-10, 6-14, 8-14, 8-17, 9-17, 9-19, 10-19, 10-20// 10-22(!), 11-22, 11-25, 12-25, 12-26, 13-26, 13-27, 14-27, 14-29, 16-29, 16-32 (!!!), 20-32(!), 20-33, 22-33, 22-35, 24-35, 24-37 Sieben-Meter-Quote: VfL 1 von 2 (50%) – SCM 2 von 3 (67%) Gelbe Karten: Michal Kopco, Jörg Lützelberger (Gummersbach); Bennet Wiegert, Stian Tönnesen, Robert Weber (Magdeburg)
Zwei-Minuten-Strafen: Michal Kopco 2x, Dennis Krause (Gummersbach = 6 Minuten); Robert Weber, Andreas Rojewski (Magdeburg = 4 Minuten)
Platzverweise: keine
Spielort: Eugen-Haas-Halle (Kap. 2.105, davon 2.005 Sitzplätze)
Zuschauer: mit 2.105 als ausverkauft gemeldet (real max. 1.950, davon ca. 100 Gästefans)
Unterhaltungswert: 7,5/10 (Ganz hervorragende Leistung des SCM in einem sehenswerten Spiel!)
IMG_5353 Photos with English Commentary:

Nach dem Frühstück im Frankfurter ETAP besichtigten wir die Burgruine Frankenstein, die natürlich nicht nach der Horrorfigur heißt. Die Anlage ist recht gut erhalten, auf einem bewaldeten Berg gelegen, wobei nur einer der beiden Türme begehbar ist. Einen weiteren Besichtigungsstopp legten wir in Limburg an der Lahn ein. Dort gibt es herrliche Fachwerkgebäude und einen sehr sehenswerten Dom. Definitiv eine der schönsten Städte Hessens (oder vielleicht auch die schönste?) aufgrund der geschlossenen Altstadt, die auch landschaftlich schön liegt, dieses Limburg! 

Das Handballspiel in Köln, das nur als Ersatz für ein natürlich ausgefallenes Fußballspiel von Viktoria Köln – es lagen 5cm Schnee, was ja hierzulande als eine Gefahr für Leib und Leben eingestuft wird – fungierte. Allerdings war es doch recht lohnend, da es in einer der kuriosesten Sporthallen, die ich je gesehen habe, stattfand. 

Diese Halle war allerdings gar nicht so leicht zu finden, denn wer bei der Sporthalle der Europaschule auf dem Schulgelände der gleichnamigen Bildungseinrichtung im Süden Kölns einen Anbau oder ein separates Gebäude auf dem Schulgelände erwartet, liegt falsch. Zusammen mit einem Gästefan schafften wir es aber, bis zur 5. Spielminute nach 15 Minuten rumsuchen die Halle zu finden, die sich im zweiten Kellergeschoss des Schulbaus befindet. Ja: im Kellergeschoss. Richtig unter der Erde! Also in Leipzig ist mir ja schon eine Fecht- und Volleyballhalle im dritten Obergeschoss einer Jugendstilvilla untergekommen, was freilich der absolute Knaller ist (Sporthalle Leplaystraße) – doch das war auch nicht schlecht hier! Leider fanden sich auf der fünfreihigen, schwarzen, nach vorne hin trotz einer kleinen Kante zum Feld hin nicht gesicherten Tribüne nur etwa 10 Leute ein. Dabei war nur der mit uns gekommene Mann für die Gastmannschaft. Und OK: das Baby des einen Hürther Spielers kann man auch zu den Gästefans zählen. Doch auch für die Kölner waren gerade einmal 7 Leute. Wenn ich das mal mit Chemie Leipzig vergleiche, die ja auch eine viel bekanntere Fußballabteilung haben – da sind bei der Handballabteilung aber nicht nur 7 sondern locker 70 Zuschauer zugegen; und das noch ein paar Ligen tiefer! 

So war es unheimlich ruhig in der Halle und die Diszipliniertheit der Spieler trug auch zu der stillen Atmosphäre bei. Die Akteure waren ja schon zu diszipliniert – da können ja keine gesunden Emotionen aufkommen! Bei der unberechtigten roten Karte gegen Hürth hätte es bei normalen Mannschaften ziemliches Geschrei gegeben. Der Unparteiische hatte nämlich den Schulterstoß eines Hürthers, der zu einem leichten Sturz eines Kölners, der aber auch ohne Rücksicht zum Torwurf mit der Brust nach vorne in den Gegner ging, der ihn zu Fall brachte, als grobes Foul gewertet. Ansonsten pfiff er aber sehr gut – und im Übrigen alleine, was es in Sachsen-Anhalt oberhalb der E-Jugend nie gibt. Es gab aber auch nur einen Zeitnehmer, der dem gechillt übers Feld trabenden Referee unterstützte bzw. die nicht übermäßig gut funktionierende Anzeigetafel bediente. Der Hürther Fan hatte uns von den Personalsorgen seines Teams erzählt, was sich auch auf dem Feld zeigte. Das Spiel war wirklich nicht schlecht und konnte mit vielen strammen Torwürfen, starken Torhüterparaden, zackigen Tempogegenstößen der Kölner und anderem mehr aufwarten. Mit Spannung konnte es allerdings nicht dienen, denn der FCK zog schon von der Pause mit fünf und nach der Pause mit bis zu 13 Treffern davon. Am Ende war der 10-Tore-Sieg auch angemessen. IMG_5461 Wir sahen zu, gleich nach Gummersbach weiter zu fahren. Dort in der hässlichen Kleinstadt im Bergischen Land spielt der VfL in einer Halle, die für die Bundesliga eigentlich eine Lachnummer ist, aber deshalb ja gerade so interessant. Mitten im Ort gelegen, kaum Parkplätze drum herum, bis auf die neue Längstribüne ziemlich veraltet, außerdem teilweise verbaut und vor allem ziemlich eng und klein. Nur 2.105 Zuschauer dürfen in die Halle und die können sich dann auf eine neue siebenreihige 0815-Tribüne mit Schalensitzen aber ohne jegliche Sichtbeeinträchtigungen, eine Hintertortribüne mit Holzbänken und störendem aber nötigem Fangnetz oder die steile, hohe Haupttribüne mit Holzbänken und einigen Sichtbehinderungen durch Absperrungen zum Spielfeld hin setzen. Diese interessante Halle wird aber leider noch im Laufe der Saison durch ein neue abgelöst werden, da diese Halle dann zwar für die II. Mannschaft oder die Jugend noch reicht, aber für die Bundesliga ja nun auch weniger streng betrachtet beim besten Willen nicht ausreichend ist. 

Ausverkauf war die Eugen-Haas-Halle zwar nicht wirklich, aber doch sehr voll, sodass die knapp 100 SCM-Fans anfangs kaum zu hören waren, was sich ab der 33. – in der auch der Letzte die Hoffnung auf ein Comeback der Gummersbacher aufgab – allerdings änderte. Denn zu feiern hatte nur der Anhang aus Magdeburg, in Anbetracht der Tatsache, dass sie außer nach einer und nach drei Minuten beim 1:0 bzw. 2:1 für den VfL nie zurücklagen und nach dem 2:2 in der dritten Minute auch nur noch in Führung lagen. Und das mit bis zu 16 Toren! Gummersbach wurde regelrecht vorgeführt, doch es war nicht nur die Schwäche des VfLs mit seinen Fehlpässen und Fehlwürfen, sondern in erster Linie die hervorragende Leistung des SCM, die zu diesem tollen Ergebnis von 24:37 führte! Wahnsinn, was da für Spielzüge funktionierten: vom Torwart quer durch die Halle an den Wurfkreis gebracht und im Sprung ins Tor gezimmert – am Kreis im Sprung zugespielt und vollendet oder per Rückhand durch den Kreis auf Außen und dann mit einem Aufsetzer mit ordentlich Spin ins lange Eck; einfach genial! Die Rückfahrt zog sich dann natürlich etwas, aber der SCM-Fanbus war sicherlich noch erheblich später zurück in der sachsen-anhaltischen Hauptstadt als wir in der Hauptstadt des sachsen-anhaltischen Saalekreises… IMG_5473 Statistik für Samstag 8.12.:
Grounds: 833 (heute 2 neue; diese Saison: 65 neue)
Sportveranstaltungen: 1.672 (heute 2, diese Saison: 95)
Tageskilometer: 790 (790 Auto)
Saisonkilometer: 22.350 (20.710 Auto/ 1.410 Fahrrad/ 80 Schiff, Fähre/ 50 Bahn, Bus, Tram/ 0 Flugzeug)
Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 12 [Letzte Serie: 6, Rekord: 141]
Anzahl der Wochen, seit der letzten Woche ohne eine einzige Sportveranstaltung (31.7.-6.8. 2006): 332